Bücher mit dem Tag "tierbuch"
23 Bücher
- Sara Pennypacker
Mein Freund Pax
(159)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraWer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen.
Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.
„Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler.
Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen.
Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen.
Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt.Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist.
„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.
- Angela Stöger0000000508168956
Elefanten
(25)Aktuelle Rezension von: KerstinThIn diesem Sachbuch geht es, wie der Titel verlauten lässt, um Elefanten. Wie leben sie zusammen, wie kommunizieren sie, wie sieht es eigentlich mit dem Verwandtschaftsverhältnis zwischen asiatischen und afrikanischen Elefanten aus.
Das Buch ist mit einigen Bildern ausgestattet. Sowie Links zu weiteren Informationen, Videos und Bildern. Schön fand ich, dass das Buch in einfacher und verständlicher Sprache geschrieben wurde. Teilweise wurde mir zu viel wiederholt und ich dachte, hmm, das war doch vorher schon Thema. Gut jedoch ist, dass das Buch aus mehreren Kapiteln besteht, die immer ein Thema abvespern. So könnte man sich auch nur über ein Thema informieren und dann dieses Kapitel lesen. Beim Lesen merkt man der Autorin an, wie sehr sie Elefanten liebt und von diesen Tieren fasziniert ist. Auch welche Bindung sie zu den einzelnen Exemplaren aufgebaut hat.
Ich vergebe drei von fünf Sterne.
- Sophie Corrigan
Keine bösen Tiere
(77)Aktuelle Rezension von: SophiasticatedSophie Corrigans Keine bösen Tiere ist ein unterhaltsames und informatives Sachbilderbuch, das sich einem wichtigen Thema widmet: dem schlechten Ruf, den viele Tiere völlig zu Unrecht haben. Mit Humor, Herz und einer großen Portion Empathie stellt Corrigan Tiere wie Ratten, Haie, Spinnen oder Geier ins Rampenlicht – und lässt sie erzählen, warum sie eigentlich gar nicht so „böse“ sind, wie ihr Ruf vermuten lässt.
Das Buch überzeugt vor allem durch seine liebevollen Illustrationen im typischen Corrigan-Stil: knuffige, vermenschlichte Tierfiguren mit großen Augen und kleinen Sprechblasen, die oft zum Schmunzeln einladen. Die Texte sind kindgerecht, charmant und oft witzig formuliert, was den Zugang auch für skeptischere junge Leser*innen erleichtert. Dabei werden kleine, spannende Fakten über jedes Tier eingebaut – lehrreich, ohne belehrend zu wirken.
Auch inhaltlich trifft Corrigan einen Nerv: Sie ermutigt zu einem offeneren Blick auf die Natur und macht deutlich, dass viele Ängste auf Missverständnissen beruhen. Das ist nicht nur für Kinder wertvoll, sondern auch ein schöner Anstoß für Erwachsene, eigene Vorurteile zu hinterfragen.
So gelungen das Konzept auch ist, bleibt der Informationsgehalt stellenweise etwas oberflächlich. Wer sich tiefere Erklärungen oder mehr wissenschaftliche Hintergründe erhofft – etwa warum bestimmte Tiere ein schlechtes Image haben oder welche Rolle sie konkret im Ökosystem spielen – wird ein wenig enttäuscht sein.
Keine bösen Tiere ist ein rundum sympathisches Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft: Jedes Tier hat seinen Platz – und ist weit mehr als sein Ruf. Trotz kleiner inhaltlicher Schwächen ist es ein empfehlenswerter Einstieg in die Welt der "missverstandenen" Tiere und eignet sich wunderbar zum gemeinsamen Anschauen und Darüber-Reden. - Kai Pannen
Mach die Biege, Fliege!
(21)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauDie tolle Kinderbuch-Reihe von Kai Pannen können mein 11jähriger Sohn und ich absolut empfehlen. „Mach die Biege, Fliege“ ist der 2. Teil.
Nachdem im ersten Fliege Bisy zunächst als Weihnachtsbraten von Karl-Heinz im Netz gefangen genommen wurde, entwickelte sich eine große Freundschaft zwischen den beiden. Nun zerstört der Frühjahrsputz das Spinnennetz und die beiden müssen draußen zurecht kommen. Wieder begegnen die beiden allerhand anderen Insekten und Kleingetier. Der Charakter der Figuren passt dabei oft sehr witzig zu den Eigenheiten der Tiere, die allerhand witzigen Beschäftigungen nachgehen: Die Nashorn-Käfer-Dame gründet erst spontan für Karl-Heinz’ Sofa ein Umzugsunternehmen, um dann, ob der großen Beschwerlichkeit, auf eine Fluglinie umzusatteln.
Diese Begegnungen mit anderen Tieren machen ebenso viel Spaß wie das Verhältnis der beiden Freunde, das nie ganz konfliktfrei abläuft, aber am Ende mögen die beiden sich viel zu sehr, um sich lange böse zu sein.
Die kurzen Kapitel und die einfachen Sätze machen das Buch zu einem idealen Buch für fortgeschrittene Leseanfänger*innen. Gleichzeitig gelingt Kai Pannen so eine wundervolle Sprache, die sowohl sehr gut zum Vorlesen geeignet ist, und auch größeren Kindern und Erwachsenen weiterhin Spaß macht. Und die Illustrationen des Autors runden das Ganze richtig toll ab.
Große Leseempfehlung für diese Reihe um eine ungewöhnliche Freundschaft.
- Erin Hunter
Panda Kingdom - Reißende Flut
(58)Aktuelle Rezension von: LorenaaaaEs ist schon eine Weile her als sich das Buch gelesen habe, aber es war sehr gut. Am Anfang hatte ich grosse Schwierigkeiten den Afbau des Buches zu verstehen, da es in den Kapiteln abwechslungsreich um andere "Familien" ging. Ausserdem hatte ich auch grosse Schwierigkeiten mir die vielen Namen zu merken. Bis dahin brauchte ich schon ein bisschen durchhaltevermögen, da ich es eben nicht ganz verstand. Mit der Zeit habe ich dann den Aufbau des Buches verstanden. Ab da fand ich das Buch wirklich gut!!!!!!!!!Die Geschichte ist sehr, sehr spannend und allgemein sehr gut geschrieben. Das Lesen hat mir ab da sehr viel spass gemacht. Das Buch kann ich wirklich empfehlen, aber man muss es wie schon gesagt verstehen. Vor allem den Aufbau. Die Tiere erleben viele traurige aber auch schöne Abenteuer. Im allgemeinen ist es aber ein nicht seehr herzerwärmendes Die weiteren Teile habe ich noch nicht gelesen, werde dies aber auf jeden Fall noch tun. Freue mich schon auf diese. Also wirklich gutes Buch!!!!!
- Frédéric Clément
Fabelhaft getarnt
(2)Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfarhttps://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/fabelhaft-getarnt-von-frederic-clement.html
In diesem Sachbilderbuch für große und kleine Naturforscher stellt Frédéric Clément mit wunderschönen Illustrationen Lebewesen vor, die wahre Meister in der Kunst der Tarnung sind. Tricksen und tarnen, um zu überleben. Der eine tarnt sich, um nicht gefressen zu werden, der andere, um sein Opfer zu täuschen.
Frédéric Clément stellt acht Tiere vor. Auf der ersten Doppelseite ist das Tier getarnt zu suchen – was nicht immer einfach ist. Zu der Zeichnung wird ein Rätsel gestellt:
«Wer hat acht Arme
drei Herzen
und blaues Blut?»
Auf der folgenden Doppelseite wird das Rätsel gelüftet, visuell und mit einem Sachtext. Und hier gibt es eine Menge zu erfahren. Die Fakten sind nicht nur informativ und kindgerecht verpackt, hier findet sich in vielen Passagen ein poetischer Schreibstil versteckt, der das Buch zu etwas Besonderem macht. Die Altersempfehlung vom Knesebeck Verlag lautet ab 6 Jahren. Ich denke, ab 5 Jahren ist es auch ok.
«Gespensterschrecke
... Ein Schritt. Ein zitterndes Bein. Pause.
Ein zweiter Schritt. Ein zweites, schaukelndes
Bein. Pause. Ein dritter Schritt. Ein drittes,
schwingendes Bein. Pause.
Welch noch so aufmerksame Vogel sollte
dieses bemooste Zweiglein beachten, das auf
einem dünnen Ast sitzt?»
Frédéric Clément ist Künstler und hat bereits zahlreiche Bilderbücher veröffentlicht. Dafür hat er u. a. den Preis der Biennale in Bratislava bekommen und wurde von der Kinderbuchmesse in Bologna ausgezeichnet. Er lebt in Paris
Sanfte Riesen
(2)Aktuelle Rezension von: Kristall86Elefanten - große, graue Riesen.
Sie sollen nicht nur sehr intelligent sein und ein phänomenales Gedächtnis haben, sondern auch einen ganz besonderen Familieninstinkt besitzen. Im Buch „Sanfte Riesen“ dürfen wir Leser ganz nah an diese Tiere ran ohne sie dabei in ihrem Lebensraum zu stören. Der Fotograf Art Wolfes hat sein ganzes Können und seine ganze Lust in diese Aufnahmen gesetzt. Er zeigt sehr gefühlvoll und einmalig ein Tier voller Anmut und Eleganz. Als Leser wird man regelrecht still und lässt wirklich jedes Bild auf sich wirken. Wolfes zeigt nicht nur asiatische sondern auch die afrikanischen Vertreter und fest steht, er hat ein Meisterwerk mit diesem Buch geschaffen. Er zeigt Tiere mit Anmut, Sanftheit und graziler Eleganz. Er zeigt Leid und Liebe, Angst und Glück und einen Familiensinn der ganz besonderen Art im Tierreich.
Zur Optik und Haptik: Dieses Buch hat nicht nur einen gewaltigen Protagonisten, sondern auch eine imposante Größe. Es wirkt als Coffee-table-Book und das auch ganz zurecht. Man brauch einfach große Bilder für so ein gewaltiges Tier.
Dieses Buch ist eine wunderschöne Hommage an einen wahrlich sanften Riesen - 5 von 5 Sternen!
- Susanne Weber
Duden 12+: Das Klapp-Guck-Buch: Wo wohnen die Tiere?
(4)Aktuelle Rezension von: GerhardInhalt (übernommen):
Klappen-Spaß für die allerkleinsten Hände!
Mit seinen stabilen, extragroßen Register-Klappen macht dieses handliche Pappbilderbuch kleinen Entdeckern ab 12 Monaten besonders großen Spaß. Die Klappen sind mit bunten Hebeln seitlich am Buch einfach zu öffnen und hinter jeder Klappe verbirgt sich eine Überraschung. Wo wohnen Bär, Maus und Biber? Diese und noch mehr niedliche Tiere verstecken sich hinter den Klappen. Lustige Reime animieren zum Raten und Nachsprechen. Ein erstes Spielbuch für kleine Zappelfinger!Meine Meinung:
Das Kinderbuch ist für Kleinkinder ab einem Jahr gedacht und auf diese Zielgruppe perfekt abgestimmt. Die Seiten sind dick und haben abgerundete Ecken. Dadurch ist das Buch an sich sehr robust und unzerstörbar, was allerdings nicht für die ausklappbaren Teile gilt. Zudem besteht kaum Verletzungsgefahr. Meine Tochter hat vor allem die ausklappbaren Seiten sehr gerne gemocht, aber leider gingen diese relativ schnell kaputt. Die Gestaltung ist nett. Es finden sich viele bunte Bilder im Buch und die Texte sind kurze Reime. Kinder können jede Menge Tiere und deren Behausungen spielerisch entdecken.
Mein persönliches Fazit:
„Wo wohnen die Tiere“ ist ein nettes und schönes, buntes Kinderbuch, welches spielerisch Wissen verbreitet. Das Format und die Gestaltung sind kindgerecht. Da bei uns die ausklappbaren Elemente zu schnell kaputt gegangen sind, vergebe ich 3 von 5 Sterne!
- Susan Niessen
Streichle mich, dann wiehere ich!
(3)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Welche Geräusche macht eigentlich ein Pferd? Und wie fühlt sich sein Fell an?
Im Streichenzoo gibt es jede Menge Tiere zu entdecken, zu hören und zu streicheln.
Ein Fühlbuch für die Kleinsten mit echten Tiergeräuschen!
Illustrationen:
Die Gestaltung der Tiere gefällt uns sehr gut. Zusätzlich zu den Geräuschen gibt es jedoch nicht viel zu entdecken.
Altersempfehlung:
ab 1,5 bis 3 Jahre (beim Drücken muss manchmal nachgeholfen werden, da der Knopf unter dem Fell versteckt ist und erst erfühlt werden muss)
Meine Meinung:
Dieses Büchlein wurde zum zweiten Geburtstag geschenkt und ehrlich gesagt, hatten die Erwachsenen fast noch mehr Spaß damit als das Kind.
Die Knöpfe sind teilweise schwer zu ertasten (irgendwann nach mehrmaligem Drücken, ist an dieser Stelle eine kleine Delle im Fell, dann findet man sie leichter) und einige waren sehr schwergängig. Für Kinderhände nur teilweise geeignet.
Die jeweiligen Geräusche sind kurz und von angenehmer Lautstärke. An der Rückseite gibt es einen EIN/AUS Schalter.
Die Batterie hält erstaunlich lange, wir mussten sie noch nie wechseln.
Zu Anfang wurde das Buch oft gemeinsam angesehen und vorgelesen, wobei ich jedes Mal drücken musste. Mit etwa drei Jahren ging es dann alleine.
Die Pappseiten sind dick und stabil und so können auch die Kleinen schon darin prima "Lesen".
Auf jeder Doppelseite wird ein Tier vorstestellt:
- links das Tier in einer bestimmten Szene mit passenem Text in Reimform (z. B. zieht der Ziegenbock dem kleinen Mädchen am Rock)
- rechts das Tier vor einem neutralen Hintergrund mit weichem Felleinsatz zum Befühlen und dem darunter versteckten Knopf für den Sound mit dem Hinweis z. B. bei der Ziege "Streichle mich, dann meckere ich!"
Mit Ponny, Lamm und Ziege sind die typischen Streichelzootiere vertreten.
Besonders gut gefallen hat uns das Meerschweinchen. Nicht nur der Illustration wegen (es sieht zuckersüß aus), sondern auch wegen des Tiergeräusches.
Fazit:
Zauberhaft illustriert, Sound- und Fühlbuch in einem mit echten und nicht zu lauten Tiergeräuschen.
Ein Spaß für Groß und Klein!
...
Rezensiertes Buch: „Streichle mich, dann wiehere ich!" aus dem Jahr 2014
- Hans G. Bentz
Gute Nacht, Jakob
(6)Aktuelle Rezension von: ArmilleeDieses Buch war das erste von Herrn Bentz, dass ich las. Es spielt in seiner Kindheit und ich finde das sooo schön, hier seine Mutter noch in der Blüte des Lebens zu 'erleben' In den späteren Büchern ist sie schrullig und etwas eigensinnig. Echt interessant, wie sich die Menschen mit dem Älterwerden wandeln - Mike Unwin
Eulen
(4)Aktuelle Rezension von: JofeeAls riesiger Eulenfan hatte ich mich wahnsinnig auf die tollen Bilder des Fotografen David Tiplings gefreut und wurde nicht enttäuscht! Unterteilt in sechs Bioregionen werden die wichtigsten, interessantesten Eulenarten der Erde vorgestellt. Jeweils ein oder mehrere Bilder pro Art, die sich meistens über eine ganze Seite strecken, werden von den Texten Mike Unwins ergänzt. Zusätzlich wird das Buch und noch mal jedes Kapitel einzeln von einem Infotext eingeleitet, sodass man auch über Fakten, die alle Arten betreffen, gut Bescheid weiß.
Das Buch ist wirklich ein Gewinn für mein Bücherregal und ich kann es jedem absolut ans Herz legen. Die großen Bilder zeigen diese faszinierenden Vögel auf eine hervorragende, beeindruckende Weise. Ob im Gleitflug, direkt vor der Baumhöhle oder typisch auf einem Ast sitzend, ob von unten aus Sicht einer Maus oder geradewegs gegen die Blickrichtung des Vogels, alles ist dabei. Die informativen Texte lassen sich sehr gut lesen und sind nicht trocken. Sie füttern den Leser mit bemerkenswerten Infos zur dargestellten Art und runden dieses wunderschöne Buch gut ab.
- Hildegard Müller
Oskar - Ein Kater mit Charakter
(3)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstAls halbe Wildkatze unter einem Holzstoß im Wald geboren, ist Oskar der einzige Überlende seiner kleinen Familie. Ein Waldarbeiter nimmt ihn bei sich auf und Oskar genießt sein Leben bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem er im Tierheim landet.
Eine hübsche Tiergeschichte, reich farbig illustriert. Durch die Ich-Perspektive kann sich der Leser sofort mit dem stolzen Kater identifizieren und man glaubt wie er, dass das gute Leben so immer weitergehen muss. Das Präsens und die kurzen Sätze machen das Buch zum idealen Vorlese- oder ersten Selbstlesebuch. - Eva Sixt
Am Biberteich
(2)Aktuelle Rezension von: FlaventusDieses Sachbuch für Kinder widmet sich voll und ganz dem Biber. Wie lebt der Biber, was macht sein Wesen aus und wie gestaltet sich sein Lebensraum? Diese Fragen stehen ebenso im Zentrum des Buchs, wie die Ängste der Menschen, die durch seine zunehmende Ausbreitung bis in die Städte hinein entstanden sind.
Für Kinder
Das Buch richtet sich an Kinder ab einem Alter von fünf Jahren. Das heißt, dass es deutlich mehr und größflächigere Bilder gibt als Text.
Das erhöht die Zugänglichkeit zu dem Buch und das Kind bekommt dennoch viele Informationen rund um den Biber und seine Lebensweise. Dabei wird inhaltlich nicht nur der Biber in den Fokus gerückt, sondern auch sein Lebensraum.
Illustrationen
Das Buch ist durchgehend mit realitätsnahen Zeichnungen illustriert worden, die ich schon in vielen Kinderbüchern gesehen habe. Diese haben den entscheidenen Vorteil, dass alle Tiere eines Lebensraums auf einem Bild untergebracht werden können, und so die eigentliche Biodiversität auch für Kinder sichtbar wird.
Diese Vielfalt des Lebens lässt sich nur schwierig mit einem Foto realisieren, weshalb ich die Darstellung ausgesprochen ansprechend finde. Allerdings bleibt das Buch recht sachlich, so dass meine Jungs nicht derart von den Zeichnungen begeistert waren wie von anderen Büchern mit Tierdarstellungen (wie z.B. bei »Alle in den Garten!«).
Fazit
Es funktioniert ausgesprochen gut, dass sich ein Kindersachbuch ausschließlich einem Tier widmet. Selbstverständlich wird dadurch dieses Buch bei weitem nicht so oft hervorgeholt, wie zum Beispiel ein Tierlexikon, dafür ist der Informationsgehalt wesentlich höher. Durch die kindgerechte Aufbereitung sind diese auch für kleinere Kinder zugänglich, wobei auch unser Vierjähriger dem Inhalt folgen konnte.
Lediglich die Botschaft zum Ende des Buchs hin, dass Tiere auch dann willkommen geheißen werden sollte, wenn sie einen negativen Einfluss auf Teilbereiche des menschlichen Lebensraums haben (wenn Biber z.B. Teile der Ernte eines Bauers zerstören), richtet sich eher an Erwachsene als an Kinder. Das schmälert allerdings den Gesamteindruck dieses tollen Kindersachbuchs nur marginal.
- Christl Friedl
BELLA und ihre Freunde
(1)Aktuelle Rezension von: Nicoles-Leseecke📜 Unsere Meinung
Bella, eine wirklich süsse Hündin, von der wir schon im 1. Teil viel lernen konnten.
Dieses Mal lernen wir Bellas Freunde und Familie kennen - und stellen dabei fest dass sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Bella bringt uns so den Umgang mit anderen näher - will uns sagen, jeder hat eine Chance verdient - wie sehr er sich auch von uns unterscheiden mag und in diesem Fall egal - ob Mensch odet Tier, dies zählt für alle gleichermaßen - niemand sollte wegen äusserlichkeiten ausgegrenzt werden.
Die Idee echte Lebewesen in ein Kinderbuch einzubinden finden wir immer noch sehr gelungen - ich stelle beim Lesen fest das meine Kinder einen ganz anderen Bezug zum gelesenen haben, weil sie es besser aufnehmen und verstehen.
📜 Unser Fazit
Danke Bella, dass du uns die Möglichkeit gibst die Dinge aus deiner Sicht zu betrachten.
- Britta Sabbag
Die kleine Hummel Bommel und die Liebe (Pappbilderbuch)
(39)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhDie kleine Hummel Bommel begleiten wir immer wieder gerne auf ihren Abenteuern und Entdeckungen. In diesem Buch lernt die die kleine Hummel die Liebe kennen. Was bedeutet Liebe? Wie drückt man sich aus wenn man jemanden lieb hat? Was bedeutet es wenn man jemanden lieb hat?
Bücher in denen die Kleinsten Gefühle kennen lernen sind sehr wichtig. Die Handlung dieses süßen Buches sind beinahe philosophisch, denn die Hummel Bommel lenrt unterschiedliche Arten von Liebe kennen (die Liebe zwischen Eltern und Kind, zwischen Partnern und zwischen Freunden) und weiß am Ende auch was es bedeutet zu lieben. Ein ganz bezauberndes und schönes Buch, dass wieder versteht mit einem einfühlsamen Text und liebevollen Illustrationen eine Botschaft an die kleinsten Leser wiederzugeben. Die kind- und altersgerechte Umsetzung hat mich wieder komplett begeistert. Dieses Buch eignet sich aufgrund des Formats sowohl zum Mitnehmen, als auch als perfekte Einschlaflektüre. Ich denke mit seiner herzerwärmenden Handlung und dieser wunderschönen Illustrationen begeistert das Bilderbuch sowohl Kinder, wie auch Erwachsene. Maite Kelly hat eigens zu diesem Buch noch ein wundervolles Lied "Liebe ist Liebe" dazu beigesteuert, das man sich auf allen Download-Portalen anhören kann. Eine tolle und gleichzeitig so liebenswerte Idee. Fazit: Auch das neustes Abenteuer der charmanten Hummel Bommel ist ganz bezaubernd und berührt mit seiner herzerwärmenden Handlung. - Susanne Weber
Die Eule mit der Beule
(39)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book„Die Eule mit der Beule“ gehörte zu den ersten Bilderbüchern, die mein Kind begeistert hat. Kaum war es im Regal verstaut, wurde es schon wieder hervorgeholt - zum gemeinsamen Kuscheln und Vorlesen. Besonders eindrücklich war der Moment, als mein Kind begann, selbst mitzufühlen: Mit einem traurigen „Ooohhh“ und betroffenen Blick reagierte sie auf die kleine Eule, die sich wehgetan hatte.
Das Reimbuch vermittelt auf spielerische Weise wichtige soziale Kompetenzen. Es zeigt, wie Freunde und Familie gemeinsam Lösungen finden und trösten können. Durch die einprägsamen Verse lernen schon die Kleinsten Mitgefühl und verschiedene Möglichkeiten kennen, mit Kummer umzugehen.
Bei kleineren Unfällen im Alltag wurde das Buch sogar zum festen Bestandteil unseres „Heilrituals“: Meine Tochter holte es zusammen mit ihrer Doktorinnentasche hervor und spielte die Geschichte nach. Die Stelle mit dem Honig wurde bei uns kreativ mit Wundcreme ersetzt - begleitet von einer kindgerechten Erklärung.
Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet: große, klare Bilder, die sich auf das Wesentliche konzentrieren und den Inhalt der Reime meistens visuell unterstreichen. Ideal für ganz junge Zuhörende, die noch leicht von überladenen Seiten überfordert werden.
Dieses Buch war für uns ein perfekter Einstieg ins interaktive Vorlesen - bereits mit unter einem Jahr.
Es lädt zum Mitmachen, Mitfühlen und ersten Rollenspielen ein und schafft gleichzeitig wertvolle Vorlesemomente voller Nähe.©2025 adlatb
- Rob Hume
Vögel in Europa
(3)Aktuelle Rezension von: Kristall86Klappentext:
„Wie klingt der Flugruf des Graureihers oder das Trommeln des Buntspechts? Mit diesem praktischen, informativen Handbuch finden Sie es heraus: In dem umfassenden Bestimmungsbuch werden mehr als 500 Arten aus ganz Europa mit über 1.800 Farbfotos und 400 Illustrationen in Porträts anschaulich und ausführlich mit genauen Merkmalsbeschreibungen gezeigt und erklärt. Außerdem: 99 typische Gesangsproben zum Anhören und Herunterladen….
Das Bestimmungsbuch ist der optimale Begleiter für Vogelfreunde und Hobby-Ornithologen. Ein praxiserprobtes Nachschlagewerk für zu Hause und ideal zum Mitnehmen auf Exkursionen und Reisen, um dort Vögel zu bestimmen!“
Ich kann es nicht anders sagen, aber dieses Buch ist ein echter Knaller. Es bedarf zwar zu Beginn ein wenig Geduld, den Umgang richtig zu verstehen, aber wenn dies geschehen, eröffnen sich kleine Welten in der Vogelkunde! Neben detaillierten Bildern, Zeichnung und Fotos werden gekonnt alle weiteren wichtigen Punkte wie Gruppe, Größe, Vorkommen, Nachwuchs etc. sehr informativ weitergegeben. Kleines Manko bei so viel geballtem Wissen: die Schriftgröße ist winzig und echt eine Zumutung aber wenn dies anders arrangiert worden wäre, würde es hier die Größe und das Gewicht des Buches sprengen.
Mittlerweile zählt dieses Buch zu meinem festen Bestand bei Vogelbeobachtungen. Die Bindung ist wunderbar flexibel und somit kann es geknickt werden ohne das Buch dabei zu verschandeln. Die Seiten sind leicht glänzend und griffig, die Drucke klar.
Alles in allem ein richtig gutes Nachschlagewerk für alle Hobby-Ornithologen! Hierfür gibt es selbstredend 5 von 5 Sterne!
- René Goscinny
Idefix und die Unbeugsamen 04
(32)Aktuelle Rezension von: LilaleselausDrei Geschichten von Idefix und den Unbeugsamen
Ein Löwe mit Heimweh - Idefix spuckt den Römern in die Suppe - Flieg, Hinkelstein, flieg
Idefix, der altbekannte Held, probt in dieser Serie mit seinen Hundefreunden Dertutnix und Turbine, und mit Hilfe von Katze Sardine, Eule Weissnix und Taube Astmatix den Aufstand gegen die Römer. Mit vollem Einsatz halten sie das Städtchen Lutetia in Schwung und Unruhe. Die Erlebnisse und Taktik der Tierbande erinnern in vielem an Asterix und Obelix. Trotzdem fehlt mir etwas der Tiefgang und unvergleichliche Witz der Asterix-Reihe. So ganz überzeugen konnten sie uns nicht. Für Hunde-retten-die-Welt-Fans sicher ein interessante Comic. Ein Plus sind die ausdrucksstarken lustigen Zeichnungen.
- Amy Timberlake
Dachs und Stinktier
(9)Aktuelle Rezension von: wasisteindachsEin kleiner Schatz, der Lust auf einen Tapetenwechsel im Leben macht. Wir nehmen uns oft für zu wichtig, fahren uns in die immergleichen ermüdenden Strukturen unseres Alltags ein. Und verlieren dabei den Blick für das große Ganze. Oft bemerken wir garnicht, dass ein Stinktier oder eine Armada von Hühnern gerade genau das richtige wäre, um neues Leben und frischen Wind in unsere steifen Gelenke und verstaubten Gedankengänge zu bringen.
- Rosanne Parry
Als der Wolf den Wald verließ
(73)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines"Als der Wolf den Wald verließ" ist mein zweites Buch der Autorin Rosanne Parry und ich muss zugeben, es hat mir sogar noch einen Ticken besser gefallen als das vorherige ("Als das Meer bebte").
Die ebenso interessante Geschichte wurde dieses Mal aus der gut eingefangenen Sicht des Wolfes Flink erzählt. Ich persönlich liebe ja Storys, welche aus der Perspektive von Tieren erzählt werden. Allerdings unter der Voraussetzung, dass diese nicht (zu) vermenschlicht werden.
Aber nun nochmal kurz zum Inhalt: Als der junge Wolf Flink von seinem Rudel getrennt und aus seinem Revier in den Wäldern vertrieben wird, begibt er sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Auf seiner gefahrvollen Reise begegnet er Jägern, Waldbränden, einem "schwarzen Fluss" voller "Krachmacher" und dem Hunger - aber auch einem freundlichen Raben und der Schönheit der Natur.
Die fast schon poetische Erzählung bedient sich einem einfachen und verständlichen Schreibstil, welcher sich erfreulicherweise auch dem Sprachgebrauch von Flink anpasst. Dinge wie Autos werden hier beispielsweise als "Krachmacher" bezeichnet, das hat die ganze Handlung noch realitätsgetreuer dargestellt.
Ich habe selten ein Kinderbuch in der Form gelesen, dass so an die Emotionen des Lesers appelliert. Traurig und warmherzig zugleich nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ich habe mit Flink zusammen gebangt, gehofft und habe ihn auf seiner Reise quer durch den Bundesstaat gespannt begleitet. Die abenteuerlustige, neugierige und fürsorglich Art von Flink mochte ich hierbei am allermeisten.
Auch in diesem Buch werden wieder viele Informationen über die jeweiligen Tiere - hier die Wölfe - vermittelt, zum Beispiel über das Jagd- und Rudelverhalten, Soziale Bindungen, Rituale usw.
Der amerikanische Wolf Oregon 7 bzw. Journey, diente übrigens als Vorbild für dieses Buch. Über ihn erfährt man mitunter noch mehr im Informationsteil des Buches, welcher sich ganz am Ende befindet und sehr interessant ist.
Ich muss aber auch noch kurz die wirklich wunderschönen und detaillierten schwarz-weiß Illustrationen von Monica Armino in den Vordergrund rücken! Die Tiere wirken wahnsinnig echt und verleihen der Geschichte dadurch eine tolle Atmosphäre. Ich habe es sehr genossen, die kleinen realistischen Kunstwerke zu bewundern.
Für mich eine tolle Mischung aus Sach- und Kinderbuch mit einer wichtigen Thematik, sowie ernsten (unterschwelligen) Botschaften, die dieses Buch noch eine Spur trauriger als das erstgelesene machen. Hier gibt es kein großes Beschönigen, trotzdem wird man nicht mit hoch erhobenem Zeigefinger belehrt.
Die stimmige Story mir realistischem Hintergrund ist demnach ein Buch für die ganze Familie und erinnert ein wenig an "Als die Tiere den Wald verließen", eine Serie, die ich damals total gerne angeschaut habe.
Vielleicht hilft dieses Buch auch, den Blickwinkel vieler Menschen auf den großen bösen Wolf zu mildern. Denn wenn schon die ganz Kleinen dieses lehrreiche Grundwissen über Wolf und Natur haben, kann das bestimmt helfen, diese besonderen Tiere und die Umwelt besser zu verstehen.
- Rae Mariz
Die wundersamen Zwölf – Kuriose Säugetiere, die tatsächlich existieren
(10)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Die wundersamen Zwölf scheinen einem Traum entsprungen zu sein - doch sie existieren tatsächlich.‘
Dieses schmale Büchlein stellt zwölf ungewöhnliche Tiere vor: das Steppenschuppentier, das Wisent, den Potto, das Okapi, das Zwergfaultier, den Wüstengoldmull, die Saiga-Antilope, das Aye-Aye, den eigentlichen Streifentenrek, die Schweinsnasenfledermaus, den westlichen Langschnabeligel und den Malaien-Gleitflieger.
Zu all diesen Tieren werden knappe Infos - wie der Name, der Lebensraum und Wissen zum Aussehen und zu Eigenheiten des Tieres – geboten sowie wundervolle Zeichnungen in Schwarz/Weiß und in Farbe abgedruckt.
Das ganze Buch ist extrem knapp gehalten, und ich hatte vor der Lektüre eine etwas ausführlichere Wissensvermittlung zu den Tieren erwartet.
Trotz alledem ist das Buch hübsch und macht Lust auf eine weitere Beschäftigung mit ungewöhnlichen Tieren. - Mila Berg
Kleines Einhorn Funkelstern. Die Suche nach dem Weihnachtszauber
(4)Aktuelle Rezension von: Kriho🎄🦄 Das kleine Einhorn Funkelstern - Die Suche nach dem Weihnachtszauber🦄🎄
"Das kleine Einhorn Funkelstern - Die Suche nach dem Weihnachtszauber" (Autorin: Mila Berg & Illustration: Marina Krämer) vom @arena_verlag_kids erzählt eine traumhaft schön illustrierte Weihnachtsgeschichte aus dem Wunschwald.
Handlung:
Wie jedes Jahr, ist auch auch dieses in diesem Jahr der Weihnachtszauber im Wunschwald angekommen. Finya, Trixi und Kalle haben dieses Mal eine ganz besondere Idee, denn sie wollen dem Weihnachtsmann eine Freude machen und ein Stück dieses Zaubers zurückgeben. Doch wo entsteht eigentlich dieser Zauber der Weihnacht? Sie fragen ein Glühwürmchen in den Funkelhöhlen und die Feen in den Glitzergebirgen. Auch bei den Hexen, Trollen, Kobolden und Elfen versuchen sie herauszufinden, wo die Quelle des Weihnachtszauber ist. Doch keiner hat eine Antwort. Werden die drei Freunde dem Weihnachtszauber auf die Spur kommen?
Fazit:
Was für ein tolles Bilderbuch. Wir kennen Finya und ihre Freunde bereits aus den drei vorherigen Bändern und haben die drei auf Anhieb ins Herz geschlossen. Die Fortsetzung als Weihnachtsgeschichte ist erneut ein wahrer Bücherschatz. Nicht nur die Geschichte versprüht den ganz besonderen Weihnachtszauber, sondern auch die atemberaubenden, detailverliebten Illustrationen. Man versinkt förmlich in den wunderschönen Illustrationen mit den feinen Goldprägungen und beginnt zu Träumen. - 8
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