Bücher mit dem Tag "teufel"
202 Bücher
- Carlos Ruiz Zafón
Das Spiel des Engels
(1.412)Aktuelle Rezension von: RosenthalEin wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.
- Johann Wolfgang von von Goethe
Faust I
(3.430)Aktuelle Rezension von: NeuniWie man auch immer zu Goethe stehen mag, der Faust ist gewiss ein großes deutsches Sprachkunstwerk, zumindest den erste Teil der Tragödie kann man immer wieder auf deutschen Bühnen genießen. Goethe entwickelt aus der Faust Sage, die schon im 16Jhr verbreitet war, einen vieldeutigen und vielschichtigen Mythos in dessen Zentrum der Pack zwischen Faust mit dem Teufel steht. Zur Interpretation zitieren wir Faust himself: Da steh’ ich nun, ich armer Tor, und bin (nach der Lektüre) so klug als wie zuvor!
- TJ Klune
Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte
(926)Aktuelle Rezension von: jenvo82"Das Leben wurde letztendlich immer zu dem, was man daraus machte. Es hing alles von den Entscheidungen ab, die man traf, von den großen ebenso wie von den kleinen."
Inhalt
Linus Baker ist ein engagierter Mitarbeiter der Behörde für magisch Begabte und arbeitet schon seit vielen Jahren dort. Er inspiziert Waisenhäuser, in denen Kinder mit magischer Begabung untergebracht sind und überprüft alles nach den Richtlinien und Verordnungen seiner Behörde. Diesmal bekommt er jedoch einen Sonderauftrag mit allerhöchster Geheimhaltungsstufe. Auf der Insel Marsyas lebt ein gewisser Mr. Parnassus mit seinen 6 Schützlingen ganz allein, eines seiner Pflegekinder soll der Sohn des Teufels höchstpersönlich sein. Linus fürchtet sich zwar etwas, ist aber durch und durch Sachbearbeiter und nimmt die ihm anvertraute Aufgabe sehr ernst. Doch nach 4 Wochen im Waisenhaus von Arthur Parnassus, fällt es Linus schwerer denn je, wieder in sein ödes, einsames Leben zwischen den Aktenbergen abzutauchen, wenn er bedenkt, wie viel Ungeheuerlichkeiten ihn auf der Insel erwartet haben und wie diese magischen Kinder sein Leben komplett umgekrempelt haben ...
Meinung
Dieses Buch habe ich für die Themenchallenge 2026 auf lovelybooks gelesen - cozy Fantasy ist normalerweise keins meiner bevorzugten Genres und wird es vermutlich auch nicht werden, doch nachdem meine Freundin von diesem Buch total begeistert war, wollte ich zumindest mal testen. Die Geschichte hier ist wirklich sympathisch auf ganzer Linie. Die Handlung zeigt immer das Gute im Menschen, macht deutlich, wie wertvoll Unterstützung und Zuwendung sein kann und das Vorurteile nicht immer auf Wahrheiten basieren. Es liest sich locker und leicht und ist schon für junge Leser geeignet. Die Magie ist hier sehr präsent, weckt aber nur das Interesse für die Individuen im einzelnen. Auch die beiden Hauptprotagonisten agieren liebevoll und ehrlich, führen manch philosophisches Gespräch und entdecken nach und nach immer mehr Gemeinsamkeiten.
Fazit
Dieser erste Band eines mir bis dato unbekannten Autors führt auf eine kleine Insel, auf der sich Sonderlinge verstecken, weil sie befürchten anderswo nur Argwohn zu wecken. Mit Hilfe eines Unbekannten, der bisher weder Freude noch Liebe erfahren hat, schöpfen sie Kraft, um sich ihren Ängsten zu stellen und weichen gleichzeitig seine Einsamkeit auf. Die Idee und den Grundtenor des Buches empfinde ich sehr positiv und ich empfehle dies gern auch einer kindlichen Leserschaft, weil sich alles wunderbar fügt: Menschen wachsen über sich hinaus, übernehmen Verantwortung und finden ihr ganz persönliches Glück, wo sie es nie vermutet hätten. Das Gute im Menschen wird zum zentralen Aspekt der Erzählung und lässt kleine Wunder wahr werden.
- Michail Bulgakow
Meister und Margarita
(442)Aktuelle Rezension von: MEvaEigentlich sollte dies mein Lieblingsbuch sein; das Thema ist schaurig-schön, es beinhaltet einen sprechenden Kater und die zeitlose Geschichte des Gut und Böse.
Ist es aber nicht. Grund ist die völlig unnötige umständliche Formulierung. Bei Kritikern als poetisch beschrieben bleibe ich einfach verdattert zurück - was darin gipfelt, dass ich nach jeden Kapitel den Inhalt googeln muss. Dieses Buch bedarf vieler Erklärungen - in der vorliegenden Ausgabe nehmen diese allein 100 Seiten ein - aber ein Personenregister hätte meiner Meinung nach auch hinzugefügt werden können. Am Ende heißt es wer sich durchbeißt wird belohnt: Diese Erfahrung blieb bei mir leider aus.
- V. E. Schwab
Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
(603)Aktuelle Rezension von: LandiEin origineller Fantasie-Roman, klug und psychologisch reif, mit überraschend harmonischem Ende. Selbst die Rückblenden, von denen ich normalerweise kein Freund bin, sind stimmig. Wenn man anfangen würde zu suchen, würde man bestimmt den ein oder andere Kritikpunkt finden, aber ein so intelligent geschriebener Roman verdient in meinen Augen allemal 5 Sterne.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
(558)Aktuelle Rezension von: JulynEine junge Hexe, die den Tod ihrer Zwillingsschwester rächen will, begibt sich auf eine Reise voller Rätsel, um diesen aufzuklären, und trifft dabei auf den Fürsten des Zorns. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und geraten dabei nicht nur in Gefahren, sondern auch in innere Konflikte aus Trauer, Wut und unerwarteten Gefühlen.
Hexen, Dämonenfürsten, dunkle Magie, verbotene Liebe. Diese Worte, die mich zu dem Buch hingezogen haben, haben meine Begeisterung im Laufe der Geschichte leider ziemlich gemindert. Was gut gestartet hat, hat sich schnell gewandelt. Aus Interesse wurde Ernüchterung, aus Spannung Vorhersehbarkeit, aus Motivation Frust.
Der Start des Buches gefiel mir gut und ich mochte die Richtung, die die Geschichte einschlug. Das italienische Setting war sehr nahbar und vor allem die Erzählungen rund um das Familienrestaurant und das Essen fand ich toll. Ich konnte regelrecht hören, wie die Gerichte zubereitet wurden, und riechen, welchen Duft sie verströmten. Das gesamte Geflecht aus Hexen und Dämonen hat mich zu dem Buch hingezogen, weil ich schon lange keins mehr aus diesem Spektrum gelesen habe. Je mehr ich jedoch las, desto enttäuschter wurde ich und der Frust begleitete mich fast durch das gesamte Buch.
Die Protagonistin Emilia wirkte stets naiv und ihre Stärke, die dem Lesenden vermittelt werden sollte, war für mich nicht erkennbar. Sie machte kaum eine Entwicklung durch und war in fast jedem Moment auf Hilfe angewiesen. Die Überlegenheit, die sie stets zur Schau stellte, war für mich nicht glaubwürdig und konnte ihre Schwächen nicht verbergen. Ihre Art zu handeln und zu kommunizieren war oftmals nicht schlüssig und stieß bei mir häufig auf Unverständnis. Auf der Suche nach Antworten bezüglich des Todes ihrer Schwester traf sie auf einige Hindernisse, die innerhalb von Sekunden gelöst wurden. Auch war vieles offensichtlich, was Emilia jedoch stets entging. Dies nahm der Geschichte die nötige Spannung.
Einige Elemente wurden nicht ausreichend ausgeschmückt und es fehlten Details, die für mich wichtig gewesen wären, um besser zu verstehen. Die genaue Rolle der Hexen und Dämonenfürsten? Unklar. Die Charaktere blieben blass und es mangelte an Authentizität, Intensität und menschlicher wie inhaltlicher Tiefe. Emotionen waren für mich nicht greifbar und mir fehlte der Sog, den ich mir erhofft hatte. Statt mich in der Geschichte zu verlieren und mitzufühlen, fühlte ich mich wie eine Außenstehende, die das Geschehen weder nachvollziehen noch wirklich begreifen konnte.
Insgesamt konnte mich das Buch daher nicht überzeugen, weshalb ich höchstwahrscheinlich auf eine Fortsetzung der Reihe verzichten werde.
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(770)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Terry Pratchett
Ein gutes Omen
(288)Aktuelle Rezension von: Bücherfuchs_ZeilenmagieDer Untergang der Welt steht bevor und wie könnte es chaotischer werden, als wenn ein Engel und ein Dämon, die seit Jahren auf der Erde leben, versuchen diese zu verhindern?
Das Werk „Ein gutes Omen“ ist die Buchvorlage zur gleichnamigen Amazon Prime Serie „Good Omens“.
Crowley und Aziraphale (dt. Name Erziraphael) leben seit Beginn der Menschheit auf der Erde und eigentlich stehen sie als Dämon und Engel auf der jeweils anderen Seite.
Wie auch in der Serie wird auch hier verschiedene Perspektiven beleuchtet, wie den Antichristen Adam und seine Freunde.
Zu dieser Runde gesellt sich noch eine Hexe, ein Hexensucher in Ausbildung und die Prophezeiungen von Agnes Spinner. Bei dem Ende der Welt dürfen auch die vier apokalyptischen Reiter Krieg, Hunger, Umweltverschmutzung und Tod nicht fehlen.
Alle warten auf das Ende der Welt, was durch den Antichristen eingeleitet werden soll.
Durch die Serie ist mir schon im Vorfeld die Handlung klar gewesen, aber das Buch zu lesen, war noch mal etwas anders.
Es weicht an ein paar Stellen von der Serie ab und Crowley ist nicht der rothaarige Dämon, wie wir ihn aus der Serie kennen. Auch gibt es weniger Interpretationsspielraum in der Art der Beziehung, als in der Serie.
Die Handlung ist dabei sehr unterhaltsam und spannend. An vielen Stellen darf man sie auch nicht zu ernst nehmen.
Das gemeinschaftliche Buch ist gut ausgearbeitet und jeder Charakter ist individuell mit gutem Wiedererkennungswert, die Handlung lässt sich aus deren Sicht jeweils gut nachvollziehen und verfolgen. Die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass es spannend bleibt und es sich nicht unnötig in die Länge zieht.
„Ein gutes Omen“ ist nur zu empfehlen. Vor allem, wenn man die Serie mochte und das Originalwerk dazu kennen lernen möchte. Man merkt an manchen Stellen, dass es aus den 90iger Jahren stammt, aber dennoch ist es immer noch gut lesbar und bietet eine schöne Unterhaltung.
- Stella Tack
Ever & After: Der schlafende Prinz
(655)Aktuelle Rezension von: Mary_Kitty_WolfDie Welt ist düster-märchenhaft, voller Magie, Gefahren und unerwarteter Wendungen – aber gleichzeitig auch emotional und humorvoll.
Besonders spannend fand ich Rain White. Sie ist keine typische Märchenheldin, sondern schlagfertig, chaotisch und herrlich menschlich. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir sehr gefallen – man merkt, wie sie über sich hinauswächst, ohne dabei ihren bissigen Humor zu verlieren. Gerade ihre Gedanken machen das Buch oft richtig unterhaltsam.
Auch Cole fand ich unglaublich interessant. Er hat diese geheimnisvolle, leicht düstere Ausstrahlung, die perfekt zur Atmosphäre passt. Hinter seiner kühlen Fassade steckt deutlich mehr, als man am Anfang vermutet. Seine Dynamik mit Rain sorgt für viele spannende und emotionale Momente – mal knistert es, mal zerreißt es einem fast das Herz.
Die Handlung ist actionreich und kreativ, besonders die Märchen-Elemente mit Twist haben mir richtig gut gefallen. Ein kleiner Stern Abzug, weil es stellenweise etwas chaotisch wirkt und man kurz braucht, um wieder reinzufinden. Trotzdem bleibt es durchgehend fesselnd.
Fazit:
Ein magisches, düsteres Märchen mit starken Figuren, viel Gefühl und einer guten Portion Humor. Wer moderne Märchen-Retellings mit starken Charakteren liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. ✨📖🍎
- Julia Dippel
IZARA - Sturmluft
(653)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertAm Anfang musste ich erst mal verstehen das Lucian garnicht wieder aufgetaucht ist doch ich fand es sehr traurig das er „verzaubert“ wurde und sie angegriffen hat. Doch dann hat sich ja alles ins gute gewendet. An dem Buch habe ich nichts auszusetzen. Es war am Ende nur total traurig das sie gestorben ist!! Wer hätte den damit gerechnet?
- Thomas Thiemeyer
Das verbotene Eden 1
(668)Aktuelle Rezension von: MarieWeDie Grundidee eine Zukunftsgesellschaft, in der Männer und Frauen verfeindet leben und jede Liebe verboten ist, ist stark und originell, wird aber nicht immer konsequent weitergedacht. Die Protagonisten Juna (als kämpferische Frau mit Schattenseiten) und David (sensibel, kritisch gegenüber dem männlichen Lager) sind sympathisch und tragen die Handlung. Leider blieben manche Nebenfiguren zu flach und viele Hintergrundfragen (z. B. über die Ursache der Spaltung, religiöse Motive) werden kaum erklärt, das wirkt in Teilen konstruiert. Der Stil liest sich meist flüssig, der Perspektivenwechsel gelingt oft gut, doch der Einstieg ist etwas holprig. Insgesamt ein interessant zu lesender Auftakt mit deutlichem Luft nach oben.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
(337)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band konnte mich auch wieder überzeugen.
Die Charaktere wurden in diesem Buch noch ein bisschen mehr beschrieben und man konnte auch die anderen Fürsten teilweise besser verstehen.
Die Handlung hat mich auch total gepackt. Nach dem ersten Band ist es erst richtig losgegangen. Durch die vielen Theorien, die Emilia aufgestellt hat, gab es so viele mögliche Enthüllungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Es war auch sehr gut beschrieben und die Liebesgeschichte wurde nochmal vertieft. Die Chemie zwischen den Protagonisten ist einfach der Wahnsinn.
Eine absolute Empfehlung.
- Derek Landy
Demon Road (Band 1) - Hölle und Highway
(209)Aktuelle Rezension von: shinyJulieAmbers Eltern wollen sie essen, denn sie sind Dämonen. Also flüchtet Amber über die Demon Road quer durch die USA und versucht so, ihren Eltern zu entkommen. Gemeinsam mit Milo, dessen Auto ein bisschen zu gut funktioniert, um normal zu sein.
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Protagonistin Amber ist noch eine Teenagerin, dementsprechend sind ihre Handlungen manchmal ein wenig impulsiv, aber ich fand sie wirklich sehr sympathisch und es ist nachvollziehbar, dass die ganze Situation ihr sehr zusetzt. Mein Liebling war aber auf jeden Fall Milo, weil er so super mysteriös dargestellt wird. Er gibt kaum etwas von sich preis, aber gleichzeitig tut er auch alles, um Amber zu unterstützen. Bei Glen war ich mir sehr lange recht unsicher, aber alles in allem lockert er die teilweise ernste Handlung durch seine Albernheit wieder auf. Die Handlung ist wirklich spannend aufgebaut und durch die wechselnden Städte liest es sich fast ein wenig episodenhaft. Mit den verschiedenen Fällen hat es mich positiv an Supernatural erinnert. Diese Reihe möchte ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. - Michail Bulgakow
Der Meister und Margarita
(43)Aktuelle Rezension von: eastSeltsame Dinge geschehen in Moskau. Zunächst kommt ein Zeitschriftenvorsitzender unter einigermaßen rätselhaften Bedingungen ums Leben, dann trifft es immer mehr Menschen: Unerklärliche Dinge geschehen, Menschen verlieren den Verstand oder gehen ganz verloren. Den wenigen, die versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, glaubt niemand ein einziges Wort, nur einer, der Meister, ein Schriftsteller in Schwierigkeiten, erkennt, was wirklich passiert: Der Teufel ist in der Stadt…
Michail Bulgakow lädt den Leser mit seinem Hauptwerk, „Meister und Margarita“, auf eine Reise ins Moskau der 1930er Jahre ein. Zwischen Realität und Fantasie baut er eine Brücke, um der Gesellschaft seiner Zeit einen Spiegel vorzuhalten. Kein Wunder also, dass das Werk in Russland erst Jahrzehnte später veröffentlicht wurde.
Inspiriert wurde Bulgakow wohl von Faust und anderen Erzählungen über das Wirken des Teufels, doch er fügt dem ganzen einen ganz neuen Ton bei. Bitterböse sarkastisch betrachtet er die Moskauer Gesellschaft und nimmt die Politik der Zeit aufs Korn, kritisiert Zensur und das Leben in Angst unter Stalin und dem Sowjetregime, spart dabei nicht mit schwarzem Humor.
Erzählt wird auf drei verschiedenen Ebenen, das Bild, das der Autor wohl im Kopf hatte, setzt sich allerdings erst ganz zum Schluss zusammen. Vorher kann das Buch einigermaßen verwirrend sein. Genau darin liegt aber auch sein Charme, es geschehen unzählige absolut absurde (und auf jeder Seite moralisch fragwürdige) Dinge, die dem Leser auf erstaunlich unterhaltsame Weise nähergebracht werden.
Trotz all seiner möglichen Interpretationsebenen, seinem bewusst chaotischen und zunächst zusammenhanglos wirkenden Erzählstil, trotz sehr vieler verschiedener Charaktere und Perspektiven erweist sich der Roman als auch erstaunlich einsteigerfreundlicher Klassiker mit lockerem und auf seine ganz eigene Weise mitreißenden Schreibstil. Es stört bei diesem Buch gar nicht, wenn man keine Ahnung hat, wo die Reise enden soll, der Weg ist das Ziel und der wiederum ist ein äußerst wilder Ritt, der noch lange nach dem Beenden des Buches als fasziniertes Fragezeichen nachhallt.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
(226)Aktuelle Rezension von: sumaDer dritte Teil dieser Trilogie war für mich ein super Abschluss der Reihe.
In diesem Buch hat man auch ein paar andere Charaktere näher kennengelernt.
Ausserdem waren die Enthüllungen in diesem Buch der Wahnsinn, ich war völlig überrascht und konnte das Buch wieder nicht aus der Hand legen. Die Auflösung hat für mich wirklich gut gepasst und runder Abschluss dieser Reihe.
Kingdom of the Wicked ist absolute Empfehlung.
- Lauren Weisberger
Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück
(204)Aktuelle Rezension von: JaniIch hätte nicht erwartet das der Zweite Teil so toll werden würde. Und das alle Beteiligten aus dem ersten teil wieder dabei sind.
Andy und Emily haben sich ein eigenes Magazine aufgebaut, es geht um exklusive Hochzeiten in einen Hochwertigen Format so wir es noch kein anderes Magazin rausgebracht hat. Auch Miranda Priestly ist auf das Magazin von den beiden Ladys aufmerksam geworden und hat ein Auge auf das Magazin geworfen. Sie läd die beiden für eingespeäch ein und äußert auch das sie das Magazin kaufen will. Emily ist sofort Feuer und Flamme aber Andy hat bedenken, weil sie dann wieder ein Jahr für Miranda Priestly arbeiten müsste. Wie die beiden sich jetzt endlich entscheiden verate ich nicht.
Der schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, es ist auch so geschrieben das man es sich bildlich vorstellen kann.
- V. E. Schwab
The Invisible Life of Addie LaRue
(116)Aktuelle Rezension von: Jo_Cobalt… aber eine Frau, über die sich viele aufregen, wie ich mitbekommen habe. Um einer Ehe zu entgehen, geht Addie einen Pakt ein, der ihr Freiheit verspricht. Fortan hinterlässt sie auf der Welt keine Spuren mehr. Nicht als Person, nicht durch Worte oder Zeichnung, nichts. Und sowohl ihr Patron, als auch viele Leser:innen scheinen zu erwarten, dass sie diese Freiheit klug nutzt. Was man lange sieht ist der Weg einer Frau im 18.-121. Jahrhundert, die nicht mal eine Wohnung mieten kann, ohne dass die Vermieterin vergisst, je bezahlt worden zu sein. Wir erleben die Jahrhunderte einer Frau, die nur stehlen, nichts behalten kann, kennenlernen, aber nicht Abschiwd nehmen kann. Eine Frau, die es eben nicht einfach zur Heldin macht, da es schwierig ist, eine alleinstehende Frau zu sein, noch mehr, wenn man fast sofort vergessen wird. Und dennoch wirkt ws auf mich… realistisch. Mehr als einmal habe ich moch gefragt, ob ich es wirklich besser gemacht hätte, als Addie. Ob ich nicht genauso wütend, defiant, dickköpfig und einsam wäre. Habe mich gefragt, ob man Henry wirklich übel nehmen kann, worauf er sich seinerseits eingelassen hat jnd ob er das nicht hätte kommen sehen können. Die Dosis macht das Gift, das zeigt diese Geschichte sehr sehr deutlich. Und wenn man nicht genau weiß, was man will, und wenn einem nicht klar ist, dass man wirklich mit allen Konsequenzen leben kann, dann sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht.
- Kaylie Smith
Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
(235)Aktuelle Rezension von: Frau_BWer auf düstere, atmosphärische Settings mit einer Prise Gothic-Horror steht, ist hier genau richtig. Das Haus und die Prüfungen darin sind wunderbar schaurig beschrieben. Die Spannung bleibt durchweg hoch, und die Dynamik zwischen den Charakteren sorgt für zusätzliche Würze. Ein toller Mix aus Magie, Gefahr und Romantik, der perfekt für regnerische Leseabende geeignet ist.
- Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(203)Aktuelle Rezension von: dana_readbooksWer gerne Bücher liest, die Fantasy und Thriller miteinander vereinen, ist bei diesem Buch bestens aufgehoben.
Der Schreibstil des Autors ist wie immer bildhaft und detailgetreu.
Trotz einiger Längen wurde der Spannungsbogen immer aufrecht erhalten und ich war direkt von der ersten Seite so gefesselt, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und hatten Tiefe. Ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen, deswegen hat es mir viel Spaß gemacht, mit ihnen um die Welt zu reisen.
Auch die historische Vergangenheit, in der wir Goethe und Faust begegnen fand ich richtig gut.
Das Buch überzeugt mit Komplexität und jede Menge Tiefgang, was mir sehr gut gefallen hat.
In diesem Buch geht es rasant, düster, blutig und magisch zu! Die perfekte Mischung 😍
- Kim Kestner
Anima
(202)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Guter, flüssiger Schreibstil der nicht zu längen neigt.
Beim ersten Perspektivwechsel war ich etwas verwirrt, da dieser nur mit einem Absatz zwischen den Zeilen kam. Schön wäre da ein kleiner Hinweis gewesen. Allerdings ist es relativ schnell klar, dass es sich plötzlich um eine andere Person handelt um die es grad geht.
Das ganze hat keine Actionreiche Spannung, sondern eine angenehme dahin fließende Atmosphäre. Das Spiel von Gut gegen Böse, mit dem dezenten Hinweis, dass es jede Menge dazwischen gibt.
Das Abby so schnell an Juspinn hängt (im wahrsten Sinne) finde ich etwas übertrieben, auch wenn es dafür etwas später eine Erklärung gibt. Er ist quasi der "Böse" und macht viele Dinge die Abby als "Gute" gegen den Strich gehen und trotzdem dackelt sie ihm etwas zu sehr hinterher.
Das Ende war mir allerdings zu schnell und einfach abgehandelt. Ich hätte schon ganz gerne erfahren, was da eigentlich zwischen dem Teufel und Abby passiert ist.
Insgesamt aber eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
- Edward Lee
Bighead
(140)Aktuelle Rezension von: Julien89Zu Beginn erstmal eine Triggerwarnung: In dem Buch geht es um jegliche Art psychischer und physischer Gewalt!!! Wer Probleme damit hat, sollte die Finger von dem Buch lassen!!! Wenn ich "jegliche Art" sage, meine ich das auch so!!!
"Uns erwartet hier ein literarisches Meisterwerk. "Bighead" von Edward Lee kann locker mit Goethes und Schillers größten Werken mithalten. Diese Liebesgeschichte ist perfekt für einen romantischen Abend mit seinen Liebsten.😍" Sarkasmus off.
Ich würde ja jetzt mit einer kurzen Einführung in die Geschichte anfangen, aber hier gibt es so ziemlich kaum eine. Ein Buch voller sinnloser, aneinandergereihter Gewaltdarstellungen.
Von Bighead selber erfahren wir kaum etwas, bzw. er kommt eher selten im Buch überhaupt vor. Stattdessen begleiten wir die nymphomanische Jerrica und die seltsame Charity auf ihrer Reise in Charitys hinterwäldlerische Heimat. Zwischendurch lernen wir Dick und Balls (ja, die heißen echt so🤦) kennen: zwei Vergewaltiger und Mörder, die auch nichts anderes machen.
Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da er immer mal wieder wechselt, je nachdem, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Das macht das gesamte Buch noch zäher zu lesen, als es ohnehin schon ist.
Ich sage es immer wieder und jetzt nochmal: Entweder schreibt Lee ein absolutes Meisterwerk oder einen Haufen Schrott. Dies ist eher letzteres.
Ich gebe hier keine Leseempfehlung; nur wer auf ein Buch ohne Sinn und nur mit Gewalt steht, für den ist es das Richtige.😅 Mir persönlich fehlt einfach die Story und die Tiefe. - Ralf Sudau
Johann Wolfgang Goethe: Faust I und Faust II
(168)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDAS SHLEGGTESTE BUGG ALER ZEITEN. NIEMAND LESEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
- Marisha Pessl
Die amerikanische Nacht
(175)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Romane sind tiefe Blüten, in denen ein Kelch in die Sinne der Wirklichkeit führt."
Jean Améry
Die meisten Romane beginnen schlicht und behutsam, wie ein neuer Tag oder ein Regenschauer; unspektakulär breiten sie ihr Umfeld aus und führen in die Figuren und Ebenen der Handlung ein. Doch schon der Anfang, der Prolog, von Marisha Pessls "Die amerikanische Nacht" ist wie die erste Einstellung eines mit Sog angereicherten Films - ein stummer, tiefer Paukenschlag – eine Reise quer durch Worte, Schatten und Nacht.
"Was auch immer Sie von Cordoba halten, egal wie besessen Sie von seinem Werk sind oder wie gleichgültig es Ihnen ist - man muss sich gegen ihn zur Wehr setzen. Er ist ein Abgrund, ein schwarzes Loch, eine unbestimmte Gefahr, der erbarmungslose Ausbruch des Unbekannten in unserer überbelichteten Welt."
Darin: der erste Funken des Themas: Cordoba, die vielleicht gewagteste und gelungenste Erfindung diese Romanjahres, perfekt zwischen Fiktion und Realität angesiedelt, in Szene gesetzt durch ins Buch eingefügte Artikel, Blogeinträge, Anekdoten - und den Sog der Geschichte selbst. Eine Geschichte über Selbstmord, Fiktionen, Lügen, Hexerei, eine Geschichte auf der Suche, der Spur nach der Wahrheit und im Bann einer hypnotischen Idee von Leben als einem wandelbaren Blick auf die Wirklichkeit...
Wer ist Cordoba? Ein Regisseur der Nacht und der menschlichen Abgründe, ein zurückgezogen lebendes Genie, das in seinem Werk über die Dunkelheit in uns allen meditiert; über diese Spule der Finsternis, die in uns abläuft und -läuft, die in uns ist, wie eine mit unheimlichen Melodien gefüllte CD in einem lange vergessenen Discman, den man sich eines Tages aufsetzt und von der Musik wie von einer berauschenden Erhebung, einem Schwimmen in traumtiefen Gewässern getroffen wird. Und bei der man sich fragt, ob sie eine reale Macht hat, auch, wenn man die Kopfhörer wieder abnimmt. (Wie) Verändert alles, was wir erleben, unser (Er)Leben?
"Denn jeder von uns hat eine Kiste, eine dunkle Kammer, in der er das verwahrt, was sein Herz durchbohrt. Sie enthält das, wofür wir alles tun würden, das, nachdem wir trachten, für das wir alles um uns herum verletzen würden. Und wenn wir sie öffnen könnte, würde uns das befreien?. Nein. Denn das wirklich ausbruchsichere Gefängnis mit dem nicht zu öffnenden Schloss ist unser eigener Kopf."
So weit zum düsteren Umhang dieses Romans, der geschickt subtile Spannung mit Ästhetik, vielen Ideen und einem ständigen Neubewerten der Perspektiven verbindet. Es ist eine Geschichte wie ein Abenteuer und doch ist auch eine lange, sich herauskristallisierende Botschaft über die Realität der Träume und die Träume der Realität, und das, was dahinter ist, wartet, unerreichbar, weil die Träume der Weg dahin, dieses Ding aber nicht das Ziel ist.
Ich habe mich, nach einer atemberaubenden Lektüre der 790 Seiten, schwer damit getan, das Buch aus den Händen zu legen. Das liegt zum einen an der wirklichen brillanten Erfindung, die Pessl ins Zentrum ihres Romans gestellt hat: dieses Symbol eines Künstler, in dessen Widerschein all die Fragen nach authentischer und vollendeter Kunst, in Verknüpfung mit Leben, Ethik und Wirklichkeitssinn, mit Sein und Darstellung, zu Tage treten und in der sich die allgemeine Verzerrung des Wirklichen durch Fiktion, Internet, Meinungen und Mythos so anschaulich zeigt, wie es nur selten umfassend gelingt, wenn man es nicht durch das vielschichtige Erleben einer gut erzählten Geschichte aufbereitet.
Wirklich gut erzählt, denn Marisha Pessl ist zugleich eine wunderbare Stilistin, die Spannung, Ruhe und Nähe, aber auch ein Aufleuchten vollendeter Bildschönheit im Vergleich, erreichen kann. Eine kleine Kostprobe:
"Der Morgen schien den Himmel müde mit einem Schwamm abzuwaschen, er tauchte die Straßenschilder und Frontscheiben in ein trübes Badewasserlicht, während der Rhythmus des Highways unter den Reifen pochte."
Immer wieder hat sie einen impressionistischen Blick für die Umgebung, die Stimmung, und man fühlt sich im ganzen Buch jederzeit wie in einer gelungenen Kulisse, in der nie zu wenige und nie zu viele Details anwesend sind, in der die Lesevorstellung eine Anregung, einen Rahmen, aber keinen Käfig hat; manchmal erzählt sie ganz unverfänglich dahin - und dann ist es wieder so, als würde das Buch plötzlich unserem Herzschlag lauschen und ihn Stück für Stück mit neuen Impulsen füttern. Man würde nicht von einem hochgestochenen oder kunstvollen Werk reden, aber von einem sehr sprachbewussten Roman, der in jeder Szene genau weiß, was er will und was er kann, was er sagt und was besser ausdeutbar bleibt; wo also wir selbst entscheiden müssen welches Erleben der Augenblick in uns nachvollzieht.
Pessl hat ihren Roman und auch ihre Hauptfiguren etwas zwischen die Stühle gestellt. Bolano, Auster, Kafka - ein paar Namen fallen einem am Rande als Verwandtschaft zu diesem und jenem Augenblick, dieser oder jener Struktur ein, wenn man ihr Buch durchwandert. In seiner Konsequenz und seinen vielen Ebenen ist das Buch jedoch eine sehr eigenständige Schöpfung, auf gewisse Weise einfach und doch sehr innovativ in der Wirkung. Das Gespinst aus Figuren, Ansichten und Entdeckungen, hat dabei immer etwas von einer Balance aus Schein und Suggestion, in welchem sich sehr selten ein Moment ergibt, den man ganz real nennen kann, was wohl auch daran liegen mag, das der Roman aus einer Ich-Erzähler-Perspektive erzählt wird und alle anderen, auch die beiden anderen Hauptfiguren, nie ganz die Fülle eines durchschaubaren Charakters erreichen. Über das ganze Buch ist diese Stimmung der Nacht und ihrer fließenden Grenzen gelegt, als hätten wir den eindringlichen, somatischen Prolog, mit seinem fesselnden Eindruck, nie verlassen.
Bei all dem ist das Buch keine letzte Konsequenz, auch wenn man es atemlos liest und für die paar Stunden, in denen man dieses Buch liest, existiert auch wenig anderes. Aber es ist mehr wie ein guter, düstrer, eindringlicher Film, als ein Roman, der vorhat, sich am Ende selbst zu erfassen. Er bleibt ein ausdeutbares Spiel mit vielen, vielen Möglichkeiten - und es ist dieses Spiel der Möglichkeiten, das ihn so großartig macht und ihn uns immer wieder neu betrachten, einschätzen lässt. Man ist gefangen in der Lektüre (beinahe im wahrsten Sinne des Wortes) wie einem Labyrinth - doch es geht nicht darum, den Ausgang zu finden, sondern zu erkennen, das manche Phänomene, vielleicht sogar das Leben selbst, eben ein Labyrinth sind.
Das Leben hält uns immer wieder einen ganz anderen Herzschlag hin. Wir gehen durch Zeiten, Stimmungen und Tage und wir verändern uns und die Welt verändert sich. Immer wieder können wir Erfahrungen machen, außergewöhnliche Erfahrungen. Zu diesen gehört Marisha Pessels Roman "Die amerikanische Nacht". Für mich ist es das Buch des Jahres.
"My films are just stories. But that's all we have. The stories we tell others and the stories we tell ourselves. When you talk to the elderly, men and women at the end of their lives, yous see that's what's left behind as the body disintegrates. Our Stories. Our Children will decide whether or not to keep telling them." - Rebecca Gablé
Teufelskrone
(147)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinObwohl dies nicht der erste Roman über die Familie Waringham ist, sollte er dennoch aufgrund der historischen Einordnung zuerst gelesen werden. So erschließt sich der historische Zusammenhang besser.
Richard Löwenherz (sonst immer der Gute) und sein Bruder Johann Ohneland (sonst immer der Böse) haben hier in einigen Teilen die Sympathien umgekehrt. Mir gefiel die differenzierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Charakteren dieser berühmten Könige, denn nichts ist Schwarz-Weiß. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, auch wenn das Ende offen ist, was ich eigentlich nicht so mag. Manche Handlungsstränge werden im zeitlich folgenden Roman "Drachenbanner"aufgelöst.























