Bücher mit dem Tag "tiefgründig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tiefgründig" gekennzeichnet haben.

202 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.816)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."

    Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.

    Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.

    "-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."

    Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
    Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...

    Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.

    "Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."

    Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:

    "Das Leben ist schön, Hazel Grace."

    Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.

    Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
    Das also ist mein Leben
    Die Nackten
    Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman.

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442487967)
    Justin Cronin

    Der Übergang

    (1.273)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Was soll ich über ein Buch schreiben, das nicht beschreibbar ist? Das völlig aus meiner Lesenorm fällt? Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es überhaupt einen Genre zuordnen. Vampirroman? Nein, ganz und gar nicht. Besonders in der heutigen Welt, in der Vampire gleichgesetzt werden mit glitzernden Womanizern. Dystopie? Ich bitte euch, Justin Cronins Buch lässt sich auch nicht mit Panem auf eine Ebene stellen. Am ehesten passt wohl der Begriff „Endzeit-Roman“ zum Buch. Aber „Der Übergang“ ist viel mehr, ganz anders, erschreckend, grausam, und gleichzeitig so lehrreich, denn er hat mir so viel über die Kunst verraten, berührende Geschichten zu erzählen und gleichzeitig jegliches Klischee zu umgehen.

    Amy ist sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter in einem Nonnenstift zurückgelassen wird. Sie ist ein merkwürdiges Mädchen, das ein merkwürdiges Leben geführt hat: Von ihrer Mutter, durch das das soziale Netz der Gesellschaft gefallen wie ein Ohrring durch den Abfluss, geliebt, niemals eine Schule oder eine andere derartige Einrichtung besucht, ist sie still, aufmerksam und ernst wie ein viel älteres Wesen. Gleichzeitig forscht eine Regierungsorganisation an einem Virus, der nur schwer kontrollierbar ist. Zwei FBI-Agents schaffen Probanden heran. Es geschieht nicht zufällig, dass sich die beiden Wege kreuzen, die beiden Schicksale verschlingen wie zwei sich verzwirbelnde Taue.

    Ich habe sein Können, das Herzblut und die Liebe, die Cronin in den Text gelegt hat, auf jeder Seite gespürt. Natürlich, es war anders als Normal, abseits jeglicher Norm. Große Erzählkonstrukte mit ein paar eingestreuten wörtlichen Reden mögen nicht jedermanns Sache sein. Meine eigentlich auch nicht. Hier jedoch hat mich die Gewalt der Erzählung mitgerissen. Für mich hat sie die Sogwirkung entfaltet - und Achtung - ich bin eigentlich der Typ Leser, der mit süßen fantastischen Helden mitfiebert, nicht mit kleinen Mädchen und einem FBI-Agenten (Wolgast <3) oder mit einer Nonne. Wie erwähnt, das Buch bricht meine Norm richtig gründlich.

    Oh Schreck, das Experiment und die Forschungen gehen richtig gründlich schief. Okey, das war jetzt nicht die Offenbarung. Auch dass es eine Welt vor und nach der Katastrophe gibt, konnte ich mir gerade noch so ausrechnen.

    Aber - und jetzt kommt der Punkt, der mein Herz geöffnet hat: Die Geschichte zählt mit zu den grausamen, zu den hoffnungslosen, zu jenen, in denen es einige Tode zu beweinen gibt. Eigentlich bin ich so gestrickt, dass ich nach einer gewissen Zeit abstumpfe, wenn zu viel davon auf mich einprasselt. Ich spanne meinen mentalen Regenschirm auf, sehe der Geschichte zu, wie sie an der Membran entlang rinnt, lasse sie aber nicht an mich heran. Allen voran, weil ich enttäuscht vom Autor oder der Autorin bin, es hätte sicherlich eine andere weniger tödliche Lösung gegeben. Bei Cronin fieberte ich nicht mit, ich war an Amys Seite (die übrigens lange keinen POV bekommt, andere erzählen ihre Geschichte), die Herzen öffnet, die Liebe erfährt, die Grausamkeit erträgt und die mit dem Herzen hört. Ich habe miterlebt, wie sie Menschen mit einer abstumpfenden Biografie verändert und zu eigentlich unmöglichen bewegt. Cronin hat einfach eine unnachahmliche Art, seine Geschichte in meinen Kopf zu brennen. Ich hatte auch noch lange nach dem Schließen des Buches die Protagonisten vor Augen und werde sie wohl für lange Zeit in meinem Herzen durch die Welt tragen. Für mich hat Cronin einfach funktioniert. Er hat immer genau das richtige Maß an Hoffnung, Vertrauen und Freundschaft vermittelt, um die Dunkelheit nicht übermächtig werden zu lassen. Und davon existiert reichlich im Buch.
    Er ist schwierig, es ist kein Mainstream, jedoch auf eine sehr eigentümliche Art und Weise berührend.

  3. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426228012)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

    (1.708)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Inhalt

    In Ketterdam, der pulsierenden Handelsstadt mit Hafen, hat sich Kaz Brekker von einem niemand zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot mit Gewinn in Millionenhöhe erhält, weiß er zwei Dinge: Mit diesem Reichtum wird er endlich rächen, was ihm in der Vergangenheit angetan wurde und er ist unmöglich allein dazu in der Lage diesen Auftrag zu erfüllen.

    Mit einer Gruppe, bestehend aus fünf weiteren Gefährten, macht sich Kaz auf den Weg in den Norden. Die sechs sind hochgefährlich und professionell, wie kein anderer, doch keiner spielt mit offenen Karten. So auch Kaz nicht...

    Meinung

    Leigh Bardugo schaffte mit "Das Lied der Krähen" eine herausragendes Werk, das die Grenzen des Dagewesenen überschreitet. Der Leser wird von der düsteren Atmosphäre gepackt und in die mystische Welt hineingezogen. Es ist kein Ort, an dem man gerne leben möchte, doch fühlt man sich dank des bildhaften, flüssigen Schreibstils der Autorin geradezu magisch angezogen. 

    Die Geschichte in "Das Lied der Krähen" beschäftig sich nicht, wie so viele Werke, mit einer geradezu epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Vielmehr betont es die Zwischentöne und die Intrigen, die für das Überleben in einer von Leid gezeichneten Welt vonnöten sind. Sie behandelt die ganz unterschiedlichen Motive, die Menschen zu den härtesten Dingen im Kampf um das Überleben und dem Wunsch nach Rache treiben.

    Die Geschichte beginnt in Ketterdam, seines Zeichens Handelsstadt und geprägt von falscher Moral und Verrat. In der Stadt regiert das Geld und Moral kann nur dann berücksichtig werden, wenn es dem Zweck dient noch mehr Geld einzunehmen. Ketterdam ist dunkel, eng und schmutzig. Genau hier, in den dunkelsten Ecken treffen wir auf die Protagonisten, eine Gruppe junger Menschen, die neben dem Gesetz steht und von dem brillianten und gerissenen Kaz Brekker angeführt wird.

    Leigh Bardugos präziser, packender Schreibstil lässt Ketterdam real werden und aufleben, die Verdorbenheit und Finsternis, die abschreckend sein sollte, zieht den Leser in ihren Bann. Es wirkt dunkel, gefährlich und doch faszinierend. Die Handlung ist rasant und und actionreich, die Dialoge humorvoll und unterschwellig sarkastisch und die Wendung halten den Leser bis zum Ende gefesselt. 

    Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zu jedem der Figuren eine Bindung aufzubauen, man fiebert mit, ist enttäuscht, versteht auch möglicherweise fragwürdige Entscheidungen. Diese Einblicke machen die Gruppendynamik deutlich vielschichtiger, da ein jedes Mitglied eigene Motive hat, die sich nicht mit denen der anderen decken.

    Der Kern des Romans ist ein scheinbar unmöglicher Raubzug, bei dem jedes Mitglied seine individuellen Stärken bis zuletzt ausspielen muss. Doch gleichzeitig ist der Raubzug nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Verschwörung, deren Ausbrechen der Leser selbst verfolgen kann, da ein jedes Mitglied erst nach und nach seine Karten auf den Tisch legt.

    Doch nicht nur diese intellektuelle Ebene macht den Roman so anziehend. Keine der Figuren entspricht einer typischen Heldenfigur. Sie sind zerrissene Menschen mit einer düsteren, gewaltvollen Vergangenheit, tiefgehenden Narben und gefährlichen Geheimnissen. Bardugo gelingt die meisterhafte Verknüpfung dieser vielschichtigen Figuren in einer Welt, in der Moral kein Richtwert ist und die Methoden für den Überlebenskampf schon lange nicht mehr ehrenhaft sind.

    Das alles lässt die Figuren verletzlich und auf fast schmerzliche Art nahbar erscheinen. Die Vielseitigkeit wird noch durch die nicht sehr normativen Beziehungen der Figuren zueinander betont. Die traumatischen Erfahrungen und seelischen Narben führen zu komplizierten Beziehungsgeflechten, bei dem auf kurze Sicht kein Happy End möglich ist, wenn keine seelische Heilung stattfindet. Doch das so etwas nicht von jetzt auf gleich geschehen kann, zeigt das Buch und wird dadurch - einmal mehr - zu einer realitätsnahen Geschichte, die Themen wie Vertrauen und Vergebung untersucht und meisterhaft in den Handlungsstrang zu integrieren versteht. 

    Fazit

    "Das Lied der Krähen" ist kein Roman, das den Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert, sondern eine Geschichte über Macht, Verrat, Vertrauen und der Suche nach Vergebung. Das Setting ist eine gnadenlose Welt, die die Figuren auf die ein oder andere Art und Weise seelisch verstümmelt und hart gemacht hat. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig, wie in selten einem Buch das ich gelesen habe. Die Geschichte saugt dich ein und lässt dich erst wieder los, wenn du sie komplett gelesen hast, und selbst dann verbleibt es in den Gedanken. Ein absolutes Muss für Fans des Fantasygenres.

  4. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426562307)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

    (1.648)
    Aktuelle Rezension von: Nora_B

    Die Mitternachtsbibliotek von Matt Haig wurde mir sehr oft empfohlen und daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Bestseller.

    Im Jenseits gibt es eine riesige Bibliothek - prall gefüllt mit Büchern, mit all jenen Leben, die du hättest führen können.
    Als Nora sich entscheidet, ihr Leben zu beenden, findet sie sich in der Mitternachtsbibliothek wieder. Sie testet viele der Leben, die sie hätte Leben können. Es handelt vom Glück finden und von der Frage, wie glücklich man in einem Leben sein kann, das nicht das eigene ist.
    Auch die Entscheidungen, die wir bereuen und rückblickend ändern würden, machen uns zu dem Menschen, der wir jetzt sind.

    Die Buchidee ist sehr originell und hat mir auch unfassbar gut gefallen. Die Traurigkeit der Protagonistin in ihren Leben und die Suche nach dem Glück konnte man nachvollziehen und man hat mit den nachfolgenden Leben immer mitgefiebert, ob es jetzt "das eine richtige" Leben ist.

    Jedoch muss ich leider für mich feststellen, dass die Beschreibungen der vielen Leben sich sehr gezogen hat. Diese Länge hätte mich mitten drin auch fast zum Abbruch des Buches gebracht. Ich bin froh, dass ich das Buch beendet habe, weil mir der Ausgang der Geschichte wiederum gut gefallen hat. 

  5. Cover des Buches Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange (ISBN: 9783789120022)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange

    (1.081)
    Aktuelle Rezension von: Koala_1

    Der junge Coriolanus Snow als Mentor der 10. Hungerspiele .Er bekommt das weibliche Tribut aus Distrikt 12 zugeteilt. Eine Frechheit ? Oder doch nicht? Denn Lucy Gray ist sehr vielversprechend .Sie ist zwar zierlich und nicht besonders kampferfahren doch mit ihrer magischen Art zieht sie alle in ihren Bann .Doch nicht nur das Coriolanus und Lucy fangen an sich mehr zu mögen als nur ein Mentor und sein Tribut ,doch als Lucy in die Arena muss Versucht Coriolanus alles für sie zu tun damit sie gewinnt auch wenn es gegen die Regeln verstößt .Die Sponsoren Geschenke regnen nur so und Lucy ist schlau .Doch schafft sie es zu gewinnen und zurück zu Coriolanus zu kommen?

    Achtung kleiner Spoiler :⚠️



    Nachdem Lucy die Spiele gewonnen hat wird Coriolanus Betrug aufgedeckt und er wird als Friedenswächter nach Distrikt 12 gebracht wo seine Geschichte mit Lucy -Gray weitergeht .

    Meine Meinung:

    Ich fand es schwach geschrieben da die Spannung schlecht aufgebaut wurde und musste mich an manchen Stellen zwingen weiterzulesen. Generell fand ich die Geschichte nicht so gut wie in den anderen Bänden. Das Rnde hat mich sehr verwirrt .

    Achtung kleiner Spoiler:⚠️


    Mich nervt es am Ende nicht zu wissen was mit Lucy Gray passiert.



    Sterne:⭐️⭐️⭐️

  6. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

    (1.087)
    Aktuelle Rezension von: Kristina_Ritter

    Das Cover gefällt mir in dem lilanem getupften Ton.


    Hailee ist auf einem Roadtrip unterwegs und landet wie von selbst am Grab ihres besten Freundes. In einer Bar lernt sie Chase kennen während sie versucht von einem schmierigen Typen wegzukommen. Etwas an ihn fasziniert sie, doch als sie erkennt wer er ist wendet sie sich ab. Ausserdem muss sie sowieso wieder los, da sie mit ihrer Schwester am Ende des Roadtrips verabredet ist. 


    Mir hat der Start der Geschichte richtig gut gefallen, man konnte sich alles gut vorstellen und war auch direkt betroffen von Jaspers Tod. Ein bisschen an der Kommunikation der beiden hat mir nicht gefallen, ich kann es aber nicht genau benennen. Ich musste in diesem Buch 2 mal richtig weinen. 

    Mit diesem Ende zurückgelassen zu werden ist echt fies. Mir ist noch nicht so ganz klar, wieso sie am Ende so handelt wie sie es tut. Aber vielleicht wird das in der Fortsetzung besser erklärt, es hätte auch die Spannung rausgenommen wenn man mehr Informationen hätte. Spice ist vorhanden, die Dosierung ist in Ordnung. Man kann sich hier auf Romantik, Herzschmerz und viel Emotionalität einstellen. 


    Kein Highlight für mich, aber dennoch lesenswert. 

  7. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

    (1.167)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Ich habe die Reihe schon lange bei mir zu Hause, doch momentan schiebe ich gehypte Bücher vor mir her, da ich befürchte, dass sie mir nicht so gut gefallen, wie der Mehrheit. Doch das Thema mit dem verzauberten Spiel Caraval hat mich neugierig gemacht. Von der Kulisse her war es genauso, wie ich es mir vorgestellt habe, ich habe mich ein bisschen gefühlt wie bei Alice im Wunderland. Nichts ist, wie es scheint, man muss sowohl bei den Schauspielenden als auch den Teilnehmenden auf der Hut sein und Hilfe oder Informationen müssen mit besonderen Zahlungsmitteln beglichen werden. Der Teil hat mir sehr gut gefallen. Jedoch habe ich mit der Darstellung der Protagonistin Scarlett und ihrer Schwester Donatella meine Probleme. Scarlett ist so naiv und gutgläubig, dass es kaum zu ertragen ist. Verstärkt wird dieser Eindruck im Hörbuch noch durch die sehr emotionale Stimme von Marie Bierstedt. Scarlett ist nicht misstrauisch, lässt alles mit sich machen und will es allen recht machen und gefallen und opfert sich zu sehr für ihre Schwester auf. Den Spitznamen für ihre Schwester (Tella) konnte ich leider auch gar nicht leiden. Donatella dagegen ist egoistisch und rücksichtslos und glaubt, sich alles erlauben zu dürfen und ihre Schwester ausnutzen und beleidigen zu dürfen. Ich habe mich sehr viel über diese beiden Charaktere geärgert und war enttäuscht, dass Scarlett nicht mutig, selbstbewusst und mit einer gesunden Skepsis und guten Auffassungsgabe auftritt. Etwas ausgeglichen in Sachen Sympathie wurde die Geschichte durch Julian. Auch wenn er mysteriös ist und man bei ihm immer skeptisch bleibt, was seine Absichten sind, hat er einen gewissen Charme und springt Scarlett immer wieder zur Hilfe, was ihm einen gewissen Vertrauensvorschuss einbringt.

    Ich bin froh, dass es in der Geschichte keinen Spice gab und dass das Buch ohne großen Cliffhanger endet. Dennoch bin ich nach der Nachricht am Ende der Geschichte gespannt, was mich im zweiten Teil erwartet.

  8. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

    (877)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen. Das kann man ja in der Buchbeschreibung nachlesen.

    Ich möchte jedem empfehlen, das Buch zu lesen und es in eine Reihe mit "1984" oder mit "Schöne neue Welt" stellen. Thematisch ist das Buch aktueller denn je.

    Der besondere Sprachstil ist vielleicht anfangs etwas anstrengend und gewöhnungsbedürftig, passt aber sehr gut zum Thema und der Art der Erzählung. Das Buch gibt einem jede Menge Stoff zum Nachdenken.

  9. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (1.453)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Es ist Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Die kleine Kya lebt mit ihrer Familie in den Marschlanden, nahe der Küstenstadt Barkley Cove. Ihr Vater ist ein gewalttätiger Alkoholiker, der seiner Frau einmal den Himmel auf Erden versprochen hatte. Bekommen hat sie eine Hölle.

    Als Kya sechs Jahre alt ist, verlässt die Mutter die Familie.  Das kleine Mädchen steht Monate lang jeden Abend an der Tür der verrotteten Hütte, die sie ihr zuhause nennt, und wartet auf die Rückkehr der Mutter. Doch diese bleibt fort.

    Nach und nach verlassen auch die Geschwister die Marschlanden. Als letztes ihr Lieblingsbruder Jodie, der ihr noch Tipps gibt, wie sie die Anzeichen erkennen kann, dass der Vater zur Gewalt greifen wird, und wie sie dem brutalen Vater aus dem Weg gehen kann.

    Dann geht auch Jodie und das kleine Mädchen bleibt alleine mit dem Vater zurück. Isoliert von der Welt, einsam, lernt sie die Marschlanden und ihre tierischen Bewohner zu lieben. Sie kann weder lesen noch schreiben, doch sie kennt alle Tier und Pflanzen beim Namen. Sie führt dem Vater den Haushalt und lernt zu kochen, zu waschen und zu putzen. Ihre ersten Versuche fordern den Zorn des Vaters heraus aber es gibt auch rührenden Momente der Annäherung.

    Sie muss mit dem Veteranenscheck des Vaters auskommen, um ihn und sich selbst durch das Leben zu bringen. Ihr erster Ausflug in die Stadt ist für sie ein Kampf, hat sie doch nie gelernt, ihre Wünsche zu äußern oder sich mit fremden Menschen zu unterhalten. Sie kennt den Wert der Münzen nicht und hat keine Ahnung, wieviel etwas kostet. Die aufdringlichen Fragen der Verkäuferin verunsichern sie und die Hänseleien der Einwohner kränken sie, so dass sie sich immer mehr zurückzieht.

    Als Vertreter des Schulamtes kommen, versteckt sie sich. Erst, als ihr gesagt wird, dass sie in der Schule ein kostenloses Mittagessen bekommt, ist sie bereit, einen Versuch zu starten. Der erste Tag in der Schule endet katastrophal und sie geht nie wieder dorthin. Da sie das Marschland kennt, ist es für sie ein leichtes, sich vor den Menschen zu verstecken, die sie abholen möchten.

    Als sie ungefähr 15 Jahre alt ist, tritt Tate in ihr Leben und durchbricht die Isolation des Mädchens. 

    Er ist behutsam, denn er erkennt, dass Kya wie ein scheues Reh ist, das sofort weglaufen würde, wenn man sie bedrängt. Er bringt dem Mädchen lesen und schreiben bei und nun kann sie ihre Sammlung an Muscheln. Federn und Steinen endlich beschriften. Da sie ein Talent für das Zeichnen besitzt, fertigt sie wunderbare Illustrationen ihrer Schätze an.

    Kya wächst dem Lesenden ans Herz und man wünscht ihr alles Glück der Welt, doch der Weg den sie gehen muss, ist schwer. Tate war mit Jodie befreundet und er hat das einsame Mädchen lange beobachtet, bevor er sich ihr nähert. Es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden aber der Lesende weiß, dass auch Tate das Mädchen irgendwann verlassen wird. Sie ist das Marschmädchen, dass in der Welt da draußen nicht existieren kann. Er möchte Biologie studieren, was bedeutet, dass er Berkley Cove verlassen muss. Durch seinen Weggang fühlt sich Kya verraten und wendet sich dem Womanizer Chase Andrews zu.

    Das Buch macht einen wütend und traurig, obwohl diese Ausgrenzung von Menschen auch heute durchaus noch zum Alltag gehört. Die Geschichte wechselt zwischen 1969 und der Vergangenheit hin und her. Als Chase Andrews stirbt, geben alle die Schuld dem Marschmädchen. Obwohl nicht klar ist, dass es sich um einen Mord handelt, beginnt der Sherif zu ermitteln und nach und nachführen  alle Spuren zu Kya.

    Es gibt ein Lied „Schließ Dein Herz in Eisen ein“, und dieser Satz passt zu dieser eindringlichen und wunderbaren Geschichte. Denn Kya bleibt nichts anderes übrig, um zu überleben. 

     

    Fazit:

    Mich hat lange kein Buch mehr so berührt wie dieses. Man möchte eingreifen, helfen, das Kind in den Arm nehmen und ihm die Liebe geben, die es von niemanden bekommt. Die Geschichte wird den Lesenden lange nicht loslassen. Ich meide normalerweise solche plakativ beworbenen Bücher aber dieses Buch hat jedes Lob verdient. 

  10. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

    (4.590)
    Aktuelle Rezension von: libraryoflaura

    𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?

    In „Die Blutlinie“ geht es um die FBI-Agentin Smoky Barrett, die nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag zurück in den Dienst kehrt.

    Ihre beste Freundin wurde grausam ermordet und der Täter, der sich selbst „Jack Junior“ nennt, behauptet, ein direkter Nachfahre von Jack the Ripper zu sein.

    Er beginnt ein krankes Spiel mit Smoky, bei dem sie an ihre absoluten Grenzen gehen muss, um ihn und seine „Blutlinie“ zu stoppen.


    𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:

    • Die Ich-Perspektive: Das hat mir hier richtig gut gefallen, man fühlt sich durch die tiefen Einblicke in Smokys Gedankenwelt, als wäre man mittendrin im Geschehen.

    • Der Spannungsaufbau: Es dauerte nicht lange, bis es spannend wurde, denn schon am Anfang wird man direkt in das blutige Geschehen reingerissen. Gänsehaut pur!

    • Der Einstieg: Man braucht nicht erst 100 Seiten oder mehr, bis es losgeht, was den Lesefluss extrem steigert.


    𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:

    • Hier gibt es eigentlich kaum etwas auszusetzen, außer dass man für diesen Thriller definitiv starke Nerven braucht, da er sehr intensiv und stellenweise wirklich brutal ist.


    𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:

    Muss man gelesen haben!

    Ich kann mir vorstellen, dass sich dieses Buch perfekt für eine Leseflaute eignet, da es sofort packend ist.

    Eine klare Empfehlung für alle Thriller-Fans, die es gerne etwas härter mögen.

    Ich bin gespannt auf die weiteren Bände der Reihe um Smoky Barrett.

  11. Cover des Buches Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783453275072)
    TJ Klune

    Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte

    (928)
    Aktuelle Rezension von: PunktundKomma

    Das Buch, ist zwar schon länger auf dem Markt, hält aber weiterhin eine wunderbare und vor allem wichtige Geschichte bereit. Gerade deshalb lohnt es sich, es (wieder) zu entdecken und sich von seiner warmen, berührenden Atmosphäre mitnehmen zu lassen.

    In »Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte« begleiten wir Linus Baker – einen pflichtbewussten Beamten, der ein abgelegenes Waisenhaus für magisch begabte Kinder überprüfen soll. Doch vor Ort begegnet er nicht nur außergewöhnlichen Kindern, sondern auch einer Welt, die seine bisherigen Überzeugungen ins Wanken bringt.

    Der Schreibstil ist angenehm leicht und zugänglich, wodurch man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders gefallen haben mir die liebevoll ausgearbeiteten Figuren sowie das atmosphärische Setting, das mich regelrecht alles „sehen“ ließ. Im Zentrum der Story stehen starke Themen wie Familie, Identität und der Umgang mit Diskriminierung – leise erzählt, aber umso wirkungsvoller.

    Für mich war es eine wundervolle Cosy-Fantasy zum Abtauchen: schnell gelesen, herzerwärmend und mit einer Botschaft, die bleibt. Kein klassischer Pageturner, sondern vielmehr ein Buch, das sich Zeit nimmt – und genau deshalb so besonders ist.

    Meine Empfehlung: Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die zum Abtauchen einladen, berühren und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

    Mehr findest du hier: https://www.buchleserin.de/2026/03/19/mr-parnassus-heim-fuer--magisch-begabte/

  12. Cover des Buches Die Eleganz des Igels (ISBN: 9783423429917)
    Muriel Barbery

    Die Eleganz des Igels

    (858)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Das Buch ist definitiv nicht für jeden. Es liest sich wie ein Tagebuch von zwei sich Anfang fremden Frauen - einer älteren Dame und einem jungen Mädchen. Doch schon die ersten Kapitel lassen den Leser über die offene ankündigungen staunen. Man lebt quasi mit den Charakteren und erlebt alles, was sie auch erleben, ohne sich daran beteiligen zu wollen. Wenn man die 60% des Buches überwunden hat, wird belohnt. Denn gerade da erlebt das Aschenputtel endlich sein Glück und trifft den Prinzen. Nur leider war das Glück viel zu kurz, verändert aber viele Leben.

  13. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

    (1.268)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext / Zusammenfassung:

    Ein rätselhafter Fund stellt Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q vor eine erschütternde Aufgabe: In einer alten, verstaubten Flaschenpost, die vor über 15 Jahren angeschwemmt wurde, entdecken sie eine mit Blut geschriebene, kaum noch lesbare Botschaft – ein stummer Hilferuf zweier Jungen, die offenbar entführt wurden. Doch das mutmaßliche Verbrechen scheint nie angezeigt worden zu sein. Warum hat niemand diese Kinder vermisst?

    Die Ermittlungen führen das Team in ein Milieu aus religiösem Fanatismus, abgeschotteten Gemeinschaften und einem Netz aus Angst und Schweigen. Mit zunehmender Intensität verfolgt das Sonderdezernat Spuren, durchleuchtet Familienstrukturen, ideologische Abgründe und sektenähnliche Organisationen – bis es zu einem dramatischen und beklemmenden Höhepunkt kommt.

    Meinung:

    Für mich ist Erlösung bisher der spannendste Band der Reihe. Jussi Adler-Olsen gelingt mit dem dritten Fall für das Sonderdezernat Q ein düsterer, atmosphärisch dichter Thriller, der sich tief in psychologische Abgründe und das Thema manipulativer Machtstrukturen vorwagt. Die Geschichte bewegt sich in einem komplexen Spannungsfeld aus persönlichem Trauma und religiösen Dogmen.

    Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die Ermittlungen in der Gegenwart werden ergänzt durch Einblicke in das Leben des Täters sowie Rückblenden in dessen Vergangenheit. Diese Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert Konzentration – verleiht dem Roman jedoch Tiefe und einen vielschichtigen Spannungsbogen.

    Adler-Olsen setzt nicht auf schnelle Action, sondern auf eine stetig wachsende Spannung, die sich manchmal zwar nur schleichend, aber unaufhaltsam verdichtet. Kleine Hinweise, scheinbar nebensächliche Details und psychologisch präzise gesetzte Szenen entfalten nach und nach ein erschütterndes Gesamtbild. Zwar ist der Aufbau stellenweise recht langsam – besonders dann, wenn sich die Ermittlungen festfahren –, doch gerade das wirkt authentisch und realitätsnah. Man braucht zu Beginn etwas Geduld, wird aber später mit einer dichten und intensiv erzählten Geschichte belohnt.

    Die Figuren sind – wie in den vorigen Bänden – vielschichtig und glaubwürdig. Carl Mørck bleibt ein ambivalenter Protagonist mit Ecken, Kanten und einem trockenen Humor, der ihn sympathisch macht, ohne ihn zu idealisieren. Assad ist nicht nur für sprachliche und kulturelle Reibungspunkte zuständig, sondern auch ein cleverer, aufmerksamer Beobachter, dessen Rolle im Team zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch seine Herkunft wirft immer mehr Fragen auf – wer ist er wirklich? Rose bringt mit ihrer kratzbürstigen, aber eigenständigen Art frischen Wind ins Team und offenbart neue Facetten ihrer Persönlichkeit.

    Besonders eindrucksvoll gelingt Adler-Olsen die Darstellung des Täters. Er wirkt über weite Strecken beinahe übermächtig – hochintelligent, manipulativ, mit einem perfekt ausgearbeiteten Plan und erschreckender psychologischer Kontrolle. Trotz (oder gerade wegen) dieser Überhöhung bleibt seine Figur fesselnd, weil ihre Beweggründe glaubwürdig aus einer gewalttätigen Kindheit und einem ideologisch geprägten Umfeld erwachsen.

    Der Schreibstil ist klar und hochgradig atmosphärisch. Adler-Olsen versteht es, Spannung aufzubauen, ohne in übertriebene Effekthascherei zu verfallen. Die Schauplätze sind greifbar, die Stimmung ist durchgehend beklemmend – und genau das verleiht dem Roman seine Wirkung.

    Fazit:

    Erlösung ist ein vielschichtiger, psychologisch intensiver Thriller, der durch seine durchdachte Konstruktion, seine beklemmende Atmosphäre und seine klug gezeichneten Figuren überzeugt. Jussi Adler-Olsen erzählt eine verstörende Geschichte über Schuld, Verdrängung und zerstörerische Machtverhältnisse – leise, aber nachhaltig. Wer Krimis mit Substanz, Tiefe und emotionaler Wucht schätzt, findet hier einen der stärksten Bände der Reihe.

  14. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846602430)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (1.692)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    „Cinder & Ella“ lag zugegebenermaßen ziemlich lange ungelesen in meinem Regal. Das Cover ist, meiner Meinung nach, einfach absolut nichts Besonderes und hat mich zunächst überhaupt nicht gereizt. Umso mehr muss ich jetzt sagen - völlig zu Unrecht!

    Schon zu Beginn hat mich das Buch emotional eiskalt erwischt. Das Verhalten von Ellas Vater und seiner neuen Familie hat mir wirklich das Herz gebrochen. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es sein muss, in so einer Situation festzustecken, abhängig zu sein und sich gleichzeitig so fehl am Platz zu fühlen. Bereits im ersten Drittel hatte ich mehrfach Tränen in den Augen und spätestens zur Mitte des Buches saß ich wirklich nur noch da und habe geweint.

    Die Geschichte hat mich emotional wirklich unglaublich gepackt. Sie ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern so viel tiefgründiger! Es geht um Verlust, Selbstakzeptanz und darum, seinen Platz im Leben neu zu finden. Ganz nebenbei habe ich für mich auch mal wieder gelernt, wie dankbar man doch jeden Tag dafür sein darf, gesund zu sein und keine Einschränkungen zu haben. Diese Botschaft kam bei mir sehr intensiv an.

    Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Sie wirkten auf mich nachvollziehbar und vielschichtig, mit echten Schwächen und glaubwürdigen Emotionen. Ich konnte Ellas Gedanken und Gefühle jederzeit verstehen und habe mit ihr gehofft, gelitten und gezweifelt. Auch der Schreibstil war flüssig, emotional und absolut mitreißend.

    Das Ende war mir persönlich tatsächlich ein kleines bisschen überladen. Aber nach all den Emotionen auf dem Weg dorthin kann ich mich nun kaum beschweren. Der Rest der Geschichte war einfach zu stark!

    Zusammengepasst, ist „Cinder & Ella“ ein Buch, das mich vollkommen abgeholt und tief berührt hat. Eine bewegende, gefühlvolle Geschichte, die weit über eine klassische Liebesgeschichte hinausgeht und definitiv viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als das unscheinbare Cover vermuten lässt. Bei mir darf auf jeden Fall in Kürze die Fortsetzung einziehen!

  15. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783733507275)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

    (2.385)
    Aktuelle Rezension von: Louise_Sountoulidis

    Mit “Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne habe ich mich erneut in die Zeit des Nationalsozialismus begeben und mich meiner Angst vor den aufkommenden Emotionen gestellt.

    Intro:

    Immer wieder ist mir „Der Junge im gestreiften Pyjama“  in der Buchwelt begegnet, sei es in den sozialen Medien oder in den Auslagen der Buchhandlungen. Dennoch habe ich mich lange, lange Zeit vor diesem Buch gedrückt. Ich hatte schlichtweg Angst davor, mich mit dessen Inhalt zu befassen. Angst vor den Emotionen, die die Thematik bei mir auslösen könnte. Wenn man das Cover sieht und den Titel liest, weiß man einfach schon vorher, dass diese Seiten viel Leid und Schmerz in sich tragen werden. Was mich dennoch dazu gebracht hat, es zu lesen? Es ist eigentlich ganz einfach: Dieses Thema ist zu wichtig, und das damit verbundene Grauen darf niemals vergessen werden! Man darf die Augen nicht davor verschließen! Und ja, so hart das in dem Moment auch sein mag, Bücher dieser Art müssen weh tun, damit man sie verinnerlicht und stets im Herzen trägt.

    Also habe ich es gewagt und mich dem so leidvollen und bedrückenden Teil der deutschen Vergangenheit gestellt. Denn trotz seiner Bedeutsamkeit und Finsternis ist er aktueller denn je.

    Zur Handlung:

    Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Sie bewohnen eine geräumige Villa und haben mehrere Angestellte. Bis sein Vater eines Tages damit beauftragt wird, die Führung eines Konzentrationslagers zu übernehmen. Bruno muss seine Freunde und sein geliebtes Zuhause zurücklassen und sich an einem neuen Ort eingewöhnen, der deutlich spartanischer ist und kaum Abwechslung bietet. Wenn man von den auf der anderen Seite des Zauns lebenden Menschen absieht, die er von seinem Fenster aus beobachten kann. Zu gern würde er sich mit ihnen unterhalten oder mit den Kindern spielen. Doch der Stacheldrahtzaun ist viel zu hoch und eine Kontaktaufnahme strengstens untersagt. Bis er eines Tages einen anderen kleinen Jungen dicht am Zaun sitzen sieht…

    Die Figuren:

    Die Figuren wurden äußerst lebendig und ausgereift kreiert. Sie agieren allesamt absolut authentisch und ich konnte jeden einzelnen Charakter fühlen. Den gestrengen Herrn Vater und den hasserfüllten jungen SS-Mann Oberleutnant Kurt Kotler genauso wie die beiden kleinen Jungen Bruno und Schmuel mit ihren kindlichen Blicken auf die Dinge, die sie zwar sehen und aus unterschiedlichen Gründen ängstigen, deren Tragweite aber überhaupt nicht begreifen können.

    Der Schreibstil:

    John Boyne hat einen sehr schön leicht zu lesenden und gut verständlichen Schreibstil. Ich bin reibungslos in die Handlung eingestiegen und konnte dem roten Faden stets gut folgen. 

    Der Autor hat sich extrem gut in die Sichtweise eines Kindes hineinversetzt und so den perfekten, zu den beiden Jungen absolut passenden, Blick auf das Grauen darstellen können. Authentischer Weise ist Brunos Sicht deutlich naiver und beschönigender gezeichnet worden als die von Schmuel, dessen Augen ganz andere Dinge gesehen haben. 

    Ich muss zugeben, dass ich für den kindlichen Blick, welcher stets mit Positivität und Zuversicht angefüllt ist, sehr dankbar war, denn das hat der Handlung etwas die Schwere genommen. 

    Auch hinsichtlich der Zielgruppe junger LeserInnen ab neun Jahren ist das sehr treffend gewählt, denn es sorgt dafür, dass der Roman trotz seiner Dramatik zwar erinnert und aufrüttelt, sich dabei aber nicht traumatisierend auswirkt. 

    Zum Setting muss ich gar nicht so viel sagen. Es ist zwar sehr bildhaft und authentisch gezeichnet worden, doch ist es kein Ort, an dem man gern verweilt. Man möchte einfach nur fliehen, und das ganz, ganz schnell.

    Fazit:

    Mit “Der Junge im gestreiften Pyjama” hat John Boyne ein wichtiges literarisches Werk geschaffen und mich mit einer besonderen Leichtigkeit hindurch getragen. Er hat mit ganz viel Feingefühl die Betrachtungsweise zweier Kinder dargestellt, welche sich in einer Zeit begegnen, die mit ihrem finsteren Gedankengut und den massenweise stattgefundenen Gräueltaten jedem Einzelnen mehr als nur die Unbekümmertheit zu rauben vermochte.

  16. Cover des Buches Morgen lieb ich dich für immer (ISBN: 9783570314029)
    Jennifer L. Armentrout

    Morgen lieb ich dich für immer

    (803)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Mallory und Rider...
    Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
    An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
    Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend. 

    30.07.2025

  17. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492310239)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

    (395)
    Aktuelle Rezension von: glamourjunkies

    Station Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage ist ein post-apokalyptischer Roman mit zwei Erzählsträngen.
    In einem nicht näher bestimmten hier und jetzt folgen wir einem Schauspieler – Arthur Leander – und den Menschen in seinem Leben. An dem Tag, an dem die Pandemie ausbricht, bricht er mit einem Herzinfarkt auf der Bühne zusammen.
    Innerhalb weniger Tage breitet sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus und die Zivilisation bricht komplett zusammen.

    20 Jahre später folgen wir Kirsten, die mit einer Gruppe Schauspieler*innen und Musiker*innen durch Nordamerika zieht und Shakespeare aufführt. Durch sie erfahren wir, wie sich das Leben der wenigen Überlebenden entwickelt hat.
    Alles scheint sich beruhigt zu haben.

    Ich habe mich ehrlich gesagt über den Klappentext im deutschen geärgert, weil der für mich etwas spoilert, was gar nicht sein muss. Aber die Beschreibung im englischen finde ich sehr passend.

    Das ganze ist eine wirklich schöne Erzählung über Menschen, deren Leben durch Begegnungen verbunden sind.
    Der Hintergrund, vor dem ihre Leben erzählt werden, ist eine weltweite Pandemie, die innerhalb kürzester Zeit das Leben völlig verändert. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben und ist wohl durch Corona nochmal neu wahrgenommen worden. 2020 wurde es in eine Serie verfilmt.
    Dafür, dass es auch etwas düster ist, finde ich es ein recht hoffnungsvolles Buch.

    Ich finde es sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig erzählt.
    Weil die beiden Erzählstränge ineinander verwoben sind, hab ich mich zwischendurch mal gefragt, wo die Geschichte denn wohl hin will.
    Die Autorin schafft es immer wieder das Tempo, oder die Richtung der Geschichte zu änder, so das für mich oft recht offen war, was passieren wird. So, wie sie die Reise dann letztlich anlegt, fand ich schön.

  18. Cover des Buches Mein bester letzter Sommer (ISBN: 9783453270121)
    Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer

    (875)
    Aktuelle Rezension von: gimmis_leben

    Wow. Einfach nur wow! Durch “Mein bester letzter Sommer“ haben mir so oft Tränen in den Augen gestanden, wie bei kaum einem anderen Buch -und damit habe ich nicht gerechnet ❤️‍🩹

    Ein durch und durch berührendes Buch.


    Da es nicht mein erstes Buch der Autorin ist, war ich mit dem Schreibstil bereits vertraut und er gefällt mir auch hier wieder. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist einfach zu verstehen.


    Das Tempo der Handlung ist recht zügig, besonders am Anfang -da ging es mir ehrlich gesagt etwas zu zügig voran, denn die Verbindung zwischen Tessa & Oskar war plötzlich einfach da. Im Verlauf des Buches war die Geschwindigkeit aber völlig angemessen und passend, gerade was die Reise der Protagonisten betrifft -denn ihre Zeit ist nunmal leider begrenzt.


    Die Beschreibung der Charaktere ist ebenfalls absolut gelungen. 

    Anfangs wirkt es vielleicht so als wären sie oberflächlich gehalten, aber im Verlauf steckt die Tiefgründigkeit und die Emotionen, sowie die Entwicklung einzelner Charaktere -dieser Aufbau gefällt mir sehr gut und hat wunderbar zur Handlung gepasst.

    Dass die Darstellung der verschiedenen Umgebungen während der Reise zu kurz kam, war für mich gar kein Problem in diesem Buch. Normalerweise ist das etwas, was mich stört, aber auch hier war das angemessen und für die Situation passend.


    Dieses Werk von Anne Freytag ist einfach ein in sich stimmiges Buch und Aspekte, die ich sonst als störend oder zu wenig ausgearbeitet empfinde, wurden hier gut zusammengefügt -so macht alles Sinn und schadet der Geschichte ganz und gar nicht 🎧

  19. Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen (ISBN: 9783751204842)
    Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

    (636)
    Aktuelle Rezension von: lxna2002

    Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.

    Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können. 

  20. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Im Stockholm des Jahres 1793 wird ein verstümmeltes Bündel eines Menschen in der Kloake der Stadt gefunden. 

    Spätestens jetzt sollte man entscheiden, ob man sich noch weiteren bestialischen Schilderungen aussetzen möchte. Wenn ja, dann kann man weiterlesen von sehr genauen realistisch dargestellten Grausamkeiten. Gleich einer Zeitmaschine nimmt uns der Autor mit durch noch viele weitere Abgründe.

    Das im Präsens geschriebene Buch verbirgt, trotz einer nüchternen Sprache, keine der damaligen Gefühlslagen der Protagonisten. Alle haben schwere persönliche Schicksale und folgen doch einem Wunsch nach Gerechtigkeit.

    Der Roman von Niklas Natt och Dag ist all jenen zu empfehlen, die wissen, worauf sie sich einlassen. 

  21. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    (521)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Was felhlt, wenn ich verschwunden bin

    Herausgeber ist Fischer Sauerländer, 2017 und hat 400 Seiten.

    Kurzinhalt: »Warum isst du nicht mehr, April?«

    April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

    Meine Meinung: Ich liebe die Bücher Autorin, dies sind einfach so emotional und mit so viel Herzschmerz geschrieben, dass man immer nah am Weinen ist. Diese Bücher muss man selbst lesen , um dies zu erahnen, wieviele gefühle hier drin stecken. Im grossen und ganzen geht es um Magersucht, ich kenne sehr vieel, die aus dieser schiene nicht mehr herauskommen, weil sie sie sich selbst gar nicht mehr richtig sehen und ihnen ist egal, was andere dazu sagen. Aber was bleibt wirklich von einem, wenn man so eine Krankheit hat und sie evtl. nicht besiegen kann? Ich kann es nur aus nächster Nähe sehen, wenn unsere Patienten es leider nicht so hinbekommen, wie es sein sollte. ( Ich arbeite in der Psychiatrie) 

    Mein Fazit: Einfach nur wow, herzerwärmend und super toll geschrieben. Jeder Satz ein Meisterwerk der Gefühle. Ich vergebe 5 top Sterne und kann das Buch jedem wärmstens empfehlen. 

  22. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (109)
    Aktuelle Rezension von: yellbee

    Ich habe das Buch angefangen, wissend das sehr viele meinten das die ersten 400 Seiten langweilig sind. Allerdingsdings finde ich das Persönlickeitsabhängend, da ich seit der ersten Seite gefesselt war.

    Die Einblicke in den 5 Freunden ihr Leben fande ich super, man findedest schnell herraus um wen es sich Handelt. Jeder einzelte von Ihnen hat ein Päckchen zum tragen und das wir sehr schön da gestellt. 

    Ich konnte Jude sehr nachvollziehen weshalb er manche entscheidungen trifft und gleichzeitig konnte ich die Perspektive der Freunde nachvollziehen.

    Das Buch ist voller Trauma und selbstzerstörerische Denkweise. Aber trotzdem empfehlenes Wert!!

  23. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783841505422)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

    (635)
    Aktuelle Rezension von: Alenaxpls

    Ich fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.


  24. Cover des Buches Ugly Love (English Edition) (ISBN: 8806188079096)
    Colleen Hoover

    Ugly Love (English Edition)

    (225)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Trautwein

    Colleen Hoover ist ja weit bekannt. Dieses Buch ist für mich etwas anderes. Ich gehe eigentlich Liebesromanen aus dem Weg. Das hier hatte mich aber irgendwie gepackt. Vom Buchrückentext angefixt, war ich neugierig. Doch dass ich es an einem Wochenende durchlese, hatte ich nicht erwartet. Die jungen Leute im Buch wurden charakterlich sehr gut getroffen. Man merkte, dass es von einer Frau geschrieben wurde, denn der Fokus bei den 6 uellen Handlungen war doch eher soft und najac, die männliche Seite kommt schon kurz. Die Gefühle der Unwirren der Geschichte kam rüber, aber eben eher sehr einseitig. Daher nur 4 Sterne. Aber es war super geschrieben.

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