Bücher mit dem Tag "taubheit"
31 Bücher
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.247)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Colleen Hoover
Hope Forever
(2.334)Aktuelle Rezension von: lili_1302„Hope Forever“ von Colleen Hoover ist emotional, traurig und gleichzeitig irgendwie wunderschön geschrieben. Die Geschichte dreht sich um Sky und Holder, die beide ihre eigenen Päckchen mit sich herumtragen. Nach und nach kommen Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht und man merkt schnell, dass hinter der Liebesgeschichte viel mehr steckt. Das Buch behandelt ernste Themen, bleibt dabei aber spannend und gefühlvoll, ohne dass man direkt alles vorhersehen kann. Besonders die emotionale Verbindung zwischen den Charakteren macht das Buch stark.
Ich hatte allerdings den Fehler gemacht, zuerst den zweiten Teil zu lesen. Dadurch war „Hope Forever“ für mich leider nicht ganz so besonders, wie es wahrscheinlich gewesen wäre. Sehr viel Inhalt war einfach gleich oder sehr ähnlich, weshalb es sich oft angefühlt hat, als würde ich quasi nochmal dasselbe Buch lesen – nur aus einer anderen Sichtweise. Trotzdem war die Geschichte herzzerreißend und berührend. Colleen Hoover schafft es einfach, Gefühle so zu beschreiben, dass sie wirklich ankommen. Ich würde deshalb tatsächlich eher empfehlen, direkt das zweite Buch zu lesen. Man verpasst dadurch nichts Wichtiges aus der Geschichte und spart sich gleichzeitig viele Wiederholungen. Insgesamt aber trotzdem ein gutes Buch für alle, die emotionale Geschichten mit Tiefgang mögen.
- Colleen Hoover
Maybe Someday
(1.675)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich bin jetzt zwar nicht mehr unbedingt ein Romance-Girl, aber im Rahmen der Sub-Abbau-Challenge musste auch dieses Buch endlich mal gelesen werden!
CoHo hat einfach einen unglaublich tollen und leichten Schreibstil, wo man einfach nur so durch die Seiten fliegt!
Die Story zwischen Sydney und Ridge war cute, schmerzhaft und manchmal auch zum augenverdrehen!
Groẞ anspruchsvoll war es natürlich nicht, aber das muss es bei diesem Genre ja auch nicht immer sein 😉
- Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.129)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Als Elizabeth wenige Meter vor ihrem Haus einen Hund anfährt, ahnt sie noch nicht, dass dies die erste missglückte Begegnung mit ihrem neuen Nachbarn ist. Der verzweifelte und von Kopf bis Fuß tätowierte Tristan Cole ist außer sich und gibt Liz deutlich zu verstehen, dass sie sich von ihm fernhalten soll. Im Ort ranken sich wilde Gerüchte um den Fremden. Tristan sei wild, unberechenbar, ein Monster. Doch so sehr alle versuchen, Liz vor ihm zu warnen, sieht sie in seinen sturmumtosten Augen einen Schmerz, den sie selbst nur allzu gut kennt - und der ihr sagt, dass Tristan Cole der Einzige ist, der ihr geben kann, wonach sie sich seit einem Jahr von ganzem Herzen sehnt!"
Dieser Roman lag nun schon sehr lange auf meinem SuB, ich habe tatsächlich die Ausgabe von 2017 zu Hause. Inzwischen wurde der Roman neu aufgelegt mit farbigem Buchschnitt, wirklich sehr hübsch.
Da ich inzwischen so viel negatives Feedback zu dem Roman erhalten habe bin ich mit keinen allzu großen Erwartungen ans Lesen herangegangen. Tja und ich muss ehrlich zugeben, das Buch ist wirklich schon fast trivial, unfassbar dramatisch und es mangelt auch nicht an Spicy-Szenen. Allerdings fand ich den Schreibstil der Autorin wirklich gut und flüssig lesbar, auch wenn wohl einige Rechtschreib- und Übersetzungsfehler vorhanden sind. Trotzdem hat dieser Roman durchaus Potential und Leser*innen, die es mögen, wenn es dramatisch zugeht, alles etwas unlogisch ist sowie die Gegebenheiten mit zu viel Zufall behaftet sind werden hier sicherlich ausnahmslos gut unterhalten.
Allerdings muss ich zugeben, besonders Liz kleine Tochter Emma ist mir dermaßen ans Herz gewachsen. Ansonsten ist der Roman schon sehr klischeebehaftet und auch schon obszön.
Fazit: Wenn man was leichtes lesen möchte ist dieser Roman sicherlich genau das Richtige, denn er ist unfassbar dramatisch, obszön, trivial mit einigen Spicy-Szenen. Der Schreibstil lässt sich dabei aber wirklich sehr flüssig und leicht lesen. Also, einfach nicht mit zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangehen, dann könnte es gut gefallen. Ich persönlich vergebe 3,5 ⭐.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
(758)Aktuelle Rezension von: Lydia13Ich habe von Kapitel eins die Personen geliebt und habe mich schnell in der Welt eingefunden. (und das ohne den ersten Band der Reihe gelesen zu haben)
Die Dynamik der Beiden war einfach fantastisch und macht einen neidisch auf so eine Freundschaft (ob sie nun platonisch bleiben würde oder nicht). Ich habe es sehr genossen, vor allem da sie sich ihrer Gefühle sehr bewusst waren und selbst bei Kommunikationsproblemen wurde nicht aufgehört zu kämpfen.
Ein Friends-to-Lovers das das Herz heilen kann.
- Noah Gordon
Der Schamane
(583)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs ist leicht zu lesen, hat mich aber nicht gefesselt. Im Gegensatz zum Medicus hat mir die Spannung im Buch gefehlt.
Empfehlung für alle, die sich für die Geschichte Amerikas im 19 Jhd. interessieren.
Finger weg für alle, die einfach eine spannende Geschichte lesen wollen, oder sich für historische Hintergründe zur frühen Medizin interessieren.
Einen Pluspunkt gibt es für die Verwendung alter und ungewöhnlicher Wörter.
- Geneva Lee
Secret Sins - Stärker als das Schicksal
(304)Aktuelle Rezension von: M_MAls ich mit “Secret Sins” angefangen habe, wusste ich noch nicht ganz in welche Richtung dieses Buch laufen wird. Und das Buch hat mich überzeugt, obwohl es ein paar Stellen gab, wo ich mir mehr tiefe gewünscht hätte.
Was ich als positiv empfunden habe, waren die Kapitel aus der Vergangenheit, welche genau richtig eingebaut wurden und genau dort spürt man die schmerzhaften Erfahrungen. Die Vergangenheit zeigt natürlich die Problematik. Aber ich muss gestehen, dass ich den Übergang von Gegenwart zu Vergangenheit sehr verwirrend fand. Und es gab eine Stelle, wo ich mir mehr Aufklärung gewünscht hätte, aber leider kam diese Thema erst wieder kurz vor dem Ende dran und zeigte auf, was es wirklich mit der Person gemacht hat.
Eine weitere Stelle, wo ich mir mehr bzw. tiefere Aufklärung gewünscht hätte, war die OP um die Implantate für den gehörlosen Sohn, es kam mir so rüber, als würde man ohne die Sicht auf das Risiko alles auf die leichte Schulter nehmen.
Aber dafür wurde das Thema Sucht ausführlich behandelt und zeigt die verschiedenen Schwierigkeiten und deren Auswirkungen auf betroffene und ihr Umfeld.
Im großen und ganzen waren Jude und Faith sympathische Protagonisten, ich hätte mir vielleicht mehr Perspektiven aus seiner Sicht gewünscht, aber ich fand es toll zu lesen, wie beide den Alltag meistern trotz ihrer Vergangenheit und das besonders Faith alles tut, damit Max wohlbehütet aufwachsen kann.
Die Verwirrung an manchen Stellen hat sich definitiv gelohnt, denn am Ende ergibt alles Sinn., da hat sich auch die Spannung gelohnt. Das Buch hat mir definitiv gezeigt, dass ich vor einem weiteren Buch der Autorin nicht abschrecken werde.
- Bernhard Schlink
Olga
(222)Aktuelle Rezension von: BuecherkopfkinoDurch dieses Buch bin ich für meine Verhältnisse wirklich sehr schnell durch gekommen. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen.
Anfangs dachte ich, es sei nicht viel spektakuläres passiert; 100 Seiten vor dem Ende dachte ich, dass es eigentlich auch hier zu Ende sein könnte und dann kamen Olgas Briefe an Herbert, die Lücken füllten, neue Erkenntnisse brachten und das Drama um Olga aufzeigt.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.
Es zeigt wie stark eine Liebe sein kann, auch wenn man sie nie wirklich ausleben konnte. Beeindruckende Geschichte um Olga, mit vielen Verlusten aber auch viel Nähe. Ihre große Liebe Herbert erschien meistens unerreichbar, obwohl sie auf Gegenseitigkeit beruht hat. Olga findet aber auch mehrfach Familie in Freundschaften.
Ich fand dieses Buch ganz wunderbar und der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Eine Geschichte über eine wunderbar starke Frau namens Olga.
- Yvy Kazi
The Dream Of Us
(156)Aktuelle Rezension von: booklover2712"Der Sommerhimmel hat heute genau die Farbe deiner Augen, wenn du gute Laune hast."
Inhalt:
Was, wenn dein Traum der großen Liebe im Weg steht?
July Summers ist Cheerleaderin mit Leib und Seele. Daher ist es auch ihr großer Traum, nach dem Collegeabschluss einen Platz bei den Cheerleadern eines erfolgreichen NFL-Teams zu ergattern. Doch dort gilt eine strenge Regel: Wer einen Footballspieler datet, fliegt raus!
Bisher war diese Vorschrift kein Problem für July - bis sie den neuen College-Quarterback Andrew McDaniels kennenlernt. Drew löst mit nur einem Blick Gefühle in ihr aus, die sie so noch nie empfunden hat, und jedes Mal, wenn die beiden sich treffen, wird das Prickeln zwischen ihnen stärker. Aber ist die Möglichkeit einer Zukunft mit Drew es wert, ihren Traum aufzugeben?
Meine Meinung:
Eine Geschichte zum Wegträumen!
Das Cover dieses Buches ist einfach nur wunderschön!
Ich liebe die schlichten Elemente, die zurückhaltend wirken und doch meiner Meinung nach in der Masse aus Covern herausstechen. Die Schrift steht dabei im Vordergrund und auch die kleinen Details im Hintergrund finde ich wirklich unglaublich gelungen. Besonders auch die Farbe ist richtig hübsch anzusehen.
Insgesamt konnte mich das Cover als Leser einfach total ansprechen. Besonders ist jedoch, dass die Autorin bei einem Livestream verriet, dass die kleinen Punkte an das Cheerleading der Hauptprotagonistin erinnern soll, was ich wirklich sehr besonders ist.
Dabei war der Schreibstil der Autorin locker leicht und ich habe wirklich schnell in die Geschichte und damit auch in die Handlung gefunden. Die Dialoge waren schlagfertig und voller Humor, sodass ich mich jedes Mal bemühen musste, nicht weiter als bis zum angegebenen Abschnitt zu lesen.
July war ein Charakter, der offen, fröhlich und zu jedem nett war. Trotzdem zeigte sich mit jeder Seite die verging, dass ihr Leben doch nicht so perfekt ist, wie es nach außen hin scheint.
Der Sport hält sie aufrecht und doch ist July auf keinen Fall eine “typische Cheerleaderin”. Sie stellt sich auf gewisse Art und Weise dem Klischee entgegen, was sie jedoch als Charakter auch total sympathisch gemacht hat. Zudem liebt July das Cheerleading mit jeder Faser ihres Seins und kämpft deshalb auch total hart für ihre Anerkennung. Ich fand es großartig, wie sie für ihre Leidenschaft brannte, denn diese war für mich als Leser direkt spürbar.
Und dann war da noch Drew, den ich nach der ersten Szene im Cafe einfach sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich mochte seine Art, auch wenn er manchmal fast schon zu perfekt schien.
Wie er mit seinem “Schicksal” (an dieser Stelle möchte ich euch nicht spoilern) umgeht, war wirklich bewundernswert, denn er machte sich einfach nicht viel daraus, was andere Menschen von ihm denken könnten. Ich fand allein die Tatsache, dass ein Protagonist eben nicht nur ein ganz normales Leben führt, auch wenn das Drew natürlich macht, einfach mal etwas ganz neues in einem New Adult Roman.
Aber auch die Nebencharaktere fand ich sehr unterhaltsam. Haley strickt super gerne, Bo liebt Burger und die beiden konnten sich so auch total in mein Herz schleichen. Ich habe sie fast genauso sehr geliebt, wie die Hauptprotagonisten und fände es einfach großartig, wenn Bo seine eigene Geschichte schreiben würde!
Die Handlung war zudem insgesamt wundervoll zu lesen. Ich fand es großartig, wie sich ihre Beziehung entwickelt und die beiden zueinander finden. In meinen Augen ging es nicht zu schnell und ihre Gefühle zeigen sich mit der Zeit.
Besonders die Textnachrichten haben es mir angetan und die Geschichte so ideal abgerundet. Ich mochte, wie July und Drew füreinander da waren, sich gegenseitig unterstützten und einfach nicht mehr los ließen.
Vom Ende wurde ich dann wirklich sehr überrascht, aber ich hatte das Gefühl, als würden alle Fäden endlich zueinander geführt werden und den Roman ideal abrunden.
In meinen Augen ein toller Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich mich schon jetzt sehr freue. Diesen ersten Teil kann ich euch jedoch bereits ans Herz legen! - Claire Winter
Die Schwestern von Sherwood
(183)Aktuelle Rezension von: MazeixxEs handelt sich um eine tragische und dramatische Liebesgeschichte, die im südenglischen Moor spielt. Die Autorin Claire Winter ist bekannt für ihre Familiengeheimnis-Romane, ein Genre, das ich immer wieder gerne lese.
Der Roman wechselt zwischen zwei Zeitebenen: Zum einen befinden wir uns im Jahr 1948 in Berlin. Melinda Leewald, deren Mutter ursprünglich aus England stammt, versucht nach dem Krieg, sich im Leben zurechtzufinden. Besonders möchte sie als Journalistin Fuß fassen. Eines Tages erhält sie ein mysteriöses Paket ohne Absender, das Zeichnungen einer englischen Moorlandschaft, eine seltene Schachfigur und anonyme Liebesbriefe enthält. Ihre Nachforschungen führen sie zu einer tragischen Familien- und Liebesgeschichte.
Auf der anderen Seite erlebt man das Ende des 19. Jahrhunderts in England und begleitet die Familie Sherwood. Elisabeth und Jon haben es trotz vieler Rückschläge geschafft, sich Reichtum aufzubauen. Sie ziehen aufs Land und kaufen ein großes Manor. Doch in der adeligen Gesellschaft gelten sie nur als Aufsteiger, was Elisabeth sehr stört. Sie will unbedingt einen Platz in der Gesellschaft ergattern und setzt alles auf ihre Töchter Amalia und Cathleen, die eine erstklassige Ausbildung erhalten und später in die Oberschicht einheiraten sollen. Doch ein Schicksalsschlag wirft alles durcheinander. Wenn man denkt es kommt nicht noch schlimmer, wird man eines besseren belehrt. Eine Tragödie jagt die nächste.
Der Roman erzählt abwechselnd die Geschichte der Sherwoods und der beiden Schwestern sowie Melindas Recherchen. Nach und nach nähern sich die Handlungsstränge einander an, bis das Geheimnis gelüftet wird.
Der Schreibstil ist angenehm leicht, bildhaft und voller Emotionen. Es ist leicht, in die tragische Geschichte einzutauchen und sich mit den Charakteren zu verbinden.
Besonders interessant fand ich auch die Darstellung, wie im 19. Jahrhundert mit gehörlosen Menschen umgegangen wurde und wie die Gebärdensprache entwickelt wurde. Das Thema wurde sehr eindrucksvoll behandelt.
Eine große Empfehlung für alle Fans von Familiengeheimnis-Romanen mit historischem Hintergrund.
- Colleen Hoover
Maybe Someday (English Edition)
(70)Aktuelle Rezension von: Hannah_S_Charaktere
Mir gefällt die Story um Sydney und Ridge wirklich gut, ich konnte mich schnell mit beiden Charakteren anfreunden und habe mit ihnen mitgefühlt durch ihre Hochs und Tiefs. Sie wirken authentisch und im Verlauf der Geschichte erfährt man immer mehr aus ihrer Vergangenheit und wie sie zu den Menschen geworden sind, die sie heute sind.
Story und Schreibstil
Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen, auch da man unbedingt herausfinden will, warum genau Ridge Maggie niemals verlassen würde. Die Gefühle zwischen Sydney und Ridge wirken sehr ehrlich und von Anfang an habe ich gehofft, dass die beiden zusammen kommen. Das Ridge jedoch so loyal zu Maggie ist und sie und auch sich selbst mit seinen Gefühlen für Sydney belügt, führt für mich zu einem bitteren Beigeschmack. Ridge fühlt sich zwar schlecht und sein Zwiespalt wird mehr als deutlich, aber trotzdem betrügt er Maggie und verletzt infolgedessen sowohl ihre als auch Sydneys Gefühle. Mein Gewissen hat damit ein Problem.
Fazit
Ein tolles Buch von Colleen Hoover, jedoch nicht ihr bestes Buch. Die Geschichte wurde immer überschattet von einem faden Beigeschmack. Wäre Ridge von Anfang an ehrlich mit sich selbst gewesen, hätte so einiges an Herzschmerz verhindert werden können.
- Simon Strauß
Sieben Nächte
(124)Aktuelle Rezension von: WortmagieSimon Strauß wurde 1988 in die kulturelle Elite Deutschlands hineingeboren. Sein Vater ist der populäre Autor und Dramatiker Botho Strauß, seine Mutter die Moderatorin und Autorin Manuela Reichart. Er studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bereits während seines Studiums arbeitete er als freier Journalist für die Baseler Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, bei der er seit 2016 als Feuilleton-Redakteur im Theater-Ressort angestellt ist. 2017 veröffentlichte er seinen Debütroman „Sieben Nächte“ und löste damit eine hitzige Debatte aus. Das Buch unterstütze „die Agenda der Rechten“, wurde in der taz geurteilt. Als ich „Sieben Nächte“ zu lesen begann, wusste ich nichts von dessen Umstrittenheit. Ich wählte es aus, weil ich für eine Challenge ein Buch über die sieben Todsünden lesen sollte.
Sein 30. Geburtstag naht. 30 werden – bedeutet das nicht, erwachsen zu werden, erwachsene Entscheidungen zu treffen? Hausbau, Baumpflanzung, Familiengründung. Von den wilden Zeiten Abschied nehmen. Nur war er niemals wild. Er war niemals rebellisch. Sein Leben wird vorbei sein, bevor er jemals richtig lebte. Doch ein wenig Zeit bleibt ihm noch. Ein wenig Zeit, um alles nachzuholen. Er will seine letzte Chance nutzen, der Angst vor dem Erwachsenwerden ins Gesicht lachen. In sieben Nächten will er die sieben Todsünden begehen. Sieben Mal um sieben Uhr über die Stränge schlagen, habsüchtig, neidisch, wollüstig, hochmütig, träge, zornig und maßlos sein. Intensität spüren, bevor es zu spät ist. Bevor ihn die graue Gewohnheit einholt. Bevor er 30 wird.
Als ich nach der Lektüre von „Sieben Nächte“ von der darum kreisenden Debatte und der harschen Kritik, die sich Simon Strauß gefallen lassen musste, erfuhr und über das Buch nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass die unterstellte Lesart tatsächlich möglich ist. Es ist sehr männlich und sehr weiß. Das sollte niemanden überraschen, weil Strauß meinem Verständnis nach aus einem konservativen Umfeld stammt. Er ist vermutlich kein Rechtspopulist, aber sicher kein linker Revoluzzer. Letztendlich interessiert mich die ganze Aufregung allerdings nicht die Bohne, denn meiner Ansicht nach ist das Buch großer Murks. Da ich 1989 geboren wurde, sind Simon Strauß und ich Teil derselben Generation, doch da enden unsere Gemeinsamkeiten dankenswerterweise bereits. Ich fühle mich zutiefst beleidigt von der Aussage, „Sieben Nächte“ sei möglicherweise das Buch meiner Generation. Wisst ihr, was ich herauslas? Das pseudointellektuelle, selbstmitleidige Gejammer eines privilegierten jungen Mannes, der mit einem goldenen Löffel im Mund auf die Welt kam. Ich empfinde dieses Debüt als völlig überflüssiges Manifest, in dem Strauß seine kleinlichen Ängste vor Stillstand in seinem Leben schildert und sich darüber beklagt, offenbar niemals mutig, rebellisch, unangepasst und kreativ genug gewesen zu sein, um sich eine zufriedenstellende Identität zu erstreiten. Ich gestehe ihm seine Emotionen natürlich zu und ich kann verstehen, dass ihn die drohende nichtssagende Banalität seiner Existenz erschreckt. Ich halte ihn für einen Gefangenen seiner Wohlfühlzone. Doch ich kann nicht nachvollziehen, wieso er unfähig ist, etwas zu ändern und sein Leben aufregend, abwechslungsreich und lebendig zu gestalten. Der 30. Geburtstag ist nun wahrlich kein Todesurteil. Die sehr frühe Midlife-Crisis, die Strauß hier dokumentiert, wirkte auf mich unangebracht und vollkommen übertrieben. Wir leben in komplett unterschiedlichen Dimensionen. Ich glaube, er musste niemals kämpfen, niemals Dreck schlucken und wieder aufstehen. Seine nominell beeindruckende Biografie scheint eine kuschlig weiche Abfolge von Annehmlichkeiten gewesen zu sein, die einem festen Plan gehorchte. Er nahm niemals Umwege, Abkürzungen oder unebene Trampelpfade. Wer niemals kämpfen muss, findet auch nie heraus, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Sein diffuser Wunsch, Intensität und Leidenschaft zu erfahren, ist ungerichtet. Daher weiß er sich nicht anders zu helfen, als die sieben Todsünden auszuführen, um auszubrechen. Diese Taktik scheitert selbstverständlich kläglich, denn er weiß überhaupt nicht, was ihn berühren könnte und interpretiert die Sünden zahm und viel zu beherrscht. Er schlägt eben nicht über die Stränge, er wagt nichts. Mir wären da ganz andere Möglichkeiten eingefallen. Ihm fehlen Fantasie und der Kontakt zu seinem inneren Kind. Ich respektiere, dass Strauß ein sehr reflektierter Mensch ist. Viele seiner gesellschaftlichen Überlegungen, die er in „Sieben Nächte“ anstellt, enthalten eine Menge Wahrheit. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass er über das Wundersame, das Magische im Alltäglichen zu staunen vermag. Er ist ein ewig Suchender, der weder Zufriedenheit noch Glück findet, weil er dem konservativen Märchen des perfekten Lebenslaufs erlegen ist.
Ich bedauere Simon Strauß. Statt sich auf alles zu freuen, was ihn in seiner Zukunft erwartet, ängstigt ihn sein 30. Geburtstag. Er trauert der Idee einer Vergangenheit nach, die er niemals hatte. Ich hoffe sehr, dass seine Gefühle in meiner Generation nicht allzu verbreitet sind. Das wäre tragisch. Ich teile seine Sorgen glücklicherweise nicht. Ich fürchte mich nicht davor, 30 zu werden, denn ich begreife Erwachsenwerden völlig anders. Es ist ein nie endender Prozess; man ist nicht von heute auf morgen erwachsen. Es existiert keine Reifeprüfung. Ich kann über Strauß‘ egozentrische Identitätskrise nur den Kopf schütteln. Ich erkenne mich weder in ihm, noch in seinem „Problem“ wieder. „Sieben Nächte“ ist meiner Meinung nach die Dokumentation seiner emotionalen Taubheit und seiner Unfähigkeit, sich von gesellschaftlichen Normen zu befreien. Sein Leben war schnurgerade. Er erreichte bereits in jungen Jahren viel. Aber offenbar hat er nie gelebt.
- Emilie Turgeon
Nur mit dir
(23)Aktuelle Rezension von: Nati_BuecherfreundinGestern habe ich diesen Roman hier beendet. In ihm geht es um ein Mädchen namens Roxanne die seid 8 Jahren eine sogenannte Psychogene Taubheit als Erkrankung hat. So nennen es die Ärzte. Da es mich interessiert hat ob es diese Art der Taubheit wirklich gibt habe ich im Internet recherchiert. Und ja,es gibt sie. Hier die Erklärung von MEDIZININFO :
Psychogene Hörstörungen
Seelischer Konflikt als Ursache.Psychogene Hörstörungen werden zu den dissoziativen Störungen gezählt. Eine solche Störung kommt nur sehr selten vor und entsteht durch einen aktuellen Konflikt im Leben des Betroffenen. Die seelische Ursache für seine Hörstörung ist dem Betroffenen jedoch nicht bewusst.
Teilweise oder totaler Hörverlust
Eine psychogene Hörstörung tritt meist doppelseitig und symmetrisch auf und zwar als teilweiser oder totaler Hörverlust. Es ist charakteristisch, dass sie vor allem in der Untersuchungssituation in Erscheinung tritt, kaum bei ungezwungener Unterhaltung oder bei einem Gespräch am Telefon. Dementsprechend fällt das Tonschwellenaudiogramm auffallend pathologisch aus, obwohl die Unterhaltung mühelos möglich ist.
Bei einer psychogenen Hörstörung hält sich der Betroffene wirklich für taub oder zumindest schwerhörig, er täuscht also nicht den Hörverlust bewusst vor. Vielmehr stellt der vermeintliche Hörverlust einen Verdrängungsmechanismus dar: es wird nicht gehört, was nicht ertragen werden kann. Beim Gespräch mit dem Betroffenen fällt auf, dass er über das Hörproblem klagt, aber auch über Überforderung, zwischenmenschliche Konflikte oder undefinierbare Ängste berichtet.
Auch im Fall von Roxanne ist zunächst nicht bekannt durch was für ein Ereignis ihre Taubheit entstanden ist. Sie weiß nur das ihre Eltern sie nach einer eiskalten Winternacht in ihrem Baumhaus vorgefunden haben und sie seither taub ist. Doch was ist damals genau passiert?
Da die Taubheit schon so lange anhält glaubt ihre Familie kaum noch daran das siech dies irgendwann gänzlich ändern wird . Roxanne hat sich soweit es geht in der Welt der Gehörlosigkeit zurecht gefunden. Ihre Familie und sie beherrschen die Gebärdensprache. Die Schule, die sie besucht ,ist ein Zentrum das unter anderem für Menschen mit einer Hörbehinderung ausgelegt ist. Klingelt z.b die Schulglocke dann flackert gleichzeitig das Licht. Und doch gibt sie die Hoffnung nicht auf irgendwann wieder hören zu können.
Eines Abends geht sie mit ihrer Freundin Lucie zusammen auf eine Halloween Party die ein Mitschüler ihres Zentrums veranstaltet. Durch einen Unfall fällt sie dort in den Swimming Pool des Gartens und wird von jemandem herausgefischt. Es ist Liam ihr bester Freund aus Kindheitstagen den sie schon ewig nicht mehr gesehen hat. Plötzlich hört sie seine Stimme. Und nicht nur diese, sondern alles um sie herum. Wie kann das sein? Ist sie plötzlich geheilt durch den Sturz in das Wasser des eiskalten Pools ? Doch kaum das er Liam sie nach Hause gefahren hat wird es wieder stumm um sie herum . Roxanne findet heraus das sie nur in der Gegenwart von Liam hören kann. Wie kann das sein ? Ist er ein Puzzelteil der Nacht von vor 8 Jahren? Mit Hilfe ihres neuen Schulpsychologen der sehr Fasziniert von ihrem Fall ist begibt sich Roxanne auf die Suche der Ursache ihrer psychogenen Hörstörung. Ob es ihr gelingen wird sich an den Grund ihres Traumas zu erinnern und ob Liam damit etwas zu tun hat möchte ich hier natürlich nicht verraten 😉
Meine Meinung zum Buch :
Dieser Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt! Ich fand es sehr interessant einiges darüber zu erfahren mit was für Hilfsmitteln Roxanne als Gehörlose ihr Leben lebt. Wie zum Beispiel ein vibrierendes Kissen als Wecker.
Dazu kommt das die Spannung im Roman von Kapitel zu Kapitel immer mehr aufgebaut wird. Ich bin 2 Tage lang so lange wach geblieben bis mir die Augen zugefallen sind um weiter zu lesen und zu erfahren was damals vor 8 Jahren geschah. Als Leserin habe ich mitgerätselt und bin in Roxannes Gefühlswelt eingetaucht. Ich habe nicht geahnt, wie dieser Roman endet. Wie einzelne Protagonisten in die Geschichte mit eingewebt sind. Und genau solche Romane liebe ich. Solche die mich als Leserin mit der Protagonistin zusammen rätseln lassen bis zur letzten Seite !
Dieses Buch ist für jeden etwas der Jugendromane mit Spannung,einer kleinen Priese liebe und Tiefgang mögen .
Meine einzige Kritik ist dass das Buch eine Trigger Warnung hinsichtlich Depressionen enthalten sollte die nicht vorliegt.
- Yoshitoki Oima
A Silent Voice 01
(59)Aktuelle Rezension von: Lady_CassiopeiaSchöner Manga mit Tiefe und ernsten Thematiken, Stichwort: soziale Isolation/Ausgrenzung.
- Maya Banks
Slow Burn - Gefährliche Lust
(12)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyEckdaten
Band 3
LXY Verlag
Roman
9,99 €
ISBN: 978-3-7363-0079-8
412 Seiten + 3 Seiten Buchvorstellungen der Autorin
Cover
Das Cover ist braungelborange und passt sich somit seinen Vorgängern an.
Inhalt (Klappentext)
Seit zwölf Jahren ist Zack Covington auf der Suche nach seiner Jugendliebe Gracie. Einst waren die beiden unzertrennlich, bis eine verhängnisvolle Nacht alles veränderte und Gracie spurlos verschwand. All seine Bemühungen, sie aufzuspüren, liefen ins Leere. Als Zack bei einem Auftrag für die Sicherheitsfirma Devereaux ein Gemälde entdeckt, das einen Ort zeigt, der für ihn und Gracie damals eine tiefe Bedeutung besaß, ist er sich sicher: Gracie ist am Leben und will ihm etwas mitteilen. Doch als er ihr endlich gegenübersteht, erlebt er einen Schock. Das lebensfrohe, junge Mädchen, das er kannte, ist verschwunden, und vor ihm steht eine verängstigte junge Frau, die glaubt, er habe sie vor all diesen Jahren verraten und sei verantwortlich für das Martyrium, das sie durchleben musste. Zack ist entschlossen, ihr Vertrauen und ihre Liebe zurückzugewinnen, doch Gracies seelische Wunden sitzen tief. Und als Zacks Feinde von ihrer Existenz erfahren, wird sie zur Zielscheibe für ihre Rache…
Autorin (Klappentext)
Maya Banks lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Texas. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt sie gern Reisen mit ihrer Familie.
Meinung
Dieser Band war etwas enttäuschend, da das Übersinnliche nicht wirklich im Vordergrund stand. Für mich war das eher eine dramatische Liebesgeschichte und nicht wirklich Erotik oder Romance Fantasy. Echt schade.
Zack wurde schon im zweiten Band eingeführt und da hat mich seine Lebensgeschichte wirklich sehr interessiert, aber sie jetzt so zu lesen, war irgendwie doch nicht so befriedigend, wie ich gedacht habe. Klar, seine Geschichte geht einem schon nahe, aber irgendwie fand ich den Band hier auch unnötig. Aber ich finde es trotzdem toll, dass den beiden ein glückliches Ende gegönnt wurde. - Vera Kerick
Ava
(25)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerTitel : Ava
Autor : Vera Kerick
Seitenzahl : 188
Verlag : Tinte & Feder
Inhaltsangabe:
Wie klingt das Leben? Seit Ava wieder hören kann, sprüht sie nur so vor Energie. Voller Lebensmut reist die Bibliothekarin in ihr Heimatdorf. Dort will sie ihre Jugendliebe Peter treffen und alten Gefühlen eine neue Chance geben. Und tatsächlich entfacht sich die Liebe erneut. Doch was ihr dann zu Ohren kommt, macht Ava fassungslos. Das gemeinsame Glück mit Peter scheint plötzlich unmöglich. Und was als Hoffnung auf ein neues Leben begann, wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit – voller Liebe, Tragik und der Erkenntnis, dass die Wirklichkeit anders ist als sie schien. Avas Aufbruch in ihre Heimat ist eine tiefgründige Geschichte, die Avas und Peters Leben kunstvoll miteinander verknüpft. Ein Roman, der mit der Stimme der Liebe erzählt – von persönlichen Karrieren, tragischen Schicksalsschlägen und der sehnsuchtsvollen Suche nach dem richtigen Platz in der Welt.
Ava hat in ihrem Leben viele Hürden zu meistern. Es macht Spass zu lesen wie sie diese meistert. Leider war das ein oder andere eher oberflächlich beschrieben. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.
Der Erzählstil ist einfach und leicht zu lesen. Der Hauptcharakter des Buches ist Sympathisch ausgearbeitet. Ich mochte Ava und ihre Freundin Helen von Anfang an. Bei Peter hingegen war ich mir bis zum Schluss nicht wirklich sicher. Auch fand ich die Handlungen von Ava`s Mutter nicht nachvollziehbar. Warum muss man ein Familiengeheimnis so lange verschweigen.
Was ich gut fand war, das die Autorin hin und wieder in die Vergangenheit gesprungen ist und das sie mehrmals aus der Sicht der anderen Charaktere die Situation beschrieben hat.
Fazit:
Ein Buch das sich gut lesen lässt!
- Susan Laine
Aus der Stille
(23)Aktuelle Rezension von: Dex-aholic„Aus der Stille“ ist der erste Band einer Reihe von Susan Laine und ein wirklich super Auftakt.
Der etwas zynisch wirkende Polizist Jordan ist von der ersten Seite an nicht nur äußerlich ein Blickfang. Unter den bunt gefärbten Haaren und Tattoos steckt ein Kerl, dem man wirklich gern seine Geschichte entlocken will. Er versteckt sich hinter einer dicken Mauer und Fassade, wo er sich sicher zu fühlen scheint. Er will seine Vergangenheit hinter sich lassen und lässt niemanden an sich heran. Bis zu einem verhängnisvollem Pokerabend mit ein paar Kollegen. Das erste Treffen mit dem jungen und stets fröhlichen Sebastian ist einfach klasse. Man merkt sofort, dass da ein paar Funken fliegen. Sebastian ist ein liebenswerter und herzensguter Mensch, der Jordan und seine Schutzschilde völlig zu durchschauen scheint, Jordan gleichzeitig aber Zeit, Geduld und seine Zuneigung schenkt, das auch selbst herauszufinden. Er will für Jordan da sein, aber will der das auch? Jordan bekommt es mit der Angst zu tun. Ihn derart im Kampf mit sich selbst und seinen Gefühlen zu sehen, ist packend und zieht einen noch tiefer in die Geschichte hinein. Ich habe jedem Aufeinandertreffen der beiden entgegen gefiebert. Wie locker und entspannt Jordan stets in Sebastians Nähe wird. Und Sebastian ist einfach goldig in seiner manchmal schüchternen, aber dann auch wieder forschen Art, wenn er etwas will und es sich holt. Jordan kümmert Sebastians Handicap nicht, im Gegenteil, er lässt sich von ihm sogar die Zeichensprache beibringen, was ich mehr als süß finde.
Neben der spannenden Hintergrundgeschichte, die für ein wenig Abwechslung hier und da sorgt, ist Jordans und Sebastians Story einfach nur wunderbar. Beide haben ihre Ecken und Kanten, was es noch aufregender macht, wenn sie zusammen sind, und nicht so eintönig und „herkömmlich“ erscheinen lässt. Rundum also ein klasse Buch, das ich nur empfehlen kann. - Julianne Maclean
Dem Highlander zu Willen (Historical Gold 305)
(5)Aktuelle Rezension von: PitziLarena hat nur noch eine Chance, will sie ihren Vater vor der drohenden Hinrichtung als Verräter retten, der als Anhänger der Jakobiner hingerichtet werden soll. Sie eilt nach Fort William, um dort um Gnade zu bitten. Denn sie kennt dort jemanden, der ihr helfen kann. Doch diese Unterstützung kommt ihr bitter zu stehen. Zwar wird ihr das Begnadigungsschreiben für ihren Vater, das die Todesstrafe in eine Haftstrafe umwandelt, tatsächlich ausgehändigt, doch dafür muss sie sich verpflichten, die Ehefrau von Gregory zu werden. Einem Mann, halb Engländer, halb Schotte, mit dem sie zusammen aufwuchs auf Leathan Castle. Larena stimmt zu und begibt sich mit einer Eskorte aus englischen Soldaten zurück. Unterwegs wird ihre Gruppe jedoch von schottischen Rebellen angegriffen und es kommt zu einem Gemetzel, bei dem auch Larena verwundet wird.
Darach MacDonald und sein Bruder Logan werden aufmerksam auf ihrem Ritt über das Land und finden die verwundete Larena auf, die sie sogleich zur Burg ihres Chiefs Angus MacDonald, dem Löwen, nach Kinloch Castle bringen. Nachdem Larena mit Angus ein klärendes Gespräch führen konnte, entlässt er sie und schickt sie zusammen mit Darach und Logan, als Beschützer, auf den Weg. Während der attraktive Logan sogleich mit Larena flirtet und überaus umgänglich erscheint, übt sich Darach in Zurückhaltung. Überhaupt scheint er ihrem Vater nicht wohlgesonnen zu sein, denn er bezichtigt ihn des Mordes am vorigen Clanchief der Campbells. Larena kann dieses Gerücht nicht glauben, doch der stille Darach zieht sie dennoch magisch an…
Im 4. Teil der Highlanderreihe von Julianne MacLean wird nun die Geschichte von Darach erzählt und dessen Geheimnis und des seines Bruders Logan gelüftet. An sich hatte die Geschichte viel Potential und begann auch sehr spannend, doch leider erschien es mir beim Lesen des Romans so, als wären der Autorin plötzlich die Ideen ausgegangen. Darachs Geheimnis hätte eigentlich für ausreichend Zündstoff sorgen können, doch die Konfrontationen mit seinen Gegnern diesbezüglich, verliefen dann für meinen Geschmack viel zu nichtssagend und flach.
Überhaupt fehlte der Hintergrundstory ein wenig mehr Substanz, einige Handlungsstränge wurden nicht fortgeführt; etwa der, nach Darachs Auseinandersetzung mit Logan, welcher dann zurück geschickt wird, ohne dass beide zuvor einen aussagekräftigen Dialog miteinander geführt hätten, der nicht nur an der Oberfläche kratzt. Und auch in Bezug auf das historische Flair wurde ich ziemlich enttäuscht. Entweder hat sich bereits die Autorin im englischsprachigen Original bereits sehr modern ausgedrückt, oder aber, es liegt an der Übersetzungsleistung, die ich als ganz furchtbar umgangssprachlich empfand.
Konnten mich die Love Storys in den Vorgängerbänden noch überzeugen und für sich einnehmen, hatte ich diesmal jedoch das Problem, dass ich dem Paar ihre Liebe füreinander nicht wirklich abnehmen konnte. Beide befinden sich tagelang in der Gegenwart des anderen, führen aber kaum Gespräche miteinander, die über das übliche, alltägliche Geplänkel hinausgehen und sind plötzlich Knall auf Fall ineinander verliebt. Zugegeben, die Liebesszenen sind recht hot geschrieben und Darach mag auch ein interessanter Romanheld sein, doch mir fehlte bei „Dem Highlander zu Willen“, in jeglicher Hinsicht Tiefgang.
Und auf das Hin und Her gegen Ende der Geschichte, als sich Larena nicht klar darüber wird, ob sie nun Darach glauben, bzw. vertrauen soll, oder nicht, hätte ich dann letztendlich auch gut verzichten können. Ich für meinen Teil, war sehr enttäuscht von Julianne MacLeans neuem Teil ihrer Highlanderreihe, doch Leser, die womöglich weniger Probleme mit einer modernen Schreibe und einer recht soft geratenen Story haben, könnten höchstwahrscheinlich mehr Spaß beim Lesen von „Dem Highlander zu Willen“ , entwickeln, als ich.
- Melanie Metzenthin
Im Lautlosen
(116)Aktuelle Rezension von: anscha1402Ein großartiger Roman rund um die Euthanasie im Deutschen Reich. Wie war der Alltag in der Psychiatrie zu der Zeit, was wurde von den Ärzten erwartet und wie ging es ihnen damit.
Liebevoll geschrieben mit authentischen Figuren. Und einer tollen Geschichte drumherum. Sehr bewegend und interessant.
Das Buch bekommt eine unbedingte Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
- Helen Keller
Teacher
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer>>Erde, Luft und Wasser wurden durch Teachers schaffende Hand lebendig, und Phantom verschwand, als das Leben voll Bedeutungen über Helen hereinbrach...<<
„TEACHER – Meine Lehrerin Anne Sullivan Macy“ von Helen Keller ist ein Werk, das mich zutiefst beeindruckt und berührt hat! Geschrieben von Helen Keller, einem taubblinden Mädchen, das Jahre eingesperrt in ihrer eigenen Dunkelheit verharrte, ja nahezu verzweifelte und durch ihre Lehrerin Anne Sullivan Macy das Leben sehen und hören, in ihrer möglichen Gänze spüren konnte.
Teacher lehrte sie sich mitzuteilen und gemeinsam haben diese beiden Frauen einfach unglaubliches erreicht! Gemeinsam mit Anne war es Helen möglich ihren Geist nach außen zu tragen und die Welt auf ganz wunderbare, mutige und einzigartige Weise zu bereichern!
Helen selbst möchte in diesem Werk jedoch zum Ausdruck bringen, welch wichtige Stellung Anne, Teacher in ihrem Leben hatte und welch wunderbare, außergewöhnliche und starke Frau sich hinter Teacher verbarg.
Ich glaube, ich habe in kaum einem Buch so vieles markiert, und so sehr habe ich an Helens Zeilen geklebt, so berührt war ich, das doch auch das ein oder andere Tränchen geflossen ist.
Es sind einfach zwei ganz außerordentlich besondere Frauen, denen man hier begegnet und beide schätze ich auf ihre ganz eigene Weise sehr! Vor beiden ziehe ich den Hut, denn das Leben hat ihnen beiden wirklich große Hürden auferlegt und sie haben sie dennoch mit ganzem Herzen versucht zu nehmen und so unglaublich viel erreicht und voller Güte getan, um eben auch anderen zu helfen.
Ein wahnsinnig wunderbares Porträt zweier Frauen, die mutig mit all den Hürden ihr Leben in die Hand nahmen – ein Buch, das ich jedem sehr sehr ans Herz legen möchte! - Joanne Bischof
Mein Herz hört deine Worte
(30)Aktuelle Rezension von: Janochka__Im Sommer 1890 reist die junge Witwe Ava nach Virginia. Dort soll sie sich um die drei „jungen“ Brüder Jorgan, Thor und Haakon kümmern. Doch als sie an der Apfelplantage der Familie Norgaard ankommt, sind die „jungen“ Brüder bereits ausgewachsene Männer. Thor, der mittlere von drei Brüdern, ist gehörlos. Anfangs hat Ava etwas Angst vor ihm, da er laut und ungestüm wirkt. Doch als die Zukunft der Apfelplantage auf dem Spiel steht, wird für Ava klar: Die Liebe braucht keine hörbaren Worte.
Die Geschichte war für mich sehr berührend und fesselnd. Ich fand, dass die Geschichte von Anfang bis Ende spannend blieb. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen.
Das es dieses Mal um einen gehörlosen Mann ging, fand ich sehr abwechslungsreich und zudem auch schön, dass man das mit reingenommen hat, da man die Probleme von Gehörlosigkeit kennenlernt und auch mitfühlen kann.
Durch diese Geschichte, habe ich den Wunsch bekommen Gebärdensprache zu lernen.
Fazit: Das Buch möchte ich sehr sehr gern weiterempfehlen, da es eins meiner Lieblingsbücher geworden ist und tiefgründige Themen anspricht.
- Kathrin Schrocke
Freak City
(109)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookBücher über gehörlose Menschen standen für mich lange kaum im Fokus. Vielleicht auch, weil ich mir nur schwer vorstellen konnte, wie sich ein solches Thema erzählerisch tragen lässt, ohne klischeehaft oder oberflächlich zu wirken. Genau hier setzt „Freak City“ von Kathrin Schrocke an und überrascht. Die Autorin rückt das Leben eines gehörlosen Mädchens in den Mittelpunkt, ohne ins Dramatische abzurutschen oder künstlich Emotionen zu erzwingen. Stattdessen entsteht ein ruhiger, respektvoller Blick auf eine Lebensrealität, die im Alltag oft übersehen wird.
Im Kern erzählt der Roman von ersten Gefühlen, Unsicherheiten und dem schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens. Es geht um Verliebtheit, Herzschmerz, das Erkennen eigener Grenzen und das Loslösen von Menschen, die einem nicht guttun. Diese Themen sind vertraut, doch durch die besondere Perspektive erhalten sie eine zusätzliche Tiefe. Mika als Ich-Erzähler macht seine Gedanken unmittelbar zugänglich, sodass man sehr nah an seinen inneren Konflikten bleibt. Gleichzeitig gelingt es der Geschichte, auch andere Sichtweisen einzubinden und verschiedene Haltungen gegenüber Gehörlosigkeit sichtbar zu machen.
Der Umgang von Leas Familie mit ihrer Situation hat mich besonders irritiert. Ihre Reaktionen wirken kühl und teilweise abweisend, was ein starkes Gefühl von Unverständnis hinterlässt. Überforderung mag eine Rolle spielen, erklärt für mich aber nicht, warum so wenig Bereitschaft da ist, sich wirklich auf Lea einzulassen. Gerade weil Zeit vorhanden gewesen wäre, wirkt dieses Verhalten umso befremdlicher. Dieses Spannungsfeld wird im Roman nicht beschönigt, sondern nüchtern dargestellt, was lange nachwirkt.
Ein interessanter Aspekt ist der Einblick in die Gebärdensprache. Er bleibt eher oberflächlich, was einerseits verständlich ist, andererseits Fragen aufwirft. Dass innerhalb weniger Wochen spürbare Fortschritte möglich sind, erscheint jedoch wenig überzeugend.
Unterm Strich bleibt „Freak City“ für mich ein zugänglicher Einstieg in eine Welt, die vielen fremd ist. Kein allumfassendes Abbild, sondern ein Annähern, das zum Nachdenken anregt. Bereits in „Weiße Tränen“ - mein erstes Buch der Autorin - hat Kathrin Schrocke gezeigt, wie sie gesellschaftliche Missstände sichtbar macht, ohne belehrend zu wirken. Diese Stärke zeigt sich auch hier: Sie schreibt nah an der Lebensrealität Jugendlicher, mit einer Sprache, die direkt trifft, verständlich bleibt und dennoch unbequem sein kann. Ihre Geschichten konfrontieren und machen sichtbar, was oft ausgeblendet wird.
©2026 adlatb
- Joanne Bischof
Wie Schiffe am Horizont
(14)Aktuelle Rezension von: annisleseweltIm zweiten Band der Blackbird Mountain Bücher geht es hauptsächlich um Haakon.
Schuld trieb ihn von zuhause fort und so lebt er einige Jahre statt auf der Apfelplantage auf großen Schiffen und reist als Seemann von einem Land ins andere.
Unruhig und mit belasteten Gewissen lebt Haakon von einem tag in den anderen als er die Bekanntschaft der schönen Kjersti macht. Diese Frau strahlt eine Zuversicht und Stärke aus obwohl ihr Leben ziemlich hart ist.
Sie rührt sein Herz an und der Wunsch nach Ruhe und Vergebung wird größer.
Deshalb reist er "nach Hause" in der Hoffnung die Vergebung seiner Brüder zu bekommen.
Als er auf Blackbird Mountain ankommt muss er feststellen das sein Bruder Thor lebensbedrohlich erkrankt ist und Hilfe braucht. Haakon stellt sich dieser Aufgabe, er packt an, unterstützt wo er kann und versucht seine liebe zu den Brüdern in diesen schweren Tagen zu zeigen.
Doch er hat auch seine ganz eigenen Schwierigkeiten, Wunden die vor langer Zeit entstanden und eine Zuneigung im Herzen, doch Kjersti ist in Norwegen und er in Virginia.
Haakons Leben ist aufregend und fesselnd, die Kämpfe sind anschaulich geschildert und es ist spannend ihn zu begleiten und kennenzulernen. Mann kennt ihn (im besten Fall) schon aus dem ersten band, aber hier kann man einen tieferen Blick in sein Wesen werfen.
Auch Thor und Jorgan haben einen großen Platz in diesem Buch und man taucht ein in ein Leben auf dem Land mit mehreren Familien und mehreren Generationen.
Die Geschichte wird packend erzählt und man sieht welche Schwierigkeiten gemeistert werden müssen und das Gott über allem steht.
Es geht in diesem Buch um Vergebung, um Neuanfänge und Kameradschaft, es geht um Liebe und Zusammenhalt, um Trauer und Verlust.
Dieses Buch hat mich eingehüllt auch hier hat Joanne es geschafft Dialoge in feine und zarte Worte zu fassen, auch wenn diese Geschichte "stürmischer" ist als alle die ich von ihr kenne.
Doch es passt, es ist stimmig und wird dem ganzen Verlauf der Geschichte gerecht.
"Wie Schiffe am Horizont" hat mit tränen in die Augen getrieben, ich habe mitgelitten und hätte mitweinen können, doch die Schwere nimmt nicht überhand sondern ist sehr treffend und passend dosiert.
Dieses Buch ist grandios und ich habe es geliebt.
Nicht nur das es wunderschön aussieht, es ist auch wunderbar
- Dacia Maraini
Die stumme Herzogin
(38)Aktuelle Rezension von: gagijuIch habe schon viele Bücher von Dacia Maraini gelesen, mit diesem habe ich mich anfänglich etwas schwer getan. Vielleicht lag es an der Zeit, in dem es spielt, oder auch am Stil, an der etwas altertümlicheren Sprache, vielleicht auch in der Übersetzung.
Das Cover ist etwas anders als hier abgebildet, zeigt auch einen Frauenkopf, Leonardo da Vincis "Porträt einer Dame" aus dem 15. Jahrhundert, eine schöne Frau im Profil mit glatten braunen Haaren, mit Perlen und Bändern geschmückt, ein Blick, der Stille zu verkörpern scheint, insofern gut zum Inhalt des Romans passend, auch wenn er im 18. Jahrhundert spielt.
So hätte ich mir die Herzogin vorgestellt...
Die Sprache, wenn man sich einmal an sie gewöhnt hat, ist sehr schön, flüssig zu lesen, in langen Sätzen, teils mit poetischen und philosophischen Anklängen.
Die tragische und trotzdem nicht düster wirkende Geschichte der Protagonistin ist für mich gut erzählt, der Grund für ihr Trauma, ihre Stummheit erst relativ spät aufgedeckt.
Leseempfehlung, wenn man historische Romane mag.























