Bücher mit dem Tag "teezeremonie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "teezeremonie" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.915)
    Aktuelle Rezension von: Fioristas_Buecherwelt

    Die Handlung spielt in Japan in den 30er Jahren. Das Fischermädchen Chiyo wird gegen ihren Willen in die Kaiserstadt Kyoto gebracht. Es beginnt eine qualvolle Ausbildung als Geisha. Doch bald steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas auf. Dann lernt sie den Mann kennen, der maßgeblich ihr Leben beeinflusst. 

    Dem Autor ist ein Meisterwerk gelungen. In beeindruckenden Bildern schildert er das Leben der Geishas zu diese Zeit mit  ihren Traditionen. 

    Ich entdeckte das Buch im Bücherregal meiner Mutter und bin im Nachherein darüber super happy. Ansonsten wäre mir dieses wunderbare Buch wahrscheinlich nie in die Hände gefallen.

    Ich gebe von ganzem Herzen 5 Sterne. 

  2. Cover des Buches Inspektor Takeda und der leise Tod (ISBN: 9783746633008)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der leise Tod

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Kenjiro Takeda und Claudia Harms sind wieder im Einsatz! Diesmal wird ein Entrepreneur mit reichlich Neidern und Feinden tot aufgefunden. Doch da ihm sind auch alle Kleidungsstücke entfernt worden sind, schließt das Ermittlerduo zunächst auf einen Racheakt und nehmen die Ehefrau ins Visier. Das Mordopfer hatte allerdings Affären, die alle ebenfalls ein Motiv hätten. Bald entwickeln Claudia und Takeda jeder ihre eigenen möglichen Lösungsansätze für den Fall, die alle vielversprechend aussehen. So gehen die beiden ihren Fährten nach und erleben individuelle Überraschungen bis zur vollständigen Aufklärung.


    Der zweite Fall der Hamburger Ermittler hat mir noch besser gefallen als der erste. Nicht zuletzt ist dies dem Umstand geschuldet, dass man sowohl hinter Claudias als auch Takedas äußere Fassade mehr blickt und die beiden Protagonist:innen besser kennenlernt. Besonders Takedas Weigerung eine Waffe zu tragen ist ein amüsanter Faktor wie überhaupt seine japanische Herangehensweise an die Dinge.

    Ich mag aber auch das Hamburger Setting sehr gerne und hab mich unheimlich gefreut, als während einer nächtlichen Spritztour in einem Sportwagen sogar mal meine Geburtsstadt Rendsburg kurz angesteuert wurde. Der nächste Fall von „Inspektor Takeda“ liegt jedenfalls schon bereit!

  3. Cover des Buches Mit Gobi durch die Wüste - eine wahre Geschichte (ISBN: 9783959671804)
    Dion Leonard

    Mit Gobi durch die Wüste - eine wahre Geschichte

     (50)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Dion Leonard ist Ultra-Marathonläufer und lebt für die härtesten Rennen der Welt. Als er nach China zum 7-Tage-Rennen durch die Wüste Gobi reist, will er in erster Linie den Wettkampf gewinnen. Dafür hat er leichtes Gepäck und nur das nötigste Essen dabei. Womit er nicht rechnet: mit der kleinen Mischlingshündin, die ihn aus ihren großen braunen Augen an der Startlinie anschaut - und dann kilometerweit begleitet. Er nennt sie Gobi, sie schenkt ihm Mut, als er ans Aufgeben denkt. Und schließlich kehrt er während des Rennens für sie um. Davon, wie der kleine Hund mit großem Herzen einen besseren Mensch aus ihm gemacht hat, erzählt Leonard in diesem Buch. 

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil kommt recht einfach und unaufgeregt daher, so dass man beim Lesen gut voran kommt.
    Schnell wird klar, auf welche besondere, aber auch extreme Art Dion lebt. Das Leben des Einzelgängers ist im Prinzip komplett nach dem Laufen und somit auch nach den Wettkämpfen gerichtet. Das hat mich sehr beeindruckt, wäre aber nichts für mich.
    Man merkt aber auch schnell, wie viel er für die kleine Hündin Gobi empfindet. Denn auch hier geht er keineswegs den "normalen" Weg. Nein, er gibt alles auf um die kleine Hündin wohlbehalten zu sich und seiner Frau nach Hause zu holen. Und sind die Steine, die ihm in den Weg gelegt werden noch so groß, er lässt sich nicht entmutigen.
    Es hat mir Spaß gemacht den Weg mit dem Autor zu gehen und die Verzweiflung die teilweise da war, förmlich zu spüren.
    An der ein oder anderen Stelle war es ein bisschen langatmig, was mein einziger Kritikpunkt ist.

    Fazit:
    Unheimlich interessanter und liebevoller Bericht über den Läufer und seinen neuen Gefährten.

  4. Cover des Buches Die wahre Geschichte der Geisha (ISBN: 9783548261867)
    Mineko Iwasaki

    Die wahre Geschichte der Geisha

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Klappentext: „Mineko Iwasaki war mehr als ein Jahrzehnt Japans berühmteste Geisha. Mit ihrer Autobiographie enthüllt sie nun als erste Geisha in der dreihundertjährigen Geschichte der Karyukais die Geheimnisse ihres Standes. Es ist der ergreifende Bericht einer Frau, die nie eine Kindheit hatte. Ihre Geschichte inspirierte Arthur Golden zu seinem Bestsellerroman „Die Geisha“.

    Worum es also geht, wird beim Lesen des Klappentextes deutlich. Die berühmteste Geisha Japans lüftet das große Geheimnis um das Leben ihres Standes. Wir erfahren, wie Masakos erste Lebensjahre bei ihren Eltern verlaufen, und wie sie im zarten Alter von drei Jahren von der Eigentümerin eines der berühmtesten Geishahäuser Kiotos, der Okiya Iwasaki, entdeckt und zu ihrer Nachfolgerin auserkoren wurde. Die kleine Masako (wie Mineko Iwasaki eigentlich heißt) weiß noch nicht, wie sie das alles einordnen soll, aber bald entscheidet sie sich zum Haus der Iwasaki zu gehören. Dazu sei gesagt, dass Mädchen, die sich entscheiden, eine Geisha zu werden, nicht mehr bei ihren Eltern leben und in dem Geishahaus dann von einer anderen Geisha adoptiert werden und einen neuen Namen erhalten. Sie haben also keinen wirklichen Kontakt mehr zu ihren leiblichen Eltern. Sie nimmt also die Ausbildung zur Geisha auf, eine wirklich harte und qualvolle Ausbildung, in der sie nonstop über ihre Grenzen geht. Selbst ihre Gesundheit leidet darunter. Aber für den Erfolg und ihr ehrgeiziges Ziel, die Nummer Eins zu sein, gibt sie alles. Sie schläft kaum, steht ständig unter Strom, hetzt von einem Termin zum anderen, bis ihr Körper streikt. Und trotzdem steht für sie immer der Ruf ihrer (Geisha-) Familie im Vordergrund und sie macht weiter.

    Wir erfahren, wie das Leben unter den Geishas in der Okiya abläuft, was für Investitionen sie in ihre Arbeit stecken, wie hart sie für ihre Auftritte trainieren und wie streng dieses Leben abläuft; ein Leben, das nicht frei von Neid und Missgunst ist. Man merkt, dass Mineko mit zunehmendem Alter immer mehr versteht, wie die Abläufe in der Okiya sind und dass sie das alles überhaupt nicht glücklich, sondern sogar krank macht… Und so nimmt sie die Planung ihrer Auftritte selbst in die Hand und setzt sich immer stärker dafür ein, dass sich im Leben aller Geishas etwas ändern muss. Nachdem sie die neue Eigentümerin der Okiya geworden ist und so manchen Schicksalsschlag erlebt hat, entschließt sie sich schlussendlich für ein Leben, das sie glücklich macht.

    Mineko erzählt von diesem Leben ganz unverblümt, wie sie es empfunden hat und was sie dazu bewogen hat, dieses Leben zu leben und auch wieder aufzugeben.  Sie beschreibt, wie erfolgreich sie war; UNERSÄTTLICH trifft es wohl eher, denn alle Kunden wollten nur noch SIE sehen. Aber auf welche Kosten, frage ich mich? Und war es das wert?

    Ich fand diese Biografie, sehr spannend. Und entgegen meiner Sorge, weil da so viele japanische Begrifflichkeiten vorkommen, habe ich es flüssig lesen können. Für den Fall der Fälle wurde sowohl in der Geschichte selbst gleich die Übersetzung geliefert, als auch am Ende des Buches auf ein paar Seiten die „Vokabeln“ zusammengefasst 😉
    Es war recht interessant und ich fand, dass man wirklich einen sehr offenen und ehrlichen Einblick bekommen konnte, wie hart die Ausbildung zur Geisha ist und wie schwer sie es haben, selbst wenn die Ausbildung abgeschlossen ist. Oft habe ich gedacht „Oh man, das könnte ich gar nicht. Sie verlässt ihre Eltern, die sie vergöttert, weil sie bei den Geishas tanzen kann. Aber sie macht sich kaputt für diesen Job.“ 
     
    Den Schreibstil fand ich für eine Autobiografie angemessen. Es war gut verständlich, durch die Übersetzungen und es ist natürlich aus der Ich-Perspektive erzählt, was ja bei einer Autobiografie Sinn macht. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass ich mir viele Sachen, selbst wenn Mineko sie so offen gelegt hat, gar nicht vorstellen kann, dass es so was in einer Gesellschaft wirklich gibt. Aber dem ist wirklich so…
    Alles in allem fand ich diese Biografie sehr lesenswert. Und mit diesem Hintergrund werde ich mir „Die Geisha“ von Arthur Golden zulegen. Ich vergebe hier 🌟🌟🌟🌟
  5. Cover des Buches Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras (ISBN: 9783862824700)
    Detlef M. Plaisier

    Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Harpo

    Die Originalgeschichte, welche aus den sogenannten Memoiren des Vaters des "Autors", bezogen wurde, hätte eigentlich das Potential zu einer wahrhaft erzählenswerten sein können. Leider macht es der Autor - wir mögen ihn so nennen - einem unmöglich die Geschichte zu genießen. Der Grund: Langweilig und überaus langatmig erzählt. Dazu auch noch schriftstellerisch wenig ausgereifte Stil, der es fast schon zum Kraftakt macht, sich durch das Ganze durchzuarbeiten.

  6. Cover des Buches Die fremde Tochter (ISBN: 9783423217682)
    Anja Jonuleit

    Die fremde Tochter

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Hier darf man bei der Zusammenfassung praktisch nichts sagen, ohne dass man spoilert. Darum halte ich mich sehr kurz: Es geht um Tee, Kunst, herzzerreißende Liebsgeschichten und eine Familie mit schlimmen Geheimnissen. Das Buch spielt größtenteils im wunderbaren Paris vor Corona.

    Ach, mich hat die Story ziemlich mitgenommen. Soviel Ungerechtigkeit und Schmerz, soviel unerfüllte Liebe bis der Wahnsinn sich breit macht. Das Buch ist sehr gut aufgebaut und hat mich wirklich berührt, aber wenn das Leben so schlimm wäre, wie in diesem Buch geschildert, wäre unsere Welt unerträglich. Man sollte nicht alle - oder jedenfalls einen Großteil von - menschlichen Abgründen in einem Buch versammeln, auch wenn das der Autorin dramaturgisch gut gelungen ist. Darum finde ich das Buch nicht gelungen, obwohl es formal, erzähltechnisch und von der Story her überzeugt. Ich bin kein Fan von Büchern, in denen menschliche Abgründe aneinandergereiht werden, um die Story vermeintlich interessant zu gestalten. 

    Fazit: Zuviele verschiedene menschliche Abgründe für ein ein Buch - nur bedingte Leseempfehlung

  7. Cover des Buches Die Teemeisterin (ISBN: 9783453406612)
    Ellis Avery

    Die Teemeisterin

     (19)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Ich interessiere mich eigentlich nicht besonders für Japan und die Geschichte des Landes, das Buch wurde mir geborgt. Dennoch habe ich es gerne gelesen, schließlich gibt es einige sehr gute historische Romane. Vielleicht kam mir das Buch ja nur deshalb langatmig vor, weil ich mich nie zuvor intensiv mit diesem Land und dieser Zeit auseinandergesetzt habe. Oft kamen seitenlange Beschreibungen, die dann einfach schon zu viel des Guten waren. Auch waren die vielen Personen, die im Buch vorkamen, für mich sehr schwierig beizubehalten und ich kam immer wieder durcheinander. Grundsätzlich fand ich die Geschichte aber sehr interessant und spannend, die Protgaonistin war meiner Meinung nach auch sehr menschlich und dadurch sympathisch. Ich habe auf jeden Fall mit ihr mitgefiebert bis zum Schluss. Fazit: Man hätte es etwas kürzen können, dann wäre das Buch weniger langatmig. Aber eine sehr interessante Geschichte eigentlich, die da erzählt wird.
  8. Cover des Buches Der letzte Aufguss (ISBN: 9783492304016)
    Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Kulinaristikprofessor (Hundeliebhaber, Hollandradler und Sheldon-Cooper-Verschnitt) Bietigheim bekommt eine Gastdozentenstelle im ehrwürdigen Cambridge. Problem- seine zwei Vorgänger wurden Stilvoll ermordet. Da muss Bietigheim seinen Sherlock-Genen nachgeben und ermitteln. Die unwürdigen Studenten kann sein neuer Assistent bespaßen. Ja, Bietigheim hat das gebildete-Bad-Ass-Syndrom. (In seiner Genialität kann er sich das auch leisten.) Ein humorvoller und bissiger Krimi der leichten Art. Und ein neuer Fall für Bietigheim & Co ist schon in Sicht.
  9. Cover des Buches Satori (ISBN: 9783453408081)
    Don Winslow

    Satori

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Johannbruhn

    Ein würdiger Nachfolger von Shibumi. Die Atmosphäre perfekt aufgenommen und weiter erzählt. Wer Shibumi mochte, wird nicht enttäuscht werden.

  10. Cover des Buches Das Buch vom Tee (ISBN: 9783458177739)
    Kakuzo Okakura

    Das Buch vom Tee

     (31)
    Aktuelle Rezension von: YukBook

    Manchmal stoße ich auf Titel, die mit meiner ursprünglichen Suche nicht das Geringste zu tun haben, wie kürzlich auf dieses Büchlein von Kakuzo Okakura. Obwohl ich ständig Tee trinke, musste ich  während der Lektüre feststellen, dass ich herzlich wenig über das Getränk weiß, zum Beispiel dass es früher drei Arten von Tee gab: den gekochten Teekuchen, den geschlagenen Pulvertee und den gebrühten Blättertee.

    Der Autor bringt uns die Ursprünge und Philosophie des Tees und der Teezeremonie näher sowie die typischen Merkmale eines Teehauses. Interessant fand ich den Vergleich mit westlichen Interieurs, in denen es üblich ist, an mit Blumen geschmückten, reich dekorierten Tischen üppig zu speisen, während sich Motive von Blumen und Essen in Gemälden wiederfinden. Solch eine Wiederholung würde man in Teehäusern tunlichst meiden.

    Zwischendurch schweift Okakura vom Tee ab, beschreibt die Entwicklung vom Taoismus zur Zen-Lehre und geht auf Künste ein, die die japanische Kultur ausmachen, wie den Ikebana. Interessanterweise schrieb er das Buch mit dem Originaltitel "The Book of Tea", das 1906 in New York und London erschien, nicht auf Japanisch, sondern auf Englisch, vermutlich weil er der westlichen Welt die japanische Kultur vermitteln wollte. Die Lektüre sollte man auf jeden Fall bei einer guten Tasse Tee genießen.

  11. Cover des Buches Das zweite Buch Otto (ISBN: 9783891360019)
    Peter Knorr

    Das zweite Buch Otto

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Teatime Lovin', Band 1 (ISBN: 9783551750242)
    Yaya Sakuragi

    Teatime Lovin', Band 1

     (3)
    Aktuelle Rezension von: 78sunny

    Yaya Sakuragi ist und bleibt für mich die beste Mangaka überhaupt.

    Inhaltlich konnte mich dieser Manga am Anfang nicht überzeugen, da es hauptsächlich um Teezeremonien ging, mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Doch als es sich dann mehr auf die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten konzentrierte, gefiel es mir dann wieder richtig gut.

    Der Zeichenstil hat absoluten Wiedererkennungswert und das im positivem Sinn. Die Hände/Finger und Füße/Zehen sind sehr langgliedrig, aber mir gefällt das. Was mir immer wieder besonders positiv auffällt, ist die Art wie Yaya Sakuragi Klamotten zeichnet. Die sehen immer klasse aus und sind nicht 08/15.

    Meine Wertung:

    4,6 von 5 Sternen

  13. Cover des Buches Der Tod des Teemeisters (ISBN: 9783518733356)
    Yasoushi Inoue

    Der Tod des Teemeisters

     (15)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee
    Zum ersten Mal sage ich von einem Buch, dass ich es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen würde - und meine das nicht (!) abwertend. Dieses Buch war so vollkommen anders als alles, was ich erwartet hatte - es hat mich aber herausgefordert, und war als solches sicher eine Bereicherung.

    Gekauft hatte ich es mir unter der vagen Vorstellung, es sei ein Krimi. Das muss ich nun gründlich revidieren. Ein Krimi ist es ganz sicher nicht; aber es passt auch in kein anderes, mir bekanntes Genre.

    Das Büchlein ist rein von der Seitenzahl her schnell gelesen. Aber von der Erzählweise her sicher nicht. Ein alter japanischer Mönch, Honkaku, blickt auf sein Leben zurück, und auf das größte Rätsel seines Lebens: den befohlenen Freitod seines Meisters, des Teemeisters Sen no Rikyu. Im Büchlein sind diverse Schriften Honkakus versammelt: Tagebucheinträge, Briefe, und Essays. Alle drehen sich um das, was er von Meister Rikyu noch zu erinnern glaubt. So nähert er sich sehr langsam und umständlich dem Rätsel des Todes seines Meisters.

    "Umständlich" ist wirklich das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfiel. Es ist überhaupt keine geradlinige Erzählweise, wie wir Westler das erwarten würden. Ellenlang hält sich Honkaku bei der Aufzählung von Teegerätschaften, und bei Gästelisten auf. Und erst die ganzen Höflichkeitsbezeugungen... Beeindruckend ist das Ganze allerdings schon. Es wird dem Leser sehr deutlich, welchen Stellenwert die Teezeremonie in Japan hat. Und dass für berühmte Gerätschaften sogar Kriege ausgefochten werden...!

    Das Buch ist wirklich durch und durch japanisch. Es endet einfach, zumindest für meinen Geschmack. Ich bin nicht wirklich sicher, ob ich die "Lösung" verstanden habe. Es scheint sich um eine Art Zen-Weisheit zu handeln, und die sind ja immer schwer verdaulich für Ungeübte.

    Meine mittlere Bewertung beruht einzig und allein auf meinem doch begrenzten Verständnis dieser so andersartigen Welt. Sprachlich ist das Buch überaus elegant, und kongenial von Ursula Gräfe übersetzt. Wenn man sich Zeit nimmt, entführt es einen in das mittelalterliche Japan - und das mit Haut und Haar.
  14. Cover des Buches The Korean Way of Tea - An Introductory Guide (ISBN: B000ULQVM0)
  15. Cover des Buches Die Welt in einer Tasse Tee. Das Brevier vom Tee (ISBN: 9783933366429)

    Die Welt in einer Tasse Tee. Das Brevier vom Tee

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Marvina
    Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube zum Thema Tee. Es liefert Historisches, Kulturgeschichtliches, Legenden und Mythen, Informationen über Anbaugebiete und Kultivierung des Teestrauchs, Tipps und Tricks für die Teezubereitung, Rezepte und Zitate. Es ist reich illusttriert, zum Teil sogar farbig. Zudem wird ein detailliertes Literatur- und Abbildungsverzeichnis geboten. Wermutstropfen: Das Inhaltsverzeichnis befindet sich (etwas irritierenderweise) ganz hinten und ist so grob gehalten, dass es praktisch nicht weiter hilft. Da auch ein Stichwortverzeichnis fehlt, kommt man um längeres Blättern nicht herum, wenn man später noch einmal nach etwas Bestimmten sucht.
  16. Cover des Buches Das Geheimnis des Tees (ISBN: 9783899012187)
    Hu Hsiang-fan

    Das Geheimnis des Tees

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches In 80 Tagen um die Welt (ISBN: 9783644103016)
    Helge Timmerberg

    In 80 Tagen um die Welt

     (103)
    Aktuelle Rezension von: pfudel

    Bin eigentlich immer angetan von den Timmerberg-Büchern, finde seinen Stil einzigartig und erfreue mich an den Geschichten. Dieses Werk jedoch hinkt. Die Erlebnisse auf der Reise sind schwach, die Geschichten seicht und wirklich packt mich der Stil diesmal auch nicht. Kein Vergleich zum " Jesus vom Sexshop" oder "Märchentante". Schade!

  18. Cover des Buches Skip Beat! 2 (ISBN: 9783551769824)
    Yoshiki Nakamura

    Skip Beat! 2

     (16)
    Aktuelle Rezension von: xxxSunniyxxx

    Nachdem man im Band 1 schon ein wenig um die Situation von Kyoko mitbekommen hat geht es nun in die nächste Runde. Kyoko will unbedingt berühmt werden um ihre Rache zu bekommen dies ist aber leider als gesagt. Dennoch bekommt sie eine Chance und soll ihre Leistung in einem Werbespot als Laie zeigen. Vielleicht wird Schauspiel ihr Steppenpferd wer weiß?


    Auch in diesem Band kommt Shoe nicht gut weg, er ist ein richtiger Ekel kann ich nur sagen. Er ist schon soweit abgehoben das er Kyoko nun nicht mal mehr erkennt wenn er sie sieht. Am liebsten hätte ich ihn geschüttelt für seine widerliche Art. Auch Ren kommt zu Anfang nicht besser weg aber dieses ändert sich als er Kyko hilft. Doch dies führt dazu das jemand Eifersüchtig ist und erst recht kein gutes Haar an Kyoko lässt.


    Wie ihr lesen könnt war das wieder ein tolles Buch, ich musste das ein oder andere mal Schmunzeln als es um Kyokos inneres Teufelchen ging. Einfach köstlich!
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