Bücher mit dem Tag "tauchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tauchen" gekennzeichnet haben.

218 Bücher

  1. Cover des Buches Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1) (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
    Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt.

    Da dies nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor Linus Geschke las, war ich gespannt, ob es mir ebenso gut gefallen würde. 

    Der Einstieg fiel mir leicht und ich hatte keine Startschwierigkeiten. Geschrieben wird das Buch aus Sicht von Jan Römer in der Ich-Form. Da mir der Protagonist gut ausgearbeitet erschien, konnte ich mich problemlos auf ihn einlassen.
    Es gibt immer wieder Rückblicke und der Leser bekommt erzählt, was damals passierte bzw. was Jan Römer in den 80ern erlebte. Da ich selbst ein Kind der 80er Jahre bin, fand ich auch gerade die Erwähnung von verschiedenen Liedern, die Jan mit Erinnerungen verbindet als erfrischend und fühlte mich selbst in die damalige Zeit zurückversetzt.

    Der Schreibstil ist unkompliziert und dabei sehr direkt, jedoch ausschweifend. Das muss man mögen, ich mag es. Es mangelt nicht an notwendigen Infos und so erschien mir alles schlüssig ohne auf mich langatmig zu wirken. Viel ausführlicher hätte es jedoch nicht sein dürfen.

    Bis zum Schluss hin blieb ich völlig im Dunkeln und hatte keine Ahnung, wer denn nun der Täter war. Daher blieb es für mich spannend und ich war von der Handlung gefangen.

    Das Cover ist so typisch Crime. Teils duster und doch ansprechend. Mir gefällt es jedenfalls. Die Inhaltsbeschreibung konnte meine Neugierde wecken und ich bin froh, dass ich dieser nachgegeben habe.

    Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman mit seiner spannenden und nicht vorhersehbaren Story überzeugen. So werde ich die Reihe um Jan Römer auf jeden Fall weiter verfolgen. Ich fühlte mich toll unterhalten und hatte eine packende Lesezeit. Daher vergebe ich fünf Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  3. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.594)
    Aktuelle Rezension von: Michelles_Notebook

    Einer meiner all time favourites! Claires Reise durch die Steine in ein rund 200 Jahre jüngeres Schottland lebt nicht nur von spannenden Charakteren, großen Emotionen und spannenden historischen Fakten, sondern auch von einem wunderbaren Schreibstil mit Humor und Drama an den richtigen Stellen - und natürlich von einer der schönsten Liebesgeschichten überhaupt! Denn Claire rechnet bei ihrer ungeplanten Reise in die Vergangenheit natürlich nicht damit, plötzlich einen englischen Hauptmann gegen sich und einen schottischen, steckbrieflich gesuchten Verbrecher für sich zu gewinnen…oder damit, dass ihr das Leben in einer anderen Zeit so ans Herz wachsen würde, dass ihr die Entscheidung, in ihre eigene Zeit zurückzukehren, gar nicht mehr so leicht fällt.

    Von der ersten Seite an habe ich dieses Buch geliebt (und sicherlich schon fünf Mal gelesen). In der ganzen Reihe steckt unglaublich viel Liebe zum Detail, gerade im ersten aber bleibt der Spannungsbogen trotzdem durchgängig oben, Claires Sarkasmus nimmt das Melodram, das vielen historischen Romanen gerne einmal anhaftet, wieder raus und macht die Figur umso sympathischer. Liebesgeschichte und Abenteuerroman halten sich hier die Waage und die vielseitigen Nebencharaktere bringen Leben in die Storyline.

    Ich würde noch mehr Sterne vergeben, wenn ich könnte!

  4. Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca95

    Der Schisser hasst Abenteuer, Unordnung, Risiken - eigentlich alles, was sich außerhalb der Komfortzone befindet. Da kommen die von Jahr zu Jahr gleichen Familienurlaube in Dänemark gerade recht. 

    Der erwachsene Schisser würde die Tradition der Eltern nur zu gerne fortsetzen. Wäre da nicht seine Ehefrau. Er liebt sie über alles, nur ihr Drang zu Abenteuern wird ihn irgendwann ins Grab bringen. Davon ist er überzeugt. 

    Seiner Frau zuliebe lässt sich der Schisser zu ständig neuen Fernreisen überreden - Action, Pannen und kulinarische Katastrophen inklusive.

    Aber warum ist der Schisser immer dabei? Für seine Frau? Weil seine Eltern rein gar nichts von der Reiselust ihrer Schwiegereltern halten? Vor dieser Frage steht er immer wieder - sehr zum Leid seines Hausarztes, der vor jeder "gefährlichen" Reise um Rat und nach allen erdenklichen Impfungen gefragt wird. 

    Kann der Schisser seine Ängste überwinden? Sind die Fernreisen am Ende eine Chance, um über sich selbst hinauszuwachsen? 

    Gemeinsam mit dem Protagonisten und seiner Frau reisen die Leser zu den verschiedensten Ecken der Welt. Die Geschichten sind mit viel Witz geschrieben und geben Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schissers. Das Buch ist sehr kurzweilig und Weltenbummler finden hier sicher den ein oder anderen Reisetipp :) 




  5. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.406)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Was für eine Handlung. Wie hängt alles auf der Welt zusammen. 

    Frank Schätzing hat ein Meisterwerk geschaffen das ich persönlich jedem RATE zu lesen. Am Anfang sind es eine kurze Kapitel- die jeweils für sich einen neuen Anfang bilden- doch schnell geht es zu Sache. Nach diesem Buch sieht man die Welt durch andere Augen. Vor einigen Jahren habe ich es schon gelesen und jetzt erneut - um auf die Verfilmung zu warten. 


  6. Cover des Buches Subliminal. Das Experiment (ISBN: 9783920793467)
    Thorsten Oliver Rehm

    Subliminal. Das Experiment

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Krimi-Fan_2021

    Der Thriller "Subliminal" beschäftigt sich mit einem sehr brisanten Thema: Wie stark kann der Mensch in seinem Verhalten beeinflusst werden und lässt sich dadurch am Ende sogar der perfekte Mensch erschaffen? 

    Viele Menschen haben in der Romanhandlung ihre Finger im Spiel: Neben der Journalistin Natascha, einer guten Freundin und deren Mann hilft beispielsweise auch ein renommierter Wissenschaftler bei der Aufklärung der Verschwörung. Noch mehr Figuren versuchen jedoch auf der "Gegenseite" alles, um Natascha zu stoppen - alle mit sehr unterschiedlichen Motiven und Absichten. Die Vielzahl der Figuren hat es mir teilweise etwas schwer gemacht, allen Handlungssträngen zu folgen. 

    Am Ende bleiben einige Fragen offen - da hätte ich mir noch ein paar Erklärungen gewünscht, aber das ist Geschmacksache. Andere Leser finden es vielleicht gerade interessant, dass hier Spielraum für die eigene Fantasie bleibt. 

    Alles in allem ein Buch, das auch nachdem man es aus der Hand gelegt hat noch zum Nachdenken anregt.

  7. Cover des Buches Wassermanns Zorn (ISBN: 9783499258534)
    Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Crazzoline_leseratte

    Manuela Sperlings erster Fall bei der Kordkommission beginnt schwierig.

    Eine Wasserleiche, auf deren Bauch eine Nachricht an Sperlings Vorgesetzten und ermittelnden Hauptkommissar Stiffler gebrannt wurde.

    Ein weiteres Opfer, das direkt vor Sperlings Augen ertrinkt und das in Kontakt zu Stiffler stand.

    Kollegen, die zu Stiffler halten und scheinbar nicht sehen wollen, dass dieser etwas verbirgt.

    Ein Täter, der eine Rechnung mit Stiffler offen hat.

    Dieser Thriller lässt dem Leser keine Zeit zum Luftholen. Spannend, ab der ersten Seite. Winkelmann verzichtet auf unnötige Einleitungen und langweiliges Geplänkel. Durch die recht kurzen Kapitel und den häufigen Wechsel der Erzählperspektiven, erhält man als Leser innerhalb kurzer Zeit viele Informationen über mehrere Personen, die man aber zunächst nicht miteinander in Verbindung bringen kann. Da auch immer wieder die Perspektive des Täters beschrieben wird, weiß man zwar, was der Täter gerade tut, aber nicht, wer er ist.
    Die genauen Beweggründe bleiben lange ein Rätsel. Das große Fragezeichen im Kopf des Lesers hält den Spannungsbogen aufrecht. Nach und nach erhält man ein Teil zur Lösung des Puzzles. kurz vor Ende des Buches, wenn man weiß, wer der Täter ist, baut Winkelmann nochmal einen Twist ein, sodass man auch wirklich bis zur letzten Seite unter Hochspannung liest.

    Auch wenn mir viele der handelnden Charaktere unsympathisch waren, und manche Gegebenheiten auch etwas unrealistisch, hat mich der Thriller überzeugt.  

    Ein gelungener Auftakt von Kommissarin Sperling.

    4,5 von 5 Sternen. 


  8. Cover des Buches Der Fürst des Nebels (ISBN: 9783596521319)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Nebels

     (256)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Das Buch hat einen einfachen schlichten Schreibstil, so das man das Buch auch mit wenig Lesezeit zügig durch hat.


    Die Geschichte braucht etwas um in Fahrt zu kommen hält dann aber den Spannungsbogen.

    Die Charaktere lernt man oberflächlich kennen. Das passt aber zur Kürze der Geschichte und doch kann man die Veränderungen der Charaktere sehen und kann sich in sie hineinversetzten.

    Die Gänsehautmomente sind nur angerissen, so das man sich zwar etwas gruselt aber es nicht den Megaschock/Riesenhorror gibt.

    Das Ende finde ich leider nicht so gelungen, da dann doch alles ziemlich schnell geht.

    Ich habe auch im Ganzen das Gefühl das manche Dinge nicht so richtig zusammen passen (Wieso bleibt der Zauberer auf dem Grund des Meeres, wenn er doch so mächtig ist?)


    Alles im allem ein gutes Buch für junge/ jugendliche Leser oder für jemanden der erst anfängt Gruselgeschichten zu lesen.

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.302)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  10. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  11. Cover des Buches Der geheimnisvolle Garten (ISBN: 9783426511428)
    Annette Dutton

    Der geheimnisvolle Garten

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Auf der Suche nach der Wahrheit reist Natascha nach Australien. Es wird die Geschichte ihrer urgroßmutter erzählt. Es ist alles sehr verwirrend da die Zeitabständen unterschiedlich sind. Ich habe es abgebrochen. 

  12. Cover des Buches Hold me now (ISBN: 9783841506245)
    Julie Chapel

    Hold me now

     (50)
    Aktuelle Rezension von: lksbooks

    Der Schreibstil von Julie Chapel war wirklich angenehm. Jedoch waren die Charaktere so unsympathisch, dass ich das Buch nicht genießen konnte. Die Protagonistin Jazz war ein unausstehlicher Charakter, der sich für was besseres hielt und nur glücklich war, wenn sie in Reichtum lebt. Ihre große Liebe Marc war noch schlimmer. Nutzte sie nur aus. Ungefähr ab der Mitte des Buches legte Jazz eine Entwicklung hin, die das Buch für mich nicht retten konnte. Auch fand ich Noahs Verhalten am Ende wirklich nicht passend zu seinem zuvor gezeigten Charakter. Das Ende war zu erwarten. 


    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. 

  13. Cover des Buches Der Kopf des Korsen (ISBN: 9783954516599)
    Jean Renard

    Der Kopf des Korsen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Corsicana

    Ende der 80er Jahre habe ich zwei Sommer lang auf Korsika als Reiseleiterin gearbeitet. Und die Insel hat sich damals in mein Herz geschlichen. Für mich eine der schönsten Inseln der Welt (und ich kenne wirklich viele Inseln). 

    Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Krimi, der auf Korsika spielt. Und tatsächlich vermittelt der Krimi viel authentisches Flair von Korsika. Die malerischen Orte, die etwas kauzigen Einheimischen, die immerwährenden Probleme zwischen den Korsen und der Zentralregierung in Paris. Der Krimi spielt vor allem rund um Calvi (in der Balagne) und in Erbalunga (bei Bastia). Ich musste die Lektüre immer wieder unterbrechen, weil ich nach alten Fotos gesucht habe, Landkarten angeschaut habe... und mich überhaupt sehr nach dieser schönen Insel gesehnt habe.

    Dabei habe ich anscheinend manchmal nicht richtig bei der Krimihandlung aufgepasst - und einige Verwicklungen nicht verstanden. Als der erste Mord (der ganz am Anfang erzählt wird) quasi aufgeklärt erscheint, war noch ganz viel Buch übrig. Und dann ging es noch mal richtig los.  Denn schließlich musste die Mafia-Geschichte aus Paris, die die beiden Kommissare überhaupt erst auf die Insel geführt hatte, noch zu Ende erzählt werden. Das geschieht fulminant mit einem Show Down an der Felsenküste zwischen Calvi und Galeria (wunderschöne Küste übrigens...). Und dann ist endlich alles zu Ende - und dann erfolgt im Epilog noch eine Überraschung. Die ich gar nicht erwartet hatte. Und die ich nicht ganz  verstanden habe. Wer kann es mir erklären? Oder muss ich das Buch noch mal lesen? .... Ach, irgendwann lese ich den Krimi  sowieso noch mal. So viel Flair, Humor und Charme - das lohnt sich.

  14. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783596198849)
    Ally Condie

    Atlantia

     (505)
    Aktuelle Rezension von: Nelly_Buks
    Es gibt Momente da kann man nicht sprechen, nicht weil andere einen daran hindern würden, sondern weil man Angst vor dem hat, was man sagen könnte. Zu seinem eigenem Schutz bleibt man lieber schweigsam.

    seite 229


    Inhalt:

    Rio wohnt schon ihr ganzes Leben lang in Atlantia, der Stadt unter Wasser. Und ihr ganzes Leben lang träumt sie auch davon nach oben zu gehen, um den Himmel zu sehen. Sie entscheidet sich dagegen, um mit ihrer Schwester Bay zusammen unten zu bleiben. Doch als Bay nach oben geht sucht sie verzweifelt nach einem Weg nach oben. Dabei lernt sie True kennen, der ihr hilft, doch ihr größtes Geheimniss kennt er nicht. Das kennen nur Bay und Rios Mutter, die beide nicht mehr da sind. Doch für Rio wird es immer schwieriger ihr Geheimnis geheim zu halten...


    Meine Meinung:

    Ich bin so froh das ich Atlantia gelesen habe, da ich jetzt wieder Lust auf Fantasy habe. Die hatte ich nämlich lange Zeit nicht, das fande ich sehr schade, da Fantasy ein echt cooles Genre ist. Atlantia ist ein sehr spannendes Buch. Ich finde manchmal hat es sich ein bisschen gezogen, aber es hat sich echt gelohnt dieses Buch zu lesen. Es hat mega Spaß und ich finde diese Idee so interessant: Eine Stadt unter Wasser. Rio war mir manchmal nicht ganz so sympathisch, an sich aber eine gute Protagonistin. True ist mein Lieblingscharakter. Er hat so ein warmes Herz und er war immer für Rio da. Ich liebe die Schwesterliebe von Rio und Bay. Die beiden würden eigentlich alles füreinander tun. 


    Also eine Empfehlung von mir für alle Fantasyfans mit Lust auf süße schwestern - und romantische Liebe!

  15. Cover des Buches Ritualmord (ISBN: 9783442472857)
    Mo Hayder

    Ritualmord

     (177)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Aus der Mängelexemplarkiste geangelt, war spannend. Würde es aber kein zweites Mal lesen 

  16. Cover des Buches Im Zauber der Sirenen (ISBN: 9783548282848)
    Tricia Rayburn

    Im Zauber der Sirenen

     (132)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In diesem Buch geht es um das Mädchen Vanessa, das gemeinsam mit ihrer Schwester jeden Sommer Urlaub auf Winter Harbour macht. Eines Tages stürzt Ihre Schwester Justine von den Klippen. Warum hat sie das getan? Vanessa macht sich auf nach Winter Harbour um das Gehienis um ihre Schwester zu lüften...  

    Dort lernt sie in einem Restaurant das Mädchen Paige kennen, sie werden schnell Freundinen, sie ist ganz anders Paiges Schwester Zara, die ständig andere Freunde hat und Vanessa gegenüber sehr unfair und gemein ist.

    Sie verliebt sich in den Jungen Simon und beginnt langsam hinter das Geheimnis der Sirenen zu kommen, dann jedoch versucht Zara Simon zu umgarnen. Kann Vanessa ihn noch retten???

    Als ich diese Leseprobe auf vorablesen gelesen habe dachte ich: Wow, das wird ein super Fantasyroman. Ganz so gut war es dann aber doch nicht. Dieser Roman war halb Fantasy und halb Wirklichkeit, und solche Bücher mag ich generell nicht so. Die Geschichte ist sehr Wirklichkeitgetreu und dann sieht es aus, als ob die Fantasy darin an den Haaren herbeigezogen wäre...

    Auch denkt man zuerst, dass die seitenzahl gut zum Buch passt. In 360 Seiten könnte man eine schön spannende Geschichte ohne viel "Tamtam" erzählen. Leider war es bei diesem Buch doch eher so, dass in den ersten 250 Seiten kaum etwas passiert ist. In den letzten 50 Seiten zieht die Spannung dann gehörig an und es wird gegen Ende noch ein richtig gutes Buch, dass man gut auf 150 Seiten hätte kürzen können.

    Das Spannende am Buch wird blöderweise schon im Klappentext erwähnt, was dem Buch ganz schön die Spannung raubt :-(

    Ausserdem ist es dann doch eher ein Jugendbuch...

    Alles in allem hat es mir Zeitweise schon Spaß gemacht das Buch zu lesen, aber man hätte gut 150 Seiten weglassen können...

  17. Cover des Buches Das Leuchten (ISBN: 9783473400690)
    Kat Falls

    Das Leuchten

     (81)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Jugendbuch Roman „das Leuchten“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Kat Falls geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, welche in der Zukunft der Menschheit spielt und in jener manche Menschen auf dem Meeresboden leben müssen, weil es auf dem Land nicht genug Platz gibt. Es wird nicht nur das Leben dort anschaulich beschrieben, sondern es gibt auch einige Sachen, welche die Geschichte spannend machen. Auf Deutsch ist das Buch am 08.06.2011 im Ravensburg Buchverlag (https://ravensbuch.de/junior/das-leuchten) erschienen und umfasst 319 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Ty, eines der Meeresbewohner, geschrieben.

    Als der Meeresspiegel stieg, versanken ganze Städte unter Wasser. Plötzlich gab es nicht mehr genug Land für all die Menschen. Glücklicherweise ist es jedoch Wissenschaftler gelungen die Unterwasserwelt für Menschen bewohnbar zu machen. Ty lebt hier auf der Farm seiner Eltern und sein größter Traum ist es eines Tages ebenfalls eine Farm auf dem Meeresboden zu besitzen. Auf dem Land will er nicht leben, denn es gefällt ihm im Meer und außerdem gefällt es ihm nicht, dass die Leute auf dem Festland denken, dass die Kinder, welche unten geboren werden, dunkle Gaben haben. Genug Plätze würde es geben, aber wie es nun einmal ist, mischt sich die Politik ein und kann Träume zerstören. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, greift eine Gang von entflohenen Sträflingen Versorgungsschiffe an.  

    Es hat mir sehr gefallen, dass ich gleich einen Draht zu Ty hatte, denn dies hilft mir sehr beim Lesen. Er ist ein sehr interessanter Charakter mit einigen Geheimnissen und zudem sehr mutig. Klasse, fand ich, dass man mit ihm jemanden gefunden hat, welcher auf dem Meeresboden geboren wurde, aber zugleich die Welt oben ein wenig kennt. Zudem gibt es da noch das Mädchen Gemma, in seinem Alter, welche von oben stammt und durch deren Augen, konnte man die Welt auf dem Meeresboden sich noch besser vorstellen. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Vor allem fand ich die Überraschungen einfach klasse, denn dadurch lernt man meiner Meinung nach das der erste Blick täuschen kann.

    Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, denn die Schriftstellerin besitzt einen sehr guten Schreibstil und vor allem lernt man gleich im Anfang die Welt auf dem Meeresgrund kennen und erlebt gleich am Anfang eine spannende Szene, welche einen in die Geschichte hineinzieht. Insgesamt fand ich es sehr gelungen wie sie das Leben dort unten beschrieben hat, wobei es mich sehr gefreut hat, dass es nicht zu technisch wurde, sondern man es sich leicht gut und bildhaft vorstellen konnte und wie sie durch die Geschichte Spannung reinbrachte. Auch die überraschenden Wendungen, mit denen ich meistens nicht gerechnet habe, haben noch mal Pfeffer in die Geschichte gebracht. Ein wenig wurde auch dargestellt wie die Politik den Siedlern zu schaffen machte und auch Geheimnisse von dieser wurden aufgedeckt. Es ist alles in allem ein spannendes Jugendbuch, welches an einem ungewöhnlichen Ort spielt und ich hätte dem Buch liebend gern fünf Sterne gegeben. Allerdings mag ich es nicht, wenn Fragen offenbleiben und da mir das Ende zudem viel zu schnell und abgehackt war, damit meine ich den Epilog, muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser des Jugendbuchgenres, welches gerne einen spannenden Roman in der Zukunft, aber ohne Raumschiffe, lesen wollen.

  18. Cover des Buches Bailey - Ein Freund fürs Leben (ISBN: 9783453504011)
    W. Bruce Cameron

    Bailey - Ein Freund fürs Leben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Durch die Augen eines Hundes in vier Inkarnationen gesehen – Toby, Bailey, Ellie und Buddy – stellt sich Cameron den großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier?

    Die erste Erinnerung des Hundes kommt kurz nach seiner Geburt, als er herausfindet, dass die warmen, stinkenden Dinge, die sich neben ihm winden, seine Schwester und zwei Brüder sind und die große und schöne Gestalt mit der langen, wunderbaren Zunge seine Mutter. Sie leben ein wildes Leben, und verbringen die meiste Zeit damit, sich zu verstecken und nach Nahrung zu suchen. Eines Tages werden sie von Männern gefangen, die sie zu einem Gelände bringen, das Senora gehört und von anderen Hunden bevölkert ist. Er heißt Toby und liebt seine neue Welt mit Spielkameraden und Spielzeug und gutem Essen. Doch eines Tages werden alle Hunde von den Behörden in ein Tierheim gebracht, wo Toby eingeschläfert wird. Als er in den Schlummer versinkt, durchströmte ihn die Traurigkeit, die er von Senora beim Abschied gespürt hat. Am liebsten hätte er die gute Frau in seinem letzten Augenblick von oben bis unten abgeschleckt, um sie glücklich zu machen.  Den eines war ihm klar: „Dass ich sie zum Lachen gebracht hatte, war das Wichtigste, was ich je getan hatte.

    Wenn ich es recht bedachte, war es das Einzige, was meinem Leben einen Sinn gab." (S. 56)

    Nach einiger Zeit kam er als Neugeborener, in einem Käfig mit einer größeren und helleren Mutter und sieben Geschwistern zurück. Eines Tages öffnet er mit seinen kleinen Zähnen und Pfoten ein Tor, so wie er es von seiner Mutter, aus seinem ersten Leben gelernt hatte. Ohne zu zögern, macht sich der Welpe auf den Weg. Er wird von einer Frau gerettet, die ihn nach Hause zu ihrem kleinen Sohn Ethan bringt. Sofort entbrennt eine innige Verbindung zwischen Hund und Jungen. „Bislang hatte ich keine Ahnung gehabt, dass solche Jungs überhaupt existieren, aber jetzt fand ich sie einfach toll!“ (S. 71) Schon bald war dem Hund, der nun Bailey hieß, klar: „Mit diesem Jungen zusammen zu sein und ihn zu lieben, war der wahre Sinn meines Lebens.“ (S. 79)

    Die erste Zeit mit dem Jungen war für Bailey eine verwirrende Erfahrung Er lernt neue Wörter und neue Aufgaben, wie das Ablecken des Geschirrs, wenn Mama nicht zusieht. Aber seine Hauptaufgabe ist Ethan: „...das Leben mit dem Jungen war mein ganzer Lebenszweck. Und dann ändert sich das Leben unweigerlich – etwas, das man „Schule“ nennt. Aber sie verbringen die Sommer auf der Farm, wo Oma Bailey braucht, um ihre Kochkünste zu testen. Er kann mit dem Jungen umherstreifen und lernt ein neues Spiel. Dabei muss er Ethan immer wieder aus dem Farmteich ziehen. Eines Tages, nachdem Ethan auf dem College ist, stellt Bailey fest, dass er im Sterben liegt. Den Tod fürchtet er nicht – denn er war ein guter Hund gewesen. 

    Erneut wacht Bailey als Welpe auf und wundert sich, warum er wiedergeboren wurde, diesmal als deutscher Schäferhund. Ellie, wie Bailey jetzt heißt, wird ein Such- und Rettungshund. Sie erkennt, dass ihr neuer Zweck nicht nur darin besteht, Menschen zu finden, sondern sie zu retten. Selbst nachdem sie in den Ruhestand getreten ist, hat sie noch weitere Aufgaben zu erledigen, einschließlich einer, die sie dazu zwingt, das Teichspiel mit dem Jungen im Ernstfall umzusetzen. Als Ellie das Ende ihres Lebens erreicht, ist sie mit sich im Reinen. So ist sie ziemlich überrascht, als sie zu ihrer neuen Mutter hochstarrt, die ein großes, schwarzes Gesicht und eine warme rosa Zunge hat. Es ergibt keinen Sinn. „Was, um alles in der Welt, konnte noch geschehen, das meiner Wiedergeburt als Welpe einen Sinn gab?"  (S. 282) 

    Nun beginnt sein letztes Abenteuer als Buddy und er entdeckt seine wahre Bestimmung. Alles, was er in seinen bisherigen Leben gelernt hat, vom Schnorren nach Essen bis hin zum Finden und Retten, ergab schlussendlich einen Sinn.

    Bruce Cameron hat ein erstaunliches Buch geschrieben. „Bailey ein Freund fürs Leben“ ist von sanftem Witz, Würde, Traurigkeit und Liebe durchdrungen. Der Autor lässt uns die Magie der Hund-Mensch-Bindung spüren: „Es gab einfach kein besseres Gefühl auf der Welt, als von meinem Jungen umarmt zu werden.“ Wenn der Zweck eines Hundes darin besteht, Menschen zu lieben und ihnen beizubringen, wie man bedingungslos liebt; Wenn Liebe ein Verb ist, dann sind Toby, Bailey, Ellie und Buddy wirklich Blindenhunde in Aktion.

  19. Cover des Buches Haut (ISBN: 9783442475445)
    Mo Hayder

    Haut

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Eine Leiche wird gefunden, es scheint eindeutig, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Doch Detective Caffery ist nicht überzeugt und als ein zweiter, ähnlicher Fall auftritt, ist er überzeugt, mit einer Mordserie zu tun zu haben. Auch Polizeitaucherin Flea Marley ist in einem Alptraum gefangen. Denn im Kofferraum ihres Wagens entdeckt sie eine Tote – eine Frau, nach der die Polizei fieberhaft sucht. 


    Rückblickend kann ich irgendwie gar nicht sagen, worum es genau in dem Buch ging. Es gab soviele Plots, ich bin mir grade einfach nicht sicher bin, welcher davon die Hauptrolle einnimmt.

    Wir haben die vermeintliche Suche nach der vermissten Sportler-Freundin Misty Kitson.

    Die zwei Selbstmorde, die offenbar doch keine Selbstmorde zu sein scheinen.

    Die Geschehnisse mit dem übernatürlichen Wesen Tokoloshe.

    Marleys Hochseilakt, ihren Bruder zu schützen und gleichzeitig nicht des Mordes verdächtigt zu werden.

    Und und und...


    Es war einfach viel zu viel. Zu viele Handlungen, zu viele Schauplätze, zu viele Geschehnisse, zu viele Richtungen, zu viele Personen. Mir hat ein roter Faden gefehlt, die gesamten Inhalte wurden irgendwie zusammengewürfelt. 

    Mit Caffery oder Marley konnte man sich jetzt auch nicht unbedingt identifizieren. Beide bleiben so oberflächlich, dass ich das Gefühl hatte, alles nur von Außen zu betrachten.

    Auch der Abschluss hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. Zum einen war er so konfus, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Zum anderen sind einfach viel zu viele offene Fragen zurückgeblieben, die zum konkreten Verständnis beigetragen hätten.


    Daher von mir definitiv einen Daumen runter.

  20. Cover des Buches Das Haus, das in den Wellen verschwand (ISBN: 9783956390678)
    Lucy Clarke

    Das Haus, das in den Wellen verschwand

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Julja95

    First of all: Das Buch hat mein Fernweh nicht gerade gemildert.

    Ansonsten hat es mich bis ca. 80% der Handlung aufgeregt. Immer diese Teaser, immer auf die selbe Weise, fast schon im selben Wortlaut. Und dann ist der Plot nicht mal überraschend. Und Lana, die schlimmste von allen: Weiß alles besser, ist das selbsternannte Opfer, hört nichts und niemandem zu, kann sich in absolut keinen hineinversetzen und zieht dauernd über ihre beste Freundin her. Kitty tat mir einfach nur leid. Die Autorin hätte die Kulisse und das Miteinander viel schöner und nachvollziehbarer gestalten können, wenn sie Lana nicht so viel hätte jammern lassen.

    Es ist eine leichte Lektüre und könnte als nettes Urlaubsbuch durchgehen, wenn da nicht der leicht düstere Touch wäre.

  21. Cover des Buches Flut (ISBN: 9783963622151)
    Dani Pettrey

    Flut

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum christlichen Thriller:

    Flut


    Inhalt in meinen Worten: 

    Wenn man, so wie Gabby, eine Enthüllungsgeschichte bringt, muss man damit rechnen, zu sterben. Obwohl Gabby beschützt wird, sterben Menschen, doch warum und was hat das alles wirklich mit ihr zutun, und was ist, wenn das Herz das du verschenkt hast, plötzlich viel zu intensiv schlägt und du das schlimmste durchleben musst, rennst du dann weg? Finn Walker musste erkennen, das sein Herz nicht mehr nur für ihn schlägt und das eine Person, die ziemlich widerspenstig ist, zu beschützen, manchmal mehr erfordert als nur bei ihr zu sein. 

    Wie sich das Dilemma auflöst? Lesen.


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    Als ich mit dem Buch startete, dachte ich permanent, ohje das ist ein Nachfolger von einem anderen Band, irgendwie fehlen mir zu viel Informationen und richtig hinein finden wollte und konnte ich irgendwie auch nicht so schnell wie ich das gebraucht hätte, doch irgendwie wollte ich nicht aufgeben, und so landete ich irgendwann tatsächlich am Ende der Geschichte und bin froh das der Nachfolger schon heraus ist, sonst wäre es hart so lange zu warten, wie es mit den Charakteren weiter geht. Auch wenn ich vom ersten Buch erst einmal mächtig erschlagen bin, denn das hatte ich selten, das ich dachte, das mir ein Vorgänger fehlt und ich nicht wirklich schnell in die Geschichte fand.


    Thriller?

    Das Buch hat einige Stellen, wo ich dachte, das ist ein echter guter Thriller, immer passiert etwas und immer dann wenn man gerade mal aufgeatmet hat, dennoch fehlte es mir irgendwie an Überraschungen, ich hatte zu schnell schon die Lösung im Kopf. Trotzdem als ein Einsteigerthriller ist das Buch wirklich klasse.


    Spannung:

    Teilweise, auch wenn ich ahnte wie es ausgeht, hatte das Buch echt einen extrem hohen Spannungslevel, der aber immer wieder auch für mich wieder abgelassen hatte und ich deswegen erst wieder neu hinein finden durfte und musste. Doch irgendwann am Ende angekommen war ich ganz schön verschwitzt und meine Fingernägelchen litten ein wenig, gerade als ich mich in einem Haifischkäfig befand. 


    Charakter:

    Ich hatte das Gefühl Zeit mit den Charakteren nicht verbracht zu haben, die ich gebraucht hätte um richtig warm mit ihnen zu werden. So hatte ich wie schon erwähnt auch das Gefühl es gibt eine Geschichte vor dieser Geschichte die ich nicht kenne. Dennoch konnte ich mich dann doch irgendwann auf Gabby, Finn, und all die anderen Charakter einlassen, am meisten berührt hatte mich dann aber wohl Finn, weil er deutlich zeigte wie es ihm geht und was er wegen Gabby, die ziemlich das Gegenteil von dem machte, was man ihr sagte, alles auf sich nehmen musste. So bahnt sich am Ende auch fast ein gebrochenes Herz an. 


    Gesamt:

    Ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit mit den Charakteren gehabt zu haben, da diese mir irgendwie zu kurz kamen, und ich einfach das Gefühl hatte es gibt ein Buch vor diesem Buch. Die Spannung war meist auf einem sehr hohen Niveau und hatte hin und wieder kleinere bis mittlere Tiefen, ansonsten war es ein gut umgesetztes Buch, das Lust macht, das man den Nachfolger vom Buch liest. Wer jedoch schon öfters Thriller las, wird hier merken, das es teilweise zu einfach gelöst wurde. 


    Bewertung:

    Ich gebe der Geschichte vier Sterne. Denn auch wenn es kleinere Tiefen in der Spannung gab, und ich das Gefühl hatte, die Charakterarbeit litt ein wenig, unterhielt mich das Buch, konnte mich an dem ein oder anderen Punkt berühren und lud mich ein, in eine Welt voller Gefahren, mit der richtigen Prise Glauben. 


  22. Cover des Buches Der Ruf der Wellen (ISBN: 9783453358782)
    Nora Roberts

    Der Ruf der Wellen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Die junge Meeresarchäologin Tate und der Taucher Matthew haben eine gemeinsame Leidenschaft: die Suche nach verborgenen Schätzen. In den türkisfarbenen Wellen der Karibik wollen sie in einem Wrack ein geheimnisvolles Amulett finden, dem magische Kräfte zugeschrieben werden. Doch ein schrecklicher Unfall zerstört ihre aufkeimende Liebe. Jahre später begegnen sie sich wieder, und noch einmal tauchen sie gemeinsam ab – in gefährliche Gewässer und widersprüchliche Gefühle …


    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend aber auch sehr interessant geschrieben. Man bekommt direkt Lust auf Schatzsuche zu gehen. Teilweise war es mir etwas zu langatmig aber trotzdem hat es mir gut gefallen. 

  23. Cover des Buches Der Bornholm-Code (ISBN: 9783920793429)
    Thorsten Oliver Rehm

    Der Bornholm-Code

     (81)
    Aktuelle Rezension von: LimitedEdition

    Wow, welch ein Debüt! Mit dem "Bornholm-Code" ist dem Autor ein fulminantes Werk gelungen, das nicht nur authentische Charaktere und actionreiche Szenen, sondern auch jede Menge faszinierende Tauchszenen und detailliert recherchierte Hintergründe enthält, die mich gefesselt haben. Ob es jetzt zum Tauchen oder der Geschichte um den Nibelungen-Schatz war. Und immer wieder, wenn man dachte, dass man weiß, wie es weitergeht, hatte der Autor eine neue Überraschung parat. Obwohl das Buch recht lang ist, hatte ich es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

  24. Cover des Buches Wilde Wasser (ISBN: 9783868274844)
    Dani Pettrey

    Wilde Wasser

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dani Pettrey hat ein packendes Alaska-Abenteuer, absolut glaubwürdig, spannend und in einem guten Tempo geschaffen. Von Anfang an war das Setting lebendig und dieTauchszenen wirken sehr authentisch auf mich. Auch die Hauptprotagonisten finde ich gut charakterisiert: Bailey Craig hat eine schwere Last aus ihrer Vergangenheit zu tragen, aber sie ist klug und hat keine Angst zu kämpfen, wenn es notwenig wird und Cole McKenna ist ein erstklassiger Held, der sich der Familie und seinen Prinzipien verschrieben hat und der tut, was getan werden muss. 

    Lesern, die gern Romantic-Suspense lesen, denen kann ich dieses Buch empfehlen. Mich hat es gut unterhalten und so vergebe ich auch gern 4 von 5 Sterne.

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