Bücher mit dem Tag "tierromane"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tierromane" gekennzeichnet haben.

201 Bücher

  1. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bei "Mieses Karma" habe ich richtig mitgefiebert und mit der Protagonistin mitgelitten.
    Außerdem musste ich beim Lesen mehrmals laut lachen.
    Das kann ich bei diesem Buch leider nicht behaupten.

    Die Geschichte ist zwar theoretisch schön, aber auch abgedreht und konnte einen einfach nicht berühren.
    Die Elemente, die witzig sein sollen (z.B. drei Hunde mit den Namen Schasch, Lick und Spieß) konnten mich nicht einmal zum Schmunzeln bringen.

    Im Buch gibt es dann immer wieder Lieder (ich glaube, es sind bekannte Lieder), die für die Kühe umgeschrieben wurden und von ihnen gesungen werden. Außerdem hören wir religiöse Geschichten über die Kuhgöttin Naia, die auf die Bibel anspielen. Nichts davon konnte mich irgendwie begeistern.


    Fazit: Mehr als nett zu lesen ist das Buch leider nicht. Der Schreibstil ist angenehm leicht, bringt einen aber leider nicht zum Lachen.
    Die Geschichte ist skurril und es entsteht keine Spannung und man fühlt auch nicht mit den Figuren mit.

    Muh! bekommt von mir 2 / 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (485)
    Aktuelle Rezension von: KatjaHirschel

    Nach Glennkill musste ich einfach wissen, wie es den Schafen in Europa ergangen ist und ich konnte diesmal das Buch nicht mehr weglegen. SUPER! Spannend, witzig, clever und einfach nur gut!

  3. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.663)
    Aktuelle Rezension von: KatjaHirschel

    Sehr süße Geschichte und super Idee alles aus der Perspektive der Schafe zu schreiben, die einem regelrecht ans Herz wachsen. Einen Stern Abzug gibt es leider für den Krimi, denn dieser war für mich nicht gerade "schlüssig".

  4. Cover des Buches Vier Pfoten retten Weihnachten (ISBN: 9783959731577)
    Petra Schier

    Vier Pfoten retten Weihnachten

     (63)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Petra Schier habe ich bereits mehrere Hunde bzw. Weihnachtsromane gelesen. Doch keiner konnte mich bisher so begeistern wie dieser. 

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren im Buch wuchsen mir gleich ins Herz. Besonders Elena und die Hündin Lulu gefielen mir sehr von ihrer Art her. Schön fand ich auch die Szenen in der Gärtnerei und in der Sozialstation. Dass der Roman recht voraussehbar war tat meiner Lesefreude keinen Abbruch. Eine herzerwärmende Geschichte, die Lust auf Weihnachten macht. Daher empfehle ich dieses tolle Buch sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne. Dieser Roman wird einen Platz in meinem Bücherregal finden und wird irgendwann nochmal von mir gelesen wie auch andere Romane dieser Autorin. 



  5. Cover des Buches Katzenjammer (ISBN: 9783442477920)
    Frauke Scheunemann

    Katzenjammer

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Für Dackel Herkules ist sein Frauchen Carolin der tollste Mensch auf der Welt. Nur Thomas, Carolins Lebensgefährte, kann er nicht riechen, denn der hat etwas gegen Hunde und behandelt Carolin schlecht. So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem Freund, dem Kater Herrn Beck, Thomas loszuwerden. Mit einem Trick gelingt dies den beiden sogar, doch leider weint Carolin seitdem den ganzen Tag. Schnell ist klar: Herkules muss einen neuen Mann für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchen


    Fazit

    Auch der 2. Teil hat mir gut gefallen. Herkules und sein katzenfreund verstehen die Menschen nicht immer. Es ist ein witziges Buch aus der Sicht eines Hundes erzählt. Von mir gibt es eine klare weiterempfehlung 

  6. Cover des Buches Welpenalarm! (ISBN: 9783442477302)
    Frauke Scheunemann

    Welpenalarm!

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Drea62

    So süß geschrieben

  7. Cover des Buches Unten am Fluss - 'Watership Down' (ISBN: 9783548290157)
    Richard Adams

    Unten am Fluss - 'Watership Down'

     (265)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Inhalt: Dunkle Visionen suchen den seherisch begabten Hasen Fiver heim - die große Kaninchenkolonie wird zerstört werden. Hazel, sein Bruder und bester Freund, rät zur Flucht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie ungestört leben können. Die Reise ist gefährlich und voller Hindernisse: Raubvögel und wilde Hunde, reißende Flüsse, ein despotischer Kaninchengeneral, Intrigen und Treuebruch - Die berühmte Sage vom langen Weg in die Freiheit.

    Ich kannte die Geschichte bereits aus Kindheitstagen - damals konnte ich mich an dem Film nicht sattsehen. Nun habe ich tatsächlich das Buch in einem Bücherschrank gefunden und musste es unbedingt mitnehmen. Das Buch begeistert mich noch mehr als der Film. Es wird mehr auf die Charaktere der Hasen eingegangen, man versteht das Handeln und Denken besser, und es wird viel auf das Naturell der Hasen eingegangen. Ganz große Klasse finde ich auch das Glossar am Ende der Kaninchensprache.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Man sieht die Bilder und Abenteuer der Kaninchen direkt vor sich. Das Buch unterscheidet sich nur minimal, aber in schönen Details vom Film, was es umso besser macht. Wer den Film mag wird das Buch lieben. 



  8. Cover des Buches Traumjäger und Goldpfote (ISBN: 9783608938319)
    Tad Williams

    Traumjäger und Goldpfote

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Rebecc4

    Mit Traumjäger und Goldpfote wagte ich mich an ein Werk, das 1985 erstmals im Englischen unter "Tailchaser's Song" von dem namhaften Autoren Tad Williams erschien. Das Buch wird als "Tierfantasy" bezeichnet und erzählt die Geschichte des Katers Fritti Traumjäger.

    Katzen, Fantasy und ein bekannter Autor sind eigentlich drei Faktoren, die mir eine gute Unterhaltung liefern könnten - es aber leider nicht taten. Das ca. 380 Seiten lange Werk zog sich für mich derart in die Länge, dass ich das Gefühl hatte, es habe 3.000 Seiten. Spannung kam bei mir leider nicht auf. Stattdessen erging sich das Werk seitenlang in den Beschreibungen, wie Fritti von A nach B reist und was er unterwegs erlaubt.

    Die Katzen kommen in dem Werk nicht besonders gut weg. Sie scheinen zwar intelligenter, als die Menschen mutmaßen würden, und haben ihre eigenen Legenden, Geschichten und Götter - kommen aber gleichzeitig, wenn ein Haus ausgeräumt wurde und eine Katze weg ist, nicht einmal auf die Idee, diese könnte schlicht umgezogen sein. An die intelligenten Katzen aus "Die Schwarze Katze" kommen die hier beschriebenen Katzen nicht heran.

    Kurz und gut, ich wurde mit der Geschichte leider nicht warm. Auch als absolute Katzenliebhaberin gibt es von mir für dieses Buch leider keine Leseempfehlung.


  9. Cover des Buches Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein (ISBN: 9783426500194)
    Garth Stein

    Enzo oder Die Kunst, ein Mensch zu sein

     (127)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Gut - ich bin weder ein Hundefan (aber Enzo ist schon etwas besonderes), geschweige denn bin ich ein Fan von Autorennen. Wenn du damit besser klar kommst, dann liest du dieses Buch sicher mit grösserer Freude. 

    Ich mochte allerdings den Schreibstil des Autors. Wenn man anfing zu lesen, konnte man schlecht damit aufhören, es zog einen einfach hinein in die Geschichte. 

    Leider war sie mir dann doch zu dramatisch - aber wer gerne Bücher liest, die nicht nur die heile Welt beschreiben, sondern auch mit harten Fakten wie einer bösen Krankheit, dem Tod, Familienstreitigkeiten und Verleumdungen klar kommt, für den ist das Buch prima. 

    Wie soll ich sagen - Schreibstil, Leistung, Idee und schriftstellerische Umsetzung glatte 5 Sterne. 

    Thema, Handlung und persönliche Abneigung gegen den Autosport...3 Sterne, weil mir einfach zu rührselig und im Moment gerade für meine eigene Stimmung zu "runterziehend"

    also insgesamt 4 Sterne...

  10. Cover des Buches Bailey - Ein Freund fürs Leben (ISBN: 9783453504011)
    W. Bruce Cameron

    Bailey - Ein Freund fürs Leben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Durch die Augen eines Hundes in vier Inkarnationen gesehen – Toby, Bailey, Ellie und Buddy – stellt sich Cameron den großen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Warum bin ich hier?

    Die erste Erinnerung des Hundes kommt kurz nach seiner Geburt, als er herausfindet, dass die warmen, stinkenden Dinge, die sich neben ihm winden, seine Schwester und zwei Brüder sind und die große und schöne Gestalt mit der langen, wunderbaren Zunge seine Mutter. Sie leben ein wildes Leben, und verbringen die meiste Zeit damit, sich zu verstecken und nach Nahrung zu suchen. Eines Tages werden sie von Männern gefangen, die sie zu einem Gelände bringen, das Senora gehört und von anderen Hunden bevölkert ist. Er heißt Toby und liebt seine neue Welt mit Spielkameraden und Spielzeug und gutem Essen. Doch eines Tages werden alle Hunde von den Behörden in ein Tierheim gebracht, wo Toby eingeschläfert wird. Als er in den Schlummer versinkt, durchströmte ihn die Traurigkeit, die er von Senora beim Abschied gespürt hat. Am liebsten hätte er die gute Frau in seinem letzten Augenblick von oben bis unten abgeschleckt, um sie glücklich zu machen.  Den eines war ihm klar: „Dass ich sie zum Lachen gebracht hatte, war das Wichtigste, was ich je getan hatte.

    Wenn ich es recht bedachte, war es das Einzige, was meinem Leben einen Sinn gab." (S. 56)

    Nach einiger Zeit kam er als Neugeborener, in einem Käfig mit einer größeren und helleren Mutter und sieben Geschwistern zurück. Eines Tages öffnet er mit seinen kleinen Zähnen und Pfoten ein Tor, so wie er es von seiner Mutter, aus seinem ersten Leben gelernt hatte. Ohne zu zögern, macht sich der Welpe auf den Weg. Er wird von einer Frau gerettet, die ihn nach Hause zu ihrem kleinen Sohn Ethan bringt. Sofort entbrennt eine innige Verbindung zwischen Hund und Jungen. „Bislang hatte ich keine Ahnung gehabt, dass solche Jungs überhaupt existieren, aber jetzt fand ich sie einfach toll!“ (S. 71) Schon bald war dem Hund, der nun Bailey hieß, klar: „Mit diesem Jungen zusammen zu sein und ihn zu lieben, war der wahre Sinn meines Lebens.“ (S. 79)

    Die erste Zeit mit dem Jungen war für Bailey eine verwirrende Erfahrung Er lernt neue Wörter und neue Aufgaben, wie das Ablecken des Geschirrs, wenn Mama nicht zusieht. Aber seine Hauptaufgabe ist Ethan: „...das Leben mit dem Jungen war mein ganzer Lebenszweck. Und dann ändert sich das Leben unweigerlich – etwas, das man „Schule“ nennt. Aber sie verbringen die Sommer auf der Farm, wo Oma Bailey braucht, um ihre Kochkünste zu testen. Er kann mit dem Jungen umherstreifen und lernt ein neues Spiel. Dabei muss er Ethan immer wieder aus dem Farmteich ziehen. Eines Tages, nachdem Ethan auf dem College ist, stellt Bailey fest, dass er im Sterben liegt. Den Tod fürchtet er nicht – denn er war ein guter Hund gewesen. 

    Erneut wacht Bailey als Welpe auf und wundert sich, warum er wiedergeboren wurde, diesmal als deutscher Schäferhund. Ellie, wie Bailey jetzt heißt, wird ein Such- und Rettungshund. Sie erkennt, dass ihr neuer Zweck nicht nur darin besteht, Menschen zu finden, sondern sie zu retten. Selbst nachdem sie in den Ruhestand getreten ist, hat sie noch weitere Aufgaben zu erledigen, einschließlich einer, die sie dazu zwingt, das Teichspiel mit dem Jungen im Ernstfall umzusetzen. Als Ellie das Ende ihres Lebens erreicht, ist sie mit sich im Reinen. So ist sie ziemlich überrascht, als sie zu ihrer neuen Mutter hochstarrt, die ein großes, schwarzes Gesicht und eine warme rosa Zunge hat. Es ergibt keinen Sinn. „Was, um alles in der Welt, konnte noch geschehen, das meiner Wiedergeburt als Welpe einen Sinn gab?"  (S. 282) 

    Nun beginnt sein letztes Abenteuer als Buddy und er entdeckt seine wahre Bestimmung. Alles, was er in seinen bisherigen Leben gelernt hat, vom Schnorren nach Essen bis hin zum Finden und Retten, ergab schlussendlich einen Sinn.

    Bruce Cameron hat ein erstaunliches Buch geschrieben. „Bailey ein Freund fürs Leben“ ist von sanftem Witz, Würde, Traurigkeit und Liebe durchdrungen. Der Autor lässt uns die Magie der Hund-Mensch-Bindung spüren: „Es gab einfach kein besseres Gefühl auf der Welt, als von meinem Jungen umarmt zu werden.“ Wenn der Zweck eines Hundes darin besteht, Menschen zu lieben und ihnen beizubringen, wie man bedingungslos liebt; Wenn Liebe ein Verb ist, dann sind Toby, Bailey, Ellie und Buddy wirklich Blindenhunde in Aktion.

  11. Cover des Buches Jägermond 2 - Im Auftrag der Katzenkönigin (ISBN: 9783442264094)
    Andrea Schacht

    Jägermond 2 - Im Auftrag der Katzenkönigin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Kriegsfeder

    Inhalt des Buches:

    Eigentlich sollten die drei Katzen, die das Reich Trefélin verlassen und die Menschenwelt betreten haben nur ein paar neue Tücher holen und dann wieder verschwinden. Eine ganz simple Aufgabe. Jedoch kommt es anders als geplant.


    Zwei der Katzen werden in einem schwerwiegenden Unfall verwickelt und mit diesem Unfall taucht ein alter Feind wieder auf. Shepsi. Seine Begierde ist die Rache an Finn und Felina. Doch nicht nur die beiden sind in Gefahr, sondern auch das Katzenreich Trefélin. 


    Eine uralte Gefahr wird geweckt und bedroht die Katzen in dem Land hinter den grauen Wäldern. 


    Charakter:


    Tanguy:

    Tanguy ist der Neffe von Nathan. Er wurde von einem Puma angegriffen und ist fast bei dem Angriff gestorben, jedoch hat er diesem Puma zuerst getötet. Seit diesem Unfall plagen ihn Albträume von dieser Großkatze und er wird in diesen Träumen von jemanden gerufen. Nathan will seinem Neffen helfen, doch dieser will seine Hilfe nicht. Trotzdem muss er von seiner eigentlichen Heimat in Thailand mit nach Deutschland.

    Tanguy liebt den Wald. Er stammt von einem Indianervolk ab. Die Schamanenfähigkeiten lehnt er jedoch von Grund auf ab. Er will nichts davon wissen. 


    Nathan:

    Nathan wirkt auf den ersten Blick grimmig. Er ist jedoch ein netter und Hilfsbereiter Kerl. In der Vergangenheit wurde er ebenfalls von Abträumen geplagt. Tanguys Großvater hat ihm allerdings mit seinen Schamanenfähigkeiten geholfen. Nun will er das selbe für Tanguy tun. 

    Nathan liebt ebenfalls den Wald. Er ist Förster in Deutschland. Er ist ein Katzenfreund und einst hatte er Majestät Bastet Merti zu Gast bei sich. 


    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover des Buches finde ich sehr schön, viel schöner als das vom ersten Band. Bei dem zweiten Buch habe ich die neue Coverausfertigung. Das Buch ist durchweg spannend. Der Schreibstiel der Autorin gefällt mir auch sehr gut. Man kann ihr sehr gut folgen. Trotz einer längeren Lesepause, die ich aus Zeitgründen leider einlegen musste habe ich wieder sehr gut in die Geschichte hineingefunden. 


    Ich finde es auch gut, das in dieser Reihe nochmals ein neuer Hauptcharakter dazukommt. Die Geschichte von Tanguy finde ich sehr spannend und ich bin echt gespannt wie sich diese noch weiterentwickeln wird und was es mit seinen Träumen auf sich hat. 


    Ich hätte mir bei dem Buch allerding gewünscht, dass es sich etwas mehr in der Katzenwelt abgespielt hätte. Der Hauptspielplatz dieses Buches war die Menschenwelt. 


    Trotzdem ein sehr gutes Buch, was ich unbedingt empfehle zu lesen.


    Cover: 5/5

    Schreibstil: 5/5

    Story: 5/5

    Spannung: 4/5

    Charaktere: 5/5

    Liebe: 1/5

    Erotik 0/5

    Aktion: 4/5

    Endbewertung:


    Ich gebe diesem Buch 9 von 10 Federn! 


    - Kriegsfeder

  12. Cover des Buches Der Weihnachtshund (ISBN: 9783552063921)
    Daniel Glattauer

    Der Weihnachtshund

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Max und Katrin sind Singles. Max möchte über Weihnachten dem Winter in Wien entfliehen und zwar auf die Malediven. Sein Hund Kurt braucht in dieser Zeit ein neues Zuhause. Katrin sehnt sich danach den 24.12. nicht mit ihren Eltern und deren Vorwürfen und Enttäuschung zu verbringen. Ein Hund wäre da eine willkommene Ausrede. Max trägt noch ein sehr spezielles beziehungsverhinderndes Handicap mit sich..

    Das Wetter im Buch ist kalt und eklig, draußen ist es warm und sonnig: Daher wäre es vermutlich die ideale Frühlings- und Sommerlektüre für Wintermuffel.

    Ich persönlich werde mit dem Erzählstil des Autors nicht warm. Es war mein 4. Buch von ihm und konnte mich nicht überzeugen. Inhaltlich geht es in viele verschiedene Richtungen, so dass anfangs unklar ist, wie sich die Geschichte entwickelt. Das Verhalten der Protagonisten ist für mich schwer nachvollziehbar. Personen im Alter um die 30 sollten sich nicht wie naive Teenager benehmen oder zumindest ein paar Mal ihr Handeln überdenken. Die österreichische Mundart unterbrach immer wieder meinen Lesefluss. Absatzlange Schachtelsätze musste ich manchmal mehrfach lesen um sie zu verstehen. Bestimmte Formulierungen und Beschreibungen könnten so etwas wie Satire darstellen, aber ich bin mir unsicher.

    Besonders gestört hat mich direkt auf der ersten Seite die Beschreibung von Max‘ Singlestatus: „Er war nicht schwul.“ Was genau Homosexualität mit dem Beziehungsstatus zu tun hat, erschließt sich mir nicht und machte die Geschichte auf Anhieb unsympathisch. Auch wenn die Handlung noch einigermaßen interessant wird, finde ich eine solche Aussage unnötig und dumm.

    Für Freunde seichter, oberflächlicher Unterhaltung für Zwischendurch.

  13. Cover des Buches Firmin - Ein Rattenleben (ISBN: 9783548283401)
    Sam Savage

    Firmin - Ein Rattenleben

     (483)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Firmin du süße Ratte, mein Herz hast du erobert. Als dreizehntes Kind einer Rattenfamilie geboren, in Boston aufgewachsen, musste er früh lernen sich allein durchzuschlagen, die Mutter eine Trinkerin, füttert ihre Babys mit alkoholgetränkter Milch. Nur die Bücher helfen Fermin groß zu werden, er nagt er kaut und wächst mit ihnen auf. Fermin bleibt in der Buchhandlung als seine Familie sich trennt. Durch Zufall erkennt er eines Tages das er die Bücher lesen kann, und eine neue Welt öffnet sich dem kleinen Rattenkind. Er fängt an in der Buchhandlung jedes Buch zu lesen, welches ihm durch seine Pfoten schlüpft. Er lernt auch den Besitzer des Ladens kennen und möchte ihn gern auf sich aufmerksam machen um sein Freund zu werden. Leider entpuppt sich der Besitzer nicht als Rattenfreund sondern versucht Fermin zu vergiften.
    Ich habe Firmin lieb gewonnen.

    Für alle zu empfehlen deren Fantasie wieder ein wenig Anregung brauchen.

  14. Cover des Buches Herrchenjahre (ISBN: 9783453174573)
    Michael Frey Dodillet

    Herrchenjahre

     (61)
    Aktuelle Rezension von: CherryLestrange
    Ich selbst bin Hundebesitzerin und wollte mal wieder eine Buch lesen, was uns auf die Schippe nimmt und mit dem ich mich eventuell identifizieren kann. Das ist hier gelungen. Das Buch ist in unterschiedliche Kapitel aufgeteilt. Eine Geschichte ist witziger und nachvollziehbarer als die andere. In dem Buch wird wirklich jeder Hundebesitzer mindestens einmal angesprochen und bekommt somit den Zuspruch "du bist nicht allein". Ich ziehe einen Stern ab, weil ich den Hundebesitzer im Buch am liebsten sagen würde, dass er nach Krause Nummer 5 seine Lektion gelernt haben müsse. Ansonsten kann ich das Buch jedem weiterempfehlen, der ein lustiges Büch über Hunde und ihre Besitzer lesen möchte.
  15. Cover des Buches Tod im Anflug (ISBN: 9783596189571)
    Karin Bergrath

    Tod im Anflug

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Tom ist ja eigentlich nur ein Gänserich. Genauer gesagt, ein Nilgänserich. Er lebt mit vielen anderen auf einem idyllischen Campingplatz mit See.

    Als eines Tages der Reiher Neptunus tot aufgefunden wird, wittert Tom seine Chance. Ist er doch totaler C.S.I. und Magnum Fan und ist überzeugt, dass der Reiher ermordet wurde. Also fängt Tom zusammen mit seinem Assistenten Rio, der Kormoran, zu ermitteln an.

    Was nicht ganz einfach ist, denn zum einen verstehen diese seltsamen Flügellosen die Sprache von Tom nicht und zum anderen sind die menschlichen Ermittler nicht gerade begeistert, dass eine Gans einfach so durch ihren Tatort tappt.

    „Tod im Anflug“ ist ein tierischer Gänsekrimi aus der Feder der Autorin Karin Bergrath.

    Das Cover ist schon irgendwie ganz witzig, obwohl es eher nach Kinderbuch aussieht. Es ist trotzdem ein Krimi mit Ermittlungen und Leichen, also eigentlich nichts für Kinder.

    Der Fall ist trotz der Toten recht locker und leicht gehalten. Natürlich kann Tom nicht ermitteln, wie der Kommissar. Gerade deswegen finde ich die Story schön gesponnen. Es ist jetzt auch nicht so geschrieben, dass Tom hier enorme Entdeckungen macht. Er tut, was er eben als Gans noch logisch tun kann. Auch finde ich sehr gut, dass die Menschen die Tiere nicht verstehen können. Sonst ist das immer etwas seltsam geschrieben, wenn Tiere irgendwie etwas tun und mit Menschen reden können oder eben Dinge tun, die ein Tier normal nicht kann.

    Tom ist auch nicht der überschlaue Ermittler, der alles weiß und kann. Er sieht eben viel und gerne Krimis und setzt nur um, was er aus den Serien in Erfahrung gebracht hat.

    Daher fand ich Tom als ganz sympathisches Kerlchen. Der Fall selbst war auch recht spannend und das Ende war schon eher schwarzhumorig. Also alles in allem, genau mein Fall.

  16. Cover des Buches Rampensau (ISBN: 9783442378128)
    Arne Blum

    Rampensau

     (21)
    Aktuelle Rezension von: BeaRa
    Zur Ausgabe vom Limes Verlag.


    Cover:

    Das Cover macht vielleicht nicht so neugierig, der Titel in Verbindung dazu aber auf jeden Fall schon.

    Meine Meinung:

    Ich habe "Rampensau - ein Schweinekrimi" letztes Jahr beim Weihnachtswichteln geschenkt bekommen und fand den Titel auf anhieb witzig. Irgendwie hatte ich dabei ein Rockstarschwein vor Augen und auch ein bisschen Animal Farm. So ganz von der Hand zu weisen war der Gedanke an Animal Farm dann auch nicht, zumindest wenn es um Che geht, einem von Kims Mitbewohnern.

    Neben Kim, Dörthe, Lunke und Che gibt es noch jede Menge Charaktere, die zum Glück zu Beginn des Buches in einer Übersicht vorgestellt werden. Auf diese habe ich auch in den ersten Kapiteln des Buches häufiger zurückgegriffen, bis ich so langsam die Nebencharaktere verinnerlicht hatte. Erzählt wird "Rampensau" aus Sicht der klugen Schweinedame Kim, die ich schon bald als echt coole Socke zu schätzen wusste. Es war interessant wie sie die Macken der anderen Schweine wahrnimmt, sich reflektiert, verändert und immer mehr über sich selbst lernt. Auch ihr kriminalistisches Gespür ist nicht zu verachten. Unterstützt wird sie von Lunke, einem in sie verschossenen Wildschwein, das nicht unbedingt der hellste ist und Bertie, einem redefreudigen Wollschwein mit Zen-Mentalität.
    Und auch wenn die Menschen abfällig auf die Schweine herabblicken, sind doch sie diejenigen, die sich im Dreck suhlen. Mehr als ein schwarzer Fleck auf der Weste tritt zutage und Kim muss mehr als einen Tod aufklären, um die zu retten, die ihr wichtig sind.

    Leseempfehlung:

    Für mich war "Rampensau" ein netter Ausflug in die Welt der Schweine. Zunächst war ich etwas überfordert durch die vielen Charaktere, aber das gab sich nach und nach. Es war interessant und teilweise spannend Kim bei ihren Beobachtungen und Abenteuern zu folgen, ihren Schlussfolgerungen beizuwohnen und eine unerwartete Auflösung zu erleben. Zwar hat mich "Rampensau" nicht gänzlich überzeugt, aber ich hatte schöne Lesestunden.
  17. Cover des Buches Der entlaufene Weihnachtskater (ISBN: 9783352008481)
    Angela Troni

    Der entlaufene Weihnachtskater

     (35)
    Aktuelle Rezension von: romanasylvia

    Inhalt: O du fröhliche Katzenweihnacht So hat sich Kater Flo Weihnachten nicht vorgestellt. Statt Festtagsschmaus gibt es Umzugskartons. Katrin, seine Dosenöffnerin, ist umgezogen, und plötzlich ist er eingesperrt. Kein Garten mehr, keine Ausflüge in sein spannendes Revier. Und Olaf, sein Lieblingsmensch, ist auch noch verschwunden. Flo droht – unbemerkt von Katrin – in eine schreckliche Depression zu verfallen. Doch dann findet er eine offen Tür und beschließt, die Gegend zu erkunden – mit fatalen Folgen. Denn plötzlich ist er auf sich allein gestellt und muss sich nicht nur gegen andere Katzen wehren. Aber zum Glück läuft ihm Heike über den Weg, eine Menschenfrau, der offenbar ein paar Dinge über den Kopf gewachsen sind. Kater Flo und das Weihnachtsglück – eine Liebesgeschichte der besonderen Art.

    Meine Meinung: Ich finde diese Kurzgeschichte ist genau das richtige für zwischendurch. Nur hätte ich mir inhaltlich ein bisschen mehr inhaltlich von Flo gewünscht.

  18. Cover des Buches Die Weihnachtskatze (ISBN: 9783548286815)
    Rita Mae Brown

    Die Weihnachtskatze

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Harry Haristeen lebt mit ihrem wieder geheirateten Mann und Tierarzt auf einer Farm mit recht vielen Tieren zusammen, die alle ihr Herz erobert haben.

    Die wichtigsten Protagonisten sind natürlich Mrs. Murphy, die rotgetigerte Katze und Pewter, ein grauer missmutiger Kater sowie Tee Tucker, eine sehr aktive Corgidame, die sich immer wieder von Pewter ärgern lässt, es jedoch schafft mit zwei Katzen zusammen zuleben.

    Dann wären da noch die anderen tierischen Begleiter Simon, Plattgesicht, Matilda und diverse Tiere aus dem Wald, mit denen sie munter kommunizieren und die ihnen immer wieder helfen, wenn ihr neugieriges Frauchen mal wieder zu neugierig ist und ihrem kriminalistischen Spürsinn nachgeht. 

    Nicht zu vergessen, die vielen kommunikativen Freundinnen von Harry, die sich redlich bemühen, Harrys natürliche Schönheit in schönen Kleidern zum Ausdruck zu bringen, was Harry überhaupt nicht interessiert. 

    Und so kommunizieren Tiere und Menschen unabhängig voneinander und bemühen sich mit dem jeweils anderen in Kontakt zu treten, was nicht immer einfach ist, von daher bitte beim Lesen konzentrieren.

    Es ist Weihnachtszeit und Harry begibt sich zu den Barmherzigen Brüdern, die eine Baumschule besitzen um einen starken und schönen Baum zu kaufen, der nicht von Katzen und Hunden erobert werden kann. Die Barmherzigen Brüder sind ein besonderer Orden und im Ort angesehen, denn alle Brüder haben in ihrem weltlichen Leben seehr viele Sünden begangen und sie nun ehrlich bereut und aus Wiedergutmachung den Orden gegründet und leben nun in friedlicher Liebe und Barmherzigkeit zusammen und alles ist gut....Nein, ist es nicht, denn Harry stolpert beim Tannenbaumkaufen über einen toten Mönch mit einer merkwürdigen Botschaft unter der Zunge und das Entsetzen im Dorf und in der Bruderschaft in dieser friedlichen Weihnachtszeit ist groß.

    Harry hat erstmal keinen Weihnachtsbaum, ist jedoch neugierig geworden und sie wäre nicht Harry, würde sie der Sache nicht auf den Grund gehen wollen und bringt sich mal wieder in echte Gefahr. Jedoch ist auf ihre tierischen Freunde Verlass, die den Täter erkennen und, ach, diese Kommunikation mit den Menschen.....

    Derweil wird ein weiterer Mönch ermordet und es stellt sich die Frage nach der Echtheit der Buße und Barmherzigkeit, einigen Geheimnissen und wie kommt Harry noch zu ihrem Weihnachtsbaum.....

    Ein spannendes und amüsantes Leseabenteuer!

  19. Cover des Buches KatzenWinter (ISBN: 9783453530386)
    Wolfgang Hohlbein

    KatzenWinter

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Jacynthe

    Inhalt


    Nach einem mysteriösen Unfall liegt Justins Großmutter im Krankenhaus und er kümmert sich um ihre Katzen. Doch etwas Böses nähert sich dem beschaulichen Städtchen und unversehens befindet sich Justin im größten Abenteuer seines Lebens, denn es liegt an ihm, die dunklen Mächte zurückzudrängen, die Zorn und Zwietracht unter den Stadtbewohnern sähen. Hilfe bekommt er von einem geheimnisvollen Mädchen und den Katzen seiner Großmutter. Doch wem kann er wirklich trauen?


    Meine Meinung


    Dieses Jahr ist für mich irgendwie zu einem Jahr der Rereads geraten, denn auch dieses Buch befindet sich schon lange in meinem Regal und ich hatte es insgesamt in guter Erinnerung. Zwar konnte ich mich im Detail nur noch an das seltsame Motorrad eines der Bösewichte erinnern, doch beim Lesen kamen dann viele andere Erinnerungen auch wieder hoch und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

    Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein und hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Die Hohlbeins schreiben klar und angenehm alltagssprachlich, was gut zum jugendlichen Protagonisten passt. Gleich von Anfang an wird außerdem klargestellt, dass der Unfall der Großmutter nicht mit rechten Dingen zuging, was einen zum Weiterlesen animiert und Spannung aufbaut. Was ist wirklich geschehen? Und warum war es ausgerechnet die Großmutter, die gestürzt ist? Dies alles versucht Justin herauszufinden, wobei er Hilfe von den vielen Katzen seiner Großmutter bekommt.

    Das Buch ist wirklich sehr katzig, was ja schon der Titel verheißt. Es ist jedoch nicht mit Warrior Cats oder Ähnlichem zu vergleichen. Die Katzen verhalten sich zwar ungewöhnlich und helfen Justin, indem sie ihn auf bestimmte Dinge stoßen oder gegen Feinde kämpfen, doch sie tun dies stets auf ihre Art, sprechen also nicht und haben auch keine außergewöhnlichen magischen Kräfte. Das fand ich sehr angenehm - es bot einen Kontrast zu den übernatürlichen Kräften, gegen die Justin kämpfen muss, und ließ den Roman etwas bodenständiger und mehr im Genre des Urban Fantasy angesiedelt wirken.

    Auch die familiäre Situation von Justin trug zu dem Eindruck, dass die Geschichte gar nicht so weit entfernt spielen könnte, bei. Die kleinen und größeren Streitereien der Eltern wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit und die Ängste, die sie hervorgerufen haben, und der Kampf gegen die bösen Mächte wird zu etwas Persönlichem, das Justin alleine meistern muss, um daran zu wachsen. Doch die Hohlbeins haben ihn nicht zu einem unfehlbaren kleinen Krieger verkommen lassen: Justin muss durchaus die ein oder andere Niederlage einstecken und sich Fehler und deren Folgen eingestehen. Wie im richtigen Leben ist nicht jede seiner Entscheidungen richtig, doch er versucht stets, das beste daraus zu machen.

    Moralische Unterstützung erhält er von der geheimnisvollen Reggie, einem taffen Mädchen, das plötzlich auftaucht, stets barfuß unterwegs ist und sich äußerst gut mit den Katzen versteht. Sie ist frech und nimmt kein Blatt vor den Mund, allerdings lässt die von ihr angekündigte Hilfe meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig. Auch Justin hat das Gefühl, dass sie nicht wirklich zur Lösung des Rätsels um seine Großmutter beiträgt. Dennoch mochte ich Reggie sehr gerne - sie bringt frischen Wind in die Story und einen weiteren Hauch von urbaner Magie. Denn in Justin keimt schnell der Verdacht auf, dass sie sich in eine Katze verwandeln kann, doch kann das wirklich sein? Und kann er ihr überhaupt trauen? Die Warnung seiner Großmutter, nicht jedem zu vertrauen, geht ihm nicht aus dem Kopf. Vielleicht ist es jedoch auch der freundliche Tierarzt, der ein falsches Spiel spielt?

    Es bleibt bis zum Ende spannend und undurchsichtig. Schnee, Eis und Dunkelheit machen den Roman zu der perfekten Lektüre für kalte Wintertage und wer Katzen mag, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ich vergebe 4 von 5 Wolken.
  20. Cover des Buches Alle Vögel fliegen hoch (ISBN: 9783453436084)
    Michaela Seul

    Alle Vögel fliegen hoch

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr

    Beim Spazierengehen entdecken die Fitnesstrainerin Franza Fischer und ihr schwarzer Labrador Flipper eine Leiche. Total geschockt ruft Franza die Polizei und trifft noch im Wald auf den 9-jährigen Simon. Dieser kannte den Toten und nach dem ersten Schock kann es Franza nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von ihrem schlauen Hund. Allerdings ist Hauptkommissar Felix Tixel, der mit dem Fall betraut ist, alles andere als begeistert von Franzas eigenmächtigem Handeln.

     

    Zwar ist Franza fest davon überzeugt, dass man als Hundebesitzerin zwangsläufig irgendwann über eine Leiche stolpern muss, aber als es dann doch passiert, ist die Fitnesstrainerin erst einmal mächtig geschockt. Ganz im Gegensatz zu Flipper, der kurz darauf sogar noch die Tatwaffe anschleppt. Allerdings ist dies Franza erst einmal gar nicht bewusst und so dauert es auch ein wenig, bis sie Felix darauf hinweist. Sowieso hat es Franza nicht so damit, den Hauptkommissar über alles zu informieren, was sie auf eigene Faust recherchiert. Der attraktive Kommissar ist davon natürlich alles andere als begeistert, von der eigenwilligen Franza dagegen schon sehr.

     

    Sehr unterhaltsam erzählt Franza als Ich-Erzählerin die Geschichte, die sich recht wendungsreich und packend entwickelt. Somit dreht sich der Krimi ausschließlich um die doch recht eigensinnigen Ermittlungsversuche von Franza und Flipper. Zu welchen Erkenntnissen Kommissar Felix Tixel und seine Kollegen gelangen, fließen eher selten ein, wodurch man lange über ein Motiv rätselt und sich auch kaum irgendwelche Verdächtige präsentieren.

     

    Zum Ende hin wird der Krimi auch noch richtig spannend und die Beschreibungen von Michaela Seul rund um den Starnberger See wie auch die Informationen über Vogelschutz, welche die Autorin wie nebenbei immer wieder mit einfließen lässt, unterhalten und runden den Lokalkrimi wunderbar ab.

     

    Fazit: Flipper und Franzas erster Fall – fesselnde Story mit äußerst sympathischen Protagonisten.

  21. Cover des Buches Der himmlische Weihnachtshund (ISBN: 9783738605969)
    Petra Schier

    Der himmlische Weihnachtshund

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Santa ist entsetzt. Beim Aufräumen finden er und seine Elfen den mittlerweile zwanzig Jahre alten Wunschzettel des kleinen Michael. Dieser wünschte sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Für Santa gilt: ein Wunsch ist ein Wunsch egal wie alt. So macht er sich gleich daran das versäumte nachzuholen, doch ist Michael überhaupt noch bereit für die Erfüllung?

    Der sechste Band der Santa Claus-Reihe hat den Charme, den man von Petra Schiers Weihnachtsromanen kennt: märchenhafte Episoden mit den Weihnachtselfen, Santa Claus und dem Christkind, niedliche Szenen aus dem Blick des Hundes und die romantische Geschichte zwischen Fiona und Michael.

    Die sehr dominante und intrigante Linda hat mir das Lesevergnügen allerdings ein bisschen verdorben. Auch Michaels Eltern trugen nicht dazu bei, die Geschichte leichter zu machen. Doch mit der verfressenen niedlichen Hündin Keks und dem Wiedersehen bekannter Charaktere aus anderen Bänden ist auch dieses Buch ein besonderes, weihnachtliches Leseerlebnis, das viel zu kurz ist.

    Ich liebe die Santa Claus-Bücher von Petra Schier!

  22. Cover des Buches Kater Brown und die Klostermorde (ISBN: 9783732557707)
    Ralph Sander

    Kater Brown und die Klostermorde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buchcover:
    Das Cover ist eher einfach gehalten mit dem sandfarbenen Hintergrund mit und der schwarzen Klostermauer und der schwarzen Katze. Ich find das Cover aber passend für die Geschichte.

    Meine Meinung:
    Der schwarze Kater Brown lebt seit längerer Zeit im Klosterhotel Zur inneren Einkehr. Eines Nachts wird Kater Brown Zeuge eines Mordes. Als die Journalistin Alexandra Berger im Klosterhotel Zur inneren Einkehr eincheckt schafft es Kater Brown sich bei Alexandra aufmerksam zu machen und zeigt ihr kurze Zeit später eine Leiche. Alexandra kann es kaum glauben als der örtliche Polizist den Mord als Unfall abtun will. Deswegen nimmt sie kurzer Hand die Ermittlungen mit Kater Brown und dem Journalisten Tobias Rombach auf und geraten bald selber ins Visier des Mörders.

    Der Schreibstil vom Buch hat mir gut gefallen. Mir hat aber ein wenig die Spannung in dem Buch gefehlt für einen Krimi. Dafür war aber das Ende sehr überraschend. Ich finde das Buch deswegen lesenswert obwohl es mich nicht ganz überzeugt hat und würde es weiter empfehlen.

    Meine Wertung:

    4 von 5 Sternen
  23. Cover des Buches Ich lass dich nicht allein (ISBN: 9783442474790)
    Pete Nelson

    Ich lass dich nicht allein

     (7)
    Aktuelle Rezension von: GinnyEmilia

    Inhalt:
    Das Leben meint es nicht gut mit Paul Gustavson: Er hat Probleme im Beruf, sein Bruder verzockt das Geld der gesamten Familie, und seine neue Freundin Tamsen entscheidet sich für einen anderen. Doch Paul hat Stella. Die betagte Labrador-Schäferhund-Dame kennt Paul besser als er sich selbst – und sie hilft ihm in allen Lebenslagen. Stella glaubt, dass Tamsen die richtige Frau für Paul ist – schließlich ist Tamsen eine Hundeversteherin. Aber findet Paul mit Stellas Hilfe wirklich aus der Krise? Und kann er Tamsen zurückgewinnen?


    Gerade für einen Hundefreund wie mich klang der Klappentext schon ganz verlockend und auch die ersten paar Kapitel konnte ich mich und meinen Hund oft wiederfinden. An sich handelte es sich um eine kurzweilige Geschichte die gut zu lesen war. Doch im Verlauf hat sich immer wieder gezeigt dass ich den Protagonisten, vor allem Tamsen nicht so viel abgewinnen konnte. Besonders schade fand ich dass, die Mensch Hund Beziehung, welche doch eigentlich die ganze Handlung des Buchs ausmachen sollte eher so nebensächlich meiner Meinung nach abgetan wurde. Trotzdem hatte ich das Buch schnell durchgelesen, es wird aber keine Geschichte sein die mir im Gedächtnis bleiben wird.

    Zusammenfassend eine gute Idee, nur mangelte es leider an der richtigen Umsetzung.

  24. Cover des Buches Dewey und ich - (ISBN: 9783442469451)
    Vicki Myron

    Dewey und ich -

     (92)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Vicky Baron ist Bibliothekarin in Spencer, Iowa. Nach einer besonders kalten Nacht finden sie und ihre KollegInnen in der Klappe der Bücherrückgabe einen Kater. Halb erfroren, fast verhungert, klammert er sich gerade noch so ans Leben. Die Bibliothek und allen voran Vicky nehmen sich dem Kater an. Dewey kommt wieder auf die Beine und lebt fortan in der Bibliothek. Durch seine einmalige Art wird er weit über Iowa hinaus bekannt.

    Meine Meinung: Ich habe Katzen und bin auch ansonsten ein Katzenfreund. Das ist auch meinen KollegInnen bekannt. Ende letzten Jahres bekam ich einen Anruf von einer Kollegin. Sie hätte da ein Buch über eine berühmte Katze gelesen und ob sie es mir mal in mein Fach legen sollte. Schulterzuckend stimmte ich zu, es könnte ja nicht schaden. Und so fand ich die Geschichte von Dewey und las mich in die Geschichte ein. Leider ist es eine Geschichte, die nur bedingt als ganzes Buch funktioniert. So sind die Abschnitte über Dewey selbst herzerwärmend, er war wirklich ein einmaliger Kater. Aber das Buch hat eben noch mehr Themen. Zum einen ist es Vicky Barons Leben, das von viel Leid geprägt ist. Die meiste Zeit war der Teil auch spannend, aber so richtig passte er eben nicht zur Leichtigkeit der Dewey-Geschichten. Weitaus unpassender fand ich jedoch die komplette Entwicklungsgeschichte der Stadt. Sie mal mit zu erwähnen, da sie ja auch Auswirkungen auf die Bibliothek hatte, ist ja vollkommen okay. Aber stellenweise artet es in eine lokale Geschichtsstunde aus, das war mir zu viel. Dadurch zieht sich das Buch aber leider auch zwischenzeitlich. Das Buch funktioniert, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, aber eben nicht, wenn man glaubt, dass es rein um süße Katzengeschichten geht.

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