Bücher mit dem Tag "tiefsee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tiefsee" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.337)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    Mit 987 Seiten ist “Der Schwarm” ein ganz schön dicker Schinken, aber fesselnd und auf keiner Seite langweilig. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil die Spannungskurve immer steiler wurde und der Schreibstil unfassbar lebendig und anschaulich ist. Es ist kein gewöhnlicher Thriller mit Mord und Todschlag, sondern unvorhersehbar spannend und gleichzeitig informativ. Der Leser lernt über Ozeane, Geologie und Klimawandel, so wird aus dem Thriller nicht nur pure Unterhaltung, sondern ein mit Fakten verwobenes, realitätsnahes Meisterwerk. Es hat Tiefgang (badum tzz!), der den Leser nicht nur in die Tiefen der Meere tauchen lässt, sondern zum Nachdenken anregt: Wieso zerstören wir weiter unseren Lebensraum und den vielfältiger Pflanzen- und Tierarten? Warum hat die Spezies Mensch so wenig Respekt vor anderen Lebewesen und sieht sich selbst als Gott-gleiche Rasse? Warum richten Menschen in der kaum erforschten Tiefsee verheerende Schäden ohne absehbare Folgen an? Stürzen wir mit unserer Öl-Gier den Planeten ins Verderben oder gibt es noch eine Chance? Die dystopischen Zukunftsszenarien haben mich aufs neue bestürzt und mir aufs neue bewusst gemacht, wie wichtig es ist, unser Klima zu schützen. Und ich denke, genau das will der Autor bezwecken: ein vorwurfsvoller Aufmerksam-machen auf die Dringlichkeit von Veränderung. 

    Auch Schwierigkeiten, die aus politischen Interessenkonflikten entstehen, werden aufgegriffen. Es offenbart sich, wie wichtig eine Einigkeit und Zusammenarbeit der Menschen im Hinblick auf globale Probleme wäre. Hier spielt Schätzing auch mit dem Klischée der America first- Denkensweise.  


    DIE FIGUREN

    Mehrere Forscher werden detaillierter vorgestellt, während viele weitere Figuren nur am Rande in ihrer Funktion dargestellt werden, trotz mehrfacher Erwähnungen. Dadurch bleiben sie nicht so sehr im Gedächtnis, was es manchmal verwirrend macht, sie auseinander zu halten und bestimmten Geschehnissen zuzuordnen. Die relevantesten Figuren wiederum werden sehr greifbar rübergebracht: Der Forscher Johanson mit seiner Vorliebe für Wein und Literatur, der Meeresforscher Arawak mit seiner Liebe für die Wale oder die machthungrige Offizierin, nur um ein paar Beispiele zu nennen. 

    Wie die Personen miteinander interagieren und Handlungsstränge miteinander verbunden sind, ist genial umgesetzt. Weil manche Figuren auch persönlich und emotional vorgestellt werden mit ihren Charaktereigenschaften und Eigenarten, habe ich richtig mitgefiebert, dass ihnen doch bitte nichts zustoßen möge. Keine Spoiler hier, aber wenn dann doch schlimme Dinge passiert sind, saß ich teilweise wimmernd auf dem Sofa, erbost darüber was der Autor sich da erlaubt hat. 

    Ich kann den Thriller nur wärmstens weiterempfehlen an alle, die nicht vor einem Tausend-Seiter zurückschrecken. Auch an diejenigen, die eigentlich nicht für Thriller zu haben sind, denn ich zähle mich dazu. Nicht verwunderlich ist, dass Schätzung mit dem Buch einen Bestseller landete und das kurz nach dem Erscheinen.

    Aber genug von “Der Schwarm” geschwärmt, zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Buch, das mich unter anderem nachdenklich gestimmt hat:

    „Man trank Milch aus einem Pappkarton und ekelte sich vor dem Inhalt eines Euters. Das Weltempfinden verkrüppelte, und damit einher ging Arroganz.“


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  2. Cover des Buches Meeresglühen - Geheimnis in der Tiefe (ISBN: 9783649639060)
    Anna Fleck

    Meeresglühen - Geheimnis in der Tiefe

     (201)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    ... ist immer noch sehr regnerisch ;) Und da ich just beim Wandern durch den Regen geduscht wurde, kam mir das Buch beim Warten auf den Zug in der Bahnhofsbuchhandlung sehr recht. Die Inhaltsangabe auf der Rückseite passt prima, daher keine große Ausführung an dieser Stelle.

    Zuerst: Das Buch ist Band 1 und ganz offensichtlich Romantasy. Es geht also nicht darum, eine Fantasy-Welt zu erschaffen, sondern romantische und fantastische Elemente zu vermischen. Die Welt entspricht der unseren plus der Unterwasserwelt, das sollte kein Spoiler sein ;) 

    Die Protagonistin ist recht jung und darf daher durchaus mal Fehler machen, anscheinend sehen das einige Leser:innen strenger. Wie fit im Kopf wart ihr mit 18? Ich fands gut, dass sie sich etwas an die neue Realität gewöhnen musste, denn uns würde es vermutlich nicht anders gehen.

    Einziges Manko war, dass sie recht oft durch Schock in Starre verfiel – weil das immer sehr ähnlich beschrieben wurde und damit herausstach. Gefühlt 1 x pro 100 Seiten gab es eine Schockstarre, etwas unnötig.

    Ansonsten habe ich - als nicht Romance-Lesern – dieses Buch sehr genossen, denn es ist sehr positive, zarte Unterhaltung im Sommer, die mit fantasievollen Interpretationen und 2 heimlichen Hauptpersonen punkten kann, deren Geschichte hoffentlich in Band 2 und 3 noch deutlicher herausgearbeitet wird.


  3. Cover des Buches Die Tiefe (ISBN: 9783453418967)
    Nick Cutter

    Die Tiefe

     (41)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    "Die Tiefe" wurde mir von einem sehr guten Freund empfohlen, der dem Thriller-Genre regelrecht verfallen ist. Da wir bei Büchern meistens den gleichen Geschmack haben hatte ich recht hohe Erwartungen an das Buch, nachdem er mir davon erzählt hat. 
    Hauptfigur der Geschichte ist Luke, ein Tierarzt, der zur Tauchstation beordert wird. Er wirkte auf mich zunächst schwer einzuschätzen und ich habe etwas Zeit gebraucht um mit ihm warm zu werden. Geholfen haben mir dabei die Rückblicke in seine Kindheit, die selten schöne Erinnerungen zu Tage brachten. Luke hat mit so einigem dort unten in der Tiefe zu kämpfen und ich habe mit ihm gelitten und gebangt und gehofft. 
    Die Handlung hat mich bereits auf den ersten Seiten gefesselt und die Seiten rasten nur so dahin. Die Seuche selbst ist mal etwas ganz Neues und eine wirklich schaurige Vorstellung, bei der ich Gänsehaut hatte. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es ist, wenn man alles vergisst und irgendwann das Herz genau deswegen aufhört zu schlagen. Die Tauchstation wird im Laufe des Buches zum Hauptschauplatz und so wird die Welt oberhalb des Meeresgrundes sehr in den Hintergrund gedrängt. Das hat mir nicht so gut gefallen, da ich schon gerne mehr über die Auswirkungen der Seuche auf die Menschheit erfahren hätte und wie es nun den Überlebenden ergeht.
    Ein Teil der Handlung beschäftigt sich u.a. auch mit verschiedenen Laborversuchen. Diese Passagen sind definitiv nichts für schwache Nerven und mich hat es mehrfach stark geekelt, solch abscheuliche Versuche wurden beschrieben. 
    Zum Schluss wurde das Tempo dann noch einmal stark angezogen und die Spannung auf ihren Höhepunkt getrieben. Leider jedoch lässt mich das Ende mit einigen offenen Fragen und etwas unbefriedigt, sowie enttäuscht zurück. 
  4. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.769)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Eines vorweg: Ich bin kein Fan von Brown-Büchern, da ich zwei Bücher mit dem Protagonisten Robert Langdon gelesen habe, von Browns ausschweifendem Schreibstil genervt war und das Gefühl hatte, nun alle Bücher von Brown zu kennen. Daher habe ich beschlossen, keine Bücher mehr von dem Autor zu lesen. Bei Meteor habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich gerne Bücher lese, die in der Arktis spielen und Wissenschaftsthriller gerne mag. Das Buch hat mir viel besser gefallen als die Langdon-Geschichten, denn dieser ist in diesem Buch zum Glück nicht dabei gewesen.

    Die Geschichte dreht sich hier nicht voranging um die Wissenschaft, wie ich erwartet habe, sondern fast ausschließlich um Politik. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure wie dem Präsidenten, seinem Konkurrenten im Wahlkampf und Rachel erzählt. Hauptsächlich befindet sich der Leser in Rachels Perspektive. Leider bleiben die Charaktere bis auf sie sehr blass. Zu Beginn reist die sympathische Rachel in die Arktis, um den sensationellen Fund erfolgreich zu präsentieren. Nach und nach kommen Hinweise auf, dass wohl nicht alles so sein könnte, wie es scheint. Es gibt Intrigen, unfairen Wahlkampf und harte Politik. 

    Browns Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer ganz zu verstehen. Er schreibt sehr kompliziert und hochgestochen. In normalen Situationsbeschreibungen kommen auch Wörter vor, die man bzw. ich zumindest noch nie gehört habe und mir auch nichts darunter vorstellen kann. Teilweise hatte ich den Verdacht, der Übersetzer hätte sie erfunden. Aber nein, das ist wohl beabsichtigt. Statt einfach „kehlig“ zu verwenden, schreibt er „guttural“ und „nachgerade“ statt „allmählich“.

    Ein Thriller ist Meteor für mich nicht. Zwar kommt mal ein wenig Spannung auf, aber halten kann sie sich nicht. Richtig spannend wird es erst gegen Ende.

    Fazit:

    Insgesamt habe ich Rachel gerne begleitet. Allerdings dreht es sich hier eher um Politik als Wissenschaft und richtig spannend wird es erst zum Schluss.

  5. Cover des Buches Rendezvous mit einem Oktopus (ISBN: 9783866482654)
    Sy Montgomery

    Rendezvous mit einem Oktopus

     (41)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Diogenes Verlag erscheint Sy Montgomerys preisgekröntes Buch "Rendezvous mit einem Oktopus". Donna Leon hat das Nachwort geschrieben. 

    In einem Aquarium in Boston trifft die Autorin auf einen Pazifischen Riesenkraken und macht damit die Entdeckung ihres Lebens. Diese Tiere lassen sie nicht mehr los und sie versucht hinter ihre Geheimnisse zu kommen. Wie empfindsam sind Oktopusse, wo versteckt sich ihr Gehirn, wie intelligent sind sie? Viele weitere Fragen erklärt Sy Montgomery in ihrem Buch und möchte eigentlich nur wissen: Haben Oktopoden eine Seele?


    "Der Oktopus ist ein Tier, das über Gift verfügt wie eine Schlange, über einen Schnabel wie ein Papagei und über Tinte wie ein altmodischer Füllfederhalter. Er kann soviel wiegen wie ein Mensch... und seinen knochenlosen Körper durch ein Loch mit dem Durchmesser einer Orange zwängen." Zitat Seite 9


    Als Sy Montgomery in der Auffangstation des New England Aquariums in Boston zum ersten Mal in ihrem Leben auf einen Pazifischen Riesenkraken trifft, ist sie fasziniert von diesen Tieren und es verändert ihren Blickwinkel auf die Welt.

    Als Naturforscherin erlebt sie im Umgang mit diesen Tieren tiefe Zuneigung und Anerkennung. Krakendame Octavia erkennt ihre Pfleger am Geschmack ihrer Haut wieder und auch Sy kommt in den Genuss von Umarmungen und erlebt die Farbveränderungen bei Stimmungswechseln mit. 


    Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen und Begegnungen mit Kraken in Gefangenschaft und auch im offenen Meer und so erlebt man als Leser eine fesselnde Tierstory, lernt viel wissenswertes über Oktopoden dazu und versucht, hinter die Seele dieser Tiere blicken zu können.

    Sie sind sehr intelligent, neugierig und haben auch persönliche Vor- und Abneigungen gegen manche Menschen. Dieses Verhalten schreibt man für gewöhnlich Menschen oder bestimmten Tieren wie Hund, Katze oder Vogel zu. Nun zeigt sich, dass der Oktopus genau diese Eigenschaften auch besitzt. Da stellt sich natürlich die Frage: Sind diese Tiere im Besitz einer Seele? 


    Dieses Buch gibt Aufschluss über die Lebensweise dieser Tiere, erklärt den einzigartigen Körperbau, die Wirkung und Funktion der Arme mit ihren Saugnäpfen, die Tarnung, das Paarungsverhalten, die Eiablage und die unglaubliche Intelligenz und rückt damit Kraken in den Mittelpunkt des Interesses. 

    Die helle Begeisterung der Autorin für Kraken springt beim Lesen auf mich über, ich fand die Tiere bisher schon ganz außergewöhnlich, doch nun erlebe ich Seiten an diesen Tieren, die mir bisher noch unentdeckt blieben.


    Was allerdings gar nicht für Begeisterung sorgt, ist die Haltung von Riesen-Kraken in Aquarien, das ist absolut kein artgerechtes Leben. Deshalb habe ich mich beim Lesen häufig gefragt, wie Sy ihre Liebe zu den Tieren mit dieser Haltung vereinbahren konnte. Als lehrreiche Anschauungsobjekte sollten sie die Besucher verzaubern, auch ihr Paarungsverhalten wurde als öffentliches Schauspiel inszeniert und im Grunde wurde mit ihnen sicher auch viel Geld durch die Besucher verdient.  

    Über Zeichnungen und etwas Bildmaterial zu den beschriebenen Kraken hätte ich mich auch gefreut.

    Trotz dieser Kritik hat mir der mitnehmende Erzählstil gefallen, neben vielen Beschreibungen von Personen, Tauchgängen und Erlebnissen wird auch eine Menge über das Verhalten, die Anatomie und die besondere Physiologie von Kraken mitgeteilt. Auch ein Forschungsvorhaben im offenen Meer wird näher erklärt. 

    Am meisten mochte ich jedoch die Szenen der persönlichen Begegnung von Sy mit einzelnen Oktopoden, die sie auf die ein oder andere Weise wiedererkannt haben. 

    Mit diesem Hintergrundwissen bekommt man eine erweiterte Sichtweise auf eine Tierart, die häufig nicht so hoch angesehen wird, wie es ihr zustehen mag. Tiere, egal welcher Gattung, haben Persönlichkeit und Individualität, die sie zu unseren Mitlebewesen auf der Erde machen und wir sollten sie schützen und ihre Arten erhalten.


    Wenn man sich das Literaturverzeichnis im Anhang ansieht, merkt man, das dieses Buch keine romantische Erzählung ist, sondern auf Fakten und wissenschaftlichen Publikationen aufbaut.  


    Dieses Sachbuch verdeutlicht anschaulich die enge Beziehung der Autorin zu diesen Oktopoden, es ist spannend zu lesen, informiert und zeigt wie sehr wir Menschen doch andere Spezies unterschätzen. 


    Für alle Leser, die ein Faible für interessante Lebewesen und die Unterwasserwelt haben. Es öffnet die Sinne für das Bewusstsein, bzw. die Seele von Tintenfischen. Jedes Individuum ist wertvoll und einzigartig!



  6. Cover des Buches Ruf der Tiefe (ISBN: 9783407743367)
    Katja Brandis

    Ruf der Tiefe

     (149)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Ruf der Tiefe von Katja Brandis & Hans - Peter Ziemek, geht es um Leon, welcher zur Elite der Flüssigkeitstaucher gehört. Er soll mit dem Krakenweibchen Lucy nach Manganfeldern in Hawaii suchen, was er auch macht. Zum Glück entdeckt er auch eins, aber als er und Lucy dort sind, sagt ihm Lucy rot, was so viel wie Alarm bedeutet. Kurz danach bemerkt er, das Tiere flüchten und auf dem Meeresboden überall Fischleichen liegen und daraufhin bekommt er immer weniger Luft, genauso wie Lucy, zum Glück schafft Leon es aber noch über Funk Hilfe zu rufen und beide werden gerettet. Gleichzeitig geht es noch um Carima und ihre Mutter, welche viel Geld besitzt und sie wollen in einem Unterwasserhotel übernachten, wohin auch Leon gebracht wird, welcher aus der Sant Diego School of the Sea kommt. Was hat es mit den Fischleichen auf sich und den Seebeben, sowie den vielen Algen an der Wasseroberfläche ?


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen/ hören. Der Schreibstil war einfach zu lesen und auch der Sprecher hat die Geschichte gut vorgelesen. Das Thema mit dem Meer und wie eine Firma versucht, Stoffe am Meeresgrund ab zu bauen, hat mir gut gefallen. Leon hat mir als Protagonist gut gefallen und hat so gehandelt, das ich es gut nachvollziehen konnte. Er hat eine Wandlung in der Geschichte durchgemacht, die ihn aber auch gleichzeitig gezeigt hat, das er sich mehr über sein Arbeitgeber informieren sollte. Auch Carima, die zweite Protagonistin hat mir gut gefallen, sie hat sich im Laufe der Geschichte leicht verändert und hat Leon am Ende sehr geholfen, obwohl sie nicht viel über ihn wusste. 


    Fazit:

    Eine Geschichte, die hauptsächlich im Meer spielt mit Tauchern und einer tollen Story mit einer Krake darin, die eine große Rolle spielt. Ich kann die Geschichte nur empfehlen, eine Abenteuergeschichte für Jugendliche.

  7. Cover des Buches Das Leuchten (ISBN: 9783473400690)
    Kat Falls

    Das Leuchten

     (80)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Jugendbuch Roman „das Leuchten“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Kat Falls geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, welche in der Zukunft der Menschheit spielt und in jener manche Menschen auf dem Meeresboden leben müssen, weil es auf dem Land nicht genug Platz gibt. Es wird nicht nur das Leben dort anschaulich beschrieben, sondern es gibt auch einige Sachen, welche die Geschichte spannend machen. Auf Deutsch ist das Buch am 08.06.2011 im Ravensburg Buchverlag (https://ravensbuch.de/junior/das-leuchten) erschienen und umfasst 319 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Ty, eines der Meeresbewohner, geschrieben.

    Als der Meeresspiegel stieg, versanken ganze Städte unter Wasser. Plötzlich gab es nicht mehr genug Land für all die Menschen. Glücklicherweise ist es jedoch Wissenschaftler gelungen die Unterwasserwelt für Menschen bewohnbar zu machen. Ty lebt hier auf der Farm seiner Eltern und sein größter Traum ist es eines Tages ebenfalls eine Farm auf dem Meeresboden zu besitzen. Auf dem Land will er nicht leben, denn es gefällt ihm im Meer und außerdem gefällt es ihm nicht, dass die Leute auf dem Festland denken, dass die Kinder, welche unten geboren werden, dunkle Gaben haben. Genug Plätze würde es geben, aber wie es nun einmal ist, mischt sich die Politik ein und kann Träume zerstören. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, greift eine Gang von entflohenen Sträflingen Versorgungsschiffe an.  

    Es hat mir sehr gefallen, dass ich gleich einen Draht zu Ty hatte, denn dies hilft mir sehr beim Lesen. Er ist ein sehr interessanter Charakter mit einigen Geheimnissen und zudem sehr mutig. Klasse, fand ich, dass man mit ihm jemanden gefunden hat, welcher auf dem Meeresboden geboren wurde, aber zugleich die Welt oben ein wenig kennt. Zudem gibt es da noch das Mädchen Gemma, in seinem Alter, welche von oben stammt und durch deren Augen, konnte man die Welt auf dem Meeresboden sich noch besser vorstellen. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Vor allem fand ich die Überraschungen einfach klasse, denn dadurch lernt man meiner Meinung nach das der erste Blick täuschen kann.

    Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, denn die Schriftstellerin besitzt einen sehr guten Schreibstil und vor allem lernt man gleich im Anfang die Welt auf dem Meeresgrund kennen und erlebt gleich am Anfang eine spannende Szene, welche einen in die Geschichte hineinzieht. Insgesamt fand ich es sehr gelungen wie sie das Leben dort unten beschrieben hat, wobei es mich sehr gefreut hat, dass es nicht zu technisch wurde, sondern man es sich leicht gut und bildhaft vorstellen konnte und wie sie durch die Geschichte Spannung reinbrachte. Auch die überraschenden Wendungen, mit denen ich meistens nicht gerechnet habe, haben noch mal Pfeffer in die Geschichte gebracht. Ein wenig wurde auch dargestellt wie die Politik den Siedlern zu schaffen machte und auch Geheimnisse von dieser wurden aufgedeckt. Es ist alles in allem ein spannendes Jugendbuch, welches an einem ungewöhnlichen Ort spielt und ich hätte dem Buch liebend gern fünf Sterne gegeben. Allerdings mag ich es nicht, wenn Fragen offenbleiben und da mir das Ende zudem viel zu schnell und abgehackt war, damit meine ich den Epilog, muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser des Jugendbuchgenres, welches gerne einen spannenden Roman in der Zukunft, aber ohne Raumschiffe, lesen wollen.

  8. Cover des Buches Mermaid - Erwachen: Ein Tiefseemärchen (ISBN: 9781704227375)
    Josefine Gottwald

    Mermaid - Erwachen: Ein Tiefseemärchen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lyset

    - In der Einsamkeit hatte ich vergessen, wer ich gewesen war. Vor Schmerz hatte ich in der Schwärze verharrt, mit nichts als meinem sterbenden Herzschlag - und dann brachte mich das Schicksal auf dieses Werk.

    Wirklich schicksalshaft schlug mir ein simpler Algorithmus, ein computergenerierter Code, dieses Buch vor und alleine das Cover zog mich immens in seinen Bann.

    Nach kurzem Austausch mit Josefine Gottwald war schnell klar: Ich musste es besitzen.

    Die wunderschöne Schmuckausgabe erreichte mich einige Tage später und ich schalt mich einen Narr; nicht ich besitze es, es besaß mich.

    Vom ersten Moment an.

    Selten habe ich von einem modernen Autor ein solch lyrisches, düsteres Werk gelesen, ganz im Sinne einer Gothic Novel.

    Auf knappen 180 Seiten vereint die Autorin sprachliche Kunst mit bildmalerischer Finesse.

    Sicherlich nichts für seichte Unterhaltung, oder gar ein positives Glücksgefühl, doch wer den Druck der Tiefsee ganz nah spüren, sich in schauriger Atmosphäre dahintreiben lassen und unwirkliche Kreaturen auf ihrem Weg begleiten möchte, dem sei "Mermaid Erwachen" nahegelegt.

    Eine Bewertung ist hier eigentlich reinste Blasphemie und absolut subjektives Empfinden einer Rezensentin die ihr Herz in den Untiefen des Meeres verlor.

  9. Cover des Buches Edison (ISBN: 9783314104473)
    Torben Kuhlmann

    Edison

     (35)
    Aktuelle Rezension von: pukapuka

    Toben Kuhlmann hat eine grandiose Leidenschaft für das Zeichnen seiner Bücher, die auf jeder Seite zu spüren ist. 

    Da es nicht das erste Buch von ihm ist und er mich sowie meine kleine Mitleserin mit den anderen Büchern bereits beeindruckt hat, waren wir schon sehr neugierig auf dieses Buch und wir sind wieder mehr als überzeugt. Vor allem, weil immer wieder kleine Hinweise auf die anderen Bücher enthalten sind, die man nur findet, wenn man diese gelesen hat. 

    Dieses Buch enthält so wunderbare Zeichnungen, die wir sehr gerne und über einen längeren Zeitraum bewundert haben, da die Detailtreue auf jeder Seite ins Auge fällt und gerade Erwachsene hier einiges aus dem Alltag wiederfinden, was es auch für mich zu einem Erlebnis gemacht hat.

    Die kleine Maus ist wieder der absolute Traum: Sie ist neugierig, probiert Neues aus und gibt nicht auf, womit sie ein Vorbild für alle Kinder ist. 

    Dazu sind die physikalischen Erklärungen rund um die Glühbirne und auch die Technik, die immer wieder aufgegriffen werden, super, um ganz nebenbei etwas zu lernen. Meine kleine Mitleserin meinte zwischendurch, dass sie auch gerne eine Maus hätte, mit der sie Abenteuer erleben darf und das zeigt mir eindeutig, wie begeistert die Zielgruppe von diesem einzigartigen Buch ist.

    Genau deshalb kann ich es nur empfehlen, weil es herzerwärmend und gleichzeitig motivierend ist. Wir freuen uns sehr auf weitere Abenteuer des Autors und vergeben volle 5 von 5 Sternen. 

  10. Cover des Buches Nachrichten aus einem unbekannten Universum (ISBN: 9783596512867)
    Frank Schätzing

    Nachrichten aus einem unbekannten Universum

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Wer den "Schwarm" schon mochte, der wird auch von diesem Werk von Frank Schätzing sehr angetan sein. Dieses Buch erzählt vom Beginn des Lebens auf unserem Planeten, führt den Leser über eine milliardenlange Reise durch die Evolution und lässt sich - obwohl es ein Sachbuch ist - besser lesen als viele Belletristikwerke.

    Alles, was der Autor im Schwarm nicht verwenden konnte und alles, was er darüber hinaus noch interessant fand, wird hier überaus anschaulich präsentiert. Prähistorische Lebewesen werden vorgestellt und näher beleuchtet und immer wieder wird auch Bezug zur Gegenwart genommen. Denn das hier ist keinesfalls trocken und nüchtern geschrieben - Schätzing schreibt mit sehr viel Witz und Ironie, was bei diesen Themen oft sehr hilfreich ist, damit das Interesse vom Leser nicht nachlässt.

    Sicherlich ist hier nicht alles wissenschaftlich perfekt lllustriert. Man muss auch immer den Entstehungszeitraum des Buches bedenken und dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien sehr schnell verändern können. Aber als Einstieg in die faszinierende Geschichte des Lebens in den Ozeanen der Meere sowie generell als lehrreicher und unterhaltsamer Zeitvertreib, sind diese Nachrichten aus einem unbekannten Universum absolut zu empfehlen.
  11. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Wow! Diese Geschichte ist so spannend, dass ich sie fast in einem Rutsch durchgehört habe. Bei der Hörfassung stimmt einfach alles: die Sprecher, die Musik, die Geräusche.
  12. Cover des Buches Sphere - Die Gedanken des Bösen (ISBN: 9783442461530)
    Michael Crichton

    Sphere - Die Gedanken des Bösen

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der Autor mischt altbewährte Zutaten zu einem unterhaltsamen Science-Fiction-Abenteuer. Die Figuren sind zwar recht eindimensional, auch der Schreibstil ist eher flach, doch kann das Buch stellenweise ziemlich packend sein. Wer es mit der Logik nicht zu genau nimmt, findet hier harmlose und leichte Lesekost für Zwischendurch.

  13. Cover des Buches Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee (ISBN: 9783791373898)
    Annika Siems

    Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

     (27)
    Aktuelle Rezension von: ParentsForFuture_Leipzig

    Mir hat das Buch supergut gefallen, weil man damit merkt, wie wichtig Klimaschutz für das Meer und die Natur ist. Die Tierarten, die alle dort drin verzeichnet sind, sind alles Tierarten, wo man sagt: „Die will ich behalten!“ Das Versauern der Meere durch den Klimawandel und das Plastik, das ins Meer kommt, ist blöd und das müssen wir stoppen.

    8jähriger Rezensent (Fridays for Future Leipzig)

    Video-Rezension verlinkt

  14. Cover des Buches Meg (ISBN: 9783453147393)
    Steve Alten

    Meg

     (51)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen

    Inhaltsangabe zu "Meg"

    Jonas Taylor ist Paläontologe und Tiefseeforscher, und wie viele seiner Kollegen ist er seit seiner Kindheit von den Vorfahren aller Haie fasziniert, den Carcharodon megalodon - gigantische Killermaschinen mit messerscharfen, bis zu 20 cm langen Zähnen und einer kraftstrotzenden Körperlänge von bis zu 15 Metern. Jonas Taylor ist sich sicher - irgendwo dort draußen könnte ein meg überlebt haben.

    Und dann, eines Tages, stellt sich heraus, daß er recht hatte - im Marianengraben südwestlich von Burma stößt eine Tauchmission auf einen unheimlichen Boten aus der Urzeit. Das Unfaßbare geschieht: Es gelingt ihm, sein Gefängnis auf dem Grund des Ozeans zu verlassen!

    Wissenschaftler, Sensationsreporter und die US-Marine nehmen sofort die Verfolgung auf - aber meg ist auf seinem tödlichen Kreuzzug durch die Meere nicht zu stoppen!


    Mei  Fazit: Trashiger Hai Horror. Rasant , schnell und Actionreich. 
    Nichts für Fans gehobener Literatur, aber eine sehr gute Unterhaltung und deutlich stärker als der "Der Weiße Hai"


  15. Cover des Buches Im Dreieck des Drachen (ISBN: 9783442378227)
    James Rollins

    Im Dreieck des Drachen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    Hallo Leute, ich habe mal wieder ein super gutes Buch entdeckt und möchte Euch dieses nun kurz vorstellen.

    Zur Zeit hat mich echt die Lesewut gepackt und ich verschlinge ein Buch nach dem anderen.


    <><><>Inhalt<><><>

    Dieses Buch beginnt mit einer Sonnenfinsternis, die große Gefahren birgt. Es beginnt in drei verschiedenen Regionen , wo die Sonnenfinsternis beobachtet wird und wo die Katastrophen beginnen.


    In San Francisco, Kalifornien: Dort warnt eine Obdachlose eine andere Frau und sagt ihr, das heute alle Menschen sterben müssen. Sie hat einen kleinen Hund bei sich und sagt, das ihr das ihr Hündchen gesagt hat. Bei so etwas meint natürlich jeder, die arme Alte spinnt doch nur. Spinnt sie wirklich nur???

    In Aleuten, Alaska: Dort führt Jimmy mit seinem Hund, einem Mamaluten Namens Nanook, drei Engländer auf den Gipfel des Glacial Point. Von dort aus kann man die Sonnenfinsternis am besten sehen. Als die Finsternis begann, begann Nanook plötzlich zu knurren, so als würde er merken, was auf sie zukommt. Tiere haben dafür ja ein Gespür.

    Nagatna, Guam: Dort waren die Staatschef der Vereinigten Staaten und der Volksrepublik Chinas versammelten, sie diskutierten über Raketenabwehrsysteme und der Interkontinentalraketen. Sie wollten da einen Weg finden, das sie in Frieden leben konnten. Kurz vor der Finsternis machten sie aber eine Pause, um das Ereignis zu verfolgen.

    In all diesen drei Gebieten begann die Erde zu beben und durch die Sonnenfinsternis war alles zerstört worden.

    Als in Nagatna die Erde zu beben begann, evakuierte man den Präsidenten und flog in mit seiner Maschine aus. Sehr weit sollte er aber nicht kommen, mit seiner Air Force; sie stürzten ins Meer. Und da begannen dann die Nachforschungen und man entdeckte seltsame Dinge.


    Jack Kirkland, war während der Sonnenfinsternis unter Wasser und forschte mit seinem Tauchboot auf dem Meeresboden. Er bekam nichts von der Finsternis mit, aber das machte ihm auch nichts aus. Plötzlich bekam er einen Anruf von Admiral Mark Houston, der Jack und sein Team um Hilfe bat. Die „Deep Fathom“ war als Bergungsschiff registriert und deshalb konnte man auch auf sie zugreifen. Es wurde dem Team berichtet, das ein Flugzeugabsturz statt gefunden hat und man ihre Hilfe brauchte. Jack und sein Team fuhren dann dort hin, zumal der Admiral schon mal Jack´s Vorgesetzter war. In diesem Team sollte aber auch Daniel Spangler dabei sein, ein Erzfeind von Jack.


    Karen Grace und Miyuki Nakano waren Freundinnen und forschten beide an verschiedenen Dingen. Miyuki hatte in der Ryukyu-Universität in Okinava ein steriles Computerlabor und forschte dort mit ihren Computern.

    Karen, suchte den verschwunden Kontinent, von dem ihr Großvater immer berichtet hatte. Keiner wollte ihm glauben, das es ihn gab, Karen wollte dies nun beweißen. Durch die Sonnenfinsternis, waren bei den Inselketten von Ryuku die Pyramiden einer versunkenen Stadt erschienen. Man nannte sie auch die Drachen von Okinawa. Dorthin waren die zwei Frauen unterwegs. Als sie dort ankamen und in den Pyramiden herumliefen, waren sie nicht alleine. Auf sie wurde geschossen. Was war hier los? Hatte irgendjemand was zu verbergen oder steckten irgendwelche geheimen Mächte dahinter.


    Jack und sein Team waren mittlerweile an der Stelle angekommen, wo die Air Force abgestürzte war. Sie sollten durch die Bergung herausfinden, warum das Flugzeug abgestürzt war. Als Jack seinen ersten Tauchgang machte, entdeckte er eine merkwürdige Säule, die irgendwelche Kräfte hatte. Nichts funktionierte mehr, kein Kompass, kein Funk nichts. Hatte diese Säule etwas mit den ganzen Dingen zu tun?

    Die US-Regierung wollte eigentlich gar nicht so genau wissen, was passiert ist. Sie versuchten es den Japanern in die Schuhe zu schieben und das sollte Spangler und sein Team beweisen, egal wie.

    Mehr will ich Euch nun aber wirklich nicht verraten, denn Ihr wollt ja das Buch bestimmt auch noch mit Spannung lesen, oder?


    <><><>Zu den Personen<><><>

    JACK, war so sehr mit seiner Vergangenheit beschäftigt. Er konnte einfach nicht vergessen, das wegen seiner Unachtsamkeit Menschen sterben mussten, darunter auch seine Verlobte. Er hatte sich aus diesem Grund auch von der US-Navy losgesagt und hat sich mit einem Bergungsschiff selbstständig gemacht. Er hat sich irgendwie abgekapselt, wie er bestimmt Angst hatte, er könne wieder jemanden verlieren. Er lebte lieber sein Leben alleine, da musste er schon keine Emotionen zeigen. Er wurde zwar von Lisa aus seinem Team umgarnt, aber er lies sich nicht auf eine Beziehung ein. War er überhaupt jemals wieder fähig zu lieben?


    KAREN, sie ist auf der Suche nach dem verschwundenen Kontinent, von dem ihr Großvater immer berichtet hat. Sie weiß, das sie ihn finden wird und sie gibt die Hoffnung nicht auf. Das ist so ein Ziel und ein Traum von ihr, den Kontinent zu finden und damit allen zu beweisen, das ihr Großvater nicht verrückt war. Wird sie den Beweis liefern können?


    MIYUKI, sie ist die Freundin von Karen und lebt eigentlich nur in einer Welt voller Computer. Ihr bester Freund ist Gabriel, ein virtueller Freund, denn das ist ihr Laptop. Sie betreibt Forschungen über Computer, das die auch selbstständig arbeiten können, wenn man sie richtig füttert g. Ihr Gabriel tut schon viele Dinge, die kein anderer Computer kann. Sie spricht mit ihm, wie mit einem normalen Menschen. Sie lebt für ihre Computer und irgendwann wird ihr Gabriel vielleicht mal das Leben retten.


    DANIEL, ist der größte Feind von Jack. Er ist mittlerweile bei der CIA und soll der US-Regierung den Beweis liefern, das Japan das Flugzeug zum Absturz brachte. Das ist für Daniel alles kein Problem, denn er ist ein Skrupelloser, Brutaler Zeitgenosse. Er hat überhaupt kein Problem damit einem anderen Menschen weh zu tun oder ihn gar zu töten. Wird er es schaffen, was er sich zum Ziel gesetzt hat??


    RUZICKOV, bei ihm weiß man eigentlich nicht so recht, was er für eine Rolle spielt. Er ist der Redelsführer bei der Verschwörung gegen die Japaner. Er duldet keinen Widerspruch und auch keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Die sind sofort alle zu beseitigen, er dirigiert alles vom Schreibtisch aus und gibt auch die Befehle zum Mord. Er ist total scharf darauf, einen Krieg mit Japan anzuzetteln und dann der Held zu sein.


    MWAHUS, ist ein Eingeborener, er soll die Ruinen bewachen und soll keine Menschen dort stöbern oder gar plündern lassen. So sagen es die Vorfahren und er lebt nach dieser Aussage. Als er dann aber auf die Karen und Jack trifft, erklärt er sich bereit, ihnen zu helfen. Werden sie mit seiner Hilfe das Geheimnis lüften können?


    Das sind so im großen und ganzen die wichtigsten Personen. Es sind noch viel mehr Personen da eingebunden, aber das würde zu keinen Ende führen 


    Eure Bluesky_13





  16. Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847900825)
    Jasmin Schreiber

    Marianengraben

     (267)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Meine Meinung


    Das Gefühl war so schlimm, dass ich nicht mehr aufstehen konnte, nicht mehr duschen, gar nichts mehr. Und irgendwann ist das komisch umgekippt und ist weggegangen, aber kein neues Gefühl setzte sich an seine Stelle. Stattdessen war da nur noch: Leere. (Seite 12)


     

    Es gibt Bücher, in die man nur mal kurz hineinliest und absolut nicht mehr aufhören kann. *Marianengraben* ist so ein Buch. Es erzählt von sehr schmerzhafter Trauer. Vom nicht Loslassen können. Von Schuldgefühlen, die sich der Trauerende meist selbst einredet. So auch Paula.

    Paula ist eine sehr junge Frau, die mich von Anfang an abholen konnte. Ich habe ihr jedes Wort geglaubt. Ihre Trauer vollkommen verstanden. Ihr Bruder Tim ist mit nur 10 Jahren gestorben. Ertrunken, bei einem Urlaub mit den Eltern. In jeder freien Minute hing sie mit Tim ab. Erfreute sich an seinem großen Interesse für Fische und Flüsse. Der *Marianengraben* lies Tims Vorstellungskraft schier platzen. Ein Tiefseegraben im westlichen Pazifischen Ozean, der 11.000 Metern unterhalb des Meeresspiegels liegt. Was es da wohl für besondere Fische gibt?

    Paula bringt auch nach zwei Jahren keine Kraft auf, um Tims Grab zu besuchen. Ihr Psychotherapeut gibt ihr einen versteckten Rat. Paula setzt ihn in die Tat um und lernt so den kauzigen alten Helmut kennen. Von nun an nimmt Paulas Leben eine entscheidende Wende.

    Paula steht seit zwei Jahren im Dialog mit ihrem verstorbenen Bruder. Helmut möchte einige Dinge erledigen, die mit Sicherheit nicht alltäglich sind. Hat er sich Anfangs noch dagegen gewehrt Paula mitzunehmen, so ist er dann doch froh um ihre Gesellschaft. Es gibt in dieser Geschichte sehr viele lustige Szenen. Ich habe Tränen gelacht. Dann hatte ich wieder Tränen in den Augen ob der Verluste von Paula und Helmut. Mit jedem Kilometer merken beide, wie ähnlich sie sich im Grunde genommen sind.

    Die vielen Gespräche mit Helmut helfen Paula sehr. Abwechselnd wechselt er von liebevoll zu total abweisend. Paula versteht ihn. Helmut versteht Paula. Und als Leser*in versteht man beide.


    Wenn Trauer eine Sprache wäre, hatte ich jetzt zum ersten Mal jemanden getroffen, der sie genau so flüssig sprach wie ich ..... (Seite 96)


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Paula erzählt. Dies geschieht in einer wunderschönen, stellenweise poetischen Sprache. Jeder Mensch, der selbst schon mal stark getrauert hat, fühlt sich verstanden. Dieses Buch könnte tatsächlich helfen, seine Trauer anzunehmen. Viele wunderschöne Zitate laden zum Nachdenken ein. Zahlreiche lustige Szenen lassen einen immer wieder lachen und befreit aufatmen. Die Geschichte kommt mit sehr wenigen Menschen aus. Vielmehr haben ein Hund und ein Huhn eine tragende Rolle, in dieser warmherzigen Story. Ich erzähle nun nichts mehr. Euch soll es so gehen wie mir. Taucht ein in diese bittersüße Geschichte, deren positive Elemente unbezahlbar sind, und lasst Euch überraschen.

    Fazit

    Gestern am Spätnachmittag habe ich begonnen dieses Buch zu lesen. Eben habe ich mich von Paula, Tim, Helmut und Helga verabschiedet. Wer Helga ist? Das müsst Ihr selber herausfinden. Ich kann Euch versprechen: Dieses Buch ist nicht traurig! Bittersüß und voller Leben. Ja, das ist es. Die Botschaft: Das Leben ist schön.

    Danke Jasmin Schreiber, für dieses wertvolle Buch. So schnell vergesse ich Paula und Helmut nicht. Auch Helga wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

  17. Cover des Buches Tiefsee (ISBN: 9783866481220)
    Dagmar Röhrlich

    Tiefsee

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer (ISBN: 9783958554764)
    Jules Verne

    Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen
    Inhalt: Jules Vernes berühmter Klassiker - ein Meisterwerk der phantastischen Literatur.
    In seinem erstmals 1870 erschienenen Roman nimmt Verne die technische Entwicklung des Unterseeboots vorweg und entwickelt eine abenteuerliche Geschichte um eine gefährliche Expedition ins Ungewisse. Die Jagd nach einem vermeintlichen »Meeresungeheuer« beginnt.

    Bei diesem Buch handelt es sich wohl um einen DER Klassiker der Literaturgeschichte. Die Handlung ist schnell erzählt; ein Forscher und zwei weitere seiner Reisegefährten gehen bei der Jagd nach einem Meeresungeheuer über Bord und werden von selbigem gerettet. Nur das es sich um kein Monster sondern ein Uboot handelt, welches von dem heute berühmten Kaptain Nemo befehligt wird.

    Für die Zeit der Veröffentlichung war diese Idee mehr als phantastisch und das komplette Werk ist fachlich sehr gut ausgearbeitet (Zahlen, Fakten, Namen und Klassifizierungen von Meereslebewesen). Leider fehlte für mich völlig der Zugang zu den einzelnen Charakteren. Sie blieben für mich alle unzugänglich und blass. Des weiteren gab es komplette Kapitel die nur mit ellenlangen Zahlen und Abmessungen gefüllt waren. Die wundervollen Beschreibungen der Unterwasserspaziergänge und der Meereswelt kamen für mich viel zu kurz.

  19. Cover des Buches 20.000 Meilen unter dem Meer (ISBN: 9783898139052)
    Jules Verne

    20.000 Meilen unter dem Meer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Auf der Such nach einem Seeungeheuer, das die Weltmeere durchstreift und Schiffe scheinbar mühelos versenkt, treffen Professor Arronax, sein Diener Conseil und der Kanadier Ned aufeinander und eine fantastische Reise in die Tiefen des Meeres beginnt."

    Cover: Dieses Cover meiner Version ist passend zu dem Titel und Inhalt gestaltet und gibt somit gleich Aufschluss über die Grundidee. Auch wirkt es etwas düster durch das dunkle Blau.

    Sprecher: Da es sich um ein Hörspiel handelt, gibt es mehrere Sprecher. Dies macht es leichter die Charaktere auseinander zu halten. Ich fand die Sprecher angenehm und habe hier gerne zugehört.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Arronax ist mir sympathisch und ich habe ihn hier gerne begleitet. Auch habe ich immer gerne mehr über Nemo und sein Werk erfahren. Das Abenteuer hat Spaß gemacht. Es war unterhaltend, spannend, interessant und kurzweilig. Ich kann diesen Klassiker nur weiterempfehlen und werde gerne wieder ein Buch des Autors lesen/hören.

  20. Cover des Buches Projekt: Atlantis (ISBN: 9783442374540)
    Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis

     (47)
    Aktuelle Rezension von: darkchylde
    Alles hat ein Ende…

    …so auch die sehr unterhaltsame und spannende Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm.

    Während wir in PROJEKT: BABYLON den beiden höchst sympathischen Hauptcharakteren Peter Lavell (britischer Historiker) und Patrick Nevreux (Ingenieur, Abenteuer und Schatzsucher) nach Frankreich folgten, begaben wir uns in Teil 2, dem PROJEKT: SAKKARA, in Ägypten auf die Spuren des Pharaos Echnaton. Im vorliegenden 3. Teil, dem PROJEKT: ATLANTIS, finden nun alle Handlungsstränge zusammen und offene Fragen werden beantwortet.

    Worum es in diesem Teil geht:

    Zwei Jahre sind ins Land gezogen, seit das ungleiche Forscherduo Peter Lavell und Patrick Nevreux ihr letztes gemeinsames Abenteuer in Ägypten überstanden hat. Aber immer noch beschäftigt sie eine Frage: Gibt es eine Quelle der Weisheit, die alle alten Kulturen beeinflusst hat? Nachdem Patrick mitten im Urwald auf ein goldenes Buch mit unbekannten Schriftzeichen stößt und Peter in alten Schriftrollen neue Hinweise auf Atlantis findet, setzen die beiden alles auf eine Karte: sie chartern ein Forschungsschiff und stürzen sich in ein neues Projekt. Auf und unter dem Meer…

    Wenngleich dieser letzte Teil wesentlich technischer und vor allem auch phantastischer daherkommt, als die beiden Vorgänger, blieb der Schreibstil doch flüssig und leicht verständlich. Die Trilogie als Ganzes betrachtet ist eine gelungene und spannende Kombination aus alter Geschichte, ein wenig Indiana Jones, Mystik und Abenteuer. Gerade die Mischung aus gut recherchierten Fakten und Fiktion macht sehr viel Spaß. Am Ende der Bücher findet sich jeweils ein Kapitel, in dem der Autor darüber aufklärt, was wissenschaftlich belegt und was seiner Phantasie entsprungen ist. Muss man natürlich nicht lesen, ich persönlich fand das aber sehr interessant und habe dadurch einige Dinge entdeckt, über die ich mich im Anschluss noch genauer informiert habe.

    Punktabzug gab es lediglich dafür, dass mir in allen 3 Teilen manche Dinge dann doch zu vorhersehbar waren. Die eine oder andere überraschende Wendung hätte der Gesamtgeschichte ganz gut getan. Ansonsten kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!
  21. Cover des Buches Tiefsee (ISBN: 9783442554331)
    Clive Cussler

    Tiefsee

     (29)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Das Buch fing eigentlich sehr vielversprechend an, mit einer Seuche, die in kürzester Zeit alles Leben in und um das Wasser tötet. Die ersten Seiten habe ich auch fast verschlungen. Dann trifftete es immer weiter ab in die politische Richtung, den Präsidenten und sein Macht Gehabe. Die Russen versuchen durch Experimente, die Gehirnaktivitäten von Menschen zu beeinflussen und er ist ihre  Versuchsperson. Diese ganzen politischen Zusammenhänge waren sehr schleppend zu lesen und haben mich nicht wirklich begeistert. Ich hätte mir mehr von den Auswirkungen der Seuche bzw. Gift versprochen.

  22. Cover des Buches Meeresblau (ISBN: 9783941547360)
    Britta Strauß

    Meeresblau

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic
    Die Schreibweise der Autorin ist angenehm, flüssig und sorgt insgesamt für ein ganz schönes bildhaftes Gefühl in der Geschichte.

    Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven unserer beiden Hauptcharaktere, sodass wir ein schönes rundes Bild erhalten. Wir können sowohl bei Christopher, als auch bei Maya genauer hinter die Maske schauen und erkennen wie diese gestrickt sind.

    Maya ist eine junge Tiefseeexpertin und möchte dafür sorgen, dass das Meer weiter erforscht und gleichzeitig geschützt wird. Sie ist für ihr junges Alter trotzallem schon bekannt und beliebt, organisiert Expeditionen und arbeitet daran, dass die Meere weiter erforscht werden.

    Christopher ist ein mehr als beliebter Meeresbiologe. Seine Vorträge werden hoch gelobt, sein Wissen überschreitet so manch andere Biologen und sorgt dafür, dass die Studenten ihn lieben. Er wirkt zu Beginn etwas selbstverliebt und hochnäsig, wobei sich das ziemlich schnell wieder legt. Kurz nach dem Tod seiner Eltern, begibt er sich zurück auf seine Heimatinsel und zu seiner Schwester, dabei merkt er immer mehr dass er anders ist. Er hat ein Geheimnis, welches er selber nach und nach ergründet.

    Die Umsetzung hat mir insgesamt ganz gut gefallen, gerade auch weil ein wichtiges Thema nämlich der Schutz des Meeres mit aufgeführt wurde. Man erhält hier sowohl einen interessanten Hintergrund zum Meer, als auch in die Forschung. Dennoch bin ich in diesem Buch nur sehr langsam und schwer vorangekommen. Auch wenn ich das Thema unglaublich interessant gefunden habe, verlief mir manches zu schnell und anderes wieder etwas zu konfus.

    Die weiteren Charaktere im Buch haben die Geschichte im gesamten schön ausgebaut. Der flapsige Umgang miteinander, die lockere und erfrischende Art und Weise mancher Charaktere hat das Lesen erleichtert.

    Die Liebesgeschichte hat ganz gut gepasst und wurde durch ein paar erotische Stellen durchaus aufgeheizt, dennoch übertreibt es die Autorin nicht und sorgt für ein gutes Lesegefühl.

    Insgesamt muss ich sagen ist es eine schöne und vor allem ein bisschen aufklärende bzw. aufmerksammachende Geschichte ist, die man so auch mal benötigt um ein Gefühl dafür zu bekommen, was wir der Umwelt eigentlich alles antun.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Meeresblau“ hat Britta Strauß ein sehr wichtiges Thema der Umwelt in einem Buch sehr schön aufgezogen. Sie sorgt für eine bildhafte Aufklärung, bestückt diese mit starken und interessanten Charakteren und einer Menge Mythos und Fantasy. Dennoch muss ich einen Stern abziehen, da ich mir trotzallem etwas schwer getan habe in die Geschichte richtig reinzukommen.
  23. Cover des Buches Creature (ISBN: 9783548266923)
    Dave Freedman

    Creature

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Nini61
    Die Natur schlägt zurück - so könnte man den Inhalt in aller Kürze beschreiben. Kreaturen aus der Tiefsee, die noch nie ein Mensch gesehen hat, müssen sich - um zu überleben - einen neuen Lebensraum suchen. Zuerst kommen sie in seichte Gewässer. Da sie Verwandte der Mantas sind, versuchen sie aus dem Wasser zu kommen, indem sie Flugübungen machen. Nur leider sind diese Verwandten der Mantas sozusagen die "böse" Verwandtschaft. Raubtiere der aller gefährlichsten Art. Ein Team von Ichtyologen erlebt in diesem spannenden und absolut super recherchierten Thriller die Evolution hautnah. Erschreckend, wenn so etwas wirklich passieren könnte. Hatte das Buch in 2 Tagen durch, konnte nicht aufhören und die Gänsehaut war immer bei mir. - Absolut empfehlenswert !
  24. Cover des Buches Riesenkraken und Tigerwölfe (ISBN: 9783871343902)
    Lothar Frenz

    Riesenkraken und Tigerwölfe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Die Welt scheint heute enträtselt. Die verbliebenen Geheimnisse sind „irgendwo da draußen“, im Weltall. Die Zeit großer Überraschungen im Reich der Tiere scheint lange schon vorbei. Wo soll noch zoologisches Neuland betreten werden?*


    Die Kryptozoologie geht den Geheimnissen der Tierwelt nach: sind all die Tiere, die als ausgestorben gelten wirklich nicht mehr da? Wer oder was verbirgt sich hinter mysteriösen Sichtungen? Was steckt hinter den Berichten von indigenen Völkern? Und gibt es wirklich keine großen Entdeckungen mehr zu machen im Bereich der größeren Säuger, Meeresbewohner und Reptilien? Das Buch gibt dem Leser einen Einblick in die beharrliche Forschung jener Wissenschaftler, die noch an Neuentdeckungen glauben und den wahren Kern von Legenden und Mythen suchen.



    Hier wird eine Sammlung an zoologischen Entdeckungen geboten, die sich mit solchen Geheimnissen mischt, die noch nicht aufgedeckt werden konnten. Je nach Vorkommen der zu entdeckenden Art mischt der Autor Zufallsfunde und langwierige Forschung mit den entsprechenden historischen Berichten, Geschichten aus der Literatur und dem Volksmund aber auch Erwähnungen indigener Völker.


    So wird aus der Legende von Meeresmonstern, die große Schiffe angreifen die Entdeckung des Riesenkraken; das Wissen der Ureinwohner dafür genutzt, neue Känguruarten zu sichten aber auch die noch unbewiesene Existenz einer Primatenart, die eine Mischung aus Primat und Mensch sein soll. Jahrhunderte alte Berichte zum Zoo des Aztekenherrschers werden mit neuen Funden verglichen und die Rätsel um Bigfoot erläutert.


    Der Autor passt seinen Stil den Entdeckungen an. Bleibt er bei den noch nicht bewiesenen hypothetisch, wenn auch hoffnungsvoll dass mehr hinter den angeblichen Sichtungen stecken könnte, driftet er bei anderen schnell in zoologische Beweisführungen ab. Der Schreibstil ist dabei angenehm unterhaltend trotz der Fakten, die er bietet.


    Ich muss gestehen, dass ich beim Kauf des Buches noch wenig Vorstellung zur Kryptozoologie hatte. Ich war genau der Meinung, die vom Autor in der Einleitung angesprochen wird (siehe Zitat oben), dass die Welt enträtselt sei. So hatte ich am ehesten noch eine nach Aufmerksamkeit und Glauben heischende Dokumentation einer Bigfoot-Jagd im Kopf. Dabei ist dieses Buch alles andere als das. Wissenschaftlich fundiert und sehr gut nachvollziehbar spannt es einen Bogen zwischen dem was wir glauben zu wissen und überraschenden Neuheiten. Bis zuletzt habe ich mich – die vorher noch dachte, es gäbe nichts mehr zu entdecken – gefragt was sich seit dem Erscheinen des Buches (2000) wohl noch so getan hat in der Welt der tierischen Geheimnisse.

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