Bücher mit dem Tag "tempelritter"
45 Bücher
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(8.225)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.
Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.
Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.
Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.
- Umberto Eco
Das Foucaultsche Pendel
(356)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerHerr Eco schreibt in einem absolut unzugänglichen Stil, den wohl nur er selbst als Verfasser durchstiegen hat.
Dann versucht er zu allem Überfluss auch noch, die okkulte Welt von Verschwörungstheorien zu zeigen und begibt sich dabei teilweise gefährlich nah an ideologisch verwurmtes Gedankengut ...
Stil: 6.
Das sagt schonmal alles!
- Kai Meyer
Die Unsterbliche - Die Alchimistin II
(181)Aktuelle Rezension von: be_bookishDie Geschichte von Aura, Gian und Gillian geht weiter. Es gibt einen neuen Feind, der es diesmal auf Gian und Tess abgesehen hat. Zudem entdeckt Aura ihre neu gewonnene Unsterblichkeit mit allen Vorteilen und Schwierigkeiten.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und insgesamt glaubwürdig erschaffen. Ihre Handlungen sind jeweils sehr gut nachvollziehbar.
Die Geschichte wird aus der allwissenden Erzählperspektive geschildert. Dabei wird jedoch vorrangig die Perspektive der Aura Institoris bzw. des Gillians bzw. der Tess (Auras Nichte) beschrieben. Der Schreibstil ist insgesamt gut zu lesen und befindet sich auf einem leicht überdurchschnittlichen Niveau.
Das Buch würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen, für alle, die sich nach einer Fortsetzung der spannenden Fantasy-Reise rund um Aura Institoris sehnen.
Auch würde ich es als Buch klassifizieren, dass man auf jeden Fall ein zweites Mal in seinem Leben lesen wird, um zu wissen, wie die Geschichte um Aura Institoris weitergeht.
- Henry Lincoln
Der Heilige Gral und seine Erben
(85)Aktuelle Rezension von: BuchwurmchaosGibt es etwas spannenderes als die Frage, war Jesus tatsächlich tot am Kreuz? Oder lebte er in Südfrankreich ein Leben nach der Kreuzigung? Was fand Bérenger Sauniere in Renne-le-Château? Was waren die Templer? Und was haben sie mit dem Christentum zu tun? Welchen Schatz hüteten sie? Hammerspannend, für jeden Interessierten der Geschichte des Christentums zur Zeit der Kreuzigung und der Geschichte des Grals. - Kate Mosse
Das verlorene Labyrinth, Special Edition, 3 Blu-rays
(293)Aktuelle Rezension von: SassetHier hat die Autorin einen wunderbaren Spagat zwischen zwei miteinander verknüpften Geschichten, die 800 Jahre auseinander liegen, geschaffen. Sie erzählt die traurige Geschichte der Katharrer, eingewoben in eine Liebe, die Jahrhunderte überdauert.Für mich ist dieses Buch ganz klar eine Empfehlung wert. - Robyn Young
Die Blutschrift
(95)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer1260. In der Schlacht von Ayn Jalut besiegt Baybars Bundukdari, Feldherr des Mameluckensultans Kutus, die gefürchteten Mongolen. Ein großer Sieg für die Muslime, der den ehrgeizigen Baybars, einen ehemaligen Sklaven, der sich mühsam nach oben geboxt hat, jedoch nicht genügt: Ganz Palästina von Fremdherrschaft befreien, vor allem von der der christlichen Kreuzfahrer - das ist der Traum, der dem Glaubenskrieger Baybars vorschwebt. Um dieses Ziel zu erreichen, schreckt der Soldat vor nichts zurück: Kurzerhand tötet er Kutus persönlich, ernennt sich selbst zum neuen Sultan und ruft den Dschihad aus - die Gewalt der Kreuzzüge lebt wieder auf.
In dieser Situation begegnen sich die Templer-Novizen William Campbell und Garin de Lyons. Beide stecken in persönlichen Schwierigkeiten: Garin wird von seinem Onkel misshandelt, Will hat sich mit seinem geliebten Vater überworfen. Die Wirrungen der Politik jedoch entzweien die Freunde rasch: Garin, der von Prinz Edward von England und dessen verschlagenem Diener Rook zur Spionagetätigkeit gezwungen wird, verrät William. Als Wills Vater von Baybars getötet wird, hat Will nur noch ein Ziel im Sinn: Rache zu üben.
Und Jahre vergehen, bis die beiden jungen Männer einander wieder gegenüber stehen, und jeder für sich erkennt, dass nicht alles ist, wie es scheint ...
Ich muss sagen, dass bisher noch kaum ein historischer Roman einen so nachdrücklichen Eindruck bei mir hinterlassen hat, wie dieser. "Die Blutschrift" hat alles: Gute Recherche. Tief gehende Charaktere. Action. Politik. Liebe. Und auch ein paar religiös-philosophische Anklänge. Ein Buch, das man mit Recht als episch und monumental bezeichnen kann.
Robyn Young pflegt einen einzigartig bildhaften Schreibstil, der nicht nur ein großartiges Kopfkino entfacht, sondern uns förmlich eintauchen lässt in diese vergangene, unruhige Epoche, die der Unseren so fremd und doch so ähnlich ist.
Kleinasien ist ein brennendes Pulverfass - wie heute. Wer hat Anspruch auf das Land, das den Ursprung aller drei Weltreligionen birgt? Wie sollte man dieses Land nennen: Heiliges Land? Israel? Palästina?
Die politischen und kriegerischen Wirren, die Skrupellosigkeit aller Parteien, der Fanatismus jeder Seite und das Leid der kleinen Leute ... wir bekommen hier die ganze Palette präsentiert. In allen Facetten. Gut und Böse sucht man hier im Großen und Ganzen vergebens.
William Campbell als "Held": eine zerrissene Figur, die sehr schnell erwachsen werden muss und von schweren Schicksalsschlägen getroffen wird.
Garin de Lyons, der zuerst sein Freund ist, später sein Widerpart, den man zu Beginn bemitleidet, später verabscheut, nur um ihn am Ende wieder zu bemitleiden.
Baybars, der trotz extremer Brutalität und gewisser schon "islamistisch" zu nennender Tendenzen, nicht zum platten Bösewicht verkommt, sondern zwischen allen Gewalttaten, aller Brutalität und Machtgier privat durchaus menschlich bleibt und eine äußerst traurige Vorgeschichte besitzt, die dazu besticht, immer wieder mit diesem Charakter zu sympathisieren.
Der Priester Everard, von den Absichten her ein durch und durch "Guter", bleibt über lange Strecken mysteriös, kauzig und nur bedingt sympathisch.
Die Charakterzeichnung ist extrem facettenreich. Jede Figur ist ein Mensch, keine hölzerne Schablone.
Hinzu kommt dann der zeitlose und wertvolle Hinweis darauf, wie ähnlich sich Christentum, Judentum und Islam in ihren Grundzügen sind, "drei Brüder, die um die Gunst ihres Vaters buhlen", wie es der Priester Everard formulieren darf. Ist diese Erkenntnis bei uns angekommen? Noch immer gibt es Europäer, die sich vor der "Islamisierung" fürchten. Noch immer gibt es Muslime, die in blutrünstigen Glaubenskriegen gegen "Ungläubige" kämpfen. Noch immer gibt es jüdische Siedler, die in der Ansicht, das Heilige Land gehöre ihnen, dem "auserwählten Volk Gottes" allein, Gebiete besetzen und Andersgläubige vertreiben ...
Aktuell bleibt die Thematik wohl noch lange.
Ein Roman, wie er besser nicht sein könnte.
6/5 Sternen.
- Raymond Khoury
Scriptum
(412)Aktuelle Rezension von: AliceinthewonderlandIn diesem wirklich Spannend geschriebenen Buch geht es um die Kirche den glauben und natürlich die Templer. Die machen ein Buch über Kirchenverschwörungen erst richtug gut.
Den ganz klar darum geht es in dem Buch. Und es wird sich mit der Frage beschäftigt darf die wissenschaft alles? Selbst den glauben der menschen zerstören? Muss man immer wirklich immer die wahrheit wissen? ist es nicz besser manchmal diese zu verschweigen? was würde mit Starkgläubigen Menschen passieren wenn sie genau das genommen bekommen?
Genau diesen Fragen steht die Archeologin Tess gegenüber als sie durch einen Zufall in eine ermittlng der Polizei gerät. Den sie ist vorort als 4 reiter das New yorker museum brutal übervielen. Und sie dem FBI- Agent erzählte was sie glaubte worum es geht. Um dem FBI besser helfen zu können und Ihren Forschergeist zu befriedigen Forscht sie auf eigene fasut und sucht nach einem Ehemaligen Kollegen der über die Templer forscht. Doch ist es nicht nur schwer ihn zu finden, nein sie erkennt ihn auch nicht wieder doch warum was war passiert und warum gerät sie in das fadenkreuz der Kirche? Doch lässt sie die gefahr aufgeben?
Wenn Ihr das wissen wollt kann ich euch nur empfehlen das Buch zu lesen. Auch sollte man diese Buch lesen sollte man ein fan von Dan Brown sein den Raymond khoury ist einfach genial im aufbau voon Spannung auch das ende ist mega überraschend. Leider passiert mir das äußert selten inzwischen das ich ,it einem ende so gar nicht rechne. Aber hier ist das das passiert. Dazu liebe ich die verschwörungen rund um die Templer, wem das genau so geht viel spaß beim lesen.
- Marcus Schütz
Meilenweit
(10)Aktuelle Rezension von: Stefanie_1985Zu aller erst muss ich gestehen, dass mein Interesse für den Roman durch den Klappentext geweckt wurde, der eine abenteuerliche Geschichte und eine starke weibliche Hauptfigur versprach.
Dem Schreibstil des Autors merkt man an, dass er Reisen und Geschichtliches liebt und dies spürt man auch. Allerdings verliert er die Handlung oftmals wegen der Fakten aus den Augen. Die Geschichte ist komplex, hat aber nicht den Spannungsbogen, der den Leser zwingen würde weiter zu lesen. Sophia als Sympathieträgerin und weibliche Figur taucht kaum in der Geschichte auf und wieder einmal fließen die Seiten über von männlichen "Helden".
ACHTUNG Spoiler!
Ich habe schon Romane und Sachbücher aus vielen Genres gelesen, doch ich muss gestehen, dass ich kein Interesse habe, das Wort "Ejakulat" außerhalb eines Krimis oder eines Sachbuches zu lesen. Dies war nur ein Beispiel dafür, dass der Roman die männliche Sicht der Dinge wieder einmal bis zum Äußersten treibt. In einer Szene findet der Pathologe Sperma, welches eine perfekte DNA-Sequenz bietet. In meiner Vorstellung einer "unbefleckten Empfängnis des Göttlichen", auf die diese Szene abzielt, kann es sich nicht um Sperma gehandelt haben, denn Sperma allein zeugt kein neues Leben. Dafür ist auch eine Eizelle nötig. Die Vorstellung, dass zur Erschaffung neuen Lebens nur dies notwendig ist, stammt noch aus dem Mittelalter. Selbst wenn man argumentiert, dass die Eizelle von Sophia gestammt haben muss, macht auch das keinen Sinn, weil etwas "Göttliches" nicht halb menschlich gewesen sein kann. Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, aber diese Szene hat für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Es wirkte auf mich, als würde der Autor versuchen, etwas wissenschaftlich darzustellen, was nicht wissenschaftlich erklärt werden kann.
Alles in allem, muss ich sagen, dass meine (vielleicht zu hohen) Erwartungen nicht erfüllt wurden. Mir fehlte bei vielen Handlungssträngen der Fokus. Der Roman verlor sich in geschichtlichen Fakten und Vermutungen. Die weiblichen Figuren waren kaum existent in der Geschichte und auch die Beweggründe, Hoffnungen und Erwartungen der anderen Figuren kamen zu kurz.
- Gerd Schilddorfer
Der Nostradamus-Coup
(53)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Der Nostradamus-Coup" ist der dritte Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Als eine alte Douglas DC-3 zum Verkauf steht kann das Fliegerass John Finch nicht widerstehen und schlägt zu. Gemeinsam mit seiner Weggefährtin Amber will er damit von einem Flughafen in der Wüste Libyens starten. Doch als Gaddafis Sohn mitsamt einem seiner Geheimdienstmänner als ungebetene Passagiere die Herrschaft über das Flugzeug nehmen wollen, beginnt für John Finch ein weiteres Abenteuer. Er gelangt in den Besitz eines brisanten Notizbuches, für das sich Geheimlogen, der Vatikan und der IS, aber auch der britische Geheimdienst interessiert. Denn es enthält geheime Botschaften zu den Prophezeiungen von Nostradamus und dem Schatz der Templer. John Finch entfacht damit ein Katz und Maus Spiel der jeweiligen Gegenspieler, dass ihn und seine Mitstreiter ein Abenteuer quer durch Europa erleben lässt. Gerd Schilddorfer begeistert den Leser mit diesem nächsten Band um den Weltenbummler und Fliegerass John Finch, einer Art Indiana Jones der Gegenwart. Die Geschichte bleibt dabei ständig auf einem hohen Spannungsniveau und man fiebert bei Finch und seinen Erlebnissen mit. Dabei wird die Story auf verschiedenen Zeitebenen und aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure erzählt. Was anfangs noch Einzelstränge sind, verwebt sich aber bestens miteinander und wird zu einer schlüssigen Story. Mit 800 Seiten ist dieses Buch sicherlich keinerlei Leichtgewicht, aber man wird von Anfang bis Ende darin aufgesogen. Für mich ist auch dieses Abenteuer des John Finch ein absolut gelungener Band und ich freue mich schon auf weitere spannende Abenteuer aus der Feder von Gerd Schilddorfer.
- Norbert W. F. Meier
Der gar schaurige Meuchelmord an einem Ratsherrn
(9)Aktuelle Rezension von: Booky-72Berlin im Jahre 1312. Der Mord an einem Ratsherrn versetzt die Stadt in Aufruhr. Otto Wieprecht, ein Patriziersohn schließt sich der Meinung der anderen Ratsmitglieder nicht an und hält den vermutlichen Mörder, Knochenhauermeister Teggels, schon zu Beginn des Falles für unschuldig. Aus diesem Grunde wird er zum Mordermittler bestimmt.
Gleichzeitig versucht die Tochter des Beschuldigten, Jungfer Sophie Teggels, ebenso die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Dabei kommen sich die beiden natürlich ins Gehege, was die Ermittlungen nicht einfacher macht. Doch mit der Zeit kommen sie sich näher und arbeiten Hand in Hand.
Ein großartiger historischer Roman, der bis ins Detail gut ausgearbeitet ist und mit vielen Fakten belegt inklusive sehr interessanter Bilder und Illustrationen. Ein umfangreiches Glossar rundet das Ganze perfekt ab. Eigentlich eine fiktive Geschichte, die sich aus den Aufzeichnungen von Otto und Sophie aufbaut. Eine gute Idee des Autors, dies so zu gestalten.
- Ricarda Jordan
Der Eid der Kreuzritterin
(73)Aktuelle Rezension von: OMess83Etwas oberflächlicher, historischer Roman, der bei mir z.T. Fragen im Bezug auf die historische Korrektheit aufgeworfen hat. (Gebrannte Mandeln auf dem Jahrmarkt im 13. Jahrhundert? u.ä.) Allerdings fand ich zwei Aspekte des Buches sehr spannend: Erstens spielt ein Teil des Romans in der Schweiz und zweitens kam ich zum ersten Mal mit dem Thema „Kinderkreuzzüge“ in Berührung. Das Buch steigert sich auf jeden Fall, das Ende ist aber vorhersehbar.
- Wolfram Benisch
BENSKI Die Jagd nach dem Artefakt: Thriller
(34)Aktuelle Rezension von: rewareniAls die geheimnisvolle Frau von Trotau dem Privatdetektiven Jack Benski mit einem besonderen Undercover Einsatz beauftragt ahnt er noch nicht, dass er sich schneller als gedacht mitten in Verschwörungen, geheimen Forschungen und uralten Mythen wiederfindet, wo er nicht nur einmal um sein Leben fürchten muss. Nachfahren einer deutschen Bombenbesatzung erhalten eine rätselhafte Nachricht, die es zu entschlüsseln gibt. Skrupellose Verschwörer, Altnazis und geheime Botschaften aus einem Artefakt machen Benski das Leben schwer und bald erkennt er, dass es scheinbar niemanden mehr gibt, dem er vertrauen kann. Will er die Zukunft der Menschen ändern, dann muss er einiges riskieren und bis zum Letzten dabei gehen.
,,Benski- Die Jagd nach dem Artefakt“ ist eine besondere Mischung aus Thriller, Mystery und Science Fiction Elementen, wo man manchmal das Gefühl hat, dass Jack nicht ein Privatdetektiv ist, sondern Indiana Jones, der sich und andere aus gefährlichen Situationen retten muss.
Der Autor Wolfram Benisch hat dabei eine gewagte Mischung zusammen gestellt, wo man Spannung mit diversen Kampfszenen im Wasser und in der Luft und auch Begegnungen mit spinnenartigen Kampfrobotern präsentiert bekommt.
Es ist eine interessante Geschichte die in verschiedenen Ländern spielt und wo man auch auf viele skrupellose Gegenspieler trifft. Was aber ein wenig stört ist dabei unter anderem, dass Protagonisten ohne ,,Vorwarnung“ verschwinden, dann plötzlich wieder auftauchen oder dann gar nicht mehr erwähnt werden, wo ich das Gefühl hatte, dass mir dabei ein Teil der Geschichte fehlt.
Es ist auch ein oftmaliger schneller Schauplatzwechsel wo man nicht weiß, ob jetzt Tage oder Wochen vergangen sind.
Wo es für mich der Autor immer wieder etwas zu gut gemeint hat sind extreme detaillierte Beschreibungen von Waffentypen, Militärfahrzeugen....
Die Geschichte lässt sich leicht lesen und hat ein gutes Erzähltempo wo man stets zwischen die Fronten als Leser gerät, wenn ehemalige SS Offiziere mit Verschwörungstheoretikern oder Mitgliedern aus Benskis Gruppe aneinander geraten.
Benski bleibt für mich ein wenig blass in der Geschichte, da er doch nur ein Spielball ist von anderen und immer dort zu finden ist, wo man ihn gerade haben möchte. Da es aber eine Fortsetzung mit ihm gibt besteht ja die Chance, dass er noch ein paar Ecken und Kanten dazu bekommt und man sich auf ein weiteres, spannendes Abenteuer freuen kann.
- Martina André
Das Geheimnis des Templers
(28)Aktuelle Rezension von: LesebesessenIch habe den Sammelband gelesen, deshalb kann ich nur den Einstieg beschreiben.
Als Geros Vater von seinem Kreuzzug ein verwaisest Mädchen in jungen Jahren mitbringt verlieben sich beide sofort ineinander. Sie nennen sie fortan Elizabeth. Für die Eltern sieht es nach einer sehr tiefen Freundschaft aus, so dass der Sohn scheinbar einen besseren Zugang zu ihrer Tochter in schwierigen Situationen hat, als sie selbst.
Für Gero und Lizzi hat der Vater bereits alles fest vorgeplant, beide sollen ins Kloster gehen, nur dass Gero zu den Templern gehen soll. Kurz vor dem 21. Geburtstag von Gero fliehen beider zu der Tante von Gero. Dort soll Lizzi bald ihr erstes gemeinsames Kind bekommen, doch es kommt ganz anders.
In seiner Verzweiflung schließ sich Gero dann doch den Templern an, um Buße zu tun und die weitere Geschichte berichtet über das Leben, die Herausforderungen und die Gräuel der Kreuzzüge mit zahlreichen Folgen.
Meinung:
In den folgenden Episoden (Büchern der Serie) durchleben wir Geros Leben und Leiden. Natürlich auch hautnah die Freundschaften, die er schließt und den Verlust einiger dieser Freunde im Kampf. Er erkennt, dass der „ehrenhafte“ Kampf gegen die „Heiden“ alles andere als einfach und vor allem nicht ehrenhaft ist. Dabei lernt er eine andere Frau kennen, die ihn ähnlich erreicht wie Lizzi, aber ihr nicht gleichkommt. Trotzdem hilft er ihr im Weiteren immer wieder.
Eine lebhafte mit hohem Tempo erzählte Geschichte, die sehr bildhaft beschrieben ist und auch die Nebenhandlungen der Kreuzzüge nicht auslässt. Zwangsläufig taucht man tief in die Zeit und die Handlung der Geschichte ein und wird selbst Teil der Geschichte von Gero. Die Charaktere von Gero und seinen Freunden sind alle sehr gut. Durch Gero erlebt man die Geschichte, denn sie ist fast nur aus seiner Perspektive geschrieben.
Fazit:
Ein historischer Roman mit Liebesgeschichten mit einigen realen Ereignissen (Recherche im Internet). Spannend mit allen Höhen und Tiefen: fünf Sterne.
- Ulrike Schweikert
Das Siegel des Templers
(43)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderNun begibt sich auch Ulrike Schweikert auf den Jakobsweg. Wie immer hat sie lange recherchiert und viele Fakten und Daten gesammelt und ein äußerst spannendes Buch geschrieben. Die Protagonisten sind sehr symphatisch und ehrlich und man läuft mit ihnen bis ans Ende der Welt. Spannend umgesetzt und mit guten Figuren
- Lynn Viehl
Versuchung des Zwielichts
(154)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.
Cover:
Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht so ansprechend, was schlussendlich leider an einem kleinen, aber feinem Detail liegt. Die blauen und roten Farben sind an sich wirklich ein Hingucker und hätte mit dem hier abgebildeten Herren im Hintergrund wirklich richtig gut sein können. Jedoch war irgendjemand so ideenreich und hat dem armen Kerl allen Ernstes ein Tribaltattoo oder so etwas in der Art über eines seiner Augen gelegt und dadurch wirkt das Cover einfach nur noch lächerlich. Schade, wirklich schade.
Eigener Eindruck:
Dr. Alexandra Keller hat es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt. Erst als Kind mit ihrem Bruder auf der Straße zu leben, nur um den frühen Tod ihrer Pflegeeltern zu verkraften, musste sie schlussendlich auch noch das enge Band zu ihrem Bruder aufgeben, als dieser sich dazu entschlossen hatte Priester zu werden und nach Latainamerika zu gehen und sie schließlich in einem Internat zurück ließ. Jahre später hat es Alexandra geschafft. Sie ist eine angesehene plastische Chirurgin und kann auf so etwas ähnliches wie eine Beziehung mit einem anderen hoch angesehenen Arzt blicken. Als sie einen mysteriösen Brief bekommt, bei dem sie aufgefordert wird einen Eingriff bei einem Millionär vorzunehmen, lehnt sie mehrmals dankend ab, denn ihre Fälle in ihrer Heimatstadt lassen nicht zu, dass sie sich auch nur ansatzweise in eine andere Stadt begibt. Doch Michael Cyprien zeigt sich hartnäckig. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem zurückgekehrten Bruder findet sich Alexandra plötzlich entführt in New Orleans wieder! Und wäre das alles noch nicht schlimm genug, entpuppt sich ihr Entführer als Vampir, welcher von einer kirchlichen Bruderschaft aufs Schlimmste entstellt wurde. Für Alexandra, welche schlussendlich einsehen muss, dass ihr keine Flucht gelingen wird, bleibt nur völlig fasziniert an die Arbeit zu gehen und nach und nach das Gesicht ihres Entführers wieder herzustellen. Zwischen den beiden entsteht nach und nach so etwas wie eine Hassliebe und Alexandra hat die Hoffnung vielleicht doch heil und lebend aus ihrer Situation wieder heraus zu kommen. Doch dann geschieht ein Unglück welches ihr Leben für immer verändern wird…
Es ist wirklich selten, dass mich ein Buch gleichermaßen fasziniert, aber auch so aufregt, dass ich es am liebsten an die Wand pfeffern möchte! Ja richtig gelesen, an die Wand pfeffern! Warum? Achtung Spoiler ;-)
Wir haben hier erst einmal eine wirklich interessante Idee, welche für die Autorin wahrscheinlich schlüssiger erscheint als dem Leser selbst. Man bekommt hier nämlich recht viele Charaktere und gleichzeitig viele „Fremdwörter“ um die „Augen“ geworfen, dass man erst einmal sehr langsam du zäh in die Geschichte herein kommt. Obendrein muss man die verschiedenen Charaktere und deren Stellung beziehungsweise Verstrickungen erst einmal verstehen, bevor alles einen Sinn macht. So weit so gut. Die Geschichte ist detailliert, man bekommt viel Action geboten, leider weniger Emotionen, dafür aber doch teilweise sehr krasse Szenen, die einen als Leser dann doch auch einmal tief durchatmen lassen. Da geht es um Folterungen und Entstellungen, Mord und Totschlag vom Feinsten, es geht um Vergewaltigungen, Intrigen, eben das volle Programm. Das muss man als Leser erst einmal verdauen. Hinzu kommen ab und an auch noch einige Szenensprünge, welche der Geschichte zeitweise doch den Sinn nehmen, was ich bei den sonst so vielen Details wirklich schade finde. So landen Alexandra und Michael mir nichts dir nichts schnell mal in der Kiste nachdem er wieder hergestellt ist – also das heißt, es ist eher so ein „Ich fresse dich jetzt“-Ding und obwohl sie ihn danach hasst kommen die beiden sich dann doch irgendwann näher, aber irgendwo zwischen den ganzen anderen Dingen scheint die Autorin vergessen zu haben, wann aus diesem Hass eben Liebe wurde. Das ist effektiv wie bei kleinen Kindern – „Wir haben uns angelächelt, wir sind jetzt zusammen, du bist die Liebe meines Lebens...“. Und das wird einem zwischen Folterbeschreibungen und einer halben Vergewaltigung durch den Priester und Bruder der Protagonistin präsentiert. Schon ein bisschen Hardcore. Außerdem muss man sich immer und immer wieder fragen, was denn nun eigentlich der Grund für das Handeln anderer Charaktere ist. Da haben wir Intrigen zwischen Vampiren und der Kirche. Warum, das erschließt sich nicht ganz. Alle haben es auf Alex und ihren Bruder abgesehen. Warum? Man weiß es nach wie vor nicht. Wir haben einen Killervampir, welcher seinen großen Auftritt zu Beginn und zum Ende hin hat – warum, auch das entzieht sich der Logik. Vielleicht haben wir in einem der nachfolgenden Bände irgendwann die Auflösung… in diesem Band jedoch nicht.
Und obwohl das alles so ist, wie es ist, hat es die Autorin doch auch geschafft, dass man neugierig auf den nächsten Band ist. Respekt.
Fazit:
Dieses Buch ist Geschmackssache, war mit manchen Szenen aber doch etwas zu krass. Trotzdem bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Idee: 5/5
Details:5/5
Emotionen: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5
Charaktere: 3/5
Gesamt: 3 von 5 Sterne
Daten:
ISBN: 9783802582691
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 390 Seiten
Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum: 06.04.2010
- Martin Walker
Revanche
(41)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderEine Archäologin wird tot aufgefunden. Seltsame Zeichen werden entdeckt und Bruno ist mitten in seinem nächsten Fall. Es geht um eine alte Geschichte und einem alten Schatz und Bruno muss tief in die Geschichte zurück gehen, um seine Nachforschungen zu vertiefen und seine Ermittlungen voran zu treiben. Es geht weit zurück und aber auch hoch hinauf in politische Ebenen.
Martin Walker kann einfach Atmosphäre schaffen und Spannung erzeugen. Der zehnte Fall von Bruno hat mich nicht 100 % überzeugt, aber auch hier gibt’s die tollen kulinarischen Momente und viel Wortwitz und auch Gefühle.
- Matthias Jösch
Mammon - Für deine Sünden sollst du büßen & Phoenix - Unsere Rache wird euch treffen
(93)Aktuelle Rezension von: tigger0705Adrian von Zollern ist beratender Ermittler beim deutschen Geheimdienst, oder so etwas ähnliches. Seine Mitarbeit wird aber bestritten, falls er in Gefahr kommt. Ein bisschen so wie bei “Mission Impossible”.
Ein ermordeter Banker mitten bei einer Opernaufführung weckt Adrian von Zollerns Interesse. Die Mordwaffe? Ein mittelalterlicher Dolch. Was ist das Geheimnis hinter dem Dolch und warum sterben viele Menschen mit solchen Waffen? Findet es heraus.Ich muss zugeben, das Buch war jetzt nicht so leicht zu lesen. Ich benötigte jetzt einen zweiten Anlauf. Die ersten 50 % lass ich vor Monaten innerhalb von Wochen, da mir schlicht und einfach die Zeit fehlte. Jetzt hatte ich einige Stunden am Stück Zeit und schwups waren die restlichen 50 % innerhalb von etwas mehr als 3 Stunden erledigt. Der Einstieg in das Buch, durch die verschiedenen Handlungsstränge, ist recht kompliziert, aber nach ca. 80 Seiten kann man den Thriller (vorausgesetzt man hat Zeit zwinker) nicht mehr aus der Hand legen. Es eignet sich nicht sehr gut für zwischendurch, da die Verzweigungen sehr umfangreich sind. Irgendwann hat es bei mir Klick gemacht, und ich verstand plötzlich was wo hingehört. Hinzukommt, dass das Buch sehr spannend ist und der Autor auch nicht davor zurückschreckt, lieb gewonnen Personen einfach umzubringen. Dadurch wird die Geschichte sehr unvorhersehbar, was einen guten Thriller auch ausmacht, finde ich. Das Buch kann ich jedem weiterempfehlen, nur sollte Zeit eingeplant werden.
- Roman Armin Rostock
Zorn und Gier
(15)Aktuelle Rezension von: FranzysBuchsalonBuchinfo
Bei der Eröffnung einer Großmoschee in Köln wird ein Muezzin während des Gebetsrufes von einem Scharfschützen erschossen. Da es direkt im Anschluss zu Ausschreitungen kommt, erhalten Hauptkommissar Sacher vom BKA und sein Team den Ermittlungsauftrag. Schnell wird klar, dass eine antiislamische Terrororganisation das Land bedroht. Doch mit jedem Hinweis, den die Ermittler finden, ergibt sich eine neue Ungereimtheit. Und so ermittelt das Team, ohne zu ahnen, dass es eine internationale Katastrophe auslösen könnte. (Amazon)
Erster Satz
Der Geschmack in seinem Mund war widerwärtig.
Meine Meinung
Als der Autor auf mich zukam und fragte, ob ich Interesse an seinem Buch hätte, musste ich nicht lange überlegen. Die Thematik könnte aktueller kaum sein - und schwieriger auch nicht.
Ein deutscher Autor, der in seinem Buch Terrorangriffe auf Menschen des islamischen Glaubens startet. Geht das überhaupt? Ja, das geht sehr gut!
Roman Armin Rostock macht nämlich (glücklicherweise) nicht den Fehler auf Klischees aufzuspringen oder irgendeiner angebräunten Meinung zu folgen, sondern richtet den Blick auf alle Ansichten. Jede seiner Figuren kommt zu Wort und kann somit die eigene Meinung darlegen. Dieser Umstand macht es wirklich interessant und sorgt dafür, dass man Handlungen und Gedanken nachvollziehen kann.
Ich will über den Inhalt eigentlich gar nichts verraten, um niemandem die spannenden "Ach was?!"-Momente zu nehmen. Was ich aber sagen möchte ist, dass ich es einen wirklich cleveren Zug fand, eine türkischstämmige Polizistin ins Ermittlerteam zu packen. Das finde ich nicht nur realistisch (laut statistischem Bundesamt hat jeder Fünfte in Deutschland einen Migrationshintergrund), sondern auch gut durchdacht, da hier Anschläge auf eben solche Menschen getätigt werden. Auch das bringt noch einmal eine ganz andere Sichtweise mit in die Geschichte.
Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Während des Lesens macht man sich nicht nur Gedanken über die Geschichte auf den Seiten, sondern durchdenkt automatisch auch seine ganz eigene Meinung zu diesem Thema.
Fazit
Ein spannender Thriller mit einem ebenso aktuellen wie auch heiklem Thema, der hier und da an Grenzen gerät, aber nicht darüber hinausschießt.
Dieses Buch hält was es verspricht, denn es steht drauf, was drin steckt! Die Spannung und der Lesewillen bleiben, die mehr als 500 Seiten, durchgehend vorhanden und ziehen den Leser förmlich durchs Buch.
Wer sich darauf einlässt wird zum Nachdenken angeregt und lässt sich das Buch noch längere Zeit durch den Kopf gehen.
Ich würde dieses Buch jedem empfehlen wollen, der politisch interessiert ist und/oder sich neue Blickwinkel zu diesem Thema erschließen will. - Dietmar B Reimann
Das versteckte Königreich. Bernsteinzimmer-Komplott Teil 2: Bernsteinzimmer-Komplott 2
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Frank Fabian
Die Nonne und der Tempelritter
(5)Aktuelle Rezension von: Traubenbaer"Die Nonne und der Tempelritter" von Frank Fabian ist eine Art erotischer Roman im Mittelaltergewand.
Johannes ist eine Art Anwärter auf den Titel des Tempelritters. Er ist zwar schon Mitglied des Ordens, muss aber noch Prüfungen bestehen, um die Geheimnisse, die dieser Orden hütet, zu erfahren. Eine dieser Prüfungen hätte ihn fast umgebracht. So wurde er mehr tot, als lebendig in ein Kloster gebracht. Die Nonne Angela pflegt ihn mit allen erdenklichen und unerdenklichen Mitteln gesund. Doch die nächste Prüfung wartet schon auf Johannes.
Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Trotzdem kann man sich als Leser gut darin zurechtfinden, auch wenn man den Ersten nicht kennt.
Der Schreibstil detailreich wodurch man sich gut in einzelne Szenen hineinversetzen kann. Dieser detaillierte Erzählstil macht das Buch jedoch gerade für sensible oder junge Leser ungeeignet: Denn auch die erotischen Szenen, sowie die gewaltvollen Szenen sind auf die selbe Weise beschrieben. Und gerade mit Beidem wurde in diesem Roman nicht gespart.
Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der einen ungewöhnlichen erotischen Roman sucht, oder gerne historische Romane liest, die auch prickelnde Szenen enthalten. - Hanny Alders
Der Schatz der Templer
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhalt: Richard, der junge Templer, versucht alles, um den Untergang des Templerordens abzuwenden. Er sieht sich dem Vernichtungssystems des französischen Königs gegenüber und erlebt eine unglaubliche Ohnmacht. Jeder Schritt zur Rettung seines Ordens folgt ein weiterer der Vernichtung. ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Keine Besonderheiten. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Alders beschreibt in großen Schritten die Vernichtung des Templerordens - zu Beginn. Dann beginnt es etwas zu schleifen: Die Geschichte gerät ins stocken und Wiederholungen machen die Mitte des Buches etwas zäh. Doch das Ende des Buches schreitet dafür wieder zügiger voran es lässt sich wieder etwas einfacher lesen. Der Zähigkeit versuchte Alders dann - so mein Empfinden - mit einer Liebesgeschichte zu begegnen, die kitschige Züge entwickelte. Trotzdem ein Buch, das die Geschichte des Untergangs des Templerordens für mein Dafürhalten ganz gut beschreibt. ** ** ** ** ** ** *** - Tom Melley
Die Klinge des Glaubens
(12)Aktuelle Rezension von: T-prinzessinGabriel hat sein Leben als Gaukler und Gossenkind hinter sich gelassen und jagt Feinde der Kirche. Als er seinen letzten Auftrag vermasselt, wird er auf die schwerste Mission seines Lebens geschickt: er soll einen abtrünnigen Tempelritter finden, der vor ca. 17 Jahren Mittempler getötet hat. Zwischen den Ränken der Kirche muss sich Gabriel aber auch mit seiner eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Vorkenntnisse der anderen Bücher sind nicht erforderlich, aber wünschenswert.
Die Geschichte wird in drei Strängen erzählt, die sich an den Hauptfiguren orientieren. Auch wenn klar ist, dass alles miteinander verwoben ist, fehlte mir dennoch das drängende Gefühl, dass die einzelnen Stränge mit all ihren Aspekte zusammengehören. Hier hätte mir vielleicht auch eine Karte weitergeholfen, um die vielen Reiserouten besser nachvollziehen zu können.
Die Schreibweise ist sehr männlich geprägt und aus heutiger Sicht eher mit einem Augenzwinkern zu genießen. Etwas stutzig wurde ich über die Gestaltung mancher Sätze, die anders beginnen, als sie dann enden. Hier ist definitiv noch Potential, was ausgeschöpft werden kann. Das Feingefühl, das Tom Melley bei dem Zusammenspiel der verschiedenen Religionen bislang immer an den Tag legte, geht hier etwas unter. Durch die verschiedenen konstruierten Geschichten brauchte ich länger, um mit dem Buch warm zu werden. Spannung kam erst gegen Ende wirklich auf, als der Showdown begann. Vorher wurde man oft durch den Perspektivwechsel aus den spannendsten Szenen herausgerissen, was bei mir zu Lasten des Lesegefühls ging.
Im Grunde führt dieser Roman das erste Buch des Autors einige Jahre später weiter. Das heißt, es tauchen einige bekannte Figuren auf aber auch neue. Tom Melley ist nicht für super sympathische Figuren bekannt, sondern eher für kantige Krieger, die dann doch noch unter ihre äußere Schale blicken lassen. Und auch wenn man in diesem Buch einige bekannte Figuren trifft, bin ich letztendlich doch etwas zwiegespalten, was ich von der Hauptfigur halten soll, die ihr Potential definitiv auch nicht ausschöpfen konnte. Wie auch bei den Geschichten an sich, fehlte mir auch bei den Figuren die stimmige Interaktion und das „entzwiebeln“. Einzig die beiden Ritter aus den vorherigen Bänden bieten stabile Unterhaltung, wobei ihr Strang am wenigsten mit der Geschichte an sich zu tun hatte.
Der Roman ist wieder wunderbar recherchiert und führt einige spannende historische Persönlichkeiten zusammen. Jedoch fehlt hier etwas das Feingefühl, diese in eine sauber konstruierte Geschichte zu packen und mit den erfundenen Figuren spannend interagieren zu lassen. Daher muss ich einen kleinen Punkteabzug geben.
- Michael P Spradlin
Die Templer - Der Hüter des Grals
(20)Aktuelle Rezension von: Jamen100Als Erwachsener gehört man in der Regel nicht zur Zielgruppe der Jugendbücher, aber sie können auch einen im gestandenen Erwachsenenalter positiv überraschen.
Eines solcher Jugendbücher ist der erste Teil der Templer-Triologie von Michael P. Spradlin – Der Hüter des Gral.
Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen Tristans geschildert. Tristan ist Knappe von Sir Thomas, einem Tempelritter, der mit König Löwenherz ins Heilige Land zieht und im Weiteren von seinem Herren eine Lebensaufgabe erhält – den Heiligen Gral nach Schottland zu bringen. Sein Leben als Knappe und die ihm erteilte Aufgabe gestalten sein Leben sehr turbulent und gefahrenvoll.
Der Autor greift in seinem Buch Figuren auf, die man aus der Geschichte um Robin Hood kennt und spannt sie mit einem anderen Background in die Geschichte ein.
Im Kloster, wo Tristan als Waisenjunge aufgewachsen ist gibt es den stummen Tuck. In Dover, der ersten Station auf seiner Reise mit Sir Thomas lernt Tristan den riesigen Schmied mit dem Namen Little John kennen und auf seiner Reise nach Tyrus den königlichen Bogenschützen Robard, der Sohn eine Gutsbesitzers aus Sherwood Forrest kennen.
Ich bin gespannt, welche Figuren in den anderen beiden Teilen der Trilogie noch auftauchen.
Im Ganzen ist das Buch mit einem Spannungsbogen geschrieben, der nicht abnimmt. Man fiebert und leidet mit Tristan richtig mit. Der Schreibstil ist super flüssig und leichtlebig.
Auch wenn es ein Jugendbuch, ist es auch für Erwachsene empfehlenswert. Ich war richtig begeistert.























