Bücher mit dem Tag "tausch"
33 Bücher
- S.J. Kincaid
Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
(408)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Anfang des Buches hat mich wirklich gepackt. Die Geschichte nimmt sich Zeit, die verschiedenen Familien und ihren teilweise ziemlich komplexen Hintergrund vorzustellen, ohne dabei gehetzt zu wirken. Besonders gelungen fand ich, wie erklärt wird, was Diabolics überhaupt sind, wie sie erschaffen werden und wie ihre Prägung funktioniert. Dadurch ist die Beziehung zwischen Nemesis und ihrer Schutzbefohlenen Sidonia von Anfang an nachvollziehbar – da musste später nichts mehr mühsam nachgereicht werden. Auch Nemesis' Vorbereitung auf ihren Aufenthalt am imperialen Hof hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hier hatte ich das Gefühl, dass auf etwas Großes hingearbeitet wird.
Genau deshalb war die Enttäuschung danach umso größer. Für mich verlor die Geschichte spürbar an Spannung. Die Intrigen, auf die der imperiale Hof eigentlich hinauszulaufen schien, bleiben erstaunlich blass. Es gibt Machtspiele, ja – aber sie wirken eher wie Dekoration als wie der Motor der Handlung. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte. Dass Nemesis Gefühle für Tyrus entwickelt, konnte ich zu keinem Zeitpunkt wirklich nachempfinden. Die Entwicklung blieb für mich zu sprunghaft und emotional zu wenig greifbar. Entsprechend hat mich dieser Teil der Geschichte kaum berührt.
Dabei liegt genau hier eigentlich die spannendste Idee des Romans. Eine künstlich erschaffene Diabolic sollte nur einen einzigen Menschen lieben: die Person, auf die sie geprägt wurde. Dass Nemesis dieses Grundprinzip durchbricht, ist innerhalb dieser Welt etwas völlig Neues. Eigentlich ein Gedanke, der viele Fragen aufwerfen müsste – über Identität, freien Willen oder darüber, was Liebe überhaupt ausmacht. Das Potenzial ist riesig. Leider macht der Roman daraus für meinen Geschmack viel zu wenig.
Und dann das Ende. Dass es relativ offen gehalten ist, hat mich gar nicht gestört. Irritiert hat mich vielmehr, dass sich am Ende kaum noch echte Fragen stellen. Nachdem ich später gelesen habe, dass das Buch ursprünglich als Einzelband geplant war, ergab das plötzlich Sinn. Genau so fühlt sich der Abschluss nämlich auch an: rund genug, um für sich allein zu stehen.
Für mich endet die Geschichte deshalb genau hier. So, wie sie ursprünglich offenbar auch gedacht war.
- Julie Clark
Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
(524)Aktuelle Rezension von: GinnyliestClaire führt nach außen ein perfektes Leben: Sie ist mit einem einflussreichen, reichen Politiker verheiratet und hat scheinbar alles, was man sich wünschen kann. Doch in Wahrheit ist Ihr Mann gewalttätig und kontrolliert jeden Bereich ihres Lebens. Claire will ihn verlassen, doch ihr sorgfältig geplanter Fluchtversuch scheitert im letzten Moment.
Am Flughafen begegnet sie Eva, einer fremden Frau, die ebenfalls vor ihrem Leben fliehen möchte. Kurzentschlossen tauschen die beiden ihre Flugtickets und damit ihre Identitäten. Claire fliegt nach Kalifornien, Eva übernimmt ihren Flug nach Puerto Rico. Doch dann stürzt das Flugzeug nach Puerto Rico mit Eva an Bord ab, Claire gilt offiziell als tot. Damit scheint für Claire ihr neues Leben beginnen zu können. Doch als sie in Evas Haus ankommt, merkt sie schnell, dass die Frau, deren Identität sie angenommen hat, ein dunkles Geheimnis hatte.
„Der Tausch“ ist ein psychologisch spannender Thriller, der vor allem durch seinen cleveren Aufbau überzeugt. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven erzählt: Während wir Claire in der Gegenwart begleiten und verfolgen, wie sie immer tiefer in Evas Leben eintaucht, erfahren wir auf der zweiten Zeitebene Stück für Stück, was Eva bis zum Tag des Tausches erlebt hat und warum auch sie ihr bisheriges Leben hinter sich lassen möchte. Nach und nach setzen sich so die einzelnen Puzzleteile zusammen.
Ich habe mit Claire mitgefiebert und so sehr gehofft, dass ihr die Flucht gelingt. Gleichzeitig fand ich auch Evas Geschichte berührend. Das Ende fand ich gut und stimmig und vor allem realistisch.
Mein Fazit: Ein spannender und unvorhersehbarer Pageturner für alle, die psychologische Spannung lieber mögen als blutige Morde. Absolute Leseempfehlung! - Mara Erlbach
Die Gabe des Winters
(154)Aktuelle Rezension von: BombenLPDie Gabe des Winters... Uff...
Ich hab das Buch wegen dem interessanten Rückentext und dem Cover gelesen und war recht erwartungsvoll. Und anfangs wurden meine Erwartungen auch erfüllt, teils sogar übertroffen.
Wir beobachten Nuria, ihren Bruder Justor und später auch den Herrscher des Landes, Lord Tarik, aus ihren jeweiligen Perspektiven mit seltenen Auftritten von anderen Perspektiven. Die Perspektivenwechsel sind verständlich und angemessen umgesetzt, wenn auch manchmal etwas... merkwürdig.
Nuria wohnt im Land Ares, welches seit Jahren in einem Ewigen Winter gefangen ist. Der Herrscher, Lord Tarik, hat das Volk im Stich gelassen und die Magie, die im Land allgegenwärtig war, verboten. Im Endeffekt lebt dieser Herrscher davon, dass er seinem Volk jede Hoffnung nimmt. Und das (Spoilerwarnung) auch nur, weil er seine eigene Trauer nicht überwindet bekommt!
In einem unbedachten und verzweifelten Moment bricht sie das Verbot, Wild zu jagen (dieses ist Lord Tarik vorbehalten) und tötet ein Reh. Der Lord bemerkt das natürlich und will sie hinrichten, wie das Gesetz es gebietet. Ihr Bruder Justor, der sie kurz vorher aufgespürt hat, hilft ihr bei der Flucht, doch diese misslingt. Tarik holt sie ein und droht, die beiden zu töten, bis er Nuria näher betrachtet und sich dann plötzlich umentscheidet.
Er nimmt sie mit in die Burg. Später wird ihr eröffnet, dass ihre Gemahlin, entgegen dem allgemeinen Volksglauben, verstorben sei. Und sie, die Miriam absolut gleich sieht, soll sie nun ersetzen. Und natürlich kommt es wie es kommen muss, sie verliebt sich nach und nach in ihn. Doch wird Tarik auch erweichen, um ihr zu gefallen?
Der Anfang war... nett. Ich kam einigermaßen ins Buch rein und die Prämisse war... vielversprechend. Nuria fühlt sich mit der Geschlechterverteilung im Dorf nicht wohl. Anstatt im Dorf zu bleiben und auf die Kinder aufzupassen läuft sie lieber in den Schnee und sammelt Nahrung. Mir gefällt es immer sehr, wenn Frauen oder auch Männer auf Geschlechterrollen scheißen und das machen, was sie gerne machen. Daher mochte ich sie auch.
Justor war an und für sich verständlich geschrieben, auch wenn er viele dumme Fehler gemacht hat, weil er einfach zu viel Schiss hatte, seine Schwester zu verlieren. Wie gesagt, verständlich und auch wirklich gut gemacht. Einer der wenigen Figuren, die mich nicht genervt haben.
Tarik hingegen war mir von Anfang an unsympatisch. Ein Vollidiot, der seine eigene Trauer nicht überwinden konnte und das an seinem Volk auslässt und alles tut, damit sie ihre letzte Hoffnung verlieren.Die Mitte wurde immer besser. Wir lernen die Burg näher kennen und auch Tarik, sowie seine Vergangenheit und verdammt, aber Tarik wurde mir tatsächlich immer sympathischer. Wir lernen, dass auch er nur mit Trauer und Schmerz über seine vorherigen Fehler zu kämpfen hat. Und zugegeben, es ist schwer sich nicht in Bernsteinfarbenen Augen zu verlieren. (Nur nochmal zur Anmerkung, ich steh nicht auf Männer, aber ich kann es anerkennen, wenn sie halt einfach gut aussehen) Mit der Zeit kümmert er sich tatsächlich immer mehr um Nuria, verliebt sich regelrecht in sie.
Nuria wurde dafür leicht unsympathischer. Sie passte sich immer mehr an die Rolle einer Lady an, fing an die Kleider zu genießen, die sie sonst immer verabscheute. Ich bin nicht gerne der Feminist, aber da war ich dann doch etwas enttäuscht.
Bis dato war das noch wirklich gut geschrieben. In der Mitte kam ich immer leichter rein und fieberte regelrecht mit Nuria und den anderen, immer gespannt, wie es weitergeht.Dann kam das Ende. Die letzten 30 Seiten oder 40. Die haben für mich alles kaputt gemacht, ohne Witz. Auf 30 oder 40 Seiten hat Nuria gelernt, dass ihre Gefühle zu Tarik nur gespielt sein könnten, sie flieht aus der Burg, erfriert fast, wird von ihrem Bruder gerettet, stellt Tarik zur Rede, entdeckt Ungereimtheiten (Und da sind erst 20 Seiten vergangen), stellt die anderen wichtigen Figuren zur Rede, findet heraus, was wirklich mit Miriam passiert ist, befreit sie (denn sie ist eigentlich gar nicht tot), ihr Bruder findet dann noch ihre Mutter, ARGH! Ich rampage ja wirklich ungerne, aber diese letzten 30 Seiten haben mich fast wahnsinnig gemacht. Was da drin war, hätte man auch auf locker 150 Seiten strecken können und es wäre deutlich besser geworden.
Doch am aller meisten regt mich das Ende auf! (Falls ich das noch nicht gesagt habe, DICKE FETTE SPOILERWARNUNG!) Nuria schmeißt einfach alles weg, was ihr Leben ausgemacht hat, um eine Person vorzuspielen, die sie gar nicht ist! Aus Liebe! Klar, Liebe kann Berge versetzen, aber das ist doch wirklich einfach Schwachsinn. Nicht mal die Liebe ist es wert, dass man seine gesamte Person verleugnet und eine andere Person SPIELT! Das kann man mir doch nicht erzählen!
- Beth O'Leary
Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe
(245)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterLeenas Schwester ist gestorben, seit dem ist nichts mehr wie es war: Zerstritten mit der Mutter, Fehler im Büro und eine innere Leere. Als ihre Arbeitgeberin Leena eine zweimonatige Zwangspause vom Job in London verordnet, wird im Gespräch mit der geliebten Großmutter eine wunderbare Idee geboren. Warum nicht die Wohnungen und die Handys tauschen? Landleben in Yorkshire gegen die Großstadt London. Eileen ist mit Ende 70 noch extrem rüstig und ohnehin auf der Suche nach einem neuen Lover, da sind Leenas Mitbewohner und Freundinnen natürlich gerne behilflich. Während Eileen London unsicher macht und ihr Organisationstalent voll auslebt, übernimmt Leena in Hamleigh-in-Harksdale alle scheinbar harmlosen ehrenamtlichen Tätigkeiten ihrer Großmutter.
Die Handlung ist vorhersehbar, aber wirklich sehr niedlich. Ein Wolldeckenroman zum Abtauchen, mit allen Zutaten, die zu erwarten sind, inklusive vorwitzigem Hund. Viele kleine und größere Stolpersteine werden den zwei Frauen in den Weg gelegt, bis sich am Ende alles in Wohlgefallen auflöst und jede Figur im Roman bekommt, was sie verdient. Nach 444 Seiten klappen wir mit einem Seufzer das Buch zu und können sagen: "Hab' ich's doch gewußt!".
- Anja Ukpai
Rabenherz
(142)Aktuelle Rezension von: austrianbookie99Ok, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich mir, wie kann das schon fertig sein!?
Ist echt ein gutes Buch; es ist flüssig geschrieben; man möchte es nicht weglegen, aber das es schon hiermit fertig ist, ist schon schade.
Man möchte nämlich viel mehr wissen!
Viele Dinge werden gar nicht (richtig) erläutert!
Aus den Tagebüchern des Rabenlords
Sonntag, 05.September (im 600. Jahr n.V.)
Ich habe sie gesehen. Sie ist wunderschön.
Und sie ist so begabt.
Irgendetwas ist an ihr.
Etwas Geheimnisvolles, Unergründliches.
Ich kann es nicht beschreiben.
Ich möchte hinaus und sie ansehen.
Die ganze Nacht.
Sie ansehen bis zum Morgengrauen.
Diese Tagebuchsausschnitte sind mir oftmals ein Rätsel...
Manchmal komm ich einfach nicht richtig mit oder verstehe etwas nicht...vieles bleibt einfach im Verborgenem.
- Julie Caplin
Die kleine Bäckerei in Brooklyn
(152)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookMit "Romantic Escapes 2 Die kleine Bäckerei in Brooklyn" von Julie Caplin habe ich meine Reise durch die beliebte Wohlfühlreihe fortgesetzt - nachdem ich lange gezögert hatte, überhaupt einzusteigen. Über die Jahre sind mir die Bücher immer wieder begegnet. Die liebevoll gestalteten Cover haben sofort Fernweh geweckt, und die Idee, verschiedene Länder und Metropolen literarisch zu entdecken, fand ich reizvoll. Gerade deshalb, weil viele dieser Orte für mich vermutlich immer nur zwischen Buchseiten erreichbar bleiben werden.
Eingestiegen bin ich allerdings nicht mit dem Reihenauftakt, sondern mit "Das kleine Zuhause in Prag", das zufällig als Print bei mir gelandet ist. Es diente als Test, ob die Reihe für mich grundsätzlich funktioniert. Anschließend wollte ich die Bücher dann doch in der vorgesehenen Reihenfolge lesen und griff zu "Das kleine Café in Kopenhagen".
Schon dort zeigte sich ein wiederkehrendes Grundmuster: eine Frau bricht aus ihrem bisherigen Leben aus, landet in einer neuen Umgebung, trifft auf einen Mann mit Spannungen am Anfang, und am Ende stabilisiert sich alles in einer vorhersehbaren Romanze. Dieses Schema ist nicht per se schwach, es trägt die Reihe bewusst. Julie Caplin bedient genau dieses Segment von Wohlfühlromanen, die auf Atmosphäre, Kulinarik und romantische Verlässlichkeit setzen. Das gelingt handwerklich solide, wirkt nach mehreren Bänden aber zunehmend statisch, weil echte Variationen im Aufbau fehlen. Ich wünsche mir von der Autorin gelegentlich mehr Mut, vertraute Pfade zu verlassen und die Handlung in unerwartete Richtungen zu lenken.
„Die kleine Bäckerei in Brooklyn“ bestätigt dieses Muster, ohne es weiterzuentwickeln. Die Stimmung ist grundsätzlich warm und die Kulisse Brooklyn wird dekorativ genutzt, ebenso die kulinarischen Elemente rund um Backwaren und Alltag in einer Bäckerei. Trotzdem bleibt die Handlung über weite Strecken ereignisarm. Der Verlauf ist stark vorhersehbar und emotional kaum verdichtet. Spannung entsteht nicht, weil Konflikte früh absehbar und schnell aufgelöst werden.
Der Eindruck einer gewissen Austauschbarkeit verstärkt sich im Verlauf der Lektüre. Viele Szenen ziehen sich, ohne neue Dynamik aufzubauen. Prägnante Momente bleiben kaum hängen, wodurch der Roman schnell verblasst. Eine Ausnahme bildeten die Passagen rund ums Backen. Da ich selbst berufliche Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt habe und mich bis heute hobbymäßig damit beschäftige, konnte ich diesen Teil der Geschichte besonders genießen. Die Beschreibungen von Torten, Gebäck und dem Alltag in der Bäckerei hatten für mich deutlich mehr Charakter als manche Figur des Romans.
Sophie als Protagonistin bleibt insgesamt blass. Ihre Entwicklung wirkt schematisch, ohne erkennbare innere Reibung oder Kontur. Als Hauptfigur hätte ich mir mehr Ecken, Kanten und Persönlichkeit gewünscht. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, sie lediglich durch die Handlung begleitet zu haben, ohne sie wirklich kennenzulernen. Mit ihr fehlte mir der emotionale Anker, der mich stärker an die Geschichte gebunden hätte. Statt Nähe zur Figur entsteht eher Distanz, weil ihre Entscheidungen vorhersehbar bleiben und kaum psychologische Tiefe entfalten.
Nach dem Ende blieb bei mir vor allem Gleichgültigkeit zurück. Ich könnte nicht einmal sicher sagen, welcher Nebencharakter möglicherweise im nächsten Band ins Zentrum rückt. Im Moment verspüre ich auch nicht das Bedürfnis, das sofort herauszufinden. Nach mehreren Büchern brauche ich erst einmal Abstand von der Reihe. Ganz abgeschlossen habe ich mit ihr allerdings nicht. Besonders der Italien-Band reizt mich nach wie vor sehr. Vielleicht führt mich meine literarische Weltreise irgendwann doch wieder zurück zu Julie Caplin.
©2026 adlatb
- T. M. Frazier
King - Er wird dich besitzen
(194)Aktuelle Rezension von: isis_bookshelfIch bin gerade durch mit dem Buch und muss erstmal versuchen meine Gedanken zu sortieren. Ich war während des Lesens immer wieder hin und her gerissen zwischen "mag ich es oder mag ich es nicht", aber schneller als ich gucken konnte hing in an den Seiten und das Ende hat mich extrem überrascht.
Schreibstil:
Vorweg: Die Story wird sehr ungemütlich und der Schreibstil ist auch eher derb, abschätzig etc. Ich liebe Dark Romance Romane, daher habe ich damit eigentlich kein Problem, aber anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Es kam zu Beginn zu aufgesetzt rüber, aber irgendwann habe ich darüber garnicht mehr nachgedacht. Desto näher man King und sein Umfeld kennenlernt desto besser passt es. Erzählt wird die Story aus der Sicht von King und Doe.Das Setting, die Welt, die Vergangenheiten und die grundsätzliche Stimmung im Buch sind düster, hart und erbarmungslos. Und doch hat der/die Autor*in es geschafft, dass ich dort bleiben wollte. Durch Preppy (Kings Kumpel) hat die Story auch echt eine gute Prise Humor, die alles nochmal aufpeppt.
Zum Inhalt
Durch den Klappentext habe ich mich ein bisschen in die Irre leiten lassen, da ich dachte, dass es viel um den MC gehen wird bzw. King ein Teil davon ist, ist er nicht kann ich an dieser Stelle sagen. Ein MC spielt eher eine untergeordnete Rolle und es ist auch kein Club der symphatischen Art (soweit ein MC das sein kann).
Das Buch hat mich zwischendurch echt in meiner Meinung schwanken lassen, aber irgendwie konnten Doe, King und Preppy mich von sich überzeugen. Auch, wenn ich alle drei an verschiedenen Stellen immer mal fragen wollte, was mit ihnen eigentlich nicht stimmt :DZurückblickend passiert so viel innerhalb der Handlung, dass es mir gerade echt schwer fällt alles gut, präzise und ohne Spoiler zusammenzufassen. Es ist irgendwie eine Mischung aus allem: heiß, spannend, faszinierend, verwirrend, zum verzweifeln, überraschend.
Zu den Protas
Zu allen Charakteren kriegen wir Hintergrundstory, zu Does natürlich am wenigsten, da ihre Herkunft bis kurz vor Ende unbekannt bleibt.
King: ...ist gefährlich, heiß, verschlossen, beschützerisch, skrupellos, missverstanden, dominant, fürsorglich und ehrgeizig. Er ist ein Bad Boy durch und durch, was nicht heißt. dass er nicht fähig ist zu lieben. Denn es gibt zwei Menschen, die ihm besonders wichtig sind in seinem Leben und für die er alles tun würde. Doch irgendwann muss er sich zwischen einen von ihnen entscheiden ;)
Wie viele männliche DR Prota, hat auch King eine beschissene Kindheit. Doch eins wusste er schon immer, er wollte immer sein eigener Boss & als er Preppy trifft hat er den perfekten Partner gefunden.Doe: ...ist geheimnisvoll, redet ohne nachzudenken, ist temperamentvoll, verzweifelt, verwirrt und ohne King verloren. Sie ist die Frau ohne Gedächtnis. Durch ihren Gedächtnisverlust lebt sie auf der Straße und hat es nicht leicht. Was ihr häufig zum Verhängnis wird ist vorallem ihr Vorlauter Mund. Sie wurde mir von Kapitel zu Kapitel immer symphatischer, auch wenn ich am Anfang nicht so sicher war, ob ich mit ihr warm werden würde. Und, wenn sie sich von ihrer selbstbewussten Art zeigt, mag ich sie echt am liebsten.
Preppy: ...ist für mich der heimliche Star der Geschichte und ich liebe diesen verrückten Kerl, auch wenn er an einigen Stellen sehr drüber sein kann :D Auch, wenn er echt besseres in der Storyline verdient hätte. Über diesen einen gewissen Punkt bin ich immer noch sauer und schmolle (manche werden es verstehen).
Entwicklung der Beziehung
Besonders zum Anfang war ich sehr überrascht über ein, zwei Wendungen zwischen den beiden. Danach wachsen die beiden mit Höhen und Tiefen nach und nach zusammen. Also nach sehr unangenehmen Höhe und tiefen, es ist nicht so rosa rot, wie es sich anhört :D Und das Ende hat mich dann nochmal aus der Bahn geworfen. Ich hasse King immer noch dafür.
Fazit:
Das Buch konnte mich doch besser packen als ich erwartet hatte. Das Ende hat mich tatsächlich sehr überrascht. Der Schreibstil war nicht schlecht, aber ich glaube ich habe mich eher daran gewöhnt :D ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. - Emily Henry
Verliebt in deine schönsten Seiten
(110)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhJanuary hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere Schriftsteller, den sie von früher kennt...
Das Cover von "Verliebt in deine schönsten Seiten" hat zarte, eher blasse Farben. In der Mitte in einem Kreis sitzen die beiden Protagonisten, jeweils mit Laptop, Bücher fliegen herum und ein Füller hat den Kreis gezogen. Das ist ein unauffälliges Cover, aufgrunddessen ich nicht unbedingt den Klappentext gelesen hätte. Der Titel hat mir sehr gut gefallen.
Emily Henry kann schreiben und weiß, wie Liebesgeschichten gehen. Aber insgesamt bleibt der Roman so blass wie die Farben auf dem Cover. Es ist genügend Spice im Buch, um manche Leserin heiß zu machen, aber ich war aufgrund des Hypes um dieses Buch ehrlich gesagt enttäuscht. In einem anderen Roman wurde es als das schönste Buch überhaupt bezeichnet, was mich neugierig gemacht hat. Aber diese hohe Erwartung hat der Roman leider nicht erfüllt. Die Geschichte war nicht schlecht, es war gut geschrieben und hatte interessante Charaktere, aber ich verstehe den Hype nicht. Es war schnell klar, wie es mit January und Gus enden wird, die üblichen Verwicklungen, ein nettes Buch für zwischendurch, mehr nicht. - Jojo Moyes
Mein Leben in deinem
(66)Aktuelle Rezension von: GothicQueenMittlerweile bin ich ein richtiger Fan von den Romanen von Jojo Moyes geworden - auch wenn ich noch keins gelesen, sondern alle "nur" als Hörbuch gehört habe. So auch "Mein Leben in deinem" und ich wurde wieder nicht enttäuscht.
In diesem Buch geht es um die beiden Frauen Nisha und Sam. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Sam wächst im Alltag alles über den Kopf und sie wünscht sich nichts mehr, als ein unbeschwertes Leben. Nisha ist eine Frau von Welt, die durch den Status ihres Mannes zu etwas gekommen ist, was sie vorher nicht war. Sie weiß wie es ist, nichts zu haben und da möchte sie nie wieder hin. Doch das Schicksal ist da anderer Meinung: Rein zufällig treffen beide Frauen unbewusst im Fitnessstudio aufeinander und vertauschen ihre Taschen. Sam geht mit Nisha's Tasche heraus. Als sie es bemerkt, ist es zu spät, um die Tasche am gleichen Tag zurückzubringen. Sie gerät unterwegs in "Kleidungsnot" und zieht notgedrungen die Chanel-Jacke und die High Heels aus der Damentasche an mit dem festen Vorsatz, dass dies eine absolute Ausnahme ist. Dann wird sie plötzlich gesehen von ihrem Umfeld und sie hat auf Anhieb Erfolg...
Nisha hingegen ist alles andere als begeistert, als sie den versehentlichen Taschentausch bemerkt. Mit den schmuddeligen Sportschuhen will sie sich eigentlich nicht sehen lassen, doch es kommt wie es kommen muss: Das Omen der billigen Schuhe schlägt sich auch in ihrem Leben wieder und prompt setzt sie ihr Ehemann vor die Tür. Ohne, dass sie ihre Kleidung mitnehmen kann. Sie ist wie vor den Kopf geschlagen und weiß auch gar nicht wieso sie jetzt ohne Erklärung vor dem Nichts steht. Sie geht zu einem Anwalt, doch um den bezahlen zu können, braucht sie Geld. Geld, das sie nicht hat. Also nimmt sie einen Job in einem Hotel an. In dem Hotel, in dem ihr Mann abgestiegen ist und plötzlich mit einer anderen Frau lebt. So will sie ihn zur Rede stellen, was ihr auch gelingt. Er hat eine Bedingung: Sie soll ihm ihre High Heels bringen - die High Heels, die sich in der vertauschten Tasche befanden. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und sie versucht die Frau ausfindig zu machen, die ihre Schuhe hat, damit sie an ihr altes Leben zurückkommt.
Bei dem ganzen Trubel lernen die beiden Frauen natürlich vieles und was ich am schönsten fand, war der enge Zusammenhalt der Frauen, der sich im Zeitverlauf ergeben hat. Frauen, die sich kennenlernen und sich spontan füreinander einsetzen, um gemeinsam stärker zu sein - das hat mir besonders gut gefallen und deshalb (und aus vielen weiteren Gründen, die das Buch so schön und lesbar machen) hat das Buch dann auch meiner Meinung nach fünf Sterne verdient.
Das Hörbuch wurde wieder von Luise Helm gesprochen. Ich mag alle Hörbücher, die sie spricht, da sie eine wirklich sehr angenehme Stimme hat.
- Andrew Michael Hurley
Loney
(91)Aktuelle Rezension von: SarahBIch muss vorweg sagen: Komplett habe ich die Geschichte wohl nicht verstanden. Das macht aber nichts, da ich glaube, dass das in Teilen auch so gewollt ist. Nicht auf alles wird in diesem Roman geantwortet, viel bleibt im Dunklen, vage angedeutet, der Phantasie überlassen.
Das Buch ist kein Horrorbuch, aber dennoch lassen einen die mystischen, teils mysteriösen Vorkommnisse schaudern. Die außergewöhnliche Sprache tut ihr Übriges, damit man denkt: nein danke, bei dieser Pilgerreise möchte ich nicht gerne dabei sein.
Das Buch ist ganz sicher kein Urlaubs-oder Wohlfühlbuch. Es regt zum Nachdenken an, ich denke jetzt manchmal noch an dieses Buch zurück und habe es auch schon zweimal gelesen. Es hinterlässt etwas beim Leser, was bei mir nicht viele Bücher schaffen. Außergewöhnlich geschrieben, ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Der Auto erschafft eine unheimliche Atmosphäre und man weiß nie so ganz genau, was Einbildung ist, was Realität und was dazwischen liegt. Eine eindrucksvolle Geschichte, die unter die Haut geht. Klare Empfehlung ( nur nicht für den Strand :) ).
- Sara Belin
The Millionaire's Game: Zwillinge küssen besser
(13)Aktuelle Rezension von: Astrid_WirgerDanke an #NetGalley für das Rezensionsexemplar #TheMillionairsGame Nette Geschichte um Zwillingsbrüder, die für eine Woche ihr Leben mit einander tauschen und sich dabei jeweils in eine Frau verlieben. Unterschiedlicher könnte das Leben der beiden nicht sein, der eine Millionär und der andere ein einfacher Barkeeper. Ist ja klar das das nicht gut ausgeht oder vielleicht doch? So richtig mitgerissen hat mich der Roman leider nicht. Daher nur ⭐️⭐️⭐️ Drei einhalb Stunden Lesezeit erwarten euch. - Jay Kay
Der Dachs, der Wind und das Webermädchen
(53)Aktuelle Rezension von: LiaGunaDieses Buch ist wahrhaftig ein Schatz. Herrlich kurz und bezaubernd geschrieben, werden die alten Geschichten um Geister und Legenden des alten Japan wieder zum Leben erweckt. Der Dachs, der Wind und das Webermädchen geschrieben von Jay Kay ist eine Bereicherung für alle Begeisterten alter japanischer Sagen.
Das Schicksal des Dorfes Asuka liegt in den Händen des einfachen Webermädchens Ayumi. Sie lebt friedlich mit ihrem Vater und ihrer Großmutter zusammen, bis eines Tages der Winter ausblieb und die Ernte gefährdet wird. Nun macht sich Ayumi auf den Weg um ihrem Dorf aus dieser Not zu helfen. Jedoch schlägt das Schicksal immer wieder zu und am Ende muss sich Ayumi gegen einen hasserfüllten Dachs, einen hinterlistigen Fuchs und einen fressgierigen Drachen stellen um ihr Dorf zu retten.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich ein großer Fan der japanischen Kultur bin und ganz besonders wie dort die Geisterwelt verehrt wird. Diese Geschichte hat mich keinesfalls enttäuscht, sondern bereichert. Ich mochte sehr die Schnelllebigkeit in der Geschichte. Es wurde alles wichtige erzählt ohne sich groß in Details zu verlieren. Die besondere Verschmelzung der Menschenwelt und der Geisterwelt fand ich sehr ansprechend, da es als völlig normal dargestellt wird, dass es Geister, Oni und Kami in der Welt der Menschen gibt. Angenehm zu lesen und sehr schöner Schreibstil.
Und zum Schluss, noch ein besonderer Genuss! Ein Gedicht, welches im Duktus vergangener Epochen geschrieben wurde und deren Zauber mich ganz besonders mit sich nahm.
- Julia McKay
The Holiday Switch
(52)Aktuelle Rezension von: Sandra_PennoDiese RomCom hat mich von Anfang an gefesselt.☺️ Die Erlebnisse von Holly und Ivy, die sich in abwechselnden Kapiteln abspielen, und die Kontraste zwischen Winterpanorama und Sommerparadies, sind für mich sehr faszinierend und machen viel Spaß beim Lesen. Durch die bildliche Beschreibung konnte ich mich sehr gut in das Erlebte hineinversetzen.
Für Fans von ,Liebe braucht keine Ferien‘ und allen die romantische Komödien mögen, die sowohl in winterlicher Schneelandschaft, als auch in sommerlicher Sonnenkulisse spielen. - Anke Maiberg
Vorübergehend verschossen
(69)Aktuelle Rezension von: Ni_ChiIn den letzten Zügen ihrer Hochzeitsvorbereitung liegt Nelli. Sie kann es kaum erwarten, endlich ihren Tim zu heiraten.
Der hat jedoch nichts besseres zu tun, als sich beim Jungesellenabschied spontan abzusetzen und überraschend in Vegas aufzuwachen. Verheiratet. Aber nicht mit Nelli, sondern mit seiner Jugendfreundin Doro. Jetzt ist guter Rat teuer - wie gut, dass es noch einen Zwillingsbruder gibt.
Felix ist nicht begeistert, will aber die Situation für Tim und natürlich die Hochzeit retten. So tritt er mit Nelli als Tim vor den Traualtar und geht später dann auch noch auf Hochzeitsreise.
Nelli wundert sich zwar etwas, entdeckt aber gerade während der Hochzeitsreise nach Italien neue Eigenschaften an ihrem Mann, die sie noch mehr für ihn einnehmen und ihn tatsächlich zum richtigen Traummann werden lassen. Der falsche Ehegatte findet seine Angetraute ebenfalls anziehend. Natürlich kann das nicht gut gehen. Mit einigen amüsanten Irrungen und Wirrungen steuert das Drama auf seinen Höhepunkt zu.
Ich fand mich gleich gut in die Geschichte ein. Interessant fand ich den Wechsel der Erzählperspektiven, mal ist man bei Nelli, Tim, Felix oder Doro. Ich fand das Buch durchgehend spannend, weil es doch recht turbulent zugeht und auch mal eine unerwartete Wendung kommt.
Sehr bemerkenswert ist auch der Wandel der Charaktere oder vielmehr die Enttarnung. Der nette, aber etwas verpeilte Tim entpuppt sich als Mensch mit so einigen Macken, der gefühllose Felix wird zum Traummann.
Sehr lesenswert - perfekt für einen (Sommer-)Urlaub.
- Sara Oliver
Die Welten-Trilogie, Band 3: Zerrissen zwischen den Welten
(58)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaDas Finale der Welten-Trilogie ist wirklich spannend. Es gibt so viele Momente, an denen die Geschichte entweder in die eine oder in die andere Richtung laufen könnte. Wer sind die Guten und wer dieBösen? Wer hat Ves und Nickys Väter entführt? Ist vielleicht sogar Finn irgendwie in die Sache verstrickt? Ja, teilweise war es in diesem Band wirklich so, dass ich die bisher guten Charaktere für die bösen gehalten und an ihren Absichten gezweifelt habe. Durch die verschieden Welten und die ganzen Doppelgänger ist es zwar ein bisschn verwirrend, aber auf eine sehr positive Weise. So ist man immer total dabei und wird durch den flüssigen Schreibstil richtig in die Geschichte reingezogen. Auch das Ende finde icht, ist gut gelöst worden, denn darüber habe ich mir die ganze Zeit Gedanken gemacht. Wie wird die Liebesgeschichte zwischen Ve und Finn enden? Wird es ein Happy End geben und finden sie einen Weg um das Problem mit den verschiedenen Welten zu lösen??
- Erica Spindler
Der Albtraum
(63)Aktuelle Rezension von: WortmagieIch habe keine Ahnung, wann und wo ich „Der Albtraum“ von Erica Spindler gekauft habe. Das Buch lag ewig auf meinem SuB. Ich besitze es länger, als ich bei Goodreads angemeldet bin. Ich weiß, dass es während meiner intensiven Thriller-Phase bei mir landete, dann jedoch in Vergessenheit geriet, weil mein Interesse an diesem Genre abflaute. Als ich es jetzt hervorholte, waren meine Erwartungen bescheiden. Ich wollte damit lediglich eine Aufgabe des Lesebingos 2016 erfüllen: „Lies ein Buch, dessen Autor dieselben Initialen hat wie du“. Da Erica Spindler die einzige Autorin in meinem Regal ist, die dieselben Initialen hat wie ich, blieb mir keine andere Wahl.
Als Julianna New Orleans erreicht, ist sie 19 Jahre alt, allein und schwanger von einem Mörder. Sie versucht, sich an den Gedanken zu gewöhnen, bald für ein Leben außer ihrem eigenen verantwortlich zu sein. Es gelingt ihr nicht. Ihr Bauch wächst und mit ihm die Erkenntnis, dass sie keine Mutter sein möchte. Schon gar nicht die Mutter eines Kindes, dessen Vater völlig gestört ist. Sie wendet sich an eine Adoptionsagentur. Die Agentur empfängt Julianna mit offenen Armen. Es ist an ihr, eines der Paare auszuwählen, die sich mehr als alles andere auf der Welt ein Kind wünschen. Der Moment, in dem sie Richard und Kate Ryan erblickt, erscheint Julianna wie eine Offenbarung. Er ist der Richtige. Sie weiß es. Richard Ryan ist ihre Zukunft. Kate wird das Baby bekommen, das sie sich so sehr wünscht. Julianna wird Richard bekommen. Ein fairer Tausch. Sie fasst einen perfiden Plan, um Richard nach der Geburt des Babys für sich zu gewinnen, ohne zu ahnen, dass der Vater des Kindes, der Mann mit dem Codenamen Eis, bereits nach ihr sucht…
Ich bin ehrlich überrascht. „Der Albtraum“ war sehr viel besser, als ich erwartet hatte. Tatsächlich ist es nach langer Zeit endlich mal wieder ein wirklich guter Thriller. Nach langer Zeit habe ich beim Lesen endlich wieder diesen besonderen Nervenkitzel gespürt, der das Genre eigentlich prinzipiell auszeichnen sollte. Erica Spindlers Geschichte nahm mich völlig gefangen, sodass ich das Buch buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen wollte und etwa 400 Seiten in einer einzigen Nacht gelesen habe. Ich denke, der Grund, warum „Der Albtraum“ mich dermaßen fesselte, ist, dass das Buch nicht dem ausgelutschten Schema F von „Ermittler_in vs. Täter_in“ folgt. Ich mochte es, einmal nicht munteres Rätselraten spielen und herausfinden zu müssen, wer denn nun der Mörder ist. Erica Spindler legt ihre Karten offen auf den Tisch. Sie stellt all ihre Charaktere zu Beginn des Romans vor und etabliert ihre verschiedenen Beziehungen zueinander. Meine Aufgabe als Leserin bestand nicht darin, zu ermitteln. Sie bestand darin, mich entspannt zurückzulehnen und zu beobachten, wie die Dinge ihren fatalen Lauf nehmen. Diese Distanz gefiel mir unheimlich gut, weil ich mich durch die deutlich wahrnehmbare Abwärtsspirale dennoch nicht ausgeschlossen fühlte. Besonders Juliannas Mission, Richard, den Adoptivvater ihres Kindes, zu verführen, empfand ich als super spannend. Sie spielt mit ihm, manipuliert ihn und drückt seine Knöpfe, ohne dass ihm ein Verdacht käme. Ich hätte ihr so viel Ehrgeiz, Perfidität und Cleverness gar nicht zugetraut, da sie auf mich anfangs verwöhnt, naiv und weltfremd wirkte. Ihre eiskalte Berechnung war beeindruckend, obwohl sie folglich nicht unbedingt einen Preis für Sympathie gewinnt. Wie von der Autorin beabsichtigt, war ich im Team Kate, die man wohl am ehesten als das Opfer der Geschichte bezeichnen könnte. Sie tat mir aufrichtig leid. Überhaupt war es sehr leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen, ihre Beweggründe und Bedürfnisse zu verstehen, da Spindler sie explizit und sauber ausformuliert denken und fühlen lässt. Dieser Aspekt geriet ein wenig unrealistisch, ich kann jedoch nachvollziehen, dass sie sich zugunsten der Bindung an die Charaktere für diesen Kniff entschied. Grundsätzlich ist die Geschichte dieses Thrillers selbstverständlich ohnehin sehr unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Es handelt sich um eine arg unglückliche Verkettung spezieller Umstände, die in der Realität so vermutlich nicht zustande käme. Meiner Meinung nach war der Hintergrund des Killers ein wenig viel des Guten, allerdings musste Spindler eine Erklärung für seine Motivation anbieten und sie hätte es schlechter machen können.
Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass dieses Buch 1999 das erste Mal veröffentlicht wurde – bevor jede Privatperson Zugriff auf das Internet hatte. Ich fand es äußerst amüsant, wie schwierig das Beschaffen von Informationen für die Figuren dadurch ist. Es war nett, daran erinnert zu werden, dass es noch gar nicht so lang her ist, dass nicht jeder Fakt einfach gegoogelt werden konnte. Für mich hatte „Der Albtraum“ auf diese Weise einen unbeabsichtigt nostalgischen Charme.„Der Albtraum“ bescherte mir eine nervenaufreibende Nacht. Es ist ein spannender Thriller, der ein hohes Tempo pflegt, ohne zu hetzen oder die Ereignisse zu überschlagen. Die Kausalkette, die Erica Spindler bis ins kleinste Detail ausarbeitet, ist nachvollziehbar und realistisch, sieht man von den unwahrscheinlichen Voraussetzungen selbiger einmal ab. Sie dringt tief in die Psyche ihrer Figuren ein und gestaltet anhand dieser eine mitreißende Tour de Force, die die Leser_innen sicher vom Sofa aus verfolgen können. Ich freue mich, dass es doch noch Thriller gibt, die mir viel Spaß bereiten.
Ich empfehle euch „Der Albtraum“, wenn ihr Lust auf psychischen statt physischen Thrill habt. Grausige Tatorte kann euch dieses Buch nicht bieten und auch nicht die allseits beliebte Suche nach dem/der Täter_in. Stattdessen handelt es von Manipulation und Obsession, von den dunklen Windungen eines verwundeten Geistes und schadhaften Beziehungen. „Der Albtraum“ liefert genau das, was der Titel verspricht: einen Albtraum. - Rebecca Fleet
Das andere Haus
(119)Aktuelle Rezension von: lucatrkis„Das andere Haus“ befand sich schon sehr lange auf meiner Wunschliste, bevor ich es nun endlich gelesen habe, und leider hat mich das Buch enttäuscht. Die Charaktere waren in Ordnung, aber ein Thriller war die Geschichte definitiv nicht, viel eher ein Beziehungsdrama. Bedrohung kam überhaupt nicht auf, was auch gar nicht anders beabsichtigt wirkte, da es, anders als erwartet, keinen gewalttätigen Ex gab, der die Protagonistin töten wollte oder so etwas in der Art. Das Buch wurde außerdem auf zwei Zeitebenen erzählt, was ich generell nicht mag und insbesondere hier kam es mir auch nicht wirklich „gewinnbringend“ vor. Drei Sterne vergebe ich dafür, dass sich das Buch recht schnell lesen ließ und mich immerhin nicht langweilte.
- Argentarius
Vom Gelde
(3)Aktuelle Rezension von: Ghostreader"Vom Gelde" schreibt in einer etwas eigenwilligen Form was Geld und Gold sind und welche Bedeutung es mittlerweile hat.
Nicht nur volkswirtschaftliche Ausführungen werden über unser Zahlungsmittel
in 3 Kapiteln erläutert, sondern vom Tausch bis zur globalen Finanztransaktionen.
Der Einstieg ist nicht mehr so geläufiger Begriff aus der Finanzwelt, nämlich der Wechsel und zum Schluß im Anhang erklärt warum Sie dauern kein Geld haben.
Es ist die Art wie die Begriffe und die Zusammenhänge, Definition bis hin zur Zins- und Währungspolitik beschrieben werden. Es sind Briefe von dem Vater an seinen Sohn.
Wie Geld funktioniert, welche Auswirkungen es hat und welche Macht und Gier es weckt .
Kein Fachchinesisch, einfache Begriffe und nachvollziehbare Erklärungen und Ausführungen, die unseren Blickwinkel in Sachen Geld verändert
- Kate Noble
Der gestohlene Kuss des Earls
(22)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Eigentlich könnte es Lord Ned Granville, dem Earl von Ashby, nicht besser gehen. Er ist attraktiv und beliebt und an Geld mangelt es ihm auch nicht. Doch sein Freund John Turner fordert ihn mit einer Wette heraus. Er glaubt nicht, dass der Earl ohne seinen Titel und sein Geld das Herz einer Frau gewinnt. Der Earl ist so von sich überzeugt, dass er die Wette annimmt. Er gibt sich als John aus. Phoebe Baker war erst siebzehn, als ihr Vater starb und das Vermögen verloren ging. Nun verdient sie sich ihren Lebensunterhalt als Gouvernante. Als Phoebe und der Earl in seiner angenommenen Rolle aufeinandertreffen, fühlen sie sich zueinander hingezogen. Doch kann das gutgehen?
Dieser Roman konnte mich nicht überzeugen. Gut, er lässt sich flüssig lesen, aber die Handlung ist langatmig und hat mich nicht gepackt. Das Leben der Protagonisten ist ziemlich ausführlich dargestellt. Dagegen sind die Charaktere doch recht oberflächlich beschrieben. Einzig Phoebe gefällt mir. Der Earl in seiner angenommenen Rolle wirkt etwas aus der Welt gefallen.
Ich hatte mir von dem Roman mehr versprochen, doch das Buch entsprach nicht meinen Erwartungen.
- Karen Witemeyer
Kein schlechter Tausch
(15)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Texas, 1890: Die junge, mittellose Witwe Ruth zieht mit ihrer kleinen Tochter in den Kurort Hope Springs, um dort als Köchin zu arbeiten. Alles, was sie besitzt, ist eine Brosche, die schon seit Generationen in Familienbesitz ist – sie zu verkaufen kommt daher gar nicht in Frage. Doch wie soll Ruth die Miete für ihre Unterkunft bezahlen? Ihr Vermieter ist der Reiche Mr. Azlin, dem die halbe Stadt gehört, der jedoch sehr zurückgezogen lebt und keinen an sich heran lässt. Ruth hat eine zündende Idee…
Persönlicher Eindruck:
Es handelt sich bei diesem Buch um eine Novelle aus der Reihe „Kleine Auszeit Roman“ aus dem Francke Verlag. Ein Kurzroman, der aber alles mitbringt, was man als Leser an Karen Witemeyers Büchern so liebt: eine beschauliche Kleinstadt im Wilden Westen, nette Figuren, die große Liebe und natürlich ein Happy End.
So ist es auch hier: Ruth hat es nicht leicht, sie hat nach einem Schicksalsschlag eine Arbeit in einem Café bekommen, kann sich aber die Unterkunft für sich und ihre Tochter nicht leisten. Was sie allerdings hat, ist unerschütterliches Gottvertrauen und gute Ideen. So bietet sie dem kauzigen Vermieter eine Art Tauschhandel an. Mr. Azlin ist nicht gerade begeistert, willigt aber ein und kann sich Ruths Charme bald nicht mehr entziehen. Stück für Stück fühlen die beiden sich zueinander hingezogen, nicht zuletzt weil Bo Azlin einen Narren in Ruths vorlauter Tochter gefressen hat.
Da sind wir auch schon beim Stichwort: Naomi. Das Mädchen ist laut Romanhandlung 7 Jahre alt, kommt aber reichlich altklug daher und erscheint mir nicht wie ein kleines Mädchen. Vielleicht werden Kinder im 19. Jahrhundert schneller „erwachsen“, aber oft erschien mir Naomi einfach zu reif und auch reichlich abgeklärt für ihr Alter. Gut, altkluge Kinder muss man mögen – es hat mich jetzt nicht ganz so gestört, aber sollte trotzdem Erwähnung finden.
Natürlich geht in einem Kurzroman alles schnelle vonstatten, so auch in diesem Fall. Naomis Zustimmung am Ende war völlig ohne Eifersucht und ziemlich rational, obwohl der Tod ihres richtigen Vaters noch gar nicht lange her ist. Es ist einfach sehr viel sehr rosarot, dennoch macht die Geschichte Spaß und ist genau richtig als kleines Geschenk zur Genesung, oder als Mitbringsel.
Der christliche Aspekt ist minimal.
Die Reihe „Kleine Auszeit Roman“ wird fortgesetzt, derzeit sind bereits 8 Kurzromane in Franckes Sortiment erhältlich. Das Cover kommt recht schlicht daher, allerdings empfinde ich das Buch aufgrund seines festen Einbandes als sehr hochwertig.
Mein Fazit: Ein schönes und kurzweiliges Lesevergnügen für alle, die einen kurzen Ausflug in die Zeit des Wilden Westens unternehmen wollen!
- Peter Swanson
Alles, was du fürchtest
(97)Aktuelle Rezension von: YasuuDie Idee des Thrillers finde ich gut und sie hat eindeutig Potenzial. Leider gefiel mir dir Umsetzung nicht so gut, denn das Buch weist einige unnötige Längen auf, die meiner Meinung nach in einem packenden Thriller nichts zu suchen haben. Vieles wurde aus mehreren Perspektiven doppelt und dreifach dargestellt, wo ich mir einen kurzen zusammenfassenden Satz gewünscht hätte, denn das Geschehen wiederholte sich hier bloß. Die Stellen, an denen endlich mal etwas Spannung aufkam, wurden immer mit einem Perspektivwechsel gebrochen, wodurch die Spannung leider jedes Mal zerstört wurde. Wirklich schade, denn wie gesagt: die Idee hat definitiv Potenzial. Insgesamt liest es sich mehr wie ein Roman aus verschiedenen Perspektiven. Der Spannungsanteil reduziert sich auf ein Minimum und die schockierenden Stellen wurden nicht richtig ausgeführt. Ich würde sagen, es handelt sich um einen sehr soften Thriller. Ich hätte mehr erwartet..
- Jeannine Klos
Übermorgen Sonnenschein
(31)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: eBook
Erscheinungsdatum: 16.08.2013
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Autobiografie
Seitenanzahl: 268
- Inhalt:
Jeannine Klos hat den Albtraum jeder Mutter erlebt: Sie bekam ein fremdes Baby in den Arm gelegt. Keiner glaubte ihr, als sie sagte: "Das ist nicht mein Kind!". Doch sechs Monate später bewahrheitete sich ihre Ahnung...
- Meinung:
Ich fand das Thema zwar interessant, aber die Geschichte und der Schreibstil konnten mich einfach nicht abholen.
- Fazit:
Ich würde das Buch nicht nochmal lesen.
- Empfehlung:
Keine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Wilhelm Hauff
Das kalte Herz: Holy Klassiker 7
(5)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer Köhler Peter Munk hofft, mit der Hilfe des Waldgeistes Schatzhauser sein Glück zu machen. Dieser erfüllt ihm auch tatsächlich zwei Wünsche. Als ihn aber sein Glück verlässt, wendet er sich an den Holländer-Michel. Dieser gewährt ihm seinen neuen Wunsch, will dafür aber Peters Herz. Von nun an hat Peter nur noch einen Stein in der Brust. Ob er damit glücklich werden kann?
💜 Ein schönes Märchen von Wilhelm Hauff, das zum Nachdenken anregt. Ich habe es als Hörbuch gehört, was wirklich gut vertont ist mit sehr guten Sprechern.
10.12.2025
- Martin Baltscheit
Krähe und Bär oder Die Sonne scheint für uns alle
(44)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Der Bär im Zoo hat es gut: immer genug zu Fressen, ein Leben wie im Schlaraffenland! Das zumindest denkt die kleine Krähe.
Hingegen der Bär sehnt sich nach einem Leben ohne Gitter und Grenzen. Frei sein ... so frei wie die Krähe! Das ist sein Traum.
Ein magischer Trank bietet den beiden die Gelegenheit für einen Körpertausch.
Die Krähe in Gestalt des Bären ist rundum zufrieden: Nie wieder hungern. Nie wieder betteln. Was für ein süßes Leben!
Der Bär dagegen freut sich über die neugewonnene Freiheit und die Fähigkeit zu fliegen.
Doch sein Glück währt nur kurz, denn ein Leben auf der Straße ist kein Zuckerschlecken. Und auch die Krähe erkennt bald die Schattenseiten des Schlaraffenlands ...
Altersempfehlung:
etwa ab 9 Jahre
(große Schrift, kurze Kapitel, verschiedenfarbige Textpassagen je nach Charakter, hoher Bildanteil)
Illustrationen:
Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine kleine Zeichnung und einige der farbenfrohen und detaillierten Illustrationen sind sogar ganzseitig.
Beide Hauptfiguren sind sympathisch gestaltet.
Sie spiegeln durch einen Wechsel von hellen leuchtenden Farben zu tristem Grau und bedrückendem Schwarz sowohl die fröhliche Stimmung wie die traurigen Momente hervorragend wieder.
Mein Eindruck:
Mit herrlich lustigen und schrägen Dialogen besticht diese Geschichte neben ihrer lehrreichen Botschaft ganz besonders durch ihre charmant-skurillen Hauptfiguren.
Hier hat Martin Baltscheit zwei außergewöhnliche Tiere zusammengebracht: die rotzfreche Krähe und den gemütlich-freundlichen Bären
Doch so unterschiedlich die beiden auf den ersten Blick scheinen, ähneln sie sich in gewisser Weise doch sehr bzw. werden sich ähnlicher.
Die Krähe schimpft wie ein Kesselflicker. Sarkasmus und Ironie sind ihre zweiten Vornamen. Denn auf der Straße ist kein Platz für Höflichkeit. Wohingegen der Bär - zunächst - sehr freundlich auf den Mangel an Etikette und Anstand hinweist.
Die Ausgangssituation und Hoffnungen der beiden Träumer werden kindgerecht und anschaulich vermittelt.
"In einem Zoo sind alle Tage gleich. Aufstehen, fressen, schlafen gehen. [...] Er (der Bär, Anm.) träumt von einem Leben hinter dem Zaun, von weiten grünen Wiesen und einer Freifahrkarte für alle Busse und Bahnen der Welt. Auch von Flugzeugen, in denen man fliegen kann, hat er gehört. Fliegen wie ein Vogel." (vgl. S. 65)
Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Geschichte - trotz aller Streitereien und Beschimpfungen - eine enge Freundschaft. Zudem erkennen sie, dass das Leben des anderen - so verlockend es zunächst erscheint - ebenfalls seine Schattenseiten hat. Das Gras auf der anderen Seite ist eben doch nicht immer grüner.
Eine außergewöhnliche Erzählung mit pointiertem Wortwitz und sympathischen Charakteren, deren Erkenntnisse auch Erwachsene zum Nachdenken anregen.
Dies ist nicht unser erstes Buch von Martin Baltscheit und daher überrascht es auch dieses Mal wenig, dass man sich beim (Vor-)Lesen der Geschichte immer wieder fragt, ob man tatsächlich ein Kinderbuch in Händen hält.
Seine Erzählungen sind vielschichtig und tiefgründig. Sie sind lehrreicher und gleichzeitig unterhaltsamer Lesespaß zum Schmunzeln, Nachdenken und Philosophieren.
Eine zeitlose Geschichte für Jung und Alt.
Fazit:
Philosophie im Kinderbuch!
Ein lehrreiche und zugleich lustige Geschichte, die die Unterschiede im Leben zweier Tiere aufzeigt und zugleich deutlich macht, dass in jeder Lebensweise gute wie weniger gute Dinge stecken. Eine Erzählung voller Wortwitz, Ironie und vielen kleinen Botschaften zwischen den Zeilen.
Wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen ergänzen die berührende Geschichte und hauchen den Charakteren Leben ein.
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Rezensiertes Buch: "Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle" aus dem Jahr 2017























