Bücher mit dem Tag "terrorismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "terrorismus" gekennzeichnet haben.

210 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    (1.620)
    Aktuelle Rezension von: H-Lsh

    Ich lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.  

  2. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

    (1.516)
    Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog

    „Gelöscht“ habe ich vor ca. 10 Jahren bereits gelesen und wollte es jetzt noch einmal lesen, nach dem Motto „Was it good, or was I just 13?“ 😀

    Die Geschichte geht direkt spannend und mit einer beklemmenden Stimmung los. Die Enge des britischen Überwachungsstaates ist förmlich spürbar und mit dem flotten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch in kürzester Zeit lesen.

    Kyla war eine tolle Protagonistin, sympathisch und sehr mutig, aber gleichzeitig auch erst 16 Jahre alt. Genauso wie die meisten anderen Figuren ist sie ein Teenager, weshalb man von ihr nicht erwarten kann (und sollte) sich wie eine Mitte Zwanzigjährige zu verhalten. Die Liebesgeschichte war ganz süß und auch altersgemäß (Ist leider nicht selbstverständlich in manchen Büchern). Hier und da war es mir etwas zu viel Geschmachte, aber insgesamt hielt es sich in Grenzen.

    Die Idee des „Slating“ als Bestrafungs- und Präventionsmaßnahme fand ich sehr spannend und ist mir so bisher auch noch in keiner Geschichte begegnet. Jugendliche unter 16, die (angeblich) kriminell aufgefallen sind, werden einer Operation unterzogen, die ihr Gedächtnis löscht. Danach werden sie mit neuem Namen und ohne Erinnerung in eine neue Familie geschickt und so „reintegriert“.

    Das dystopische Worldbuilding fand ich sehr spannend, hätte mir jedoch noch mehr Details und Hintergründe gewünscht. Eben weil ich es so interessant fand. Zwar wurde klar, dass der Brexit als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Überwachungstaates gedient hat, aber ich hätte mir noch mehr Einblicke in die Strukturen gewünscht.

    Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, war die Erwähnung einer Autimus-Unit, die früher bestanden haben soll, „bevor die Krankheit geheilt wurde“. Diese Formulierung empfand ich als etwas schwierig, da es sich bei Autismus um komplexe neuronale Entwicklungsstörungen handelt und eben nicht um eine heilbare Krankheit. Mir ist klar, dass die Autorin „erfolgreiche“ Eingriffe am Gehirn im Zuge der Slating-Experimente meinte, aber das hätte man einfach anders formulieren bzw. erklären können, um Falschinformation zu vermeiden.

    Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant. Stück für Stück entfaltet sich Kylas Vergangenheit wie ein Puzzle. Generell empfand ich den Plot als sehr dicht, ohne große Längen. Der Fokus liegt auf dem dystopischen Teil und weniger auf der Romantik, was mich bei neueren Dystopien häufig stört. Das Ende war ein spannender Cliffhanger und ich freue mich auf den zweiten Band.

  3. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    (733)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Zunächst ein großes Kompliment an die Übersetzerin. Es war sicher nicht einfach, diesen spielerischen Umgang mit Sprache, diese teils aberwitzigen und skurrilen Vorgänge, so zu übertragen, dass diese auch im Deutschen ihre gewünschte Wirkung entfalten. Es ist ein Genuss, diesen teils versteckten oder hintersinnig eingestreuten realen Bezügen in einer ansonsten doch sehr abgedrehten Story zu folgen. 

    Die Geschichte entfaltete ihren Reiz auch dadurch, dass die historischen Personen beim Namen genannt werden und das politische Geschehen in eine Lebenswirklichkeit hineingezogen wird, die die Distanz zu diesen Geschehnissen nicht nur verringert, sondern tatsächlich auch menschlicher und damit verstehbarer machen – unabhängig davon, ob sie sich so oder so oder auch ganz anders abgespielt haben.  Diese indirekten Anspielungen fordern geradezu nach Weiterdenken heraus. Es fällt leicht mit der „guten Seite“ zu sympathisieren (wer möchte nicht gerne, trotz aller Hindernisse, so souverän durchs Leben gehen?), wobei die „böse Seite“ durchaus auch ihren Charme hat. Es gibt also ausreichend Raum, bei guter Unterhaltung, die eigenen Gedanken spazieren zu führen.

    Da das Elend dieser Welt im Moment zuzunehmen scheint, kommt eine solche Geschichte gerade recht. Nicht als „Erlösungsgeschichte“, sondern als augenzwinkernder Hinweis: Nimm das Leben wie es kommt und mache das dir Mögliche daraus.

    (19.11.2018)

  4. Cover des Buches 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406831607)
    Yuval Noah Harari

    21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

    (122)
    Aktuelle Rezension von: Hoffe63

    Es ist einfach nur beneidenswert, diesen Gesamtüberblick zu haben und diese Verknüpfungen zu erstellen. Und dabei schreibt er, anders als der hochgelobte deutsche TV Neuphilosoph, völlig unaufgeregt und weitestgehend wertungsfre. Alle 3 Werke von ihm konnte ich kaum zur Seite legen und mindestens jedes schon 2x gelesen.

  5. Cover des Buches Calendar Girl - Begehrt (Calendar Girl Quartal 3) (ISBN: 9783548288864)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Begehrt (Calendar Girl Quartal 3)

    (528)
    Aktuelle Rezension von: Wanda_Osbourne

    Calender girl Teil 3. Mia Saunders’ ungewöhnliche Reise als Escort im dritten Abschnitt ihrer zwölfmonatigen Mission fort. Auch in diesen Monaten nimmt sie neue Aufträge an, lernt unterschiedliche Männer kennen und wird mit deren Lebensgeschichten, Problemen und Sehnsüchten konfrontiert.

    Während Mia weiterhin versucht, das nötige Geld für die Schulden ihres Vaters zu verdienen, entwickelt sie sich emotional immer stärker weiter. Die Begegnungen sind nicht nur leidenschaftlich, sondern bringen sie auch dazu, ihre eigenen Wünsche, Werte und Zukunftspläne zu hinterfragen. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zu Wes ein wichtiger emotionaler Anker, der ihre Entscheidungen beeinflusst.

    Teil 3 verbindet Romantik, Sinnlichkeit und persönliche Reifung und zeigt deutlich, dass Mias Reise längst nicht mehr nur finanziell motiviert ist, sondern zunehmend zu einer Suche nach echter Liebe und Selbstbestimmung wird.

    Ich hatte mich wirklich drauf gefreut, da mir die ersten beiden Teile gut gefallen haben. Dieser Teil war meines Erachtens etwas drüber. Künstlerische Freiheit okay und das ich dieses Genre nicht mit Realismus lese ist klar, doch hier musste ich wirklich mit dem Kopf schütteln. Trotz allem, ist der Schreibstil angenehm zu lesen und die Neugier hat mich zwar ein paar Seiten Querlesen lassen, mich aber dennoch bis zum Ende kommen lassen. Mia hat wirklich eine Menge erlebt und auch viel negatives durchgemacht. Wie es weitergeht? Ich bin gespannt. Allerdings werde ich zunächst ein anderes Buch und nicht die Fortsetzung lesen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. 

  6. Cover des Buches Das Hotel New Hampshire (ISBN: 9783257600216)
    John Irving

    Das Hotel New Hampshire

    (747)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension "Das Hotel New Hampshire"

    Zum Abitur schenkten mir meine Eltern nicht etwa ein Laptop oder gar ein Auto, wie es andere bekamen. Nein sie schenkten mir die Sammlung klassischer Literatur des 20sten Jahrhunderts zusammengestellt von der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Nun gut, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Es handelt sich dabei um 100 ausgewählte Romane der Weltliteratur. Hin und wieder hole ich eines davon aus dem Regal und beginne zu lesen.

    So kam ich zum Roman "Das Hotel New Hampshire" von John Irving. Der Autor erzählt die Geschichte der Familie Berry, die etwa 1940 mit dem Kennenlernen der Protagonisten Mary und Winslow (Win) Berry beginnt und in den 1970er Jahren endet. Hauptthema ist dabei das Leben der fünf Kinder, Frank, Franny, John, Lilly und dem Jüngsten, Egg, im Schatten der Träume des Vaters. John nimmt die Rolle des Beobachters und Erzählers ein. Aus seiner Perspektive berichtet er zunächst über die erste Begegnung seiner Eltern während eines Ferienjobs im Hotel Arbuthnot im Sommer 1939. Eine Attraktion dieses Hotels ist der Bär State o` Maine, welcher dem österreichischen Juden Freud gehört. Freud macht diesen Bären Winslow Berry zum Geschenk und besteht darauf, dass die zwei Verliebten so schnell wie möglich heiraten. Mit den Auftritten des Bärs finanziert sich Winslow sein Studium und nach der Heirat bekommen er und Mary kurz nach einander ihre Kinder.

    Wins Traum ist es ein eigenes Hotel zu führen. Die erste Chance bietet sich ihm, als die Schule an der er nach seinem Studium als Lehrer arbeitet, schließt. Dort eröffnet die Familie ihr erstes Hotel. Diesem werden noch einige weitere folgen. Dabei lässt Irving seine Charaktere vieles durchmachen. Franny fällt einer Gruppenvergewaltigung zum Opfer, bei Lilly wird Kleinwüchsigkeit festgestellt, Frank kämpft mit seiner Homosexualität und Win muss den Tod seiner Frau und seines Jüngsten verkraften.

    Es ist eine nicht vorhersehbare Geschichte, in einen interessanten Sprachstil gehalten, in dem mitten im Plot Rückblenden verpackt werden, die nichts mit dem aktuell Erzählten zu tun haben, ohne dass es deplatziert wirkt. Für meinen Geschmack allerdings ist der Autor an manchen Stellen zu detailversessen und in seiner Ausdrucksweise zu vulgär und an anderen Stellen ist die Erzählweise einfach langweilig und langatmig.

    Zu Beginn sind die Charaktere tiefgründig und vielschichtig gezeichnet, und ihre Entwicklung im Laufe der Handlung ist bemerkenswert. Doch nach kurzer Zeit überzeichnet der Autor seine Figuren und die Handlung enorm. Ihm gelingt es meisterhaft, die Dynamik und die Beziehungen innerhalb der Familie darzustellen, wobei er sowohl die humorvollen als auch die tragischen Aspekte des Familienlebens einfängt. Was allerdings auffällt, ist das Trauer und Schmerz in dieser Familie nie wirklich ausgesprochen werden. Einzelne Familienmitglieder überstehen folgenschwere Schicksalsschläge, scheinen aber keine nennenswerte psychische Belastung zu verspüren.

    Die Handlung ist voller unerwarteter Wendungen und überraschender Ereignisse, aber ohne jegliche Spannung. Die Geschichte plätschert so dahin zwischen skurrilen Personen und absurden Situationen, ohne dass für den Leser ein richtiger Plot ersichtlich wäre. Irving kreiert eine einzigartige Atmosphäre, die sehr mitreißen hätte sein können, aber kurz bevor die Aufregung kommt, wird eine vollkommen verrückte Szene eingeschoben. Beim Humor gab es tatsächlich ein paar Höhepunkte, die mich zum lauten Auflachen brachten, aber diese Augenblicke sind zu selten. Viel auffälliger waren hier die ständigen Wiederholungen gewisser Sätze, wie: "Kummer schwimmt obenauf." und "Bleib weg von offenen Fenstern!".

    "Das Hotel New Hampshire" war mein erster Roman von John Irving und nach dem Lesen habe ich mich gefragt, was ich im Text übersehen oder nicht begriffen hab. Den ganzen positiven Kritiken und Rezensionen kann ich mich mit meiner Einschätzung nicht anschließen. Dieser Autor hat einen eigenen unverkennbaren Schreibstil, mit dem er Szenen gut erfasst und anschließend mit ordinären Extremen zerreißt. In meiner Einschätzung kann ich mich nicht so recht entscheiden, ob in diesem Roman "dem amerikanischen Traum" gehuldigt werden soll oder ob es eine satirische Überzeichnung amerikanischer Vorstellungen ist. Schmerz und Verlust werden ignoriert und es wird weiter gemacht, bis man umfällt. Vielleicht war dieses Buch zum Einstieg in Irvings Welt unglücklich gewählt, aber von mir gibt es dafür keine Leseempfehlung.

    https://www.readingwitch.com/post/das-hotel-new-hampshire

  7. Cover des Buches Der Uhrmacher in der Filigree Street (ISBN: 9783608987133)
    Natasha Pulley

    Der Uhrmacher in der Filigree Street

    (200)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Tatsächlich habe ich den ganzen Monat für die 446 Seiten gebraucht. Dabei liest sich der Klappentext totsal spannend. Gut fand ich auch alle Infos rund um die Telegrafie + wie in England (+ dem Rest der Welt) die einzelnen politischen Abteilungen miteinander kommunizierten. Eine wirklich ganz andere Zeit. Als die Bomben (in London) explodierten + Thaniel (Telegrafist) verletzt den Weg zu Mori (Uhrmacher) fand, das war mega realistisch. Allerdings konnte ich seine Handlungen + Gedanken nicht immer nachvollziehen. Verwirrt hat mich die Erfindung eines mechanischen Oktupuss, der ein Eigenleben hat + Socken klaut. Ich habe mich bemüht zu verstehen, wie Thaniel 'Klänge sehen kann'. Die Vergleiche waren (für mich) oft absurd. Hier nur 2 Beispiele :

    -> Ito, der gerade von einem längeren Amerika-Aufenthalt zurück gekehrt war, hatte dabei kurz aufbegehrende Orangen vor Augen.

    -> Abgelenkt, wie er war, hätte er es fast nicht bemerkt, als sich die oberste Schublade der Kommode öffnete. Der mechanische Oktopus kam heraus und streckte mit klickenden Metallgelenken einen Fangarm aus. (dann eilte er mit Krakenarmen zur Tür hinaus)

    Ich habe mir viel von diesem Buch versprochen, aber evtl. reicht meine Fantasie hier nicht aus.

    2/5 Sterne

  8. Cover des Buches Extremely Loud and Incredibly Close (ISBN: 9780241957608)
    Jonathan Safran Foer

    Extremely Loud and Incredibly Close

    (273)
    Aktuelle Rezension von: Hamburgerin
    Dieses Buch ist ein Kunstwerk. Fotos, Seiten, auf denen nur ein Satz zu lesen ist, leere Seiten, ein Zahlencode, der Gefühle ausdrückt oder das Daumenkino am Ende des Buches - all das habe ich nicht als effekthascherische Masche empfunden, sondern als kreative Darstellungsform, die hervorragend zur Geschichte passt. 


    Darin geht es um den 9-jährigen Oscar Schell, dessen Vater am 11. September ums Leben kam. Oscar findet unter den Sachen seines Vaters einen Schlüssel und macht sich nun  auf, das passende Schloss zu finden. Eine schwierige Aufgabe, aber sie hilft ihm, seine Trauer zu bewältigen. 


    Oscar, ein liebenswerter Knirps und Klugscheißer, lernt New York und eine Menge Leute kennen. Der Leser lernt seine Familie kennen, vielmehr die Geschichte seiner jüdischen Großeltern, die die Kriegstage in Dresden erlebten. 


    So kreativ wie die Aufmachung ist Foers Schreibstil - ohne dabei gewollt anders zu wirken. Foer gelingt es, dramatische und traurige Ereignisse so unsentimental wie gefühlvoll zu verpacken, dabei die Spannung zu halten und dazu noch witzig zu sein. 


    Ich habe jede Zeile genossen, habe mich gefreut, Familie Schell und besonders den kleinen Oscar kennen zu lernen. Ein ungewöhnliches, brillantes Leseerlebnis.
  9. Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3) (ISBN: 9783518469538)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3)

    (281)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Die Protagonistinnen werden älter, die Themen politischer, Studentenunruhen, Feminismus, Straßenkämpfe. Nun ist Elena unglücklich mit Kindern und Haushalt, hat aber keine finanziellen Sorgen und gibt ein Buch heraus. Lila arbeitet in einer Fabrik, hier zeigt sich der Kontrast zwischen Oberschicht und schlimmer Armut, wie er für ganz Italien galt.

    Großartig erzählt die Autorin von den siebziger Jahren in Italien und verknüpft soziale und politische Themen mit den beiden persönlichen Lebensgeschichten. Starke Gefühle, intensive Bilder. Alles hautnah zum Miterleben.

  10. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

    (343)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Das Buch ist eine Dystopie, die nur wenige Jahre in der Zukunft spielt. Deutschland wird von einer Partei besorgter Bürger regiert, die in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt hat. Ähnlichkeiten mit der Realität sind offensichtlich und fast alles, was passiert, ist in wenigen Jahren vorstellbar. Juli Zeh schreibt packend und mitreißend und ich habe das Buch fast "weggeatmet". Am Ende habe ich mich aber gefragt, was ich da eigentlich so schnell gelesen habe und bin ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr Schilderungen der Gesellschaft der nahen Zukunft gewünscht hätte. Stattdessen steht das makabere Geschäftsmodell der Firma "Die Brücke" der beiden Hauptfiguren für meinen Geschmack viel zu sehr im Mittelpunkt.

  11. Cover des Buches Spectrum (ISBN: 9783404175550)
    Ethan Cross

    Spectrum

    (296)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern. 


    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer,  da die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt wird und es sehr lange braucht bis man weiß wie diese zusammenhängen. Zusätzlich sind es einige Protagonisten, bei denen man nie genau weiß wie wichtig sie sind und ob Sie wieder auftauchen, daher fand ich das Buch anfangs eher zäh als spannend.

    Erst ab etwa der Hälfte fand ich das Buch dann gut, wobei schon hier absehbar war in welche Richtung es lief, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Die drei Hauptprotagonisten auf der Ermittlerseite gefielen mir auch sehr gut, Burke, Carter und Nic. alle drei sehr verschieden und doch haben sie ein sehr gutes team gebildet.  

    Die Gegenseite war für mich doch recht undurchsichtig, gerade was die Motive anging, aber auch hier waren es sehr unterschiedliche Charaktere die gut harmoniert haben.

    Insgesamt war es ein gutes Buch, das anfangs etwas braucht, leider auch mit einem für mich offenen Ende. 

    Daher insgesamt nur 3,5 Sterne

  12. Cover des Buches Todesspur (ISBN: 9783442494484)
    Andreas Gruber

    Todesspur

    (119)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    BKA-Ermittler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez versuchen bei einem nächtlichen Großeinsatz Dr. Paul Conrad festzunehmen. Der soll entscheidend am Entstehen der nächsten Generation der Terrorgruppe RAF beteiligt sein – und an der Planung einer beispiellosen Anschlagsserie. Doch Conrad gelingt die Flucht, und Sneijder muss zu kreativen Mitteln greifen, um die Gefahr noch abzuwenden.
    Die Situation verschlimmert sich dramatisch, als Sneijder auf die geheimnisvolle Lea Fuchs trifft. Deren eigene mörderische Pläne stellen seine Ermittlungen völlig auf den Kopf … 


    Passender Abschlussband der Reihe, auch wenn er teilweise doch recht abstrus anmutete. An manchen Punkten war es mir etwas zu viel Verschwörungstheorie, passte sich jedoch gut an die Reihe an. Das Team um Sneijder und Nemez ist super, gerade Miyu finde ich als großere Bereicherung, aber auch die neuen BKA Präsenidenten. Der spannungsbogen fehlte an machne Stellen. 

     


  13. Cover des Buches Der Schwimmer (ISBN: 9783499268885)
    Joakim Zander

    Der Schwimmer

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Stolli

    Der Schwimmer von Joakim Zander ist das zweite Buch nach Ein ehrliches Leben von diesem Autor, das ich lese, der Inhalt findet sich wie üblich im Link von Lovely Books, mein Fazit:

    Ein spannend geschriebener Agenten/Wirtschaftsthriller der teilweise über längere Zeitzonen und Personen gesplitted ist, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen (würde ich hier auch empfehlen, so bleibt man im Flow) da mich die Geschichte sehr neugierig gemacht hat.

    Der Schwimmer, nun die wenigen Sequenzen wo der Agent seine Bahnen zieht haben für mich nicht viel für die Geschichte beigetragen.

    Das Buch macht mich neugierig auf die beiden folgenden Bände.

  14. Cover des Buches Amerikanisches Idyll (ISBN: 9783446262379)
    Philip Roth

    Amerikanisches Idyll

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Mit akribischer Genauigkeit und einer unglaublichen Detailversessenheit zeichnet der Autor das «Amerikanische Idyll». Die Lektüre wird dadurch stellenweise quälend langatmig (Baseballspiel) und ist voller Wiederholungen der immer gleichen Motive (Wahl Miss New Jersey). Zweifelsfrei hervorragend geschrieben, berührt hat mich der Roman nicht.

  15. Cover des Buches Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen? (ISBN: 9783328105947)
    Benedikt Gollhardt

    Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen?

    (114)
    Aktuelle Rezension von: Ellekens

    „Westwall“ von Benedikt Gollhardt, erschienen im @penguin am 25.02.2019, 496 Seiten

    In meinem Lesekreis wollten wir mal wieder etwas Spannendes lesen. Da wir von uns aus in die Eifel schauen können und der Westwall somit nicht wirklich weit von uns weg ist, haben wir uns für diesen Thriller entschieden.

    Zur Info: Der Westwall ist ein von Hitler gebautes Bollwerk im Westen Deutschlands. 630 Meter lang - von den Niederlanden bis nach Frankreich – besteht es aus 15.000 Bunkern, Panzersperren, Tunnelsysteme und Gräben. Gebaut wurde es zwischen 1936 bis 1940. (gerne mal googlen – sehr interessant)

    Der Westwall ist neben Köln und Umgebung der Schauplatz dieser Geschichte. Julia, eine junge Frau in der Ausbildung zur Polizistin, lernt vermeintlich zufällig den jungen Nick kennen und verliebt sich in ihn. Nach ihrer ersten Nach erblickt Julia am schlafenden Nick ein Tattoo auf seinem Rücken in Form eines Hakenkreuzes. Erschrocken stellt sie weitere Nachforschungen an und findet heraus, dass er sich unter falschem Namen bei ihr bekannt gemacht und ein großes Vorstrafenregister hat.

    Gleichzeitig ist der Verfassungsschutz hinter Ira, einer sehr gewaltbereiten Terroristin, her, die sich mit ihrer Gruppe versteckt hält. Ein Maulwurf erschwert die Arbeit.

    Was verbindet Julia und Ira? Warum wurde Nick auf Julia angesetzt? Und was ist das für ein rechtsradikales Bündnis, dass da im Hintergrund agiert? Diese Fragen werden alle nach und nach bis zu einem großen Showdown am Ende beantwortet. Bis dahin steigert sich die Spannung stetig, nicht zuletzt durch die düstere Kulisse des Westwalls.

    Benedigt Gollhardt ist ein namhafter Drehbuchautor – kein Wunder also, dass das Buch zu einer Serie im Jahr 2021 für das Fernsehen verfilmt wurde.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, brauche jedoch nicht so oft Ausflüge in dieses Genre.

  16. Cover des Buches Stromlinien (ISBN: 9783596711536)
    Rebekka Frank

    Stromlinien

    (211)
    Aktuelle Rezension von: Mary_buchverliebt

    Das Buch erzählt die Geschichte von den Zwillingen Enna und Jale die seit ihrer frühesten Kindheit darauf warten, dass ihre Mutter aus dem Gefängnis frei kommt. Doch am Tag X kommt alles anders. Nicht nur ihre Mutter taucht nicht auf sondern auch Jale verschwindet spurlos und es beginnt für Enna eine Suche, die sie in die Vergangenheit treibt.

    Meine Meinung:

    Ein spannender Roman der mich gleich zu Beginn gepackt hat. Das Buch erzählt immer wieder aus verschiedenen Perspektiven, zu verschiedenen Zeitaltern. Erst nach und nach versteht man den Zusammenhang und es bleibt daher spannend bis zum Schluss. So sehr man auch miträtselt und mitfiebert, bleibt das Ende doch total unerwartet! 

  17. Cover des Buches Der Fall des Präsidenten (ISBN: 9783734111099)
    Marc Elsberg

    Der Fall des Präsidenten

    (146)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Ich war absolut begeistert von diesem Buch!!! Es ist spannend bis zur letzten Seite und das Ende finde ich sehr gut! Der Ex-Präsident, der verhaftet wird, heißt Douglas Turner. Initialen: D.T.!!! Es gibt aktuell auch einen amerikanischen Ex-Präsidenten mit den selben Initialen. Das hat mir ein Schmunzeln entlockt! Die Person in dem Buch ist frei erfunden. Aber meiner Meinung nach ist Turner charakterlich schon ähnlich beschrieben wie der reale aktuelle Ex-Präsident. Grins! Die Geschichte ist absolut durchdacht und ich finde das Buch super geschrieben. Die Kapitel sind recht kurz, was ich angenehm finde. Ein absolutes Meisterwerk, das ich nur weiterempfehlen kann!!! Realität und Fantasie sind so genial miteinander verschmolzen, dass man nicht erkennen kann, wo die Realität aufhört und die Fantasie anfängt. Wahnsinnig gut umgesetzt. Die Charaktere der Hauptpersonen sind sympathisch. Ich habe das  Buch so schnell gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte! Sogar über verschiedene Kapitel habe ich hinweg gelesen, so spannend, wie es war! Top! Daumen hoch!

  18. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783442714964)
    Ferdinand von von Schirach

    Terror

    (219)
    Aktuelle Rezension von: Bobicat

    Eine Theaterbühne. Ein Gerichtssaal. Anwesend auf der Bühne sind der vorsitzende Richter, der Angeklagte, die Staatsanwältin, der Verteidiger, ein Zeuge und eine Nebenklägerin.

    Der Vorwurf: Der Angeklagte, Bundeswehrpilot Lars Koch, hat eine Passagiermaschine der Lufthansa auf den Weg von Berlin nach München abgeschossen. 164 Tote. Die Maschine wurde entführt und der Attentäter drohte damit, in die vollbesetzte Allianz-Arena zu fliegen. Lars Koch hatte die Order, die Maschine nicht abzuschießen. Nun gilt es, die Schuld oder Unschuld des Angeklagten zu erörtern. 

    Ferdinand von Schirach begibt sich mit „Terror“ auf gewohntes Terrain. Seine Vergangenheit als Strafverteidiger lässt ihn immer wieder in den Gerichtssaal zurückkehren, sei es im „Der Fall Collini“ oder nun in einem fiktiven Gerichts-/Theaterdrama.

    Die Frage nach dem „Was hättest Du getan?“ ist ein roter Faden in seinem Werk. Die Lesenden sollen sich aktiv mit der Geschichte auseinandersetzen. Man ist nicht einfach nur Beobachter, sondern ein weiterer, unbenannter, stiller Protagonist. Die innere Unbequemlichkeit wird zu einem essenziellen Begleiter. Hätte man das Flugzeug in dieser Situation auch abgeschossen? Dass es hier moralisch betrachtet kein Richtig oder Falsch gibt, setzt von Schirach durch die beiden alternativen Enden mit „Verurteilung“ und „Freispruch“ um. Wobei man merkt, dass er ein Mann des Rechts ist, denn die Verurteilung wirkt schlüssiger und nachvollziehbarer. Was verständlich ist, denn der Pilot hat wissentlich gegen geltende Gesetze und Befehle verstoßen. Beim Freispruch werden die Argumentationen schwammiger, da man sich nur auf menschliche Emotionen und die daraus resultierenden Entscheidungen stützen kann. Und die haben wenig Platz bei einer Gerichtsverhandlung.

    Somit kann man Terror auch als leise Kritik an unserem Rechtssystem verstehen. Gesetze müssen die Menschen, die sie betreffen, in irgendeiner Form schützen. Tun sie das hier? Die Menschen im Stadion? Im Flugzeug? Wie viele kann ich opfern? Darauf gibt es keine Antwort. Der Autor macht uns bewusst, dass wir alle die Summe unserer Entscheidungen sind. Es gibt keine allumfassende Gerechtigkeit, egal, wie wir uns entscheiden. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob die Passagiere aktiv einen Einfluss auf ihr Schicksal hätten nehmen können. Weder konnte der Pilot dies wissen, noch hätte er sich sicher sein können, dass die Menschen an Bord den Attentäter überwältigen hätten können. Wer sich aber offensichtlich ziemlich sicher war, ist sein Vorgesetzter, der damit gerechnet hat, dass sich sein Untergebener den Anweisungen widersetzen wird. Diese Verschlagenheit, das sind menschliche Abgründe, die sprachlos machen.

    Am Ende bleiben die Lesenden etwas ratlos zurück. Wer möchte in dieser Situation schon gerne Gott spielen? Sicherlich die Wenigsten. Aber der Pilot, Lars Koch, hat sich diesen Beruf ausgesucht und gewusst, dass er in diese Situation kommen könnte. Ich finde, er hat falsch gehandelt. Als Soldat hat er sich an Befehle zu halten. Das ist seine Aufgabe. Seine Verpflichtung. Wenn auch nicht seine Moral.

  19. Cover des Buches Die letzte Plage (ISBN: 9783442466399)
    Emily Benedek

    Die letzte Plage

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Ein großartiger und realistischer Roman: mehrere Flugzeuge werden entführt und stürzen ins Meer. Der israelische Geheimdienst findet (nicht zuletzt durch die Hilfe einer amerikanischen Reporterin) heraus, dass die Abstürze erst der Anfang eines noch größeren geplanten Anschlages ist.
    Der Roman wirkt sehr realistisch. Es werden die Namen der wirklichen Präsidenten aller beteiligten Länder verwendet, die geschilderten Konflikte und Kriege beruhen auf wahren geschichtlichen Ereignissen. Die Schilderungen des Arbeitsalltags von FBI-Agenten und Reportern im Irak ist mehr als eindrucksvoll.
    Ein spannendes Buch, das super viel Spass macht! Sehr zu empfehlen!!

  20. Cover des Buches Systemfehler (ISBN: 9783499006623)
    Wolf Harlander

    Systemfehler

    (131)
    Aktuelle Rezension von: naimalmao

    natürlich durfte in so einem buch nicht die random muselmannische terrorgruppe fehlen die sich zu den Cyber-Angriffen bekannt hat 😭😭😭


    wollte das buch beim nächsten Tauschbücher Stand abgeben aber ich will dieses buch der nächsten Person nicht antun, ich will ihr dieses leid ersparen.

    gibt das geld das ihr für dieses buch ausgeben würdet, lieber eurem local obdachlosen :-)

  21. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3) (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)

    (157)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit „Das Lied der toten Mädchen“ liefert der Autor bereits den dritten Band um den Kölner Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt „Mütze“ ab. Auch diesmal nimmt sich Jan eines ungelösten Kriminalfalls an, über den er später in seiner gleichnamigen Rubrik schreiben wird. 

    Linus Geschke versteht es meisterlich den Leser von Anfang an in die Geschichte „hineinzuziehen“. Das geschieht nicht nur durch seinen flüssigen Erzählstil. Nein auch die Story an sich und das überzeugende Ermittler-Duo tragen ihren Teil dazu bei. Ein ungelöster Kriminalfall treibt Jan und Stefanie bei ihren Recherchen diesmal direkt in die Arme des Verfassungsschutzes. Es geht um Macht, Rache, Geld und Sex. Und dieses doch wieder sehr komplexe Konstrukt hat der Autor super verflochten, so dass sich der Spannungsbogen bis zum explosiven Ende halten kann.

    Kurzum: Dies ist ein absolut lesenswerter Krimi mit einer gut konstruierten Handlung und einem tollen Ermittler-Duo, welches durch ihre unterschiedlichen Charakteren der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  22. Cover des Buches Winterland (ISBN: 9783734114137)
    Kim Faber

    Winterland

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Während Kommissar Juncker, strafversetzt in sein Heimatdorf Sandsted, in einem Mord ermittelt, müssen sich seine Kollegen in Stockholm mit einem schrecklichen Terroranschlag mitten auf dem Weihnachtsmarkt beschäftigen. Seine ehemalige Kollegin Signe ermittelt vor Ort und deckt eine grausige Tatsache auf. Dass die beiden Fälle entfernt zusammenhängen, kann niemand von beiden ahnen…

    Meine Meinung: Man steigt hier als Leser direkt mit ein ins Geschehen. Die Ereignisse überschlagen sich gleich zu Beginn des Buches und es ist unheimlich spannend, den Ermittlungsfährten der beiden ehemaligen Kollegen zu folgen! Martin Juncker wird aufgrund eines Fehlverhaltens im Dienst, was ihn auch seine Ehe gekostet hat, strafversetzt. In seinem Heimatort Sandsted leitet er eine kleine Polizeidienststelle. Man denkt, dass in dem kleinen Örtchen nichts passiert und dann wird ein Mann grausig zugerichtet tot aufgefunden. Juncker kämpft an mehreren Fronten, denn das Zusammenleben mit seinem demenzkranken Vater ist auch nicht gerade ein Zuckerschlecken. 

    Währenddessen stürzt sich Signe Kristiansen in die Ermittlungen zum Terroranschlag. Dann erhält sie einen anonymen Hinweis, der die Ermittlungen in eine irrsinnige Richtung lenkt. Die beiden Charaktere sind beide starke Persönlichkeiten mit vielen Ecken und Kanten. Aber das mag ich persönlich ziemlich gerne und ich mochte beide gleich gerne. Aber auch Junckers neue Kollegin, die junge Polizistin Nabiha ist sehr engagiert und lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen. 

    Das Ende ist wirklich filmreif und weist auf den Folgeband „Totland“ hin, das ich natürlich schon hier habe! Ich freue mich, weiterzulesen!

    Mein Fazit: Ein toller Einstieg in eine Trilogie in und um Kopenhagen herum! Die Ermittler gefallen mir und die Geschichte ist sehr spannend geschrieben! Ich freue mich, direkt mit dem zweiten Teil weiterlesen zu können!

  23. Cover des Buches Die Todesliste (ISBN: 9783442748464)
    Frederick Forsyth

    Die Todesliste

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eigentlich ist diese Rezension eine Abbruch-Rezension, denn ich habe leider nur 86 von den 320 Seiten gelesen. Ich habe mir trotzdem eine Meinung über das Buch gebildet und nehme mir das Recht raus, diese Meinung in eine Rezension zu verpacken.
    Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Klappentext unheimlich spannend fand. Das Thema ist leider aktuell und ich mag es Hintergründe zu erfahren. Wenn das Alles dann noch in eine schöne Geschichte gepackt wird, kann man mich schon einfangen.
    Auf den ersten Seiten hatte ich schon das Gefühl, dass extrem ausgeholt wird, um zur Hauptgeschichte zu kommen. Irgendwie war das alles schon eine Aneinanderreihung von Fakten, die ich tatsächlich schon mal gehört hatte. Fakten, die wirklich passiert sind. Es werden Namen genannt, die es gibt, aber auch Namen, die sicherlich Fiktion waren. Ich muss hier auch ehrlich gestehen, dass meine Neugierde hier nicht geweckt wurde um weitere Nachforschungen anzustellen.

    Als dann langsam die Hauptgeschichte im “heute” anfing, hatte ich gehofft, dass endlich eine richtige Geschichte losgeht. Mit Charakteren, die was erleben. Es kann ja gerne Fiktion sein, die auf Tatsachen beruht, aber irgendwie war das nichts. Es folgten immer noch eine Aneinanderreihung von Fakten. Es wird zwischen Charakteren hin und her gesprungen, aber keine Grundgeschichte aufgebaut.

    Ich muss auch leider dem Schreibstil des Autors eine große “Schuld” zuschieben. Für einen Thriller ist der Schreibstil sehr monoton und stellenweise recht überheblich / abgehoben. Ich hatte das Gefühl einen Aufsatz eines Professors zu lesen und kein Buch, das mich unterhalten möchte. Es war ermüdend und ohne jegliche Spannung. Das Buch hat mich auf dem ersten Drittel nicht fesseln können.
    Ich weiß, es ist hart ausgedrückt. Ich breche ungerne Bücher ab und überfliege eher die Seiten, damit ich nichts verpasse. Aber da im ersten Drittel immer noch keine richtige Geschichte aufgebaut wurde, gehe ich nicht davon aus, dass es überhaupt noch passieren könnte.

    Wer gerne Fakten liest und wem das ganze Thema interessiert, dem möchte ich das Buch ans Herz legen.
    Wer allerdings Tatsachen in eine spannende Geschichte verpackt haben möchte, der sollte dieses Buch eher meiden.

    Das Cover: Das Cover passt total gut zum Titel. Mich hat es sofort angesprochen.

    Fazit: Das Buch war leider ein absoluter Flop für mich. Der Klappentext verspricht so viel und hält es nicht. Der Schreibstil des Autors konnte mich gar nicht packen und die Geschichte ist auch eher auch Aneinanderreihung von Fakten, als eine Geschichte.

  24. Cover des Buches Die geheime Mission des Kardinals (ISBN: 9783423147873)
    Rafik Schami

    Die geheime Mission des Kardinals

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Michelles_Notebook

    Seitenlange Monologe, eine langsam dahintröpfelnde Geschichte ohne Spannungsbogen und ein frustrierendes Ende ohne echte Ermittlungsarbeit - das fasst diesen Roman gut zusammen. Ich habe ganze Abschnitte übersprungen, da mich die immer wiederkehrenden Themen wirklich gelangweilt haben. Mitgefiebert habe ich an keiner Stelle, einzig die Frustration über das korrupte System konnte ich nachfühlen. Einen flotten Krimi hatte ich nicht erwartet, aber eine atmosphärisch dichte Erzählung über einen Kriminalfall in einer ganz anderen Kultur. Am Ende fand ich die Geschichte aber vor allen Dingen langatmig. 

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