Bücher mit dem Tag "tennessee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tennessee" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Amy on the Summer Road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the Summer Road

     (596)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Als wäre es für Amy nicht schon schlimm genug den Tod ihres Vaters zu verarbeiten, beschließt ihre Mutter auch noch das sie umziehen. Amys Abendteuer beginnt, als Roger und sie beschließen, eine andere Route zu nehmen.


    Erster Satz:


    Ich saß auf der Eingangstreppe unseres Hauses und sah zu, wie der beigefarbene Subaru Kombi zu schnell in unsere Sackgasse gefahren kam. 


    Meine Meinung:


    Da es wirklich schon sehr lange her ist, seitdem ich mir das Buch gekauft habe, war ich umso gespannter darauf wie es mich überzeugen wird, und ich muss sagen das Buch hat mir dann doch wieder gezeigt, dass ich vielleicht langsam doch etwas zu alt werde für so eine Art von Bücher.


    Jetzt kommen wir aber wie immer als erstes zum Cover:)

    Ich finde es auf jedenfall wirklich sehr ansprechend und dadurch hätte ich es auch jederzeit wieder in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, da es auch was zeitloses an sich hat.


    Der Schreibstil der Autorin war auch sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin.


    Amy ist hier unsere Protagonistin in dem Buch und sie war mir auch sehr sympathisch, wie auch Roger den man dann im Verlauf des Buches kennen lernt.


    Die Mutter von Amy, ist dagegen sehr grau, man bekommt nur mit wie sie drauf sein mag, wenn sie mit Amy telefoniert was ich wirklich sehr schade finde.


    Etwas merkwürdig dagegen finde ich die Tatsache, dass die Mutter Amy einfach mal eine alleine in ihrem alten Zuhause lässt, obwohl da ständig ein Makler ein und aus geht, zusammen mit fremden Leute die sich das Haus anschauen.

    Und dann soll die Tochter nachkommen und gefahren wird sie von einem Jungen, denn sie nicht mal kennt. In meinen Augen ist, dass dann doch etwas sehr weit hergeholt und ich hätte es besser gefunden, wenn die Autorin hier wenigsten jemanden genommen hätte, den Amy kennen würde.


    Während der Autofahrt lernen die Beiden sich besser kennen und als Leser findet man dann heraus was mit dem Vater von Amy passiert ist und warum Roger zusammen mit Amy unbedingt den Road Trip machen wollte. 


    Natürlich, wird der Road Trip von ihnen einfach mal umgeplant und sie sehen sich gemeinsam Ort an wo einer schonmal von beiden war oder wo einer schon immer mal hin wollte. 


    Alles in einem war es eine nette Story, die so vor sich hingeplätschert ist und mir persönlich hat einfach das Gewisse extra gefehlt oder ich hab einfach zuviel erwartet.

    Ich habe schonmal ein Buch von Morgan Matson gelesen und es hatte mich damals begeistert, aber da war ich dann doch einfach mal 10 Jahre jünger und deshalb würde es mich umso mehr interessieren, ob mich das Buch so wie damals fesseln würde.


  2. Cover des Buches Wenn ihr uns findet (ISBN: 9783453534346)
    Emily Murdoch

    Wenn ihr uns findet

     (142)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres
    Dieses Exemplar hier ist ein klassisches Beispiel für die Sparte an Büchern, die ich mir vor Jahren (!) zugelegt habe und unbedingt lesen wollte - schliesslich lobten es alle in den Himmel -, aber dann doch tatsächlich erst einige Zeit später wirklich dazukomme. Ich war neugierig und gespannt, war genau in der richtigen Stimmung für eine etwas aufregendere Geschichte und war erstmal angetan, vom lockeren und leichten Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten fliegen liess. Aber ich konnte von der ersten Seite an keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren und überhaupt dem ganzen Buch feststellen.

    "Die besten Sachen auf der Welt gibt's fast für umsonst, sagt Mama immer.Wie zum Beispiel das gleissende Morgenlicht, das wie Diamanten über die Wasseroberfächeunseres Flüsschens tanzt. Oder der Fluss selbst, der den ganzen Tag lang Musik vor sichhin brabbelt, so wie Nessa als Baby. Glück is' umsonst, sagt Mama."


    Dabei sind einige der Ideen sehr gut umgesetzt und die Ausarbeitung der Charaktere auch sehr feinsinnig. So ist Carey sehr schlau, aber doch auch immer wieder wahnsinnig naiv und leichtgläubig. Was vielleicht einfach mit der fehlenden Erfahrung zusammenhängt. Aber diese beiden Polen wurden immer wieder ausgehoben und in die Extreme verfrachtet, etwas, was ich nicht leiden kann, weil das nicht wirklich real ist. Die Mischung sehr kluger und doch auch naiver Denkensweise gibt es oft, aber die Trennlinie ist oft nur sehr fein sichtbar. Hier gab es einige Stellen, an der ich das Buch stirnrunzelnd zur Seite gelegt habe, da ich einfach nicht damit zurecht kam, wie Careys Handlungen oder Äusserungen, unabhängig vom tatsächlichen Inhalt, beschrieben wurden.
    "Es stimmt: Wir hatten  nicht viel. Kein schickes Haus, teure Kleider oderSachen zum Angeben. Aber ich hab immer darauf geachtet, dass wir sauber sind.
    Sauber bedeutet frei."


    Irgendwie fehlte mir der Geschichte einfach an Substanz und Details. Das grosse Vorher (leben im Wald) sowie das grössere Nachher (in der zivilisierten Gesellschaft und den völlig fremden Sitten und Gegenständen) wurden ziemlich reduziert, es wurde einiges ausgelassen. Und vieles wurde beschönigt. Versteht mich nicht falsch, es geschahen schreckliche Dinge in der Vergangenheit der zwei Mädchen, jedoch waren mir diese Dinge zu sehr auf die Spitze getrieben. Es war dann immer ein Schlag. So fehlte der Geschichte einfach an Substanz. Das sind für mich diese Momente, in denen etwas nicht schwarz oder weiss ist, die feinfühligen und dadurch viel emotionaleren Momente. Es wurde mir in diesem Buch zu selten differenziert. So war die Beziehung der Schwestern einfach unglaublich eng, aber etwaige Abweichungen oder Sonderheiten mangelten Stark, was der Geschichte wieder an Authentizität und auch Fluss raubte. 
    "Vermutlich kann man zwar das Mädchen aus dem Wald holen,aber nicht den Wald aus dem Mädchen."
    Das ich das Buch als nicht wirklich gut empfand, hat wohl einige Gründe seitens des Buches, aber auch ich ging nicht unvoreingenommen daran ran. So hatte ich aufgrund all dieser positiven Meinungen sehr hohe Erwartungen. Und ich hatte kurz zuvor Room gesehen, bei diesem das Setting ganz anders war, die Geschichte aber eine ähnliche. Da wurden keine Details ausgelassen und alles war wahnsinnig vielschichtig und hatte so viel mehr Dimension. Natürlich war dies ein Film und es hat vielleicht auch mit dem Alters- und Geschlechterunterschied zu tun, aber es machte mich regelrecht wütend, als Careys neuen Leben fast schon beschränkt wurde auf Glitzerjeans, Dates und Partys. Das finde ich auch woanders, wenn ich Ablenkung brauch. Und tiefgründig ist dieser Roman meiner Meinung nach, bis auf die paar schönen Textstellen, die ich euch rausgesucht habe, halt einfach nicht.

    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2016/04/wenn-ihr-uns-findet.html
  3. Cover des Buches Und wenn sie tanzt (ISBN: 9783734103438)
    Susan Elizabeth Phillips

    Und wenn sie tanzt

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Nachdem das Leben ihr übel mitgespielt hat, lässt Tess alles hinter sich und begibt sich nach Runaway Mountain, um sich dort ihrem Kummer hinzugeben. Doch es dauert nicht lange, bis sie sich mit allen möglichen Herausforderungen konfrontiert sieht, darunter auch dem Street-Art-Künstler Ian North, der ebenfalls die Einsamkeit gesucht hat.


    Ich fand das Buch süß und gemütlich zum Lesen. Es war nicht übermäßig spannend oder mitreißend; bis auf ein zwei kleine Ausnahmen konnte ich mir von Anfang an denken, wie die Geschichte ausgehen wird und dabei hab ich auch richtig gelegen. Nichtsdestotrotz ist es eine ideale Geschichte, wenn man mal abschalten will.

    Mir hat es gefallen, wie man Tess dabei beobachten konnte, wie sie sich langsam aus ihrem Kummer rausgekämpft hat, wenn auch manchmal unfreiwillig und wie sie angefangen hat, sich für die Menschen in ihrem Umfeld einzusetzen, unabhängig davon, wie die Reaktionen darauf ausfallen.

    Und auch Ian war ein interessanter Charakter, der einen hin und wieder in den Wahnsinn getrieben hat. Ich fand, der Versuch ihn kühl, distanziert und egoistisch wirken zu lassen, ist ein wenig schief gegangen; oft war er einfach nur nervig, weil man sich gedacht hat "Was genau willst du jetzt erreichen?" Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass er es ja auch nicht leicht hatte und zumindest was seine Schaffenskrise angeht, hat man wirklich sehr stark mit ihm mitfühlen können.


    Was die Entwicklung und des Ausgang des Buches angeht... Wie gesagt, meiner Meinung nach sehr vorhersehbar, aber das ist in Ordnung.

    Insgesamt trotzdem ein schönes Buch für nebenbei.

  4. Cover des Buches Hex Hall - Dämonenbann (ISBN: 9783802582417)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Dämonenbann

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Der letzte Band war mega spannend und ein toller Abschluss.
    Am Ende habe ich das Buch mit einem lächeln beendet und war froh die Reihe gelesen zu haben.
    Eine tolle Fantasie Reihe, die sich lohnt zu lesen. :) 

  5. Cover des Buches Herz im Aus (ISBN: 9783570309292)
    Miranda Kenneally

    Herz im Aus

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    „Herz im Aus“ gehört zu den Büchern, die ich bereits sehr häufig auf englischsprachigen Blogs entdeckt habe und dementsprechend neugierig wurde, als das Buch auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Da ich mich nicht unbedingt für American Football interessiere, war ich zunächst etwas skeptisch, allerdings waren diese sehr schnell verflogen und somit konnte ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen, denn nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sie mir gut gefallen.

    Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, dazu werden die Footballbegriffe gut beschrieben, sodass auch Laien hierbei einen guten Einblick in den Sport erhalten und die nötigsten Regeln begreifen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, die Dialoge manchmal etwas ruppig, aber dennoch oftmals humorvoll und nie langweilig. Der einzige Kritikpunkt ist jedoch, dass vieles sich immer wiederholt. So wird mindestens alle zwanzig Seiten noch einmal erwähnt, dass Jordan 1,83 m groß ist und deswegen besonders darauf achten muss, dass ein Mann unbedingt größer ist.

    Ich muss jedoch auch zugeben, dass ich mit Jordan zunächst ein paar Probleme hatte, denn ich wurde auf den ersten hundert Seiten mit ihr so gar nicht warm. Schuld daran ist ihr Verhalten, denn obwohl sie immer sagt, dass sie genau weiß, was sie möchte und ihre Träume verfolgt, wird auch schnell klar, dass sie im Prinzip gar nicht weiß, wer sie ist. Auf der einen Seite wünscht sie sich weiblicher zu sein, auch mal schönere Sachen als lediglich Jogginghosen und weite Shirts zu tragen, gleichzeitig hat sie jedoch auch Angst, dass sie dadurch den Respekt von ihrem Footballteam und den Cheerleadern verlieren könnte, was natürlich totaler Quatsch ist. Als eine der besten Footballspielerinnen der USA setzt sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Team unter Druck, sodass Jordan nur selten tatsächlich entspannen kann. Gleichzeitig ist sie von ihrem Vater enttäuscht, der in der NFL als Profi spielt und ihren Bruder bei jedem Spiel begleitet, Jordan jedoch nie bei einem ihrer Spiele besucht. Dadurch wirkt sie noch mehr gestresst und gleichzeitig auch fast schon zu ehrgeizig. Je mehr sie sich jedoch ihrem Tagebuch öffnet und man mehr über ihre Gefühle erfährt, umso mehr konnte ich sie dann doch ins Herz schließen.

    Ihre Mannschaftskollegen, u.a. J.J., Carter und Sam habe ich dagegen von Anfang an sehr gemocht. Ich muss zwar zugeben, dass sie voller Klischees stecken, allerdings hat mich dies kaum gestört, da sie trotz des Image eines typischen Footballers auf der Highschool dennoch sympathisch und herzlich wirkten. Besonders ihr Umgang mit Jordan fand ich sehr gelungen. Man merkt zwar, dass eine gewisse ruppige Gangart durchaus vorhanden ist, allerdings spürt man auch, dass sie Jordan als ihren Captain akzeptieren und vor allem auch als beste Freundin lieben und wie eine Schwester behandeln. Mit Ty konnte ich dagegen nur wenig anfangen, da er mir oft zu berechnend und impulsiv erschien. Er ist zwar der typische Sunnyboy, der die Herzen der Mädchen im Sturm erobert, allerdings war er mir in vielerlei Hinsicht zu flach.

    Die Liebesgeschichte, die man in „Herz im Aus“ erleben darf, steckt ebenfalls voller Klischees, wirkt aber alles andere als romantisch, was ich sehr gut fand, denn Romantik hätte zu Jordan auch gar nicht gepasst. Dennoch hat mich das ewige Hin und Her mit der Zeit ein wenig genervt, denn es wurde alles viel zu kompliziert dargestellt und dieses Teeniedrama hat wiederum so gar nicht zu den Figuren gepasst.

    Das Cover ist toll und passt sehr gut zur Geschichte, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir wirklich schwer fällt, mir Jordan in solchen Shorts vorzustellen, da sie laut dem Buch nicht der Typ für solche Hosen ist. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich auf die Geschichte direkt neugierig gemacht.

    „Herz im Aus“ ist im Großen und Ganzen eine gut ausgearbeitete Geschichte rund um die Themen Freundschaft, die erste große Liebe und die Frage, wo man im Leben tatsächlich steht, bzw. stehen möchte. Wer sich dazu noch für American Football interessiert, wird an diesem Buch seine wahre Freude haben. Empfehlenswert!

  6. Cover des Buches Wer sein Herz riskiert (ISBN: 9783868277074)
    Tamera Alexander

    Wer sein Herz riskiert

     (17)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Nashville, Tennessee 1871. Die junge Alexandra, Tochter aus wohlhabendem Elternhaus, hat ihren Verlobten David bei einem tragischen Eisenbahnunglück verloren. David war Lehrer und hat ehemalige Sklaven unterrichtet, genau das möchte auch Alexandra. So bewirbt sie sich an der Fisk-Universität, einer Schule für Schwarze. Alexandras Vater ist strikt dagegen, das geht so weit, dass er seine eigene Tochter vor die Türe setzt. Doch Alexandra hält an ihrem Vorhaben fest – und erfährt Unterstützung von Sylas Rutledge, einem Eisenbahnbesitzer aus Colorado….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Tamera Alexander ist immer ein Garant für spannende und berührende Geschichten mit christlichem Aspekt. So auch hier – auf Basis einer wahren Begebenheit spinnt sie eine Romanhandlung, die den Leser buchstäblich an die Seiten fesselt.

    Schauplatz der Geschichte sind die amerikanischen Südstaaten nach dem Ende des Bürgerkriegs. Die schwarzen Sklaven sind nun frei und haben mit der Fisk-Missionsschule die Möglichkeit, sich Bildung anzueignen. Lesen und Schreiben zu können macht frei – so sind Alexandras Klassen gefüllt von fleißigen Schülern.

    Alexandra selbst ist eine toughe junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht dem Zwang ihres Vaters unterordnen will. Die arrangierte Ehe mit einem reichen aber viel älteren Mann lehnt sie ab und stellt ihr Wissen in den Dienst der Allgemeinheit. Der Roman macht an vielen Stellen deutlich, dass auch nach dem Krieg die Schwarzen als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden: sie dürfen nicht in denselben Eisenbahnabteilen reisen, Lehrerin in einer Freigelassenen-Schule zu sein ist ein gesellschaftlicher Makel. Ja sogar Hotels verweigern farbigen Besuchern eine Übernachtung.

    Sylas Rutledge hingegen ist ein Mann aus Colorado. Er kommt aus dem (wilden) Westen, kennt sich nicht ganz so mit Etikette aus aber hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Viele gesellschaftliche Zwänge stellen sich ihm gar nicht und so erfährt Alexandra trotz der Vergangenheit, die zwischen den beiden steht, seine Hilfe.

    Die Fisk-Universität und ihren Chor „Jubilee Singers“ hat es wirklich gegeben – auch die Plantage Belle Meade. Schon allein das Wissen hiervon macht die Kulisse des Romans plastisch und spannend. Die handelnden Personen sind detailreich angelegt, es ist, als wäre man als Leser selbst mit dabei.

    Der christliche Aspekt ist angenehm und maßvoll in die Geschichte eingearbeitet und bringt den Leser immer wieder dazu, nachzudenken und innezuhalten.

    Alles in allem eine absolute Leseempfehlung mit liebevoll gezeichneten Charakteren vor geschichtlichem Hintergrund. Volle Punktzahl!

  7. Cover des Buches Tennessee Storys: Zum Anbeißen süß (ISBN: 9781508520955)
    Emma C. Moore

    Tennessee Storys: Zum Anbeißen süß

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Verliebt in den besten Freund aus der Kindheit, so geht es Annie. Selbst sieben Jahre nach ihrem letzten Treffen sind Annies Gefühle für Lewis noch vorhanden und nur weil ihre Mutter sie Nachhause beordert um an seiner Hochzeit teilzunehmen, riskiert Annie Lewis wiederzusehen. 

    Wer etwas leichtes zum zwischendurch lesen braucht, ist hier genau richtig.

  8. Cover des Buches Der Hochzeitsladen (ISBN: 9783775157728)
    Rachel Hauck

    Der Hochzeitsladen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Cora Scott führt in den 1930er Jahren in Heart’s Bend einen erfolgreichen Brautmodenladen. Sie verhilft den Frauen, das perfekte Hochzeitskleid für den schönsten Tag in ihrem Leben zu finden, auch wenn sie nicht so viel Geld haben. Mehr als achtzig Jahre später kehrt Haley Morgan in ihre Heimatstadt zurück und will den seit vielen Jahren leerstehenden Hochzeitsladen wiedereröffnen. Sie fühlt sich mit Cora und ihrer Geschichte verbunden. Aber was kann aus dem Traum aus Kindheitstagen werden?

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem Hochzeitskleid im Schaufenster – romantisch, ein bisschen Vintage… schön!

    Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits bei Cora Scott ab 1930, andererseits bei Haley Morgan über achtzig Jahre später. Die Wechsel sind klar vermerkt.
    Cora liebt ihre Arbeit, da es immer wieder berührend ist, die Bräute einzukleiden und ihre aufgeregten Begleitungen zu beobachten. Coras Herz ist vergeben, und zwar an Rufus St. Claire, den Flussschiffer, der nur alle paar Wochen oder Monate ihre Kleinstadt anläuft. Er hat ihr die Hochzeit versprochen, will aber vorher genügend sparen, um ihr ein angenehmes Leben ermöglichen zu können. Die Mutter von Cora betrachtet diese Beziehung mit Sorge, denn die Zeit vergeht, und Cora ist immer noch unverheiratet. Es gibt einen Verehrer in Heart’s Bend, der auf seine Chance bei Cora hofft, aber sie hat keine Augen für ihn.
    Haley hat viele Jahre als Captain bei der Luftwaffe gearbeitet. Als ihre Beziehung in einer bitteren Enttäuschung endet und ihre beste Freundin Tammy verstirbt, kommt sie zurück in ihre Heimatstadt. Sie will für sich einen neuen Platz im Leben finden. Als Kinder haben sie sich versprochen, den alten Hochzeitsladen wiederzueröffnen. Cole Danner, der frühere Verlobte von Tammy, ist Bauunternehmer und will sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Doch ihr Plan ist gewagt: kein Geld, keine Erfahrung als Unternehmerin oder im Hochzeitsbusiness… und nicht alle in der Stadtverwaltung, der das Gebäude gehört, finden ihre Idee unterstützenswert.

    „Veränderungen erfordern Mut.“

    Dies war mein erstes Buch von Rachel Hauck, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Mir hat das Buch jedoch sehr gut gefallen – je mehr ich las, desto mehr haben mich die beiden Geschichten gepackt. Beide fand ich sehr berührend. Die Autorin hat bei mir innere Bilder entstehen lassen, so dass ich wie in einem Kinofilm mit dabei war. Fazit: Ein sehr schönes Buch über die Liebe, Hoffnung, den Glauben an Gott und sein Wirken. Von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich über weitere Bücher der Autorin.
  9. Cover des Buches Ein Kind Gottes (ISBN: 9783499267994)
    Cormac McCarthy

    Ein Kind Gottes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Auf dem Buchumschlag wird damit beworben, dass McCarthy mit einer unfehlbar schönen und genauen Sprache erzählt. Vielleicht ist seine Sprache Genau, das kann ich nicht wirklich einschätzen, aber Schön ist sie eindeutig nicht.

    Der Protagonist ist ein Mann, den man von Anfang an hassen muss. Ungebildet, ein Nichtsnutz, ein Mörder, ein Vergewaltiger, ein Nekrophil, der jeden um sich herum schadet. Sein einziger Sinn besteht darin, bloß einen Tag nach dem anderen zu überstehen und hin und wieder eine Leiche zu ficken. Was noch am Anfang interessant und spannend ist, wird im späteren Verlauf banal und langweilig.

    Er ist ekelhaft und doch bin ich ihm gefolgt. Dem Autor gelingt es sehr gut, die Umgebung zu beschreiben, sein Wesen zu zeichnen, eine Atmosphäre zu erschaffen und auch einen guten Spannungsbogen. Aber jedes neue Kapitel hat alles umgeworfen. Oft fühlte es sich oft so an, als lägen zwischen einem Kapitel und dem anderen Jahrhunderte.

    Hin und wieder wurde die Perspektive gewechselt und ein Ich-Erzähler hat über den Protagonisten gesprochen. Irgendwie war ich überzeugt, dass dieser Ich-Erzähler irgendwann mit dem Protagonisten aufeinandertreffen würde, aber das passiert nicht, sondern seine Rolle beschränkt sich auf drei Kapitel, ehe er verschwindet. Das fand ich sehr schlecht.

    Ich habe alles gelesen, weil der Stil einfach zu folgen war. An die fehlenden Anführungszeichen gewöhnt man sich schnell. Es liest sich problemlos, aber es ist kein Buch, das ich noch einmal lesen würde. Oder empfehlen kann. Es kam mir so sinnlos vor. Ich habe das Leben eines ekelhaften Mannes gefolgt und daraus nichts gelernt, was ich schon vorher nicht wusste.

  10. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: B00DL7ITWU)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Leichenblässe" war ein Reread für mich, nur dass ich diesmal zum Hörbuch gegriffen habe.

    Vor kurzem habe ich schon "Die Chemie des Todes" zum zweiten Mal gelesen/gehört und war damals eher nicht so begeistert. Mit "Leichenblässe" ging es mir leider genauso. Die Story ist einfach nichts Besonderes und leider auch sehr ähnlich wie die in "Die Chemie des Todes". Wie Simon Beckett damals so einen immensen Erfolg mit seinen Krimis haben konnte, ist mir schleierhaft. Vielleicht liegt es daran, dass man mittlerweile ziemlich übersättigt ist, was Krimis angeht und einfach schon alles kennt. 2013, als dieses Buch auf den Markt kam, mag das noch nicht so gewesen sein.
    Aber um nicht alles schlecht zu reden: Das Buch lässt sich leicht lesen, es gibt einige ganz interessante Charaktere (wenn auch kaum Frauen und wenn dann dienen diese als Objekt der Begierde für irgendeinen Kerl), und man verschwedet sicherlich keine Lebenszeit damit, trotzdem ist es halt einfach Durchschnittsware und mit einigen der raffiniert konstruktierten Krimis der Jetztzeit nicht mehr zu vergleichen.

    Der Sprecher macht seine Sache übrigens wirklich super. An seiner Sprechweise gibt es nichts auszusetzen.

  11. Cover des Buches The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017 (ISBN: 9780708898406)
    Colson Whitehead

    The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017

     (32)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    „She had never learned history proper, but sometimes one’s eyes are teacher enough.” (P281)

    THE UNDERGROUND RAILROAD – is a well-kept secret in a dark world. When Cora and Caesar run away from a cotton plantation in Georgia, they hope to find freedom, but Ridgeway, the slave catcher, is never far. He traces them down, and so they have to run again and again to escape their white horror that follows them more determined than a nightmare could. A remarkably timeless and powerful read that is as beautiful as it is brutal. 

  12. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.541)
    Aktuelle Rezension von: Robin_Neuner

    Der dritte Teil der David-Hunter-Reihe (1. Chemie des Todes; 2. Kalte Asche)  ist wieder einmal spannend und handwerklich gut geschrieben. Dennoch rate ich davon ab, alle Teile hintereinander zu lesen. Es drohen Ermüdungserscheinungen, da die Handlungen, wer will es dem Autor verübeln, immer dem gleichen Muster folgen. 

    David Hunter begibt sich wieder einmal zu einem Tatort. Genauer gesagt zur Body Farm, wo die Verwesung von Leichen untersucht wird. Die Handlung ist etappenweise von verschiedenen Ereignissen geprägt, wobei erstmals eine ehrliche Sympathie bzw. Antipathie mit den Charakteren bei mir nicht aufkommen will. Eventuell liegt es an dem klischeehaften Verhalten der Personen. Nichtsdestotrotz wollte ich wissen, wer denn nun hinter diesen genial geplanten Verbrechen steckt. 

    Die 4 Sterne gibt es für das überraschende Ende, was zu überzeugen weiß. Dennoch drängt sich der Eindruck auf, dass die Reihe von Buch zu Buch etwas schwächer wird. Im Gegensatz zu einem Sebastian Fitzek, der immer wieder etwas neues versucht, wird jedes Mal ein ähnliches Szenario aufgebaut und durchgespielt. 

    Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die Fan von der David-Hunter-Reihe sind und wissen wollen, wie die Geschichte des Protagonisten weiter verläuft.

  13. Cover des Buches Mein Herz in deinen Händen (ISBN: 9783404179084)
    Corinne Michaels

    Mein Herz in deinen Händen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sera2007

    Meine Meinung:

    Auf diese Reihe bin ich eigentlich nur durch den Klappentext von Band 2 gekommen. Denn dadurch, dass dieser mir so gut gefallen hat und ich das Buch direkt gekauft habe, bin ich auch auf Band 1 u. 3 aufmerksam geworden.
    Da ich am liebsten Reihen wirklich von Band 1 an in der richtigen Reihenfolge lese, habe ich gewartet bis ich diesen Band (also Band 1) auch hatte.

    Dieses Buch habe ich dann direkt mit Band 2 zusammen gekauft. Für mich war das wichtig, dass ich erst diesen Band lese und dann meinen favorisierten Band 2. Deshalb habe ich es sofort gelesen.

    Die Geschichte beginnt schon echt schrecklich. Ich habe direkt am Anfang so viele Tränen verdrückt, dass ich erstmal abbrechen musste um überhaupt wieder was zu sehen und weiter lesen zu können.

    Die Geschichte ist eine absolute Gefühlsexplosion und ich hatte immer wieder ein paar emotionale Ausbrüche. Allerdings muss man wirklich sagen, dass das schlimmste direkt am Anfang passiert. Sowas wünscht man einfach wirklich niemanden und schon gar nicht Kindern.

    Die Protas muss man lieben. Da führt kein weg dran vorbei. Vor allem Presley bewundere ich. Sie ist die stärkste Person, die man sich vorstellen kann und das mein ich nicht körperlich. Sie hat so einen starken Selbsterhaltungstrieb und ist perfekt für ihre Kinder.

    Mein Fazit:

    Die Geschichte muss man einfach lieben. Auch wenn man am Anfang vielleicht, wie ich, einfach nur sich unter die Decke verkriechen möchte und nur heulen will, will man auch wissen, ob Presley alles "überlebt". Für mich eine der emotionalsten Geschichten, die ich seit langem gelesen habe. Ich liebe sie einfach und ich denke ihr werdet sie auch lieben. Vor allem ist es wirklich wichtig diese Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn so lernt man die Protas aus Band 2 bereits kennen und nimmt nichts vorweg.

  14. Cover des Buches Kalte Angst (ISBN: 9783868006261)
    Kay Hooper

    Kalte Angst

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Nady
    Klappentext: Ein abgelegenes Hotel in Tennessee: FBI-Agent Quentin Hayes wird unerwartet mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, als man ihn zur Aufklärung einer Serie mysteriöser Entführungen ruft – denn vor zwanzig Jahren wurde an diesem Ort eine Freundin aus Kindertagen ermordet. Unterstützung findet Hayes bei Diana Brisco, ebenfalls Gast im Hotel, die immer wieder von unheimlichen Albräumen heimgesucht wird. Bald schon zeigt sich, dass zwischen ihren Träumen und den Verbrechen möglicherweise ein Zusammenhang besteht. Und nicht nur das, auch der ungeklärte Mordfall von einst erscheint plötzlich in ganz neuem Licht… Rezension: FBI-Agent Quentin Hayes gehört zu einer Einheit, die sich mit Übernatürlichem beschäftigt. Als kleiner Junge war er Gast in dem einsam gelegenen Hotel „Der Lodge“, als ein kleines Mädchen, mit welchem er sich damals angefreundet hatte, verschwand. Sein ganzes Leben lang ließ ihn das nicht los und als Erwachsener recherchierte er weiter über diesen Fall. Trotz seiner paranormalen Fähigkeiten, fand er nie heraus, was damals wirklich mit Missy geschah. Als dann noch weitere Kinder und auch Erwachsene in dem Hotel auf mysteriöse Weise verschwinden, ist sein Interesse geweckt. Die Fälle konnten nie aufgeklärt werden.  In unregelmäßige Abständen zieht es ihn  immer wieder in das Hotel zurück. Dieses Mal begegnet er hier Diana Brisco, die angeblich eine psychische Erkrankung habe. Doch Quentin entdeckt schnell, dass Diana nicht krank ist, sondern ebenfalls paranormale Fähigkeiten besitzt. Sie leidet unter Alpträume und hört immer wieder Stimmen in ihrem Kopf. Oder sie sieht Personen, die gar nicht anwesend sind.  Mehr als ihr halbes Leben wurde sie daher mit Psychopharmaka behandelt, weil keiner auf den waren Grund kam. Quentin versucht Diana behutsam auf ihre wahren Fähigkeiten hinzuweisen, den seit sie in dem Hotel ist, sieht sie und spricht mit Kindern, die gar nicht da sind und es handelt sich um die Kinder, die vor vielen Jahren verschwanden. Diana hat Angst und kann einfach nicht akzeptieren, dass sie nicht krank ist, sondern dass sie ein Medium ist und die Kinder nur ihre Hilfe wollen. Werden die Beiden je erfahren, wer hinter dem Verschwinden der Kinder steckt und was ihnen wirklich widerfahren ist? Meine Meinung: Eins super spannender mysteriöser Thriller. Spannend und teilweise bekam ich echt Gänzehaut.  Immer wieder reist Diana in die „graue Zone“, dorthin wo die Toten bleiben, wenn sie auf der Erde noch etwas zu erledigen haben, oder einfach nicht gehen wollen. Ich war sehr gefesselt von dem Roman und kann ihn jedem, der sich für paranomale Aktivitäten interessiert, empfehlen.
  15. Cover des Buches Tausend Monde (ISBN: 9783958297753)
    Sebastian Barry

    Tausend Monde

     (9)
    Aktuelle Rezension von: nonostar

    "Tausend Monde" knüpft an das Buch "Tage ohne Ende" an, in dem wir die beiden Unionssoldaten Thomas McNulty und John Cole kennen lernen. Die beiden werden ein Paar und adoptieren irgendwann ein Lakota-Mädchen. Dieses Mädchen, genannt Winona, erzählt nun ihre Geschichte. Ein geschichte von der ersten Liebe und Freundschaft, vielleicht von einer Vergewaltigung und einem Mord. Aber auch eine Geschichte davon, wie es ist als lakota-Mädchen aufzuwachsen, die Familie zu verlieren und wieder eine neue zu finden und davon, wie es ist, als Außenseiter und in ständiger Gefahr zu leben.

    "Tage ohne Ende" habe ich nach ca. der Hälfte abgebrochen. Ich kam mit dem abgehackten Schreibstil und der verwirrenden Handlung und Sprache nicht wirklich zurecht und auch die beiden schwulen Männer konnten nicht zu mir durchdringen. Dementsprechend niedrig waren meine Erwartungen an "Tausend Monde" und zu Beginn hatte ich auch ein eher schlechtes Gefühl. Doch dann hat sich Winona in mein Herz geschrieben/erzählt. Sie erzählt auf sehr einfühlsame Weise, wie sich das Leben für sie gestaltet, was sie fühlt und erlebt. Und auch ihre beiden Ersatzväter sowie die anderen Bewohner der Farm haben sich mir dadurch in einem ganz neuen Bild gezeigt. Plötzlich hatten sie Kontur und wurden mit Leben gefüllt, was ich in "Tage ohne Ende" so schmerzlich vermisst hatte.

    Winona ist nicht unbedingt die zuverlässigste Erzählerin, sie springt manchmal in der Zeit zurück, ein ander Mal greift sie voraus und vieles was geschehen ist, erinnert sie nicht mehr richtig. Dennoch hat mich das nie gestört. es offenbart Winonas Innerstes, das sich eben nicht so zuverlässig chronologisch darstellt. Winona selbst ist eine sehr faszinierende junge Frau. Sie ist intelligent, mutig und versucht ihren Weg zu gehen, egal welche Steine auf dem Weg liegen. Und davon gab es so einige in ihren erst 17 Jahren. Dennoch lässt sie sich nicht unterkriegen, sie steht zu sich selbst und entwickelt sich zu einer starken Frau.

    Mit "Tausend Monde" hat Sebastian Barry ein sehr ergreifendes und einfühlsames Buch über ein kleines Mädchen geschrieben, das zu einer mutigen jungen Frau heranwächst, die ihren Weg unbeirrbar verfolgt.

  16. Cover des Buches Die irischen Schwestern (ISBN: 9783963621871)
    Tamera Alexander

    Die irischen Schwestern

     (13)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Catriona und Nora O'Toole haben Irland verlassen um in Amerika ein  neues Leben zu beginnen.

    Sie wollen zu ihrem Bruder Ryan, doch es ist alles schwieriger als gedacht. Von Ryan haben sie schon Monatelange nichts mehr gehört und das Geld das er ihnen geschickt hatte stellt sich als Falschgeld heraus und so gerät Catriona ins Visier der Regierungsagenten.

    Catriona und Nora geraten in große Not, mittellos, heimatlos und allein in der Fremde.

    Sie finden Zuflucht auf der Carnton Plantage, doch dort arbeite Wade Cunnigham und Catriona hat das ungute Gefühl das er etwas vorgibt zu sein was er nicht ist.

    Zudem hat sie die undankbare Aufgabe sich um ihre sehr viel jüngere Schwester zu kümmern. Nora ist stur, wild und oft sehr vorlaut, das macht es Catriona alles nicht leicht.

    Doch sie ist geduldig, liebevoll, stark, stolz und mutig.

    Wade scheint ein gradliniger Mann zu sein. Er gibt sich freundlich und sympathisch, doch was steckt dahinter?

    Die Geschichte von Catriona ist in die Zeit nach dem Bürgerkrieg zwischen den Süd- und Nordstaaten Amerikas eingeordnet. Zu der Zeit war die Geldfälscherei ein blühendes Geschäft, die Freilassung der Sklaven noch nicht so lange her und Tamera Alexander hat alles gut ausgearbeitet, recherchiert, die Geschehnisse und Prägungen der damaligen Zeit wunderbar in diesen Roman verpackt.

    Sie hat Gefühle, Trauer und Schmerz toll beschrieben, bei einigen Szenen hatte ich das Gefühl mein Herz bricht.

    Sehr eindrücklich fand ich das sich ein Thema durch die Geschichte zog und das ist die Lüge.

    Es geht darum das wir einige Lügen glauben,  das sie uns prägen, beeinflussen, das wir sie als Wahrheit empfinden und sie teilweise über Generationen weitergegeben werden. Es geht darum das wir manchmal Lügen nutzen weil wir andere schützen wollen und doch macht nur die Wahrheit frei.

    "Die irischen Schwestern" zeigt uns wie ein Leben von Lüge beeinflusst werden kann, das unser Leben unvorhersehbar ist und das wir in jeder Not zu Gott kommen können. Wenn wir Gott mit aufrichtigem Herzen suchen und anrufen wird er sich zeigen und dann merken wir: nur weil ein Leben anders verläuft als geplant und gehofft kann es trotzdem wunderbar sein.

    Das habe ich aus diesem Buch lernen können und genau dafür mag ich es sehr.

  17. Cover des Buches Wenn die Schatten fallen (ISBN: 9783863652968)
    Hooper aus dem Amerikanischen von Susanne Aeckerle Kay

    Wenn die Schatten fallen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Er hat Spannung und ein wenig Herz-Schmerz mit gutem Ausgang. Ich finde es eine sagenghafte Idee, was das Team um Noah Bishop und Miranda Knight können. Denn wo gibt es denn Agenten, die mit Toten sprechen, die Gedanken lesen können und an Tatorten die Gefühle Ermordeter empfinden?

  18. Cover des Buches Pitch Black (ISBN: 9783802583339)
    Susan Crandall

    Pitch Black

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Die Autorin Susan Crandall scheint in den USA eine erfolgreiche Autorin zu sein. Ins Deutsche wurden allerdings wohl nur zwei ihrer Romantik Thriller übersetzt. Das kommt mir etwas schade vor, denn der hier vorliegende Roman Pitch Black hat mir gut gefallen.

    Hier geht es darum, dass die Journalistin Madison mit ihrem Adoptivsohn Ethan - einem früheren Ghettokind - in eine amerikanische Kleinstadt gezogen ist und dort von Vorurteilen der Einwohner überschwemmt wird. Als ein Mord geschieht, wird Ethan sofort als Hauptverdächtiger angesehen. Nur Sheriff Wyatt glaubt an Ethans Unschuld. Andere Verdächtige gibt es auch zur Genüge.

    Der Sheriff sitzt zwischen den Stühlen, denn er hat sich in Madison verliebt und ist eigentlich befangen. Seine Untersuchungen gehen eher in die Richtung, Ethan zu entlasten, als nach möglichen Motiven anderer Verdächtigen zu suchen. Das gibt dem Täter reichlich Gelegenheit für weitere Mordanschläge...

    Die Handlung ist komplex und fesselnd. Der sympathische Südstaaten Sheriff gibt dem Ganzen dazu noch ein gewisses charmantes Flair. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 4,5 Sterne.

  19. Cover des Buches Tennessee Storys: Zum Vernaschen zu schade (ISBN: 9781508552772)
    Emma C. Moore

    Tennessee Storys: Zum Vernaschen zu schade

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Amy kommt für einen Job nach Crossville und gerät an einen verpeilten Makler, der ihren Termin vergessen hat. Völlig durchnässt klingelt sie bei ihren neuen Nachbarn und diese nehmen sie freundlich auf, gewähren ihr Obdach. Doch Daniel bringt Amy völlig durcheinander, denn fremde Hilfe kann sie nur schwer annehmen. 

    Es war auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten und wir erfahren wie es um Annie und Lewis steht.

  20. Cover des Buches Blutnebel (ISBN: 9783442470785)
    Kylie Brant

    Blutnebel

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Der zweite Mindhunters Teil von Kylie Brant war wieder voller Brutalität. 

    In diesem Teil geht es um einen "Blutnebel". Ein Phänomen welches nicht so häufig vor kommt aber wenn für mächtig Ärger in Form von Toten Menschen sorgt. Die Gerüchte- und Sagenküche um diesen Nebel gehen durch die ganze Stadt und keiner weiß wirklich was es damit auf sich hat. 

    Tatsächlich hat mich das Ende des Buches dahingehend sehr überrascht. 

    Der Teil war in einigen Abschnitten ein bisschen durcheinander und verwirrend aber insgesamt hat mich diese Story gepackt und mitgerissen. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch wohingegen ich mich mit Dev bis zum Schluss nicht anfreunden konnte. Die Wendungen und Geschichten und die Zusammenhänge  haben mich fasziniert und gleichermaßen angeekelt. 

    Wer den ersten Teil - und auch den 3. Teil - gemocht hat, dem wird auch dieser gefallen. 

  21. Cover des Buches Vom Finden der Liebe und anderen Dingen (ISBN: 9783789141812)
    David Lampson

    Vom Finden der Liebe und anderen Dingen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Traenenherz

    Kurzbeschreibung:

    Das Leben ist so voller unmöglicher Dinge, die ich nicht begreife.

    Für Joe ist die Welt mitunter ein Rätsel. Aber zum Glück hatte er ja immer seinen Zwillingsbruder Alvin. Bis Alvin sich Hals über Kopf in Julia verliebte und ihr nach Tennessee folgte. Eines Tages jedoch steht plötzlich Julia bei Joe vor der Tür. Sie bittet ihn verzweifelt um Hilfe, denn Alvin ist verschwunden, spurlos.
    Gemeinsam brechen die beiden auf, und bald schon ist für Joe das Leben ganz neu und voller Überraschungen. Bis er allmählich hinter das Verschwinden kommt…

    Ein ganz außergewöhnlicher Roman über das große Rätsel der Liebe.

     

    Meine Zusammenfassung:

    Joe und Alvin sind Zwillingsbrüder, welche sich nach dem Tod ihrer Eltern allein durchs Leben schlagen. Ab und zu tauschen sie ihre Namen, das scheint ihnen Spaß zu machen. Irgendwann jedoch lernt Alvin Julia kennen und folgt ihr nach Tennessee, doch dann meldet er sich wieder bei Joe, der ihn sehr vermisst hatte, während er bei seinem anderen Bruder Marcus wohnte, um ihn mit auf eine Reise zu nehmen, doch er kommt nicht wie verabredet um ihn abzuholen, und als er zu seinem Hotel geht, findet er dort nur seine Exfreundin Julia auf, die völlig aufgelöst in der Hotellobby sitzt. So machen sich die beiden zusammen auf die Reise zurück zu Julias Familie nach Tennessee, und Joe übernimmt einen Job im Hotel ihres Vaters. Ihre gemeinsame Zeit ist nicht von langer Dauer, aber für Joe ist sie um so interessanter.

    Covergestaltung:

    Der Name des Buches ist mit sehr fraktalen Buchstaben in roter Farbe geschrieben, genau wie der Name des Autors David Lampson. Das Wort Roman steht in weißen Buchstaben und wurde helllila hinterlegt. Diese helllila Farbe wiederholt sich noch einmal auf dem Buchrückenfalz. Im linken unterem drittel sieht man einen jungen Menschen in einem Auto, das könnte vielleicht Julia sein, eine der Personen aus dem vorliegenden Buch. Rechts sieht man Ortschilder, daran sieht man, wie weit sie gefahren sind, bzw. wie weit die Strecken dort in dem Land sind. Das Cover hätte mich schon wegen dem Titel zum Buchkauf animiert.

    Meine Meinung:

    Ich tue mich mit diesem Buch einfach nur schwer. Erst habe ich überlegt, was wollte der Autor uns hiermit sagen? Dann dachte ich, bin ich vielleicht schon zu alt um zu begreifen um was es geht? Bei keinem der Leserunden Leute kam rüber, juhu was für ein süffisant leichter Schmöker, dennoch hat er einigen gut gefallen. Ich für meinen Teil wurde schon durch den Klappentext in die Irre geleitet, und ich bekam einfach nicht was versprochen wurde, zumal da sogar inhaltlich etwas falsch ist.

    Normaler Weise lese ich Jugendbücher um einfach mal abzuschalten, abzutauchen, um mich fallen zu lassen. Aber das war bei diesem Buch einfach nicht möglich. Ständig war mein Kopf an um zu begreifen, was will uns der Hauptprotagonist eigentlich sagen? Was geschiet mit ihm, und wieso verlief sein Leben genau so? Warum dieses Ende? Und warum nur dieser Bezug zu der Frau? Zu dieser Familie?

    Die Schreibweise ist für mich sehr ungewöhnlich, fast wirr, einfach unbegreiflich. Selbst mit Fortschreiten des Buches konnte ich den Sinn nicht besser nachvollziehen, dabei hatte ich mich auf ein Buch voller Liebe und anderer Dinge gefreut.

    Spannung gab es eigentlich auch keine in dieser Erzählung, alles plätscherte so vor sich hin, und wurde aus der Sicht von Joe erzählt. Irgendwie eine Art Tagebuch im Rückblick betrachtet, zumindest kommt es mir so vor.

    Die Charaktere bleiben alle ziemlich blass, bis auf Joe, den man sich etwas besser vorstellen kann, wenn gleich mir das auch noch nicht genügte. Julias Handlungsweisen verstehe ich absolut nicht, Mutter und Vater sind kaum eine Erwähnung wert, und Housten, der bleibt mir einfach nur ein Fragezeichen. Marcus, der ältere Bruder von Joe will nur das Beste für ihn, und will ihn von Alvin fernhalten, macht dies allerdings immer wieder mit Druck, was bei Joe keinesfalls fruchtet.

    Ich frage mich, ist es nur der Jugendslang, der allerdings nicht gerade zu Hauf auftritt, der mich hier vor eine Wand laufen lässt? Was aber wenn es nicht daran liegt, und sich dieses Buch sich auch Jugendlichen nicht erschließt? Ist es dann wirklich ein Jugendbuch? 

    Welchem Genre ordnet man dieses Buch zu? Roman? Liebesgeschichte? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes? 

    Viele Fragen und keine Antworten, so bleibe ich am Ende zurück.

    Mein Fazit:

    Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen, so leid es mir tut.

    Meine Bewertung:

    Mit viel viel Mühe gebe ich hier noch zwei Herzchen, da muss ich aber schon alle meine vorhandenen, und nicht vorhandenen Hühneraugen mit zudrücken.

     

    Zum Autor:

    David Lampson, 1979 in Kalifornien geboren, wuchs in Boston auf. Er ist ein leidenschaftlicher Tangotänzer und diese Begeisterung führte ihn für einige Jahre nach Argentinien. Heute lebt er in Los Angeles und arbeitet als freier Schriftsteller und Drehbuchautor für das amerikanische Fernsehen.

     

     

     

     

     

     

     

    Zu kaufen gibt es dieses Buch:

    Altersempfehlung:

    Kann ich in diesem Fall leider nicht angeben. (Laut Verlag ab 14.)
  22. Cover des Buches Bis uns nichts mehr bleibt: Roman (ISBN: B08ZNF2HS8)
    Annette Oppenlander

    Bis uns nichts mehr bleibt: Roman

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein Südstaatenepos, das während der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges um 1861 spielt und das den Büchern Tiefer Süden oder vom Winde verweht in nichts nachsteht. Adam ist ein 15jähriger Farmerjunge, dessen Traum es ist, Tierarzt zu werden. Doch dann fällt sein Vater im Krieg und von nun an fühlt er sich verantwortlich für Mutter und Schwester. Sein bester Freund ist Tipper, ein Sklavenjunge, der auf Billings Farm  sein Leben fristet, schikaniert von Nathan, dem Sohn der reichen Billings. Als dann  aber Tip schwer verwundet die Farm von Adam aufsucht, wendet sich das Blatt, denn Adam meint bei einer Schlägerei Nathan getötet zu haben. Tip wird verkauft und Adam zieht in den Krieg. Die beiden Jungen erleben Schreckliches, Tip ist vom Regen in die Traufe gekommen und Adam trägt die schwere Schuld in sich. Tip möchte in den Norden fliehen, wo die Sklaven freie Menschen sind und Adam möchte seine Mutter und Schwester wieder sehen. Abwechselnd erzählt die Autorin die Erlebnisse von Adam und Tip. Sie schildert den Schrecken des Bürgerkrieges, den Hunger und die Verletzungen der Soldaten, die Sklaven werden wie der letzte Dreck behandelt und die Masters führen ein Leben in Pomp und Prunk. Doch Adam wie auch Tip haben einen starken Überlebenswillen und sie trotzen aller Widrigkeiten. Doch als dann Adam aus der Armee entlassen wird, gerät er in eine schlimme Situation und ihm droht der Galgen. Die Geschichte ist sehr detailgetreu erzählt und man merkt, wie umfangreich für dieses Buch recherchiert wurde. Das Glossar erklärt uns einige Begriffe und die Anmerkung der Autorin über die amerikanische Geschichte ist sehr lehrreich. Ich habe dieses Buch verschlungen und habe mit den Protagonisten mitgelitten. Die Spreche ist klar und deutlich und man kommt beim Lesen gut voran, vor allem. weil bei jedem Kapitel ein Spannungsbogen vorhanden ist. Eine Lektüre, die dem Leser noch lange zu denken geben wird. Das Cover zeigt am unteren Rand kämpfende Soldaten und oben sind Ketten abgebildet, die das Los der Sklaven darstellen sollen.

  23. Cover des Buches Bis auf die Knochen (ISBN: 9783442459193)
    Jefferson Bass

    Bis auf die Knochen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Nelly87

    Manche Bücher stehen Ewigkeiten im Regal und warten darauf, gelesen zu werden. Und dann plötzlich greift man doch einmal danach, ohne große Erwartungen. Und wuumm!! Da flasht einen das Buch dermaßen, dass man sich wirklich fragt, wie es so lange auf dem SuB liegen konnte. Genau so geht es mir momentan mit der Dr. Bill Brockton-Reihe. Immer wieder hab ich eine Ausrede gefunden, warum mich das Buch momentan nicht anspricht. So richtig anziehend fand ich es auch nicht. Und doch bin ich jetzt total angetan.

    Der Inhalt

    Ein unbekannter Toter in Frauenkleidung – die größte Herausforderung für Forensikspezialist Bill Brockton

    Im Wald von Chattanooga wird ein Mordopfer gefunden, das schon vor geraumer Zeit getötet wurde. Forensiker Dr. Bill Brockton ist sofort an Ort und Stelle. Der Leichnam trägt zwar Frauenkleidung, doch es stellt sich heraus, dass es sich um einen männliches Opfer handelt, das grausam gequält und erhängt wurde. Alles deutet auf das Werk eines Transvestitenhassers hin. Doch Dr. Brockton hat Zweifel. Wurde hier vielleicht eine falsche Fährte gelegt, um vom wahren Motiv abzulenken? Als er glaubt, eine Spur gefunden zu haben, taucht ein weiteres Opfer auf …
    [ Quelle: Amazon ]

    Meine Meinung

    Eine neue Leiche für Bill Brockton. Und der Tatort ist nicht nur brutal und schaurig, sondern auch etwas skurril. Denn die männliche Leiche wurde in Frauenkleidern gefunden und damit führt die erste Spur erst einmal in die örtliche Transvestitenszene. Der konservative Anthropologe macht dabei ganz neue Erfahrungen. Und ganz unerwartet, schließt er auch neue Freundschaften.

    Dieses Mal ist das Buch in ein „Davor“ und in ein „Danach“ eingeteilt. Und natürlich fragt man sich als Leser, welches Ereignis da die Zäsur bildet. Der erste Teil im „Davor“ wird dominiert durch die Suche nach dem eben angesprochenen Mörder. Doch wie schon in Anatomie der Schuld arbeitet Brockton nicht so an den Fällen mit, wie man es aus vergleichbaren Thrillern kennt. Er steht beratend zur Seite, ohne sich aber in die Schusslinie zu befördern. Mir gefällt diese Art, wie Jefferson Bass ihren Helden aufbauen, unglaublich gut. Denn es ist einfach viel realistischer wie der hundertste Rechtsmediziner, der ständig selbst bedroht wird und als Ersatzsheriff auftritt.

    Doch ein ganz so ruhiges Leben führt auch Dr.Bill Brockton nicht. Denn die Ereignisse aus dem ersten Teil der Reihe haben auch noch im zweiten Auswirkungen. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Dr. Hamilton, der in Anatomie der Schuld eine Obduktion verpfuscht hatte und dadurch einem Menschen fast das Leben genommen hat, kämpft um seine Existenz. Als örtlicher Medical Examiner wurde er bereits beurlaubt, nun soll er auch seine Zulassung als Arzt verlieren. Und ausgerechnet Bill Brockton soll gegen ihn aussagen.

    Und dann kommt plötzlich und wirklich sehr unerwartet das Ereignis, auf das man seit Beginn des Buches wartet. Und ehrlich gesagt hatte ich mit dieser Wendung gar nicht gerechnet. Sofort wird einem klar, warum das Buch so eingeteilt wurde, wie es eingeteilt wurde. Man sitzt total schockiert vor dem Buch und ist wahrscheinlich nicht überraschter wie der Anthropologe selbst.

    Wie ich erst im Nachhinein erfahren habe, verbergen sich hinter dem Pseudonym „Jefferson Bass“ zwei Autoren. Und nachdem ich nun schon zwei ihrer Bücher gelesen habe, kann ich nur sagen, dass sie einfach wunderbar miteinander harmonieren. Ihr Schreibstil ist locker und gleichzeitig wird er immer wieder vorangetrieben. Und sie haben es geschafft, ihrem Protagonisten richtig Leben einzuhauchen. Bereits in meiner Rezension zum ersten Teil der Reihe war ich so davon begeistert, dass Bill Brockton so schön normal ist. Und das bleibt er auch hier.

    Einen kleinen Minuspunkt gab es allerdings doch. Der Teil des „Davors“ fängt etwas an, sich hinzuziehen. Man fragt sich, wohin die Geschichte führen wird, auch deshalb, weil man nach ca. 200 Seiten nicht mehr daran denkt, dass das Buch eben so eingeteilt ist, wie es eingeteilt ist. Das erhöhte natürlich den Überraschungseffekt und das „Danach“ war wirklich aufregend, spannend und fesselnd. Aber der Weg dahin wies ein paar Stolpersteine auf. Man bekam etwas das Gefühl, als hätten die Autoren etwas den roten Faden verloren.

    Das Ende ließ mich dagegen etwas zwiegespalten zurück. Zum einen war ich unglaublich traurig, da das Autorenduo scheinbar kein Problem damit hat, auch beliebte Charaktere über die Klinge springen zu lassen. Auf der anderen Seiten war das Ende wirklich genial ausgearbeitet. Die ganze Story bekommt nochmals unglaublich viel Fahrt und man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, bis man dann schließlich auf der letzten Seite angelangt ist. Und selbst dann kribbelt es einem direkt wieder in den Finger, Teil 3 in die Hand zu nehmen.

    Mein Fazit

    Die Bill Brockton-Reihe kommt so unscheinbar daher und hat doch einen so unglaublich tollen Inhalt. Unglaublich schade, dass die Bücher nur noch als eBook oder gebraucht zu bekommen sind. Nichtsdesto trotz sind sie es echt wert, dass man ihnen eine Chance gibt. Teil 1 legt zwar noch einen etwas schwachen Start hin, aber Band 2 entschädigt einen auf jeden Fall für das Durchhaltevermögen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Band 3 schlägt sogar das vorliegende Buch nochmal.

  24. Cover des Buches Winston Brothers (ISBN: 9783958183124)
    Penny Reid

    Winston Brothers

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Luna0501

    Allen anderen spielt Cletus genau das vor, was die Situation gerade erfordert. Ein liebevoller Trottel? Check. Ein gerissener Verhandlungspartner? Definitiv. Ein scharfsinniger Beobachter? Auch. Ein gefährlicher Strippenzieher? Nicht offensichtlich. Er denkt, er kann alles kontrollieren und jeden perfekt einschätzen, aber auch ein Cletus hat seine Fehler. Was ich an ihm am meisten mag, neben seiner Intelligenz, sind sein trockener Humor und die Liebe zu seiner Familie. Hat er jemanden in diese integriert, beschützt er diese Menschen mit allen Mitteln.

    Und da kommen wir auch schon zu Cletus’ Kryptonit. Jennifer ist im Ort nur als die Bananenkönigin verschrien. Die Einwohner sehen nur ihr tadeloses Make up, die altbackenen gelben Kleider und das stille Verhalten. Das dies alles nur eine Maske ist, versteht niemand – vor allem nicht ihre Eltern. Jennifer ist eine Marke. Mehr nicht. Das die junge Frau so empathisch wurde und ihre Backkünste mit chemischen Vorgängen erklären kann, hat sie ihnen definitiv nicht zu verdanken. Das war Jennifer ganz allein. Ich bewundere sie und war froh, als Cletus ins Spiel kam.

    Ihr Aufeinandertreffen hat nämlich nichts mit Zufall zu tun und als der Klügste der sechs Brüder auf die junge Frau trifft, haut sie ihn zu seinem eigenen Schock aus den Latschen. Das hat er ihr nicht zu getraut und so beginnt ein sehr witziges Spiel.

    Die Nebencharaktere tragen natürlich auch noch einiges zur Geschichte bei und auch eine gewisse Hochzeit oder Andeutungen auf ein mögliches anderes Paar bringen interessante Aspekte.

    Ich liebe dieses Buch, weil die Behandlung der verschiedenen Charaktere dieses mal so viel Feingefühl zeigt. Sie ist ein Mädchen, dass sich dringend von ihren Eltern los sagen muss und mit 22 Jahren endlich selbst finden sollte. Und er muss dringend lernen zu vertrauen, die Welt anders war zu nehmen und seine Rachsucht zu kontrollieren, aber vor allem muss Cletus lernen, dass man ein Herz nicht kontrollieren kann.

    Die Schreibweise ist locker und leicht, trägt uns fließend über die Seiten und macht einfach Spaß. Ich tauchte gerne in die Handlung ein und habe mich köstlich amüsiert. Die Sprüche sind der Hammer und haben mich oft zum Lachen gebracht.

    Ich kann den 3. Band sehr gut empfehlen.

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