Bücher mit dem Tag "tierhaltung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tierhaltung" gekennzeichnet haben.

65 Bücher

  1. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.287)
    Aktuelle Rezension von: Winterkind21

    Der Thriller fing stark an und ich war zunächst gepackt von dem schlimmen Schicksal der Protagonistin. Doch schon ein paar Seiten später zeigte sich, dass das Handeln einiger Personen für mich nicht nachvollziehbar und völlig unglaubwürdig und war.  Nichtsdestotrotz las ich weiter und musste feststellen, dass die Story immer konstruierter und verworrener wurde. Ein echter Fitzek eben, nur noch 100 mal schlimmer, als in den Büchern, die ich bis dato von ihm gelesen hatte. Vom Plot her hat mir das Buch also nicht gefallen. 3 Sterne jedoch gebe ich für Fitzeks Sprache und die flüssigen Formulierungen, die sich recht gut lesen lassen.

  2. Cover des Buches Sprich mit mir (ISBN: 9783446269156)
    T. C. Boyle

    Sprich mit mir

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Dem Autor ist es gut gelungen uns in die Geschichte mitzunehmen ohne in die wirkliche Thematik einzugehen. Die Geschichte ist nur eine Fiktion eines wissenschaftlichen Versuchs, aber ich finde sie fordert uns auf nachzudenken und uns in unserem Handeln zu hinterfragen.

  3. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (528)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Grausam, was wir Tieren antun. Die geschilderten Zustände der Massentierhaltung sind entsetzlich. Vieles weiß man schon, aber auch, wenn man weiß, dass es den Tieren schlecht geht, ist man schockiert über die Details. Ich habe über ein Jahr gebraucht, um dieses Buch zu lesen und konnte es nur Häppchenweise verdauen. Immer wieder mußte ich es weglegen und eine Pause machen, weil die Grausamkeiten unerträglich waren.

    Das Buch ist nicht von einem Fanatiker geschrieben, sondern von jemandem, der erst nach und nach aufhörte Tiere zu essen und Stück für Stück sein Handeln hinterfragte. Dass er nach all seiner Recherche nun keine Tiere mehr essen mag ist mehr als verständlich. In dem Buch schildert er unsere Traditionen und Gebräuche bzgl. unseres Eßverhaltens, spricht mit vielen Farmern und Fachleuten, deckt Zusammenhänge auf, nennt Zahlen und schildert Mißstände. Erschreckend ist, dass nicht nur die Massentierhaltung per se schrecklich für die Tiere ist (Enger Raum, keine Bewegungsfreiheit, Antibiotika, Überzüchtung, dass die Tiere ein leben lang Schmerzen haben, nie draußen, den Müttern entrissen, Zwangsbefruchtung, Kastration bei vollem Bewußtsein usw.), sondern auch, dass viele Mitarbeiter so verroht sind, dass Schläge, Stromstöße und regelrechte Folter und Spaß an der Quälerei (ein Mitarbeiter schildert, wie er einem Schwein  eine Scheibe der Nase abschneidet und als das Tier wie von Sinnen ist, noch Salz auf die Wunde reibt. Und da er noch Salz übrig hat, es dem Tier auch noch in den After drückt. ) nicht die Ausnahmen sind, sondern dieser Sadismus zum Alltag gehört.

    Der Autor schildert die Haltung, den schrecklichen Transport und auch die Schlachtung. Wenn wir hören, dass manche Tiere noch lebendig ins Brühbad kommen oder bei vollem Bewußtsein gehäutet werden, denken wir, dass es sich um wenige Ausnahmen handelt. Hier erfahren wir, dass dies ständig der Fall ist. Im Buch wird über Rinder, Schweine, Hühner und Puten sowie Fische geschrieben und jedesmal liest man von unvorstellbaren Praktiken und Details, die man nie wissen wollte, die aber für alle diese Tiere grausige Realität sind. Da kann man Fleischkonsum kaum noch mit seinem Gewissen vereinbaren.

    Der Autor will nicht predigen, er fordert uns nicht auf, vegan zu werden und ich finde, nach all seinen Recherchen ist er viel zu tolerant, aber er klärt auf und nennt die Dinge beim Namen, ohne zu beschönigen. Er schildert aber nicht nur das Leid der Tiere und nennt Zahlen und Statistiken, er zeigt auch die Folgen des Fleischkonsums auf, sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt und das Klima. Es ist wirklich erschreckend, was für ein Schaden angerichtet wird, über Grundwasserverseuchung und Klimawandel bis zu Pandemien, die er lange vor Corona vorhersagt.

    Es ist ein wichtiges Buch, sehr ausführlich wird Fleischkonsum von allen Seiten beleuchtet und es ist jedem selbst überlassen, ob er daraus Konsequenzen zieht. Es ist aber auch ein Buch, was stellenweise unerträglich zu lesen ist, weil wir so viel unerträgliches Leid über die Tiere bringen, indem wir einfach weiter Fleisch essen. Jeder, der der Umwelt zuliebe oder um gesünder zu leben auf Fleisch verzichten will, aber noch etwas zögert, sollte dieses Buch lesen. Mein Fazit ist, es ist alles noch viel schlimmer, als wir uns vorstellen können. In jeder Hinsicht.

  4. Cover des Buches Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke (ISBN: 9783442484386)
    Karen Joy Fowler

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

     (98)
    Aktuelle Rezension von: graefinrockula

    Die fabehlhaften Schwestern der Familie Cooke“ von Karen Joy Fowler ist ein emotionales Buch mit Tiefgang, welches zum Nachdenken anregt.

    Das Buch, welches in der Ich-Perspektive geschrieben ist, beginnt mit einer scheinbar normalen jungen Frau, welche versucht ihr Leben zu ordnen. Das nicht ganz leichte Verhältnis zu ihrer Familie durch das Verschwinden ihrer zwei Geschwister scheint zunächst nachvollziehbar. Durch viele Zeitsprünge wird einem das Ausmaß der Tragödie erst bewusst. Fern und Rosemary wachsen wie Zwillinge auf. Doch Fern verschwindet. Erst im Laufe der Geschichte wird das Geheimnis um Ferns Identität gelüftet. Eine Geschichte über Toleranz, Mitgefühl und Verantwortung gegenüber allen Lebewesen auf der Welt.

    Durch die Ich-Perspektive liegt der Fokus klar bei Rosemary, da Figur und Erzählerrolle zu einem verschmelzen. Eine intelligente, junge Studentin. Der sprachliche Stil der Erzählung passt sich dieser Gegebenheit an und machen diese authentisch. Es werden außerdem sowohl Klassiker der Literatur wie Les Miserables zitiert, als auch Größen der Jugendkultur (Star Wars). Wir erfahren nur langsam Einblick in Rosemarys Innenwelt, auch dies passt zu dem Charakter der gezeichneten Figur. Am Anfang ist dies vielleicht etwas frustrierend, da Rosemary in der Erzählerrolle nicht auf den Punkt zu kommen scheint. Doch genau dieses sprunghafte und teilweise ausweichende macht die Erzählung auch interessant und sorgt dafür, dass man unbedingt weiter lesen möchte.

    Ich persönlich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Allerdings sollte man es in Ruhe und mit Zeit zum Nachdenken lesen. Denn ich empfand das Lesen als eine Art von Katharsis. Rosemary mag nach der Erzählung vielleicht immer noch die unsichere  und sozial etwas unfähige Frau zu sein, doch ich als Leser habe mich definitiv verändert. Ein gelungenes Buch, welches der heutigen Zeit auch an manchen Stellen radikal den Spiegel vorhält.

  5. Cover des Buches Am zwölften Tag (ISBN: 9783462045475)
    Wolfgang Schorlau

    Am zwölften Tag

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Stephan59

    Denglers siebter Fall. Zwölf Tage, an denen die handelnden Personen, vor allem Dengler und Olga, sein Sohn Jakob mit seinen Freunden, der Bauer Zemke mit seiner Frau und die Rockerclique in verschiedenen Handlungssträngen an unterschiedlichen Orten zu einem Gesamtbild verwoben werden. Dazwischen immer wieder die Hintergrundinformationen des Fleischkaisers, dessen erhellende Aussagen zur Massenfleischproduktion später mit den Filmen aus den Tierställen gut mit der Wirklichkeit dieser Industrie kontrastiert werden. Das hat mir durchaus gefallen und nach und nach nimmt der Fall, der zunächst keiner zu sein scheint, richtig Fahrt auf.

    Die Hintergrundrecherchen sind offenbar fundiert, darauf den Plot eines Krimis aufzusetzen, hat mich angesprochen.

    Allerdings haben mich einige Punkte gestört. Am Ende war ich regelrecht enttäuscht.

    Die, die den Krimi noch nicht gelesen haben, sollten hier nicht weiterlesen:

     

    SPOILER

     

    Die Rockerbande, die mit Menschenhandel, Prostitution, Drogen und den osteuropäischen Arbeitssklaven ihr Geld verdient, als tumbe und rohe Gesellen zum Abfackeln eines Bauernhofs einzusetzen, wobei die Ermordung einer Gruppe junger Tierschützer gleich mit geplant ist, war mir zu weit hergeholt. Wer in solchen kriminellen Geschäften einen guten Reibach macht und auch weiter machen will, wird nicht das unkalkulierbare Risiko eines mehrfachen Mordes eingehen.

    Ein gestelltes Foto vor einer Fototapete, um den Urlaub in Barcelona darzustellen mit dem Handy fotografiert, das war mir zu unglaubwürdig.

    Als der Bauer mit seiner Frau zum Hof fährt, kommt ihnen der gerade mit einer MP beschossene Mercedes entgegen? 1. Wieso fährt der noch? 2. Warum hält er auf der Flucht überhaupt an? 3. Der Bauer soll die Schüsse nicht gehört haben?

    Der Bauer und seine Frau werden im ersten Stock ihres Hauses gefesselt und geknebelt und mit dem Haus quasi gleich mit angezündet. Während neben der Frau das Bett schon so lichterloh brennt, dass sie ihre Handfesseln dort mithilfe der Flammen durchbrennen lassen kann – im Erdgeschoss wütet ja auch bereits das Feuer -, kann sie noch so agieren? Das ist absolut unglaubwürdig. Die Frau wäre längst im Rauch des Feuers erstickt.

    Und dann der Fleischkaiser. Als der skrupellose, schwerreiche Fleischproduzent den osteuropäischen Arbeiter mal eben tranchiert und dann, als die Polizei auf sein Grundstück kommt und ihn erwischt, auch noch vor laufender Kamera den Jugendlichen gegenüber, die bei dieser Festnahme absolut nichts zu suchen haben, die Machenschaften und Expansionspläne der Fleischmafia mal eben so offenlegt…, tut mir Leid, das war der Punkt, da bin ich aus der Geschichte ganz ausgestiegen. Auch hier entspricht das Handeln des Fleischkaisers überhaupt nicht seiner bisherigen Charakterisierung. Dieser Mann würde töten lassen und ebenso wenig seine geschäftlichen Pläne offenlegen.

    Daher nur zwei Sterne für den Plot und die anfangs wirklich interessante Geschichte.

  6. Cover des Buches Arthurs wildes Hundeleben (ISBN: 9783747800201)
    Heike Abidi

    Arthurs wildes Hundeleben

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Maunzerle

    Arthurs wildes Hundesleben

    Autor: Heike Abidi
     Illustrationen: Barbara Fisinger

    Verlag: Hummelburg Verlag

    Klappentext:

    Im Hundekörbchen liegt jemand. Jemand, der eigentlich viel zu groß dafür ist. Und auch kein Fell hat, sondern einen blau-weiß gestreiften Schlafanzug trägt. Kein Zweifel – in dem Hundekörbchen liege ich selbst!

    Arthur wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Deshalb ist er überglücklich, als er eine Woche lang auf Lucky aufpassen darf, den Hund von Bekannten. Eines Morgens passiert etwas Unfassbares: Arthur wacht in Luckys Hundekörper auf und Lucky in Arthurs Jungenkörper! Nun weiß der eine nicht, wie er plötzlich auf vier Pfoten laufen soll und der andere nicht, was man in einer Schule - und überhaupt als Mensch – so macht. Sie müssen diesen Tausch unbedingt wieder rückgängig machen! Aber wie?

    Eine rasante, urkomische Körpertauschgeschichte
     Aus zwei Perspektiven erzählt

    Meinung:

    Arthur ist 10 Jahre und wie so viele Kinder wünscht er sich nichts sehnlicher als einen Hund. Wie viele Eltern geht es aber auch Arthurs Eltern so, dass sie befürchten sie müssen sich später um den Hund kümmern. Da kommt es ganz gelegen, dass sie für eine Woche auf Lucky aufpassen sollen.
     Lucky ist jedoch alles andere als begeistert, dass sein Herrchen jetzt ein Kind ist. Denn Kinder findet er total ätzend, viel zu laut und wild. Kurz gesagt: sie sind so lästig wie Flöhe.

    Dennoch toben die zwei wild durch den Garten und Arthur ist total happy endlich einen Hund zu haben.

    Doch nach einem Schläfchen wachen die beiden im jeweils anderen Körper auf.

    Herrlich witzig und unterhaltsam! Denn Arthur wei0 nicht wie er sich als Hund zu verhalten hat und Lucky versteht die Welt im Körper eines Menschen nicht mehr.

    Die Kinder fanden es total klasse. Durch den Wechsel der Körper lernt jeder die Bedürfnisse des anderen viel besser kenne. Und die Kinder lernen neben der Geschichte noch sehr viel über das Hundeleben und seine Verhaltensweise.

    In dem Buch wird einmal aus der Sicht von Arthur und einmal aus der Sicht von Lucky erzählt. SO verstehen die Kinder es viel besser finde ich.

    Super toll fanden wir die Illustrationen von Barbara Fisinger. Sie passen hervorragend zur Geschichte.

     

  7. Cover des Buches Tiere (ISBN: 9783499250194)
    Simon Beckett

    Tiere

     (880)
    Aktuelle Rezension von: Luluuu

    Simon Beckett - Tiere 


    Rowohlt Verlag

    Marlowe Preis

    283 Seiten 


    Handlung:

    Nigel und seine Eltern betreiben einen Pub in einem Gebiet mit vielen Fabriken. Am Anfang läuft alles gut, das Geschäft floriert. Doch es schließen immer mehr Fabriken und die Einnahmen bleiben aus. Nigels Vater wird zum Alkoholiker und wandelt den Pub immer mehr in einen Sexclub um. Seine Mama wird schwer krank.

    5 Jahre später ist Nigel alleine, arbeitet im Arbeitsamt, ließt gerne Comics und liebt Walt-Disney Filme. Ein unscheinbares Geschöpf, wenn er sich nicht Menschen wie Tiere halten würde... 


    Meiung:

    Zuerst muss ich sagen, ich bin enttäuscht! Als ich "Flammenbrut" gelesen hatte war ich begeistert!! "Tiere" hat einen Preis erhalten für den besten internationalen Krimiroman. Weil? Ja, ganz genau das frage ich mich. 


    Nigel ist eine 0 8 15 Person. Er hat es nicht geschafft mich zu berühren, mich zu fesseln. Ich war nicht einmal angewidert. Klar, man könnte behaupten, ich seie abgestumpft jedoch liegt es daran nicht.

    Die Tatsache, dass Nigel sich Menschen im Keller hält und sie wie Hunde füttert, dass er eine soziale Auffälligkeit an den Tag legt und ein Problem mit Sexualität hat, ist für mich weder gruselig, noch spannend, noch packend. Man hat es gelesen und war absolut unemotional. Es fehlte an Dramatik, an Details, an Emotionen. Es war fürchterlich platt. Für Krimi- und Thrillerfans definitiv unbefriedigend. (Für Menschen mit schwachen Nerven eventuell eine angebrachte Lösung). 


    Ob dieses Werk diesen Preis verdient?

    Ich bin mir unschlüssig. Habe ich etwas übersehen? 


    Das Buch lässt sich flüssig lesen, trotz des kaum vorhandenen Spannungsbogen. 

    Das Cover ist nichts großartiges aber passend zu den anderen Werken (und mal kein Schwarzes). 

  8. Cover des Buches Die verborgene Seele der Kühe (ISBN: 9783453604612)
    Jeffrey Moussaieff Masson

    Die verborgene Seele der Kühe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Das geheime Leben von
    Rindern, Hühnern, Schweinen und anderen Hoftieren


    Als ich das Buch entdeckte sprach mich das Cover und der darunter stehende Titel gleich an. Gut, nun habe ich einen Großteil meiner Kindheit auf einem Bauernhof verbracht, wollte ursprünglich Agrarwissenschaften studieren, da fällt einem solch ein Buch natürlich auf aber auch im Zuge eines doch immer bewussterem Lebens und der Auseinandersetzung mit artgerechter Haltung, Fleischkonsum etc. ist dieses Thema momentan omnipräsent.
    Als ich das Buch nun zuhause liegen hatte, und eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem im Internet war, entdeckte ich plötzlich unglaublich viele Rezensionen zu diesem Buch. Viele habe ich gelesen noch bevor ich das Buch selbst gelesen hatte. Kritiken von vernichtend bis sehr lobend, es war alles dabei. Die Tendenz zu "nicht so gut wie erwartet" war jedoch sehr groß.
    Nun musste ich mir selbst ein Bild machen. Kann ein Buch, mit diesem Thema wirklich "nicht so gut sein"? Es ist sicherlich immer eine Frage der eigenen Sichtweise, der eigenen Position, der eigenen Erwartung zu diesem Thema die über die Reaktionen entscheidet.
    Nimmt man diese Emotionen einmal heraus und betrachtet es nüchtern, soweit das überhaupt geht bei einem so hoch emotionalen Thema, dann ist es, so finde ich ein Buch, das man gelesen haben sollte. Es gibt Bücher deren Inhalt anregt über etwas nach zu denken oder einmal über seien eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, und grade das gelingt mit diesem Buch wunderbar. Man muss sich zweifelsohne auf den Autor und seine Botschaft einlassen, zuweilen ist es auch etwas langatmig aber nie uninteressant. Ich lese auch Bücher von Politikern, deren Partei ich nicht nahe stehe. Einfach aus dem Grund meinen eigenen Horizont zu erweitern. Genauso ist es bei diesem Buch, das wenn gleich es aus anderem Antrieb zu mir gekommen ist, für mich zu einem Buch geworden ist wo ich am Ende sagen kann, gut das ich es einmal gelesen habe.
    Vieles von dem was Masson schreibt war mir schon bewusst, einiges erstaunlich und bereichernd, anders zu ideologisch.
    Jeffrey m. Masson schreibt aus der Warte des Tierverhaltensforscher, schlüpft dabei in eine Position in der er quasi aus der Sicht der Tiere versucht unser Verständnis anzusprechen, unser Interesse zu wecken. All die Leser, so wie ich, die der Thematik nahe stehen werden ihn verstehen. Wer ganz anderer Meinung, von vorn herein ist, der wird Schwierigkeiten haben. Aber all diejenigen, die bislang recht unbeteiligt, ohne konkrete Position dieses Buch lesen, für die dürfte es auch  eine Bereicherung sein.
    Masson schafft es uns das Seelenleben der Haus- und Hoftiere näher zu bringen. Wer Geschichten in Form von kleinen Anekdoten erwartet  wird enttäuscht werden, wer verborgenes erklärt bekommen möchte ist hier genau richtig.
    Auf dem Cover können wir lesen:"...... ein leidenschaftlicher Appell für mehr Respekt vor den Hoftieren", und genau das ist es was dieses Buch ausmacht.
    Peter Wohlleben, dessen Bücher ich hier auch schon des Öfteren vorgestellt habe kommt ebenfalls auf der Coverrückseite zu Wort. er schreibt:" ....... regt zum Nachdenken und Mitfühlen an. Ein unglaublich inspirierendes Buch!"
    Bedenken sollte man, das Masson im großen und ganzen die Hoftiere der modernen und konventionellen Tierhaltung zu Worte kommen lässt. In den letzten Jahren tut sich grade auch im positiven Sinne viel bei den Landwirten. Vielen ist durchaus bewusst, das durch artgerechtere Haltung angefangen von der Mutterkuhhaltung bis zum freilaufendem Schwein es viele Möglichkeiten gibt mit Tieren zu leben.
    Das am Ende häufig die Fleischvermarktung steht ist für den einen unnötig für den anderen der Lauf der Dinge.
    Gleich ob man Fleischesser oder nicht ist, Jeffrey.M. Massons Buch ist, wie ich finde eine Bereicherung und veranlasst zum Nachdenken.


  9. Cover des Buches Land oder Leben (ISBN: 9783958893672)
    Claudia Heuermann

    Land oder Leben

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber

    Ehrlichkeit, Authentizität, Mut, Tatendrang und jede Menge Erfahrung – das alles packt die Autorin Claudia Heuermann in ihr Buch, und zwar in ungeschönter, realitätsnaher Weise.

     

    Dieses Buch ist ein Must-Read für alle, die der romantischen Vorstellung verfallen sind, dass es in der Wildnis doch um vieles schöner ist, als in der Stadt. Ist es in vielen Punkten bestimmt auch, doch in vielen dann auch wieder nicht. „Land oder Leben“ zeigt auf interessante, gut zu lesende Weise, was hinter dem schönen Schein liegt und wie hart das für viele so magisch anziehende Leben am Land sein kann. Natürlich ist Land nicht gleich Land, aber wen es in die Wildnis zieht und wer von einem autarken Leben dort träumt, dem hilft dieses Buch bestimmt, sich auf die Realität vorzubereiten.

     

    Die Autorin auf ihre Reise, wie aus einem anfänglichen Traum Wirklichkeit wurde und wie sich Träume schließlich auch verändern können oder schlichtweg ausgeträumt sind, zu begleiten, ist wirklich Abenteuer im Kopf. Abgesehen von dem Hauptthema, dem Leben auf dem Land, gibt es aber auch einen Einblick in das Familienleben, das immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird und schließlich auch in eine wohl unausweichliche Entscheidung mündet.

     

    Der Schreibstil der Autorin lässt einen mitten ins Geschehen eintauchen und ich habe vor allem die Zeitsprünge für hervorragend eingesetzt empfunden, da es das Lesen noch lebendiger gestaltet hat. Die Autorin schafft es, den Leser oder die Leserin direkt mitzunehmen und an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen und macht dies ohne erhobenen Zeigefinger. Die Schilderungen sind verständlich und absolut nachvollziehbar und lassen einen manches Mal staunend zurück.

     

    Alles in allem ein wunderbares Buch einer interessanten, starken Frau, die sich nicht scheut, ihr Leben umzukrempeln, um ihre Ideen umzusetzen, und zwar mehr als nur einmal. Daher eine große Leseempfehlung von mir.

  10. Cover des Buches Das Glück hat lange Ohren (ISBN: 9783957344595)
    Rachel Anne Ridge

    Das Glück hat lange Ohren

     (12)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Gerth Medien Verlag erscheint das biografische Buch "Das Glück hat lange Ohren" von Rachel Anne Ridge.   

    "Tragen sie ihr Herz auf der Zunge. Ein aufrichtig gelebtes Leben ist ein erfülltes. " Zitat Seite 154

    Rachel Anne Ridge und ihre Familie hatten finanzielle Not, die Aufträge für die Künstlerin brachen weg. Die Zukunftsängste wuchsen und die Schuldzuweisung bei sich selbst war groß. Würde ihnen Gott irgendwie helfen? Er schickte ihnen Flash, einen verletzten und heimatlosen Esel, den Rachel trotz eigener Sorgen liebevoll bei sich aufnahm und aufpäppelte. Denn durch ihn lernte sie, wieder an ihr Leben zu glauben und Gott zu vertrauen.
     

    In diesem Buch lässt uns die Autorin an ihrem Leben, ihren Sorgen und Selbstzweifeln und den Erlebnissen mit Esel Flash teilhaben. Denn als dieses knuffige Tier mit seinem ganz besonderen Sturkopf in Rachels Leben tritt, verändert sich ihr Blickwinkel auf ihr Leben und lässt es wieder hoffnungsvoll und schön erscheinen. Durch dieses neue Familienmitglied wächst ihr Glaube in Gottes Fürsorge und Liebe. 

    Am Ende jeden Kapitels gibt es einen mutmachenden Spruch, der die bestimmende Botschaft des  Kapitel zusammenfasst. Diese Sprüche bleiben im Gedächtnis haften und sind die Quintessenz der alltäglichen Handlung und dieses Lebens.

    Einige Fotos stellen die Familie mit ihren Tieren vor und sorgen so für einen persönlichen Bezug. Allerdings bekommt der Esel teilweise menschliche Züge verpasst, was bei Haustierbesitzern durchaus der Fall ist.  Auch finde ich die Schilderung der persönlichen Gedanken und Geldsorgen etwas zu ausführlich geraten. Die heiteren und positiv stimmenden Szenen und persönliche Veränderung hätten mehr sein können.

    Mich haben einige Gedankengänge und Szenen betroffen und berührt, die Autorin spricht mit ihrer biografisch angelegten Geschichte die Themen Glauben und Hoffnung an und verbreitet damit zunächst Zweifel und negative Gedanken, doch diese werden positiver und am Ende siegt die Zuversicht.


    Für gläubige Menschen eine optimistisch stimmende Geschichte, die neuen Lebensmut vermittelt.


  11. Cover des Buches Ziegen wie du und ich (ISBN: 9783863342210)
    Maria Anna Leenen

    Ziegen wie du und ich

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ceciliasophie

    Ziegen mochte ich schon als kleines Mädchen. Stundenlang konnte ich im Urlaub auf einem Bauernhof im Berliner Umland im Gehege der Ziegen sitzen, sie streicheln und mit ihnen spielen. Wenn ich an diese Stunden zurückdenke, muss ich unwillkürlich lächeln. 

    Doch Ziegen genießen nicht gerade ruhmreiche Bild anderer Tiere. Wahrscheinlich wissen Kindergartenkinder mehr über Ziegen als so manche Erwachsene, denn Bauernhoftiere üben doch eine gewisse Faszination auf Kinder aus. 

    Deswegen war ich sehr gespannt auf den Bericht der Autorin, lebt sie doch mit etlichen Zwergziegen zusammen.


    Ich bin nicht gläubig, zumindest nicht nach den Maßstäben, die ich persönlich im christlichen Glauben erkenne. Aus diesem Grund war ich anfangs etwas skeptisch, ob mir die Geschichte wirklich zusagen würde. Der adeo-Verlag ist schließlich ein christlicher Buchverlag. 

    Doch der überaus angenehme Schreibstil der Autorin und ihre toll gewählten Worte, begeisterten mich. 

    Maria Anna Leenen lebt als Eremitin in der Klause St. Anna, mitsamt ihren Zwergziegen. Schon allein ihre kurzen Schilderungen über das Leben als Eremitin fand ich spannend. Dies ist schließlich ein Leben, welchem meinem kaum ähnelt. Ich finde es sehr inspirierend, Berichten von Menschen zu folgen, die entgegen der Norm ihren Weg gehen und anderen darüber erzählen wollen. 


    In ihren Beobachtungen und Worten über die Tiere, denen die Autorin in ihrem Leben begegnet ist, erinnerte sie mich sehr an Sy Montgomery, eine meiner liebsten Autorinnen. Beide schreiben mit solch spürbarer Leidenschaft und Liebe über Tiere, die mich sehr bewegt hat. 

    Während es viele Verweise und Referenzen auf Bibelstellen und weitere christliche Publikationen gab, so finden auch etliche Zoologen wie Frans de Waal ihren Weg in dieses Buch. Es ist teilweise eine sehr interessante Mischung aus persönlichem Glauben und wissenschaftlichen Erkenntnissen. 

    Während der Glauben natürlich einen großen Teil des Buches einnimmt, wirkte es beim Lesen dennoch niemals aufdringlich, sondern als fast schon Nebensächlichkeit, so gekonnt verwob die Autorin ihre Meinungen miteinander. 

    Denn immer wieder zieht die Autorin aus den Beobachtungen und Ereignissen mit ihren Zwergziegen neue Erkenntnisse und Bestärkungen für ihren Glauben.

    Besonders rührend fand ich die Schilderung einer Exkursion mit den Zwergziegen in ein Seniorenheim und die Reaktionen auf die Tiere.  


  12. Cover des Buches Artgerecht ist nur die Freiheit (ISBN: 9783492308441)
    Hilal Sezgin

    Artgerecht ist nur die Freiheit

     (23)
    Aktuelle Rezension von: was_mit_buechern

    Über dieses Buch bin ich durch Zufall gestolpert, weil ich mich zurzeit mit dem Thema Tierhaltung beschäftige. Daher musste ich es natürlich sofort lesen.

    Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen, da ein (scheinbar) glückliches Schwein mit Strohresten im Fell in die Kamera „lächelt“ und dabei (zumindest bei mir) schon Mitgefühl, Liebe und das Gefühl es einfach lieb haben zu müssen im Betrachter aufsteigt.

    Schreibstil: Hilal Sezgin schreibt in einem sehr überzeugenden sachlichen Stil, der dennoch flüssig zu lesen ist. Einzelne persönliche Eindrücke – die jedoch nie rein subjektiv sind – unterstreichen ihre überzeugenden Argumente. Pro und Contra und sogar mögliche Kompromisslösungen werden angesprochen und diskutiert. So kann sich der Leser stets selbst eine Meinung überlegen und die bisherigen Ansichten überdenken.

    Meinung: Ich finde das Buch sehr gelungen, da Hilal Sezgin eine sehr klare Struktur verfolgt. Bei dem Thema werden ja viele Menschen (ob pro oder contra Tiernutzung) schnell sehr persönlich und argumentieren völlig planlos. Sie hingegen gliedert das Buch in deutliche Kapitel: die Definition von Tierethik und schließlich die drei Fragen, ob wir Tiere quälen, töten oder überhaupt nutzen dürfen und sie schließt mit dem Kapitel, wie wir mit Tieren leben können. Es werden überzeugende Argumente geliefert und sachlich erklärt, ohne jemanden anzugreifen oder überzeugen zu wollen. Dennoch ruft sie zum Umdenken auf – liefert aber überzeugende Argumente dafür. Es werden viele Themen aufgegriffen, die man vielleicht beim ersten Gedanken (es geht nicht nur ums Fleischessen) gar nicht berücksichtigt. So erhält der Leser einen umfassenden und sachlichen Einblick in die Tierethik unsrer heutigen Welt.

    Fazit: Das Buch ist leicht zu lesen, ob wohl es viele ethische und komplexe Themen behandelt. Hilal Sezgin holt den Leser dort ab, wo er ist – und das können durchaus verschiedene Standpunkte sein. Das Buch ist geeignet für alle Menschen, die sich mit Tierethik beschäftigen wollen, die die Nutzung von Tieren in unserem Alltag hinterfragen wollen und sinnvolle Argumente lesen möchten. Lesenswert und bereichernd – ohne belehrend und beschuldigend wirken zu müssen.

  13. Cover des Buches Der Große Garten (ISBN: 9783957579645)
    Lola Randl

    Der Große Garten

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Viele der kurzen Kapitel sind auf schlichte Art ungemein charmant und sprühen vor feinem Humor, andere entpuppen sich als wahre Schatzkästchen des Gartenwissens. Blumen, Gemüse, Setzlinge, Schädlinge, verschiedene Bodenarten – für jemanden, der (wie ich) keinerlei Ahnung von Gartenbau hat, sind das böhmische Dörfer. Bisweilen beschlich mich der Gedanke, dass dieser Teil des Buches an mich verschwendet war, oder dass diese Kapitel sich womöglich besser als Teil der Gartenkolumne einer Tageszeitung eignen würden.


    Gott sei Dank ranken sie sich verspielt um die Menschen herum, die Lola Randl zu Wort kommen lässt: Da ist die Ich-Erzählerin (Lola Randl selber?), die keine Ahnung hat vom Landleben, aber zurückwill zur Natur. Meistens jedenfalls. Da sind ihr Mann und ihr Liebhaber – und ihr Analytiker, der irgendwie ebenfalls ihr Liebhaber ist, und die alte Künstlerin, deren Liebhaberin sie manchmal gerne wäre. Und ihre Therapeutin, die nicht mehr weiterweiß. Da ist ein altes Ehepaar, das Herzblut in die Bestellung von Saatgut steckt und sich jetzt damit auseinandersetzen muss, dass er zum Pflegefall wird. Dann gibt es noch die jungen Japanerinnen, die wieder alle Erwartung sehr viel Erfolg damit haben, mitten in der Uckermark ein japanisches Café aufzuziehen. Und, nicht zu vergessen, da ist die Kommune, die der Liebhaber aus Versehen beherbergt – inklusive seines selbsterklärten Sklaven, der die Freiheit darin sucht, keine Entscheidungen treffen zu müssen.


    Und natürlich die Mutter der Erzählerin, die sich als Expertin für Gartenwissen schwer damit tut, ihrer Tochter in deren Garten den ersehnten Freiraum zu lassen. Bedeutet das doch, dass die Fehler macht und Gewächse kreuz und quer in den falschen Boden und die falschen Lichtverhältnisse setzt. (Der Hinweis, wie gut sich das als Metapher übertragen lässt auf das Tochterleben, erübrigt sich.)


    Lola Randls Garten entpuppt sich als Kaleidoskop des alltäglichen menschlichen Chaos: da wuchern die Befindlichkeiten; da blüht die Hoffnung; da stellt sich heraus, dass Gefühle sich in etwa so gut herausrupfen lassen wie die Gemeine Quecke. Das Leben ist kompliziert, die Sprache schlicht. Bisweilen wirkte sie auf mich wie das literarische Äquivalent zur naiven Bauernmalerei, sodass Inhalt und Sprache ein schlüssiges Gesamtbild ergaben.


    Fazit


    Eine Frau sucht neuen Sinn in ihrem Garten auf dem Land – auch wenn sie keine Ahnung vom Gartenbau hat und einfach kreuz und quer pflanzt, was sie gerade schön findet. Ihre gartenaffine Mutter, händeringend, tut sich schwer damit, ihre erwachsene Tochter Fehler machen zu lassen. Und überhaupt, eigentlich sollte auf dem Land doch alles ruhig und einfach sein, aber die Erzählerin muss feststellen, dass sie sich das Leben schon selber kompliziert macht. Da ist ihr Mann, da sind ihre Kinder, da sind ihr Liebhaber, ihr Analytiker und ihre Therapeutin. Und die ewigen Quecken, Maulwürfe und Wühlmäuse.


    Lola Randl lässt ein kurzes Kapitel auf das nächste folgen, und die sind randvoll mit Gartenwissen und kurzen prägnanten Einblicken in das Leben der Menschen, die ihr Glück im Garten suchen.


    Zugegeben: Manchmal tat ich mich schwer mit Kapiteln, die mit Gartenwissen allzu sehr an die nicht vorhandene Gärtnerin in mir appellierten. Manchmal fand ich die Erzählerin ermüdend in ihrem ewigen Tanz rund um Mann und Liebhaber und Analytiker. Und dennoch, immer zog das nächste kurze Kapitel mich dann wieder mitten rein in den Garten, und dann konnte ich mich dem Charme der Erzählung nicht mehr entziehen…


    Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog:

    https://wordpress.mikkaliest.de/rezension-lola-randl-der-grosse-garten

  14. Cover des Buches Schmitz' Katze (ISBN: 9783104022758)
    Ralf Schmitz

    Schmitz' Katze

     (658)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich hatte von Ralf Schmitz auf Youtube einen Auftritt beim WDR gesehen, wo er aus diesem Buch vorgelesen hat. Da mir dieser Auftritt unglaublich gut gefallen hat und ich Ralf Schmitz grundsätzlich sehr sympathisch finde und natürlich selbst stolze und glückliche Katzenbesitzerin bin, habe ich mir das Buch auch endlich mal besorgt.

    Ich muss leider sagen, dass es mich nicht so umgehauen hat, wie der Auftritt/Die Lesung. Es ist einfach was anderes, wenn die Anekdoten lustig vorgetragen werden, oder man selbst alles nur still für sich liest.
    Es ist was Nettes für Zwischendurch um sich ein bisschen die Langeweile zu vertreiben, als Geschenk oder Ähnliches wäre es für mich jedoch leider nicht die erste Wahl.

    Was mir gut gefallen hat sind natürlich die liebevollen Gedanken zum Zusammenleben mit einer Katze, manche Sätze haben mich wirklich bewegt und viele Anekdoten haben mir auch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Besonders das Schlusswort finde ich unglaublich schön.


    Was ich persönlich allerdings sehr kritisch sehe und was mich dazu bringt, das Buch doch sehr schlecht zu bewerten ist Folgendes (Achtung, könnte Spoiler enthalten):

    Ralf Schmitz hatte zwar 26 Jahre lang eine Katze, doch mit artgerechter Haltung scheint er sich nur rudimentär auseinander gesetzt zu haben.

    Um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen: Katze in EINZELHALTUNG in der Wohnung, das geht schonmal gar nicht, weil Katzen immer Gesellschaft brauchen, insofern man ihnen keinen Freigang ermöglichen kann. Und schon gar nicht hält man eine einzelne Katze dann auch noch in einer winzigen 30 m² Wohnung, das grenzt mMn schon an Tierquälerei. (Tut mir leid, wenn ich das so hart ausdrücken muss)

    Da wird erzählt, dass die Katze vom Balkon aus dem 5. (?) Stock fällt. Würde gar nicht passieren, wenn man als gewissenhafter Halter einfach ein Katzennetz angebracht hätte. Sowas sollte man WISSEN.

    Natürlich lernt man mit der Zeit dazu und niemand ist von Anfang an perfekt, aber dann hätte er es, schon allein aufgrund seines Bekanntheitsgrades und seiner Beliebtheit wenigstens in einer Fußnote erwähnen sollen.

    Was daran lustig sein soll, eine Katze mit Alkohol zu vergiften verstehe ich auch nicht so ganz (das hat mir aber schon im Auftritt etwas Bauchweh gemacht )

    Hier werden grundlegend falsche Umgangsweisen mit diesen Tieren bagatellisiert und ins Lächerliche gezogen und ich mache mir große Sorgen, dass manche Leute sich ein Beispiel daran nehmen, weil es im Endeffekt die Haustiere sind, die darunter leiden werden.

    Ich würde mir von Ralf Schmitz sehr wünschen, dass er wenigstens in einer Neu-Auflage dieses Buches dementsprechende Hinweise mit einfügt.

  15. Cover des Buches Tierfreunde aus Blumenstadt 1: Ein tierisches Hallo (ISBN: 9783963720581)
    Katharina Abel

    Tierfreunde aus Blumenstadt 1: Ein tierisches Hallo

     (41)
    Aktuelle Rezension von: topper2015

    "Tierfreunde aus Blumenstadt - Ein tierisches Hallo" umfasst vier kleine Geschichten über das Thema Haustiere. Das Thema ist für Kinder auf jeden Fall ansprechend, da sich viele Kinder mit dem Wunsch nach einem Haustier identifizieren können.

    Formal betrachtet ist das Buch super ansprechend. Es beinhaltet viele Elemente, die zum Lesen animieren, wie z.B. die Übersicht der Stadt, die kleinen Steckbriefe, Willis Notizbuch, die Einführungsseite für jede Geschichte und generell die tollen und zahlreichen Bilder.

    Aber auch inhaltlich kann das Buch mithalten. Die kleinen Geschichten sind kindgerecht, lustig und informativ geschrieben, wobei ich finde, dass die Tierhaltung bzw. der Umgang mit den Tieren an einigen Stellen veraltet ist. Beispielsweise sind mir die kleinen Käfige der Vögel oder der Umgang mit den Hunden aufgefallen. Das ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß und sollte so nicht mehr an junge Leser*innen weitergetragen werden.

  16. Cover des Buches Die Wegwerfkuh (ISBN: 9783896675385)
    Tanja Busse

    Die Wegwerfkuh

     (6)
    Aktuelle Rezension von: katze102
    Tanja Busse, selber auf einem Bauernhof aufgewachsen, beschreibt in diesem Buch sehr ausgewogen die Mißstände bei einer Intensivtierhaltung. Anhand von Beispielen und auch Erläuterungen zur Gesetzeslage läßt sie den Leser in die andere Seite der Medaille blicken: Wie geht es den Landwirten dabei, die oft keine Alternative haben, weil sie um ihre Kredite bedienen zu können unter Mindestlohn arbeiten und nicht nur die Tiere, sondern auch sich selber ausbeuten, ganz nach Vorgaben der großen Konzerne, die sie beliefern und ihre 'Endprodukte' abnehmen. Für eigene Entscheidungen bleibt dabei nicht viel Spielraum und die kleinen Nebenerwerbslandwirte haben zum größten Teil aufgegeben. Nicht nur vom Preisdruck auf Landwirte, an dem wir uns alle beteiligen, wenn wir möglichst billg einkaufen, sondern auch über das Umgehen mit männlichen Kälbchen der Milchkühe, deren Lebensdauer, den 'unbrauchbaren' Brüdern der Hochleistungslegehennen u.m. wird berichtet. Besonders interessant fand ich auch die Betrachtungen zur systemimmanenten Lebensmittelüberproduktion und der Gegenüberstellung von intensiver Nutzung einer Milchkuh zu pfleglicher und respektvoller Haltung und Melken über eine viel lägere und wesentlich anständigere Lebensdauer, besonders auch mit Kuh-mit-Kälbchen-Haltung, bei der trotzdem gemolken werden kann. Die vorgestellte Fleischkennzeichnng mit Bekanntgabe der Haltungsbedingeungen ( analog zur Eierkennzeichnung) finde ich ausgesprochen sinnvoll und nötig, ebenso den Vorschlag dazu zusätlich Fotos der Tierhaltung zur Aufklärung mit aufzudrucken ( wie bei den Warnhinweisen auf Zigarttenpackungen).

    Bislang habe auch ich die Landwirte eher als Täter denn als Opfer gesehen; die hier aufgezeigte Abhängigkeit zu großen Konzernen war mir in diesem Umfang nicht bewußt. Gerne würde ich meine Einkäufe in einem Hofladen vornehmen, aber die drei Hofläden, die es in meinem Umfeld gibt, haben mich nicht überzeugt, denn sie bieten Orangen, Ananas, Kokosnüsse u.ä. an und so fehlt mir der Glaube daran, daß das restliche Sortiment aus eigenem Anbau stammen könnte. Bei dem größten 'Hofverkauf' steht frühmorgens regelmäßig ein Sattelschlepper aus Holland vor den Türen und läd die 'frische Ente vom eigenen Feld' ab. Dort zu kaufen kann für mich also überhaupt keine Alternative sein. Die im Buch angesprochene Möglichkeit der solidarischen Landwirtschaft, auf die ( und einer entsprechenden internet-Seite) ich schon nach einem Fernsehbericht gestoßen bin, bietet mir leider nicht viel, denn ich wohne in einem Ballungswohnraum, in dem es kaum Landwirtschaft gibt, schon gar keine solidarische. Auch die vorgestellte Seite ' Taste of Heimat' leitet mich in weitem Umkreis nur zu einem Wochenmarktstand, an dem hofeigener Käse und demeter-Brot angeboten wird. - Für mehr müßte ich stundenlange Autofahrten in Kauf nehmen und denke, das kann auch nicht Sinn der Sache sein. Die vorgestellte Lösung einer solidarischen Landwirtschaft in der Nähe von Hamburg, die dort die Ernte zur Abholung für ihre Mitglieder in einer Art Packstation-System über die Stadt verteilt, würde ich mir in menem Umfeld auch wünsschen. Mir bleibt die Hoffnung, dass viele Diskussionen und mögliche Gestzesänderungen einen Umbruch bewirken und, dass sich ganz viele genau dafür aussprechen. Die Anzahl derer, die nach einem Ausstieg aus der Intensivhaltung suchen, wird immer größer und nur so wird sich überhaupt etwas verändern lassen...

    Fazit: Ein überaus gelungenes Buch, das neutral analysiert, was falsch läuft und wie eine kollektive Vorstellung Großes bewirken kann, das gut funktionierende Modelle vorstellt und Mut und Vorschäge macht, doch etwas ändern zu können.
  17. Cover des Buches Ayla - meine ungewöhnliche Freundschaft mit einem jungen Fuchs (ISBN: 9783426214527)
    Silje Elin Matnisdal

    Ayla - meine ungewöhnliche Freundschaft mit einem jungen Fuchs

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Ein interessantes Buch, das ich mir aus großem Interesse für Füchse angeschafft habe. Es zeigt vorallem die vielen verschiedenen Facetten der Fuchspersönlichkeit auf und punktet zudem mit tollen Fotoaufnahmen. Gut gefallen hat mir außerdem, dass stets eine kritische Distanz aufrecht erhalten wurde, sodass beim Leser selbst nicht direkt der Wunsch nach einem Fuchs als Haustier entsteht. In Bezug nehmend darauf, das die Autorin den Fuchs von einer Pelztierfarm gerettet hat und dann das "wilde" Tier als Haustier hält, kann ich mir irgendwie keine rechte Meinung bilden. Doch das folgende Zitat spiegelt meine Gedanken sehr gut wider:

    "Wir lassen uns leicht von der Schönheit verführen. Sie kann vieles überstrahlen. Dass der Fuchs ein besonders schönes Tier ist, darauf können wir uns leicht einigen. Aber ob du auch mit dem Rest zurechtkommst?".. 

  18. Cover des Buches 111 Dinge über Elefanten, die man wissen muss (ISBN: 9783740803490)
    Theodor B. Pagel

    111 Dinge über Elefanten, die man wissen muss

     (3)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Was sollte ich über Elefanten unbedingt wissen? Dieses Buch verrät allerlei Interessantes, aber auch Kurioses und Geschichtsträchtiges über die sanften Riesen. Die Autoren haben 111 überraschende „Elefakten“ zusammengestellt.

    Erster Eindruck: Ein von dieser Reihe gewohnt schlichtes Cover mit der Nahaufnahme der Elefantenhaut und dem grossen Titel. Die jeweils linke Seite im Buch besteht aus Text, die rechte Seite aus Fotos.

    Prof. Theo B. Pagel hat Biologie, Geografie und Pädagogik studiert. Seit 1991 arbeitet er im Kölner Zoo, zuerst als Kurator und seit 2007 als Zoodirektor. Brian Batstone war über 41 Jahre Tierpfleger im Kölner Zoo, ist aber auch nach seiner Pensionierung weiterhin für die Tier- und Artenschutzbemühungen des Kölner Zoos auf Sri Lanka tätig. Diese beiden Herren sind somit profunde Kenner der charismatischen Riesen.

    Ich mag die „111-Bücher“ sehr gerne, seien es „111 Orte“ oder eben auch „111 Dinge“. Da ich Elefanten liebe, habe ich schon Etliches über diese wunderbaren Tiere gewusst, aber hier trotzdem noch viel Neues/Unterhaltsames erfahren. Den meisten Menschen ist wohl bekannt, dass sich die afrikanischen und asiatischen Elefanten durch die Grösse der Ohren unterscheiden lassen. Interessanterweise haben sie auch unterschiedliche Rückenverläufe oder Rüsselenden: Die „Afrikaner“ haben am Rüsselende zwei sogenannte „Finger“, mit denen sie greifen können. Die „Asiaten“ haben nur einen „Finger“.
    Mich fasziniert immer wieder, dass die Elefantenkühe eine so lange Tragzeit haben und die Babys dann schon mit einem Gewicht von 80 bis 120 Kilogramm auf die Welt kommen.
    Die Elefantenhaltung und -forschung ist ein grosses Thema in diesem Buch. Dabei wird z.B. auch die Entsorgung der täglich über 100 Kilo Mist pro Elefant thematisiert. Schon gewusst, dass die Stosszähne bis 350 Zentimeter lang werden können? Oder dass im Rüssel 20‘000 bis 40‘000 Muskeln sind? Und dass ein Elefant bis 48 Kilometer am Stück schwimmen kann? Oder… nein, selbst lesen!

    Fazit: Ein sehr schönes Sachbuch zum Selberlesen und auch Verschenken – 5 Sterne.
  19. Cover des Buches Veganismus (ISBN: 9781496098665)
    Christian Koeder

    Veganismus

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Wir streicheln und wir essen sie (ISBN: 9783446429222)
    Hal Herzog

    Wir streicheln und wir essen sie

     (7)
    Aktuelle Rezension von: LeChristoph
    In letzter Zeit scheinen immer mehr Bücher über die Beziehung zwischen Menschen und Tieren geschrieben zu werden. Die meisten dieser Werke allerdings kommen recht voreingenommen und zielgerichtet daher. Egal, ob es sich nun darum handelt, wie glücklich ein Haustier doch macht oder wie verwerflich es ist, Fleisch bzw. tierische Produkte jeglicher Art zu essen: Welche Position der Verfasser verfolgt, wird meist schon im Titel, spätestens aber nach dem ersten Kapitel deutlich.

    Hal Herzog, der wohl bekannteste Vertreter der Antrozoologie, geht da deutlich wissenschaftlicher und ausgewogener zur Sache. "Wir streicheln und wir essen sie" bezieht für keine Seite Stellung, sondern beschreibt auf ebenso kluge wie unterhaltsame Weise, wie paradox - und manchmal völlig unlogisch - unser Verhältnis zu Tieren doch ist. 

    Eine perfekte Ergänzung zu Büchern wie J.S. Foers "Tiere essen"! 
  21. Cover des Buches Wie Tiere uns gesund machen (ISBN: 9783442772414)
    Rainer Wohlfarth

    Wie Tiere uns gesund machen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: birdies_buecherwelt

    Als "Katzen-Mama" hat mich der Titel sofort angesprochen. Ich war bereits vor dem Lesen dieses Buches der Meinung, dass Tiere sich positiv auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirken. Die Fachkundige Meinung des Autorenduos Dr. Rainer Wohlfahrt und Bettina Mutschler hat mich daher umso mehr interessiert.

    Die beiden Experten auf dem Gebiet der Mensch-Tier-Beziehung, beleuchten verschiedenste Aspekte des Zusammenlebens von uns und unseren Haustieren. Wissenschaftlich fundiert berichten sie jedoch nicht nur von Hunden und Katzen, sie holen weit aus und gehen evolutionsbiologisch viele Jahre zurück. 

    Was verbindet uns Menschen mit der Natur? Wie viel Natur steckt noch in uns? Wie wirkt sich ein Haustier auf uns und ganz besonders auf Kinder und deren Entwicklung in frphen Jahren aus?

    Dieses Sachbuch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, bei den vielen Informationen und wissenschaftlichen Studien, hätte ich mir jedoch mehr Beispiele aus dem Alltag gewünscht. Dies hätte noch mehr Abwechslung in den doch teils etwas trockenen Text gebracht.

    Für Haustierbesitzer*innen ist dieses Buch auf jeden Fall eine Bereicherung. Für alle anderen Personen, würde ich eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, denn es geht nicht nur um Haustiere sondern auch um uns Menschen und die Natur.

  22. Cover des Buches Anständig essen (ISBN: 9783462053852)
    Karen Duve

    Anständig essen

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Strawberrygirl

    Karen Duve schreibt autobiographisch, oder zumindest liest es sich so. Sie konsummiert gedankenlos Lebensmittel, wird durch eine Freundin zum Nachdenken angeregt und beschließt, eine Zeit zunächst biologisch, dann vegetarisch, danach vegan und schließlich fruktarisch zu leben. Und damit sie das durchhält, schreibt sie darüber ein Buch. Mit viel sarkastischem Humor und Selbstkritik vermittelt Duve umfangreiches Wissen zur Lebensmittelherstellung und Tierhaltung. Unterhaltsam und aufrüttelnd.

  23. Cover des Buches Beruf Bäuerin (ISBN: 9783039193066)
    Susann Bosshard-Kälin

    Beruf Bäuerin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Die Autorin porträtiert in diesem Buch sehr unterschiedliche Frauen, die jedoch eines gemeinsam haben, nämlich den Besuch der Bäuerinnenschule im Kloster Fahr, geleitet von Benediktinerinnen. Die Bäuerinnenschule wurde 1944 gegründet und schloss 2013 ihre Türen – aus personellen und finanziellen Gründen. Die porträtierten Frauen erzählen von ihrem Werdegang und was ihnen der Besuch der Bäuerinnenschule gebracht hat.

    Erster Eindruck: Ein gebundenes Buch mit einer Bäuerin im Hühnerstall auf dem Cover; der Titel sagt klar, worum es in diesem Buch geht.

    Ich finde es sehr spannend, die unterschiedlichen Lebensgeschichten zu lesen. Die Frauen berichten mehrheitlich sehr positiv von der Bäuerinnenschule und wie sie noch heute von dem Gelernten profitieren oder auch von den geknüpften Freundschaften. Die Frauen sind z.B. Älplerin, Rebbäuerin, Bäuerin/Wirtin, Bäuerin/Teigwarenproduzentin, Bäuerin/Bananenproduzentin, Bäuerin/Krippenleiterin, Wasserbüffelbäuerin. Hier drei Beispiele:

    Berta, Jg. 1928, landete mit ihrem Mann in Franex, wie sie sagt „am Ende der Welt“. Sie hat 11 Kinder geboren, wovon 9 noch leben. Seit 2 Jahren lebt sie nun mit ihrem Mann in einer Seniorenresidenz, und „nicht im Altersheim“, wie sie betont. Franziska, Jg. 1961, hat einen Auslandsschweizer geheiratet und ist ihm nach Australien gefolgt. Zusammen betreiben Sie die Swiss Farm und produzieren… Bananen! Luzia, Jg. 1984, kümmert sich mit ihrem Mann um Wasserbüffel.

    Obwohl ich Schweizerin bin, fand ich die gehäuften Mundartausdrücke, die für Nicht-Schweizer wahrscheinlich schwer oder gar nicht zu verstehen sind, störend. Manchmal gibt es ja ein Glossar mit Übersetzungen, dann finde ich das in Ordnung, aber so nicht. Von den meisten porträtierten Frauen gibt es Fotos, aber die sind im Buchumschlag eingearbeitet und nicht auf den jeweiligen Porträtseiten – das fand ich schade, musste man doch jedes Mal danach suchen, ob es ein Foto gibt. Sehr interessant fand ich den Teil über die Entwicklung der Bäuerinnenschule.
    Nach der Lektüre dieses Buches denke ich, dass mir so ein 20-wöchiger Kurs sicherlich auch nicht geschadet hätte, obwohl ich nie Bäuerin hätte werden wollen. Vielen Dank an die Frauen, die mir einen Einblick in ihr Leben gewährt haben.
  24. Cover des Buches Kein Fleisch macht glücklich (ISBN: 9783442173167)
    Andreas Grabolle

    Kein Fleisch macht glücklich

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally
    Ich bin allgemein Ernährungstechnisch an allem interessiert was man so finden kann. Dieses Buch ist bisher eines der Besten, die ich zum Thema Fleischlos Essen gelesen habe.Man merkt dem Autor an das er einen überzeugen will ohne Fleisch gesund zu Leben, aber man wird nicht reingedrängt in ein Schema, indem man als böser Fleischfresser da steht. Das hat mir gut gefallen.Der Autor ist selbst Pescearier, das heißt er isst kein Fleisch, aber Fisch. Das ganze macht das Buch meiner Meinung nach etwas authentischer und realer. Würde mir jemand der ganz normal Fleisch isst sagen das es schlecht ist, würde ich mir schon veräppelt vorkommen.
    Man wird eingeführt in die Materie der schockierenden Tierhaltung und bekommt interessante Tabellen und Berichte zur Veranschaulichung. Doch in dem Buch gibt es noch viele Themen, die meist im Hintergrund bleiben. Zum Beispiel wie die Umwelt belastet wird, durch die Herstellung von Tierfutter oder Seuchen die durch inkorrekte Tierhaltung hervorgerufen werden ect.
    Mir hat das Buch schon so ein bisschen die Augen geöffnet, und auch wenn ich nicht auf Fleisch verzichten möchte, werde ich es jedoch weitestgehend reduzieren.
    noch etwas zum Autor:
    ndreas Grabolle ist Biologe, Klimaexperte, Wissenschaftsjournalist und – inzwischen – Veganer. Der Verfasser des Buches »Pendos CO2-Zähler« lebt mit Frau und Tochter in Berlin. Sein zweites Buch »Kein Fleisch macht glücklich« wurde vom Vegetarierbund als Sachbuch des Jahres 2013 ausgezeichnet.



    Mein Fazit:Ein sehr informatives Buch, das man gelesen haben sollte.

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