Bücher mit dem Tag "thoreau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "thoreau" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783732418527)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Sheyla

    Die Mitternachtsbibliothek ist eine berührende, kluge, unterhaltsame Geschichte voller Weisheit und Mitgefühl. Die angenehme Stimme der Sprecherin Annette Frier bringt Charme und Intensität in das Geschehen. Ein absolutes Highlight!

    Einen Stern habe ich abgezogen, weil die Handlung teilweise zu vorhersehbar ist. Außerdem pendelt die Hauptfigur Nora dauernd zwischen zwei Zuständen hin und her: meistens ist sie völlig planlos und tastet sich wie eine Blinde durch ein Leben nach dem anderen, doch sobald sie zu einer spirituellen Erkenntnis gelangt ist, muss sie sie ungefragt allen ins Gesicht posaunen. Das ist manchmal nervig und beim Lesen hätte es mich vielleicht mehr gestört, aber Annette Frier bringt selbst das authentisch und zugleich abwechslungsreich rüber.

    Von mir gibt es trotz des kleinen Wermutstropfens eine eindeutige Hör-Empfehlung!

  2. Cover des Buches Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur (ISBN: 9783570102060)
    Andrea Wulf

    Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Ich liebe historische Reise- und Wissenschaftsbeschreibungen ohnehin sehr, und hier hat mich auch der lebendige Schreibstil mitgerissen. Das Werk befasst sich mit interdisziplinärem und universalem Weltwissen, das die Jahrhunderte überdauert: Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaft, Kunst, Soziologie … Auch machte Humboldt damals schon auf beginnende Umweltzerstörung aufmerksam und kritisierte den Kolonialismus und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur durch Ausbeutung. Natürlich lässt sich nicht verhehlen, dass auch er selbst zwangsläufig ein europäischer Eindringling auf dem südamerikanischen Kontinent war und aus heutiger Sicht mit Sicherheit Ausbeutung betrieben hat – allein schon das Sammeln von Pflanzen und Tieren etc. Dennoch schien er für die damalige Zeit umsichtig vorzugehen und wirklich vor allem Wissensdurst stillen wollen, nicht sich selbst bereichern. Ein herrliches Buch, das ich Nächte durchgelesen habe. Sehr zu empfehlen.

  3. Cover des Buches Dead Poets Society (ISBN: 9781401308773)
    Nancy H. Kleinbaum

    Dead Poets Society

     (245)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    An der Welton Academy, einem alten Internat für Jungen, wird den Schülern Disziplin und Respekt gelehrt, damit sie später alle einen anständigen Beruf bekommen und in die Fußstapfen ihrer Eltern treten können. Die Erwartungen and die Jungen sind hoch und Ablenkungen unerwünscht. Doch als John Keating als neuer Englischlehrer an die Schule kommt, scheint sich das alles zu ändern. Keating ermuntert seine Schüler dazu, ihren eigenen Weg zu gehen. Er zeigt ihnen die Macht der Poesie und wie sie ihren Gefühlen in Form von Gedichten Ausdruck verleihen können. Viele beginnen zum ersten Mal darüber nachzudenken, was das Leben für sie zu bieten hätte und was sie eigentlich erreichen möchten, wenn es ihnen niemand vorschreibt.

    Meinung
    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich sehr leicht. Von Anfang an war die emotionale Lage der einzelnen Schüler greifbar. Die Tatsache, dass Poesie in diesem Buch eine so große Bedeutung erhalten hat, fand ich wirklich schön. Insgesamt hat mir die Thematik und die Handlung gut gefallen. Jedoch gab es mehrere Punkte, die meiner Meinung nach einfach zu wenig beachtet wurden und dementsprechend untergegangen sind.

  4. Cover des Buches Inseln (ISBN: 9783832199890)
    Gavin Francis

    Inseln

     (14)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    „Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.

    Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.

    Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens.  Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“

    Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?

    Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln.  Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.

    „Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.

     

  5. Cover des Buches Zweiunddieselbe (ISBN: 9783737342599)
    Mary E. Pearson

    Zweiunddieselbe

     (361)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Wenn man sich für ein Buch interessiert, sollte man sich wohl manchmal doch ein paar mehr Informationen einholen ... Ich wusste jedenfalls nicht, dass es sich bei "Zweiunddieselbe" um eine Dystopie handelt - sonst hätte ich sie wahrscheinlich nicht gelesen.

    Die Geschichte um Jenna liest sich leicht weg.
    Es werden keine hohen Ansprüche gestellt und leider ist es auch extrem vorhersehbar. Ich wusste bereits sehr früh, welche medizinische Möglichkeit ihre Eltern angewandt haben. (und das Detail, um das ewig ein Geheimnis gemacht wird, hatte ich ebenfalls schnell heraus)

    Die Charaktere sind jetzt auch nicht so herausragend. Jenna ist mir zu jammernd. Die Großmutter zu sehr im Hintergrund, obwohl sie eine starke Persönlichkeit ist. Ich hätte mir da einfach noch ein bisschen mehr gewünscht.
    Und doch wurden einige Gefühle sehr gut transportiert.

    Das Werk regt zum Nachdenken an und übt Kritik. Wie weit darf man als Mensch in die Natur eingreifen? Was ist ethisch noch vertretbar? Ich könnte es mir gut als Schullektüre vorstellen, da es eine Menge gibt, über das man reden kann.

    Es gibt noch einen zweiten Teil, bei dem ich mir jedoch unsicher bin, ob ich ihn lese. Es ist einfach nicht mein Thema.

    ©2021 a_different_look_at_the_book

  6. Cover des Buches Walden (ISBN: 9783752886306)
    Henry David Thoreau

    Walden

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Henry David Thoreau lebt im 18./19 Jhdt. in Massachusetts. Als junger Mann wuchs er unter gutbürgerlichen Verhältnissen auf und besuchte auch einige Jahre die Harvarduniversität und lebte dort schon zurückgezogen und war sehr oft in der Bibliothek um sich mit Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften zu beschäftigen. Er probierte danach vieles aus -  Selbstständigkeit als Lehrer oder in der Fabrik seines Vaters. Dann zog es ihn jedoch für 2 Jahre in den Wald. Er baute nicht nur seine Hütte selbst sondern auch seine Lebensmittel selbst an. Die Zeit dort und auch danach nutzte er um seine Erkenntnisse bzw. Gedanken niederzuschreiben. Das Buch ist eine Sammlung seiner philosophischen Erkenntnisse und Gedanken zu allen Bereichen des Lebens. Manchmal etwas umständlich geschrieben. Auch lässt er im Buch immer Vergleiche oder Wissen aus anderen Büchern oder griechischen und römischen Sagen einfließen, die man zum Teil kennen sollte um den Gedanken zu verstehen. 

    Alles in allem keine leichte Kost und auch sehr philosophisch. Sei es zu Politik, Religion oder die Lebens- bzw. Denkweise der Menschen - zu allem hat Thoreau eine eigene Meinung.

    DEin. / Mllsn.

  7. Cover des Buches Walden (ISBN: 9783717525080)
    Henry David Thoreau

    Walden

     (10)
    Aktuelle Rezension von: lovelines
    >>Die Lebensweise, die gemeinhin als erfolgreich gilt, ist nicht die einzige, die es gibt.<<
    „Walden“ von Henry D. Thoreau ist ein Klassiker, der mich zutiefst bewegt und begeistert hat. Thoreau stellt sich innerhalb dieser Lektüre den essenziellen Fragen des Lebens und unserer Lebensweise. Er zeigt klar und deutlich auf, wo für ihn die großen Schwächen und auch Fehler liegen und wie man im Einklang mit der Natur seine innere Seelenruhe finden kann. Für mich persönlich war dieses Buch mitunter ein sehr wichtiges. Denn die Art, wie Thoreau die Thematik der Selbstbestimmung und auch der Freiheit, in Symbiose mit der Natur beschreibt und behandelt, konnte in mir als Leser doch viele Gedankengänge auslösen. Und unausweichlich musste und wollte ich mich mit eben diesen Themen nun auch wieder auseinander setzen.
    Sicher ist es insgesamt keine neuartige Thematik und letztlich wählt jeder seinen ganz eigenen, individuellen Weg und doch gibt „Walden“ sanft und leise, dennoch klare Anreize einmal mehr sich selbst und seine Lebensweise näher zu betrachten und zu hinterfragen.
    Fazit: Für mich ein Buch, zudem ich noch ganz oft greifen werde💖📖




  8. Cover des Buches Wirklichkeit und Sprache (ISBN: 9783825303228)
    Thomas Liesemann

    Wirklichkeit und Sprache

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Walden and Other Writings (ISBN: 0679783342)
    Henry David Thoreau

    Walden and Other Writings

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Henry David Thoreau (ISBN: 9783518467695)
    Frank Schäfer

    Henry David Thoreau

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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