Bücher mit dem Tag "tataren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tataren" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426635056)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

     (708)
    Aktuelle Rezension von: Margarete-van-Marvik

    Wie immer war auch dieser Roman lesenswert. 

  2. Cover des Buches Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (ISBN: 9783462043921)
    Alina Bronsky

    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

     (158)
    Aktuelle Rezension von: inabroich
    Bitterböse, straight heraus und immer auf den Punkt. Aufgrund kultureller Einflüsse kann man sich häufig nur schwer mit der Hauptprotagonistin Rosalinde identifizieren. Was aber nicht unbedingt nötig ist, denn der Sprachstil und zeitweise auf mich fremd wirkende Handlungsweisen, nötigen einen immer weiter zu lesen. Das Ende ließ mich mit dem Buch versöhnt zurück. Die Geschichte hat mich dazu bewegt, tiefer in die tatarische Historie einzutauchen und mich eingehender mit den verschiedenen Völkern Russlands zu beschäftigen.
  3. Cover des Buches Die Widerspenstige (ISBN: 9783426504123)
    Iny Lorentz

    Die Widerspenstige

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Books_Snowflake_Manga

    Ich liebe die Bücher von Iny Lorentz einfach und dieses hat es mir auch angetan. Man kann dem Geschichtsverlauf gut folgen auch wenn einige Namen von Ländern und Städten zwischendurch für Verwirrung gesorgt haben. 

    Man konnte mit der Protagonistin mitfühlen aber auch lachen.

  4. Cover des Buches Die Tatarin (ISBN: 9783426403297)
    Iny Lorentz

    Die Tatarin

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Wie auch in dem Buch der Kastrat, muss sich das junge Mädchen als ein Mann ausgeben.
    Dieses Buch ist sehr spannend, weil das junge Mädchen sehr viel erlebt und sich dadurch auch oft in Lebensgefahr begibt. 

    In dem Buch wird gezeigt, dass Mädchen nicht viel wert sind, sie müssen alles tun was der Vater einem befielt, auch wenn sie als Junge verkleidet in ein anderes Volk gehen und sich dadurch in Lebensgefahr begeben, zum Glück geht diese Geschichte gut aus. 

    Ein schönes und spannendes historisches Buch.

  5. Cover des Buches KRIM (ISBN: 9783743976757)
    Katharina Füllenbach

    KRIM

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Adlerhorst
    Über die Krim wird in unseren Medien in einem mehr oder weniger immer gleichen Grundton berichtet und wenige westliche Europäer trauen sich in diesen Tagen, die Halbinsel zu besuchen. Umso lesenswerter also der Reisebericht von Katharina Füllenbach, die
    sich im November letzten Jahres aufgemacht hat, um die aktuellen dortigen Lebensverhältnisse in Augenschein zu nehmen. Sie blendet die politischen Verhältnisse nicht aus, aber sie richtet den Blick auch auf die kulturellen Höhepunkte der Region und bringt eine Reihe historischer Zusammenhänge in Erinnerung, die man durch die jüngsten politischen Turbulenzen aus dem Auge verloren hat. Ingesamt eine spannende und informative Lektüre und eine interessante Lektion über die Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
  6. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257070828)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sar89

    Sergej lebt in der grauen Zone, das heisst er lebt irgendwo im Niemandsland zwischen Prorussischen Separatisten und ukrainischen Soldaten. Nur Sergej und sein Feind aus Kindheitstagen Pascha sind im Dorf geblieben. Paschka wird ihm im Verlauf der Zeit ungewollt ans Herz wachsen. Sergej ist passionierter Imker und die Gesundheit seiner Bienen geht über alles. Momentan können sie nicht so gut ausfliegen und Sergej bricht mit ihnen zusammen auf und lässt Paschka allein im Dorf. So gerät Sergej bei seinen verschiedenen Stationen unabsichtlich zwischen Religions- und Nationalitätsfronten, lernt das Wort Flüchtling kennen, obwohl er keier ist und versteht oft die Welt nicht mehr. 

    Ich mag Sergej sehr, diesen.einfachen Mann, der in Ruhe seinen Garten bewirtschaften und seine Bienen pflegen will. Also nur Frieden will aber zur falschen Zeit am falschen Ort wohnt, einen Kollegen mit der falschen Religion kennt etc. All dies macht seinen Alltag mühsam, lässt ihn aber im Vergleich zu anderen nicht verbittern und resignieren. Das Buch zeigt auch, das Krieg nicht immer unmittelbar sein muss, sondern auch indirekt das Leben extrem mühsam für die zivilen Bewohner macht, die irgendwie überleben und zurecht kommen müssen. Mich störte einzig, dass es ab und zu schon ziemlich Längen hat aber vielleicht ist dies auch absichtlich um die zähen und langen Tage zu zeigen. Alles in allem eine Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Schwarzbuch der Weltgeschichte (ISBN: 9783899962536)
    Hans Dollinger

    Schwarzbuch der Weltgeschichte

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Das Amulett des Dschingis Khan (ISBN: 9783473583508)
    Nina Blazon

    Das Amulett des Dschingis Khan

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Kerry
    1241 ist Krystian sechs Jahre alt und lebt in Krakau. Seine Mutter, eine Magd, hat ihn früh verkauft, sein Vater ist unbekannt. Gekauft hat ihn seinerzeit der Menschenfresser-Marek um ihn in einer Ausstellung von lebenden Kuriositäten auszustellen, denn Krystian hat ein Schlangenzeichen. Schläge und Misshandlungen waren bei Marek an der Tagesordnung und in einem günstigen Moment gelang dem kleinen Jungen die Flucht. Doch jetzt muss er auf der Hut sein, noch immer ist eine Belohnung auf ihn ausgesetzt, die derjenige bekommt, der ihn zu Marek zurückbringt. Und tatsächlich werden zwei Gerber-Lehrlinge auf Krystian aufmerksam und wollen ihn fangen - doch genau in diesem Moment greifen die Tataren Krakau an. Wie durch ein Wunder ist Krystian einer der wenigen Überlebenden dieses Angriffs - doch sein Bein ist gebrochen, als er von einem Pferd begraben wurde. Er weiß, dass er von nun an ein Krüppel bleiben wird, doch er hat etwas, das ihn Mut schöpfen lässt. Einem Tataren hat er ein Amulett entrissen - welches ein Mischwesen aus Schlange und Mensch darstellt. Bruder Matteo, der Krystian unter dem toten Tier entdeckte und befreite, nimmt sich des Jungen an und kümmert sich die nächsten Jahre um ihn. 1252 ist Krystian 17 Jahre alt und noch immer begleitet er Bruder Matteo auf seiner Reise durch das Land, um den Armen zu helfen. Immer wieder wird er angefeindet, denn das Schlangenzeichen gilt allerorts als Unglückszeichen. Es ist Matteos Wunsch, dass Krystian in seinen Orden eintritt und ebenfalls sein Leben im Dienste Gottes widmet. Derweil entsendet König Ludwig Frater Wilhelm zu den Tataren, um diese zu bekehren und um zu prüfen, ob Khan Sartach wirklich den christlichen Glauben angenommen hat, wie ihm berichtet wurde. Frater Wilhelm ist alles andere als begeistert über diesen Auftrag, fügt sich jedoch seinem Schicksal. Von Konstantinopel aus will er seine Reise in die wilde Ebene starten. Krystian ist, aufgrund eines Vorfalls mit einer giftigen Schlage, auf der Flucht. In einem Dorf biss eine solche Schlange einen Jungen, der Krystian zuvor einen Streich gespielt hat - und die Dorfbewohner machen ihn dafür verantwortlich. Matteo gelingt es, seinen Schützling zu retten - dieser soll nach Italien ins Kloster gehen, um seine Ausbildung aufzunehmen. Krystian hingegen will herausfinden, ob es solche Mischwesen, wie auf dem Amulett dargestellt, wirklich gibt und begibt sich auf die Reise zu den Tataren. Auch er macht Zwischenstation in Konstantinopel, wo er von einem reichen Kaufmann freundlich aufgenommen wird. Krystian will sich der Reisegruppe Frater Wilhelms anschließen, doch dieser lehnt dies vorerst ab. Er besinnt sich jedoch, sodass Krystian die Reisegruppe begleiten darf. Während seines Aufenthaltes in Konstantinopel gerät Krystian mit einem Sarazenen namens Abdallah zusammen, nur um später feststellen zu müssen, dass dieser als Dolmetscher die Gruppe begleiten wird. Denn auch Abdallah hat es auf das Amulett abgesehen, das sich in Krystians Besitz befindet. Gemeinsam begibt sich die Gruppe auf die gefahrenvolle Reise ins Land der Mongolen, jeder mit eigenem Antrieb, jedoch ohne zu ahnen, welche Gefahren sie bestehen müssen, bis sie am Ende ihrer Reise angekommen sind ... Eine Reise in ein unbekanntes Land! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und farbenreich in Szene gesetzt. Die Protagonisten, allen voran Krystian, wurden ganz wunderbar erarbeitet, sodass ich sie mir jederzeit bildhaft vorstellen konnte. Gerne hätte ich jedoch mehr über die Beweggründe und Gedanken der Handelnden erfahren. Hier konnte ich bestimmte Vorgänge nicht immer vollständig nachvollziehen. Der Schreibstil ist leicht gehalten, sodass sich das Buch ohne große Schwierigkeiten lesen lässt.
  9. Cover des Buches ETHNIE IN CHINA: MONGOLEN, TATAREN, UIGU (ISBN: 9781158962020)
  10. Cover des Buches Der achte Kontinent (ISBN: 9783548368641)
    Gudrun Ziegler

    Der achte Kontinent

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Suleika öffnet die Augen (ISBN: B01MSBIINH)
    Gusel Jachina

    Suleika öffnet die Augen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Claudisbuchblog

    Hier möchte ich Suleika öffnet die Augen (Originaltitel: Зулейха открывает глаза, erschienen 2015) von Gusel Jachina (geboren 1977) besprechen, ein historischer Gesellschaftsroman.

    Die russische Autorin Gusel Jachina ist tatarischer Abstammung, arbeitet als Drehbuchschreiberin und Schriftstellerin und verarbeitet in diesem Debütroman das Schicksal ihrer Großmutter.

    Ich habe mir das Hörbuch zu Suleika öffnet die Augen mit einer Dauer von 17:49 Stunden gekauft, das von Frank Arnold gesprochen wird. Der Roman wurde in diverse Sprachen übersetzt und hat in der deutschen Ausgabe 541 Seiten. Für ihr Erstlingswerk erhielt Gusel Jachina mehrere internationale Buchpreise.

    Inhalt

    Bis 1929 beschloss das sowjetische Politbüro, dass sich die selbstständigen Bauern, Kulaken genannt, freiwillig den Sowchosen und Kolchosen anzuschließen haben. Anfang 1930 beschrieb Stalin die Kulaken als Klassenfeinde, die zu bekämpfen und zu eliminieren seien. Daraufhin wurden die Bewohner ganzer Bauerndörfer, von denen nur ein Teil das Ziel erreichte, nach Sibirien deportiert.

    Tartastan, 1930: Die dreißigjährige Suleika lebt im Dorf Julbasch in der Nähe der Hauptstadt Kasan unterdrückt und rechtlos auf dem Hof ihres sechzigjährigen Ehemannes Murtasa. Mit fünfzehn wurde sie verheiratet, bekam vier Kinder, lauter Mädchen, die alle im Kindbett starben. Sie kümmert sich um ihren Mann, das Haus, die Tiere und ihre biestige, hundertjährige Schwiegermutter, die - mittlerweile blind und taub - Suleika nur als nasses Huhn anredet, sie beschimpft und schlecht behandelt. Murtasa schimpft über die ständig steigenden Abgaben, die er als selbstständiger Bauer zu entrichten hat und versucht, seine Vorräte vor der Beschlagnahmung durch die Roten Horden in Sicherheit zu bringen, was natürlich streng verboten ist. Bei einem dieser Versuche wird Murtasa vor Suleikas Augen vom Kommandanten Ignatow erschossen. Am nächsten Morgen wird der Bauernhof beschlagnahmt und Suleika reist mit vielen anderen Bewohnern Julbaschs gen Sibirien, einem ungewissen Schicksal entgegen.

    Der Arzt und Professor Dr. Wolf Karlowitsch Leibe erleidet durch die Missgunst seiner Hausangestellten das gleiche Schicksal. Sie sind hinter seiner luxuriösen Wohnung her und schwärzen ihn bei den Behörden an. Als Folge davon landet er in einem Transport Richtung Sibirien.

    Eingepfercht in viel zu enge Wagons fährt der Zug über Monate quer durchs Land, wobei sich die Versorgung der Menschen in Grenzen hält. Von den anfänglich 800 Menschen kommen am Bestimmungsort an der Angara, einem großen, sibirischen Strom, nur dreißig an. Und sollen dort ein Arbeitslager errichten.

    Ignatow sollte den Schienentransport der Kulaken überwachen, landet aber ungewollt als Lagerkommandant in der sibirischen Taiga, ohne Aussicht, diese in nächster Zeit verlassen zu können. Er sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, mit den paar Übriggebliebenen ohne Ausrüstung den anstehenden Winter zu überleben und das Lager zu errichten.

    Die unterdrückte Bäuerin Suleika wird Mutter, Krankenschwester und Jägerin und entdeckt für sich trotz aller Entrechtung Entwicklungsmöglichkeiten und eine nie gekannte Form der Freiheit. Jahre später geht sie eine Liebesbeziehung mit Kommandant Ignatow ein.

    Fazit

    Suleika öffnet die Augen von Gusel Jachina beschreibt in detaillierten Bildern das Schicksal einer verlorenen Gesellschaftsschicht, die nach Sibirien verbannt wurde, um dort zu sterben und dabei noch nützlich beim Aufbau der Arbeitslager und der Feldwirtschaft zur Ernährung des sowjetischen Volkes zu sein. Dies wird aus den Blickwinkeln und Schicksalen verschiedener Protagonisten beschrieben.

    Ich habe gelesen, dieses Buch würde in die Kategorie Frauenroman gepackt. Dem möchte ich widersprechen, da ja nicht nur Suleikas Sicht auf die Dinge beschrieben wird, stimmt das einfach nicht. Dies ist ein historischer Roman, der sich mit dem Schicksal einer Minderheit zur Zeit des Kulaken-Programms befasst.

    Weder hebt die Autorin den moralischen Zeigefinger und behauptet, dass in Sibirien alles schlecht war, noch verdammt sie die damaligen politischen Verhältnisse per se. Sie beschreibt nur die Auswirkungen und die Motive einzelner auf sehr anschauliche Weise. Ich habe hier eine Menge über die Zeit unter Stalin erfahren. Ich hatte zwar eine grobe Vorstellung, was damals geschehen war, wurde hier aber mit vielen detaillierten und mir bis dato unbekannten Informationen versehen.

    Ein wirklich gelungenes Erstlingswerk, das auf viele weitere gelungene Romane von Gusel Jachina hoffen lässt. Dafür gibt es einen Daumen hoch und fünf verdiente Sterne.

  12. Cover des Buches Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt (ISBN: 9783940888099)
    Christina Eibl

    Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Birkhenne
    Meine erste Begegnung mit diesem Buch war bei Facebook. Ich stolperte quasi über den wirklich witzigen, originellen Titel und das dazugehörige Cover. Meine Neugierde war geweckt. Bei dem Titel des Buches dachte ich unwillkürlich an einen Inhalt im Stil eines Wladimir Kaminer. Weit gefehlt! Nur allein der Titel des Buches brachte mich dazu dieses sofort im Internet zu bestellen. Dann fuhr ich erst einmal zur Leipziger Buchmesse. Dort lernte ich dann überraschenderweise auch noch die Autorin des Buches bei einer Lesung persönlich kennen. Was ich da hörte gefiel mir aber von einem Wladimir Kaminer keine Spur. Es handelt sich tatsächlich um ein ernsthaftes Buch, indem Christina Eibl ihre Erfahrungen und Erlebnisse im russischen Alltag schildert. Sie hat weitreichende Russlanderfahrungen nach ihren zweimaligen mehrjährigen Moskauaufenthalten (beim zweiten Mal von 2006 an als Ländergeschäftsführerin des Verlagshauses Gruner + Jahr). Wie die Autorin sagt handelt es sich bei diesem Buch um einen ungeschönten Erfahrungsbericht, der anhand skurriler und auch grausamer Erlebnisse im Überlebenskampf einer Firmenchefin ein tieferes und für manchen völlig neues Verständnis der russischen Durchschnittskultur möglich macht. Dieses Buch zu lesen war für mich sehr interessant, da ich selbst in den 80iger Jahren für drei Jahre in Moskau gelebt und gearbeitet habe. Einige Dinge ändern sich nie. Besonders gut haben mir an den Schiderungen von Christina Eibl die historischen Bezüge zu vielen Verhaltensweisen der Russen gefallen, von denen mir einige wirklich neu waren. "Der August ist ein trügerischer Monat. Das wissen die Russen. Im August kommt das Unheil. Im August erklärte Deutschland Russland den Krieg, im August 2000 bombte man den Fußgängerübergang beim Puschkin-Platz hoch, im selben Monat im Jahr 2004 sprengte sich eine Attentäterin in der Moskauer Metro Rischskaja in die Luft. Im August flog der Tscherkisowskij-Markt in Stücke, im August 2008 begann der Georgien-Konflikt. Im August liegt Russland still. Moskau ist heiß und leer." Als ich das letzte Mal im August 2002 zusammen mit meiner Tochter, die in Moskau geboren ist, die Stadt besuchte, ist uns glücklicherweise nichts passiert und ich habe es damals auch nicht für so gefährlich gehalten. Nach dem Lesen dieses Buches wurde ich eines Besseren belehrt. Wer sich also für Russland und seine Menschen interessiert sollte unbedingt den Erfahrungsbericht von Christine Eibl lesen.
  13. Cover des Buches Der Kurier des Zaren (ISBN: B00483MLOI)
    Jules Verne

    Der Kurier des Zaren

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Halskette und Kalebasse (ISBN: 9783257215199)
    Robert van Gulik

    Halskette und Kalebasse

     (17)
    Aktuelle Rezension von: BertieWooster
    Eigentlich möchte sich Richter Di auf seiner Rückreise von der Hauptstadt in seinen Gerichtsbezirk in einem Städtchen erholen und etwas angeln. Aber wie heißt es so schön, mach nur einen Plan, er wird doch zunichte. Denn bereits vor seiner Ankunft verirrt er sich im Wald, trifft jedoch einen taoistischen Wandermönch, der ihn in die Stadt führt. Dort werden sie gleich Zeuge, wie eine grässlich zugerichtete Leiche aus dem Fluss gezogen wird. Die interessiert Richter Di jedoch zunächst nur peripher, da er ja Urlaub machen will. Pech ist jedoch, dass das Städtchen eine Residenz der Lieblingstochter des Kaisers ist und deshalb vom Militär verwaltet wird. Als er sich bei dem örtlichen Militärposten anmeldet, wird er vom Hauptmann engagiert, um im Ort nach zwielichtigen Personen Ausschau zu halten. Ohne es zu wollen wird er damit in ein Intrigantenspiel hineingezogen. Wie so oft muss Richter Di gleich mehrere Kriminalfälle lösen. Dabei sind jedoch alle miteinander verflochten. Er löst diese jedoch nicht nur durch reine Deduktion, sondern wird auch aktiv tätig und muss das eine oder andere zum Teil gefährliche aber auch fast schon amouröse Abenteuer bestehen. Die Geschichte spielt zwar im chinesischen Mittelalter, hat aber fast schon moderne Züge, wie z.B. der Hotelbetrieb und das Restaurant mit den mürrischen Kellner geschildert wird. Vielleicht hat sich ja doch nicht so viel geändert. Wie immer von Robert van Guliks Richter Di Romanen, werden die Gedanken des Richters weitgehend offengelegt, so dass man die einzelnen Ermittlungsmöglichkeiten selbst mitraten kann. Diesmal muss er ohne seine bewährten Gehilfen agieren. Dafür bekommt er von dem etwas undurchschaubaren Mönch und einer schönen Frau Hilfe, was auch interessant ist. Insgesamt ein schöner kleiner historischer Krimi, der einen auch in das historische China hineinfühlen lässt.
  15. Cover des Buches Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (ISBN: 9783941168480)
    Alina Bronsky

    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

     (16)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    Mit "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" hat Alina Bronsky sowohl eine tragikomische Familiengeschichte geschrieben als auch die Spätphase der Sowjetunion wieder aufleben lassen - Komunalka, Datscha und eingelegtes Gemüse inclusive. In der Hörbuchversion gibt Sophie Rois mit rauem Charme der Matriarchin Rosalinda eine Stimme, die ihre Sicht der Familiengeschichte schildert, unerschütterlich davon überzeigt, dass dies ohnehin die einzig wahre ist.

    Rosalinda führt in ihrer kleinen Familie unangefochten das Zepter. Ehemann Kalganow mag als Gewerkschaftssekretär außerhalb der zwei-Zimmer-Gemeinschaftswohnung etwas zu sagen haben - doch in det Familie hat allein Rosalinda das Sagen, ebenso stolz auf ihre tatarischen Wurzeln wie auf ihre Sowjetidentität. An Selbstbewusstsein mangelt es der studierten Pädagogin nicht, und als Tochter Sulfia, die sie als schwächlich, reizlos und nicht sonderlich intelligent empfindet, ungewollt schwanger wird, führt Rosalinda einmal mehr das Kommando - erst bei missglückten Abtreibungsversuchen, dann bei der Erziehung von Enkeltochter Aminat, die entgegen aller Erwartungen ein hübsches, aufgewecktes, intelligentes Kind ist - also ganz wie sie, findet Rosalinda.

    Weder das Scheitern ihrer Ehe noch private Schicksalsschläge können der sturmerprobten Großmutter langfristig etwas anhaben. Ihr ganzer Ehrgeiz: Aminat soll einmal reich und berühmt werden.  Und Sulfia zu diesem Zweck gut verheiratet werden. Männer spielen in dieser Geschichte allenfalls eine Nebenrolle, bestimmt wird die Handlung durch die komplizierten emotionalen Bande der drei Frauen.

    Eine "liebe Oma" ist Rosalinda ganz sicher nicht, als Familiendespotin mit scharfem (Vor-)Urteil  ist sie bestimmt keine Frau, mit der es sich leicht zusammenleben lässt. Einen gewissen herben Charme kann man ihr allerdings ebenso wenig absprechen wie ein unerschütterliches Selbstbewusstsein und eine Stehauf-Männchen-Mentalität, die sie selbst als Putzfrau in deutschen Haushalten von einer medizinischen Karriere träumen lässt. Ob das gelingt? Reinhören!


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