Bücher mit dem Tag "taube"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "taube" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743216730)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

    (493)
    Aktuelle Rezension von: Lucie

    Jana ist WeItendesignerin, das bedeutet, dass sie sich virtuelle Welten ausdenkt und diese dann erstellt, sodass andere Menschen sie dann besuchen können. Kerrybrook war bisher ihr Herzensprojekt, doch irgendwie läuft dort gerade einiges seltsam und ihre Vorgesetzten machen sie dafür verantwortlich...

    Eine Zukunft in der die allermeisten Menschen nur noch in virtuellen Welten leben, weil es sich in echt vor lauter Hitze kaum noch aushalten lässt und die Großkonzerne das sofort ausnutzen, ist meiner Meinung mal leider gar nicht mal so unwahrscheinlich, was dieses Buch umso spannender werden lässt. Außerdem ist der Schreibstil richtig Schön flüssig, sodass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Also ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

  2. Cover des Buches Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1) (ISBN: 9783551584052)
    Margaret Owen

    Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)

    (185)
    Aktuelle Rezension von: Silvi-liest

    Ansich gefiel mir am Buch vieles. Vorallem Schreibstil und Handlung waren gut durchdacht, nur mir den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Viele blieben oberflächlich und gerade Jasimir war sehr naiv und anstrengend..

    Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen, fand mich dann aber gut zurecht.

    Insgesamt 3,5/5

  3. Cover des Buches Elf Tage in Berlin (ISBN: 9783442717088)
    Hakan Nesser

    Elf Tage in Berlin

    (54)
    Aktuelle Rezension von: herrzett
    "Elf Tage Berlin" von Hakan Nesser ist ein Buch, auf dass ich schon eine Weile lang ein Auge geworfen habe. Es erschien bereits im vergangenen Jahr und kam des häufigeren mal bei einem Besuch in der Buchhandlung in die engere Auswahl. Vielleicht aufgrund des Covers oder da ich Schweden sehr favorisiere oder es einfach ein Nesser ist, wer weiß das schon so genau. Jedenfalls ist es nun in mein Regal gewandert und ich hab's dann auch mal kurz gelesen.
    Die Ausgangssituation ist allerdings nicht gerade neu. Der Schwede Arne Murberg, bekommt vom im Sterben liegenden Vater eine Aufgabe oder gar letzten Wunsch mitgeteilt, den er nach dessem Tod erfüllen möchte. Er soll seine Mutter finden, die damals nach Berlin durchgebrannt ist und wahrscheinlich auch noch immer dort lebt. Er soll aber nicht nur seine Mutter kennenlernen, sondern ihr auch eine kleine, verschlossene Schachtel übergeben. 

    "Man muss es zu einem guten Ende bringen, und es gibt Dinge, die man vorher noch regeln sollte. Verstehst du, was regeln bedeutet?"

    Dies wäre vielleicht alles gar kein Problem, denn eine Adresse hat er bereits. Arne verunglückte jedoch in seiner Kindheit bei einem Kopfsprung von einem Felsen und ist daher etwas zurückgeblieben. Doch es hapert nicht nur am Denken, denn mit seinen 34 Jahren ist er noch nie unbehütet gewesen oder konnte große Dinge selbst entscheiden, geschweige denn so einen Ausflug erleben. Mit Hilfe seines Onkels bereitet er sich nun intensiv auf seine Reise vor, lernt die wichtigsten deutschen Worte und erstellt Pläne. Doch dass es dann alles ganz anders kommt, Arne eine falsche Adresse hat, beklaut wird, auf einen ominösen Hypnotiseur trifft und diese Reise sein Leben verändern wird, ahnen sie noch nicht.

    "In diesem Moment hatte Arne einen Geistesblitz. Er begriff erst im Nachhinein, dass es einer war, da es sein erster Geistesblitz in dreiundzwanzig Jahren war."

    Den Roman "Elf Tage Berlin" fand ich einfach toll, auch wenn er wie bereits erwähnt doch recht klassisch war. Vor allem gegen Ende, wird die Geschichte hin und wieder etwas fragwürdig. Das tut dem Ganzen zwar keinen Abbruch, macht es allerdings auch nicht ganz so rund. Da sich diese 'Stellen' allerdings recht am Ende befinden und somit den Ausgang verraten, möchte ich hierzu auch eher schwammig bleiben. Sprachlich ist es recht angenehm, zwar bleibt die Spannung aus, man hofft jedoch mit Arne, dass alles ein gutes Ende nehmen wird und gerade das treibt einen nahezu durch die Seiten. 
    Insgesamt eine recht niedliche Geschichte und so würde ich sagen, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass man gut verschenken kann, wenn man den Beschenkten kaum kennt. Außer eingefleischten Krimi, Thriller und Fantasy-Fans hat fast jeder seine Freude damit und daher kann man eigentlich kaum falsch liegen.
  4. Cover des Buches Die Taube (ISBN: 9783257601763)
    Patrick Süskind

    Die Taube

    (368)
    Aktuelle Rezension von: bookswithjacki

    Der Protagonist führt ein geordnetes, unspektakuläres Leben, bis er auf eine Taube stößt. Es ist skurril mit anzusehen, wie er scheinbar dem Wahnsinn verfällt. Patrick Süskind bringt es sprachlich immer auf den Punkt.                                                                                      

  5. Cover des Buches Silber - Die Hochzeit (ISBN: 9783104908762)
    Kerstin Gier

    Silber - Die Hochzeit

    (69)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Wirkliche Fragen zum Ende des dritten Teils werden in dem Bonuskapitel zwar nicht beantwortet, dennoch hatte ich mit den 23 Seiten eine Menge Spaß. Ganz in ihrem typisch unterhaltsamen, augenzwinkernden Schreibstil erzählt Kerstin Gier von fetzigen Hochzeitfrisuren, Dinosauriern und Royals am Strand, Tierschutzaktionen mit weißen Tauben, singenden Familientraditionen und Bühnenbildvandalismus, die zu einer schönen Hochzeit beitragen und die "Silber"-Trilogie rund abschließen. Herzliche Empfehlung an alle, die die Trilogie mochten!

  6. Cover des Buches One Piece 37 (ISBN: 9783551757272)
    Eiichiro Oda

    One Piece 37

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Die Agenten der CP9 haben ihre Masken fallen gelassen und Eisberg sieht sich einem schmerzhaften Verrat gegenüber. Auch Ruffy, Zorro, Nami und Chopper sind in dem Gebäude der Firma Galeera, um Robin zur Rede zu stellen und stellen sich der Weltregierung entgegen, doch gegen deren Stärke haben sie wenig auszusetzen. Werden sie Robin aus deren Fängen befreien können?

    "Tom" von Eiichiro Oda ist der siebenunddreißigste Band der One Piece Reihe.

    Die Situation in Water Seven spitzt sich zu, denn die Geheimagenten der Weltregierung, die CP9 haben erneut ein Attentat auf den Bürgermeister Herrn Eisberg verübt, um an die Baupläne der antiken Waffe Pluton zu kommen.
    Auch Robin ist unter ihnen, und als die CP9 die Masken fallen lässt, blicken wir in bekannte Gesichter.
    Ich liebe den Water Seven Arc sehr, denn es ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend, auch weil so viel Wichtiges passiert!

    Ich habe mich sehr gefreut, dass es hier wieder einen Rückblick gab. Wir lernen Tom, den legendären Chef der Schiffswerft Tom's Workers kennen, seine beiden Lehrlinge Eisberg und Frankie, sein Haustier Sumo-Ringer und seine Sekretärin Cocolo. Wir erfahren, wie Tom für den Bau der Oro Jackson, des Schiffs von Piratenkönig Gol D. Roger verurteilt werden sollte, wie er dann seine Pläne für einen Seezug offengelegt hat, die er mit der Hilfe von Frankie und Eisberg verwirklichen durfte, um Water Seven wieder zu beleben und zu neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Und wie er dann reingelegt wurde.
    Ich liebe die Rückblicke ja sehr, denn diese geben den Charakteren Tiefe und sorgen dafür, dass man deren Hintergründe besser versteht. Ich mochte Tom richtig gerne und fand es schön, auch Frankie, Eisberg und Cocolo besser kennenzulernen!
    Wie immer endet auch dieser Band an einer sehr spannenden Stelle, sodass ich direkt weiterlesen werde!

    Fazit:
    "Tom" von Eiichiro Oda war ein sehr spannender siebenunddreißigster Band der One Piece Reihe!
    Die Geschehnisse in Water Seven spitzen sich immer weiter zu, sodass es wirklich ein Pageturner wurde! Ich habe auch den Rückblick in Frankies Vergangenheit sehr gemocht und freue mich auf den nächsten Band!

  7. Cover des Buches Der Spatz in der Hand und die Taube auf dem Dach (ISBN: 9783407785176)
    Christine Nöstlinger

    Der Spatz in der Hand und die Taube auf dem Dach

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Schreibfischgedanken

    Es wird deutlich, dass sich der Titel an der Redewendung „Besser ein Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ orientiert. Allein über diesen Spruch könnte man stundenlang philosophieren und in der Tat kann man sich auch über die Geschichte, die immer wieder mit dem Spruch in Verbindung kommt, lange und kontrovers austauschen.

    In dem Buch geht es um Lotte, die langsam in die Pubertät kommt bzw. ist. Sie ist nicht besonders gut in der Schule, nicht unbedingt eine Vorzeigetochter und macht hin und wieder Unsinn. Sie ist aber auch keine Rabaukenkönigin oder irgendwie kriminell auffällig. Sie ist ein normales durchschnittliches Kind, das sich nun zum ersten Mal verliebt. Interessant sind daher die Charakterbeschreibungen und die Figurenkonstellationen. Mit ihren Eltern will Lotte nicht viel am Hut haben. Ihr bester Freund ist der Mundi, zumindest behauptet dieser das. Für Lotte scheint Mundi einfach nur praktisch zu sein. Geschickt nutzt sie es aus, dass Mundi anscheinend Gefühle für sie hegt und nutzt dies zu ihrem Vorteil. Ihr Herz schlägt hingegen für Schurli, der erst vor Kurzem in ihrem Wohnhaus eingezogen ist. Ihn versucht sie zu beeindrucken und überschreitet dafür auch gerne Grenzen.

    Das Buch enthält, wie für Nöstlinger typisch, keine Moral oder einen erhobenen Zeigefinger. Es ist nicht offensichtlich pädagogisch und das macht es so wertvoll. Die Figur Lotte ist teilweise noch nicht mal sympathisch. An vielen Stellen wirkt sie eher gemein, berechnend, selbstsüchtig und immer nur auf ihre eigenen Vorteile bedacht. Doch gerade durch diese Figurencharakterisierung zeichnet sich Nöstlinger aus. Sie bietet mit ihrer kurzen Erzählung ein riesiges Gesprächsangebot. Sollte man sich so verhalten? Ist es wirklich besser, das zu behalten, was man hat und nicht das zu wollen, was man vielleicht nicht oder zumindest nur schwer bekommen kann? Sollte man wirklich so schnell resignieren und seine Hoffnung aufgeben oder lohnt es sich zu kämpfen?

    Manchmal hatte ich das Gefühl, die Geschichte ist wenig hoffnungsvoll. Dann wurde mir jedoch bewusst, dass sie gerade dadurch animiert, sich für seine eigenen Wünsche einzusetzen. Auch wenn die Handlung wenig komplex ist, ist es durch die spannende Beziehungskonstellation und Figurencharakterisierung eine Geschichte, bei der man wissen möchte, wie es weiter geht.

  8. Cover des Buches Küss die Taube: 45 Geschichten aus der WG (ISBN: B07N973WTK)
    Jan Cönig

    Küss die Taube: 45 Geschichten aus der WG

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    WG MIT TAUBE...

    Eine Taube landet in der Küche einer WG. Und bleibt. Von Faszination für die Bewohner getrieben: den cholerischen Müller, den ordnungsliebenden Nils und den Künstler Jan Cönig. Charaktere, die kantiger und zugleich liebenswerter nicht ausgemalt sein könnten. Was darf man Essen, wie funktioniert die Welt und wie wichtig ist die Liebe? Diesen und vielen anderen Fragen jagen sie hinterher, eingebettet in Höhen und Tiefen des WG-Lebens in 45 ineinander greifenden Episoden. Geschichten, die eher Roman sind, ein Hauch von Sitcom, definitiv mehr als zusammen gestellte Bühnentexte. (Verlagsbeschreibung)

    Geschichten rund um eine WG? Moment mal, das gab's doch schon? Richtig: Marc-Uwe Kling und seine Känguru-Chroniken. Doch dieses Hörbuch ist glücklicherweise nicht angelehnt an... - nur mit Taube statt mit Känguru -, sondern geht eigene Wege. Poetry Slam Texte nämlich, die das Leben in einer WG auf unterhaltsame Weise spiegeln. Weder trivial noch schwere Kost, sondern eine gute Mischung aus Humor und Denkanstößen. Dazu eine oftmals leicht absurde Alltags- und Situationskomik, die mir mal wieder deutlich zeigt, dass ich für das Leben in einer WG nicht geschaffen bin. 

    Vorgetragen wird die immerhin 3 Stunden und 26 Minuten lange Hörbuchversion vom Autor selbst, was zum Unterhaltungswert beiträgt.

    Insgesamt nett zu hören für zwischendurch!


    © Parden  

  9. Cover des Buches Gott hat dich unendlich lieb (ISBN: 9783957345332)
    Chris Saunderson

    Gott hat dich unendlich lieb

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_Buecherwelt

    Wir finden dieses Buch wirklich schön. Die Bilder von Chris Saunderson sind einfach wunderschön und sehr kindgerecht gezeichnet. Das Mädchen ist auf jeder Doppelseite zu sehen und man erkennt, was Gott alles aus seiner großen Liebe heraus erschaffen hat. Die einzelnen Bilder sind groß gezeichnet, deutlich zu erkennen und nicht überladen. Vor allen den letzten Punk – nicht überladen – finde ich bei dieser Zielgruppe sehr wichtig und hat der Illustrator hervorragend gemeistert. Mein Sohn sieht sich diese Bilder sehr gerne an und spricht auch gerne darüber. Doppelseite für Doppelseite schauen wir uns gemeinsam an und besprechen, was darauf zu sehen ist. Den wirklich wenigen Text lese ich ihm meist anschließend vor. Die einzelnen Sätze erstrecken sich über die Seiten, sodass immer nur ein paar Worte pro Seite stehen. Ja, die Sätze hören einfach so auf, stört uns aber überhaupt nicht. Wir finden das Buch perfekt, so wie es ist.

     

    Fazit

    Wir können dieses wundervolle und fantastische Buch nur empfehlen und lesen es immer wieder gerne.


  10. Cover des Buches Zwölf Mal Juli (ISBN: 9783257803655)
    Astrid Rosenfeld

    Zwölf Mal Juli

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Jakob hat eine Mail geschrieben, Jakob wird kommen. Er ist einfach so verschwunden und Juli war allein und konnte es nicht verstehen. Einfach so weg und jetzt will er einfach so wieder kommen. Sie beginnt eine Mail, aber immer wieder löschen. Zwölf Tage begleiten wir Juli und begegnen mit ihr zwölf Menschen, Situationen, Erinnerungen, Begebenheiten und lesen immer wieder von Jakob. Irgendwie am taumeln, am suchen, vergessen wollen, ärgern, lieben, finden, all das kommt.Astrid Rosenfeld ist eine großartige Autorin und hat mir ihren beiden ersten Büchern wirkliche Highlights geschaffen und so war die Messlatte enorm hoch. Ich finde leider, dass  Zwölf mal Juli  nur bedingt funktioniert. All zu oft stolpert man mit Juli durch Geschichten und verliert sich und findet den Sinn nicht wirklich. Ich habe es zweimal komplett probiert und dazwischen war fast ein halbes Jahr. Weil ich die Autorin auch bei Lesungen so toll fand, wollte ich das Buch mögen, aber für mich gab es leider zu viele Längen und verworrenes. Ich freue mich aber auf weitere Bücher und hoffe auf besondere Geschichten

  11. Cover des Buches An der Arche um Acht (ISBN: 9783737376532)
    Ulrich Hub

    An der Arche um Acht

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die drei Pinguin Freunde haben eine heftige Diskussion. Gibt es diesen Gott wirklich von denen alle sprechen? Warum kann man ihn dann gar nicht sehen? Sie diskutieren und rätseln und streiten und bemerken gar nicht, dass ein großer Sturm aufkommt. Eine tolle Geschichte über Gott, Freundschaft und die Arche Noah.


  12. Cover des Buches Du bist sowas von raus - Echte Geschichten aus der Arche (ISBN: 9783423782876)
    Beate Dölling

    Du bist sowas von raus - Echte Geschichten aus der Arche

    (6)
    Aktuelle Rezension von: MoWilliams

    Seit dem Brand geht Papa gezielt vor. Sie spürt seine Unruhe und weiß, sie kann ihm nicht entkommen. Er findet immer etwas, wofür er sie bestrafen kann. Sie muss dann mit ihm ins Wohnzimmer, dort schließt er sich er mit ihr ein, damit sie nicht abhauen kann wie ihre Mutter, das Miststück. Aber wegrennen bringt er nichts, weil er dann das nächste Mal brutaler zuschlägt. Man muss ihm sein Ritual lassen, wenn man einigermaßen durchkommen will.“ – S.183, © 2013 bei Gabriel Verlag


    Inhalt

    Du bist sowas von raus!“ von Beate Dölling erzählt „Echte Geschichten aus der Arche“ und schildert damit, wie schwer es manche Jugendliche und Kinder haben. Authentisch und sehr genau schreibt die Autorin über neun Jugendliche, die nicht verschiedener sein könnten. Angefangen bei den finanziellen Sorgen, weiter mit depressiven, unreifen Eltern, die stets ihren Kindern die Schuld an allem geben, bis hinzu denen, die missbraucht werden. Tiefberührende Geschichten, die einem in Erinnerung rufen, dass man nie über Menschen vorschnell urteilen sollte. Erst recht nicht, wenn man ihre Hintergründe nicht kennt.


    Meine Meinung

    Der Titel allein hat es mir schon angetan. „Du bist sowas von raus!“ hat mich sehr neugierig gemacht und ich wurde in keiner Weise enttäuscht, wohl eher überrascht. Überrascht von der Ehrlichkeit, vielleicht sogar kalten Skrupellosigkeit, mit der diese Geschichten erzählt werden. Was mich beeindruckt hat, ist, dass es auch literarisch ziemlich gut gelungen ist. Auch hätte ich nicht damit gerechnet, dass die Jugendgespräche so authentisch sind, von ihrem flüssigen Schreibstil und der Art, wie sie Geschehnisse schildert, einmal abgesehen. Eine äußerst begabte Schriftstellerin, auf die man nicht verzichten sollte.

    Als ich mit der ersten Geschichte „Nie zu spät“ begonnen hatte zu lesen, war ich nach kurzer Zeit sehr betroffen. Nachdem ich ein Mädchen aus der Mittelschicht bin, in der Stadt wohne und zwar in einem Vorort, der mehr als nur als „Ghetto“ verschrien ist, dachte ich eigentlich nie daran, was die „asozialen“ Kinder für ein Leben haben könnten. Im Nachhinein finde ich es beinahe naiv von mir, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe, dass diese Kinder/Jugendliche womöglich vier kleine Geschwister zu Hause haben, um die sie sich selbst kümmern müssen. Einen Vater, der nur darauf wartet, sie schlagen zu können oder aber eine Mutter, die tief depressiv ist oder sich aufführt, als wäre sie die Pubertierende und bei der man selbst die Mutterrolle übernehmen muss. Mir haben alle neun Geschichten gut gefallen, ich habe keinen wirklichen Favoriten, weil sie so unterschiedlich sind, dass ich sie eigentlich gar nicht vergleichen kann.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das so beabsichtigt war, da das das erste Buch für mich von Beate Dölling war, aber hin und wieder fehlte mir doch eine kleine Spur an Tiefe, vielleicht auch Feinfühligkeit. Letztlich, meistens dann, wenn ich die jeweilige Geschichte zu Ende gebracht hatte, war ich froh bzw. erleichtert, dass es nicht zu tief war. Denn die meisten sind mir erst richtig unter die Haut gefahren, wenn ich genau wusste, worum es geht. Beate Dölling hat eine großartige Arbeit geleistet und ihre Recherchen in der Arche für mich sehr wahrheitsgemäß widergespiegelt.

    Vielleicht gehört es nicht wirklich zu einer Rezension dazu, aber da ich einfach nur meine Meinung preisgebe, finde ich, dass man das Schlusswort der Gründer der Arche nicht außer Acht lassen sollte. Besonders, da die Arche etwas erreichen möchte und wirklich für jeden da zu sein scheint; sie hilft, dass Jugendliche und Kinder lernen, an sich selbst und ihre Fähigkeiten zu glauben. Daran, dass sie etwas schaffen können, wenn sie nur hart genug dafür arbeiten und etwas Unterstützung von jemanden bekommen. Wenn sie wissen, dass sie nicht alleine sind.

    Ich hoffe, dass es die Arche noch sehr lange gibt und wünsche ihr auch, dass sie noch lange Kindern, Jugendlichen und deren Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.


    Fazit

    Es gibt keine Altersbeschränkungen für dieses Buch, erst recht keinen bevorzugten Typ. Von diesen Geschichten sollte sich jeder mitreißen lassen, egal, von wo man herkommt und wer man ist. Denn genau das ist der Punkt; auch wenn wir noch so verschiedenen sind, haben wir Ziele, Träume und Hoffnungen, die wir umsetzen wollen. Und hoffentlich auch alle erreichen.



  13. Cover des Buches Die Djurkovic und ihr Metzger (ISBN: 9783709981054)
    Thomas Raab

    Die Djurkovic und ihr Metzger

    (92)
    Aktuelle Rezension von: CaSei

    Die Geschichte war nicht umwerfend spannend, aber sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Am Tag seiner Hochzeit wird der Bräutigam vor versammelter "Mannschaft" von seiner zukünftigen Ehefrau sitzen gelassen. An dem großen Tag läuft erst alles super für unseren Protagonisten Metzger. Seine Danjela sieht umwerfend aus und er ist glücklich. Von einer Sekunde auf die andere ändert sich alles, Danjela verlässt die Trauung mit einem Anderen. Wie man später erfährt, jemand aus ihrer Vergangenheit. Nach und nach finden sich immer mehr Tote in der Handlung ein und die Machenschaften der albanischen Familienclans werden aufgedeckt. Man muß sich erst an den Schreibstil des Autors gewöhnen, aber wenn man dies getan hat, dann merkt man wie unterhaltsam, feingeistig und witzig er schreibt. Man muß sich tatsächlich dazu zwingen, etwas langsamer zu lesen, damit man viele der unterhaltsamen Details nicht einfach überliest. Schön war´s, kurzweilig und unterhaltsam.

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