Bücher mit dem Tag "templer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "templer" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: B005QMPEXU)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

    (359)
    Aktuelle Rezension von: Giant7

    Es ist ganz sicher nicht für jeden geeignet. Manches wirkt überzogen oder absurd, und ohne ein gewisses Interesse an Geschichte, Mystik und Sprachen wie Latein, Französisch oder Italienisch kann es schnell überfordern.

    Hilfreich finde ich ein wenig Hintergrundwissen zur Rosenkreuzer-Tradition und zur esoterischen Gedankenwelt Europas seit dem 17. Jahrhundert. Genau in diesem Spannungsfeld aus historischer Realität und Verschwörungstheorien bewegt sich der Roman. 

    Im Kern geht es darum, dass drei Verlagsmitarbeiter ein angebliches Geheimdokument über die Tempelritter erhalten. Zunächst schenken sie ihm kaum Beachtung, doch nach einem Mord beginnen sie, selbst eine große Verschwörung zu konstruieren – „den Plan“. Dabei verlieren sie zunehmend die Kontrolle und geraten in gefährliche Verwicklungen.

  2. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2) (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2)

    (178)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem der erste Teil der Henkerstochter-Saga hatte mir bereits außerordentlich gefallen hatte, verfolge ich die Serie nun auch weiterhin.

    Zum Inhalt will ich - wie üblich bei Krimis - nichts weiter verraten. Das soll jeder selbst lesen.

    Oliver Pötzsch hat - wie üblich - gute Arbeit geleistet. Sein Geschichtsaufbau und sein Erzählstil funktionieren, reißen den Leser mit und bringen dem Leser eine filmische Geschichte nahe. Was will man mehr?

    Der Henker Jakob Kuisl bleibt eine faszinierende und trotz seines "Berufes" sympathische Figur. Erfreulicherweise kommt dieses Mal auch die Tochter des Henkers öfter vor und überzeugt als Sympathieträgerin.

    Tatsächlich muss ich diesen Teil als noch etwas stärker als den Ersten einstufen, da die Wirrungen letztlich etwas faszinierender als im ersten Buch sind. 

    Freue mich sehr auf die weiteren Bände.

  3. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

    (404)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    "Die Alchimistin" von Kai Meyer ist ein gelungener erster Band im Genre Fantasy.  1998 wurde das Buch erstmals veröffentlicht und gilt durchaus mittlerweile als Klassiker der deutschen Phantastik. 

    Das Buch erzählt die Geschichte von Aura Institoris, die in einem geheimnisvollen Schloss aufwächst und in die intriganten Machenschaften einer Alchemistenfamilie verwickelt wird.

    Kai Meyer schafft es, eine dichte, spannende Atmosphäre zu erzeugen, die gekennzeichnet ist durch mystische Elemente und historische Bezüge. Seine Schreibweise ist bildhaft und zieht den Leser tief in die komplexe und oft düstere Welt der Alchemie und Intrigen. Die Kombination aus Liebesgeschichte und actionreichen Elementen sorgt für ein hohes Tempo in der Erzählung.

    Ich mag besonders die vielschichtigen und vielseitigen Charaktere und die überzeugende Darstellung von Themen wie Macht, Liebe und Verrat. Sehr gelungen empfinde ich die mittelalterlichen Beschreibungen der Säle, Burgen und Tunnel, ähnlich gelungen ist auch die ganze Atmosphäre von den Mooren des Nordens über Wien, Venedig und Siebenbürgen bis nach Swanetien, einem vergessenen Bergland jenseits des Schwarzen Meeres.

    Insgesamt ist "Die Alchimistin" ein gelungener und empfehlenswerter erster Teil einer Serie. Kai Meyers Mischung aus fantastischen Elementen und realhistorischen Begebenheiten machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

  4. Cover des Buches Assassin's Creed: Renaissance (ISBN: 9783833220913)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed: Renaissance

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    "Assassin's Creed: Renaissance" von Oliver Bowden ist eine literarische Adaption des beliebten Videospiels, das die Geschichte des jungen Assassinen Ezio Auditore da Firenze im Italien der Renaissance verfolgt. Während das Buch einige spannende Aspekte bietet, gibt es auch einige Schwächen, die die Lektüre trüben.

    Zunächst einmal gelingt es Bowden, die prächtige Kulisse der italienischen Städte und die faszinierende Atmosphäre der Renaissance einzufangen. Die bildhaften Beschreibungen von Florenz, Rom und anderen Orten bringen die Geschichte zum Leben und vermitteln ein starkes Gefühl für die Zeit. Die politischen Intrigen und die Machtkämpfe zwischen den Familien und Clans sind gut dargestellt und tragen zur Spannung der Handlung bei.

    Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte. Die Charakterentwicklung bleibt oft flach, und Ezio wird nicht so tiefgründig dargestellt, wie man es sich wünschen würde. Viele seiner Entscheidungen und Emotionen wirken manchmal stereotypisch und vorhersehbar. Auch die Dialoge sind nicht immer überzeugend und können manchmal platt oder klischeehaft erscheinen.

    Ein weiterer Aspekt, der die Lektüre beeinträchtigt, ist der Wechsel zwischen actionreichen Szenen und ruhigeren Passagen. Manchmal fühlt es sich an, als ob die Handlung ins Stocken gerät, was den Lesefluss stören kann. Außerdem könnte das Buch für Leser, die mit der Videospielreihe nicht vertraut sind, verwirrend sein, da es einige Annahmen über Wissen und Verständnis der Welt von Assassin's Creed macht.

    Insgesamt ist "Assassin's Creed: Renaissance" eine unterhaltsame Lektüre für Fans des Spiels, die in die Geschichte eintauchen möchten. Es bietet spannende Momente und eine interessante Kulisse, doch die flache Charakterentwicklung und einige erzählerische Schwächen verhindern, dass es sich zu einem herausragenden Werk erhebt. Für Leser, die tiefere Charakterstudien und komplexe Handlungsstränge schätzen, könnte das Buch enttäuschend sein. Daher vergebe ich drei Sterne.

  5. Cover des Buches Der Kelch von Anavrin - Das Herz des Jägers (ISBN: 9783802585197)
    Lara Adrian

    Der Kelch von Anavrin - Das Herz des Jägers

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Bisher habe ich die Finger von Büchern gelassen, die einen historischen und ritterlichen Hintergrund haben - war mir immer sprachlich zu sehr hochgesetzt und geschwollen. Die Masche der reichen, hilflosen Frau, die zu schwach ist sich gegen einen bösen Schurken zu wehren. Und von dem edlen Ritter, der muskelbepackt auf seinem Hengst dahergereitet kommt und die schüchterne und trotzige Frau rettet.

    Warum ich mich so lange gegen solche Geschichten gewehrt habe, kann ich jetzt, nachdem ich Lara Adrian's "Das Herz des Jägers" gelesen habe, welches 1275 in England und Frankreich spielt, gar nicht mehr verstehen. ^^

    Bisher kannte ich nur die neun Bände der Midnight Breed Reihe, welche von starken Vampirkriegern handelt, denen plötzlich eine Frau das Leben komplett umkrempelt. Ich habe diese Bücher geliebt und in Adrian eine absolute Lieblingsautorin gefunden. Als ich dann dieses neue Buch zufällig entdeckte, musste ich es natürlich unbedingt lesen. Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gefallen und die Kurzbeschreibung lockte mich mit jeder Menge Mystik und alten Legenden. Und solche Geschichten mag ich defintiv!

    Lady Ariana of Clairmont ist in heller Aufregung! Ihr Bruder Kenrick wird von gefährlichen Schurken gefangen gehalten, die die Auslieferung irgendwelcher Dokumente fordern - sonst stirbt ihr Bruder.

    Als Ariana Kenricks Tasche findet und wirre Notizen, Karten und Skizzen findet, die sich rund um einen geheimnisvollen Drachenkelch regen von dem Ariana noch nie gehört hat, ist sie sich sicher, dass die Entführer darauf aus sind. Also macht sie sich mit der Tasche und einem ritterlichen Begleiter auf die gefährliche Reise. In London treffen sie einen französischen Kaufmann, der sie mit ihrem Boot nach Frankreichen bringen soll, wo die Übergabe der Tasche gegen Kenrick erfolgen soll.

    Doch der Kaufmann entpuppt sich als gemeiner Schurke. Arianas Begleiter James wird ermordet und Ariana sieht ihr eigenen Lichter beinahe ebenfalls erlöschen.

    Braedon le Chausseur, der die Szenerie mitbekommen und verfolgt hat, rettet ihr schließlich das Leben....

    "Der Kelch von Anavrin" heißt Lara Adrian's neue Bücherserie, dessen Auftakt "Das Herz des Jägers" mich einfach verzaubert hat. Bisher kam ich mit den Ausdrucksweisen dieser alten Zeiten nicht ganz klar - ich bin einfach kein Fan von Klassischem^^ - aber dieses Buch war einfach so unsagbar spannend und die Sprache und Ausdrucksweisen gehörten dazu, wie eine Banane in die Schale gehört. Und ich konnte absolut nichts von dem vertrauten Stil dieser Autorin erkennen, den ich bisher in jedem ihrer Bücher sofort wiedererkannt habe.

    Es war absolut richtig, dass ich mich mal auf was neues eingelassen habe.

    Die Geschichte handelt von einer Suche nach einem Kelch, der Unsterblichkeit, Gesundheit und Macht verspricht. Doch der Drachenkelch hat sich in vier Teile geteilt und quer über dem Land verstreut. Braedon le Chausseur ("der Jäger") verfiel diesem Glanz auch vor langer Zeit, doch er landete in einer Falle, die ihn fast sein Leben kostete und ihn mit einer Narbe über seinem Gesicht für immer gezeichnet hat.

    Braedon ist ein ehrenwerter Mann, der zunächst düster rüberkommt und nicht ganz weiß, warum er Ariana überhaupt gerettet hat. Er kann sich dieser Frau nicht entziehen und doch bringt er sie in Sicherheit um dann sein eigenes Leben weiterzuführen. Doch Ariana braucht ihn, auch wenn sie ihm gegenüber nicht ehrlich ist.

    Ihre Beziehung entwickelt sich immer weiter und entspricht nicht - wie ich es vorher dachte - nur einem Klischee. Die beiden sind tolle Hauptprotagonisten, auch wenn Ariana mit ihrerm Starrsinn manchmal echt nervig war.

    Die Entwicklung der Geschichte war etwas langatmig, aber unsagbar spannend und unvorhersehbar. Die Geschichte hat nebenbei noch extra tolle magische Momente, die Gutes und Böses verkörpern.

    Möge die Fortsetzung bald kommen!


    Fazit:

    Fantasy meets 13. Jahrhundert!

    Es wird düster in Lara Adrian's neuester Buchserie rund um Lady Ariana of Clairmont und Braedon le Chauuser. Eine dramatische Liebesgeschichte, viel Pferdegetrappel, kaum Ritterlichkeiten und jede Menge Kampf erwarten den Leser in "Das Herz des Jägers".

    Dieses Buch lies sich fantastisch lesen und hatte einige tolle Geheimnisse in petto.

    Von Anfang bis Ende ein Genuss!

    Dieses Buch muss man unbedingt lesen, wenn man Fan von dramatischen Liebesgeschichten ist.

  6. Cover des Buches Entflammte Nacht (ISBN: 9783442376513)
    Gail Carriger

    Entflammte Nacht

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Lady Alexia Band 3: Der unverschämte Gatte Lord Maccon hat Alexia wegen vermeintlicher Untreue verstoßen. Wohl nicht einmal Alexia selbst weiß, weshalb sie diesen pelzigen Zausel liebt. Nachdem sie auch aus ihrem Elternhaus verscheucht wurde, sucht sie Unterschlupf bei ihrem Vampirfreund Akeldama. Dieser wiederum hat sein Haus fluchtartig verlassen. Zeichnet sich da ein Muster ab? Alexia will ihre Ehre wiederherstellen und reist mit ihrer Freundin Madame Lefoux nach Italien, in der Hoffnung, dortiges Wissen um das Geheimnis ihrer Schwangerschaft ergründen zu können. Dumm nur, dass ihr mörderische Vampire bis nach Italien folgen, während sich ihr Schuft von Gatte in Selbstmitleid ergeht. Und dann wird sie auch verschleppt... 

    In diesem Band teilt sich also die Handlung in zwei Stränge, Alexia und ihre Reiseerlebnisse, und als zweiter Strang die in London zurückgebliebenen - Lord Maccon, Professor Lyall und Lord Akeldama. Dadurch hat die Geschichte für mich an Reiz verloren. Viel Wert wurde wieder auf irgendwelche obskure Erfindungen gelegt, die mich ausnahmslos langweilten. Auch zu kichern gab es leider weniger als sonst.

    Mein Fazit: Total langweilig. Um hundert Seiten gestrafft wäre es sicher spannender geworden. 3 Sterne

  7. Cover des Buches Der Heilige Gral und seine Erben (ISBN: 9783404601820)
    Henry Lincoln

    Der Heilige Gral und seine Erben

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    Gibt es etwas spannenderes als die Frage, war Jesus tatsächlich tot am Kreuz? Oder lebte er in Südfrankreich ein Leben nach der Kreuzigung? Was fand Bérenger Sauniere in Renne-le-Château? Was waren die Templer? Und was haben sie mit dem Christentum zu tun? Welchen Schatz hüteten sie? Hammerspannend, für jeden Interessierten der Geschichte des Christentums zur Zeit der Kreuzigung und der Geschichte des Grals.
  8. Cover des Buches Assassin's Creed: Die Bruderschaft (ISBN: 9783833223112)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed: Die Bruderschaft

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror
    "Die Sekte der Wölfe? Was zur Hölle ist das? Das werdet Ihr herausfinden. Was Ihr heute Nacht getan habt..."

    Die Story ist nicht fesselt und ich konnte dieser nicht folgen. Es ist eine direkte Fortsetzung zum Buch "Renaissance" 

    Ezio will nach wie vor Rache für seine Familie, die Orte wechseln hin und her, mal ein Kampf hier, mal ein Kampf dort. Es wird halbherzig die Assassin Bruderschaft eingeführt, und du wirst mit offenen Fragen stehen gelassen.

    Hat mich nicht überzeugt.

  9. Cover des Buches Das Rätsel der Templer: Roman (ISBN: B004TTN2S0)
    Martina André

    Das Rätsel der Templer: Roman

    (89)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte spielt zwischen Neuzeit, Zukunft und Mittelalter und ist ein Zeitreiseroman der besonderen Art. Ich konnte mich kaum von der Geschichte lösen und musste unbedingt wissen wie es  weitergeht.

  10. Cover des Buches Assassin's Creed - Der geheime Kreuzzug (ISBN: 9783833224362)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Der geheime Kreuzzug

    (28)
    Aktuelle Rezension von: GeorgundAndreasFramke

    Der Fantasyroman erzählt im Wesentlichen die Geschichte des Action-Adventure-Videospiels Assassin’s Creed nach. Man folgt dem Meisterassassinen Altaïr Ibn-LaʼAhad während des Drittes Kreuzzugs. Seine Aufgabe ist es verschiedene Ziele auszuschalten, um an den Großmeister des Templerordens Robert de Sablé zu kommen. Eine abenteuerliche actionreiche Reise, die Geschichte erzählt die gesamte Lebensgeschichte von Altaïr und geht damit über das Spiel hinaus.

    Wer mit dem Videospiel Freude hatte, wird das Buch genauso freudig lesen. War das Storytelling im Spiel noch etwas unaufgeregt, wirkt es geschrieben deutlich emotionaler. Bowden geht auch tiefer in die Familiengeschichte ein und man erfährt mehr über den Charakter. Die Beweggründe sind dadurch besser zu verstehen. Wieder zieht einen das Buch zurück ins Gefühl des Spiels.

  11. Cover des Buches Die Schattenritter - Unsterbliches Verlangen (ISBN: 9783426420263)
    Kathryn Smith

    Die Schattenritter - Unsterbliches Verlangen

    (140)
    Aktuelle Rezension von: wolke93

    Dieser erste Teil hatte viele Stärken und ein paar Schwächen.

    Was ich besonders positiv fand, waren das Setting in England im Jahr 1899 und die Hintergrundgeschichte von Chapel, dem Vampir. Bis jetzt habe ich noch kein Vampir Roman gelesen, welcher in einer früheren Zeit spielt und der Vampir ursprünglich Söldner für einen König im 14. Jahrhundert war. Ich fand es abwechslungsreich, dass die Geschichte nicht in der heutigen Zeit spielte, so wie es zum Beispiel die Romane von J. R. Ward tun. Die Sprache der Geschichte fand ich entsprechend schön. Sie war eine Abwechslung zu J. R. Wards eher "schlotterigen" Sprachgebrauch. Auch den archäologischen Aspekt um Pru und Marcus fand ich sehr interessant. Ebenso die Hoffnung Prus durch den Fund des Grals wieder gesund zu werden. Irgendwie hat mich diese Thematik der Geschichte an einen Teil der Indiana Jones Filme erinnert. 

    Pru war für mich eine starke Protagonistin, die trotz ihrer Krankheit nicht aufgibt und offen durchs Leben geht. Chapel fand ich anfangs wirklich toll beschrieben, doch fand ich ihn irgendwann ein wenig zu wehleidig. Etwas schwach fand ich auch die Reaktion der Familie von Pru, als sie erfahren, dass Chapel ein Vampir ist. Das sie so schnell so gut mit dieser Tatsache leben, fand ich ein wenig unglaubwürdig. 

    Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und auch wie sich Chapel um Pru kümmert. Ich hätte mir nur noch ein wenig mehr Entwicklung für ihre Liebe gewünscht. Dennoch werde ich wohl auch den zweiten Teil lesen, da ich wissen möchte, wie es mit Bishop, Temple und den anderen weitergeht.

    Fazit: Guter und interessanter Reihenauftakt, der noch ein wenig Luft nach oben hat.

  12. Cover des Buches Assassin's Creed - Black Flag (ISBN: 9783833227004)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Black Flag

    (18)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Zu meinem Bedauern muss ich leider sagen, dass das Buch mich enttäuscht hat. Ich habe Assassin's Creed - Black Flag nie selbst gespielt, ich kenne es aber vom "Angucken", und natürlich war mir klar, dass man die Szenen 1:1 zu den Cut Scenes vom Spiel mitlesen kann, allerdings hat mir die Umsetzung und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen einfach aneinander gereiht waren. Das ganze Buch hat sich wie eine Berichterstattung oder wie ein langer Brief an seine Tochter gelesen, was ja letztendlich auch so war.

    Es hat mir irgendwie an Emotionen gefehlt. Natürlich haben sich viele Kampfszenen gehäuft, weil das Spiel ja auch wesentlich daraus besteht, aber diese wurden vor allem am Ende hin ziemlich gestaucht. Oft kamen dann Sätze wie "Um es kurz zu halten" o.ä., und anschließend wurden nur der Reihe nach Leute getötet, ohne jedoch eine emotionale Ebene in der Erzählung abzudecken.

    Mir kam es oft so vor, als würde man krampfhaft versuchen, ein gesamtes Spiel mit 60 bis 80 Spielstunden, auf 400 Seiten zu quetschen und dabei die wesentlichen und interessanten Ereignisse zu kurz und die langweiligen zu lang zu halten. Manchmal wurde man mit Informationen über die Pirat*innen überhäuft, wenn Edward Kenway gerade nichts Besseres zu tun hatte, als im Kerker zu sitzen oder auf seinem Schiff zu stehen.

    Kurzum - so etwas hat einfach die Spannung genommen.

    Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe, ist, weil ich den Anfang und die Suche nach dem Observatorium interessant fand und auch das jeweilige Einbringen historischer Ereignisse und Figuren. Wahre Fans der Spielreihe werden vielleicht mehr Liebe für das Buch aufbringen können, mir hat einfach die Spannung gefehlt.

  13. Cover des Buches Die Arznei der Könige (ISBN: 9783404176465)
    Sabine Weiß

    Die Arznei der Könige

    (34)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Lübbe Verlag erschien 2018 der historische Roman Die Arznei der Könige von Sabine Weiß.  

    Lüneburg im 14. Jh.: Jakoba lebt nach dem Tod von Mann und Sohn im Kloster und findet in dieser Abgeschiedenheit ihren Seelenfrieden. Sie erlernt die Heilkunde der Kräuter und hilft in der Krankenpflege. Doch ihr Bruder holt sie aus dem Kloster und verheiratet sie für seine Zwecke erneut, diese Ehe ist geprägt von Gewalt. Später flieht Jakoba gemeinsam mit dem Theriak-Krämer Arnold durch deutsche Städte nach Venedig und nach Paris. Sie erwirbt Kenntnisse als Heilerin und wird sogar an den Königshof geholt. 

     
    Der Roman startet mit Jakobas Zeit in einem Kloster und man erfährt, warum sie dort lebt und wie es ihr ergeht. Was dann folgt ist richtig dramatisch und die fesselnden Schilderungen machen von Anfang an neugierig auf den weiteren Lebensweg Jakobas. Die Handlung wird sehr lebendig erzählt wird und die bildhaften Szenen spielten sich vor meinem geistigen Auge ab, sodaß ich den Schmöker innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.

     
    Jakoba ist eine menschliche und sehr empathische Protagonistin, die das Wohl von Kranken über ihre eigenen Wünsche stellt, aus diesem Grund hat sie sofort alle Sympathiepunkte auf ihrer Seite. Man fühlt mir ihr und möchte die Untaten ihrer Gegenspieler einfach nur von ihr abwehren. Die Figur ihrer Jakoba hat Sabine Weiß nach dem Leben der historischen Figur Jakoba la Félice de Alemania erdacht, sie war in der frühen Medizingeschichte eine berühmte Heilerin.


    Gemeinsam mit dem Heiler Arnold und seiner Frau Mona erlebt Jakoba auf ihrer Reise im Knobelwagen die Widrigkeiten ihrer Zeit, mangelnde Hygiene und auch schlechte Erlebnisse, es kommt zu Überfällen durch Widersacher und so wird es spannend und abenteuerlich und die Lektüre entfesselt einen echten Lesesog. 


    Die Handlung hat einige wenige Längen, ansonsten wird alles sehr stimmig und abwechslungsreich geschildert. Durch die eingebauten Informationen über politische und gesellschaftliche Gegebenheiten erhält man ein passendes Bild dieser Zeit und die Beschreibung der Art und Weise der frühen Heilkunst und die Überheblichkeit der Ärzteschaft sind informative und stimmige Fakten, die die Geschichte passend untermalen.
    Zum Theriak, dem Medikament der Könige, und seinen Anwendungsbereichen hätte ich gern noch mehr erfahren. 


    Dieser lesenswerte Roman ist mit seiner fiktiven Handlung sehr unterhaltsam, die bildhaften Beschreibungen der Schauplätze und die stimmig wirkende Atmosphäre der damaligen Zeit sind gut eingefangen. Der Wunsch einer Frau nach einem selbstbestimmten und eigenständigen Leben Jakobas stand für mich besonders im Fokus.

     

  14. Cover des Buches Beginenfeuer (ISBN: 9783426419472)
    Marie Cristen

    Beginenfeuer

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Die Hauptfigur des Romans ist Ysée, die eher zufällig in einem Beginenhof aufwächst. Im Laufe der Zeit entwickelt die schöne Ysée ihre eigene Persönlichkeit und macht Entdeckungen über ihre wahre Herkunft. Dabei spielen politische und gesellschaftliche Interessen der damaligen Zeit sowie auch persönliche romantische Verwicklungen eine Rolle.

    Ich bin eigentlich kein großer Fan historischer Romane. Aber in Zeiten des Lockdowns hatte ich einfach keine Lust auf Zeitgenössisches, wo ich hätte lesen müssen, dass sich Menschen miteinander treffen und sogar in Restaurants gehen können. In Anbetracht meiner Vorbehalte hat mir das Buch gut gefallen. Das Thema der Beginen und ihrer gesellschaftlichen Stellung ist meines Wissens nach nicht oft in historischen Romanen oder Filmen aufgegriffen worden, so dass hier vieles für mich neu und sehr interessant war.

  15. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Nostradamus-Coup" ist der dritte Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Als eine alte Douglas DC-3 zum Verkauf steht kann das Fliegerass John Finch nicht widerstehen und schlägt zu. Gemeinsam mit seiner Weggefährtin Amber will er damit von einem Flughafen in der Wüste Libyens starten. Doch als Gaddafis Sohn mitsamt einem seiner Geheimdienstmänner als ungebetene Passagiere die Herrschaft über das Flugzeug nehmen wollen, beginnt für John Finch ein weiteres Abenteuer. Er gelangt in den Besitz eines brisanten Notizbuches, für das sich Geheimlogen, der Vatikan und der IS, aber auch der britische Geheimdienst interessiert. Denn es enthält geheime Botschaften zu den Prophezeiungen von Nostradamus und dem Schatz der Templer. John Finch entfacht damit ein Katz und Maus Spiel der jeweiligen Gegenspieler, dass ihn und seine Mitstreiter ein Abenteuer quer durch Europa erleben lässt. Gerd Schilddorfer begeistert den Leser mit diesem nächsten Band um den Weltenbummler und Fliegerass John Finch, einer Art Indiana Jones der Gegenwart. Die Geschichte bleibt dabei ständig auf einem hohen Spannungsniveau und man fiebert bei Finch und seinen Erlebnissen mit. Dabei wird die Story auf verschiedenen Zeitebenen und aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure erzählt. Was anfangs noch Einzelstränge sind, verwebt sich aber bestens miteinander und wird zu einer schlüssigen Story. Mit 800 Seiten ist dieses Buch sicherlich keinerlei Leichtgewicht, aber man wird von Anfang bis Ende darin aufgesogen. Für mich ist auch dieses Abenteuer des John Finch ein absolut gelungener Band und ich freue mich schon auf weitere spannende Abenteuer aus der Feder von Gerd Schilddorfer.

  16. Cover des Buches Scriptum (ISBN: 9783492307772)
    Raymond Khoury

    Scriptum

    (412)
    Aktuelle Rezension von: Aliceinthewonderland

    In diesem wirklich Spannend geschriebenen Buch geht es um die Kirche den glauben und natürlich die Templer. Die machen ein Buch über Kirchenverschwörungen erst richtug gut.

    Den ganz klar darum geht es in dem Buch. Und es wird sich mit der Frage beschäftigt darf die wissenschaft alles? Selbst den glauben der menschen zerstören? Muss man immer wirklich immer die wahrheit wissen? ist es nicz besser manchmal diese zu verschweigen? was würde mit Starkgläubigen Menschen passieren wenn sie genau das genommen bekommen?

    Genau diesen Fragen steht die Archeologin Tess gegenüber als sie durch einen Zufall in eine ermittlng der Polizei gerät. Den sie ist vorort als 4 reiter das New yorker museum brutal übervielen. Und sie dem FBI- Agent erzählte was sie glaubte worum es geht. Um dem FBI besser helfen zu können und Ihren Forschergeist zu befriedigen Forscht sie auf eigene fasut und sucht nach einem Ehemaligen Kollegen der über die Templer forscht. Doch ist es nicht nur schwer ihn zu finden, nein sie erkennt ihn auch nicht wieder doch warum was war passiert und warum gerät sie in das fadenkreuz der Kirche? Doch lässt sie die gefahr aufgeben?

     

    Wenn Ihr das wissen wollt kann ich euch nur empfehlen das Buch zu lesen. Auch sollte man diese Buch lesen sollte man ein fan von Dan Brown sein den Raymond khoury ist einfach genial im aufbau voon Spannung auch das ende ist mega überraschend. Leider passiert mir das äußert selten inzwischen das ich ,it einem ende so gar nicht rechne. Aber hier ist das das passiert. Dazu liebe ich die verschwörungen rund um die Templer, wem das genau so geht viel spaß beim lesen.

  17. Cover des Buches Meilenweit (ISBN: 9783985030651)
    Marcus Schütz

    Meilenweit

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_1985

    Zu aller erst muss ich gestehen, dass mein Interesse für den Roman durch den Klappentext geweckt wurde, der eine abenteuerliche Geschichte und eine starke weibliche Hauptfigur versprach. 

    Dem Schreibstil des Autors merkt man an, dass er Reisen und Geschichtliches liebt und dies spürt man auch. Allerdings verliert er die Handlung oftmals wegen der Fakten aus den Augen. Die Geschichte ist komplex, hat aber nicht den Spannungsbogen, der den Leser zwingen würde weiter zu lesen. Sophia als Sympathieträgerin und weibliche Figur taucht kaum in der Geschichte auf und wieder einmal fließen die Seiten über von männlichen "Helden". 

    ACHTUNG Spoiler!

    Ich habe schon Romane und Sachbücher aus vielen Genres gelesen, doch ich muss gestehen, dass ich kein Interesse habe, das Wort "Ejakulat" außerhalb eines Krimis oder eines Sachbuches zu lesen. Dies war nur ein Beispiel dafür, dass der Roman die männliche Sicht der Dinge wieder einmal bis zum Äußersten treibt. In einer Szene findet der Pathologe Sperma, welches eine perfekte DNA-Sequenz bietet. In meiner Vorstellung einer "unbefleckten Empfängnis des Göttlichen", auf die diese Szene abzielt, kann es sich nicht um Sperma gehandelt haben, denn Sperma allein zeugt kein neues Leben. Dafür ist auch eine Eizelle nötig. Die Vorstellung, dass zur Erschaffung neuen Lebens nur dies notwendig ist, stammt noch aus dem Mittelalter. Selbst wenn man argumentiert, dass die Eizelle von Sophia gestammt haben muss, macht auch das keinen Sinn, weil etwas "Göttliches" nicht halb menschlich gewesen sein kann. Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, aber diese Szene hat für mich überhaupt keinen Sinn gemacht. Es wirkte auf mich, als würde der Autor versuchen, etwas wissenschaftlich darzustellen, was nicht wissenschaftlich erklärt werden kann. 

    Alles in allem, muss ich sagen, dass meine (vielleicht zu hohen) Erwartungen nicht erfüllt wurden. Mir fehlte bei vielen Handlungssträngen der Fokus. Der Roman verlor sich in geschichtlichen Fakten und Vermutungen. Die weiblichen Figuren waren kaum existent in der Geschichte und auch die Beweggründe, Hoffnungen und Erwartungen der anderen Figuren kamen zu kurz. 

  18. Cover des Buches Der Schatz des Venezianers (ISBN: B07HWSD8GY)
    Máire Brüning

    Der Schatz des Venezianers

    (24)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Venedig 1256
    Als der Kaufmann Joran Ferroni nach Jahren erzwungener Abwesenheit nach Venedig zurückkehrt, ist nichts, wie es war. Er hat alles verloren: Sein Vater ist tot, sein Besitz hoch verschuldet und seine Mutter hat den Verstand verloren. All seine Bemühungen, das Vermögen der Familie zu erhalten, sind vergeblich. Doch dann begegnet er der jungen Patriziertochter Helena. Sie ist tatkräftig, intelligent und nicht willens, nur geistloses Besitzstück eines Mannes zu sein. Sie wünscht sich ein eigenes Handelshaus, und um ihren Traum zu verwirklichen, schlägt sie Joran einen Handel vor, dem dieser nicht widerstehen kann. Die Zusammenarbeit entwickelt sich prächtig - bis Helena ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der ihrer beider Leben für immer verändert.

    Eigene Meinung:

    Ich hatte wirklich große Schwierigkeiten dem Buch zu folgen, stellenweise wirkte es für mich zu abgehackt. Kaum hatte ich mich in die Situation reingefunden - war im nächsten Absatz gleich eine andere Szene. Die Rückblenden hingegen waren detaillierter. Die Figuren machen eine Entwicklen sich gerade was Joran und Helena angeht. Wobei Helena, wie ich finde, die stärkste Veränderung durchmacht. Jorab hat große Probleme damit Nähe zuzulassen was zu einem langen hin und her für Helena führt und die Geschichte unnötig in die Länge zieht. 

    Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen da sich der Klapptext sehr gut angehört hat. Die Story hatte bestimmt etwas besser ausgebaut werden können. Leider hat das Buch es nicht geschafft mich völlig in seine Bann ziehe können. 

    3 sterne 

  19. Cover des Buches An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York (ISBN: 9783733505912)
    Matthew J. Kirby

    An Assassin’s Creed Series. Last Descendants. Aufstand in New York

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Das Buch hat 24 Kapitel und der schreib Stil des Autoren hat mir gut gefallen., er schreibt flüssig und verständlich. 

    In der Geschichte konnte ich mich gut einfinden, wer die Spiele kennt, weiß sofort um was es geht. Der Autor hat es gut hinbekommen seine Geschichte aus vier Perspektiven (vier Haupt Charaktere) zu schreiben. Und trotzdem sich nicht ewig zu wiederholen. 

    Lediglich am Anfang der Geschichte gab es Figuren deren Namen ich nicht aussprechen konnte und dies meinen Lesefluss gestört hat.

  20. Cover des Buches Das Geheimnis des Templers (ISBN: 9783746629933)
    Martina André

    Das Geheimnis des Templers

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Ich habe den Sammelband gelesen, deshalb kann ich nur den Einstieg beschreiben.

    Als Geros Vater von seinem Kreuzzug ein verwaisest Mädchen in jungen Jahren mitbringt verlieben sich beide sofort ineinander. Sie nennen sie fortan Elizabeth. Für die Eltern sieht es nach einer sehr tiefen Freundschaft aus, so dass der Sohn scheinbar einen besseren Zugang zu ihrer Tochter in schwierigen Situationen hat, als sie selbst.

    Für Gero und Lizzi hat der Vater bereits alles fest vorgeplant, beide sollen ins Kloster gehen, nur dass Gero zu den Templern gehen soll. Kurz vor dem 21. Geburtstag von Gero fliehen beider zu der Tante von Gero. Dort soll Lizzi bald ihr erstes gemeinsames Kind bekommen, doch es kommt ganz anders.

    In seiner Verzweiflung schließ sich Gero dann doch den Templern an, um Buße zu tun und die weitere Geschichte berichtet über das Leben, die Herausforderungen und die Gräuel der Kreuzzüge mit zahlreichen Folgen.

    Meinung:

    In den folgenden Episoden (Büchern der Serie) durchleben wir Geros Leben und Leiden. Natürlich auch hautnah die Freundschaften, die er schließt und den Verlust einiger dieser Freunde im Kampf. Er erkennt, dass der „ehrenhafte“ Kampf gegen die „Heiden“ alles andere als einfach und vor allem nicht ehrenhaft ist. Dabei lernt er eine andere Frau kennen, die ihn ähnlich erreicht wie Lizzi, aber ihr nicht gleichkommt. Trotzdem hilft er ihr im Weiteren immer wieder. 

    Eine lebhafte mit hohem Tempo erzählte Geschichte, die sehr bildhaft beschrieben ist und auch die Nebenhandlungen der Kreuzzüge nicht auslässt. Zwangsläufig taucht man tief in die Zeit und die Handlung der Geschichte ein und wird selbst Teil der Geschichte von Gero. Die Charaktere von Gero und seinen Freunden sind alle sehr gut. Durch Gero erlebt man die Geschichte, denn sie ist fast nur aus seiner Perspektive geschrieben.

    Fazit:

    Ein historischer Roman mit Liebesgeschichten mit einigen realen Ereignissen (Recherche im Internet). Spannend mit allen Höhen und Tiefen: fünf Sterne.

  21. Cover des Buches Die sieben Templer (ISBN: 9783746631745)
    Guido Dieckmann

    Die sieben Templer

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eigentlich hatte ich mich sehr auf diesen Roman gefreut. Endlich einmal wieder ein richtig schöner historischer Schmöker, habe ich mir gedacht. 

    Tatsächlich ist das Buch auch wirklich gut geschrieben. Ich mochte den Schreibstil und die gute Recherche des Autors. 

    Und dennoch... 

    Irgendwie hatte die Geschichte viele Längen. Stellenweise war die Handlung sehr spannend und interessant, dann aber wieder hat sie mich verloren, weil es eben viel zu langatmig war... 

    Es war ein Auf und Ab. 

    Grundsätzlich ein gutes Buch mit einem interessanten Thema, aber mit dem zweiten Band werde ich noch warten.

    21.06.2024

  22. Cover des Buches Die Templerin - Das Wasser des Lebens (ISBN: 9783641198121)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Templerin - Das Wasser des Lebens

    (59)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der vierte und (bisher) letzte Teil der Reihe um Robin, die Templerin. Das Buch beginnt mit einer Mission des aussätzigen Königs Balduins für Robin. Damit er von seiner schlimmen Krankheit geheilt werden kann, soll sie, als "Schwert des Königs", als sein "Erster Ritter" das Wasser des Lebens für ihn finden. Wieder einmal kann Robin also nicht ihr Leben als Frau und als Salims Ehefrau leben, sondern muss als Mann verkleidet wieder Rätseln und Gefahren nachgehen und die Wüste überstehen. An ihrer Seite sind Salim, Lucio und Erek von Nettestal. Auf Salim kann sie komplett vertrauen, auch wenn er ihr mit seiner typischen arabischen Eifersucht fast die Luft zum Atmen nimmt. Doch wie sieht es mit den anderen aus? Anfangs stellt sich niemand diese Frage, doch nachdem ein Junge an einem Wein stirbt, der für Robin bestimmt war, lässt Salim nicht mehr von dieser Frage ab. Im Gegensatz zu Robin, die sich eh körperlichen Veränderungen unterziehen muss - doch wann wird sie endlich erkennen, dass sie schwanger ist? Und wie geht es dann mit ihrer Mission weiter? Diese wird auch zu einer wahren Gefahr, den Robin hat sich mittlerweile viele Feinde verschafft und die Wüste ist auch nicht ohne. Was natürlich auch schwierig ist: Hinweise auf den Verbleib des magischen Wassers zu finden. Während teilweise überraschende Unterstützung kommt, überleben doch nicht alle die verschiedenen Etappen der Mission. Und Robin muss schon wieder bitteren Verrat hinnehmen..... Ich muss wirklich sagen, dass ich diesen Band wieder äußerst spannend fand. Die ganze Geschichte hat mir gut gefallen und es war nicht nur besagte Spannung, sondern auch die Beschreibungen über Ägypten, die ich gut fand. Allerdings hat das Buch auch einige schlechte Punkte: - Am Anfag war ich doch sehr irritiert. Was im letzten Buch die spannende Auflösung war, wurde nun hier völlig anders dargestellt und interpretiert. War ein wichtiger Mensch im dritten Teil entführt worden und wusste nur ein guter Bekannter davon, dass er schon längst nicht mehr lebte, so erzählt eben jener Bekannte hier, dass es nur ein Gerücht war, dass der Entführte nicht mehr lebte. Ebenso, wie dieser Mann vorher nichts über Robins wahre Identität wusste und hier eingeweiht war...... hier hat das Lesen keinen Spaß gemacht, sondern nur Verwirrung geschaffen. - Salims Eifersucht. Sie ist verständlich, aber wurde hier doch etwas sehr häufig erzählt und somit vielleicht ein, zwei Mal zu oft zum Streitpunkt zwischen Robin und Salim. - Hatte Robin in den vorgehenden Bänden ein normales, vielleicht sogar auch positives Verhältnis zu Salims Vater, so kann sie ihn hier von Anfang an gar nicht ausstehen... Woher dieser Sinneswandel? - Das Ende war zu kurz. Man erfährt nicht, was nun mit Robins kleiner Familie passiert, ob es überhaupt noch eine Rückreise gibt und wie diese verläuft (gerade nach so einer gefährlichen Hinreise wäre es ja nur natürlich, wenn der Rückweg genauo heftig ist), wie es dem König geht, ... Durch all diese Kritikpunkte war ich geneigt, nur 3 Sterne zu geben. Doch der spannenden Geschichte muss ich einfach 4 Sterne geben, sie reißt das ganze wieder raus...
  23. Cover des Buches Der gar schaurige Meuchelmord an einem Ratsherrn (ISBN: 9789963538508)
    Norbert W. F. Meier

    Der gar schaurige Meuchelmord an einem Ratsherrn

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Berlin im Jahre 1312. Der Mord an einem Ratsherrn versetzt die Stadt in Aufruhr. Otto Wieprecht, ein Patriziersohn schließt sich der Meinung der anderen Ratsmitglieder nicht an und hält den vermutlichen Mörder, Knochenhauermeister Teggels, schon zu Beginn des Falles für unschuldig. Aus diesem Grunde wird er zum Mordermittler bestimmt.

    Gleichzeitig versucht die Tochter des Beschuldigten, Jungfer Sophie Teggels, ebenso die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Dabei kommen sich die beiden natürlich ins Gehege, was die Ermittlungen nicht einfacher macht. Doch mit der Zeit kommen sie sich näher und arbeiten Hand in Hand.

    Ein großartiger historischer Roman, der bis ins Detail gut ausgearbeitet ist und mit vielen Fakten belegt inklusive sehr interessanter Bilder und Illustrationen. Ein umfangreiches Glossar rundet das Ganze perfekt ab. Eigentlich eine fiktive Geschichte, die sich aus den Aufzeichnungen von Otto und Sophie aufbaut. Eine gute Idee des Autors, dies so zu gestalten.

  24. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783838781273)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

    (19)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    Ein spannendes, historisch angehauchtes Buch, das von der ersten Seite an fesselt. Besonders im ersten Drittel steigt die Spannung kontinuierlich, und man möchte unbedingt wissen, wie sich die Geschichte entwickelt. Eschbach versteht es, historische Fakten und fiktionale Handlung geschickt zu verknüpfen und dadurch eine lebendige, glaubwürdige Welt zu erschaffen.

    Leider konnte das Ende für mich nicht ganz mithalten: Es wirkt etwas kurz und weniger fesselnd im Vergleich zum restlichen Buch. Dennoch bleibt die Lektüre insgesamt unterhaltsam und spannend, besonders für Leser, die historische Romane mit einem Hauch Abenteuer schätzen.

    Als Hörbuch wird „Teufelsgold“ zudem zu einem echten Erlebnis: Vorleser Matthias Koeberlin beeindruckt durch seine dynamische, ausdrucksstarke Lesung, die den Charakteren Leben einhaucht und die Spannung zusätzlich verstärkt.

    Also ein solides, spannendes Buch von Eschbach, das im ersten Drittel besonders überzeugt und durch das hervorragende Hörbuch-Erlebnis von Matthias Koeberlin nochmals aufgewertet wird.

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