Bücher mit dem Tag "teil einer serie"
24 Bücher
- Richard Schwartz
Das Erste Horn
(276)Aktuelle Rezension von: WanderdracheDer Roman scheint direkt einem Pen-&-Paper-Spielbrett zu entspringen. Das meine ich aber nicht negativ. Natürlich gab es viele klassische Motive, aber die waren so arrangiert, dass sie einen unterhaltsamen Mix ergaben. Im Bereich Männer- und Frauenbilder hätte dem Buch allerdings mehr Reflexion gewaltig gutgetan.
Schreibstil:
Der Schreibstil kommt etwas altertümelnd daher, was ich etwas schwierig fand. Insgesamt ist er aber konsistent. Es gibt Details, die dafür sorgen, dass man sich Schauplätze und Figuren vorstellen kann, allerdings kaum schöne Metaphern oder Vergleiche.
4 Sterne
Charaktere:
Die Figuren besitzen Eigenheiten, ohne dabei wirklich Tiefgang zu entwickeln. Um der Geschichte zu folgen, waren sie aber ausgestaltet genug.
4 Sterne
Handlung und Struktur:
Die Handlung ist kurzweilig, kaum wird ein Geheimnis gelüftet, taucht schon das nächste Rätsel auf, sodass die Leser*innen immer gut bei Laune gehalten werden.
5 Sterne
Tiefgang:
Das Buch will unterhalten, mehr nicht.
Was ich tatsächlich schwierig fand, ist, dass sich ein großer Teil der Handlung darum dreht, ob die Wirtstöchter nun von Banditen vergewaltigt werden oder nicht. In dieser Welt scheint das ein relativ normales Schicksal für Frauen zu sein. Man sagt dann zwar mal „Das ist schlimm“, aber dann geht es wieder zurück zur Tagesordnung. Männer werden dabei als triebdeterminiert dargestellt: Sie müssen Frauen Gewalt antun, um sich abzureagieren, wieder zu sich zu kommen. Dass der Protagonist auch schon einmal eine Frau vergewaltigt hat, fällt in einer Erzählung, und es wird abgetan, als wäre das eine Art Jugendsünde, weil das halt alle Männer machen, wenn sie mal „lange keine Frau mehr hatten“. In einer derart radikalen Situation der sexuellen Abstinenz können sie ja nicht anders. Soso.
Und dass der Typ die Frau küsst, nachdem sie ihm eine Absage erteilt hat, ist natürlich übergriffig und ein No-Go. Dass es dann auch noch so dargestellt wird, als wollte sie es ja – trotz ihrer Abweisung – eigentlich auch, ist ein Mindset, das man heutzutage wohl „Rape Culture“ nennen würde. Dazu passt natürlich auch, dass eine Frau sich auf einen Mann einlässt, der sie vorher behandelt hat, als wäre sie eine Sache – sie erniedrigt, begrapscht, gegen ihren Willen geküsst etc. Es wird so dargestellt, als hätte er gute Gründe dafür gehabt – aber im Ernst: gibt es dafür gute Gründe?
Darüber hinaus ist dann gerne mal die Rede von „einer typisch weiblichen Geste“ oder „weiblichem Gerede“ – als ob es so etwas gäbe.
Das Buch ist nicht durchgängig sexistisch. Es gibt durchaus selbstbewusste Frauen, die sich auch wehren können, und auch wenn der Protagonist eine deutlich jüngere weibliche Person ständig lüstern anschmachtet, kann man nun nicht sagen, dass er triebgesteuert wäre. Und es wird ja durchaus gezeigt, wie sehr die Frauen unter dem Damoklesschwert leiden, das da über ihren Kopf hängt, es geht um Angst und um Tränen, so lapidar, wie es zunächst scheinen mag, ist das Ganze letztlich nicht. Außerdem geht es ja dann auch wieder darum, die Frauen vor den Banditen zu beschützen, durch ihren Vater, eine Ritterin, einen Ritter …
Insgesamt ist das aber keine gute Konzeption, wobei ich das Männerbild noch schlimmer fand als das Frauenbild. Außerdem finde ich es nicht unbedingt gewinnbringend, eine Fantasywelt zu entwerfen, in der Frauen so abgewertet werden. Mag sein, dass das auch in der Realität vorkam, aber in einem High-Fantasy-Roman hat man doch als Autor jede Freiheit und könnte auch von gleichberechtigten Welt erzählen. Was ist der Sinn dieser Unterdrückung, wenn sie als Thema nicht aufgearbeitet wird?
1 Sterne
Worldbuilding:
Als DnD-Spieler kam mir natürlich vieles bekannt vor. Eine Heldengruppe, die sich in einem Gasthaus zusammenfindet, Geheimtüren, Werwölfe, Zombies, magische Artefakte … In gewisser Weise ist diese Welt katastrophal wenig innovativ. Auf der anderen Seite ist auch klar, dass sie das nicht sein möchte. Es soll sich einfach wie eine Kampagne anfühlen und genau das gelingt perfekt.
4 Sterne
Der Roman ist in vielen Bereichen solide, sticht aber kaum heraus. „Das erste Horn“ ist ein unterhaltsames Buch für zwischendurch. Irgendwie mochte ich einfach auch das DnD-Kampagnen-Setting – wahrscheinlich hätte ich das Buch gerne selber durchgespielt. Der Sexismus im Roman macht das Ganze aber etwas schwer verdaulich. Ich hoffe, dass zumindest die Vergewaltigungsthematik nun durch ist und der Folgeband besser lesbar wird. Nun ja, das Buch hat ja auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Ich habe es schon mal gelesen, als es noch frischer war (was mich betrifft, bedeutet das also in wesentlich unreiferem und unbeleseneren Zustand) und da sind mir diese Dinge gar nicht so stark ins Auge gesprungen. Aber Zeiten ändern sich und zum Glück wird heutzutage mehr reflektiert.
Gesamtwertung: 3,6 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
- John Gwynne
Macht - Die Getreuen und die Gefallenen 1
(51)Aktuelle Rezension von: Lesedrache_93Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches wirklich genossen. Die einzelnen Perspektiven haben wirklich jeden Aspekt dieser Geschichte beleuchtet und auch wenn es am Anfang ein bisschen verwirrend sein kann, findet man sich im Laufe der Geschichte sehr gut zurecht. Auch das Namens Verzeichnis am Ende hilft einem dabei gut.
Also mir hat die Story durchwegs sehr gut gefallen und ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt.
- Richard Schwartz
Die Zweite Legion
(179)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchDie Geschichte geht direkt dort weiter, wo der erste Band aufgehört hat. Die Ideen des ersten Bandes werden hier durchaus interessant weiter entwickelt. Der erste Band war für sich abgeschlossen, aber der zweite hat keinen richtigen Schluß und läßt den dringenden Wunsch offen, im nächsten Band zu lesen wie es weitergeht.
Wunderbar gestaltete Charaktere, Spannung und Aktion.
- Richard Schwartz
Die Rose von Illian
(109)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BMit diesem Buch geht die Reihe „Das Geheimnis von Askir“ weiter, die ich absolut geliebt habe. In „Götterkriege“ bleiben die Charaktere und der Schreibstil gleich (wie in der Askir-Reihe) und die Geschichte setzt sich fort, sodass ich hier direkt wieder genauso gefesselt war. Das Komplexe an der Geschichte, die Charaktere und die ganzen Details machen das Buch zu einem mitreißenden Fantasy-Erlebnis.
- Richard Schwartz
Die Krone von Lytar
(41)Aktuelle Rezension von: Mario_Hackel"Die Krone von Lytar" ist ein echt gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Fantasy-Serie. Richard Schwartz verbindet klassische Elemente der epischen Fantasy mit frischen Ideen und schafft es, eine packende und vielschichtige Geschichte zu erzählen. Die interessante Welt, die lebendigen Charaktere und die gut durchdachte Handlung sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Für alle Fantasy-Fans, die spannende Quests, starke Charaktere und einen tiefen Weltenbau schätzen, ist "Die Krone von Lytar" ein Muss. Es ist der Beginn eines Epos, das in den folgenden Bänden noch viel Potenzial verspricht.
- Richard Schwartz
Die Eule von Askir
(116)Aktuelle Rezension von: Chris_MayAskir war einst die mächtigste Stadt, doch dann entschwand die Magie.
Der Turm der Magier, die Eulen, ist verwaist... Bis jetzt, es gibt eine neue Eule.
Und diese muss in ihrem ersten Auftrag einen Nekromanten finden und stellen.
dabei helfen ihr ein Soldat, der ihr Adjutant wird und ihr Ziehbruder, der beste Dieb der Stadt.
Der Plot und gut und spannend aufgebaut, es gibt kleine Nebenstories,, die Sprache ist gut, nicht platt, nicht übertrieben, und eine Vielzahl spannender Charaktere.
Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen.
- Richard Schwartz
Der Herr der Puppen
(151)Aktuelle Rezension von: WanderdracheWas Handlung und Charaktere betrifft, etwas schwächer – Und allmählich wird die Genderthematik zermürbend.
Schreibstil:
Wie gehabt.
4 Sterne
Charaktere:
Ebenfalls wie gehabt. Zokora ist in der Reihe wahrscheinlich die interessanteste Figur und ausgerechnet sie kommt hier wenig vor. Leandra liefert nicht so wirklich und Havald scheint ein paarmal „out of charakter“, denke ich. Ich finde auch, dass Serafine sehr blass ist. Es wird zwar immer behauptet, wie außergewöhnlich sie ist, aber das bekommt man nicht wirklich zu sehen.
3,5 Sterne
Handlung und Struktur:
Das Buch fängt eher schwächer an und wird dann im Verlauf besser.
4,5 Sterne
Tiefgang:
Puh. Einfach nur puh. Wie üblich beiläufige Gewalt gegen Frau. Genderzuschreibungen von wegen „Ach, wer versteht schon die Frauen“, „Frauen werden sofort beste Freundinnen oder hassen sich“, „Frauen regeln das auf ihre Art“. Und tatsächlich mögen sich Frauen entweder oder sind aufeinander eifersüchtig. Irgendwie schwingt da ständig eine gewisse Rivalität mit.
Das war ja alles in den Vorgängerbänden schon so, irgendwie gab es aber auch noch Ambivalenzen, wo die Frauen dann stark agiert haben. Hier kaum mehr. Nicht nur, dass (und auch das war schon vorher so) die vermeintlich starken Frauen es alle total natürlich und in Ordnungen finden, wenn sie ständig abgewertet und erniedrigt werden, z.B. indem in ihren eigenen Angelegenheiten nicht sie, sondern die Männer angesprochen werden. Nein, sie erniedrigen sich auch noch selbst, indem sie alle unbedingt Teil des Harems dieses Typen werden wollen. Da war für mich wirklich das Fass voll, muss ich sagen.
Und dann noch ständig diese nervtötenden Hinweise auf die herausragende Schönheit der Frauen (die natürlich rein körperlich gemeint ist). Furchtbar.
1 Sterne
Worldbuilding:
Die Handlung spielt weiterhin in der orientalischen Stadt. Es kommt wenig Neues hinzu, aber es ist schon in Ordnung.
4 Sterne
Ich habe mir ja drei Bände diesen sexistischen Kram gegeben, weil es immer wieder auch Lichtblicke gab. Aber allmählich komme ich an meine Grenzen. Die Lust, tatsächlich weiterzulesen, ist gedämpft. Irgendwie kann ich der Handlung etwas abgewinnen und möchte noch wissen, wie somanche Rätsel aufgelöst werden. Die Frage ist aber, will ich es dringend genug wissen, um mir das weiter reinzuziehen? Da bin ich inzwischen unschlüssig.
Gesamtwertung: 3,4 Sterne, macht gerundet 3 Sterne
- Jim Butcher
Codex Alera 5
(89)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du solltest nur all das Papier sehen, das mir irgendein Schreiber von Sextus vorgelegt hat, damit ich mein Zeichen darauf setze. Wozu sind eure ganzen Buchstaben gut, wenn ihr sie nicht dazu benutzt, euch verständlich zu machen?“
Inhalt & Handlung: Die Befreier von Canea ist der fünfte Band der faszinierenden Codex Alera-Reihe und nimmt die Leser erneut mit auf eine packende Reise in eine Welt, in der die Elemente und die Menschen in einer symbiotischen Beziehung zueinander stehen. Die Handlung dreht sich um den Konflikt zwischen den Aleranern und den feindlichen Völkern der Vord und der Canen, die sich auf einen brutalen Krieg vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen die Bemühungen um die Rettung von Canea und die Erhaltung des Friedens in Alera. Während die Protagonisten sich mit Verrat, politischem Machtspiel und persönlichen Herausforderungen auseinandersetzen, wird deutlich, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind oft verschwommen sind. Butcher schafft es erneut, die Spannung zu steigern und die Leser in die komplexe Welt seiner Figuren zu ziehen, wobei er geschickt mit Wendungen und Überraschungen spielt.
Charaktere: Die Charaktere in Die Befreier von Canea sind reich an Tiefe und Entwicklung. Besonders auffällig ist, wie Butcher es versteht, eine Vielzahl von Figuren zu einer glaubwürdigen und facettenreichen Gemeinschaft zu verweben. Tavi, der junge Held der Geschichte, zeigt in diesem Band eine beeindruckende Charakterentwicklung, die ihn von einem verletzlichen Teenager zu einem strategischen Anführer reifen lässt. Auch die Nebenfiguren wie Amara, die starke und unermüdliche Kämpferin, sowie die komplexen Antagonisten, sind eindrucksvoll gestaltet und verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Dennoch bleiben einige Figuren gelegentlich blass und konnten die Intensität von Tavis Entwicklung manchmal nicht ganz erreichen.
Schreibstil: Butchers Schreibstil ist flüssig und detailreich, was es dem Leser ermöglicht, tief in die Welt von Alera einzutauchen. Die Beschreibungen der Landschaften, Kämpfe und magischen Elemente sind lebendig und anschaulich. Butcher versteht es, die Action-Szenen mit einem packenden Tempo zu schildern, während er gleichzeitig Platz für emotionale Momente und Charakterentwicklung lässt. Der Humor, der in die Dialoge eingebaut ist, sorgt für eine angenehme Leichtigkeit, die die manchmal düstere Handlung auflockert. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass in diesem Band einige Passagen etwas überzogen und langatmig waren, was den Lesefluss gelegentlich störte.
Fazit: Insgesamt ist Codex Alera – Die Befreier von Caneaein solider Beitrag zur Reihe, der mit spannender Handlung und vielschichtigen Charakteren aufwartet. Dennoch empfinde ich diesen Teil als den schwächsten der bisher erschienenen Bände. Einige Entwicklungen fühlen sich repetitiv an, und der Fokus auf bestimmte Charaktere kommt zu Lasten anderer, die in der bisherigen Geschichte großartig waren. Trotz dieser Schwächen bleibt das Buch unterhaltsam und lesenswert. Ich vergebe vier Sterne und hoffe, dass der nächste Teil der Reihe der Geschichte zu neuem Schwung verhilft.
- Richard Schwartz
Das blutige Land
(108)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAuch in diesem dritten Teil der Fantasy Reihe, hat Richard Schwarz es wieder geschafft, mich zu fesseln. Die Story bleibt absolut faszinierend, vor allem lernt man hier die Gegebenheiten in der Ostmark, die Barbaren und auch die Pläne des Feindes besser kennen. Die Charaktere sind nach wie vor absolut toll und nach all den bisherigen Büchern, kennt und liebt man jeden einzelnen (oder eben gerade nicht) mit seinen ganz eigenen Charakterzügen.
Und auch der Schreibstil ist natürlich nach wie vor genauso fesselnd, wie in den letzten Teilen.
- Richard Schwartz
Das Auge der Wüste
(165)Aktuelle Rezension von: WanderdracheDer Roman bleibt auf einem ähnlichen Niveau wie die Vorgänger. Er liefert unterhaltsame Aspekte und ein furchtbares Frauen- und Männerbild.
Schreibstil:
Nicht perfekt, aber flüssig zu lesen.
4 Sterne
Charaktere:
Ähnlich wie in Band 2: Ich bin inzwischen mit den Figuren warm. Allerdings gibt es hier auf jeden Fall noch Luft nach oben, gerade Sieglinde, Janos oder Varosch finde ich eher schwach motiviert. Im Vorgängerband kamen erstere beide weniger vor, deswegen ist mir das hier mehr aufgefallen.
4 Sterne
Handlung und Struktur:
Die Wüstenhandlung begann bereit in „Die zweite Legion“ und wird hier nun zu Ende geführt. Das Buch war dabei unterhaltsam. Manchmal gibt es Passagen (und das war auch in den Vorgängerbänden schon so), die ein wenig fehl am Platz wirken, z.B. der verrückte Heiler. Ich glaube da die Vorlage, eine Pen-&-Paper-Kampagne noch durchscheinen zu sehen. Na ja, ich hätte vielleicht bei Schreibstil und Charaktere 4,2 oder sowas gegeben. Nachdem ich da aber nicht so fein differenziere, runde ich hier mal wohlwollend auf.
5 Sterne
Tiefgang:
Bei den Vorgängerbänden hatte ich ja schon die fragwürdigen Genderzuschreibungen beklagt. Hier ist es nun nicht ganz so schlimm – das heißt aber nicht viel. Denn es scheint eben doch immer doch, wenn es heißt „Frauen sind eben so …“ und „Männer sind so …“ Eine Vergewaltigung wird hier noch mal ganz schnell vergeben bzw. nicht mal als solche benannt. Ich kann dafür einfach nicht mehr Sterne geben, denn das sind alles No-Gos.
1 Sterne
Worldbuilding:
Wie gehabt. Es gibt viele bekannte Elemente, aber auch ein paar kreative Ideen. Insgesamt wirkt die Welt ausgestaltet.
4 Sterne
Bisher hält die Reihe ihr Niveau. Eigentlich ist 3,6 Sterne für mich keine gute Wertung und andere Reihen habe ich bei einer solchen schon abgebrochen. Es ist einfach diese ganze Genderthematik, die die Bücher so dermaßen runterzieht. Das ist wirklich schade. Die Bücher könnten ganz gut sein, aber so bleibt einfach immer das Gefühl, dass sie überhaupt nicht mehr in unsere Zeit passen. Und sie erinnern daran, wie wenig reflektiert man vor zehn oder zwanzig Jahren noch mit solchen Thematiken umgegangen ist. Da bin ich wirklich froh, dass da heute mehr drauf geschaut wird.
Gesamtwertung: 3,6 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
- Richard Schwartz
Die Festung der Titanen
(95)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAuch dieser vierte Band der „Götterkriege“-Reihe konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Bisher waren alle Bände faszinierend und die Geschichte packend. Aber (gerade im Vergleich zum letzten Teil) hier hatte ich nochmals mehr das Gefühl, dass sich viel tut, weil die Story sehr viele spannende Wendungen, (neue) Aspekte und mitreißende Stellen enthält. Die Entwicklung, die Havald in diesem Buch macht und die Geschehnisse in der Ostmark und auch rund um Askir waren interessant. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie mir die Richtung in die sich das Ganze entwickelt hat gefällt, habe ich an der Spannungskurve nichts auszusetzen und meine Faszination für die Komplexität der Geschichte ist wieder einmal gestiegen. Daneben war es auch toll, all die Charaktere weiterhin zu erleben.
Alles in allem also - Mal wieder - eine klare Empfehlung für alle Fantasy-Liebhaber, die auch die ersten Teile bereits gelesen haben.
- Michael Hamannt
Die Dämonenkriege
(49)Aktuelle Rezension von: VoldaronDie Reihe "Dämonenkriege" muss sich dem Vergleich mit dem "Dämonenzyklus" von Peter V. Brett stellen und kommt da nicht ganz ran. Trotzdem eine guter Auftakt mit interessanten Ideen, Intrigen und einigen Überraschungen. Das Buch ist zwar kein Meilenstein der Fantasy. aber trotzdem eine kurzweilige Lektüre. Insbesondere das Ende macht dann auch Lust darauf, die Fortsetzung zu lesen...
- Richard Schwartz
Die Weiße Flamme
(102)Aktuelle Rezension von: Stefanie-B„Die weiße Flamme“ ist wieder ein extrem gutes Buch aus der Reihe. Auch hier sind die Komplexität, die Charaktere, der Stil und der Schreibstil absolut fesselnd. Wie sich die Geschichte weiterentwickelt, ist spannend. Und man lernt in diesem Teil einige Charaktere nochmal besser kennen, was toll ist.
- Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen (Bände 1-3)
(167)Aktuelle Rezension von: nbookischDas Cover erinnerte mich sehr an die Reihe "die Chroniken der Schattenwächter" von Nicole Böhm...siehe da, sie hat das Cover auch tatsächlich gestaltet. Genau dieses Cover hat mich auch zum Lesen animiert, da ich ein großer Fan der Reihe bin.
Beim Lesen habe ich festgestellt, dass nicht nur das Cover der anderen Reihe ähnelt, sondern auch die Geschichte und deren Aufbau.
Grundsätzlich ist es eine gute spannende Idee. Die Magie wird durch einen Wall vor der Menschheit versteckt. Es herrscht ein Kampf zwischen Lichtwächtern und Schattenwächtern. Durch den Tod des Lichtkämpfers Mark erlangt Alexander dessen Macht und gerät somit in diese Welt. Beide müssen sich trotz Abneigung zusammenraufen und ihren Weg finden.
Andreas Suchanek hat einen angenehmen Schreibstil. Er ist locker und witzig und das lässt die Seiten im Nu verfliegen und lesen. Leider geht er mir vor allem am Anfang etwas zu wenig auf die Charaktere selbst ein. Ansonsten schöner Cliffhanger am Ende, was zum Lesen auf den nächsten Band einlädt.
Von mir 3,5 Sterne und Leseempfehlung, da im Grunde alles stimmig ist, wenn auch nicht ganz ausgereift. Aber bekanntermaßen reifen Autoren mit ihren Büchern :) Man darf also dennoch weiter gespannt bleiben...
- Richard Schwartz
Die Macht der Alten
(81)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIn diesem sechsten Band der Reihe geht die Geschichte von Havald und seinen Freunden, von Askir dem Kaiserreich und von dem drohenden Krieg weiter. Und sie ist spannend und faszinierend wie immer. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind toll beschrieben, schwierig, realistisch und interessant. Die Story ist nach wie vor mitreißend und man merkt, dass sie sich immer mehr zuspitzt. Und der Stil ist (wie bereits bekannt) einfach fesselnd.
- Richard Schwartz
Der Wanderer
(73)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIn Götterkriege 7 geht die Geschichte rund um Havald, seine Freunde, den Krieg der Götter und all den kleinen und großen Dinge, die zu der Reihe gehören, zu Ende. Ich habe mir das Ende etwas anders vorgestellt, aber so wie es geschrieben ist, ist es fantastisch. Denn auch in diesem Teil geht die mitreißende Geschichte weiter, Gefühle, Magie, Abenteuer, Wendungen in der Story und mehr schaffen es weiterhin, den Leser zu fesseln. Ich habe die ganze Reihe geliebt und verschlungen - und so auch diesen letzten Teil. All die Charaktere, die man inzwischen so gut kennt, auf ihrem weiteren Weg und zu ihren letzten Schlachten zu begleiten, hat unglaublich viel Spaß gemacht. Irgendwie möchte man sie gar nicht loslassen. Sie und die Geschichte haben mich fasziniert und staunend zurück gelassen, sodass man „Götterkriege“ nicht so schnell vergisst. Speziell dieser letzte Band bündelt nochmal alles, was sich während der Reihe aufbaut und führt es zu einem (gelungenen) Ende. Und das in dem gewohnt fesselnden und leicht zu lesenden Schreibstil von Richard Schwartz.
Eine klare Empfehlung meinerseits für die Reihe und - für alle, die diese bis hierher verfolgt haben - für diesen letzten Teil.
- George R. R. Martin
Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm
(7)Aktuelle Rezension von: theresa_stDas Cover finde ich sehr ansprechend und war definitiv der Hauptgrund wieso ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die Frau, mit dem Wasser drumherum und dem angedeutetn Feuer im Hintergrund gefällt mir.
Was ich aber nicht wusste, dass es sich hier um den zweiten Teil einer Reihe handelt- muss aber sagen, dass es mir eigentlich keine Schwierigkeiten bereitet hat den ersten Teil nicht zu kennen.
Dieses Buch ist eingeteilt in ca. 20 Geschichten von 9 verschiedenen Autoren. Die Geschichten sind teilweise in sich abgeschlossen. Aber die Ereignisse der einen Geschichte spielen oft eine Rolle in einer anderen. Auch die Charaktere kommen manchmal in Geschichten anderer Autorin wieder vor.
Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang ziemlich schwer mit dem Buch tat. Die erste Geschichte hat mir gut gefallen und mich auch emotional mitgenommen auf die Reise - dann kam aber eine Phase, wo mich die Geschichten leider so gar nicht begeistern konntenn und vor allem auf der emotionalen Ebene nichts passierte. Teilweise war der Schreibstil schon sehr bildlich und ich hatte das Gefühl mir einen Film im TV anzusehen. Aber leider war es ein Film, beid dem ich am Ende den TV ausschalte und nicht mehr drandenke, mich nicht frage, was wohl aus den Charakteren wird und wie es wohl mit diesem und jenen weitergeht oder mich emotional damit weiterbeschäftigte. Trotzdem habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es besser wird und zum Glück wurde es bei ca. 2/3 des Buches besser. Es hat mich zwar auch teilweise nicht wirklich umgehauen, aber ich zumindest gespannt die Handlung verfolgt und konnte auch endliche zu ein paar Charakteren eine kleine Bindung aufbauen.
Was mich etwwas gestört hat war auch, dass ich das Gefühl hatte das die Charaktere von unterschiedlichen Autoren ein klein wenig anders dargestellt werden. Aber damit muss man bei diesem Buchformat wohl leben.
Es war im letzten Drittel auch ein deutlicher roter Faden erkennbar und es hat wirklich das Ereignis der einen Geschichte starke Auswirkungen auf die andere. Man mekrt bei den Schreibstilen der Autoren defintiv ein paar Unterschiede. Manchmal empfand ich den Übergang von der einen zu der anderen Geschichte sehr fließend. Manchmal fühlte ich mich aber beim Beginn einer Geschichte so, als ob ich nun den Prolog von etwas ganz anderem lesen würde. Das war etwas irritierend und hat mich ein wenig aus dem Lesefluss gebracht.
Die Grundidee mit dem Wild-Card-Virus hat mir aber gut gefallen und die Vielfalt der Auswirkungen des Virus ware auch lesenswert. Auch die Idee mit dem Schwarm fand ich gar nicht so schlecht.
Fazit:
Die Grundidee ist wirklich toll, aber leider war die Umsetzung nicht ganz nach meinem Geschmack und vor allem konnte es mich lange Zeit nicht emotional abholen. Für Leser die das aber nicht so sehr brauchen ist es vielleicht eher was. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen ;) - Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 3: Ascheatem (Das Erbe der Macht - Sammelbände)
(46)Aktuelle Rezension von: BibliophilieOfBooksCover und Schreibstil:
Auch wenn ich die Cover der einzelnen Episoden definitiv viel schöner finde, macht aber auch das Cover des Hardcovers schon was her.
An sich mag ich den Schreibstil von Andreas sehr gerne. Er kann auch eigentlich sehr fesselnd schreiben, aber irgendwie fand ich den dritten Sammelband insgesamt recht chaotisch. Zudem sind mir einige Logikfehler aufgefallen, wo ich mir aber aktuell nicht sicher bin, ob ich da was überlesen oder missverstanden habe.
Inhalt:
Chaotisch ist so ziemlich das Wort, was sich leider hier durchziehen wird. Die erste Episode des Sammelbandes war mir nämlich viel zu unübersichtlich. Die ständigen Wechsel der Szene haben dem diesmal nicht so gut getan. Vor allem, weil die meisten Szenen davon nur aus Kämpfen bestand. Dafür fand ich die Szenen über Clara als auch die über Kevin, Chris und Chloe sehr interessant. Besonders bei den beiden Zwillingen bin ich noch sehr gespannt, was da auf uns zu kommen wird.
Auch von der achten Episode war ich nicht so begeistert. Während in der siebten unglaublich viel Geschehen ist, ist die achten sehr ruhig und bringt auch nur sehr wenige neue Erkenntnisse. Dennoch war es nach den ganzen Kämpfen in Episode 7 mal angenehm etwas zu Ruhe zu kommen.
Wobei das wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm war...
Denn in der neunten ging es wieder recht chaotisch und kämpferisch daher. Schade finde ich hierbei aktuell, dass vieles davon sehr vorhersehbar ist.
Allerdings konnte die Geschichte mich dann doch noch überraschen. Zum Ende des Sammelbandes gab es das ein oder andere Ereignis, was ich definitiv nicht kommen sehen habe und das ich insgesamt sehr genial gelöst fand. Ich wünsche mir daher, dass es hoffentlich in den nächsten Bänden weitere solcher Momente geben wird.
Charaktere:
So langsam aber sicher schaffe ich es mit Jen und Alex warm zu werden. Durch die Ereignisse im zweiten Sammelband ist Jen sehr verletzt und schockiert. Dennoch habe ich aktuell das Gefühl, dass man ihren Charakter dadurch endlich mal verstehen kann. Auch Alex kann ich so langsam was abgewinnen. Manchmal sind seine Sprüche zwar etwas unpassend, aber mittlerweile finde ich sie dann doch ganz witzig. Bei ihm habe ich dennoch irgendwie auf Grund der ganzen Erkenntnisse ein ungutes Gefühl. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass auf ihn noch etwas zukommt, was ggf. nicht so gut verlaufen könnte.
Um die Zwillinge Chris und Kevin wurden einige Andeutungen in den Raum geworfen, die mich sehr neugierig gemacht haben. Um die beiden gibt es noch ein größeres Geheimnis und ich bin sehr gespannt, was uns da noch so erwarten wird. Und allgemein habe ich die beiden total in mein Herz geschlossen.
Auch Max finde ich immer interessanter. Obwohl er in Band 2, auf Grund der Ereignisse in Band 1, sehr verletzlich und in sich gekehrt wirkte, glaub ich dennoch, dass er verdammt viel drauf hat. Und irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass er eine Schlüsselrolle spielen könnte. Auf seine Entwicklung bin ich unfassbar gespannt.
Fazit:
Ich bin ein bisschen zwiegespalten wie ich diesen Band so recht einschätzen soll. Einerseits war er total chaotisch und hat einfach nur immer mehr Fragen aufgeworfen anstatt welche zu lösen und andererseits gab es eine Handvoll spannender Momente, wo ich mir dachte wow.
- Jim Butcher
Codex Alera 6 - Der erste Fürst
(72)Aktuelle Rezension von: PMelittaMDie Vord überschwemmen Alera, die Aleraner kommen kaum dagegen an. Bernard, Tavis Onkel, hat Calderon gut auf die Invasion vorbereitet, und so wird dieses kleine Tal zum letzten Bollwerk. Derweil ist Tavi mit seinen Legionen und den Canim nach Wochen auf See wieder in Alera gelandet, und hofft darauf, die Vordkönigin besiegen zu können. Auch er macht sich auf den Weg nach Calderon.
Der letzte Band der sechsteiligen Reihe ist einfach unglaublich spannend. Auch die anderen Bände waren das, keine Frage, aber hier geht es um alles, und die Vord, besonders ihre Königin, scheinen alle Trümpfe in der Hand zu haben. Dass es auch auf der anderen Seite Trümpfe geben wird, kann man als Kenner:in der Reihe ahnen, zumal Tavi immer Ideen hat. Doch hier scheinen auch diese zu versagen, und so muss man mit den liebgewonnenen Charakteren bis zum Ende mitzittern. Erzählt wird wieder aus verschiedenen Perspektiven, so dass man das Geschehen umfassend miterlebt. Natürlich bleiben immer wieder Geheimnisse, die in der Regel zu überraschenden Wendungen führen, so behält Tavi seine Ideen zunächst grundsätzlich für sich, und weiht nur ausgesuchte Mitkämpfer:innen ein, die Leser:innen aber meist nicht. Mir gefällt auch gut, dass es endet, wo es damals begann, in Calderon, Tavis Heimat.
Jim Butcher hat in dieser Reihe gezeigt, welches Talent er hat, komplexe Charaktere zu erschaffen, Charaktere, die man so schnell nicht vergisst, und mit denen man sehr mitfühlen kann. Je weiter der Roman fortschritt, desto atemloser habe ich gelesen, desto mehr hat mich die Geschichte mitgenommen, und desto mehr habe ich mich gefreut, wenn kleine Siege erreicht wurden und Charaktere überlebt haben. Ich werde wohl noch länger an Tavi, Isana, Kitai, Bernard und all die anderen denken, die mich nun schon länger begleitet haben. Der Abschied macht mich tatsächlich etwas traurig. Selten habe ich so mitfühlen können, hatte Gänsehaut beim Lesen und das Gefühl, die Charaktere wirklich gut zu kennen.
Man lernt in diesem Band nun auch die Vordkönigin besser kennen. Sie erhält zwar keine eigene Perspektive, das wäre wohl auch nicht passend, aber in ihrer Nähe sind zwei Frauen, deren Perspektiven wir miterleben, eine hat sich mit den Vord verbündet, die anderev wurde von ihnen entführt. Auch das bekommt Jim Butcher immer sehr gut hin, die Feinde werden greifbar, wenn auch in diesem Fall nicht so, dass man wirkliches Verständnis aufbringen könnte.
In welchem Roman ist ein Prolog um die 60 Seiten lang? Hier ist das der Fall, das erste Kapitel startet erst auf Seite 63. Der Prolog führt uns zu den verschiedenen Gruppen, man erfährt, wo diese gerade sind, was sie gerade machen, ein guter Start in den Roman, wie ich finde, man bekommt einen guten Überblick, bevor es richtig zur Sache geht. Es gibt auch einen Epilog, dieser erzählt vom Danach. Wie die Geschichte endet, verrate ich natürlich nicht, den Epilog empfand ich aber als guten Abschluss.
Der sechste Band der Reihe ist ein Pageturner, der mich atemlos lesen ließ, und die sehr lesenswerte Reihe zu einem gelungenen Abschluss führt. Ich lege Genrefans diese Reihe sehr ans Herz! - Dane Rahlmeyer
Drachenschiffe über Kenlyn
(19)Aktuelle Rezension von: TiraLiTausend Jahre ist es her, dass die Bevölkerung des Saphirsterns ihre untergehende Welt verlassen musste. Die Sha Yang sorgten dafür, dass der Planet der nun Kenlyn heißt, für die neue Bevölkerung bewohnbar wurde. Dort leben nun die verschiedenen Völker Seite an Seite. Die großen katzenartigen Skria, die echsenähnlichen Draxyll, die kleinen geflügelten Yadi und die Menschen. Von den Sha Yang hat nur einer überlebt. Doch auch Syl Ra Van, existiert nur noch als Artefakt der Sha Yang. Er ist der alleinige Regent von Kenlyn. Ihm dienen die Friedenswächter, die für Recht und Ordnung sorgen.
Endriel ist eine abenteuerlustige Diebin die zusammen mit ihrer geflügelten Freundin Nelen (einer Yadi) im Auftrag Artefakte stiehlt und sich so durchs Leben schlägt. Ihr Vater wollte immer dass sie, so wie er, ein Friedenswächter wird, doch sie hatte ganz andere Pläne. In der fliegenden Stadt Teriam begegnet Endriel dem Jungen Kai und hilft ihm bei einem Kampf gegen einen Draxyll. Danach verschwindet der Junge spurlos. Als Endriel kurz darauf erfährt, dass sie von ihrem Vater ein eigenes Drachenschiff geerbt hat, beschließt sie ein Transportunternehmen zu gründen um ein ehrliches Leben zu führen. Zusammen mit ihrer geflügelten Freundin Nelen, dem Skria Keru, der Draxyll Xeah, und dem Mensch Miko an Bord, begibt sie sich auf eine aufregende Reise die bald schon große Gefahren mit sich bringt. Denn schon ihr erster Kunde verspricht jede Menge Ärger. Es ist Kai, der Junge dem Endriel schon einmal das Leben gerettet hat. Er wird nicht nur von den Friedenswächtern verfolgt, sondern auch von dem wiederauflebenden Schattenkult.
Meine Meinung:
Die Geschichte zog mich schnell in ihren Bann. Ich lernte eine fremde Welt kennen, die so völlig andersartig und total faszinierend war. Von rätselhaften, mächtigen Wesen geformt und von unterschiedlichsten Völkern bewohnt, die mit all ihren Eigenarten vollkommen überzeugend wirkten. Der Autor hat hier eine atemberaubende Welt erschaffen die mich absolut fasziniert hat. Mit Nexus-Portalen oder Drachenschiffen reist man hier durch die Welt, Sha Yang Artefakte zeigen einem Erinnerungen aus längst vergangener Zeit und Geisterkuben dienen als Kommunikationsmittel.
Neben der atemberaubenden schwebenden Hauptstadt Teriam, war das riesige Kloster „Himmelssanktum“ mein absoluter Lieblingsort. Die freischwebende Balkone, Treppen, Türme und Brücken haben mich total verzaubert.
Auch die einzelnen Charaktere die man nach und nach kennenlernen durfte, waren überaus liebenswert und machten die Geschichte besonders unterhaltsam. Es entwickelten sich interessante Beziehungen und ich war immer wieder neugierig auf die Geschichten der Figuren. Denn obwohl man einiges aus unterschiedlichen Perspektiven erfahren durfte, blieben doch noch ein paar wichtige Informationen verborgen, die erst später offenbart wurden. Das hat eine nette Portion Spannung mit reingebracht. Es war schön mitzuverfolgen wie die Mannschaft zusammenwächst und wie sich die einzelnen Crewmitglieder mit ihren unterschiedlichen Schwächen und Stärken ergänzen konnten.
Die Verfolgungsjagden, Fluchtmanöver und Kämpfe waren extrem actionreich und überaus mitreißend, sodass es oft schwer fiel das Buch zur Seite zu legen. Das Lesen dieses Buches hat einfach richtig viel Spaß gemacht.
Sehr schön fand ich auch die Sprichwörter die am Anfang eines jeden Kapitels standen. Sie hatten ein wenig von unserer aber auch viel von einer fremden Welt.
Zitate: „Manches offenbart sich nur im Schatten.“, „Starre lange genug in den Abgrund und du stürzt.“
Charaktere:
Die Charaktere wurden sehr schön bildhaft beschrieben und wirkten absolut lebendig. Endriel mochte ich von Anfang an. Sie war so wunderbar abenteuerlustig, eigensinnig, risikobereit und auch ein wenig frech, hatte aber auch ein gutes Herz und zeigte viel Einfühlungsvermögen. Ihre Begleiterin Nelen war ihr eine großartige Freundin, die immer für sie da war. Egal ob sie Trost oder einen Tritt in den Hintern brauchte. ;)
Die Echsenfrau und Heilerin Xeah brachte eine gewisse Ruhe und Eintracht in die Gruppe. Sie war eine sehr angenehme Person, die man schnell liebgewinnen konnte. Der Skria Keru war ein meist ernster, grummeliger und in sich zurück gezogener Kämpfer, der mich sehr neugierig auf seine Geschichte gemacht hat. Auch Kai und Miko waren durchaus interessante Figuren. Jeder hatte seine Geschichte und es war schön immer wieder ein bisschen mehr darüber zu erfahren. Richtig gut gefallen hat mir die Rolle von Andar Telios, ein alter Freund von Endriels Vater. Ich habe immer wieder gehofft, dass er die Wahrheit erkennt und die richtige Seite wählt. Durch die gut beschriebene Gestik und Mimik, wirkten alle Figuren und ihre Verhaltensweisen überaus authentisch.
Schreibstil:
Die Geschichte wird aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erzählt, ohne dass man dabei den Überblick verliert. Ich fand es super, dass man dadurch Einblick in die Gefühlswelt eines jeden Charakters bekommen konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig und ließ mich nur so durch die Geschichte fliegen. Die Beschreibungen von Orten und Figuren waren äußerst bildhaft und detailreich. Dadurch war es erstaunlich einfach, mir diese einzigartige Welt mit all ihren unterschiedlichen Wesen vorzustellen.
Gestaltung:
Die Covergstaltung entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, aber darüber lässt sich ja bekanntlich streiten.
Schön finde ich, dass hier ein Teil der Crew und gleichzeitig die verschiedenen Völker Kenlyns gezeigt werden. Die Illustration ist durchaus gelungen, doch das Gesamtbild wirkt irgendwie nicht stimmig. Ich hätte mir eine schöne Farbgebung und Schriftgestaltung gewünscht.
Fazit:
Eine großartig erzählte Sci-Fi-Fantasy Geschichte, die mit spannenden Verfolgungsjagden, spektakulären Fluchtmanövern und actionreichen Kämpfen gut zu unterhalten weiß. Sie spielt in einer faszinierenden Welt mit verschiedensten Charakteren die überaus lebendig wirken. Für alle Fans von Firefly und ähnlichem.
Vielen Dank für das Leseexemplar!
- Richard Schwartz
Der Kronrat
(136)Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_WastlHavald und die anderen kommen in Askir an, welches bereits von mehreren Nekromanten bedroht wird. Leandra arbeitet fieberhaft daran, Unterstützung des Reichs zu bekommen, während Havald vor allem von Serafine Hilfe dabei bekommt, die zweite Legion aufleben zu lassen.
In diesem Buch passiert einiges, mt dem ich so nicht gerechnet habe. Thalaks Legionen stehen im Prinzip schon vor den Toren Askirs, womit wir ja im vorherigen Teil schon rechnen konnten. Dass diese Kämpfe ihren Tribut zollen, ist auch nicht verwunderlich. Dennoch war ich zum Ende hin erschrocken, wie manches sich gefügt hat. Und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es dann noch weitergehen wird!
Ich kann wirklich nur allen empfehlen, diese Reihe zu lesen!
- Patrick Arbogast
Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1)
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn dieser Geschichte geht es um das Aufeinandertreffen von 2 Welten. Raumfahrer treffen auf die Bewohner der Fantasywelt Eddor.
Das Buch ist sehr gut geschrieben wurden. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, da er sehr angenehm zu lesen ist. Die Wortwahlen in dem Buch finde ich gelungen. Sich häufig wiederholende Passagen sind mir nicht aufgefallen. Die Mischung aus Technologie und Mittelalter Setting ist gelungen. Die Technologie wirkt am Boden geblieben und nicht unnötig kompliziert. In dem Fantasyort gibt es auch keine besonderen Wesen wie man erwarteten würde und das gefällt mir sehr gut. Das Buch wirkt somit nicht wie etwas wad man schon kennt. Die Charaktere wirken ziemlich gut heraus charakterisiert. Die Handlung ist spannend und neu und der Einstieg in die Serie ist gut gelungen. Ein toller Auftakt der Neugierig macht auf mehr. - Marie Force
Glück auf Gansett Island
(46)Aktuelle Rezension von: JulesZissiGrant war schon immer mit Abby zusammen. Er kann sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Doch plötzlich erfährt er, dass sie sich mit einem anderen Mann verlobt hat. Wie
konnte seine Abby das einfach tun? Grant reist nach Gansett Island und versucht Abby davon abzubringen den anderen Mann zu heiraten und trifft dabei auf Stephanie.. auch sie hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen...
Grant ist einfach wunderbar wie er für Stephanie einsteht und versucht ihre Dämonen zu besiegen und das ganze ohne Erwartungen an sie zu stellen. Genau so etwas wünscht man sich doch auch in der Realität...
- Caroline J. Hunt
Schattengedicht: Dämmerung
(4)Aktuelle Rezension von: alexlovesreading
Im Königreich Caelias ist die Gilde der Totenbeschwörer verboten. Doch als diese einen neuen, mächtigen Großmeister bekommen, wollen sich die Totenbeschwörer rächen und Caelias Hauptstadt Caelon einnehmen, um über das Königreich zu regieren. Mit einer riesigen Armee von Untoten brechen sie auf, um immer weiter nördlich zu ziehen und letztendlich Caelon zu erreichen und dort den Herrschersitz zu erklimmen. Doch es gibt Widerstand, wenn auch nicht besonder starken. Um sich jedoch gegen die Armee der Totenbeschwörer zu widersetzen, braucht es mehr als das, alle Provinzen müssten zusammenarbeiten, um eine Übernahme der verbotenen Gilde zu stoppen.Mit ihrem ersten Buch "Dämmerung" der neuen Reihe "Schattengedicht" veröffentlicht Caroline J. Hunt einen spannenden und aufregenden High Fantasy-Roman. Der erste Teil "Dämmerung" handelt vom Anfang des Kriegs und erzählt die Vorgeschichte der Hauptfiguren. Durch viele Perspektivenwechsel bringt die Autorin eine tolle Abwechslung und eine große Bandbreite an Abenteuern, Erlebnissen und Sichtweisen in die Geschichte. Trotz der vielen Charaktere, hat man immer einen guten Überblick über alle, gerade durch die vielen Perspektivenwechsel. Auch die Vorgeschichte des neuen Großmeisters der Totenbeschwörer kommt natürlich nicht zu kurz. Leider empfand ich den Anfang als ein wenig langgezogen und nicht so spannend. Ab dem zweiten Teil von "Dämmerung" geht jedoch dann spätestens los mit der Action, Spannung und Leselust. Hunts Charaktere sind sehr authentisch. Wie schon erwähnt, haben mir die Perspektivenwechsel sehr zugesagt und man konnte alle Charaktere ein wenig näher kennenlernen, als wäre das Buch nur aus einer Perspektive geschrieben. Die Gedanken und Vorgeschichte aller Charaktere wird so beschreiben, dass man so gut wie alle Handlungen nachvollziehen kann, auch die der vermeintlich bösen und nutzlosen Charaktere..
Alles in allem also ein spannender High Fantasy-Roman. Durch den Anfang leider ein Stern Abzug, sonst aber wirklich durchgehend sich steigernde Spannung. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil und wie es mit den Charakteren und der Herrschaft um Caelia weitergeht! - 8
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