Bücher mit dem Tag "theologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "theologie" gekennzeichnet haben.

425 Bücher

  1. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.398)
    Aktuelle Rezension von: Rosenthal

    Ein wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.

  2. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783446270749)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.608)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt 

    Italien im 14. Jahrhundert: In einem Kloster kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Drei Mönche sind bereits tot. Der scharfsinnige Franziskaner-Mönch William von Baskerville soll herausfinden, was hinter den Klostermauern vor sich geht...


    Bewertung 

    Dies ist einer der wenigen Romane, bei dem ich ganz klar sagen muss, dass mir der Film besser gefallen hat. Bevor ich mich noch einmal dem Buch widme, werde ich mir wohl eher den Film anschauen - das kostet weniger Zeit. "Der Name der Rose" war mir in Buchform einfach zu langatmig und auch die Art, wie das Buch geschrieben ist, konnte mich nicht begeistern. Deshalb nur 2 Sterne.

  3. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.566)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    [Re-read nach über 10 Jahren] Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht mehr im Kopf wie steampunkig "der goldene Kompass" ist als ich es damals als Teenagerin gelesen habe. Die Welt von Pullman verschlang mich auch dieses Mal & es dauerte nicht lange bis ich den Roman ausgelesen hatte weil es einfach zu spannend war um aufhören zu können.
    Die Handlung ist schnell erklärt & wahrscheinlich auch den meisten Viellesern bekannt: Die elfjährige Lyra wird eines Tages aus Oxford vertrieben & kommt einem Plot auf die Spur in der Kinder in den Norden entführt werden.

    Damals habe ich das Buch geliebt & ihm grandiose 5 Sterne gegeben, rein für die wirklich faszinierende Welt, die tollen Ideen zu den Daemonen und der Magie in der Welt Lyras, würde ich es auch wieder tun. Doch etliche Jahre später fallen mir viel mehr Dinge auf die mir fehlen oder die mich stören, die da wären:

    1) Charaktere: Sie sind einfach nicht überzeugend. Passend für die Story (jeder bringt Lyra irgendwie weiter) aber keiner von ihnen hatte genug Screentime um mich zu faszinieren oder um ansatzweise Tiefe zu entwickeln. Man kann die auftretenden / wichtigen Frauen an einer Hand abzählen. Den Bechdeltest besteht "der goldene Kompass" nicht, außer man zählt ein Gespräch zwischen Lyra und Mrs Coulter über Handtaschen dazu. Ich hätte mir sooo sehr ein paar mehr starke Frauen gewünscht.

    Lyra fand ich in Ordnung. Sie ist sehr jung Ich mag ihre Entwicklung im Buch. Leider weiß sie irgendwie IMMER eine Lösung und das hat mich zum Ende auch etwas genervt, aber das lag auch daran, dass die Handlung am Ende des Buches so rasant zunahm & sich keine Zeit mehr ließ. Vielleicht lag es an ihrem jungen Alter, dass ich nie komplett mit ihr mitfühlen konnte.

    Die Antagonisten in der Geschichte.. irgendwie wirkten sie auf mich etwas zu schwarz und weiß. Nun habe ich nicht mehr im Kopf wie es mit ihnen in den nächsten beiden Teilen weitergeht, aber zu mindestens im 1. Teil waren mir die "bösen" einfach viel "zu" böse -ohne Grautöne. Mangelnde Begründungen ihrerseits für ihr Tun und Handeln führte nicht gerade dazu, dass ich sie als authentische Personen wahrnahm. Gerade Mrs Coulter & Lord Aszriel waren immer nur fies und scheiße zu unserer Protagonistin obwohl es Potenzial dafür gegeben hätte auch mal warme Szenen zu beschreiben.

    2) Hier stören mich einfach viele Kleinigkeiten. Ich fand es zB seltsam, dass sich die Daemonen manchmal im Flug von ihren Seelenpartnern so weit entfernen konnten aber zu Fuß kaum wenige Meter laufen können, Warum sind Eisbären intelligent und können sprechen, andere Tiere aber nicht? Etwas mehr Erklärung der Welt wäre da echt toll gewesen.
    Auch die krasse Brutalität mit der am Ende hausiert wird fand ich, gerade gemessen daran, dass die Geschichte einer 11jährigen erzählt wird, etwas unpassend. Ich kann mir einfach NICHT vorstellen, dass Lyra erschossene Männer (Frauen kämpfen in der Welt ja nicht, außer es sind Hexen) einfach so links liegen lässt & sie so etwas nicht erschüttert. Auf mich wirkt es eher so als hätte der Autor nicht ganz gewusst welche Zielgruppe er mit dem Buch ansprechen will.

    Insgesamt ein Werk mit vielen wundervollen Ideen und einer soliden Handlung die jedoch meiner Meinung nach zu viel durch die oben beschriebenen Punkte getrübt wird.

  4. Cover des Buches Theos Reise (ISBN: 9783446203426)
    Catherine Clément

    Theos Reise

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Theo ist 14 Jahre alt und liebt Bücher über die alten Götter. Plötzlich wird er schwer krank. Daraufhin nimmt seine Tante Martha ihn mit auf eine Weltreise zu den Religionen.

    Ich bin bei diesem Buch nur so über die Seiten geflogen. Die Religionen werden ganz toll beschrieben. Man lernt sehr viel über sie und ihre Bräuche. Auch die verschiedenen Orte der Reise werden so beschrieben, dass man sich gleich dorthin versetzt fühlt. Mehr kann ich gar nicht schreiben, ohne zu spoilern.

    Meiner Meinung nach ist das Buch eine klare Empfehlung für Menschen, die sich über die Religionen informieren möchten.

  5. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (796)
    Aktuelle Rezension von: PaulSteinmetz

    Die Geschichte behandelt ein spannendes und vor allem wenig betrachtetes Kapitel der christlichen Mythologie: Die Kindheit von Jesus und seine Jugend. Ja wir wissen er wurde in einem Stall geboren und ist später mit seinen Aposteln durch die Gegen gezogen. Aber was ist dazwischen passiert? Wie wurde er zu dem der Wunder verbracht hat?

    Dabei begleiten wir das ganze aus der Sicht seines Jugendfreunds Biff. Der hat eigentlich einen längeren Namen, aber das ist eben seine Abkürzung. Die beiden reisen durch die Welt ihrer Zeit und erleben so einige spannende Abeuter und wir erleben wie sich Jesus entwickelt. Und die Sicht von Biff auf das Geschehene ist urkomisch.

    Dabei wird sehr viel historischer Bezug genommen. Wer also grob in Geschichte und Religion bewandert ist, für den wird das hier ein Augenschmaus.

    Ich bin kein gläubiger Mensch, aber als Jesus am Ende stirbt habe ich geheult wie ein Schloßhund.

  6. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783872910165)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.352)
    Aktuelle Rezension von: Claudia92

    Nathan ist ein jüdischer Kaufmann, als er nach Jerusalem zurückkommt erfährt er, dass seine Adoptivtochter Recha von einem christlichen Tempelritter vor einem Brand gerettet wurde. Recha und der Tempelritter verlieben sich und möchten heiraten.

    Währenddessen wird Nathan zum Sultan zitiert und soll klären, welche der 3 großen Weltreligionen nun die Beste sei. Nathan versucht dem Sultan durch die Ringparabel zu erklären, dass jede Religion ihre Berechtigung hat und dass es nicht die einzig Wahre gibt. Sondern, dass alle Gläubigen friedlichen beieinander leben können und sollten. 

    Dieses Buch ist gerade heute, wo es wieder bzw. immer noch Glaubenskriege gibt, so aktuell wie damals. Jeder sollte mit seinem Glauben freu leben können und keine Angst vor Anfeindungen und Gewalt zu haben.

  7. Cover des Buches 10 Gebote in Pink (ISBN: 9783426433584)
    Arantxa Conrat

    10 Gebote in Pink

     (17)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Joséphine „Josi“ Müllerheinrich, Ende Zwanzig, ist inspiriert von Papst Franziskus und will ihr Leben ein bisschen geordneter angehen. Aber wie? Sie beschliesst, die 10 Gebote für sich ganz neu zu interpretieren und versucht, ein halbes Jahr nach diesen zu leben. Ihre Freundin Olivia, die Theologie studiert hat, vermittelt ihr den Kontakt zu Bruder Peterle, der sie in den nächsten Monaten begleiten soll. Josi ahnt nicht, wer dieser „Bruder Peterle“ in Wirklichkeit ist. Doch es läuft nicht alles nach Plan und eine Freundschaft ist in Gefahr…

    Erster Eindruck: Ein Mörder-Highheel in Pink auf blauem Hintergrund – sehr auffällig. Der Klappentext bringt mich schon zum Lachen und ich bin sehr gespannt auf die 10 Gebote in Pink.

    Dies ist mein zweites Buch von Arantxa Conrat nach „Wiesnglück und Brezelzauber“, was mir sehr gut gefallen hat und mir vergnügliche Lesestunden bereitet hat. Was soll ich nun über diesen vorliegenden Roman sagen? SEUFZ… Hach, das war ja mal etwas für die Romantikerseele, die in mir wohnt…

    Joséphine als Madame Kratzbürste trifft auf Peter, den Mister Unwiderstehlich. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass ich ein gutes Bild vor Augen habe:
    - Josi hält sich für das Mittelmass in Person („Ottonormal-Josi“) und träumt von Peter, dem Unwiderstehlichen, dem Adonis, der Galaxien von ihr entfernt zu sein scheint…
    - Peter kann nicht verstehen, dass Josi sich so ablehnend ihm gegenüber verhält...
    - Olivia meint, sie sei zur Kupplerin geboren und gibt alles, doch dann läuft es aus dem Ruder…
    Mir hat die E-Mail-Korrespondenz zwischen Josi und Bruder Peterle sehr gut gefallen. Die 10 Gebote à la Josi fand ich sehr witzig, vor allem natürlich die Gebote 3: „Ich werde sonntags nicht shoppen (auch nicht im Internet)“ und 9: „Ich werde meine Fantasien über Peter Lennert begraben“.

    Ein bisschen erinnerte mich der Beginn der Story an den Film „E-Mail für Dich“. Aber dann kam alles ganz anders, so kreativ, so einzigartig… seufz… ich fand das ja so… ach, ich will gar nicht mehr verraten! Einfach schön! Die Seiten flogen nur so dahin, ich musste oftmals schmunzeln und gegen Ende öfters schwer schlucken. „Finde das, was du liebst.“
  8. Cover des Buches Vampire Academy - Schattenträume (ISBN: 9783736322219)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Schattenträume

     (1.154)
    Aktuelle Rezension von: Gremlins2

    Vampire Academy - Schattenträume


    Band 3 von Richelle Mead



    Es geht weiter in der Vampire Academy.

    Gleich zu Beginn des Lesens wurde ich in ihren Bann gezogen und verzaubert. Dabei zog mich jedes Kapitel tiefer in die Handlungen hinein und fesselte mich. Der Schreibstil ist durchgehend geschmeidig, voller Leidenschaft und modern. Die Geschehnisse werden temporeich, dynamisch und stimmig dargestellt. Ich freue mich schon darauf mehr zu lesen.

  9. Cover des Buches Die philosophische Hintertreppe (ISBN: 9783784436883)
    Wilhelm Weischedel

    Die philosophische Hintertreppe

     (103)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    "Die philosophische Hintertreppe" erreichte mich als Geburtstagsgeschenk und kann von mir als solches für Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch auch weiterempfohlen werden. Ein "Buch für jedermann" ist Weischedels Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte aber definitiv nicht. Die passende Zielgruppe, die dieses Büchlein anregend und interessant finden wird, ist stark vom jeweiligen Wissensstand abhängig. Für komplette Neueinsteiger dürften die hier erläuterten Inhalte definitiv zu wenig anschaulich, für LeserInnen mit mehr Vorwissen hingegen zu oberflächlich und lückenhaft sein. Der Autor steigt in jedem der 34 Kapitel mit einer anekdotische Einführung in das Leben und Schaffen des jeweiligen Philosophen ein. Wenn wir uns dann ein Bild von der Person gemacht und verstanden haben, in welchem Kontext er gelebt hat, werden exemplarisch die wichtigsten Errungenschaften und Thesen vorgestellt. Da nur jeweils acht bis zehn Seiten für einen Denker aufgewendet werden und davon oftmals über ein Drittel für die Kurzbiografie wegfällt, ist die Erklärungstiefe der Theorien natürlich stark begrenzt. Auch hinsichtlich der Auswahl der vorgestellten Philosophen ergeben sich einige Lücken und es wird wie so oft die Brille der europäischen Kultur deutlich. Trotz aller Einschränkungen dieses Formats wird ein Rundumschlag und ein Gang durch die Geschichte des Denkens über Sein, Wirklichkeit, Menschenbild, Gesellschaft, Gott, Kirche und Sinn ermöglicht.


    Nach einem kurzen Blick in das Impressum wird klar, dass die erste Ausgabe dieses Sachbuchs schon 1975 erscheint. Demnach angestaubt ist leider auch der Schreibstil. Wilhelm Weischedel stellt seine 34 Denker in prägnanzlosem, trockenen Plauderton vor, der zwar zwischendurch das ein oder andere Augenzwinkern enthält, alles in allem aber doch recht theoretisch und realitätsfern wirkt. Auch wenn hier statt der vornehmen, komplizierten Vordertür mit all ihren Eingangsbeschränkungen, die "Hintertreppe" gewählt wurde, muss man diese auch erstmal erklimmen - und das ist harte Arbeit. Statt die Kernaussagen der jeweiligen Denker greifbar und durch handliche Alltagsbeispiele zu veranschaulichen wie es zum Beispiel Jostein Gaarder in "Sofies Welt" hält, sind die Aufsätze eher sperrig und beinhalten viele Zitate aus Originalarbeiten. Zwar hat "Die philosophische Hintertreppe" einen deutlich akademischeren Anspruch als "Sofies Welt", weshalb der direkte Vergleich etwas hinkt, die Leserfreundlichkeit dieses Buches ist aber dennoch ein wenig zu bemängeln.


    Die geringe Leserfreundlichkeit wird auch durch Satz und Gestaltung des Buches mitverantwortet, in welchem ebenfalls deutlich wird, dass das Buch schon etwas älter ist. Kaum Absätze, schmucklose Kapitelüberschriften und ein sehr geringer Zeilenabstand sorgen dafür, dass das Büchlein nicht gerade darum bettelt, zur Hand genommen und gelesen zu werden. Eine kurze und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte am Kapitelende, Querverweise zu vorherigen Kapiteln und gerne auch die ein oder andere graphische Aufbereitung hätten den Lesekomfort deutlich verbessert. Sehr gut gefällt mir hingegen das Cover, dass - passend zum Thema - Raffaels "Die Schule von Athen" zeigt.




    Das Urteil

    Ein interessanter Aufstieg in die Loge der großen Philosophen der Menschheitsgeschichte, welchen ich aber aufgrund des prägnanzlosen Plaudertons, der geringen Anschaulichkeit und der nicht gerade leserfreundlichen Aufmachung nur an Philosophie-Begeisterte mit gewissem intellektuellen Anspruch weiterempfehlen kann. Komplette Neueinsteiger können stattdessen zu "Sofies Welt" greifen, bei größerem Vorwissen dürften die Beschreibungen hier zu oberflächlich und lückenhaft sein.

  10. Cover des Buches Das dreizehnte Kapitel (ISBN: 9783499267598)
    Martin Walser

    Das dreizehnte Kapitel

     (42)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Schriftsteller Basil Schlupp ist nebst Gattin zu einem Festessen ins Schloss Bellevue eingeladen. Im illustren Kreis der Anwesenden sticht ihm einzig Maja Schneilin, die Gattin des Geehrten ins Auge. Frau Professor Schneilin fesselt nicht nur seinen Blick, sondern auch seine Gedanken, so dass er sich heranwagt und ihr einen Brief sendet. Dieser bleibt tatsächlich nicht unbeantwortet und es entsteht ein Briefwechsel, der den beiden den Austausch von Unausgesprochenem und kleinen Geheimnissen erlaubt. Zwar sind sie sich einig, dass sie mit diesem Briefabenteuer ihre Ehepartner verraten, aber sie erlauben sich nur den regen Austausch von Zeilen ohne ein persönliches Treffen in Betracht zu ziehen. Eines Tages jedoch teilt Maja Basil mit, dass ihr Ehemann schwer erkrankt ist.

    Walsers Briefroman liest sich flott und stellenweise amüsant, birgt jedoch auch sehr abgründige Momente, die einen nicht unberührt lassen. Die Person der Maja war mir dabei näher, sympathischer, als der Schriftsteller Basil. Umso betroffener machte mich die letzte Nachricht. 


  11. Cover des Buches Alpha et Omega (ISBN: 9783442367818)
    Steve Berry

    Alpha et Omega

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr spannender Thriller, wobei man archäologisch eine menge lernt. Man wird ab und zu mit einer Menge daten überflutet (jahre, Übersetzungen, Namen und historische Ereignisse) aber das Buch ist wirklich gut zu lesen und die Story ist nicht so weit hergeholt. Also die Story klingt glaubwürdig!!!
  12. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Fynn nimmt die Vollweise Anna zu sich auf. Mit ihr erlebt er unvergessliche Jahre und lernt das Leben mit ganz anderen Augen kennen. Sie sieht alles plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel. Als Anna stirbt ist Fynn sicher, dass sie für ihre guten Taten einen Platz im Himmel bekommt. Wunderschön 


  13. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Boris_Goroff

    Zeitlose Erzählungen für Moral und Ethik

  14. Cover des Buches Angelus (ISBN: 9783426198780)
    Danielle Trussoni

    Angelus

     (112)
    Aktuelle Rezension von: InfinityReader

    Eigentlich eine gute Idee, leider schafft es die Autorin nicht, es spannend zu gestalten. Habe mich bis zum Schluß durchkämpfen müssen. Zwei Sterne wegen der Idee und des Schreibstils...

  15. Cover des Buches Die Bibel nach Martin Luther (ISBN: 9783438015853)
  16. Cover des Buches Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben (ISBN: 9783417266641)
    Tobias Faix

    Warum wir mündig glauben dürfen: Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109

    In diesem Buch möchten die Autoren der Frage nachgehen, warum Menschen, vorwiegend junge Erwachsene, ihren Glauben verlieren. In vier Teilen versuchen sie, die Hintergründe und „Systemfehler“, die dafür verantwortlich sein können, aufzudecken und den noch Glaubenden die Augen zu öffnen für eventuelle Schwachstellen in gängigen religiösen Strukturen. In verschiedenen Beiträgen beschäftigen sich Theologen, Pfarrer und andere Experten mit jeweils bestimmten Aspekten dieses großen Themengebietes.


    Das Buch behandelt aus meiner Sicht sehr aktuelle Problematiken in einer äußerst angenehmen Art und Weise. Angenehm vor allem die Herangehensweise: Ein Buch, in dem auch Zweifel ihren Platz haben. Die verschiedenen Autoren aus den unterschiedlichsten Kontexten suchen gemeinsam mit ihren Lesern Antworten auf drängende Fragen, vor denen Christen die Augen nicht verschließen sollten und die hier ziemlich gut herausgearbeitet werden. Es geht um den Umgang mit Zweifeln, welche wir wohl alle hin und wieder haben, aber auch mit Andersdenkenden. Es geht um Einheit und Vielfalt, religiösen Fundamentalismus und geistlichen Missbrauch, ganz besonders Herausforderungen, denen Gemeinden sich in diesem Sinne stellen müssen. Eine Gemeindeleitung, die ihrem Auftrag nicht nachkommt, führt schließlich zu Unglaubwürdigkeit. Im vierten und letzten Abschnitt steht der persönliche Glaube und seine Entwicklung hin zu einem mündigen Glauben im Fokus; einem Glauben, der auch mit Kritik und hartnäckigen Gedanken umzugehen gelernt hat.

    Was sich hier erst einmal anhört wie eine Aneinanderreihung sehr theoretischer Themen, ist im vorliegenden Buch sehr gut umgesetzt. Mit absoluter Ehrlichkeit werden Probleme beleuchtet, Fehler eingestanden und Verbesserungsvorschläge gemacht. Falsche Vorstellungen werden fair, aber konsequent auseinandergenommen. Viele der geschilderten Erfahrungen, die zum Glaubensabfall führen können, kenne ich selbst ziemlich gut, und ich denke dass es anderen genauso gehen wird. Dennoch fühlte ich mich in diesem Buch in gewisser Weise verstanden und habe mit Freude über einige Dinge ganz neu nachgedacht. Sich in dieser Art und Weise mit christlichen Werten und Strukturen auseinanderzusetzen finde ich sehr beruhigend, gerade wenn ich es mit anderen, eher oberflächlichen Büchern vergleiche.

    Es ist ein Buch, das den eigenen Horizont erweitern kann, wenn wir als Leser es zulassen. Dazu kommen viele Praxisbeispiele und Tipps für den Alltag. Ich denke dass dieses Buch jedem etwas geben kann, weil es wohl auch Fehler anspricht, die wir alle machen, diese Fehler aber nicht verdammt, sondern einfach aufzeigt, dass es auch anders sein kann.


    Fazit: Ein sehr interessantes Buch mit vielen Anregungen, das ich wirklich allen empfehlen kann, nicht nur Gemeindeleitungen und vielleicht noch nicht einmal nur Gläubigen.  

  17. Cover des Buches Malina (ISBN: 9783518240175)
    Ingeborg Bachmann

    Malina

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Eine namenlose Ich-Erzählerin, welche als Schriftstellerin arbeitet, wohnt mit ihrem Mitbewohner Malina in der Ungargasse in Wien. Ihre Liebe gilt aber dem Ungarn Ivan, der Vater zweier Jungs, doch auch ohne Malina kann sie nicht leben. 

    Was zunächst nach einer Liebesgeschichte aussieht, verwandelt sich in eine Tragödie voller Albträume. Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt: Im ersten geht es hauptsächlich um die Entwicklung mit Ivan, im zweiten verarbeitet die Schriftstellerin die Shoa und im letzten Teil ereilt sie ihr Schicksal.
    Ich empfand den ersten Teil zunächst sehr träge, obwohl es mich auch irgendwie angezogen hat.
    Nachdem ich mich über dieses Werk und über Ingeborg Bachmann genauer informiert hatte, war es um mich geschehen. Dieses Werk, welches laut Bachmann zwar keine Autobiografie ist, aber autobiografisch, bringt die Zerrissenheit und den Schmerz einer Depression und Abhängigkeit unglaublich genial zum Ausdruck. Wenn man sich auf das Werk einlassen kann, spürt man dies auch beim Lesen in jeder Zeile.
    Dieser Roman ist definitiv kein Buch für leichte und angenehme Stunden. Mich hat es vor allem ab dem zweiten Teil auf faszinierende Art und Weise zerrissen. Das Ende macht einen in Anbetracht des Todes der Autorin sprachlos.

    Es ist wirklich schwer diesem Werk mit Worten gerecht zu werden.

  18. Cover des Buches Terrorist (ISBN: 9783644057111)
    John Updike

    Terrorist

     (71)
    Aktuelle Rezension von: parden
    TERROR UND FUNDAMENTALISMUS...

    Ahmed ist achtzehn Jahre alt, gemeinsam mit seiner irischen Mutter lebt er irgendwo in New Jersey. Sein Vater, ein Araber, hat die Familie früh verlassen. Aber die Trennung der Eltern liegt lange zurück, und in New Prospect gibt es viele kaputte Familien. Ahmed ist ein ausgezeichneter Schüler, redegewandt und klug, ein junger Mann, der im amerikanischen System Karriere machen könnte. Doch er hat sich schon anders entschieden:
    Konsequent kapselt er sich von seiner Umwelt ab und hat im islamischen Fundamentalismus ein neues Zuhause gefunden. Er ist bereit, für seinen Glauben sein eigenes Leben zu opfern - und das Leben anderer.


    Eine Innenansicht von Terror und Fundamentalismus präsentiert John Updike hier, in dem Versuch, den simplen Schuldzuweisungen den Boden zu entziehen.

    "Es gibt genug Menschen, die vor der arabischen Bedrohung warnen. Da mag man es mir zugestehen, den jungen Mann so sympathisch darzustellen, wie es mir möglich ist. Er ist mein Held. Ich habe versucht, ihn zu verstehen und seine Welt zu beschreiben."

    So schreibt Updike es im Klappentext. Leider muss ich gestehen, dass mir Ahmed nie wirklich nahe kam. Ich konnte das gesamte Buch über kaum einmal so etwas wie Sympathie für den jungen Muslimen aufbringen. Zu distanziert wird er geschildert, zu abgehoben von der Welt. Die Charaktere insgesamt sind zwar detailliert und facettenreich dargestellt, doch blieben sie den gesamten Roman über für mich wenig greifbar. 

    Selbst die angedeuteten Gründe, weshalb Ahmed so fanatisch in seinem Glauben aufgeht, wirken wie ein Stück Stammtisch-Psychologie und waren für mich wenig überzeugend. Es werden viele religiöse Hintergründe aufgeführt, doch entsteht letztlich der Eindruck, dass sie über die gängigen religiösen Klischees z.B. bezüglich des Islam nur unwesentlich hinausgehen. So habe ich zwar verfolgt, wie aus Ahmed ein religiöser Fanatiker wurde, konnte es aber trotzdem nicht wirklich nachvollziehen. Schade. 


    Gut gefallen hat mir dagegen die Kritik am amerikanischen (westlichen) Leben der heutigen Zeit. Gut pointiert hat Updike die Oberflächlichkeit dargestellt, das unreflektierte Konsumverhalten, die Rolle von Wirtschaft und Medien im Hinblick auf die Kreation unkritischer Konsumenten - und die Haltlosigkeit der Jugend, ihre verzweifelte Suche nach Werten und Lebenssinn. 

    Der Schreibstil Updikes hat mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch überzeugt. Auch wenn es mir zeitweise zu ausschweifend, zu langatmig war und ich Sätze durchaus auch zwei oder drei Mal lesen musste, um ihren Sinn wirklich komplett zu erfassen, haben mich manche Schliderungen auch einfach nur bezaubert.


    Und es wird  nicht mein letztes Buch von Updike sein, da bin ich mir sicher...



    © Parden

  19. Cover des Buches Der heilige Schein (ISBN: 9783548376813)
    David Berger

    Der heilige Schein

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Interessant mal hinter den Kulissen der Katholischen Kirche zu blicken
  20. Cover des Buches Jesus von Nazareth (ISBN: 9783451060335)
  21. Cover des Buches Beerholms Vorstellung (ISBN: 9783552072930)
    Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein junger Mann will Theologie studieren und Priester sein, bis er es nicht mehr sein will. Ein junger Mann will sich der Zauberei widmen und Magier werden, bis er es nicht mehr will.

    Arthur Beerholm hat diese beiden Leben gelebt. Und umso unterschiedlicher sie in ihrem Wesen auch klingen, desto stärker fallen die Dinge auf, die bei Beerholm über beide Berufe hinweg konstant geblieben sind.

    Zum einen Beerholms Vorliebe für Schlaftabletten. Manchmal scheint es, als wäre seine Lebensgeschichte von nichts so stark begleitet, als von seinem Tablettenmissbrauch. Zum anderen gesundheitliche Probleme, die mehrmals mit seiner Wahrnehmung zu spielen scheinen.

    »Weißt du eigentlich, daß man ununterbrochen auf sich selbst einredet? In einem Winkel unseres Kopfes sitzt ein Schwätzer und spricht, spricht, spricht vom Augenblick unseres Aufwachens bis in die letzten im Dunkel verschwimmenden Regungen vor dem Einschlafen.«

    Kehlmanns Debütroman Beerholms Vorstellung ist ein Kippbild: In manchen Momenten ist er voll wundersamer Ereignisse, der Zauberei scheint echte Magie innezuwohnen. In anderen Momenten tauscht er seinen Zauber gegen Alternativerklärungen, wie Träume, Fieberwahn, Tablettenmissbrauch. Existiert Magie in Beerholms Vorstellung oder handelt es sich in vielen Momenten lediglich um außergewöhnliche Zufälle, die den Anschein von Bedingtheit und Vorbestimmung erwecken? Schafft Wahrscheinlichkeit Realität?

    »Ich setzte ein ironisches Lächeln auf – was außer den unbeeindruckbar schweigenden Mönchen keiner sah – und beschloß, die Seite von ihrer komischen Seite zu betrachten. Dann, nach und nach, fand ich heraus, daß sie keine komische Seite hatte.«

    Bereits in seinem Erstlingswerk sind einige der Themen angelegt, die auch für Kehlmanns späteres Werk maßgebend sein werden, wie F oder Tyll. Die Wirklichkeit und ihre Wahrnehmung werden spielerisch auf die Probe gestellt. Doch scheint es Beerholms Vorstellung im Vergleich zu seinen späteren Werken noch an Schliff zu fehlen, diese Themen sind noch nicht so präzise herausgearbeitet, wie es ihm in späteren Romanen gelingen wird, ohne, dass sein virtuoser Umgang mit Wirklichkeit darunter zu leiden hätte. Doch verfliegt dies nach 50 Seiten wieder und übrig bleibt ein Roman, der sich auch am Ende nicht in die Enge drängen lässt.

    Denn die eigene Wahl, ob Magie in Beerholms Lebenswirklichkeit existiert oder nicht, bleibt für den Romanverlauf nicht folgenlos.

  22. Cover des Buches Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung (ISBN: 9783438015716)
    Martin Luther

    Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Ein sehr kluges, inspirierendes Buch. Man muss nicht religiös sein, um die BIBEL zu mögen. Ich liebe sie, weil sie mich inspiriert, mich staunen lässt und mich so oft wütend macht. Ich liebe den Übersetzungsstil Luthers, die vielen Konjunktionen machen das ganze zu etwas Selbstverständlichem. Ich bin zur Bibel erst durch die Arbeit als Lehrerin und Autorin gekommen - Deutschunterricht und Historische Romane schreiben, geht einfach nicht ohne Bibel (man nehme Brechts "Galilei", Lessings "Nathan" oder Celans "Todesfuge"). Da stecken unglaubliche Geschichten drin, auf denen Jahrhunderte von Literatur, Musik, Bildende Kunst und sogar Architektur gebaut haben, das hat kein anderes Buch bisher vermocht. (I. Hübner)
  23. Cover des Buches Das Evangelium des Reiches: Ein Matthäus-Kommentar als Andachtsbuch (ISBN: 9783945716113)
    Charles Haddon Spurgeon

    Das Evangelium des Reiches: Ein Matthäus-Kommentar als Andachtsbuch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    "Dieser erbauliche Matthäus-Kommentar von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892) ist nicht nur die einzige Auslegung eines neutestamentlichen Buches vom „Fürsten der Prediger“, sondern auch sein letztes Werk. Erst kurz vor seinem Tod stellte er es fertig und es zeigt die Frucht eines Lebens, das der Auslegung der Heiligen Schrift gewidmet war. Die Betrachtungen sind geprägt von Spurgeons Markenzeichen: Ehrfurcht vor jedem Wort aus dem Mund Gottes, gesunde tiefgründige Lehre, praktische Anwendung, schlichte Christuszentriertheit und geistliche Kraft." - Auszug aus dem Klappentext.

    Charles H. Spurgeon (1834 bis 1892) gilt als der größte Prediger Englands. Seine Bücher und Schriften werden bis heute gelesen und sind nach wie vor aktuell.

    Das vorliegende Buch wurde erstmalig 1893 veröffentlicht, also erst nach Spurgeons Tod. In der Neuauflage und bearbeiteten Übersetzung erschien es 2015 im Bethanien Verlag. Das hochwertige Buch ist mit einem Lesebändchen versehen.

    Die ursprüngliche Übersetzung wurde leicht bearbeitet und an den heutigen Sprachgebrauch angepasst, um "Verständlichkeit und Lesefluss" zu verbessern, dabei wurde der historische Stil "weitgehend erhalten". (Vorwort zur deutschen Neuausgabe, Seite 8).

    Der Herausgeber hat das Werk in 365 Abschnitte unterteilt, die mit Datum versehen sind, so dass es für eine tägliche Andacht wunderbar geeignet ist. Die Bibelverse sind dem jeweiligen Abschnitt kursiv gedruckt vorangestellt, so dass sie sich von der Auslegung abheben.

    Die Texte sind gut lesbar, der "historische Stil" stört nicht. Die Auslegung ist fundiert und tiefgründig. Geschichtliche Zusammenhänge und deren Bedeutungen und gesellschaftliche Hintergründe werden betrachtet und erläutert.

    Ich lese das Buch mit großem Gewinn und es gibt eine absolute Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Das Geheimnis der Maria Magdalena (ISBN: 9783442154142)
    Dan Burstein

    Das Geheimnis der Maria Magdalena

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ideal für alle die sich seit Sakrileg bzw. The Da Vinci Code gerne näher mit Maria Magdalena beschäftigen möchten.

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