Bücher mit dem Tag "tapferkeit"
29 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.810)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.488)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch beweist Harry seine Zauberkünste im trimagischen Turnier in Hogwarts und natürlich gibt es in diesem Schuljahr auch wieder viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen.
Ich kann offiziell sagen, dass ich zu spät angefangen habe, mich mit Harry Potter zu beschäftigen. Da ich nun schon 19 Jahre alt bin, sind die Bücher für mich leider nicht mehr so spannend, wie sie womöglich vor einigen Jahren gewesen wären. Trotz allem würde ich sagen, dass mir dieser Band bisher am besten gefallen hat.
Die Charaktere sind wie immer gut getroffen und ich kann nur sagen, ich liebe Dumbledore. Das Buch zeigt wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.
Das Ende hat mich ehrlicherweise schon ein bisschen mitgenommen. Jetzt muss ich natürlich trotzdem wissen, wie es weitergeht. - R. J. Palacio
Wunder
(1.132)Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe"Das Universum war nicht besonders freundlich zu August Pullman." Eine unwahrscheinliche (und sehr unglückliche) Kombination verschiedener Genmutationen verursachte Deformationen seines Kopfes und Gesichtes. Im Alter von 10 Jahren, nach zahlreichen Operationen genesen, soll August, der bisher von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde, eine öffentliche Schule besuche. Dass dies mit einigen Herausforderungen verbunden ist, wissen er und seine Familie genau und wagen es dennoch.
In diesem Buch wird die Geschichte von Augusts erstem Schuljahr erzählt, immer wieder mit Rückblenden in die Vergangenheit. Dabei werden verschiedene Abschnitte von August selbst und Personen aus seinem direkten Umfeld erzählt.
August ist ein ganz normaler Junge: intelligent, neugierig, Star-Wars-Fan. Nur optisch ist er nun eben keine Augenweide und hat auch ein paar gesundheitliche Einschränkungen. Er war mir sofort sympathisch, besonders weil die aus seiner Perspektive erzählten Kapitel so viel Witz und Selbstironie enthalten, dass man ihn einfach mögen muss. Ich habe oft gelacht, viel gezittert und manchmal ein bisschen geweint.
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, der eine Geschichte erzählt, die sich genau so (oder sehr ähnlich) zugetragen haben kann. Eine absolute Leseempfehlung für alle Altersklassen!
- Renée Ahdieh
Rache und Rosenblüte
(354)Aktuelle Rezension von: MiiiShahrads Ziel war es einst gewesen, Chalid den Kalifen zu töten. Doch nachdem sie die Wahrheit über seine Taten erfahren hatte, verliebte sie sich und blieb, um ihn vom Fluch der auf ihm lastet, zu befreien. Die jüngsten Geschehnisse in Königreich zwangen sie jedoch zur Flucht, was sie aber nicht davon abhält, nach einem Weg zu suchen, den Fluch zu brechen. Unabhängig davon, ob sie sich selber dabei in Gefahr begibt.
Nachdem ich mich schon so schwer damit getan hatte, den ersten Band zu verstehen, wurde es im zweiten auch nicht unbedingt besser. Die gröbste Handlung ist klar, ja. Chalid versucht sein Königreich wieder aufzubauen und Shahrzad sucht nach einem Weg, seinen Fluch zu brechen. Währenddessen sind beide noch auf der Hut vor einem weiteren Angriff aufs Königreich, unter anderem von Tarik der Shahrzad mehr oder weniger ja entführt hat um sie in Sicherheit zu bringen.
Mehr habe ich aber auch nicht wirklich mitgenommen. Eine richtige Verbindung gab es zwischen den Büchern nicht unbedingt, man könnte beide auch ruhig unabhängig voneinander lesen. Mal abgesehen von ein paar Randinformationen und den Namen hatte ich jetzt nicht den Eindruck, das ich den ersten Teil unbedingt gelesen haben müsste um den zweiten zu verstehen (das hab ich ja auch so nicht getan).
Auch die ganze Ergänzung jetzt mit den besonderen Fähigkeiten von Shahrzad, die sie von ihrem Vater geerbt hat und jetzt nutzt, um mit ihrem fliegenden Teppich (der kommt einem doch auch von irgendwo bekannt vor oder?) zu einem menschähnlichen wunscherfüllenden Wesen zu fliegen, um ihre magischen Kräfte zu trainieren und später Chalid von seinem Fluch zu befreien… Mal abgesehen von dem großen Drama am Ende, dessen Sinn ich auch nicht ganz verstanden hab. Mir hat einfach ein roter Faden gefehlt. Es war, als hätte man einfach so viele Ereignisse wie möglich wahllos aneinander gereiht bis die Story lang genug war, dass sie als Buch durchgeht.
Insgesamt kann ich daher nur sagen, dass mich die Dilogie mal abgesehen von der malerischen Sprache nicht wirklich überzeugen konnte. - Jules Verne
Reise zum Mittelpunkt der Erde
(434)Aktuelle Rezension von: CherubiumSicher, Bücher müssen auch im Kontext Ihrer Zeit gelesen werden und sicherlich war es vor über 100 Jahren ein Blockbuster.
Aber es ändert sich nichts daran, dass es kein gutes Buch (mehr) ist.
Die Charakter oberflächlich, die Geschichte langweilig, die Sprache altbacken.
Nichts an dem Buch hat mir Spaß gemacht, außer es zu beenden.
- Lisa Genova
Still Alice
(270)Aktuelle Rezension von: angies_bücherDas Buch steht schon lange in meinem Bücherschrank und ich bin froh,dass ich es jetzt gelesen habe. Ich habe selbst sehr lange mit Demenzerkrankten gearbeitet und finde das Buch sehr beeindruckend. Es ist tief berührend und sehr traurig. Ich musste beim Lesen mehrfach weinen und ich denke ich werde noch lange an die Geschichte denken. Alzheimer ist eine furchtbare Krankheit und es ist so bitter zu sehen wie jemand mit 50 Jahren, was heute im Prinzip ja noch kein Alter ist, so schnell und so sehr abbaut. Das Ende ist so berührend!! Und trotzdem traurig und zugleich voller Hoffnung!
- Ronald H. Balson
Hannah und ihre Brüder
(132)Aktuelle Rezension von: HannaFeilitzschFesselnde Geschichte zweier Jungen, die als Brüder aufwachsen und sich durch den Holocaust als Feinde gegenüberstehen. Sechzig Jahre später begegnen sie sich in Chicago. Als Ben Solomon den angesehenen Rosenzweig mit der Waffe bedroht, wird sofort klar, dass etwas Großes hinter der Geschichte steckt. Eine Maschinerie wird in Gang gebracht, die am Ende die Wahrheit ans Licht bringt. Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt. Klare Leseempfehlung.
- Marc Levy
Kinder der Hoffnung
(85)Aktuelle Rezension von: Babsi123Mein Fazit:
Zitat: " Auf diesem Stoppelfeld waren mein Bruder und ich zwei Kinder der Hoffnung, verirrt zwischen 60 Millionen Toten - und wir würden es immer bleiben ".
Eine bewegende Geschichte über den Vater und den Onkel von Marc Levy. Eine Lebensgeschichte, die so tragisch ist, so traurig, so berührend und emotional. Dieses Buch zeichnet die Qualen der Widerstandskämpfer der 35. Brigade auf, ihren Kampf gegen die Deutschen und ihren Überlebenskampf, vor allem in den letzten Kriegstagen. Sehr beeindruckend ist ihr Mut und ihr Durchhaltevermögen, trotz der widrigen Umstände und ihr Kampf gegen den Hunger, Krankheiten und die Greueltaten der Nazis. Man möchte sich gar nicht vorstellen ,was diese Menschen erdulden mussten, wie grausam sie sterben mussten und welch seelische und körperliche Qualen sie zurückbehalten haben. Mehr über das Leben der Resistancekämpfer zu lesen, ist sehr beeindruckend, vom Autor sehr gefühlvoll formuliert und mit viel Leidenschaft niedergeschrieben. Es ist ein Mahnmal entstanden, für all die Menschen, die ihr Leben im Zweiten Weltkrieg verloren haben.
Samuel bittet seinen Freund, über die tragischen Erlebnisse im Krieg zu berichten und künftige Generationen aufzuklären. Dass die Widerstandskämpfer große Opfer gebracht haben und sie den Frieden bewahren sollen. Und ich finde, der Autor hat es mit viel Sensibilität und Feingefühl niedergeschrieben und allen Opfern ein würdiges Denkmal gesetzt.
- Nelson Mandela
Bekenntnisse
(10)Aktuelle Rezension von: MimabanoNELSON MANDELA ist für mich eine einzigartige Persönlichkeit gewesen.Man kann nur bewundern was er bewirkt hat.Er beeinflusst sogar nach seinem Tod im Jahr 2013 noch viele Leute.Das Buch hat mich leider nicht ganz so begeistert.Das liegt keinesfalls am Thema,sondern meiner Meinung nach an der ganzen Zusammenstellung des Buches.Zum Beispiel fimnde ich es zwar toll,dass Teile von Briefen oder Schriften im Original abgedruckt wurden.Nachteil für mich war : Ich hatte Mühe Mandela's Schrift zu entziffern.Und es waren eben nur Teile vom Ganzen und das war dann bei mehreren solcher Schriften,extrem mühsam für mich, weil alles nur angeschnitten wurde.Zitate waren auch vorhanden und sogar ein Vorwort von Barack Obama.Aber das ganze Buch zu lesen fand ich dann schon sehr anstrengend,weil alles so telegrammmässig dargestellt und erzählt war.Man müsste glaube ich das Buch fast wie ein Witzbuch lesen : Immer wieder hervornehmen und einzelne Erlebnisse oder Abschnitte lesen.Das Buch ist nämlich wirklich sehr detailliert aber auch spannend und sehr persönlich geschrieben,sodass man wirklich weiss,wie und was Mandela gedacht hat!Daher empfehle ich das Buch zwar ,aber man sollte es nicht am Stück lesen meiner Meinung nach...KLAPPENTEXT : 📖 Nelson Mandela,die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas,öffnet zum ersten Mal sein privates Archiv : Er zeigt uns die Tagebücher,die ihm während den schwersten Stunden seines Lebens Trost spendeten,die erschütternden Briefe,die er in der Gefangenschaft an seine Frau Winnie und seine Kinder schrieb,und die Notizen,die er sich als erster demokratisch gewählter Präsident von Südafrika machte.In diesen bewegenden Zeugnissen wird der Mensch Mandela hinter dem grossen Staatsmann und Freiheitskämpfer sichtbar. - Ken Follett
Mitternachtsfalken
(239)Aktuelle Rezension von: MalinoisbaendigerDer Roman erlebt die Widerstandsbewegung einiger engagierten jungen Engländer zusammen mit jungen Dänen, welche der Besetzung Dänemarks durch Deutschland ausgeliefert wurden und Hitlers Vormarsch auf Russland stoppen wollen.
In Mitternachtsfalken gelang es Ken Folett, mich die ganze Zeit in eine enorme Spannung zu versetzen. Vom Anfang bis zum Ende lies es sich flüssig lesen. Die Protagonisten wurden klar dargestellt, sodass man mit den einzelnen Namen nicht durcheinander kam. Es wurde auch eine zarte Liebesgeschichte mit in die Handlung eingebracht, die für mich ebenfalls sehr angenehm zu lesen war, dennoch aber nicht dominand in den Fordergrund gerückt ist und so den Rest des Buches ins Abseits geschoben hat. Daher von mir eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen.
- Christian Handel
Die Nacht der Königinnen
(85)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerAls ich hörte, dass dieses Buch eine Mischung aus Selection und Die Tribute von Panem ist, habe ich mich mega darauf gefreut, denn ich liebe Selection 🙂↕️
Zudem ist Empowerment-Fantasy auch immer toll.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich iebe die einzelnen Elemente 😍
Alix ist eine sehr tolle Protagonistin, aber mein absoluter Lieblingscharacter war Irke 🥰
Die erste Hälfte des Buched war richtig cozy und gefiel mir gut, in der zweiten Hälfte gab es eine überraschende WEndung, die viel Spannund und auch ein wenig Brutalität reinbrachte.
Alles in allem ein sehr gutes Buch 💕
- Jordis Lank
Rauklands Schwert
(66)Aktuelle Rezension von: KlusiWenn es, wie hier, um den finalen Band einer mehrbändigen Reihe handelt, empfinde ich es immer als besonders schwierig, eine Rezension zu verfassen, denn ich möchte ja nicht zu viel verraten, falls jemand sich die Rezensionen ansieht, ohne vorher Band 1 und 2 gelesen zu haben. Ich werde mich daher hier so neutral wie möglich äußern, aber so ganz ohne Spoiler wird es nicht abgehen, denn einige wichtige Aspekte haben sich im Lauf der vorherigen beiden Bände ergeben und müssen zum besseren Verständnis erwähnt werden.
Ronan möchte einerseits am liebsten auf der kleinen Nordmeerinsel Lannoch, bei seiner geliebten Prinzessin Eila bleiben, denn immerhin hat er ihrem Großvater versprochen, die Bevölkerung von Lannoch zu schützen. Aber wenn er an Raukland denkt, wo sein Halbbruder Broghan sein Unwesen treibt und die Bevölkerung schikaniert, kommt er nicht wirklich zur Ruhe. Rauklands Menschen sehen nach wie vor in ihm den wahren König, aber er fühlt sich hierfür nicht mehr zuständig. Als er jedoch seine Zwillingsschwester Kiara in Gefahr glaubt, gibt es kein Halten mehr für Ronan, und er macht sich auf, sie zu retten. Dabei kommt es im weiteren Verlauf der Geschichte zu einigen Täuschungen und Missverständnissen. Es braut sich ein Bauernaufstand zusammen, und die Beteiligten wollen Ronan als ihren Anführer.
Die Handlung entwickelt sich äußerst spannend, und auf Ronan und seine Freunde kommen wieder jede Menge Probleme und einige gefährliche Situationen zu. Einige Charaktere in der Handlung sind etwas undurchsichtig, und man weiß nicht recht, welchem Lager sie wirklich angehören. Aber auch das erhöht die Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, so dass man am liebsten immer weiter, ohne Unterbrechung, lesen würde. Letztendlich entwickelt sich die Geschichte zufriedenstellend, wenn mir auch die eine oder andere Wendung etwas sehr schnell ging, vor allem was das Gefühlsleben der Protagonisten angeht.
Der Roman ist auf jeden Fall lesenswert, wenn er für mein Empfinden auch nicht ganz an Band 1 heranreicht, aber er bildet eine gute Abrundung für die komplette Trilogie.
- Cenk Korkmaz
Paul das Schnabeltier: Warum bin ich anders?
(2)Aktuelle Rezension von: Waldkinder_KinderbuchblogIm Oktober 2021 ist im Fuchs und Panda Verlag ein wundervolles Kinderbuch über das Anderssein und Dazugehören erschienen. Paul das Schnabeltier wurde von dem Autor Cenk Korkmaz geschrieben. Die wunderschönen Illustrationen stammen von der Illustratorin Vanessa Savi.
Worum geht es?
Paul das Schnabeltier wünscht sich so sehr Freunde. Obwohl er mit den anderen Kindern viele Gemeinsamkeiten hat, gehört er nirgends wirklich dazu.
Weder bei den Enten, noch bei den Bibern und erst recht nicht bei den Fröschen .
Paul ist darüber sehr enttäuscht und findet Trost bei seiner Mutter. Sie macht ihm Mut und erklärt Paul, warum er anders ist und sich von den anderen Kindern unterscheidet.
Paul erkennt, dass das gar nicht so schlimm ist und nicht nur er, sondern jedes Lebewesen etwas ganz Besonderes ist.
Kurz darauf wird Pauls Namen gerufen und er wird um Hilfe gebeten …Meine Meinung:
Paul fühlt sich als Außenseiter, wie vielleicht viele andere Kinder auch. Außenseiter werden ist nicht schwer, es kann jedes Kind treffen. Man muss nur ein wenig anders sein als die anderen oder jedenfalls die, die den Ton angeben. Mal reicht es schon, dass man der/die Kleinste ist, unsportlich ist oder eine andere Hautfarbe hat. Bei anderen sind es vielleicht die uncoolen Klamotten, die ein Kind abstempeln.
Als Außenseiter hat man es nicht einfach und schön ist es auch nicht. Paul findet Trost bei seiner Mutter, dies ist ganz wichtig für Außenseiter, dass sie sich jemanden anvertrauen können. Man muss nicht für immer Außenseiter sein und sich so fühlen. Anhand von Pauls Geschichte ist erkennbar, ich kann was ändern/ das lässt sich ändern, es braucht etwas Zeit, Mut und Geduld, aber irgendwann ist es (hoffentlich) geschafft!Meine 💙-liche Leseempfehlung, von @annas_waldkinder_buchblog
- C. S. Lewis
Der König von Narnia
(42)Aktuelle Rezension von: QuibbAlso, ich werde einfach nicht warm mit Narnia, es tut mir wirklich Leid.
Ich versuche mir auch immer wieder vor Augen zu halten, dass es eben Kinderbücher sind, aber auch dann empfinde ich eher Abneigung gegen die Geschichten.
Die Handlung ist seicht, die Figuren eindimensional und Aslan ist Jesus, der hingerichtet wird und wieder aufersteht und aus dem Nichts Essen herbeischafft, etc.
Auch sehe ich bei Lewis keine große Fantasie, sondern einfach nur ein ummodeln der Bibel. Vielleicht war es als solches gedacht, das könnte natürlich sein, aber darüber möchte ich nicht nachforschen, denn auch dann würde es mich nicht mehr nach Narnia ziehen.
Alles in allem empfinde ich Narnia und seine Figuren als eher bedrückend, denn faszinierend.
- Velma Wallis
Zwei alte Frauen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit
(10)Aktuelle Rezension von: brenda_wolf
Die Legende erzählt von einem Nomadenstamm der Athabasca-Indianer im Norden Alaskas. Es ist bitterkalter Winter und das Volk hungert. Ein altes Stammesgesetz gibt vor, ‚unnütze Esser‘ zurückzulassen, um den Stamm zu retten. So beschließt der Häuptling, die zwei ältesten Frauen ihrem Schicksal zu überlassen. Während der Stamm weiterzieht, bleiben die Frauen zurück. Das ist bitter. Sie horchten auf das Schweigen, dass das Volk zurückgelassen hatte. Schließlich sagt die Jüngere von den beiden: ‚Wir können hier sitzen und auf den Tod warten. Wir werden nicht lange warten müssen …. Und deshalb, meine Freundin, sage ich, wenn wir denn sterben müssen, so lass uns handelnd sterben. Und nicht im Sitzen.‘
So ganz logisch erscheint mir die Geschichte nicht. Aber es soll ja tatsächlich Indianerstämme gegeben haben, die so über ihre Alten und Kranken entschieden haben. Warum es den beiden Frauen geglückt ist, sich durch den kalten Winter und die Wildnis, trotz körperlicher Einschränkungen, zu schlagen und schließlich sogar Vorräte anzulegen, was dem restlichen Stamm ja nicht gelungen war, entzieht sich meinem Verständnis. Aber es ist eine Legende und will wohl darauf hinweisen, was in alten Frauen an Lebenserfahrung, Talenten und altem Wissen stecken kann. Und das auch Alte durchaus noch zu großen Leistungen fähig sind. Mir hat leider der Spannungsbogen gefehlt.
- Maya Banks
Im Herzen der Angst
(9)Aktuelle Rezension von: PitziJules Welt ist schon vor ein paar Jahren aus den Fugen geraten, als sie während eines Frankreichurlaubs von einem Unbekannten angesprochen wurde, der sie unter der Androhung, ihrer Familie zu schaden falls sie nicht kooperiert, für seine terroristische Organisation rekrutierte. Jules musste lernen andere Menschen zu töten und erfuhr, dass auch ihre wahren Eltern einst dieser Organisation dienten, bevor sie ermordet wurden.
Nun, drei Jahre später, wird sie von ihren Adoptiveltern aufgespürt, denn Jules hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen, aus Angst davor, dass die Organisation ihr das Liebste, das sie hat, nämlich ihre Ersatzfamilie, tötet. Bevor sie sich mit den Eltern aussprechen kann, fliegt Jules Hütte in die Luft. Jules überlebt schwer verletzt und wird in ein Krankenhaus gebracht. Dort erwacht sie unter großen Schmerzen; neben ihr sitzt Manuel, der Mann, der sie einst als Kleinkind von der Straße auflas und der sie zu ihren Adoptiveltern brachte. Auch Manuel wuchs dort auf und ist tieftraurig, als er erfährt, dass die Eltern bei der Explosion ums Leben gekommen sind. Was Manuel jedoch nicht ahnt, ist, dass Jules in den Jahren, in denen sie verschwand, zur Killerin ausgebildet wurde. Und Jules weiß nicht, dass Manuel ein CIA Mann ist, der die Aufgabe hat, Jules zu seinen Vorgesetzten zu schaffen, denn Jules Organisation ist der CIA ein Dorn im Auge…
Ich habe vor einiger Zeit bereits einige Historical Romances der Autorin gelesen, von denen mir einige sehr gut und andere weniger gut gefallen haben. Vielleicht war es daher reine Neugierde, die mich bewog, auch einmal einen Romantic Suspense von Maya Banks ausprobieren zu wollen. Dafür sprach dann auch, dass es sich bei „Im Herzen der Angst“ um einen Einzeltitel handelt.
Gleich der Anfang der Geschichte startet mit einem Schockeffekt und auch der weitere Verlauf der Story gestaltet sich sehr rasant und actionreich. Allerdings leider auch ein wenig zu sehr an amerikanische Actionreißer angelehnt. Mir persönlich wirkte es einfach ein wenig zu stark aufgetragen, als sich Jules und Manuel auf der Flucht vor Verfolgern auf der Autobahn eine wilde Schießerei lieferten und Manuels Mittelsmann und Partner bei der CIA dann allein durch einen Telefonanruf alle Schwierigkeiten aus dem Wege räumen konnte. Überhaupt erschien einem „Tony“ als eine Art Tausendsassa, der sogar seinem Chef die wichtigsten Informationen vorenthalten konnte, was dann irgendwann völlig unglaubwürdig wirkte.
Kleine Schwierigkeiten hatte ich auch, mir vorzustellen, dass sich zwei Menschen, die wie Bruder und Schwester miteinander aufwuchsen, plötzlich in Liebe zugetan sind und trotz aller Innigkeit solche Schwierigkeiten zu haben schienen, sich einander ihre Geheimnisse anzuvertrauen.Immerhin geschieht das dann ab der Mitte des Romans, doch fand ich es, trotz aller Nachsichtigkeit, dass es sich hier um eine Romance handelt, die man nicht allzu bierernst nehmen sollte, auch äußerst merkwürdig, dass eine Frau, die behütet aufwuchs, innerhalb von drei Jahren zu einer top ausgebildeten Killermaschine wurde, wohingegen Manuel, als ebenfalls top ausgebildeter CIA Mann, während diverser Schießereien, Jules nicht das Wasser reichen kann und sogar von ihr gerettet werden musste. Was dann allerdings gegen Jules Professionalität sprach, war die Tatsache, dass sie erst so spät darauf kam, dass ihr eventuell ein Peilsender eingepflanzt wurde.
Überhaupt schien sich die Autorin nicht ganz entscheiden zu können, fand ich, wie sie Jules und Manuel charakterisieren sollte. Mal wird Jules von Angstattacken verfolgt und dann kann sie so einfach wieder umschalten in den „Killer-Modus“ und völlig kühl agieren und töten?
Und Manuels blindes Vertrauen in Jules und sein ewiger Beschützerinstinkt nervten mich leider dann auch. Man erfährt kaum mehr über ihn, als dass er Jules liebt und auf Händen tragen möchte, was auf die Dauer dann etwas fade wirkt.
Und obwohl ich so viele Kritikpunkte aufführe, möchte ich dennoch nicht weniger als 3.5 Bewertungspunkte vergeben, weil der Roman, dennoch kurzweilige und teilweise auch spannende und actionreiche Unterhaltung bietet, wenn ich mir auch eine stärker durchdachte Story und eine tiefgründigere Charakterisierung des Heldenpaars gewünscht hätte. 3.5 von 5 Punkten. - Catherine Ryan Hyde
Der Mut kommt auf kleinen Füßen
(24)Aktuelle Rezension von: Nika488Catherine Ryan Hyde hat mit „Der Mut kommt auf kleinen Füßen“ einen gefühlvollen Roman geschrieben, der mit einem berührenden Thema aufwartet: Verlust, Hoffnung und die stille Kraft der Menschlichkeit. Die Ausgangslage – ein entführtes Kind und eine junge Obdachlose, die zur Schutzengel wird – verspricht emotionale Tiefe und Spannung.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt fesselnd. Der Überfall auf Brooke und das Verschwinden ihrer Tochter Etta reißen einen mit, und auch Mollys Perspektive, ihre Einsamkeit und ihr Wunsch, das Richtige zu tun, sind bewegend und glaubwürdig gezeichnet. Hyde versteht es, Figuren mit verletzlichen, echten Emotionen zu erschaffen.
Allerdings verliert der Roman nach dem starken Beginn etwas an Zugkraft. Die Handlung verläuft streckenweise vorhersehbar und wirkt teilweise konstruiert, insbesondere in der Art, wie sich die Begegnung und weitere Entwicklung zwischen Brooke und Molly entfaltet. Die emotionale Tiefe, die der Klappentext verspricht, wird nicht durchgehend erreicht – manches bleibt eher an der Oberfläche.
Was bleibt, ist eine schöne Botschaft über Menschlichkeit, Zusammenhalt und die Kraft, über sich hinauszuwachsen – vor allem, wenn es um das Wohl eines Kindes geht. Leser:innen, die sanfte Geschichten mit Hoffnung und Herz mögen, kommen hier dennoch auf ihre Kosten.
Fazit: Ein berührender Roman mit starkem Beginn und einer warmherzigen Grundidee, dem aber im Mittelteil etwas die emotionale Dichte fehlt. Gut – aber mit Luft nach oben.
- diverse
Marvel Universe FILM COMIC-Sonderheft 1, ARNOLD SCHWARZENEGGER - TERIMNATOR 2 - Tag der Abrechnung, DDIN A4 Comic, Condor
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Comic zu "T2", die Handlung kann ich vermutlich als bekannt voraussetzen. Die Story wird in schön minimalistischen Bildern umgesetzt, das Tempo des Films wird durch "schnelle" Panels, die den Bewegungen nachempfunden sind, schön wiedergegeben. Nicht nur für Fans von Interesse.
- Pam Jenoff
Die Frauen von Paris
(26)Aktuelle Rezension von: anne_foxIm Jahr 1944 werden in England erstmals Frauen als Agentinnen ausgebildet und in Frankreich vorwiegend als Funkerinnen eingesetzt. Sie sollen weniger Auffallen als die Männer die leider oft augeflogen sind.. Nach dem Krieg findet Grace einen Koffer unter einer Bank, öffnet ihn und findet unter Damenkleidung das Foto von zölf Frauen. Neugierig geworden forscht sie nach der Geschichte dieser Frauen und kommt hinter das Geheimnis der SOE, die damals die Frauenstaffel eingeführt hatte und dem schrecklichen Schicksal der Frauen. Es handelt sich um eine Organisation die es wirklich gab. Die Handlung geht einem unter die Haut, ist unheimlich spannend und interessant. Man fühlt mit den Frauen die in Angst lebten aufzufliegen und die man später einfach ohne Anerkennung ihrer Taten einfach unter den Tisch kehren wollte. Sogar die Akten darüber wurden vernichtet. Der Scheibstil ist gut und fesselnd, ein Roman der das Potential zum Bestseller hat.
- Ute Krause
Die Muskeltiere - Einer für alle – alle für einen
(35)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseHamster Bertram ist von seinem vorgeblichen Luxusleben gelangweilt. Da kommt es gerade recht, dass eines Tages zwei Mäuse und eine Ratte ihm quasi vor die Nase fallen. Sie freunden sich an und rutschen schnurstracks in ihr erstes gemeinsames Abenteuer. Ratte Gruyère hat ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht mehr, wo sie ursprünglich herkommt. Nur dass es was mit einem Schiff zu tun hat. Also machen sich die pelzigen Freunde auf zum Hafen, wo sie auf schräge Möwen treffen und auf zwielichtige Menschen. Nebenbei retten sie auch noch den Feinkostladen, in dessen Keller sie leben und kommen zu einer wichtigen Erkenntnis: Freundschaft und Zusammenhalt ist wichtiger als fast alles andere. Frei nach dem Motto: einer für alle und alle für einen.
Ich liebe diese Buchreihe heiß und innig. Nachdem ich zunächst Teil 5 und 6 gelesen habe, wollte ich unbedingt von vorne beginnen und habe mir daher die Teile 1-4 gekauft. Hier im Auftakt der Reihe erfahren wir, wie die pelzigen Helden sich kennengelernt haben, wie alles begann. Die Story ist überaus witzig und sehr spannend und in einem Schreibstil erzählt, der keine Wünsche offenlässt. Setting (Hamburg) und alle Charaktere werden mit so viel Liebe und Detailreichtum erzählt, dass es eine Freude ist. Die wunderschönen großen und kleineren bunten Zeichnungen sind ein wahrer Augenschmaus und perfekt geeignet, um sich in dem Buch regelrecht zu verlieren. Der Hamburger Dialekt, der hin und wieder durchkommt (und von dem einige Begriffe hinten im Buch erklärt werden) ist einfach super und macht beim Vorlesen nochmal so viel Spaß.
Eine rundum super Buchreihe, die nicht nur fürchterlich witzig und extrem liebenswert ist, sondern die auch Botschaften vermittelt zu Freundschaft, Zusammenhalt, Loyalität und dass man manchmal gar nicht in der Ferne suchen braucht, weil vor der eigenen Nase eigentlich alles ist, was man zum Glücklichsein braucht. Ich liebs! 5/5 Sterne.
- Noelle Salazar
Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls
(50)Aktuelle Rezension von: Caro_94Das war wieder ein buch nach meinen Geschmack wenns um historische Bücher geht die hauptprodagonistin audrey war mir von Anfang an sympatisch, auch wenn ich zugeben muss das es manche Momente gab wo ich gedacht habe was machst du da jetzt warum handelst du so. Wenn es ums Fliegen ging hab ich so richtig das freiheitsgefühl spüren können was sie gefühlt hat wenn sie geflogen ist hätte ich diese höhenangst nicht würde ich auch gerne fliegen das hat mir sehr gefallen an dem buch was mir nicht gefallen hat war das was in pearl harbor passiert ist krieg ist niemals schön weil andere die nichts dafür können immer reingezogen werden aber audrey und ihr Gefährte James haben mir imponiert wie sie da zusammengehalten haben geholfen haben wo sie helfen konnten. Eine Geschichte die berührt die dich lächeln lässt dann bist du wieder fassungslos oder willst die prodagonisten in deine Arme ziehen ich wäre gern mit audrey und ihren Mädels befreundet gewessen wem ich das buch empfehlen kann allen die sich berühren lassen wollen die historische Romane in dieser zeit lesen möchten und wer gerne Geschichten liest wo starke prodagonisten vorkommen. 😊😊😊😊
- Robert A. Heinlein
Red Planet - Roter Planet
(20)Aktuelle Rezension von: MogulDas erstmals 1949 erschienene Science-Fiction-Abenteuer wurde zu einem Klassiker in diesem Genre. Und das Buch hat es auch heute noch in sich. obwohl die Story recht simpel ausgestaltet ist. Die Menschen sind seit fünfzehn Jahren dabei den Mars zu besiedeln. Das Ziel ist es, den Mars für den Menschen bewohnbar und nutzbar zu machen, um damit viel Geld zu verdienen. Dieses Projekt wird von der Company vorangetrieben, die auch das Sagen auf dem Mars innehat. Nun ist der rote Planet aber nicht tot, er besitzt ein dem Menschen völlig fremdes, extrem komplexes Ökosystem und eine - wie sich im Laufe des Buches zeigt- hochentwickelte Zivilisation. In diesem Setting wird die mitreißende Abenteuergeschichte von den zwei Teenagern Jim und Frank geschildert. Nicht zu vergessen Willis, ein lebendiges haariges Kugelding mit erstaunlichen Fähigkeiten. Mehr will ich hier gar nicht sagen, denn „spoilern“ ist nicht so meine Sache.
Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Klar, die Story kommt etwas verschroben und altbacken daher und ist in einfachen, gut verständlichen Sätzen geschrieben, da es sich um ein Jugendbuch handelt (das durchaus auch Erwachsene lesen können). Und ja, es wimmelt nur so von überholten Stereotypen bezüglich Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die aus heutiger Sicht wirklich seltsam erscheinen, oder bezüglich dem typisch amerikanischen Ideal von Freiheit, vor allem auch der Freiheit, eine Waffe zu tragen (als Ausdruck dafür, ein freier MANN zu sein - einfach nur schrecklich!). Aber es steckt in diesem Buch noch viel mehr, eine klare Message, die sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge. Gerade durch diese Botschaft werden all die eben kritisierten Klischees etwas relativiert. In diesem fantastischen Abenteuerroman geht es ganz allgemein um Toleranz und Intoleranz, was ja immer ein hochaktuelles Thema für uns Menschen darstellt, im Umgang untereinander, aber auch im Umgang mit dem Ökosystem Erde, von dem wir - ob wir wollen oder nicht - Teil sind.
Auf der einen Seite steht die Company für den knallharten Kapitalismus, der über Leichen, Andersdenkende, die marsianische Flora und Fauna sowie die Kultur der Marsianer ohne Rücksicht hinwegschreiten möchte. Es wird aufgezeigt, was Geldgier und Intoleranz mit dem Menschen machen können. Auf der anderen Seite stehen tolerante Menschen, die sich für ein menschenwürdiges Dasein - auch auf dem Mars - starkmachen. Nur, da sind noch die Marsianer, die sogenannten Ureinwohner des Planeten, die den ganzen Problemen zwischen den Siedlergruppen wenig abgewinnen können. Die dreibeinigen Marsianer sind den Menschen in jeglicher Hinsicht soweit überlegen, dass die Zweibeiner dies in ihrer Ignoranz nicht einmal in den bisherigen fünfzehn Jahren Kolonialisierung realisiert haben. Eine neue Dimension des Seins, die für die Kolonialisten unfassbar ist, offenbart sich ihnen, was sogar die tolerante „menschliche“ Gruppe stark verunsichert. Ein wirklich mitreißendes Buch, das einfach zu lesen ist und einen in eine völlig fremde Welt mitnimmt.
Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Sci-fi mag. Am besten wenn es draußen in Strömen regnet.
- Alina Bronsky
Baba Dunjas letzte Liebe
(329)Aktuelle Rezension von: LouMiralTatsächlich war ich ein bisschen enttäuscht von dem Buch. Es hat mich nicht wirklich zu packen bekommen. Mit den Personen konnte ich mich nicht so richtig identifizieren oder mitfühlen. Ich bin nicht so richtig reingekommen. Ja, es ist auch eine Geschichte, die auf Entschleunigung abziehlt und in der auch gar nicht viel passieren soll. Aber das an sich, stört mich überhaupt nicht. Ich brauche kein Action. Aber dieses Buch fand ich einfach ein wenig langweilig. Mir fehlte es zum Beispiel an Tiefe und an Wortwitz, welche ich beide von Alina Bronsky gewohnt bin. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es soll zwar tiefgründig sein, schaffte das aber nicht so ganz. Die Idee und das Setting gefielen mir allerdings sehr gut und es gab auch ganz ulkige Szenen, die mich schmunzeln ließen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass einigen das Buch besser gefällt. Für mich war es einfach nicht so ganz das Richtige.
"Ich will keinen Honig, sagt er. Ich esse keinen Honig, weil er aus Bienenkotze ist."
- Brigitte Janson
Windmühlenträume
(13)Aktuelle Rezension von: Renate1981Die taffe Hotelmanagerin Maike lebt für ihren Job und liebt ihre Arbeit. Als sie einen Unfall erleidet, muss sie auf einmal immer die Wahrheit und alles was sie denkt, sofort aussprechen. Damit verletzt sie aber auch ihr Umfeld und nicht alle kommen mit ihrer Veränderung klar. Maike tritt die Flucht an und reist in ihre alte Heimat, in der sie seit vielen Jahren nicht mehr gewesen ist.
Der Leser erfährt schön langsam die Hintergründe, warum Maike so lange weg war und wie es ihrer Stiefmutter Rosa in jungen Jahren und auch später ergangen ist. So kann man schön langsam erahnen was alles vorgefallen ist und sich gut in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Rosa und Maike erzählt.
Es ist auf eine Art und Weise auch eine Reise zu sich selbst, die spezielle Situation und viel Zeit zum Nachdenken bringen Maike auf den richtigen Weg. Eine sehr tiefgründige und bewegende Geschichte, die auch etwas zum Nachdenken anregt. Familie und Freundschaft sind etwas sehr Bedeutendes und Wichtiges.























