Bücher mit dem Tag "teutoburger wald"

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30 Bücher

  1. Cover des Buches Böses Mädchen - Totes Mädchen (ISBN: B011ZDWVDO)
    Paul Anger

    Böses Mädchen - Totes Mädchen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974
    "Böses Mädchen - Totes Mädchen" ist ein Psychothriller von Paul Anger. Hier greift er schockierend und spannend zugleich eine Geschichte auf, die auf wahre Begebenheiten beruht.

    Inhalt:
    "Warst du ein BÖSES MÄDCHEN?« Sie erblickte ein weiteres Bettgestell, auf dem der zusammengekrümmte Körper eines gefesselten Mädchens lag — über und über mit Gipsstaub und Putz bedeckt, als sei sie in einen heftigen Schneesturm geraten. Im staubbedeckten Gesicht des Mädchens öffneten sich zwei Augen, groß und dunkel blickten sie voller aufkeimender Hoffnung zu ihr herauf. Sie packte die Säge fester und kroch durch das Loch in der Wand zu dem Mädchen hinüber. »Du kannst überleben. Du musst es nur mehr wollen als alle anderen.« (Zitat aus dem Buch)

    "Im Spätsommer des Jahres 2010 brechen zwei Studentinnen auf, um im Teutoburger Wald die Sommersonnenwende zu feiern. Ihr Ziel ist eine illegale Party mitten im Wald, wo sie sich mit ihren Freunden treffen wollen. Doch sie ahnen nicht, dass ihnen das Grauen bereits auf den Fersen ist... Immer wieder verschwinden Menschen spurlos in dem undurchdringlichen Forst, den ein skrupelloser Psychopath zu seinem Jagdrevier auserkoren hat. Wer wird das nächste Opfer des Geistesgestörten sein und welchen kranken Plan verfolgt die Bestie in Menschengestalt? Die Schonzeit ist vorüber." (Klapptext)

    Meinung:
    Das Buch zieht den Leser von der 1. Seite an in den Bann. Es ist spannend und schockierend zugleich und jagd den Leser so manchen Schauer über den Rücken.

    Es wurden mir hier allerdings zu viele brutale Vergewaltigungs- und Mordszenen dargestellt, das ich das Buch einfach nicht weiterlesen konnte. Da das Buch aber doch sehr spannend war hat es mein Mann weitergelesen. Dieser war begeistert von der Spannung des Buches und mochte es zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch das Ende fand er hier ziemlich überraschend. Seine Meinung: so muss ein guter Thriller sein.

    So denke ich kommt es bei diesem Buch einfach auf die Zielgruppe an. Für Frauen würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen.

    Fazit:
    schockierend und spannend zugleich ... nichts für schwache Nerven
  2. Cover des Buches Die Judenbuche (ISBN: 9783746042916)
    Annette von Droste-Hülshoff

    Die Judenbuche

     (448)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Achtung, diese Inhaltsangabe ist komplett und enthält daher Spoiler!

    Die Novelle erzählt die Geschichte von Friedrich Mergel, geboren im 18. Jahrhundert, der in Armut und Verwahrlosung in einer westfälischen Kleingemeinde aufwächst. Sein Vater, ein brutaler Alkoholiker, stirbt schon früh und hinterlässt eine gebrochene Ehefrau. Auch weiterhin scheint F.s Leben unter schlechtem Stern zu stehen und ist von schrecklichen Todesfällen geprägt. Er wird von seinem Onkel Simon in Obhut genommen und hilft ihm bei dessen zwielichtigen Geschäften. F. wird hochmütig und verschafft sich unter den Dorfbewohner Respekt durch Fäuste. Ihm folgt auf Tritt und Schritt der unehrliche Sohn Simons, Johannes.

    Wilderei und Holzdiebstahl stehen an der Tagesordnung und eine kriminelle Gang, die Blaukittel, roden still und heimlich und trotz nächtlicher Kontrollen große Teile des Waldes. Bei einem solchen Überfall stirbt der Förster und F. verheimlicht wichtige Hinweise.

    Auf einem großen Dorffest prahlt F. mit seiner neuen Taschenuhr und wird vom Juden Aaron aufgefordert, seine Schulden für die Uhr zu begleichen. F. flieht und fühlt sich zutiefst gedemütigt. In derselben Nacht verschwindet Aaron und wird drei Tage später tot unter einer Buche im Wald gefunden. F. und J. fliehen und bestätigen den Mordverdacht. Die jüdische Gemeinde trauert um ihren verstorbenen Glaubensgenossen und sich enttäuscht, dass die Tat nicht aufgeklärt werden kann. Sie erwerben die Buche und besehen sie mit einer hebräischen Inschrift, welche die Dorfbewohner nicht lesen können.

    Achtundzwanzig Jahre später taucht ein alter Mann auf, der sich als J. ausgibt und behauptet, der Sklaverei entkommen zu sein. Er wird freundschaftlich im Dorf aufgenommen, verschwindet jedoch spurlos. Er wird aufgehängt an der „Judenbuche“ gefunden und als F. identifiziert. Nun wird die Inschrift übersetzt: »Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.«

    Die kurze Geschichte hat nur knapp 40 Seite und liest sich dadurch ziemlich schnell in ein bis zwei Stunden. Das ist aber auch schon fast alles, was ich an Gutem sagen kann. Die Formulierungen sind prägnant und kurzgehalten, es gibt einige beschreibende Landschaftserklärungen, man merkt, dass die Autorin selbst eine große Liebe für die Landschaft hat. Die Handlung ist theoretisch spannend, aber durch die Knappheit sehr sachlich geschrieben, zum Teil mit Jahreszahlen versehen.

    Es ist eine Geschichte, bei der man sich am Ende wundert, wieso man sie überhaupt gelesen hat bzw. was man aus ihr mitnehmen kann. Sie gewährt einen Einblick in eine Kleingemeinde, die aus Abschottung eigene, moralisch verwerfliche, Sitten und Regeln entwirft. Sie zeigt auf, welche Auswirkungen Armut, soziale Diskriminierung und Ausgrenzung auf den Charakter haben können. Sie spielt auf religiöse Riten an und Gottes Sinn für Gerechtigkeit. Ein bisschen Stoff für Interpretationen gibt es wohl doch.

    Das spannendste ist wohl, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und dass die Lebensgeschichte der Personen sogar noch größtenteils nachvollzogen werden können.

    Insgesamt bin ich froh, dass ich diese Lektüre nicht in der Schule lesen musste!

  3. Cover des Buches Atlas – Frei zum Abschuss (ISBN: 9783894254773)
    Martin Calsow

    Atlas – Frei zum Abschuss

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Dies ist bereits der zweite Band um den BKA-Zielfahnder Andreas Atlas. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, hatte aber keinerlei Probleme, mich in die Handlung hinein zu finden. Trotzdem kann dieses Buch nicht für sich allein stehen, worauf ich am Ende der Rezension noch eingehen werde.
    Atlas ist ein sympathischer Charakter, wirkt aber, bedingt durch seine Vergangenheit, etwas verloren in seiner alten Heimatstadt. Aber er hat auch Freunde wiedergefunden und lebt mit Grete, einer Lehrerin und ihrem autistischen Sohn zusammen auf einem alten Gutshof. Er hätte nie gedacht, dass er sich in der Gegend seiner Kindheit jemals wieder so wohl fühlen könnte. Eigentlich möchte er nur das Leben mit seiner Grete und mit Lars genießen und in Ruhe gelassen werden. Aber da gibt es noch das Problem mit den Millionen, die er bei seiner Flucht aus Mexiko zur Seite geschafft hatte. Sie waren seine Sicherheit, um irgendwo ein neues Leben anfangen zu können. Der autistische Lars, der sehr an Andreas hängt, hat jedoch den Koffer mit dem Geld versteckt, und Atlas weiß nicht, wohin.
    Nun ist ihm auch noch das Drogenkartell auf den Fersen und bedroht nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das der Menschen, die ihm nahe stehen. Eigentlich will er Grete nicht verlassen, aber um ihrer Sicherheit willen sieht er sich dazu gezwungen, denn das Drogenkartell hat einen Mann auf ihn angesetzt, der ihm bedrohlich nahe kommt und bei seinem Job über Leichen geht.

    Martin Calsows Schreibstil ist sehr einnehmend und fesselnd. Dabei bringt er ab und zu auch eine Portion trockenen Humor in die an sich ernste Handlung ein. Man hat sehr intensives Kopfkino, wenn der Autor diverse Situationen so lebendig beschreibt, und bei manchen Szenen bleibt einem glatt vor Spannung die Spucke weg. Atlas, der nach außen hin gerne sein Pokerface aufsetzt und auf den ersten Blick knallhart wirkt, was er in der Vergangenheit, in einer Welt der Drogenkriminalität durchaus sein musste, hat jedoch auch eine sensible Seite und trägt jede Menge Ängste mit sich herum. Das nimmt man ihm auch jederzeit ab, und besonders sein gutes Verhältnis zu Lars, dem autistischen Sohn seiner Partnerin, wie er auf ihn eingeht und sich für ihn einsetzt, hat ihn mir sehr sympathisch gemacht. Auch die weiteren Charaktere in seinem Umfeld haben etwas Liebenswertes.
    Dieser Krimi ist gut und kurzweilig geschrieben und bringt jede Menge Spannung mit. Auch wenn man so manches über die Gegend um den Teutoburger Wald erfährt und stellenweise die Atmosphäre direkt spüren kann, würde ich ihn nicht unbedingt als typischen Heimatkrimi sehen.

    Die Geschichte hat einerseits ein gutes Ende, aber im Epilog geschieht etwas, das mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt, denn ich empfand das als starken Cliffhanger, der geradezu nach einem weiteren Band schreit.
  4. Cover des Buches Die Wacholderteufel (ISBN: 9783499242120)
    Sandra Lüpkes

    Die Wacholderteufel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Kriminalkommissarin Wencke Tydmers ist schwanger. Aber statt sich in ihrer Kur im Teutoburger Wald auszuruhen, ist sie wieder einem Kriminalfall auf der Spur. Ihre neue Bekannte Nina verschwand mitten in der Nacht in der Nähe der sagenumwobenen Externsteine. Auch Ninas Sohn Mattis hat keine Ahnung, wo sie sein könnte. Als Wencke eine Todesdrohung erhält, gibt es für sie nur noch eins: Nina zu retten – und ihr eigenes Kind.

    Wencke Tydmers von der eher privaten Seite – und es fällt ihr schwer, sehr schwer, sich in dieser Kur mit sich selbst zu beschäftigen. Das ist sie nicht gewöhnt, das mag sie nicht, das fält ihr schwer. Als die Bekannte Nina verschwindet, kann sie nicht anders und fängt selber an zu ermitteln – und bringt sich in Lebensgefahr….

    In einer klaren und verständlichen Sprache entwickelt sich die Handlung und wird sehr spannend. Die Figuren sind alle realitätsgenau und gut beschrieben und wie gesagt, mir hat dieser Band ausnehmend gut gefallen. 

    Mal sehen, was Ihr dazu meint……

  5. Cover des Buches Deutschland (ISBN: 9783835333130)
    Heinrich Heine

    Deutschland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Klappentext)

    »Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen. «

    So beginnt Heimes Gedicht ›Nachtgedanken‹, das im Sommer 1843 entstand. Die Sorge um die politische Entwicklung in der Heimat, die ihm den Schlaf raubte, und  die Sehnsucht, seine 72 Jahre alte Mutter wiederzusehen, waren die Gründe, die ihn veranlassten, wenige Monate später seinen Aufenthalt im selbstgewählten französischen Exil zu unterbrechen und nach Deutschland zu reisen. Aus den Eindrücken dieser reise, die über Brüssel, Amsterdam und Bremen nach Hamburg und auf der Rückfahrt nach Hannover, Minden, Paderborn, Köln und Aachen führte, entstand ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine der bedeutendsten politischen Dichtungen in deutscher Sprache. Heine verflocht hier nicht nur mit großer Kunst Komik und Pathos, Elegisches und Humor miteinander, er übte vor allem ätzende Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen Deutschlands, das, wie er ahnte, am Vorabend einer politischen Erhebung stand.

    Dieter Klieschs vielschichtige Farbbilder (Crayon und Aquarell) betonen die Aktualität von Heines Dichtung. Der Maler hat aus der Perspektive unserer Zeit Heines Reise nachempfunden und im Bild festgehalten, was ihm auffiel, ihn in Rage, in Wut versetzte, seine Kritik herausforderte; denn wenn sich auch manches nach 140 Jahren verändert hat, die Verhältnisse sind längst nicht so, wie sie sein sollten.

    Ausgabe

    Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.,
    1989.
    203 S.
    mit zahlreichen Bildern von Dieter Kiesch
     - Mit einem Essay von Walter Grab. -
    ISBN  3 763235574

    Meine Meinung

    Obwohl ich ein solides Grundwissen über deutsche Geschichte habe, fand ich das Lesen oft mühsam. Meine Ausgabe enthält viele Anmerkungen zum Text, Farbbilder von Dieter Klietsch sowie einen Essay von Walter Grab zum Wintermärchen.

    So kann ich nachvollziehen, warum das Spottgedicht zu den bedeutendsten politischen Dichtungen deutscher Sprache gehört.

    Im Rahmen der Klassiker Lesegruppe habe ich das Buch gelesen. Sicherlich ist es als Quellendokument über die Zeit aufschlussreich.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung nur für Leser, die an der geschichtlichen Dimension der Zeit interessiert sind.

    Tipp: Laut lesen!

  6. Cover des Buches Die Schlacht im Teutoburger Wald (ISBN: 9783406699955)
  7. Cover des Buches Blut und Rüben (ISBN: 9783404160631)
    Uwe Voehl

    Blut und Rüben

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte

    Oliver Dylan Dickens erbt von seinem Großonkel eine Waldschänke im Teutoburger Wald. Dabei ist ein britischer Butler und die lippische Haushälterin. Als er sein Erbe antreten möchte, muss er darum kämpfen und einige Mordfälle lösen, denn die Leiche seines Onkels wurde am Ufer eines Sees gefunden. Mit dem Journalisten Moritz Morgenstern versucht er den Fall zu lösen. Unterbrochen werden sie des öfteren von unfreundlichen BKA Figuren in schwarzen Anzügen.

    Fees Meinung und noch mehr Story

    Tod und Schinken war der erste Band und darauf bezieht sich das Buch immer wieder. Also sollte man es vorher lesen, sonst erscheint einem manches Rätselhaft und man kommt nicht ganz mit. Ich hatte zuvor den ersten Band nicht gelesen.

    Die Charaktere sind total skuril und das macht den Krimi eher zu was lustigem als zu einem blutrünstigen Thriller, auch wenn mehrere Opfer zu beklagen sind.

    Klar, die Region im Teutoburger Wald (Ostwestfalen-Lippe) ist skuril und so kommen hier total viele Klischees und Merkwürdigkeiten zustande. Wer also sein Hirn ausschaltet und einfach nur liest, der wird sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Plausibel ist hier gar nichts.

    Besonders bizzar ist als die Hauptfigur, schwer verprügelt, völlig am Ende, in seiner eigenen Wohnung dann der attraktiven Frau erklärt, wie sie ein Steckrübenmenue kochen soll.Für mich ist das die irrste Szene in dem ganzen Buch. Verfilmt wäre dieses Buch sicher ein 3 Stunden Epos, damit ja alles verrückte im Film vorkommt.

    Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen, daher bin ich mir mit der Sternenzahl nicht mehr so sicher, aber die Tatsache, das sich das Buch immer noch in meinem Bücherregal befindet, zeugt davon, dass ich es empfehlenswert und lustig fand. Aber 341 Seiten mit Gehirn ausschalten, sind dann doch zuviel, als dass ich es noch mal lesen möchte. ;) Plus 6 Seiten Rezept. Macht 348 Seiten (dank leerer Seiten). Und dazu kommt noch die üblich gewordene Danksagung.

    Jedenfalls habe ich es noch als völlig wirren, verrückten Regionalthriller in Erinnerung mit viel, viel Lokalkolorit.

    Fees Fazit

    Wer total irre Krimis liebt und dazu noch Teil 1 Tod und Schinken auftreiben kann (das ich irgendwie glaube ich nicht gelesen habe und wohl auch nie lese, wenn nicht Kommissar Zufall was dazutut), sollte dieses Buch unbedingt lesen und genießen. Am besten über ein verregnetes, tristes Wochenende.
  8. Cover des Buches Varus (ISBN: 9783746227924)
    Hermann Multhaupt

    Varus

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Tod und Schinken (ISBN: 9783404167517)
    Uwe Voehl

    Tod und Schinken

     (2)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    In der Nähe eines alten Steinbruchs in Bad Salzuflen wird eine Leiche im Taucheranzug aufgespießt auf einem Baum gefunden. Ein autoerotischer Unfall oder doch Mord? Der Journalist Moritz Morgenstern mit seiner Labrador Mischlingshündin Luna und Oliver Dylan Dickens, genannt Olli, begeben sich auf Spurensuche...

    Ein spanungsgeladener Krimi, gespickt mit Ausschweifungen zu einer Zwangsheirat einer jungen Kurdin mit rasanter Verfolgungsfahrt, Ausflügen in ein Seniorenheim und in die Gaststätte Rübezahl haben mich das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Liebevoll gezeichnete Protagonisten und Landschaften lassen mich die Geschichte vor meinem geistigen Auge mit verfolgen. Zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, sondern im Gegenteil rasant und spannend. Die im Anhang beschriebenen Gerichte werde ich bestimmt mal nachkochen um zu sehen, was die Küche im Rübezahl so hergibt.

     

    FAZIT: Spannende Unterhaltung aus einer Gegend, die ich bisher noch nicht aus Krimis kannte. Lesenswert! 

     

  10. Cover des Buches Varusschlacht (ISBN: 9783833493638)
    Christian Schoppe

    Varusschlacht

     (1)
    Aktuelle Rezension von: cicero
    Wenn nicht Kalkriese, wo also dann? Dieses Buch ist gewissermaßen die Fortsetzung der Streitschrift von Schoppe, Schoppe & Schoppe, mit der sie die Lokalisierung der Varusschlacht bei Kalkriese infrage stellen. Damit haben sie sich in der Varusschlacht-Szene bereits einen Namen gemacht und allein deshalb schon kann man an diesem Buch nicht einfach vorbeigehen. Das Buch macht also dort weiter, wo die Streitschrift aufhört: Nachdem es Kalkriese nicht sein kann, erhebt sich die Frage nach dem wahren Ort. Und dazu hat dieses Buch reichlich Material und einfallsreiche Argumentation zu bieten. Im Gegensatz zu manch anderer Publikation wird die Varusschlacht zudem in den breiten Hintergrund der Gesamtgeschichte eingebettet. Die vorgeschlagene Lokalisierung klingt plausibel. Alles in allem haben die Schoppes einen beachtenswerten Diskussionsbeitrag geliefert.
  11. Cover des Buches Entlang der Hase von Osnabrück über Quakenbrück nach Meppen (ISBN: 9783897027503)
    Heinrich Böning

    Entlang der Hase von Osnabrück über Quakenbrück nach Meppen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein Bildband über den Fluß Hase und ihren Verlauf von der Quelle in Melle (also die Melle-Quelle) bis zur Einmündung in den Dortmund-Ems-Kanal und wenige 100m weiter in die Ems in Meppen (was "an den Mündungen" heißt). Eine Doppelseite zu Beginn klärt zunächst die Wortherkunft des Namens "Hase" und die historischen Hintergründe, soweit bekannt. Tolle geschichtliche Photos vom Quellteich (der Pfütze) über den Verlauf in Quakenbrück und Osnabrück (wo die Hase für die Stadtgründung wichtig war) bis ins Emsland. Natürlich waren für mich die Bilder aus Herzlake, Haselünne und Meppen (also aus meiner Region) interessanter als die Bilder aus den Orten, die ich nicht so kenne, unsere Hubbrücke war vorher eine Klapp- und eine Drehbrücke, wußte ich bisher nichts von.

  12. Cover des Buches Varus (ISBN: 9783453470897)
    Iris Kammerer

    Varus

     (40)
    Aktuelle Rezension von: skyrell
    Zu Beginn haben mich die römischen Namen völlig verwirrt. Allzu oft dachte ich: Quintus Sextus? Gajus Werauchimmer? Wer ist das schon wieder? Doch mit der Zeit wusste ich, von wem die Rede ist.
    Sehr interessant fand ich die Beschreibung des Lagerlebens. Ich konnte gute Einblicke in die Welt eines Legionärs gewinnen, aber auch in die germanische Gesellschaftsordnung der damaligen Zeit.
    Trotz des Titels spielt Varus eine eher untergeordnete Rolle. Auch Arminius wird für mich nicht ausreichend beschrieben. Man erfährt nichts über seine Beweggründe (über die es natürlich keine Aufzeichnungen gibt, aber die Autorin hätte zumindest den Versuch einer Erklärung unternehmen können). Stattdessen wird die Geschichte des Schreibers Annius erzählt, der immer zufällig am Ort wichtiger Entscheidungen anwesend ist.
    Die Beschreibung der germanischen Überfälle beim Rückzug der Römer war detailreich und extrem grausam. Da waren Bilder vor meinen Augen, an die ich mich nicht erinnern möchte.
    Trotz allem: für Freunde historischer Romane und Liebhaber von Sandalenfilmen durchaus lesenswert.
  13. Cover des Buches Wolf und Adler (ISBN: 9783453873629)
    Iris Kammerer

    Wolf und Adler

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    Als Varus zusammen mit drei Legionen vom Verräter und Vertrauten Arminius vollständig vernichtet wurde, ging ein Klagen durch Rom. Verloren waren nicht nur 18.000 Legionäre (mit Hilfstruppen 25.000) sondern auch die Symbole der drei bis auf den letzten Mann verlorenen Legionen. Germanicus, ein Römer und Freund des Varus, schwört, den Feind und Verräter zu besiegen und die Wahrzeichen der drei vernichteten Legionen heim ins römische Reich zu bringen. Germanien wird überzogen von der Erhebung neuer Truppen, die aus Einheimischen rekrutiert werden. Viele Stämme haben Rom die Treue geschworen; deren Tribut und Treue wird nun eingefordert. Für die zivile Bevölkerung wird dieser Krieg schrecklich werden. Die römische Armee kennt nur Verbündete oder Feinde, nur Krieg oder Frieden. Ein Schrecken überfällt Germanien und es beginnt die Jagd nach dem Verräter Arminius. Die Schlachtfelder werden von den Legionen unter Germanicus aufgesucht. Ein erschreckender Anblick eröffnet sich den Heeren des römischen Reiches und dessen Verbündeten. Die Pferde und Fußsoldaten waten in den Knochen der gefallenen Freunde, Verwandten und Soldaten. Sie betreten Opferhaine, in denen die Soldaten zum Tribut und Wohlgefallen der heimischen Götter blutig geopfert wurden. Zeugnis davon künden die menschlichen Knochen und Schädel, welche die Altäre der Germanen zieren. Brutal und rücksichtslos entbrennt ein Rachefeldzug der Römer. Dörfer der Germanen werden vollständig vernichtet. Gefangene werden kaum gemacht. Der Hass und die Vergeltung überwiegen. Im dritten Teil der Trilogie von Iris Kammerer, "Wolf und Adler", geht es primär um den rücksichtslosen Rachefeldzug des römischen Oberbefehlshabers Germanicus, der ehrgeizig und manchmal entgegen jeglicher Vernunft handelt. Die Geschichte Gaius Cinna, der ein ganzes Jahr lang Geisel eines cheruskischen Fürsten inmitten von Germanien gewesen ist und nach seiner Rückkehr alle Titel und Vorzüge seines väterlichen Namens verloren hat, findet sich als Werkzeug des Germanicus in einem Rachefeldzug gegen die Aufständischen wieder. Als erfahrener Unterhändler und ehemals Gefangener in der Provinz Germanien ist dieser mit den Bräuchen, der Kultur und der Taktik des Feindes vertraut. Als Kommandeur einer Einheit von einheimischen Truppen steht er zwischen zwei Welten. Verheiratet mit einer Fürstentochter und Vater ihrer Kinder, beißen ihn Gewissensbisse, welche die Einheit und die Liebe zu seiner Frau auf eine harte Probe stellen. Einerseits strebt Cinna nach Vergeltung für die Schmach und die Schande, die er in dem Jahr der Gefangenschaft erleiden musste, andererseits erkennt er durch genau dieses Wissen, dass der Krieg gegen die germanischen Stämme nicht zu einem endgültigen Sieg führen kann. Zu groß sind die Verluste der Römer und ihrer Verbündeten. Genauso großes Leid erfahren die Zivilisten im germanischen Reich, deren Söhne entweder auf dem Schlachtfeld zum Ruhme Roms fallen oder gar nicht erst wiederkehren. Cinna verspricht sich von der Teilnahme des Feldzuges die Chance sein Erbe, seine Titel, ja seines Vaters Besitz wieder antreten zu können, aber ist dies der Mühe und Entsagung wert? Seine Frau, verheiratet mit einem römischen Offizier, aber Tochter eines germanischen Fürsten, setzt ihn unwissentlich unter Druck. Für welche Welt, für welche Zukunft kann er sich entscheiden, ohne seine Pflichten gegenüber Rom und Familie zu verletzen oder gar zu brechen? Meine Meinung Der dritte und letzte Teil der Trilogie rund um den Offizier Gaius Cinna ist sicherlich eine Steigerung gegenüber dem zweiten. In "Wolf und Adler" beweist Iris Kammerer sie sehr gekonnt ihr Wissen um die römische Besatzung Germaniens und die Kriege, welche diese Region erschütterten. War der erste Teil durch Einführung und Entwicklung der Hauptperson getrieben, der zweite durch die Festigung der Handlung, so bildet der dritte Teil einen krönenden Abschluss der Erzählkunst rund um Cinna und seine Familie. Der Krieg in Germanien und Rachefeldzug des Germanicus brachte viel Leid in die Lande der einheimischen Stämme. Bruder gegen Bruder, Vater gegen Vater - die Zustände in einem fast schon bürgerkriegsähnlichen Szenario sind grausam und für beide Seiten vernichtend; nicht nur auf dem Felde, sondern auch in den Herzen der Menschen, der Bevölkerung - durch Vorurteile und vielleicht Entscheidungen, die nur zum Guten des eigenen Stammes getroffen worden sind, bleiben die Prinzipien und die Ehre auf dem Schlachtfeld. Die Einfachen des Volkes sind die eigentlichen Opfer des Krieges und der Gewalt, genauso wie das persönliche Empfinden und das Gewissen. Iris Kammerer hat sich nach dem für mich eher enttäuschenden zweiten Teil erzählerisch selbst übertroffen. Die Handlung ist plausibel und mitreißend von der ersten Seite an. Nicht nur Kampf und Gewalt sind Bestandteil der Geschichte, sondern vielmehr tragen die Gespräche zwischen den Protagonisten positiv zum Abschluss der Geschichte bei. Cinnas Konflikte zwischen Vernunft und Gefühl, zwischen Ehre und Gewissen sind einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben und fügen der gesamten Handlung einen wichtigen Aspekt hinzu. Seine Zerrissenheit und seine Motivation, seiner Frau jeglichen Wunsch zu erfüllen, bilden den Handlungsrahmen. Iris Kammerer bezieht sich historisch auf viele konkrete Fakten und bringt uns dazu, darüber nachzudenken, wie weit wir persönlich selbst gehen würden, sollten wir uns in einer ähnlichen Position befinden. - Leseprobe - - Leseprobe - "Diesmal wird dieser meineidige Verräter mir nicht entkommen, denn diesmal weiß ich, wie ich ihn fangen kann, diesen Wolf, der mit seiner Meute durch die Wälder schleicht und auf der Suche nach Beute in die Dörfer der Menschen einbricht. Wir werden die Hilfe der Götter benötigen, denn wir werden schnell sein müssen, schneller als jemals zuvor. Wir werden ins Herz seines Landes eindringen, ehe er sich versieht, werden wir das Dickicht umzingelt haben, in dem er sich verkriecht, ihn hinaustreiben und stellen. Vater Jupiter möge mir beistehen, dass ich den Verräter im Blick haben werde, als wäre ich ein Adler, der über dem Schlupfloch des Wolfes kreist und jede seiner Regungen belauert. Er möge mir beistehen, wenn ich herabstoße und die Bestie ergreife, sie aus der Dunkelheit ihres Verstecks ans Licht zerre und an Felsen zerschmettere, hinter denen sie uns belauerte. Wenn ich ihre Leber zerreiße, um den blutenden Leib auf dem Altar meines Vaters niederzulegen. Eine Rede des Germanicus zu seinen Legionen in dem Feldzug gegen Arminius und seine Verbündeten. Fazit Ein höchst gelungener Abschluss der Geschichte, die sich über drei Bände erstreckt. Zum Schluss bleiben jedoch einige Fragen offen, und fast wünsche ich mir einen vierten Band um den römischen Offizier Gaius Cinna. Zwar hat sich die Autorin im zweiten Teil "Die Schwerter des Tiberius" ein wenig in der Historie verrannt, jedoch hat sie es verstanden, in "Wolf und Adler" Geschichte und Unterhaltung perfekt zu kombinieren. Der atmosphärisch dichte Roman lässt wenige Fragen offen, und vor dem geistigen Auge läuft die Handlung ab wie bei einem sehr guten Film. Unterhaltung, Information und das Mitfiebern mit der Hauptperson sind perfekt inszeniert. - Details - Originalausgabe Taschenbuch, 560 Seiten http://www.heyne.de http://www.iris-kammerer.de/ Broschiert: 560 Seiten Verlag: Heyne (März 2007) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453873629 ISBN-13: 978-3453873629 Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3,6 cm Danke fürs lesen und kommentieren. Michael Sterzik
  14. Cover des Buches Mörderisches Farbenspiel: Haverbeck ermittelt. Sein 11. Fall (ISBN: B07KCQFQWJ)
  15. Cover des Buches Ein fataler Fehler: Haverbeck ermittelt. Sein 10. Fall (ISBN: B07FGW3KK3)
  16. Cover des Buches Der Adler des Germanicus (ISBN: 9783404138388)
    Jörg Kastner

    Der Adler des Germanicus

     (9)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Zweiter Teil der epischen Cherusker-Saga um Thorag, seine germanischen Freunde und ihre Kämpfe untereinander und vereint gegen die Römer. Nach Augustus' Tod wird Tiberius neuer Kaiser in Rom. Sein Stiefsohn Gemanicus hat derweil jede Menge Stress: Bevor er überhaupt darüber nachdenken kann, die Germanen anzugreifen, muss er sich erstmal um seine Legionen kümmern - die meutern nämlich gerade. Nicht so witzig. Sein Sohn, der kleine Junge Caligula, ist auch dabei - der ist als Kind schon angst erregend. Thorag und Armin haben auch Stress mit der Familie. Und müssen irgendwie die Cherusker unter einen Hut bekommen. Ein Ding der Unmöglichkeit? Unterhaltsame Saga. Allerdings ziemlich düster und brutal - aber so war es damals wohl.
  17. Cover des Buches Bluthügel (ISBN: 9783868708660)
    Martin Witte

    Bluthügel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Melody80
    Da das Buch im Osnabrücker Land spielt und ich diese Gegend aus meiner Kindheit etwas kenne (bis auf den Bluthügel natürlich) brauchte ich nicht lange überlegen, ob ich mir das Buch zulegen soll.

    Dies ist der 2. Band um den Fallanalytiker Roman Sellberg und Maike Wasmuth. Mir persönlich hätte es gut getan, hätte ich den Vorgänger dazu gelesen, denn es tauchen in "Bluthügel" alte Bekannte auf, die ich während des Lesens nicht zuordnen konnte. Anhand der für mich vielen Personen  fiel es mir schwer einige auseinander halten zu können.

    Von der Handlung her hat mir Bluthügel gut gefallen. Ich habe einen soliden Regionalkrimi erwartet und ihn auch bekommen, jedoch hätte ich mir noch ein paar "Kniffe" in der Handlung gewünscht.

    Mein Fazit
    Endlich mal ein Regionalkrimi aus Osnabrück bzw. der Umgebung. Unterhaltsamer Spannungsroman für ein gemütliches Lesewochenende.
  18. Cover des Buches ...und der grüne See (German Edition) (ISBN: B00DQQQ0EU)
  19. Cover des Buches Der General des Varus (HISTORYA) (ISBN: B009YL3V3O)
    Aurélie Engel

    Der General des Varus (HISTORYA)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408
    Mir hat die Kurzgeschichte gut gefallen. Juna ist eine starke Persönlichkeit, was für Frauen in der damaligen Zeit ja nicht wirklich typisch ist, damit passt sie für mich ganz wunderbar in dieses erotische Abenteuer hinein. Sie stach für mich auch mehr heraus als Marcus, obwohl er ja eigentlich der Krieger ist. Worauf das zwischen den beiden hinausläuft war zwar relativ schnell klar (aber bei Kurzgeschichten kann man sich ja auch nicht erst 50 Seiten lang kennenlernen), kam aber nicht zu plump rüber, da die Anziehung und Erregung die in der Luft lag total gut beschrieben war. Das Gewitter als Hintergrundkulisse gefiel mir auch echt gut, ich selbst liebe es ja, angekuschelt dem Regen zu lauschen und abzuwarten was dann so passiert. Der Höhepunkt, nicht nur für Juna und Marcus, waren dann natürlich die beiden heißen Szenen. Klasse geschrieben, gut vorstellbar und ziemlich anregend, da kann man sich gut vorstellen, dass es den beiden gefallen hat.
  20. Cover des Buches Thorag oder Die Rückkehr des Germanen (ISBN: 9783404137176)
    Jörg Kastner

    Thorag oder Die Rückkehr des Germanen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Sehr gut geschriebener, unterhaltsamer und beeindruckender historischer Roman der für mich einbfach "passt". So sehr ich z.B. mittelalterliches aus anderen Ländern lese - diese Saga ist schon besonders, denn irgendwie handelt sie ja von meinen Urahnen ;) Wir sind im 8. und 9. Jahr nach Christus, in Norddeutschland. Auftritt Thorag, stolzer Fürst der Cherusker und seine FReunde, darunter auch ein Armin, jaja, genau DER Armin und schwupps, schon nähern wir uns der berühmten Schlacht im Teutoburger Wald. Inklusive Varus. Ohne Legionen. Hehe. Aber bevor es dazu kommt, erfahren wir noch mehr über Thorag, Armin und Co, z.B., dass sie mit den Römern gelebt und von ihnen gelernt haben aber, kaum sind sie wieder zu Hause, Probleme mit der Anpassung haben. Thorag fühlt sich weder hier noch da so richtig heimisch, aber schließlich findet er seine Bestimmung. Die Saga bietet einen tollen Einblick in den Alltag der Cherusker - sofern möglich. Und wow, die Zeiten waren hart. Gewalt überall, Schamgefühle waren noch nicht erfunden, und was die römische Dekadenz angeht... yo, auch dabei.
  21. Cover des Buches Die Germanen von Ravenna (ISBN: 9783404142101)
    Jörg Kastner

    Die Germanen von Ravenna

     (11)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Inhaltlich passiert mehr als in Buch 3, das ist zunächst eine gute Sache. Thorag ist in Ravenna, trifft viele gute und schlechte Leute und gerät in knifflige Situationen. Und es gibt wieder mehr Beschreibungen des (römischen) Alltags, das habe ich in Buch 3 ebenfalls vermisst. Und dennoch: Thoras Abenteuer wiederholen sich mittlerweile doch sehr. Wie er alles und jeden niederkämpfen kann ist ein bisschen zu viel. Und als wenn das nicht genug wäre, entwickelt nun auch seine seit langem in Gefangenschaft befindlich, von Fieber und Depressionen geplagte Gattin wahrhafte Superkräfte im Kampf mit einem Löwen (!). Das ist schon an der Grenze zur Lächerlichkeit. Auch die Art der Zweiteilung dieses Buches hat mir nicht gefallen. Die erste Hälfte sprang ständig hin und her in der Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und zurück. Ich sehe ja, was der Autor hier als Hintergrundgeschichte etablieren wollte, etwas weniger häufig wäre aber mehr gewesen. Ich bin damit zurecht gekommen, aber diese langen Rückblenden waren irgendwann einfach zuviele nervige Unterbrechung der Haupthandlung.
  22. Cover des Buches Kampf um Germanien (ISBN: 9783821873138)
    Peter Arens

    Kampf um Germanien

     (2)
    Aktuelle Rezension von: M1rco
    Wer sich für die Zeit um 20 v. Chr bis 20 n. Chr. im Bezug auf Rom interessiert ist hier gut bedient. Zuerst werden die Lebensbedingungen der Römer und Germanen kurz abgehandelt, sowie wichtige Schlachten erwähnt. Der Hauptteil befasst sich dann mit dem Vorbereitungen, Nachwirkungen und der Varusschlacht selbst. Abschließend wird die Rolle Armenius und der Germanen an sich in der nachfolgenden Geschichte und Kultur betrachtet. Gut zu lesen mit einigen Karten und Abbildungen
  23. Cover des Buches Die 50 populärsten Irrtümer der deutschen Geschichte (ISBN: 9783838732305)
    Bernd Ingmar Gutberlet

    Die 50 populärsten Irrtümer der deutschen Geschichte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Es sind populäre Irrtümer (oder eben Rätsel, Gerüchte und Lügen), irgendwas weiß man darüber meist schon, aber man merkt dann oft, dass man selbst auch auf dem falschen Dampfer war. Ab der vierten oder fünften Episode hab ich dann immer schon gedacht: Mal sehen, ob ich auch diesmal die falsche Version für richtig gehalten habe... Sehr amüsant geschrieben.
  24. Cover des Buches Tanfana - Band I (ISBN: 9783981505573)
    Petra Baumgart

    Tanfana - Band I

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch
    Um der Freiheit willen revoltierten im Jahre 9 verschiedenste germanische Stämme gegen die Unterdrückung durch die Römer und es gelang ihnen, diese in der Schlacht im Teutoburger Wald zurückzudrängen.
    Viele werden davon irgendwann einmal schon gehört haben, das religiös - spirituelle Wirken im Hintergrund durch die Seherinnen und Heilerinnen der einzelnen Stämme bleibt dabei aber meist leider eher etwas unbeachtet.
    Der Autorin Petra Baumgart gelingt es in diesem Buch hier etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen und das Wirken der Seherin Tanfana vor den Augen der Leser_innen lebendig werden zu lassen.
    Das Buch ist sehr klar und stark an der Essenz orientiert geschrieben, so dass es aufmerksame Leser_innen braucht, die die verschiedenen Entwicklungswege mitgehen. Ein Unterhaltungsbuch für zwischendurch sieht anders aus, wer sich aber ganz einfühlen und einleben möchte findet hier gute Impulse und Ansatzpunkte.

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