Bücher mit dem Tag "tierschutz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tierschutz" gekennzeichnet haben.

380 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.333)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  2. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Als mein erster Fitzek war das Buch echt nicht schlecht. Gerade die hässliche und zugleich wahre Darstellung in der Milchproduktion fand ich sehr erschreckend und hat mich doch sehr zum Grübeln gebracht. Auch dass Fitzek am Ende von sich selbst spricht und meint, er sei da nicht besser als andere fand ich sehr authentisch.
    "Flugangst 7a" war in allem ein recht solider Psychothriller, der mich hin und wieder echt geängstigt hat, weil ich wirklich keine Thriller-Leserin bin. Deshalb wird es wohl auch seine Zeit dauern, ehe ich einen erneut zur Hand nehme.

  3. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257069709)
    Martin Suter

    Elefant

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Schoch lebt auf der Straße. Als er eines Tages in seine Höhle zurückkehrt, traut er seinen Augen nicht. Da steht ein kleiner etwa 20 cm großer rosa Elefant. "Zu viel getrunken?" denkt Schoch. Doch Sabu ist real. Und Schoch beginnt allmählich sein Leben umzukrempeln.

    "Elefant" von Martin Suter wollte ich schon lange lesen. Und ja der kleine rosa Elefant auf dem Cover war der Grund dafür. Ich liebe Elefanten einfach. Sie sind tolle Geschöpfe. Und Suter enttäuscht nicht. Geschickt verknüpft er Themen, wie Obdachlosigkeit und  Genexperimente miteinander, lotet die Rolle Chinas in denselben aus und zeigt auf, was beim Eingriff in die Natur alles geschehen kann. Auf die andere Seite stellt er Menschen wie Kaung, Reber, Schoch und Valerie - die den kleinen rosa Elefanten als das nehmen, was es ist: ein liebenswertes Geschöpf, das geschützt werden muss. 

    Mit Schoch und Sabu schafft der Autor gleichzeitig ein Paar, das nur durch Zufall zueinander findet und das einem schnell ans Herz wächst. Eine ungewöhnliche Verbindung, die  Schoch ermuntert, sein Leben - auch mit der Hilfe von Valerie - neu zu denken, neu zu gestalten und sein alter Ego hinter sich zu lassen. Parallel erzählt uns Suter, die Genese von Sabu, ihre Erschaffung, ihr bisheriges Leben, bis zu dem Zeitpunkt, als sie in Schochs Höhle auftaucht und dessen Leben umkrempelt.

    Kurzum: Ein tolles Buch, das mich nicht enttäuscht hat. Schwere Themen leicht angeht und miteinander verbindet, ohne das man an ihrer Last vergeht. Lesenswert!

  4. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.916)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Im 4. Teil der „House of Night“-Reihe beginnt wieder dasselbe Spiel wie in den Vorgängern: es wird wiederholt bis zum Erbrechen. Zoey ist auserwählt, ihre Freunde sind sauer, mit Zoeys drei Liebhabern ist es aus, Shaunee und Erin sind keine echten Zwillinge (wie gehabt haben beide nur ein Thema: scharfe Jungs), Damien ist schwul (aber keiner hat ein Problem damit, weil ja alle superoffen sind) und so weiter. Immer wieder wird erwähnt, wie blöd es ist, dass der heiße Erik sauer ist, weil Zoey mit jemand anderem Sex hatte (voll gemein, wie er sich jetzt verhält und überhaupt ist er ja eigentlich auch schuld daran, dass Zoey ihn betrogen hat – was Zoey sich für eine Reaktion erwartet hat, bleibt unklar). Das nervige Beziehungsdrama der letzten Bände wird immer wieder neu aufgerollt und das in aller Ausführlichkeit.

    Aber halt, noch ist nicht alles verloren: es gibt einen neuen Schüler und der ist – wer hätte das gedacht – superheiß. Ich brauche wohl keine Worte dazu verlieren, wie es mit besagtem Schüler weitergeht. Die Frage, die sich auftut ist lediglich: ist das jetzt eine Paarbeziehung, oder zählt das schon als Liebesfünfeck? Besonders glaubwürdig gestaltet sich das Ganze nicht – wie schon vorher muss Zoey nur mit den Fingern schnippen, damit ihr alle Welt zu Füßen liegt. Dadurch wird eine tatsächliche Entwicklung in ihren zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehungen übersprungen. Nochmal: dass jemand heiß aussieht, reicht nicht aus, um zwischen zwei Charakteren Chemie zu erschaffen. Das hat bei Erik schon nicht funktioniert und das funktioniert auch hier nicht. Mal davon abgesehen ist es wohl langsam an der Zeit, eine Strichliste zu führen, um mit Zoeys Herrenbekanntschaften mithalten zu können.

    Aphrodite bekommt auch in diesem Band wieder eine größere Rolle – Aphrodite ist jetzt ein Mensch (angeblich keine Strafe, aber darüber lässt sich diskutieren. Besser gesagt: man wird nicht darum herumkommen, wenn man am Ende der Reihe nochmal über das Frauenbild in der Reihe sprechen möchte). Dafür, dass Aphrodite zu den wenigen Personen gehört, die tatsächlich eine echte Charakterentwicklung durchleben, bleibt sie aber trotzdem zu sehr im Hintergrund. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: sie ist nur der attraktive Sidekick, während Zoey die eigentlichen Handlungen vollzieht. Aphrodite ist spätestens seit dem 3. Band der eigentliche Sympathieträger der Reihe. Zumindest scheint sie die Gegebenheiten wesentlich besser zu durchschauen als Zoey. Außerdem stößt es mir sauer auf, dass Aphrodite für ihr Fehlverhalten permanent abgestraft wird (auch noch lange danach), während Zoey sich gar nicht so viel anders verhält und niemandem das aufzufallen scheint. Dazu noch eine kurze Zwischenfrage: was ist mit den Typen, die Zoey in einem absichtlich verursachten Autounfall möglicherweise hat sterben lassen? Oder spielen die keine Rolle, weil es Menschen sind und Zoey auserwählt?

    Die Entwicklung der Story ist am Anfang unglaublich simpel. Ergreifende Momente werden weniger ergreifend dadurch, dass eigentlich schon vorher klar ist, was passieren wird. Dafür fängt die Handlung in der Mitte langsam an, abgefahren zu werden (und mit „abgefahren“ meine ich, dass es langsam aber sicher anfängt, ins Absurde abzudriften; hierbei ist anzumerken, dass dies nur der Beginn ist und es jetzt die ersten Anzeichen gibt, dass es bald rapide bergab gehen wird). Was im Klappentext als „uralte, böse Macht“ bezeichnet wird, war in der Story der Punkt, an dem die Reihe mich endgültig verloren hat. Aber auch hier ist am Ende der Reihe noch einmal Potential zu spüren. Wäre der Band nicht mit Wiederholungen und Beziehungsmist künstlich aufgebläht, könnte man „Ungezähmt“ beinahe für ein spannendes Buch halten.

    Auf die Gefahr hin, mich genauso oft zu wiederholen wie die Autorinnen der Buchreihe: der Schreibstil ist gespickt mit zwanghafter Jugendsprache, was sehr anstrengend ist. Das gilt zwar sowieso für jeden Band der Reihe, aber ich fühle mich trotzdem genötigt, es immer wieder zu sagen, weil es einfach so unfassbar störend ist. Auch Zoeys Oberflächlichkeit ist wieder einmal dabei, das Buch vollends zu versauen. Positiv anmerken muss ich jedoch, dass beides gegen Ende wesentlich besser wurde, da man sich hier offenbar doch mehr auf die eigentliche Story konzentrieren wollte. Es gibt wieder einen Cliffhanger bei dem man, so ungern ich es zugebe, am Ende trotzdem wissen möchte, wie es weitergeht.

    Weiterhin positiv: viele Katzen.

    Fazit: Unzählige Wiederholungen, noch mehr Liebesgeschwafel, aber gegen Ende wird es noch interessant.

  5. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.797)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Jette, Merle und Caro leben in einer WG. Die drei Mädchen gehen noch zur Schule und vertrauen sich alles an, bis Caro einen neuen Freund hat. Sie zieht sich zurück. Als Caro tot aufgefunden wird, schwört Jette Rache und zieht damit die Aufmerksamkeit des Mörders auf sich.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich sehr begeistert von der gesamten Reihe. Mit dem Erscheinen von "Die Julibraut" habe ich mich entschieden, die Reihe erneut zu lesen, um mich inhaltlich wieder auf Stand zu bringen.

    Mir gefällt der Schreibstil von Monika Feth sehr. Ich ahbe schon sehr viele Bücher von ihr gelesen. Alle sind locker, bildhaft und flüssig geschrieben. Ich kann mir die Umgebung und die Personen sehr gut vorstellen. Vor allem die Mühle von Imke Thalheim würde ich zu gern mal sehen, es muss ein traumhaftes Zuhause sein.

    Jette war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist klug, bescheiden und loyal. Sie hält zu ihren Freundinnen, auch wenn sie deren Ansichten nicht immer unbedingt teilt. Aber Freunde halten zusammen und sind füreinander da.

    So ganz habe ich nicht verstanden, warum Jette in einer WG lebt. Schließlich geht sie noch zur Schule. Aber das ist bei allen drei Mädchen der Fall und sie kommen mehr oder weniger gut zurecht.

    Der Klappentext für dieses Buch verrät leider viel zu viel, denn so erfährt man fast die komplette Handlung. Das ist immer schade, weil es doch die Spannung nimmt.

    Ich mochte es, dass die Handlung aus der Perspektive von mehreren Personen geschrieben ist. Hauptsächlich begleitet der Leser Jette, die in der Ich-Perspektive erzählt, aber auch der Kommissar, Jettes Mutter und einige andere Protagonisten bekommen ihre Kapitel. Das ist für manchen sicher ein bisschen viel, aber ich fand, dass es gut gepasst hat.

    Vor allem fand ich es spannend, die Handlung auch aus der Sicht des Mörders zu lesen. So wusste man mehr als Jette und hat einige Zusammenhänge schon vorher gesehen. Mir hat das sehr gefallen, da es tatsächlich die Spannung erhöht hat.

    Ich werde mir nun auf jeden Fall noch die anderen Bücher der Reihe erneut vornehmen, freue mich aber schon auf ein Wiedersehen im Abschlussband, der sich ja auf Band 1 beziehen soll.

  6. Cover des Buches Rocky Mountain Lion (ISBN: 9783906882048)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Lion

     (204)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Auf dem Cover sieht man sehr schön einen wichtigen Bestandteil der Geschichte. Wie der Titel „Rocky Mountain Lion“ schon verrät geht es um den Puma bzw. Berglöwen. Das Tier liegt im unteren Bereich des Bildes ganz entspannt, doch im Buch kommt es nur als Wildtier vor. Auf der anderen Seite deuten kleine Accessoires auf die Jahreszeit hin. Es liegt Schnee in Independence. Ich finde es immer wieder schön, wie hier kleine Details vom Inhalt der Geschichte einen Platz auf dem Cover erhalten.

    Rocky Mountain Lion ist das 9. Hörbuch der Rocky Mountain Reihe. Inzwischen sind 11 Bücher der Reihe eingesprochen und es werden noch einige folgen. Für mich ist diese Reihe genau das richtige, um nebenbei an meinem Schreibtisch zu sitzen und zu basteln. Oder es ist auch gerne ein Begleiter bei einsamen Waldspaziergängen, wobei ich da lieber ein Buch in der Hand halte, um die Natur hören zu können.

    Hörbücher und ich sind seit Kindertagen die besten Freunde und ich kann Stunde um Stunde mich von einer angenehmen Stimme berieseln lassen. Diese habe ich in Karoline Mask von Oppen gefunden. Wie du ganz unweigerlich bei mir schon mitbekommen hast. So hat die Reihe von Virginia Fox bei mir erst eine Chance bekommen. Für alle eine Win Win Situation. Ich weiß jeden Monat was für ein Hörbuch ich mir kaufe. Ich bin gespannt ob das Einsprechen im aktuellen Tempo weitergeht.

    So, aber nun zum aktuellen Hörbuch. Wie oben schon erwähnt spielt der Puma eine ganz wichtige Rolle. Er lebt in den Rocky Mountains noch in freier Wildbahn. Die Ethologin Quinn auf der Lone Wolf Ranch folgt einer Berglöwin durch den Schnee, um ein Bewegungsmuster zu erstellen und das wunderbare Tier abzulichten. Ihr Kollege Archer ist ebenfalls auf der Fährte der Berglöwen, doch aus einer ganz anderen Motivation heraus. 

    Quinn und Archer sind die Protagonisten des Hörbuchs und stehen sich selbst im Weg. Ihre Annäherungsversuche sind amüsant anzuhören und so vergehen die Stunden im Nu. Wie gewohnt ist in der Geschichte auch ein gewisser Spannungsmoment mit eingebaut. Den kannst du dir durch die Inhaltsangabe weiter unten am besten selbst zusammen reimen.

    Für mich war es ein spannendes Hörbuch. Ich habe die Bewohner von Independence inzwischen lieb gewonnen und freue mich jeden Monat auf eine Rückkehr in die Rocky Mountains. Wer auf romantische Serien mit spannenden Elementen steht ist hier genau richtig. Theoretisch ist jedes Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings werden nebenbei die früheren Liebespaare wieder aufgegriffen und deren Leben weiter erzählt. Wie es halt klassisch für eine Serie ist, die irgendwann süchtig macht. Mich hat die Serie als Unterhaltung für Zwischendurch einfach gepackt und nichts ist besser, als stundenlang dem Hörbuch am Stück lauschen zu können während man über die Autobahn fährt. Von mir gibt es eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung. Es macht einfach Spaß.

  7. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Ein Kriminalroman, längst verfilmt, alt aber mit noch aktuellen Themen bekam ich von einem Freund: Nele Neuhaus „Wer Wind sät“. Natürlich ist sie ein Star unter den Kriminalromanautorinnen, selten aber fallen mir Bücher von ihr in die Hände. Und das, obwohl dieser Roman in meiner Heimat spielt, ich gedanklich durch die Straßen und Wälder spazieren kann.

    Aktuell ist er in der Hinsicht noch immer, dass das Thema Windkrafträder eine große Rolle spielt. Narzisstische Persönlichkeiten geben sich praktisch die Klinke in die Hand. Machtmissbrauch in vielerlei Hinsicht wird dargestellt, ob es die ältere Frau gegenüber einem jungen Mann ist oder das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Chef und Untergebener. Auch der verlassene Mann, an dessen Seele angepocht wird, bekommt seine Falle gestellt. Und die verschwiegene Kommissarin, die sich im Urlaub verlobt hat, fehlt auch nicht. Also alles wie gehabt und wie im richtigen Leben.

    Die Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird direkt am Ende ihres Urlaubs zu einem Todesfall gerufen. Sie hat nicht einmal mehr Zeit sich umzuziehen und der Schauplatz ist sehr heiß. Er liegt im Treppenhaus einer Gesellschaft, die den Bau von Windkrafträdern bauen lässt. Die Finanzierung ist schwierig, die Geldgeber ungeduldig, ein wichtiges Bauvorhaben kurz vor dem Abschluss. 

    Wäre da jetzt nicht der tote Nachtwächter. Er ist allerdings nicht der einzige Tote, ein Feldhamster auf dem Tisch des Inhabers hat ebenfalls das letzte Grashalm lange schon gefressen. Pia und ihr Kollege Oliver müssen nun in einem Umfeld ermitteln, bei dem ein traumatisierter Junge seinen Eltern misstraut und dafür den falschen Freunden vertraut. Bei dem eine große Summe für eine Wiese gezahlt werden soll, damit der Bau von Windkrafträdern weitergehen kann. Doch der Bauer, dem die Wiese gehört, wird auch ermordet. Seine Kinder geraten ebenso in Verdacht wie dessen Widersacher bei den Gegnern des Windparks. Der ist auch nicht gerade ein sauberes Früchtchen. 

    Eine wichtige Rolle spielen dabei die Gutachten und ihr Zustandekommen. Wer linkt hier wen und warum? Ein scheinbar unfassbares Spinnennetz wird hier gewebt mit sehr vielen Protagonisten, die ich hier nicht alle aufführen mag. Spannend ist es allemal, die Charakterzüge für meinen Geschmack wohl ersonnen mit jeweils passendem Ausgang.

    Lesespaß für diejenigen, die diesen nicht ganz neuen Krimi erst noch entdecken wollen. 

  8. Cover des Buches Die Mondschwester (ISBN: 9783442490783)
    Lucinda Riley

    Die Mondschwester

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Die Covergestaltung der Reihe mag ich sehr gern. Immer sehr atmosphärisch.

    Handlung: Tiggy, die etwas esotherische Schwester begibt sich auf der Suche nach ihrer Vergangenheit nach Spanien. Wird sie dort ihr Glück finden?

    Meinung: Die Story von Tiggy mochte ich wieder sehr. Zwar war ich nicht immer mit allem einverstanden was Tiggy gemacht hat, doch die Handlung ihrer Geschichte an sich, hat mir gut gefallen. Es war spannend zu sehen, wie sie in ihrem neuen Job eigentlich aufgehen sollte, doch dann neue Hinternisse ihr einen völlig anderen neuen Weg auszeigen. 

    Die Geschichte ihrer Vorfahren hat mir jedoch besser gefallen. Eine temperamentvolle Tänzerin, die bereit ist alles für ihre Karriere aufzugeben, sogar die Liebe.

    Sehr cool und interessant!


  9. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  10. Cover des Buches Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke (ISBN: 9783442484386)
    Karen Joy Fowler

    Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

     (96)
    Aktuelle Rezension von: graefinrockula

    Die fabehlhaften Schwestern der Familie Cooke“ von Karen Joy Fowler ist ein emotionales Buch mit Tiefgang, welches zum Nachdenken anregt.

    Das Buch, welches in der Ich-Perspektive geschrieben ist, beginnt mit einer scheinbar normalen jungen Frau, welche versucht ihr Leben zu ordnen. Das nicht ganz leichte Verhältnis zu ihrer Familie durch das Verschwinden ihrer zwei Geschwister scheint zunächst nachvollziehbar. Durch viele Zeitsprünge wird einem das Ausmaß der Tragödie erst bewusst. Fern und Rosemary wachsen wie Zwillinge auf. Doch Fern verschwindet. Erst im Laufe der Geschichte wird das Geheimnis um Ferns Identität gelüftet. Eine Geschichte über Toleranz, Mitgefühl und Verantwortung gegenüber allen Lebewesen auf der Welt.

    Durch die Ich-Perspektive liegt der Fokus klar bei Rosemary, da Figur und Erzählerrolle zu einem verschmelzen. Eine intelligente, junge Studentin. Der sprachliche Stil der Erzählung passt sich dieser Gegebenheit an und machen diese authentisch. Es werden außerdem sowohl Klassiker der Literatur wie Les Miserables zitiert, als auch Größen der Jugendkultur (Star Wars). Wir erfahren nur langsam Einblick in Rosemarys Innenwelt, auch dies passt zu dem Charakter der gezeichneten Figur. Am Anfang ist dies vielleicht etwas frustrierend, da Rosemary in der Erzählerrolle nicht auf den Punkt zu kommen scheint. Doch genau dieses sprunghafte und teilweise ausweichende macht die Erzählung auch interessant und sorgt dafür, dass man unbedingt weiter lesen möchte.

    Ich persönlich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Allerdings sollte man es in Ruhe und mit Zeit zum Nachdenken lesen. Denn ich empfand das Lesen als eine Art von Katharsis. Rosemary mag nach der Erzählung vielleicht immer noch die unsichere  und sozial etwas unfähige Frau zu sein, doch ich als Leser habe mich definitiv verändert. Ein gelungenes Buch, welches der heutigen Zeit auch an manchen Stellen radikal den Spiegel vorhält.

  11. Cover des Buches Der Mädchenmacher (ISBN: 9783442480425)
    Michael Koglin

    Der Mädchenmacher

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lichterregen

    Satz mit X...

    Nach circa 50 Seiten war ich drauf und dran, das Buch abzubrechen. Der Schreibstil hat mir nicht zugesagt, gefühlt haben 80% der Sätze gleich angefangen und sonderlich spannend war es auch nicht. Da das Buch aber so kurz ist und man es schnell lesen kann, hab ich es dann doch beendet. Es wurde besser, aber das hat es nicht rausgerissen. Unrealistisch, dilettantische Polizeiarbeit und der Ablauf mit den Tierschützern war auch nicht das Gelbe vom Ei.

    Ganz gut fand ich den Abschnitt mit dem "Gefängnis" und dem  "Frauen rein machen", aber wie gesagt, das hat es nicht rausgerissen. 

    Klang spannender als es war, sehr schade.

  12. Cover des Buches Auster und Klinge (ISBN: 9783406700590)
    Lilian Loke

    Auster und Klinge

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Pehle
    Georg ist das, was man unter einem "guten Kerl" bezeichnen würde. Er lässt eine Katze für 1.500 € operieren, die ihm zugelaufen ist; erarbeitet sich das teure Vergnügen in einem Callcenter. Doch eigentlich hätte er das gar nicht nötig. Als Anteilseigner eines großen Schlachtbetriebs, hätte er eigentlich ausgesorgt und seine Geschwister bemühen sich redlich, ihn auszuzahlen. Doch Georg lässt sich nicht darauf ein. Er ist bildender Künstler und liebt es, bei Live Performances in der Fussgängerzone den Menschen vor Augen zu führen, welche Opfer gebracht werden müssen, um den Konsum aufrecht zu erhalten. Zufällig begegnet er Victor, der als verurteilter Einbrecher grade aus dem Knast entlassen wurde. Er nimmt ihn bei sich in einem miesen Mansardenzimmer auf, denn Victors Frau möchte erst eine positive Entwicklung erleben, bevor sie ihn zu Kind und Kegel nach Hause holt. Victors Traum ist ein eigenes Lokal, und als er zufällig von Georgs potentiellem Reichtum erfährt, ist er mehr als angefixt. Georg unterdessen, möchte lernen einzubrechen, um seine "Aufklärungsveranstaltungen" auf die Spitze zu treiben. Beide schließen einen Pakt, der jedem von beiden seine Wünsche erfüllen soll...
    Mich hat "Auster und Klinge" berührt. Insbesondere Georg wird von Lilian Loke ganz wunderbar beschrieben. Sowohl seine Jugend als auch sein Charakter als Mann rührt an und die "Aktionen", denen er einen hohen Stellenwert beimisst, sind toll beschrieben und regen zum Nachdenken an. Die Geschichte war bis zur letzten Seite lesenswert. Absolut zu empfehlen!
  13. Cover des Buches Die Inselgärtnerin (ISBN: 9783734104909)
    Sylvia Lott

    Die Inselgärtnerin

     (57)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Sonja lebt in Scheidung von ihrem Ehemann Michael, der sich ein eine jüngere Frau verliebt hat. Sie hat die Trennung von ihm noch nicht verwunden, als sie auch noch ihre Anstellung als Landschaftsarchitektin verliert. Sonja steht mit 38 Jahren vor den Trümmern ihres Lebens, hat jedoch vor knapp einem Jahr überraschend von ihrer verstorbenen Tante Sandy ein Anwesen in Florida geerbt. Zur Abwicklung wurde bereits ein Nachlassverwalter engagiert, aber nun nutzt sie die Gelegenheit, um vor Ort die Dinge selbst zu klären und verliebt sich dabei in das altmodische Holzhaus und Dophin Island. Sie träumt schon bald davon, sich dort als Landschaftsarchitektin mit einer eigenen Inselgärtnerei selbstständig zu machen und erhält schon kurz nach ihrer Ankunft den Auftrag, das Anwesen eines Multimillionärs auf Juno Island umzugestalten. Während dieser unverhohlen mit ihr flirtet, ist es Philosoph und Ernest Hemingway-Double Sam, ein Bekannter ihrer Tante, der sie bei den Arbeiten tatkräftig unterstützt.

    Alle Zeichen stehen auf Neuanfang, aber die Gründung der Inselgärtnerei stellt sie vor ungeahnte Schwierigkeiten, denn offenbar ist keine Konkurrenz durch eine Frau aus Deutschland gewünscht.

    "Die Inselgärtnerin" ist ein Roman, der nach einem altbewährten Prinzip aufgebaut ist: Frau verliert Mann und Job, erhält ein Erbe und versucht sich daraufhin mit einem Neuanfang an einem anderen Ort. Dort findet sie schnell Freunde, hat jedoch die ein oder anderen beruflichen Probleme bei ihrem Neustart und findet nebenbei vielleicht noch einen neuen Mann fürs Leben.

    So bietet auch dieses Buch nicht allzu viele Überraschungen, hat deshalb auch seine Längen, überzeugt jedoch durch die anschaulichen Beschreibungen der Insel Floridas und der dortigen Flora. Das Anwesen direkt am Meer, das Sonja, die sich schon bald "Sunny" nennt, geerbt hat sowie die Gärten, die sie zum Schutz von Umwelt und Klima nachhaltiger umgestalten möchte, sind bildlich vorstellbar. Auch die schwüle Hitze in den Frühlings- und Sommermonaten und die Abkühlungen im Golf von Mexiko sind spürbar und machen Lust darauf, diesen Ort selbst einmal zu besuchen. Der Motown-Groove, zu dem im örtlichen Kulturzentrum gesungen und getanzt wird sowie der Ernest Hemingway-Wettbewerb sorgen abseits der Pflanzenwelt für Abwechslung. Stimmiger wären diese Episoden gewesen, wenn sie mehr mit Sonja und vor allem auch mit Sandy zu tun gehabt hätten, von der man trotz bewegter Vergangenheit als schauspielende Schwimmerin an der Seite von Stars und Sternchen nur wenige Einzelheiten erfährt. Hier wären Rücklenden in die 1960er-Jahre zur Erfolgsgeschichte von Motown sehr passend gewesen.

    Das Liebesdreieck von Sunny, Millionär Nick und Philosoph Sam konnte mich wenig überzeugen. Der Flirt mit Nick pinselt zwar Sonjas Selbstbewusstsein, bleibt aber auf eine reine körperliche Anziehung reduziert. Emotionen zwischen Sonja und Sam konnte ich gar nicht spüren, eine platonische Freundschaft zwischen den beiden hätte ich als authentischer empfunden.

    Die beruflichen Herausforderungen als Dünengärtnerin Floridas sind etwas sehr blauäugig geschildert. Noch ohne Arbeitserlaubnis übernimmt Sonja bereits einen Auftrag und macht sich erst später Gedanken über eine Selbstständigkeit und die erforderlichen Schritte dafür. Die Folgen ihrer Unbedarftheit und die gegen sie geschmiedeten Intrigen sorgen dann am Ende aber doch noch für Spannung, wobei die Lösung letztlich sehr glücklich ausfällt.

    "Die Inselgärtnerin" bietet eine wenig überraschende Geschichte über einen Neuanfang in einem anderen Land, ist dabei in Bezug auf die beruflichen Ambitionen jedoch stark vereinfacht beschrieben. Die Handlung bleibt oberflächlich, so dass das Buch im Wesentlichen durch die lebendige Beschreibung Floridas, von Land und Leuten, Flora und Fauna überzeugt.

  14. Cover des Buches Der Zauber von Somerset (ISBN: 9783404178193)
    Pippa Watson

    Der Zauber von Somerset

     (52)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Amber will in Somerset während drei Monaten von der hinter ihr liegenden schweren Zeit erholen und sich wieder für den Alltag stärken. Doch schon am ersten Morgen steht ein ihr unbekannter Mann vor dem Cottage und behauptet, der Mieter zu sein. Es stellt sich heraus, dass das Cottage doppelt vermietet wurde! Amber hat Mitleid mit Finian und schlägt eine Wohngemeinschaft auf Probe vor. Sie können sich auch gegenseitig bei der Pflege des alten Pferdes und des Gartens – Klauseln im Mietvertrag – unterstützen. Als eine ängstliche Hündin ihrem Besitzer entwischt und Schutz bei ihnen sucht, müssen sie zusammenhalten…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit dem knuffigen Wuschelhund auf einer Blumenwiese – passt einfach.

    Die Geschichte wird abwechslungsweise von Amber und Finian erzählt. Das macht die Erzählung lebhaft und lässt den Leser besser in beide Welten eintauchen.

    Amber und Finian haben mir beide gleich sehr gut gefallen. Sie haben beziehungsmässig schwere Zeiten durchlebt und hoffen, in der idyllischen Umgebung auf andere Gedanken zu kommen. Bei Amber ist lange unklar, um welche Probleme es genau geht, die sie nun vergessen möchte. Ihre Schwester macht Andeutungen, die jedoch erst spät deutlich werden. Bei Finian ist der Fall anders: er lässt den Leser wissen, dass seine Frau zu einem anderen Mann gezogen ist. Diese Affäre hat ihm den Boden unter den Füssen weggezogen und eine Schreibblockade beschert. Dumm, wenn man Autor ist und dem Verlag das nächste Manuskript liefern sollte.
    Die Verpflichtung, sich um das alte Pferd und den Garten zu kümmern, können sie nun teilen. Darüber sind sie froh, denn sie haben beide nicht so viel praktische Erfahrung mit Pferden.
    Der Bauer des Nachbargrundstückes, ein merkwürdiger Typ, stellt sich vor, da er natürlich wissen will, wer nun neu nebenan wohnt. Im Schlepptau hat er eine ängstliche Bearded-Collie-Hündin. Kein Wunder, dass sie sich fürchtet, denn er geht nicht liebevoll mit ihr um. Als sie ausreisst und im Schuppen des Cottage Schutz sucht, wollen Amber und Finian ihr helfen. Es wird nicht ihre einzige Hilfsaktion bleiben…
    Amber und Finian sind zuerst sehr auf Distanz, aber mit der Zeit kommen sie mehr in Kontakt und beginnen, die gemeinsame Zeit zu geniessen.

    Da ich gerne die Hunde-Romane von Petra Schier lese, gefällt mir natürlich auch das identische Strickmuster von Pippa Watson. Obwohl ich selbst keinen Hund habe, mag ich solche Geschichten. Eine sehr schöne Unterhaltung mit einem etwas märchenhaften Ende – 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Elchtage (ISBN: 9783423640763)
    Malin Klingenberg

    Elchtage

     (99)
    Aktuelle Rezension von: theresa_tumbling

    Ich finde das Buch ist bestens für Kinder geeignet. Es ist wunderschön gestaltet und geschrieben und die Story ist wunderschön. Besonders gut an dem Buch gefällt mir, dass sie viel in der Natur spielt und somit auch die Leser also die Kinder dazu auffordert und ihnen zeigt was man alles draußen im Wald erleben kann. Auch der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz, indem ein Rätsel gelöst werden muss. Auch auf das Wohlergehen von Tieren wird aufmerksam gemacht und generell mehr Respekt aber auch aufmerksameres Verhalten gegenüber Tieren und der Natur und auch die Schäden, die durch den Einfluss des Menschen entstehen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Kurz gesagt also ein perfektes Buch für Kinder. Es ist wirklich sehr schön geschrieben und nur weiter zu empfehlen.

    Das Cover ist auch wirklich sehr schön gestaltet und man kann schon den Inhalt erahnen:)

    Viel Spaß beim Lesen:)

  16. Cover des Buches Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, verklagt den Menschen (ISBN: 9783961035014)
    Jürgen Zwilling

    Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, verklagt den Menschen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Rittersternx

    Jedes Kapitel ist gleich aufgebaut, der einzige Unterschied ist der Inhalt. Ist das schlimm? Nein ,überhaupt nicht! Der Leser bekommt einen Überblick des Leidens der Tiere. Von dem Affen bis zur Ziege, werden viele unterschiedliche Tiere vorgestellt. Das Buch ist für mich etwas zu kurz, ich hätte gerne noch andere Lebewesen kennengelernt. Jedoch hat diese Anzahl von Kapiteln ausgereicht, um mich zum Nachdenken und recherchieren anzuregen. Desweiterem wird noch die Religion und Ethik angesprochen. Leider hat das Buch einige Grammatikfehler. Zudem wird die Menschheit durchgehend ins schlechte gezogen. Das hat mich etwas gestört. 

  17. Cover des Buches Der Himmel über den Black Mountains (ISBN: 9783958183247)
    Alexandra Zöbeli

    Der Himmel über den Black Mountains

     (44)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca

    Inhalt:

    Seit Jahren hatte Emma keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Milly. Jetzt ist Milly tot und hinterlässt ihrer einzigen Nichte nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ihre Farm am Fuße der Black Mountains an der Grenze zu Wales. Allerdings darf Emma ihr Erbe erst antreten, nachdem sie ein Jahr zur Probe auf der Farm gelebt hat. Ihr Job in London erfüllt sie nicht wirklich, und in letzter Zeit hat sie mehr und mehr das Gefühl ihr Freund wird niemals diese eine Frage stellen. Also wagt Emma das Abenteuer und haucht der alten Farm neues Leben ein. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von den Nachbarn und dem gutaussehenden Tierarzt Ben, sondern auch dem smarten Polizisten Jack. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden. Doch Jack hütet ein Geheimnis, dass sie beide in größte Gefahr bringen könnte…

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber nicht banal, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen.

    Die Handlung und deren Fortgang haben mir gut gefallen. Vor allem der Anfang konnte mich vollkommen mitreißen, allerdings hat meine Euphorie im Verlauf etwas nachgelassen.
    Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, es spielen viele Handlungsstränge ein und sorgen für Unterhaltung, Drama und Action.
    Das Setting hat mir als Cornwall-Fan sehr gut gefallen. Von Beginn an habe ich mich auf der kleinen Farm und dem Örtchen wohlgefühlt.

    Etwas gestört hat mich die etwas zu extreme und unnachgiebige Einstellung von Emma in Bezug auf das Nichtessen von Fleisch und die Tiere. Tierschutz in allen Ehren (ich habe selbst Tiere, auch bei uns war schon der Fuchs zu Besuch), aber sie hatte keinerlei Verständnis für die Farmer. Das fand ich etwas schade. Sie wollte jeden von ihrer Einstellung überzeugen und auf ihre Seite bringen, stand den Argumenten und Sorgen der anderen aber kein bisschen aufgeschlossen gegenüber. Diese Szenen empfand ich etwas als anstrengend.

    Das Buch hat mich in mancher Hinsicht überrascht, mit einigen Wendungen habe ich zuvor nicht gerechnet, eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mir eine angenehme Lesezeit beschert hat. Ein Wohlfühlroman über einen Neubeginn mit einer Portion Action.

    Fazit:

    Spannend und unterhaltsam. Leseempfehlung.

  18. Cover des Buches Es war die Nachtigall (ISBN: 9783446266094)
    Katrin Bongard

    Es war die Nachtigall

     (43)
    Aktuelle Rezension von: NelliRB14

    Es geht um Marie, die Veganerin und Ludwig, den Jäger. Die beiden lernen sich kennen, aber merken schnell, welche Probleme der Lebensstil des anderen mit sich bringt.

    Das Buch war so fesselnd, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Und das werde ich wieder tun. Aber ehrlich gesagt, hatte ich erwartet, dass es mehr um den Vegan-Jäger-Konflikt geht und dieser irgendwie "gelöst" wird. Da das Buch aber auch relativ kurz ist, wurde trotzdem viel rausgeholt. Die Liebesgeschichte steht neben dem Konflikt im Vordergrund und wurde gut geschrieben. 


    Positiv:

    Ich bin selber Veganerin, aber die Charaktere wurden so gut geschrieben, dass ich Ludwig fast schon lieber mochte als Marie, er war Sympathie in Person, aber kein Klischee. Und man lernt, sich in andere reinzuversetzen, weil das Buch beide Sichten auf die Dinge zeigt.

    Die Liebesgeschichte ist sehr schön. Es war eine Art Liebe auf den ersten Blick, aber so arg klischeehaft nicht wie man denkt. Die beiden hatten auf jeden Fall schöne Momente und haben gut zusammen gehalten. 


    Negativ: 

    In dem Buch verbindet man Veganerin direkt mit starken Umweltschutz und, blöd gesagt, Hippies. Zudem war Ludwig nie wirklich Jäger, weswegen er auch keine starken mentalen Umschwünge zeigen konnte in Bezug auf das Schießen von Tieren. 


    Positiv und Negativ gleichzeitig:

    Der Anfang. Ich war mehr als nur verwirrt, als ich ihn gelesen habe. Danach war ich enttäuscht und gespannt gleichzeitig, wie es wohl dazu gekommen ist. Aber vor allem in den letzten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr richtig genießen und dachte dauernd: "Wann passiert es denn?" "Wie lange geht die Geschichte noch normal weiter?". 



  19. Cover des Buches Am zwölften Tag (ISBN: 9783462045475)
    Wolfgang Schorlau

    Am zwölften Tag

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Stephan59

    Denglers siebter Fall. Zwölf Tage, an denen die handelnden Personen, vor allem Dengler und Olga, sein Sohn Jakob mit seinen Freunden, der Bauer Zemke mit seiner Frau und die Rockerclique in verschiedenen Handlungssträngen an unterschiedlichen Orten zu einem Gesamtbild verwoben werden. Dazwischen immer wieder die Hintergrundinformationen des Fleischkaisers, dessen erhellende Aussagen zur Massenfleischproduktion später mit den Filmen aus den Tierställen gut mit der Wirklichkeit dieser Industrie kontrastiert werden. Das hat mir durchaus gefallen und nach und nach nimmt der Fall, der zunächst keiner zu sein scheint, richtig Fahrt auf.

    Die Hintergrundrecherchen sind offenbar fundiert, darauf den Plot eines Krimis aufzusetzen, hat mich angesprochen.

    Allerdings haben mich einige Punkte gestört. Am Ende war ich regelrecht enttäuscht.

    Die, die den Krimi noch nicht gelesen haben, sollten hier nicht weiterlesen:

     

    SPOILER

     

    Die Rockerbande, die mit Menschenhandel, Prostitution, Drogen und den osteuropäischen Arbeitssklaven ihr Geld verdient, als tumbe und rohe Gesellen zum Abfackeln eines Bauernhofs einzusetzen, wobei die Ermordung einer Gruppe junger Tierschützer gleich mit geplant ist, war mir zu weit hergeholt. Wer in solchen kriminellen Geschäften einen guten Reibach macht und auch weiter machen will, wird nicht das unkalkulierbare Risiko eines mehrfachen Mordes eingehen.

    Ein gestelltes Foto vor einer Fototapete, um den Urlaub in Barcelona darzustellen mit dem Handy fotografiert, das war mir zu unglaubwürdig.

    Als der Bauer mit seiner Frau zum Hof fährt, kommt ihnen der gerade mit einer MP beschossene Mercedes entgegen? 1. Wieso fährt der noch? 2. Warum hält er auf der Flucht überhaupt an? 3. Der Bauer soll die Schüsse nicht gehört haben?

    Der Bauer und seine Frau werden im ersten Stock ihres Hauses gefesselt und geknebelt und mit dem Haus quasi gleich mit angezündet. Während neben der Frau das Bett schon so lichterloh brennt, dass sie ihre Handfesseln dort mithilfe der Flammen durchbrennen lassen kann – im Erdgeschoss wütet ja auch bereits das Feuer -, kann sie noch so agieren? Das ist absolut unglaubwürdig. Die Frau wäre längst im Rauch des Feuers erstickt.

    Und dann der Fleischkaiser. Als der skrupellose, schwerreiche Fleischproduzent den osteuropäischen Arbeiter mal eben tranchiert und dann, als die Polizei auf sein Grundstück kommt und ihn erwischt, auch noch vor laufender Kamera den Jugendlichen gegenüber, die bei dieser Festnahme absolut nichts zu suchen haben, die Machenschaften und Expansionspläne der Fleischmafia mal eben so offenlegt…, tut mir Leid, das war der Punkt, da bin ich aus der Geschichte ganz ausgestiegen. Auch hier entspricht das Handeln des Fleischkaisers überhaupt nicht seiner bisherigen Charakterisierung. Dieser Mann würde töten lassen und ebenso wenig seine geschäftlichen Pläne offenlegen.

    Daher nur zwei Sterne für den Plot und die anfangs wirklich interessante Geschichte.

  20. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    1989 schrieb Michael Ende die Umkehrwünsche des bösen Duos aus Zauberer und Hexe nieder, sie sollten sich laut ihrem Plan ins Gegenteil verkehren. 

    Zeitlos, erschreckend aktuell, vor allem die beiden letzten Wünsche. Ein großartiges Buch! 

    "Punsch aller Pünsche, erfüll meine Wünsche: 

    Zehntausend sterbende Bäume im Wald sollen wieder treiben, 

    und die, die noch gesund sind, jung oder alt, sollen's auch bleiben.

    ... 

    Die Elbe, die Weser, die Donau, der Rhein und alle Gewässer

    sollen sauber und fischreich wie früher sein, oder noch besser.

    ... 

    Wer Brunnen vergiftet um Dreck zu verkaufen zum eigenen Nutz, 

    soll nie wieder Wein und Champagner saufen, nur den eigenen Schmutz. 

    ... 

    Wer mit Robbenfellen und Elfenbein und dem Fleisch von den letzten Walen

    Geschäfte macht, gehe jämmerlich ein, denn niemand mehr soll dafür zahlen. 

    ... 

    Keine einzige Tierart, ob nützlich oder nicht, soll mehr ausgerottet werden. 

    Sie soll leben, wie es ihrer Natur entspricht, im Meer, in der Luft und auf Erden. 

    ... 

    Und die Jahreszeiten, die warmen und die kalten, durch Smog und Gase gestört, 

    sollen wieder die alte Ordnung erhalten, so wie sich's gehört. 

    ... 

    Wer Zwietracht schürt zwischen Völkern und Rassen, um Krieg zu entfachen, 

    und mit Waffen handelt, zwecks klimpernder Kassen, soll pleite machen. 

    ... 

    Der Reichtum, mit dem man hierzulande prahlt, und den man verdient zu genießen glaubt, 

    sei nicht mit der Not andrer Völker bezahlt, die man durch Zinsen um alles beraubt. 

    ... 

    Verkauft soll nur werden, was gut ist und echt und menschlicher Arbeit entstammt. 

    Doch niemals das Leben, Gewissen und Recht und niemals Würde und Amt. 

    ... 

    Keine neuen Seuchen sollen entstehen, nicht natürlich, noch künstlich gemacht. 

    Und die alten sollen verschwinden, vergehen, und zwar über Nacht. 

    ... 

    Und den Kindern sei Hoffnung und Freude gestiftet, Vertrauen in die künftige Welt. 

    An Leib und Seele seien sie unvergiftet, ihr Wohl gelte mehr als Geld."


    Eine tolle Geschichte schon für Grundschulkinder zum Vorlesen, für ältere zum selber lesen und für Erwachsene natürlich auch! 

  21. Cover des Buches Rocky Mountain Dogs (ISBN: 9783952444726)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Dogs

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ariane-AYNIALB
    Der Klappentext:

    Mit Männern hat man nichts als Ärger, findet Kat. Hunde sind da eine viel bessere Wahl. Kein Wunder floriert ihr Hundesalon in Seattle. 


    Als ihre zwei besten Freunde nacheinander nach Independence, Colorado ziehen, beschließt sie jedoch, es den beiden gleich zu tun. Sie freut sich darauf, ihr Leben in der Kleinstadt einzurichten und mit ihrer Bordeaux-Dogge Rocky die Umgebung zu erkunden. 

    Der einzige Störfaktor in ihren Plänen ist der arrogante Hockeyspieler Sam, der sie permanent zur Weißglut treibt. Da hilft auch nicht, dass er aussieht wie ein nordischer Gott. 

    Doch dann findet sie den ersten verletzten Hund. Und wenig später den zweiten. Die sonst so rege Gerüchteküche schweigt und Kat hat einen schrecklichen Verdacht: illegale Hundekämpfe. Als ihr niemand Glauben schenken will, sichert sie sich kurzerhand Sams willige Unterstützung und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Die Charaktere:

    Kat - eine junge, erfolgreiche Frau die mit beiden Beinen fest im Leben steht und eines nicht will - einen Mann, der ihr Leben durcheinander bringen könnte. Sie ist sehr tierlieb und kann auch schnell Kontakte zu anderen Menschen knüpfen.

    Sam - Hockeyspieler, attraktiv und unverschämt selbstbewusst. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man, was für ein liebevolles, tierliebes und fürsorgliches Herz in ihm schlägt

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin ist auch im dritten Band der "Rocky Mountain Reihe" wie gewohnt locker, bildlich und gefühlvoll. Mir gefällt ihre Art zu schreiben und vor allem, das Zwischenmenschliche auf den Punkt zu bringen.

    Dieser Band gefällt mir bislang tatsächlich am Besten. Tolle und wirklich unglaublich sympathische Hauptprotagonisten, der typische Independence Charme mit den herzlichen, aber etwas ungewöhnlichen Einwohnern sowie eine große Portion Spannung und Herzschmerz. Gerade die Geschichte um Kat's Mutter ist mir persönlich sehr nahe gegangen, so dass ich richtig mitgefiebert habe.

    Desweiteren gefällt mir die Verbindung der Charaktere durch die ganze Reihe. Sie macht die ganze Geschichte irgendwie vollkommen und rundet das Gesamtbild ab. 

    Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut, weshalb ich 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung geben kann.

  22. Cover des Buches Wenn das Schlachten vorbei ist (ISBN: 9783423216258)
    T. C. Boyle

    Wenn das Schlachten vorbei ist

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Das Buch hat mir sehr gut Gefallen. Es geht um den Kampf von Umweltschützern gegen die Regierung.  Die Hauptpersonen sind beide in ihren Ansichten sehr extrem und Radikal. Die Frage die sich stellt ist, wie Weit kann/darf/muss man gehen um die Umwelt zu retten. Darf man die eine Spezies schützen während man die andere Tötet? 

    Ich finde das ist eines der besten Bücher von T. C. Boyle. Ich habe es schon vor einigen Jahren gelesen und es beeindruckt mich nach wie vor sehr. Eine riesen Empfehlung für alle die Genre Satire lesen und m/oder sich für Umweltschutz interessieren. 

  23. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (261)
    Aktuelle Rezension von: BettinaSchropp

    Ein Buch über bedrohte Tierarten klingt zunächst vielleicht etwas langweilig oder sogar deprimierend. Dieses Buch jedoch ist sehr unterhaltsam geschrieben und obwohl es schon etwas älter ist, wirkt es nicht veraltet. Douglas Adams berichtet sowohl humorvoll als auch lehrreich.

  24. Cover des Buches Halbzeit oder Hochzeit? (ISBN: 9783956492952)
    Susan Mallery

    Halbzeit oder Hochzeit?

     (40)
    Aktuelle Rezension von: vronika22

    Eigentlich lese ich die Bücher von Susan Mallery zwischendurch immer mal wieder sehr gerne und ich mag auch die Charaktere dieser Fool‘s Gold-Reihe.

    Doch ich muss sagen, dieser Band konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

    Schön ist es, dass man, obwohl man die Bände alle getrennt voneinander lesen kann, immer wieder auf die gleichen Protagonisten trifft. Diesmal geht es um Larissa und Jack. Neu hinzu kam in diesem Band der achtzehnjährige Percy. Vielleicht hätte man ihn noch etwas mehr in die Handlung miteinbeziehen können.

    Jedenfalls zog sich der Plot für mich diesmal sehr in die Länge, so dass ich immer wieder einiges überflogen habe. Es konnte mich einfach nicht so richtig packen. Und von der Handlung her ist die Story einfach so vor sich hin geplätschert und konnte mich nicht wirklich begeistern.

    Daher auch nur eine Kurzrezension und ich diesmal für Susan Mallery nur 2,5 Sterne für dieses Buch.

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