Bücher mit dem Tag "technik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "technik" gekennzeichnet haben.

315 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783462005103)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

    (5.458)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Frank Schätzings „Der Schwarm“ habe ich 2011 gelesen, und das Buch ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Es ist ein packender, kluger und hervorragend recherchierter Thriller, der von der ersten Seite an Spannung aufbaut und mit seinem weiten thematischen Bogen beeindruckt und zudem auch viele Jahre später erstaunlich aktuell wirkt. Besonders stark ist die wissenschaftliche Tiefe, die globale Dimension der Handlung und das Gefühl, dass hier nicht nur ein Roman, sondern fast ein ganzes Gedankenexperiment erzählt wird. Die Mischung aus Ökothriller, Katastrophenroman und technischer Präzision macht das Buch sehr eigenständig und fesselnd. Gerade auch die Themen rund um Meer, Umwelt und die Folgen menschlichen Handelns machen diesen Roman sehr zeitlos. Obwohl es kein Sachbuch ist, vermittelt er sehr viel Wissen und regt gleichzeitig zum Nachdenken an.

    Besonders gelungen sind die Hauptfiguren. Sigur Johanson wirkt als ruhiger, analytischer Meeresforscher sehr überzeugend und bringt wissenschaftliche Glaubwürdigkeit in die Handlung. Leon Anawak sorgt mit seiner persönlichen Perspektive für zusätzliche Tiefe und macht die Geschichte emotional greifbarer. Karen Weaver ergänzt das Ensemble als wissenschaftliche Journalistin, welche Informationen sammelt, Ereignisse einordnet und somit eine beobachtende, investigative Perspektive in die Handlung einbringt. Dadurch wird sie zu einer wichtigen Figur, weil sie das Geschehen nicht nur begleitet, sondern auch hilft, Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sie ist eine starke, entschlossene weibliche Figur, die den Roman aus einer anderen, interessanten Richtung beleuchtet.

    Weniger gelungen fand ich dagegen die eingeschobene Liebesgeschichte. Sie wirkt für einen Thriller stellenweise etwas fehl am Platz und bremst den ansonsten starken Spannungsbogen an manchen Stellen aus. Auch das Ende hat mich enttäuscht: Nach dem langen und intensiven Aufbau wirkt der Schluss leider schwächer und nicht ganz so überzeugend wie der Rest des Buches. Insgesamt bleibt „Der Schwarm“ aber ein beeindruckender und lesenswerter Roman, den ich wegen seiner Atmosphäre, seiner Ideen und seines Anspruchs klar mit vier Sternen bewerte.

  2. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    (1.622)
    Aktuelle Rezension von: H-Lsh

    Ich lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.  

  3. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

    (3.817)
    Aktuelle Rezension von: MrsHetfield

    Ich finde, bei dieser Autorin Ursula Poznanski kann man nicht viel falsch machen, deshalb habe ich diesen Roman gleich in einem Rutsch gelesen und wie erwartet, gefällt er mir mega gut! Spannend von vorne bis hinten und trotz der fiktiven Einschlüsse in der Geschichte ist er so aktuell wie nie, in Zeiten, in denen die Menschen sich mehr mit ihren technischen Spielereien als mit dem realen Leben und ihrer Umgebung befassen. Absolut spannend, sehr gut geschrieben und sehr empfehlenswert!

  4. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783948856144)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

    (1.607)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Unbekannte haben im Internet eine Jagd-Lotterie ins Leben gerufen. Jeder kann für eine Gebühr von 10 € den Namen einer Person einreichen, der man den Tod wünscht. Am 08.08. wird dann um 20:08 Uhr ein Name ausgelost und die betreffende Person bis zum nächsten Morgen als vogelfrei erklärt. Wem es gelingt diese Person zu töten dem winkt eine Fangprämie in Höhe von 10 Mio. €. Für Ben beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod als er erfährt, dass er ausgelost worden ist. In der ebenfalls nominierten Arezu findet Ben eine Verbündete...

    Meine Meinung:

    Ich mag den Film „The Purge“ und habe mich daher auf dieses Buch gefreut, das ihn als Inspirationsquelle genutzt hat. Was ich toll finde ist die Tatsache, dass dem Buch zwar die gleiche Idee zugrunde liegt, aber gleichzeitig jede Menge neue Einfälle eingebracht wurden. Das Buch ist keinesfalls eine blasse Kopie des Films und punktet mit vielen überraschenden Wendungen.

    Das Erzähltempo ist hoch und das Buch ist ein richtiger Pageturner in dem viel passiert, weshalb man es in kürzester Zeit gelesen hat. Man fiebert sehr mit Ben mit (und auch mit Arezu) und hofft, dass er heil davonkommt. Die Spannung wird über das ganze Buch hinweg aufrechterhalten, weil Bens Leben immer wieder in höchster Gefahr ist. Außerdem stellen sich folgende Fragen, die einem mit Interesse dabeibleiben lassen: Wer hasst Ben so sehr, dass er ihn zur Jagd-Lotterie angemeldet hat? Wer hat die Jagd-Lotterie ins Leben gerufen? Wird es gelingen den Drahtziehern der Jagd-Lotterie auf die Spur zu kommen und ihnen das Handwerk zu legen?

    Sehr gut hat mir die Idee gefallen, dass der Handlungsschauplatz anders als in „The Purge“ kein von einem Unrechtsregime regiertes Land ist und sich das Geschehen nicht in der Zukunft, sondern sich stattdessen im Deutschland der Gegenwart abspielt. Das macht alles noch bedrückender und man wird dadurch zum Nachdenken angeregt.

    Dieser Thriller punktet nicht „nur“ mit spannenden Entwicklungen und Action, sondern es geht nebenbei auch um ein ernstes und aktuelles Thema. Es geht darum wie schnell sich Fake News verbreiten und wie schwer sie sich eindämmen lassen. Das wird sehr eindrücklich beschrieben. Die Falschmeldung, dass die Jagd-Lotterie von der Bundesregierung genehmigt wurde wird zwar glücklicherweise nicht von allen Menschen geglaubt, aber selbst wenn statistisch betrachtet nur 5 % der Bevölkerung extrem für Fake News anfällig sind wären das in einem Land wie Deutschland immer noch vier Millionen Menschen vor denen Ben sich in Acht nehmen muss. Einmal in der Welt können Fake News ein Eigenleben entwickeln:

    „Eine Lüge, ein Gerücht, die sensationelle Falschmeldung. All das verbreitete sich wie eine Epidemie, steckt die Menschen an und springt von Empfänger zu Empfänger. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Erkrankten, deren Seeleninfiziert sind, ihre Krankheit nur selten wahrnehmen. Aber der Like unter dem peinlichen Kinderfoto, mit dem der Klassennerd gemobbt wird, kann noch tödlicher sein als Ebola. Wenn auch nicht für den, der sich von dem Hass im Netz anstecken lässt. Aber für den, der die Zielscheibe ist.“ (S. 168/169)

    Außerdem wird aufgezeigt wie aus einer Ansammlung von Individuen ein aggressiver Mob werden kann und auch das ist ziemlich erschreckend und stimmt nachdenklich.

    Warum habe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne vergeben?

    Leider hatte dieses Buch für mich neben den genannten Stärken auch einige entscheidende Schwächen. Ich konnte nur bedingt nachvollziehen, dass Ben am Anfang nicht direkt zur Polizei gegangen ist als er erfahren hat, dass er von der Jagd-Lotterie als Opfer ausgelost wurde. Aber das allein hätte ich noch verzeihen können, da es nun einmal die Voraussetzung für den folgenden Wettlauf auf Leben und Tod gewesen ist. Leider gab es dann im weiteren Verlauf aber noch so einige weitere Aspekte, die mich ein bisschen gestört haben und die ich nicht so ganz überzeugend fand…

    Einige Dinge waren mir zu konstruiert. Bestes Beispiel ist die Auflösung des Rätsels wer denn nun eigentlich den armen Ben für die AchtNacht nominiert hatte. Das war sehr überraschend und einfallsreich, aber ich fand es nicht zu 100% glaubwürdig, dass Ben das erst zu einem so späten Zeitpunkt herausfindet. Für die, die es genauer wissen wollen (ACHTUNG SPOILER): Ben wir plötzlich von der Erinnerung eingeholt, dass er sich selbst nominiert hat, weil er Schuldgefühle bzgl. des Autounfalls hat. Daran hat er sich zuvor nicht erinnert, weil er an dem besagten Abend sehr betrunken gewesen ist und einen Filmriss hatte.

    Zudem gibt es den einen oder anderen Handlungsstrang, der zwar für zusätzliche Spannung sorgt, aber zugleich auch dafür sorgt, dass die Geschichte insgesamt dann doch etwas zu überladen und übertrieben daherkommt. Die beklemmende Szene mit der Prostituierten und der Handlungsstrang rund um den Gewaltexzesse fürs Darknet filmenden Dash waren mir ein bisschen zu viel. Für mich waren das etwas zu gewollt wirkende Versuche noch mehr aufsehenerregende Szenen in die auch so schon spannende Handlung einzubauen.

    Ich finde außerdem, dass es besser gewesen wäre, wenn der Autounfall, den Ben verursacht hat eine andere Ursache gehabt hätte. ACHTUNG SPOILER: Ben hat das Lenkrad verrissen, weil seine Tochter während der Fahrt von einem weiteren Mitfahrer begrapscht wurde. Da Bens Tochter später nur vage Erinnerungen an die Sekunden vor dem Unfall hat weiß sie nur noch, dass sie angefasst wurde, aber nicht mehr von wem. Deshalb verdächtigen einige Leute Ben statt des eigentlichen Täters und Ben kann seine Unschuld nicht beweisen, weil sich seine Tochter sich nicht erinnert und somit nur Bens Aussage gegen die des Täters steht. Dieses Drama war mir zu bedrückend und mir wäre es lieber gewesen, wenn man das aus dem Buch gestrichen hätte. Eine andere Unfallursache hätte ich besser gefunden. Es war einfach schrecklich wie Ben zu Unrecht verdächtigt wurde seine Tochter angefasst zu haben und keine Möglichkeit hatte die Zweifel an seiner Unschuld auszuräumen. 

    Vor allem aber hatte ich mit dem Ende Probleme. Es werden zwar alle offenen Fragen beantwortet, aber auch hier wirkte einiges auf mich zu konstruiert und zu erzwungen. So erfährt man beispielsweise, dass Arezu unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet, aber wie sich diese Erkrankung bei ihr zeigt war mir etwas zu klischeehaft und kam mir nur bedingt authentisch vor. Außerdem finde ich es gar nicht gut, dass Ben am Ende seinen eigenen Tod vortäuschen muss, weil die Öffentlichkeit ihn des Mordes, Totschlags und sexuellen Missbrauchs für schuldig hält. Er ist zwar unschuldig, aber er wird das nie beweisen können und will seine Tochter durch seinen vorgetäuschten Tod schützen. Seine Tochter hat aber wirklich schon genug mitgemacht und ich finde es trotz Bens guter Absicht nicht in Ordnung, dass er sie in dem Glauben lässt er sei gestorben. Zu allem Überfluss ist Ben außerdem am Ende querschnittsgelähmt. All das zusammen hat dafür gesorgt, dass ich das Ende insgesamt zu deprimierend und hoffnungslos fand. Die Ungerechtigkeit unter der Ben zu leiden hat ist einfach nur furchtbar und nicht so leicht auszuhalten. Vor allem aus diesem Grund würde ich das Buch kein zweites Mal lesen.

    Fazit:

    Das Buch ist ein Pageturner, den man in kürzester Zeit gelesen hat. Ich fand zwar einige Dinge etwas übertrieben und einiges war mir zu konstruiert bzw. wirkte mir etwas zu gewollt, aber ich hatte nichtsdestotrotz eine gute Zeit mit dem Buch und habe es insgesamt gerne gelesen. Aufgrund der bereits erläuterten Schwachstellen, die das Buch meiner Meinung nach hat, würde ich es aber nicht noch einmal lesen. Vor allem mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden. 

    Ich werde trotzdem noch anderen Büchern des Autors eine Chance geben, weil ich u. a. auch schon „Mimik“ von ihm gelesen habe und das war für mich ein 5-Sterne-Buch, das mir richtig gut gefallen hat.

  5. Cover des Buches Reckless 1. Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless 1. Steinernes Fleisch

    (1.807)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.

  6. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

    (686)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Dorian ist obdachlos, seit er bei seinem Vater abgehauen ist. Eines Morgens erwacht er neben einem anderen Obdachlosen, der offenbar ermordet wurde? Dorian kann sich an nichts erinnern. Könnte er der Mörder sein? In seiner Not erscheint ihm Hilfe in Form eines Wohltäters, der obdachlose Jugendliche aufnimmt und ihnen in seiner Villa ein Dach über den Kopf bietet. Doch warum macht er das? Und warum müssen die Jugendlichen Flyer und andere Sachen verteilen?

    Für mich ein solider Roman von Ursula Posznanski, aber nicht ihr bester. Die Spannung und die Frage nach dem Warum war immer da, aber im Mittelteil hat für mich die Handlung etwas nachgelassen. Es gab viele Wiederholungen und die Geschichte rund um die Villa war auch etwas undurchsichtig. 

    Das Ende fand ich dann zwar logisch, aber irgendwie auch unrealistisch. Es kam auf jeden Fall alles viel zu schnell und war dadurch etwas ruckelig.

    Insgesamt aber ein gutes Jugendbuch der Autorin. Von mir eine bedingte Leseempfehlung. Vielleicht eher für Leser, die schon ein paar Bücher der Autorin kennen. 

  7. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (895)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Qualityland von Marc-Uwe Kling aus dem #ullsteinverlag 

    🛜

    Gelesen und geliebt.

    .

    Nun bin ich wohl offiziell ein Marc-Uwe Kling Fan 😅

    .

    Dies Ideen, diese mögliche Zukunft, die Fallstricke, die Entwicklungen… Ich mochte alles an diesem Zukunftsroman.

    .

    Um manche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und wie großartig, wenn das ein Buch schafft!

    .

    Diskussionsmaterial in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt.

    .

    Absurd, witzig aber auch erschreckend im Bereich des möglichen. 

    .

    Ich vergebe 5 Sterne und einen #lesetipp 

    .

  8. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

    (897)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Wir begleiten Mark Watney, wie er durch einen Unfall allein aufm Mars zurück gelassen wird und sich jedwedem Hindernis stellt um zurück zur Erde zu kommen.


    Es ist erstaunlich wie einfallsreich die Hindernisse angegangen werden, wie er trotz allem stets einen guten Spruch auf den Lippen behält und nicht mit Sarkasmus geizt aber stets nie den Mut aufgibt.

    Aber das beste ist die Umsetzung der teilweise hochkomplexen Systeme. Das Buch schafft es das aufs einfachste und leichteste runterzubrechen bzw eicht verständlich zu erklären.

    Es ist zu Recht verfilmt worden und zu Recht ein Bestseller. Einfach nur eine Empfehlung wert.

  9. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    (633)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

    Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.

    Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.

    Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.

    Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.

    Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!

  10. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (633)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen, dass die letzten beiden Bücher der Robert-Langdon-Reihe meinen Geschmack absolut nicht getroffen haben. Vielleicht ist die Figur einfach langsam auserzählt, und es bringt nichts mehr, weiterhin Geschichten um sie herum aufzubauen. Die ersten drei Teile fand ich deutlich besser. Obwohl ich sie nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen habe, wirkten sie auf mich trotzdem stärker als die letzten beiden.


    Ich habe Origin nach The Secret of Secrets gelesen, und schon dort habe ich einen gewissen Abwärtstrend bemerkt. Trotzdem gebe ich dem Buch noch drei Sterne – hauptsächlich wegen des Charakters Robert Langdon. Ich habe überhaupt erst angefangen, Dan Brown zu lesen, weil ich vor vielen Jahren den Film The Da Vinci Code gesehen hatte und wissen wollte, wie das Buch dazu ist. Dabei muss ich sagen: Die Bücher gefallen mir deutlich besser als die Filme.


    Allerdings wirken die letzten beiden Bände meiner Meinung nach zu verkrampft. Worum geht es in Origin? Ein Futurist und Technologe will beweisen, dass kein Gott nötig ist, damit Leben entstehen kann. Er möchte seine Entdeckung weltweit veröffentlichen, wird jedoch noch vor der Präsentation auf offener Bühne ermordet. Dadurch wird die Welt sogar noch aufmerksamer als zuvor. Der Livestream seiner Enthüllung hatte ursprünglich sieben Millionen Zuschauer, doch nach seinem Tod verfolgen über 200 Millionen Menschen die Auflösung.


    Natürlich arbeitet Dan Brown auch hier wieder mit vielen fiktiven Konstruktionen, Halbwahrheiten, Legenden und wissenschaftlichen Ansätzen. Die Wissenschaft versucht seit Jahrzehnten, mithilfe der sogenannten „Ursuppe“ und elektrischer Entladungen die Entstehung von Leben nachzustellen – bislang ohne endgültigen Erfolg. Im Buch wird ein Weg beschrieben, wie Edmond Kirsch dieses Problem angeblich gelöst hat. Allerdings fand ich die Umsetzung enttäuschend, denn letztendlich basiert der „Beweis“ lediglich auf einer Computersimulation, die zeigen soll, dass Leben auch ohne Schöpfer entstehen kann.


    Ich hatte auf mehr Raffinesse gehofft. Dan Brown hat mich in früheren Büchern oft mit cleveren Wendungen überrascht. Ich lese seine Werke durchaus objektiv. Auch als gläubiger Christ habe ich kein Problem damit, seine Bücher zu lesen, selbst wenn sie oft mit Legenden, spekulativen Behauptungen und fiktiven Geschichten arbeiten, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen. Als Leser finde ich, dass man bei solchen Romanen auch einfach die Geschichte genießen sollte, anstatt alles zu verbissen zu betrachten.


    Gerade deshalb hatte ich mir in diesem Buch etwas Originelleres und Aussagekräftigeres erhofft. Dass am Ende ein Rechenmodell den entscheidenden Beweis liefern soll, war mir persönlich zu schwach. Das Problem bei solchen Simulationen ist für mich: Man gibt bestimmte Voraussetzungen und Ziele vor, und der Computer arbeitet innerhalb dieser Grenzen. Dadurch wirkt das Ergebnis auf mich zu leicht manipulierbar, weshalb mich die Aussagekraft diesmal nicht überzeugen konnte.


    Hinzu kommt, dass ich relativ früh geahnt habe, wer hinter den ganzen Morden steckt, die scheinbar verhindern sollen, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Tatsächlich dienen sie jedoch nur dazu, noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst viele Menschen die Liveübertragung sehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem möchte ich die Auflösung natürlich nicht spoilern. Ich bin mir aber sicher, dass erfahrene Dan-Brown-Leser relativ schnell erkennen werden, wer am Ende die Strippen zieht.


    Wenn man die Robert-Langdon-Reihe liest, sollte dieses Buch trotzdem nicht fehlen. Allerdings finde ich generell nicht, dass man zwingend alle Bände lesen muss. Dass Robert Langdon Symbolologe ist, wissen viele ohnehin schon durch die Filme, und selbst ohne dieses Vorwissen funktioniert die Handlung meistens eigenständig.


    Da Origin und The Secret of Secrets die neuesten Bücher von Dan Brown sind, muss ich ehrlich sagen: Mir gefällt der „alte“ Dan Brown besser – mit schnelleren Szenenwechseln, originelleren Geschichten und diesen Momenten, in denen man kaum noch unterscheiden kann, was Wahrheit und was Fiktion ist.


    Ich bin gespannt, was er als Nächstes schreiben wird. Meiner Meinung nach sollte er Robert Langdon vielleicht langsam ruhen lassen und sich wieder auf etwas Neues konzentrieren, um frischen Wind in seine Geschichten zu bringen.


    Robert Langdon war für mich trotzdem noch das Positivste an diesem Buch. Immer wenn ich ihn lese, habe ich automatisch den Schauspieler aus den Filmen vor Augen. Dadurch wirken sein Humor, seine Wortwitze und seine Art sehr lebendig.


    Ansonsten wären es für mich wahrscheinlich sogar weniger als drei Sterne geworden. Deshalb würde ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die ohnehin bereits mit der Robert-Langdon-Reihe angefangen haben – allen anderen eher nicht.

  11. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406831591)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    (167)
    Aktuelle Rezension von: KlausvanBingen

    War das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.

    Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...

  12. Cover des Buches Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle (ISBN: 9783473585496)
    Katharine McGee

    Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle

    (616)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.

    Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.

    Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.

    Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).

    Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.

  13. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499241413)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

    (536)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  14. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

    (811)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Den dritten Band der Reihe habe ich als Taschenbuch gelesen. Die ersten Bände hatte ich mir ausgeliehen von einer mittlerweile ehemaligen Freundin. Die Buchreihe wollte ich aber trotzdem weiterlesen und da mir die ersten Bände so gut gefielen, habe ich mir einfach die Reihe in der Taschenbuchausgabe gekauft. Das Design ist das gleiche wie bei den Hardcovern, nur ohne Buchumschlag.
    Auf dem Cover dieses Bandes wiederholt sich das goldfarbene Muster eines geflochtenen, abgeschnittenen Zopfes. Der Titel ist ebenfalls goldfarben und befindet sich innerhalb eines Kreises mit goldfarbenen Rand. Der Hintergrund ist schwarz. Die Innenseiten der Buchdeckel sind golden und schimmern leicht.
    Das Cover hat leider keine gute Qualität. Nach einem Mal durchlesen löst sich bereits die Beschichtung an der unteren Kante des Covers.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt. Auf dem Deckblatt eines jeden Teils befindet sich ein Zitat aus dem Märchen Rapunzel. Denn man ahnt es vielleicht schon, wenn man die Inhaltsangabe auf dem Backcover liest: Während Cinder und Scarlet an Cinderella und Rotkäppchen angelehnt sind, ist Cress quasi Rapunzel - obwohl ihr Name nicht darauf schließen lässt.
    Ich liebe es sehr wie Marissa Meyer eine neue Märchenprinzessin in die Geschichte einführt. Alles ist geheimnisvoll bis sich irgendwann der Kreis schließt. Ich liebe das wirklich sehr.
    Die Geschichte dieses Bandes ist für mich kaum noch voraussehbar, was ich so überhaupt nicht erwartet habe. Diese Reihe scheint sich mit jedem Band zu steigern.
    Auch in Cress konnte ich mich gut hineinversetzen. Wobei ich Scarlet doch immer noch lieber mag. Ich glaube, ich fühl mich mit beiden sehr verbunden, weil beide Persönlichkeiten auch in mir stecken. XD
    Cinder akzeptiert, wer sie ist, und schmiedet entsprechende Pläne ... doch dann werden sie und ihre Gefährten reingelegt und alles droht, den Bach runterzugehen.
    Es gibt einige Schreckmomente und Entwicklungen in diesem Band, die mich noch immer schockieren. Dazu der gewohnte locker-flockige Schreibstil der Autorin und schwupps kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Eine gute Formel, den*die Leser*in ans Buch zu fesseln. XD
    Am Ende des Bandes gibt es keine Leseprobe für den nächsten Band. Außerdem endet dieser Band sehr dramatisch. Man kann zwar erahnen, wie die Geschichte weitergehen könnte, aber man hat am Ende null Plan, ob eine neue Figur eingeführt wird, und falls ja, weiß man auch nicht, welche Märchenprinzessin es sein könnte.
    Ich bin wirklich gespannt, wie das alles ausgeht...

    Mein Fazit:
    Fortsetzung mit düsteren und schockierenden Elementen, die kaum noch voraussehbar sind. Pageturner.

  15. Cover des Buches Homo faber (ISBN: 9783518471845)
    Max Frisch

    Homo faber

    (3.296)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht der Ingenieur und überzeugter Rationalist Walter Faber, der auf einer Reise eine Kette von unwahrscheinlichen Zufällen durchlebt, die ihn in eine persönliche Katastrophe stürzen, seine gesamte Weltsicht zum Einsturz bringen und ihn mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontieren. Die stille Handlung ist geprägt von einer vielschichtigen Erzählstruktur voller Rückblenden, Reflexionen, Perspektivwechsel und teilweise überbordender Symbolik und Subtext, was an einigen Stellen ein wenig zäh wirkt.
    Walter/Homo Faber steht im Mittelpunkt der Handlung, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und wird eher sachlich, kühl und distanziert dargestellt. Relevante Nebenfiguren wie Sabeth oder Hanna bilden einen gekonnt maximalen Kontrast zu Walter, was stark zur Symbolik des Buches beiträgt.
    Wer psychologische Figurenstudien und innere Konflikte im Mittelpunkt einer Geschichte mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist nüchtern, analytisch und die kurzen Sätze sind ein großes Merkmal der Geschichte.
    Einziger Minuspunkt: Der teilweise überbordende Subtext wirkt an einigen Stellen sehr zäh und mindert den Lesespaß ein wenig.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  16. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

    (452)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Titel und Cover haben mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend - daher habe ich zugeschlagen und wurde nicht enttäuscht

    Die Grundidee einer Bibliothek in der seltene Bücher gesammelt werden, die in den unterschiedlichsten Welten beschafft werden, war für mich sehr interessant und auch einmal etwas neues. Es dauerte etwas bis ich mit den Figuren warm geworden bin und ich mir einen Überblick über die Magie und die Welten verschafft habe, da irgendwie nicht allzu viel erklärt wird und man die Infos quasi nur nebenbei bekommt, aber ich bin trotzdem relativ schnell ins Lesen gekommen und finde vor allem Kai als Protagonisten sehr interessant und bin schon gespannt was wir noch alles in den weiteren Bänden über ihn erfahren werden. Auch alle anderen Personen scheinen das eine oder andere Geheimnis zu haben und da es sich um eine längere Reihe handelt bin ich schon gespannt was hier noch alles auf mich zukommt und wie viele fremde Welten ich noch gemeinsam mit Irene und Kai besuchen werde. Auch den Gegenspieler finde ich sehr interessant und hoffe ich erfahre noch mehr über seine Beweggründe

    Da ich ja auch sehr gerne Krimis und Thriller lese war dieser Genre-Mix für mich sehr gelungen und ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe - Teil 2 habe ich mir gleich nach dem beenden von diesem Buch besorgt

  17. Cover des Buches Elanus (ISBN: 9783743200111)
    Ursula Poznanski

    Elanus

    (636)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Mit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig.

    Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht. 

    Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem.

    Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin.


    Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.

  18. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

    (480)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Shadowheart

    Das Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen. 

    Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.

    Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.

  19. Cover des Buches Ophelia Scale - Die Welt wird brennen (ISBN: 9783570313831)
    Lena Kiefer

    Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

    (863)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Der Einstieg in Die Welt wird brennen war für mich erstmal mit etwas Orientierung verbunden, aber ich war trotzdem ziemlich schnell in der Geschichte drin. Die Welt, die hier aufgebaut wird, ist definitiv nichts Leichtes – eher ungewohnt, aber gleichzeitig richtig gut durchdacht.


    Besonders spannend fand ich, wie erschreckend realistisch diese dystopische Welt wirkt. Teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, dass das alles gar nicht so weit weg von unserer eigenen Realität ist – und genau das hat für mich einen großen Reiz ausgemacht.


    Ophelia als Protagonistin fand ich stark, aber auch noch schwer einzuschätzen. Ich hatte das Gefühl, dass da noch viel mehr hinter ihr steckt, was vielleicht erst in den nächsten Teilen richtig zum Vorschein kommt.


    Die Atmosphäre war durchgehend spannend und das Tempo hatte für mich definitiv einen Sog – ich wollte schon wissen, wie es weitergeht. Trotzdem hat mich das Buch emotional nicht komplett abgeholt, weshalb es für mich eher „gut“ als ein echtes Highlight war.


    Es gab einige überraschende Momente und Plots, die das Ganze interessant gemacht haben, ohne dabei komplett vorhersehbar zu sein.


    Insgesamt ein solider Auftakt in eine Reihe mit viel Potenzial, der mich neugierig macht, aber noch nicht komplett überzeugt hat.


  20. Cover des Buches Thalamus (ISBN: 9783743206861)
    Ursula Poznanski

    Thalamus

    (769)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Es war faszinierend aus den Augen Timos den Unfall zu erleben, das Aufwachen aus dem Koma. Da zeigte die Autorin einmal mehr ihr grandioses Einfühlungsvermögen speziell die jungen Erwachsenen betreffend.

    Als den eigentlichen Horror empfand ich Timos Unvermögen, seine Gedanken in Worte zu fassen. Faszinierend ist das geniale im doppelten Sinne generationsübergreifende Figurenensemble, samt Namenswahl.

    Poznansky liefert einmal mehr den Beweis, das Gedanken genauso rasant sein können wie vermeintliche Verfolgungsjagden a la James Bond.oder weniger Nicht zuletzt katapultieren mehr oder weniger schuldige Ärzte und Wissenschaftler den Science Fiction in die Realität.

    Ich wünsche diesem tollen Buch noch ein großes Lesepublikum 

    Andrea 

  21. Cover des Buches Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst. (ISBN: 9783596705948)
    Arno Strobel

    Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.

    (764)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Langner

    Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema Smart Home. Arno Strobel zeigt über den Thriller fiese Möglichkeiten mit der Technik auf. Dadurch ist es spannend zu lesen. Für Thrillerfans könnte die Auflösung als wenig überraschend empfinden. Hier werden mir persönlich zu viele Hinweise gestreut. Deshalb gibt es von mir 4/5 Sternen. 

  22. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

    (551)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Zunächst einmal möchte ich mit dem positiven anfangen: der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Leider hat mir die Geschichte an sich überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich auf die Idee des ewigen Lebens und die Buchhandlung und geheim Gesellschaft leider nicht einlassen. Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur furchtbar langweilig. Sehr schade 

  23. Cover des Buches Pandora - Wovon träumst du? (ISBN: 9783570310595)
    Eva Siegmund

    Pandora - Wovon träumst du?

    (260)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Sophie und Liz erfahren komplett unvorbereitet, dass sie Zwillinge und ihre leiblichen Eltern beide tot sind. Die Suche nach Antworten zu ihren vielen Fragen führt sie in ungeahnte Gefahren.


    Wir befinden uns in dieser Geschichte in einer recht nahen Zukunft, was Dystopien sowieso immer eine noch unheimlichere Grundstimmung verleiht. Viele Menschen haben sich eine Chip einsetzen lassen, der quasi das Smartphone ersetzt, der allerdings auch Einfluss auf die eigenen Träume nehmen kann. 

    Ich fand die Geschichte unheimlich spannend. Sie begann noch reicht seicht, aber der Spannungsbogen stieg und stieg. Die Art von Spannung, bei der man im letzten Drittel auch mal die Luft anhält und die Augen gar nicht schnell genug über die Seiten fliegen können!


    Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von den Schwestern Liz und Sophie. Mir hat richtig gut gefallen, dass man die unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut am Schreibstil erkannt hat und so auch ohne Überschrift gewusst hätte, in welcher Sicht wir uns befinden.


    Ich bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Band.

  24. Cover des Buches Aurora erwacht (ISBN: 9783733505578)
    Amie Kaufman

    Aurora erwacht

    (341)
    Aktuelle Rezension von: Angellika_Buenzel

    Dieses Buch hat mich manchmal wahnsinnig gemacht.

    Das Setting ist super. Es ist Science Ficiton, und das auf allen Ebenen. Es gibt Raumschiffe, intergalaktische Reisen und Aliens. Natürlich darf eine verrückte Crew nicht fehlen. Aber genau hier muss ich mal wieder meckern. Warum sind sie so jung? Manchmal hatte ich das Gefühl, mehreren Teenies zuzuschauen. Sie machen Witze, die eben Teenies machen würden und sie agieren manchmal genauso. Hier hätte ich mich etwas ältere Protas gewünscht. 

    Das Buch ist aus vielen Perspektiven geschrieben, weshalb ich zu niemandem eine "Beziehung" aufbauen konnte. Das ist aber nicht allzu schlimm. Denn die Story ist spannend und lebt eher von Abenteuern. Romance gibt es trotzdem, aber mehr nebenher.

    Fazit: Ein schöner Science Ficiton Roman mit jungen Protagonisten, Humor und einer klitzekleinen Prise Liebe.



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