Bücher mit dem Tag "texte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "texte" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

    (473)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe:

    Erscheinungsdatum:

    Verlag: Goldmann Verlag 

    Genre: Poetry Slam 

    Seitenanzahl:

    • Inhalt:
    • Meinung:


    • Fazit:

    Ich bin ein großer Fan von Poetry Slam geworden, durch Julia Engelmann.

    Absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir, für diejenigen die Poetry Slam lieben oder gerne ein neues Genre ausprobieren wollen!

    Tipp:

    Meine Lieblingstexte in diesem Buch sind:

    Stille Wasser sind attraktiv 

    Erwachsenwerden

    One Day/Reckoning Text

    Goldfisch 

    Bestandsaufnahme in 3 Teilen (absoluter Favorit)

    Ich kann alleine sein

    Über stille Poeten

    Eckige Kugelfische

    Für meine Eltern

    How to entscheid myself 

    Grüner wird's nicht

  2. Cover des Buches Wir können alles sein, Baby (ISBN: 9783442484089)
    Julia Engelmann

    Wir können alles sein, Baby

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Julia Engelmanns zweiter Gedichtband ist eine großartige Mischung aus tiefgründige Gedanken, Melancholie und Spaß an deutscher (und englischer) Sprache . Nach ihrem ersten Buch legt sie mit ganz vielen neuen Gedichten nach, die in verschiedensten Formen kommen. Mal handelt es sich um einen Haikus, dann um eine kreative Auseinandersetzung mit Denglisch und schließlich schafft sie es, mit wunderbaren Worten mein Herz zu berühren. Die Texte erzählen vom Erwachsenwerden, (unerwiderter) Liebe und Familie sowie vom Im-Jetzt-Leben und den tausend Möglichkeiten, die einem offen stehen. Nicht alle Texte sind so stark. Beim Vorgängerband waren gefühlt nur Banger drin und jetzt ist eine Vielzahl an Texten, die diesem Anspruch nicht gerecht werden kann. Dafür haben mich einige Texte umso mehr berührt. Ganz klare Leseempfehlung!

    Meine Lieblingstexte in dem Buch:

    - @Romeo/w<3

    - Jetzt

    - Kein Modelmädchen

    - Familie

  3. Cover des Buches Mit dem Schreiben anfangen (ISBN: 9783411913077)
    Hanns-Josef Ortheil

    Mit dem Schreiben anfangen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche

    Was macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration zu greifen. Jeder Schriftsteller hat da so seine eigenen Tipps und Tricks, es schadet jedoch nicht diese zu kennen, denn vielleicht funktionieren sie bei mir auch.
    Die Reihe „Kreatives Schreiben“ von Duden hilft Autoren, Journalisten oder Bloggern ihre Finger zu trainieren, den Kopf frisch zu halten und durch neue Übungen evtl. auch neue Ideen zu fördern.

    Im Vorwort wird klar, dass dieses schmale Büchlein nicht nur für Profis geeignet ist. Und auch nicht nur für Anfänger. Das Vorwort erzählt eine kleine Geschichte von Nora. Die junge Frau schreibt gerne in ihrer Freizeit, sammelt alles, manchmal dürfen Freunde und Familie etwas lesen. Doch eigentlich ist das Schreiben für Nora gar kein Hobby, sondern so wichtig wie es für mich ist, denn es geht kaum ohne. Doch Nora hat das gleiche Problem wie ich: wir betreiben das Schreiben wie ein Hobby und stehen uns somit selbst im Weg.

    Der Autor, Hanns-Josef Ortheil, fordert den ambitionierten Nachwuchsautor dazu auf über seinen Schatten zu springen und gibt in fünf Kapiteln strukturierte Anleitung, wie aus einem Hobby Ernst wird. Jedes Kapitel enthält kleine verschiedenste Aufgaben, die jeweils mit ‚Schreibaufgaben‘ abgeschlossen werden. Sozusagen kleine Hausaufgaben, die dabei helfen sich zu konzentrieren, sich zu fokussieren und evtl. auch zu entdecken, welche Fähigkeiten in einem Stecken.

    Orhteil erklärt auch, und das finde ich auch immer wieder spannend, wie wichtig es ist die richtige Schreibumgebung zu schaffen. Und wenn ich mich auf meinem Schreibtisch so umsehe, habe ich diese Aufgabe auf jeden Fall nicht gemeistert (wieso ist mein Schreibtisch eher eine Ablage, als alles andere??). Ich weiß immer gar nicht welche Aufgaben ich zuerst bearbeiten soll, alles stapelt sich und ich bin sehr oft überfordert. Und dabei sollte der Schreibtisch, an dem ich kreativ arbeite, meine Inspiration fördern. Das sollte ich auf jeden Fall ändern….

    Ich denke dieses Buch ist eine tolle Hilfe zur Selbsthilfe, aber auch ein gutes Geschenk für Menschen, die sich selbst nicht trauen den Schritt zu gehen. Diese Gabe, Gedanken in geschriebene Worte zu formen, ist selten und sollte auf jeden Fall genutzt und ausgebaut werden. Traut euch! Mit diesem Buch könnt ihr einen wirklich guten Anfang finden.

    Originalbeitrag: Mit dem Schreiben beginnen

  4. Cover des Buches Die Sehnsucht des Vorlesers (ISBN: 9783423253932)
    Jean-Paul Didierlaurent

    Die Sehnsucht des Vorlesers

    (311)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Guylain arbeitet für ein Recyclingunternehmen und muss täglich sicherstellen, dass die riesige Schreddermaschine reibungslos funktioniert und Abertausende von Büchern zerkleinert. Aufgrund seiner Liebe zu Büchern verabscheut Guylain diese Arbeit jedoch zutiefst und spricht von der Maschine als „die Bestie“. Sein einziger Trost ist, dass es ihm hin und wieder gelingt einige Seiten vor der Zerstörung zu retten. Diese liest er dann bei der täglichen Zugfahrt zu seiner Arbeitsstelle seinen Mitreisenden vor. Eines Tages findet Guylain einen USB-Stick auf dem eine ihm unbekannte Frau namens Julie von ihrem Alltag erzählt. Nachdem Guylain diese Texte gelesen hat ist er überzeugt, dass Julie seine Seelenverwandte ist und er setzt alles daran sie zu finden…

    Für ihn war der Inhalt bedeutungslos. Was zählte, war der Akt des Vorlesens. Er schenkte jedem einzelnen Blatt seine ungeteilte Aufmerksamkeit, damit das Vorlesen seine magische Wirkung entfalten konnte: Jedes Wort, das ihm über die Lippen kam, befreite ihn ein bisschen von dem Ekel, der ihn beim Gedanken an seine Arbeit überkam. (S. 14)

    Meine Meinung:

    Der Klapptext hat mich direkt angesprochen. Ich hoffte auf ein Highlight wie „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) und das Thema Büchervernichtung hat mich auch ein bisschen an das Buch „Fahrenheit 451“ (von Ray Bradbury) erinnert. In „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist die Büchervernichtung aber nicht ganz so dramatisch, weil es nicht darum geht von sämtlichen Büchern alle vorhandenen Ausgaben zu zerstören. Es sollen „nur“ Bücher geschreddert werden, die nicht verkauft werden konnten und die daraus gewonnenen Rohstoffe sollen zudem zur Herstellung neuer Bücher verwendet werden.

    Die Lebenswelt, die Gedanken und die Gefühle von Guylain werden sehr einfühlsam und anschaulich beschrieben. Dadurch kann man sich sehr gut in Guylain hineinversetzen. Er lebt relativ zurückgezogen, sein Alltag ist etwas trostlos, seine Arbeit verabscheut er richtiggehend und sein Chef ist noch dazu ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse. Daher wünscht man es Guylain sehr, dass er neuen Mut schöpft und ihn ein erfüllteres und glücklicheres Leben erwartet. Es macht Guylain sympathisch wie sehr er sich um Guiseppe bemüht und was für ein guter Freund er diesem ist. Guiseppe ist ein früherer Arbeitskollege von Guylain und hat bei einem Arbeitsunfall seine Beine verloren hat. Es wird zudem richtig rührend beschrieben wie sehr Guylain an seinem kleinen orangefarbenen Freund, dem Goldfisch Rouget de Lisle, hängt:

    Er brauchte den Goldfisch wirklich, er litt unter einer regelrechten Abhängigkeit und konnte nicht auf einen stummen orangefarbenen Gefährten auf seinem Nachttisch verzichten. Es war ein großer Unterschied, ob man allein lebte oder zusammen mit einem Goldfisch, das wusste er aus Erfahrung. (S. 162/163)

    Das Buch hat sowohl fröhliche Momente als auch traurige, die sehr betrüblich sind. Für schöne und zu Herzen gehende Momente sorgt Guylains Freundschaft zu Guiseppe und zu seinem Goldfisch Rouget de Lisle. Außerdem ist es toll wieviel positive Gefühle er selbst aus dem Vorlesen zieht und wie viel Freude er damit besonders den älteren Herrschaften in der Seniorenresidenz bereitet. Auch die Seelenverwandtschaft, die Guylain spürt als er die Texte der ihm unbekannten Julie liest berührt einem und es ist schön zu lesen mit wieviel Hoffnung und Durchhaltevermögen er sich daran macht Julie ausfindig zu machen.  

    Es hätte mir besser gefallen, wenn diese fröhlichen und hoffnungsvollen Momente mehr Raum eingenommen hätten. Stattdessen wird sehr ausführlich und eindrücklich beschrieben wie sehr Guylain unter seiner Arbeit leidet und wie sehr er sie verabscheut. Das allein wäre für mich aber noch kein Kritikpunkt. Es kommt jedoch hinzu, dass auch Julie mit ihrer Arbeit ziemlich unglücklich ist. Sie hat des Öfteren mit Kunden, die sich ihr gegenüber respektlos verhalten, die auf sie herabsehen und die ihr demütigende Erfahrungen verschaffen. Das zu lesen tat weh und machte traurig. Ich habe sowohl Julie als auch Guylain gewünscht, dass es ihnen gelingt eine Arbeit finden, die sie glücklicher macht und die ihnen nicht so zusetzt. Dazu kommt es aber nicht. Die beiden haben sich vielmehr mit ihrer jeweiligen Situation abgefunden und sie haben anscheinend diesbezüglich die Hoffnung auf Besseres aufgegeben. Da Guylain bzw. Julie aber noch keine 40 bzw. noch keine 30 Jahre alt ist liegen aber noch Jahrzehnte mit ihrer Arbeit vor ihnen: Jahrzehnte in denen ihnen ihre Arbeit weiter zusetzen wird. Am Ende der Geschichte bleibt einem einzig die Hoffnung, dass Guylan und Julie vielleicht Freunde bzw. vielleicht sogar ein Paar werden und zumindest dadurch das Leben der beiden glücklicher wird. Das hofft man, aber es wird leider bloß angedeutet und es ist ungewiss ob es wirklich so kommen wird.

    Das führt mich zu meinem größten Kritikpunkt: Das Ende der Geschichte ist meiner Meinung viel zu abrupt. Es bleiben Fragen offen und es werden Sachen angedeutet statt dass man erfährt was im weiteren Verlauf tatsächlich noch passiert ist. Damit hatte ich meine Probleme – zumal ich fast zur gleichen Zeit einen Roman mit einer ähnlichen Thematik gelesen habe, der es diesbezüglich meiner Meinung nach besser gemacht hat:

    Ich habe fast zur gleichen Zeit „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) gelesen. Darin geht es ebenfalls um die Liebe zu Büchern und zum Lesen. Allerdings hat mir „Der Buchspazierer“ viel besser gefallen (= 5-Sterne-Buch). In beiden Geschichten geht es um einen liebeswerten und etwas zurückgezogen lebenden Buchfreund, der es nicht ganz leicht hat. Außerdem handelt es sich in beiden Fällen nicht „nur“ um eine lockere, hoffnungsvolle Geschichte. Stellenweise sind beide Geschichten durchaus auch dramatisch, traurig und nachdenklich machend. Was mir am Buch „Der Buchspazierer“ besser gefallen hat als beim Buch „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist insbesondere das Ende. Beim „Buchspazierer“ ist das Ende wunderschön, hoffnungsvoll und fällt zudem deutlich ausführlicher aus. Bei „Die Sehnsucht des Vorlesers“ ist mir das Ende zu abrupt: Man ahnt zwar wie es weitergehen könnte, aber es wird eben mehr angedeutet als tatsächlicher erzählt. Es ist davon auszugehen, dass die Hauptperson Guylain zwar zukünftig etwas glücklicher sein dürfte als gegenwärtig, aber die Abscheu vor seinem Beruf wird ihm wohl dennoch weiterhin sehr zusetzen und nicht einfach verschwinden.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine schöne Geschichte über die Liebe zu Büchern, aber man hätte noch mehr daraus machen können und ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht. Für mich konnte das vorliegende Buch nicht an „Der Buchspazierer“ (von Carsten Henn) heranreichen.

  5. Cover des Buches Heute ist leider schlecht (ISBN: 9783596037032)
    Ronja von Rönne

    Heute ist leider schlecht

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Anne-Sophie_Fuchs

    „Die Frage nach der Generation Y ist so langweilig wie ein Töpferkurs ohne Ton, bei dem dann auch noch alle anderen Teilnehmer absagen, weil sie doch lieber Stehpaddeln lernen wollen.“

    Nicht schon wieder ein Generationen-Kritik-Pamphlet! – ist das, was ihr jetzt vielleicht denkt. Was sicher viele denken, die wie ich angeblich genau zu der Generation zählen, die Ronja von Rönne in ihrem zweiten Buch mal ordentlich in die Mangel nimmt. Zum Glück macht sie es so ironisch und messerscharf, dass wir Yler am Ende gar nicht anders können, als uns von Seite zu Seite kräftig durch die Nase auszulachen.

    „Also plant man die Horizonterweiterung, man könnte mit dem Rucksack durch Südostasien trampen, mit Finnen in die Sauna und mit Zweiflern den Jakobsweg gehen, Reisen ist billig, und was möglich ist, muss erledigt werden. Das Leben ist kurz und das absolute Maximum die Minimalanforderung.“

    Eingeteilt ist das knapp 200-seitige Werk in drei große Teile. Warum es schlimm ist, Wo es schlimm ist und Was gegen das Schlimme hilft. Auch, wenn der Untertitel „Beschwerden ans Leben heißt“, meckert Frau von Rönne nicht in einer Tour. Generell ist es weniger ein Meckern als ein grobkörniges Analysieren feiner Dinge. Dinge, die sich in ihr, um sie herum und wegen ihr abspielen.

    „Ich bin neidisch auf sie, wer so lange überlegt, ob ihm noch etwas zum Glück fehlt, und dem dann lediglich eine Postfiliale einfällt, hat alles richtig gemacht.“



    Irgendwo am Ende der Mitte hing es etwas. Umso bissiger und witziger ging es nach dem inhaltlichen Mini-Löchle weiter. „Heute ist leider schlecht“ trifft sehr, sehr genau meinen Humor und spricht mir nicht selten volle Kanne aus meiner einfühlsamen, kritischen, menschenhassenliebenden Seele. Eine kurzweilige Lektüre, die die Sicht der eigenen Dinge teils ein paar Zentimeter zur Seite rückt, oder ihnen punktuell die Lupe rüberhält.
  6. Cover des Buches Moments in Nature (ISBN: 9783440178768)
    Gamander López

    Moments in Nature

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Warum dieses wunderbare Buch einen englischen Titel besitzt, muss man nicht unbedingt verstehen. Oder doch? Es richtet sich unter anderem wohl an die vielen Follower des Fotografen auf TikTok und Instagram. Während sich auf diesen Plattformen meistens das zur Selbstdarstellung neigende Mittelmaß trifft, kann man das von Gamander Lopez nicht behaupten. Er ist als Fotograf Spitze. Und er kann mit der Natur verschmelzen, ob nun im Tarnzelt oder ohne. Anders kommen solche Bilder nicht zustande. Sie erfordern ein tieferes Verständnis der Natur, Ruhe und vor allem Geduld.

    Ohne Erfahrung und Verständnis würde man die im Buch auftauchenden Tiere nicht finden. Und ohne Ruhe und Geduld sieht man sie nie in den Situationen, die Lopez in seinen wunderbaren Bildern eingefangen hat. Natürlich gehören dazu auch eine gehobene Fotoausrüstung, fotografisches Können und ein Blick für das entstehende Bild. Einfach so mal draufhalten reicht da nicht.

    Mancher findet die Texte in diesem Buch nicht so toll. Doch man muss halt beachten, dass sie sich auch an die vielen Follower richten, also an ein vorwiegend junges Publikum. Die Geschwister sind keine Profis, sondern eher Jugendliche, die schon früh Lust auf Beobachtungstouren in der Natur bekam und über eine gewisse fotografische Ausrüstung verfügte. Man merkt die fehlende Professionalität vor allem an den Texten und überhaupt nicht an den Bildern.

    Vielleicht wundert sich manch Betrachter, dass es doch tatsächlich Natur vor unseren Haustüren gibt. Nun, man muss da einfach mal hingehen und sie entdecken wollen. Und das gelingt nur, wenn man sich so verhält wie die Tiere, die man dort möglicherweise sucht: ruhig, vorsichtig, still und geduldig. Alles Eigenschaften, die selten sind. Andererseits beruhigt mich das. Ein Mensch mit so vielen Followern setzt vielleicht Trends. Und wenn nun plötzlich viele junge Menschen im Wald herumspringen würden um es Lopez nachzumachen, wäre das fatal. Aber dazu wird es nicht kommen, denn das ist anstrengend, anspruchsvoll und erfordert eben Eigenschaften, die Leute nicht entwickeln können, wenn sie ständig in irgendwelchen Plattformen nach Unterhaltung herumsuchen statt in den Wald zu gehen.

    Kurz gesagt: Dieses Buch ist fotografisch eine Augenweide und kann in seiner Aussage nur Leute überraschen, die einfach zu lange süchtig auf ihre elektronische Lebenshilfe gucken. Meine Bewertung bezieht sich vor allem auf die hervorragenden Bilder.

  7. Cover des Buches FLOWER (ISBN: 9783570164181)
    Elizabeth Craft

    FLOWER

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Kathisleseecke

    Ich habe das Buch gelesen, weil mich den Klappentext ziemlich angesprochen hat.

    Mädchen trifft Popstar und sie verlieben sich.
    Auf das habe ich mich sehr gefreut.

    Leider war mir hier das ständige hin und her einfach zu anstrengend.

    Das Ende fand ich irgendwie komisch.
    Aber vlt habe ich einfach Zuviel gute Bücher gelesen und die Messlatte ist somit weiter oben 😉

  8. Cover des Buches Möge ein Engel dich begleiten (ISBN: 9783780632159)
  9. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  10. Cover des Buches Art Matters (ISBN: 9781472260086)
    Neil Gaiman

    Art Matters

    (11)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Ich habe selbst noch nichts von Neil Gaiman gelesen, kenne aber viele seiner Werke. "Art Matters" ist eine Kollektion von bisher unveröffentlichten Texten zum Thema Kunst, Schreiben, Bibliotheken und Tagträume. In den beiden Teilen "Credo" und "Make Good Art" sind zwei seiner berühmten Reden verschriftlicht, in denen er dazu auffordert, kreativ zu werden und sich mithilfe von Kunst auszudrücken, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Er argumentiert, weshalb Kunst ein wichtiger Teil der Gesellschaft und kein Luxuszeitvertreib von einigen wenigen ist. Das kurze darauffolgende "Making A Chair" ist ein Gedicht über die Freude am Schaffen etwas zuvor nicht dagewesenen und hat in mir auch eine ziemlich große Schaffenslust geweckt. Und zuletzt bringt er in dem Essay "On Libraries" die Wichtigkeit von öffentlichen Büchereien und dem Zugang zu Büchern für alle auf den Punkt. Dabei kann man die Passion des Autors für Kunst, Phantasie, Ideen und Tagträumen aus jedem Wort herauslesen und sich leicht von seiner Leidenschaft anstecken lassen.


    Zum Abschluss dieser sehr kurzen Rezension deshalb noch drei Zitate, die ich sehr inspirierend fand:

    "It is easy to pretend that nobody can change anything, that society is huge and the individual is less than nothing. But the truth is individuals make the future, and they do it by imagining that things can be different."
    "Now go, and make interesting mistakes. Make Interesting. Mistakes. Make glorious and fantastic mistakes. Break rules. Leave the world more interesting for you being here. Make good art."
    "Fiction builds empathy. Fiction is something you build up from twenty-six letters and a handful of punctuation marks, and you, and you alone, using your imagination, create a world, and people it and look out through other eyes. You're being someone else, and when you return to your own world, you're going to be slightly changed."



    Das Urteil

    Dieses dünne Büchlein ist nicht nur für langjährige Fans des Autors geeignet, sondern auch empfehlenswert für Personen, die sich gerne kopfüber in bestärkende und inspirierende Aussagen des Autors zum Thema Kunst stürzen möchten.

  11. Cover des Buches Ein Kaugummi traeumt (ISBN: 9781533132857)
  12. Cover des Buches Advent, Advent - Der Audiobuch-Adventskalender (ISBN: 9783958620513)
    Diverse

    Advent, Advent - Der Audiobuch-Adventskalender

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama
    Auf dieser CD sind vierundzwanzig Texte für Weihnachten.
    Leider konnten sie mich so überhaupt nicht berühren. Ich dachte, wenigsten die Lieder, wie z. B. Oh, Tannenbaum oder Es ist ein Ros entsprungen werden gesungen, aber auch diese Texte werden nur gesprochen.
    Die Geschichten sind allesamt altertümlich oder christlich. Es war definitv nicht meines und ich werde die CD wohl auch dem Kirchenbasar spenden.
    Zudem kam noch die Erzählstimme hinzu, die mir überhaupt nicht gefiel. Es war ein Geleier ohne irgendwelche Nuancen.
    Fast schon schade um die Zeit. 
  13. Cover des Buches Musikmomente (ISBN: 9783442715862)
    Hanns-Josef Ortheil

    Musikmomente

    (4)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    In diesem Buch fasst Hanns-Josef Ortheil seine ganz eigenen Musikmomente zusammen, wie er persönlich von der Musik geprägt wurde, was ihn dadurch wie geformt hat und welche kulturellen Hintergründe es teilweise dazu gibt.

    Musikmomente klang für mich nach einer interessanten und spannenden Lektüre, entsprechend gespannt war ich darauf – auch wenn ich vom Autoren bislang nichts bewusst gelesen hatte.

    Das Buch kommt in einem interessanten Format daher, mit ca 15 x 9 cm ist es durchaus handlich, wobei es durch die 282 Seiten natürlich eine entsprechende Dicke hat. Optisch finde ich es sehr ansprechend und hochwertig gestaltet, das hat mir wirklich gut gefallen, auch weil es mit einem praktischen Lesebändchen ausgestattet ist.

    Vom Schreibstil her merkt man natürlich, dass der Autor unheimlich viel mit Musik zu tun hat – und hatte. Er schreibt so, dass es sich ganz gut lesen lässt, jedoch war es für mich so, dass es mich nicht so in seinen Bann gezogen hat beim Lesen. Man merkt, dass es eine wertige, anspruchsvolle Sprache teilweise ist. Da es sich hier um sein Leben dreht, war es für mich in gewisser Weise nicht ganz so interessant – zumal ich den Autoren bisher nicht kannte. In gewisser Weise ist es seine ganz eigene musikalische Biographie, die man hier lesen kann. Natürlich erläutert er auch unheimlich viel über die verschiedenen Inhalte, so die Hintergründe über Musik und entsprechende Künstler. Die klassische Musik ist es, um die es hier hauptsächlich geht.

    Für mich war es ein nicht ganz so interessantes Buch, wie es das vielleicht für diejenigen wäre, die ihn „kennen“ bzw. schon von ihm gelesen haben. Inhaltlich ist es durchaus anspruchsvoll, schon auch unterhaltsam, für mich war es aber nicht ganz so, wie ich es wohl erwartet hätte.

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, wer den Autor kennt bzw. ein solch tiefgehendes Interesse an seinen Ausführungen hat, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen.

  14. Cover des Buches JUPPs KURIER 3 (ISBN: 9781542687157)
  15. Cover des Buches Auf tausend Straßen (ISBN: 9783833748899)
    Kurt Tucholsky

    Auf tausend Straßen

    (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    GROBER EINDRUCK VON TUCHOLSKYS SCHAFFEN...

    Ironisch, gefühlvoll, pointiert und melancholisch zeigen sich die Prosatexte und Gedichte des vielseitigen Publizisten der Weimarer Republik. Die abwechslungsreiche Zusammenstellung Auf tausend Straßen. Gedichte & Prosa beleuchtet das umfassende Werk des großen Schriftstellers zu seinem 135. Geburtstag. So lernt man ihn als Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel oder eben als Kurt Tucholsky kennen. Humorvoll und kritisch, ernst und ironisch: Kurt Tucholskys Texte zeichnen sich durch die schillernde Vielseitigkeit, durch ihre raffinierte Schlichtheit und durch ihre komplexen, poetischen Formen aus. Dies drücken auch Peter Franke, Karl Menrad und Robert Missler in ihrer meisterhaften Interpretation der Texte aus. Literat, politischer Kommentator und zeitkritischer Satiriker: Tucho kann alles!  (Verlagsbeschreibung)

    Von Kurt Tucholsky kenne ich bisher die Sommerliebesgeschichte "Schloss Gripsholm" sowie den Gedicht- und Erzählband "Der Spiegel ist nicht blind geworden". Deshalb wurde ich neugierig, als ich auf diese Zusammenstellung von Tucholskys Werken stieß.

    Tatsächlich begegnet man hier wie in o.g. Erzählband Gedichten und kurzen Erzählungen oder auch kleinen Ausschnitten größerer Werke. Unter anderem beinhaltet dieses kurze Hörbuch (1 Stunde und 59 Minuten) folgende Texte:

    • Der Pfau
    • Was darf Satire?
    • Heute zwischen Gestern und Morgen
    • Ein Ehepaar erzählt einen Witz
    • Krieg dem Kriege
    • Augen in der Großstadt
    • Rosen auf den Weg gestreut

    Natürlich lohnt es sich auch heute noch, sich mit den Texten Tucholskys zu beschäftigen, der sich als linker Demokrat, Sozialist und Pazifist sah. Ein Meister der spitzen Feder war er, einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarar Republik - und er war zu seiner Zeit alles andere als unumstritten. Doch ein genauer Beobachter war er, hielt mit seinen Artikeln und Werken der Gesellschaft einen häufig gnadenlosen Spiegel vor - und die Satire war oftmals sein Mittel der Wahl. 

    Doch dieses Hörbuch bietet nur eine Zusammenstellung kurzer und kürzester Texte, was allenfalls einen groben Eindruck seines Schaffens wiedergibt. Und die Tatsache, dass die Texte von vielen verschiedenen Sprechern vorgetragen werden, bringt noch zusätzlich Unruhe in die eh schon ständig wechselnden Themen.  

    Hier hatte ich mir mehr versprochen...


    © Parden

  16. Cover des Buches Duden Leseprofi – 2-Minuten-Leserätsel: Mein erster Lesewortschatz. Magisches und Zauberhaftes. (ISBN: 9783737334075)
  17. Cover des Buches JUPP's KURIER 4 (ISBN: 9781544211213)
  18. Cover des Buches Melange der Poesie (ISBN: 9783218010825)
    Alain Barbero

    Melange der Poesie

    (10)
    Aktuelle Rezension von: blaues-herzblatt
    Im Mittelpunkt steht bei diesem Bildband das Wiener Kaffeehaus in seiner ungebremsten Vielfalt. Alain Barbero und Barbara Rieger haben es sich zur Aufgabe gemacht den Charme der Wiener Kaffeehäuser und ihrer Besucher mit Kamera und Stift einzufangen (und ich kann vorab bereits sagen es ist ihnen gelungen).

    Das Buch setzt sich dabei zusammen aus jeweils zwei Doppelseiten pro Kaffeehaus, mit jeweils zwei in schwarz-weiß gehaltenen Fotografien von Alain Barbero, einem Vorstellungsbeitrag von Barbara Rieger und einer weiteren Seite mit lyrischem Beitrag von einem literarischen Besucher des Kaffeehauses.
    Meiner Meinung nach war diese Idee eine ausgezeichnete, die für mich als Leser abwechslungsreich war und das Blättern interessanter gestaltet hat.

    Direkt beim ersten Blick ins Buch fallen zwei Karten auf, eine zu Beginn, eine am Ende. Beim Lesen kann man diese aufsuchen und sich einen Überblick darüber verschaffen wo das Kaffeehaus bzw. der Literat auf der Wiener Landkarte zu verorten ist. Ein leicht zu überzeugender Charakter wie der meine fängt da schnell an eine Wienreise zu planen und die verschiedenen Etappen zu vermerken (hier ist Vorsicht geboten).

    Ich selbst hatte zwar schon viel und oft von den berühmten Wiener Kaffeehäusern
    gehört, aber keine genaue Vorstellung von Wienerkaffeehauskultur an sich. Das hat sich jetzt geändert. Dank der Vorstellungsseiten kann ich diese jetzt geschichtlich besser einordnen und habe eine genaue Idee wer dort verkehrte und wie die Stimmung zu verschiedenen Tageszeiten wechselte.

    Eine Sache bei der ich mir unklar bin ob ich sie mag oder nicht sind die schwarz-weiß Fotografien. Die Fotografien an sich halte ich für gelungen und vor allem einige der Porträtfotografien haben es mir angetan. Mir geht es um etwas anderes. Die Vorstellungsseite benennt die Rubrik „In Farbe“ und beschreibt die Farbigkeit des Innenlebens. Zum einen finde ich wird dadurch vortrefflich die eigene Fantasie gestärkt und gefordert, zum anderen finde ich den Kontrast zwischen der Fotografie und den Farben fast zu stark.

    Die lyrisch-literarischen Beiträge sind sehr unterschiedlich und füllen eine Bandbreite von Ideen aus. Ich denke da ist für jeden etwas dabei und dann auf anderen Seiten auch wieder gar nichts, aber ich habe mich daran nicht gestört und mich mehr darüber gefreut den ein oder anderen neuen Geheimtipp, den es zu erforschen gilt, für mich selbst heraus zu filtern.

    Die Texte von Barbara Rieger haben mir gefallen und eine Konstante zwischen den verschiedenen Künstlern geschaffen. Sie hat es in meinen Augen wirklich gut umgesetzt für jedes Kaffeehaus eigene Worte zu finden und dem Leser eine Vorstellung des Ambientes zu liefern.

    Fazit: ein ebenso aufschlussreicher wie gelungener und nach meinen ästhetischen Vorstellungen gestalteter Bildband, der sich sehen lassen kann. (;

  19. Cover des Buches Mein schwules Auge (ISBN: 9783887693916)
    Anja Müller

    Mein schwules Auge

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Der erste Band gab eine gewisse Messlatte (kicher... nettes Wortspiel für diese Rezension) vor, welche dieser beinahe 300 Seite dicke Band von der Vielfalt der Bild- und Textbeiträge her nicht ganz schafft.

    Die Geschichten sind vielschichtig, interessant und lesenswert und geben einen Einblick in die mann-igfaltige Erlebniswelt der queer community.
    Bei der Auswahl der Bildbeiträge bleibt man hier etwas zurück. Gezeigt werden Bilder und Illustrationen in schwarz/weiß und Farbe - mal ästhetisch, mal provozierend hart und direkt.
    Auch beim visuellen Oeuvre offenbart sich eine große flexible erotische Spielwiese.

    Autoren wie Simon Rhys Beck und Rinaldo Hopf schreiben erhebend und Kingdome 19 oder Felix Droubek geben künstlerisch-erotische Blickwinkel preis.
  20. Cover des Buches Erotica Universalis (ISBN: 9783836547789)
    Gilles Néret

    Erotica Universalis

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Arun
    Habe in meiner Buchsammlung auch einige Werke die der erotischen Literatur zuzuordnen sind.
    Diese haben einen ziemlich erhöhten Standort auf meinen Regalen damit mein Sohn sie nicht allzu früh in die Finger bekommen sollte.

    Eines dieser Bücher trägt den Namen „Erotica Universalis“ , habe gerade gesehen dieses Jahr wurde es neu aufgelegt – laut Angabe hat es 576 Seiten, meine Ausgabe hat dagegen 756.
    Ist dies nun ein Zahlendreher oder wurden einige Bilder weggelassen?

    Auf jeden Fall handelt es sich bei diesem Werk um ein Bilderbuch für Erwachsene!
    Wenig Text aber sehr viele Bilder und Zeichnungen aus sechs Epochen beginnend mit der Antike bis zur Moderne.
    Die Abbildungen zeigen Szenen aus dem zwischenmenschlichen Bereich in allen Spielarten und Formen, von klassischer Darstellung bis Pop-Art reicht die Palette der Beispiele.

    Für den geneigten Betrachter ein interessantes Werk.
  21. Cover des Buches The truth about magic – Gedichte und Notizen (ISBN: 9783423230209)
    Atticus Poetry

    The truth about magic – Gedichte und Notizen

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    "The truth about magic" ist ein Gedichtband von Atticus.
    Ich mochte schon "Love - Her - Wild" richtig gerne und folge Atticus schon lange auf Instagram, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe!

    Magie ist das übergeordnete Thema dieses Gedichtbandes und es gibt Gedichte und Notizen zu den folgenden Themen: Magic in Youth, Love, Adventure, Her, Darkness, Words und Stars.
    Mein liebstes Kapitel war Magic in Love, hier konnten mich die Gedichte total ansprechen und berühren, aber ich habe mich in vielen Gedichten wiedergefunden, und das ist es auch, was ich an Atticus Werken so mag! Sie können mich so sehr berühren, dass wenige Wörter mir die Tränen in die Augen treiben!
    Viele Gedichte haben mir aber auch ein wenig die Augen geöffnet, die Sicht auf manche Dinge etwas verändert.

    Es gibt wieder kurze Gedichte, aber welche, die etwas länger sind, insgesamt eine tolle Mischung!
    In diesem Band waren ab und an auch mal die englischen Originale mit abgedruckt, was ich sehr spannend fand! Ich habe meist zuerst die englische Version gelesen und versucht, diese selbst zu übersetzen. Da hat man gemerkt, wie schwer es eigentlich ist, Gedichte passend zu übersetzen! Denn es muss gut klingen und die Bedeutung darf nicht verloren gehen! Kilian Unger macht da meiner Meinung nach einen sehr guten Job!
    Mir hat es echt gut gefallen, dass auch ein paar der Gedichte in der ursprünglichen Sprache abgedruckt waren, und da bin ich auf den Geschmack gekommen, denn tatsächlich hätte ich es schön gefunden, wenn man bei allen Texten sowohl die deutsche als auch die englische Version vorliegen gehabt hätte. Da bin ich echt am überlegen, ob ich mir den Gedichtband auch noch auf Englisch hole!

    Neben den Gedichten gibt es wieder stimmungsvolle schwarz-weiß Fotografien, die die Texte wundervoll abgerundet haben!
    Die gesamte Aufmachung hat mir wieder richtig gut gefallen und es war ein wunderbares Erlebnis, das Buch zu lesen!

    Fazit:
    "The truth about magic" von Atticus hat mir richtig gut gefallen!
    Ich liebe seine Texte einfach, denn viele können mich total ansprechen und so sehr berühren, dass sie mich zum Weinen bringen!
    Die gesamte Aufmachung ist stimmig, denn die Gedichte werden oft von wunderbaren schwarz-weiß Fotografien begleitet, sodass das Lesen zu einem tollen Erlebnis geworden ist!
    Ich mochte es sehr, dass auch Originaltexte in dem Buch zu finden waren, die gezeigt haben, was für einen tollen Job der Übersetzer Kilian Unger macht!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

  22. Cover des Buches Gib mir Flügel! (ISBN: 9783761557945)
  23. Zeige:
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