Bücher mit dem Tag "teufelspakt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "teufelspakt" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.368)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  2. Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783426513491)
    Thomas Finn

    Schwarze Tränen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Die Idee für "Schwarze Tränen" gefällt mir sehr gut: In der Hölle ist selbige buchstäblich los, denn es gibt einen Aufstand. Der Teufel holt sich in Gestalt des schwarzen Pudels Mephistopheles Beistand in der irdischen Welt, nämlich beim Nachfahren des "Doktor Faust", dem jungen Zauberer und Trickbetrüger Lukas Faust. Sie müssen drei Adamanten, Edelsteine aus den Teufelstränen vor ihren Widersachern finden. Zu diesen gehört auch ausgerechnet Lukas' Vorfahre. Geomant Abraham von Worms und Millepertia die Hexe unterstützen die Suche.

    Leider konnte mich die Umsetzung dieser Idee nicht richtig fesseln. Mein Wille, unbedingt weiterzulesen, wurde nicht geweckt.

    Ich fand die Handlung schon zu Beginn sehr verworren und insgesamt sehr hektisch. Die "Action" steht klar im Vordergrund, die Szenenwechsel sind sehr rasant. So sehr, dass ich beim Nachvollziehen und Mitdenken bisweilen scheiterte. Ich könnte jetzt nach dem Lesen nicht mehr sagen, ob sie die Teufelstränen zerstören oder retten mussten. 

    Die sprunghafte Handlung führte mich an einige sagenhafte Orte in Deutschland, vom Rosengarten zu Worms bis zum Kyffhäuser. Dieser Aspekt gefiel mir gut. Die Einbeziehung diverser Sagen und Legenden und die Verbindung zu den Teufelstränen ist dem Autor größtenteils gelungen. Auch andere positive Passagen konnten mich zumindest phasenweise zum Weiterlesen animieren, zum Beispiel der Diebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden oder Luzifers Rede in der Hölle. Ansonsten aber musste ich mich meist zum Durchhalten aufraffen. 

    Was mich auch störte, war die unsachgemäße Darstellung des Johanniskrauts oder Hartheus. Diese Pflanze rankt nicht! 

    Die Dialoge und der Schreibstil sind salopp und schlicht. Sie erinnerten mich mit ihren kurzen Sätzen auch an Actionfilm-Dialoge.

    Die Charaktere waren okay, Lukas war mir aber vor allem zu Anfang eher unsympathisch.

    "Schwarze Tränen" war für mich ein eher durchschnittliches Fantasy-Abenteuer.

  3. Cover des Buches Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch (ISBN: B00FNB9RZA)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch

     (105)
    Aktuelle Rezension von: elas_buecherwelt

    Mein erstes Buch von Goethe. Faust ist wohl eines der bekanntesten Klassiker von ihm. Es war für mich allerdings schwierig zu lesen. Ich musste da erst einmal rein kommen um überhaupt etwas zu verstehen was ich denn da las. Die Schrift ist sehr gut für die Augen und die Kapitel stehen oben in der Kopfzeile. Von Mitte bis Ende des Buches fand ich es dann doch sehr interessant zu lesen. Man sollte es auf jeden Fall einmal gelesen haben.

  4. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Violet Baudelaire

    Ash ist eine Taschendiebin und als sie das Hotelzimmer des Superstars Parker Cale hatte sie nicht erwartet, dass er dort auftaucht. Vorallem da er sich gerade von seinem Vater, seinem Ruhm und seiner Rolle "Phoenix Hawthorne" losgesagt hat. Diese Aktion weckt eine dunkle Macht welche ihn und nun auch Ash von London bis nach Frankreich bis ans Mittelmeer verfolgt. Den der Preis für den Ruhm hoch und fordert nun seinen Tribut ein.

    Ein richtig gutes Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Zwei sehr gute Hauptpersonen, wobei ich finde, dass über Ash weniger erzählt wurde als über Parker. Auch das Ende war wirklich mehr als spektakulär.

  5. Cover des Buches Germania (ISBN: 9783426513705)
    Harald Gilbers

    Germania

     (73)
    Aktuelle Rezension von: AndyKoe1

    SPannend bis zum Ende. Sehr gut recherchiert und ich werde sicher noch weitere Bücher von ihm lesen

  6. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257236538)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Am Morgen nach einem LSD-Trip ist Sonia völlig verstört, plötzlich kann sie Farben riechen, Formen schmecken und Töne sehen. Dies, und ein zuvor überlebter Mordanschlag ihres Ex-Mannes, sind für sie der Anlass ein neues Leben zu beginnen und eine Stelle als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Wellness-Hotel im Schweizer Engadin anzutreten. Als einzige Person ist ihre Freundin Malu über ihr Vorhaben informiert. Kaum ist Sonia in Val Grisch angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Dorfbevölkerung benimmt sich feindselig und auch die Stimmung unter dem Hotelpersonal ist angespannt. Der Jahrhundertregen und ihre überreizten Sinne tragen dazu bei, dass sich Sonia sehr isoliert fühlt, denn außer einigen SMS mit ihrer Freundin hat sie keinen Kontakt. Als sie jedoch zufällig ein Buch mit der Sage vom Teufel von Mailand entdeckt und begreift, dass die unerklärlichen Vorkommnisse für sie eine Gefahr bedeuten könnten, vertraut sie sich ihrem Masseur-Kollegen an … 

    Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller. Er wurde 1948 in Zürich geboren, machte 1968 in Basel eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete danach als Creative Director und seit 1991 als Autor. Ab 1992 schrieb er eine wöchentliche Kolumne, für die er 1995 den Preis der österreichischen Industrie beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt erhielt. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit „Small World“. Für seine zahlreichen Romane, die alle im Diogenes Verlag erschienen und auch international sehr erfolgreich sind, erhielt Suter mehrere deutsche und schweizer Preise und Auszeichnungen. Nach Wohnsitzen auf Ibiza, in Guatemala und in Marrakesch lebt Martin Suter heute mit seiner Familie in Zürich. 

    Wie in mehreren seiner Romane greift der Autor auch in „Der Teufel von Mailand“ das Thema Bewusstseinsveränderung durch Drogen auf. Sein Schreibstil ist dabei knapp und präzise, mit gezielt eingesetzten Thriller-Highlights, und wechselt gekonnt vom anfänglichen Heimat- und Bergroman zur äußerst spannenden Schauergeschichte. Die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten, besonders der Hauptperson Sonia mit ihren psychotischen Sinneswahrnehmungen, sind perfekt beschrieben. Auch Voreingenommenheit, Argwohn und Hass der Dorfbewohner gegenüber dem Hotelpersonal sind hautnah zu spüren. Die großartige Kulisse des Engadin-Tals, verbunden mit dem anhaltenden Regen, erzeugen eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die bis zum nervenaufreibenden Showdown anhält. 

    Fazit: Ein spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Schluss – sehr lesenswert. 

  7. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (240)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In diesem Werk vereint Stephen King vier Kurzromane, die sich allesamt mit einem Thema beschäftigen: Rache.

    Unter dem Titel "Zwischen Nacht und Dunkel" sind die Novellen "1922", "Big Driver", "Faire Verlängerung" und "Eine gute Ehe" zusammengefasst.

    Ich finde es schwierig, zu einem Sammelband eine Rezension zu schreiben. Gerne möchte ich jeder Geschichte gerecht werden, ohne mich in zu viele Details zu verlieren. Die wichtigste Gemeinsamkeit neben dem übergreifenden Thema der Vergeltung ist, dass alle vier Romane absolut meisterhaft sind!

    In "1922" nimmt Stephen King den Leser an die Hand und geht mit ihm in eben dieses Jahr zurück. Gleich zu Beginn lernt man Protagonist Wilfred kennen, der im Juni 1922 seine Frau getötet hat. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt, indem er 1930 an seinem Geständnis schreibt. Dabei erzählt Wilfred, wie er diesen Entschluss gefasst hat, wie es kam, dass sein Sohn mit von der Partie war, und warum daraufhin ihrer beider Leben vollkommen entgleist. Als Leser hält man den Atem an, während man das boshafte Schicksal mit einem frohlockenden Grinsen darin erkennt.

    In "Big Driver" hat mich King an meine Grenzen gebracht. Es ist eine extrem brutale Geschichte, von einer Schriftstellerin, die in eine Falle tappt. Allerdings hat der Fallensteller die Rechnung ohne ihre Rache gemacht. Diese Novelle ist packend und authentisch erzählt. Hier musste ich sogar pausieren, weil mich Tess' Schicksal derart verängstigt hat. Gleichzeitig habe ich mich gewundert, wie ein Mann zu einer solch realistischen Einsicht in das weibliche Empfinden fähig ist. Verstörend, genial und brutal!

    Weiter geht es mit "Faire Verlängerung", wo der Titel hält, was er verspricht. Streeter hat Krebs. Er hält sich tapfer, obwohl er mit seinem Leben längst noch nicht abgeschlossen hat. Da wird ihm eine Verlängerung angeboten, deren Preis jemand anders bezahlen muss. Bei dieser Geschichte kommt Kings mysteriös-fantastischer Flair hervor. Es ist ein typischer Roman, mit gewohnter Boshaftigkeit und keinem Pardon oder Gerechtigkeit. Schön geschrieben, geheimnisvoll umgesetzt und dementsprechend packend erzählt.

    "Eine gute Ehe" zeigt, dass man meist nicht alles vom Ehepartner weiß. Und manchmal genau dieser Umstand der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung ist. Darcy kommt einem Geheimnis ihres Mannes auf die Spur. Sie weiß noch nicht so recht, was sie mit dieser Information machen wird. Trotzdem ist ihr klar, dass es bestimmt nicht so weitergehen kann. Auch mit dieser Geschichte traf mich der Meister mitten ins Herz und hat mir Gänsehaut über die Arme gelegt. Er hat ungeheuerliche Ideen, die beeindruckend umgesetzt sind.

    An dieser Stelle küre ich gern meine Lieblingsgeschichte. Diesmal ist es unmöglich, weil alle Novellen gleichermaßen fesselnd, faszinierend und unterhaltsam - und ja, brutal - zu lesen sind.

    Diese Sammlung kann ich nicht nur jedem begeisterten King-Leser empfehlen, sondern sie auch Einsteigern nahe legen, weil sie das Beste vom Meister vereint: Lebendige Figuren, grauenhafte Schicksale und brutale Szenen mit einem Hauch Mystery in einnehmend meisterhaftem Stil erzählt.
  8. Cover des Buches Teufelsmord (ISBN: 9783956490293)
    Tanja Noy

    Teufelsmord

     (48)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Ein kleines Dorf, eine eingeschworene Gemeinschaft. Als Ex-Polizistin Julia wegen der Beerdigung einer Freundin ins Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt, stößt sie auf verschlossene Menschen, die keine Fremden dulden. Auch die grausigen Morde, die den kleinen Ort erschüttern, werden unter den Teppich gekehrt. Doch Julia beginnt zu ermitteln, stößt auf einen alten, lange zurückliegenden Fall und gerät selbst in tödliche Gefahr...

    Ich habe schon beim Lesen lange nachgedacht, ob ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben soll, oder es lieber lasse. Wieso? Nun ja, ich bin sehr zwiegespalten, ob mir dieser Thriller gefällt, oder ob er eher in die Kategorie Flop fällt. 

    Das Buch begann recht vielversprechend. Düstere, brutale Szenen wurden beschrieben, wie ich sie von Titel her erwartet hatte. 
    Doch leider ließ die Begeisterung für die Handlung schnell nach. Zum einen ist dies auf die sehr oberflächlichen Charaktere zurückzuführen, die mich überhaupt nicht angesprochen haben. Zum anderen lässt die Geschichte Kapitel für Kapitel mehr nach und die anfängliche Spannung verpufft. 

    Auch der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen, wie ich gehofft hatte. Die Autorin findet zwar immer wieder gute und teils auch sehr treffende Vergleiche ("(...) prallten an ihm ab, wie Steine an einem Panzer", etc.), doch sie werden meiner Meinung nach im Übermaß angewandt und so wird dramatischen, spannenden Szenen der Schwung genommen. Außerdem gab es recht viele Erzählstränge, die zwar im weitesten Sinne mit der Handlung zu tun hatten, aber eigentlich keinen Einfluss auf den Ausgang der Geschichte hatten. 
    Besonders zum Ende hin, ist bei mir der Eindruck entstanden, dass nur noch Seiten gefüllt werden sollten und so unnötige Längen entstanden sind. 

    Eigentlich wollte ich drei Sterne vergeben, doch wenn ich mir diesen Thriller in Erinnerung rufe, in mich gehe und noch einmal über die Geschichte nachdenke, muss ich leider sagen, dass sie mich nicht begeistern konnte. Sie ist nicht völlig daneben gegangen, da mir die Idee und der grobe Rahmen des Buches wirklich gut gefallen haben, doch die Umsetzung hat mich einfach nicht packen können. 
    Deswegen vergebe ich nun, nach reiflicher Überlegung, zwei von fünf Sternen. 
  9. Cover des Buches Brennen muss Salem (ISBN: 9783453441088)
    Stephen King

    Brennen muss Salem

     (743)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    4,5 Sterne

    Vampire sind normalerweise jetzt nicht so mein Thema. Das letzte Buch mit dieser Thematik war Twilight - ich denke das sagt schon viel aus :D Normalerweise würde ich auch einen Bogen um solche Bücher machen, aber hier geht nun mal um Stephen King und er hat mir mehr als einmal bewiesen, dass es keine falschen Thematiken gibt, sondern dass man nur den richtigen Autor dafür finden muss. Und wer wäre da besser geeignet als der Meister des Horrors?

    Und er hat es tatsächlich geschafft! Ich fand "Brennen muss Salem" wirklich großartig. Und das hat einen simplen Grund: es ist in jeglicher Hinsicht einfach klassisch. Es ist ein klassischer King mit den typischen Elementen, die er gerne einbaut (der Protagonist ist Autor, die Handlung spielt in einer kleinen Stadt usw) und es ist eine klassische Vampirgeschichte ohne Schnickschnack, dafür aber mit Weihwasser, Kruzifix und Co.

    King lässt sich wie immer Zeit für den Aufbau der Geschichte, stellt gefühlt alle Bewohner der kleinen Stadt Salem´s Lot vor und sorgt so für eine Basis, die sich am Ende doppelt und dreifach auszahlt. Die Spannung steigt konstant und der Horrorfaktor ist sowas von da! Zwischendurch hatte ich tatsächlich Gänsehaut.

    Mein einziges Problem war, dass ich leichte Schwierigkeiten beim Einstieg in die Geschichte hatte. Das Problem hat sich zum Glück aber recht schnell von alleine gelöst, ansonsten bin ich begeistert und kann es nur empfehlen.

  10. Cover des Buches Das Haus am Abgrund (ISBN: 9783760786667)
    Susanne Gerdom

    Das Haus am Abgrund

     (70)
    Aktuelle Rezension von: carolawolff

    Neues Haus, neue Umgebung. Keine neuen Freunde. Adrian, 17, ist mit seinen zwei Vätern in ein kleines Dorf an der Küste gezogen. Aber braucht er überhaupt neue Freunde? Schließlich hat er welche mitgebracht. Die wohnen zwar nur in seinem Kopf, aber sie sind für Adrian so real wie alle Anderen. Nur bei diesem Mädchen ist er sich nicht sicher. Wer heißt denn schon November? Und warum zieht es sie immer wieder zu diesem alten, unbewohnten Nachbarhaus hin, das vielleicht doch gar nicht unbewohnt ist? Und was ist real, was nicht?

    Susanne Gerdom hat mit Das Haus am Abgrund eine spannende, psychologisch clever aufgebaute Geschichte geschrieben, in der sich der nebelverhangene, viktorianische Grusel aufs Feinste immer weiter steigert.

    Ich habe mit Finn und November gebangt bis zum furiosen, überraschenden Schluss.

    Absolute Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.357)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein Buch, dass ich alle paar Jahre wieder in die Hand nehme. 

  12. Cover des Buches Ragdoll - Dein letzter Tag (ISBN: 9783548060224)
    Daniel Cole

    Ragdoll - Dein letzter Tag

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Das ist der Debütthriller von Daniel Cole. Als das erste Buch des Autors war es gar nicht schlecht. Eine hervorragende Idee für die Handlung! Die Charaktere sind gut beschrieben. Der Anfang und die Mitte des Thrillers waren sehr spannend und fesselnd. Jedoch hat die Spannung am Ende nachgelassen und mir blieben einige Fragen noch offen. Ich habe die Zusammenhänge leider nicht ganz verstanden. Man erfährt am Ende, wer der Mörder ist, aber das Motiv und der Ort bleiben ein Rätsel. Es gab so viel Potential am Anfang. Schade, das die Handlung bis zum Schluss eine andere Richtung genommen hat. Manche Dialoge fand ich echt witzig. Trotzdem waren sie manchmal unnötig. Insgesamt eine gute Lektüre für zwischendurch. Ich selbst würde die anderen Thriller des Autors noch lesen  wollen.

  13. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.826)
    Aktuelle Rezension von: zebrabuchzeilen

    Krabat ist kein leichtfertiges Buch. der Schreibstil ist etwas schwer und man muss sich erst einmal daran gewöhnen.

    Die Geschichte handelt von Magie, Freundschaft und Selbstfindung. Die Grundidee ist hierbei nicht nur schön sondern auch traurig,

  14. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783867421416)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Leider hat mich Kai Meyer hier wirklich enttäuscht, denn es fehlt einfach das gewisse Etwas, das man bei ihm sonst immer hören oder lesen darf.
    Die Charaktere sind dünn, die Geschichte leider langatmig und langweilig. Ich habe ab der Mitte abgebrochen, weil es mir einfach zu stumpfsinnig wurde.
  15. Cover des Buches Doktor Faustus (ISBN: 9783596904037)
    Thomas Mann

    Doktor Faustus

     (131)
    Aktuelle Rezension von: muprl
    Das Buch ist schwierig, ohne Zweifel. Wahrscheinlich das Werk von Thomas Mann, das dem Leser beim "normalen" Lesen am meisten abverlangt. Doch man sollte sich nicht vom musikalischen Fachvokabular nicht abschrecken lassen. Ich verstehe auch nichts von Musik und konnte doch das Wer in vollen Zügen genießen. Der Schreibstil ist so unachahmlich ironisch gebrochen und trotzdem liegt der Ton einer Legende zugrunde. Der mystische Aspekt des Teufelspaktes wird halb realistisch, halb allegorisch sehr dezent eingewoben und ist so keineswegs eine "Fantasyeinlage", sondern spielt auf so viele kulturelle, menschliche und politische Ebenen an, dass jedem Leser die eine oder andere Idee dazu kommen muss. Die Grundkonstruktion einen Freund Leverkühns, den "Chronisten" Zeitblom, Leverkühns Geschichte erzählen zu lassen, macht es trotzdem leicht, dem Erzählfluss zu folgen. Trotz der Komplexität der Geschichte und Gedankenwelt gelingt es Thomas Mann den Roman zu einem runden Ende zu führen, dass für mich eigentlich ein einziges Wort dieses Buch beschreibt: Genial!
  16. Cover des Buches Nachtschwarze Küsse (ISBN: 9783442372591)
    Christina Dodd

    Nachtschwarze Küsse

     (84)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    So lange schon wartet Ann auf die passende Gelegenheit, ihrem Chef ihre Liebe zu gestehen, dass sie die Chance beim Schopfe packen will, als sie ihm eines Tages nach Feierabend noch schnell ein eiliges Fax überbringen muss. Doch ihr Chef ist nicht mehr der Mann, den sie zu lieben glaubte – er ist ein Wolf! Und er weiht Ann in ein grausames Geheimnis ein, das seine Familie seit Jahrhunderten hütet; und nur sie kann ihn von jenem Familienfluch befreien …
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Band 1 der „Darkness“ – Reihe.

    Ann ist schon seit Jahren in ihren Chef verliebt, aber nie hat er ihre Gefühle erwidert – bis sie ihn jetzt als Wolf  überrascht und er seinen Gelüsten endlich nachgeben kann. Zu Beginn kann Ann nicht glauben, was sie sieht, bekommt es mit der Angst zu tun, flüchtet, bringt sich fast selbst um und verliert ihre Unschuld danach mit Jasha im Wald. Kurz davor entdeckt sie ein Bildnis, das sie anscheinend gesucht hat und wichtig für Jashas Familie und seinen Fluch ist…doch ihnen ist jemand auf der Spur und sie müssen sich vor Pfeilen und Kugeln verstecken, bis sie schließlich bei seiner Familie ankommen und in Sicherheit sind…
    Ann ist ein unglaublich naiver Mensch zu Beginn gewesen, obwohl sie es mit ihrer Vergangenheit nicht sein sollte. Sie hat viel Schlechtes zu hören bekommen und glaubt den Worten der Nonnen, die sie aufgezogen haben. Doch über ihr Mal wurde nie die Wahrheit erzählt. Im Laufe der Geschichte beginnt sich Ann zu verändern und das fand ich glaubwürdig dargestellt. Mal schauen, was ihr noch bevor steht.

    Jasha ist Weinhändler und ein Mann, auf dem ein Fluch lastet, sodass er sich als Wolf verwandeln kann. Ausgehandelt von seinen Vorfahren. Nach einer Vision seiner Mutter sind alle in heller Aufruhe, denn der Vater hat sich dabei verletzt und ihre Feinde sitzen ihnen im Nacken. Und nun muss sich Jasha nicht nur um seine Familie sorgen, sondern auch um Ann, für die er plötzlich Gefühle hat und die, die anscheinend die eine Frau zum Heiraten für ihn ist…
    Aus Jasha wurde ich nicht wirklich schlau, was ich schade fand. Er ist ein interessanter Charakter, aber ich vertraue seinen Absichten nicht – so wie auch Ann.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Ann und Jasha, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Ich habe mich mit der Geschichte zu Beginn sehr schwer getan, weil ich einfach nicht in die Thematik rein gekommen bin. Nach drei Kapiteln wurde es dann besser, aber einen wirklichen Bezug zur Geschichte konnte ich trotzdem nicht aufbauen. Vielleicht weil es für einfach zu viele Fragezeichen gibt und die Geschichte nicht rund und stimmig wird, was möglicherweise vielleicht auch so gewollt ist und das die Aufklärung in den Folgebänden passiert. An sich ist es nette Story für Zwischendurch, vielleicht für Leser, die noch neu im Genre sind. Für Fans dieses Genres ist es aber nichts, da gibt es mit Sicherheit bessere Alternativen.

     Sterne

  17. Cover des Buches In den Armen der Nacht (ISBN: 9783442372607)
    Christina Dodd

    In den Armen der Nacht

     (62)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Ein Urahn von Rurik Wilder verkaufte seine Seele und die seiner Nachfahren einst dem Teufel. Um den Fluch zu brechen, benötigt Rurik ein besonderes Reliquiar – und die wahre Liebe einer Frau. Er weiß genau, wer für ihn die Richtige wäre: die Fotografin Tasya Hunnicut. Doch die würdigt ihn keines Blickes – aus gutem Grund …
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Band 2 der „Darkness“ – Reihe.

    Rurik kann sie in einen Adler verwandeln und das auch nur stellenweise, was niemand sonst in der Familie beherrscht. Die Varinskis sehen ihn als einen der ihren, aber Rurik ist durch und durch ein Wilder, der seiner Familie die Ikonen beschaffen will. Koste was es wolle, auch wenn er dafür mit der widerspenstigen Tasya zusammenarbeiten muss, die er gerne wieder in seinen Armen hätte.
    Rurik wurde mir während der Geschichte nicht sympathisch, was ich ein klein wenig wunderte. Er ist ein Mann, der viele Personen hinters Licht führen kann und das gerne tut. Wirklich sicher bei seinen Absichten war ich mir auch nie, auch wenn er seine Familie liebt und sie verehrt.

    Tasya ist Fotografin und ist bei Ausgrabungen auch als eine Art Journalistin unterwegs, die komische Vorahnungen hat. Und eine lange Geschichte mit Rurik. Die beiden können nicht mit und nicht ohne einander – außerdem will er sie beschützen und das findet sie nicht so toll, denn sie hält sich selbst für stark und taff genug. Und für deutlich klüger als Rurik, doch das sei mal unkommentiert dahin gestellt.
    Ich bin mit Tasya überhaupt nicht warm geworden, weil sie mir von Beginn an als Verräterin und Betrügerin vorkam und am Ende zeigt sich deutlich, wie viel Vertrauen sie wirklich in Rurik hat. Keins. Sie verschweigt ihm vieles und er tappt im Dunklem. Außerdem konnte ich ihr nicht abkaufen, das ihr was an Rurik lag. Natürlich rettet sie ihm an einer Stelle das Leben, aber da braucht sie ihn noch, um sie an die Ikone zu führen.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich abwechselnd aus der Sicht von Rurik und Tasya, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Und wieder ist mir der Einstieg in die Geschichte schwer gefallen, weil mir auch immer noch nicht wirklich klar geworden ist, wie die einzelnen Erzählstränge in ein Ergebnis münden sollen. Ja, die Wilder wollen die Ikonen und die Varinskis wollen das irgendwie verhindern, bzw. die Ikonen für sich haben. Dazu kommt noch die Mutter, die Visionen hat und Tasya, die plötzlich Prinzessin eines Landes ist – etwas, was für mich einfach völlig aus der Luft gegriffen wirkt. So wie auch die Liebe zwischen Tasya und Rurik, die ich den Charakteren einfach nicht abkaufen konnte. Ich habe da nichts gespürt beim Lesen – so als wäre ihre Verbindung nur eine „Zweckehe“.
    Dazu kommen seitenlange Kampfszenen, die einfach nur ermüdend und langweilig waren und mich sehr an den ersten Band erinnert haben. Auch Ruriks Opfer war nicht wirklich eine Überraschung, das konnte man sich schon auf lange Sicht zusammenreimen. Alles in allem fand ich „In den Armen der Nacht“ deutlich schlechter als den ersten Band und hoffe einfach mal, das Firebirds Geschichte besser wird.

    ,5 Sterne

  18. Cover des Buches Mephisto (ISBN: 9783499276866)
    Klaus Mann

    Mephisto

     (320)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Als Klaus Mann den Roman  schrieb wollte er eine Wirkung erzielen und sein Qualitätsmaßstab war, ob er diese Wirkung erreichte oder nicht. Mein Maßstab ist notwendigerweise ein anderer.

    Der Ich Erzähler behauptet steif und fest, der Held der Geschichte, der eitle Schauspieler Höfen sei ein Karrierist, einer, der alles für seine Karriere tut und sich den Nazis andient. Aber mehr als ein Mitläufer wird aus ihm nicht. Er schafft es zwar, in den unmittelbaren Umkreis der Macht zu gelangen, aber zu mehr als einem Hofnarren, langt es bei ihm nicht. Er gibt sich nicht einmal als Nazis und seinem anfallsweise auftretendem schlechten Gewissen gibt er auch immer wieder nach.

    Klaus Mann benutzte vorallem eine realistische Palette, dabei viele Klischees. Seinem Hofgen ist weder dämonisch noch lächerlich.

    Interessanter sind die Einblicke ins Schauspielerleben, die man in dem Roman erhält.


  19. Cover des Buches Peter Schlemihls wundersame Geschichte (ISBN: 9783942795005)
    Adelbert von Chamisso

    Peter Schlemihls wundersame Geschichte

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Eselsohren-Werner
    Franziska Walther versetzt dieses Märchen mit ihren (auf mich) bedrohlich wirkenden Illustrationen ins Heute. Auf jeden Fall gelingt es diesem Buch, dass man sich mit einer 200 Jahre alten Erzählung beschäftigt, die Märchenmotive (Pakt mit dem Teufel, Glückssäckchen, fehlender Schatten, Siebenmeilenstiefel) zu einer ohnedies schon traurig-tragischen Geschichte verbindet, welche noch dazu kein glückliches Ende aufweist.
  20. Cover des Buches James Bond - Der Spion, der mich liebte (ISBN: 9783864250880)
  21. Cover des Buches Vathek (ISBN: 9783458159483)
    William Beckford

    Vathek

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Kalif Vathek lebt unter der Fuchtel seiner Mutter Carathis. Carathis ist nicht nur Griechin, nein, sie ist auch Schwarzmagierin. Wahrscheinlich ihr zuliebe baut Vathek einen riesigen Turm von dem aus die Bewohner seiner Stadt wie Ameisen aussehen (wie er da hoch kommt ohne Aufzug sei mal dahingestellt). Im UG dieses Turms lagert seine Mutter ihre Okkulten Gegenstände, wie Mumien, Gifte und dergleichen.

    Eines Tages kommt ein Kaufmann in die Stadt, der ganz seltsame, phantastische, magische Waffen hat. Vathek kauft sie ihm alle ab. Leider will der Händler nicht sprechen, das findet der Kalif extrem unhöflich, daher lässt er ihn einsperren. Als er schauen will, ob der Händler endlich bereit ist zu sprechen, ist dieser fort und die Wachen sind alle tot. Nun ist guter Rat teuer, denn wer soll ihm die Inschriften der Waffen übersetzen. Vathek lässt die Weisen Männer des Landes ihr Glück versuchen, bis es einem tatsächlich gelingt.

    Bis dahin war das Buch spannend, gut, stimmungsvoll aber warum auch immer, nach einige hin und her, beginnt ein anderer Handlungsstrang der Geschichte. Vathek geht einen Handel mit einem Giaour ein, weil er die Reichtümer der Hölle haben will. Dieser Giaour stellt ihm ein paar Aufgaben, wie das Opfer der 50 schönsten Kinder des Reiches, das Opfer seiner treuesten Untertanen und während der ganzen Zeit hält die Bevölkerung still und macht das alles mit. Sie Bewohner sind sicherlich sehr froh als Vathek die dritte Aufgabe in Angriff nimmt, eine laaaaaaaaaange Reise, während der er kein Haus betreten darf. Er macht sich auf der Reise bei ein paar Völkern und Herrschern ein wenig unbeliebt, das war es dann auch schon. Diese Reise macht ca. 1/3 des Buches aus und dümpelt so vor sich hin, die Geschichte wird zäher und zäher und es passiert irgendwie nichts bis nur sehr wenig. Carathis hat noch mal einen guten Auftritt, der ein wenig an Disney Hexen und Bösewichte erinnert, das war es aber auch schon.

     

    Warum ich dem Buch trotzdem 3 Sterne gebe? Es ist, obwohl es streckenweise unglaublich zäh ist, sehr stimmungsvoll. Der Autor schafft es, die Stimmung der Geschichte von 101 Nacht wiederzugeben (ich nehme hier 101 Nacht als Beispiel, weil ich die wirklich gelesen habe und die 1001 Nacht nicht). Das Buch mutet wirklich an, wie die Geschichten die in diesem arabischen Klassiker Erzählt werden, und auch da geht es zur Sache von Mord und Todschlag über Verführung und Ehebruch. Das war natürlich zu der Zeit, als das Buch erschien unerhört. So was tat man 1782 nicht und so was schrieb man nicht. Heutzutage sind die Geschichten aber durchaus als zahm zu bezeichnen und ich würde das Buch durchaus dem Fantasy Genre zuordnen. Es erinnert ein wenig an das Buch „Die Zauberin von Alamut“ durch das ich mich mal als Teenager durchgequält habe.

    Das spannendste an diesem Buch ist wohl die Publikationsgeschichte. Geschrieben hat der Autor das Buch mit 21 in nur wenigen Monaten und zwar auf Französisch. Übersetzt wurde es von einem gewissen Henley mit Einverständnis des Autors. Henley veröffentlichte die Geschichte erst einmal unter seinem eigenen Namen. Als Reaktion veröffentlichte Beckford das Buch in einer früheren Version auf Französisch. Die dritte Englische Ausgabe war dann eine Mischung aus der französischen und englischen Ausgabe mit einigen Korrekturen.

    Das Buch wurde gemischt aufgenommen. Einige fanden es ganz toll, darunter Byron. Ich kann durchaus verstehen, dass man, wenn man keine bessere Fantasy Literatur kennt dieses Buch sicherlich toll gefunden hat. Ich sehe es weniger als Gothic Klassiker denn als frühes Fantasy Buch. Heutzutage aber, sind wir einfach bessere Bücher des Genres gewöhnt und das ist eher Fanfiction Nivea. Die Fantasy- und Magieelemente sind irgendwie unmotiviert über den Text verstreut und darüber dann noch ein wenig moralischer Zuckerguss. Natürlich kann man sich auch an diesem Buch als Geisteswissenschaftler rechtschaffen abarbeiten. Eine dekadente Oberklasse, die auf Kosten des Volkes lebt und dieses nach ihrem Gutdünken ausplündert und wie Vieh behandelt und das Volk jubelt seinem Herrscher weiterhin zu (kommt irgendwie bekannt vor). Andererseits wird kindliche Einfachheit und Unwissen als himmelgleich und supergut gepriesen gegenüber der Suche nach dem Wissen, die bestraft wird. Klar, Carathis sucht das falsche Wissen und ist skrupellos und zudem verlachen sie und ihr Sohn den Propheten Mohamet und verdienen somit jede Höllenqual. Aber ist blissfull ignorance wirklich die bessere Wahl?

    Auch die Frage, wieviel Rebellion des Autors gegen gesellschaftliche Konventionen in dem Buch steckt ist sicherlich von Interesse. Beckford war bi und hatte was mit kleinen Jungs, weswegen er ziemlich lange in Europa abtauchen musste. Hat er in diesem Buch vielleicht einige S/M Phantasien verarbeitet? Nur, was hat man rein wissenschaftlich davon von einem Fantasyroman eines stinkreichen 21 Jahre alten Wunderkindes auf dessen psychische Verfassung zu schließen? Was sagt und das über die Autorin von Shades of Grey und Stephen King?

     

    Fazit: Muss man nicht gelesen haben. Ist OK, aber noch einmal würde ich es nicht lesen wollen.

  22. Cover des Buches Samtschwarze Nacht (ISBN: 9783442372614)
    Christina Dodd

    Samtschwarze Nacht

     (48)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    An den Flanken des Mount Anaya im Himalaya will die bildschöne Karen Sonnet ihren Traum wahrmachen: Sie gründet ein Hotel für Abenteurer im Hochgebirge. Doch dann gerät sie in die Klauen des skrupellosen Adrik Wilder. Nacht für Nacht macht er sie zu seiner Dienerin. Als Karen jedoch ein noch schlimmeres Schicksal droht als die Unterwerfung, bekommt Adrik Zweifel an seiner eigenen Ruchlosigkeit.
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Band 3 der „Darkness“ – Reihe.

    Karen wurde von ihrem Vater immer gezwungen sich ihrer Angst zu stellen und eine Sportart auszuüben, die sie wegen ihrer Angst nie freiwillig gemacht hätte. Sie muss immer die Beste sein und darf sich nicht nach Zuneigung seinerseits sehnen. Als sie endlich alt genug ist, will sie die Leitung um den Bau des Hotels in Asien. Zur Seite steht ihr ein unfähiger, schleimiger Kollege und eine einheimische Frau, die sich liebevoll um sie kümmert. Nachts bekommt Karen Besuch von einem Unbekannten, mit dem sie fast jede Nacht schläft. Viele Tage geht alles gut, bis die ersten Legenden an die Frau heran getragen werden und sie sehen muss, dass der Berg sich rächt. Sie verliert fast ihr Leben, doch der Unbekannte rettet sie und es stellt sich heraus, das er in der Gegend viel zu sagen hat…und sie zu seinem Eigentum macht, denn sie hat etwas bei dem Bergrutsch entdeckt, das für sie gefährlich sein wird…
    Karen ist eine Frau, die sich nicht sagen lässt, was sie zu tun hat und was nicht. Wenn man sie fesselt, versucht sie sich zu befreien. Hat man sie eingeschlossen, flüchtet sie. Kämpft man mit ihr, dann schlägt sie zurück. Karen lässt sich nicht klein kriegen von Adrik – erst als ihr die Gefühle in den Weg kommen, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Kämpft aber weiter tapfer an seiner Seite.

    Adrik lebt schon seit längerer Zeit in Asien und fühlt sich in seiner Rolle als kleiner Herrscher wohl, trotzdem ist ihm aber bewusst, das er wegen seiner Familie und seiner Vergangenheit immer wieder zur Zielscheibe wird. Adrik ist der einzige Mann seiner Familie, der sich aus reinem Willen verwandeln kann – in einen majestätischen Puma.
    Er fühlt sich stark zu Karen hingezogen und versucht alles, um sie vor sich selbst, ihn und anderen Gefahren zu beschützen…und muss sie am Ende schweren Herzens gehen lassen. Verspricht sie aber in der Zukunft wiederzusehen und seine Familie zu überraschen…
    Adrik ist ein harter Hund, dem man nicht so leicht klein bekommt. Sein einziger Schwachpunkt ist Karen, die er schnell für die eine Frau hält. Sie und ihren Schatz zu beschützen hat Priorität.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Adrik und Karen, wobei diese einen größeren Anteil hat, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    „Samtschwarze Nacht“ ist nicht besser als seine beiden Vorgänger und haut mich wieder nicht von den Socken. Ganz nett zu lesen, aber nichts, was einem in Erinnerung bleibt.
    Es gibt immer noch viele offene Fragen – einzig der kleine Cliffhanger am Ende lässt mich die Reihe weiterlesen. Ich will wissen, was mir Firebird ist.

     Sterne

  23. Cover des Buches Totentanz (ISBN: 9783746631523)
    Martina André

    Totentanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: misswinniepooh

    Mafiabosses Don Salvatore Leonardo, lebt seit ihrer Scheidung von Silvio ebenfalls ein millionenschwerer Baumagnat aus einer Mafiafamilie in ständiger Angst, das er um an das Vermögen ihres Vaters zu kommen, das ihre gemeinsame Tochter Luisa erben wird, entweder sie entführen lässt oder Gabriella tötet.


    Um dies zu verhindern hat Gabriella Luisa bei einer Freundin in den schottischen Highlands versteckt. Just auf dem Weg zurück nach Florenz wird ein Attentat auf Gabriella verübt und ihr Wagen versinkt in den Fluten des eisigen Flusses. Doch plötzlich taucht neben dem Wagen ein unbekannter Mann auf, der sie befreit.

    Als sie im Krankenhaus erwacht, sitzt dieser attraktiver Mann mit den dämonischen dunklen Augen auf der Fensterbank, und eröffnet ihr, das sie im Koma liege und jetzt in einer Zwischenwelt schwebe, doch um in die Gegenwart zurück zukommen, braucht Gabriella die Hilfe dieses dämonisch aussehenden Mannes.

    Doch kann Gabriella Damian wie er sich ihr vorstellt auch Vertrauen? Den ständig erzählt er ihr das sie sich schon aus einem früheren Leben 500 Jahre zuvor kennen.


    Wie Gabriellas Gegenwart und ihr früheres gemeinsames Leben mit Damian schicksalshaft verwoben ist, ahnt sie bisher noch nicht. So beginnt ihre gemeinsame Reise über die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinweg.



    In zwei Handlungssträngen die sowohl in der Gegenwart als auch im Jahre 1476 spielt, entwirft die Autorin im bildreichem Erzählstil ein Panorama italienischer Geschichte zur Zeit der Medicis und der Pazzi Verschwörung in einer überwältigenden Fülle.

    Ein atemberaubendes Szenario wieder einmal exzellent von der Autorin recherchiert und mit einer Handlung verwebt die packender nicht sein könnte.

  24. Cover des Buches Doktor Faustus (ISBN: 9783867174824)
    Thomas Mann

    Doktor Faustus

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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