Bücher mit dem Tag "theater"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "theater" gekennzeichnet haben.

1.206 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.846)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena_Efrt

    Die Flüsse von London ist der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe.

    Der erste Fall von Constable Peter Grant ist spannend und wendungsreich. 

    Ben Aaronovitch erzählt die Geschichte mit viel Witz und trockenem Humor, mit jeder Menge Spannung und Action, Blut und Mord, Fantasy und überaschenden Wendungen. Er schreckt vor wirklich nichts zurück und tut seinen Protagonisten alles mögliche an.

    Einen Punkt Abzug, weil mir manche Passagen immer noch nicht klar sind und ich manchmal das Gefühl hatte, ganze Seiten übersprungen zu haben, obwohl dem nicht so wahr. (Ich habe es überprüft! Mehrmals.)

    Die Mischung aus Fantasy und Krimi gefällt mir besonders gut. Ebenfalls punkten kann der Roman mit dem Schauplatz London und mehreren kurzen Abstechern in Londons Geschichte. Man kann die Atmosphäre spüren, die Kulisse sehen und riechen... 

    Fazit: Alles in allem ein gelungener Unterhaltungsroman mit Spannung und Selbstironie, bei dem ich einfach nur wissen wollte, wie der Fall am Ende ausgeht.



  2. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423740258)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerle

    Klischeehafter Roman und eben doch nicht. Tolles Buch, tolles Thema. Total fesselnd, ich hätte am liebsten direkt das Ende gelesen :D Wirklich rund um tolles Buch.

  3. Cover des Buches Harry Potter and the Cursed Child (ISBN: 9780751565355)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Cursed Child

     (784)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Obwohl das Buch wie ein Theaterskript geschrieben ist, findet man in jeder Zeile Rowlings Einfluss und Erzählkunst wieder. Es war toll Hogwarts mal aus Sicht eines Nicht-Gryffindor-Musterschülers neu zu entdecken und viele altbekannten Charaktere wiederzutreffen. Da Teil 3 der Harry Potter Reihe mein absoluter Liebling ist, hatte ich auch mit der Zeitreise Thematik keine Probleme.

  4. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (533)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    In Bern wird die Leiche einer Frau gefunden, in ihre Haut ein Symbol eingeritzt. Die BKA-Kommissare Sneijder und Nemez werden auf eine Schnitzeljagd geschickt, bei der immer mehr Opfer auftauchen. Die Taten erinnern an eine alte Mordserie, doch der Täter sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis, oder doch nicht?

    Der Fall ist spannend, auch wenn mich die Szenewechsel und die vielen Personen hier und da etwas aus dem Konzept brachten. Auch fand ich die Geschichte hier und da etwas langgezogen und musste mich zwingen dranzubleiben. Sneijders Art hat mich tatsächlich in diesem Fall auch etwas gestört, obwohl ich ihn ja schon durch die Vorgängerbände kenne. Doch hier fand ich ihn oft viel zu unfreundlich, wo es nicht nötig gewesen wäre.

    Der Fall ist verzwickt, wobei mich am Ende die familiären Verbindungen sowohl überrascht haben als auch ein bisschen unglaubwürdig fand. Aber egal. Insgesamt hat mir dieser Fall der BKA-Ermittler besser gefallen als der letzte Teil. Ob ich die Reihe unbedingt fortsetzen muss, weiß ich nicht, aber „Todesmärchen“ hat mich zumindest gut unterhalten. Okay!

  5. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.904)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

  6. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    * Spoilerfreie Rezension! *

      ~ Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen! ~


    Inhalt


    Ein tödliches Virus hat den Großteil der Menschheit dahingerafft. 20 Jahre später haben sich Musiker*innen und Schauspieler*innen zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich die „Symphonie“ nennt. Gemeinsam reisen sie durch eine leere, verwüstete Welt, erinnern sich an all die Dinge zurück, die damals so wunderschön und selbstverständlich waren, und versuchen, mit ihren Shakespeare-Aufführungen den verbliebenen Menschen etwas Hoffnung und Menschlichkeit zurückzugeben. Denn: „Überleben allein ist unzureichend.“

     

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Erzählweise: Allwissender Erzähler, Präteritum
    Perspektive: weibliche und männliche Perspektive
    Kapitellänge: kurz
    Tiere im Buch: + Im Buch werden Tiere für Nahrung getötet (Rehe, Fische), aber es gibt keine genauen Beschreibungen. Es werden keine Tiere gequält.
    Triggerwarnung: Tod von Menschen, Tod von Kindern, Tod von Tieren, Pandemie, Krankheit, Blut, (sexualisierte) Gewalt, Suizid, psychische Krankheite
    Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!


    Warum dieses Buch?


    Dieses Buch verstaubte jahrelang in meinem Regal, bis ich es im Jänner endlich begann (weil es dazu jetzt auch eine Serie gibt) – und es nach wenigen Seiten wieder abbrach. Als ich sah, dass eine Bloggerkollegin das Buch im April lesen wollte, hatte ich die Hoffnung, dass mich eine gemeinsame Leserunde dazu motivieren würde, es endlich durchzuziehen. Und das hat dann ganz wunderbar geklappt! 


    Meine Meinung


    Ruhig, eindringlich, wunderschön (Schreibstil: 5 Lilien ♥)

     

    „Und in diesem Moment hatte Jeevan plötzlich das todsichere Gefühl, dass dies hier, diese Krankheit, die Hua ihm beschrieben hatte, eine Trennlinie zwischen einem ‚Vorher‘ und einem ‚Nachher‘ bedeuten würde, eine Linie, die durch sein Leben lief.“  Seite 31

     

    Wahrscheinlich war es das Cover, das mich einen eher seichten Endzeitroman erwarten ließ. Von der ruhigen Eindringlichkeit, der Komplexität, den authentischen Dialogen und der berührenden Schönheit der Sprache mit ihren unvergesslichen Metaphern wurde ich daher vollkommen überrascht! Es hat nur ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in den Schreibstil verliebte und merkte: Diese Frau kann erzählen – und wie! 


    Schönheit, Grauen & Hoffnung (Inhalt & Themen: 5 Lilien ♥)

     

    „Beim Zusammenbruch verloren ging: So gut wie alles, so gut wie alle, aber es ist immer noch so viel Schönheit geblieben.“ Seite 73

     

    Als Dystopie-Fan habe ich schon viele Bücher über den Weltuntergang gelesen, aber noch keine Endzeitgeschichte hat mich so eiskalt erwischt wie „Das Licht der letzten Tage“. Emily St. John Mandel beschreibt die Apokalypse, das Unaussprechliche, so realistisch, so greifbar, so bildhaft, dass man beim Lesen unweigerlich eine Gänsehaut bekommt – besonders in Pandemiezeiten. Obwohl ich schon viele Dystopien gelesen habe, hatte ich bei dieser zum ersten Mal das Gefühl, wirklich zu BEGREIFEN, was es heißt, sich in einem Hochhaus zu verbarrikadieren, während draußen die Welt untergeht, und was es heißt, alleine und frierend durch die Wildnis zu stapfen und dabei panische Angst vor anderen Menschen zu haben, weil man nicht weiß, ob sie einem etwas antun wollen. Viele Leute sind so traumatisiert von diesem ersten, sehr schlimmen Jahr, dass sie sich später nicht einmal mehr daran erinnern können. Faszinierenderweise entstehen das Grauen und der Horror in „Das Licht der letzten Tage“ oft zwischen den Zeilen, nämlich in unserer Fantasie – und das ist effektiver als es detaillierte Beschreibungen von Blut und Gewalt je sein könnten. 

    Ein Bild, das mir wohl nie wieder aus dem Kopf gehen wird, ist jenes des Air-Gradia-Flugzeugs, das Infizierte an Bord hat. Nach der Landung bleibt das Flugzeug ganz am Ende der Landebahn stehen. Es kommt NIE jemand heraus. Was sich in den letzten Stunden wohl im Flieger abgespielt haben mag – was wohl notwendig war, um die Türen geschlossen zu halten – die Leser·innen dürfen es sich selbst (in aller Grausamkeit) ausmalen. Neben dem Grauen und den Gefahren der neuen Welt ist – und das ist das Besondere an „Das Licht der letzten Tage“ – aber auch Platz für Schönheit, Kunst, Menschlichkeit und Hoffnung in Form von wilder Natur, Lost Places, Kameradschaft, Freundschaft, Musik und Shakespeare-Aufführungen. 

    Erzählt wird die Geschichte dabei aus vielen verschiedenen Perspektiven und mithilfe von unzähligen Zeitsprüngen und Rückblenden. Wer das nicht mag und auch das gelegentliche Aufblitzen von Langatmigkeit nicht so leicht (wie ich in diesem Fall) verzeiht, wird mit dem „Licht der letzten Tage“ nicht viel Freude haben. Mich aber hat dieses tiefgründige Buch aufgewühlt, berührt und begeistert und ich habe es absolut geliebt! Und falls ihr euch jetzt fragt, ob ich beim Lesen auch Tränen vergossen habe: Nein, aber ich war oft seitenlang auf der Kippe, ich war seitenlang ganz kurz davor, loszuheulen. Das hatte ich bis jetzt noch bei keinem Buch. Dass „Das Licht der letzten Tage“ von der Kritik in den Himmel gelobt wurde und sogar für einige Preise nominiert war bzw. diese sogar gewonnen hat (was ich erst während der Lektüre erfahren habe), wundert mich überhaupt nicht. Für mich ist „Das Licht der letzten Tage“ ein absolutes Jahreshighlight und unvergessliches Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres!

     

    Zog mich vollkommen in seinen Bann (Atmosphäre & Spannung: 5 Lilien ♥)

     

    „Von allen Personen, die in der dieser Nacht in der Bar gewesen waren, war der Barkeeper derjenige, noch am längsten leben sollte. Er starb drei Wochen später auf der Straße, über die er die Stadt verlassen wollte.“ Seite 24

     

    Eigentlich wollte ich dieses Buch mit einer Kollegin gemütlich den ganzen April hindurch lesen. Das war aber ab einem gewissen Punkt (kämpft euch unbedingt durch die ersten, etwas schwerfälligen Kapitel, es lohnt sich!) nicht mehr möglich – die Geschichte hat mich mit ihrer dichten Atmosphäre einer leeren, verwüsteten Welt so gefesselt und in ihren Bann gezogen, dass ich sie kaum noch weglegen konnte. Und wenn ich es doch tat, musste ich die ganze Zeit daran denken.

     

    Vielschichtig & authentisch (Figuren: 4 Lilien)


    Auch die vielschichtigen, authentischen Figuren (die oft nicht mit ihrem Namen, sondern ihrem Instrument bezeichnet werden, z. B. die „fünfte Gitarre“) sind gut gelungen, was vor allem daran liegt, dass sich die Autorin viel Zeit für ihre Ausarbeitung nimmt. Die vielen Perspektiven erlauben es den Leser·innen, sich ein Gesamtbild von der Situation kurz nach dem Ausbruch der Krankheit zu machen. Die meisten der Figuren mochte ich sehr, einige hätte ich gerne noch näher kennengelernt und nur zu wenigen fand ich keinen richtigen Zugang. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir es in der Post-Apokalypse weder mit Heiligen noch mit eindeutigen Bösewichten zu tun haben. Alle Figuren sind ein Produkt ihrer schwierigen Vergangenheit, niemand ist frei von Schuld. Wer bis zu diesem Punkt überlebt hat, hat das nur geschafft, weil er bereit war, sein Leben kompromisslos zu verteidigen. 

     

    Keine Beschwerden (Feminismus: 4 Lilien)


    Aus feministischer Sicht gibt es nicht viel auszusetzen. In der Geschichte treffen wir auf viel Diversität (alte, junge, schwule, heterosexuelle Charaktere und verschiedene Hautfarben) und viele starke weibliche Figuren (zum Beispiel auf eine exzellente Messerwerferin und eine Dirigentin, die eine Gruppe anführt), was ich toll finde. Vereinzelte Geschlechterstereotype und Klischees fallen da nicht ins Gewicht. 


    Nicht wiederzuerkennen (Serie: 2 Lilien)


    Gerade weil mir das Buch so gut gefallen hat, wollte ich mir im Anschluss daran sofort die Serie anschauen. Auf hohe Erwartungen folgte große Enttäuschung. Es wurden so unglaublich viele Dinge verändert – und zwar nicht Kleinigkeiten, sondern ganz zentrale Elemente (Handlung, Motivationen, Wendungen, ganze Figuren, mehr Drama, mehr Action), sodass ich die Geschichte und Figuren, die ich so geliebt hatte, leider kaum wiedererkannt habe. Es gab zwar durchaus ein paar starke Momente, ich mochte die Diversität und der Soundtrack ist wundervoll – aber für mich fühlte sich die Serie beim Schauen einfach falsch an. Die Dialoge sind zudem belanglos und prätentiös und in der zweiten Hälfte der Staffel wurde es dann so langweilig und teilweise absurd, dass ich mich durch die restlichen Folgen nur noch durchgequält habe. Es hat sich leider nicht gelohnt. Deshalb meine Empfehlung: Haltet euch lieber ans großartige Buch und verzichtet auf diese Verfilmung!


    Mein Fazit


    Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen!

     

    Bewertung

    Idee: 5 Lilien ♥
    Inhalt, Themen, Botschaft: 5 Lilien ♥
    Umsetzung: 5 Lilien ♥
    Worldbuilding: 5 Lilien ♥
    Einstieg: 3 Lilien
    Ende: 4 Lilien
    Schreibstil: 5 Lilien ♥
    Figuren: 4 Lilien
    Spannung: 4 Lilien
    Atmosphäre: 5 Lilien ♥
    Emotionale Involviertheit: 5 Lilien ♥
    Feministischer Blickwinkel: 4 Lilien
    Einzigartigkeit: 5 Lilien ♥


    Insgesamt:

    ❀❀❀❀❀♥ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir 5 Lilien und ein Herz – und damit den Lieblingsbuchstatus!

  7. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (786)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Losing it* von Cora Carmack hat mir als Taschenbuch recht gut gefallen. Es enttäuscht mich jedoch auch, da ich im Vorfeld viel Gutes über die Geschichte gehört habe und mir hier leider die Tiefe gefehlt hat. 

    Es ist eine Geschichte wie so viele: Sie lernt ihn kennen und verliebt sich in ihn, geht gar fast zu weit mit ihm, bis sie am nächsten Morgen merkt, dass er ihr Professor an der Uni ist. Was folgt sind einige Wirrungen, die in plötzlicher großer Liebe und einem Wunschtraum enden. 

    Das Buch hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen, was jedoch zur Mitte hin und leider zum Ende auch abnahm. Vieles kam zu schnell, zu unwirklich, es gab kaum gute und tiefe Gespräche zwischen den beiden und wie aus dem Nichts, ist da plötzlich die große Liebe, die versteckt, dann gelebt und verteidigt werden wollte. 

    Der Schreibstil ist schön und locker, die Charaktere leider kaum wandelbar und teils etwas naiv, was der Geschichte dauerhaft geschadet hat. 

    Leider hat mich diese Liebesgeschichte nicht völlig in ihren Bann gezogen. 


  8. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.131)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Scharlie

    Eine Zeitreise ins New York der 10er und 20er Jahre - fesselnd, schockierend und gleichzeitig so spannend, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

  9. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

     (366)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Auf ewig dein: Time School. Band 1

    Anna und Sebastiano sind zurück! Das Traumpaar der Zeitenzauber-Trilogie ist nach vielen bestandenen Abenteuern zu Zeitreiseprofis gereift. Grund genug, um eine eigene Zeitreiseschule in Venedig zu gründen. Dem Ort, wo die Liebe und die Reisen durch die Zeit ihren Anfang fanden.
    Ihre ersten beiden Novizen sind die verführerische Fatima, ein Haremsmädchen aus dem 13. Jahrhundert, und der draufgängerische Ole, Sohn eines Wikingerhäuptlings. Die erste gemeinsame Mission zum Hofe Heinrichs des Achten gerät aber zum Debakel. Anna und Sebastiano haben alle Hände voll zu tun, ihre Zöglinge zu bändigen, als ein unerwarteter Besucher aus der Zukunft auftaucht und einen grausamen Tribut von Anna fordert: »Opfere deine große Liebe, damit die Zukunft fortbestehen kann!«

    Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich dieses Buch zu meinen neuen Lieblingsbüchern zählen soll. Jetzt nachdem ich es beendet habe, ist es definitiv meins. Es ist genauso gut, wie die ersten Bücher der Zeitreise Geschichten.

    Der flüssige Schreibstil hat mich schon von der ersten Seite an überzeugt. Dadurch konnte ich gut in die Geschichte starten.

    Die Protagonisten sind gut ausarbeiten und werden einem gut erklärt. Anna finde ich sehr sympathisch. Einige Protagonisten sind geheimnisvoll.

    Viele Fragen, die ich mir gestellt habe und in meiner Fantasie beantwortet habe, wurden auch im Buch beantwortet.

    Es gab auch einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Womit ich nicht gerechnet habe.

    Mir gefiel auch sehr gut, wie Anna sich innerhalb der Geschichte verändert hat. Viel reifer und verantwortungsbewusster. Genauso wie ihre Schößlinge.

    Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite und jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es mit Anna und Sebastiono weitergeht. Klare Weiterempfehlung.

  10. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404176908)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Zisa

    Durch Lovelybooks bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden. Damals gab es eine Leserunde, bei der ich leider kein Glück hatte.

    Kurzerhand habe ich mir Hummeln im Herzen selbst gekauft und alle Werke die danach erschienen sind auch.
    Und nun bin ich leider bei dem -hoffentlich vorerst- letzten Buch angekommen.

    Was soll ich sagen, ich bin ein riesen Fan von Petra Hülsmann geworden.

    Wie auch bei den anderen Büchern hat auch dieses viel Charme, Kitsch und Witz in der genau richtigen Dosis.

    Doch um was geht es in dem Buch?

    Die Musiklehrerin Annika wird von ihrer Traumschule in eine Albtraumschule im absoluten Problemviertel versetzt. Wie man sich gut vorstellen kann, haben die Schüler dort weniger mit Hausaufgaben zu tun, sondern interessieren sich mehr für Youtube. Um schnell wieder zurück an ihre alte Schule zu kommen, gründet sie eine Musical-AG. Jedoch sind ihre Schüler nicht wirklich talentiert. Aber wenns einfach einfach wär, würds jeder machen.
    Annika wendet sich an ihre erste große Liebe Tristan, der inzwischen Regisseur ist. Doch von da an geht das Chaos erst richtig los.

    Was mir sehr an diesen Büchern gefällt, dass man einige Charaktere in den verschiedenen Büchern wieder findet. Knut mit seinem Hamburger Slang darf dabei auch hier nicht fehlen. Auch wenn mir der Schluss mit der Musical-AG etwas langezogen vorkam, fiebert man mit allen Protagonisten mit. Gewinnt die Musical-AG den ersten Platz? Darf Annika wieder an ihre alte Schule? Gibt es ein Happy End für Annika in der Liebe?

    Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung und hoffe, dass es bald weitere gibt.

  11. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch (ISBN: 9783736313262)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch

     (448)
    Aktuelle Rezension von: viovilou

    Shay und Landon hassen sich. Shay ist ein beliebter Sonnenschein, der ein perfektes Leben zu haben scheint und dazu noch wunderschön ist. Landon ist kaltherzig und ein Bad Boy der seine Probleme mit Alkohol, Parties und Drogen löst. 

    Sie können also verschiedener nicht sein 

    Doch dann schließen die beiden eine Wette ab und diese bringt die beiden näher zusammen…

    Ihre Geschichte ist sowohl aus Shays, als auch aus Landons Perspektive erzählt. 

    Beide Protagonisten werden durch den Schreibstil der Autorin unglaublich gut dargestellt und wirken sehr authentisch.

    Shay ist mehr, als alle von ihr sehen und halten. Sie muss viel durchmachen und strahlt nicht immer so hell, wie in der Öffentlichkeit. Sie ist eine starke junge Frau, welche gutherzig und klug ist. Ich konnte mich in vielen Punkte in ihr wiederfinden und finde sie wunderbar.

    Landon hat ebenfalls einiges an Schmerz in seinem Leben fühlen müssen und versucht diesen mit Alkohol, Parties und Beliebtheit zu verdrängen. Doch das gelingt ihm eher schlecht. Er wird von allen als kalter Bad Boy gesehen; kaum jemand blickt hinter die Fassade.

    Ich habe mit den Protagonisten so mitgefühlt und ihre Geschichte hat mich tief berührt. Sie halten zusammen und geben sich Halt.

    Der einzige kleine Kritikpunkt für mich ist, dass die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang geraten sind.

    Die Autorin hat wieder einmal eine wunderbare und emotionale Geschichte erzählt und mir definitiv die ein oder andere Träne über die Wange laufen lassen.

    Shay und Landon haben mein Herz ganz schön strapaziert. ;)

  12. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Ile

    Für mich persönlich hätte es an ein paar Stellen ruhig flotter voran gehen können, aber ansonsten ein großartiges Buch.

    Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich mit der Zeit immer mehr. Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

    Im Großen und Ganzen geht es um eine Mordserie im New York der 20er, in der ein Professor für Okkultes zu Rate gezogen wird. Seine Nichte hat dabei ausgesprochen nützliche übernatürliche Fähigkeiten und auch andere Jugendliche bergen besondere Kräfte in sich. Einige der erwachsenen Charaktere scheinen hier deutlich mehr zu wissen über die sogenannten "Diviner", aber der Leser muss hier noch unwissend schmoren.

    Der Flair der Zeit und  das Rätsel um das Übernatürliche und Okkulte kommen ganz fantastisch heraus. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasy und Mystery Fans, die die goldenen 20er lieben!

  13. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.318)
    Aktuelle Rezension von: Einhorn7

    Ich liebe Geschichten mit Engeln und somit war ich schon sehr gespannt auf Daughter of Smoke and Bone. Ich bin absolut begeistert von dieser tollen und einzigartigen Geschichte. Die düstere und zugleich magische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an das Buch gefesselt. Die Idee finde ich wirklich schön und ich liebe Bücher, die etwas Besonderes haben, Daughter of Smoke and Bone gehört auf jeden Fall dazu! Karou und Akiva sind zwei großartige Charaktere, die einige Überraschungen mit sich bringen. Es ist eine wirklich schöne, einzigartige Geschichte, mit Engeln, Chimären und einer verbotenen Liebe… Ganz große Empfehlung!

  14. Cover des Buches Zeitenzauber - Die goldene Brücke (ISBN: 9783843210805)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Die goldene Brücke

     (977)
    Aktuelle Rezension von: Bookwormii

    𝗔𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴:

    „Die goldene Brücke“ ist der zweite Teil der Zeitenzauber-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

    𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:

    Kaum ist Annas Abenteuer in Venedig beendet, wartet schon das nächste auf sie, denn Sebastiano wird vermisst und deshalb geht es nach Paris ins 17. Jahrhundert. Doch das Problem ist noch schlimmer als angenommen, denn Sebastiano erinnert sich an nichts und hält sich für einen Musketier …

    𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:

    Annas und Sebastianos Zeitreisegeschichte zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Und deshalb hat es auch im zweiten Teil erneut viel Spaß gemacht, mit Anna in eine andere Zeit zu reisen und dabei dieses Mal Paris im 17. Jahrhundert kennenzulernen. Das Setting war auch im zweiten Teil wieder wundervoll und authentisch beschrieben, dass man wirklich das Gefühl bekommen hat, vor Ort mit Anna auf Mission zu gehen. Man merkt einfach, wie viel Zeit Eva Völler in die Recherche gesteckt hat. Die Handlung fand ich dieses Mal ein wenig grau, weil nicht ganz so viel passiert ist und die Wendungen auch kaum überraschend kamen. Dennoch hat Eva völler es geschafft, dass man quasi durch die Seiten fliegt und irgendwie von der Handlung gefesselt wird. Die Liebesgeschichte konnte mich leider wieder nicht ganz so sehr packen, aber ich habe die Dynamik zwischen Anna und Sebastiano umso mehr geliebt, vor allem weil sie mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Außerdem habe ich dieses Mal besonders geliebt, wie authentisch die beiden waren, man hat sowohl ihre Guten als auch schlechten Eigenschaften kennengelernt, und genau das hat sie so echt wirken lassen.

    𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

    Der zweite Teil der Zeitenzauber-Reihe war erneut so flüssig und leicht geschrieben, dass es ein Leichtes war, erneut in Annas und Sebastianos Geschichte einzutauchen. Handlungstechnisch war Teil 2 ein wenig schwächer als Teil 1, aber dennoch hat es unheimlich Spaß gemacht, wieder in die Vergangenheit einzutauchen.

  15. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (404)
    Aktuelle Rezension von: viovilou

    Willow muss mit ihrer Familie in die Kleinstadt Harmony ziehen und wird trotz dieses Tapetenwechsels von ihrer Vegangenheit verfolgt. Auch wenn sie niemanden an sich heranlassen will, trifft sie ziemlich schnell auf eine neue Freundin und entdeckt in Harmony ihre Liebe zum Theater. Doch nicht nur das Theaterstück, was sie sieht hat ihr Interesse geweckt, auch der Hauptdarsteller Isaac scheint Willow aus dem Konzept zu bringen…

    Das Buch ist sowohl aus Isaacs, als auch aus Willows Sicht geschrieben, was dem Leser einen tollen Einblick in die Gefühlslage beider Protagonisten gewährt. 

    Die Handlung ist durch einige Twists spannend und Willow trägt ein Geheimnis mit sich herum, auf dessen Offenbarung man gebannt wartet.

    Dennoch muss ich zugeben, dass sich die Geschichte, trotz, dass Emma Scott einen wunderbaren Schreibstil hat, an einigen Punkten zu lang gezogen für mich war. Jedoch habe ich die Geschichte von Willow und Isaac wirklich in mein Herz geschlossen und die Theater-Thematik verleiht diesem Buch etwas historisches.

    Willow ist eine starke junge Frau, die einiges durchmachen musste und weiterhin durchmacht. Sie findet ihre Liebe zum Theater und kann auf diesem Wege ihre Gefühle zum Ausdruck bringen. Sie macht im Laufe von „Never Doubt“ eine Veränderung durch und am Ende des Buches war ich sehr stolz auf sie.

    Isaac ist ebenfalls ein Protagonist, der einiges an Schicksalsschlägen und Düsterem mit sich herumträgt und auch wenn er auf die Außenwelt abschreckend wirkt, hat er ein weiches Herz, welches viel Leid ertragen musste. Auch er kann seine Theaterrollen nutzen, um all seine Emotionen zu verarbeiten und den Menschen mitzuteilen.

    Trotz, dass dieses Buch an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas zu schleppend voran ging, habe ich es sehr geliebt. Emma Scott schreibt tolle Bücher und auch Isaac und Willow haben mich verzaubert und mit meinem Herzen gespielt.

    Von mir gibt es 4,5/5⭐️.

  16. Cover des Buches Will & Will (ISBN: 9783570161036)
    John Green

    Will & Will

     (542)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die beiden Wills mochte ich beide sehr gern, mit Tiny konnte ich leider aber nicht ganz warm werden, teilweise war er mir sogar unsympathisch. Die Nebencharaktere wie Jane gefielen mir alle. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Geschichte in eine andere Richtung gehen würde, (SPOILER) nämlich, dass die beiden Wills zusammen kommen, (SPOILER ENDE) aber trotzdem gefiel mir das Buch. Das Ende konnte mich sogar ein bisschen berühren.

  17. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.380)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Zum Inhalt brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben, es geht darum, dass Adolf Hitler in der heutigen Zeit aufwacht und versucht, seine alten Überzeugungen weiter zu vertreten. Er trifft dabei auf eine Fernsehproduzentin, die ihn für einen Satirekünstler hält und ihm einen Platz in einer Sendung verschafft.

    Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam. Es enthält so viele deutsche Klischees, versteckte Kritik an den heutigen Strukturen, an dem Umgang mit der Geschichte und sehr viele Missverständnisse. Zwischendurch wurde es mir persönlich dann etwas zu langatmig, insgesamt habe ich es jedoch gerne gelesen. Erschreckend fand ich jedoch, dass die Person Hitler es erneut schaffen konnte, Anerkennung zu finden und wenig Personen in dem Buch verstanden haben, dass er es wirklich ist und das alles kein Spaß ist. Somit sollte das Buch auch als eine Warnung gesehen werden, dass sich hinter Witz und Satire auch ernste Überzeugungen verstecken können, die man auf gar keinen Fall unterstützen möchte.

  18. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.787)
    Aktuelle Rezension von: Maresa_May

    Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, dass ein Werk aus dem Jahre 1956 noch immer so relevant ist. So vieles hat sich seither geändert, der Mensch jedoch ändert sich nicht. Gier, Egozentrismus und das liebe Geld siegen damals wie heute über Anstand und Moral, am Ende gar über die Menschlichkeit selbst. _______________________________________________________

    Es ist eine Zwickmühle, in der sich die Bewohner des völlig verarmten Kleinstadtods Güllen befinden, als sie das unheilvolle Angebot von Claire Zachanassian erhalten. Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können, und es im selben Atemzug aber müssen. 

    Die alte Dame bietet ihnen einen Ausweg aus der Armut und der Misere, der Perspektivenlosigkeit, in der sich das Dorf befindet, wenn Alfred Ill, einer der Güllener, stirbt. 

    Geld oder Leben? Menschlichkeit oder Instinkt? Gesellschaft oder eigenes Wohl? Wie steht es um Macht und Rache, um Rache und Gerechtigkeit? Was rechtfertigt Rache und in welchem Ausmaß? 

    Dürrenmatt erzählt hier eine unglaubliche Tragödie und lässt tief blicken in die menschlichen Abgründe, schafft das allerdings auf so eine dunkle humorvolle Art und Weise, dass es jedes Mal ein Genuss ist, das Buch wieder zur Hand zu nehmen und sich nach Güllen zu begeben, wo die Grenzen zwischen Richtig und Falsch immer mehr verschwimmen. 

    Man kommt nicht umhin selbst nachzudenken, wie man reagieren würde, welche Seite man wählen würde. Absolut leicht fällt es, sich in die diversen Figuren hineinzuversetzen und mitzufühlen, auch wenn sie absolut oberflächlich bleiben und zum größten Teil nicht einmal einen Namen von Dürrenmatt bekommen. Doch die Qual, die Zweifel und das ständige Abwiegen zwischen Gut und Böse (oder eher Pest und Cholera) macht den Leser selbst zu einem Güllener und die hohlen Figuren werden mit der eigenen Reflexion gefüllt. 

    Was ist das ultimative Opfer, was ist man bereit zu tun? Für sich? Für die Gesellschaft? Dazu noch die mächtige Figur der unnahbaren alten Dame - einst selbst als Kläri Wäscher ein Kind von Güllen -, deren Bedingung für die finanzielle Hilfe für die verfallene Kleinstadt einzig allein dem Ruf nach Gerechtigkeit entstanden ist.  

    Bevor ich mich hier weiter in Schwärmereien verliere noch schnell ein paar Worte zum Stil: Dürrenmatt schreibt knackig, prägnant und vor allem pointiert. Die Dialoge bestehen nicht aus langen Passagen, sie sind kurz gehalten, sachlich und nüchtern und transportieren dadurch den feingeschliffenen dunklen Humor elegant und unauffällig, ohne die Tragik auflösen zu wollen oder dem komödiantischen Teil zu viel Licht zu lassen. 

    Es ist ein Drama, also in Dialogform fürs Theater geschrieben, und irrsinnig flott und einfach zu lesen. Die Handlung ist klar und strukturiert, ohne aber zu schnell zu viel zu verraten. Es gibt keine Nebenhandlungen oder komplexere Verwirrungen, die vom eigentlichen Thema ablenken. 

    Während des gesamten Werks und auch danach bleiben folgende Fragen: Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen? 

    Oder um Nestroy an dieser Stelle zu zitieren: 

    Der Mensch ist gut - aber die Leut san a Gsindl! 
  19. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Das Labyrinth der träumenden Bücher" ist Teil 2 der Buchhaim Trilogie. Eine Trilogie, die vermutlich niemals ihr Ende finden wird. Ironischerweise passt das thematisch irgendwie sehr gut in den Zamonien-Kosmos, für den Leser ist und bleibt es aber sehr schade, denn Teil 3 ist seit Ewigkeiten angekündigt, wird aber immer wieder verschoben und der Autor selbst hat schon verkündet bei der Geschichte irgendwie nicht weiterzukommen. Es folgten stattdessen weitere Zamonien-Bücher, aber eben nicht der erwartete Teil 3 - "Das Schloss der träumenden Bücher". Zuletzt wurde hier 2025 als Erscheinungsjahr angegeben, doch ob das eingehalten wird ist eher fraglich. 

    "Das Labyrinth..." erfüllt leider jegliches Klischee eines typischen 2. Bandes und übertrifft diese dabei sogar mit Leichtigkeit. Und das ist leider nicht positiv gemeint. Insgesamt ist die Geschichte ziemlich nichtssagend und bis auf wenige Seiten kann man es sich inhaltlich komplett sparen. Unser Protagonist Hildegunst von Mythenmetz kehrt rund 200 Jahren nach seinem Abenteuer dort nach Buchhaim zurück und muss sich erst einmal in einer Stadt zurechtfinden, die mit der von damals nicht mehr so viel gemeinsam hat. 

    Einen weiteren großen Teil der Geschichte nimmt dann der Puppetismus ein, eine Kunst des Puppenspiels, welche in Buchhaim inzwischen ziemlich in Mode ist. Während eines Puppenspiels wird der Inhalt des ersten Bandes ("Die Stadt der träumenden Bücher") sehr ausführlich wiedergegeben,  zudem gibt es einen kleinen Exkurs in die Geschichte dieser Kunst. Tja und dann ist das Buch auch schon wieder vorbei. Natürlich inklusive massivem Cliffhanger für Band 3, der wie schon erwähnt nicht existiert und vermutlich in den nächsten Jahren auch nicht existieren wird. 

    Und was hat man nun von diesem Buch? Nicht viel. Man bekommt wie immer die gewohnte Liebe zum Detail, den Charme und den Witz von Walter Moers geboten. Gerade als Fan ist das natürlich schon eine Menge und da Band 1 bei mir schon einige Jahre her ist hab ich mich einfach gefreut mal wieder in Zamonien zu sein. Inhaltlich ist es aber hauptsächlich nur Geschwafel. Diese Geschichte hat kein richtiges Ziel, keinen Plot, gar nichts. Die Geschichte blubbert vor sich hin und dann ist sie vorbei. Im Grunde ist es eine Nacherzählung von Teil 1, sowie ein viel zu langer Prolog für Teil 3 und damit einfach unnötig. 

    Zum Schluss noch ein dickes ABER: Band 1 "Die Stadt der träumenden Bücher" ist ein großartiges Buch und funktioniert auch wunderbar als Einzelband. Man braucht in diesem Fall weder Band 2 noch 3. Also bitte nicht von den (leider zahlreichen) schlechten Bewertungen dieses Buches abschrecken lassen, da würde man wirklich was verpassen. 

  20. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (969)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Scout und ihr Bruder Jem wachsen in den dreißiger Jahren in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Alabama auf. Ihr verwitweter Vater Atticus erzieht die Kinder mit liebevollem Verständnis, so dass Scout ihr Leben zunächst als recht idyllisch empfindet. Als Atticus zum Pflichtverteidiger eines schwarzen Arbeiters berufen wird, zeigt sich Scout nach und nach immer mehr die rassistische Bigotterie ihres Umfelds , im Lauf des Prozesses lernt die Achtjährige viel über die Welt, in der sie lebt. 

    "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee ist ein Klassiker, dessen Zauber sich für mich erst nach und nach entfaltet hat. Nicht dass der Einstieg in die Geschichte direkt langweilig gewesen wäre, die Autorin ergeht sich allerdings zunächst in ziemlich intensiver Darstellung von Scouts kleiner Welt, das Städtchen, die Schule, die Nachbarn und alles was die Kinder beschäftigt, wird detailliert beschrieben. Was zwar den Vorteil bringt, dass der Leser ein sehr deutliches Bild vom Hintergrund der Geschichte erhält, mir jedoch zwischenzeitlich die Neugier auf den Fortgang der Handlung genommen hat. Später hat sich die Spannung dafür mit solcher Wucht ausgebreitet, dass ich das Buch an einem Abend zu Ende gelesen habe - zu Lasten meines Nachtschlafs.

    Scout, aus deren Sichtweise die Handlung erzählt wird, betrachtet die Welt mit unschuldigem, kindlichen Gemüt - wodurch mir beim Lesen die Missstände, wie der alltägliche Rassismus und die von Vorurteilen behaftete Engstirnigkeit, umso deutlicher vor Augen geführt wurden. Unaufdringlich vermittelt die Geschichte ihre Lebensweisheiten, immer wieder gab es Stellen im Buch, die mich während des Lesens zum Innehalten und Nachdenken gebracht haben - ein wenig klingt es in mir immer noch nach. Die enthaltene Thematik ist meiner Meinung nach heute noch genau so relevant sind, wie zum Erscheinungstermin vor über sechzig Jahren, weshalb ich dieses besondere Leseerlebnis unbedingt weiter empfehlen möchte.

    Fazit: Diesem Buch wohnt ein Zauber inne, der sich mir erst langsam erschlossen hat, für diese einzigartige Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.


  21. Cover des Buches India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548286921)
    Samantha Young

    India Place - Wilde Träume (Deutsche Ausgabe)

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Ich liebe diese Buchreihen. Meiner Meinung nach ist dieses das schwächste buch der Reihe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen allerdings ging mir Hannah oft auf dem Wecker Marco ist ein toller Mann aber zum Glück haben die beiden sich zum Schluss noch gefunden. 


  22. Cover des Buches Game of Gold (ISBN: 9783748800200)
    Shelby Mahurin

    Game of Gold

     (252)
    Aktuelle Rezension von: vanyyy

    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Religion solch eine immense Rolle in diesem Buch spielt. Davon war ich überhaupt kein Fan und hat mich schon sehr genervt.

    Die Handlung war teilweise auch ziemlich unlogisch. Dass Reid und Lou unbedingt heiraten mussten, um dem Aufruhr Einhalt zu gebieten... also das hätte man definitiv anders lösen können, oder man man hätte einen anderen, größeren Grund kreieren können, um die gezwungene Hochzeit zu rechtfertigen. Dass Reids große Liebe ihn nicht heiraten wollte, aus welchem Grund auch immer, aber dann später doch. Das zeigt, das eigentlich gar kein Grund vorhanden war. 

    Ich hab auch ehrlich gesagt nicht hundertprozentig verstanden, weshalb man Lou opfern sollte. 

    Wie gesagt, vieles war mir zu unlogisch und zu religiös. Die Reihe werde ich definitiv nicht fortsetzen.

  23. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (655)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Auch im zweiten Teil der Flavia de Luce Reihe kommt neben amüsanten Familiendramen die Spannung nicht zu kurz. Ein Puppenspieler mit einer geheimnisvollen Vergangenheit kommt in die Stadt. Als dieser ermordet wird, ist Flavia natürlich wieder zur Stelle. Diesmal muss sie sogar zwei Fälle lösen. Ich mag den Schreibstil des Autors, die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Nicht mein letztes Buch dieser Reihe!

  24. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (157)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Coco Chanel, eine Ikone die ihrem Namen alle Ehre macht, dieses Buch jedoch nicht.
    Das Cover ist schön gestaltet.

    Der Schreibstil ist schön und angenehm zu lesen, doch ich habe immer Probleme mit Michelle Marlys Anfängen. Ich brauche da so meine Zeit, um ins Buch reinzukommen. 

    Coco war mir nicht die sympathischste Person, sie wirkte manchmal so kalt und abweisend auf mich.
    Man konnte gut in die 20er Jahre von Paris eintauchen. Ihr Geliebter Dmitri, war sehr sympathisch. 

    Sie waren sehr süß zusammen, doch viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Handlung zog an mir vorbei, es gab keinen Höhepunkt.

    Fazit

    Ein leichtes, süßes Buch für zwischendurch. 

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