Bücher mit dem Tag "tanja pleva"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tanja pleva" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Gottesopfer (ISBN: 9783492258678)
    Tanja Pleva

    Gottesopfer

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Olibanum
    Schön geschrieben, da gibt es nichts, dennoch ist die Basis weit von dem was wir aus der Zeit der Inquisition wissen entfernt. Dies darf auch sein, man muss sich vom Gedanken verabschieden, historische Hintergrundinfos mitgeliefert zu bekommen.
  2. Cover des Buches Orchideenstaub (ISBN: 9783945607015)
    Tanja Pleva

    Orchideenstaub

     (5)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Sam O'Connors ist einer der Topermittler von Europol. Er ist einige Zeit arbeitsunfähig, weil er sich die Schuld am Tod  seiner großen Liebe Lina gibt. Doch zwingt man ihn wieder in die Arbeit und ihm zur Seite ist der Kakao trinkende Juri. Die beiden sind ein tolles Team, das sich in jeder Hinsicht ergänzt als es darum geht, brutale Frauenmorde quer durch Europa aufzuklären. Die Spur führt zu Naziverbrechen in Südamerika. Mehr will ich dazu nicht sagen, weil sonst zu viel vom Inhalt preisgegeben würde. Die Story jedenfalls ist spannend erzählt, und der häufige Wechsel der Schauplätze bringt immer wieder Spannung und Abwechslung ins Geschehen. Die Charaktere sind für mich plausibel und größtenteils sehr sympathisch (bis auf den widerlich despotischen Vater natürlich).

    "Orchideenstaub" ist mein zweites Buch, das ich von Tanja Pleva gelesen habe. Mir gefällt auch hier, wie kunstvoll die Handlung gestrickt wird. Das Mordmotiv ist sehr ungewöhnlich, die Erzählweise von Beginn an packend. Ich werde mich auch weiterhin bei dieser Autorin umschauen.

  3. Cover des Buches Totenpech (ISBN: 9783492271912)
    Tanja Pleva

    Totenpech

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Nach "Gottesopfer" habe ich mich mit Begeisterung auf "Totenpech" gestürzt. Es fiel mir etwas schwerer, in die Story einzutauchen. Woran genau das liegt, kann ich gar nicht sagen. Ich vermute, die Ritualmorde und der offensichtliche religiöse Wahn des Täters in "Gottesopfer" sprachen meinen Instinkt mehr an, als die Ägyptischen Relikte - obwohl die Pyramiden, Mumien und die Mystik Ägyptens eigentlich auf meiner Wellenlänge sind. Bin ich beim Thriller etwa schon so "blutrünstig", dass mir in "Totenpech" zu wenig Blut geflossen ist? Hoffentlich nicht ....!

    Tanja Pleva hat einen Schreibstil, der mir sehr liegt. Ihre Ausdrucksweise ist niemals anstößig, selbst wenn sie über wahnsinnige Morde und Mörder schreibt, Liebesszenen darstellt oder irgendwelche gruseligen Schauplätze beschreibt. Auch im zweiten Band hat sie es meisterlich geschafft, extrem viele einzelne Handlungsstränge, die auf den ersten Blick rein gar nichts miteinander zu tun haben, immer dichter miteinander zu verflechten und zu einem gigantischen Puzzle zusammenzusetzen. Aus dem ersten Teil tauchen nur wenige Personen auf, es kommen viele neue dazu. Ihre Protagonisten sind keine aalglatten Helden oder Bösewichte ' nein, sie sind wie im wahren Leben: Menschen mit beiden Seiten. Auch Sam und Lina sind nicht nur "gut", sie machen Fehler und gehen damit um. Schade fand ich, dass Juri nicht wieder dabei war. Tanja Pleva sollte ihn unbedingt in weitere Fälle von Sam O'Connor einbauen!

    Positiv aufgefallen ist mir, dass Tanja Pleva in "Totenpech" noch intensiver recherchiert hat, zumal das Thema "Ägyptologie" kein leichtes ist. Auch um die Büste der Nofretete ranken sich viele Legenden, Vermutungen und Tatsachen. Diese hat sie schlüssig in ihrem Roman eingebaut. Eine Inhaltsangabe werde ich hier nicht schreiben, da ich weder etwas vom Inhalt verraten möchte noch meine, dass mehr als der Klappentext gesagt werden muss. Nur eines muss gesagt sein - mit dem Ende hätte ich SO nicht wirklich gerechnet!

    Bleibt nun die Begründung der Wertung: obwohl mir "Totenpech" sehr gut gefallen hat, ziehe ich einen Stern ab, da ich der Meinung bin, es ist einen Tick weniger fesselnd als "Gottesopfer", auch wenn ich vermute, dass es ein subjektives Gefühl ist. Fest steht, dass ich auch "Orchideenstaub" lesen werde und auf viele weitere Fälle von Sam O'Connor hoffe. Ich bin mir schon jetzt sicher, dass Tanja Pleva niemals unter vier Sterne rutschen und mich von daher immer gut unterhalten wird.
  4. Cover des Buches Totenpech: Thriller (ISBN: B00MHTB95M)
    Tanja Pleva

    Totenpech: Thriller

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Puppenspiele (ISBN: 9783945607008)
    Tanja Pleva

    Puppenspiele

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Eine ganze Reihe ungeklärter Fälle könnte aufgeklärt werden: Anna di Lauro wird zu einer Fundstelle gerufen, bei der ein wichtiges Beweisstück zutage kommt. Ausgerechnet Sam O’Connor gerät durch ein harmloses Foto in die Schußlinie der Polizei – aber nicht nur da. Als dann auch noch seine Freundin Lea bestialisch ermordet wird und er sich an nichts erinnern kann, scheint es so, als hätte Sam die Seiten gewechselt. Sam macht sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und entdeckt Erstaunliches ...

     

    Endlich ist er da, der neue Band mit Sam O’Connor! Und er liest sich so flüssig und spannend, wie man das von Tanja Pleva gewohnt ist. Eine ganze Reihe verschiedener Erzählstränge und Erzählebenen halten die Spannung durchgehend hoch und immer, wenn man glaubt, der Sache auf der Spur zu sein, kommt ein neuer Knalleffekt. Das alles in kurze, knackige Kapitel gepackt, die den Leser fast nötigen, weiter und weiter zu lesen – ach, ein Kapitel geht doch noch ... ach, noch eins ... und dann ist man am Ende des Buches, völlig außer Atem und von den Tricks der Autorin total überrannt. Herrlich!

     

    Neu ist die Intensität einiger Sexszenen. Mag sein, dass dies dem aktuellen Trend geschuldet ist. Sie passen, aber der Thriller käme auch gut ohne sie aus, finde ich. Die Kapitel enden fast ausnahmslos in kleinen Cliffhangern – die Spannung ist teils unbeschreiblich nervenaufreibend. Und immer wieder tauchen Sams Frauen auf – und alle beginnen sie mit „L“. Eine Menge toller Ideen stecken in diesem Buch. Allein schon, wie Sam auf dem Foto landet und was danach passiert (sorry, ich möchte nicht allzuviel verraten und keinesfalls spoilern!).

     

    Sam’s Vergangenheit ist noch immer ein wenig geheimnisumwoben und es wird langsam deutlich, dass da noch viel zu entdecken ist. Lilly, seine Schwester, spielt – obwohl sie sich das Leben genommen hat – noch immer eine Rolle in seinem Leben. Auch Juri Pompetzki ist wieder mit von der Partie und diese Szenen mag ich besonders gern. Sam und Juri ergänzen sich einfach großartig. Und es ist erstaunlich, Juri „erwachsen“ werden zu sehen, scheint sich doch seine Einstellung zu Frauen und Beziehungen deutlich verändert zu haben!

     

    Für mich ist die Reihe um Sam O’Connor schon längst Kult geworden und ich freue mich nach diesem fulminanten vierten auf den fünften Band, der in Kürze erscheinen wird. Ich bin gespannt, was ihn dann nach London verschlagen wird und was ich beim Lesen mit ihm erleben darf. Es ist herrlich, mit ihm durch die Welt zu reisen und die Länder und Städte durch seine Augen kennenzulernen. Weiter so, Frau Pleva – diese Thriller sind wahre Leckerbissen!

     

    Fazit: fünf Sterne und eine absolute Kauf- sowie Leseempfehlung!
  6. Cover des Buches Spielzeit (ISBN: 9783945607046)
    Tanja Pleva

    Spielzeit

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Spielzeit

    von Tanja Pleva

    worum geht es:
    In London wird ein Mann ermordet aufgefunden, bei ihr liegt ein Foto, einer geköpften Frauenleiche. Aber dabei soll es nicht bleiben, Schauspieler die auf Deutschlands Theaterbühne ihren Tod Spielen, Sterben wirklich. Die Ermittler Claire Moyer aus Schottland und Sam O´Connor von Europol ermitteln in diesen Fällen. Aber auch die Schwester einer der Opfer versucht herauszubekommen, wie es zu dem Mord an ihrer Schwester gekommen ist und begibt sich dabei in Gefahr.

    Die Geschichte ist in der personalen Erzählperspektive erzählt und es handelt sich um ein Thriller. Er ist temporeich und hat einen guten Spannungsbogen, mit mehreren Spannungshöhepunkten. Die verschiedenen Handlungsstränge, die zunächst nur eins gemeinsam zu haben scheinen, laufen alle nach und nach zusammen und münden im Finale. Die ständigen Wechsel der Orte und die Cliffhanger am Ende einiger Kapitel, haben dazu geführt, dass ich nicht aufhören konnte, ich wollte wissen, was weiter mit den Personen geschieht und wie weit die Ermittler inzwischen sind.
    Die Hauptpersonen sind authentisch und sympathischen.

    Die Autorin hat das Talent mitreißend zu erzählen. Die Tatorte und Taten wurden bildhaft und detailliert beschrieben. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und ihre Sachmuster hat mir gut gefallen.

    Eine kleine Kostprobe:

    Maribel betrachtete wieder die Phiole in ihrer Hand. Etwas Weißes schwamm darin herum. Eklig…“

    „Maribel trank die Phiole aus und versuchte dabei nicht ein angeekeltes Gesicht zu ziehen. Vielleicht war das weiße Zeug auch nur eine Kalkablagerung wie bei ihrem Wasserkocher zu Hause. Sie drapierte sich auf dem Boden und schloss die Augen. Sie musste den Wasserkocher endlich mal entkalken…“

    Ich liebe es. Maribel spielt die Julia, in „Romeo und Julia“ und muss daran denken, das ihr Wasserkochen gut mal wieder entkalkt werden könnte.

    Buchformat und Cover:

    Das Buchformat hat mir Persönlich nicht zu gut gefallen, obwohl es unter vierhundert Seiten hat, liegt es recht schwer in der Hand und der Buchumschlag ist etwas dünner als bei anderen Taschenbüchern, weswegen es nach dem Lesen unansehnlich absteht. Das Cover hat unterschiedliche Grafitinuancen, abgebildet ist eine verputzte Steinmauer, davor eine Tafel mit einem Ornament.

    Autorin: Tanja Pleva wurde 1965 als Tochter des Schauspielers Jörg Pleva und Marion Reh Dunbar geboren. Bedingt durch den Beruf ihres Vaters war sie schon als Kind an ständige Ortswechsel gewöhnt. Als Erwachsene führte sie ihre „ruhelose Seele“, wie sie selbst sagt, durch Europa, Asien und Südamerika. In Kolumbien schrieb sie die ersten drei Bücher der Reihe mit dem Europol-Ermittler Sam O´Connor: Gottesopfer, Totenpech und Orchideenstaub. Auf die Frage, warum sie sich einen männlichen Protagonisten ausgesucht hat, gab sie zu, einen Helden schaffen zu wollen, in den sie sich auch verlieben könne. Zurzeit lebt sie mit ihrer Familie in Spanien.

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