Bücher mit dem Tag "tier"
120 Bücher
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.088)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrMich hat das Buch hauptsächlich zum Nachdenken gebracht. Gerade die Zukunft rund um Tao hat mich sehr beschäftigt. Ich glaube man ist sich gar nicht so recht bewusst, wie wichtig die Bienen im Alltag wirklich sind.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich etwas Probleme mit den beiden Hauptprotagonisten George und William hatte. Zeitweise konnte ich die beiden Männer und deren Umgang mit ihren eigenen Familie nicht verstehen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte beide schütteln können für ihre engstirnige, kaltherzige Art.
Fazit: Für mich eine klare Leseempfehlung.
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.016)Aktuelle Rezension von: WeidaEine Familie zieht in ihr Traumhaus, doch direkt am angrenzenden Wald liegt ein geheimnisvoller Tierfriedhof.
Friedhof der Kuscheltiere war mein erstes Buch von Stephen King und es hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben und erzeugt durchgehend eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt.
Ich war komplett in der Handlung drin und fand sowohl die Geschichte als auch das Ende sehr gelungen. Die Verfilmung ergänzte das Buch für mich als Abschluss perfekt
- Marc-Uwe Kling
Die Känguru-Chroniken
(1.269)Aktuelle Rezension von: MirarimMEINUNG
Eigentlich peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das Känguru zwar kenne - mein gesamter Freundeskreis war quasi davon besessen, als es raus kam - es jetzt aber das erste mal komplett gehört habe.
Ich hatte es schonmal angefangen, aber erst jetzt wirklich von Anfang bis Ende. Es ist wahnsinnig unterhaltsam vorgelesen - aber durch die Stimme des Kängurus fand ich es auch echt immer wieder anstrengend dem lange zuzuhören.
Rein von den Themen und der Art und Weise des Humors aber auf jeden Fall ein Hit! Dass da Band 2-5 noch folgen ist ja klar. Aber wegen der Stimme brauche ich dafür den richtigen Moment ;-)
KLAPPENTEXT
»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.
- James Bowen
Bob, der Streuner
(983)Aktuelle Rezension von: AlissilaEine, für mich, wirklich spannende und herzerwärmende Geschichte. Es hat sich toll gelesen und für mich las es sich, als hätte James es mir bei einem Kaffee persönlich erzählt. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern ehrlich. Manche stellen waren sicherlich nicht übermäßig ausführlich, weil es die Stimmung runter gezogen hätte.
Ich fand es sehr schön Bob und James begleitet zu haben.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
(759)Aktuelle Rezension von: Lydia13Ich habe von Kapitel eins die Personen geliebt und habe mich schnell in der Welt eingefunden. (und das ohne den ersten Band der Reihe gelesen zu haben)
Die Dynamik der Beiden war einfach fantastisch und macht einen neidisch auf so eine Freundschaft (ob sie nun platonisch bleiben würde oder nicht). Ich habe es sehr genossen, vor allem da sie sich ihrer Gefühle sehr bewusst waren und selbst bei Kommunikationsproblemen wurde nicht aufgehört zu kämpfen.
Ein Friends-to-Lovers das das Herz heilen kann.
- Ernest Hemingway
Der alte Mann und das Meer
(1.083)Aktuelle Rezension von: Bigsale3In diesem äussert kurzen Buch handelt es sich von einem alten Mann, der ein Fischer ist, aber nie mit besonders grosser Menge an Fischen heimkehrt. Er lebt in einer bescheidenen kleinen Hütte am Rande des Meeres in einem Dorf und wird ab und zu von einem Jungen besucht, der ihm ziemlich ans Herz gewachsen ist. Dieser Junge hatte ihn früher oft beim Fischen begleitet, aber seine Eltern haben ihm verboten, mit dem alten Mann zu arbeiten, weil der Mann von Unglück verfolgt sei. Er finge nicht genügend Fische bei ihm, sagten sie. Und da sie in ärmlichen Verhältnissen leben, solle er sich einen anderen Fischer suchen, mit dem er auf die See fährt.
Also fährt der alte Mann selbst aufs Meer hinaus und tut alles so, wie immer.
Doch als plötzlich ein riesiger Fisch an seinem Angelhaken anbeisst, beginnt ein Kampf, der den Mann an seine Grenzen bringt.
Meine persönliche Meinung dazu:
Während ich das Buch gelesen habe, fand ich es nicht besonders spektakulär und habe mich immer wieder gefragt, wohin das wohl führen möge.
Doch als ich schliesslich am Ende angelangt war und es zugeklappt hatte, war ich überrascht.
Dieses Buch hat mich Nachdenken lassen, denn eigentlich ist es sehr tiefgründig und enthält eine Lehre.
Deswegen blicke ich mit positiver Rezension auf dieses Buch zurück, da es eigentlich genial geschrieben und durchdacht wurde.
- Marc Elsberg
HELIX - Sie werden uns ersetzen
(422)Aktuelle Rezension von: mattderEs werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.
- Aimée Carter
Animox 1. Das Heulen der Wölfe
(235)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon Thorn ist ein schmächtiger 12jähriger, der von seinen Schulkameraden gemobbt wird, weil er mit Tieren sprechen kann. Er lebt bei seinem Onkel, da seine Mutter viel unterwegs ist. Doch eines Tages spricht erst ein Adler zu ihm und dann wird seine Mutter von einer riesigen Menge Ratten entführt. Simon geht zu dem Adler und erfährt, dass dieser sein Großvater ist und er sein Erbe. Simon ist ein Animox und kann sich in ein Tier verwandeln!
Das Buch:
Mein Sohn hat das Buch zuerst gelesen und es hat ihn von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es hat überraschende Wendungen und ist schnell geschrieben,d.h. der Hauptfigur bleibt kaum Zeit zum Luftholen so schnell geht die Handlung voran. Die Hauptpersonen sind gut beschrieben und man findet einige Charaktere, die man einfach mögen muss.
Uns hat das Buch überzeugt und es ist für ältere als "Die Tierwandler" oder Fans der "Woodwalker-Reihe".
Das Buch ist im Oetinger Verlag erschienen, wir haben die Taschenbuchausgabe die aktuell (März2026) bei 11€ liegt. Wir können das Buch gut empfehlen.
- Stephen King
Cujo
(657)Aktuelle Rezension von: AntoniosDie Zeit spielt eine Rolle in diesem Buch, das muss man sich erstmal klar machen, heute wurde man locker mit einem Handy und irgendwelchen Tierschutzverein direkt eine mögliche Tollwutgefahr beseitigen. Aber so einfach ist es nicht, vor allem nicht wenn man sich in der Welt von Stephen King befindet.
Cujo ist "ein guter Junge", den man direkt in sein Herz schließt. Durch einen blöden Vorfall aber kriegt er Tollwut und niemand merkt es, bis es zu spät wird. Die Geschichte handelt eigentlich nicht mal von ihm (obwohl es zwischendurch aus seiner Sache die Geschichte erzählt wird, was das ganze nochmal spannend und irgendwie schön sogar macht), sondern von Menschen die einfach ihr Leben leben und alles dann so kommt, dass eben ein tollwütiger Hund ins Spiel rein kommt.
Die Geschichte ist interessant, mit den Charakteren kann man schon klar kommen und die Handlung wird nicht langweilig. Wer also den Schreibstil von King mag, wird sich mit dem Buch ganz gut zurecht finden.
Fun Fact: Ich hab gelesen, dass Stephen King sich gar nicht an diese Geschichte errinern kann (dass ER sie sogar geschrieben hat), weil er sehr high war als er sie eben geschrieben hatte - er nimmt eben manchmal... verschiedenes, um wohl das bestmögliche aus seinem Gehirn heraus zu holen - und das merkt man auch an vielen anderen seiner Geschichten.
Trotzdem ist es eine erfrischende Geschichte, eine Spannung baut sich langsam aber sicher auf und am Ende kommts zum Showdown, nichts mehr und nichts weniger.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe 1 – Dornen und Rosen
(167)Aktuelle Rezension von: angies_bücherDie Reihe liegt schon ganz lange auf meiner Leseliste und nun habe ich endlich mit Band 1 begonnen.
Ich fand die Geschichte insgesamt gelungen. Im Mittelpunkt steht Feyre,die alleine für ihre Familie sorgt nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater das Vermögen verloren hat. Sie leben in bitterer Armut und Feyre hat jagen gelernt um ihre Schwester und den Vater zu ernähren. Der Aufbau der Geschichte hatte für mich etwas märchenhaftes und somit auch ein bisschen was kindliches, obwohl das Buch nicht für Kinder ist.
Als Feyre einen Wolf tötet kommt ein High Fae Tamlin und nimmt sie mit in sein unbekanntes Reich. Feyre hast die Fae und hat grauenvolle Geschichten von ihnen gehört. Zwischen ihr und Tamlin entwickelt sich jedoch schnell Leidenschaft und diese Entwicklung fand ich leider tatsächlich nicht ganz schlüssig bzw ging es etwas plötzlich und ohne deutliche Gründe.
Ich fand die Innenansicht von Feyres Gefühlen und Gedanken zum Teil etwas zu ausschweifend und langatmig. Außerdem konnte ich ihre Entscheidung öfter nicht nachvollziehen bzw war der Meinung, dass sie keine guten Entscheidungen trifft.
Insgesamt hat es mir aber gefallen und ich werde auch Band zwei wahrscheinlich hören. Vor allem wegen der sehr guten Sprecherin. Auch die Musik zwischen den Kapiteln mochte ich sehr gerne, obwohl ich jetzt mehrfach gelesen habe, dass es Hörer gestört hat.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
(578)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Zwischen Drake und Zoe knistert es und Beide spüren es. Aber darf das sein? Oder ist es Verrat an Drakes zu früh verstorbenen Frau, die auch gleichzeitig die beste Freundin von Zoe war?
Kann diese Liebe überhaupt funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind und gibt Zoe im allgemeinen dem Ganzen eine Chance? Den sie steht vor einem Scheideweg, der ihr ganzen Leben verändern wird.
Erster Satz
"Ich werde dich umbringen."
Meine Meinung
Nachdem mir Band 1&2 richtig gut gefallen haben, habe ich Band 3 dann doch etwas hinausgezögert, da ich mich dann doch nicht so schnell von allen verabschieden wollte. Klar steht die Spin-Off Reihe bei mir im Regal schon bereit, aber trotzdem ist es mir etwas schwer gefallen.
Kommen wir aber als erstes wie immer zum Cover. Ich finde das Cover harmoniert perfekt zu seinen Vorgängern und ich finde es wirklich schön, dass die Autorin sich für jeden Mann einen anderen Holzton ausgesucht hat.
Der Schreistil der Autorin, war auch wieder wunderbar flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin und die Seiten sich wie von alleine gelesen haben.
Unsere Protagonisten hier waren Drake und Zoe. Auf Drake seine Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, da er doch schon sehr auf unnahbar gemacht hat und in eigentlich nur Avery aus der Reserve locken konnte.
Hier in dem Buch taut er wirklich auf und man lernt viel über ihn und auch über seine Vergangenheit kennen. Wie er mit der Trauer und allem umgegangen ist und wie sehr Zoe ihm dabei geholfen hat, ohne das er es so wirklich war genommen hat.
Zoe, war im Vergleich zu Drake ein wahrer Wirbelwind, sie kam mit jedem gut klar und hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Als Leser merkt man dann aber relativ schnell, dass es nur Fassade ist und das Zoe ein fast unbezwingbares Päckchen mit sich herumschleppt. Drake will nachdem er es bemerkt hat abnehmen und ihr helfen, aber so einfach wie es am Anfang scheint ist es dann doch nicht.
Ich fand die Lovestory rund um die Beiden wirklich süß, aber mir ging es teilweise ähnlich wie Zoe mir haben dann plötzlich zuviele Menschen mitgemischt und versucht die Beiden zusammen zubringen. Was im ersten Teil, vielleicht so witzig war und im zweiten Teil noch lieb gemeint war, war hier zu viel. Mir hätte es besser gefallen wenn hier nur nahestehende Personen den Beiden auf die Sprünge geholfen hätten.
Auch war ich vom Ende etwas überrumpelt, erst hat man alles sehr langsam angehen lassen und dann überstürzt man alles. Auch hier hätte ich den Beide irgendwie mehr zeit gegönnt.
Aber ansonsten war alles super, die Autorin hat sich für die Dates teilweise traumhafte Settings ausgesucht und es hat Spaß gemacht nochmals Avery, Cade, Hailey, Flynn und Gabby zu treffen.
Wer diesmal auch wirklich aufgefallen und dem ich irgendwie auch noch eine eigene Geschichte wünschen würde war Brent. Ich hatte ihn schon die Teile davor ins Herz geschlossen, aber hier war er nochmals ganz klar mein Favorit, obwohl es sich mit dem Drachentrio verbündet hat ;)
Alles in einem war es doch ein sehr gelungener Abschied.
- Sara Pennypacker
Mein Freund Pax
(161)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraWer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen.
Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.
„Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler.
Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen.
Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen.
Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt.Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist.
„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(247)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Jennifer Ackerman
Die Genies der Lüfte
(16)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchEin wirklich tolles und vor allem sehr Interessantes Buch!
Ich kann es jedem Vogelliebhaber sehr empfehlen!
Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die Kapitel sind ziemlich lange, so dass man sich dementsprechend auch Zeit nehmen sollte. Der Inhalt ist sehr Interessant aber eben auch sehr intensiv wenn auch gut zu lesen. Das Buch ist also eher etwas das man nicht von vorne nach hinten in einem Ruck liest, da eben der Inhalt teilweise extrem anspruchsvoll, aber eben auch sehr interessant ist. Gerade die verschiedenen Vögel mit ihren einzigartigen Fähigkeiten fand ich wirklich absolut interessant und sehr gut zu lesen.
Ich habe nun schon einige solcher Vogelbücher gelesen, konnte aber in diesem wieder sehr viel neues lernen was ich vorher noch nicht wusste, und war dadurch wieder sehr erstaunt wie viel man über die kleinen Flugdinosaurier doch noch nicht weiß
Daher finde ich das Buch absolut empfehlenswert!!!
Ein tolles Buch das mich auch danach noch sehr beschäftigt und ins staunen versetzt! - Sigrid Nunez
Der Freund
(85)Aktuelle Rezension von: AMCLiestMit diesem Buch habe ich mir sehr schwer getan, ich fand keinen Lesefluss, geschweige denn einen roten Faden der Geschichte, denn es beinhaltet zu viele Reflexionen.
Die Ich-erzählerin erbt den Hund ihres kürzlich verstorbenen "Freundes", der sich umgebracht hat. Mühsam muss sie lernen, mit dem Hund in ihrem winzigen Appartement in New York zu Recht zu kommen, der genauso trauert wie sie. In ihrer wachsenden Zuneigung reflektiert die Protagonistin über andere Autoren als auch über verschiedene Erlebnisse in der Schriftstellerwelt, die teilweise sehr klug sind, aber den Lesefluss stören.
Kurzum, kein must-read!
- Jack London
Wolfsblut
(265)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiBei „Wolfsblut“ handelt es sich um eine sehr schöne Geschichte welche aufzeigt, wie das Verhalten eines Tieres in positiver oder negativer Weise von außen beeinflusst wird.
Jack Londons Schreibstil fand ich sehr passend, da sie Einblick in die Gefühle und Gedanken von „Wolfsblut“ gegeben hat, trotzdessen dass er halb Wolf halb Hund ist. Jedoch ist sein Schreibstil gleichermaßen etwas altertümlich, sodass ich am Anfang des Buches nur sehr schwer in die Geschichte einsteigen konnte. Wohlmöglich, ist die englische Originalfassung da die bessere Wahl.
Jedoch war es auch inhaltlich am Anfang sehr schwer in die Geschehnisse reinzukommen, da der Schauplatz und auch die Charaktere sich oft wechseln. Erst ab 3/4 des Buches war ich so richtig drin und konnte das Lesen wirklich genießen. Es war zum Teilen langatmig obwohl das Buch relativ kurz ist. Andere Stellen gingen wiederum etwas zu schnell und waren nicht nachvollziehbar. Das ist auch der größte Kritikpunkt für mich an diesem Buch. Nichtsdestotrotz ist es eine sehr schöne Geschichte, welche mich stark berührt hat. Es zeigt auf, dass ein Tier nie wirklich böse Absichten hat, sondern nach Erfahrungen handelt. Es hat mir mal wieder verdeutlicht, wie grausam der Mensch wirklich ist und eigentlich das blutrünstige Tier von allen ist. Selbst ein vermeintlich böser Wolf ist nichts zum Menschen.
Im Allgemeinen hat mich das Buch etwas an „Black Beauty“ erinnert.3 von 5 Sternen
- Thomas Mann
Herr und Hund
(24)Aktuelle Rezension von: MaseliKlappentext der antiquierten Ausgabe von 1962:
Thomas Mann erzählt von seinem Lieblingshund Bauschan, einem kurzhaarigen deutschen Hühnerhund, "wenn man - wie er bemerkt - diese Bezeichnung nicht allzu streng und strikt nehmen, sondern sie mit einem Körnchen Salz verstehen will". Er schildert seine täglichen Spaziergänge in der Umgebung seines Münchner Wohnhauses und in den Isar-Auen und beschreibt unnachahmlich und unvergessen das Benehmen des Hundes, seine Reaktionen auf die Eindrücke auf die Umwelt und das beredete Einverständnis mit seinem Herrn.
Meine persönlichen Leseeindrücke
Nachdem mich Kerstin Holzer mit ihrem Roman „Thomas Mann macht Ferien“ bezaubern konnte, musste ich zu jener Erzählung greifen, die in diesem Roman mehrfach Erwähnung findet.
Es geht dabei um eine ganz besondere Beziehung, die Thomas Mann zu seinem deutschen Hühnerhund Bauschan pflegte und die er in seiner Erzählung „Herr und Hund“ niederschrieb. Hier ist ein ganz anderer Thomas Mann zu lesen, ein Herr mit Schwächen, manchem Zweifel nicht erhaben, der seine Spaziergänge mit Bauschan nahe der Münchner Residenz unternimmt. Es ist äußerst amüsant zu lesen, was die beiden während dieser Wanderungen entlang der Isar-Auen erleben, wären nicht die ab und an etwas ausufernden Beschreibung, die etwas Durchhaltevermögen fordern.
Der Leser verzeihe die weitläufigen Abschweifungen ....
Ja, das muss man Thomas Mann wirklich verzeihen, denn ab und an kennt der große Schriftsteller in seinen Ausmalung keine Grenzen!
Unbestrittener Star der Erzählung ist Bauschan, ein sehr anhänglicher, treuer Weggefährte, zu dem Thomas Mann eine innige Beziehung aufbaut. Stets folgt Bauschan seinem Herrn auf Schritt und Tritt, hängt mit mannentreuen Augen an seiner Person, nimmt im Familienkreise seinen Platz zu Manns Füßen ein und konzentriert sich generell auf seine Gesellschaft.
Er ist kein Gelehrter, kein Marktwunder, kein puddelnärrischer Aufwärter; er ist ein vitaler Jägerbursch und kein Professor.
Im Hause Manns hat Bauschan seinen Platz in der Hundehütte im Garten, doch sein Leben beginnt, wenn Thomas Mann ausgeht und den Weg zum Park einschlägt, damit die Jagdvergnügen ihren Anfang nehmen dürfen. Dann stürzt Bauschan „kopfüber die Stufen hinab und tanzt unter Schleuderdrehungen, in stummer Begeisterung, vor Mann her zur Pforte, wenn der Ausgang gesichert scheint.“
Grandios erzählt sind die Betrachtungen des Hundes, die Beschreibung in den verschiedensten Zustandsformen, ich sehe Bauschan vor mir, wie er jagt und rennt, sich bei seinem Herrn die ihm zustehenden Streicheleinheit einfordert und die Zuneigung zu ihm bekundet.
Da ist von Zuneigung, aber auch von verletztem Stolz zu lesen, von Sorgen höre ich und von Nöten, von Freuden an der Zweisamkeit, kurzum, vorgestellt wird eine durch und durch feine Freundschaft der beiden, die anmutend, liebevoll und entzückend zu lesen ist. Dabei plagt Thomas Mann wohl auch die Eifersucht und er ist leicht zu beleidigen und kann nachtragend werden. Aber was kann Bauschan dafür, dass sein Herr mit Selbstzweifeln hadert?
Ab und an verliert sich Thomas Mann dann wieder in Einzelheiten. Detailverliebt beschreibt er unter anderem die Natur des Jagdreviers, die den Rahmen des kleinen Büchleins zu sprengen und den Hauptakteur in eine Nebenrolle zu zwingen droht. Doch schnell fängt er sich wieder und weiter geht es mit den Abenteuern des lebendigen und lustigen Jagdgesellen.
Ich bin der Landschaft anhänglich und dankbar, darum habe ich sie beschrieben. Sie ist mein Park und meine Einsamkeit, meine Gedanken und Träume sind mit ihren Bildern vermischt und verwachsen, wie das Laub ihrer Schlingpflanzen mit dem ihrer Bäume.
Was dieses kleine Büchlein so besonders macht, ist nicht nur Manns Schreibkunst, sondern seine Darbietung von Szenen und Episoden, die er versteht, anschaulich darzustellen. Das macht dem großen Meister so schnell keiner nach!
Besonders hervorheben möchte ich noch die in der antiquierten Ausgabe der Fischer Bücherei von 1962 enthaltenen Zeichnungen von Gunter Böhmer. Einzelne Szenenbilder sind mit gekonnt gesetzten Strichen eingefangen und bereichern das Büchlein enorm. Ich hoffe für die interessierten Leser, dass in der neuen Ausgabe, die am 24.09.2025 als Fischer Taschenbuch erscheint, diese Zeichnungen mit übernommen werden.
Fazit
Herr und Hund ist eine amüsante, anregende und wer mag auch sehr intime Erzählung über die Beziehung Thomas Manns zu seinem deutschen Hühnerhund Bauschan. Das Idyll zählt zweifelsfrei zu den schönsten Erzählungen, die ich gelesen habe.
- Nalini Singh
Im Feuer der Nacht
(439)Aktuelle Rezension von: RilanaClay, Wächter der DarkRiver Leoparden, glaubt verrrückt zu werden, als plötzlich Talin vor ihm auftaucht. Sie ist seine Jugendliebe, die er nicht mehr gesehen hat, seit er ein Teenager war und von der er gedacht hat, sie wäre bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Die beiden haben damals Schlimmes zusammen durchgemacht, das sie nie verarbeiten konnten. Doch dafür ist auch jetzt keine Zeit, denn Talin ist aus einem besonderen Grund zu Clay gekommen. Sie kümmert sich beruflich um Straßen- und Pflegekinder und in letzter Zeit wurden einige ihrer Kinder entführt und ermordet.
Clay kann weder Kinder noch Talin im Stich lassen. Doch wie sollen die beiden nach all den Jahren und allem, was passiert ist, ihre Beziehung wieder in Ordnung bringen?
Mein Eindruck
In diesem Band sind wir wieder bei den DarkRiver Leoparden. Und auch wenn ich die SnowDancer Wölfe schnell ins Herz geschlossen habe, muss ich zugeben, dass mich der Wechsel zurück doch freut.
Diesmal steht ein weiterer der Wächter im Fokus. Clay Bennett, der schon in den ersten Bänden erwähnt wurde. Doch aufgrund seiner wortkargen Art hat man noch nicht allzu viel über ihn erfahren. Das ändert sich nun natürlich, denn als seine Jugendliebe, Talin, auftaucht, brechen viele alte Erinnerungen über ihn herein und bringen Clay derart ins Wanken, dass sich seine Rudelgefährten große Sorgen um ihn machen.
Es ist das erste Mal in der Reihe, dass das Paar, das im Fokus der aktuellen Erzählung steht, bereits eine gemeinsame Vergangenheit hat. Das verändert die bisher bekannte Dynamik der Geschichte doch sehr, was ich wirklich interessant zu lesen finde.
Außerdem ist zum ersten Mal ein Mensch Teil des Paares. Talin ist wieder mal ein toller Charakter und eine Frau, die trotz allem, was sie durchgemacht hat, eine große innere Stärke besitzt.
Zusammen mit der Kriminalgeschichte um die entführten Kinder ergibt sich wieder eine gute Mischung aus Spannung und Romance.
Zusätzlich wird das Worldbuilding um weitere Einzelheiten ergänzt, sodass sich ein immer klareres Bild der Welt der Gestaltwandler ergibt und man wirklich anfängt, sich in ihr heimisch zu fühlen.
Mein Fazit
Die Reihe wird mit jedem Band spannender und die Entwicklung der Hintergrundgeschichte schreitet nun immer mehr voran. Das ist der Hauptgrund, weshalb ich empfehlen würde, diese Reihe wirklich in der Reihenfolge der Veröffentlichung zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
- Renée Ahdieh
Das Mädchen aus Feuer und Sturm
(199)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks"𝓢𝓮𝓲 𝓼𝓸 𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓪𝓵𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓪𝓻𝓴 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻. 𝓤𝓷𝓭 𝓼𝓸 𝓾𝓷𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱ü𝓽𝓽𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝔀𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓻𝓰." 𝓢𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓦𝓸𝓻𝓽𝓮 𝓮𝓻𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸, 𝓪𝓵𝓼 Ō𝓴𝓪𝓶𝓲𝓼 𝓕𝓲𝓷𝓰𝓮𝓻 𝓵𝓪𝓷𝓰𝓼𝓪𝓶 ü𝓫𝓮𝓻 𝓲𝓱𝓻𝓮 𝓐𝓾𝓰𝓮𝓷𝓵𝓲𝓭𝓮𝓻 𝓼𝓽𝓻𝓲𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓼𝓲𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻𝓼𝓮𝓵𝓫𝓮𝓷 𝓼𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮 𝓫𝓮𝓭𝓮𝓬𝓴𝓽𝓮, 𝓭𝓲𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮 𝓽𝓻𝓾𝓰𝓮𝓷.
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Mariko, ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. Auch wenn sie sich so viel mehr wünscht, besonders sie selbst zu sein - ihre Zukunft hat sie nicht in der Hand. Als sie von ihren Eltern erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal ohne Widerspruch hin. Aber der Weg birgt Gefahren, sodass ihr ganzes Gefolge vernichtet wird. Fortan nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, bedient sich der Freiheit und versucht selbst herauszufinden, warum man sie tot sehen will. Doch auf dieser Suche erfährt sie nicht nur, dass vieles anders ist, als sie bisher geglaubt hatte, sie verliert auch ihr Herz...ausgerechnet an den Feind.
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Als ich das Buch in die Hand genommen habe, muss ich zugeben, dass ich gar nicht mit dem Setting warm werden konnte🙈 Ich mochte Mariko überhaupt nicht und der Anschlag am Anfang des Buches, hat mich so irritiert, dass ich aufgehört habe das Buch zu lesen. Als mir meine Mutter erzählte beide Bände beendet zu haben und die Geschichte richtig gut findet, nahm ich mir das Buch erneut in die Hand. Es war schwierig sich in die Welt von Mariko zurechtzufinden, aber mit der Zeit, war es einfacher mit den ganzen Begrifflichkeiten aus Japan zurechtzukommen - was dem Glossar am Ende auch sehr zu verdanken ist. Mariko hat anfangs so viel gezögert, tausendmal über eine Sache nachgedacht, was mich so geärgert hatte, aber schlussendlich konnte ich sie doch lieb gewinnen. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und wünscht mehr zu sein, als eine Frau, die nicht selbst über ihr Leben bestimmen darf.
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Mariko ist so mutig, kämpferisch und lässt sich nicht von anderen unterkriegen. Renée Ahdieh hat die Charaktere so authentisch und realistisch dargestellt. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte, seine eigenen Geheimnisse. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit Mariko mit, spekuliert und stellt seine eigenen Vermutungen auf. Die Autorin erzählt nicht nur aus Marikos Sicht, was mich anfangs etwas verwirrt hat. Jedich finde ich es im Nachhinein einfach nur toll, weil man so aus verschiedenen Seiten Informationen bekommt. Das Ende hat mich so aus der Bahn geworfen, was nur noch mehr unterstreicht, was für ein Talent Renée Ahdieh hat.
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Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! Hoffentlich gibt es ein Happy End.
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@ghaniyebooks
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- Leonie Swann
Gray
(47)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTInhalt
An der berühmten Universität Cambridge stürzt ein Student in den Tod. War es ein tragischer Unfall oder gar ein Mord? Dr. Augustus Huff, Professor an der Uni, ist von Letzterem überzeugt. Als er sich im Zimmer des Toten umsieht trifft er dort auf den Graupapagei Gray. Der Vogel kann sprechen, ist wirklich schlau und wurde von seinem Besitzer überall mit hingenommen. Für Huff ist klar: Gray weiß, was geschehen ist...
Bewertung
Das Wichtigste zuerst: Papagei Gray ist der Hit. Dem Vogel dabei zuzuhören, wie er alle möglichen Dinge anstellt, ist enorm witzig. Gerade in seinem Fall macht es so viel mehr Spaß, dem Sprecher dabei zuzuhören, wie er Gray eine Stimme verleiht. Der Fall ist dagegen jetzt nichts Besonderes, muss er aber auch nicht. Es geht hier schließlich nicht darum, einen kniffligen Fall zu lösen, sondern eher um das Zusammenspiel von Huff und Gray. Was geschehen sein muss, ist relativ schnell klar, aber ich habe trotzdem gerne weiter zugehört. Auf jeden Fall ist dieses Hörbuch eine Empfehlubg, wenn man generell Tier-Krimis und vor allem "Glennkill" möchte.
- Jakob Wegelius
Sally Jones - Mord ohne Leiche
(39)Aktuelle Rezension von: Sanne54Anders als der Titel vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei "Mord ohne Leiche" nicht primär um einen Kriminalroman; der Kriminalfall ist die Einleitung zu einem Abenteuerroman der alten Schule, erzählt mit viel Liebe zu Details, Weitschweifigkeit und Abenteuerlust, der es aber mit über 600 Seiten auch in sich hat- alleine das Gewicht. Die Empfehlung lautet für Kinder ab 10 Jahre, ich würde sagen ein wenig Geduld und Übung müssen die Kinder aber auch mitbringen, denn hier wird die lange Reise der ungewöhnlichen Gorialladame Sally Jones erzählt, um ihren besten Freund zu retten. Dafür werden sie mit einer mit viel Liebe zu den alten, großen Abenteuerromanen erzählten Geschichte belohnt. Geeignet ist das für Kinder, denen Geschichten im Stil von Jules Verne gefallen. Die detailreichen Bilder zu Beginn der Kapitel erinnern an Stiche. So bekommen auch die zentralen Figuren ein Gesicht, da sie bildlich zu Beginn des Buchs vorgestellt werden. Auch das Titelbild passt sehr gut zum Stil des Romans.
Zum Inhalt: Die sehr intelligente und handwerkliche begabte Gorilladamen Sally Jones erzählt uns ihre Geschichte. Sie kann die Menschensprache verstehen und durchschaut so einiges, kann sich aber nicht in unserer Sprache artikulieren. Sie arbeitet als Maschinistin und einziges Besatzungsmitglied mit ihrem Chief Koskela, mit dem sie auch eine tiefe Freundschaft verbindet. In wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, nehmen die beiden einen etwas dubiosen Auftrag an, an dessen Ende der Kapitän im Gefängnis landet: Er soll im Streit einen anderen Mann getötet haben, die Leiche ist im Hafen ins Wasser gefallen und verschwunden. Sally Jones ist untröstlich, kommt schließlich bei der begabten, aber unbekannten Fado-Sängerin Ana unter und arbeitet für einen Instrumentenbauer. Dann stellt sich aber heraus, dass der mutmaßlich Getötete nur untergetaucht ist. Sally Jones schifft sich nach Indien ein, um mit dem lebenden Mann auch den Beweis für die Unschuld des Chiefs zu erbringen. Der erste Teil spielt in Portugal, das Ende auch, dazwischen spielen erhebliche Teile in Indien.
Schade ist lediglich, dass sowohl die Rückkehr nach Portugal als auch die Aufklärung des Verbrechens am Ende eher Produkte des Zufalls sind. Hier hätte ich mir, passend zum Buch doch etwas mehr Raffinesse gewünscht, daher der Punktabzug.
Sally Jones ist sehr vermenschlicht, liefert aber dennoch eine ganz eigene Sicht auf die Dinge. Die Kernbotschaft, also die Bedeutung von Freundschaft, ist eine sehr wichtige. Ich konnte mich schnell auf die ungewöhnliche Protagonistin einlassen.
- Beate Rygiert
Herzensräuber
(73)Aktuelle Rezension von: Uli-GKAls der Buchhändler Tobias an der Costa Brava einen herrenlosen Hund adoptiert und mit nach Heidelberg nimmt, wo er ein Antiquariat führt, das mehr schlecht als recht läuft, ahnt er noch nicht, dass Zola, wie er seinen neuen besten Freund nennt, sein Leben tüchtig umkrempeln wird!Nicht nur hat es sich der lebens- und leidenserfahrene Zola zur Aufgabe gemacht, seinen Menschen nebst den ihm Nahestehenden zu beschützen und ihr Leben in die rechten Bahnen zu lenken, sondern es stellt sich schnell heraus, das der Exil-Spanier dank seines ausgeprägten Geruchsinns, gepaart mit einer gehörigen Portion Einfühlungsvermögen in die Menschen, die ihm begegnen, die Gabe besitzt, für jeden Kunden seines Menschen das genau richtige Buch zu finden. Ein Umstand, der Tobias' Geschäft, das bald schon in eine unerwarteterweise geerbte Villa umzieht, einen gehörigen Aufschwung verschafft.Doch ziehen dunkle Wolken in Gestalt von Tobias' böser und berechnender Exfreundin über den Menschen auf, die Zola am Herzen liegen - und der pfiffige Hund hat alle Hände respektive Pfoten voll zu tun, um sie zu vertreiben, was selbst für ihn und seinen enormen Einfallsreichtum eine kaum zu bewältigende Herausforderung darstellt. Zola wäre aber nicht er selbst, wenn er nicht die Aufgaben, die er sich gestellt hat, auf seine unnachahmliche Art zu einem glücklichen Ende führen würde...Sollte ich das so bezaubernde Buch beschreiben, das ich nur ungern zur Seite gelegt habe, so würde ich es am ehesten als einen warmherzigen Roman mit Märchenelementen bezeichnen, der sich wie Balsam auf traurige und verwundete Seelen legt. Ein Roman, der einfach guttut, der aber auch nachdenklich stimmt, manchmal ein wenig traurig, der mitfiebern, mitleiden, sich herzlich freuen - und entschieden und vehement Partei ergreifen lässt für die durchweg sympathischen Hauptfiguren, zwischen denen sich recht bald Solidarität und tiefe Freundschaft entwickeln, denen von der bösen Hexe in Gestalt der unverfrorenen Exfreundin übel mitgespielt wird und die auch sonst in allerlei Nöten stecken. Und dann ist da natürlich Zola, die eigentliche Hauptfigur, der Bücherhund, der weise und unbestechliche Menschenkenner, aus dessen Perspektive der Roman geschrieben ist.Ja, tatsächlich, ein Roman, in der ein Hund die Rolle des Erzählers übernimmt - und einen charmanteren kann man sich kaum vorstellen!Die Autorin erweist sich als Hundeversteherin ersten Ranges, wenn sie ihrem Zola Gedanken in den Mud legt und mit so tiefen Gefühlen ausstattet, dass jeder, der das Glück hat, einen Hund zum Freund zu haben, nur verstehend und zustimmend nicken kann! So genau könnte er empfinden, der Hund, der beste und treueste Freund des Menschen, der über einen so feinen Geruchsinn verfügt, dass er womöglich auch allerkleinste Schwingungen wahrnehmen kann, die Menschen sich nicht einmal vorstellen können - und der dann die richtigen Schlüsse daraus zieht! Überhaupt sind Zolas kluge Gedanken über die Welt und seine zwei- und vierbeinigen Bewohner für mich das Highlight des Romans.Sie machen immer wieder nachdenklich, aber vor allem sind sie erheiternd und aufbauend - und immer zutreffend."Herzensräuber" nennt er die Bücher, die Tobias umgeben. Und wenn sein Mensch in ihnen versinkt, ist es so, als gäbe es die Welt rundum nicht mehr, denn alle Aufmerksamkeit der Sinne und des Herzens gelten dann nur den Buchstaben, die sich zu Wörtern, zu Sätzen, zu Geschichten zusammenfügen. Wie wahr das ist, kann jede Leseratte, jeder Bücherwurm spätestens nach der Lektüre des "Herzensräuber" nur bestätigen! - Roger J. Lederer
The Art of the Bird: The History of Ornithological Art Through Forty Artists
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Immanuel Birmelin
Die geheimnisvolle Nähe von Mensch und Tier
(34)Aktuelle Rezension von: DoraLupinDas Cover des Buches hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt mehr erfahren, da ich Tiere liebe.
Zuallererst einmal ein riesen Lob an den GU-Verlag, denn das Buch ist sehr hochwertig und stabil verarbeitet, zudem mit sehr vielem, wunderschönen Farbfotos von Tieren versehen! Das Buch gliedert sich in 16 Kapitel rund Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Mensch und Tier, Wissenswertes und vieles mehr. Der Autor hat das Buch so aufgebaut, dass er mit verschiedenen Tieren in einem Konferenzraum sitzt. So leitet er von Kapitel zu Kapitel über die Konferenz weiter, eine lustige Idee den dort können die Tiere auch sprechen.
Was ich toll fande ist, dass man dem Autor wirklich die Liebe zu den Tieren anmerkt, das ist im jedem Satz des Buches offensichtlich. Er stellt einfach und verständlich Wissenschaftliche Erkenntnisse vor, Tests mit Tieren aber auch immer wieder persönliche Anekdoten. So ist das Buch nicht staubtrocken, sondern sehr erfrischend geschrieben. Gerade die Beispiele und persönlichen Geschichtem des Autors haben mir immer besonders gut gefallen.
Manche Kapitel und ihr Inhalt waren mir nicht neu, da konnte ich keine neuen Erkenntnisse mitnehmen, es waren aber auch viele Kapitel darunter, die durchaus wissenswert sind und mir neue Erkenntnisse offenbart haben. Auf einige Tests und Geschichten hätte ich in diesem Buch aber auch verzichten können, da sie nichts für Tierliebhaber sind. Es sind zwar wenige aber diese haben mich schon sehr emotional zurück gelassen...
Fazit: Tierliebhaber werden sicher schon manches vom Inhalt kennen, trotzdem gibt es viele neue Erkenntnisse. Menschen, die sich generell für Tiere interessieren sind hier richtig! Das Buch wird mit vielen Farbfotografien aufgewertet und es hat mir gefallen, dass der Autor wirklich Tiere liebt und es im nicht (nur) um Wissenschaft geht! Ich kann das Buch empfehlen























