Bücher mit dem Tag "tanzschule"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tanzschule" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Der Club der Traumtänzer (ISBN: 9783832162634)
    Andreas Izquierdo

    Der Club der Traumtänzer

     (231)
    Aktuelle Rezension von: leserattebremen
     Gabor Schöning ist äußerst erfolgreicher Unternehmensberater, sieht gut aus und arbeitet fleißig auf eine Partnerschaft in seinem Unternehmen hin. Doch alles ändert sich, als er einen Verkehrsunfall hat. Um keine unangenehmen Folgen zu riskieren, geht er mit dem Unfallopfer, einer Schulleiterin einen Deal ein: Sie zeigt ihn nicht an und dafür muss er eine Tanz-AG an der Schule leiten. Nur langsam merkt Gabor, worauf er sich da eigentlich eingelassen hat – und dass Kinder sich nicht so leicht organisieren und umstrukturieren lassen wie Unternehmen.
    Andreas Izquierdo beschreibt mit seinem Protagonisten Gabor das Klischee eines erfolgreichen Geschäftsmannes, der oberflächlich durchs Leben geht, ohne sich auf tiefere Bindungen einzulassen. Doch trotz dieser vielleicht etwas flachen Schablone, die er für den Charakter verwendet, entwickelt er daraus eine Hauptfigur, die einen als Leser berührt, mal wütend macht und mal zum Lachen bringt. Gabor ist selbst überrascht davon, wie sehr das Leben der Schüler ihn einnimmt und so verkämpft er sich ein ums andere Mal für sie, um damit vieles nur schlimmer statt besser zu machen. Ganz langsam lernt er, dass wahre Freundschaft und Verlässlichkeit den jungen Menschen mehr geben als blinder Aktionismus. Es ist berührend, wie Gabor und sein Schüler sich aufeinander zu bewegen und gegenseitig ihr Leben verändern.
    Mit „Der Club der Traumtänzer“ hat Andreas Izquierdo eine wunderschöne bewegende Geschichte geschrieben, die einem beim Lesen einfach ans Herz geht. Die Ehrlichkeit und Offenheit des Tanzclubs fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite, bis einem der Schluss dann wirklich den Kopf zurecht rückt, denn was im Leben zählt wissen die Schüler am Ende genauso gut wie ihr Tanzlehrer: Freundschaft. Ein sehr schönes und berührendes Buch, aber Achtung: bitte die Taschentücher nicht zu weit weglegen, die Kids erobern ohne Umschweife das Herz der Leser.  
  2. Cover des Buches One Last Dance (ISBN: 9783745701234)
    Nicole Böhm

    One Last Dance

     (175)
    Aktuelle Rezension von: JenniferPetri

    Das Cover ist ein Traum und hat mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext klingt sehr interessant und da ich Serien technisch sowieso im Tanzthema war, wollte ich es unbedingt lesen.

    Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt, was mir richtig gut gefallen hat. So bekommt man nicht nur Einblicke von einem Charakter, sondern gleich von beiden Protagonisten, die ich beide sehr mochte. Der Schreibstil der Autorin war richtig gut. Ich konnte mich wunderbar in die Geschichte einfinden und war bis zum Schluss gespannt, wie das alles ausgehen wird. Alles in einem kann ich dieses Buch definitiv empfehlen und bin gespannt, auf die anderen beiden Teile. 

  3. Cover des Buches Dance into my World (ISBN: 9783734110023)
    Maren Vivien Haase

    Dance into my World

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Nancy0705

    Nach einem schlimmen Jahr kehrt Jade ihrer Heimatstadt den Rücken und zieht in das anonyme Großstadtgetümmel von New York. Hier wo keiner sie – und ihre Geschichte – kennt, will sie ganz neu anfangen und mit ihrer Vergangenheit abschließen.
    Obwohl Jade anfangs versucht, ihre Mitmenschen eher auf Distanz zu halten, lässt die lebensfrohe, selbstbewusste Tänzerin Olivia nicht locker und schon findet sich Jade in einer von Olivias Hip-Hop Classes im Move-District-Studio wieder. Dort trifft sie auf den gutaussehenden Austin und sofort beginnt es zwischen den beiden zu knistern.
    Doch kann Jade ihre Vergangenheit so einfach hinter sich lassen und sich wieder auf eine neue Liebe einlassen?

    Der Auftakt „Dance into my world“ der Move-District- Reihe von Maren Vivien Haase hat mir unglaublich gut gefallen.

    Ihre Art zu Schreiben ist absolut authentisch und macht enorm Spaß. Sie schafft es die Leser mitzureißen und mitfühlen zu lassen. Ihr Humor ist extrem präsent und lockert damit die ganze Geschichte auf, macht sie lebendig und bringt einen zum Lachen.
    Man hat die Gefühle und Emotionen gelebt und gefühlt.

    Eine Kleinigkeit, die mich allerdings etwas beim Lesen gestört hat, waren die vielen Beschreibungen zur Äußerlichkeit.
    Schön, die Charaktere näher kennenzulernen und ein Bild von ihnen zu bekommen, aber immer wieder im kleinsten Detail zu erwähnen, wie die Augen, die Haare und die Kleidung aussehen, war mir etwas zu viel und hat mich an manchen Stellen etwas genervt.

    Die Charaktere sind allesamt sowas von sympathisch, dass man sie einfach lieben muss.
    Absolut facettenreich, ausdifferenziert und jeder mit seiner ganz eigenen Geschichte.
    Alle sind auf ihre eigene Art besonders und liebenswert, keiner gleicht dem anderen. Und doch sind sie alle authentisch und realitätsnah.
    Ich fand es toll, das nicht nur der Fokus auf den Haupt-, sondern auch auf den Nebencharakteren lag.

    Besonders gut gefallen hat mir die Stimmung zwischen Jade und Austin. Man hat sofort dieses Knistern gespürt und gemerkt, dass zwischen ihnen einfach die Chemie stimmt.
    Jade als Protagonistin war mir an manchen Stellen etwas zu "schwach". So hat sich z.B. ihre ewige Distanziertheit für mich etwas zu lang durch die Handlung gezogen. Umso mehr hat mir dann jedoch ihre Charakterwandlung am Ende gefallen.

    Die Story hat sich zwar recht langsam entwickelt, war jedoch sehr intensiv und extrem abwechslungsreich. Sie hat mir in der einen Sekunde fast Tränen ins Auge getrieben und mein Herz gebrochen und mir wiederum im nächsten Moment ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert oder mich gar herzlich lachen lassen.

    Auch wenn man – wie ich – kein/e Tänzer*in ist, spürt man die Leidenschaft zum Tanzen und die Kraft die darin liegt.


    Alles in Allem ist das Buch einfach zum dahinschmelzen. Voller Liebe, Freundschaft, innerer Zerrissenheit/Konflikte, Zusammenhalt und Spannung bis zu Letzt.

    Das Buch schickt einen auf eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen und kreiert in gleichem Maße auch eine absolute Wohlfühlatmosphäre.

    Von mir definitiv eine Leseempfehlung und ich freue mich schon Band 2 zu lesen.

  4. Cover des Buches Drei Küsse für Aschenbrödel (ISBN: 9783956490750)
    Susan Mallery

    Drei Küsse für Aschenbrödel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Evie Stryker ist gerade nicht so glücklich. Sie ist nur in Fools Gold, weil ihre Familie sie nach dem Unfall in L.A. nicht allein lassen wollte. Und außerdem muss sie ein Weihnachts-Tanzstück vorbereiten, von dem sie überhaupt keine Ahnung hat, denn ihre Chefin der Tanzschule hat von Knall auf Fall mit einem neuen Lover das Weite gesucht.

    Dante Jefferson, Anwalt und Freund von Evies Bruder, hat sein Büro genau unter der Tanzschule und bekommt die Übungen der Kinder und Jugendlichen überdeutlich mit. Und es nervt ihn total. Schließlich, weil er ein Gentleman ist, kann er ihr bei einem großen Problem helfen und zeigt ihr die schönen Seiten von Fools Gold während der Vorweihnachtszeit.

    Von Anfang an macht Dante Evie klar, das sie gerne Spaß miteinander haben können, aber tiefere Bindungen ist Dante nicht bereit einzugehen. Für ihn bedeutet Liebe Verletzlichkeit bis ins Innerste. Und Evie hat mit ihrer Familie auch nicht gerade gute Erfahrungen gemacht. Eine Grundlage, die dem Sinn des Weihnachtsfestes nicht gerade entspricht …

    Mein Fazit:

    Es ist schon eine Weile her, seit ich die letzte Geschichte aus Fools Gold gelesen habe. Es ist ja mehr oder weniger immer das Gleiche, nur andere Namen und andere Trivias. Aber es ist für zwischendurch genau das Richtige, vor allen Dingen, wenn man vorher völlig frustriert ein Buch abgebrochen hat.

    Es gibt nicht viel zu schreiben zu der Geschichte. Wer die Autorin und die Serie kennt, weiß, dass die Geschichten nicht viel Tiefgang haben, dafür in der Regel jede Menge prickelnder Erotik und Humor. Die Charaktere aus den früheren Bänden tauchen natürlich auch auf  und verleihen dem Leser eine gewisse Vertrautheit. Auch die konsequente Fortführung der manchmal leicht verschrobenen Charaktere ist durchaus bemerkenswert und herzerfrischend.

    Was die prickelnde Erotik angeht, hat die Autorin sich in der Geschichte deutlich zurück gehalten, ich möchte sogar schreiben, es ist recht zahm! Das überraschte mich dann doch ein bisschen. Über Dante Jefferson hat man leider nicht so viel erfahren, das ist aber auch das Einzige, was ich wirklich zu kritisieren hätte. Bei Evie Stryker ging die Autorin schon deutlich tiefer in die Persönlichkeit, wohl auch, weil die Brüder in den Vorgänger-Bänden schon „aktiv“ waren.

    Ansonsten muss man die Geschichte nicht ernst nehmen und sich einfach unterhalten lassen. Ich jedenfalls habe es total genossen, Fools Gold mal wieder besucht zu haben. Vier Sterne gibt es von mir.

    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

  5. Cover des Buches Dance of Shadows - Tanz der Dämonen (ISBN: 9783760799148)
    Yelena Black

    Dance of Shadows - Tanz der Dämonen

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Vani_Schneider
    Also ich habe angefangen das Buch zu lesen, weil die Hauptfigur genauso heißt wie ich. Ich konnte dem Buch einfach nicht widerstehen, vor allem als ich mitbekommen habe, dass es auch noch ums Tanzen geht... Auch wenn Ballett nicht meine bevorzugte Tanzart ist. Aber zurück zum Buch :)

    In Gewisser weiße, war das Buch schon gut und spannend. Ich habe leider viele Ballett-Begriffe nicht verstanden, weshalb ich oft etwas verwirrt war. Auch fand ich das Buch in Sachen Liebesdingen sehr offensichtlich. Niemals sind Jungs so perfekt und haben nichts zu verbergen!

    Was ich gut fand, war das trotzdem Spannung aufgebaut wurde und ich irgendwie nicht aufhören konnte das Buch zu lesen.

    Es ist jetzt nicht das beste Buch der Welt, aber ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch.

    Leider wurde der 2. Teil nicht ins Deutsche übersetzt, hätte dem Buch gerne noch eine Chance gegeben...
  6. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (872)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  7. Cover des Buches Herbstzauber in Briar Creek (ISBN: 9783736301979)
    Olivia Miles

    Herbstzauber in Briar Creek

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach den zweiten hab ich gleich den dritten gelesen, somit sind alle drei Madison-Mädchen glücklich und verliebt. Tatsächlich ist es mir hier auch wieder schwer gefallen in die Geschichte zu finden, ich weiß nicht, warum das bei dieser Reihe so ist. Vielleicht brauch ich einfach Zeit um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Trotzdem find ich die Geschichten entspannend und gut für zwischendurch. Briar Creek ist eine Kleinstadt in der viel geredet wird, aber in der auch viele zusammenhalten und in schweren Zeiten helfen. Ich mochte Henry und Jane und ich finde Sophie echt süß. 

    4 Sterne 

  8. Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Laienspiel

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Schon wieder ein “Kluftinger“? Ja tatsächlich! aber irgendwie bin ich angefixt vom “Klifti“ umd seiner Art und Weise. Auf den ersten Blick erscheint unser Kommisar ein rechter Grantler zu sein. aber man merkt schnell, dass er sein Herz am rechten Fleck hat. er ist eben ein wascheckter Allgäuer. 

    zur Geschichte:

    :Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. “Kruzifis“

    Wieder sind es die Schreibweise, die Art und Weise, ihren Hauptprotagonisten grantig aber dennoch liebenswert in Szene zu setzen, die mir hier gefällt und weniger der eigentliche Kriminalfall. die Dialoge zwischen Dr. Langhammer und Kluftinger sind wirklich erfrischend. Natürlich darf die “gute Seele“ im Leben des Kommissars, seine Frau Erika, nicht vergessen werden zu erwähnen. Leicht naiv dargestellt aber sehr fürsorglich und ohne sie wäre der Kommisar Kluftinger völlig aufgeschmissen. Auch wenn sich der Kommissar meistens wieder selbst im Wege steht und sich meistens selbst in hochpeinliche Situationen bringt, ist er der Sympathieträger in der Geschichte.

    Dieses Mal bekommt es das Team “Kluftinger“ mit Terroristen zu tun und das ausgerechnet im schönen aber vor allem im “beschaulichen Allgau“ zu tun. Und da dies nicht allein zu schaffen ist, eilt das BKA zu Hilfe, was unseren Kommissar in seiner Gemütlichkeit, seinem beschaulichen Allgäuer Alltag etwas aus der Bahn wirft. aber an Herausforderungen wächst man, auch der Kluftinger..

    Mein Fazit:

    ich mag den Schreibstil, die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird und ich finde die Geschichte ist bis zum Schluß spannend erzählt und endet in einem kleinen, atemberaubenden Showdown.

    Für mich ist es bisher der spannendsde “Kluftinger-Fall“.

  9. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  10. Cover des Buches Der Zopf meiner Großmutter (ISBN: 9783462000337)
    Alina Bronsky

    Der Zopf meiner Großmutter

     (169)
    Aktuelle Rezension von: bineira

              Alina Bronsky ist 1978 in Russland geboren und lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. In ihren Romanen thematisiert sie oft ihre Herkunft, so auch in "Der Zopf meiner Großmutter".

    Tschingis und Margo, beide Anfang 50, sind mit ihrem Enkel Maxim als jüdische Kontingentflüchtlinge von Russland nach Deutschland gekommen und leben nun in einem Wohnheim. Oma Margo war früher eine Tänzerin, ihr langer roter Zopf erinnert an diese Zeit. Sie ist ein zutiefst unglücklicher, misstrauischer Mensch und lässt ihren Frust mit bösartigen Bemerkungen an ihrer Umgebung aus. Am meisten leiden unter ihr der stille Tschingis, der sich redlich bemüht, die Familie zu ernähren und Maxim, den sie wahnhaft für todkrank und geistig zurückgeblieben hält und auch so behandelt. Die beiden ertragen Margo mit einer stoischen Gelassenheit und - man kann es kaum glauben - sie lieben sie, denn sie wissen um ihr gutes Herz.

    Als die junge Russin Nina mit ihrer Tochter Vera in das Flüchtlingsheim einzieht, geschieht etwas Unvorhersehbares: Tschingis verliebt sich in sie.

    Wird die Familie daran zerbrechen?
    Und wo sind eigentlich Maxims Eltern?

    Maxim ist weder krank noch dumm, er ist der Ich-Erzähler dieser Geschichte, erst als Sechsjähriger, später als Teenager. Dadurch erscheinen die grotesken Rituale, mit denen die Oma den Jungen drangsaliert, eher komisch als erschütternd. Er vermittelt zwischen Margo und dem Rest der Welt, und er weiß sich zu helfen, um ihrer absoluten Kontrolle zu entgehen.

    Alina Bronsky schreibt in einem rasanten, sprachgewandten Stil, der mir gut gefallen hat. In den ersten zwei Dritteln des Buches geht es ausführlich um den Alltag der Familie. Im letzten Drittel wird es dann richtig spannend, hier lässt die Autorin leider einiges aus und kommt für mein Gefühl zu hastig zum Ende.

    Über die absurden Einfälle der Oma und die schlagfertigen Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Zwischendurch hat die Geschichte auch traurige Passagen, so dass sie insgesamt eine gelungene Mischung aus Komödie und Tragödie ist.



  11. Cover des Buches Das Geheimnis des Tanzmeisters (ISBN: 9783775155632)
    Julie Klassen

    Das Geheimnis des Tanzmeisters

     (20)
    Aktuelle Rezension von: leseratte69
    Klappentext
    England, 1815: Der junge Tanzlehrer Alec Valcourt wagt einen Neuanfang und zieht ins beschauliche
    Beaworthy. Doch dort gibt Lady Amelia den Ton an und hat jegliches Tanzen verboten. In Amelias
    Tochter, der schönen und widerspenstigen Julia, findet Alec eine Verbündete. Julia fühlt sich von
    dem eleganten Tanzmeister angezogen. Doch warum hat dieser London verlassen? Nach und nach treten
    alte Geheimnisse ans Licht. Gelingt es Julia und Alec, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen?

    Die Autorin
    Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA).

    Meine Meinung

    Story
    Wieder einmal durfte ich ein Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen lesen. Meine Messlatte bei den Romanen von Julie Klassen war bisher immer sehr hoch gehängt, da mich schon einige Romane von ihr begeistert haben. Hier muss ich sagen hatte ich so meine Problemchen. Das Buch braucht etwas bevor es in Fahrt kommt und leider sind auch ein paar Längen drinnen. Dennoch fand ich die
    Handlung spannend.

    Als Leser begleitet man den jungen Tanzlehrer Alec auf seinem Weg zu einem Neuanfang. Wegen privater Probleme verlässt er mit Schwester und Mutter London und zieht mit ihnen beim Onkel im beschaulichen Beaworthy ein. Doch schnell erkennt Alec das er bei den meisten Bewohnern nicht gerne gesehen ist, denn hier ticken die Uhren anders und Tanzen ist strengstens verboten.
    Als er sich dann auch noch in Julia verguckt, die Tochter der Frau, die in Beaworthy das Sagen hat und die einige gesellschaftliche Stufen über ihm steht, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

    Julie Klassen hat dieses mal ihr Augenmerk auf das Tanzen gelegt. Durch reale Zeitungsannoncen und Zitate rund ums Tanzen, aus dem frühen 19.Jahrhundert, die zu Beginn jedes Kapitels stehen, wird der Leser in die damalige Zeit versetzt. Eine Lovestory, die natürlich einige Hindernisse überwinden muss, ist mit von der Partie. Zudem spielt der Glaube an Gott wieder eine Rolle in dem Buch. Als Leser bekommt man Einblicke in die Tänze der damaligen Epoche. Ein paar Beschreibungen der Tänze und der Umgebung weniger hätten es auch getan und hätte den Längen gut zu Gesicht gestanden. Julie Klassen greift wieder viele, unterschiedliche Themen auf, was mir gut gefallen hat, wie zb. Glaube, Hoffnung, die Klassenunterschiede zur damaligen Zeit, Verrat und natürlich spielen Geheimnisse eine große Rolle.

    Schreibstil
    Wie immer schreibt Julie Klassen hervorragend. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, bis auf die wenigen Längen. Sie schafft es mit Worten den Leser in die damalige Epoche zu versetzen. Die Kapitel sind etwas länger. Die Annoncen zu Beginn jeden Kapitels fand ich toll.

    Charaktere

    Ich muss zugeben, dass ich nicht gerne oder nur selten Romane lese, die einen männlichen Protagonisten haben, so wie das hier der Fall war. Dennoch mochte ich Alec sehr. Auch die anderen Charaktere sind sympathisch vor allem Alecs Schwester Aurora, Patience und Julia mochte ich sehr. Julie Klassen verleiht ihren Charakteren immer sehr viel Tiefe und lässt sie sehr authentisch rüberkommen.

    Mein Fazit


    Wieder ein gutes Buch aus der Feder von Julie Klassen. Dennoch habe ich diesmal auch etwas zu kritisieren und zwar, dass es diesmal ein paar Längen gibt (zu viel rund ums Tanzen und viele Landschafbeschreibungen) aber dennoch war Spannung da und die Handlug hat mich gefesselt.
    Ich vergebe hier vier von fünf Sternen  und eine Leseempfehlung für Julie Klassen Fans.
  12. Cover des Buches Engelssturm - Azrael (ISBN: 9783453409316)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Azrael

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Dieses Buch bleibt der Reihe Treu und hat fast das selbe Cover wie die Restlichen Bücher.
    Der Schreibstil bleibt ebenfalls der Reihe treu. Es lässt sich flüssig lesen und ist ebenfalls sehr humorvoll.

    Die Story selbst war traumhaft aber auch überraschend. Es passieren einige krasse unvorhersehbare Wendungen mit denen keiner Rechnen konnte. Die Liebesgeschichte zwischen Azrael und Sophie ist einfach wundervoll. Azrael ist einfach ein Traummann.

    In diesem Teil kommen auch Azraels Vampire auf. Man kommt mit ihnen Voll auf ihre Kosten was mich mehr als begeistert hat. 

    Hierzu kann ich nur noch sagen: Ich liebe Azrael und die Engelssturm Reihe und kann sie einfach nur empfehlen!
  13. Cover des Buches Mainschatten (ISBN: 9783954519774)
    Anja Mäderer

    Mainschatten

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thea_Lehmann

    Ein gemütlicher Heimatkrimi, der niemandem den Schlaf raubt, aber dafür schöne Einblicke in die fränkische Seele und speziell Würzburg bietet. Mit viel Lust am Erzählen entführt uns die Autorin in die Gesellschaft einer Tanzschule und den Animositäten und Intrigen, die hinter den Kulissen stattfinden. Im Mittelpunkt steht Kommissarin Nadja Gontscharowa, die das K1 stellvertretend leitet. Sie und ihre Kollegen ermitteln im Fall eines toten Tanzlehrers, dessen Tod sich im Laufe der Ermittlungen als Mord herauskristallisiert. Die Kommissarin taucht als Tanzschülerin ein ins Milieu der Tänzer und Freunde der Tanzschule, um den Mörder zu entlarven. Dabei ist sie allerdings wenig erfolgreich. So liebevoll die einzelnen Szenen, vom Aussuchen eines Ballkleides bis zur Geburtstagsparty einer Tanzlehrerin geschildert werden, so wenig spannend wird die Ermittlungsarbeit beschrieben. Selbst als die Kommissarin im Zuge der verdeckten Ermittlung in Lebensgefahr kommt, als noch ein Mord passiert und als das Team zum Schluss auf der richtigen Fährte ist und dem Mörder eine Falle stellt, kommt keine echte Spannung auf. Den Fall lösen letzten Endes nicht Kommissarin Gontscharowa. und ihr Freund und Kollege Peter, sondern der beherzte Einsatz der psychisch angeschlagenen Mutter eines Verdächtigen. Interessant sind die Einblicke in die unterschiedlichen Mordmethoden, die angewendet werden. Gekonnt auch stellt Anja Mädler eine Reihe sehr unterschiedlicher Charaktere  vor, seien es Kollegen von Nadja Gontscharowa bei der Kripo, über den Staatsanwalt und  Gerichtsmediziner bis zum in seiner Freizeit tanzenden Pater. Das ist eine sehr bunte, weltoffene Mischung von Protagonisten, die viel Potential für weitere Fälle haben.

     Ich hoffe, es gibt bald mehr von dieser jungen Autorin.

     

  14. Cover des Buches Am kürzeren Ende der Sonnenallee (ISBN: 9783126757195)
    Thomas Brussig

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee

     (311)
    Aktuelle Rezension von: kekskruemeline

    ,,Klein aber fein", ein Zitat, welches das Buch Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig ziemlich genau beschreibt, wenn nicht sogar auf den Punkt bringt. 

    In knappen 157 Seiten schreibt der damals 35-jährige Author über die DDR und alles, was dazu gehört. Sie werden sich jetzt denken: ,,Klasse, ich bin aber nicht zu einer Geschichtsstunde hierher gekommen". Hand aufs Herz, so ging es mir am Anfang auch, die typische Schullektüre eben, doch Am kürzeren Ende der Sonnenallee ist einfach was ganz Anderes und eigen für sich.

     

    Zusammen als ,,Das Potential", welches aus Micha (Protagonist), Wuschel, Mario, Brille und dem Dicken besteht, haben die Jugendlichen nicht nur ordentlich Spaß, sie bauen auch das eine oder andere mal ziemlichen Mist. So bringen sie den ABV mit verbotener Musik auf die falsche Spur und blamieren sich in den Tanzstunden beim Tanzen. 

    Doch was wäre ein Jugendroman ohne die typische Lovestory?

    In Am kürzeren Ende der Sonnenallee liegt die Liebe praktisch in der Luft und wird durch Miriam, welche laut Micha das schönste Mädchen der Welt sei, zum typischen Handlungsteil, der sich durch das ganze Buch hindurch zieht.

    Was jedoch beim Lesen besonders auffällt, ist Brussigs Schreibstil. An Komik, Späßen und lustigen Geschehnissen wird hier nicht gespart. Durch ihn klingt der ,,Todesstreifen" doch gleich viel harmloser. 

    Tatsächlich ist dies jedoch bei den meisten Lesern der größte Kritikpunkt. Die DDR sei gar nicht so harmlos gewesen und würde in Brussigs Buch nicht ernst genommen werden. Doch so soll es auch gar nicht sein. Gerade dadurch will Brussig eine andere Seite der DDR zeigen und versucht, das Positivste aus der Sache zu ziehen.

    Meine Freude über dieses Buch hält sich in Grenzen. Ständige aus dem Kontext heraus gerissene Szenenwechsel erschweren das Lesen und auf einmal befindet man sich nicht mehr in Michas Zimmer, sondern in der Vergangenheit bei irgendwelchen Verwandten von ihm. Dennoch kann man nicht anders als zu schmunzeln und lachen, wenn man das Buch liest. Hat man einen guten Sinn für Humor und eventuell auch ein Interesse an der deutschen Geschichte, so ist Am kürzeren Ende der Sonnenallee mehr als empfehlenswert.

  15. Cover des Buches Im Licht der Nacht (ISBN: 9783961115891)
    Mara Lang

    Im Licht der Nacht

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung 

    Dieses Buch lag eine gefühlte Ewigkeit auf meinem Sub und ich schäme mich dafür es nicht schon vor langer Zeit erlöst zu haben. Hinter diesem Cover schlummerte eine Geschichte, welche mich von Beginn an begeistern und faszinieren konnte.

    Mara Lang war mir bereits ein Begriff, konnte sie mich doch bereits mit Fairytale in die Sphären der Fantasie entführen. Genau das gelang ihr auch hier. Der Schreibstil ist bildlich, fesselnd, emotional und faszinierend zugleich. Man ist als Leser mitten im Geschehen, gefangen in einer Welt voller Zauber und kann wundervolle Charaktere begleiten. Wer hier einen klassischen Roman in Bezug auf das Tanzen erwartet, wird vermutlich enttäuscht, wer aber bereit ist das Tanzen auf eine neue Art kennen zu lernen kommt voll und ganz auf seine Kosten.

    Für mich als Fan dieses Hobbys waren die Eindrücke einfach phänomenal und ich hatte das Gefühl durch dieses gemeinsame Interesse mit Alicia  verbunden zu sein. Allesamt besaßen die Charaktere Tiefe und auch die kleinen Nebenrollen versprühten Schwächen und Stärke, In jeder einzelnen Person steckte unsagbar viel Liebe zum Detail, sodass es schwierig wurde einen Liebling zu wählen.

    Im Zentrum diesen Werkes stehen große Mysterien, an die man langsam herangeführt wird. Denn zunächst setzt man sich mit der neuen Umgebung zusammen mit Alicia auseinander und lebt sich sozusagen ein wenig in ihr ein, bevor die Story eine Wendung nach der anderen eingeht.


    Fazit

    Im Licht der Nacht konnte  mich nicht nur wegen der Danceelemente überzeugen, auch das Setting, die Charaktere, sowie das große Geheimnis übten ihren Reiz auf mich aus. Es ist ein Buch, welches mich überrascht hat und ich jederzeit wieder lesen würde. 5 von 5 Sternen


  16. Cover des Buches Wie ein Tanz auf Morgentau (ISBN: 9783745700152)
    Christie Barlow

    Wie ein Tanz auf Morgentau

     (24)
    Aktuelle Rezension von: franziskadaslesemaedchen

    „Du bist so schön, Alice Parker. Ich glaube, ich kann es wagen, zu behaupten, dass du dich in mein Leben getanzt hast, direkt in mein Herz.“

     

    Originaltitel: A home at Honeysuckle Farm
    Autorin: Christie Barlow
    Sprache: Deutsch
    Einband: flexibler Einband
    Seitenzahl: 384
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Genre: Roman
    Preis: D 9,99€ / A 10,30€
    ISBN: 978-3-7457-0015-2
    Veröffentlichung: 3. Juni 2019

     
    Beschreibung und Handlung:

    Eine berühmte Tänzerin werden und auf den Bühnen des Broadways stehen, das war Alice‘ Traum, seit sie klein war. Nach einem schrecklichen Familienstreit zog sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach New York. Doch inzwischen hat sie Sehnsucht nach England, der Honeysuckle Farm und ihrem über alles geliebten Großvater. Als sie erfährt, dass er im Krankenhaus liegt, ergreift sie die Chance: Nach 13 Jahren kehrt sie das erste Mal zurück. Sie hat sofort das Gefühl, nach Hause zu kommen. Doch das scheinbar längst vergessene Tanzstudio, das Alice in einem versteckten Raum auf der Farm findet, scheint nicht das einzige Geheimnis zu sein, das ihre Familie hütet. Alice beschließt, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, damit alte Wunden endlich heilen können.


    Zu der Autorin:

    Christie Barlow engagiert sich in der Entwicklungshilfe und ist Redakteurin für ein Onlinemagazin, in dem sie ihre Leser mit allen wichtigen Neuigkeiten und Rezensionen aus der Welt der Bücher versorgt. Sie freut sich über Rückmeldung ihrer Leser, also scheut euch nicht und kontaktiert sie über ihre Website http://www.christiebarlow.com, ihren Twitteraccount @ChristieJBarlow und ihre Facebookseite Christie Barlow author.

     

    Cover:

    Ich mag den im Aquarell Stil gestalteten Hintergrund, die Farben verfließen schön ineinander. Die kleinen weißen Symbole von Vögeln stehen wohl für Freiheit und die Chance jederzeit den Ort wo man gerade lebt wechseln zu können. Das Liebespaar, dass im Vordergrund steht verspricht eine wundervolle Liebesgeschichte.

     

    Meine Meinung:

    Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht und ich habe mich in der Handlung sofort wohl gefühlt. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von der Protagonistin Alice, finde ich generell sehr angenehm, vor allem auch weil ich dadurch ihre Entscheidungen besser nachvollziehen kann, wie wenn die Vogelperspektive als Erzählweise gewählt wird.

    Alice mag ich sehr gerne, auch die Art wie sie mit ihrem Großvater umgeht finde ich sehr berührend. Die junge Frau ist so freundlich und hilfsbereit, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe. Die Entscheidung wieder zurück nach England in ihr Heimatdorf zu kehren, unterstütze ich. Vor allem, weil ich nach den ersten paar Kapiteln, die ich gelesen habe, schon der Meinung war, dass Alice nichts in New York hält. Außerdem passt sie viel besser nach Brook Bridge als in eine Großstadt. Was ich schade finde ist, dass die junge Frau zu ihrer Freundin in NY im Laufe der Handlung gar keinen Kontakt mehr hat. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die beiden regelmäßig telefoniert hätten oder sich Briefe oder Emails gesendet hätten und Molly nicht einfach von der Bildfläche verschwunden wäre.

    Die Geschichte plätschert langsam vor sich hin und man wartet auf den großen Knall. Anfangs war ich mir nicht sicher ob der Höhepunkt ein Todesfall sein wird oder die Aufklärung über den Tod von Alice ihrer Großmutter.
    Ich finde es gut gewählt, dass man am Ende über das Familien und Dorfgeheimnis aufgeklärt wird. Somit sind alle offenen Frage, die ich mir während des Lesens gestellt habe, geklärt.

    Grace, Alice’s Kindheitsfreundin, mit der sie über die Jahre immer Kontakt gehalten hat, ist eine Bereicherung für die Geschichte. Ohne sie würde etwas fehlen.

    Sam ist nicht nur ein sympathischer gutaussehender Mann, sondern auch ein begabter Tänzer und wie es der Zufall so will auch noch der Nachbar von Alice.

    Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen Sam und Alice entwickelt, kommt auch sehr gut ohne Sexszenen aus. Sie lassen sich nicht von den Lästereien der Dorfsippschaft beeinflussen, sondern ziehen ihr Dating-Game dennoch durch. Die Beiden entwickeln sich zu einem süßen Liebespaar, dass auf jeden Fall fürs Alt werden bestimmt ist.

    Das Setting in dem kleine Dorf Brook Bridge wo sich jeder kennt

    Schade finde ich, dass das Thema „Tanzen“ ein bisschen untergeht, beziehungsweise in meinen Augen zu wenig behandelt wird. Dennoch finde ich es schön, wie Alice sich dann dazu entschließt die alte Tanzschule ihrer Großmutter zu übernehmen und wieder aufzumachen. So schließt sich der Kreis am Ende wieder.

     

     

    Fazit:

    Eine süße Liebes- und Familiengeschichte, die sich wunderbar zwischendurch lesen lässt!
    An der Stelle möchte ich mich bei dem Harper Collins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

    Ich vergebe 3 von 5 Sternen!


  17. Cover des Buches Wicked Deal: Traust du dich? (ISBN: B07SL5489S)
    C. R. Scott

    Wicked Deal: Traust du dich?

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Paige steht kurz vor ihrer Abschlussprüfung an der Tanzakademie. Sie hat einen passenden Tanzpartner für ihre Abschlussprüfung. Doch wie es nun Mal so ist. Passiert das was nicht passieren darf. Ihr Tanzpartner Rick verletzt sich das Bein und fällt für mehrere Tage aus. Für Paige ist dies eine Katastrophe. Was soll sie nur tun? Wo kriegt sie jetzt einen Tanzpartner her der zu ihr passt. Und vorallem alle Tänze beherrscht? Doch das Schicksal lässt sie nicht im Stich. Den unerwartet findet sie genau diesen Mann im besten Freund ihres Bruders. Doch wie soll sie sich ihm öffnen? Immerhin ist er so unnahbar und durch seine ganze Art fand Paige Harper immer schon sehr respekteinflößend. Und ausgerechnet er soll ihr helfen? Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und beschließt Harper nach einem heißen Tango einfach zu fragen. Als er zusagt verlangt er jedoch eine kleine Gegenleistung von Paige. Die er ihr jedoch erst nach bestandener Prüfung  mitteilen wird. Soll sich Paige wirklich darauf einlassen?

    Fazit.: Leider viel zu kurz und die Handlung ist ein bissal arg schnell. Man bekommt leider nicht so mit wie die beiden sich entwickeln. Wo sie sich doch am Anfang nicht wirklich grün sind. Vorallem Paige die Harper eher auf Abstand hält weil sie so ein klein wenig Angst vor ihm hat. Und plötzlich nicht mehr wirklich? Da hätte ich es schöner gefunden mehr über die Entwicklung von den beiden zu lesen. Dies ist aber mein einzigster Kritikpunkt an der ganzen Geschichte. Ansonsten ist diese Liebesgeschichte sehr schön. Es macht einfach Spass Bücher von C.R.Scott zu lesen. Und es geht auch gleich weiter mit Büchern von ihr. Man schließt wirklich all die Charaktere sofort ins Herz und fiebert regelrecht mit. Was ich persönlich sehr schön finde. Den so hat die Autorin definitiv es wieder geschafft mich in ihr Buch zu entführen.

  18. Cover des Buches Damenwahl (ISBN: 9783842514614)
    Rebecca Michéle

    Damenwahl

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Eine junge Tänzerin, ein aufstrebendes Talent mit hervorragenden Zukunftsperspektiven, wird tot in der Dusche der Tanzschule gefunden. Niemand scheint mehr in der Gegend gewesen zu sein, keiner hatte ein Motiv. Das Mädchen hatte keine Feinde und keine gewaltbereiten Neider.

    Lange tappt das Ermittlerteam um die Kommissare Riedlinger und Mozer im Dunkeln. Der Fall soll schon zu den Akten gelegt werden, als endlich ein Lichtstreif am Horizont erscheint...

    Dies ist ein Regionalkrimi. Das bedeutet, Lokalkolorit ist wichtiger als Sprachstil und -finesse. Daran hapert es dann auch mächtig. Auf den ersten Seiten hätte ich am liebsten aufgegeben ob des hölzernen Stils. All diese "verbotenen" Wörter, von denen man im Deutschunterricht loskommen soll! An manchen Stellen hat der Text den Esprit einer Gebrauchsanleitung. Auch der Wortschatz könnte abwechslungsreicher sein. Wenn man es aber schafft, daran vorbeizukommen und immer wieder alle Hühneraugen zudrückt, merkt man: Der Plot ist gut durchdacht.

    Wenn auch einiges Füllmaterial besser weggelassen worden wäre (wie das "moderne" Verhältnis des Mordopfers, das rein gar nichts zur Handlung beiträgt), ist das Buch letzten Endes doch recht unterhaltsam. Interessant sind auch die praktischen Einblicke in den Alltag von Profitänzern und solchen, die es werden wollen. Als Außenstehender würde man nie auf solche Ideen kommen.

    Am sympathischsten fand ich die Ermittler, die wirklich ein Profil hatten, ohne Neurosen zu entwickeln. Wie erfrischend! Kein Zoff, keine schrägen Gewohnheiten!

    Fazit: Am Sprachlichen wäre noch viel Entwicklungspotential, aber Ideen hat die Autorin schon. Vielleicht wäre ein Schreibseminar eine gute Hilfe?
  19. Cover des Buches Vom Sattel zum Tanzparkett (ISBN: 9783218009102)
    Thomas Schäfer-Elmayer

    Vom Sattel zum Tanzparkett

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Beim Sortieren von Unterlagen hat der bekannte Wiener Tanzschulbesitzer Thomas Schäfer-Elmayer das Manuskript seines Großonkels Willy Elmayer-Vestenbrugg wieder entdeckt. Das Buch schildert auf humorige Art das Leben des Willy Elmayer, der als adeliger Sohn die Offizierslaufbahn einschlug und in der viel geschmähten „Schönwetter-Armee“ von Kaiser Franz Joseph durch seine Reitkunst Furore machte. Gleich die ersten Wochen des Ersten Weltkrieges lehren den jungen Dragoner, dass Krieg eine schmutzige und tödliche Angelegenheit ist. Das Ende der Donaumonarchie stellt das Leben des jungen Mannes völlig auf den Kopf. Er hat ja, wie viele Tausende seiner Generation nichts G’scheites gelernt. Nur Eleganz und gutes Benehmen - daraus wird, gegen alle Widerstände und Standesdünkel die bekannteste Tanzschule Österreichs.  

    Der Leser begleitet Willy Elmayer durch die Wirtschaftskrise der Zwischenkriegszeit, erlebt mit, wie sein Domizil in der Leopoldstadt von amerikanischen Bomben in Schutt und Asche gelegt wird. Gleichzeitig verliert Elmayer nie den Mut und beginnt wieder von vorne. Während der Besatzung Wiens durch die Alliierten gibt er Unterricht in gutem Benehmen, was der eine oder andere GI bzw. russische Soldat bitter nötig hat, sowie Tanzstunden. 

    Das alles erzählt Willy Elmayer-Vestenbrugg in einem leichten, angenehmen Plauderton. Mehrmals erwähnt er, dass seine Liebe zu Pferden, nicht nur beinahe zur größten Tragödie seines Lebens geführt hat, sondern ihm auch Glück und Zufriedenheit gebracht hat. 

    Sein Privatleben spart Willy Elmayer-Vestenbrugg - ganz Gentleman - bewusst aus. Er stirbt 1966 kinderlos.

     Fazit: 

    Mir haben diese Lebenserinnerungen sehr gut gefallen, versprühen sie trotz aller Schicksalsschläge Optimismus. Dem hochwertig verarbeiteten Buch gebe ich gerne 5 Sterne. 

     

  20. Cover des Buches Aus der Tanzschule geplaudert (ISBN: 9783767205277)
    Anneliese Sauer

    Aus der Tanzschule geplaudert

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Carls Tango (ISBN: 9783960870111)
    Monika Detering

    Carls Tango

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Die Autorin Monika Detering lässt den Leser in der Kurzgeschichte Carls Tango Einblick nehmen in das Seelenleben von Carl Herzsprung, Bibliothekar, um die fünfzig und er liebt es, wenn alles seine Ordnung hat. Bis er Tangomusik hört und sich zu einem Tangokurs anmeldet. Dort lernt er die bezaubernde Alice kennen und lieben. Gibt es für sie beide mehr als nur das gemeinsame Tango tanzen? Diese Frage wird beantwortet wenn man die Geschichte bis zum Ende liest.


    Der Schreibstil ist locker und ohne Schnörkel und trotz der Kürze der Geschichte konnte ich einen guten Eindruck in das Seelenleben von Carl gewinnen. Der Schluss kam recht plötzlich und war für mich nicht ganz befriedigend. Keine Geschichte die einen schmunzelnd lässt, die ich dennoch lesenswert finde.


  22. Cover des Buches Never before you - Jake & Carrie (ISBN: 9783741300325)
    Amy Baxter

    Never before you - Jake & Carrie

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Erotik-Geschichten-Buchtipps

    Wirklich gelungene und an den richtigen Stellen sehr erotische Liebesgeschichte! Beide Charaktere sind sehr tiefgründig! Sehr gut gelungen!
    Der Roman, erster Teil einer Bücherserie, spielt in meiner absoluten Lieblingsstadt: San Francisco. Dass es in den USA nicht immer einfach ist zu überleben, merkt man an beiden Protagonisten:
    Jake ist Tätowierer mit einer kriminellen Vergangenheit und einer Vorliebe für sexy Frauen, mit denen er ins Bett springen kann.
    Carrie ist sehr intelligent, doch hat sie keine Familie. Daher ist ihr der "Luxus" Bildung nicht vergönnt worden. Immer tiefer sinkt sie in eine Spirale aus Abhängigkeit und Gewalt.
    Und zwischen diesen beiden Lebensgeschichten entsteht eine Anziehungskraft, der beide nicht widerstehen können!

    Die komplette Buchrezension findet ihr auf Erotik Geschichten: https://erotik-geschichten.org/amy-baxter-never-before-you/


  23. Cover des Buches Kein Tanz, kein Kuss (ISBN: 9783898136136)
    Hortense Ullrich

    Kein Tanz, kein Kuss

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Freigeist00
    Um Lucilla einen Tanzpartner für die Tanzstunde zu verschaffen, lässt Jojo sich allerhand einfallen: Gemeinsam mit Lucilla plant sie ein heimliches Tanzcasting. Nicht nur, dass dieses Vorhaben am Ende kläglich scheitert- zu allem Überfluss muss sich Jojo auch noch selbst einen Tanzpartner suchen, denn Sven ist alles andere als begeistert...
  24. Cover des Buches Ihr letzter Tanz (ISBN: 9783899411690)
    Heather Graham

    Ihr letzter Tanz

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr
    Tanzstunden mit Folgen . Bei einem Tanzwettbewerb stirbt die Tänzerin Lara mitten in ihrem Auftritt, tot bricht sie auf der Bühne zusammen. Die Obduktion stellt eine Überdosis Medikamente in Verbindung mit erhöhtem Alkoholkonsum fest. Also ein tragischer Unfall. Doch der junge Polizist Doug O’Casey, der Lara gut kannte, mag hieran nicht glauben und überredet seinen älteren Bruder Quinn, der als Privatdetektiv arbeitet, dem Fall nachzugehen. Notgedrungenerweise meldet sich Quinn in der Tanzschule Moonlight Sonata an, in der Lara Couchingstunden gab. Hier lernt er die Tanzlehrerin Shannon Mackay kennen, die in dem Studio in Miami als Managerin arbeitet. Fast sofort verliebt er sich in die attraktive Tänzerin, allerdings kann er sich nicht sicher sein, dass Shannon nicht auch zu dem Kreis der Verdächtigen gehört. . Heather Graham lässt ihren Thriller zumeist im Studio Moonlight Sonata spielen, hierdurch lernt man schnell alle Beteiligten und mögliche Verdächtige kennen. Und diese, allen voran Shannon, stellt die Autorin einem sehr ausführlich vor wie auch deren Tagesablauf in der Tanzschule. Die ist anfangs recht interessant und Heather Graham erzählt dies auch äußerst kurzweilig. Allerdings bleibt dabei die Spannung auf der Strecke. Diese baut sich erst langsam nach ca. 180 Seiten auf, als das erste Mal in einer kurzen Sequenz der Mörder die Thrillerbühne betritt. Aber selbst danach kann sie sich kaum auf einem hohen Niveau halten. . Die Handlungsstränge beziehen sich ausschließlich auf Shannon und Quinn und so verfolgt man recht unterhaltsam, wie die Beiden sich näher kommen. Allerdings läuft dies auch ziemlich nach Schema F ab. Quinn verliebt sich fast augenblicklich in Shannon, diese ziert sich am Anfang, schließlich ist sie ein gebranntes Kind (was auch sonst). Tja, und dann kommen sie zusammen, Shannon entdeckt durch Zufall etwas, was Quinn ihr verschwiegen hat, sie ist dementsprechend wütend, bricht die Beziehung ab, aber natürlich versöhnen sie sich zum Schluss wieder. Ja genau, irgendwie alles schon einmal in abgewandelter Form gelesen. Und dadurch wirkt die ganze Story sehr vorhersehbar und kann kaum überraschen. . Einzig was rätselhaft bleibt ist Täter und Motiv. Im Verlauf ereignen sich noch einige Morde, doch man hat überhaupt keine Ahnung, warum diese Menschen sterben mussten, da sie auch eigentlich nichts miteinander zu tun hatten, sich nicht kannten und keinen gemeinsamen Hintergrund hatten, noch hat man eine Idee, wer denn nun der Mörder sein soll. Sicher ist nur, dass er Shannon kennt, und dass das Motiv irgendetwas mit der Tanzschule zu tun haben muss. Dies wie auch der einnehmende, flüssige und durchweg unterhaltsame Schreibstil von Heather Graham lässt einen überhaupt weiterlesen. Allerdings war ich von der Auflösung dann auch etwas enttäuscht, denn sie lässt zu viele Fragen offen und wirkt schon recht konstruiert. . Die Charaktere sind gewohnt facettenreich ausgearbeitet und man erhält auch schnell eine Vorstellung von ihnen, wobei einige schon etwas rätselhaft bleiben und einem in ihrem Verhalten zu einigen Mutmaßungen in Richtung Mörder verleiten. Aber hier versteht es die Autorin recht geschickt, einem immer mal wieder auf die falsche Fährte zu locken. . Fazit: Wer bei „Ihr letzter Tanz“ einen spannenden und fesselnden Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Eher würde ich die Story als recht unterhaltsamer, kurzweiliger Liebesroman mit einem guten Schuss Erotik und einem geringen Thrilleranteil bezeichnen, der mit gut herausgearbeiteten Charakteren aufwarten kann. Allerdings ist die Story schon sehr nach Schema F angelegt und kann somit auch kaum überraschen.

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