Bücher mit dem Tag "textilfabrik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "textilfabrik" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Das Haus in der Löwengasse (ISBN: 9783499259012)
    Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.
    Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.
    Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss.
    Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist.
    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.
    Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!
  2. Cover des Buches Ein Hauch von Skandal (ISBN: 9783442362738)
    Sandra Brown

    Ein Hauch von Skandal

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Sandra Brown... Ein Hauch von Skandal.

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    ▪️ Worum geht es?

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    Jade hat alles... gutes Aussehen, einen liebevollen Freund und die Aussicht auf ein Stipendium.

    Schlagartig verändert sich alles.

    Sie wird missbraucht. Vom Gesetz, Freunden und der Gesellschaft allein gelassen ... verlässt sie ihre Heimat und sinnt auf Rache.

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    ▪️ Was fand ich gut?

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    Trotz einem schweren Thema und einem Taschenbuch mit über 600 Seiten ist das Buch leicht und angenehm zu lesen. Es ist nicht grausam oder abstoßend geschrieben.

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    ▪️ Was fand ich nicht so gut?

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    Von der Rache hätte ich mir mehr Spannung erwartet ... das Buch ist zwar nicht langweilig, aber nägelkauend spannend auch nicht.

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    ▪️Fazit

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    Trotz heiklem Thema ist das Buch angenehm zu lesen und ich habe mich nicht gelangweilt.

  3. Cover des Buches Der Stoff des Lebens (ISBN: 9782919806577)
    Sylvia Benesch

    Der Stoff des Lebens

     (10)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Vom Ehemann verlassen, distanziert von der schulmeisterhaften älteren Schwester und jetzt auch noch der Tod der Mutter, zu der sie ein inniges Verhältnis hatte. Simone rätselt, wohin das Glück ihres Lebens verschwunden sein könnte. 

    Stoffe waren Mutter Anna immer schon wichtig, und so ist es nicht verwunderlich, dass Simone überlegt, was es mit jenem Stoffstück auf sich hat, welches Anna während ihrer letzten Tage immerzu in Händen hielt. Ein Experte erkennt in der Stickerei schnell einen wertvollen Faden und so wird Simone auf eine Reise geschickt, die so manch Geheimnis aus Annas Leben ans Tageslicht bringt.

    Während man auf den ersten Seiten noch denken mag, es handle sich um einen weiteren Roman von vielen über Sinn und Glück im Leben, so stellt man recht bald fest, dass dieser Roman etwas gänzlich anderes ist. Einfühlsam und Schritt für Schritt erzählt Sylvia Benesch nicht nur Simones Geschichte, sondern auch jene ihrer Mutter Anna und schildert in einigen Rückblenden nicht nur das Kennenlernen zwischen Anna und ihrem geliebten Ehemann Ernst, sondern auch das erschütternde Schicksal der Sudetendeutschen in der damaligen Tschechoslowakei. Das gesamte Spektrum von schönen Tagen und tiefer Freundschaft bis zu grausamen Szenen nach dem Krieg wird beleuchtet, sodass man am Ende versteht, warum nicht alles Erlebte verdrängt worden ist, sondern auf dem bisherigen Glück auch Neues wachsen kann und Vergebung die Grundlage ist für jeden weitere hoffnungsvolle Lebensphase.

    Mit wunderschönen Bildern von wertvollen Stoffen und gegensätzlichen Landschaften, in die Simone eintaucht, wird ein Puzzlestein nach dem anderen gefunden und schlussendlich zu einem berührenden Gesamten zusammengefügt. Lange weiß man nicht, was sich Anna hier überlegt hat, aber sie kennt ihre Familie und Freunde ganz genau, sodass ihr Wunsch nach Enthüllung erfüllt wird, auch wenn das alles erst nach ihrem Tod passiert.

    Der ruhige Schreibstil, das Ineinanderfließen der Farben von Sardinien, Irland und Myanmar, der Wechsel zwischen Heute und Damals lassen eine ganz besondere Stimmung beim Lesen aufkommen, Emotionen werden geweckt, sodass man das Buch schlussendlich mit einer Träne im Auge weglegt und die bewegenden Szenen noch lange nachhallen.

  4. Cover des Buches Eine bessere Zeit (ISBN: 9783458177395)
    Jaume Cabré

    Eine bessere Zeit

     (34)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Ich kann nicht aufhören zu reden. Ein ganzes Leben lang habe ich nicht geredet. (S. 227) – Und so redet Miquel II Gensana. Beziehungsweise er erzählt – und zwar nicht weniger als seine ganze Lebensgeschichte. In einem Restaurant, das früher einmal sein Elternhaus war, breitet er vor seiner Kollegin Julia nach dem Tod seines besten Freundes Boló sein Leben aus: Er erzählt von seiner Familie, deren Stammbaum sich bis ins 18. Jahrhundert nachvollziehen lässt und die in dieser Zeit mehr als ein Geheimnis gehütet hat; von seinem Ausbruch aus dem traditionellen Elternhaus und seinen Weg in den Untergrund während der Franco-Zeit; von seinen suchenden Jahren, die nie wirklich vorübergegangen sind; und von seiner großen Liebe zur Kunst – und einer Frau namens Teresa.

    Ein üppiges, beinah überquellendes Epos stellt der neue 550 Seiten starke Roman Eine bessere Zeit von Jaume Cabré dar, der – so die erste Überraschung – im Original schon 1996 erschienen ist und somit deutlich vor den beiden Werken erschienen ist, die mich und viele andere Leser so begeistert haben, nämlich Die Stimmen des Flusses und Das Schweigen des Sammlers. Das erklärt vermutlich auch die zweite Überraschung, auf die ich während der Lektüre stoßen musste: Das mich dieses Buch deutlich weniger überzeugen und begeistern konnte als die oben genannten. Zwar beeindruckt Cabré auch schon hier mit einer Verflechtung verschiedenerer Zeitebenen sowie dem Dirigieren unzähliger Figuren und weiß vor allem durch ein kontinuierliches Spiel mit der Erzählperspektive sein literarisches Können zu zeigen. Allein: Er tut dies nicht so meisterhaft wie in seinen späteren Werken. Wo diese sich nämlich durch eine vollendete und wohldurchdachte Komposition auszeichnen, bleiben in Eine bessere Zeit zu viele Erzählfäden lose, zu viele Charaktere in ihrer Funktion undeutlich.

    Auch die thematische Fülle handhabt Cabré nicht so wie ich es von ihm gewohnt bin, sondern scheint bisweilen eher überfordert zu sein. Eine bessere Zeit soll oder will Familienroman, politischer Roman und Bildungsroman in einem sein, doch werden diese verschiedenen Ansätze, vom Leben von Miquel zu erzählen, nicht optimal miteinander verwebt. Dies führt gleichzeitig zu Längen und zu Brüchen, vor allem der zweite Teil, der dann auch noch Liebesroman sein will, fügt sich meiner Meinung nach nicht reibungslos in das vorab Erzählte ein und setzt auf zu viel Tragik und Gefühl.

    Dennoch bleibt alle Kritik letztlich ein Meckern auf hohem Niveau. Cabré setzt in Eine bessere Zeit ein starkes Zeichen, welche Art des Erzählens er verfolgt. Ein nicht-lineares, ein assoziatives und vor allem ein den Leser forderndes Erzählen, das durchaus – oder gerade deswegen – etwas ungemein Einnehmendes hat. Seine Romane, so auch dieser neue alte, erzeugen einen ganz eigenen Sog, sind durchaus spannungsgeladen und bestechen eher durch die Art, wie erzählt wird und nicht unbedingt, was erzählt wird. Insgesamt bleibt Eine bessere Zeit zwar hinter meinen Erwartungen zurück, dennoch bleibt es ein typischer Cabré, der mich mit seiner Erzählkunst fesseln konnte. Sicherlich ein Buch für Leser, die bereits Fan des Autors sind und nicht unbedingt für Neu-Entdecker. 3,5 Sterne!


  5. Cover des Buches Mohr und die Raben von London (ISBN: 9783359009665)
    Ilse Korn

    Mohr und die Raben von London

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Maria Tanner
    Das Buch erzählt die Geschichte der Londoner Familie Kling im Industriekapitalismus Mitte des 19. Jahrhunderts. Kinderarbeit war an der Tagesordnung und der 11-jährige Joe Kling arbeitet unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Textilfabrik. Er tut dies, um seine hochschwangere Mutter zu unterstützen, die als Spitzenklöpplerin den Lebensunterhalt verdient. Als ein Ballen Spitze gestohlen wird, geraten Joe und seine Mutter schnell unter verdacht. Joe lernt Karl Marx kennen, der zu dieser Zeit in London beheimatet war. Wegen seines schwarzen, vollen Bartes wird er von allen nur „Mohr“ genannt. Die beiden freunden sich an und Joe ist beeindruckt von dem Mann, der gegen Unterdrückung und für eine bessere Gesellschaft kämpft. Für die Autoren Vilmos und Ilse Korn war es vermutlich ein sozialistisches Auftragswerk aber sie haben es verstanden, daraus eine spannende und unterhaltende Lektüre für Kinder zwischen 8 und 15 Jahren zu machen. Ich bekam dieses Buch zu meinem 10. Geburtstag geschenkt und es ist mir bis heute in bester Erinnerung geblieben.
  6. Cover des Buches Die Sprache der Schatten (ISBN: 9783453354685)
    Susanne Goga

    Die Sprache der Schatten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: hermine

    Der Roman setzt im Jahre 1876 ein und spielt in Berlin. Rika Hesse, die noch jung ist und aus dem kleinbürgerlichen Milieu kommt, befindet sich am Grab ihres um einiges älteren Ehemannes. Dieser leitete eine Fabrik für Mäntel, in der auch Rikas Mutter, Klara Müller, arbeitete. Zur Familie gehört auch der Stiefsohn Alexander und die jüngere Stiefschwester Anna. Nach dem Tod von Rikas Mann wird Alexander der Vorsteher der Familie Hesse. Alexander will Anna mit einem adligen Mann verheiraten, doch Anna hat andere Pläne. Sie verliebt sich in den Juden David Löwenstein. Alexander entbrennt in Liebe zu seiner Stiefmutter Rika und möchte ihr seine Gefühle gestehen. Er schenkt Rika ein Bild, da er von ihrem Kunstinteresse weiß und sie damit für sich gewinnen will. ...

    Susanne Gogas bildhafter Schreibstil lässt den Leser sehr schnell ins Geschehen eintauchen. Durch die teilweise Irreführung des Rezipienten bleibt die Spannung stets erhalten. Die Charaktere werden mit ihren positiven und auch negativen Zügen gezeichnet, so dass der Leser Sympathie oder Antipathie ihnen gegenüber empfinden kann. Außerdem ist eine große Bandbreite an Themen vorhanden: Textil- und Modeindustrie, Gesellschaftsstruktur, Emanzipation der Frau, beginnende Judenverfolgung, ... .

    Dieser Roman bietet spannende Lesestunden und ist ein Muss für alle historisch Interessierten, die sich mit dem Alltagsleben in einer Großstadt des 19. Jahrhunderts vertraut machen wollen.

  7. Cover des Buches Pickpocket Countess (Harlequin Historical, Band 889) (ISBN: 9780373294893)
    Bronwyn Scott

    Pickpocket Countess (Harlequin Historical, Band 889)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dies ist eine bilinguale Rezension / This is a bilingual review. Außerdem ist dies die 1200. Rezension. This is the 1200. Review! 

    Nora Hammersmith ist eine Diebin. Sie schleicht sich in die Häuser Adliger und Wohlhabender ein, stiehlt nur das Nötigste, was diese verschmerzen können, um damit den Armen der Ärmsten helfen zu können, in Manchester. 

    Sie selbst ist in Stockport-on-the-Medlock aktiv. Keiner ahnt, daß die durchaus attraktive Frau, die sich im zivilen Leben als «unattraktive, alte Jungfer» mit allerlei Tricks verkleidet, daß Die Katze überhaupt eine Frau ist. 

    Es ist das Zeitalter der industriellen Revolution. In vielen Textilfabriken in und rund um Manchester werden Menschen hemmungslos ausgebeutet, sogar die kleinsten Kinder schon, weil die so schön unter die Maschinen kriechen können. Die Fabriken nehmen den Weberinnen, die daheim arbeiten zudem ihren Verdienst weg und befördert sie in noch tiefere, aussichtslosere Armut. 

    Der 30jährige Brandon Wycroft, fünfter Earl of Stockport möchte ebenfalls eine Textilfabrik eröffnen, weil er merkt, daß man von der Pacht allein nicht mehr leben kann. Er berät sich bei einem Meeting mit Investoren, wie man dieses dreisten Einbrechers habhaft werden könnte. 

    Justamente an jenem Abend erlebt Brandon in seinem Schlafzimmer eine böse, oder je nach Standpunkt, sinnliche Überraschung, als er auf The Cat trifft, an einem Anfang Dezember. Sie küßt und berührt ihn auf äußerst erregende Weise, sodaß ihm, derart der Kopf verdreht, gar nicht in den Sinn kommt, sie dingfest zu machen. 

    Beide hegen Vorurteile gegeneinander. Sie begegnen sich noch öfters. Sie denkt, er sei ein skrupelloser, auf den finanziellen Vorteil bedachter Habgieriger und er nimmt ihr ihre Selbstlosigkeit nicht ab. Bis beide sehr wertvolle Lektionen voneinander lernen und durchaus Liebe aufflammen könnte. Denn Die Katze läßt das Mausen nicht und schwebt schon bald in letaler Gefahr ...

    Allein schon das Cover der englischsprachigen Ausgabe ist ungewöhnlich, wie die Hand Noras sehr eindeutig auf dem derrière Brandons liegt. Einmalig, habe ich so noch nicht gesehen, sexy. 

    Nora ist nicht zum Selbstzweck frivol, sondern verfolgt immer einen Hintersinn damit, zum größeren Wohle und Zwecke der Bitterarmen. Sehr gut ist, daß Bronwyn Scott ebenjene häßlichen Seiten der Industrialisierung nicht ausspart und aufzeigt, was deren unschöne Folgen sind. 

    Nora ist sehr sympathisch, charmant, hat eine klasse Ausstrahlung und ist empathisch, stark sowie intelligent. Brandon mag ich auch sehr, der den Spitznamen "Cock of the North", "Gockel des Nordens" trägt. ( Klar, cock ist selbstredend zweideutig! ). Aber er ist lernfähig, scheint zunächst wie ein eitler Geck, ist das aber gar nicht, worüber auch Nora überrascht ist, beweist er doch authentisch Tiefe und Sensibilität, Emotionalität und die Fähigkeit zur Reflektion. Seine Intelligenz kommt ihm zupass. Er ist nicht verkommen und dekadent, sieht selber andere Adlige kritisch. 

    Andere Charaktere wie sein Freund Jack bringen ebenso Humor hinein, aber immer angemessen und nie zu dick aufgetragen. Romantik und Erotik sind elektrisierend in den Plot eingebunden worden. 

    Das Fesselnde und Spannende ergibt sich daraus, ob Nora geschnappt werden wird und wenn ja, wie sie aus dieser Situation herauskommen möge. Die Atmosphäre und der damalige Zeitgeist der Epoche ist gut eingefangen und literarisch wiedergegeben sowie von der Autorin superb recheriert. 

    Außerdem ist es ein Genuß, die schlagfertigen Wortgefechte Brandons und Noras zu lesen. Keiner schenkt dem anderen auch nur einen Millimeter Boden. Köstlich! 

    The forbidden sneaks of The Cat ...

    Nora Hammersmith is a thief. She sneaks into the houses of the nobles and the wealthy, stealing only the bare essentials that they can get over in order to be able to help the poor of the poorest in Manchester.
    She herself is active in Stockport-on-the-Medlock. Nobody suspects that the very attractive woman who, in civilian life, disguises herself as an "unattractive old maid" with all sorts of tricks, that The Cat is a woman at all.

    It is the age of the industrial revolution. In many textile factories in and around Manchester, people are exploited unrestrainedly, even the smallest children, because they can crawl so nicely under the machines. The factories rob the weavers, mostly female, who work at home, their earnings and push them into even deeper, more hopeless poverty.

    The 30-year-old Brandon Wycroft, fifth Earl of Stockport, also wants to open a textile factory because he realizes that one can no longer live on the lease alone. At a meeting with investors, he consults on how to get hold of this brazen burglar.

    Justament that evening, Brandon experiences a nasty, or depending on your point of view, sensual surprise in his bedroom when he meets The Cat, at the beginning of December. She kisses and touches him in an extremely exciting way, so that, having turned his head like this, it doesn't even occur to him to capture her.

    Both have prejudices against each other. They meet more often than one would suspect. She thinks he is a ruthless, financially-minded greedy arse and he does not believe that she is only selfless, without further motives. Until both learn very valuable lessons from each other and love could well flare up. Because The Cat will not let go of mousing and will soon be in fatal danger ...

    The cover of the English-language edition let alone is unusual, as Nora's hand is clearly on Brandon's derrière. Unique, I have never seen one like this before, sexy.

    Nora is not frivolous for an end in itself, but always pursues a deeper meaning with it, for the greater good and purpose of the bitter poor. It is very good that Bronwyn Scott does not skip these ugly sides of industrialization and shows what the unpleasant consequences are.

    Nora is very personable, charming, has a great charisma and is empathetic, strong and intelligent. I also really like Brandon, who is nicknamed "Cock of the North". (Sure, cock is of course ambiguous!). But he is capable of learning, seems like a vain dude at first, but that's not all what Nora is surprised about, as he proves authentically  to possess depth and sensitivity, emotionality and the ability to reflect. His intelligence suits him. He is not degenerate and decadent, and is critical of other nobles himself.

    Other characters like his friend Jack also bring humour into it, but always appropriately and never applied too thickly. Romance and erotic scenes have been electrifyingly integrated into the plot.

    The captivating and exciting comes from whether Nora will be caught and if so, how she can get out of this situation. The atmosphere and the zeitgeist of the epoch is well captured and reproduced in literary terms, as well as superbly researched by the author.

    It is also a pleasure to read Brandon's and Nora's quick-witted battles. No one gives the other even a millimeter of soil. Delicious!

  8. Cover des Buches Die Quandts (ISBN: 9783404615506)
    Rüdiger Jungbluth

    Die Quandts

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Alles in allem handelt es sich um ein spannend und doch sachlich geschriebenes Werk, das ich jedem empfehlen kann, der etwas über eine Familie wissen möchte, die maßgeblich am Auf und Ab der deutschen Wirtschaftsgeschichte beteiligt war und ist. Wer sein Wissen nicht mit den Boulevard-Geschichten einiger Klatschblätter über allseits bekannte "Reiche" wie Thurn-und-Taxis, Flick oder Otto erweitern möchte, der kommt hier fundiert auf seine Kosten. Er lernt sehr intensiv, wieviel Arbeit und Fleiß, aber auch Macht und Einfluss auch heute noch bei dieser "im Stillen" wirkenden Familie steckt.

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