Bücher mit dem Tag "theorie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "theorie" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

    (125)
    Aktuelle Rezension von: books_for_president

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend, über verschiedene Theorien und große Fragen des Universums zu lesen. Stephen Hawking erklärt viele komplexe Themen verständlich. Außerdem fand ich gut, dass das Buch recht kurz ist, denn ich glaube, bei deutlich mehr Seiten hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten. Insgesamt ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.

  2. Cover des Buches Die Anomalie (ISBN: 9783499006975)
    Hervé Le Tellier

    Die Anomalie

    (254)
    Aktuelle Rezension von: wortmelodie

    Als ich den Klappentext von "Die Anomalie" gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt etwas völlig anderes erwartet als das, was mich am Ende zwischen diesen Buchdeckeln erwartet hat. Statt eines reinen Spannungsromans bekam ich eine überraschend philosophische Geschichte serviert, die sich mit Fragen beschäftigt, über die man auch nach dem Zuklappen des Buchs noch eine Weile nachdenkt. Leider hat mich die Umsetzung dabei nicht immer vollständig überzeugen können.

    Besonders schwer hatte ich es mit den vielen Figuren. Zwar bringt Hervé Le Tellier eine ganze Reihe interessanter Charaktere auf die Bühne und stattet sie mit ausführlichen Hintergrundgeschichten aus, doch genau das wurde für mich irgendwann auch zum Problem. Immer wieder musste ich mich neu orientieren und überlegen, aus wessen Perspektive die Geschichte gerade erzählt wird. Dadurch fiel es mir schwer, eine echte Bindung zu den Figuren aufzubauen oder mit ihnen mitzufiebern. Die einzelnen Charaktere wirkten zwar vielschichtig, blieben für mich emotional aber oft auf Distanz.

    Auch die Handlung hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Es gibt einige spannende Passagen und die zentrale Idee fand ich ausgesprochen faszinierend. Vor allem die philosophischen Überlegungen rund um die Theorie, dass wir möglicherweise in einer Simulation leben, hätten für meinen Geschmack sogar noch deutlich mehr Raum einnehmen dürfen. Gleichzeitig hatte ich jedoch häufig das Gefühl, dass wichtige Zusammenhänge fehlen oder nur angedeutet werden. Hinzu kommen größere Zeitsprünge, bei denen teilweise genau die Ereignisse ausgelassen werden, über die ich eigentlich gerne mehr erfahren hätte. Einige Szenen waren zudem überraschend brutal oder eklig beschrieben, was mich stellenweise etwas überrumpelt hat. Und das Ende? Das habe ich leider nicht vollständig verstanden, sodass bei mir nach dem Lesen eher Verwirrung als Zufriedenheit zurückblieb.

    Der Schreibstil war ebenfalls nicht ganz einfach. Le Tellier arbeitet häufig mit langen Schachtelsätzen und verwendet viele Fremdwörter. Zwar ließ sich deren Bedeutung meist aus dem Kontext erschließen, dennoch hat das meinen Lesefluss immer wieder etwas gebremst. Gleichzeitig passt diese anspruchsvolle Sprache natürlich auch zu den philosophischen Fragestellungen des Romans.

    Insgesamt ist "Die Anomalie" ein Buch mit einer originellen Grundidee und interessanten Denkanstößen, das mich aber in der Umsetzung nicht vollständig abholen konnte. Wer Freude an philosophischen Fragestellungen, ungewöhnlichen Erzählstrukturen und literarischen Romanen hat, könnte hier deutlich mehr Begeisterung entwickeln als ich. Für mich war es ein interessantes Leseerlebnis mit einigen spannenden Momenten, aber auch mit vielen Fragezeichen.

  3. Cover des Buches Love, theoretically – Die praktische Belegbarkeit von Liebe (ISBN: 9783746643342)
    Ali Hazelwood

    Love, theoretically – Die praktische Belegbarkeit von Liebe

    (266)
    Aktuelle Rezension von: Booklover3245565456

    Das Buch hat mir generell gut gefallen, aber ich fand die Hauptperson etwas langweilig und eintönig. Die Handlung des Buches war interessant und nicht viel zu kitschig, wie ich es sonst oft bei romance Büchern merke. Es geht in dem Buch um eine junge Frau, die ein Angebot für ihre Traumstelle bekommt, jedoch entscheidet ausgerechnet der Bruder von ihrem Fake  Date, ob sie den Job bekommt. Das Buch würde ich weiterempfehlen, es zählt aber nicht zu den Büchern, die ich wirklich sehr mochte.

  4. Cover des Buches Chaostheorie der Liebe (ISBN: 9783958181045)
    Carolin Kippels

    Chaostheorie der Liebe

    (32)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Band eins der CHAOSTHEORIE-Dilogie entpuppte sich als kurzweilige Geschichte mit einem ernstem Charakter.


    Die Protagonisten waren an sich stimmig & passend.


    Der Liebesgeschichte hat es aber leider an Emotionen gefehlt,

    und sie wirkte sehr konstruiert;

    war an sich aber nett zu lesen.


    3,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Endlich wieder gut schlafen - mit Progressiver Selbsthypnose (ISBN: 9783347238497)
    Lisa Exenberger

    Endlich wieder gut schlafen - mit Progressiver Selbsthypnose

    (18)
    Aktuelle Rezension von: dieanne

    Im Buch werden verschiedene Aspekte für einen gesunden Schlaf dargestellt.
    Es gibt viele Tipps, die einfach verwirklicht werden können.
    Einerseits werden verschiedene Entspannungstechniken beleuchtet und andererseits die Funktionsweise des Gehirns, um die Hypnose zu erklären.
    Herzstück sind die über Download verfügbaren Anleitungen zur Selbsthypnose. Nachdem man sich an die Sprechweise gewöhnt hat, ist es sehr entspannend, sich davon in den Schlaf begleiten zu lassen.
    Für Menschen, die schlecht einschlafen können, durchaus eine Hilfe.

  6. Cover des Buches Theoretische Informatik - ganz praktisch (De Gruyter Studium) (ISBN: 9783110412079)
  7. Cover des Buches Qualitative Inhaltsanalyse (ISBN: 9783407257307)
  8. Cover des Buches Wissenschaftliche Theorien in 30 Sekunden (ISBN: 9789089983961)
    Paul Parsons

    Wissenschaftliche Theorien in 30 Sekunden

    (1)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    "Wissenschaftliche Theorien in 30 Sekunden behandelt die 50 wichtigsten und faszinierendsten Wissenschaftstheorien auf revolutionäre neue Art: Wissenschaftler wurden gebeten, ohne jeglichen Fachjargon und in verständlicher Sprache in einer halben Minute die komplexesten Theorien zu erklären - mit nicht mehr als 300 Wörtern und einer Illustration pro Thema. Dieses Buch bietet Ihnen die einzigartige Chance, sich das Wissen der hochkarätigsten Forscher anzueignen und die größten Geheimnisse unserer Universums zu ergründen." (Quelle: Buchrückseite)

    Meine Meinung:
    Viele der vorgestellten Theorien sind mir dem Namen nach geläufig, aber da hört es dann meist auch auf. Die Formel für die Relativitätstheorie könnte ich noch nennen, aber was das ganze zu bedeuten hat? Keine Ahnung. Aus diesem Grund hat mich das Buch angesprochen, da es einen kurzen Überblick über viele bekannte wissenschaftliche Theorien gibt und man so bei Bedarf auch mal schnell nachschlagen kann.

    Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Zunächst ist es in Themenblöcke eingeteilt, wie etwa Medizin, das Universum oder Körper & Geist. Jeder Block beginnt mit einem Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe erläutert werden. Zum Beispiel was ist ein Atom, ein Gen, eine Theorie etc. Anschließend wir pro Doppelseite eine Theorie vorgestellt. Rechts gibt es eine passende Illustration zur Theorie, links die Erklärung. Die Erklärungsseite umfasst eine Spalte mit dem Grundgedanken und weiterführenden Gedanken, sowie einer Spalte mit Forschern und verwandten Theorien. Dazwischen wird in 300 Worten die Theorie erläutert.

    Optisch ist das Buch einigermaßen ansprechend. Die Aufteilung der Erklärungsseite gefällt mir gut, allerdings wird die erste Zeile jeder Erklärung in einer größeren Schriftgröße geschrieben, was leider furchtbar aussieht. Aber das nur als Kritik nebenbei. Die Illustrationen können (leider) nicht für sich alleinstehen, sondern sind immer nur ein Teil der Erklärung grafisch dargestellt. Dadurch fand ich sie nicht immer interessant. Farbschema und Zeichenstil sind natürlich immer Geschmackssache. Für mich war es in Ordnung, aber nur wegen der Aufmachung würde ich es nicht empfehlen.

    Die Auswahl der Theorien war für mich ebenfalls in Ordnung. Ich habe keine bekannte Theorie vermisst (aber habe natürlich auch keinen Überblick über sämtliche Theorien der Welt), hätte es aber schön gefunden, auch mal Theorien zu entdecken, hinter denen kluge Frauen stehen. Klar, die Relativitätstheorie wurde durch Einstein bekannt, da kann man keine Frau hinzudichten. Aber ich denke, man könnte bekannte Theorien, welche von Frauen entwickelt wurden, finden, wenn man sich darum bemühen würde. Immerhin ist unter den Autoren eine Frau. Gerade im medizinischen Kapitel hatte ich zudem das Gefühl, dass nicht unbedingt Theorien, sondern vielmehr Ideen oder Teilgebiete der Medizin vorgestellt wurden. Aber der Theoriebegriff wird unterschiedlich definiert und dementsprechend kann auch die Auswahl der vorgestellten Theorien unterschiedlich interpretiert werden.

    In den meisten Fällen reichten die 300 Worte um die wissenschaftlichen Theorien in den Grundzügen zu umreißen. Das man dadurch keinen vollständigen Überblick über alle Zusammenhänge bekommt, versteht sich von selbst. Es gab auch Theorien, bei denen mir die 300 Worte nicht ausreichten und ich das Gefühl hatte, sie wurde so oberflächlich beschrieben, dass ich trotzdem nicht weiß worum es in der Theorie geht. Grundsätzlich war der Schreibstil aller Autoren aber verständlich. Es gab bei einigen Texten einen ironisch-witzigen Unterton, der mir anfangs gefiel, aber zum Schluss eher nervig war. Folgendes Beispiel beschreibt den Grundgedanken des „Kleine-Welt-Phänomen“:

    „Um sein persönliches Netzwerk zu optimieren, sollte man einige Leute kennen, die viel herumkommen. Aber man sollte zweimal überlegen, ob man auch mit ihnen ins Bett geht.“ (S. 150)

    Fazit:
    Idee und Aufbau des Buches können absolut überzeugen. In der Umsetzung gab es für mich einige Schwächen, wie zum Beispiel den ironisch-witzigen Unterton oder die ein oder andere zu oberflächliche Erklärung.
  9. Cover des Buches DuMont Schnellkurs Design (ISBN: 9783832190729)
  10. Cover des Buches Seminar: Geschichte und Theorie. Umrisse einer Historik (ISBN: 9783518076989)

    Seminar: Geschichte und Theorie. Umrisse einer Historik

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Der Theoretikerclub (ISBN: 9783570164358)
    Anja Janotta

    Der Theoretikerclub

    (19)
    Aktuelle Rezension von: mii94
    Inhalt
    Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Sie haben den ultraschlauen Grips. Sie haben einen Blog zum Fachsimpeln über Zahlencodes, die Römer und Gadgets. Und sie haben den Durchblick. Theoretisch jedenfalls.
    Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen.
    Doch dann ersinnen die Theoretiker einen ultimativen Plan. Der wird endlich für Frieden sorgen und ist theoretisch unschlagbar. Praktisch allerdings … hat er ein paar entscheidende Schwächen!
    „Big Bang Theory“ für junge Leser

    Charaktere
    Linus ist ein sehr manipulativer Junge. Er ist sehr egoistisch und Technik fixiert. Außerdem hält sich Linus auch selbst für den Besten und niemand kann ihm das Wasser reichen.

    Albert ist ein sehr engstirniger Junge. Er ist genauso egoistisch wie Linus und auch sehr eingebildet. Albert denkt, er ist um Welten besser als seine Schwester, nur weil er Mathe kann.

    Roman ist ein sehr fixierter Junge. Außerdem konzentriert er sich sehr auf die römischen Götter. Des Weiteren sucht er sich gerne neue Herausforderungen.

    Knut ist ein sehr lieber Junge. Er möchte, dass sich alle verstehen und glaubt ein wenig, an eine vollkommen heile Welt. Außerdem ist Knut sehr fürsorglich und tapfer. Knut ist auch sehr schlau und verständnisvoll. Und er ist auch sehr bodenständig.

    Alba ist ein sehr taffes und mutiges Mädchen. Sie lässt sich nichts vorschreiben und weiß, was sie will. Aber Alba ist auch sehr liebevoll und fürsorglich.

    Meine Meinung
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr abwechslungsreich und locker. Außerdem ist die Geschichte sehr leicht und frisch erzählt.
    Die Illustrationen gefallen mir auch ausgezeichnet. Sie unterstützen die Geschichte sehr gut mit Chats, WhatsApp Verläufen und dem Blog.

    Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Es geht um einen Club, den die schlauen Jungs gegründet haben. Außerdem gibt es ein Baumhaus, was mich ein wenig an 'Die Wilden Kerle' oder 'Die Wilden Hühner' erinnert. Mir gefällt auch, dass es die 'Bösen' gibt und die 'Mädchen'. Des Weiteren gibt es einiges an Chaos und das Buch zeigt, warum man nicht immer machen soll, was andere sagen, nur damit man dazu gehört.

    Zur Autorin
    Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie das literarische Schreiben wieder aufgenommen. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.

    Empfehlung
    Ich kann euch das Buch richtig empfehlen. Es ist sehr schön geschrieben, die Illustrationen gefallen mir auch sehr gut. Des Weiteren muss ich sagen, dass die Geschichte sehr gut gefällt, weil man einfach sieht, wie wenig es bringt, wenn man einfach alles tun würde, nur um dazu zu gehören.
  12. Cover des Buches Vorlesungen über Ethik (ISBN: 9783518287002)
  13. Cover des Buches Weiße Wolken (ISBN: 9783462004977)
    Yandé Seck

    Weiße Wolken

    (94)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Zazie ist wütend. Auf den Rassismus, der immer noch in dieser Welt herrscht. Auf die Privilegien weißer Männer. Darauf, dass diesen weißen Männern diese Privilegien nicht bewusst sind. Auf den Sexismus. Auf den Klassismus. Und auf allen anderen Ismen, die es noch so gibt. Ihr große Schwester Dieo ist hingegen zu erschöpft, um wütend zu sein: Die Care-Arbeit und Betreuung der drei Söhne bleibt hauptsächlich an ihr hängen, vor allem seitdem ihr Mann Simon in der Finance-Tech-World arbeitet und von morgens bis abends mit Anglizismen um sich schmeißt. Zwischen ihrer Familie und der Ausbildung als Psychoanalytikerin versucht Dieo zwar, die Wut ihrer Schwester aufzufangen, stachelt sie mit ihrer Verkörperung der gutbürgerlichen, angepassten Familie meist ungewollt weiter an. Als der Vater der beiden Schwestern, Papis, überraschend stirbt, reisen die beiden Schwester zusammen in seine Heimat, den Senegal. Hier wollen sie auf traditionelle Weise von ihm Abschied nehmen, Zazie will sich verstanden wissen und Dieo nach all den Jahren endlich ihre Wurzeln kennenlernen.

    Weiße Wolken ist der Debütroman der Frankfurter Autorin Yandé Seck – ein Umstand der bei der Lektüre der knapp 330 Seiten mehr als einmal zu spüren ist. Denn ihre Geschichte über zwei Schwestern, BIPoCs aus Frankfurt, studiert, reflektiert und eindeutig privilegiert ist nicht immer ganz rund und schießt häufig mal übers Ziel hinaus. Dies liegt vor allem der Figurenzeichnung, die knapp an der Grenze zur Überzeichnung balanciert: Zazie ist die junge, schwarze, wütende Frau, die ihre Marxismus-Seminare fleißig besucht hat und die Sekundär-Literatur zu Rassismus und Feminismus auch in Gesprächen mit Freunden zitiert. Auch wenn sie unweigerlich eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung und Stigmatisierung erlebt hat, schaut sie doch bisweilen aus dem Elfenbeinturm auf das Geschehen, ihre Wut wirkt angestrengt, da sie sich sehr aus der Theorie speist. Ähnliches gilt für Simon, Dieos Mann, der als typischer Start-Up-Mitarbeiter mit koksendem Chef gezeichnet wird, der eigentlich zu den Guten gehört und an „The future is female“ glaubt, den mental load aufgrund seines überfüllte E-Mail-Postfach doch Dieo überlässt. Diese ist tatsächlich als Figur am besten getroffen, auch wenn sie ebenfalls einen bestimmten Typ verkörpert: die sich zwischen Familie und Beruf aufreibende Frau, die dank des Geldes ihres Mannes jedoch immer weich fallen wird.

    Seck lässt diese drei Figuren abwechselnd zu Wort kommen und  zwar – um jetzt einmal die positiven Aspekte aufzuzählen – auf durchaus gelungene Weise. Ihre Protagonisten sprechen modern und authentisch, überall dort, wo die Charakterisierung zu stereotyp ist, wirkt Secks Sprache erfrischend echt und nah. Das liegt auch daran, dass sie die Leser:innen unmittelbar ins Geschehen wirft und ganz nach dem Motto „Show, don’t tell arbeitet“. Hintergrundwissen und einordnende Informationen sind in Weiße Wolken eine Rarität, das Verständnis entsteht aus dem Kontext – oder eben nicht. In manchen Szenen bleiben die Leser:innen außen vor, so wie es nun auch mal im echten Leben passiert: Nicht alles Begegnungen sind verständlich, nicht alle Äußerungen einordbar. Das macht die Lektüre zwar durchaus manchmal anstrengend, vor allem wird sie dadurch aber sehr lebendig und mitreißend.

    Es ist diese Nahbarkeit, die einem immer wieder zum Buch greifen lässt, während der Inhalt doch eher reduziert bleibt. Natürlich geht es aufgrund der Figuren und des zugrundeliegenden Plots Identität, Wurzeln, Heimat sowie um die Erfahrungen, die schwarze Frauen im Deutschland des 21. Jahrhunderts immer noch machen. Wirklich auslösende Momente, in denen diese Themen konkret greifbar werden, gibt es jedoch nicht. Der Tod des Vaters und die im Klappentext lebensverändernde Reise kommen nach 250 Seiten fast etwas zu spät, das Ende wartet mit einer Versöhnlichkeit auf, die so gar nicht zum Grundton des Romans passt. Hier zeigen sich weitere handwerkliche Schwächen der Autorin, die in einem zweiten Roman nicht mehr passieren dürfen.

    Trotz aller Kritik würde ich zu einem zweiten Roman von Seck greifen. Weiße Wolken erweist sich auch nach allen Abstrichen immer noch als vielversprechender Erstling, der vor allem mit der Nähe zu seinen Figuren punktet. Ihre Geschichte über zwei sehr ähnliche und doch unterschiedliche Schwestern überzeugt letztendlich doch und weiß, die Leserschaft mitzureißen. Wohlwollende und gerechtfertigte 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Buddhismus wirkt (ISBN: 9783453704039)
    Robert Wright

    Buddhismus wirkt

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    https://www.lovelybooks.de/autor/Ayya-Khema/Das-Geheimnis-von-Leben-und-Tod-143148060-w/rezension/2035171033/

    Diese Rezension bezieht sich über das Buch hinaus ganz allgemein auf den Buddhismus.


  15. Cover des Buches ROCKERBLUT (ISBN: 9783958354524)
    Chris Trautmann

    ROCKERBLUT

    (1)
    Aktuelle Rezension von: susanneroettges
    Diese ebook bekam ich von Luzifer Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank

    Ich gestehe, ich lese wenig krimis, aber dieser hier hat mir echt gefallen, es gibt gleich 2 Tote ohne Kopf und ein Kripoduo aus Norddeutschland stehen vor einen Rätsel, wieso, weshalb, warum???

    Das Cover zeigt passend ein Motorrad vor Strandkulisse.

    Der Stil ist gut und modern, es wird auf einige typische Filme und Serien dieses Milieus angesprochen.

    Das Kripoduo sind sehr normal menschlich, keine Superpolizisten, mit Zweifeln, Ängsten und auch einen Leben jenseits von Mord und Totschlag. Vorallem Hanno Tagstedt kriegt immer mehr Probleme mit der Situation, der Fall läßt ihn keine Ruhe. Sie versuchen Kontakt zur Rockergang aufzunehmen.

    Die Geschichte wird spannend und mitnehmend geschildert. Mit unter 300 Seten auch tolle Länge, kein Geschwafel, aber auch nicht oberflächlich.

    Ich fand die Arbeit von Tagstedt professionell, er sollte ja menschlich dargstellt werden, da klappt halt nicht imemr alles.

    Wer gerne Krimis mit Norddeutschen Polizisten liesst, mit modernen Themen und auch mit psychologischen Nebeneffekten der Ermittlerkann zugreifen und loslesen.
  16. Cover des Buches Origins of Capitalism (ISBN: 9781583670002)
    Ellen Meiksins Wood

    Origins of Capitalism

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Lexikon der Kunststile. Tl.1 (ISBN: 9783499161322)
    Gottfried Lindemann

    Lexikon der Kunststile. Tl.1

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Loslassen und im Jetzt leben (ISBN: 9783752848694)
    Amelie Schneifel

    Loslassen und im Jetzt leben

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Endlich mal ein Ratgeber, der wirklich „Rat gibt“. Trotz der recht übersichtlichen Größe von 100 Seiten ist meines Erachtens dieses Buch Dank seiner übersichtlichen Anordnung und verständlichen Erläuterungen ein wunderbares Hilfsmittel, um sich selbst das Leben lebenswerter zu gestalten. Mehr als einmal habe ich mich bzw. meine negativen Verhaltensweisen (z.B. das Hängen an der Vergangenheit) erkannt – und die Auswirkungen auf das Jetzt aufgezeigt bekommen. Schon das war für mich enorm hilfreich.

    Natürlich muss man damit selbst an sich arbeiten, aber wer sich darauf einlässt hat hier eine sehr informative Richtschnur zur Hand. Es sei auch nochmal – wie von der Autorin selbst – darauf hingewiesen, dass das Buch keine Behandlung durch den Arzt/Therapeuten ersetzt. Jedoch ist es eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung bei dem Entwicklungsprozess.

    Für diejenigen Leser, die an sich selbst arbeiten möchten ist dieses Buch deshalb sehr empfehlenswert.

  19. Cover des Buches Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft (ISBN: 9783570164693)
    Anja Janotta

    Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Ellaella
    Wenn Jungs einen Youtube-Kanal eröffnen und die Weltherrschaft anstreben, haben daran nicht nur junge und jugendliche Leser ihre Freude, sondern auch Eltern, die ganz nebenbei noch etwas über ihre kleinen und großen Nerds zuhause lernen können. 
  20. Cover des Buches Man lernt nie aus, Frau Freitag! (ISBN: 9783548376998)
    Frau Freitag

    Man lernt nie aus, Frau Freitag!

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Babsbee

    Die Autorin gibt auch in ihrem dritten Roman wieder einen ehrlichen und direkten Einblick in ihren Berufsalltag als Lehrerin.

    In diesem Buch geht sie vom routinierten Schulalltag auch ein auf die Nebenbeschäftigungen eines Lehrers wie beispielsweise Erste Hilfe Kurse.

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Monolog. Daher gibt sie Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt. Dadurch wird erstmals der Erzähler zu einer wirklichen Person und man lernt Frau Freitag persönlicher kennen.

    Ich finde dieses Buch wesentlich fließender zu Lesen, als ihre bisherigen Romane. Was vermutlich daran liegt, dass sie als Person deutlicher dargestellt wird.
    Ich kann dieses Buch alljenen empfehlen, die einmal Wissen möchten, was in Lehrern und Kursleitern wirklich vor sich geht und wie es sich anfühlt solche Kurse zu leiten, daran teilzunehmen und mit wesentlich jüngeren gleich auf gestellt zu werden.

  21. Cover des Buches Algorithmen und Datenstrukturen (ISBN: 9783662556498)
  22. Cover des Buches Lexikon der Kunststile. Tl.2 (ISBN: 9783499161377)
    Gottfried Lindemann

    Lexikon der Kunststile. Tl.2

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Final Girls (ISBN: 9781101985366)
    Riley Sager

    Final Girls

    (9)
    Aktuelle Rezension von: DieHorrorautorin

    Final Girls überzeugt vor allem durch sein interessantes Grundkonzept und eine durchgehend spannende Atmosphäre. Die Geschichte liest sich flüssig und bietet einige überraschende Momente, die das Tempo hochhalten.

    Auch wenn nicht jedes Detail nachhaltig im Gedächtnis bleibt, funktioniert der Thriller als unterhaltsame, gut konstruierte Spannungsgeschichte. Gerade Fans von psychologischen Wendungen kommen hier auf ihre Kosten.

    Für mich ein solider, spannender Roman, der beim Lesen sehr gut funktioniert, auch wenn er im Nachhinein nicht ganz so stark nachwirkt wie andere Vertreter des Genres.

  24. Cover des Buches Sieben kurze Lektionen über Physik (ISBN: 9783498058043)
    Carlo Rovelli

    Sieben kurze Lektionen über Physik

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_H_

    „Sieben kurze Lektionen über Physik“ von Carlo Rovelli ist ein einführendes Werk, das komplexe physikalische Konzepte auf verständliche Weise präsentiert. 


    Die 7 Lektionen:

    1. Die Relativitätstheorie

    2. Quantenmechanik

    3. Die Struktur der Raumzeit

    4. Gravitation 

    5. Die Thermodynamik

    6. Die Entstehung des Universums

    7. Das Wesen der Wissenschaft 


    Das Buch vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Faszination und die Herausforderungen der modernen Physik.


    Das Ziel des Autors, sich kurz zu fassen und dennoch Informationen zu vermitteln, wurde vollstens erreicht. Das Buch war unterhaltsam und leicht verständlich. Darüber hinaus wurden auch die Physiker selbst, wie z. B. Albert Einstein, Niels Bohr oder Max Planck, eingehend erwähnt.


    Carlo Rovelli hat es geschafft, dass ich wieder mehr über die Physik erfahren möchte! 


    Das Buch eignet sich gut als Einstieg in das Thema. Wer bereits einiges an Vorwissen mitbringt, wird dieses Buch eher als Auffrischung oder leichte Unterhaltung wahrnehmen.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️

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