Bücher mit dem Tag "terroristen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "terroristen" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

    (1.514)
    Aktuelle Rezension von: KKrause

    Die Geschichte spielt in einem Überwachungsstaat, der zur Bekämpfung von Terrorismus drastische Maßnahmen ergreift – erschreckend aktuell und beklemmend realistisch. Jugendliche „Täter“ werden ihrer Erinnerungen beraubt – ein Prozess namens Slaten. Kyla, die Hauptfigur, ist eine von ihnen – doch sie beginnt, sich an Bruchstücke ihres alten Lebens zu erinnern. Hat sie wirklich das getan, was man ihr vorwirft?

    Der Schreibstil ist angenehm leicht und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Cover passt perfekt zur Atmosphäre des Romans – und spiegelt Kylas Figur sehr gut wider.

    Was mir jedoch negativ aufgefallen ist: Die Hintergründe zur Welt und dem System, in dem die Geschichte spielt, werden erst sehr spät erklärt. Das hat mich etwas gestört – und ohne das Prequel, das ich zuvor gelesen hatte, wäre es vermutlich schwieriger gewesen, in die Story hineinzufinden. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

    Davon abgesehen hat mich das Buch überzeugt: Die Charaktere sind glaubwürdig gezeichnet, besonders Kyla konnte mich emotional erreichen. Auch die Nebenfiguren wirken authentisch und fügen sich stimmig in die Geschichte ein.

    Fazit: Trotz kleiner Schwächen ein packender und nachdenklich stimmender Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

  2. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

    (972)
    Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherwelt

    Mit Zersplittert hat die Autorin noch einmal richtig Spannung vor dem finalen Teil aufgebaut. Während uns Band 1 „Gelöscht“ in eine Welt eingeführt hat, in der jugendliche Straftäter*innen geslated wurden und ihre Persönlichkeit ausgelöscht wird, um somit eine zweite Chance in der Gesellschaft zu bekommen, lernen wir Rain aka. Lucy kennen. Wobei wir sie bereits in Band eins als Kayla kennengelernt haben. Kayla, die so stark traumatisiert wurde, dass sie eine multiple Persönlichkeitsstörung hat. 

    Kayla, die sich momentan nicht selbst kennt, aber auch nicht weiß, wem sie trauen kann. Die Autorin führt hierbei einige neue Charaktere ein und verändert Konstellationen und das war’s, wir glauben zu wissen, um einfach nur noch mehr Unsicherheit zu streuen. Jeder neue Charakter, jede veränderte Persönlichkeit, jede veränderte Konstellation kann eine potentielle Gefahr sein. Wem kann Kayla nun noch trauen? Nico? Toni? Ihrer Mutter? Ihr Vater? Amy? Wer steckt alles mit den Lordern zusammen und wer steht hinter ihr? Wer hilft ihr, die Wahrheit herauszufinden und für diese zu kämpfen… ? So viele Fragen, während Kayla nicht mal mehr weiß, wer sie selbst wirklich ist. Wer sagt die Wahrheit und wer lügt.

    Nicht nur indem die Autorin selbst die Unsicherheit der Leser*innen stützt und man nicht weiß wer ist gut und wer ist böse und wer ist Kayla und was hat sie in den letzten Jahren erlebt, sondern auch durch ihren Schreibstil schafft sie es konstant die Spannung in dem Buch aufrecht zu erhalten und diese für Kapitel zu Kapitel zu steigern. Und dabei lässt sie durch kleine Flashbacks immer mehr eine neue Gefühlswelt zu Lucy und ihrer Vergangenheit aufbauen während dann gegen Ende des Buches einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

    Die Autorin unterstreicht Kaylas Verzweiflung, Ängste und Ungewissheit mit ihrem Schreibstil so anschaulich.

  3. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

    (450)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Ein letztes Mal entführt uns Kai Meyer mit Furia zwischen die Seiten der Welt. Und wie kann man dieses Buch als Bücherfreund nicht magisch finden? Der Autor packt alles aus was an Fantasy im Bezug auf Bücher möglich ist. Auch das was man für unmöglich hielt. Es ist vielleicht viel auf einmal, aber es ist absolut fantastisch und so unglaublich fantasiereich. Sprechende Bücher, Schimmelrochen, Ideen die die Welten bedrohen…ich brauche nicht mehr sagen. Auch hier haben wir wieder verschiedene Perspektiven die uns eine Bandbreite an Sichtweiten bieten. Es ist super kurzweilig und man ist viel zu schnell durch die Seiten gerauscht. Und dieses Mal bricht einem das Buch das Herz, nur um es langsam wieder zusammenzusetzen. Puh…Das Ende ist außergewöhnlich und passend für diese wunderbare Reihe. Und ich bin endlos traurig mich aus dieser Welt zu verabschieden. Hätte ich doch nur zu gerne noch mehr über Seelenbücher und Bibliomanten gelernt. Danke für eine tolle Fantasyreihe. 5 von 5 für den Abschluss.

  4. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

    (339)
    Aktuelle Rezension von: palzbuecher24

    Britta Söldner und Babak Hamwi führen gemeinsam die scheinbar unauffällige, aber äußerst effiziente und lukrative Firma „Die Brücke“. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich ein tödliches Geschäftsmodell, von dem selbst Brittas Familie nichts ahnt. Nach jahrelangem Erfolg bringt ein Anschlag das sorgfältig aufgebaute System ins Wanken. Britta nimmt es sich zur Aufgabe, das entstandene Chaos zu beseitigen. Dabei unterschätzt sie jedoch das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung und gerät zunehmend in eine Situation, in der sie über die Zukunft einer ganzen Gesellschaft entscheiden muss. Juli Zehs Roman "Leere Herzen" spielt in einem futuristischen Deutschland, dessen dargestellte Entwicklungen erschreckend realistisch wirken. Die kalten Charaktere bewegen sich in einer herzlosen Welt, in der sie selbst die Hoffnung längst aufgegeben haben. Gerade diese Kälte macht die Figuren so beklemmend glaubwürdig. Zehs Schreibstil, geprägt von zahlreichen Cliffhangern und überraschenden Wendepunkten, verleiht dem Roman die Spannung eines Thrillers. Zugleich liest sich zwischen den Zeilen eine deutliche Gesellschaftskritik, die spätestens im kontroversen Ende zum Nachdenken über die Zukunft der Gesellschaft anregt. "Leere Herzen" ist eine hochspannende Reise in eine eiskalte Zukunft, die es zu verhindern gilt - mit allen Mitteln?

  5. Cover des Buches Die Toten, die niemand vermisst (ISBN: 9783499266614)
    Michael Hjorth

    Die Toten, die niemand vermisst

    (316)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Eine Wanderin stürzt in den Bergen von Jämtland ab. Sie überlebt, jemand anderes hatte dafür weniger Glück: Vor ihr ragen aus der Erde die Knochen einer Hand. Die Polizei vor Ort birgt sechs Leichen, darunter die zweier Kinder. Alle per Kopfschuss getötet. 

    Stockholm wird um Verstärkung gebeten, Kommissar Höglund reist mit großem Tross in die Provinz. Doch stehen die Ermittlungen unter keinem guten Stern. Den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman plagen private Probleme, Spannungen belasten das ganze Team, auch der Fall entpuppt sich als kompliziert. Die Identität der Toten gibt Rätsel auf, niemand vermisst sie.

    Als Höglund und Bergman endlich auf eine brauchbare Spur stoßen, schaltet sich der schwedische Geheimdienst ein...

    Fazit

    Für mich der erste Band der Reihe - und ein gelungener Start! Sebastian Bergmann erscheint als eine widersprüchliche, aber spannende Figur über die ich gerne noch mehr erfahren möchte.

    Die Handlung selbst ist temporeich und fesselnd, man fliegt förmlich durch die Seiten - auch wenn die dicke mich zuerst hat zögern lassen. Auch das Cover passt sehr gut - düster,doch neugierig machend.

  6. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: eumel8

    DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich. 

    Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.

    So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten. 

    Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.

  7. Cover des Buches 606 (ISBN: 9783518472903)
    Candice Fox

    606

    (141)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe

    Viel schlimmer kann es kaum kommen: Aus einem Hochsicherheitsgefängnis in der Wüste Nevadas brechen 606 Schwerverbrecher aus, darunter auch jene, die die Todesstrafe erwartet. Sofort beginnt eine bundesweite Menschenjagd, da man ahnt, dass diese Flucht nur der Auftakt ist zu weiteren Verbrechen, die es zu verhindern gilt. Einer der Flüchtigen hat jedoch nur eines im Sinn: seine Unschuld zu beweisen, denn dies wird seine einzige Chance sein.
    Alleine die Vorstellung, dass Hunderte von kaltblütigen Killern und sonstigen Gewalttätern auf freiem Fuß sind, lässt einem eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Und tatsächlich kommt es zu einer ganzen Reihe von Vorkommnissen, die einen nur hoffen lassen, so etwa nie erleben zu müssen. Doch die Hauptfigur John Kradle, wegen Tötung seiner Familie zur Todesstrafe verurteilt, will nichts anderes, als den wahren Täter überführen. Allerdings sitzen ihm nicht nur die US Marshals im Nacken, sondern auch Celine Osbourne, die Leiterin des Todestrakts, die aus persönlichen Gründen nur ein Ziel hat: John Kradle wieder hinter Gittern zu sehen.
    Obwohl es eine Hauptfigur und deren Geschichte gibt, folgt man als Leserin mehreren Richtungen. Während manche Gefangene schon nach kurzem wieder in ihrer Zelle landen, gelangen andere durch Zufall und enorme Kaltblütigkeit (die jedoch nur angedeutet wird) ans andere Ende der Welt. Und wieder Andere versuchen Pläne umzusetzen, die seit langem vorbereitet wurden. Dazu kommen die Lebensgeschichten von John Kradle und Celine Osbourne, sodass die Geschichte manchmal so wirkt, wie dieser Massenausbruch - ruhe- und rastlos.
    Doch es bleibt spannend zu lesen, auch wenn die Lösung des Falles Kradle fast schon unspektakulär daherkommt und insgesamt eher ein Nebenschauplatz ist. Ein Thriller mal etwas anders.

  8. Cover des Buches Alex Rider, Band 6 - Ark Angel (ISBN: 9783473585274)
    Anthony Horowitz

    Alex Rider, Band 6 - Ark Angel

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Noch während Alex Rider sich im Krankenhaus von seiner Schussverletzung erholt, wird er direkt in das nächste Abenteuer verwickelt. Er bekommt mit, wie sein Zimmernachbar, der 14-Jährige Milliardärssohn Paul Drevin entführt werden soll und gibt sich kurzerhand für ihn aus. Und plötzlich findet er sich wieder in einer Welt von Luxus, Protz - und Lebensgefahr. Und dann ist da auch noch das Weltraumhotelsprojekt Ark Angel, geleitet von Pauls Vater, mit dem auch etwas nicht so ganz zu stimmen scheint...


    Mit 14 Jahren war Alex Rider meine liebste Buchreihe. Jetzt mit 18 lese ich die Bücher noch einmal und kann sagen: Ja, das Buch ist unrealistisch, definitiv. Gerade das Ende erscheint einem sehr weit hergeholt. Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, ist das Buch sehr actionreich und lässt sich gut lesen. Es ist für Jugendliche geschrieben, das merkt man definitiv. Aber für den Nostalgie-Faktor kann ich es immer wieder lesen, ohne mich zu langweilen. Dennoch muss ich sagen, die anderen Bücher der Reihe gefallen mir besser. Es dauert bis die Geschichte nach dem ersten Hochpunkt wieder richtig an Fahrt aufnimmt. Und dafür, dass sich die Erzählung dann so lange aufbaut, wird der Höhepunkt für meinen Geschmack zu kurz und zu unspektakulär abgehandelt. 


    Ich finde es also spannend und es macht mir Spaß, das Buch zu lesen, aber ich würde es definitiv nicht als meinen liebsten Alex Rider bezeichnen.

  9. Cover des Buches Im Sommer der Mörder (ISBN: 9783832163129)
    Oliver Bottini

    Im Sommer der Mörder

    (60)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Als im Schwarzwald eine Scheune brennt, ahnt niemand, was damit ins Rollen gebracht wird. Unter der Scheune befindet sich ein illegales Waffenlager, bei der Explosion kommt ein Feuerwehrmann ums leben...

    Was möchte Oliver Bottini? Ein Thriller schreiben? Liebesgeschichte? oder doch Psychothriller? Obwohl ich mich durchgebissen habe, weiss ich nicht, ob ich die Geschichte verstanden habe. Zu viele Namen, Kriege, Ortschaften wurden aneinandergereiht und als würde das nicht reichen lässt er Louise als Ermittlerin auf die Leser los. Viele Andeutungen, zu was? Ein so geschädigter Mensch soll Kommissar sein? Oftmals las ich und wusste doch nicht wo der Zusammenhang ist, was gemeint ist, wo ich gerade stehe. Auch die Frage; passiert etwas oder sind es wieder nur Gedanken?

    Der Schreibstil wäre so spannend, so gut, weshalb macht Oliver Bottini nicht mehr daraus?

    Fazit: Ein guter Autor der zu viel, viel zu viel in ein Buch gepackt hat. Viel zu viel unklares, Wirrwarr, hat mich als Leser verwirrt und schlicht mit einem Fragezeichen zurückgelassen.
  10. Cover des Buches Bodyguard - Die Geisel (ISBN: 9783570402757)
    Chris Bradford

    Bodyguard - Die Geisel

    (149)
    Aktuelle Rezension von: Bookies25

    ,,Ein 14 jähriger als Bodyguard?‘‘

    ,,Das ist doch total lächerlich?‘‘


    Connor wird als 14 jähriger Bodyguard in einem speziellen Team .Es steht sehr viel auf dem Spiel.

    Er muss die Präsidententochter beschützen.


    Chris Bradford hat für dieses Buch sehr gut recherchiert. Es war abwechslungsreich , und mal was total anderes zum lesen.

    Es ist verblüffend,wie das ganze funktioniert! Ich fande es spannend zu lesen.

  11. Cover des Buches Tod in den Anden (ISBN: 9783518736357)
    Mario Vargas Llosa

    Tod in den Anden

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Korporal Lituma wurde tief ins Hochland der peruanischen Anden geschickt, um dort gemeinsam mit seinem Helfer Tomás das Verschwinden von drei Männern aufzuklären. Doch niemand will helfen, keiner sagt irgendetwas, obwohl Lituma sicher ist, dass die Bewohner mehr wissen, als sie sagen. Stattdessen müssen Lituma und Tomás sich mit Aberglaube, Mythen und Ritualen der Inkas herumschlagen.
    Die Bücher von Llosa, die ich vorher gelesen habe, haben mir alle auf ihre Art gefallen. Dieses jedoch war ein wildes Durcheinander ohne wirkliche Übergänge. Plötzlich befand man sich in einer der Geschichten, die Tomás erzählt. Nur ein Satz im Hier und Jetzt und dann eine völlig andere Erzählung Tomás'. Ein wirklicher Kriminalfalls war es allerdings auch nicht und am Ende war ich nicht einmal sicher, ob überhaupt irgendwer verschwunden ist.
    Vielleicht in einem typischen, südamerikanischen Stil, da fällt mir wieder ein, warum ich Schwierigkeiten mit südamerikanischen Schriftstellern habe, konnte ich doch leider recht wenig damit anfangen. Nur die Atmosphäre und Gepflogenheiten dieser Länder werden deutlich.
  12. Cover des Buches Die achte Offenbarung (ISBN: 9783746629179)
    Karl Olsberg

    Die achte Offenbarung

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Paulus Brenner erhält ein Buch, das aus dem 15. Jahrhundert stammen soll. Es soll seiner Großmutter, die im Dritten Reich ums Leben gekommen ist, gehört haben und nun soll es zurück in den Familienbesitz. Doch es ist verschlüsselt. Brenner, der sich mit Verschlüsselungsmethoden ein wenig auskennt, macht sich daran, den Text zu entschlüsseln. Der Text handelt von wahren historischen Begebenheiten, die zu Lebzeiten des Autors noch nicht geschehen sein konnten, und die der Autor von einem Engel erfahren haben soll. Brenner ist hin und hergerissen, ob das Buch tatsächlich die Wahrheit sagt, oder ob es sich um eine gut gemachte Fälschung handelt. Zudem wird bei Brenner eingebrochen und er wird gejagt von Leuten, die es auf das Buch abgesehen haben. Gleichzeitig verschwindet in den USA ein hochgefährliches Virus.
    Der Schreibstil ist flüssig und die historischen und fachlichen Hintergründe sind gut recherchiert. Der Spannungsaufbau ist gut gelungen, nur in der Mitte des Buches hängt es ein wenig, was aber nicht besonders schlimm ist. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, als zu Paul Brenner jemand Kontakt aufnimmt und die Geschehnisse als Roman und nicht als Sachbuch veröffentlichen will. Somit erzeugt der Autor das Gefühl, das das ganze vielleicht tatsächlich so stattgefunden haben kann. Für Fans von Dan Brown und Verschwörungsthrillern ganz klar eine Empfehlung.

  13. Cover des Buches Dead or Alive (ISBN: 9783453436435)
    Tom Clancy

    Dead or Alive

    (22)
    Aktuelle Rezension von: any572
    Der x-te Jack Ryan....immer noch gut. Spannend, packend, erschreckend glaubwürdig.... Leider zu lang - ich wusste nicht dass ein so großer Autor wie Tom Clancy noch nach Seiten bezahlt wird.... ;-) Auf den letzten 250 Seiten angekommen, legt man diese Buch nicht mehr aus der Hand....und man wird immer nachdenklicher: Wieviel Illegales kann man tollerieren, um die Bösen dieser Welt zu stoppen? Den nächsten, dem ich habhaft werden kann, werde ich auch lesen......
  14. Cover des Buches Der Mann, der niemals lebte (ISBN: 9783499249761)
    David Ignatius

    Der Mann, der niemals lebte

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Im Nahenost gibt es den CIA-Agenten Roger Ferris. Nach einer verpatzten Aktion wird er nach Jordanien gesandt, wo er eine Terrorgruppe aufspühren soll. Es wird spannend, gefährlich und nach einem Angriff durch tollwütige Hunde, trifft er im Krankenhaus auf eine wunderschöne Krankenschwester. Er verliebt sich, aber es ist schwierig in dem Land und Ferris hat einiges zu tun.  Spannend und mit politischem Hintergrund.


  15. Cover des Buches Lena Halberg - London '05 (ISBN: 9783868411300)
    Ernest Nyborg

    Lena Halberg - London '05

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Martina28
    Inhalt:
    Ein Mann hastet auf den Bahnsteig. Er ist zu spät, der Zug rollt bereits aus der Station. Wenige Sekunden später erschüttert der Bahnsteig und ein Geräusch ist zu hören. Es war eine Bombe detoniert.
    Lena Halberg, die Jornalistin recherchiert für eine Story und entdeckt ungeheure Fakten. Ihre Vermutung scheint zu stimmen und diese Detonation der Bombe in der Piccadilly-Line ist ein weitere Anschlag von vielen vorangegangenen.
    Die Nachforschungen führen Lena bis nach Israel. Dort landet sie in einem militärischen Gefängnis. Nach der Entlassung nimmt sie die Spur wieder auf, welche sie zurück nach England führt.


    Cover:
    Das Cover ist in schlichten Farben gehalten. Text und Bild aufeinander abgestummen. Es macht eher einen düsteren Anschein. Der Big Ben weisst auf England hin, wo sich die Geschichte abspielt. Die Schnipselauf der rechten Seite mittig, könnten auf Telegrammanordnungnen hinweisen.


    Schreibstil:
    von Anfang bis zum Schluss ein einheitlicher Schreibstil vorhanden. es wird immer wieder Spannung aufgebaut, welche zwischendurch wieder abflaut. Dadurch ist der/die Leser/in erpicht weiter zu lesen, um herauszufinden was weiter geschieht.
    Fremdwörten werden vom Autor in der Geschichte beschrieben oder auch als Erklärung in der Geschichte genannt.


    Fazit:
    Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Als ich zu lesen begonnen hatte konnte ich es kaum mehr aus den Händen legen. Ich kann jedes weiterempfehlen, der gern realitätsnahe Geschichten hat. Die verschiedenen Charaktere sind gut gewählt und sehr ausdrucksstark.
    Der Wechsel der einzelene Szenen und Kapitel sind gut gelungen. Es ist klar zu erkennen um welche Szenen und Charakter es sich im jeweiligen Abschnitt handelt.
  16. Cover des Buches Bis du stirbst (ISBN: 9783442473397)
    Michael Robotham

    Bis du stirbst

    (113)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.  

    Im Jahr 2024 sind die Dro*ento*en um 40 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Menschen, die jedes Jahr Dro*en zu sich nehmen, steigt immer weiter an. Doch leider sehen wir noch viel zu oft weg, solange es nicht uns oder unser eigenes Umfeld betrifft.

    Dro*en sind die gefährlichsten Dinge, die wir zu uns nehmen können. Die Abwärtsspirale ist dabei vorprogrammiert und geht schneller als wir annehmen. Gerade junge Mädchen greifen dann schnell zu einem Mittel, dass sie schutzlos macht. Sie verkaufen ihren eigenen Körper, um schnell an den nächsten Schuss zu kommen.

    Doch es gibt auch die sogenannten Loverboys, die nur einen Plan haben: die Mädchen gefügig zu machen und diese, auf den Strich zu schicken. Dabei ist ihnen das Wohl dieser Mädchen vollkommen egal.

    Sollten Angehörige, dieses Mädchen dann befreien wollen, ist es meist schwierig. Diese skrupellosen Männer, lassen nichts aus, damit die Familienangehörigen, immer weiter unter Druck geraten. Diese doppelte Demütigung, ist für diese Verbrecher ein Spiel.

    Wie weit würden wir gehen, wenn ein Familienmitglied in den Händen solcher Typen ist? Was würden wir alles tun, damit ein junges Mädchen gerettet werden kann? Wäre uns ein anderes Menschenleben egal, wenn uns dies befohlen wird?

    Oftmals wird Mi**brauch nicht angezeigt. Dadurch überlassen die Opfer dem Täter die Macht, sich weitere Opfer zu suchen. Die Öffentlichkeit erfährt dadurch nicht, was für ein Verbrecher sich hinter einem harmlos wirkenden Gesicht verbergen kann.

    Dabei ist es wichtig, dem Täter anzuzeigen und ihn nicht die Freiheit zu geben, solche Taten weiter zu begehen. Die Menschen haben ein Recht, gewarnt zu werden. Denn jedes Opfer ist eins zu viel und jede Person, die s**uelle Ge*alt erlebt, erleidet ein schweres Trauma .

  17. Cover des Buches Giftflut (ISBN: 9783328103318)
    Christian v. Ditfurth

    Giftflut

    (35)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In Berlin, Paris und London werden Sprengstoffanschläge auf Brücken verübt. Niemand sendet ein Bekennerschreiben oder Forderungen. Es werden noch weitere Anschläge folgen. Kommissar Eugen de Bodt ermittelt auf seine ganz eigene Art. Unterstützt wird er dabei von einem Team, auf welches er sich verlassen kann.

    Ich hatte beim Lesen meine Schwierigkeiten mit den, für mein Gefühl, sehr kurzen Sätzen. Ebenso mit der Zuordnung, wo jetzt das neue Kapitel spielt und mit welchen Personen. Hier kam ich des Öfteren durcheinander. Einige Wendungen verleihen der Geschichte Schwung.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, und man merkt beim Lesen auch das Konfliktpotential, welches im Ermittlerteam herrscht. Als Leser erfährt man einige Geschehnisse aus den ersten beiden Teilen, die sich leider nicht vermeiden lassen, die Lesefreude an diesen aber nicht mindern dürften.

    Es handelt sich nur um Andeutungen, und echte Spoiler dürfte es keine geben. Um die Entwicklung in und um das Ermittlerteam zu verfolgen, sollten die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. „Giftflut“ ist der dritte Teil der Reihe um Kommissar Eugen de Bodt, lässt sich aber ohne Vorkenntnisse lesen, da der Fall abgeschlossen ist.

    Bei „Giftflut“ handelt es sich um einen guten Thriller, der allerdings ein paar Schwächen aufweist.

  18. Cover des Buches American War (ISBN: 9783596299447)
    Omar El Akkad

    American War

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Selbstmordattentäter sprengen sich an Grenzübergängen in die Luft oder reißen unzählige Unschuldige auf belebten Plätzen in den Tod. Autonome Drohnen werfen ihre Bomben und Raketen über vermeintlichen Feinden ab. Heckenschützen verbreiten Angst und Terror. Todesschwadronen verwüsten ganze Landstriche. Massaker an Zivilisten und Flüchtlingen, Vergewaltigungen, Kriegsverbrechen jeder Art, brutalste Folter – der neue Bürgerkrieg der USA spart nicht mit Grausamkeiten. Selbst biologische Kampfstoffe werden eingesetzt. Millionen und Abermillionen Tote wird der American War fordern.

    Omar El Akkad hat „keine Geschichte über den Krieg“ geschrieben, sondern „eine Geschichte über Zerstörung“. Die Zerstörung physischen wie psychischen Lebens. Die Zerstörung des Feindes und damit in Umkehr auch immer die Zerstörung des Eigenen. Zerstörung und Vernichtung sind das Wesen des Krieges und damit ist American War selbstverständlich auch eine Geschichte über Krieg. Noch mehr ist es aber eine Geschichte zum Verständnis des Menschen. Krieg und Zerstörung sind ein Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen gibt. 80 Millionen Tote des Zweiten Weltkrieges haben nicht gereicht, um Kriege überhaupt zu beenden. Im Gegenteil, die einen werden traumatisiert zu Gewalttätern und die anderen feiern die „Schule der Gewalt“ aus der Nationen hervorgehen. Mit Blut und Eisen werden die großen Fragen der Zeit geklärt, raunen die Militaristen und Bellizisten. Aktueller kann ein Roman kaum sein.

    There is no such thing as society

    American War spielt in der nahen Zukunft, beginnend mit dem Jahr 2074. Der rasend voranschreitende Klimawandel hat die Küstenstädte und sogar ganz Florida unter den Wassermassen begraben. Als späte Reaktion sollen endlich die fossilen Brennstoffe verboten werden. Dies wird zum Auslöser des zweiten Bürgerkrieges. Die Vereinigten Staaten von Amerika, oder was davon über ist, gegen die Freien Südstaaten: Mississippi, Alabama, Georgia, South Carolina und Texas. Dazu erobert Mexico noch einen erheblichen Teil der südlichen USA, was Texas gleich wieder aus den Reihen der Rebellen tilgt. Zusätzlich wird South Carolina, die ausgemachte Keimzelle des Widerstandes, von der US-Regierung bereits in den ersten Kriegstagen mit einem Virus infiziert, der die Bevölkerung hoffnungslos lethargisch macht. Lebende Tote. Damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet, wird South Carolina mit einer Mauer umzogen und mit Wachposten versehen. Wer der grausamen Infektion entfliehen will, wird gnadenlos erschossen. Die verbleibenden Südstaaten liefern sich einen kurzen heftigen Krieg mit den „Nordstaaten“ und anschließend jahrelange Guerillakämpfe.

    Die Protagonistin des Romans, die in diese unwirtliche Welt geboren wird, ist Sarat Chestnut. Wir begleiten sie über die gesamte Distanz des Bürgerkrieges von 2074 als Kind, bis zum Ende 2095 als junge Frau. Der Vater von Sarat wird gleich zu Beginn bei einem Bombenanschlag ermordet, während die Familie nun Einkommenslos vor den Kampfhandlungen flüchtet und in einem Flüchtlingslager unterkommt. Von hier aus nimmt die Zerstörung seinen Lauf. Die Zerstörung Sarats. Die Zerstörung der USA.

    Die späten Barbaren

    American War ist grausam und brutal. Und das scheint mir auch der Grund zu sein, warum so vieles an diesem Roman abgewehrt werden muss. Natürlich wird El Akkad bejubelt. Er habe geradezu seherische Fähigkeiten. Eine mögliche Zukunft Amerikas könne so aussehen. Trump macht’s möglich. American War sei eine äußerst düstere Dystopie. Und so kategorisiert, kann die Kritik folgen. Die Gesellschaft sei nicht ausreichend beschrieben. Warum wird der Rassismus nicht thematisiert? Wo sind Internet und Handys hin? Zum ersten lässt sich sagen, dass es sehr wohl eine Rolle spielt nur eben eine äußerst geringe. Die Konzentration auf Rassismus hätte das eigentliche Thema verdeckt. Hier geht es um menschliche Universalien und nicht um das scheinbar Trennende. Erst auf Seite 58 wird überhaupt erwähnt, dass es sich bei den Chestnuts um People of Colour handelt. Akkad spielt hier mit den Erwartungen des Lesers.

    Wer in American War eine Dystopie sieht, wird unzufrieden zurückbleiben. Als ob die literarische Darstellung zugleich die reale Deutung wäre. Denn Omar El Akkad hat keine Dystopie, sondern eine Allegorie geschrieben. Nichts davon findet in der Zukunft statt. Alles was Akkad macht, ist das Gegenwärtige literarisch zu verdichten und es in den fiktiven zweiten Bürgerkrieg in den USA zu verfrachten.

    „Ich habe ja die Drohnen nicht erfunden. Ich habe überhaupt sehr vieles nicht erfunden, von dem ich erzähle. In den USA wurde kritisiert, dass mein Buch zu hart sei. Zu grauenvoll. Das ist vollkommen richtig. Aber nachdem ich mich einmal entschieden hatte, über Dinge zu schreiben, die tatsächlich in der Welt passieren, da blieb mir gar nichts anderes übrig als ein grausames Buch zu schreiben. Denn für die Menschen, denen es jetzt schon passiert, ist es grausam, “ erklärt der Autor. Quelle

    Im Westen was Neues

    Während die Grausamkeiten für unzählige Menschen bereits jetzt Gegenwart sind, igelt sich der Westen unter einem Deckmantel aus Konsum ein, um die Folgen seines Lebensstiles nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. Dabei ist die westliche Art zu Leben bereits eine Form von Kriegsführung. Wir haben dem Rest der Welt den Krieg erklärt. Wir konsumieren die Welt zu Tode. Und die Sprache des Krieges verstehen alle, die in ihm involviert sind.

    „Und sie verstand etwas, […] – nämlich dass das Leid des Krieges die einzige wirklich universale Sprache der Menschheit war. Man sprach und verstand sie an allen Enden der Erde, nicht wie die Gebete, die überall verschieden waren, nicht wie der leere Aberglaube, an den sie sich so verzweifelt klammerten. Diese Sprache hingegen, die hatten sie alle gemein. Der Krieg zerbrach sie überall auf dieselbe Art, machte sie überall ängstlich und wütend und rachsüchtig. In glücks- und Friedenszeiten waren die Unterschiede groß, doch nahm man ihnen Glück und Frieden, dann sah man, wie sehr alle Menschen sich glichen. Der weltweite Schlachtruf des Krieges war, das hatte sie gelernt, ganz einfach: Wenn du an seiner Stelle gewesen wärest, hättest du es nicht anders gemacht.“

    Und damit befindet sich Akkad auf dem aktuellen Stand der Täter- und Gewaltforschung. Es kommt kaum auf die individuellen Persönlichkeitsstrukturen an, sondern auf die Situationen in die die Menschen involviert werden. Diese Situationen und Erlebnisse, diese Gruppendynamik die daraus resultiert, entwickelt eine Wirkmächtigkeit, der man sich nicht entziehen kann. Phillip Zimbardo hat mit seinem Standardwerk Der Luzifer-Effekt: Die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen ebenso wie Harald Welzer mit seinem Täter: Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden auf genau diese Zusammenhänge hingewiesen. Akkads American War ist deshalb keine Dystopie, es ist Gegenwart. Es ist nicht einmal wirklich ein Roman. Es ist eine grausame Reportage über aktuelle Lage in der Welt, lediglich literarisch verdichtet und ins Land des Hegemonen verlegt.

    Dabei hält sich Akkad ziemlich zurück. Die Realität ist weitaus brutaler und schrecklicher. Akkad hat einen der bedeutendsten aktuellen Antikriegs-Romane geschrieben. Wer liest schon den CIA-Folterreport oder beschäftigt sich überhaupt mit Staatsterrorismus, Tyrannei und Folter? Wer beschäftigt sich mit den Opfern der Kriege gegen den Terrorismus? Wer fragt nach den Ursachen für Terror? Die Opfer unserer Kriege sind Unpersonen, sie sind zu weit entfernt von uns, interessieren uns nicht. Akkad holt diese Opfer aus der Verleugnung und Verdrängung hervor, indem er Krieg und Terror, die Folgen von Hass und Vernichtung direkt vor die Haustür der Leser holt. Der Krieg spielt sich nicht mehr im gesellschaftlichen nirgendwo ab, sondern in Amerika. Ein neuer Bruderkrieg. Hier identifizieren sich die Menschen noch miteinander. Hier interessieren die Opfer. Akkad schafft es so, die wichtigsten Themen der Gegenwart, über die häufig ein Mantel des Schweigens gelegt ist, in den Mittelpunkt zu rücken. Aber vor allem macht er die Themen einem breiten Publikum zugänglich, dass sich ansonsten der Realität verschließt.

  19. Cover des Buches New World - Das brennende Messer (ISBN: 9783473584512)
    Patrick Ness

    New World - Das brennende Messer

    (39)
    Aktuelle Rezension von: his_and_her_books

    Zitat:
    „Während all das geschieht, denke ich: Ja.
    Hier kommt es.
    Das Ende.
    Das Ende von allem.“
    (S.10)

    „Seine Stimme erfüllt alles um uns herum, sie tanzt um und in die Köpfe der Soldaten, erreicht auch den letzten Mann am Rand des Camps.“
    (S.145)

    „Überall ist Blut.
    Auf dem Gras im Vorgarten, auf dem schmalen Weg, der zum Haus führt, auf dem Fußboden drinnen, überall.“
    (S.219)

    Inhalt:
    Das Heer der Spackles rückt unaufhaltsam näher. Todd hat keine andere Chance, als den Bürgermeister freizulassen, um die Armee zu befehligen. Als Gegenleistung verlangt Todd jedoch die Sicherheit Violas.
    Die erste Schlacht kann gewonnen werden. Die Spackle werden zurückgedrängt. Doch der scheinbare Sieg kann nicht über die Übermacht des Gegners hinwegtäuschen. Auch der Bürgermeister weiß, dass die Chancen gering sind. Denn ihnen gegenüber stehen unzählige Gegner. Ihr Ende scheint besiegelt zu sein. Es gibt keine Hoffnung, dass die Menschen auf diesem Planeten überleben werden.

    Meinung:
    Die ersten beide Teile der „New World“- Reihe haben mir wirklich gut gefallen. Ich war deshalb sehr froh, dass der finale Teil bereits in meinem Regal darauf wartete, gelesen zu werden. So nutzte ich nun die Gelegenheit, um wieder in New World einzutauchen.

    Gleich zu Beginn erhielt ich eine wirklich gute, kurz gehaltene, Zusammenfassung des bisher Geschehenen. Dies ist definitiv ein Pluspunkt für alle, bei denen zwischen den Bänden bereits einige Zeit verstrichen ist. Aber auch ich konnte davon profitieren, selbst wenn ich die Reihe fast nahezu am Stück lesen konnte.

    Patrick Ness zeichnet hier eine Welt, wie sie realer kaum erscheinen kann. Jedes Detail ist vorstellbar. Ich erlebte einerseits bedrückende Verzweiflung, andererseits punktet New World mit durchaus reizvollen, unerforschten Landschaften, die ich mir vor meinem geistigen Auge gut bildhaft vorstellen konnte. Dabei ist der Schreibstil des Autors keinesfalls ausschweifend. Präzise und ohne zu sehr ins Detail zugehen gelang es ihm, mich völlig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Erleben konnte ich das Geschehen wiederum in Gegenwartsform. Todd und Viola wechselten sich hierbei in Ich-Perspektive ab. Doch in diesem dritten Teil baute Patrick Ness noch eine dritte Sicht ein. Ohne zu viel zu verraten kann ich dennoch bestätigen, dass die Geschichte damit insgesamt tiefgründiger wirkt und völlig neue Eindrücke gewährt. Zudem verspürte ich eindeutig Nuancen von Erbarmungslosigkeit und Gewaltbereitschaft, die beide Vorbände deutlich übertrafen. 

    Todd hatte mittlerweile, auch durch die Einwirkung des Bürgermeisters, gelernt, seinen Lärm zu kontrollieren. Auch wenn er vermeintlich immer noch derselbe ist, kann man eine gewisse Änderung nicht abstreiten. Zu gegensätzlich sind Handlungen und eigentliches Denken. Und doch überstrahlt die Sorge um Viola alles um ihn herum. Violas Sicherheit ordnet er alles unter, diese hat für ihn oberste Priorität. Ohne Wenn und Aber.

    Auch Viola bleibt Todds Entwicklung nicht verborgen. Sie zweifelt, glaubt dennoch stets an ihren Todd. Sie selbst entwickelt sich zusehends. Viola wirkt reifer, trifft wohlüberlegte Entscheidungen. Selbst gesundheitlich schwer angegriffen, kämpft sie sich durch alle Hindernisse. Doch wird dieser unbedingte Wille belohnt werden? Bekommt sie Todd, IHREN Todd, zurück oder muss sie tatenlos zusehen, wie der Bürgermeister immer mehr Macht bekommt?

    Der Bürgermeister ist der Antagonist schlechthin in dieser Geschichte. Prentiss vereint alle Boshaftigkeiten, die einen wirklichen Schurken ausmachen. Dabei gibt es tatsächlich spürbare Ansätze von Besserung. Und daran ist Todd nicht ganz unschuldig. Doch haben diese Änderungen Bestand? Kann sich der Bürgermeister tatsächlich ändern? Zu den Guten gehören?

    Patrick Ness hat mit diesem dritten Teil einen wirklich passenden Abschluss geschafft. Das Ende, das er gewählt hat, könnte treffender nicht sein. Und ich kann auch mit Recht behaupten, dass es DIESEN EINEN Showdown nicht gab; das Finale ist vielmehr geprägt von einer Aneinanderkettung von Highlights und spannungsgeladenen Momenten. Einfach eine gute Mischung, die mich durchgehend auf hohem Niveau unterhalten konnte.

    Urteil:
    Mit „New World – Das brennende Messer“ hat Patrick Ness seiner Trilogie einen krönenden Abschluss verpasst. Eine Mixtur aus Gewalt, Intrigen und ehrlicher Hoffnung wird hier zu einer wirklich spannenden Geschichte vereint. Für mich ist dieser dritte Teil eindeutig das Highlight der „New World“-Trilogie. Auch wenn ich mich nun von einer einzigartigen Welt verabschieden muss, hinterlasse ich Todd und Viola für unsere gemeinsamen Stunden eindeutige 5 Bücher.

    Alle, die gern in fremde Welten hineinschnuppern, dabei mögliche Gefahren, aber auch Gewohnheiten nicht außer Acht lassen, dabei zielstrebig ihr Ziel verfolgen, sollten hier einen Blick riskieren. Für alle Fans der ersten beiden Teile ist „New World – Das brennende Messer“ selbstredend ein Must-Read!

    Die Reihe:
    1. New World – Die Flucht 
    2. New World – Das dunkle Paradies
    3. New World – Das brennende Messer


    ©hisandherbooks.de
  20. Cover des Buches Der englische Spion (ISBN: 9783959671453)
    Daniel Silva

    Der englische Spion

    (37)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Gabriel Allons Eintritt als Chef vom Dienst steht kurz bevor, als in der Südsee eine Yacht explodiert. An Bord war die vom britischen Kronprinzen geschiedene Ex-Prinzessin.

    Graham Seymore ahnt, dass es nur einen Bombenbauer auf der Welt gibt, der ein solches Meisterwerk vollbringen kann. Er hätte ihn schon vor Jahren ausschalten sollen.

    Er bittet Gabriel Allon um Hilfe und bietet gleichzeitig Christoph Keller mit der Lösung des Problems die Rückkehr zum MI6 an.

    Gabriels Frau Chiara ist hochschwanger und nicht gerade erfreut, dass Gabriel diesen Fall annimmt.

    Die Spur führt Keller und Allon zurück in dessen Einsatzgebiet. Tief hinein in die IRA und in deren auch jetzt noch geführten Kriege.

    Doch Quinn, der berüchtigte Bombenleger ist nur schwer aufzutreiben. Die Spur führt über den VEVAK zum SWR. Eine alte Bekannte kann dank ihrer eigenen Ausbildung die beiden auf die richtige Spur bringen, nur um kurz darauf selbst als Entführungsopfer in einem Kellerloch zu landen.

    Es wird blutig. Ob in Hamburg, Dänemark oder in London. Als die Spur die beiden in die Altstadt Londons führt, explodiert eine Autobombe.  

    Gabriels vermeintlicher Tod kommt dem MI5, dem MI6 und natürlich auch dem Dienst gerade recht. Sein Tod verschafft ihm und Keller den notwendigen Aufwind, um endlich Rache zu üben.

    Teil 15 lässt erstmals die Rache das Schwert führen. Daniel Silva gesteht Gabriel Allon wie auch Christoph Keller ein eigenes Gewissen zu. Die Jagd beginnt in Lissabon und führt die beiden Freunde nun gemeinsam quer über die Kontinente.

  21. Cover des Buches WEISSER JADE (Project 1) (ISBN: 9783958351585)
    Alex Lukeman

    WEISSER JADE (Project 1)

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Das Buch eignet sich hervorragen für den Urlaub, denn es ist leichte Lektüre, bei der man nicht nachdenken muss. Außerdem verrät der Klappentext schon mindestens 50% der Handlung, also gibt es auch wenige Überraschungen und man kann nebenbei das Hörbuch hören. Ich verrate nicht zuviel, wenn ich euch erzähle, dass es eine Jagd quer über den Globus gibt, um Amerika zu retten.
    Die Charaktere sind hübsche Klischees und bieten keinen Platz für Spannung. Da reicht schon die Lektüre des Klappentextes, um zu wissen, was abgeht.
    Das Buch an sich ist spannend, aber die Krönung ist Michael Schrodt. Ich habe selten einen Sprecher erlebt, der ein Buch so kaputt liest. Als Märchenonkel ist er super geeignet, aber als Sprecher für ein spannendes Buch definitiv zu emotionslos. Eine Verfolgungsjagd hört sich bei ihm wie eine Bedienungsanleitung für einen Staubsauger. Einfach nur zum Einschlafen. Nicht zu vergessen, dass auch die Aufnahmeleitung des Hörbuchs nicht aufgepasst hat. Im Prolog liest Schrodt den Namen Selena man ihn schreibt. So weit, so gut. Anschließend liest der den Namen „Seliena“ (sprecht es mal laut aus). Und warum wurde diese Diskrepanz nicht ausgebessert?
    Der Autor wechselt seinen Schreibstil angenehm zwischen ausschweifenden Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szenen. Da wurden meine Gedanken, wenn sie zu sehr bei den Beschreibungen abschweiften, durch die Passagen, in denen kürzere Sätze formuliert waren, wieder auf das Hörbuch gelenkt und ich war erneut voll dabei.
     Nach reiflicher Überlegung gibt es 3 Jade-Sterne und ich weiß, dass ich nie wieder ein Hörbuch mit Schrodt als Sprecher hören werde. Es sei denn, es handelt sich um Gute Nacht Geschichten. 

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Vor dem Hintergrund eines internationalen Machtspiels spannt PROJECT: WEISSER JADE ein Netz aus Täuschung und Mord um den Globus.

    Nick Carter, ehemaliger Aufklärungs-Marine, dessen Vergangenheit ihm unzählige körperliche und seelische Narben bescherte, arbeitet für das PROJECT, eine geheime Einheit zur Bekämpfung des Terrorismus, die direkt dem Präsidenten unterstellt ist. Selena Connor, eine gutaussehende, starke und fähige Sprachwissenschaftlerin, findet sich plötzlich inmitten seiner gefährlichen und gnadenlosen Welt wieder, als ihr wohlhabender Onkel von jemandem auf grausame Weise ermordet wird, der auf der Suche nach einem altertümlichen Buch über das Elixier der Unsterblichkeit ist.

     Nick wird beauftragt, Selena zu beschützen und ihr bei der Wiederbeschaffung des verschwundenen Textes zu helfen. Es ist der Beginn eines Abenteuers auf Leben und Tod, das von San Francisco bis nach Peking und von Washington bis in die geheimen Kammern in Tibet reicht. Jemand möchte in China die Macht an sich reißen und plant einen Angriff auf Amerika - und Nick und Selena stehen dabei mitten in der Schusslinie.

  22. Cover des Buches 42 Grad (ISBN: 9783499000478)
    Wolf Harlander

    42 Grad

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Robsi

    Fakten zum Buch

    Autor: Wolf Harlander

    Verlag: Rowohlt

    Seitenzahl: 528 Seiten

    Klappentext

    Deutschland freut sich über den neuen Jahrtausendsommer.

    Dauersonnenschein sorgt für volle Freibäder. Einzig Hydrologe Julius Denner und IT-Spezialistin Elsa Forsberg warnen davor, dass die Hitze sich kurzfristig verschärfen wird. Niemand nimmt sie ernst, bis die ersten Flüsse austrocknen, Waldbrände außer Kontrolle geraten und Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. In Berlin und Brüssel folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Überall in Europa machen sich Wasserflüchtlinge auf die Suche nach der wichtigsten Ressource der Welt. Während um sie herum die Zivilisation zusammenzubrechen droht, versuchen Julius und Elsa verzweifelt, die Katastrophe aufzuhalten – und geraten damit ins Fadenkreuz von Mächten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen…

    Meine Meinung

    Wir begleiten verschiedene Protagonist:innen, die alle auf ihre Art von der Hitzewelle betroffen sind.

    Da ist zum Beispiel Kerstin, die mit ihren Kindern auf einem Bauernhof lebt und schon bald zum Wasserflüchtling wird. Während sie immer neue Wege sucht, zu entkommen, kann man ihre Verzweiflung und die Angst um ihre Kinder förmlich spüren. Dann ist da noch Florian, der sich ehrenamtlich beim THW engagiert und gemeinsam mit seinen Kolleg:innen gegen die Waldbrände kämpft. Auch seine Gefühle sind deutlich spürbar und während er sich durch die Waldbrände kämpft, meint man, man befinde sich selbst mittendrin. Des Weiteren sind da noch Noah, der den Unregelmäßigkeiten in den Wasserwerken auf den Grund geht, die zwei BKA-Mitarbeiter:innen Sarah und Titus und die oben erwähnten Hauptprotagonist:innen Elsa und Julius.

    Es ist ein erschreckend realistisches Szenario, welches Wolf Harlander zeichnet. Die Hitzewelle wird schon bald politisch, die Wasserpreise steigen dramatisch an, bösartige Menschen bereichern sich an der Krise und diverse Umweltaktivisten tun sich im Internet zusammen. Man kann sich vorstellen, dass das alles genauso oder fast genauso eintreten wird und obwohl das Buch von 2020 ist und es schon einige Hitzewelen gab, wird man nicht darauf vorbereitet sein. Das sagt auch Wolf Harlander selbst in einem Interview am Ende des Buches, in dem er auch zeitgleich offenbart, dass das Buch verfilmt werden soll.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es liest sich flüssig, die Emotionen der Protagonist:innen sind greifbar und man fiebert mit. Ich bin schon gespannt auf das nächste Buch des Autoren!

    Fazit

    Nach "Die Päpstin" ein weiteres hochaktuelles Buch, welches uns dazu bringen sollte, Wasser nicht mehr als selbstverständlich anzusehen!

  23. Cover des Buches Anweisungen an die Krokodile (ISBN: 9783442713172)
  24. Cover des Buches Rachekult (ISBN: 9783734109287)
    Frederic Hecker

    Rachekult

    (29)
    Aktuelle Rezension von: fay_phoenix

    Das Ermittlerteam stößt auf eine Serie von Verbrechen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch schon bald erkennen sie, dass hinter den brutalen Taten ein perfides System von tief sitzender Wut und alten Verletzungen steckt, das direkt in die Reihen der Polizei führt. 

    Je tiefer die Ermittler in die Fälle eintauchen, desto mehr geraten sie in ein moralisches Spannungsfeld zwischen Recht, Schuld und persönlicher Vergeltung. Kriminalhauptkommissar Fuchs und die junge Fallanalytikerin Lara Schuhmann arbeiten mit Hochdruck an dem Fall und begeben sich letztendlich selbst in große Gefahr. Höchste Zeit, dass sich Fuchs endlich seiner Vergangenheit stellt, bevor noch weitere Menschen brutal ermordet werden…


    Boah, ganz ehrlich, auch der zweite Band hat es in sich. Er ist düster, packt einen bereits auf den ersten Seiten und lässt einen einfach nicht mehr los. 

    Diese Geschichte über Vergeltung und moralische Abgründe ist unfassbar spannend. Sie zeigt, wie weit Menschen gehen würden, wenn der Schmerz immer unerträglicher wird. Die Protagonisten sind real und glaubwürdig beschrieben und auch hier, sorgt der Autor wieder für bildliches Material im Kopf. 

    Bis zum Schluss wird die Spannung aufrecht gehalten und man stolpert immer wieder über unvorhergesehene Wendungen, die für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen. 

    Wer einen Thriller sucht, der unter die Haut geht, der ist hier bestens bedient. 

    Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. 

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