Bücher mit dem Tag "teenager"
660 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.825)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch wünschte mir, ich hätte das Buch gelesen, bevor ich den Film gesehen hatte... Damit entging mir der "plott twist" komplett.
Dem Buch konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Es war mir zeitweise zu philosophisch und ich bezweifle, dass 2 krebskranke Teenager sich wirklich so tiefgründig mit philosophischen Fragen und Metaphern beschäftigen.
- Stephenie Meyer
Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
(15.161)Aktuelle Rezension von: Bookwuermchen✨ Ein unglaubliches Buch! Die Geschichte ist so ruhig und dennoch fesselnd und kraftvoll in ihren Worten, dass sie einen tief berührt. ❤️📖 Gerade diese besondere Atmosphäre macht Twilight aus!
🖤 Stephenie Meyer nimmt sich Zeit, ihre Figuren und ihre Welt aufzubauen, wodurch die Emotionen & die Spannung immer weiter wachsen. Bella und Edward wachsen einem schnell ans Herz, und ihre Geschichte lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. 🌙🧛♂️
Lieblingszitate :
"Egal, wie perfekt ein Tag ist, er endet immer."
"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm – und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war – dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.“
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.515)Aktuelle Rezension von: TheReSaNach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.
Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.
Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.
Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.956)Aktuelle Rezension von: Lunacat.
"Ich suchte umsonst nach den richtigen Worten. Wie sollte ich diesem Mädchen erklären, was Will und ich einander bedeutet hatten? Oder das Gefühl, dass mich kein Mensch auf der Welt jemals so gut verstanden hatte wie er und mir nie wieder jemand begegnen würde, bei dem es so war. Wie sollte sie verstehen, dass ihn zu verlieren war, als hätte mir jemand ein Loch durch den Körper geschossen; eine schmerzvolle, ständige Erinnerung, eine Leere, die ich niemals würde ausfüllen können?"
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Auch wenn dieses Buch enorm tiefgründig war und herzzerreißend und gefühlvoll und extrem deeeeeep und real, war es leider teilweise schon oft....langweilig. 🙈
Es war extrem laaaang und.....lang.
Die Handlung war nicht langweilig-langweilig, aber es hat sich einfach gezogen.
Stellenweise kam große Spannung auf, vor allem am Anfang, aber letzten Endes hat damit meine Leseflaute angefangen, die jetzt schon einen Monat geht! 🙈
Der Schreibstil war schön, deep, literary, gefühlvoll und einfach gut.
Mit Band 1 hat es kaum mehr viel zu tun, aber es ist ein schöner, deeper Zusatz.
Tiefgründig war es halt extrem! Es hat auch extrem viele Gefühle in mir ausgelöst, von rasender, extremer Wut, abstoßendem Ekel und tiefer Trauer. Die Gefühle kamen an.
Außerdem beinhaltet es extrem wichtige Lebensweisheiten und Lebenssichtweisen und Denkanstöße.
Lou war sympathisch und verständlich, Lily hat mich so oft so zur Weißglut gebracht, aber das muss man auch erst mal schaffen!
Endlich habe ich eine Reihe weitergelesen. Ich merke, Literary Fiction mag ich extrem gern, aber ich brauche darin mehr Action! 🙈
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Fazit:
Lebensweisheiten und tiefgründige Gefühle etwas langweilig verpackt...🙈🥺
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.092)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.016)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Philosopher's Stone - Hufflepuff Edition
(1.664)Aktuelle Rezension von: insaa_readsDie ersten Harry Potter Bücher hatte ich schon auf Deutsch gelesen und habe das Buch jetzt auf Englisch gelesen und es wieder geliebt.
Man taucht ein in diese magische und spannende Welt, in der Harry direkt der Held ist, obwohl er lange nichts davon weiß, dass er ein Zauberer ist. Es gibt viele spannende Szenen wie die Quidditch Spiele aber auch ein paar ruhigere. Meiner Meinung nach kann man sich Hogwarts sehr gut vorstellen, die Schule und die Stimmung des Buches generell passen perfekt zu regnerischen Herbstabenden.
Diese Geschichte nimmt einen mit zu aufregenden Abenteuern und ich denke, dass jeder sich mit einem Charakter verbunden fühlt, weil es so viele unterschiedliche gibt. Ich konnte mich direkt mit Hermine identifizieren aber z.B. Harry und Ron mag ich auch sehr.
Insgesamt ist Harry Potter mein Lieblings-Fantasy Buch!🧙
(Ich hatte diese Rezension schonmal vor 15 Tagen veröffentlicht, habe jetzt aber die eigentliche Version des Buches, die ich habe, gefunden. :))
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.341)Aktuelle Rezension von: vallsIch wollte das Buch bereits lesen, seit es herausgekommen ist, da ich ein großer Fan der Edelsteintrilogie und von Silber 1 bin.
Die Protagonisten
Der Rückmeldung von vielen Rezensenten, dass die Hauptcharaktere klischeehaft sind, kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Ich fand die Protagonisten tatsächlich sehr gut ausgearbeitet.
Da man abwechselnd aus beiden Perspektiven gelesen hat, hat man eben ganz schnell gemerkt, dass Quinn eben nicht der typisch oberflächliche, beliebte Typ ist, sondern mit seinem schweren Unfall ziemlich tapfer umgeht (Humor scheint seine Bewältigungsstrategie zu sein) und Mathilda auch nicht das typische Mauerblümchen, da sie offensichtlich anders ist als der Rest der Familie und nicht zu allem Ja und Amen sagt. Quinn fand ich zu meiner eigenen Überraschung total relatable, witzig und sympathisch und man konnte sich komplett vorstellen, dass so ein Junge in seinem Alter wirklich denken würde, was nicht allen weiblichen Autoren gelingt. Selbst im Angesicht seines Unfalls blieb er sich selbst treu und hat seinen Charme nicht verloren. Er glaubt daran, dass er bald wieder fit ist und trainiert hart dafür. Er verliert die Zuversicht und den Lebenswillen nicht, das muss ihm mal erst mal jemand nachmachen.
Idee und Weltenbau
Die Idee mit der Saumwelt und den Ewigen fand ich ebenfalls super. Was mir nicht gefallen hat, war dann die Umsetzung und die Welt im Saum an sich. Der Anfang war super stark, unvorhersehbar, originelle Nebencharaktere und Weltenidee aber dann ging es leider bergab.
Es kamen für meinen Geschmack viel zu viele Fantasy-Wesen auf einmal vor. Es kam mir teilweise vor, als hätte man einem Grundschulkind den Auftrag gegeben, möglichst seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und alle Fantasie-Gestalten, die es so kennt, in die Geschichte zu klatschen, ohne darauf zu achten, ob das denn jetzt wirklich sein muss oder notwendig/hilfreich für die Story ist. Die Funktionsweise der Saumwelt hat zu sehr an Silbers Traumwelt erinnert (aber als schlechter Abklatsch), da man ja auch alles mithilfe seiner Gedanken erschaffen konnte. Ich verstehe auch absolut nicht, warum Kerstin Gier dachte, es ist eine gute Idee, eine Xemerius-Kopie (Verweis auf Edelstein-Trilogie) einzubringen und auch noch auf einen Cousin in London anzuspielen, als hätte Giers eigene Protagonistin Matilda Kerstin Giers Bücher gelesen. Ich mag es gar nicht, wenn Autoren in ihren Geschichten auf andere Veröffentlichungen zu sprechen kommen. Das riss einen etwas aus der Logik der Welt und man wurde sich bewusst, dass es eben ausgedacht ist, was man bei guten Büchern ja eigentlich vergessen soll. Auch bekam man dadurch schnell das Gefühl, Gier hätte nichts Neues, Originelles erschaffen, sondern einfach ein Potpourri aus ihren bereits veröffentlichten Büchern erstellt. Ähnlich wie eine Fanfiction.
Nebencharaktere
Quinns Eltern fand ich auch sehr originell und authentisch. Man hat sich in seiner Familie irgendwie wohlgefühlt. Und auch durchaus gemerkt, dass nicht alles so gestriegelt ist, wie Quinns Beliebtheit es vermuten lassen würde. Seine Mutter beispielsweise hat eine Vorliebe für kunterbunte Klamotten und wirkt auch sonst teilweise etwas exzentrisch.
Lasse, Quinns Kindheitsfreund, mit dem er allerlei Blödsinn angestellt hat und der ein kleines Sensibelchen ist, fand ich auch sehr dreidimensionell, man konnte ihn sich gut vorstellen. Luise und Leopold, die nervigen Cousins von Mathilda, waren ebenfalls gut überlegt, allerdings fand ich, dass sie manchmal doch etwas zu klischeehaft und unrealistisch nervig waren.
Quinns Psychotherapeutin war gut gelungen und seine Abneigung ihr gegenüber absolut authentisch dargestellt, sein Physiotherapeut auch. Leider habe ich hier aber auch bereits früh geahnt, welche Rolle einer der beiden später noch spielt.
So gut einige Charaktere ausgearbeitet waren, so flach fand ich dann leider manche der Nebencharaktere. Die Feen waren für mich alle irgendwie gleich, Emilian und Hyazinth hätte man anhand des Charakters nicht auseinanderhalten können.
Liebesgeschichte
Gegen Ende des Buches wurde es mir zwischen Quinn und Matilda teilweise auch etwas zu schnulzig, vor allem als Matilda ein Wochenende Hausarrest bekommt und sich so aufführt, als wäre es das Ende der Welt, ein paar Tage nicht mit Quinn schreiben zu können.
Generell fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden aber süß, passend und auch glaubwürdig. Es ist nachvollziehbar, dass man teilweise besser mit jemandem zusammenpasst, von dem man vorher denkt, er ist total unsympathisch, einfach weil man die Person gar nicht richtig kennt. Auch dass die beiden sich von Lillys Aussage, Matilda hätte nur die Krankenschwester gespielt und Quinns Unfall ausgenutzt, um sich an ihn ranzumachen, nicht verunsichern lassen haben, fand ich stark.
Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne. Man konnte es super schnell weglesen, da es trotz der beschriebenen Mängel unterhaltsam war. Die beiden Hauptcharaktere fand ich super, die Nebencharaktere und Handlung ließen für mich leider zu wünschen übrig.
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.668)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Es macht wieder so Spaß, mit Liv und Henry den Traumkorridor zu erkunden! Absolutes Highlight war für mich die Sache mit dem Buchsbaum-Pfau Mr. Snuggles...zum Schreien komisch. Henry hat auf einmal Geheimnisse und Livs Neugier sorgt für interessante Momente. Die Sache mit Mias Schlafwandeln war tatsächlich ein bisschen gruselig. Aber sie hat auch mal wieder gezeigt, dass Grayson vermutlich einer meiner absoluten Lieblingsnebencharaktere ist.
- John Green
Margos Spuren
(1.962)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Leider konnte mich Margos Spuren nicht überzeugen. Der Schreibstil war zwar ungewöhnlich und in gewisser Weise interessant, aber insgesamt empfand ich ihn als zu schnell, hektisch und abgehackt. Dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Idee der Geschichte hatte zwar Potenzial, doch die Umsetzung hat mich persönlich nicht erreicht. John Green ist wohl einfach nicht mein Autor.
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(3.001)Aktuelle Rezension von: ENITschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.
Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.
Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.
Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.
Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.246)Aktuelle Rezension von: TintenweltenFünf Schüler:innen, die gemeinsam nachsitzen müssen. Am Ende ist einer von ihnen tot. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Doch was haben die anderen damit zu tun? Denn klar ist: alle haben etwas zu verbergen und damit ein Motiv.
🔍
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Protagonist:innen erzählt. Dadurch lernt man die Charaktere und ihre Persönlichkeiten gut kennen. Die vier könnten unterschiedlicher kaum sein: Bronwyn ist super ehrgeizig und gibt alles für ihre Aufnahme in Yale. Addy gilt als beliebtestes Mädchen der Schule und scheint das perfekte Leben zu führen. Nate hat dagegen den Ruf, mit Drogen zu dealen. Cooper ist erfolgreicher Baseballspieler. Auf den ersten Blick haben sie eigentlich keine Gemeinsamkeiten - außer, dass sie plötzlich alle unter Mordverdacht stehen. Für die Jugendlichen muss das Ganze sehr beängstigend sein. Sie werden ständig befragt, stehen im Mittelpunkt der Öffentlichkeit und auch in der Schule ist nichts mehr wie vorher. Daher ist die Atmosphäre teilweise ziemlich düster.
😱
Alle haben natürlich zusätzlich noch ihre eigenen Probleme, Ängste und Wünsche. Wir erfahren nach und nach mehr über ihre Geheimnisse und man fragt sich ständig, wem man eigentlich trauen kann. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte auf glaubwürdige Art und Weise weiter. Ich mag auch die Dynamik zwischen ihnen. Denn obwohl ihnen geraten wird, sich voneinander fernzuhalten, schweißt ein solches Ereignis sie doch zusammen.
⛓️💥
Als Leser:in versucht man die ganze Zeit herauszufinden, wer für Simons Tod verantwortlich ist. Ich habe bis zum Ende gerätselt und war definitiv auf dem Holzweg. Ich finde das Ende und die Auflösung echt heftig.
😮
Wer Highschool-Vibes, Drama, Geheimnisse und überraschende Wendungen mag, sollte mal einen Blick auf dieses Buch werfen.
👍🏻
- Teri Terry
Gelöscht
(1.516)Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog„Gelöscht“ habe ich vor ca. 10 Jahren bereits gelesen und wollte es jetzt noch einmal lesen, nach dem Motto „Was it good, or was I just 13?“ 😀
Die Geschichte geht direkt spannend und mit einer beklemmenden Stimmung los. Die Enge des britischen Überwachungsstaates ist förmlich spürbar und mit dem flotten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch in kürzester Zeit lesen.
Kyla war eine tolle Protagonistin, sympathisch und sehr mutig, aber gleichzeitig auch erst 16 Jahre alt. Genauso wie die meisten anderen Figuren ist sie ein Teenager, weshalb man von ihr nicht erwarten kann (und sollte) sich wie eine Mitte Zwanzigjährige zu verhalten. Die Liebesgeschichte war ganz süß und auch altersgemäß (Ist leider nicht selbstverständlich in manchen Büchern). Hier und da war es mir etwas zu viel Geschmachte, aber insgesamt hielt es sich in Grenzen.
Die Idee des „Slating“ als Bestrafungs- und Präventionsmaßnahme fand ich sehr spannend und ist mir so bisher auch noch in keiner Geschichte begegnet. Jugendliche unter 16, die (angeblich) kriminell aufgefallen sind, werden einer Operation unterzogen, die ihr Gedächtnis löscht. Danach werden sie mit neuem Namen und ohne Erinnerung in eine neue Familie geschickt und so „reintegriert“.
Das dystopische Worldbuilding fand ich sehr spannend, hätte mir jedoch noch mehr Details und Hintergründe gewünscht. Eben weil ich es so interessant fand. Zwar wurde klar, dass der Brexit als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Überwachungstaates gedient hat, aber ich hätte mir noch mehr Einblicke in die Strukturen gewünscht.
Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, war die Erwähnung einer Autimus-Unit, die früher bestanden haben soll, „bevor die Krankheit geheilt wurde“. Diese Formulierung empfand ich als etwas schwierig, da es sich bei Autismus um komplexe neuronale Entwicklungsstörungen handelt und eben nicht um eine heilbare Krankheit. Mir ist klar, dass die Autorin „erfolgreiche“ Eingriffe am Gehirn im Zuge der Slating-Experimente meinte, aber das hätte man einfach anders formulieren bzw. erklären können, um Falschinformation zu vermeiden.
Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant. Stück für Stück entfaltet sich Kylas Vergangenheit wie ein Puzzle. Generell empfand ich den Plot als sehr dicht, ohne große Längen. Der Fokus liegt auf dem dystopischen Teil und weniger auf der Romantik, was mich bei neueren Dystopien häufig stört. Das Ende war ein spannender Cliffhanger und ich freue mich auf den zweiten Band. - James Dashner
Maze Runner – Die Auserwählten. Band 1-3 im Schuber
(696)Aktuelle Rezension von: AntheiaDiese Trilogie ist eine der wenigen, wo alle drei Bände gleich stark waren. Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil habe ich alle drei Bücher sehr schnell hintereinander weg gelesen. Und was muss ich sagen, wirklich sehr gute Bücher. Toll Charaktere, die einem wirklich ans Herz wachsen, spannende Handlung bis zum Schluss und ein wunderbares Setting. Wäre Dystopien mag und wert auf ein durchdachtes Konzept und schlüssige Handlung legt kommt hier auf seine Kosten. Ich bewerte nicht oft mit 5 Sternen, aber an den Büchern gab es für meinen Geschmack nichts auszusetzen. Gehören mittlerweile zu meinen Favoriten❤
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.251)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererEadlyn, die Tochter von America und Maxon, steht vor einer schweren Entscheidung. Das Land ist in Aufruhr und anscheinend ist die einzige Möglichkeit, die Wogen zu glätten, ein Casting abzuhalten. 35 Bewerber und einer soll Eadlyn für sich gewinnen. Doch die Kronprinzessin hat ganz andere Pläne...
Meine Gedanken:
Die Welt aus Selection war auch hier wieder einfach zum Wohlfühlen, obwohl ich zugegeben etwas gebraucht habe, um mich mit Illeás Prinzessin Eadlyn anzufreunden, weil sie so ganz anders ist als America aus den Bänden 1-3. Ihre Stärke und ihre Durchsetzungskraft habe ich bewundert und als man immer mehr hinter die Fassade schauen konnte, habe ich sie auch sehr schnell ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil war gewohnt locker und vor allem die Dialoge haben einfach richtig viel Spaß gemacht. An sich ist die Geschichte schnell erzählt, an manchen Stellen auch vorhersehbar, was aber gar nicht schlimm war. Zum Abschalten war das Buch einfach perfekt.
Manchmal, besonders zum Schluss hin, konnte die Geschichte mich auch überraschen und der Cliffhanger hat mich neugierig auf den fünften und finalen Teil der Reihe gemacht. Ein schönes Extra war es alten Charakteren wieder zu begegnen und herauszufinden, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Da wurde ich stellenweise auch etwas nostalgisch.
Selection ist eine tolle Reihe, die Jugendbuch und Dystopie mit der Bachelorette unterhaltsam kombiniert und mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Gerade wenn man die Original-Trilogie kennt, wird man froh sein, hier zu sehen, was denn nun aus all den Menschen geworden ist, die man so lieb gewonnen hat und was danach geschah. Zu manchen hätte ich mir auch mehr Informationen gewünscht, aber durch die Perspektive ist es verständlich, warum man nicht alles erfährt und es muss schließlich auch nicht alles aufgeklärt werden.
Das Jugendbuch ist perfekt für Leser:innen ab 14, kein ganzes Highlight für mich, aber dennoch eine große Empfehlung.
- Angie Thomas
The Hate U Give
(754)Aktuelle Rezension von: Sarita143Das Thema Rassismus und Polizeigewalt sind zwei wichtige Themen heutzutage und das Buch, das in den USA spielt, behandelt es anschaulich und aktuell. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Starr erzählt, dadurch erhält man (leider) nur ihre Sicht der Dinge.
Leider muss ich sagen, dass für mich einige Reaktionen und Handlungen nicht nachvollziehbar waren und dadurch ein bisschen unglaubwürdig waren. Auch das die Geschichte nur aus einer Sicht geschrieben wurde, reicht nicht.
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.233)Aktuelle Rezension von: Samira_2006Ari hat es im Leben nicht leicht – genau das macht sie zu einer so authentischen und sympathischen Protagonistin. Sie versucht, Schule und Arbeit unter einen Hut zu bringen und kümmert sich gleichzeitig um ihre psychisch instabile Mutter. Zum Glück steht ihr ihre beste Freundin immer zur Seite. Als Ari schließlich den geheimnisvollen Lucian kennenlernt, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung.
Die Geschichte gewinnt schnell an Spannung und bietet neben actionreichen Kampfszenen auch viele humorvolle Momente. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die verschiedenen Gruppierungen und das Magiesystem nach und nach kennenlernt. Man wird nicht mit Informationen überhäuft, sondern entdeckt die Welt gemeinsam mit Ari.
Zu Beginn spielt die Handlung noch in der gewöhnlichen Menschenwelt. Nach und nach taucht Ari jedoch in die verborgene Welt der Primus ein – übernatürliche Wesen, die unerkannt unter den Menschen leben. Das Magiesystem folgt klaren Regeln und entwickelt sich im Laufe der Reihe stetig weiter. Neue Fähigkeiten und Geheimnisse werden nach und nach enthüllt, wodurch die Welt immer tiefgründiger und faszinierender wird. Julia Dippel verbindet bekannte Elemente aus Engel- und Dämonenmythen mit einer eigenen, originellen Fantasywelt, die mich von Anfang an begeistert hat.
Die Izara-Reihe besteht aus vier Bänden sowie einem Spin-off.
Ari ist mutig, schlagfertig, humorvoll und unglaublich einfühlsam. Mit jeder Seite ist sie mir mehr ans Herz gewachsen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und beweist immer wieder, dass sie auch in schwierigen Situationen Stärke zeigen kann.
Lucian bleibt anfangs ein großes Rätsel, was meine Neugier nur noch mehr geweckt hat. Mit der Zeit lernt man seine einfühlsame Seite kennen, auch wenn er diese nicht sofort zeigt. Sein trockener Humor sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente und hat mich oft zum Lachen gebracht.
Auch die übrigen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Persönlichkeit und trägt dazu bei, dass man sich mitten in der Geschichte fühlt. Sie wachsen einem schnell ans Herz und machen die Reihe zu etwas ganz Besonderem.
Fazit:
Izara ist eine fesselnde Fantasyreihe mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Romantik, Humor und spannender Action. Die abwechslungsreiche Handlung, das durchdachte Worldbuilding und die großartigen Charaktere haben mich von Anfang bis Ende begeistert. Wer Fantasy mit einer mitreißenden Liebesgeschichte und viel Spannung liebt, dem kann ich diese Reihe von Herzen empfehlen.
- Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
(1.848)Aktuelle Rezension von: Cynthia_WagnerDie Geschichte ist ein Pageturner, wenn man die Geschichte erst einmal anfängt zu lesen dann kann man das Buch nicht wieder weglegen, wenn man Dämonen un Gargoyles mag. Es ist eine nette Jugendgeschichte wo es um Clans, Liebe und das Finden von sich selbst geht. Das Ganze ist nett erzählt und die Spannung bleibt über die Seiten hinweg.
- Stella Tack
Kiss Me Once
(1.074)Aktuelle Rezension von: Nadine21Ivy Redmond ist sehr reich. Obwohl ihre Eltern dagegen sind, möchte sie gerne an einer "normalen" Universität studieren. Damit sie dort nicht so auffällt, schreibt sie sich unter einem anderen Namen ein. Zusätzlich sorgen ihre Eltern noch für einen Bodyguard - Ryan MacCain . Ivy und Ryan begegnen sich bevor sie jeweils wissen, wer der andere ist. Und sofort ist eine Anziehungskraft da. Doch der Bodyguard und das reiche Mädchen sollten sich nicht ineinander verlieben,
Das Buch war schnell zu lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch der Humor in der Geschichte war schön. Ryan und Ivy haben eine Menge Vorurteile bestätigt :-). Aber insgesamt hat mir die Geschichte, auch mit den anderen Personen im Buch gut gefallen. Manche Aspekte, vor allem Ivys Eltern, fand ich nicht immer nachvollziehbar.
Von mir eine Leseempfehlung wahrscheinlich eher für junge Erwachsene.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.289)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.
Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.
Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.
Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.
Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.
Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht! - C. J. Daugherty
Night School 1. Du sollst keinem trauen
(2.165)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWas soll ich zu diesem Buch groß sagen: Mir hat der erste Band der Night School-Reihe wirklich gut gefallen.
Besonders Allie mochte ich als Hauptfigur sehr gerne. Sie war für mich interessant zu begleiten, weil man mit ihr zusammen immer mehr in die Welt der Cimmeria-Schule eintaucht. Dieses Setting hat mir richtig gut gefallen, denn es hatte genau diese besondere Internats-Atmosphäre, die geheimnisvoll, spannend und irgendwie auch ein wenig düster wirkt.
Die Handlung war für mich durchgehend spannend und hat mich bis zum Schluss gut mitgenommen. Natürlich werden in diesem ersten Band noch nicht alle Fäden aufgelöst, aber genau das macht auch neugierig auf den nächsten Teil. Man merkt einfach, dass hier noch einiges kommen wird.
Auch die Mischung aus Drama, Romantik und Spannung fand ich sehr gelungen. Es war nicht zu viel von allem, sondern hat für mich gut zusammengepasst und die Geschichte lebendig gemacht.
Alles in allem hat mir dieser erste Band richtig gut gefallen. Die Cimmeria-Schule, Allie, die Spannung, das Drama und auch die Romantik haben für mich sehr gut zusammengepasst. Da hier natürlich noch nicht alles aufgelöst wurde, bin ich jetzt umso neugieriger auf den zweiten Band der Reihe.
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.201)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.182)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.























