Bücher mit dem Tag "teil einer serie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "teil einer serie" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)
    Richard Schwartz

    Das Erste Horn

     (244)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Das Buch hab ich auf eine Empfehlunghin gelesen und war sofort gebannt. 

    Das Setting ist eine wundervolle High Fantasy Welt voller mystischer Wesen und kämpferischen Ländern. 

    Zu Beginn hatte ich leider einige Probleme mich in den Protagonisten hineinzulesen, da es sich um einen sehr alten und weisen Mann handelte, der einen sehr speziellen Erzählstil hat, aber nach den anfänglichen Hürden, zog mich das Buch in seinen Bann. 

    Die Welt steckt voller Geheimnisse und die grundspannung steigt von Seite zu Seite. 

    Allerdings konnte ich die wirklich sehr schnell entwickelten Gefühle des Hauptcharakters Lea nicht nachvollziehen. Und obwohl sie schon fast 30 Jahre alt ist wirkt sie noch sehr unreif und naiv. 

    Hinzukommt, dass es ohne Karte (in meiner Ausgabe ist wenigsten keine vorhanden) sehr schwer fällt die Länder und Gebiete zu unterscheiden. Hafenstädte und Elfenwälder könnten direkt nebeneinander liegen und man weiß es einfach nicht. Eine Karte wäre wirklich eine große Hilfe! 

    Aber Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich spannendes Famtasy Buch, welches ich jedem empfehlen würde, der gerne eine neue High Fantasy Welt entdecken möchte!

  2. Cover des Buches Die Dämonenkriege (ISBN: 9783453318380)
    Michael Hamannt

    Die Dämonenkriege

     (45)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaSo
    Nach zwei Dämonenkriegen, die bereits über zweitausend Jahre zurücklagen, wäre die Menschheit fast ausgerottet und die Erde vernichtet worden. Aus diesem Grund entstand das Schwebende Reich, was von den Dämonen durch eine magische Barriere abgegrenzt wurde. Immer wieder schafften es trotzdem kleinere Dämonen über die Barriere zu gelangen. Ryk ein ausgebildeter Dämonenjäger kämpfte gegen sie an. Auf einer Jagd trafen er und seine Freunde jedoch auf einen Dämon, den es seit über 400 Jahren nicht mehr auf ihrer Seite geben dürfte. Bei dem Angriff wurde Ryk schwer verletzt und kam fast ums leben. Vier Monate dauerte seine Genesung, zu lange um den Dämon noch finden zu können. Er wollte ihn alleine zur Strecke bringen und sagte seinen Kollegen aus Stolz nicht, was sich zugetragen hatte. Ein Fehler.

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite in ihren Bann geschlagen. Sie wird aus vier verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die mehr oder weniger später zusammen laufen. Die Welt ist sehr vielseitig und schön beschrieben.
    Der Klappentext ist einfach spannend. Vier Personen, die das Reich retten: Ryk, der Dämonenjäger ist ein Einzelgänger. Prinz Ishan wird hereingelegt. Er ist auf der Flucht und muss erfahren, wie es ist ganz tief zu fallen ohne Luxus und Bedienstete zu leben. Catara ist für mich die beste Charaktere. Eine Dämonin, die sich auf ekelige Weise in jeden Menschen verwandeln kann, schwor der Königin die treue. Sie war ihr Assassine. Auf ihrer Mission allerdings kommt sie ins Wanken, ob ihre Aufträge so richtig sind. Kela ist halb Mensch, halb Dämon ein Halbblut die Dämonen aufspüren kann. Ryk sucht sie, um sie um Hilfe zu bitten. Aber sie hatten eine brisante Vergangenheit zusammen und macht die Zusammenarbeit schwierig.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Januar erscheinen wird. Trotzdem bekommt das Buch einen Stern Abzug von mir. 4 von 5 Sternen. Ab ca. Seite 500 zog die Geschichte sich ein wenig und ich fand, das Ende … Ich war etwas traurig und schockiert kann man sagen. Das Ende hat einen großen Cliffhanger. Das Cover fand ich nicht so ansprechend muss ich gestehen. Ich bin ein Coverkäuferin, aber der Klappentext machte mich so neugierig, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.  
  3. Cover des Buches Die Zweite Legion (ISBN: 9783492268189)
    Richard Schwartz

    Die Zweite Legion

     (162)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Achtung, Band 2, kann Spoiler enthalten


    Bessarein, das erste der sieben Königreiche - und das Erste, was wir davon sahen, waren Ruinen, Mörder und jetzt ihre Opfer. [...] Wir waren vor einem Krieg geflohen, um Hilfe zu suchen, und nun das.


    Inhalt

    Der Krieger Havald und die Maestra Leandra machen sich mit ihren neu gewonnenen Freunden und Gefährten auf in die Donnerfeste, wo sie ein magisches Tor in das sagenumwobene Reich Askir zu finden erhoffen. Dort wollen sie um Hilfe gegen die Bedrohung des Kriegsfürsten Thalak ersuchen. Doch die Reise verläuft anders, als erwartet, und die Gefährten landen im gefährlichen Wüstenreich Bessarein und werden getrennt.


    Meine Meinung

    10 Jahre nachdem ich die Reihe zum ersten Mal gelesen hatte, habe ich mich nun an einen Reread gewagt. Nachdem Band 1 eher ein Prequel zur eigentlichen Geschichte ist und mit Krimicharakter aufwartet, geht es in Band 2 nun richtig los mit dem Abenteuer.


    Die Freunde und Gefährten zieht es zur Donnerfeste, einer Festung hoch oben in den Bergen. Durch Eis, Schnee und Dunkelheit kämpfen sie sich, nur um dann im heissen und gefährlichen Wüstenreich Bessarein zu landen. Worldbuilding und Setting haben mich wieder vollkommen packen können. Schon beim ersten Mal lesen hatte ich mir gewünscht, die goldene Stadt Gasalabad besuchen zu können und Honigkuchen zu naschen - dieser Wunsch ist auch dieses Mal wieder aufgekommen. Mir gefällt die Art, wie der Autor Orte beschreibt, wahnsinnig gut. Nicht zu viel/ausführlich, und doch genau richtig, damit man mitten vor Ort ist.


    Auch die Charaktere konnten überzeugen. Vor allem Havald wächst sehr an seinen Aufgaben und gewinnt nach und nach an Sympathie. Mein liebster Charakter ist und bleibt aber Zokora, das wird sich wohl nie ändern. Aber auch der Rest der Truppe ist mir ans Herz gewachsen. Sie alle haben helle und dunkle Seiten an sich, Geheimnisse und Erlebnisse, die sie verändert haben. In Band 2 kommen ein paar neue Charaktere hinzu, die man erst nach und nach kennenlernt. Allen voran Armin, von dessen losem Mundwerk ich immer wieder erheitert wurde.


    Fazit

    Das Abenteuer geht los - durch eisige Berglandschaften, dunkle Höhlen bis in die trocken-heisse Wüste. Worldbuilding/Setting und Charaktere überzeugen. Ein fesselndes, spannendes Abenteuer, magisch und exotisch, aber teilweise auch blutig und brutal.

  4. Cover des Buches Macht - Die Getreuen und die Gefallenen 1 (ISBN: 9783734161193)
    John Gwynne

    Macht - Die Getreuen und die Gefallenen 1

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    John Gwynne hat sich mit dem Start in diese vierteilige High-Fantasy-Geschichte keinen Gefallen getan. Er führt zu schnell zu viele Figuren ein und fokusiert sich nicht auf die eigentliche Erzählung. Der rote Faden ist auf Anhieb so unsichtbar, dass viele Leser das Buch eher als verwirrend als komplex empfinden. Ein Eindruck, den ich bestätigen kann und ein Umstand, unter dem einige High-Fantasy-Bücher “leiden”.

    Fokusiert

    Wenn die anfängliche Verwirrung sich legt, konzentriert sich der Autor mehr oder minder auf zwei Handlungsstränge und die Geschichte nimmt Form an und die Figuren gewinnen an Farbe und Kontur. Mit anderen Worten, die Erzählung zieht an und wird richtig spannend.

    Was ich als überhaupt nicht störend empfunden habe, sind die detaillierten Beschreibungen von Land und Leute. Dieses Handwerk versteht Gwynne und schafft es so, Leben spürbar und greifbar in seiner Geschichte zu platzieren. Mit einer geschickten Wahl von Haupt- und Nebenfiguren wird eine sehr interessante Welt aufgebaut. Zudem scheut er sich nicht, lieb gewonnene Figuren aus dem Spiel zu nehmen, was die Spannung deutlich erhöht.

    Glücklicherweise sind die Folgeromane zu diesem Debütroman schon alle erhältlich, so dass der Leser in einem Schwung die komplette Geschichte lesen könnte. Selbstredend endet dieser erste Teil sehr offen und schon fast hoffnungslos, macht aber gleichzeitig sehr viel Lust auf die kommenden Teile.

    Fazit

    Nach einem schleppenden Start weiß das Buch in nahezu allen Belangen zu überzeugen und lässt (fast) keine Wünsche eines Genrefans offen. Allerding fehlt hier und da das gewisse Etwas, das den Roman überragend machen würde. Dennoch spreche ich eine Empfehlung für dieses Debüt aus und freue mich auf die kommenden Teile.

  5. Cover des Buches Das blutige Land (ISBN: 9783492268301)
    Richard Schwartz

    Das blutige Land

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Halbzeit bei den Götterkriegen, zu mindestens, wenn man den Zusatzband wegrechnet. Auf diesen Band habe ich die letzten beiden Bände hin gefiebert, denn es wurde Zeit, dass unser Held zurückkehrt.

    Meine Meinung:

    Der Wanderer ist zurück
    Endlich erleben wir die Geschichte wieder aus Havalds Sicht. Endlich haben wir seine unverwechselbare Art und sein Talent in komische Situationen zu geraten wieder. Schon nach den ersten Seiten ist es wie „nach Hause kommen“. Ich versteh zwar, dass Schwartz die „Havald Auszeit“ gebraucht hat um die Geschichte weiter auszubauen und Geschehnisse zu erklären, von den Havald einfach nichts wissen kann bez. kann er ja auch nicht überall sein, dennoch ist mir die Ich-Perspektive lieber. Es wirkt alles einfach herzlicher,  „näher“ und unbeschwerter. Auch der Humor ist dadurch wieder erfrischend ausgeprägt und das, obwohl sich die Bedrohung durch den Nekromantenkaiser wie ein allgegenwärtiges Damoklesschwert über der Geschichte hängt. Diese Mischung aus nervenaufreibender Bedrohung, die Spannung erzeugt, und den Auflockernden Momenten, wen sie Charaktere sich untereinander necken, ist dem Autor wieder ganz hervorragend gelungen.

    Sehr gut gefallen hat es mir auch, dass man etwas mehr über Havalds Vergangenheit in der Zeit zwischen Seiner Rettung der Stadt Kelar und seinem „Ende“ am Pass erfährt.  Man erhält so ein tieferes Verständnis für seinen Charakter, z.B. warum er so rastlos ist. oder wie es kam, dass die Menschen in den Südlanden anfingen ihn anzubeten.

    Alte und neue Schauplätze

    Wie der Titel schon verspricht, entführt uns Schwartz in diesem Band in eine neue Region, nämlich der Ostmark.  Damit erhalten wir Einblick in eine weitere Region des Kaiserreichs. Wenn man bedenkt, dass der erste Band dieses Fantasyepos ausschließlich in einem eingeschneitem Gasthof spielte, hat sich die Welt von Askir mittlerweile doch erheblich erweitert und umspannt mittlerweile etliche Länder. Entgegen dem, was man vermuten könnte, bleibt Havald jedoch gar nicht so lange in dem blutigen Land, sondern wechselt dazwischen, Magie und Toren sei Dank, auch nach Ilian und Askir. Das lässt die Handlung etwas sprunghaft wirken, was auch mein Kritikpunkt an diesem Buch ist. Gerade bei  dem „Ausflug“ zum Kampf der dritten Legion bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Zokoroa und Varosh hätte man sicher auch anders einsammeln können. Alles in allem bleibt es jedoch weiterhin spannend.

    Fazit:

    Mit Havald ist es eben doch besser, als ohne. Das Buch hat seinen Humor und die tolle Dynamik zwischen den Charakteren wieder und macht daher, trotz einer etwas sprunghaften Handlung, Lust auf den nächsten Band.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  6. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenchronik 3 - Ascheatem (ISBN: 9783958342408)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenchronik 3 - Ascheatem

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_CubeManga

    Cover und Schreibstil:

    Auch wenn ich die Cover der einzelnen Episoden definitiv viel schöner finde, macht aber auch das Cover des Hardcovers schon was her.

    An sich mag ich den Schreibstil von Andreas sehr gerne. Er kann auch eigentlich sehr fesselnd schreiben, aber irgendwie fand ich den dritten Sammelband insgesamt recht chaotisch. Zudem sind mir einige Logikfehler aufgefallen, wo ich mir aber aktuell nicht sicher bin, ob ich da was überlesen oder missverstanden habe.

    Inhalt:


    Chaotisch ist so ziemlich das Wort, was sich leider hier durchziehen wird. Die erste Episode des Sammelbandes war mir nämlich viel zu unübersichtlich. Die ständigen Wechsel der Szene haben dem diesmal nicht so gut getan. Vor allem, weil die meisten Szenen davon nur aus Kämpfen bestand. Dafür fand ich die Szenen über Clara als auch die über Kevin, Chris und Chloe sehr interessant. Besonders bei den beiden Zwillingen bin ich noch sehr gespannt, was da auf uns zu kommen wird.


    Auch von der achten Episode war ich nicht so begeistert. Während in der siebten unglaublich viel Geschehen ist, ist die achten sehr ruhig und bringt auch nur sehr wenige neue Erkenntnisse. Dennoch war es nach den ganzen Kämpfen in Episode 7 mal angenehm etwas zu Ruhe zu kommen.

    Wobei das wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm war...

    Denn in der neunten ging es wieder recht chaotisch und kämpferisch daher. Schade finde ich hierbei aktuell, dass vieles davon sehr vorhersehbar ist.

    Allerdings konnte die Geschichte mich dann doch noch überraschen. Zum Ende des Sammelbandes gab es das ein oder andere Ereignis, was ich definitiv nicht kommen sehen habe und das ich insgesamt sehr genial gelöst fand. Ich wünsche mir daher, dass es hoffentlich in den nächsten Bänden weitere solcher Momente geben wird.



    Charaktere:

    So langsam aber sicher schaffe ich es mit Jen und Alex warm zu werden. Durch die Ereignisse im zweiten Sammelband ist Jen sehr verletzt und schockiert. Dennoch habe ich aktuell das Gefühl, dass man ihren Charakter dadurch endlich mal verstehen kann.  Auch Alex kann ich so langsam was abgewinnen. Manchmal sind seine Sprüche zwar etwas unpassend, aber mittlerweile finde ich sie dann doch ganz witzig. Bei ihm habe ich dennoch irgendwie auf Grund der ganzen Erkenntnisse ein ungutes Gefühl. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass auf ihn noch etwas zukommt, was ggf. nicht so gut verlaufen könnte.


    Um die Zwillinge Chris und Kevin wurden einige Andeutungen in den Raum geworfen, die mich sehr neugierig gemacht haben. Um die beiden gibt es noch ein größeres Geheimnis und ich bin sehr gespannt, was uns da noch so erwarten wird. Und allgemein habe ich die beiden total in mein Herz geschlossen.


    Auch Max finde ich immer interessanter. Obwohl er in Band 2, auf Grund der Ereignisse in Band 1, sehr verletzlich und in sich gekehrt wirkte, glaub ich dennoch, dass er verdammt viel drauf hat. Und irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass er eine Schlüsselrolle spielen könnte. Auf seine Entwicklung bin ich unfassbar gespannt.


    Fazit:

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten wie ich diesen Band so recht einschätzen soll. Einerseits war er total chaotisch und hat einfach nur immer mehr Fragen aufgeworfen anstatt welche zu lösen und andererseits gab es eine Handvoll spannender Momente, wo ich mir dachte wow.

  7. Cover des Buches Die Rose von Ilian (ISBN: 9783492267571)
    Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Der Kronrat endete ja mit einem unheimlich fiesen Cliffhanger. Damals bin ich sofort in die Buchhandlung gerannt und habe diesen Auftakt zur Nachfolgerreihe gekauft (glücklicherweise war der da gerade rausgekommen) und dann … war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Doch jetzt beim Re-Read hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Wieso, weshalb, warum, verrate ich euch jetzt.


    Meine Meinung:

    Nichts für Quereinsteiger

    Wie bereits erwähnt ist die Götterkriege Reihe eine Weiterführung der Askir Reihe. Die Rose von Illian setzt nahtlos dort an, wo Der Kronrat endete und Richard Schwartz hält sich nicht großartig damit auf, Vergangenes zu rekapitulieren und wenn doch, werden Geschehnissen aus 7 vorherigen Bänden nur ganz grob umschrieben. Ich würde also wirklich jedem empfehlen zunächst den Askir Zyklus zu lesen, denn andernfalls dürfte vieles was den Weltenaufbau und auch die Charaktere angeht unverständlich sein


    Es geht nach altbewährten Rezept weiter

    Wenn man jedoch wie ich die Askir Saga erst kürzlich gelesen hat, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Wir begegnen lieb gewonnene Charaktere wie Leandra, aber auch endlich mal wieder Janos und Sieglinde und es kommen natürlich neue Charaktere hinzu. Einen wesentlichen Anteil an der Geschichte übernimmt nun, da Havald wegfällt Schwertmajor Kurtis Blix. Er ist ein symphytischer Charakter der von seinem Wesen her Havald so gar in einigen Punkten ähnelt.


    Und so versammelt sich wieder ein durchgemischter Heldenhaufen und zieht los um nicht nur ein unmöglich erscheinendes, nein gleich drei „Mission Impossibles“ zu erreichen: Ins vom feind besetzte Gebiet um einen alten Tempel zu finden und dort den Weltenstrom umlenken, Havalds Schwert wiederfinden und Illian von seiner Belagerung befreien. Ihr seht schon, Richard Schwartz kochts ein Süppchen nach altbekanntem Rezept. Aber wenn‘s funktioniert? Denn das tut es. Die Spannung ist konsequent da, Geheimnisse werden aufgedeckt und Schlachten geführt. Was will das Fantasyherz mehr? Und doch fehlt etwas.


    Ich vermisse Havald

    Und was fehlt kann ich auch ganz genau sagen: der liebenswürdige, grummelige, brillante. herzensgute und unfreiwillige Held Havald. Da er, sagen wir mal, verhindert ist, erleben wir die Geschichte nicht aus seiner in Ich-Perspektive geschriebenen Sicht, sondern haben einen personalen Erzähler du mehrere Blickwinkel. Das gute ist, dass man so mehr Hintergründe erfährt, was wo zur selben Zeit geschieht. Besonders Wiesels Part waren hier sehr interessant, deuten sie doch schon den titelgebenden Götterkrieg an.

    Doch nichtsdestotrotz, ich vermisse Havald Sicht. Zudem hatte er ein besonderes Talent dafür in komische Situationen zu geraten, die mit seiner trockenen Art nur noch komischer wurden. Da dies fehlt ist dieser Band auch etwas weniger lustig als die Vorgänger, wenngleich eine gewisse Prise Humor natürlich immer noch dabei ist.

    Für alle Havald Fans die jetzt die Lust verloren haben sei aber gesagt:

    Spoiler:
    Er kommt ab den dritten Band wieder mit seiner Ich-Perspektive zurück.

    Fazit:

    Die neue Perspektive ist gewöhnungsbedürftig und das Buch ist auch ernster als die Vorgänger, dennoch macht auch dieses erneute Eintauchen in die Welt von Askir Spaß und immer noch Lust auf mehr.
  8. Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)
    Richard Schwartz

    Der Herr der Puppen

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

    Meine Meinung:
    »Haben die Götter das nicht wunderbar eingerichtet? Kaum hat man eine Nacht lang geschlafen, ist das, was vergangen ist, in die Ferne gerückt, der Kummer und die Sorge des Vortages ist gemildert. Das sanfte Licht der Sonne gibt einem neue Kraft und neuen Mut.«
    Mit diesen aufmunternden Worten Armins weckt dieser unseren Helden Havald. Für mich ein sehr gelungener Einstieg in den vierten Band der Askir Reihe. Havald und seine Freunde sind also immer noch in Gasalabad und bleiben dies. Wer jedoch glaubt, damit würde die Spannung aus der Geschichte genommen, irrt. Denn in »Der Herr der Puppen« kommen die Gefährten dem Geheimnis um den dunklen Herrscher ein gutes Stück näher. Sie müssen sich mit neuen Feinden auseinandersetzen, Nekromanten, die ihre Macht aus den Seelen ihrer Opfer ziehen. Nun kennen sie außerdem den Namen ihres Feindes: Kolaron Malorbian, der selbst Magier und Nekromant sein soll. Besonders gut gefallen haben mir - Achtung Spoiler! – die Elfenkrieger, die auf Greifen reiten. Ein absolutes Highlight und anschaulich erzählt. Leider trifft man in diesem Band meine Lieblingsfigur, die Dunkelelfe nur selten an, denn Havald schickt sie, Sieglinge Varosch und Janos mit einem Auftrag nach Hause. Ein Problem hatte ich außerdem mit der wiedergeborenen Serafine, die nun im Körper von Armins Schwester Helis lebt. Das scheint mir doch etwas weit hergeholt. Ich bin aber sicher, Richard Schwartz hat noch etwas Besonderes mit dieser Figur vor. Andererseits haben mich die Reisen auf dem Schiff begeistert und der Aufenthalt einer der Freunde im Gefängnis. Mehr wird aber nicht verraten. Von mir also eine klare Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans.

  9. Cover des Buches Codex Alera 5 (ISBN: 9783734160608)
    Jim Butcher

    Codex Alera 5

     (79)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks

    Der Autor bleibt seinem Schema treu und so steht Tavi wieder mal vor einer unzähligen Menge an Problemen und weiß gar nicht wessen er sich zuerst zuwenden soll. 

    Gemeinsam mit Varg ist Tavi auf dem Weg zu dessen Heimat und dort werden sie, nach langer Überfahrt, ganz anders empfangen als erwartet. Tavis strategisches Genie ist wieder gefordert, nicht nur um seinem Volk, sondern auch dem der Canim zu helfen. 

    Währenddessen breiten sich die Vorg in Alera immer weiter aus und stürzen das ganze Volk und sämtliche Fürsten in Bedrängnis. Es gibt also zwei große Schauplätze in diesem Band und beide Handlungsstränge könnten spannender nicht sein. Während man Alera inzwischen ganz gut kennt, war es schön auch die Heimat der Canim und ihr Volk weiter kennenzulernen.


    Jim Butcher widmet sich in diesem Band verstärkt den Hauptfiguren, wodurch einige Nebencharaktere etwas in den Hintergrund geraten. Mich hat das allerdings nicht gestört, denn so wurde Tavi, Bernard, Amara und Isana genügend Raum für ihre Erlebnisse gegeben. 

    Die Atmosphäre ist weniger humorvoll als in den vorherigen Bänden und man merkt deutlich, dass der Autor das Finale einläuten möchte. 


    Besonders im letzten Drittel wird das Tempo noch einmal stark angezogen und der Leser pausenlos mit neuen Ereignissen konfrontiert. Die Auflösung einiger Probleme ist äußerst ungewöhnlich, aber schlüssig und Tavi hat mich erneut begeistern können. 

  10. Cover des Buches Die weiße Flamme (ISBN: 9783492268295)
    Richard Schwartz

    Die weiße Flamme

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Weiter geht‘s im Epos rund um Askir. Nachdem Havald am ende des letzten Bandes wieder erwacht ist, hatte ich die Hoffnung ihn in diesem Band wieder zu sehen. Leider müssen wir uns da noch etwas gedulden. Dennoch war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung.

    Meine Meinung

    Kampf um den Thron von Illian
    Während es im ersten Band der Götterkriege sehr actionreich von statten ging, stehen Leandra und ihre Gefährten in Die weiße Flamme vor ganz anderen Herausforderungen. Statt gegen ein Fein in die Schlacht zu ziehen, müssen Intrigen durchschaut, Ränkespiele überwunden und Verräter enttarnt werden. Denn der Weg nach Illian mag nun frei sein, ganz so leicht lässt sich ein Thron dann aber doch nicht gewinnen. Aus diesem Grund geht es in diesem Band vom Tempo her etwas ruhiger zu, der Fokus der Handlung liegt bei den Ränkespielen in der Stadt der Rose, über die wir endlich etwas mehr erfahren. Richard Schwartz gelingt es dabei gut, die Stimmung in der Stadt zu vermitteln. Die nahende Verzweiflung und die Bedrohung der Feindlegion, die wir ein Damoklesschwert über der Stadt schwebt.


    In der Warteschlange
    Diese Machtspiele und Intrigen sind alles andere als uninteressant, dennoch habe ich wie bei Die Rose von Illian das Gefühl, dass etwas fehlt. Die beiden Bände sind nicht umspannend, aber sie reißen nicht so mit wie die Bände der Askir Saga. Man hat irgendwie das Gefühl, dass diese beiden Bücher eher eine Art Zwischenband darstellen die den Leser auf einen erneuten „ Havalds Zyklus“ vorbereiten sollen. Als würden die Götterkriege erst ab Das blutige Land starten und diese beiden Bände wären der Prequel dazu.
    Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist und ich trotzdem behaupte, dass auch diese Beiden Bände Spaß machen, nur eben nicht ganz so sehr wie die Askir Bände. Immerhin: Das Ende deutet an (oder eher winkt mit dem Zaunpfahl), dass Havald im dritten Teil der Götterkriege wieder der Erzähler sein wird. Ich bin also sehr guter Dinge, dass es besser werden wird.

    Fazit:

    Die Reihe macht weiterhin Spaß, allerdings wird es dennoch Zeit, dass Havald zurückkommt, denn ohne ihn, ist es einfach nicht dasselbe.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  11. Cover des Buches Glück auf Gansett Island (ISBN: 9781477830598)
    Marie Force

    Glück auf Gansett Island

     (41)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Das Cover gefällt mir dieses Mal nicht so gut. Das Paar wirkt so extrem fehl am Platz, was wohl daran liegt, dass es in der Bild eingefügt wurde. Ebenso kommt mir die Größe des Paares etwas klein vor. Die Blüten, das Meer und die Schrift hingegen finde ich toll. Die Farben gefallen mir sehr gut. 

     

    Ich liebe die Familie McCarthy. Neben den bereits bekannten Charakteren tauchen neue, tolle Personen auf, bei denen bereits der erste Eindruck sehr angenehm und positiv ausfällt. Aber wie bereits in jedem Teil, muss es auch unbeliebtere Charaktere geben. Eine Person wird mir jedoch so langsam auch sympathisch. 

     

    Meine Meinung

    Marie Force ist mit dem Buch „Glück auf Gansett Island (Die McCarthys 4)“ aus dem Montlake Romance Verlag erneut ein tolles Buch gelungen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, dadurch fliege ich nur so über die Seiten und kann es kaum glauben, wenn das Buch wieder zu Ende ist. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, packend und auch sehr bildlich. Dadurch habe ich schon eine genaue Vorstellung von Gansett Island und seinen Einwohnern. Der Liebesroman ist humorvoll, dramatisch, nachdenklich, erotisch und freudig. 

     

    Grant und Stephanie sind das neue Gespräch in der Familie McCarthy und bei den Freunden, die auf Janeys und Joes Hochzeit waren. Schließlich haben die beiden gemeinsam das Fest verlassen. Doch schon schnell merkt Grant, dass Steph ihm Kontra gibt und ihn verrückt macht. Zeitgleich jedoch kann er seine Hände von der kleinen und zierlichen Person nicht lassen. 

     

    Mac hingegen hat ganz andere Sorgen. Seit Maddie dazu verdonnert wurde den Rest ihrer Schwangerschaft zu ruhen, raubt er ihr den letzten Nerv. Als jedoch ein Hurrikan aufzieht und der Fährbetrieb eingestellt wird, treibt ihn die Angst um sie in den Wahnsinn. Ob alles gut gehen wird? 

     

    Doch nicht nur Grant, Steph und Abby, bzw. Maddie und Mac kommen in diesem Band vor. Wer die ersten drei Teile kennt, weiß, dass noch weiter neue Geschichten beginnen. So kommt auch Laura McCarthy, die Nichte von Big Mac vor, die große Träume hat. Auch Tiffany, Francine und Ned sorgen für Aufregung. 

    Der Hurrikan Hailey weht einiges auf Gansett Island durcheinander und sorgt dadurch für neuen Gesprächsstoff. Doch auf stürmischen Zeiten folgt wieder Sonnenschein.

     

    Mein Fazit

    Auch dieser Band der Familie McCarthy erhält von mir auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung. Ich war sofort wieder in der Geschichte gefangen und habe mich sehr wohl auf der Insel gefühlt. Es ist so toll immer wieder auf Gansett Island einen kurzen Erholungsstopp einzulegen. Auch wenn es mal stürmisch zugeht. 

     

    In der „Gansett Island“-Buchreihe kommt es immer wieder zu heißen und erotischen Szene. 

     

    Ich empfehle die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen, da viele der einzelnen Stories eines Buches auch noch in den Folgebändern weitererzählt werden.

     

    Jetzt freue ich mich darauf, den 5. Band zu erleben und die neuen Charaktere näher kennen zu lernen.

     

    Der 4. Band der McCarthys erhält von mir 5 von 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Der Kronrat (ISBN: 9783492268226)
    Richard Schwartz

    Der Kronrat

     (125)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    So hatten sich Havald, Leandra, Serafine und ihre Freunde die Ankunft in Askir nicht vorgestellt: Nicht nur dass der Handelsrat von Askir sie für den Vulkanausbruch auf den Feuerinseln verantwortlich macht und haftbar machen will, Nordmann Angus von seinen Landleuten wegen Feigheit und Verrat verurteilt werden soll, die Freunde erreicht zudem auch noch die Nachricht von der Niederlage ihrer Heimat Illian im Krieg gegen das Reich des Nekromantenherrschers von Thalak.
    Im Kronrat der sieben Königreiche des einstigen Kaiserreichs kämpfen Leandra und ihre Verbündeten um Unterstützung, während Havald und Serafine mit ihren neuen Freunden, der Eule Desina und ihrem Adjutanten Santer, die Spuren von Nekromanten in Askir aufnehmen und dabei ein schreckliches, dunkles Geheimnis entdecken. Als ihnen die ehemalige Nekromantin Asela ihre Hilfe anbietet, zögern Havald und seine Freunde. Können sie der mächtigen Eule wirklich vertrauen? Und welches Geheimnis versucht sie mit aller Macht zu hüten?

    Meine Meinung:

    „Der Kronrat - Das Geheimnis von Askir 6“ ist wieder unglaublich spannend. Richard Schwartz begeistert nicht nur mit tollen Figuren und einem sympathischen Ich-Erzähler (Havald), sondern auch mit einer gelungenen Mischung aus Kämpfen, Rätseln und Magie, die einfach Spaß macht.
    In „Der Kronrat - Das Geheimnis von Askir 6“ lernen die Helden auch einige interessante neue Figuren kennen. Zum einen die junge Eule Desina, die über eine interessante Familiengeschichte und über große magische Kräfte verfügt, die ihr noch gar nicht so bewusst sind, und die die erste Eule seit Jahrhunderten in Askir ist. Sehr sympathisch ist auch der mutige und clevere Soldat Santer, ihr Adjutant. Doch auch Asela, Kommandant Keralos und Stabsobrist Orikes sind eine gute Bereicherung von Havalds Freundeskreis. Auch Havalds oft erwähnten Nordmann-Freund Ragnar dürfen wir Leser nun endlich kennen lernen.
    Ein bisschen schade fand ich es, dass der Dieb Wiesel und die mysteriöse Mama Maerbellinae sowie Baronet Tarkan von Freise und die elfische Bardin Taride vom Silbermond nur kurze Auftritte haben. Wer mehr über diese interessanten Figuren erfahren möchte, dem möchte ich daher den Zusatzband „Die Eule von Askir“ empfehlen, eine spannende Geschichte über Desina, Santer und ihre Freunde in Askir.
    Sehr überraschend kam für mich das Ende des Romans. Ich will nicht zu viel verraten, aber die letzten vierzig Seiten stellen noch einmal alles auf den Kopf, so dass ich bereits ganz gespannt auf den nächsten Band bin. Weiter geht es in den „Götterkriegen“ im ersten Band „Die Rose von Illian“.
  13. Cover des Buches Die Macht der Alten (ISBN: 9783492269193)
    Richard Schwartz

    Die Macht der Alten

     (65)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Nachdem der vorherige Band wieder eine Art Zwischenband war, hat es mich sehr gefreut Havald und seine Gefährten nun wieder zu treffen. Für mich sind sie schon wie alte Freunde, solange begleite ich sie nun schon. 

    Dieses mal gab es einige Spannungen zwischen Havald und einer der Sera's und hier konnte ich an beiden Figuren eine neue Seite entdecken, eines haben aber beide auf jeden Fall gemeinsam, sie sind stur bis zum geht nicht mehr. 
    Man merkt deutlich, wie sehr die anderen sich auf Havald verlassen und das sie über die lange Zeit, die sie bereits verbindet zu einem eingeschweißten Team geworden sind. 

    Man merkt, dass sich die Geschichte langsam einem Ende nähert, wobei es noch viele ungeklärte Fragen gibt. Auch müssen die Helden an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen und ich bewundere sie sehr für ihre Willenstärke und ihren Ehrgeiz nicht aufzugeben, egal was auch kommt. 

    Meine liebsten Fantasywesen bekommen in diesem Band auch etwas Raum, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht verraten um welche Kreaturen es sich handelt, da ich sonst etwas Spannung vorweg greifen würde. 

    Zum Ende hin hielt der Band für mich zwei große Überraschungen bereit, die sehr schnell abgehandelt wurden. Das hat mich ziemlich überrumpelt und ich hätte mit diesem Umgang der Ereignisse überhaupt nicht gerechnet. Aber auch hier kann ich leider nicht mehr sagen, da ich sonst extrem spoilern würde.
  14. Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)
    Richard Schwartz

    Das Auge der Wüste

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

    Band 3 knüpft direkt an die Geschehnisse im vorigen Teil an. Es geht gleich spannend weiter, denn Havald muss seine Geliebte, die Halbelfe Leandra befreien, die von Sklavenhändler gefangen gehalten wird. Nach wie vor steht ihre Mission, Verbündete im Kampf gegen den dunklen Herrscher aus dem Reich Thalak zu finden, an erster Stelle. Doch es immer neue Hindernisse sind zu überwinden. Seien es die Nachtfalken, Nekromanten oder Monster. Nur gut, dass Havald und seine Kameraden mittlerweile zu einem eingespielten Team zusammengewachsen sind. Denn nur gemeinsam, aufgrund ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, können sie die Schwierigkeiten überwinden.
    Auch dieser Band hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen. Die Kämpfe sind super beschrieben, vor allem die Bannschwerter hatten es mir dieses Mal angetan. Außerdem erfährt man in »Das Auge der Wüste« ein kleines bisschen mehr über den schier übermächtigen Feind aus dem Reich Thalak.
    Von mir also eine klare Leseempfehlung!

  15. Cover des Buches Die Krone von Lytar (ISBN: 9783492280518)
    Richard Schwartz

    Die Krone von Lytar

     (34)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Vier Freunde werden ausgeschickt um ein ausgelaufenes Pferd zu suchen, aber in ihrer Abwesenheit wird das kleine Dorf angegriffen und dadurch wird eine sehr alte Prophezeiung erfüllt, die die Nachkommen der alten Stadt Lytar bedroht.

    Ich habe vorher schon einiges von Richard Schwartz gelesen und hatte dementsprechend auch schon hohe Erwartungen an seinen neuen Fantasy Epos.

    Ich wurde echt nicht enttäuscht und freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band.

    Eine spannende Story mit nicht schwerer Sprache, aber dafür mit großartigen Charakteren.

    Eine Empfehlung für alle High-Fantasy Fans.

  16. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783492269209)
    Richard Schwartz

    Der Wanderer

     (58)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Bei "Der Wanderer" handelt es sich um den finalen Band der Götterkriege. Lange Zeit durfte ich die Gefährten begleiten und es ist ein komisches Gefühl nun von ihnen Abschied nehmen zu müssen. Diesen letzten Teil habe ich bewusst langsam gelesen, denn so sehr ich das Ende auch wissen wollte, wollte ich doch auch noch möglichst lange bei den Charakteren bleiben. 

    Besonders gefreut hat es mich, dass Zokora in diesem Band noch einmal sehr viel Raum bekommt und eine große Rolle einnimmt. Ich konnte viele neue Seiten an ihr entdecken und mag sie nun noch mehr als es eh schon der Fall war. 
    Sieglinde hat mich ziemlich überrascht, denn sie hat eine Entwicklung durchgemacht, mit der ich zuletzt eigentlich nicht mehr gerechnet hatte. 
    Aber am meisten von allen hat Havald mich beeindruckt. Lange hatte er einen inneren Kampf geführt, wollte sich nicht eingestehen wer er ist, welche Rolle er in all dem spielt. Doch nun hat er endlich zu sich selbst gefunden, ist mit sich im reinen und wirkt gefestigter als jemals zuvor. 

    Richard Schwartz hat einen starken Spannungsbogen aufgebaut, der so einige Überraschungen bereit hält. Man trifft auch in diesem finalen Teil wieder auf viele interessante Figuren, es gibt faszinierende und zugleich schockierende Ereignisse, die mich als Leser sprachlos zurück gelassen haben. 

    Ich bin wirklich traurig, dass ich die Gefährten nun verlassen muss, aber das Ende war wirklich perfekt, genau die Richtung die ich mir gewünscht hatte. Für mich war es der emotionalste Band dieser Reihe aber zugleich auch einer meiner Liebsten.
  17. Cover des Buches Die Festung der Titanen (ISBN: 9783492268844)
    Richard Schwartz

    Die Festung der Titanen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Die Götterkriege Reihe schreitet unermüdlich voran und in diesem vierten Band der Saga überschlagen sich die Ereignisse …

    Meine Meinung:

    Vom Schicksal auserkoren
    Havald ist der Todesengel, das ist dem Leser nun schon hinreichend bekannt. Er ist von den Göttern dazu bestimmt gegen den toten Gott in die Schlacht zu ziehen und am Ende auf seiner eigenen Klinge zu sterben. Dass ihm diese Zukunftsaussichten wenig gefallen ist kaum verwunderlich und Havalds Sturheit in Bezug auf sein Schicksal war für mich auch immer einer seiner amüsanten Macken, die Havald eben zu Havald machen. Doch der Schatten von Omagor wird immer länger und die Lage für das Kaiserreich zunehmend aussichtsloser, wenn nicht bald etwas Entscheidens geschieht.  Richard Schwartz stellt seinen Protagonisten, wie auch dem Leser vor Tatsachen und führt ihn in gekonnter, fesselnder Manier die verheerende Bedrohung durch Kolaron vor Augen, sodass Havald keine andere Wahl mehr bleibt, als sein Schicksal anzunehmen.

    Mit dieser weitreichenden Entscheidung des Protagonisten kommt diesem vierten Band eine Schlüsselrolle zu und dient als entschiedener Wendepunkt. Der Krieg der Götter geht in die entscheidende Phase. Damit ändert sich auch die Grundstimmung der Geschichte.  Auch wenn der Autor seinen gewohnten Humor nicht völlig verliert, ist der Ton doch dramatischer und düsterer. Auf der einen Seite ist das dramaturgisch natürlich sinnvoll und steigert auch die Spannung, aber hach mein Herz wurde auch schwer, bei dem Gedanken daran, was Havald alles aufgeben muss. Aber es ist ja einem Buch immer zugute zu halten, wenn es Emotionen auslöst. So oder so, nach dem Ende von diesem Band sollte jedem klar sein: jetzt geht’s so richtig los.

    Das Dunkle in mir

    Wie sich aus meiner bisherigen Rezension vielleicht schon herauslesen lässt, geht es in diesem band sehr stark um Havalds Entwicklung. Es passiert zwar noch genügend an Handlung, keine Angst, aber im Grunde dient alles dazu Havalds Charakter zu erweitern. Es schleicht sich etwas Dunkles in seine Persönlichkeit ein. Etwas, dass in feinsten Ansätzen der aufmerksame Leser zwar schon in vorherigen Bänden beobachten konnte, doch erst jetzt richtig zum Tragen kommt. Es stellen sich die Fargen, Wie sehr muss man sich seinem Feind angleichen, um ihn besiegen zu können? Wie viel vom Feind steckt in einem selbst? Und wie weit ist man bereit zu gehen, um die Welt zu retten? Das Buch und auch Havald gewinnen dadurch an Tiefe und es ist der nötige Auslgeich zu dem gewaltigen Macht Zuwachses unseres Helden. Jeden anderen Charakter hätte ich bei der Machtfülle schon längst als Mary Sue abgetan, doch Richard Schwartz schafft es, Havalds Persönlichkeit genügen Risse, Kanten und Ecken zu verleihen, sodass er trotz seiner neuen Fähigkeiten weder allmächtig noch allwissend erscheint. Das zu schaffen ist schon eine hohe Kunst.

    Fazit:

    Die Reihe nähert sich spürbar ihren Höhepunkt. Diesen fesselnden vierten band nutzt Richard Schwatz um seinen Helden dazu in die richtige Position zu bringen. Dank entscheidender Ereignisse, schweren Entscheidungen und moralischen Fehltritten, gewinnen sowohl Reihe, als auch Protagonist an Tiefe und machen Lust auf den großen Showdown.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  18. Cover des Buches Codex Alera 6 - Der erste Fürst (ISBN: 9783734160929)
    Jim Butcher

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst

     (62)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks

    Die Vord übernehmen mehr und mehr das Land der Aleraner, während das der Canim längst verloren ist. Die hohen Fürsten verschanzen sich in ihren Städten und wehren sich mit allen Mitteln die ihnen zur Verfügung stehen. Doch eines ist klar: Stirbt die Vordkönigin nicht, ist das Land und auch seine Bewohner verloren. 


    Der junge Tavi ist erwachsen geworden und auch stärker und reifer. Ein letztes Mal muss er sein Geschick und Genie unter Beweis stellen, um seinem Volk zu Hilfe zu eilen und die Vordkönigin zu besiegen. Alles steuert auf einen letzten großen Kampf hin und wieder einmal hat Jim Butcher mich beeindruckt. Alle Handlungsstränge werden miteinander verwoben und zusammengeführt für das anstehende Finale. 


    Nebenbei entwickelt sich auch seine Beziehung zu Kitai weiter, die nun darauf wartet, dass Tavi nach den Regeln ihres Volkes um sie wirbt. Die beiden sorgen bei der aufgeladenen Atmosphäre für ein paar Schmunzler und etwas Erleichterung, sie geben dem Leser immer wieder einen Moment zum durchatmen.


    Die gemeinsame Bedrohung schafft neue Bündnisse und Freunde und lässt alte Zwietrachten in den Hintergrund rücken. Die Raffinesse der Aleraner hat mich mehrfacht in Staunen versetzt und das Finale ließ mich den Atem anhalten. Auf der einen Seite hat es großen Spaß gemacht die Reihe zu beenden, aber auf der anderen Seite wäre ich gerne noch länger bei den Völkern gewesen.

  19. Cover des Buches Die Eule von Askir (ISBN: 9783492280884)
    Richard Schwartz

    Die Eule von Askir

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    Dieses Buch wird als sechster Band der Askir Reihe geführt, er macht jedoch einen Sprung weg von den bekannten Figuren und spielt in Askir, während der Handlung der anderen Bände. Hier in Askir wird ein verstümmelter Leichnam gefunden, Botschaftsdiener Jenks. Stabsleutnant Santer wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina, die in die Vergangenheit sehen kann. Doch was die Beiden bei ihren Ermittlungen offenlegen, bringt die Stadt in große Gefahr: denn der Mörder beherrscht schwarze Magie, gegen die Desinas machtlos scheint.

    Desina ist die erste Magierin seit einer langen Zeit, ihresgleichen wird in Askir Eulen genannt. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Kräfte alleine erlernen und erforschen muss, eine schwere Last. Ihr zur Seite steht der gutaussehende Santer und Wiesel, ein berüchtigter Dieb. Die Kombination der Figuren hätte kaum besser sein können, ich liebe ihre Unterschiede und Abgründe! Außerdem gibt es noch Taride Silberklinge, eine verführerische Bardin und den Freund des Prinzen, Tarkan, der gegen den Kult der Weißen Flamme ermittelt, die angeblich Kinder mit magischen Fähigkeiten verschleppt und getötet haben.

    Dieses Buch erzählt endlich von Askir und lässt das Setting dieser Buchreihe noch weiter anwachsen. Immer, wenn ich fürchte, das dem Autor doch mal die Ideen ausgehen müssen, überrascht er mich mit etwas Neuem. Es handelt sich zwar um einen Einzelroman, aber die Ereignisse sind geschickt mit der gesamten Reihe verwoben und die Figuren werden in Band 7 erneut eine Rolle spielen. Einen Bekannten aus dem ersten Band treffen wir hier wieder: Balthasar, ebenfalls eine Eule, wie Desina, mischt sich jetzt als Geist in das Geschehen ein.

    Dieser Band ist sehr aufschlussreich für das Verständnis der gesamten Reihe, bringt die Handlung von Halvdan und seinen Gefährten aber nicht weiter. Ich empfehle ihn trotzdem zu lesen, zum Verständnis und zum Genuss ^^

  20. Cover des Buches Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm (ISBN: 9783764531713)
    George R. R. Martin

    Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm

     (7)
    Aktuelle Rezension von: theresa_st
    Das Cover finde ich sehr ansprechend und war definitiv der Hauptgrund wieso ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Frau, mit dem Wasser drumherum und dem angedeutetn Feuer im Hintergrund gefällt mir.

    Was ich aber nicht wusste, dass es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt- muss aber sagen, dass es mir eigentlich keine Schwierigkeiten bereitet hat den ersten Teil nicht zu kennen.

    Dieses Buch ist eingeteilt in ca. 20 Geschichten von 9 verschiedenen Autoren. Die Geschichten sind teilweise in sich abgeschlossen. Aber die Ereignisse der einen Geschichte spielen oft eine Rolle in einer anderen. Auch die Charaktere kommen manchmal in Geschichten anderer Autorin wieder vor.

    Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang ziemlich schwer mit dem Buch tat. Die erste Geschichte hat mir gut gefallen und mich auch emotional mitgenommen auf die Reise - dann kam aber eine Phase, wo mich die Geschichten leider so gar nicht begeistern konntenn und vor allem auf der emotionalen Ebene nichts passierte. Teilweise war der Schreibstil schon sehr bildlich und ich hatte das Gefühl mir einen Film im TV anzusehen. Aber leider war es ein Film, beid dem ich am Ende den TV ausschalte und nicht mehr drandenke, mich nicht frage, was wohl aus den Charakteren wird und wie es wohl mit diesem und jenen weitergeht oder mich emotional damit weiterbeschäftigte. Trotzdem habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es besser wird und zum Glück wurde es bei ca. 2/3 des Buches besser. Es hat mich zwar auch teilweise nicht wirklich umgehauen, aber ich zumindest gespannt die Handlung verfolgt und konnte auch endliche zu ein paar Charakteren eine kleine Bindung aufbauen.
    Was mich etwwas gestört hat war auch, dass ich das Gefühl hatte das die Charaktere von unterschiedlichen Autoren ein klein wenig anders dargestellt werden. Aber damit muss man bei diesem Buchformat wohl leben.
    Es war im letzten Drittel auch ein deutlicher roter Faden erkennbar und es hat wirklich das Ereignis der einen Geschichte starke Auswirkungen auf die andere.  Man mekrt bei den Schreibstilen der Autoren defintiv ein paar Unterschiede. Manchmal empfand ich den Übergang von der einen zu der anderen Geschichte sehr fließend. Manchmal fühlte ich mich aber beim Beginn einer Geschichte so, als ob ich nun den Prolog von etwas  ganz anderem lesen würde. Das war etwas irritierend und hat mich ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.

    Die Grundidee mit dem Wild-Card-Virus hat mir aber gut gefallen und die Vielfalt der Auswirkungen des Virus ware auch lesenswert. Auch die Idee mit dem Schwarm fand ich gar nicht so schlecht.


    Fazit:
    Die Grundidee ist wirklich toll, aber leider war die Umsetzung nicht ganz nach meinem Geschmack und vor allem konnte es mich lange Zeit nicht emotional abholen. Für Leser die das aber nicht so sehr brauchen ist es vielleicht eher was. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen ;)
  21. Cover des Buches Drachenschiffe über Kenlyn (ISBN: 9783939882015)
    Dane Rahlmeyer

    Drachenschiffe über Kenlyn

     (19)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi

    Tausend Jahre ist es her, dass die Bevölkerung des Saphirsterns ihre untergehende Welt verlassen musste. Die Sha Yang sorgten dafür, dass der Planet der nun Kenlyn heißt, für die neue Bevölkerung bewohnbar wurde. Dort leben nun die verschiedenen Völker Seite an Seite. Die großen katzenartigen Skria, die echsenähnlichen Draxyll, die kleinen geflügelten Yadi und die Menschen. Von den Sha Yang hat nur einer überlebt. Doch auch Syl Ra Van, existiert nur noch als Artefakt der Sha Yang. Er ist der alleinige Regent von Kenlyn. Ihm dienen die Friedenswächter, die für Recht und Ordnung sorgen.

    Endriel ist eine abenteuerlustige Diebin die zusammen mit ihrer geflügelten Freundin Nelen (einer Yadi) im Auftrag Artefakte stiehlt und sich so durchs Leben schlägt. Ihr Vater wollte immer dass sie, so wie er, ein Friedenswächter wird, doch sie hatte ganz andere Pläne. In der fliegenden Stadt Teriam begegnet Endriel dem Jungen Kai und hilft ihm bei einem Kampf gegen einen Draxyll. Danach verschwindet der Junge spurlos. Als Endriel kurz darauf erfährt, dass sie von ihrem Vater ein eigenes Drachenschiff geerbt hat, beschließt sie ein Transportunternehmen zu gründen um ein ehrliches Leben zu führen. Zusammen mit ihrer geflügelten Freundin Nelen, dem Skria Keru, der Draxyll Xeah, und dem Mensch Miko an Bord, begibt sie sich auf eine aufregende Reise die bald schon große Gefahren mit sich bringt. Denn schon ihr erster Kunde verspricht jede Menge Ärger.  Es ist Kai, der Junge dem Endriel schon einmal das Leben gerettet hat. Er wird nicht nur von den Friedenswächtern verfolgt, sondern auch von dem wiederauflebenden Schattenkult. 

    Meine Meinung:

    Die Geschichte zog mich schnell in ihren Bann. Ich lernte eine fremde Welt kennen, die so völlig andersartig und total faszinierend war. Von rätselhaften, mächtigen Wesen geformt und von unterschiedlichsten Völkern bewohnt, die mit all ihren Eigenarten vollkommen überzeugend wirkten. Der Autor hat hier eine atemberaubende Welt erschaffen die mich absolut fasziniert hat. Mit Nexus-Portalen oder Drachenschiffen reist man hier durch die Welt, Sha Yang Artefakte zeigen einem Erinnerungen aus längst vergangener Zeit und Geisterkuben dienen als Kommunikationsmittel. 

    Neben der atemberaubenden schwebenden Hauptstadt Teriam, war das riesige Kloster „Himmelssanktum“ mein absoluter Lieblingsort. Die freischwebende Balkone, Treppen, Türme und Brücken haben mich total verzaubert.

    Auch die einzelnen Charaktere die man nach und nach kennenlernen durfte, waren überaus liebenswert und machten die Geschichte besonders unterhaltsam. Es entwickelten sich interessante Beziehungen und ich war immer wieder neugierig auf die Geschichten der Figuren. Denn obwohl man einiges aus unterschiedlichen Perspektiven erfahren durfte, blieben doch noch ein paar wichtige Informationen verborgen, die erst später offenbart wurden. Das hat eine nette Portion Spannung mit reingebracht. Es war schön mitzuverfolgen wie die Mannschaft zusammenwächst und wie sich die einzelnen Crewmitglieder mit ihren unterschiedlichen Schwächen und Stärken ergänzen konnten.

    Die Verfolgungsjagden, Fluchtmanöver und Kämpfe waren extrem actionreich und überaus mitreißend, sodass es oft schwer fiel das Buch zur Seite zu legen. Das Lesen dieses Buches hat einfach richtig viel Spaß gemacht.

    Sehr schön fand ich auch die Sprichwörter die am Anfang eines jeden Kapitels standen. Sie hatten ein wenig von unserer aber auch viel von einer fremden Welt.

    Zitate: „Manches offenbart sich nur im Schatten.“, „Starre lange genug in den Abgrund und du stürzt.“


    Charaktere:

    Die Charaktere wurden sehr schön bildhaft beschrieben und wirkten absolut lebendig. Endriel mochte ich von Anfang an. Sie war so wunderbar abenteuerlustig, eigensinnig, risikobereit und auch ein wenig frech, hatte aber auch ein gutes Herz und zeigte viel Einfühlungsvermögen. Ihre Begleiterin Nelen war ihr eine großartige Freundin, die immer für sie da war. Egal ob sie Trost oder einen Tritt in den Hintern brauchte. ;)

    Die Echsenfrau und Heilerin Xeah brachte eine gewisse Ruhe und Eintracht in die Gruppe. Sie war eine sehr angenehme Person, die man schnell liebgewinnen konnte. Der Skria Keru war ein meist ernster, grummeliger und in sich zurück gezogener Kämpfer, der mich sehr neugierig auf seine Geschichte gemacht hat. Auch Kai und Miko waren durchaus interessante Figuren. Jeder hatte seine Geschichte und es war schön immer wieder ein bisschen mehr darüber zu erfahren. Richtig gut gefallen hat mir die Rolle von Andar Telios, ein alter Freund von Endriels Vater. Ich habe immer wieder gehofft, dass er die Wahrheit erkennt und die richtige Seite wählt. Durch die gut beschriebene Gestik und Mimik, wirkten alle Figuren und ihre Verhaltensweisen überaus authentisch. 


    Schreibstil:

    Die Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt, ohne dass man dabei den Überblick verliert. Ich fand es super, dass man dadurch Einblick in die Gefühlswelt eines jeden Charakters bekommen konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig und ließ mich nur so durch die Geschichte fliegen. Die Beschreibungen von Orten und Figuren waren äußerst bildhaft und detailreich. Dadurch war es erstaunlich einfach, mir diese einzigartige Welt mit all ihren unterschiedlichen Wesen vorzustellen.


    Gestaltung:

    Die Covergstaltung entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, aber darüber lässt sich ja bekanntlich streiten. 

    Schön finde ich, dass hier  ein Teil der Crew und gleichzeitig die verschiedenen Völker Kenlyns gezeigt werden. Die Illustration ist durchaus gelungen, doch das Gesamtbild wirkt irgendwie nicht stimmig. Ich hätte mir eine schöne Farbgebung und Schriftgestaltung gewünscht.


    Fazit:

    Eine großartig erzählte Sci-Fi-Fantasy Geschichte, die mit spannenden Verfolgungsjagden, spektakulären Fluchtmanövern und actionreichen Kämpfen gut zu unterhalten weiß. Sie spielt in einer faszinierenden Welt mit verschiedensten Charakteren die überaus lebendig wirken. Für alle Fans von Firefly und ähnlichem.


    Vielen Dank für das Leseexemplar!

  22. Cover des Buches Schattengedicht: Dämmerung (ISBN: 9781540429773)
    Caroline J. Hunt

    Schattengedicht: Dämmerung

     (4)
    Aktuelle Rezension von: alexlovesreading

    Im Königreich Caelias ist die Gilde der Totenbeschwörer verboten. Doch als diese einen neuen, mächtigen Großmeister bekommen, wollen sich die Totenbeschwörer rächen und Caelias Hauptstadt Caelon einnehmen, um über das Königreich zu regieren. Mit einer riesigen Armee von Untoten brechen sie auf, um immer weiter nördlich zu ziehen und letztendlich Caelon zu erreichen und dort den Herrschersitz zu erklimmen. Doch es gibt Widerstand, wenn auch nicht besonder starken. Um sich jedoch gegen die Armee der Totenbeschwörer zu widersetzen, braucht es mehr als das, alle Provinzen müssten zusammenarbeiten, um eine Übernahme der verbotenen Gilde zu stoppen.Mit ihrem ersten Buch "Dämmerung" der neuen Reihe "Schattengedicht" veröffentlicht Caroline J. Hunt einen spannenden und aufregenden High Fantasy-Roman. Der erste Teil "Dämmerung" handelt vom Anfang des Kriegs und erzählt die Vorgeschichte der Hauptfiguren. Durch viele Perspektivenwechsel bringt die Autorin eine tolle Abwechslung und eine große Bandbreite an Abenteuern, Erlebnissen und Sichtweisen in die Geschichte. Trotz der vielen Charaktere, hat man immer einen guten Überblick über alle, gerade durch die vielen Perspektivenwechsel. Auch die Vorgeschichte des neuen Großmeisters der Totenbeschwörer kommt natürlich nicht zu kurz. Leider empfand ich den Anfang als ein wenig langgezogen und nicht so spannend. Ab dem zweiten Teil von "Dämmerung" geht jedoch dann spätestens los mit der Action, Spannung und Leselust. Hunts Charaktere sind sehr authentisch. Wie schon erwähnt, haben mir die Perspektivenwechsel sehr zugesagt und man konnte alle Charaktere ein wenig näher kennenlernen, als wäre das Buch nur aus einer Perspektive geschrieben. Die Gedanken und Vorgeschichte aller Charaktere wird so beschreiben, dass man so gut wie alle Handlungen nachvollziehen kann, auch die der vermeintlich bösen und nutzlosen Charaktere..
    Alles in allem also ein spannender High Fantasy-Roman. Durch den Anfang leider ein Stern Abzug, sonst aber wirklich durchgehend sich steigernde Spannung. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil und wie es mit den Charakteren und der Herrschaft um Caelia weitergeht!
  23. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3) (ISBN: 9783948695408)
    Suchanek Andreas

    Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Tiana_Loreen

    Gelungener Auftakt einer magischen Reihe! Unsterbliche, Magier, Magie...und ganz viel, man als Leser noch erfahren will!


    Inhalt:

    Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
     Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss. Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern. (© Greenlight Press)


    Meine Meinung:

    Reihen sind in meinen Augen Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist es immer mit viel Wartezeit verbunden, aber auf der anderen Seite kann man eine Welt, die Geschichte und Charaktere bis ins kleinste Detail ausarbeiten und lebendig machen. Bei „Das Erbe der Macht“ ist bereits die komplette 1. Staffel (12 Folgen) erschienen und bei der zweiten sind auch schon einige Bände veröffentlicht. Die Reihe spricht mich schon länger an, aber erst nachdem ich die eBox zu der kompletten ersten Staffel entdeckt habe, hab ich danach gegriffen.

    Seriensuchten in Buchformat sozusagen!


    Das Buch beginnt bereits spannend! Ein Leben, das aus den Fugen gerät, Kampf, Tod und Geheimnisse! Ich kann jetzt schon sagen, dass es mit starke Protagonisten glänzt und mehr als einen Bösewicht, der es in sich hat!


    Alexander Kent hatte bis zu dem Moment, wo er das Aurafeuer erhalten hat, ein normales Leben. Trostlos, da er in einer der schlimmsten Gegenden Londons lebte, aber eben normal. Plötzlich ist er ein Magier und soll helfen die Welt vor den Schattenkriegern zu beschützen.

    Meine Meinung zu Alex wechselte ständig. Einerseits will er sich in seinem normalen Leben etwas aufbauen und das mit harter Arbeit, aber auf der anderen Seite ist er ein Obermacho. Da muss ich Jen leider rechtgeben. Ich habe aber das Gefühl, dass Alex mich noch überraschen wird! Uns alle!

    Jen, Max, Kevin und Clara sind ebenfalls Lichtkämpfer. Vor allem Jen hat mich mit ihrer unbeugsamen Art sehr beeindruckt! Ich bin nach den ganzen Andeutungen zu ihrer Vergangenheit gespannt, was wirklich dahinter steckt!


    Das Buch war ab dem ersten Moment interessant, aber so richtig wohlfühlen tat ich mich erst nach ein paar Seiten. Vielleicht lag es auch daran, dass die erste Sicht die von Alex war. Mit Jen kam ich von Anfang an besser klar!

    Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt, unter anderem eben Alex und Jen. Aber auch die Schattenfrau bekommt ihre Sicht und diese Frau hat es wirklich drauf alle in ihrer Gegenwart zu verwirren!


    Band 1 entführt einen in eine Welt wo Magier im verborgenen Leben und es immer einen Ausgleich der Mächte gibt. Die Idee finde ich so gut und alleine deshalb würde ich weiterlesen, aber mit dem Ende war meine Neugierde noch weiter angefacht worden. So eine Andeutung raushauen und dann ist das Buch zu Ende? Fies!


    Fazit:

    Ein gelungener Start in eine neue Reihe voller Magie und die Rettung der Welt! Es macht definitiv Lust auf mehr, vor allem nach dieser Offenbarung am Ende des Buches! Ich bin sehr froh, dass ich bereits 11 weitere Bände am Reader habe!

    Von mir bekommt „Aurafeuer“ 4 von 5 Federn! 

  24. Cover des Buches Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1) (ISBN: B0117XKLV6)
    Patrick Arbogast

    Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In dieser Geschichte geht es um das Aufeinandertreffen von 2 Welten.  Raumfahrer treffen auf die Bewohner der Fantasywelt Eddor.
    Das Buch ist sehr gut geschrieben wurden. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, da er sehr angenehm zu lesen ist. Die Wortwahlen in dem Buch finde ich gelungen. Sich häufig wiederholende Passagen sind mir nicht aufgefallen. Die Mischung aus Technologie und Mittelalter Setting ist gelungen. Die Technologie wirkt am Boden geblieben und nicht unnötig kompliziert. In dem Fantasyort gibt es auch keine besonderen Wesen wie man erwarteten würde und das gefällt mir sehr gut. Das Buch wirkt somit nicht wie etwas wad man schon kennt. Die Charaktere wirken ziemlich gut heraus charakterisiert. Die Handlung ist spannend und neu und der Einstieg in die Serie ist gut gelungen. Ein toller Auftakt der Neugierig macht auf mehr.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks