Bücher mit dem Tag "tarot"
69 Bücher
- Erin Morgenstern
Der Nachtzirkus
(1.081)Aktuelle Rezension von: Roxy31📖 Kurzrezension
Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern ist kein klassischer Roman, sondern eher eine Reise durch eine magische, fast träumerische Welt. Der geheimnisvolle Zirkus, der nur nachts erscheint, bildet die Bühne für einen stillen Wettstreit zwischen Celia und Marco, der sich nach und nach in etwas viel Emotionaleres verwandelt.
Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und poetisch, sodass man das Gefühl hat, mitten durch den Zirkus zu gehen. Die Geschichte lebt weniger von Tempo und Spannung, sondern von Atmosphäre, Details und Emotionen.
Für mich war es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt. Man muss sich darauf einlassen und bereit sein, das Tempo zu entschleunigen.
⭐ Fazit und Bewertung
5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein magischer, ruhiger und sehr besonderer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seinen Schreibstil überzeugt. Perfekt für alle, die sich gern in eine andere Welt entführen lassen und Geschichten fühlen möchten statt sie nur zu lesen.
- Maggie Stiefvater
Wen der Rabe ruft
(1.203)Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmamaJedes Jahr am 24.April fahren Blue Sargent und ihre Mutter zu einer abgelegenen Kirche und sehen die Geister derer, die im kommenden Jahr sterben werden. Blue, die keine hellseherischen Fähigkeiten besitzt, sieht zum ersten Mal einen Geist. Einen Jungen names Gansey. Was das zu bedeuten hat? Entweder ist sie für seinen Tod verantwortlich oder er ist ihre wahre Liebe…
„Wen der Rabe ruft“ ist der Auftakt einer Reihe, die bereits abgeschlossen ist. Das Buch lässt sich keinen bestimmten Genre zuordnen. Es ist von allem etwas aber nichts Ganzes. Der Schreibstil von Meggie Stiefvater ist gut aber sticht nicht besonders hervor. Die Geschichte konnte mich in keinerlei Hinsicht überzeugen – es zieht sich kein roter Faden durch die Handlung und die meiste Zeit passiert wenig bis gar nichts. Meggie Stiefvater hat versucht den Charakteren Leben einzuhauchen aber es ist ihr einfach nicht gelungen. Man erfährt zwar mehr über die einzelnen Personen jedoch driftet sie dabei derart ab, dass es nichts mehr mit den eigentlichen Erzählstrang zu tun hat. Die im Klappentext angepriesene Liebesgeschichte existiert nicht (oder noch nicht?). Alles in allem ein sehr schwacher erster Band, der keine Lust macht die Reihe fortzusetzen.
Mich hat der Rabe bestimmt nicht gerufen und ist an mir vorbeigeflogen…
- Stephen King
Schwarz
(1.101)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der letzte Revolvermann Roland, der den Mann in Schwarz/den Zauberer auf der Suche nach dem dunklen Turm verfolgt und durch eine postapokalyptische Welt wandert. Auf dieser Reise durchquert Roland eine endlose und verlassene Wüste, begegnet dem aus einer anderen Welt stammenden Jungen Jake, kämpft gegen Gefahren und schmerzhafte Erinnerungen. Die sehr atmosphärische Handlung weist einen einzigartigen und faszinierenden Genreminx aus Western, High-Fantasy und postapokalyptischer Science-Fiction mit einem tollen Worldbuilding auf.
Bei den Protagonisten steht der seelisch gezeichnete Roland im Mittelpunkt der Handlung, der aus Pflichtbewusstsein nahezu besessen dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Jake oder der Zauberer Walter, bereichern die Handlung und verleihen ihr ein gelungenes Facettenreichtum.
Wer High-Fantasy Geschichten mit einem faszinierenden Worldbuilding und originellen Figuren mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist detailreich, voller Symbolik und weist einen poetischen Einschlag auf.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist meine Lieblingsreihe Kings. - Stephanie Garber
Legendary
(476)Aktuelle Rezension von: emkadivaIch finde es extrem schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, weil ich einfach das Gefühl habe, als wäre nichts passiert. Wie schon der Vorgänger hat dieses Buch ein gewaltiges Pacing-Problem und so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass man die komplette Trilogie in ein Buch hätte packen können, denn wenn man Legendary aufs Wesentliche runterbrechen würde, könnte man es locker um zwei Drittel reduzieren.
Ich hatte etwas Hoffnung, weil mir Scarlet als Protagonistin echt nicht gefallen hat. Ich dachte, Donnatella würde mir vielleicht besser gefallen, aber dem war leider nicht so. Sie denkt genauso wenig nach wie ihre Schwester. Tatsächlich hat mir Scarlet in diesem Teil sogar besser gefallen.
An sich waren wirklich interessante Aspekte vorhanden. Das Kartendeck, ihre vermisste Mutter, die wahre Identität von Legend - das Potenzial wurde einfach nicht ausgeschöpft. Es hätte so viele Möglichkeiten für Spannung gegeben, Möglichkeiten, die Welt etwas magischer zu machen, das Worldbuilding zu vertiefen. Stattdessen wurden nur irgendwelche Karten und übernatürliche Mächte in die Geschichte geworfen, aber echte Tiefe gab es nicht. Es wirkte einfach nicht ausgereift.
Man hat einen Großteil des Buchs damit gefüllt, Donnatella durch die halbe Stadt zu jagen, teilweise ohne Sinn und Verstand und ohne, dass es der Handlung auch nur in irgendeiner Weise zugute kam. Es ist einfach nichts passiert. Die Zeilen wurden gefüllt mit absolut ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung. Ein Buch sollte lebhaft geschrieben werden, ja. Das bedeutet aber nicht, dass man einfach nur mit jedem Adjektiv um sich werfen muss, das man jemals gehört hat. Das lässt die Stadt nicht imposant erscheinen, sondern ermüdet beim Lesen, weil sich alles wiederholt.
Donnatellas und Dantes Beziehung konnte auch nichts in mir auslösen. Bei mir kam absolut keine Anziehung an, diese ständigen Neckereien und Heimlicheiten fühlen sich auch nicht nach slow burn an, sondern wirken kleinlich und kindisch.
Warum Jacks so beliebt ist, verstehe ich aber. Er sorgt mit seinen geistreichen Kommentaren definitiv für Abwechslung und etwas Witz und könnte durchaus ein guter Antagonist sein.
Zum Ende hin passiert viel auf einmal und macht das Ganze zum ersten Mal interessant. Man bekommt endlich mal ein paar neue Infos und es geschieht sogar etwas, das die Handlung vorantreibt. Ein netter Cliffhanger, definitiv solide.
Um meine These vom Anfang zu bestätigen, werde ich mir den letzten Teil auch noch durchlesen und erwarte nach allem, was am Ende von Legendary passiert ist, auch deutlich mehr Komplexität und Spannung.
- Colleen Hoover
Never Never
(443)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer?
Beim Versuch, herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun?
Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden ...
Das Cover: Das neue Cover von Never Never ist ohne Frage ein Hingucker. Die düsteren Farben passen hervorragend zur mysteriösen Grundstimmung des Romans und vermitteln sofort, dass die Geschichte in eine geheimnisvolle Richtung gehen soll. Optisch macht das Buch also definitiv etwas her.
Der Schreibstil: Mit dem Schreibstil hingegen hatte ich große Schwierigkeiten. Die Ich-Perspektive wechselt zwar abwechselnd zwischen Charlie und Silas, und die Kapitel haben mit 10 bis 20 Seiten eine angenehme Länge. Auch die eingestreuten Tagebucheinträge und Briefe sorgen zwischendurch für etwas Abwechslung. Trotzdem konnte mich der Stil überhaupt nicht abholen. Über die Hälfte des Buches hinweg bleibt völlig unklar, wie es überhaupt zu dem Gedächtnisverlust kommt, und dass Charlie und Silas sich nicht einmal an Erwachsene wenden oder offen miteinander sprechen, wirkte auf mich schlicht unlogisch. Der Plot-Twist am Ende – ich hatte zwar irgendwann eine Vermutung – war mir letztlich viel zu abgedreht. Dazu kam, dass sich die Handlung über weite Strecken kaum bewegt hat. Ich habe mich leider oft gelangweilt, weil die Geschichte einfach nicht in Gang kam. Sehr schade.
Die Hauptfiguren: Auch mit den Hauptfiguren konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen. Charlie wirkt durchgehend unsympathisch: Sie streitet sich ständig mit ihrer Schwester, ignoriert ihre alkoholkranke Mutter, wo sie nur kann, und betrügt Silas. Ich habe wirklich nach Sympathiepunkten gesucht, aber bis zum Schluss keine gefunden.
Silas war leider auch keine überzeugendere Figur. Seine Affäre mit der Schulpsychologin und sein ständiges „Coolsein“ machten ihn für mich ebenfalls schwer erträglich. Beide Protagonisten blieben mir emotional komplett fern.
Endfazit: Am Ende blieb für mich nur die Frage: Was war das bitteschön? Nachdem mich "Reminder of Him – Für immer ein Teil" von Colleen Hoover so sehr begeistern konnte, war "Never Never" für mich ein Satz mit X. Der Schreibstil wirkte einschläfernd, das Ende war überzogen, und die Protagonisten haben mich mehr genervt als berührt. Eine Leseempfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen.
Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.
- Stephanie Garber
Finale
(285)Aktuelle Rezension von: NefinaFinale war für mich der perfekte Abschluss der Caraval-Reihe und definitiv wieder ein absolutes 5-Sterne-Buch.
Ich hätte honestly nicht gedacht, dass die Reihe nach Legendary nochmal besser werden kann, aber dieses Buch hat einfach alles geliefert: Spannung, Magie, Romance, Chaos, Schmerz und Plot Twists, die mich komplett fertig gemacht haben.Was ich an der Reihe allgemein so liebe, ist dieses Gefühl, nie genau zu wissen, was echt ist und was nur Teil des Spiels. Genau dieses magische und leicht düstere Caraval-Feeling war auch hier wieder die ganze Zeit präsent, nur dass diesmal einfach alles größer und gefährlicher wirkte. Die Einsätze waren höher, emotionaler und plötzlich ging es nicht mehr nur um ein Spiel.
Besonders gefallen hat mir, dass Scarlett und Tella beide wichtige Rollen bekommen haben. Ich mochte die Dynamik der Schwestern total und fand es schön zu sehen, wie sehr sie sich im Laufe der Reihe entwickelt haben. Trotzdem muss ich sagen: Die ganzen Szenen rund um Jacks, Legend und Tella haben mich komplett gecatcht.
Ich liebe einfach Charaktere, bei denen man nie genau weiß, ob sie einen retten oder ruinieren würden.Auch die Romance war wieder genau mein Ding. Emotional, dramatisch und gleichzeitig voller Chemie. Stephanie Garber schafft es einfach, Beziehungen so magisch und intensiv wirken zu lassen, ohne dass sie jemals langweilig werden.
Und können wir bitte kurz über den Schreibstil reden? Dieses Buch fühlt sich wirklich an wie ein Märchen aus Glitzer, Gefahr und Geheimnissen. Alles ist so atmosphärisch beschrieben, dass ich am liebsten selbst durch Caraval gelaufen wäre.
Vor allem das Ende hat mich emotional echt zerstört, weil ich einfach nicht wollte, dass diese Reihe vorbei ist. Dieses Buch hat mich komplett in seine Welt gezogen und ich weiß jetzt schon, dass ich die Reihe irgendwann rereaden werde.
- Laura Kneidl
Das Flüstern der Magie
(505)Aktuelle Rezension von: nina17sdieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Durch dieses Buch habe ich meine Begeisterung für Fantasy Bücher gefunden.
Fallon und Reed passen so gut zu einander. Es hat mir so Spaß gemacht mir die ganze Welt vorzustellen ( Ich hatte einen wundervollen Film in meinem Kopf) Laura Kneidel hat für mich so eine Cozy und Spannende Geschichte geschrieben.
Große Empfehlung
- Ursula Poznanski
Stimmen
(462)Aktuelle Rezension von: nati51In der Psychiatriestation des Klinikums Salzburg sind besonders schwere Fälle untergebracht. Als in einem Untersuchungsraum einer der Ärzte tot aufgefunden wird, muss die Ermittlerin Beatrice Kaspary aus den Patienten, die in einer anderen Welt leben, Informationen herausbekommen.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und schnell wird Spannung aufgebaut. Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger fand ich sehr professionell und authentisch, sie waren mir sehr sympathisch. Auch die Privatsphäre der Hauptakteure sind in dem Thriller mit eingebunden und ich konnte mich gut in die Lage von Beatrice hineinversetzen als alleinerziehende berufstätige Frau, die neben ihren Job und Kindern sich noch mit ihrem Exmann auseinandersetzen muss. Lange habe ich im Dunkeln getappt, wer denn der Täter ist und habe die Lösung nicht vor den Ermittlern gefunden. Die Auflösung war schlüssig und glaubwürdig. Ich hatte das Gefühl, dass keine Fragen mehr offen waren.
- Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 1: Das Erwachen
(115)Aktuelle Rezension von: Eva_BeeIch habe die englische Textausgabe als E-Book gelesen.
Zuerst zum Inhalt:
Drachenfeuer, sexy Professoren, Glitzerstaub, Intrigen und jede Menge Magie!
Die Zwillinge Tory und Darcy sind nicht unbedingt auf die Butterseite des Lebens gefallen. Als Waisen leben sie in eher bescheidenen Umständen, bis sie eines Tages nach Solaria gebracht werden. Ihnen wird gesagt, sie seien Fae und hätten somit magische Kräfte, die sie in einer Zauberakademie schulen sollen. Aber nicht nur das: Sie sind die Erbinnen des Thrones von Solaria. Doch Tory und Darcy lernen schnell, dass in der Welt der Fae alles einen hohen Preis hat. Vor allem die vier äußert gutaussehenden, äußerst gefährlichen Himmelserben wollen sich nicht damit abfinden, den Schwestern den Thron ohne Kampf zu überlassen...
Positives:
Die Fantasy-Welt vereint viele Elemente aus der klassischen Mythologie und bekannten Fantasy-Welten.
Das Magie-System ist zwar nicht neu, aber durch die Kombination attraktiv und spannend. Dadurch, dass es unterschiedliche Elementmagie mit verschiedenen Magieschulen gibt und auch die Sterne und Astrologie eine große Rolle spielen, wirkt die Welt erfrischend und man taucht gerne darin ein.
Besonders angenehm sind die Charaktere: Die Protagonistinnen sind sympathisch, stark, ohne übermächtig zu sein und zwei Personen, die man auch im echten Leben gerne treffen würde. Fae zu sein bedeutet, hart und unnachgiebig zu sein und manchmal mit falschen Karten zu spielen, das müssen Tory und Darcy bald lernen.
Sämtliche Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen und ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Darcy und Tory wirken lebendig, haben für ihre Handlungen, Werte und Einstellungen gute Gründe und sowohl ihre Beziehung zueinander, ihre Unterschiede als auch die Hintergrundgeschichte wirken überzeugend. Sie müssen viele Dinge erst lernen und es bleibt Platz für Charakterentwicklung.
Das Buch hat mich (im positiven Sinne) an eine erwachsene Version von Percy Jackson mit einem Hauch von Harry Potter erinnert.
Ich mag die kleinen Streitereien, Intrigen und Streiche zwischen den Studierenden in ihrem akademischen Alltag und den Anteil an Spice. Auch die Wortspiele, so banal sie manchmal sind, fand ich in dem Zusammenhang lustig (Fae book; Fae Investigation Bureau...)
Negatives:
Zu Beginn taucht das Buch für meinen Geschmack etwas zu schnell in die Handlung ein. Plötzlich befinden sich Tory & Darcy in der Fae-Welt, und bis auf einen Fluchtversuch zu einem späteren Zeitpunkt im Buch nehmen sie die neue Welt ohne Widerstände an. Auch die Freundschaft mit Sofia und Diego ist mehr oder minder gegeben, um die Protagonistinnen mit Side Kicks auszustatten. Solche abrupten Einstiege kennt man eher aus der Kinder- und Jugendliteratur, aber da es sich um ein New Adult Buch handelt, finde ich das in diesem Fall in Ordnung.
Später wird die Handlung hingegen etwas dürftig. Es passieren spannende Ereignisse im Hintergrund, doch die durchaus interessante Story rund um geheimnisvolle Attacken, Magie und Prophezeiungen schreitet (zu) langsam voran. Anstelle einer Handlung treten die endlosen schmachtenden Gedanken an die vier männlichen Erben. Das ist auch der einzige wahre Kritikpunkt für mich. Ich mag prinzipiell enemies-to-lovers und "Bad boys", aber hier wird dieses Motiv zu sehr ausgeschöpft. Die Taten der vier und, noch schlimmer, Orions, der als Lehrer an der Zodiac Academy arbeitet, sind mehr als daneben.
Dass es zwei Fronten gibt, die einander gegenüberstehen und sich immer wieder bekriegen, fühlt sich stimmig an, nicht aber, dass trotz schlimmer Taten der vier Erben immer noch auf jeder Seite erwähnt werden muss, wie muskelbepackt und attraktiv diese denn seien. Etwas mehr Feingefühl und positive Entwicklung fände ich bei diesem Thema gut. Auch die weiblichen Nebencharaktere sind für meinen Geschmack etwas klischeebehaftet, was ich sehr schade finde.
Trotz der negativen Punkte war es eine angenehme Leseerfahrung. Es ist ein solides, gut geschriebenes Romantasy-Buch und wer keine High Fantasy mit ausschweifendem Plot erwartet, enemies-to-lovers mag und sich in der magischen Welt verlieren möchte, dem kann ich das Buch von Herzen empfehlen!
Insgesamt war das Buch leicht zu lesen, die Charaktere haben überzeugt und ich bin wirklich neugierig, welche Order Form (Gestalt) Tory & Dary entwickeln werden. - Elise Kova
Arcana Academy 1: Arcana Academy
(94)Aktuelle Rezension von: Milena21Durchweg sehr gut. Aufregend, spannend, Slow-burn, Tragik. Hat mir richtig gut gefallen, tolles Magiesystem. Keine Kritik vonnöten.
Spannende Charaktere, die ein Eigenleben haben, Rätsel, die bis zum Ende bleiben, Lust auf den 2. Band.
Die Dynamik des Buches baut sich schrittartig auf, langsam wird man in eine Welt gezogen, in der Magier durch Karten zu Beschwörern werden. Die Liebesgeschichte hätte einen Hauch mehr Raum einnehmen dürfen, so war aber viel Platz für Handlung, die logisch war. Insgesamt ist der Plot schon echt richtig gut! Geschickte Wendungen, die lange vorgebaut wurden. Mit Clara wird man finde ich warm. Interessanterweise würde ich dem Buch nur 3 Spicesterne geben, ich glaube, weil Clara eher nüchtern geblieben ist. Hat aber zu ihr und Kaelis toll gepasst.
- Anne Hertz
Glückskekse
(666)Aktuelle Rezension von: Stephanie14Das ist mein Highlight bis jetzt dieses Jahr als Hörbuch.
Nicht nur die Geschichte ist so schön herzlich und lustig geschrieben sondern auch die Sprecher haben es super gelesen, das ich oft beim hören lachen musste und mich Leute irritiert angesehen haben. Einfach göttlich.
Das schöne bei diesem Hörbuch ist auch der Übergang zwischen den Kapiteln, es gibt Musik. Das hatte ich bisher noch nicht.
Die Geschichte ist herrlich erzählt. Jana wurde auf eine untypische Art von ihrem Freund nach dem Sex an ihrem Geburtstag verlassen und damit fängt alles an. Sie hat zwei super Freundinnen die auch so einige Turbulenzen mit sich bringen. Bei einem gemeinsamen Abend beschließt Jana einer fremden ausgedachten Telefonnummer die Frage zu stellen ob sie das Glück noch finden wird.
Nun beginnt ein Austausch an SMS über das suchen und finden des Glücks statt. Auch für mich zum Nachdenken, was macht mich glücklich?
Es ist eine sehr schöne Geschichte mit noch mehr Turbulenzen und Überraschungen und absolut empfehlenswert. Ich habe gelacht und es absolut genossen und drüber nachgedacht.
Vielen Dank, für mich dieses Jahr das absolute Hörbuch-Highlight.
- Kresley Cole
Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit
(177)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Ich merke sehr wohl, dass du auf meinen Hintern starrst, du Perverser“, blaffte ich den Tod an, der hinter mir ritt.//S.270//
Der Tod bedachte sie mit einem wütenden Blick und ging davon.
„Was habe ich dir gesagt, Evie ?“, flüsterte Lark mir zu. „Du bist eine ganz heiße Kandidatin für die nächste Mrs. Tod. Falls du das Spiel beenden willst, wäre das eine Möglichkeit.“//S. 407//
Meine Meinung:Nach dem krassen Ende von Band 1 musste ich natürlich sofort den 2. Teil lesen und auch wenn mir etwas fehlte, bzw. nicht die gleiche herrliche Energie wie zuvor herrschte, zog mich Kole mit ihrem fantastischen Schreibstil und ihrer genialen postapokalyptischen Welt völlig in den Bann.
Nachdem die Welt ja nun ihrem Untergang geweiht ist und Evie ihre Gabe akzeptiert, geht der Kampf um´s Überleben erst richtig los. Fadenscheinige Verbündete, bei denen ich immer wieder neu überlegte, ob man ihnen nun trauen kann oder nicht und Kannibalen, die mir eine fette Gänsehaut bescherten, treten Evie und ihren Freunden in den Weg.
Cole überraschte mich immer wieder. Teils mit ihren grausamen und auch ein wenig ekligen Schilderungen ihrer Welt oder mit Offenbarungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.
Allerdings finde ich es schon nervig und auch echt Standard, dass sie jetzt natürlich eine Dreiecksbeziehung mit einbaut. Ich kann es echt nicht mehr lesen und es hängt mir sowas zum Hals raus. In Band 1 findet das Mädchen ihren vermeintlichen Seelengefährten, nur um in Band 2 dann eine Alternative geboten zu bekommen....Kotz....
Vor allem aber hat Cole das nicht einmal wirkloch subtil oder geschickt eingeflochten. Kaum verbringt Evie ein wenig Zeit mit dem Tod, da findet sie ihn rattenscharf und Jack....momentmal....wer war gleich noch mal Jack ? Den vergisst sie natürlich, bis sie es soweit mit den Tod treibt, dass da ein wenig Schuldgefühle auflackern.Sorry, aber ich fand das einfach nur mega nervig, zumal ein wenig die Story darunter litt und ich jetzt schon keine Lust mehr habe, zu hoffen, dass mein Favorit, eindeutig der Tod ;), das Rennen macht :D
Denn das ist eigentlich nicht Coles Stil und in ihren anderen Büchern wurde es höchstens hauchzart angedeutet. Leider wurden die Bände nach dem 3. leider nicht mehr ins deutsche übersetzt, weshalb ich, trotz meiner miesen Englischkenntnisse, wohl doch auf das englische Original zurückgreifen muss. Und die Rezis im Netz diesbezüglich fielen teils nicht so prickelnd aus, weshalb ich befürchte, dass diese Dreiecksgeschichte wohl derart ins Rampenlicht gezerrt wird, dass der Rest untergeht...mal sehen...
Es ist leider nicht mehr so viel Dynamik zu spüren und ich finde, dass sich Cole ganz schön auf den Erzählstrang auf dem Anwesen des Tod ganz schön ausgeruht hat. Beinahe ein Viertel, sogar bald die Hälfte dreht sich draum, wie sie mit dem Tod rumschäckert und nicht wirklich versucht, zu fliehen oder so und da enttäuschte mich Evie einfach so sehr...
Hier ist Evie irgendwie heuchlerisch und macht sich selber ganz schön was vor. Jack ist ihre große Liebe, aber sie würde auch mit anderen Männern schlafen, wenn es ihr hilft...Okaay...da habe ich wohl ein anderes Moralempfinden als sie. Zudem scheint sie die Veführung von Tod wohl zu genießen und macht da echt Sachen, die ich einfach nur als nuttig empfinde. Zwar finde ich sie auch beharrlich und stark, aber ich mag es eben nicht so, wie sie mit Jack und dem Tod spielt.....zumal sie und der Tod eine weitreichende Vergangenheit eint, die mir nochmal die Luft aus den Lungen presste und echt krass ist.
Der Tod...soll ich den wahren Namen verraten ? Ne....machen wir es mal spannend ;)Jedenfalls liebe ich den Tod. Sein ganzes Auftreten und seine Art sie so verflucht sexy, da kann ich Evie schon zum Teil verstehen. Was mir so an ihm gefällt sind seine ruhige und nachdenkliche Art. Er rastet nicht einfach so aus oder wechselt ständig seine Meinung. Zudem fand ich es einfach so süß, wie er sich gegen die Anziehungskraft zu Evie so wehrte. Tod ist einfach ein gradliniger Charaktere, der so eine Stärke und auch gleichzeitig Verletzbarkeit ausstrahlt.
Ihre gemeinsame Geschichte ging mir unter die Haut und ich mag ihn ganz klar mehr als Jack, der mir hier richtig auf den Keks ging.Dieses hin und her in seinem Verhalten war einfach nur so nervig und er verhielt sich manchmal schlimmer als ein Mädchen mit PMS....ist so. Am liebsten hätte ich ihn gegen eine Wand gepfeffert und gebrüllt, was er denn nun eigentlich will. Und dieses mürrische "Ich bin ja so ein Bad Boy, der eigentlich total die Gefühle hat" zog im Vorgänger...hier nicht mehr. Zudem kamen Sachen über ihn raus, die ich schon leicht bedenklich fand und es zeigte wieder einmal, dass er ein Lügner ist, obwohl er Evie versicherte, ehrlich zu ihr zu sein. Ich mag einfach dieses Wechselmütige so gar nicht an ihm und finde die Chemie zwischen ihm und Evie auch nicht so prickelnd.
Lark fand ich anfangs echt ätzend. Natürlich hat sie Evie und ihre Freunde verraten und auch während der Zeit auf der Burg mochte ich sie nicht. Das änderte sich nach und nach, als man sie näher kennenlernt und sie nicht die Hardcorezicke raushängen lässt. Eigentlich ist Lark eine sehr loyale und witzige Person und ich liebe ihre Unverfrorenheit. Sie konnte so frech und unverschämt sein...mega :D Und Lark zeigte auch sehr sanfte Seiten. Vor allem ihre Tiere, die sie dank ihrer Gabe ja beeinflussen kann, sind ihr ein und alles. Ich fand es so shcön, wie zärtlich sie mit ihnen umgegangen ist.
Matthew ist immer wieder überraschend und ich glaube auch nach Band 2 kann ich ihn immer nich nicht so wirklich einschätzen. So oder so spielt er gewiss sein eigenes Spiel.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und super leicht lesbar. Spannend, emotional und gefühlvoll.
Bewertung:Anders als Band 1, aber die Richtungen, die Cole dieses Mal gegangen sind, fand ich sehr spannend und ich hasse-liebe diese Frau eindeutig. Von mir gibt es knappe:
5 von 5 Sterne
- Kate Mosse
Die achte Karte
(118)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenIn dem Roman geht es zum Einen um Leonie. Eine junge Dame, die mit ihrem Bruder in Paris Ende des 19ten Jahrhunders lebt. Überraschend wird sie von einer unbekannten Tante auf das Anwesen Domain de la Cade eingeladen. Ihr Bruder reist mir ihr und Stück für Stück erfährt sie die wahren Hintergründe dieser unverhofften Einladung. Zum anderen spielt der Roman im Frankreich der heutigen Zeit. Für eine Recherche reist die junge Meredith in den Süden Frankreichs. Mit dabei eine Tarot- Kartendeck, dass ihr ihr eine merkwürdige Weissagung gab. Stück für Stück entblättert sich die Vergangenheit vor ihr. Und was ihr Leben und das mit Leonie gemeinsam hat.
Das Buch hat mich stark in den Bann gezogen. Zumal sowohl die Geschichte um Leonie und die um Meredith immer spannender wurden und ich kaum aufhören konnte zu lesen. Gefallen haben mir die beiden Frauencharaktere. Leonie, die eigentlich von der Liebe träumt, stattdessen aber vor ganz anderen Herausforderungen gestellt wird. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt.
Und dann Meredith, die in eine Geschichte reingezogen wird, die sie so gar nicht geplant hat. Stück für Stück puzzelt sie die Vergangenheit zusammen.
In beiden Geschichten stellt jeweils ein Mann eine große Gefahr für die Beiden da. Diese beiden Männer sind mir jedoch ein wenig zu schwarz gemalt, wobei auch nicht wirklich klar wird, warum sie mitunter so böse sind.
Die Geschichte hat natürlich auch noch einen mystischen Aspekt, ganz wie der Titel verrät. Das fand ich sehr super in die Geschichte integriert, sehr gut beschrieben und wirklich spürbar.
Alles in allem ein großartiges Buch, was mir wirklich viel Freude gemacht hat zu lesen.
- Caroline O'Donoghue
All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
(159)Aktuelle Rezension von: DianaECaroline O Donaghue – All our hidden Gifts, Die Macht der Karten
Maeve Chambers, Schülerin und zum Nachsitzen verdonnert, soll ein altes Lager in der Schule aufräumen und findet dabei ein altes Tarotspiel. Plötzlich ist sie beliebt und ihre Mitschüler wollen sich die Karten legen lassen, denn Maeves Vorhersagen treffen allesamt zu.
Als sie ihrer ehemaligen Kindheitsfreundin ebenfalls die Karten legt und eine besondere Karte zieht "Die Mamsel", verschwindet kurz darauf Lily. Ihr Bruder Roe ist verzweifelt und Maeve gibt sich die Schuld an Lilys verschwinden. Auf der Suche nach Lily kommen sie sich näher.
Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt eine sektenartige Gruppe, "Die Kinder Brigids" ihre religiösen Ansichten deutlich vertreten und dabei vor Gewalt nicht zurückschrecken? Ihr charismatische Anführer ist manipulativ. Könnte Lily seinem Charme erlegen sein?
Gemeinsam mit ihren Freunden Roe und Fiona macht sich Maeve auf der Suche nach Lily und entdeckt, dass es Legenden und Magie tatsächlich gibt.
Ich habe das Buch schon seit Ewigkeiten in meinem Bücherregal stehen und mir vorgenommen, es dieses Jahr endlich zu lesen. Jetzt weiß ich gar nicht, warum ich so lange gewartet habe.
Die Autorin hat einen lebendigen, humorvollen und modernen Erzählstil. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Handlung ist gleichermaßend spannend wie mitreißend.
Da die Protagonisten an der Schwelle zum Erwachsen werden stehen, gibt es manchmal ein bisschen viel Drama, aber das war für mich in Ordnung.
Die Figuren sind lebendig und vielseitig beschrieben, dabei achtet die Autorin auf ein diverses Figurenensemble und stellt auch gleich mit den "Kinder Brigids" erschwerte Bedingungen dar. Denn die sektenähnliche, religiöse Gruppe, die sich unter dem Deckmantel der freundlich-religiösen Ernsthaftigkeit
darstellt, schreckt vor Gewalt nicht zurück.
Im Fokus steht das Tarotspiel und die Magie, dazu die Liebesgeschichte zwischen Maeve und Roe und die ehemalige Freundschaft zu Roe´s Schwester Lily.
Es gibt eine gute, wenn auch langsame Entwicklung der Figuren und obwohl noch nicht alle Fragen geklärt sind, hätte das Buch auch gut als Einzelband funktionieren können. Ich bin gespannt, was die Fortsetzungen parat halten.
Die verschiedenen Schauplätze sind gut ausgearbeitet.
Die Grundstimmung des Buches ist eher düster und teilweise beklemmend. Irgendwie liegt eine bedrohliche Aura über der Geschichte, was gleichermaßend fasziniert aber auch Grusel-Feeling parat hält.
Die Story hat mir gut gefallen. Ja, im Großen und Ganzen ist die Geschichte vorhersehbar, auch wenn es einige Wendungen und Überraschungen gab. Dennoch hat mir der Ansatz mit den Tarotkarten, der Mamsel und die verschiedenen Beziehungsstrukturen, die aufgearbeitet werden mussten, gut gefallen. Natürlich gab es ein bisschen viel Drama, aber das war für mich okay und im Kontext auch passend.
Die Geschichte hat mich neugierig gemacht und so habe ich immer wieder "nur noch ein Kapitel" gelesen, bis da Buch beendet war.
Die Liebesgeschichte ist eher slow slow, aber gut in die Hauptstory eingebettet. Mir hat die Story gefallen und deswegen gibt es auch eine Leseempfehlung von mir.
Das Cover gefällt mir gut, weil symbolisch die vier Elemente vertreten sind, die in dem Buch eine Rolle spielen. Außerdem ist das Auge sehr präsent, was sicher für das zweite Gesicht und die hellseherischen Fähigkeiten der Protagonistin stehen soll. Schöner hätte ich tatsächlich gefunden, wenn sich Tarotkarten auf dem Cover befunden hätten.
Fazit: gute, spannende, eher düstere Fantasy-Geschichte um Magie, Schule, Freundschaft, Liebe und der Preis von Wünschen. 4 Sterne.
- Ava Reed
Witches of Deadly Sins
(110)Aktuelle Rezension von: Lexy_KochAva Reed schafft mit Witches of Deadly Sins einen angenehmen, einladenden Einstieg in eine magische Welt, perfekt für LeserInnen, die cozy Fantasy und entspannte, stimmungsvolle Geschichten mögen. Die Atmosphäre wirkt warm und gemütlich, die Beschreibungen laden zu ruhigen Leseabenden ein.
Allerdings bleiben die Figuren anfangs etwas schwammig; sie gewinnen erst langsam an Tiefe, was zwar in vielen Reihen üblich ist, hier aber merklich zur gemächlichen Erzählgeschwindigkeit beiträgt. Insgesamt entwickelt sich die Handlung eher langsam, Spannungsspitzen fehlen, sodass die Story oft vor sich hinplätschert statt mitzureißen. Die Protagonistin gerät immer wieder in einen Konflikt mit ihrer Großmutter. Das war das ein oder andere mal ein wenig zu viel. Klar sollte hier die Distanz und Disput zwischen den beiden klargestellt werden, aber für mich war das ein wenig to much.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die romantische/romantisierende Dynamik. Ein Protagonist wird offenbar als „nicht gut genug, oder nicht interessant genug“ empfunden. Seine hartnäckigen Werbungsversuche erzeugen bei der Hauptprotagonistin Unbehagen. Der andere männliche Charakter geht deutlich weiter: er taucht ständig auf, beobachtet und verfolgt sie. Dieses Verhalten wird dadurch verharmlost, dass er als attraktiv und anziehend dargestellt wird. Diese Logik hat für mich nicht funktioniert; Attraktivität darf nicht übergriffiges Verhalten rechtfertigen. Hier hätte ich mir entweder klare Grenzen, Konsequenzen oder mehr Widerstand der Protagonistin gewünscht, damit die Beziehungskonstellationen glaubwürdiger und verantwortungsbewusster wirken. Leider funktionieren die meisten neuen Romantasy Storys aber nicht mehr anders.
Für wen ist das Buch geeignet? Wer gemütliche, langsame Fantasy mit Wohlfühlatmosphäre sucht, wird sich gut unterhalten fühlen. LeserInnen, die realistischere Beziehungsmuster, stärkere Spannung oder klarere moralische Linien erwarten, könnten enttäuscht sein. Insgesamt ein solides, sympathisches Buch mit spürbaren Schwächen, aber mit einer soliden Grundstory, die gerade am Ende auch wieder Lust auf den zweiten Band macht.
Von mir gibt es in Pandoras Büchse versiegelte 3 von 5 Delicious Sternchen.
- Alyson Noël
Stealing Infinity
(300)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe vor 15 Jahren die Evermore-Reihe der Autorin geliebt und war direkt gefesselt von dem Klappentext dieses Buches.Cover:
Am Cover kann man direkt erkennen, um was sich das Buch dreht, besonders wenn man den Inhalt schon kennt. Es passt gut und durch die hellen Elemente auf dem schwarzen Untergrund sticht es ins Auge.Inhalt:
Nach einem seltsamen Nachmittag erwacht Natascha und ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Ihr wird Diebstahl vorgeworfen und sie fliegt von der Schule. Ihr einziger Ausweg scheint die Gray Wolf Academy zu sein. Schnell stellt sie fest, dass nicht nur die Schüler Geheimnisse haben, sondern die gesamte Akademie.Handlung und Thematik:
Dark Academia-Setting rund um das Thema Zeitreisen. Ein wirklich überzeugendes Worldbuilding mit gut dosierten Romance-Elementen. Spannender Trilogie-Auftakt mit vielversprechendem Cliffhanger der viele Geheimnisse zurücklässt.Charaktere:
Natasha war mir direkt sympathisch. Sie ist direkt mutig und hat doch eine sehr spezielle Art an sich, was ihre Reaktion auf das eigene Grab zeigt. Wie sie mit den anderen und ihren Geheimnissen umgegangen ist, war sehr authentisch. Braxton mochte ich direkt, auch wenn er dennoch sehr viele Geheimnisse hat. Bin gespannt wie sich das mit ihm und auch mit Killian noch entwickelt. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen, denn sie besaßen die notwendige Tiefe.Schreibstil:
Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil sorgten dafür, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Wobei mir die erste Hälfte gefühlsmäßig besser gefallen hat als die zweite. Dennoch konnte mich die Story von der ersten bis zur letzten Seite packen. Es gibt sehr viele Geheimnisse und man weiß nicht recht, wem man trauen kann und wem nicht. Das Zeitreise-Setting ist großartig und auch die gesamten geschichtlichen Fakten die mit eingeflochten wurden. Die Charaktere überzeugten mich und der Cliffhanger macht mich neugierig auf den nächsten Teil.Persönliche Gesamtbewertung:
Ein gelungener Trilogie-Auftakt einer fantasievollen Zeitreise-Romance. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Fans von Romantasy und Zeitreisen.Serien-Reihenfolge:
1. Stealing Infinity
2. Ruling Destiny
3. Chasing Eternity - Steve Hockensmith
Weiße Magie – mordsgünstig
(103)Aktuelle Rezension von: Primrose24Seit mehr als 20 Jahren hat Alanis ihre Mutter nicht mehr gesehen oder mit ihr gesprochen. Umso überraschter ist sie, als sie von einem Anwalt über das Erbe informiert wird, dass ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat: Ein Laden für weiße Magie und das Legen von Tarotkarten. Doch das ist nicht alles. Ihre Mutter wurde ermordet, erwürgt in ihrem eigenen Laden. Nicht besonders überraschend, wenn man bedenkt, dass sie eine Trickbetrügerin war, die sich Zeit ihres Lebens mit Gaunereien über Wasser gehalten und damit einige Feinde gemacht hat. Um den Mörder ihrer Mutter zu fassen, übernimmt Alanis kurzerhand das Geschäft, auch wenn sie eigentlich keine Ahnung von Tarot hat. Doch ihre Mutter hat ihr genug beigebracht, um wenigstens so zu tun als ob. Doch damit begibt sich Alanis selbst in große Gefahr, denn die Opfer ihrer Mutter haben noch eine Rechnung zu begleichen.
Beim Lesen des Klappentextes war ich mir nicht so ganz sicher, welchem Genre die Geschichte entsprechen würde. Auch wenn groß „Kriminalroman“ auf dem Cover steht, ist die Einteilung dieses Romans nicht so ganz einfach. Natürlich geht es um die Ermittlungen von Alanis zum Tod ihrer Mutter. Doch auch deren Verhältnis zueinander, deren Gaunereien und auch die Tarot Deutungen sind ein wichtiger Aspekt der Geschichte. Zunächst einmal zur Protagonistin des Buches. Ich mochte Alanis Zynismus und Sarkasmus sehr, da sie damit genau meinen Humor trifft. Sie hatte ein mehr als kompliziertes Verhältnis zu ihrer Mutter und hat eine sehr unorthodoxe Kindheit gehabt, durch die sie schnell erwachsen und selbstständig werden musste. Ich mochte es sehr, dass sie versucht den Opfern ihrer Mutter ein wenig Wiedergutmachung zu leisten und damit den weichen Kern hinter ihrer sehr rauen Fassade zeigt. Sehr spannend fand ich die abgedruckten Tarotkarten und ihre ungewöhnlichen Beschreibungen, sowie die Tarotdeutungen in der Geschichte. Diese haben die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht. Die Auflösung des Mordfalles fand ich eher unerwartet und hat mir dementsprechend gut gefallen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall noch weiter verfolgen.
- Kresley Cole
Poison Princess - In den Fängen der Nacht
(116)Aktuelle Rezension von: ChronikskindKlappentext: Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn – Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten – die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen …
Meine Meinung: eine weitere geniale und absolut spannende Fortsetzung :D
Nach dem Ende von Band 2 war ich richtig neugierig auf den dritten Teil und musste natürlich sofort weiterlesen ;)
Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Schon der Klappentext klingt absolut spannend und verspricht einiges ... und das Buch hält diese Versprechen auch. :D
Evie versucht, Jack zu retten. Doch so einfach, wie das vielleicht anfangs aussehen mag, ist es nicht. Denn sie stehen einem grausamen Feind gegenüber - den Liebenden. Ich muss gestehen, dass ich die Karte der Liebenden anfangs sehr mochte, aber mittlerweile finde ich sie gruselig.^^ Was die beiden so anstellen, ist einfach nur grauenvoll und ich hab ehrlich gehofft, dass Evie, Jack und der Tod sie besiegen können. Doch Evie steht noch vor einer weiteren "Gefahr" - die Liebe für 2 Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sorgt für mehr als eine brisante Situation. Manche davon fand ich doch ein wenig lustig, andere waren schön, wieder andere einfach nur zum Kopfschütteln^^
Zwischendurch erleben wir auch mal Sequenzen aus der Sicht der Nebencharaktere. Evie erlebt Visionen aus deren Sicht und ich fand das total interessant. :)
Die Spannung in der Geschichte steigert sich immer weiter ... immer wieder gibt es Zwischen-Höghepunkte. Ständig dachte ich, dass es nicht noch spannender und fesselnder geht - und wurde eines besseren belehrt.
Das Ende hat mich einerseits zu Tränen gerührt, anderseits hätte ich das Buch gerne gegen die Wand geworfen ... das Ende ist so ein fieser Cliffhanger und ich will eigentlich sofort wissen, wie die Geschichte weitergeht!
Protagonistin des Buches ist Evie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich finde, dass sie sich in dem Band echt gut weiterentwickelt hat und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Wobei ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Entscheidungsfreudigkeit bezüglich ihrer Männerprobleme gewünscht hätte ;)
Jack hat sich auch enorm weiterentwickelt und mehr als einmal hat er mich sehr überrascht. Ich mag ihn sehr :D
Der Tod ... einerseits mag ich ihn, andererseits hätte ich ihm gerne mal in den Hintern getreten^^
Selena, Finn, Matto, Jules, Gabriel, Tess ... wir treffen auch weitere Arkana wieder und ich bewundere immer wieder ihren Willen, sich zu einem Team zusammenzuschließen und füreinander einzustehen. :)
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Durch die fesselnde Spannung und die ständigen Höhepunkte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. :D
Mein Fazit? Eine weitere fesselnde Fortsetzung, die wahnsinnig viel Spannung hat und einen immer wieder mit Höhepunkten reizt :D Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und ich bewundere immer wieder ihre Einstellung :) Das Ende ist wirklich fies ... ich freue mich jetz schon auf den nächsten Band <3 - Anja Ukpai
Rabenherz
(142)Aktuelle Rezension von: austrianbookie99Ok, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich mir, wie kann das schon fertig sein!?
Ist echt ein gutes Buch; es ist flüssig geschrieben; man möchte es nicht weglegen, aber das es schon hiermit fertig ist, ist schon schade.
Man möchte nämlich viel mehr wissen!
Viele Dinge werden gar nicht (richtig) erläutert!
Aus den Tagebüchern des Rabenlords
Sonntag, 05.September (im 600. Jahr n.V.)
Ich habe sie gesehen. Sie ist wunderschön.
Und sie ist so begabt.
Irgendetwas ist an ihr.
Etwas Geheimnisvolles, Unergründliches.
Ich kann es nicht beschreiben.
Ich möchte hinaus und sie ansehen.
Die ganze Nacht.
Sie ansehen bis zum Morgengrauen.
Diese Tagebuchsausschnitte sind mir oftmals ein Rätsel...
Manchmal komm ich einfach nicht richtig mit oder verstehe etwas nicht...vieles bleibt einfach im Verborgenem.
- Steve Hockensmith
Weiße Magie – direkt ins Schwarze
(13)Aktuelle Rezension von: SunnyleinchenInhalt: Die geläuterte Ex-Hochstaplerin Alanis McLachlan ist sesshaft geworden: In ihrem Tarotladen in Berdache, Arizona, geht sie dem ehrbaren Geschäft des Kartenlegens nach. Da taucht plötzlich ein Geist aus ihrer Vergangenheit auf — und droht sie in Dinge zu verwickeln, von denen sie für ihr Leben genug hatte. Doch letztendlich gibt es kein Entrinnen: Erneut muss sie mit Hilfe ihres redseligen Tarot-Handbuchs einen Mörder finden!
"Weiße Magie- direkt ins Schwarze" habe ich gelesen, ohne andere Bände der Reihe zu kennen. Ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und an vielen Stellen konnte ich wirklich richtig lachen. Die Charaktere sind alle sehr eigen, so bekommt die Story einen ganz besonderen Charme. Besonders die Interaktion der einzelnen Figuren, hat mir gut gefallen. Im eigentlichen Kriminalfall waren die Entwicklungen für mich etwas zu vorhersehbar und so richtig wollte keine Spannung aufkommen.
- Kresley Cole
Poison Princess
(289)Aktuelle Rezension von: Natiibooks
Dieses Buch wollte ich schon sehr lange Lesen und endlich komme ich dazu. In dieser Geschichte folgen wir Evie die von Träumen verfolgt wird bis sie eines Tages wahr werden. Dieses Buch war ein hin und her wo ziemlich schnell ging und ich manchmal echt schwer hatte genau zu verstehen was nun Sache ist. Der Anfang mochte ich da er auch düster Angefangen hat bis ich Evie besser kennenlernt habe und es etwas schwer hatte sie nachzuvollziehen besonders hat mich das hin und her zwischen und Jackson gestört da es manchmal echt absurd war wegen was sie sich wieder Streiten. Denn lauf der Geschichte fand ich Interessant auch was uns noch erwartet da alles ziemlich offen gelassen wurde nur kleine Puzzle Teil reingekommen sind und man erst am Ende so genau erfährt was nun Sache ist. Im ganzen war es okay es lässt sich definitiv schnell Lesen auch wenn es mir nach mein Geschmack zu viel Hier und da war aber dennoch will ich Band 2 und schauen wie es weiter geht.
- Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 3: Die Abrechnung
(61)Aktuelle Rezension von: nadine_bookloveandmore📖 𝚉𝚘𝚍𝚒𝚊𝚌 𝙰𝚌𝚊𝚍𝚎𝚖𝚢: 𝙳𝚒𝚎 𝙰𝚋𝚛𝚎𝚌𝚑𝚗𝚞𝚗𝚐 - Caroline Peckham und Susanne Valenti
(733 Seiten, gelesen als EBook)
𝙶𝚎𝚗𝚛𝚎:
Fantasy/Romantasy
𝙱𝚘𝚘𝚔-𝚅𝚒𝚋𝚎𝚜:
• Enemies to Lovers (noch toxischer)
• Bully Romance
• Forbidden Love (noch intensiver und riskanter)
• Slow Burn
• Dark Academia
• Paranormale Wesen und dunkle Magie
• Angst, Drama, Prüfungen und Intrigen
𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐𝚜𝚋𝚘𝚐𝚎𝚗:
3/5💥
𝚂𝚙𝚒𝚌𝚎 𝙻𝚎𝚟𝚎𝚕:
3/5🌶️🔥
𝙺𝚞𝚛𝚣 & 𝚔𝚗𝚊𝚙𝚙:
Teil 3 ist jetzt zwar endlich beendet, aber ich muss sagen, diesmal hat es sich ganz schön gezogen. Durch die immer mehr werdenden Seiten und dieses ewige Hin und Her ging mir zwischendurch echt ein bisschen die Geduld verloren, weshalb ich auch deutlich länger gebraucht habe als gedacht 🫣. Teilweise war es sogar so, dass ich abends gar nicht mehr wirklich Lust hatte, weiterzulesen.
Trotzdem bin ich jetzt froh, es beendet zu haben, denn die Formgebung der Zwillinge hat sich endlich gezeigt! Zwar wirklich erst kurz vor Schluss, aber immerhin 🤭.
Alles in allem war es für mich also ein eher zäher Teil, auch wenn es sich am Ende doch noch gelohnt hat.
Teil 4 wartet zwar schon auf mich, aber ganz ehrlich… bei der Seitenzahl habe ich erstmal einen kleinen Schock bekommen 😱. Der muss jetzt wohl noch ein bisschen warten, bis ich wieder bereit dafür bin 😅.
𝙻𝚒𝚎𝚋𝚕𝚒𝚗𝚐𝚜𝚣𝚒𝚝𝚊𝚝:
>>Alles zu haben, was man sich nur wünschen kann, ist definitiv nicht alltäglich.<<
𝙸𝚗𝚜𝚐𝚎𝚜𝚊𝚖𝚝:
4/5⭐️ - R.S. Belcher
Revolver Tarot
(21)Aktuelle Rezension von: LadySunnyDieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa. Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
- Erika Swyler
Das Geheimnis der Schwimmerin
(77)Aktuelle Rezension von: TiferethAuch dieses Werk ist ein Buch, was schon sehr lange bei mir steht, aber ich bisher nicht danach gegriffen habe. Jetzt war es höchste Zeit, aber leider konnte die Geschichte nicht ganz so begeistern.
Bei dem Klappentext erhofft man sich etwas anderes und man muss dem Buch wirklich lange Zeit geben um zu wirken und sich zu entfalten. Was sich so spannend anhört ist erst einmal alles andere als mitreißend. Es gibt unglaublich viele Längen und durch die Zeitsprünge wird man zwischendurch aus der Geschichte gerissen, dass man etwas braucht um wieder hineinzufinden. Erst im letzten Drittel wird es richtig spannend und mystisch, dass man dann doch mehr wissen möchte und ob sie den Fluch am Ende brechen können oder nicht. Der Schreibstil ist eigentlich sehr angenhem und auch die Charaktere sind sehr glaubwürdig umschrieben vom Leben, was nicht immer gut zu ihnen war. Man erwartet aber mehr. Einfach mehr von allem.
Trotz allem eine nette Geschichte und mal etwas anderes aus meinem Bücherregal, aber kein Buch, was man unbedingt gelesen haben muss. Ich bin etwas enttäuscht.























