Bücher mit dem Tag "tesla"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tesla" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (626)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.

    Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.

    Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde. 

    Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen. 

    Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.

    Fazit:

    Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.

  2. Cover des Buches Die letzten Tage der Nacht (ISBN: 9783847901136)
    Graham Moore

    Die letzten Tage der Nacht

    (161)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    1888 hat sich in New York bedeutendes zugetragen. Denn dort herrschte der Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse. Zwischendrin der junge Anwalt Paul Cravath, der für Westinghouse die Klagen von Thomas Edison abschmettern soll, denn es geht um nichts geringeres als die Erfindung der Glühbirne. 

     

    Das Cover ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend, aber dieses Buch soll auch nicht mit seinem Cover überzeugen, sondern mit seinem Inhalt.

    Und das schafft es zumindest für mich. 😊

    Hauptsächlich folgt man durch die Geschichte dem jungen Anwalt Paul Cravath, der zu seiner Zeit ein Überflieger war und von der Uni relativ schnell zum Partner in einer Kanzlei wurde. Hier zieht er einen der größten Fälle des Jahres an Land, der Patentstreit zwischen George Westinghouse und Thomas Edison. Und wenn man bedenkt, dass dies ein nach wahren Begebenheiten erzählter Roman ist, ist die Story trotzdem so spannend wie ein Krimi. 😊

    Viele Details zu dem Ereignis, dass in die Geschichte als der Stromkrieg einging, kannte ich nicht, deshalb bin ich wirklich sehr unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Ich weiß nicht, ob ich mit Vorwissen anders gelesen hätte. Denn am Ende erläutert der Autor im Einzelnen, was er für seinen Roman geändert hat. So spielt sich seine Geschichte zum Beispiel in einem Zeitraum von zwei Jahren ab, obwohl sich die wahren Ereignisse viel länger hinzogen (von 1888 bis 1896). 

    Obwohl mich solche Dinge häufig bei historischen Büchern doch eher stören, konnte mich aber der Stil von Graham Moore so abholen, dass ich am Ende das Buch zugeschlagen habe und es trotz der Veränderungen einfach nur mag. Es ist sehr spannend geschrieben und die historischen Figuren werden authentisch dargestellt. 

    Da der Autor am Ende auf seine Änderungen eingeht und auch seine Literaturnachweise nennt, kann man nach der Lektüre von Die letzten Tage der Nacht, eigentlich nahtlos mit der Fachliteratur weitermachen. Ich auf jeden Fall, möchte unbedingt jetzt mehr über Edison, Tesla und Co erfahren. 😊

    Das Buch hatte ich mal vor Jahren als Leseprobe gelesen, jedoch leider nicht weiterverfolgt, als ich es dann aber vor kurzem als Mängelexemplar in der Hand hatte, direkt zugeschlagen. Und wie gesagt es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hätte ich es doch nur schon früher gelesen. 😉 

    Am Ende stellt sich dann auch nicht die Frage, wer den Streit gewonnen hat, sondern was diese großen Männer alles für die Menschheit getan haben. Denn ohne deren Erfindungen, könnte ich jetzt nicht an meinem Schreibtisch sitzen und diese Rezension tippen. Oder zumindest wäre es um einiges Dunkler hier. 😉 

     

    Mein Fazit: Ich bin mir nicht sicher ob dieser Roman etwas für Menschen ist, die sich genau mit der Geschichte des Stromkrieges auskennen, aber wenn man wie ich ein Neuling auf diesem Gebiet ist, dann ist es durchaus eine spannende und sehr interessante zum Einstieg in dieses Thema. Nachdem man mit dem jungen Anwalt die Tücken des Patentrechts betrachtet hat, kann man dann auf die weiterführende Literatur zugreifen, die der Autor am Ende nennt. 

    Für mich ein sehr interessanter Roman, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. 😊   

  3. Cover des Buches Maschine (Ein Fall für Peter Conrad 3) (ISBN: B07XFL1VY7)
    Barry Stiller

    Maschine (Ein Fall für Peter Conrad 3)

    (20)
    Aktuelle Rezension von: RosaLia

    Der Schutzbund, so mag es dem rationalen Leser erscheinen, ist nicht mehr als eine Gruppe harmloser Spinner, die vor Elektrosmog warnen und allerhand Verschwörungstheorien anhängen; so sind sie der Überzeugung, dass die Regierung oder welche einflussreiche Gruppe auch immer, Denken und Handeln der Bevölkerung durch allerlei Substanzen manipuliert, die sie zum Beispiel dem Trinkwasser beimischen, oder durch elektrische Einwirkungen, Wellen oder wie sonst man ihre diffusen Ideen verstehen möchte, die Menschen zu ihren willfährigen Subjekten machen. Um sich davor zu schützen ergreifen sie eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen in ihrem täglichen Leben, die dieses nicht nur verkomplizieren sondern sie selbst auch zu gehörigen Paranoikern machen. Äußeres Zeichen dieser Abgedrehten ist eine mit Alufolie oder einer Art Drahtgestell ausgekleidete Mütze, die ihnen auch den im Roman durchgehend gebrauchten Namen Aluhüte einbringt.

    Und über eben jenes Völkchen stolpert die ewig neugierige Archäologiestudentin Lisa Franks, ohne zu ahnen, dass sie sich damit buchstäblich - und einmal mehr! - in des Teufels Küche begibt! Die harmlosen Spinner sind nämlich genau das nicht, wie Lisa sehr bald feststellt, nachdem sie sich leichtfertig dazu entschlossen hat, an einem Bergcamp der Gruppe teilzunehmen, bei dem Unheimliches geschieht, das in zweifachem Mord endet, über dessen Hergang sich die Campteilnehmer der Polizei gegenüber ausschweigen, immer schön dem Motto der drei Affen folgend.... Lisa wird gewarnt und sollte gewarnt sein, sich nun schleunigst zurückziehen, am besten alles, was sie gesehen und gehört hat, vergessen und ihrem Tagwerk nachgehen, das heißt zur Abwechslung mal weiterstudieren!

    Dass sie genau das nicht tut, ahnt der Leser, zumal, wenn er die oft unbedacht, aus dem Bauch heraus und tollkühn agierende junge Frau bereits aus Informium und Blut, den beiden Vorgängerbänden, kennt. Nachdem der anfängliche Schock überwunden ist, zieht sie alsbald ihren Fachkollegen, den ewigen Doktoranden der Anthropologie, Peter Conrad, der zunächst recht verpeilt und antriebsschwach daherkommt, in die Geschichte hinein. Und, hast du nicht gesehen, stellt Conrad flugs Parallelen fest zu einer Expedition in Slowenien, an der er selber sechs Jahre zuvor teilgenommen hatte und die nicht nur von Beginn an eine Menge Merkwürdigkeiten aufwies sondern auch noch in einem ebenso seltsamen "Unfall" endete, der die Teilnehmer, Conrad vorneweg, rasch das Weite suchen ließ...

    Doch wie so oft im Leben - die Vergangenheit holt einen doch immer wieder ein! Der wackere Anthropologe ohne den begehrten Titel, deshalb unbefriedigt seiner universitären Tätigkeit nachgehend, macht sich mit Verspätung daran, den Geschehnissen von damals, hinter denen er ein handfestes Verbrechen wittert, auf den Grund zu gehen, was ein so wagemutiges und gefährliches wie schwieriges Unternehmen ist, wenn man bedenkt, dass Ende der achtziger Jahre, in denen das Autorenduo seinen Krimi spielen lässt, Nachforschungen wirklich mühsam waren, denn von Google und Co. konnte man damals höchstens träumen, wenn überhaupt, und für Informationen musste man sich schon hinausbequemen aus seinem bequemen Sessel und sich in die feindliche Welt begeben!

    Was der, wie man schnell feststellen kann, mit einer gehörigen Portion detektivischem Spürsinn ausgestattete Peter Conrad und seine furchtlose und manchmal zu spontane Gefährtin unter Lebensgefahr herausfinden, ist so unglaublich wie spannend zu lesen - und ganz gewiss nicht vorhersehbar. Dass dabei die "Maschine", die der Geschichte ihren Titel gegeben hat, eine zentrale Rolle spielt, ist nicht schwer zu erraten, doch was es damit auf sich hat, bleibt über den größten Teil der Handlung ein Rätsel - das freilich verhindert, dass der eine oder andere Leser, dem die komplizierte Welt der Technik nicht nur ein Buch mit sieben Siegeln ist, sondern darüber hinaus schlicht und einfach uninteressant, vorzeitig abspringt, denn man will ja schließlich wissen, ob die vielen Vermutungen, die man inzwischen angestellt und oft genug wieder verworfen hat, tatsächlich zutreffen!

    Und schließlich steckt noch viel mehr in dem Krimi, wie es zu entdecken gilt und selbstverständlich auch zu ahnen war, denn das, wofür "Maschine" eigentlich steht, ist, gelinde gesagt, skandalös und durchaus dazu angetan, die eine oder andere Illusion zu verlieren oder festzustellen, wie blauäugig man manchmal doch durchs Leben tappt. So gesehen haben gewiss auch Spinner wie die Schutzbündler ihre Daseinsberechtigung! Und ja, es bedarf immer auch einiger Furchtloser, die sich in eine der vielen verborgenen Höhlen des Löwen wagen, um gewisse Machenschaften aufzudecken - ganz so eben, wie es Conrad und Franks tun, wobei ihr offensichtlicher Dilettantismus schon manchmal ein Ärgernis sein kann. Der Erfolg rechtfertigt die Mittel? Mag sein, zumal, wenn dadurch Schlimmeres verhindert werden kann! Aber ob das wirklich so ist in unsrem neuen Fall des Archäologen-Gespanns Conrad und Franks mag jeder Leser selbst entscheiden - sobald er sich erholt hat von einem Krimi, den ich durchweg als düster und beängstigend empfand, bei dem mir die feine Ironie und, abgesehen von dem Schutzbund-Klamauk, der Spaß fehlte, den ich in "Blut" reichlich entdecken konnte, ebenso die Eleganz die jenen auszeichnete, und der gewiss nicht dazu angetan ist, sich nun befriedigt wieder seinem zum Glück weit weniger aufregenden Alltag zuzuwenden. Bleibt die Hoffnung auf ein geschmeidigeres, ansprechenderes Thema im nächsten Fall der beiden Amateurermittler....

  4. Cover des Buches Stormglass - Das Tesla-Beben (ISBN: 9783848920730)
    Andy Deemer

    Stormglass - Das Tesla-Beben

    (23)
    Aktuelle Rezension von: sinsa
    Meine Meinung:
    Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Die Geschichte an sich ist in sich abgeschlossen, allerdings sollte man den ersten Teil gelesen haben, da man sonst viele Dinge nicht versteht. Über die Akademie, in der die Nachwuchsagenten ausgebildet werden, erfährt man zwar ein bisschen was, die Hintergründe bleiben in diesem Band aber verborgen. Ich hoffe, dass man darüber mehr im ersten Band erfährt.
    Jedenfalls geht es mit einer Menge Technik und sehr Actionreich an den Kampf gut gegen bösen. Etwas vorhersehbar - aber ich als Erwachsene bin auch nicht unbedingt die Zielgruppe. Mir waren die Klischees ein bisschen zu ausgeprägt.
    Nachdem Jake mit seiner Klasse auf einer Aution miterleben muss, wie ein Koffer mit einer bislang unbekannten bzw. verlorenen geglaubten Erfindung von Tesla gestohlen wird, gerät er zunächst selbst unter Verdacht. Während seine Eltern glauben, dass er seine Strafe in einem Besserungscamp absitzt, versucht Jake mit seinen Freunden die Welt vor dieser Erfindung zu retten. Dabei geht es rund um die Welt und Jake und seine Freunde können ihre Stormglassfähigkeiten so richtig ausreizen.
    Insgesamt finde ich die Eltern etwas schwach dargestellt, außerdem kann ich das Konzept der Akademie nicht so ganz nachvollziehen. Da bleiben für mich viele Fragen offen.
    Insgesamt aber ein sehr spannend geschriebenes Jugendbuch nicht nur für Jungs.
  5. Cover des Buches Blitze (ISBN: 9783833309250)
    Jean Echenoz

    Blitze

    (3)
    Aktuelle Rezension von: franzzi
    Was haben wir da? Ein dünnes Büchlein mit einem Nikola Tesla auf dem Cover, Blitze schießen aus seinen Händen. Tesla. Nicht das Elektroauto, sondern der Erfinder, dem es sicherlich sehr gut gefallen würde, dass ein E-Auto-Hersteller sich mit seinem Namen schmückt. Denn Tesla war ein Pionier in Sachen Elektrizität, er war ein wichtiger Spieler im Stromkrieg, den Hollywood gerade mit Top-Besetzung verfilmt hat - und zu dem gerade aktuell die Romane wie Pilze aus den Boden sprießen. Zum Beispiel das kurzweilige "Die letzten Tage der Nacht" von Graham Moore oder das noch auf meinem Sub schlummernde "Licht" von Anthony McCarten. 


    Jean Echenoz hat sein Büchlein schon früher verfasst, vor dem Hype. "Blitze" heißt es, was ich noch nachvollziehen kann. "Roman" heißt es auch, wo es aus meiner Sicht schon schwieriger wird. Ja, diese fünf Buchstaben gelten als verkaufsfördernd bei den Verlagen. Aber ein bisschen romanig sollten entsprechend gelabelte Bücher dann auch sein. Doch Echenoz' Version von Teslas Leben wirkt eher wie jene gerafft nacherzählten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab, die viele Eltern ihren Kindern schenkten, damit sie das mit der Odyssee auch ohne Homer verstehen. 


    Denn das ist, was Echenoz macht: Er rafft zusammen, was sich raffen lässt. Aus Nikola wird Gregor, sonst hält sich Echenoz, nach allem, was ich einschätzen kann, an die tatsächliche und äußerst bemerkenswerte Lebensgeschichte des Genies, der nicht so kann, wie er will, der mit seinen übersprudelnden Ideen (Wechselstrom, kostenloser Strom für alle, Telegraphie, Internet, Roboter, Rakete) und seinen Spleens und Zwängen, seinem Basteldrang und seiner Aufschreibfaulheit, seinem Idealismus und seiner Gutgläubigkeit zwischen den Lattenrost der Geldquellensucher und Finanzhaie fällt. Nicht umsonst ringen gerade so viele gute Geschichtenerzähler aus Film und Literatur ihre Stoffe der Lebensvorlage von Tesla ab. Ein spannender Mensch, vielschichtig, unnahbar genial, und trotz allem doch gescheitert.


    Echenoz reißt das in seinem dünnen Roman an, rennt durch den Stromkrieg, die Patentstreitigkeiten, die aufsehenerregenden Experimente vor Publikum und die Suche nach immer neuen Finanziers und hält beim Erzählen kaum inne. Gregor/Nikola bekommt ein paar der Charakterzüge herausgemeißelt, die ihm auch seine Biographen zuschreiben, garniert wird das ganze mit einigen wenigen Anekdoten. Gerade in der zweiten Hälfte des Buches entwickelt der Autor darin einige Stärke, leider geht es dabei ausgerechnet um eine verkappte Romanze - und die Freundschaft mit einer Taube. (Jaja, das mit den Spleens arbeitet Echenoz in diesem Teil brillant heraus.)  Der Wissenschaftler Tesla bleibt blass.


    Wenn die letzte Seite umgeblättert ist, bleibt man ratlos. Weder die Sprache überzeugt, noch der Stil, noch die Perspektive. Es bleibt ein blasser Gregor/Nikola, dessen Leben man daumenkinoartig im Schnelldurchlauf angerissen mitgelesen hat - und von dem man jetzt nicht viel mehr weiß als vorher: Dass er ein ziemliches Genie war (oder sich zumindest so verkaufen konnte, wie Echenoz unterstellt) und dass er eine ziemliche Macke hatte. "Tesla für Eilige" würde ich gelten lassen, Porträt - okay. "Roman" ist für diese atemlose Nacherzählung einer vielschichtigen Biographie ein zu großes Wort.
  6. Cover des Buches Eine bessere Welt (Die Abnormen 2) (ISBN: B015JBLBRU)
    Marcus Sakey

    Eine bessere Welt (Die Abnormen 2)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ro_Ke
    Klappentext (Lovelybooks):

    Seit 1980 kommt ein Prozent aller Kinder mit Gaben auf die Welt, von denen wir bis dahin nur träumen konnten. Sie können die intimsten Geheimnisse eines Menschen wahrnehmen, Börsenbewegungen voraussagen oder sich fast unmerklich fortbewegen. Seit dreißig Jahren wächst die Kluft zwischen diesen außergewöhnlichen Menschen... und uns anderen. Nun hat ein von Genialen organisiertes Terrornetz drei Städte lahmgelegt. Die Regale der Supermärkte sind leer, Notrufe werden nicht beantwortet, Menschen werden bei lebendigem Leib verbrannt. Nick Cooper kämpft seit jeher darum, dass seine Kinder einst in einer besseren Welt leben können. Selbst ein Genialer, ist er auch Berater des US-Präsidenten und gegen alles, wofür die Terroristen stehen. Doch während Amerika in einen verheerenden Bürgerkrieg schlittert, muss Cooper sich auf ein Spiel einlassen, das er nicht verlieren darf. Denn seine Gegner haben ihre eigene Vorstellung von einer besseren Welt.

    Meine Meinung:

    Nachdem ich beim Auftakt schon bemängelt hatte, dass er für mich zu sehr „Agententhriller“ war und leider nur wenig ausgeschmückte Sci-Fi Anteile beinhaltete, entwickelt sich die Fortsetzung zu einem recht theoretischen „Politthriller“, bei dem, begleitet von allerlei Widrigkeiten, Missionen geplant werden, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. 

    Die Geschichte bietet sicher einen fesselnden Spannungsbogen, jedoch konnte sie mich thematisch nicht gänzlich erreichen und ich musste feststellen, dass derart Thriller für mich auf der Leinwand gut funktionieren, ich sie aber weniger gerne lese bzw. höre.

    Dazu trägt leider auch der eher nüchterne/sachliche Schreibstil des Autors bei, der bei mir im Kopf nicht so recht zünden wollte. 

    Wirklich berühren konnten mich dafür aber die wenigen Momente, in denen Markus Sakey die Liebe des Protagonisten zu seinen beiden Kindern darstellt, deren Schutz als Antrieb für seinen Einsatz dient. 

    Fazit:

    Der Epilog stellt sehr geschickt die Weichen zu Teil 3 aber insgesamt war es mir, trotz gutem Spannungsaufbau, oft zu langatmig. 3,5 ★

  7. Cover des Buches Licht (ISBN: 9783257244335)
    Anthony McCarten

    Licht

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Was für uns heute eine Selbstverständlichkeit ist, elektrischer Strom und Glühbirne, war in Amerika der 1880er Jahre eine revolutionäre Erfindung, zu der Thomas Alva Edison den entscheidenden Beitrag geleistet hat. Das Buch wirft einen Blick auf den Menschen Edison und stellt dabei den Erfinder und seine Verflechtungen zu dem Bankier J.P. Morgan in den Mittelpunkt. Der Leser folgt wichtigen Stationen seines Lebens, erfährt mehr über seine beiden Ehen, über seine zahlreichen Erfindungen und seine Beziehung zu anderen Erfindern. Während Edison auf seiner Erfindung, dem Gleichstrom, beharrt, schwört sein Konkurrent und ehemaliger Mitarbeiter George Westinghouse auf den mehr Sicherheit versprechenden Wechselstrom. Ein interessanter Aspekt der Geschichte ist auch die Erfindung des Elektrischen Stuhls und das Fiasko seiner ersten Anwendung. 

    Mit dem Roman „Licht“ ist es dem 1961 in New Plymouth/Neuseeland geborenen Autor Anthony McCarten wieder einmal gelungen, dem Leser ein ernsthaftes Thema auf unterhaltsame Weise zu vermitteln. Mitreißend, wie er Edison zum Leben erweckt und über seine genialen Erfindungen berichtet. Neben dem Fortschritt zu Ende des 19. Jahrhunderts stieg auch die Macht des Geldes, der Korruption und der Einfluss der Bankiers an, was hier durch Edisons Verbindung zu J.P. Morgan veranschaulicht wird. McCartens unaufdringlicher, humorvoller Schreibstil ist wie geschaffen für diese Geschichte in deren Nachwort er ausdrücklich bemerkt, dass er keine weitere Biografie über Edison geschrieben hat, sondern er einen alten Mann auf sein Leben zurückblicken lässt. Der Autor zahlreicher Theaterstücke, Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane hat drei Kinder und wohnt abwechselnd in Los Angeles, London und München. 

    Fazit: Ein Buch, das gut unterhält und ganz nebenbei noch Wissen vermittelt. Meine Leseempfehlung für alle, die an Geschichte und Technik interessiert sind! 

  8. Cover des Buches Nikola Tesla - Ein Genie unter Strom: Abenteuer & Wissen (ISBN: B09WNFKD3H)
    Sandra Pfitzner

    Nikola Tesla - Ein Genie unter Strom: Abenteuer & Wissen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Auf dem Cover sieht man unter anderem ein Porträtfoto von Nikola Tesla. Weiterhin sieht man einen Turm, an dessen Spitze der elektrische Strom in Form von Blitzen sichtbar wird. Alles in allem ein sehr passendes Bild für das informative Hörbuch.

    Das Hörbuch: Nikola Tesla – Ein Genie unter Strom von Sandra Pfitzner sprang mir sofort ins Auge. Ich musste bei dem Bild an meinen ersten Besuch des Deutschen Museums in München denken. 1997 war ich zur Abschlussfahrt in München und habe einen ganzen Tag im deutschen Museum verbracht. Faszinierend fand ich die Vorführung der Hochspannungsanlage mit seinen Blitzen.

    Das Hörbuch gibt in der kürze der Zeit einen ganz guten und informativen Überblick über das Leben und Werken von Nikolas Tesla. Mir war das so en détail nicht bekannt. Ich hatte von dem Wissenschaftler und dem Namensgeber der bekannten Automarke bereits gehört, mehr aber auch nicht. So war ich fasziniert von seinem Weg. Er kommt aus dem heutigen Kroatien aus einer serbischstämmigen Familie. Mit Ende zwanzig zog es ihn nach New York, wo er schnell Fuß fasste.

    Durch die verschiedenen Sprecher wird das Hörbuch mehr zu einem Hörspiel und man hat das Gefühl bei den Rückblenden in das New York des 19 Jahrhundert einzutauchen. Man spürt förmlich die Industrialisierung und den Zahn der Zeit. 

    Ich empfehle das Hörbuch gerne weiter. Es eignet sich für alle kleinen und großen Hörer ab acht Jahren, die Interesse an Naturwissenschaften haben. Es macht einfach Spaß zuzuhören und man erfährt allerlei Dinge ganz nebenbei.

  9. Cover des Buches The Last Days of Night (ISBN: 9781471156663)
    Graham Moore

    The Last Days of Night

    (2)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Young lawyer Paul Cravath gets drawn into the war over electricity – and lots of money – between George Westinghouse and George Edison when he gets to present the case for Westinghouse. The fight gets tough and turns its ugly eye on Paul’s life, too “One doesn't lie down with a lion and get to act surprised if one finds oneself devoured.” Beautiful opera singer Agnes Huntington sets his private life in turmoil as does Nikola Tesla’s involvement professionally.

    I admit to have some issues with historical fiction, as it is pretty often rather a crime story or mere romance with just a few ‘historically looking‘ tiny portions. I want to get into a certain time, feel what it might have been liked and be as close to reality as possible. Well, of course, one cannot guess about historical persons‘ exact words for most of their lifes, will have to wonder about some of their motivation – but, still, I do not want them to show up as mere stooges. None of the main characters has been invented and the summary at the end of the book will tell you what is real and where changes have been made. Cravath is ideal to follow along – his questions will often be the readers and this gives the author the chance to explain along. Still, at the beginning I had some trouble of getting into the book – this great TV documentations helped me a lot  https://www.youtube.com/watch?v=XpNCaHpSZbYhttps://en.wikipedia.org/wiki/War_of_Currents

    and so did taking a peek into the related Wikipedia articles.

    While managing to convey scientifical matters, historical events and juridical procedures to the reader, the book’s level targets at entertaining its audience, does not try to go too pretentious. No offence, but one should probably know this before getting started. Anyway, I wish there was more like this and that schools in particular would consider using material the way Moore does. He even manages to extend to similarities in topical entrepreneurs and developments, thus extend questions of morale and ambition.

    Looking forward to seeing this made into a movie! 5 stars.

  10. Cover des Buches Die drei Geister von Tesla. Band 1 (ISBN: 9783958395619)
    Richard Marazano

    Die drei Geister von Tesla. Band 1

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny
    Wer ist der wirkliche Feind?
    Derjenige, der die Waffen nutzt,
    oder derjenige, der sie erfunden hat …

    FAKTEN
    „Das štokavische Geheimnis“ ist der erste von bisher 3 geplanten Bänden. Während Marazano für Szenario und Farbe gewirkt hat, wurden die Zeichnungen von Guilhem angefertigt. Erstmals ist dieser Comic im Oktober 2017 im Splitter Verlag erschienen.

    KURZMEINUNG
    Science-Fiction und Steampunk von ihrer düsteren Seite. Vor der Kulisse des II. Weltkrieges toben Geheimnisse, Verschwörungen und Gefahr im Kampf um die Macht.

    STORY
    In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wird ein Junge mitten in New York in Verstrickungen und Machenschaften hineingezogen, die weit über seinen Horizont gehen. Was hat es mit dem chiffrierten Text auf sich, wer ist dieser komische Nachbar? Bereits kurz, nachdem er hierhergezogen ist, eröffnet sich ihm eine andere Seite der Stadt. Doch was geht hier wirklich vor, was hat das alles mit dem berühmten Erfinder Tesla zu tun?

    Insgesamt ist dieser erste Band wirklich fesselnd. Ich habe von Beginn an gefühlt, dass irgendwas im Busch ist und dachte beim Lesen mit, sodass mir kein Detail entging. Zuweilen fand ich den Text ein wenig zu sprunghaft, die Übergänge waren teilweise zu hart. Ich kam zwar durchweg mit, aber es brachte mich doch ab und an aus der Stimmung raus, das fand ich schade. Insgesamt kann die Story aber was. Düster, geheimnisvoll und spannend. Kein Wunder also, dass dieser Comic bei mir nur 20 Minuten gehalten hat. Ich habe ihn dann noch ein zweites Mal zur Hand genommen, um die Kunst hinter der Geschichte auch richtig würdigen zu können – denn des hat sie verdient!

    AUFMACHUNG
    Ich liebe das Farbspiel von dunklen Tönen mit den goldenen Glanzelementen. Allerdings musste ich auf den ersten Eindruck hin an eine Invasion durch Außerirdische denken. Ich glaubte auch erst, es ginge hier um ein Werk, das nur aus dem Science-Fiction Bereich kommt. Doch da lag ich ein wenig daneben. ^^ Vielmehr haben wir hier einen gekonnten Mix, der Science-Fiction und Steampunk spannend vereint. Das Cover schildert eindrucksvoll die über allem schwebende Gefahr, die man auch während des Lesens wahrnimmt. Ein gelungener Blickfang, der mich gleich neugierig gestimmt hat! Schon wenn man den Buchdeckel anhebt, bekommt man das Flair aus 1942 mit Wucht durch eine Doppelseite des „The Daily Worker“, einer Zeitung, zu spüren. Das versetzt so gekonnt in die richtige Stimmung, dass man gleich voll durchstarten kann 😉

    STIL
    Hier muss ich ehrlich sein, ich kann Euch keine genauen Zeichentechniken nennen. Doch kann ich Euch sagen, wie ich Farbgebung, Situationswiedergabe und Atmosphäre finde – das ist doch schon mal was, oder? Darum geht es nämlich für mich: Mag ich den Stil der/ des Künstlers, passen die Bilder zur Story, ist die Stimmung für mich eingefangen? Na, dann mal los …
    Das ganze Bild zeichnet sich hier eher düster. Es herrscht Krieg, die Menschen haben es nicht einfach. Das wird natürlich noch durch das Geheime, das Ungewisse und dunkle Machenschaften verstärkt. Die Atmosphäre ist geladen und birgt eine Spannung, die man schon sehr früh greifen kann. Es wird viel mit Schatten gearbeitet, die richtigen Dinge bleiben im Dunkeln. Das, die Auswahl der Zeichnungen und die Farbgebung unterstreichen die Stimmung wunderbar und dienen dazu, diesen Comic zu einem richtigen Pageturner zu machen.

    FAZIT
    Ich fand es echt bescheiden, dass ich nicht gleich den Folgeband zur Hand nehmen konnte. Gerade ist man dabei einige Dinge zu erahnen, da ist es leider schon zu Ende. Mein erster Comic nach bestimmt 20 Jahren und es hat mich gleich wieder gepackt! Ich hoffe sehr bald die Fortsetzung lesen zu können!

    BEWERTUNG
    4 von 5 Zahnrädchen.
    ©Teja Ciolczyk, 02.05.2019
  11. Cover des Buches Insane Mode – Die Tesla-Story (ISBN: 9783864709371)
    Hamish McKenzie

    Insane Mode – Die Tesla-Story

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Sybil

    Meine Erwartungen in dieses Buch waren vermutlich falsch und wurden deshalb nicht erfüllt.

    "Insane Mode" ist meiner Meinung nach sehr nüchtern geschrieben. Es ist sicherlich hilfreich zu verstehen, mit welchen Hürden ein neuer Mitbewerber in der Automobilindustrie an den verschiedenen Standorten zu kämpfen hat. Doch gerade solche Passagen hätte Hamish McKenzie viel dramatischer erzählen können.

    Besser gelang ihm dies, als er von den Koch Brothers erzählte, die in den USA eine immense Macht ausüben.

    Das Buch war sehr informativ, aber leider fehlte mir die emotionale Komponente. 

  12. Cover des Buches Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten (ISBN: 9783944729152)
    André Skora

    Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Beyerling

    In der Anthologie „Voll Dampf: Fiktionale Steamgeschichten“ fanden sich 9 Gentlemen zusammen, um dem Steampunk zu frönen. Dabei werden hin und wieder Genregrenzen bewusst gesprengt. Manchmal geht es ein bisschen in die Science-Fiction, dann wieder in die Phantastik und bisweilen in den Film noir über. Dementsprechend abwechslungsreich liest sich das Ganze. Jede Kurzgeschichte hat ihre eigene Stimmung, wenn auch nicht absolut jede den Spannungsbogen aufrecht hält, so waren sie doch allesamt kurzweilig, unterhaltsam und steckten voller guter Ideen.

    Da wäre Thorsten Küpers talentierter Krakun, ein telepathisch begabtes Tentakelmonster, das sogar einem prominenten Biologen das Fürchten lehrt. Frank Hebbens Tesla-Spule und die menschliche Abhängigkeit, ja Geilheit auf Elektrizität – bis hin zur Selbstzerstörung. Matthias Falke schildert eine actionreiche, ein wenig nach Hollywood riechende Entführung einer Lok, die Vergangenheit und Zukunft in sich vereint. Ebenso actiongeladen erscheint André Wieslers Kurzgeschichte um Dampfanzüge, die ein wenig an dieselbigen aus Starship Troopers erinnert (dem literarischen Original, nicht dem Film) und einige gute Einfälle birgt, mich aber nicht besonders mitriss. Peter Hohmanns „Träum weiter“ indes hat es mir besonders angetan, vor allem weil diese Story einige überraschende Wendungen und ein glaubhaftes Ende bereit hält. Marco Ansing bringt schließlich eine neue Erzählform ins Spiel: den Bericht. Eine feine Variante eines steampunkigen Baron Münchhausen. Tief in die Verschwörungskiste greift Achim Zien – durchaus spannend und in schwindelerregender Höhe. Jan-Tobias Kitzels Geschichte packte mich anfangs kaum, entfaltet aber zum Schluss sein volles Potenzial. Es geht um das alte unauflösbare Verhältnis von Mensch – Maschine – Menschmaschine – Maschinenmensch. Überhaupt zieht sich diese Verstrickung durch nahezu alle Kurzgeschichten der Anthologie. Wer schafft wen? Wer beherrscht wen? Die Kulturtechnik den Menschen oder der Mensch die Kulturtechnik. Die Anthologie schließt recht untypisch mit Peer Biebers „Natürliche Auslese“, das beinahe eine klassische Abenteuergeschichte auf hoher See hätte abgeben können, doch mit etwas Dampf – und so lassen sich alle Beiträge zusammenfassen – funktioniert die Story noch mal so gut.

    Fazit also: Literarisch auf einem guten Niveau macht diese Anthologie auch in Sachen Spannung und Einfallsreichtum einiges her. Ich zumindest hatte meinen Spaß damit. Sie machte – der schlechte Wortwitz sei erlaubt – ordentlich Dampf!

  13. Cover des Buches Wechselströme des Geistes (ISBN: 9783751803908)
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