Bücher mit dem Tag "tempe brennan"
32 Bücher
- Kathy Reichs
Tote lügen nicht
(857)Aktuelle Rezension von: Simone_081Temperance Brennan ist Kult und das schon sehr lange. Der erste Band, "Toten lügen nicht", ist 1997 erschienen, spielt aber 1994. Liest man dieses Buch im Jahr 2025, liest man also quasi einen historischen Krimi. Große Unterschiede gibt es aber eigentlich nicht. Ja, man hatte noch kein Handy; das ist einerseits ziemlich erfrischend, andererseits erschwert es die Arbeit der Ermittler aber doch sehr. Man hört Musik außerdem noch über CDs, Email und Internet stecken noch in den Kinderschuhen.
Trotzdem hat das erste Buch der Reihe nicht gelitten. Es liest sich immer noch sehr gut.
Temperance Brennan jagt ihren ersten Serienmörder in Montreal. Dieser geht sehr brutal vor, bringt mehrere Frauen um und hat es später auch auf Tempe abgesehen. Da die (männlichen) Polizisten, mit denen sie arbeitet, ihr nicht zuhören (auch ein bisschen deshalb, weil sie eine Frau ist), macht sie sich selbst an die Arbeit und ermittelt.
Ich habe Kathy Reichs' Krimireihe immer sehr gerne gelesen und immer das neue Buch gekauft, wenn es erschienen ist, irgendwann dann aber aufgehört, wie man das meistens macht bei Reihen, die schon (zu) lange existieren. Jetzt hatte ich aber wieder einmal große Lust darauf und habe zufällig das erste Buch in die Hände bekommen und es dann noch einmal gelesen.
Ich kann absolut verstehen, warum die Reihe so erfolgreich ist.
Kathy Reichs kann die Handlung und die Figuren unheimlich gut lebendig werden lassen. Obwohl ich noch nie in Montreal war, weiß ich jetzt ziemlich genau, wie es dort Mitte der 90er war. Temperance Brennan ist für mich eine realistische und authentische Person (anders als ihr TV-Counterpart), die ich ziemlich genau kennenlernen und begleiten durfte. Ähnlich verhält es sich mit Andrew Ryan und vielleicht auch noch mit Claudel. Ich habe erfahren, wie Temperance und ihre Kollegen arbeiten und wie schwierig und mühselig dies in den 90ern mitunter noch war, weil es keine Handys gab und die Technik noch nicht so weit war wie heute.
Ja, das Buch ist ein etwas unorigineller Serienkiller-Schmöker, bei der auch die Heldin in Gefahr gerät. Was ihn jedoch von den anderen des Genres unterscheidet, ist eben Kathy Reichs' Talent, der Geschichte und den Figuren Leben einzuhauchen.
Dass dabei einige Szenen und vor allem die Beschreibungen wissenschaftlicher Vorgänge ein wenig zu lang geraten sind, muss ich dafür in Kauf nehmen. Das kann ich aber auch. - Kathy Reichs
Durch Mark und Bein
(392)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Über Swain County, North Carolina, ist Flug 228 der TransSouth Air abgestürzt und Tempe Brennan wird mit der Identifikation der Opfer betraut. In der Nähe des Unglücksorts bringt sie ein grausiger Fund auf die Fährte eines schrecklichen Verbrechens ...
Fazit
Den Einstieg empfand ich als holprig, schwerfällig und zäh, die Handlung kam nur langsam in Fahrt. Einmal in Gang, nimmt die Handlung ordentlich Fahrt auf und es wird doch sehr spannend und temporeich.
- Kathy Reichs
Totengeld
(104)Aktuelle Rezension von: blue-jenDer Tod einer jungen Frau, deren Leiche in einem Straßengraben gefunden wird, bereitet
Forensikerin Tempe Brennan schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne
Papiere ins Land gereist sein. Und dann ist da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose
mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Besteht eine Verbindung zwischen
dem toten Mädchen und dem lukrativen illegalen Handel? Auf eines kann die
Todesermittlerin sich verlassen: Knochen kann man nicht zum Schweigen bringen.
Ein weiterer toller Band der Reihe, wieder etwas stärker als die beiden letzten, die ich gelesen habe. Tempe fachsimpelt wieder richtig gut und bringt damit den ermittelnden Detektiv Bridell immer wieder auf die Palme, die Dynamik der beiden war super in dem Band und brauchte mich immer mal wieder zum schmunzeln.
Die Geschichte fand ich anfangs recht undurchsichtig und je mehr ich gelesen habe desto besser wurde es, besondern gut hat mir der Teil in Afghanistan gefallen, da es mal was anderes war und man doch auch den ein oder anderen Einblick bekam. Auch ihre Ansicht den Taliban gegenüber war toll, auch die Begungen mit Kathy spiegelte wieder viele Emotionen wieder.
Zwie kleine Wermutstropfen... wie immer bringt sie sich mit ihrem Ermittlungen in Gefahr, das ist zwar mittlerweile bekannt, jedoch auch etwas nervig. eigentlich müsste sie doch mittlerweile darauf gelernt haben. Und der Handlungsstrang mit Ryan war irgendwie etwas wenig, wieso reagiert sie so und wieso versucht sie danach nicht noch weiter mit ihm zu reden... naja mal schauen wie es weiter geht
- Kathy Reichs
Knochen lügen nie
(119)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Klappentext: Tempe Brennan kann mit ihrer Arbeit für die Gerichtsmedizin Tote nicht wieder lebendig machen. Doch zumindest kann sie Mordopfern Gerechtigkeit widerfahren lassen, indem sie den Tätern mit forensischer Wissenschaft und weiblicher Intuition auf die Spur kommt. Nur in einem einzigen Fall entkam ihr ein Killer: Anique Pomerleau, eine junge Frau, die selbst traumatische Misshandlungen hatte durchleben müssen. Und die sich an der Welt rächte, indem sie Mädchen entführte, quälte, tötete. Jetzt, zehn Jahre später, tauchen in Montreal die Leichen mehrerer vermisster Teenager auf. Tempe erkennt das Mordmuster, die grauenerregende Handschrift: Anique ist zurück. Sie will ein letztes Mal Rache nehmen. Und sie kommt Tempe immer näher …
"Totenmontag" war der siebte Teil der Thriller-Reihe und ich erinnere mich, dass er einer der spannendsten war. Hier begegnet Tempe Anique Pomerleau zum ersten Mal. Damals konnte die psychisch kranke Mörderin ihr und der Polizei von Montreal entwischen. Nun, zehn Jahre später, kommen ähnliche Fälle ans Licht und Anique scheint zurück zu sein und hat ihr "Tätigkeitsfeld" in die USA verlegt. Will sie Tempe verhöhnen oder herausfordern? Aber dieses Mal ist die forensische Anthropologin fest entschlossen, ihr das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit Detective Slidell und Andrew Ryan, den sie allerdings erst mal aufspüren muss, begibt sie sich auf die Jagd.
Gewohnt routiniert führt die Autorin durch die Handlung. Tempe reist wieder zwischen ihren zwei Arbeitsorten hin und her, Charlotte und Montreal. Der alte Fall der toten Mädchen hat sie nie wirklich los gelassen und deswegen will sie jetzt unbedingt bei den Ermittlungen dabei sein. Der ernste Hintergrund wird zwischendurch aufgelockert durch die Unterhaltungen zwischen Tempe und Ryan oder Tempes Gespräche mit ihrem Kater Birdie. Auch Skinny Slidell wirft mit dem gewohnten Zynismus um sich. Und dann ist da noch Tempes Mutter, die dieses Mal Erstaunliches zur Entwicklung beiträgt.
In manchen der vorherigen Teile hat Kathy Reichs ja mit Abkürzungen und medizinischen Fachbegriffen um sich geworfen, dass einem schwindelig wurde. Das ist hier nicht der Fall, aber trotzdem lernt man wieder Interessantes aus dem Bereich der Forensik.
Im Privaten gibt es eine Entwicklung bei Tempe, die mich sehr gefreut hat und die meiner Meinung nach lange überfällig war. Aber mehr verrate ich nicht.
Fazit: Ein spannender 17. Teil der Reihe mit einer "Heldin", der Gerechtigkeit über alles geht und die sich gerne selbst in Schwierigkeiten bringt, weil sie nur schlecht auf gut gemeinte Ratschläge hören kann. Für Fans der Reihe sowieso ein Muss.
- Kathy Reichs
Das Grab ist erst der Anfang
(208)Aktuelle Rezension von: Cat78Zunächst mal die Kritik. Ich finde es ja gut wenn viel beschrieben wird aber bei dem Buch rauchte mein Kopf bei den ganzen Beschreibungen und den vielen französischen Namen der Gebäude. Auch die Erklärung, welche Behörde für was zuständig ist, war meiner Meinung nach zu umfangreich. Das hat den Lesefluss immer unterbrochen. Ansonsten ist die Story aber spannend und ich wollte unbedingt wissen wie es aus geht. Es sind sogar 2 Fälle, einmal die Morde an den Frauen und zum zweiten die Frage wer Brennen verunglimpft möchte. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und deren Handlungen sind nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist abgesehen von obigen Umstand durchgehend gegeben wobei dieser am Ende noch mal zulegt.
- Kathy Reichs
Der Tod kommt wie gerufen
(246)Aktuelle Rezension von: Nala73Ein verlassenes Haus in Charlotte, North Carolina, ein grausiger Einsatz für Forensikerin Tempe Brennan: Neben Kupferkesseln, einem toten Huhn und seltsamen Artefakten liegt der abgetrennte Kopf eines Mädchens. Blitzartig geht ein Gerücht um: Ritualmord! Ein bibelfester Politiker auf Stimmenfang verdächtigt okkulte Kreise und ruft nach Vergeltung. Noch während Tempe den Tatort untersucht, bahnt sich in Charlotte eine gnadenlose Hexenjagd an.
- Kathy Reichs
Hals über Kopf
(335)Aktuelle Rezension von: supersusiBei archäologischen Grabungen auf einer kleinen Insel, die für einen Baulöwen erschlossen werden soll, findet Tempe Brennan nicht nur bestattete Ureinwohner, sondern auch eine Leiche neueren Datums. Die Untersuchungen ergeben eine kleine unscheinbare und unerklärliche Stelle an einem der Wirbelknochen. Kurz darauf entdeckt die Forensikerin die gleiche seltsame Stelle bei einer anderen Leiche an dem gleichen Wirbel. Neugierig geworden und weil ihre Freundin, der zuständige Coroner, erkrankt ist, bleibt Tempe im Süden und macht sich an die Aufklärung.
Wieder ein spannender Fall, flüssig geschrieben und mit Humor, zumindest, was Tempes Exmann Pete betrifft. Die Charaktere haben mir gefallen und sind auch viel lebendiger, als die blasierten, hölzernen Figuren in der Verfilmung (Serie : Bones). Außer Name und Beruf haben die Figuren zum Glück nichts gemeinsam.
Was mich aber irritiert - und vielleicht könnt ihr mir da helfen - ist der Begriff Anthropologe. Meines Wissens ist Anthropologie die Lehre vom Menschen, von Kulturen, Gesellschaft etc. Ich denke da z.B. an Margaret Mead und ihre Forschungen. Hier schreibt die Autorin aber, dass z. B. ein Odontologe auf Zähne und Gebiss spezialisiert ist, ein Entomologe auf Insekten, ein Molekularbiologe auf die DNS und ein Anthropologe auf die Knochen. Liegt das an der Übersetzung ? Oder ist der Begriff im englischsprachigen Raum anders besetzt als hier ?
Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
- Kathy Reichs
Totgeglaubte leben länger
(336)Aktuelle Rezension von: blue-jenDiesmal führt die Leiche und der Verdächtige Dr. Brennan und Detective Ryan nach Israel, der Anfang der Geschichte ist wieder gut gemacht, man bekommt vieles von der Arbeit im Labor mit und kann die Anfänge der Geschichte gut durchschauen, die Verbindung Richtung Israel und den verschwundenen Knochen war mir dann doch zu absurd und auch das Ende machte nicht wirklich glücklich.
Leider kam auch in diesem Buch gar keine Spannung auf, was daran lag, dass es sich sehr viel um die religiösen Ideen von Jack drehte. Jack war mir auch total unsymphatisch. ich habe nicht verstanden wieso Tempe ihn alles machen lässt und auch Ärger auf sich nimmt nur um seine Ideen zu verfolgen. Ebenso blieb Ryan sehr schwach in diesem Band.
Insgesamt für mich der schwächste Teil der Reihe
- Kathy Reichs
Mit Haut und Haar
(335)Aktuelle Rezension von: WolfhoundIn diesem 6. Teil der Reihe bekommt Tempe es mit Bären, einem Flugzeugabsturz und weiteren Kuriositäten zu tun.
Und Boyd bekommt seinen großen Auftritt, mit dem er sich in mein Herz bellt.
Leider gibt es dieses Mal für mein Empfinden zu viele Teilstränge, die sich dann plätzlich zu einem großen Fall zusammenfügen. Jeder Teilstrang hat dabei ein eigenes Hauptthema bzw Motiv, sodass es teilweise doch sehr verwirrend wird und mir ein großes Thema sehr gereicht hätte. Auch konnte ich zwischendurch nicht mehr wirklich folgen, welche Leiche denn nun zu welchem Ereignis gehörte.
Die Beziehung zwischen Tempe und Ryan ist dieses Mal auch größeres Thema und wird auch endlich konkreter. Die beiden verbringen auch endlich mal gemeinsame Zeit miteinander. Sie wirkten auf einmal sehr harmonisch, wobei das möchtegern Cowboy-Gehabe von Ryan teilweise auch recht grenzwertig hin zum Nervfaktor war.
Für mich war dieses Buch somit der bisher schwächste Teil der Reihe wobei er gewohnt schnell und leicht zu lesen war. Der Forensik-Aspekt hat mich wieder überzeugt und hat mir gut gefallen.
- Kathy Reichs
Knochen zu Asche
(365)Aktuelle Rezension von: ArmilleeRCMP - NCIS - LSJML - SPVM - SQ - UNCC
AAFS- SSID - NCECC - SPVQ - DBQ Typ 1
Na, macht das Spaß ? Mir nicht !
-> le plèis grand Humard du Monde
-> demande de expertise en Atropologie
->les ossements ne sont pas humains
-> qu se situe Ille-aux-Becs-Scies
> chez Schwartz Chacuterie Hebraique de Montral
usw usf...
Möchte Frau Reichs mir mitteilen, dass sie in der Schule diese Fremdsprache gelernt hat ? Ich nicht. Ich hatte Englisch.
Lese ich gerade ein Buch in deutscher Sprache ? Oder war die Übersetzerin nur etwas abgelenkt / hatte keine Lust etc ?
Außerdem gab es etliche + lange Gedichte in Englisch. Auch da war ich aufgeschmissen. 1972 war meine Schulzeit beendet.
Ich habe es gerade noch so geschafft, mit den ausländischen Namen der Personen und Orte klarzukommen.
I c h hatte hier keinen Lesefluss. Ich habe hier keine Spannung verspürt.
Es fing schon langweilig an. 24 Seiten lang wurde die Kindheit von Tempe Brennan aufgerollt. Ich war froh, als es vorbei war.
-> Limnologie
-> Diatomeen
-> Chrysophyta
-> Navicula radiosa
-> Cluster Analyse
Und so ging das endlos weiter mit Fachausdrücken. Bin ich hier in einem Lehrgang ? Eine wissenschaftliche Abhandlung ? In einem Quiz der medizinischen Fakultät ?
Oder ist das immer noch ein Thriller...?
Auch in den voran gegangenen Geschichten waren die Untersuchungen der einzelnen Knochen bis ins kleinste Detail zu lesen. Na gut, dachte ich, das gehört evtl. dazu. Aber langweilig wars immer.
Ich bereue zutiefst, dass ich mir die komplette Serie gekauft habe. Nachdem ich nun nach längere Pause auch Band 9 + 10 gelesen habe, (Band 8 war auch schrecklich), überlege ich es mir zweimal, erneut zu Kathy Reichs Werken zu greifen.
- Kathy Reichs
Totenmontag
(397)Aktuelle Rezension von: blue-jenWas könnte frostiger sein als ein kanadischer Wintersturm? Tempe Brennan, Forensikerin in Montreal, wird an einem tristen Montagmorgen zu einem Fundort gerufen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Verscharrt in einem Kellergewölbe liegen die Leichen dreier junger Frauen. Nicht eine Gewebefaser gibt Aufschluss darüber, warum diese Mädchen sterben mussten. Dank akribischer Ermittlungen und weiblicher Intuition kommt Tempe einem Verdächtigen auf die Spur. Doch sie muss auf alles gefasst sein, denn ihr Gegner ist an Kaltblütigkeit nicht zu übertreffen.
Bisher konnten mich die Bücher aus der Reihe nicht enttäuschen und auch dieses hat mir wieder sehr gut gefallen. Es beginnt ganz klassischen mit irgendwelchen gefunden Knochen.... Die Dynamik mit ihrem Pendant bei der Polizeit, diesmal Claudel war wieder mal absolut super... die beiden sind einfach herrlich, da muss man ab und an sehr schmunzeln. Die Reibereien der beiden sind wirklich spitze, jedoch verlieren beide die Ermittlung nicht aus den Augen, auch denn Tempe dies immer vermutet ermittelt Claudel im Hintergrund dich einiges.
Der Aufbau war wieder sehr gut gemacht, das Ende doch recht überraschend und ich bin sehr gespannt, ob hier nochmal was passiert. Könnte ich mir gut vorstellen.
Mir persönlich gefallen die Bücher besser, die einen hohen wissenschaftlichen Anteil haben, da ich davon einfach total begeistert bin und durch die beruflichen Qualifikationen der Autorin diese ja auch fundiert dargestellt sind, dennoch kann es auf den ein oder anderen recht langweilig wirken.
Auch in diesem Buch merkt man wieder das Tempe absolut kein Beziehungsmensch ist, manchmal frage ich mich wie sie überhaupt Freunde finden kann.... aber das ist einfach ihre Art, die man im Laufe der Bücher so kennenlernt. Wobei ich ihr Verhalten Anne gegenüber schon etwas grenzwertig fand, sie hätte sich ja auch mal was freinehmen können, wenn die freundin extra zu Besuch kommt.
Wie bereits bei allen vorigen von mir gelesenen Teilen auch hier die Anmerkung, dass die Bücher nichts! (außer dem Namen) mit der TV Serie zu tun haben und jeder der etwas wie die Serie erwartet die Bücher wahrscheinlich nicht gefallen werden
- Kathy Reichs
Die Knochenjägerin
(24)Aktuelle Rezension von: Katharina_KloseIch bin mit keinen Erwartungen in das Buch eingestiegen, da ich die Serie zwar namentlich kenne, aber noch keine einzige Folge gesehen habe. Dementsprechend wurde ich auch positiv überrascht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und meiner Meinung nach wird die perfekte Balance zwischen Ermittlungen und Privatleben getroffen. Man kann das Buch flüssig lesen und durch die vier kürzeren Bände kann man auch zwischendrin Pausen einlegen, ohne dass man dann keinen Anschluss mehr hat.
Mein einziger Kritikpunkt wäre nur, dass bei keinen Bänden wirklich Spannung aufgebaut wird, sondern es eine gewisse Zeit vor sich hinplänkelt, bevor es am Ende richtig kritisch wird. Ich persönlich mag einen Spannungsaufbau mit großem Ende lieber, aber das sind eben subjektive Eindrücke und Vorlieben.
Ich würde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen!
- Kathy Reichs
Fahr zur Hölle
(177)Aktuelle Rezension von: RosenMidnight"Fahr zur Hölle" ist der 14te Band der Buchreihe um die forensische Anthropologin Tempe Brennan aus der Feder von Kathy Reichs, selbst forensische Anthropologin. Und ja, die Serie "Bones - Die Knochenjägerin" basiert auf den Büchern, allerdings nur sehr lose. Wer also hofft, Charakteren aus der Serie zu begegnen, liegt leider falsch. Dennoch sind die Fälle spannend und, was mich besonders reizt, aufgrund des Hintergrunds der Autorin und ihrer eigenen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den amerikanischen und kanadischen Ermittlungsbehörden, wissenschaftlich korrekt und in Bezug auf die Ermittlungsabläufe - soweit in der Fiktion möglich - authentisch. Der Schreibstil ist außerdem flüssig und leicht verständlich, selbst bei den wissenschaftlichen Erläuterungen aus der Gerichtsmedizin. Die Reihe als ganzes bietet rundum gute Unterhaltung für Fans von Kriminalgeschichten.
Dieser Fall im Besonderen führt uns in die Welt des NASCAR und der Autorennen in Charlotte, inklusive Abschweifungen in die Geschichte des Rennsports. Für jemanden, der sich nicht für Autorennen interessiert, sind diese Abschweifungen manchmal zu ausführlich und abseits der eigentlichen Handlung. Denn im Kern geht es um eine Leiche, die in Beton gegossen in einem Fass auf einer Müllkippe gefunden wurde, wo sie jahrelang gelegen hatte, um zwei Jugendliche, die seit Jahren vermisst werden und um die Möglichkeit eines Jahre zuvor geplanten Giftanschlags durch eine rassistisch motivierte Gruppe. Die Verbindungen wirken anfangs weit hergeholt, passen aber doch irgendwie ineinander, wenn man sich näher mit regierungsfeindlichen Gruppierungen in den USA beschäftigt. Auch das FBI kommt in diesem Buch nicht gut weg, so sind die ermittelnden Agenten arrogant und wenig an Zusammenarbeit mit den lokalen Ermittlern interessiert. Die wiederum am FBI vorbei ermitteln, ganz nach dem Motto die kleinen zeigen den großen, wie es wirklich läuft.
Doch nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen und aus mehreren Fällen wird einer, der dann aber leider sehr abrupt zu einem plötzlichen Ende kommt. Der Geschichte hier etwas mehr Raum zu lassen hätte dem Buch gut getan.
Alles in allem ist es nicht der beste Band der Reihe, aber durchaus gute Unterhaltung.
- Kathy Reichs
Die Sprache der Flammen
(16)Aktuelle Rezension von: Petzi_MausIn ihrem 23. Fall wird die forensische Anthropologin Tempe Brennan nach Washington, D.C. gerufen. Denn dort hat ein altes Haus lichterloh gebrannt, und es gibt vier Todesopfer zu untersuchen.
Doch es wird noch eine fünfte Leiche in einem geheimen Tiefkeller gefunden. Was hat es mit dieser Toten auf sich?
Und dann geht ein weiteres Haus in Flammen auf.
Über Tote bei Bränden wusste ich aufgrund meiner Thriller-Leidenschaft schon einiges, aber wie sich herausstellte, noch nicht alles. Kathy Reichs hat die Todesopfer, und was mit Körpern bei starken Bränden passiert, so eindrücklich beschrieben, dass es sogar mir fast zu viel wurde.
Aber ich mag die vielen Infos und wie die Arbeit von Tempe dargestellt wird. So authentisch. Und ich mag den Schreibstil aus Sicht von Tempe, die dem Leser mit trockenem Humor ihre Erlebnisse schildert. Auch die erfolglose Suche nach einer Unterkunft, denn an diesem Wochenende ist das Pride Festival, und es gibt keine freien Zimmer mehr. Also kommt sie bei der Reporterin Ivy Doyle, einer guten Freundin ihrer Tochter Katy, unter.
Der Fall selbst ist wieder in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Es klärt sich auch alles auf (bzw. fast alles - und auch das ist realitätsnah und deshalb mag ich die Reihe so sehr. Denn im echten Leben können auch nicht alle Ungereimtheiten aufgeklärt werden.)
Die persönliche Entwicklung der Personen geht weiter - hier hat Tempe mit ihrem Freund Ryan Stress, denn eigentlich war Romantik-Urlaub angesagt, als sie dann doch dem Ruf der Hauptstadt gefolgt ist. (Ryans Verärgerung konnte ich aber tatsächlich viel mehr nachvollziehen als Tempes Pflichtbewusstsein.)
Diesmal konnte mich jedoch der Fall selbst nicht so mitreißen, ich kann es gar nicht genau ausmachen, woran es lag. Denn die Infos über die Prohibition aus vergangen Zeiten war sehr interessant und informativ. Und auch über die Hauptstadt Amerikas (und deren Geschichte) habe ich einiges gelernt.
Fazit:
Spannende Infos über Brandopfer, die Prohibition und Washingtons Geschichte. Der Fall selbst konnte mich diesmal aber leider nicht so ganz mitreißen. - Kathy Reichs
Blut vergisst nicht
(177)Aktuelle Rezension von: Nala73Ein Mann, der nicht ein-, sondern gleich zweimal den Tod gefunden zu haben scheint, gibt Forensikerin Tempe Brennan Rätsel auf. Seine Spur führt nach Hawaii. Hier wird Tempe prompt mit den von Haien verunstalteten, seltsam tätowierten Überresten eines Kleindealers konfrontiert. Das Inselparadies wird für Tempe schnell zum heißen Pflaster. Denn die örtlichen Drogenhändler reagieren auf neugierige Ermittlerinnen so instinktiv wie Haie auf einen blutigen Köder.
- Kathy Reichs
Knochenlese
(343)Aktuelle Rezension von: blue-jenEin kleines Dorf in Guatemala: Als die Forensikerin Tempe Brennan in den Brunnenschacht hinabsteigt, ahnt sie, dass sie am Grund ein grausiger Fund erwartet. Hier wurden vor Jahrzehnten die Leichen von über zwanzig Bewohnern eines kleinen Dorfes verscharrt, Frauen und Kinder, die ein Militärkommando kaltblütig hingerichtet hatte. Noch während die Opfer des Massakers geborgen werden, bekommt Brennan zu spüren, dass die Machthaber in Guatemala, damals wie heute, ein schreckliches Geheimnis hüten. Doch nicht nur die Gerechtigkeit für die Toten steht auf dem Spiel. Auch Tempes Leben ist plötzlich in Gefahr.
Das Buch beginnt relativ sanft und zeigt Tempe bei einer Ausgrabung in Guatemala, diese beginnt relativ harmlos, da klar ist wer dei Opfer sind und wie sie ermordet wurden. Jedoch geht es dann sehr turbulent zu, zwei Mitglieder des Teams werden überfallen und Tempe muss an einem Fall von vier vermissten Jungendlichen mitarbeiten. Und dann führt die Spur auch noch nach Kanada... und wie zu erwarten war mischt Ryan mit.
Etwas zu viel des Guten fand ich, dass er den Ermittler aus Guatemala kannte. Die Geschichte war an sich schon etwas too much, aber eigentlich sehr gut. Wie immer hingen die meisten Fäden zusammen und man fand am Ende alle Mörder und Opfer, kleiner Wermutstropfen am Ende....
Die Protas sind toll dargestellt und die fachsimpelei gefiel mir hier mal wieder richtig gut.
- Kathy Reichs
Knochenarbeit
(478)Aktuelle Rezension von: RosenMidnightKnochenarbeit ist der zweite Band der Reihe um die forensische Anthropologin Tempe Brennan aus der Feder von Kathy Reichs, die hauptberuflich selbst als forensische Anthropologin tätig war.
Da das Buch erstmals zu einer Zeit vor Triggerwarnungen erschienen ist, hier vorab ein paar zur Sicherheit:
- Gewalt an Kindern
- Gewalt an Tieren
- Folter
- Gehirnwäsche
Das sind gewiss nicht alle, die zutreffend wären, aber es sind die, die für mich wichtig wären. Denn ich habe zwischendurch das ein oder andere Mal durchaus schlucken und das Buch zur Seite legen müssen. Grundsätzlich sind die Bücher von Kathy Reichs nichts für diejenigen, die ein Problem mit genauen Beschreibungen von Toten und ihren Verletzungen haben.
Kathy Reichs hat einen angenehmen Schreibstil und auch die Übersetzung ist leicht und fließend zu lesen. Zudem ist es durchaus informativ, da gerade forensische Zusammenhänge und Ermittlungsabläufe verständlich erklärt werden. Dennoch bleibt es natürlich Fiktion.
Es beginnt mit der Suche nach dem Grab einer Nonne, die heilig gesprochen werden soll, bevor Tempe zu einem ausgebrannten Haus gerufen wird, in dem sieben Leichen gefunden wurden, darunter zwei Säuglinge. Doch bei den sieben wird es nicht bleiben, denn bei der Suche nach den Täter*innen tauchen weitere Tote und Vermisste auf und die Suche führt von Kanada bis nach North Carolina über Staatsgrenzen hinweg. Zu einer Sekte, die großes Interesse daran hat, die Ermittlungen zu stoppen.
Angenehm geschrieben, spannender und lehrreicher Fall. Sehr empfehlenswert für alle, die gern gute Kriminalgeschichten lesen.
- Kathy Reichs
Durch Mark und Bein
(24)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Klappentext liest sich prima, doch leider wird er nicht der Story gerecht.
Es werden in dem Plot zwei Ideen miteinander vermengt, die jede für sich eine gute Story abgegeben hätten. Doch in dieser Kombination war es nur hanebüchen.
Deshalb kam auch keine Spannung auf, weil ich mich immer fragte, was sich die Autorin dabei gedacht hatte.
Leider blieben auch die Charaktere recht eindimensional und agierten vorhersehbar oder völlig unlogisch.
Leider konnte Hansi Jochim das auch nicht retten. Ich hätte mir von ihr mehr Emotionen gewünscht. Da hat Tempe Brennan Angst und ich hörte es nicht. Es wurde spannend, aber Jochim konnte mich nicht in den Bann ziehen und fesseln. Irgendwie war ihre Stimme durchgängig in einer Tonlage.
Also alles in allem bekommt dieses Buch 1 Stern, weil nichts passte und gefiel.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Es ist ein sonniger Oktobertag in North Carolina: Tempe Brennan, die forensische Anthropologin, wird zum Schauplatz eines Flugzeugabsturzes gerufen. Zusammen mit Spezialeinheiten der Polizei begibt sie sich an die Bergung der Opfer und ihre anschließende Identifikation - ein grausames Puzzlespiel, zumal sich herausstellt, dass ein Großteil der 82 Passagiere sehr jung war. Einige Tage später findet Brennan nahe der Unglücksstelle einen menschlichen Fuß. Analysen ergeben, dass er nicht zu einem der Passagiere gehört. Spuren führen sie zu einem verlassenen Haus abseits der Absturzstelle. Doch Brennans Nachforschungen werden behindert. Jemand trachtet ihr und allen, die sie unterstützen, nach dem Leben... - Kathy Reichs
Die Sprache der Knochen
(94)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Dr. Temperence Brennan bekommt Besuch von Hobby-Detektivin Hazel Strike. Diese betätigt sich im Netz als Websleuther. Hierbei handelt es sich um eine Internetgemeinschaft, die in Eigeninitiative Fälle von vermissten Personen recherchiert, deren Suche das System längst aufgegeben hat. Hazel ist überzeugt davon, dass die Knochen einer Leiche, die Tempe noch nicht identifiziert hat, zu der jungen Cora Teague gehören. Cora ist seit drei Jahren verschwunden, ihre Familie behauptet, sie sei abgehauen und es gehe ihr gut. Aber die Tonbandaufnahme, die Hazel Tempe vorspielt spricht eine andere Sprache. Wurde Cora Opfer eines Verbrechens? Woher stammt die Aufnahme? Zusammen mit dem für Coras Heimatort zuständigen Sheriff Ramsey begibt sich Tempe auf Spurensuche in den Bergen.
"Die Sprache der Knochen" ist bereits der 18. Fall für die forensische Anthropologin Dr. Temperence Brennan. Und für mich ist jedes Buch inzwischen wie das Treffen alter Bekannter. Dieses Mal geht es um eine verschwundene junge Frau und religiösen Eifer.
Tempe hat eigentlich genug um die Ohren mit ihrem Job, den Problemen mit ihrer Mutter und dann ist da ja noch der Heiratsantrag von Ryan. Ach ja, und die Steuererklärung müsste sie auch dringend machen. Also kommt ihr der Ausflug nach Avery County gerade recht, um sich abzulenken.
Ich war sofort in der Geschichte mittendrin, was natürlich auch mit der Ich-Erzählerin Tempe zu tun hat. Man ist immer direkt am Geschehen, bekommt die Gedanken und Gefühle der Hauptfigur hautnah mit. Lebendig und unterhaltsam führt Kathy Reichs durch die Handlung. Wie immer gibt es auch einige Momente zum Schmunzeln durch Gedanken oder Kommentare oder wenn Tempe Diskussionen mit Kater Birdie führt.
Der Fall selbst ist gut durchdacht und es gibt immer wieder spannende Wendungen. Auch die forensischen Hintergründe und Aspekte sind wieder sehr interessant. Man lernt immer etwas dazu. Ich wusste bisher gar nicht, dass es diese Internetgemeinschaft mit der Bezeichnung Websleuths gibt.
Mit Tempe Brennan wollte Kathy Reichs keine Superheldin erschaffen, sondern jemanden, der sich bei seiner Arbeit auch mit alltäglichen Problemen und Überstunden herumplagt. Ich finde, das ist ihr sehr gut gelungen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.
- Kathy Reichs
Die Hand des Todes
(8)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Neben einem interessanten Fall mit einigen Wendungen geht es auch im Privatleben von Brennan weiter. Kathy Reichs bleibt ihrem typischen Stil treu und wer ihre anderen Bücher mag, wird auch mit diesem Freude haben.
Mein Dank auch an den Verlag, dass diese Serie weiterhin auch auf Deutsch publiziert wird, was ja heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.
- Kathy Reichs
VIRALS - Tote können nicht mehr reden
(11)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Tory lebt mit ihrem Vater auf einer kleinen Insel vor Charleston. Dort stehen nur ein paar kleine Häuschen, die alle von den Mitarbeitern und Forschern des nahegelegenen Instituts arbeiten. Um die Insel zu verlassen braucht man ein Boot.
Beim abenteuerlichen Umherstreifen und Erkunden der Insel stolpern die vier Freunde über ein paar Knochen. Der Wind und das Küstenwetter haben nach und nach ein Grab freigelegt.
Tory, die den Spürsinn ihrer berühmten Tante Tempe Brennan geerbt hat, hat Lunte gerochen. Gemeinsam mit ihren Freunden will sie herausfinden, was es mit diesem geheimnisvollen Grab und den Knochen auf sich hat.
Sämtliche Spuren führen in das große Labor und dort in eine ganz spezielle Abteilung. Bei einem Einbruch müssen die Vier allerdings feststellen, das hier irgendetwas nicht so ganz nach den Regeln läuft. Mit im Gepäck in ihr Versteck am Strand ist ein Wolfshund. Das gekidnappte Tier ist krank und hat bereits ein mysteriöses Virus auf die vier Freunde übertragen.
Als wäre das ihr einziges Problem, hat mittlerweile ihre gemeinsame Schnüffelei Interessen geweckt.
Wer schon mal in Charleston war, kann den Spuren von Tory Brennan vor Ort folgen.
Der Auftakt der neuen „Jugend“-Thriller-Serie von Kathy Reichs! Bones Nichte tritt in wahrlich große Fußstapfen!
Tory Brennan steht ihrer Tante in nichts nach. Wer ein großer Fan von Bones, ob Fernsehserie oder Bücher ist, sollte sich schon mal Platz im Regal machen.
Mit „Tote können nicht mehr reden“ hat Kathy Reichs einen ausgezeichneten Start um die neue Jugend-Thriller-Serie aufgelegt und von Anna Thalbach erstklassig vertont.
- Max Allan Collins
Bones - Die Knochenjägerin
(46)Aktuelle Rezension von: JisbonDa ich ein großer Fan der Serie bin, war dieses Buch für mich natürlich ein Muss... und obwohl es einige Kontinuitätsprobleme gibt, hat die Lektüre sich doch gelohnt.
Im Prinzip ist es wirklich, als würde man eine frühere Staffel der Serie lesen, anstatt sie zu schauen. Einige Kleinigkeiten, was die Charakterisierung und Beschreibung der Nebenfiguren betrifft, sind zwar nicht korrekt dargestellt, aber so nebensächlich, dass man kurz stockt und dann weiter liest.
Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere, Temperance "Bones" Brennan und Seeley Booth, entspricht ziemlich genau dem Stand der früheren Folgen, höchstens, dass ein paar eindeutigere Aussagen über eventuelle Eifersüchteleien getroffen werden. Beide Charaktere verhalten sich so, wie sie es auch in der Serie tun würden, besonders Brennans zahlreiche Eigenheiten sind sehr gut dargestellt.
Die Ermittlungsarbeit der "Blinzler" (oder "Labortüftler", wie es im Buch genannt wird) kam mir persönlich auch etwas zu kurz; der Schwerpunkt lag ohne jeden Zweifel auf dem FBI, vertreten durch Booth, und in geringerem Ausmaß auf der Anthropologie, vertreten durch Brennan und Dr. Wu.
Ich bin nicht der Meinung, dass die wissenschaftlichen Details in das Buch gequetscht wurden oder zu kurz kamen. Für meinen Geschmack war es genau richtig. Klar, Brennan schmeißt mit Fachbegriffen um sich, die Booth und der Leser nicht verstehen, aber der Sinn wird jedes Mal, wenn es relevant ist, erklärt und aus der Serie kenne ich es kaum anders.
Die Auflösung des Falls fand ich persönlich recht gelungen. Im Nachhinein werden dadurch einige Details klar, auf die man vorher nicht geachtet hat, dennoch war es im Moment der Enthüllung eine Überraschung.
Ein Kritikpunkt ist für mich die etwas schlampige Übersetzung. Zum Teil sind die Formulierungen so platt, dass sie wie wörtlich übersetzt wirken, zudem gibt es einige Flüchtigkeitsfehler wie "kannten" statt "konnten". Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber ich stockte jedes Mal im Lesefluss. Schade ist auch, dass einige Wortspiele (wie "Bones, ich sehe Knochen" - "Bones, I see Bones") verloren gingen und somit einem Leser, der kein Englisch kann, die Reaktion Brennans auf diesen kleinen 'Witz' unklar sein dürfte, aber dafür kann der Übersetzer nichts - das sind die Eigenarten der Sprache.
Mit den Kathy Reichs-Büchern kann man das Buch nicht wirklich vergleichen. Die Charaktere sind ganz klar die aus der Serie und Temperance Brennan ist dort definitiv anders als in den Büchern (zumindest in dem einen, das ich gelesen habe). Als Fan der Serie kann ich aber sagen, dass ich bekommen habe, was ich wollte: einen Krimi mit den beiden sympathischen Protagonisten, eine Mordermittlung, die nicht zu offensichtlich verlief, genug wissenschaftliche Details, aber auch nicht zu viele, und gute Beschreibungen. Ich konnte mir alles sehr gut als "Folge" vorstellen. Man kann das Buch sehr schnell lesen, es ist ein angenehmer Zeitvertreib, dennoch plätschert die Handlung nicht nur sinnlos vor sich hin (im Gegenteil, die Protagonisten geraten durchaus in Gefahr).
Ein wenig auffällig ist, dass Booth verhältnismäßig viel Raum bekam, aber dennoch kam die Wissenschaft nicht wirklich viel zu kurz, da er die meiste Zeit darin involviert war.
Ich würde ein weiteres Buch von Collins über "Bones" definitiv lesen, bezweifle aber, dass noch eines kommen wird. - Kathy Reichs
Lasst Knochen sprechen
(395)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Die forensische Anthropologin Tempe Brennan hat alle Hände voll zu tun - ein ermordetes Mädchen, die Überreste zweier Motorradfahrer und der ausgegrabene Schädel einer jungen Frau. Als sie einen brisanten Zusammenhang erahnt zwischen den Toten und zwei verfeindeten Motorrad-Banden, gerät nicht nur Tempe in Lebensgefahr. Auch ihr Neffe Kit entwickelt ein leider verhängnisvolles Faible für Motorräder ...
Fazit
Die Handlung entfaltet sich langsam und zeitweise etwas zäh, aber ab ungefähr der Hälfte des Buches flog ich förmlich durch das Buch.























