Bücher mit dem Tag "tierliebe"
91 Bücher
- James Bowen
Bob, der Streuner
(983)Aktuelle Rezension von: AlissilaEine, für mich, wirklich spannende und herzerwärmende Geschichte. Es hat sich toll gelesen und für mich las es sich, als hätte James es mir bei einem Kaffee persönlich erzählt. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern ehrlich. Manche stellen waren sicherlich nicht übermäßig ausführlich, weil es die Stimmung runter gezogen hätte.
Ich fand es sehr schön Bob und James begleitet zu haben.
- Lucinda Riley
Die Mondschwester
(467)Aktuelle Rezension von: dodo2025Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.
Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird, nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!
Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.
Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.
- Martin Suter
Elefant
(317)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeIm Mittelpunkt der Geschichte steht ein sehr kleiner rosa Elefant, der im Dunkeln leuchtet, 40cm lang und 30cm hoch. Er ist eine Genmanipulation des Forschers Dr. Roux, der mit der Züchtung leuchtender Haustiere als Luxusspielzeug den großen Reibach machen möchte. Mit diesem kleinen Elefant geht es für ihn um Alles. Aber das kleine Tierchen gerät über Umwege in den Unterschlupf des Obdachlosen Schoch. Zusammen mit der Tierärztin Valerie Sommer versuchen sie, den kleinen Elefanten zu retten. Doch nicht nur Dr. Roux und sein chinesischer Kompagnon suchen nach dem Elefanten, sondern auch der burmesische Elefantenführer Kaung, der die kleine Elefantenkuh nach deren Geburt versteckt hat und in ihr ein heiliges Wesen sieht.
Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Viele kurze Sätze, fast schon im Nachrichtenstil. Auf den ersten Blick ungewohnt zu lesen, aber interessanterweise eloquent und flüssig. Von Beginn an zieht der Autor den Spannungsbogen hoch und bis auf wenige kurze Längen gelingt es ihm, diesen zu halten. Schade ist aber, dass Gut und Böse von vornherein klar erkennbar und vorhersehbar sind. Etwas zu einseitig werden die Charaktere dargestellt und etwas zu sehr getrimmt, auf das, was sie gesellschaftlich widerspiegeln solle. Dazu kommt etwas burmesische Exotik und auch die Liebe darf nicht fehlen und schon ergibt es ein völlig unerwartetes Buch.
Mein Fazit: Auch wenn ich die Story durchaus etwas zu seicht, etwas zu schwarz und weiß empfand, habe ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und mich in den kleinen Elefanten verliebt. Das Buch war definitiv mal etwas Anderes und nicht meine letzte Lektüre des Autors.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
(577)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Zwischen Drake und Zoe knistert es und Beide spüren es. Aber darf das sein? Oder ist es Verrat an Drakes zu früh verstorbenen Frau, die auch gleichzeitig die beste Freundin von Zoe war?
Kann diese Liebe überhaupt funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind und gibt Zoe im allgemeinen dem Ganzen eine Chance? Den sie steht vor einem Scheideweg, der ihr ganzen Leben verändern wird.
Erster Satz
"Ich werde dich umbringen."
Meine Meinung
Nachdem mir Band 1&2 richtig gut gefallen haben, habe ich Band 3 dann doch etwas hinausgezögert, da ich mich dann doch nicht so schnell von allen verabschieden wollte. Klar steht die Spin-Off Reihe bei mir im Regal schon bereit, aber trotzdem ist es mir etwas schwer gefallen.
Kommen wir aber als erstes wie immer zum Cover. Ich finde das Cover harmoniert perfekt zu seinen Vorgängern und ich finde es wirklich schön, dass die Autorin sich für jeden Mann einen anderen Holzton ausgesucht hat.
Der Schreistil der Autorin, war auch wieder wunderbar flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin und die Seiten sich wie von alleine gelesen haben.
Unsere Protagonisten hier waren Drake und Zoe. Auf Drake seine Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, da er doch schon sehr auf unnahbar gemacht hat und in eigentlich nur Avery aus der Reserve locken konnte.
Hier in dem Buch taut er wirklich auf und man lernt viel über ihn und auch über seine Vergangenheit kennen. Wie er mit der Trauer und allem umgegangen ist und wie sehr Zoe ihm dabei geholfen hat, ohne das er es so wirklich war genommen hat.
Zoe, war im Vergleich zu Drake ein wahrer Wirbelwind, sie kam mit jedem gut klar und hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Als Leser merkt man dann aber relativ schnell, dass es nur Fassade ist und das Zoe ein fast unbezwingbares Päckchen mit sich herumschleppt. Drake will nachdem er es bemerkt hat abnehmen und ihr helfen, aber so einfach wie es am Anfang scheint ist es dann doch nicht.
Ich fand die Lovestory rund um die Beiden wirklich süß, aber mir ging es teilweise ähnlich wie Zoe mir haben dann plötzlich zuviele Menschen mitgemischt und versucht die Beiden zusammen zubringen. Was im ersten Teil, vielleicht so witzig war und im zweiten Teil noch lieb gemeint war, war hier zu viel. Mir hätte es besser gefallen wenn hier nur nahestehende Personen den Beiden auf die Sprünge geholfen hätten.
Auch war ich vom Ende etwas überrumpelt, erst hat man alles sehr langsam angehen lassen und dann überstürzt man alles. Auch hier hätte ich den Beide irgendwie mehr zeit gegönnt.
Aber ansonsten war alles super, die Autorin hat sich für die Dates teilweise traumhafte Settings ausgesucht und es hat Spaß gemacht nochmals Avery, Cade, Hailey, Flynn und Gabby zu treffen.
Wer diesmal auch wirklich aufgefallen und dem ich irgendwie auch noch eine eigene Geschichte wünschen würde war Brent. Ich hatte ihn schon die Teile davor ins Herz geschlossen, aber hier war er nochmals ganz klar mein Favorit, obwohl es sich mit dem Drachentrio verbündet hat ;)
Alles in einem war es doch ein sehr gelungener Abschied.
- Sara Pennypacker
Mein Freund Pax
(160)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraWer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen.
Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.
„Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler.
Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen.
Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen.
Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt.Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist.
„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.
- Helena Hunting
STAY
(219)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksRuby ist verzweifelt, ein unbekannter küsst sie und steckt sie mit einer Grippe an, die sie daran hindert eine Rolle zu bekommen, da ihr die Stimme und ihr Körper versagen. Dabei braucht sie ein geregeltes Einkommen und erfährt kurz danach dass sie ihre Wohnung los ist. Ihre beste Freundin versucht ihr zu helfen und möchte ihr Bancroft vorstellen, ein Milliardär der gerade für einige Wochen verreist und jemanden benötigt der auf seine Haustiere aufpasst. Doch bei der Begegnung ist klar, Bancroft ist der unbekannte Küsser, der ihr ins Gesicht gehustet hat... Die Beiden einigen sich darauf, dass sie bei ihm einzieht und seine Haustiere hütet bis er wieder da ist, dabei kommen sich die beiden via Telefonaten und Videochat immer näher...
Okay erstmals, witzige Idee, witzige Voraussetzung und guter Humor der in gewissen Szenen auftaucht, den ich so noch nicht oft gelesen haben. Die Autorin hat mich immer wieder mit gewissen Szenen überrascht, diese Ideen ich sag da nur der muffige Geruch der an einem Tag an der Protagonistin haftet :) Mir gefiel auch die Geschichte und wie die Protagonistin auf Gewisse Situationen und Chancen trifft, die völlig aus dem Zufall gezogen waren, aber gut in die Geschichte integriert wurden.
Was mir aber etwas gefehlt hat, waren gewisse Informationen oder Entwicklungen zu verfolgen. Man hat zwar beide Sichten der Protagonisten aber trotzdem habe ich irgendwie verpasst das der Protagonist sich doch auf etwas festes Einlassen möchte, sowie die Entwicklung vom Vater, der ja zu Beginn gar nicht hinter ihr steht und dann doch klatschend in der Aufführung steht? Was mir aber sehr gut gefiel waren die Annäherung der beiden, dieses knistern und kennenlernen via Telefon... Toll
Dazu kam, dass ein paar Szenen nicht ganz logisch waren und beim Lesen etwas irritiert haben, Z.Bsp. wer die Tiere bei ihrem abrupten Auszug versorgt hat? Er war ja nicht anwesend und ging davon aus das sie das erledigt und sie ist abgedüst? Ich dachte immer, "die armen Tiere..." Ja nu alle haben irgendwie überlebt und es gab dann zum Schluss noch ein kitschiges Ende...
Für alle die gerne witzige Szenen und einen guten Schreibstil mit etwas anderen Charakteren suchen :)
- Nina Bilinszki
A Fire Between Us
(130)Aktuelle Rezension von: JaquelineM& weiter gehts dieses mal gehts um die beste Freundin von Avery.
Ich finde sie ja schon in Band1 sehr sympathisch und dass hat mich auch sehr neugierig gemacht ☺️
Lizzy ist eine top Sängerin und eine beste Freundin noch dazu 🥰 aber ihr größter Gegner für sie selbst ist ihr Gewicht, vorallem ihre Mutter spamt sie regelrecht zu mit abnehm Rezepten usw ....
Dazu war ihre Highschool Zeit alles andere als schön, sie wurde von Beleidigungen bis mobbing geprägt und das hat sich tief eingebrannt.
Und Kayson hatte man ja in Band1 auch schon kennenlernen können, er war mir auch direkt sehr Sympathisch, alleine seine höfliche Art, und auch sein Verhalten, seine offen und ehrliche Art, er gibt ihr auch gewisse Signale das er doch Interesse an ihr hat aber leider will Kittys das irgendwie nicht sehn und verstehen da sie einen inneren Kampf gegen sich selbst führt.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, auch das man Avery und Theo (Band1) auch etwas mitverfolgen kann und das sie für ihre Freunde immer da sind ☺️
4,5/5⭐️
- Laurence Anthony
Der Elefantenflüsterer
(27)Aktuelle Rezension von: Pfingstrose500Durch Zufall bin ich auf das Buch " Der Elefantenflüsterer " von Laurence Anthony gestoßen.
Da Elefanten für mich mit zu den faszinierendsten Tieren dieser Erde zählen, weckte das Buch gleich großes Interesse bei mir.
Laurence Anthony schildert auf rührende Art und Weise seine Geschichte über Thula Thula und seinem langen und steinigen Weg, eine Herde verhaltensauffälliger Elefanten in seinem Tierreservat aufzunehmen.
Mit viel Feingefühl gewinnt er langsam das Vertrauen der Elefanten, jedoch gibt es auch immer wieder Rückschläge.
Das gesamte Buch liest sich wie eine Reise durch Südafrika, man hat stets das Gefühl, dank der packenden Schilderungen, dass man mit vor Ort sei.
Der Elefantenflüsterer hat mich oft zu Tränen gerührt, aber teilweise auch durch den Wortwitz von L. Anthony zum Schmunzeln gebracht.
Wer Elefanten liebt, und mehr über diese liebevollen Dickhäuter erfahren möchte, für den ist dieses Buch ein wahres Geschenk.
- Brian Sewell
Pawlowa
(47)Aktuelle Rezension von: EleonoraMr. B, Experte für antike Geschichte, begleitet ein Fernsehteam für eine Dokumentation über die Vorgeschichte von Pakistan, als ihm im dichten Feierabendverkehr von Peschawar eine kleine verletzte Eselin ins Auge fällt. Flugs springt er aus dem Wagen und möchte sie retten und mit nach Hause nehmen. Doch das Fernsehteam weigert sich ihm in irgendeiner Art zu helfen, hält ihn für bekloppt und lässt ihn allein zurück mitten in der Fremde. Wild entschlossen die Eselin, die er aufgrund ihrer langen Beinchen Pawlowa nennt, nicht im Stich zu lassen, macht er sich auf den langen Weg zurück nach England. Tausende von Kilometern legt er zurück, zu Fuß, mit dem Auto und dem Zug. Er trifft auf einen hilfsbereiten Apotheker, der Pawlowas Wunden verarztet, auf einen freundlichen Teppichverkäufer, der ihm nebenbei den Wunsch nach traditionell gefertigten Teppichen erfüllt und ihm weitere Mitfahrgelegenheiten ermöglicht, auf einen vermeintlich netten Drogenkurier, der Mr. B jedoch nur als Tarnung benutzt und auf einige weitere, ihm doch immer gütlich gesinnte Menschen. Mr. B tut einfach alles dafür um die kleine Eselin sicher zu sich nach Hause zu bringen und verbringt abenteuerliche Wochen mit ihr auf ihrer gemeinsamen Reise📖
Ein nettes kleines Büchlein mit einer kurzweiligen Geschichte. Ich habe Mr. B und die kleine Pawlowa sehr gerne auf ihrer lange Reise begleitet. Ein klein wenig zu sehr Friede, Freude, Eierkuchen (die Menschen waren ihm gegenüber stets nett, höflich und zuvorkommend, für jedes Problem gab es meist schnell eine Lösung) erinnerte es mich ein bisschen an ein modernes Märchen. Aber das war okay, denn ab und zu braucht man sowas ja doch auch. Dass jemand für ein kleines, zierliches Tier soviele Strapazen auf sich nimmt und dass auch noch mit voller Überzeugung und Hingabe gefiel mir. Kleine Anmerkungen bezüglich der Geschichte oder der Menschen des jeweiligen Landes oder der Stadt, die sie gerade durchquerten erhöhten das Lesevergnügen zusätzlich, ebenso wie die schwarz-weiß Zeichnungen, die es alle paar Seiten zwischen den Zeilen gab. Es ließ sich flott und flüssig lesen.
Insgesamt eine schöne, kurze Geschichte für Zwischendurch oder auch als Geschenkbuch sehr zu empfehlen 📚🙂 - Charlotte Roth
Weil sie das Leben liebten
(58)Aktuelle Rezension von: Franzip86Franka liebt und lebt für Tiere. Ihr Berufswunsch ist Zoologin, nur leider zu einer Zeit (1923) in denen Frauen, solche Berufe nicht zugetraut werden. Ihr Vater ist Pfarrer und lebt für seine Gemeinde, nur leider nicht für seine Familie. Ihre Mutter fügt sich und ist sehr gefühlskalt Franka gegenüber. Einzig ihr Onkel Gerhard, unterstützt Franka, er finanziert ihr die Schule und später auch das Studium. Nur dann kommt die Weltwirtschaftskrise, 1929. Von nun an, arbeitet Franka im Berliner Zoo als Pflegerin, an ihrer Seite viele Menschen, die genauso wie sie, für die Tiere leben.
Als gegenstrang wird von Kirschla und Tokeli erzählt. Beide sind Sintis, sie leben für ihr Leben, sie haben Ziele und sich aufrichtig. Tokeli sein Ziel ist Anwalt zu werden und schafft es auch in einer Anwaltskanzlei unterzukommen. Doch dann kommt die Machtergreifung Hitlers...
Beide Stränge fügen sich ineinander.
Die Thematik des Buches hat mir Gänsehaut beschehrt, ich war oft den Tränen nahe, aber leider hat der Erzählstil der Autorin seine Längen. Längen in denen ich das Buch sehr gerne zur Seite gelegt hätte und einfach nicht weiter lesen wollte...
Ich vergebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne!
- Nicole Höss
Der kleine Hudrywuschell Barnabas
(16)Aktuelle Rezension von: mimitati_555Barnabas ist ein Hudrywuschell, dies sind kleine Wesen, die in der Lage sind, die Menschen zu besuchen, indem sie durch Spiegel in ihre Welt kommen. Paul und Sarah sind ganz schön erschrocken, als Barni sich ihnen das erste Mal zeigt, nach anfänglichen Schwierigkeiten werden die drei aber gute Freunde und erleben einige Abenteuer zusammen.
Die Sprache der Autorin ist bildhaft, sodass ich sofort das kleine Wesen vor Augen habe, das sich mir gegenüber zu Beginn des Buches selbst beschreibt. Das Buch eignet sich sehr gut zum vorlesen, ein Mix aus Fantasy und Märchen, der mich schnell in seinen Bann zieht und gut unterhält. Es gibt viele lustige Situationen, aber auch an dramatischen Szenen wurde nicht gespart. Insgesamt eine schöne Geschichte für Kinder ab 8 Jahren, die auch mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Ende verspricht eine Fortsetzung durch einen Cliffhanger, der hoffen lässt, dass es genauso spannend weitergeht. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir.
- Will Hofmann
Million Dollar Boy
(38)Aktuelle Rezension von: TauglanzEin Jucken, ein richtiges Setzen beim Roulette und dann den großen Gewinn einstreifen?
So geht es den Protagonisten in diesem Buch.
Er gewinnt. Und dann gerät er in die Fänger einer Verbrecherbande, welche das schamlos ausnutzen.
Klingt schon mal gut.
Aber.
Der Autor mischt unter die Geschichte auch viele Details. Und zwar bis in kleinste. Wie Wissen über Münzen, Roulette, Ying und Yang.
Darauf muss man sich halt einlassen wollen.
Der Anfang zieht sich ein wenig, wird aber dann mit fortschreiten der Lektüre spannender.
Das Ganze wird im Rückblick erzählt, aus einer Welt ohne Geld. Es wird nach einem Punktesystem gelebt.
Ob sowas erstrebenswert ist, sei für mich dahingestellt.
Für mich war der Anfang sehr langatmig, die vielen Erklärungen mühsam.
Aber alles in allen war der Roman von der Erzählweise eine Herausforderung.
- Virginia Fox
Rocky Mountain Dogs
(71)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Die beiden beste Freunde von Kat leben mittlerweile in Independence und so beschließt sie auch in die Kleinstadt zu ziehen. Eishockeyspieler Sam bietet ihr und ihren beiden Hunden eine Unterkunft an und schnell knistert es zwischen den beiden. Doch als Kat einige verletzte und tote Hunde findet und sie zu Recherchieren beginnt, bringt sie sich unwissentlich in Gefahr.
Mein Highlight in diesem Buch waren definitiv die Tiere, die waren sehr unterhaltsam. Womit ich aber so mein Problem hatte, war die Beziehung bzw die Entwicklung selbiger der beiden Protagonisten. Da Sam als Eishockeyspieler viel unterwegs war, habe ich nicht verstanden wie aus den paar Begegnungen gleich die große Liebe werden konnte.
- Antonia Michaelis
Die wunderliche Reise von Oliver und Twist
(13)Aktuelle Rezension von: SeitenwindAm Anfang riecht man bereits eine "fein am Reißbrett entworfene Geschichte": Armer Junge, hilflos und einsam in der Welt. Trifft auf neuen Freund, der hilft ihm und umgekehrt. Alles super...
Das Schema tritt zum Glück durch teils sehr schöne Abenteuer öfters in den Hintergrund, wird aber leider gegen Ende wieder sauber ausgegraben. Gewürzt wird es durch zeitliche Verknappung und angedeutete Grausamkeiten, wobei (zum Glück) fast alles gewaltfrei, fast schon pazifistisch verläuft.
Charakteristisch für das Buch sind die Redebeiträge des Dackels, die überwiegend flach und holprig klingen, aber irgendwie auch auf andere Art liebevoll.
Fazit: Teils hanebüchen, aber überwiegend liebevoll und geschichtenreich.
- Jürgen Zwilling
Anthologie
(55)Aktuelle Rezension von: Lesekatze-1407Jürgen Zwilling erzählt mit Kurzgeschichten, klare Gedichte und Sarkasmus, wie Menschen Leben und Umwelt zerstören. In diesem Buch liegt das Zentrum auf Katzen und was sie manchmal erdulden müssen. Er erzählt in diesem Buch zum Beispiel Mimis Geschichte - der ausgesetzten Katze. Und wie seine Frau und er sich um sie und ihren Katzenbabys kümmern.
Der Autor appelliert mit seiner Zusammenstellung aus philosophischen Gedanken, Fiktion, Dichtung und Gesetzestexten an die Menschen, über ihren Umgang mit Tieren nachzudenken.
Das Cover passt sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Abwechslung der Textarten macht das Lesen lebendig. Schöne Bilder bereichern den Text im Buch.
Bitte nicht falsch verstehen!
Es fällt mir ein bisschen schwer eine Rezension zu verfassen, mir ist klar, dass dem Autor der Tierschutz sehr wichtig ist.
Die Anthologie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir ist bewusst, dass eine Anthologie aus verschiedenen Teilen besteht - den Wechsel finde ich auch reizvoll. Mir fehlte es aber an Tiefe – und auch an Struktur. Es erschien mir eher wie willkürlich hintereinander gesetzte Texte.
Themen wie Tierquälerei und Tierschutz sind traurig, doch das muss man auch übermitteln können. Als bestes Beispiel für das finde ich das Gedicht „Tacheles“. Ich bemerke die Wut – kann mir die die Aussage – den Kern dahinter – denken, aber es fehlt mir etwas, das mich abholt. Bei den meisten Gedichten spüre ich nur die Wut des Autors – und das macht ein Buch für mich noch nicht lesenswert – auch bei einem so wichtigen Thema.
In dem Buch wird „Tierschutz“ und Tierquälerei nähergebracht. Dennoch hätte ich mir bei den Gedichten mehr Tiefgang gewünscht.
- Lurleen Kleinewig
WildGreen
(23)Aktuelle Rezension von: elviraAch ich liebe die Bücher von Lurleen. Ihr Schreibstil ist bildhaft und die Charaktere authentisch. Die Geschichte ist eher ruhig, dennoch sehr schön. Nat verbringt ein paar Monate in Irland um ein Buch zu schreiben. Beim Lesen habe ich mich so wohl gefühlt. Irland wird wundervoll beschrieben. Was ich aber am meisten gemocht habe, war wie realistisch die Charaktere beschrieben sind. Es wird nichts überstürzt. Besonders mit Nat konnte ich mich identifizieren. Sie liebt die Sicherheit. Fi eher das Abenteuer. Trotz ihrer Gefühle, möchte Nat nicht einen Teil ihrer Unabhängigkeit verlieren. Ihren Zwiespalt konnte ich nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren toll. Am liebsten hätte ich selbst mit ihnen im Pub zusammengesessen oder mit Mae einen Tee getrunken.
Fazit: Mich hat diese Geschichte wirklich begeistert. Wunderschöne Landschaften und ein toller Wohlfühlfaktor. Dieses Buch macht sehr glücklich!
- Bettina Balàka
Dicke Biber
(41)Aktuelle Rezension von: mandalottiDer Klappentext verspricht mehr, als die Geschichte im Endeffekt hält. Leider ist das kein Krimi, denn alles was im Klappentext beschrieben wird passiert erst auf den letzten (etwa) 20 Seiten. Viele "Ermittlungen" gab es auch nicht. Schade eigentlich, da die Kids wirklich toll sind hätte man wirklich man das prima ausbauen und spannend machen können.
Trotzdem ist das Buch ganz nett gemacht. Man erfährt einiges über die Donauauen und ihre Bewohner. Viele verschiedene Tierarten und ihre Eigenheiten. Finde es toll, dass man auch einiges an Wissen aus dem Buch mitnimmt. Außerdem sind die Kids wirklich toll und man freut sich über sie zu lesen. Ich denke auch, dass sich viele Kinder mit einem von ihnen identifizieren können.
Auch das Cover und die Aufmachung des Buches sind toll gemacht. Da es ein Naturschutz-Krimi sein soll, ist das Buch mit einem umweltgerechten Cover versehen und kam ohne Folie hier an. Innen sind schöne Zeichnungen und auch die Aufteilung hat mir recht gut gefallen.
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch toll, auch wenn der versprochene Krimi ausblieb. - Lene Kaaberbøl
Wildhexe - Das Labyrinth der Vergangenheit
(25)Aktuelle Rezension von: WennausBuechernLiebewirdDieses Buch ist kein Highfantasy-Buch. Ich vermute es wurde für Kinder im Alter von 8-12 Jahren geschrieben.
Die Sätze sind einfach geschrieben und man kann dem Buch sehr gut folgen.
Die Geschichte ist mega schön und ich liebe sie. Wie man einfach an diesem Buch merkt, dass selbst die beste Freundin einem in den Rücken fallen kann.
Ich fand, dass das Buch ein Wegweiser für Kinder sein könnte und sie auf die spätere Welt vorbereiten kann. Natürlich weiss ich nicht, was sich die Autorin beim Schreiben dieses Buch vorgestellt hat. Ich kann schließlich nur meine subjektive Meinung euch mitteilen.
Man verfolgt die Protagonistin bei der Rettung.
Clara (Protagonistin) find ich mega sympathisch und ich kann sagen, sie hat sich ganz heimlich einen kleinen Platz in meinem Herzen ergattert.
Am Anfang hatte ich Probleme sie und ihre Cousine Kahla auseinander zu halten, jedoch dann ist etwas passiert und danach wusste ich wer wer ist.
- Kathrin Lena Orso
Mein Seepferdchenhof 1. Wilde Flosse, großes Herz
(28)Aktuelle Rezension von: SyranaMein Seepferdchenhof 1 von Kathrin Lena Orso hat meiner Tochter und mir sehr gut gefallen!
Wir haben das Buch extra mit in den Urlaub genommen und erst dort gelesen um das richtige setting dafür zu haben, am Strand, unter Palmen und am Meer in dem wir anschließend nach Seepferdchen suchen konnten.
Ich mag es sehr wenn Kinderbücher meinen Kindern wichtige Botschaften vermitteln und in diesem hier lernen sie unter anderem das auf Rückschlägen auch Sonnenschein folgen kann. Das es im Leben immer weiter geht, das Freundschaften vielschichtig sind und man nicht zu schnell aufgeben sollte.
Außerdem hat dieses Buch ganz tolle Illustrationen ❤️
- Thomas Mann
Herr und Hund
(24)Aktuelle Rezension von: MaseliKlappentext der antiquierten Ausgabe von 1962:
Thomas Mann erzählt von seinem Lieblingshund Bauschan, einem kurzhaarigen deutschen Hühnerhund, "wenn man - wie er bemerkt - diese Bezeichnung nicht allzu streng und strikt nehmen, sondern sie mit einem Körnchen Salz verstehen will". Er schildert seine täglichen Spaziergänge in der Umgebung seines Münchner Wohnhauses und in den Isar-Auen und beschreibt unnachahmlich und unvergessen das Benehmen des Hundes, seine Reaktionen auf die Eindrücke auf die Umwelt und das beredete Einverständnis mit seinem Herrn.
Meine persönlichen Leseeindrücke
Nachdem mich Kerstin Holzer mit ihrem Roman „Thomas Mann macht Ferien“ bezaubern konnte, musste ich zu jener Erzählung greifen, die in diesem Roman mehrfach Erwähnung findet.
Es geht dabei um eine ganz besondere Beziehung, die Thomas Mann zu seinem deutschen Hühnerhund Bauschan pflegte und die er in seiner Erzählung „Herr und Hund“ niederschrieb. Hier ist ein ganz anderer Thomas Mann zu lesen, ein Herr mit Schwächen, manchem Zweifel nicht erhaben, der seine Spaziergänge mit Bauschan nahe der Münchner Residenz unternimmt. Es ist äußerst amüsant zu lesen, was die beiden während dieser Wanderungen entlang der Isar-Auen erleben, wären nicht die ab und an etwas ausufernden Beschreibung, die etwas Durchhaltevermögen fordern.
Der Leser verzeihe die weitläufigen Abschweifungen ....
Ja, das muss man Thomas Mann wirklich verzeihen, denn ab und an kennt der große Schriftsteller in seinen Ausmalung keine Grenzen!
Unbestrittener Star der Erzählung ist Bauschan, ein sehr anhänglicher, treuer Weggefährte, zu dem Thomas Mann eine innige Beziehung aufbaut. Stets folgt Bauschan seinem Herrn auf Schritt und Tritt, hängt mit mannentreuen Augen an seiner Person, nimmt im Familienkreise seinen Platz zu Manns Füßen ein und konzentriert sich generell auf seine Gesellschaft.
Er ist kein Gelehrter, kein Marktwunder, kein puddelnärrischer Aufwärter; er ist ein vitaler Jägerbursch und kein Professor.
Im Hause Manns hat Bauschan seinen Platz in der Hundehütte im Garten, doch sein Leben beginnt, wenn Thomas Mann ausgeht und den Weg zum Park einschlägt, damit die Jagdvergnügen ihren Anfang nehmen dürfen. Dann stürzt Bauschan „kopfüber die Stufen hinab und tanzt unter Schleuderdrehungen, in stummer Begeisterung, vor Mann her zur Pforte, wenn der Ausgang gesichert scheint.“
Grandios erzählt sind die Betrachtungen des Hundes, die Beschreibung in den verschiedensten Zustandsformen, ich sehe Bauschan vor mir, wie er jagt und rennt, sich bei seinem Herrn die ihm zustehenden Streicheleinheit einfordert und die Zuneigung zu ihm bekundet.
Da ist von Zuneigung, aber auch von verletztem Stolz zu lesen, von Sorgen höre ich und von Nöten, von Freuden an der Zweisamkeit, kurzum, vorgestellt wird eine durch und durch feine Freundschaft der beiden, die anmutend, liebevoll und entzückend zu lesen ist. Dabei plagt Thomas Mann wohl auch die Eifersucht und er ist leicht zu beleidigen und kann nachtragend werden. Aber was kann Bauschan dafür, dass sein Herr mit Selbstzweifeln hadert?
Ab und an verliert sich Thomas Mann dann wieder in Einzelheiten. Detailverliebt beschreibt er unter anderem die Natur des Jagdreviers, die den Rahmen des kleinen Büchleins zu sprengen und den Hauptakteur in eine Nebenrolle zu zwingen droht. Doch schnell fängt er sich wieder und weiter geht es mit den Abenteuern des lebendigen und lustigen Jagdgesellen.
Ich bin der Landschaft anhänglich und dankbar, darum habe ich sie beschrieben. Sie ist mein Park und meine Einsamkeit, meine Gedanken und Träume sind mit ihren Bildern vermischt und verwachsen, wie das Laub ihrer Schlingpflanzen mit dem ihrer Bäume.
Was dieses kleine Büchlein so besonders macht, ist nicht nur Manns Schreibkunst, sondern seine Darbietung von Szenen und Episoden, die er versteht, anschaulich darzustellen. Das macht dem großen Meister so schnell keiner nach!
Besonders hervorheben möchte ich noch die in der antiquierten Ausgabe der Fischer Bücherei von 1962 enthaltenen Zeichnungen von Gunter Böhmer. Einzelne Szenenbilder sind mit gekonnt gesetzten Strichen eingefangen und bereichern das Büchlein enorm. Ich hoffe für die interessierten Leser, dass in der neuen Ausgabe, die am 24.09.2025 als Fischer Taschenbuch erscheint, diese Zeichnungen mit übernommen werden.
Fazit
Herr und Hund ist eine amüsante, anregende und wer mag auch sehr intime Erzählung über die Beziehung Thomas Manns zu seinem deutschen Hühnerhund Bauschan. Das Idyll zählt zweifelsfrei zu den schönsten Erzählungen, die ich gelesen habe.
- Candice Fox
Missing Boy
(15)Aktuelle Rezension von: walli007In letzter Minute hat Ted Conkaffey eine seiner Gänse zur neuen Tierärztin gebracht. Kaum wieder zu hause, wird er von zwei Beamten in Handschellen abgeführt, wofür diese Zwei allerdings eine Abreibung vom Chef erhalten. Der achtjährige Richie ist verschwunden und seine Mutter hat verlangt, dass der Privatdetektiv Ted Conkaffey in die Ermittlungen einbezogen werden soll. Ted arbeitet aber nicht ohne seine Partnerin Amanda Pharrelll, was der Chief am Liebsten verhindern würde. Doch das Wohl des Jungen steht an erster Stelle, Ted und Amanda beginnen also mit den Nachforschungen.
Der dritte Fall könnte für Ted nicht zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen, denn zum erstem Mal seit seiner eigenen Gerichtssache und der darauf folgenden Trennung von Frau und Tochter darf die kleine Lillian eine Woche bei ihm bleiben. Dennoch geht es nicht nur um Ted, sondern auch um Richie. Der Junge war mit seinen Freunden für eine Weile unbeaufsichtigt in einem Zimmer des piekfeinen White Caps Hotels. Stündlich wollten seine Eltern nach ihm schauen, doch um Mitternacht war er verschwunden. Seine Freunde können sich nicht so genau erinnern, was geschehen ist. Sie sind eben auch erst acht Jahre.
Dieses Hörbuch ist eines, wegen derer man einen kleinen Umweg fährt oder im Laden eine Extrarunde dreht. Das Conkaffey-Pharrell Team ist auch bei seinem dritten Auftritt nicht abgenutzt und wird durch Uve Teschner gekonnt in Szene gesetzt. Ted und besonders Amanda sind durch ihre Vergangenheit geprägt beide etwas speziell, haben aber als Ermittler oft mal den richtigen Riecher. Für den Leser ist es dann sehr amüsant, mitzubekommen, dass die Polizei das weiß, aber lieber nicht wissen möchte. Auch unter den Polizisten gibt es so ne und solche und die, denen man überhaupt nicht im Dunkeln begegnen möchte. Den ganzen Irren hier folgt man mit Vergnügen, da sind weitere Fälle gerne gesehen oder gehört.
- Jennifer Wellen
Das Veilchencottage am Meer
(20)Aktuelle Rezension von: Claire20Das Cover lädt zum Träumen ein und passt von den Farben hervorragend zu einem romantischen Liebesroman. Ich finde ihn auch nicht kitschig oder schmalzig. Er ist zwar vorhersehbar, vor allem im Hauptstrang der Liebeserzählung, aber hat auch eine gelungene Nebenentwicklung. Der Roman wirkt wie ein gelungener Pilcher Film. Gelungen finde ich auch, dass dieser Roman mehrere Erzählstränge besitzt, die die Protagonistin in einem fast alltäglichen Licht darstellt und die Handlung nicht einzig auf die Liebesgeschichte beschränkt. Am Ende laufen alle Passagen ineinander zusammen auf eine gekonnte Weise.
Den ersten Band kenne ich zwar nicht, was meinem Verständnis und Spaß am Hörbuch in keinster Weiser geschmälert hat. Ich bin eher neugierig auf den ersten Band geworden. Ich nehme an, dass dieser sich mit Nebenfiguren aus diesem Teil als Protagonisten beschäftigt. Ich fände eine Fortsetzung mit einer Nebenfigur aus diesem Roman super.
Ein Spannungsbogen ist vorhanden, wobei er keine drückende Stimmung hat, sondern eine leichte zum Wohlfühlen. Ein perfektes Hörbuch für die Herbst- und Wintertage zum Einkuscheln. Dazu trägt auch die Sprecherin bei, die gekonnt die einzelnen Figuren mit unterschiedlichen Stimmfarben und Sprecharten in Szene setzt. Mir war zu jedem Moment klar, ob die Protagonistin gerade dachte, redete, oder eine andere Figur am sprechen war. Die Charaktere sind super ausgestaltet und ich konnte mir das Wesen einer jeden Figur gut vorstellen. Die Protagonistin Violett ist mir schnell ans Herz gewachsen, ebenso wie ihre beiden Vierbeiner. Der Roman macht direkt Lust sich mit seinem Haustier zu beschäftigen, oder sich eins anzuschaffen. Im Roman werden die Vorteile insbesondere von Hunden hervorgehoben, ohne die Schwierigkeiten bei Welpen unter den Teppich zu kehren, wobei diese natürlich nicht in ihrer Gänze dargestellt werden.
Ein schönes Extra wäre noch das Rezept für die Hundekekse gewesen.
Insgesamt vergebe ich 5 von 5 Sternen für ein gelungenes Hörbuch für romantische Stunden für Fans von Pilcher Filmen und diejenigen, die Romane mit Tieren und deren Wertschätzung lieben. Dazu gibt es eine gute Portion an Redewendungen, die ich wunderschön fand.
- Virginia Fox
Rocky Mountain Life
(74)Aktuelle Rezension von: DianaEVirginia Fox – 7, Rocky Mountain Life
Laras Vater ist erst kurz zuvor verstorben und als die Testamentsverlesung ist, erfährt sie, dass ihr eine halbe Ranch in den Rocky Mountains gehört. Die Turnier-Reiterin fährt inkognito nach Colorado und wird herzlich auf die Ranch eingeladen, natürlich ohne dass sie ihr Geheimnis preisgibt.
Kurzerhand kauft sie auch noch ein Pferd und hat somit einen Grund auf der Ranch zu bleiben. Tag für Tag nähern sich Hank, der jeden Tag um das Überleben der Ranch kämpft, und Lara an. Beide verlieben sich ineinander. Hanks Schwester wird schnell zu einer Freundin.
Doch Hank hat nicht nur mit finanziellen Problemen zu kämpfen, denn Yvonne, deren Mutter die Ranch unbedingt kaufen will, hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie ihn heiraten wird und Lara ist ihr ein Dorn im Auge.
Ich habe bereits die vorherigen Bücher alle gelesen und die Reihe bietet einen guten Unterhaltungswert. Kurzweilig, teils humorvoll und mit Gefühl wird hier die Geschichte von Lara und Hank präsentiert, die ich beide auf Anhieb mochte. Mit dem letzten Buch hatte ich ja leichte Schwierigkeiten, aber die Story in diesem finde ich richtig schön.
Der Erzählstil ist flüssig und modern, die Story lässt sich gut und flott weglesen.
Natürlich treffen wir auch auf alte Bekannte, so ist Paula, Jaz, Avery oder Tyler ebenfalls wieder mit von der Partie samt ihren Männern.
Ich mochte Lara gern, sie ist sympathisch, hat das Herz am rechten Fleck, sie scheut sich nicht vor harter Arbeit und sie packt im Ranchleben mit an. Sie kann sich für die Kleinigkeiten des Lebens begeistern und passt perfekt zu Hank.
Hank war ein wenig mürrisch nach außen hin, aber er beschützt seine Schwester Becca schon seit ewigen Zeiten, arbeitet hart und wirkt vielleicht eine Spur distanziert. Als wir hinter seine Fassade blicken können, erleben wir ihn aufgeschlossen, geerdet und beschützend. Er ist stolz, aber nicht zu stolz um Hilfe anzunehmen.
Natürlich spielt hier auch ein wenig Crime mit in die Liebesgeschichte, so wie in den anderen Bänden auch.
So gibt es eine Tote, einen Mordanschlag und wir dürfen um das Glück von Hank und Lara zittern.
Wie bereits auch in den letzten Büchern, mochte ich die Ausarbeitung der Schauplätze. Das Flair der Kleinstadt ist gut eingefangen und die Weite der Rocky Mountains lässt sich beim lesen gut erahnen.
Mir hat die Geschichte wieder gut gefallen. Eine gute Portion Emotionen, gemischt mit Humor, etwas Crime und natürlich auch eine große Portion Knistern machten die Story zu einem kurzweiligen Leseerlebnis und ich werde auch das nächste Buch lesen oder hören.
Das Cover ähnelt den Vorgängern und hat somit einen guten Widererkennungswert.
Fazit: kurzweilige Lovestory mit ein wenig Crime. 4 Sterne.
- Lisa Echcharif
Rettung für Nori – Toni und Jonas als Tierschützer unterwegs
(8)Aktuelle Rezension von: mama_liestvorKennt Ihr schon LIMBU - die spannende Lese- Info- Mitmach Reihe von BVK Verlag? Das Buch ist eine tolle Kombi aus ...einer passenden Geschichte zum Buchthema und vielen interessanten Info & Mitmachseiten. Eine tolle Buchidee ab 10 , die garantiert nicht langweilig ist !...RETTUNG FÜR NORI - ist ein wichtiges Thema zum Tierschutz. In der Geschichte werden Toni und Jonas mutige Tierretter und Freunde...Jonas ist ein Stadtkind und sehr unglücklich , das er mit seiner Familie aufs Land ziehen muss... Alle, seine coolen Skaterfreunde zurückzulassen, ist für Jonas zuerst schrecklich ! Dann ist da auch noch Toni , genannt Antonia, die tierliebe Nachbarin, mit der er sich eigentlich garnicht anfreunden möchte....denn Sie besitzt noch Emil , ein treuer Berner Sennenhund und Mistral , die Katze. Jonas hat Angst vor Tieren und kann mit ihnen nichts anfangen !Dann verschwindet Tonis Katze Mistral und Jonas beobachtet einen verdächtigen Transporter am Waldrand ! Die beiden machen eine spannende Entdeckung und werden mutige Tierretter und Freunde....
Ein sehr wertvolles Buch für kleine und große Leser. Passende , fesselnde Geschichten von der Autorin Lisa Echcharif und tolle Illustrationen von Daniela Heirich. Beeindruckend sind die vielen Tierfotos auf jeder Buchseite. Die spannenden Infos , rund um Tiere , Tierschutz und Natur, lassen die Leser staunen. Spannende, kindgerechte Informationen rund um Hund & Katz, bis zur Krötenwanderung. Die aufopfernde Hilfsbereitschaft von Toni im Tierheim und bei den Tierschützern zeigen , wie wichtig und wertvoll es ist , wenn sich Kinder schon mit dem Thema Tier & Natur auseinandersetzen und ganz wichtig , dafür auch einsetzen !Mach dieses Tierbuch zu Deinem ganz persönlichen Leseexemplar , denn man kann auf vielen Seiten , seine Erfahrungen reinschreiben und festhalten....Unbedingt fünf Lesesterne für ein ganz Besonderes Kinderbuch !























