Bücher mit dem Tag "tibet"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tibet" gekennzeichnet haben.

383 Bücher

  1. Cover des Buches Traumprinz (ISBN: 9783463406046)
    David Safier

    Traumprinz

     (196)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich finde das Buch ehrlich gesagt sehr langweilig, weshalb ich es nach ca. der Hälfte weggelegt hab, dabei finde ich die Grundidee hätte durchaus Potenzial gehabt.


    Ich weiß auch nicht so ganz, woran es liegt. Ich werde einfach mit den Hauptfiguren nicht wirklich warm, sie bleiben durchweg substanzlos und flach. Was mich auch stört ist, dass hier ständig auf Äußerlichkeiten herumgehackt und das als lustig verkauft wird. zB muss ständig betont werden, dass die Hauptfigur ein paar Härchen auf der Oberlippe, sprich einen "Damenbart" hat, dass sie unattraktiv ist etc. Das hat schon was ansatzweise Sexistisches.

    Wirklich viel passieren tut bis zur Hälfte auch nichts, es plätschert einfach nur langweilig und dröge vor sich hin, Story- und Charakterentwicklung finden nicht statt.

    Sehr schade, das ist nun das zweite Buch von Davir Safier, das mir nach "Mieses Karma" nicht gefällt und ich bin nicht sicher, ob ich nochmal einem seiner anderen Werke eine Chance geben möchte :/

  2. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  3. Cover des Buches Lotusblut (ISBN: 9783423215695)
    Judith Winter

    Lotusblut

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation schließen kann. Die Anlaufschwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit, die ja schon in Band 1 intensiv beleuchtet wurden, sind auch in diesem Serienteil noch nicht ausgeräumt. Das zeigt sich auch darin, dass beide jeweils allein ihren eigenen Ermittlungsansätzen folgen, was wiederum ihr Vorgesetzter gar nicht gern sieht. Aber allmählich merken die beiden so unterschiedlichen Charaktere, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie den Fall zum Abschluss bringen. Hat man den Vorgänger gelesen und erinnert sich an die Zickereien der Beiden, wirkt die hier beschriebene Weiterentwicklung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere passten mit ihren Persönlichkeiten gut in die Geschichte. Alles in allem eine gelungen Fortsetzung. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich kann 4 von 5 Sterne vergeben.

  4. Cover des Buches Die Sache mit dem Glück (ISBN: 9783463400846)
    Matthew Quick

    Die Sache mit dem Glück

     (123)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    „Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.“

    Nach dem Tod seiner Mutter bleibt der 39jährige Bartholomew allein zurück. Er hat keine Freunde und keine Arbeit. Da seine Mutter ihn in ihren letzten wachen Momenten Richard nannte und er in ihrer Schublade einen Aufruf Richard Geres zum Boykott der olympischen Spiele in China findet, beschließt er, dem Schauspieler zu schreiben. In den Briefen erzählt er aus seinem Leben und findet so Zufriedenheit. Doch kann er das Leben ganz allein meistern?

    Die Geschichte wird allein durch Bartholomews Briefe an Richard Gere erzählt. Ihm erzählt er seinen Alltag, aber auch seine Gedanken, die er sich über die Welt macht. Der Leser erfährt so, dass der Pfarrer der Gemeinde sich von der Kirche lossagt und bei Bartholomew einzieht, dass er eine Trauerbegleiterin hat, die mehr Probleme als ihr Kunde hat, in einer Gruppentherapie Max kennenlernt, der um seine verstorbene Katze trauert und an Aliens glaubt, und dass er verliebt in die Jungthekarin seiner Bibliothek ist. Doch natürlich ist er viel zu schüchtern, um sie anzusprechen. Doch das Leben hält viele Überraschungen für ihn bereit.

    Herrje, ich mochte dieses Buch. Ich mochte Bartholomew, der sich so viele Sorgen um sein Leben und die Welt macht. Ich mochte den Pfarrer, der sich trinkend und betend bei ihm einnistet. Ich mochte Max, der fluchend durch die Welt geht und um seine tote Katze weinen kann. Und ich mochte Elisabeth, die Junthekarin, weil sie Licht in Bartholomews Welt bringt.

    Das Buch ist voller skurriler, aber sehr liebenswerter Charaktere und hält auch so manche Weisheit bereit. Ich möchte diese hier erwähnen, weil ich sie mir direkt rausgeschrieben habe: „Schönheit steckt in uns allen, Bartholomew. Sie versteckt sich bloß manchmal.“

  5. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  6. Cover des Buches Einmal mit der Katze um die halbe Welt (ISBN: 9783833871238)
    Martin Klauka

    Einmal mit der Katze um die halbe Welt

     (59)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Ich hatte mir eigentlich ein ganz anderes Buch aus der Kategorie „Reisen mit Katzen“ gewünscht – das aber hat mein Sohn zuerst übersehen und mir das hier geschenkt. D.h. letztendlich bekam ich dann beide… 😊

    Martin aus Rosenheim will die – wenigstens halbe – Welt erkunden und zwar mit dem Motorrad und vor allem aber mit seiner Findelkatze Mogli. Hmm. Was sagt man dazu? So tierliebend, dass man die Katze nicht schon wieder alleine lassen will? Aber ist das auch für die Katze gut? Hier bin ich wirklich zwiegespalten. Im Laufe des Buches zeigt sich ja dann auch, dass es wirklich oft nur sehr großes Glück war, dass Mogli nicht „verloren“ ging.

    Vor allem die Fotos im Buch haben es mir angetan. Die Erzählungen fand ich dann weniger prickelnd, oft waren sie eher langweilig. So eine richtige „da bin ich aber dabei“ ! Beziehung konnte ich weder zu Martin Klauka und leider auch nicht zu Mogli aufbauen. Trotzdem fand ich das Buch nicht übel, und „Schriftsteller“ sind die wenigsten, die ein Buch über ihre Reise/n veröffentlichen. Von daher sollte man auch etwas Nachsicht walten lassen.

    Der Autor schildert in einer für mich eher emotionslosen Art und Weise seine Reise durch Europa, die Türkei, den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate. Über Pakistan geht es nach Indien und nach Nepal .

    Ich bin mir gar nicht so ganz sicher, ob die Beiden jetzt wieder zu Hause oder noch unterwegs sind. Corona wird hier wohl auch einiges umgeworfen haben…..

  7. Cover des Buches Willkommen in Hawks (ISBN: 9783733783822)
    Juliane Käppler

    Willkommen in Hawks

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Schüleraustausch kann so reizvoll sein. Aber muß es ausgerechnet das öde all-american Kaff Hawks in Michigan sein? Dort wo die Elche fluchend fliehen und die Füchse seufzend die Pfoten vor ihre Augen schlagen? Aargh! Warum muß es Michigan sein???

    Die siebenzehnjährige Charlotte Engel, Pflanze der Großstadt ist nicht gerade enthusiastisch angetan. Wenn da nicht Cameron McCready wäre, vorgeblicher Bad Boy par excellence, in den sie sich verliebt. Er hat Charisma und Charme. 

    Aber er muß unschuldig in the slammer ( Knast ). Charlotte fliegt unverrichteter Dinge und geknickt nach Deutschland zurück. 

    Fünf Jahre ziehen ins Land, eine lange Zeit, bis sie sich wiedersehen - in Hawks. ( Ohne Hudson, hä, hä! ). Sie stellen erfreut fest, daß ihre Liebe noch sehr vital ist. Der wahre Verbrecher jedoch, für den Cameron gesessen hatte, wird ihnen schon bald gefährlich ...

    Juliane Käppler hat authentisch gezeichnete, vielschichtige Protagonisten geschaffen, die in diesem Plot zu begeistern wissen. Sie vermeidet die Untiefen des Kitsches, der Stereotypen und des Bla Blas. 

    Nebenfiguren sind ebenfalls fein austariert und verblassen keineswegs. Die Handlung ist dramatisch, emotional und packend. Nicht vorhersehbar schlägt das Buch unberechenbare Haken. 

    Humor und Romantik halten sich gut die Waage mit der angemessenen Ernsthaftigkeit. Die Muffigkeit der Kleinstadt ist gut eingefangen. Man geht mit und mag die beiden sehr. Ein gutes Buch, das man sehr gerne liest. Danke, Juliane Käppler! 

  8. Cover des Buches Seelenläufer (ISBN: 9783837063578)
    Bianca Fuchs

    Seelenläufer

     (44)
    Aktuelle Rezension von: LeseElse

    Was für ein Glück, die Bücher von Bianca Fuchs zufällig entdeckt zu haben!


    „Seelenläufer“ und „Seelenräuber“ zeichnen sich durch eine wunderbar in Szene gesetzte Grundidee aus, deren vielschichtige, spannende, stilistisch ausdrucksstarke  und mit lebendigen Charakteren durchzogene Umsetzung die Freude am Lesen mit jeder neuen Seite steigert. Wie schade, dass es noch kein drittes Band gibt! 

  9. Cover des Buches Gier (ISBN: 9783492303101)
    Arne Dahl

    Gier

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    „Gier“ von Arne Dahl bildet den Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Ermittlertruppe Opcop, einer frisch einberufenen und eigentlich noch streng geheimen operativen Einheit der europäischen Polizeibehörde Europol.

    Das Arne Dahl auf seine „A-Team“ Reihe aufsetzt und einen Teil der Protagonisten übernimmt, war mir nicht bekannt – es ist mein erster Roman von diesem Autor – ich sehe es aber nicht als großen Nachteil. Die Vielzahl der Charaktere, 13 direkte Ermittler, dazu die Teams in den Ländern, ihre Partner und die vielen Protagonisten in den einzelnen Handlungssträngen erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit um hier nicht den Faden zu verlieren.

    Zur Story, im Umfeld des G20 Gipfels in London kommen zwei Menschen auf ungewöhnliche und unterschiedliche Art zu Tode, zunächst stirbt ein junger Chinese bei einem seltsamen Unfall auf der Protokollstrecke - direkt in Armen eines Opcop Beamten, kurze Zeit später wird eine Frauenleiche, die wie ein Kunstwerk drapiert ist, in einem nahen Waldstück entdeckt. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Die neue Einheit nimmt verdeckt die Ermittlungen auf und fördert Stück für Stück ein kriminelles Netzwerk zu Tage, das in seiner verschachtelten Komplexität schwer zu überblicken ist. Die Ermittler arbeiten in Teams an verschiedenen Orten und an unterschiedlichen Untersuchungsansätzen, welche nach und nach das Bild eines ungeheuerlichen, hochbrisanten Finanz- und Politikskandals ans Licht bringen und dabei geraten die Beamten auch selbst in Gefahr – einerseits durch Kompetenzgerangel wichtige Information vorenthalten zu bekommen und andererseits ins Visier mächtiger Gegner zu geraten.

    Dem Leser wird einiges abgefordert, „Gier“ ist kein Buch für zwischendurch, es ist anspruchsvoll, man muss sich konzentrieren um in die Handlung in Gänze zu erfassen, man sollte ein wenig Allgemeinwissen zur Finanzkrise haben und man darf kein „Friede, Freude, Eierkuchen Happy End“ erwarten.

    Dafür bekommt man einen beeindruckenden politischen Thriller mit dem Versprechen weiterer Teile.

  10. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783867177818)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen. Mit viel Charme begleitet Otto Sander den schlitzohrigen Allan auf seiner herrlich komischen Flucht durch Schweden und lässt augenzwinkernd die politischen Verwicklungen des 100-Jährigen Revue passieren.

     

    Fazit:

    Das Faszinierende bei dem Buch ist, dass es vollkommenen unrealistisch ist, allerdings durch den witzigen und fesselnden Schreibstil irgendwie real wirkt. 

    Das Buch habe ich schon ein paar Mal gelesen. Einmal sogar auf Englisch (für die Schule). Ich war schon sehr gespannt, wie das Hörbuch dazu sein würde. Vor allem, da es auf drei Stunden gekürzt wurde. Leider war es nicht so ganz mein Fall. Vor allem für Leser/ Hörer, die das Buch noch nicht kennen, dürfte die Geschichte verwirrend sein. 

    Am Ende komme ich zu dem Entschluss, dass man zuerst das Buch lesen sollte, bevor man das Hörbuch anhört. 

  11. Cover des Buches Der Chinese (ISBN: 9783552054363)
    Henning Mankell

    Der Chinese

     (329)
    Aktuelle Rezension von: fransen

    Wenn ich ein Buch anfange zu lesen, dann beende ich es auch. Meinen Vorsatz hätte ich bei diesem Buch fast gebrochen.

    Das Buch ist unterteit in mehrere Teile.

    Zunächst wird ein unbeschreibliches Verbrechen in einem kleinen Dorf im Norden Schwedens entdeckt. Die ermittelnden Polizeibeamten waren mir dabei bereits recht unsympathisch und emotionslos mit belangenlosen Dialogen, gleichzeitig lernt man die Hauptprotagonistin Birgitta kennen, die überarbeitete Richterin ist und herausfindet, dass ihre Mutter das Adoptivkind einer der ermordeten Familien im Norden Schwedens war.

    Im zweiten Teil wird über drei Chinesische Brüder berichtet, die zur Zeit des Eisenbahnbaus in Amerika unter brutalen Umständen dorthin verschleppt werden. Man erfährt einiges über die Umstände und Verknüpfungen in die Gegenwart werden eingestreut. Diesen Teil fand ich lesenswert und durchaus interessant.

    Anschließend ist man wieder bei der Richterin, die nun selbst aktiv recherchiert. Immer wieder finden Exkursionen in ihre kommunistische Vergangenheit statt. Dann reist sie selbst nach Peking. Es findet eine Art Katz und Maus Spiel  mit den Nachkommen der im zweiten Teil vorgestellten Brüder statt. Insgesamt sollte man hier sehr an chinesischer Geschichte und aktuelleren politischen Geschehnissen interessiert sein, da es viele ausschweifende Exkurse gibt.

    Zum Ende wird nochmals ein kurzer Spannungsbogen aufgebaut, dann endet das Buch. Da nehme ich jetzt nichts vorweg, denn es gibt sicher jemanden, der es gerne ohne Spoiler lesen möchte.

    Für mich persönlich war es zu viel "Geschichtsstunde" und leider durch mir unsympathische Protagonisten und eine fehlende Spannung auch dadurch nicht aufzufangen.


  12. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  13. Cover des Buches Darkness - Wettlauf mit der Zeit (ISBN: 9783426500316)
    Douglas Preston

    Darkness - Wettlauf mit der Zeit

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Was hast du eigentlich herausgefunden, das dich bewogen hat, das Kloster in solcher Eile zu verlassen, Constance?«
    »Das ist schnell gesagt. … Ich habe mir deine Abschiedsbitte zu Herzen genommen. Ich habe Nachforschungen angestellt.«
    »Und wie macht man das in einem tibetischen Kloster?«
    »Mit Unverfrorenheit.«

     

    Endlich Frieden, Ruhe, wieder ganz zu sich kommen… Aloysius Pendergast und sein Mündel Constance haben sich für ein paar Monate in ein tibetisches Kloster zurückgezogen, um die schlimmen Vorfälle der letzten Zeit zu verarbeiten. Doch ein Spitzenagent wie Pendergast wird auch dort benötigt, denn die Mönche bitten ihn um Hilfe, weil ihnen ihre wertvollste Reliquie gestohlen wurde. Pendergast hat tatsächlich bald eine Spur, der er auf den gerade zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochenen Luxusliner Britannia folgt. Die Überfahrt wird zu einem wahren Horrortrip, den diverse Passagiere nicht überleben werden…

     

    Auch dieser achte Band meiner aktuellen Lieblingsreihe konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Die Kapitel im Kloster schaffen gleich die passende mystische Atmosphäre, die Neugierde nagt an mir und ich frage mich, was an dem gestohlenen Gegenstand so gefährlich sein kann, dass er niemals in falsche Hände gelangen darf. Kurz nachdem Pendergast sich auf die Fährte des Diebs gesetzt hat, ereignet sich bereits der erste Mord, dem reichlich weitere folgen werden. Ein Serienkiller auf einem Kreuzfahrtschiff ist schon eine mehr als gruselige Vorstellung, der Horror auf dem Schiff lässt sich allerdings noch steigern.

     

    Pendergast agiert so kultig wie immer, diesmal darf man sich zudem auch auf sehr viel Ermittlungsarbeit durch Constance freuen. Sie läuft so langsam aber sicher zu Hochform auf und der Schluss, der ebenfalls im tibetischen Kloster spielt, macht sehr neugierig, wie wohl ihre Zukunft aussehen wird. Auf D’Agosta musste ich in diesem Buch verzichten, die ersten Seiten im Folgeband haben mich dafür aber bereits entschädigt. Ein bisschen arg mystisch und meditativ wurde es für meinen Geschmack zwischendurch, es passte allerdings zum Thema, daher darf ich nicht wirklich meckern.

     

    Dieser Band ist als Einzelband der Reihe ausgewiesen, vom Fall her sind auch keine Vorkenntnisse erforderlich. Da die Charaktere und ihre Entwicklung aber sehr wichtig sind und es zudem immer wieder zu Querverweisen kommt, würde ich empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten. Als Reiselektüre auf eine Kreuzfahrt würde ich das Buch vielleicht nicht mitnehmen, aber auf dem Trockenen verspricht es sehr spannende Unterhaltung.

     

    Fazit: Wieder ein sehr spannender und kultiger Band der Reihe. Schnell weiter zum Folgeband ;-)

  14. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  15. Cover des Buches Der fremde Tibeter (ISBN: 9783746618326)
    Eliot Pattison

    Der fremde Tibeter

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    "Der fremde Tibeter" ist ein außergewöhnlicher Krimi. Das Buch dreht sich nicht nur um einen Fall, sondern taucht tief in eine andere Welt und Gedankenkonstrukte ein. Oft geht es dabei eher um das Überleben des Ermittlers in einem fragilen Umfeld. Wahrheit, Gerechtigkeit und Kompromisse spielen dabei eine große Rolle. In der Gechichte selbst werden auch die Verbrechen der Besatzer an der tibetischen Bevölkerung thematisiert.

    Ich empfehle das Buch sehr gerne an jeden, der sich auch mit einer komplexen, manchmal sperrigen Sprache, anfreunden kann und sich für andere Welten, insbesondere für Tibet, sowie den Buddhismus interessiert.


    Hauptprotagonist in dem Buch ist Shan, ein ehemaliger hochrangiger Ermittler aus Peking, der in Ungnade gefallen ist. Er wurde als Chinese in ein tibetisches Zwangsarbeitslager geschickt und knechtet mit einheimischen Gefangenen unter widrigsten Bedingungen. Im Laufe der Jahre hat er durch seine Mitinsassen den Buddhismus für sich angenommen. Er ist fremd für die Chinesen geworden und wird von den Tibetern meist als Fremder wahrgenommen.
    Durch verschiedene Umstände wird er als Ermittler in einem sehr komplexen Fall eingesetzt. Er kämpft beim Lösen des Falls um das eigene Überleben und um das seiner Mitinsassen. Dabei begegnet er aufeinanderprallenden Weltanschauungen, die sich gegenseitig ausschließen und doch einen Weg finden müssen gleichzeitigen zu existieren.

    Manche Themen in der Geschichte sind extrem komplex und fremd, dass es für mich schwer war, sie zu erfassen. Trotzdem waren sie faszinerend und mystisch und so außergewöhnlich anders, dass es mir eine Freude war darüber nachzusinnen. Manchmal musste ich Absätze zweimal lesen, um den Sinn zu verstehen, da einige Informationen zwischen den Zeilen zweier mir größtenteils fremden Kultur standen.
    Der Umgang mit den Tibetern durch die Besatzer hat mich ebenfalls mitgenommen, auch wenn ich von vielen Gräultaten im Vorfeld bereits wusste.

    Obwohl China im Allgemeinen angeprangert wird, gelingt es dem Autor Protagonisten zu schaffen, die nicht per se (chinesisch und deshalb) böse  oder gut sind. Viele besitzen Facetten und Tiefe und entwickeln sich im Laufe der Handlung

    Ich werde weitere Fälle von Shan lesen, da er mir als Protagonist ans Herz gewachsen ist und ich mehr über ihn wissen möchte.


    Fazit: 

    4,5 von 5 Sternchen (aufgerundet). Da das Buch trotz tiefgründiger und mystischer Gesellschaftskritik doch manchmal sperrig und schwer zu lesen war.  

  16. Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes (ISBN: 9783596195633)
    Christoph Ransmayr

    Atlas eines ängstlichen Mannes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: annepei
    "Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt."

    Der Autor erzählt in 70 zart skizzierten, unzusammenhängenden Episoden von Kulturen, die er kennen lernte, von Ländern, die er bereiste und von Menschen, die er dort traf, in ihrem Leben und Sterben. 

    Bewertung: 5 von 5 Koffer
  17. Cover des Buches Let's go Himalaya! (ISBN: 9783740766979)
    Katja Linke

    Let's go Himalaya!

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber

    Was für ein wunderbarer Buchmoment! Das Abenteuer von Katja und ihrer Tochter Julia ist mitreißend, turbulent, toll erzählt und ab und an auch belehrend. Vor allem aber ist es eine Geschichte von Mut, Hoffnung und Liebe in den unterschiedlichsten Formen.

     

    Abgesehen von den persönlichen Erlebnissen, Tiefpunkten und Highlights lernen wir hier auch viel über das Gebiet rund um das höchste Gebirge der Welt kennen. Traditionen, Religion und Kultur bekommen ebenso ihren Platz wie die scheinbar einfache Frage, welche Farbe der Himmel hat – die Antwort darauf ist dann doch, wenn man ein wenig darüber nachdenkt, gar nicht so einfach.

     

    Wirklich toll finde ich auch, dass das Buch ein Quellenverzeichnis hat. So etwas findet man in Reiseerlebnisbüchern so gut wie gar nicht. Und „Yeshis Rezept für Momos“ wird mich sicher früher oder später zu einem Kochexperiment verleiten.

     

    Ich denke, dieses Buch ist ein großartiger Begleiter durch den Sommer. Es ist erfrischend, sehr gut geschrieben, weckt die Abenteuerlust, lässt einen träumen und gleichzeitig füllt es das Allgemeinwissen auf. Ein durch und durch gelungenes Werk, das ich euch ans Herz legen kann.

  18. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Düfte (ISBN: 9783746629810)
    Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Der Titel und der Klappentext des Buches lassen die Leser eine Geschichte rund um ein geheimnisvolles Parfum erwarten, dessen Duft Erinnerungen an frühere Leben ermöglichen soll - Eine spannende Idee.

     

    Die Geschwister Jac und Robbie L’Etoile versuchen auf unterschiedliche Art, ihr Familienunternehmen vor der Pleite zu retten. Sei es, dass die Rezeptur zweier Klassiker an einen internationalen Konzern verkauft werden soll oder, dass das überlieferte Familiengeheimnis gelüftet und zu neuen Höhenflügen verhelfen soll.

     

    Natürlich sind gleich mehrere Personen, darunter auch sinistere Gestalten an dieser Rezeptur interessiert. Und schwupps, befinden wir uns einer Geschichte à la Dan Brown oder Michael Crichton.

     

    Meine Meinung:

     

    Die Autorin versucht geschichtliche Fakten mit Fiktion zu verquicken, was nicht immer gut gelingt. Es sind viel zu viele Handlungsstränge und Zeitebenen, so dass man hier und da ein wenig den Überblick verliert. Manches wird angerissen und nicht weiterverfolgt, zum Beispiel das Auffinden dieser kostbaren Essenz durch einen Vorfahren von Jac und Robbie während Napoleons Feldzug in Ägypten. Das allein wäre schon eine sehr interessante Epoche. Dann folgt ein Rückblick in die Zeit Kleopatras und ein Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Okkupation Tibets durch China und der politischen Wirren rund um den Dalai Lama.

     

    Jeder dieser Handlungsstränge wäre ausbaufähig, doch alle drei und der Kampf um den Erhalt der Firma sowie mehrere zusätzlicher Aspekte, sind meiner Ansicht nach des Guten zu viel. Zwar werden die Fäden der Gegenwart in Paris zusammengeführt, doch wirkt das ein wenig bemüht.

     

    Da das geheimnisvolle Elixier nur bei Jac L’Etoile Visionen der Erinnerungen auslöst, hätte ich mir hier ein bisschen mehr Tiefgang erwartet. So gleitet der Roman in eine Hetzjagd auf ihren Bruder Robbie ab, der eines Mordes verdächtigt wird und in die Pariser Katakomben abtaucht. Ach ja, gemordet wird häufig.

     

    Die Beschreibung der Nekropole von Paris, ihre Anziehungskraft für Touristen, Spinner und Schutzsuchende ist gut gelungen. Hier kommt schon ein wenig Gänsehaut auf, wenn von Möbelstücken erzählt wird, die aus menschlichen Knochen gefertigt sind.

     

    Klasse finde ich die aufwändigen Recherchen der Autorin. Wer historische Details so wie ich mag, ist hier gut aufgehoben. Wer Spaß an Schnitzeljagden um mysteriöse Geheimnisse hat, kann das Buch amüsant und spannend finden. Mir persönlich ist es ein wenig zu stark überfrachtet. Hier wäre weniger, mehr gewesen. Die Autorin verschenkt einiges Potential, was sehr schade ist.

     

    Fazit:

     

    Viele gute Ideen, die leider nicht richtig auf den Boden gebrachten worden sind. Daher leider nur 2 Sterne.

     

  19. Cover des Buches Die Rose von Tibet (ISBN: 9783328100034)
    Lionel Davidson

    Die Rose von Tibet

     (15)
    Aktuelle Rezension von: HansDurrer

    Das Buch ist ein Klassiker, erstmal erschienen ist es 1962

    Die Rose von Tibet nimmt seinen Anfang in einem Londoner Verlag, wo der Autor Lionel Davidson als Lektor tätig ist. In dieser Funktion wird er von seiner Sekretärin, Miss Marks, auch auf Mr. Oliphant, der ein Latein-Buch für Anfänger geschrieben hat, aufmerksam gemacht.

    „Miss Marks blickte von ihrer Schreibmaschine auf und fing an, mit ihren Fingerspitzen leicht auf ihrer Stirn herumzutrommeln – eine Angewohnheit, die durchkommt, wenn sie sich mit irgendwelchen Sorgen herumquält, aber nicht will, dass ich es bemerke.“

    Es sind solch witzige Passagen, die mich (unter anderem) für Lionel Davidsons Schreiben einnehmen; darüber hinaus weiss er spannend zu erzählen. Über das Verlagswesen 8und den kreativen Prozess notiert er: „Ich hasste die Leute, die Manuskripte lasen und begutachteten. Gutachter, im Allgemeinen keine kreativen Menschen, so erschien es mir, sollten versuchen, selbst etwas zu erschaffen – wenigstens eine Kleinigkeit. Es war der reinste Frevel, so erschien es mir, dass solche Menschen über die Arbeit kreativer Menschen zu Gericht sassen. Etwas aus dem Nichts heraus entstehen zu lassen, etwas zusammenzusetzen, etwas ganz Neues in die Welt zu setzen – das war eine bewundernswerte, eine mühselige Arbeit. Den Menschen, die das taten, so erschien es mir, standen Worte des Dankes zu, und man sollte ihnen auf den Rücken klopfen und sie für ihre Mühen nicht etwa einem Sperrfeuer gehässiger Kritik aussetzen.“ (Am Rande: Das wiederholte „so erschien es mir“ wirkt ausgesprochen sperrig.).

    Mr. Oliphant macht Davidson auf das Schicksal von Charles Houston aufmerksam, der sich auf die Suche nach seinem verschollenen Stiefbruder, dem Filmemacher Hugh Whittington, der auf einer Exepdition in der Nähe des Mount Everest ums Leben gekommen sein soll, nach Indien, Sikkim und Tibet aufgemacht hatte. Die Rose von Tibet erzählt hauptsächlich von Charles Houstons Abenteuern, der es in Asien mit ganz anderen Mentalitäten zu tun kriegt, als er sich gewohnt ist. So sind etwa die Vorstellungen von Distanz („Ins Kloster Yamdring? War das vielleicht in der Nähe? Ja, es war nicht weit weg, drei tagesreisen, mehr nicht.“) und Zeit („Die wenigen Meilen, von denen die Rede gewesen war, kosteten sie weitere drei Stunden.“) gewöhnungsbedürftig.

    Charles Houston hat auf seiner Reise im Jahre 1950 einiges durchzustehen. Unter anderem wird er von zwei Schlägern angegriffen, leidet unter der Höhenkrankheit und hätte ohne die Hilfe eines Jungen namens Ringling (der ihn ständig mit „Houtson“ anredet) die Strapazen in den Bergen wohl kaum durchgestanden. Dabei gerät er auch immer wieder an Menschen, die die Welt entschieden anders wahrnehmen als er selber es tut.

    „Houston betrachtete ihn in stummer Erregung. Er hatte den Eindruck, einer Horde von Irren in die Hände gefallen zu sein, die er auf eine Weise überzeugen musste, der sie folgen konnten.“

    Kein Wunder gehört Die Rose in Tibet in die Kategorie Abenteuerromane, denn es gibt in diesem Roman viel Abenteuerliches (und nicht wenig, dass einem westlich orientierten Gemüt etwas sehr eigenartig vorkommen mag) zu lesen. Damit meine ich weniger die Omen und Prophezeihungen, die allesamt einzutreffen scheinen, als Dialoge wie etwa diesen: „Ich bin jetzt drei Tage lang Abt.“ „Und was ist mit dem Abt?“ „Der Abt ist jetzt Affe.“

    Entsprach Houstons Geschichte der Wahrheit oder entsprang sie einer blühenden Fantasie?, fragte sich der Lektor Lionel Davidson in London. Er beauftragte einen Sachverständigen, der vieles bestätigte und auch über das weitere Schicksal Tibets informierte. Etwa darüber, dass der Dalai Lama am 17. März 1959 nach Indien geflohen war und die Internationale Juristenkommission darüber unterrichtet hatte, dass die Chinesen tibetanische Männer sterilisierten, 65 000 Tibetaner umgebracht und tausend Klöster zerstört worden seien.

  20. Cover des Buches Mord im Zeichen des Zen (ISBN: 9783596165452)
    Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Die Ermittlerin Louise Boni gefällt mir ganz gut – ihre seltsamen Alleingänge dagegen erschienen mir oft bedenklich und nicht nachvollziehbar.

    Die Hauptkommissarin der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen ist 42 Jahre alt, geschieden, steht vor einem tristen Winterwochenende und den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters die Erinnerung an die Toten und Verflossenen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der in Sandalen und Kutte durch die verschneite Winterödnis östlich von Freiburg geht, und herausfinden, was er vorhat. Widerwillig macht sie sich auf den Weg. Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Mühsam kann Louise die Hintergründe aufdecken und kommt so einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur, in dessen Sog sich auch ihr eigenes Leben entscheidend verändert. (amazon)

    Erst am Ende des Buches wird eher klar, warum Frau Boni versucht, ihre Probleme in Alkohol zu ertränken. Deshalb führe ich das hier auch nicht weiter aus, um Euch die Aufklärung nicht vor weg zu nehmen. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, das ein Stück früher zu wissen….

    Die Krimihandlung wird hier eher vernachlässigt – gut, es geht um Kinderhandel, das kann ich vorab sagen, aber wie gesagt, im Vordergrund steht eher das Leben der Kommissarin.

  21. Cover des Buches Ich geh dann mal nach Tibet (ISBN: 9783957283467)
    Stephan Meurisch

    Ich geh dann mal nach Tibet

     (11)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey

    Selten hat mich das Ende eines Buches so aufgeregt wie das hier der Fall war, auch wenn ich genau ein solches Ende bereits lange vorher vermutet hatte. Denn: die Aufzeichnungen des Autors offenbaren von Beginn an ein einzigartiges Psychogramm eines Menschen, der glaubt, für ihn sei die Welt umsonst zu haben.

    Stephan Meurisch kommt 2011 auf die Idee, nach Tibet zu gehen. Und zwar ohne dafür eigene Mittel während der Reise aufzuwenden. Anfangs macht er seine Leser glauben, er hätte auch keine. Aber bereit das ist gelogen, nur erkennen kann man es da noch nicht. Er wandert also 2012 von München aus los. Ohne im Vorhinein Übernachtungsmöglichkeiten zu haben. Oder Verpflegung. Er erwartet einfach, dass andere ihm ein Dach über den Kopf zur Verfügung stellen und ihn ernähren. Was für manche Zeitgenossen vielleicht interessant klingen mag, ist in Wirklichkeit das blanke Schmarotzertum, denn schließlich müssen andere für ihn arbeiten. Und er findet er auch genügend Menschen, die auf seine Masche hereinfallen. Man kann es auch anders sagen: Er nutzt die Gutgläubigkeit, Menschlichkeit und Gastfreundschaft anderer Menschen schamlos aus.

    Er nennt das im Text Freiheit. Aber es ist eine Freiheit, die er sich nicht selbst geschaffen hat, sondern eine auf Kosten anderer. Zwar sind diese Kosten nicht so hoch, dass sie andere ins Unglück stürzen würden, aber es ist schlicht und ergreifend schamlos, sich so zu verhalten. Und schlimmer noch: Es ist in meinen Augen auch widerlich, das auch noch zu glorifizieren. Nicht vordergründig, sondern geschickt immer wieder im Text versteckt durch das Loben der Leute, die ihn immer wieder durchgebracht haben. Die meisten Menschen haben eine natürliche Hemmschwelle, die schmarotzendes Verhalten verhindert. Bei Meurisch existiert so etwas nicht. Und das findet er großartig. Man müsse nur offen auf die Leute zugehen, dann geben sie, was er braucht. Und sie finden für ihn auch andere in den nächsten Orten auf seiner Reise.

    Obendrein ist sein ganzes Vorhaben eine einzige Luftnummer, wenn man das Ende kennt. Er wandert also los und kommt bis nach Istanbul. Die ganze Zeit bis dahin macht er sich große Sorgen, weil er nicht fußläufig über den Bosporus kommen kann. Schließlich schafft er es in Istanbul sogar bis ins Vorzimmer des Bürgermeisters und hofft auf eine Sondergenehmigung, eine der Brücken als Fußgänger benutzen zu können. Als das abgelehnt wird, kommt er durch einen Zufall durch den im Bau befindlichen Eisenbahntunnel unter dem Bosporus zu Fuß auf die asiatische Seite. Warum erzähle ich dieses dramatische Affentheater? Nun, Meurisch wird nach dem Verlassen der Türkei sein Verhalten drastisch ändern und Bus, Bahn und Flugzeuge benutzen. Und letztlich wird er auch eine Menge Geld für seinen Aufenthalt in Tibet auf den Tisch legen. Was für eine Verlogenheit.

    Auf andere Nebenwirkungen dieses Textes möchte ich besser nicht eingehen, etwa auf sein merkwürdiges Verhalten gegenüber Frauen, die er auf seiner Reise trifft und ausnutzt. Sympathisch ist das alles eher weniger. Auch seine naiv-philosophischen Betrachtungen spiegeln eine Eigendarstellung wider, die sein persönliches Verhalten überhaupt nicht hergibt.

    Kurz gesagt: Als Studienobjekt für Psychologen eignet sich dieser Reisebericht vielleicht hervorragend. In der Sache selbst ist er eine verlogene Luftnummer. Er hätte mich vielleicht überzeugt, wenn er sein Projekt konsequent in zwei Jahren – so wie es geplant war – durchgezogen hätte. Das wäre selbst bei seiner Schamlosigkeit eine gewisse Leistung gewesen, die meinen Respekt gehabt hätte. Aber auch dazu war er nicht fähig. Vielmehr dauerte die ganze Unternehmung mehr als doppelt so lange, weil er sich zwischendurch einfach immer wieder gehen lassen hat. Natürlich klingt das im Buch anders: Er wollte Land und Leute kennenlernen.

    Früher sind angehende Handwerker auch auf lange Reisen gegangen, haben unterwegs gearbeitet und bei Meistern in der Fremde gelernt. Meurisch dagegen hat sich nur herumgetrieben und oft genug von der Arbeit anderer gelebt.

    Ach ja, Tibet … Nicht dass jemand auf die Idee kommt, Meurisch wäre so eine Art Bettelmönch. Mit Tibet hatte er von Anfang an nichts, aber auch gar nichts am Hut. Außer natürlich, dass dies ein mystischer Ort und weit genug entfernt ist, um ihm Sympathien einzubringen. Und genau das hat mich von Anfang an skeptisch gemacht.

  22. Cover des Buches Das Juwel in der Lotosblüte (ISBN: 9783894058258)
    Bruno Baumann

    Das Juwel in der Lotosblüte

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
    Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

    Meinung
    Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
    In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
    Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.

    Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
    Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
    Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

    So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
    Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
    Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
    Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
    Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
    Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
    Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
    So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

    Fazit
    „In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
    Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
    Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










  24. Cover des Buches Das Geheimnis von Shangri La (ISBN: 9783641151829)
    Clive Cussler

    Das Geheimnis von Shangri La

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Interessante Geschichte, Actionreiche Spannung und fulminante Entdeckungen.


    Inhalt: Sam und Remi Fargo suchen sonst nach Schätzen, machen hier aber eine Ausnahme. sie suchen nach einem verloren gegangenen Schatzjäger. - Doch das scheint nicht alles zu sein. Denn schon zu Beginn ihrer Suche wird ein Mordanschlag auf sie verübt.
    Trotz allem stoßen sie auf ein lang gehütetes Geheimnis und verfolgen das unter Lebensgefahr weiter.
    Das fulminante Finale auf dem Gipfel des Himalaya ist noch aufregender als das eigentliche Finale und der historische und menschheitsgeschichtlich bedeutsame Fund.


    Fazit: Im Vorfeld wird gleich erst einmal ein sehr interessanter historischer Bezug genommen. Einen, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte, aber interessant und vorstellbar war er in jedem Fall.
    Dann spielt die Handlung in Nepal. ein sehr interessantes und sagenumwobenes Land und gerade hier bekommt man eine ganze Menge von dem Land mit. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll beschrieben und ich hatte in herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge.
    Sam und Remi Fargo sind mir inzwischen ein Begriff und geläufig, was sie so alles erreicht können und wie sie es erreichen. Die anderen Personen, diese ominösen Zwilling, waren mir dann aber doch ganz schön unheimlich. Von Anfang an habe ich gemerkt, dass die nicht wirklich das sind, was sie vorzugeben scheinen. Auf ihre Art und Weise haben die mich fasziniert und abgestoßen zugleich.
    An dieser Stelle möchte ich auch mit erwähnen, dass jede Story dieser Reihe eine in sich geschlossene Geschichte ist und die chronologische Reihenfolge nicht eingehalten werden muss. Immer wieder geht es um einen anderen Sachverhalt und immer wieder fängt die ganze Story von vorne an und wird dann am Ende auch aufgelöst.
    Die Handlung hier war entweder in ihren Fakten hochgradig interessant oder ging ziemlich schnell voran. So kam an keiner stelle irgendwie Langeweile auf. - Und gerade in diesem Fall jetten die Protagonisten durch die halbe Welt, um das Problem zu lösen. Dramatik und Action kommen dabei nicht zu kurz. Ich frage mich, ob Herr Cussler hier von McGiver abgeguckt hat, oder anders herum. Stellenweise kam es mir jedenfalls so vor.


    Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Einmal mehr sind Historie, Action und Fiktion zu einer glaubhaften und spannenden Story verwoben, die mich bestens unterhalten und vom Alltag abgelenkt hat.

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