Bücher mit dem Tag "templer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "templer" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.979)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  2. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.990)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab

    Der Papst ist tot und nun kommenden die Kardinäle zusammen, um einen Neuen zu wählen. Die vier Favoriten werden entführt und sollen nacheinander hingerichtet werden.

    Irgendwo im Vatikan ist ein Zylinder mit Antimaterie versteckt. Die Antimaterie befindet im Schwebezustand, doch die Uhr tickt. Die Batterie lässt nach. Sobald die Antimaterie mit dem Zylinder in Berührung kommt, wird es eine gewaltige Explosion geben.

    Nun liegt es an Harvardprofessor Robert Langdon. Er ist der Einzige, der die Entführer stoppen kann.

  3. Cover des Buches Zähmung (ISBN: 9783945073001)
    Farina de Waard

    Zähmung

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Zähmung | Farina de Waard

    Das Buch Zähmung ist der erste Band der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ und ich lese ihn nun schon zum zweiten Mal. 😊

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Die Beschreibungen im Buch waren zum einen sehr detailliert und ausführlich, aber gleichzeitig total fesselnd und spannend. Mir hat auch der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren gefallen, man befand sich zwar meistens bei der Protagonistin Sina, aber es gab auch einige Szenen mit der Tyrannin Zayda oder auch weiteren Personen.

    Die Story an sich gefiel mir unglaublich gut. Zunächst begann das Buch noch eher düster, da dies -durch die Entführung- Sinas erste Eindrücke von Tyarul waren. Aber nach und nach lernte man Tyarul etwas besser kennen. Gut gefielen mir die kurzen Exkurse mit Sina und Shetan in Sachen Geschichte und Völker Tyaruls. Aber Sina lernte nicht nur etwas über Tyarul, sondern bemerkte auch Kräfte in sich. Hier gefielen mir die Lehrstunden mit den Beschreibungen, wie Magie wirkt, ebenfalls sehr gut, da man sich das Ganze sehr gut vorstellen konnte.

    Die Charaktere waren ebenfalls detailreich und liebevoll ausgearbeitet. Sina ist mir insgesamt sehr sympathisch und ich bewundere sie dafür, wie sie mit der Bürde des Grundes für ihre Entführung umgeht. Immerhin ist sie erst 17 Jahre alt und kommt aus einer völlig anderen Welt, die nicht vom Krieg gezeichnet ist. Das merkt man an der ein oder anderen Stelle sehr gut, da sie doch manchmal naiv wirkt und auch mal trotzig reagiert. Neben Sina lernt man auch Tarek und seinen Großvater Shetan kennen, beide gefallen mir ebenfalls sehr gut und ich finde es toll, wie sie Sina unterstützen. Gleiches gilt für Tareks Freunde, die nach und nach auch Sinas Freunde werden und sie ebenfalls in Dingen wie Waffenkampf und reiten unterrichten.

    Alles in allem gefiel mir das Buch ausgesprochen gut und ich fand es toll, die Entwicklung von Sina zu erleben und bin sehr gespannt, wo sie ihr weiterer Weg hinführt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasyliebhaber und fünf Sterne. 😊

  4. Cover des Buches Die Seelenfischer (ISBN: 9783492309615)
    Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

     (98)
    Aktuelle Rezension von: mama2009
    Inhalt:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? 
Meine Meinung und Fazit zum Buch:
Mit „Die Seelenfischer“ legt Hanni Münzer einen temporeichen und spannenden Thriller mit gelungenen Szenenwechseln vor. Die Hauptprotagonisten Rabea und die Zwillinge Lucie und Lukas sind seit Kindertagen befreundet. Rabea und Lukas waren sogar in Liebe vereint, was der Grund der Trennung war, ist zunächst unklar, man merkt nur, dass beide auf ihre Art darunter leiden. Sie können unterschiedlicher kaum sein, Rabea eine unerschrockene Journalistin, die Atheistin ist, und Lukas, der sich für das Priesteramt der Jesuiten entschieden hat. Zentrales Thema ist ganz klar der Glauben der Welt, der Hass der Glaubensrichtungen, denn nichts verbindet mehr als Hass. Das Thema konnte mich unheimlich fesseln, ich selbst bin Atheistin und beschäftige mich nichts desto trotz sehr mit den verschiedenen Glaubensansätzen und der Entstehung der Religionen. Das Buch bietet hier viele Thesen und regt zum Nachdenken an und ist vor allem aktueller denn je. Was wurde alles im Namen des Glaubens getan und für gut befunden, egal welches Leid damit verbunden war. Im Buch habe ich dazu folgende Zitate gefunden, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben: Bentivoglio: "Die Menschheit muss endlich begreifen, dass es kein größeres Verbrechen gibt, als im Namen Gottes zu töten." Und Rabea: "was gibt es Schlimmeres als religiöse Intoleranz, die versucht, dem Menschen die geistige Freiheit zu stehlen?" Dieses Buch ist das erste Werk, was ich von Hanni Münzer gelesen habe und ich bin sehr von ihrem bildhaften beschreibenden Schreibstil überzeugt. Die Geschichte rund um die Seelenfischer-Tetralogie finde ich sehr stimmig und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dass das Buch mich begeistert hat, kann man den Vorzeilen entnehmen. Es regt in Sachen Glaubensfragen oder allgemein Glauben zum Nachdenken an und es wird mich weiter beschäftigen. Und Hanni Münzer hat einen ans Herz gehenden Schreibstil, denn zum Schluss musste ich die ein oder andere Träne verdrückt, denn es gibt im Buch auch Verluste. Hervorheben möchte ich auch die gelungene Covergestaltung, Silhouette von Rom und eine Blüte im Zentrum. Wer das Buch liest, weiß warum. Und das Cover hat Wiedererkennungswert, weil die Fortsetzungen im gleichen Stil gehalten sind. Im Innenteil wartet eine tolle Straßenkarte von Rom auf den Leser, hier hat Piper sehr mitgedacht, denn damit kann der Leser leicht die Protagonisten auf ihrem Weg begleiten. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem PIPER-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.
  5. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.109)
    Aktuelle Rezension von: heli

    Nun ja, am Anfang war ich wenig begeistert, doch nach langer Besprechung Unterricht, habe ich einen anderen Blick auf das Buch geworfen. Nathans Ringparabel über die Gleichwertigkeit der Religionen und allgemein Lessings Gedanken im Werk sprechen mich sehr an. 

  6. Cover des Buches Assassin's Creed - Renaissance (ISBN: 9783833222351)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Renaissance

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Wer kennt die Computerspiele von Assassin“s Creed nicht? Mir blieb vor allem im Gedächtnis, dass es immer eine historische Komponente gab und der Charakter besonders gerne an Gemäuern, Türmen und Gebäuden hochkletterte. Auch die Verfilmung mit Michael Fassbender habe ich gesehen, die mich jedoch nicht umgehauen hat.

    Umso neugieriger war ich aufs Buch. Offenbar ist die Handlung wirklich recht nah am Spielverlauf. Florenz 1476: Ezio Auditore ist 17 als den kompletten männlichen Teil seiner Familie verliert. Er schwört Rache und sein zuvor schon ausgeprägtes Talent in Prügeleien und die Kletterduelle mit seinem älteren Bruder helfen ihm, um zum größten und bekanntesten Assassinen Italiens zu werden. Sein Onkel Mario führt ihn auf dem Weg der Bruderschaft der Assassinen und Ezio erlernt nach und nach die geheimen Fähigkeiten des uralten Attentäter-Ordens.

    Spiel und Buch sind grundsätzlich ziemlich brutal. Es folgt ein Hauen und Stechen auf das nächste. Die Einordnung in das Genre der Fantasy ist bis auf die letzten paar Seiten kaum zu erkennen. Nett hingegen sind die eingeflochtenen, früher tatsächlich existierenden Persönlichkeiten, wie Leonardo da Vinci, Niccolò Machiavelli, oder die Borgia-Familie. Natürlich ist die Hauptfigur von Anfang an unschlagbar gut und damit doch ein wenig zu schnell der beste in allem.

    Vielleicht ist in diesem Fall das Computerspiel wirklich das bessere Medium, um so eine Geschichte an den Mann zu bringen, das Buch hat mich hingegen weniger überzeugt.

  7. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  8. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (160)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte und total begeistert war, habe ich mir die Folgebände gebraucht gekauft.
    Auch hier beim 2. Teil wurde ich von dem fesselnden Prolog sofort ins Jahr 1660 entführt und in den Bann bis zum Epilog und Nachwort gezogen.

    Bekannte Charaktere trifft man erneut, aber auch viele neue kamen dazu.
    Ein Giftmord an den Pfarrer, Händler werden ausgeraubt und ermordet, viele Rätsel müssen gelöst werden und Magdalena in großer Gefahr.
    Was haben all diese Ereignisse nur gemeinsam? Was haben die Templer damit zu tun? Wer steckt hinter der oder den Räubern?
    Alles wird bis zum Epilog hin aufgelöst und ich hätte nicht gerechnet, dass eine bestimmte Person ein falsches Spiel spielt.

    Historisches sehr gut recherchiert, Ahnen des Autors, (die Kuisl Familie gab und gibt es wirklich).

    Bilder entstehen sehr gut durch den fantastischen Schreibstil.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für diese tolle Fortsetzung

  9. Cover des Buches Die Arznei der Könige (ISBN: 9783404176465)
    Sabine Weiß

    Die Arznei der Könige

     (30)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    Jakoba hat sich in ihrem Leben eingerichtet, endlich hat sie in einem Kloster Frieden gefunden. Sie darf als Krankenpflegerin arbeiten und lernen. Doch dann zwingt ihr Bruder sie dazu, das Kloster zu verlassen und eine neue Ehe einzugehen. Ihr Ehemann stellt sich sehr schnell als brutaler Schläger heraus. An seiner Seite wird Jakoba kein gutes Leben führen können. Es kommt zum Schlimmsten und die junge Frau ergreift die Flucht. Allein auf sich gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise ohne Ziel. Sie trifft auf unerwartete Hilfe in Form eines Mannes und seiner Frau. Arnold ist Theriak-Krämer und seine Frau Mona unterstützt ihn. Jakoba kann die Zwei davon überzeugen, sie mitzunehmen und ihr die Kunst des Heilens und das Geheimnis des Theriaks anzuvertrauen. Ihr Weg führt sie bis nach Paris, zu noch größeren Geheimnissen und an den Königshof.


    Jakoba, die Heilerin, hat tatsächlich gelebt, und zwar im 14. Jahrhundert. Auch wenn es nicht viel über diese Frau an Material zum Nachlesen gibt, war sie trotzdem weit ihrer Zeit voraus. Die Autorin Sabine Weiß hat diese historische Figur als Vorbild für ihre Jakoba verwendet. Geschickt erzählt die Autorin aus dem Leben der Frau und wie sich ihr Weg gestaltet haben könnte. Allerdings lässt Sabine Weiß Jakoba ihren Weg von Lüneburg aus antreten, das historische Vorbild stammte vermutlich aber aus Florenz (laut Wikipedia).


    Auch wenn der Lebensweg, der hier beschrieben wurde, nicht unbedingt historisch korrekt war, hat mich die Geschichte trotzdem gut unterhalten. Die Autorin versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen. Jakoba hat großes Interesse an der Heilkunst und an der Herstellung des berühmten Theriaks. Ihr Wille zu lernen, wird geschickt mit der Geschichte ihrer Flucht und ihrem Leben verwoben.


    Das Schicksal dieser jungen Frau hat dann auch einiges zu bieten. Mir hat sie als Charakter gut gefallen. Sie hat immer versucht, nicht aufzugeben und ihre Ziele verfolgt. Auch wenn ihr Handeln so manches Mal etwas in den Hintergrund gerutscht ist, weil andere Charaktere der Geschichte mehr Raum gebraucht haben, blieb sie doch immer präsent.


    Vor allem Arnold und seine Frau Mona nehmen einen guten Teil der Handlung ein. Mir hat dieser geheimnisvolle Krämer gut gefallen und ich hätte tatsächlich gern noch mehr von ihm und seinen geheimen Unternehmungen gelesen. Auch seine Frau fand ich gut gezeichnet. Es gab noch einige Protagonisten mehr, die mir gut gefallen haben und die diese Geschichte zu einer guten Geschichte gemacht haben.


    Der leichte Erzählstil von Sabine Weiß trägt mit dazu bei, dass das Buch sich quasi von allein liest. Dabei verknüpft die Autorin geschickt historisches Hintergrundwissen mit ihrer fiktiven Geschichte. Ein Personenregister zu Beginn sorgt für den Überblick über die Protagonisten und ein Nachwort zum Schluss klärt Fiktion und Wahrheit.


    Fazit:


    „Die Arznei der Könige“ ist ein unterhaltsamer, fiktiver historischer Roman über das Leben im 14. Jahrhundert. Der Kampf um ein eigenständiges Leben, gerade für eine Frau wird anschaulich geschildert. Die Liebesgeschichte ist nicht zu vordergründig und doch immer gegenwärtig. Mir hat die Mischung gut gefallen. Ich hatte schöne Lesestunden.

  10. Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)
    Umberto Eco

    Der Friedhof in Prag

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Von Garibaldis Zug der Tausend über die Pariser Kommune, bis hin zur Dreyfus-Verschwörung lässt Umberto Eco seinen Protagonisten Simonini an einigen der aufregendsten historischen Begebenheiten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts teilhaben - und auch an jedem negativen Vorurteil, das damals wie heute über Juden, Freimaurer, Ausländer und Frauen existiert hat.

    Ecos Roman ist eine Enzyklopädie der Macht des Vorurteils und Simonini ist über die ganzen 68 Jahre seines lügnerischen Lebens hinweg dessen Nutznießer: ohne die geringsten Gewissensbisse mordet, verleumdet und betrügt er mal für diesen und jenen Geheimdienst, aber meistens für seinen eigenen, finanziellen Vorteil. Das Leben dieses homo horribilis wird von Eco derart augenzwinkernd und intelligent ausgebreitet, dass man trotz des zutiefst unsympathischen Hauptcharakters Seite um Seite dieses Romans gierig verschlingt.

    Einen Stern Abzug gibt es von mir für das letzte Drittel des Buchs, bei dem ich teilweise einige Seiten nur noch überflogen habe - man kann meiner Meinung nach nur eine begrenzte Anzahl antisemitischer Kommentare französischer Belle Époque-Fuguren am Stück ertragen. Auch die schwarze Messe war etwas too much für mich.

    Unter dem Strich dennoch ein hervorragender Roman mit geschliffenen Dialogen und feiner Charakterzeichnung, der einmal mehr unter Beweis stellt, welch großer Erzähler Umberto Eco war.

  11. Cover des Buches Entflammte Nacht (ISBN: 9783442376513)
    Gail Carriger

    Entflammte Nacht

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Lady Alexia Band 3: Der unverschämte Gatte Lord Maccon hat Alexia wegen vermeintlicher Untreue verstoßen. Wohl nicht einmal Alexia selbst weiß, weshalb sie diesen pelzigen Zausel liebt. Nachdem sie auch aus ihrem Elternhaus verscheucht wurde, sucht sie Unterschlupf bei ihrem Vampirfreund Akeldama. Dieser wiederum hat sein Haus fluchtartig verlassen. Zeichnet sich da ein Muster ab? Alexia will ihre Ehre wiederherstellen und reist mit ihrer Freundin Madame Lefoux nach Italien, in der Hoffnung, dortiges Wissen um das Geheimnis ihrer Schwangerschaft ergründen zu können. Dumm nur, dass ihr mörderische Vampire bis nach Italien folgen, während sich ihr Schuft von Gatte in Selbstmitleid ergeht. Und dann wird sie auch verschleppt... 

    In diesem Band teilt sich also die Handlung in zwei Stränge, Alexia und ihre Reiseerlebnisse, und als zweiter Strang die in London zurückgebliebenen - Lord Maccon, Professor Lyall und Lord Akeldama. Dadurch hat die Geschichte für mich an Reiz verloren. Viel Wert wurde wieder auf irgendwelche obskure Erfindungen gelegt, die mich ausnahmslos langweilten. Auch zu kichern gab es leider weniger als sonst.

    Mein Fazit: Total langweilig. Um hundert Seiten gestrafft wäre es sicher spannender geworden. 3 Sterne

  12. Cover des Buches Der Schatz des Venezianers (ISBN: B07HWSD8GY)
    Máire Brüning

    Der Schatz des Venezianers

     (24)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Venedig 1256
    Als der Kaufmann Joran Ferroni nach Jahren erzwungener Abwesenheit nach Venedig zurückkehrt, ist nichts, wie es war. Er hat alles verloren: Sein Vater ist tot, sein Besitz hoch verschuldet und seine Mutter hat den Verstand verloren. All seine Bemühungen, das Vermögen der Familie zu erhalten, sind vergeblich. Doch dann begegnet er der jungen Patriziertochter Helena. Sie ist tatkräftig, intelligent und nicht willens, nur geistloses Besitzstück eines Mannes zu sein. Sie wünscht sich ein eigenes Handelshaus, und um ihren Traum zu verwirklichen, schlägt sie Joran einen Handel vor, dem dieser nicht widerstehen kann. Die Zusammenarbeit entwickelt sich prächtig - bis Helena ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der ihrer beider Leben für immer verändert.

    Eigene Meinung:

    Ich hatte wirklich große Schwierigkeiten dem Buch zu folgen, stellenweise wirkte es für mich zu abgehackt. Kaum hatte ich mich in die Situation reingefunden - war im nächsten Absatz gleich eine andere Szene. Die Rückblenden hingegen waren detaillierter. Die Figuren machen eine Entwicklen sich gerade was Joran und Helena angeht. Wobei Helena, wie ich finde, die stärkste Veränderung durchmacht. Jorab hat große Probleme damit Nähe zuzulassen was zu einem langen hin und her für Helena führt und die Geschichte unnötig in die Länge zieht. 

    Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen da sich der Klapptext sehr gut angehört hat. Die Story hatte bestimmt etwas besser ausgebaut werden können. Leider hat das Buch es nicht geschafft mich völlig in seine Bann ziehe können. 

    3 sterne 

  13. Cover des Buches Die Alchimistin (ISBN: 9783453419049)
    Kai Meyer

    Die Alchimistin

     (387)
    Aktuelle Rezension von: n8eulchen

    Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Aura Institoris, Tochter eines Alchimisten, wächst in einem düsteren Schloss am Meer auf. Auf dem Weg nach Zürich, wo sie ein Mädcheninternat besuchen soll, verliebt sie sich in den Mörder ihres verhassten Vaters und gerät mit ihm in einen Krieg zwischen Templern und Unsterblichen, der über Jahrhunderte voller Hass brodelt.

    Meine Meinung:
    - düstere Atmosphäre
    - durchweg fesselnd und spannend
    - teils grausame Szenen
    - detailreiche Landschafts- und Charakterbeschreibungen
    - gerade die detaillierten Beschreibungen in Verbindung mit dem leicht und schnell zu lesenden Schreibstil gefiel mir sehr.
    - leider blieben die Charaktere bezüglich ihrer Gedanken und Emotionen etwas farblos
    - die eigentliche Geschichte beginnt erst ab ca der Hälfte und ab da nahm leider auch die Spannung etwas ab, da das vorangegangene Rätseln von Antworten abgelöst wurde.

    Top oder Flop?
    - für mich persönlich eher Top

    Empfehlung?
    - Für Freunde von Genremix, historischen Romanen (Templer), Krimis/Thriller mit Fantasy/Mysterytouch

  14. Cover des Buches Der Kelch von Anavrin - Das Herz des Jägers (ISBN: 9783802585197)
    Lara Adrian

    Der Kelch von Anavrin - Das Herz des Jägers

     (143)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Wir begleiten Lady Ariana of Clairmont auf ihrer Suche nach ihrem Bruder der sich in Frankreich befindet.
    Denn ihr Bruder wird von Feinden festgehalten und seine Notizen, welche sich in Arianas Besitz befinden, sind sein Lösegeld.
    Auf ihrer Reise wird sie mehrfach von Braedon le Chasseur gerettet.
    Braedon ist ein geheimnisvoller und gefährlicher Mann, und zwischen den beiden entwickelt sich eine lustvolle Anzeihung zueinander.
    Im laufe des Buches wird deutlich, wie sich die Beziehung der beiden zueinander verändert.
    Es ist wirklich gelungen in diese mittelalterliche Welt einzutauchen und kleine Bröckchen Fantasy miteinzubringen

  15. Cover des Buches Die sieben Templer (ISBN: 9783746631745)
    Guido Dieckmann

    Die sieben Templer

     (19)
    Aktuelle Rezension von: stellas-books

    Ein Mysterium, das die Welt verändern könnte...

    Durch die Zerschlagung des Tempelritterordens müssen die Überlebenden der Verfolgung und Inquisition in verschiedenen Teilen Europas ein zurückgezogenes Leben führen. Acht von Ihnen hüten ein Geheimnis, das unter keinen Umständen in die falschen Hände gelangen darf. Sie haben einen Eid darauf geschworen. Der in Tempelhof ansässige Thomas Lermond schickt 7 Boten aus, um die Hüter des Mysteriums zu sich zu holen. Nur gemeinsam können sie das Vermächtnis bewahren. 

    Wie immer bei den Büchern von Guido Dieckmann basiert auch diesesmal die Geschichte auf historisch belegten, gut recherchierten Fakten. Man bekommt viel Hintergrundwissen über den Orden der Tempelritter. 

    An manchen Stellen etwas langatmig, aber im Großen und Ganzen ein sehr gutes Buch. Ich werde auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.

  16. Cover des Buches Das Geheimnis des Templers (ISBN: 9783746629933)
    Martina André

    Das Geheimnis des Templers

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Ich habe den Sammelband gelesen, deshalb kann ich nur den Einstieg beschreiben.

    Als Geros Vater von seinem Kreuzzug ein verwaisest Mädchen in jungen Jahren mitbringt verlieben sich beide sofort ineinander. Sie nennen sie fortan Elizabeth. Für die Eltern sieht es nach einer sehr tiefen Freundschaft aus, so dass der Sohn scheinbar einen besseren Zugang zu ihrer Tochter in schwierigen Situationen hat, als sie selbst.

    Für Gero und Lizzi hat der Vater bereits alles fest vorgeplant, beide sollen ins Kloster gehen, nur dass Gero zu den Templern gehen soll. Kurz vor dem 21. Geburtstag von Gero fliehen beider zu der Tante von Gero. Dort soll Lizzi bald ihr erstes gemeinsames Kind bekommen, doch es kommt ganz anders.

    In seiner Verzweiflung schließ sich Gero dann doch den Templern an, um Buße zu tun und die weitere Geschichte berichtet über das Leben, die Herausforderungen und die Gräuel der Kreuzzüge mit zahlreichen Folgen.

    Meinung:

    In den folgenden Episoden (Büchern der Serie) durchleben wir Geros Leben und Leiden. Natürlich auch hautnah die Freundschaften, die er schließt und den Verlust einiger dieser Freunde im Kampf. Er erkennt, dass der „ehrenhafte“ Kampf gegen die „Heiden“ alles andere als einfach und vor allem nicht ehrenhaft ist. Dabei lernt er eine andere Frau kennen, die ihn ähnlich erreicht wie Lizzi, aber ihr nicht gleichkommt. Trotzdem hilft er ihr im Weiteren immer wieder. 

    Eine lebhafte mit hohem Tempo erzählte Geschichte, die sehr bildhaft beschrieben ist und auch die Nebenhandlungen der Kreuzzüge nicht auslässt. Zwangsläufig taucht man tief in die Zeit und die Handlung der Geschichte ein und wird selbst Teil der Geschichte von Gero. Die Charaktere von Gero und seinen Freunden sind alle sehr gut. Durch Gero erlebt man die Geschichte, denn sie ist fast nur aus seiner Perspektive geschrieben.

    Fazit:

    Ein historischer Roman mit Liebesgeschichten mit einigen realen Ereignissen (Recherche im Internet). Spannend mit allen Höhen und Tiefen: fünf Sterne.

  17. Cover des Buches Die Unsterbliche - Die Alchimistin II (ISBN: 9783453419056)
    Kai Meyer

    Die Unsterbliche - Die Alchimistin II

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Kurz vor dem ersten Weltkrieg ist Aura in Paris, um einer Spur zum Verbum Dimissum, dem fehlenden Wort aus der Schöpfungsgeschichte, nachzugehen, wird dabei aber mit Hilfe eines blutigen Handabdrucks auf eine andere gefährliche Suche quer durch Europa geschickt. Gillian, der sich Jahre zuvor im Streit von Aura getrennt hat, ist derweil wieder beim Templerorden und wird ebenfalls auf die Suche geschickt nämlich nach dem verlorenen Schatz des Templerordens. Natürlich werden sich ihre Wege kreuzen und dieses Mal spielt auch ihr gemeinsamer Sohn Gian eine entscheidende Rolle.


    Der Einstieg war etwas schwierig für mich, weil ich mich anfangs nur nebelig an den Vorgängerband erinnern konnte und ich so z.B. nicht mehr wusste, wer eigentlich aus dem ersten Teil noch alles am Leben war und wer davon, so wie Aura, die Unsterblichkeit erreicht hatte. Glücklicherweise sind die einzelnen Figuren auf die zurückliegende Geschichte immer mal wieder eingegangen und haben wichtige Punkte in ihre jeweiligen Erzählungen einfließen lassen. 

    Trotzdem hatte ich lange das Gefühl, dass ich vor allem Auras Weg und Suche nicht richtig greifen konnte, was wohl einfach am Konzept des Verbums Dimissum liegt. Die Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Heiligen Gral, dem sagenhaften Schatz der Tempelritter oder eben einem Trank, der Unsterblichkeit verleiht, kann ich irgendwie besser nachvollziehen, als die Suche nach einem fehlenden Wort, das angeblich die Schöpfung neu schreiben/auslösen (ja, was denn eigentlich?) kann. 

    Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten war ich schnell wieder gefesselt vom Schreibstil und der Entwicklung der Geschichte und das obwohl es - genauso wie der erste Teil - viel düsterer ist, als alles, was ich normalerweise gerne lese (mit Gewalt und Grausamkeiten wird mal wieder nicht gegeizt); deswegen hat es auch über ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass ich es endlich zur Hand nehme.

    Wie alle Fäden dann zusammenlaufen, fand ich äußerst geschickt gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Es hat auf mich nicht zu konstruiert gewirkt und hat zusätzlich noch mit ein paar Überraschungen aufwarten können.

    Das Ende fand ich etwas durchwachsen. Zwar waren die Entscheidungen etc. nachvollziehbar, aber eben nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Aber gut, auch Buchenden sind keine Wunschkonzerte und so freue ich mich einfach darauf, dass der dritte und letzte Teil noch auf mich wartet.


    Fazit: Ein wahnsinnig fesselnder Schreibstil, der mich auch vergessen lassen konnte, dass ich normalerweise so Düsteres gar nicht gerne lese und auch wenn wir zwischendurch (besonders zu Beginn) leichte Schwierigkeiten miteinander hatten, hat dieses Buch mich wirklich bestens unterhalten können.


  18. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783785753514)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

     (15)
    Aktuelle Rezension von: soetom

    Ich mag Geschichten von Eschbach. Die bewegen sich immer irgendwo zwischen super und wow - zumindest für mich. Teufelsgold ist eine der weniger guten Geschichten - also "nur" großartig. ;-) Es ist eine gut zugängliche Story über Liebe, wahre Werte und Quantenphysik. Klingt absurd, funktioniert aber gut. Dazu ist das Hörbuch unterhaltsam und spannend gelesen. Lohnt sich!

  19. Cover des Buches Assassin's Creed - Der geheime Kreuzzug (ISBN: 9783833224362)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Der geheime Kreuzzug

     (26)
    Aktuelle Rezension von: GeorgundAndreasFramke

    Der Fantasyroman erzählt im Wesentlichen die Geschichte des Action-Adventure-Videospiels Assassin’s Creed nach. Man folgt dem Meisterassassinen Altaïr Ibn-LaʼAhad während des Drittes Kreuzzugs. Seine Aufgabe ist es verschiedene Ziele auszuschalten, um an den Großmeister des Templerordens Robert de Sablé zu kommen. Eine abenteuerliche actionreiche Reise, die Geschichte erzählt die gesamte Lebensgeschichte von Altaïr und geht damit über das Spiel hinaus.

    Wer mit dem Videospiel Freude hatte, wird das Buch genauso freudig lesen. War das Storytelling im Spiel noch etwas unaufgeregt, wirkt es geschrieben deutlich emotionaler. Bowden geht auch tiefer in die Familiengeschichte ein und man erfährt mehr über den Charakter. Die Beweggründe sind dadurch besser zu verstehen. Wieder zieht einen das Buch zurück ins Gefühl des Spiels.

  20. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783423211109)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

     (344)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Bei den ersten 50 Seiten hätte ich fast aufgegeben. Ecos langatmige Satzgebilde mit noch langatmiger Einführung, aber dann überschlugen sich die Ereignisse, dass ich mit dem Lesen nicht nachgekommen bin. Und dann wieder langatmige Passage. So ging es das ganze Buch durch. 

    Gut, das ist man von Eco gewohnt - der Autor will  beweisen, wie akribisch er recherchiert hat - bei dieser Geschichte war es aber extrem. 

    Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, Ecos Stil mag man, oder eben nicht. Ich gehöre halt zu erster Gruppe. 

  21. Cover des Buches Babylons Vermächtnis (ISBN: B09CHB7RX2)
    Joe Black

    Babylons Vermächtnis

     (11)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab

    Der Roman ist auf jeden Fall gut recherchiert. Komplexe und schwierige Themen werden nebenbei vermittelt.
    Der Roman hat viele Fassaden, was mir persönlich gefällt. Der Autor baut ständig die Spannung auf und hält sie bis zum Ende. Handlungsstränge werden ineinander verwoben und am Ende des Romans werden sie zusammengeführt. Man fiebert die ganze Zeit mit Ilana, die von einem Unglück ins nächste stolpert. Bei ihrer Flucht wird geschildert, wie die Gotteskrieger Teile des Nahen Osten in Lichtgeschwindigkeit erobert haben, was mich an die heutigen Ereignisse in Afghanistan erinnert hat. Am Ende des Buches wird sogar eine der größten Fragen der Menschheit beantwortet.

  22. Cover des Buches Dogma (ISBN: 9783499256387)
    Raymond Khoury

    Dogma

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Gise
    Reilly und Tess sind erneut dem Rätsel der Templer auf den Spuren und geraten dabei auch diesmal in größte Gefahr. „Dogma“ knüpft an die Geschichte in „Scriptum“ an und schickt seine zwei Protagonisten in ein weiteres nervenzerfetzendes Abenteuer. Der Plot ist dabei geschickt auf zwei Zeitebenen angelegt: So wie Tess und Reilly den Templern auf die Spur kommen, lüftet sich auch die Geschichte um den Tempelritter Conrad und seine Begleiter.

    Mit seinen 556 Seiten ist das Buch ein ganz schöner Wälzer. Ich habe ziemlich mitgefiebert bei der Jagd auf den Gegenspieler der beiden, allerdings hätte man die Geschichte auch gut straffen können, manche Wendung war mir einfach zu viel. Mit meinem vierjährigen Knirps hatte ich immer wieder Diskussionen darum, ob und warum er etwas machen soll, und wir drehten manche Ehrenrunde, bis endlich was passierte – das kann ich in einem Schmöker nicht auch noch gebrauchen… Was mir auch nicht so besonders gefiel, ist der Action-Schwerpunkt in diesem Buch, ich hätte mir mehr historischen Hintergrund erwartet. Aber das ist reine Geschmackssache, und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

    Obwohl das Buch die Fortsetzung von „Scriptum“ ist, kann man es auch gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Wem diese Action-Geschichts-Thriller jedoch gefallen, wird sicher mit Freuden beide Bände lesen wollen. 
  23. Cover des Buches Assassin's Creed - Black Flag (ISBN: 9783833227004)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Black Flag

     (17)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Zu meinem Bedauern muss ich leider sagen, dass das Buch mich enttäuscht hat. Ich habe Assassin's Creed - Black Flag nie selbst gespielt, ich kenne es aber vom "Angucken", und natürlich war mir klar, dass man die Szenen 1:1 zu den Cut Scenes vom Spiel mitlesen kann, allerdings hat mir die Umsetzung und der Schreibstil nicht sonderlich gefallen.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Szenen einfach aneinander gereiht waren. Das ganze Buch hat sich wie eine Berichterstattung oder wie ein langer Brief an seine Tochter gelesen, was ja letztendlich auch so war.

    Es hat mir irgendwie an Emotionen gefehlt. Natürlich haben sich viele Kampfszenen gehäuft, weil das Spiel ja auch wesentlich daraus besteht, aber diese wurden vor allem am Ende hin ziemlich gestaucht. Oft kamen dann Sätze wie "Um es kurz zu halten" o.ä., und anschließend wurden nur der Reihe nach Leute getötet, ohne jedoch eine emotionale Ebene in der Erzählung abzudecken.

    Mir kam es oft so vor, als würde man krampfhaft versuchen, ein gesamtes Spiel mit 60 bis 80 Spielstunden, auf 400 Seiten zu quetschen und dabei die wesentlichen und interessanten Ereignisse zu kurz und die langweiligen zu lang zu halten. Manchmal wurde man mit Informationen über die Pirat*innen überhäuft, wenn Edward Kenway gerade nichts Besseres zu tun hatte, als im Kerker zu sitzen oder auf seinem Schiff zu stehen.

    Kurzum - so etwas hat einfach die Spannung genommen.

    Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe, ist, weil ich den Anfang und die Suche nach dem Observatorium interessant fand und auch das jeweilige Einbringen historischer Ereignisse und Figuren. Wahre Fans der Spielreihe werden vielleicht mehr Liebe für das Buch aufbringen können, mir hat einfach die Spannung gefehlt.

  24. Cover des Buches Baudolino (ISBN: 9783423195256)
    Umberto Eco

    Baudolino

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 640 Seiten

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. November 2003)

    ISBN-13 : 978-3423131384

    Originaltitel: Baudolino

    Übersetzung: Burkhart Kroeber

    Preis: 12,90 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ein Schelmenroman mit wenig Witz und noch weniger Spannung


    Inhalt:

    Baudolino wird im 12. Jahrhundert als armer Bauernsohn geboren und ist mit einer gehörigen Portion Bauernschläue, aber auch einer schnellen Auffassungsgabe gesegnet. Diesem Umstand verdankt er es, dass Kaiser Friedrich Barbarossa ihn als Dreizehnjährigen bei sich aufnimmt und ihn sogar adoptiert. Von nun an übt er großen Einfluss auf die Geschicke der Welt - zumindest in seinen Berichten, um nicht zu sagen, Lügenmärchen, die er dem Niketas während der Belagerung von Konstantinopel erzählt.


    Meine Meinung:

    Umberto Eco ist für mich einer der am meisten überschätzten Autoren. Zugegeben, „Der Name der Rose“ ist genial, aber danach kam einfach nichts mehr, was sich wirklich zu lesen lohnte.


    Der Anfang ist noch vielversprechend, doch bald beginnt sich alles zu wiederholen. Immer wieder Schlachten und Kämpfe, Belagerungen, Liebesbezeugungen und -spiele, Dispute mit Freunden und Feinden über die immer gleichen Themen. 


    Teilweise konnte ich ein klein wenig schmunzeln, aber auch nur zu Beginn, wo alles neu war und ich Baudolino erst kennenlernte. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich alles nur im Kreis dreht. Da ist kein Spannungsbogen, kein Highlight. Selbst die philosophischen Betrachtungen sind einfach nur ausufernd, langatmig und ohne jegliche neue Erkenntnisse.


    Fazit:

    Das war leider gar nicht meins. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich mit Eco durch bin.


    ★★☆☆☆


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