Bücher mit dem Tag "tatsachenbericht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tatsachenbericht" gekennzeichnet haben.

186 Bücher

  1. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.232)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Bis zu ihrem 6. Lebensjahr wächst Christiane behütet in der Nähe von Hamburg auf dem Land auf. Dieses Behütet-Sein endet schlagartig, als Christiane mit ihren Eltern nach Berlin zieht, in die Gropiusstadt. Dort wohnen sie in einem Hochhaus im 11. Stock, spielende Kinder scheinen der Haus- und Stadtverwaltung eher ein Dorn im Auge zu sein. In der Schule merkt Christiane schnell, dass sie keine Schwäche zeigen darf und eine der Härtesten sein muss. Nach und nach zieht es sie zu den "coolen" Kindern, in die Szene und in die Clubs. Was Anfangs noch harmlos erscheint, entpuppt sich als Katastrophe, als Christiane anfängt, Drogen zu konsumieren.


    Dicht gedrängt, teilweise fast minutiös schildert Christiane F. in diesem Buch, das von Kai Hermann und Horst Rieck aus Tonbandaufnahmen transkribiert wurde, ihren Weg in die Drogenszene Berlins. Sie berichtet von den Anfängen, in denen sie "nur" leichte Drogen wie Hasch im evangelischen Jugendclub konsumierte, sie erzählt davon, wie sie und ihre Freunde zum Heroin kamen, wie sie auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo landete - und von ihren zahlreichen Versuchen, einen Entzug durchzuführen und vom Heroin loszukommen.


    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist kein sprachliches Meisterwerk. Es besticht nicht durch seinen besonderen Schreibstil oder durch eine wunderbar ausgeklügelte Geschichte. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist roh und ungeschönt, es schockiert und schreckt ab - und genau das macht dieses Buch aus. Christiane F. teilt ihre Kindheit und Jugend mit uns Leser*innen, sie gibt einen Einblick in eine Szene, die doch häufig unbekannt gerade von jungen Menschen fast romantisiert und bewundert wird. Ich habe großen Respekt vor der Offenheit von Christiane F. und bin davon überzeugt, dass dieser Bericht Teil einer sehr guten Drogenprävention sein kann.


    Mich hat das Buch extrem verstört und mitgenommen. Ich denke andauernd an Christiane F. und ihre Freunde, die im Buch entweder verstorben sind oder auf dem Strich und im Gefängnis landeten. Dieser Klassiker ist nicht leicht zu lesen, trotzdem sollten in das Buch wohl vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Nasen reinstecken. Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Aus der Dunkelkammer des Bösen (ISBN: 9783785760468)
    Mark Benecke

    Aus der Dunkelkammer des Bösen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Mark Benecke widmet sich den verschiedensten Mördern, Vergewaltigern, Nekrophilen und mehr und erläutert gemeinsam mit Lydia Benecke dabei Hintergründe, Lebensgeschichten und die Psyche der Täter.
    .
    Obwohl unglaublich viel Wissen in geballter Form vermittelt wird, sorgt der recht lockere und angenehme Schreibstil dafür, dass man sich nicht überfordert fühlt. Fachausdrücke werden vermieden oder ausführlich und verständlich erklärt, so dass auch Laien wie ich gut mitkommen. Die behandelten Themen sind teilweise durchaus brutal, aber trotzdem wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern sehr sachlich. Das Zusammenspiel von Kriminalbiologie und forensischer Psychologie schafft es, über jeden einzelnen besprochenen Fall einen breitgefächerten und vor allem wertfreien Überblick zu verschaffen.

  3. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.050)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  4. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (736)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Dieses Buch ist wie ein Thriller, der einen packt und man ihn nicht mehr aus der Hand geben will. Mit dem Unterschied, dass dieses Buch keine Fiktive Geschichte erzählt, sondern es sich um ein echtes Schicksal handelt. 

    Diese Abgründe die Natascha Kampusch erzählt, erzähl sie oft, als wäre sie nicht das Mädchen gewesen, dass dieses Schicksal erleidet hatte.
    Besonders in den ersten Seiten, in denen sie von ihrem Leben als 10 Jährige erzählt, fand ich etwas komisch. Natürlich handelt es sich hierbei um ein Thema, um ein Schicksal, dass man nicht vergisst. Doch die 10 Jährige Natascha wirkt auch wie die 18 Jährige Natascha. So aufgeklärt, so stark. Es wirkt manchmal fast ein wenig "überheblich", ihre Klarheit im Ausdruck. Ihre Auffassungsgabe die sie schon als Kind aufweist,  wie sie mit dem Täter redet, spielt, versucht ihn zu beeinflussen. 


    Natürlich ist es erschreckend und traurig, aber manchmal ist dieses psychologische "to much". 

    Ein unfassbares Buch, dass einem die Abgründe eines Menschens nahe bringt. Vielleicht sogar zu nahe. 

  5. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (484)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Die Geschichte geht sehr tief, wenn man sie von ihrem Standpunkt aus betrachtet. Denn sie ist hier das Opfer. Sie, Betty, die eigentlich nur Urlaub mit ihrem Mann machen wollte. Doch ihre innere Stimme hatte sie schon gewarnt gehabt. Es nagte schon am Flughafen an ihr und als ihr Mann die Reisepässe einsammelte, ahnte sie schlimmes.

    Die ersten Wochen hat sie auch einigermaßen überstanden, bis auf die Kakerlaken und die allgemeine Hygiene bei ihrer Schwägerin. Aber Betty ist mutig und sie versucht es durchzuziehen, bis ihr Mann immer mehr Ausreden hervorbringt und die Heimreise somit verhindert.

    Diese gesamte Tortour geht sehr sehr lange und mittlerweile haben sie auch eine Tochter, Mahtob.

    Man bekommt allerdings nur die Sicht von Betty mit. Wie die Situation im Iran selbst aussah, zu jener Zeit, ist nicht übermittelt. Zumindest habe ich es nicht im Hörbuch erfahren. Ich habe auch die Fortsetzung „Endlich Frei“, die Geschichte der Tochter.

    Was mich beim Hörbuch gestört hat, war das permanente Seufen in der Stimme. Der Film war spannend aufgebaut und Sally Field spielte hervorrand die Betty. Doch im Buch oder Hörbuch war mir der Unterton einfach unfassbar langweilig und doch sehr anstrengend.

    Ab und zu habe ich auch ein Kapitel so gelesen, aber auch das ist schwierig gewesen.

    Was mich aber immer wieder hat aufstoßen lassen, war die Grundhaltung. Betty hat sich bewusst für ihren Mann entschieden, als sie ihn in Amerika kennengelernt hat. Er war Arzt und gebildet. Gutaussehend und liebenswert. Nichts deutete darauf hin, dass er anders ist.

    Als sie im Land ist, gibt es nichts positives mehr an dem Ort. Alles scheint eklig zu sein. Voller Kakerlaken, sogar im Essen und in der Küche. Kinder scheinen keinerlei Erziehung zu genießen und alles ist dreckig und schlecht. Nichts scheint ihr gut genug zu sein.

    War es wirklich so oder hat sie hinterher alles darauf porjiziert? Das kann ich nicht raushören oder rauslesen. Es ist schwierig die Zeiten zu rekonstruieren. 1984/1985?

  6. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Der Film ist so ganz anders als das Buch, aber beide sind unglaublich gut. 

    In dem Film wird die Reise von Chris McCandless oder auch Alexander Supertramp, wie er sich auf der Reise nennt, chronologisch erzählt. Im Buch ist keine genaue zeitliche Abfolge zu erkennen, sondern fängt mit dem Fund des verstorbenen Chris McCandless und der Suche nach der Herkunft und der Geschichte des Aussteigers und folgt eher der Reihenfolge der Informanten von Personen, die ihn auf dem Weg begleitet haben. Die Meinungen über ihn und sein Schicksal gehen sehr auseinander, manche finden ihn einfach nur verrückt, andere bewundern seinen Mut. Ich sehe irgendwie beides und wenn ich den Film sehe, möchte ich gleich aufbrechen in neue Gegenden, aber doch bitte mit etwas mehr Sicherheit als McCandless. Jon Krakauer vergleicht McCandless Lebensweise und Schicksal in dem Buch auch mit anderen Personen, die eine ähnliche Lebensweise und Ansichten hatten - Menschen die waghalsige Unternehmungen machten und Eremiten, die ihre Lebensweise oder Reisen nicht immer überlebt haben. Er vergleicht ihn aber auch mit sich selber und berichtet über seine gefährlichen Klettertouren in Gebirgen und was ihn dazu gebracht hat solche waghalsigen, eigentlich dummen Unternehmungen zu machen. Es hätte für ihn auch tötlich enden können, nur aus Glück hat er es überlebt. 

    Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gefallen und ich werde definitiv noch mehr von Jon Krakauer lesen, da ich seine Art zu berichten sehr toll finde. 

    5/5 🦉 und eine absolute Leseempfehlung bzw. Filmempfehlung

  7. Cover des Buches Mordmethoden (ISBN: 9783404605453)
    Mark Benecke

    Mordmethoden

     (81)
    Aktuelle Rezension von: mike

    Nicht zu kompliziert aufgebaut, man kann dem Inhalt gut folgen. Für alle die sich für Kriminalfälle und deren Methoden der Aufklärung interessieren, ohne dabei mit Fremdwörtern  erschlagen werden zu wollen.

  8. Cover des Buches Killerfrauen (ISBN: 9783426788660)
    Stephan Harbort

    Killerfrauen

     (47)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Nicht nur Männer morden, auch Frauen, und natürlich gibt es auch Serienmörderinnen, allerdings viel weniger als beim männlichen Pendant. Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort, ein Experte für Serienmörder und Täterprofile widmet sich in diesem Buch Serienmörderinnen und analysiert die Motive, Hintergründe und Persönlichkeitsprofilen anhand verschiedener Mörderinnen.

    Killerfrauen stammt aus der Feder von Stephan Harbort.

    In diesem Buch beleuchtet Stephan Harbort sieben sehr unterschiedliche Serienmörderinnen. Allen Gemeinsam ist das sie weiblich sind und Mörderinnen, aber ihr Leben, ihr Charakter und ihr Motiv sind sehr verschieden. Die einzelnen Fälle gliedern sich in das Tatgeschehen, das Vorleben und eine Analyse über die Täterin. Die einzelnen Fälle wurden sehr ausführlich geschildert, auch das Vorleben bekommt für mein Empfinden genügend Raum, nur die Analyse ist mir persönlich manchmal ein wenig zu knapp ausgefallen. Ich hätte gerne einen tieferen Einblick in die Psyche dieser Frauen erhalten.

    Schon bei Männern fehlt mir als Leserin jegliches Verständnis für solche Taten, aber bei Frauen, Müttern, Ehefrauen ist für mich die Fassungslosigkeit und Verständnislosigkeit, die mit solchen Taten einhergeht, gefühlt irgendwie nochmal eine andere.

    Das Buch lässt den Leser nicht kalt, und die Fälle sind auch nicht immer leicht zu ertragen, dafür sind sie Taten einfach zu grausam, aber durch die sachliche Ausführung kann man dies sehr gut lesen. Der Autor verzichtet in seinen Darstellungen und Ausführungen auf jegliche Effekthascherei, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

    Die Auswertungen am Ende des Buches empfand ich sehr interessant, sie gaben einen guten Überblick z.B. über die Herkunft, die Bildung, dem soziales Umfeld und vielen anderen Aspekten.

    Mein Fazit:
    Ein interessantes und spannendes Buch, mit sehr unterschiedlichen Fällen, die nur eins gemeinsam haben, das es sich bei den Tätern um Frauen handelt. 
  9. Cover des Buches Nein (ISBN: 9783716027714)
    Winnie M Li

    Nein

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    Die echte Vivian hat sich abgemeldet und ich weiß nicht, wann sie wiederkommt.

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    Zwei Charaktere, aus Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, treffen aufeinander und alles gipfelt in einem schrecklichen Akt der Gewalt.

    Das autobiografische Werk der Autorin ist gefühlvoll und einprägsam. Aber auch recht nüchtern, was es ermöglicht sich in beide Seiten einzufühlen.

    Man leidet mit dem Opfer und -irgendwie, in einem gewissen Maße- sogar mit dem Täter.

    Dieser Umstand macht das Buch zu einem echten Geschenk.


  10. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (674)
    Aktuelle Rezension von: M_B

    Ich habe mich richtig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

    Jetzt kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung in Kenia zu leben und auch davor, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen als sie merkte, dass es nicht mehr ging.

    Ich war am Ende auch traurig, weil die Liebe nicht siegen konnte. Aber ich glaube, für ihre Tochter war es das Beste zu gehen.

  11. Cover des Buches Tannöd (ISBN: 9783455650792)
    Andrea Maria Schenkel

    Tannöd

     (781)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Der Aufbau des Buches ist etwas ungewöhnlich. Hier wechseln sich kurze Sequenzen, was auf dem Hof passiert ist, mit Zeugenaussagen und Gebeten ab. 

    Anfangs erscheint das erst Mal etwas merkwürdig, nur erhält man so eine eigene Sicht auf die Dinge aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. In dem Verlauf des Buches kann man sich dann selber die Ereignisse rekonstruieren und die kurzen Aussagen der eigenen Bewohner miteinander verknüpfen. Nach jeder Aussage hat man wieder eine Antwort, aber auch ein weiteres Fragezeichen erhalten. Es wurde hierdurch richtig gut eine dauerhafte Spannung aufgebaut.  

    Die Sprache ist kurz, prägnant und bei den "Zeugenaussagen" schön auf die damalige Zeit angepasst. 

    Mich hat es sehr gefesselt, sodass ich das Buch an einem Stück verschlungen habe. 

  12. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  13. Cover des Buches Die Wohlgesinnten (ISBN: 9783833306280)
    Jonathan Littell

    Die Wohlgesinnten

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Guccini

    Einfach ekelhaft das Buch. Dann lieber Frankls „ ... trotzdem Ja zum Leben sagen“.Jedes weitere Wort ist hier Verschwendung.

  14. Cover des Buches Bob, der Streuner / Bob und wie er die Welt sieht: Zwei Bestseller in einem Band (ISBN: 9783404608829)
    Ursula Mensah

    Bob, der Streuner / Bob und wie er die Welt sieht: Zwei Bestseller in einem Band

     (953)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora696

    James Bowen, a busker, ended up on the streets because drugs, alcohol and family problems played a big role in his life. It was difficult for James to make friends at school because he never had a family home and he never grew up in one place. At the age of twelve, evil began to run its course. He quit school and became homeless as a junkie. Although he was totally dependent on heroin by that time, he never contacted his family because he was ashamed of his behavior and his sorrowful past. But the moment he met an injured stray cat with ginger fur and big green eyes, his life began to change. Together James and Bob, the cat, faced the world - and won. I really enjoyed this heartwarming, true story because everyone deserves a second chance in life and James and Bob have taken theirs. It’s written amazingly and you can really connect to the characters. The book conveys that there are tough times in lives which can be mastered with the help of love, endurance and ambition. I would totally recommend the book to other readers aged ten to twenty because it gives positivity and hope to all of us.

  15. Cover des Buches Dem Tod auf der Spur (ISBN: 9783548377131)
    Michael Tsokos

    Dem Tod auf der Spur

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    🕷 Cover 🕷

    Wie für ein Sachbuch typisch ist hier der Autor abgebildet, um dessen Erfahrungen bzw. Beruf es schließlich auch geht. Durch seine Kleidung und der Umgebung ist zu erahnen, welchen Beruf der Autor ausübt. Ein Blick in den Klappentext gibt dann Gewissheit. Die Farbe des Titels, für mich nicht sonderlich ansprechend, passt zu dem Licht des Regals im Hintergrund. Bei Sachbüchern finde ich die Covergestaltung nicht sonderlich ausschlaggebend.

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    🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷

    ~ Ich Erzähler Perspektiv ~


    Kapitel

     Das Buch enthält insgesamt 13 Kapitel (+ Vorwort und Resümee).
    Die Kapitellänge ist etwas umfangreicher, was jedoch dem Informationsfluss zur Gute kommt. Weniger wäre bei dieser komplexen Thematik auch zu oberflächlich und damit unbefriedigend. Die Kapitel sind sehr strukturiert aufgebaut, was mit persönlich noch einmal sehr gut gefällt. Es sind Statistiken enthalten.

    Schreibstil
    Neben der angenehm sachlichen, ist auch die fachliche Schreibweise sehr ansprechend. Dabei werden alle Fachbegriffe eingehend erläutert. Hier wird nicht nur an der Oberfläche gekratzt. Man bekommt den Eindruck, dass der Autor den Leser wirklich viel beibringen möchte. All dies empfinde ich als sehr ansprechend und das Buch lässt sich dadurch mehr als flüssig lesen.

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    🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
    Bereits im Vorwort erfahren wir einiges über den Autor und er wirkte auf mich sofort sympathisch. Mit dem besonderen Schreibstil hat der Autor eine ganz besondere Art den Leser zu fesseln. Er wirkt auf mich zwar abgeklärt, ist dabei jedoch keinesfalls stumpf oder plump. Das Buch beinhaltet so viele wichtige Informationen über den Beruf von Michael Tsokos, aber auch über den menschlichen Körper, den Tod oder die damit verbundenen und oftmals aufkommenden Irrtümern. Doch wir erfahren noch mehr, nämlich noch einiges über die Strafen, Gesetze oder Kriminaltechnik. 


    Die Informationen sind sehr tiefgreifend und umfangreich und der Autor versucht dem Leser sogar den Geruch von einer Leiche zu beschreiben. Speziell? Ja, aber gerade das fand ich äußerst ansprechend. Es ist dem Autor wichtig alles so genau wie möglich wiederzugeben und genau das bemerkt man. Hier erfährt man nicht nur einfach etwas über spektakuläre Fälle, sondern man kann noch so einige lernen.

    Die langjährige Erfahrung, welche der Autor offensichtlich besitzt, macht sich schnell bemerkbar. Tsokos untermauert sein geschriebenes ebenfalls mit genauen Zahlen, an Hand von Statistiken.

    Dieses Buch beinhaltet nicht nur einfach brutale Vorfälle, welche den Leser bloß fesseln sollen, sondern wir erfahren auch alles, was darum herum wichtig ist. Dieses Buch ist so wertvoll für alle, die wahrhaftig an der Thematik interessiert sind. Wenn man keine Möglichkeit hatte den Beruf zu erlenen und dennoch so viel wie möglich darüber erfahren möchte, dann kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

    5/5 Spinnchen.

  16. Cover des Buches Hot Zone (ISBN: 9783426620243)
    Richard Preston

    Hot Zone

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Gleich vorweg drei Anmerkungen:

    Erstens: Das Cover sollte mit einem Warnaufdruck versehen sein: nichts für zartbesaitete und empfindliche Menschen. In der Tat schildert das Buch an einigen Stellen drastisch, wie die Viruserkrankung Ebola verläuft und auch, was mit fast 500 Affen in einem Affenhaus in Reston nahe Washington geschah, ist hart.

    Zweitens verstehe ich nie, warum man einem deutschsprachigen Buch nicht auch einen deutschsprachigen Titel gibt. Hier hätte ein Wort genügt: Ebola. Man findet es allerdings im Untertitel: Ebola, das tödliche Virus – Der Tatsachen-Thriller

    Drittens: Das Cover (meines) sieht hässlich reißerisch aus. (Inzwischen gibt es wohl neuere, bessere Versionen.) Aber so ist dieses Buch nicht.

    Es ist ein populärwissenschaftlich und spannend geschriebenes Sachbuch, das durch konkrete Personen und private Einsprengsel romanhafte Züge erhält. Es handelt sich aber um Wissenschaftsjournalismus, um reale Begebenheiten, die in eine sehr spannende Form gegossen wurden, so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

    Dabei ist dieses Buch sehr informativ, so dass man auch einiges über Viren und Ebola im Speziellen lernt. Wer jetzt denkt: Was geht es mich an, was da in Zentralafrika passiert ist und noch passiert, dem sei gesagt: auch wir sind aus den verschiedensten Gründen nicht davor gefeit, dass es  auf anderen Erdteilen zu Ausbrüchen dieses oder eines anderen tödlichen Virus kommt. Aber leider zeigt gerade wieder die Coronavirus-Pandemie, dass ein Großteil der Menschen offensichtlich nicht lernfähig ist.

    Was wohl nicht so groß publik gemacht werden soll: auch in den USA (Reston/Washington) hat es einen Ebola-Ausbruch gegeben und eben dieser Vorfall macht den spannendsten Teil des Buches aus. In einem Affenhaus, dessen Tiere zu experimentellen Zwecken aus den Philippinen eingeführt worden waren, trat das Virus auf. Wie das amerikanische Militär damit umging, wie einzelne Menschen zum Gemeinwohl aller sich trotz Schutzkleidung in Lebensgefahr begaben, das wird hier eindringlich und ziemlich detailliert geschildert. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich zwar um das Ebola-Virus handelt, aber um eine Variante (Ebola-Reston), die nicht auf den Menschen übergesprungen ist. Glück gehabt, aber wie man am Corona-Virus im Jahre 2019/20 sieht, ist es nur eine Frage der Zeit...

    Bis auf einige Anmerkungen am Ende des Buches enthält sich der Autor im Wesentlichen kritischer Anmerkungen.

    "Das Auftauchen des Aids-Virus, des Ebola-Virus und einer Reihe anderer Erreger scheint eine natürliche Folge der Vernichtung tropischer Lebensräume zu sein. Diese Viren kommen aus ökologisch geschädigten Gegenden..." (eBook 270)

    Es ist Sache des Lesers, sich darüber Gedanken zu machen und zu Einsichten zu kommen. Schon allein die Tatsache, wie sich der Mensch über die Natur, über andere Lebewesen erhebt, empfinde ich als verwerflich. Affen – dem Menschen ziemlich ähnliche Lebewesen – und viele andere Tiere werden in Experimenten missbraucht, Regenwälder werden um des Profits willen abgeholzt, immer mehr Natur muss neuen Siedlungen und Straßen weichen. Es ist anerkannte Wissenschaftsmeinung, dass es dabei zu Kontakten mit bisher unbekannten Viren kommen kann, die in irgendwelchen Wirtstieren 'schlummern'.

    Wer nicht zu Albträumen neigt und drastische Schilderungen und Grausamkeiten an Tieren um der Wahrheit willen ertragen kann – weil es Fakt ist – dem sei dieses spannende, informative Buch empfohlen.

  17. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  18. Cover des Buches Bestie Mensch (ISBN: 9783499620928)
    Thomas Müller

    Bestie Mensch

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Giuse
    Das Fachbuch für einen um Definitionen ringenden Leser. 
    Das unfassbare Grauen gegenüber Serienmördern macht es unmöglich, Begriffe zu finden, Unsagbares in Worte zu giessen und es zu relativieren. Dem gegenüber setzt der Kriminalpsychologe die Beobachtung und die Analyse.

    Thomas Müller zeigt mehr, als Portraits von Serienmördern. Mit Hilfe einer Anzahl von Berichten erstellt er das plastische Abbild eines funktionierenden Wahns. Man erkennt den dünnen Riss zwischen Normalität und Todesgefahr, zwischen soziopositivem Verhalten und Zerstörungswillen.

    Die Lebensgeschichte von Serienmördern zeigt rückblickend eine mögliche Entwicklungsrichtung auf. Dass der Mensch sich entscheidet, ist ihm selbst überlassen und Thomas Müller versteht nicht, er vollzieht archivarisch eine Entwicklung nach. Daraus zieht er Schlüsse und sieht Handlungsmöglichkeiten voraus.

    Ich habe das Buch sehr langsam gelesen. Es hat mich in Gedanken durch den Tag begleitet. Es hat bei mir eine Wirkung hinterlassen, wie nur wenig Bücher es tun. Es hat meine Wahrnehmung geschult. Es hat meine Fähigkeiten verstärkt, Verhaltensmotive zu sehen.

    Das Buch fand ich einigermassen gut geschrieben, das ist mir bei dieser Art Buch nicht wichtig, so habe ich 5 Sternen gegeben.

  19. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.514)
    Aktuelle Rezension von: Ellamara_the_real_hero


    WOW, WOW! Was für ein Buch! Das einzig weniger Schöne an diesem Buch ist, dass es negative Gefühle in mir aufgewühlt hat. Diese waren zum Beispiel Wut, Hass, Mitleid und Trauer. Meine Wut galt niemand anderen als allen Männern, die meinen, sie wären „wertvoller“ als Frauen. Und allen, die Frauen als Besitz oder Eigentum betrachten. Während dieses Buches wurde ich von Seite zu Seite wütender. Wie kann man Frauen sowas antun? Warum werden Männern nicht die Genitialen abgehackt? Bei Mädchen nennen sie es „den Weg erwachsen zu werden“. Zu einer „heiratsfähigen, reifen Frau“ zu werden. Aber all diese Männer sind eigentlich nie wirklich erwachsen geworden. Wieso brauchen sie kein Ritual der grausamen genitalen Verstümmlung, um heiratstauglich oder erwachsen zu werden? Hass empfand ich gegen die 3 Männer, die Waris schon in den ersten 100 Seiten wie ein Objekt behandelt haben und sie vergewaltigt haben. Mitleid empfinde ich für Waris. Sie hat sowas nicht verdient. Sie ist eine so starke und ehrgeizige Frau mit einem so großen Herzen. Sie hat all das einfach nicht verdient. Trauer empfinde ich, weil alle 11 Sekunden auf der Welt ein kleines Mädchen genital verstümmelt wird. Ein kleines Mädchen, dessen Überlebenschancen nicht hoch sind. Dies ist ein Buch, das auf all das aufmerksam macht! Unterdrückung, Leid, Rassismus, Verstümmlung, Zwangsheirat. Von all dem kennen wir hier nichts. All das können wir uns nicht einmal ansatzweise ausmalen. Dieses Buch hilft dir dabei, dir vorzustellen, was du dir nicht vorstellen kannst. Es hilft dir, dich in die dritte Welt hineinzuversetzen. Es hilft dir dabei, zu verstehen, was die dritte Welt, besonders für Frauen, für Folgen hat. Ich hoffe, dass ich mit dieser Rezension zu “ Wüstenblume“ euch dazu bewegen kann, dieses Buch zu lesen. Denn ich glaube, ich habe noch nie so eine Buchempfehlung ausgesprochen, die wirklich von Herzen kommt! Lest dieses Buch, einfach nur um euch daran zu erinnern, wie dankbar ihr für das sein könnt, was ihr habt! Wir sind gesund, wir haben Essen und Gleichberechtigung. Lest dieses Buch, um all das endlich zu verstehen und euch die Augen öffnen zu lassen!



    Dieses Buch verdient auf jeden Fall alle 5 Sterne! Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Handlungen wurden detailiert und detailgetreu beschrieben. Waris wechselte zwischen den Kapiteln, immer von Realität und Erinnerungen. Mal wurde die Stelle beschrieben, wo sie schon älter ist und mal die, wo sie gerade mal erst 5 war. Der Zeitenwechsel hat mich ein wenig verwirrt, mich aber trotzdem auf Trab gehalten und das Buch interessant gemacht. Waris ist eine dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten mit ordentlich Wumms, Rebellion und Ehrgeiz. Das merkt man auf jeder Seite, manchmal wirkte sie sogar ein wenig erbarmungslos. Im guten Sinne. Sie ist eine Frau, die hart für ihre Ziele kämpft. Koste es, was es wolle. Und das sollte man ihr hoch anrechnen. Aber trotzdem konnte ich das Buch nicht wirklich genießen, weil ich beinah jede Seite mit Post-it zu tapeziert habe, um mir die lehrreichen Zitate und Szenen zu merken, oder sie mir aufzuschreiben. Am liebsten würde ich jedes dieser wunderbaren Zitate mit euch in der Rezension hier teilen. Aber dann würde ich den ganzen Roman nochmal abschreiben. Also sage ich nur, lest dieses Buch selber. Lieblingszitate gibt es hier mehr als genug.



    Über Waris Dirie zu sagen, sie hätte Power, ist beinah untertrieben. Sie strotz nur so vor Willenskraft und Rebellion und das macht sie in diesem Buch mehr als deutlich. Oft schrieb sie sowas wie „als ich nach Europa kam, war ich erstaunt, wie oft die Menschen wegen Kopfschmerzen nicht zur Arbeit gingen. In solchen Momenten hätte ich am liebsten geantwortet: Ich gebe dir mal eine richtig schwere Arbeit, dann wirst du dich nie wieder über deine Aufgabe beschweren.“ Bei solchen Zitaten entlockte sie mir jedes Mal wieder ein Lächeln. Denn sie hat Recht. Was sind wir doch alle eigentlich für Weicheier, wenn wir wegen solchen simplen Schmerzen nicht zur Arbeit können.



    Meine ehrliche Überraschung galt aber dem Ausmaß der Dinge, die heute noch in 28 Ländern Afrikas durchgeführt werden. Erst da wurde mir klar, dass man gegen diese Art der weiblichen Verstümmlung dringend ankämpfen muss! Die Mädchen dort werden grausam und unmenschlich verstümmelt. Es gibt sogar verschiedene Arten der Beschneidung. Alle haben extreme Folgen. Der geringste Schaden entsteht, wenn nur die spitze der Klitoris abgetrennt wird. So wird das betroffene Mädchen niemals Lust beim Sex verspüren. Die andere extreme Variante ist die paranoische Beschneidung, die an 80% der Frauen in Somalia durchgeführt wird und die auch bei Waris Dirie durchgeführt wurde. Bei dieser Art der genitialen Verstümmlung kommt es sehr häufig zu folgenschweren Komplikationen wie Schockzuständen, Infektionen, Schädigung an der Harnröhre, Schädigung am After, Vernarbungen, Tetanus, Blutvergiftung, Blasenentzündung, Aids und Hepatitis B. Langzeitschäden sind: chronische und wiederkehrende Harnröhren- Blasen- und Beckenentzündung, die zu Sterilität, Zysten und Abszessen an der Vulva führen können, schmerzhafte Neurone, Probleme beim Urinieren, Dysmenorröh, Stauung von Menstruationsblut in der Bauchhöhle, Frigidität, Depressionen und der nicht selten auftretende Tod. Das alles passiert bei rund 6.000 Mädchen täglich! Alle 11 Sekunden wird ein kleines Mädchen genital verstümmelt! Man sollte meinen, dass solch grausame Dinge heutzutage nicht mehr passieren, aber ich sage euch, diese Themen sind mehr als aktuell! Afrikanische Familien kratzen viel Geld zusammen, um Jemanden zu holen, der die Beschneidung durchführt, sollte dies nicht möglich sein, kommt es sogar vor, dass die Eltern die Sache selber in die Hand nehmen. Zum Beispiel in New York City drehte ein Vater die Stereoanlage so laut auf, dass die Nachbarn die Schreie seiner Töchter nicht hören konnten und beschnitt sie mit einem Steakmesser. Solche Dinge sollten nie wieder vorkommen! Gegen so etwas sollten wir ankämpfen! Dieses Buch macht darauf aufmerksam. Waris Dirie zeigt in diesem Buch, wie grausam und hart das Leben in so manchen anderen Regionen ist. Das Buch beweist einem, wie gut man es doch hat. Keiner von uns weiß, was harte Arbeit ist, keiner von uns kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, wie es sich anfühlt, ein Körperteil abgetrennt zu bekommen, mit rund 8.000 Nervenzellen. Die Beschneidung wird auch noch dazu unter so schlechten Bedingungen durchgeführt, dass sich bei mir schon beim Lesen alles zusammenzog. Rasierklingen, Messer, Scheren, Glasscherben, scharfe Steine und manchmal sogar mit Zähnen werden die Mädchen brutal verstümmelt.  Ein Ritual, das mehr als nur unmenschlich ist. Als ich das alles in Wüstenblume gelesen habe, bin ich sofort auf Waris Dirie´s Internetseite, die auf der Rückseite des Buches vermerkt ist, gegangen und habe gegen die genitale Verstümmlung gespendet. Die Spende sichert den Mädchen eine Schulbildung und rettet sie vor FGM! Ich kann es nur jedem, der das hier gerade liest, ans Herz legen, zu spenden! Wir haben alles, im Gegensatz zu ihnen. Wir können uns eine Spende für Frauen, die in anderen Ländern noch immer zwangsverheiratet werden und Verstümmlungen und Unterdrückung erleiden müssen, leisten. (Den Link findet ihr unten)



    Mein Fazit ist: Ein absolutes MUSS! Dieses Buch muss man mindestens einmal gelesen haben und einmal mit anderen drüber geredet haben! Der Schlüssel dafür, das all diese schrecklichen Dinge nicht mehr passieren, ist, darüber zu reden. Denn wenn man drüber redet, kann man nicht mehr verdrängen, dass andere auf dieser Welt Hilfe brauchen. Und so werden diese auch ihre ersehnte Hilfe bekommen. Wüstenblume fühlt sich manchmal an, wie reine Fiktion, weil ich mir sowas nicht ausmalen konnte. Aber es ist Realität! Lest dieses Buch und redet drüber, verbreitet es und spendet für Desert Flower Foundation! Viel Spaß mit dieser Biographie von einer kämpfenden Frau die alles erreichen konnte! Es lohnt sich! Eure Sienna



    (Diese großartige Buchempfehlung habe ich von der lieben Leli erhalten! Danke Leli, das du mich auf dieses Buch hingewiesen hast! Obwohl es nicht in mein Genre passt, habe ich es geliebt!)



    Weitere Informationen über Desert Flower Foundation:Wenn ihr helfen wollt, bewerbt euch doch als Pate für eine kleine Wüstenblume oder spendet allgemein für den Kampf gegen FGM. Eine weitere Option wäre, ein hübsches Schmuckstück zu kaufen, für dessen Geld eine Wüstenblume gerettet wird! Dieses Projekt heißt Hand for Luck und ist eine großartige Idee von Waris Dirie!




    "Als ich in Somalia aufwuchs, schätzten wir die einfachen Dinge des Lebens sehr hoch. Wir feierten den Regen, weil er bedeutete daß wir Wasser hatten. Wen in New York kümmert schon Wasser? Es ist immer vorhanden wenn man es braucht. Erst wenn man etwas nicht hat lernt man, es zu schätzen, und da wir überhaupt nichts hatten, schätzten wir alles."
    Waris Dirie
    Topmodel, Activistin, Autorin, Nomadin

    ( das wurde hier eingesetzt von meinem Blog. Für mehr Informationen klicke hier auf dieses Link: http://romantasy.cgmaxx.de/2021/05/20/wuestenblume-waris-dirie/ )

  20. Cover des Buches Der Gefangene (ISBN: 9783453811744)
    John Grisham

    Der Gefangene

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Bücherwurm_NG

    Also: Das Buch an sich finde ich recht gut. Doch es ist sehr zäh und lang erzählt. Ein paar langweilige Stellen sind auch dabei. Doch das gute an dem Buch ist, dass man trotz allem wissen möchte, wie es ausgeht und wer der Mörder war. Man hält die langweiligen Stellen also liebend gerne aus, um das Ende erfahren zu dürfen!

  21. Cover des Buches 635 Tage im Eis (ISBN: 9783442150427)
    Alfred Lansing

    635 Tage im Eis

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Grandiose belletristische Darstellung einer missglückten Polarexpedition. Dem Autor gelingt es durch Zitate aus den Tagebüchern der Besatzung den Leser so nah wie möglich am Geschehen teilhaben zu lassen. Diese bis zum Ende hin immer packender werdende Abenteuergeschichte ist das reinste Lesevergnügen. Einfach Toll.

  22. Cover des Buches Lexikon der Serienmörder (ISBN: 9783548359359)
    Julia Murakami

    Lexikon der Serienmörder

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dieses Lexikon der Serienmörder ist zwar nicht auf dem aktuellsten Stand, 6. Auflage 2001, deswegen sind auch keine Serienkiller des neuen Millenniums berücksichtigt. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch hochinformativ und man kann viel über diese pathologische Tötungsart und deren ausführende Organe lernen.

    Jeder, der gerne Thriller liest oder selber schreibt bzw. sich für Kriminalistik und Profiling interessiert kann bedenkenlos dieses Buch lesen und studieren. Es ist gut zur Einführung in die Materie geeignet, weil es erst einmal einen allgemeinen Überblick verschafft. Eine ausführliche Quellen- und Bibliographieliste hilft einem, spezielle Interessen und Aspekte noch zu vertiefen.

    Das Buch ist sehr Übersichtlichkeit gegliedert und zwar nach Kontinenten, angefangen mit Europa, über Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien bis letztendlich Australien und Ozeanien. In jedem Sektor sind dann die Mörder von A-Z geordnet. Ein ausführliches Register hilft einem dabei, jemanden unter seinem Klar- und Spitznamen schnell zu finden.

    Eine kurze, aber informative Einleitung erläutert das Phänomen Serienmörder und dass es keinesfalls erst mit Jack the Ripper aufgekommen ist.

    450 Fallstudien in kurzen artikelartigen Einträgen geben einem all die relevanten Fakten, die man wissen muss. Natürlich konnten auch zu diesem Zeitpunkt nicht sämtliche bekannten Serienkiller berücksichtigt, sondern eine Selektion getroffen werden. So mancher Serienmörder, der zur Drucklegung des Buches noch unbekannt war, ist mittlerweile geschnappt worden, bzw. wurde bereits hingerichtet.

    Um einige enthaltene Beispiele zu nennen: Jack the Ripper, Gilles de Rais, Fritz Haarmann, Ted Bundy, John Wayne Gacy, Edward Gein, Aileen Wuornos, Jeffrey Daher uvm. Zu Beginn jeder kontinentalen Sektion sind auch einige Fotos abgedruckt.

    Wer also sich nicht scheut, sich mit dem Dunklen im Menschen auseinanderzusetzen, der möge dieses Lexikon lesen.

  23. Cover des Buches Flucht aus Lager 14 (ISBN: 9783328104780)
    Blaine Harden

    Flucht aus Lager 14

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Bine90

    "Flucht aus Lager 14" ist wirklich ein besonderes Buch. Ich habe schon ein paar Bücher gelesen, in denen es um die Flucht aus Nordkorea geht, aber das hier ist bisher das eindrücklichste gewesen - eben weil es um jemanden geht, der nicht "nur" aus Nordkorea geflohen ist, sondern aus einem der Lager, in diesem Fall Lager 14. Und wie die Lebensverhältnisse geschildert werden hat mich wirklich oft hart schlucken lassen. Auch habe ich 3 Tage gebraucht um das Buch fertig zu lesen, nicht wegen der Anzahl der Seiten sondern dem Thema. Aber wenn man ein Buch über Nordkorea liest, weiß man ja auch anfangs dass es kein Buch für nebenher ist. Und da ich wie gesagt schon andere Bücher über das Thema gelesen habe dachte ich, dass ich gut einschätzen kann was passiert. Doch weit gefehlt! Das was über die Lager berichtet wird war wirklich niederschmetternd! Umso mehr, dass es sie noch im 21.Jhd. gibt. Aber Politik und gerade der Umgang mit Nordkorea ist niemals leicht und wird es sicherlich auch nie sein. 


    Zurück zum Buch. Was mir ebenfalls auch sehr gut gefallen hat, wenn man es denn so nennen kann, ist das Blaine Harden, derjenige der über all das mit Shin gesprochen hat,  nicht einfach nur platt erzählt, sondern auch zusätzlich noch Hintergrundinformationen und gute Vergleiche gibt, warum etwas so ist, wie es eben ist. Oder auch, dass die gesamten Regeln des Lager 14 noch hinten angefügt sind um eine Übersicht zu bekommen fand ich sehr interessant und hilfreich. 

    Aber ein schönes und leicht zu lesendes Buch ist "Flucht aus Lager 14" eben nicht. 

    Doch für diejenigen, die sich für dieses Thema interessieren ist es auf jeden Fall empfehlenswert!






  24. Cover des Buches Ist das ein Mensch? (ISBN: 9783423123952)
    Primo Levi

    Ist das ein Mensch?

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Aaron_Aebi

    Mit seinem nüchternen Schreibstil hält Primo Levi all jene Leser*innen fern, die aus reiner Sensationslüsternheit zu solch einer Lektüre greifen. Das ist auch gut so, denn wer sich empören will, soll bitteschön Fiktion lesen. Hier jedoch geht es um Tatsachen, die grauenvoller nicht sein könnten. Das Buch nimmt einen in die Pflicht: Im lyrischen Geleit spricht Levi eine Art Ungnade über jenen aus, die ihr behütetes Leben für allzu selbstverständlich nehmen.

    Und tatsächlich: Unter keinen Umständen fühlt es sich richtig an, dieses Buch zu lesen. Während ich mich auf der Münsterplattform sonne, zuhause in eine Decke kuschle, im Zug zur Arbeit fahre, es muss falsch sein – oder aber die Gesamtheit meiner Sorgen ist lächerlich klein. Es sind grosse Fragen des Menschseins, der Menschlichkeit, der Schuld, die Levi anstösst. Letztlich unbeantwortbare Fragen.

    Zurück bleibt, neben von dem Katalog offener Fragen, ein Kloss im Hals, das beklemmende Gefühl, losheulen zu wollen und gleichzeitig dazu nicht imstande zu sein. Aber immerhin auch die selbstgerechte Gewissheit, sich nicht vor der Vergangenheit verschlossen zu haben.

     

    Für uns ist das Lager keine Strafe; für uns ist kein Termin gesetzt, und das Lager ist weiter nichts als die uns zugedachte, unbefristete Existenzart innerhalb des deutschen Sozialgefüges. (S. 80)

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