Bücher mit dem Tag "tierversuche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tierversuche" gekennzeichnet haben.

82 Bücher

  1. Cover des Buches Sprich mit mir (ISBN: 9783446269156)
    T. C. Boyle

    Sprich mit mir

     (151)
    Aktuelle Rezension von: pabro

              Der Roman von T. C. Boyle ist mal was ganz anderes als seine sonstigen Werke. Er entführt den Leser in eine fremde Gedankenwelt, die aber sprachlich höchst anspruchsvoll ausgestaltet ist. Der Plot ist hinreichend stringent und so bleibt die Lektüre trotz einiger Unwahrscheinlichkeiten ein wahres Vergnügen. Auch der gebildete Leser kommt nicht zu kurz, da sich in dem Text zahlreiche literarische unc philosophische Anspielungen verbergen. Dazu kommt die äußere Gestaltung des Buches, die ebenfalls der Erwähnung verdient. Das Cover ist einerseits minimalistisch gestaltet, anderseits durch den direkten Blick auf den Betrachter unglaublich fesselnd und attraktiv. Allein dafür hätte der Illustrator bzw. die Illustratorin schon einen eigenen Preis verdient. Zusammenfassend lässt sich also der Kauf dieses Werks sehr empfehlen. 

            

  2. Cover des Buches Alles in Blut (ISBN: 9783847634003)
    Ole R. Börgdahl

    Alles in Blut

     (67)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?

    Der Schreibstil ist sehr beschreibend und aus der Sicht von Tillman Halls erzählt. Manchmal schweift Halls dabei ein bisschen zu sehr ab und die Erzählung verliert sich etwas in Details, was den Lesefluss stocken lässt. Allgemein ist die Geschichte etwas zu erzählend, für meinen Geschmack hätte etwas mehr Spannung nicht geschadet. 

    Der Fall ist verzwickt, je mehr Hilfe Bruckner von Halls erhält umso undurchsichtiger erscheint der Fall zu werden. Im Laufe der Ermittlungen geschehen ein paar folgereiche Zufälle zuviel, so dass die Geschichte ein bisschen unglaubhaft erscheint. 

    Abgesehen vom oben Genannten habe ich die Geschichte gerne verfolgt. 

  3. Cover des Buches Dream Maker - Triumph (ISBN: 9783548290690)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Triumph

     (106)
    Aktuelle Rezension von: micjule

    Leider bin ich mit dem Buch so gar nicht warm geworden.
    Die Leseprobe hatte mir gefallen, aber sobald ich mit dem Buch begonnen habe, konnte es mich nicht überzeugen. Es ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht beendet habe, weil ich mich jedes Mal zwingen musste, es zu lesen und das macht einfach keinen Spaß.

    Die Charaktere wirken in dem Buch für mich total unglaubwürdig und unnahbar, so dass ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Auch der Schreibstil ist nicht so schön, wie ich es von anderen Büchern der Autorin gewohnt bin.

    Ich finde es sehr schade, da ich mich auf dieses Buch gefreut hatte, aber leider hat mir absolut nichts daran gefallen. Die Geschichten sind zäh und das Lesen macht einfach keinen Spaß, so dass ich das Lesen abgebrochen habe.

  4. Cover des Buches Blumen für Algernon (ISBN: 9783608960297)
    Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Der 32-lährige Charlie Gordon hat einen IQ von 68 und es dementsprechend nicht immer leicht im Leben. Er arbeitet als Putzhilfe in einer Bäckerei und ist eigentlich ganz zufrieden dort, allerdings hegt er seit seiner Kindheit nur diesen einen Wunsch: er möchte intelligent werden. Und so ist er glücklich, als er tatsächlich für ein Experiment ausgewählt wird, das seinen IQ um ein Vielfaches steigern soll. Einziges Problem: Er ist der erste Mensch, bei dem das Verfahren angewandt werden soll, bisher wurde es nur an der weißen Maus Algernon getestet, war dort aber umso erfolgreicher. Doch das Risiko schreckt Chalie nicht ab, und so lässt er sich der Operation unterziehen, die auch tatsächlich glückt. Leider hat sie für Charlie jedoch nicht nur positive Folgen...

    Vom Aufbau her erinnert das Buch an ein Tagebuch, denn es besteht aus fast täglichen Notizen von Charlie, die zu Fortschrittsberichten zusammengefasst werden. Diese soll er anfertigen, damit seine Entwicklung detailliert aufgezeichnet und so der Erfolg der Operation bewiesen werden kann. So wird der Fortschritt Charlies auch für den Leser unmittelbar nachvollziehbar, denn zu Beginn des Buches ist der Text nur so gespickt von Grammatik- und Rectschreibfehlern. Erst als Charlie neue Fähigkeiten erwirbt, schlägt sich das auch in seinen Einträgen nieder. Das fand ich tatsächlich sehr gut gemacht und schön authentisch, wenn es auch gerade auf den ersten Seiten das Lesen doch etwas erschwert, bis man sich eingewöhnt hat. Dann jedoch schließt man Charlie schnell ins Herz, kann man aus seinen Worten doch viel herauslesen, gerade in Bezug auf das Verhalten anderer Menschen, was er selbst in diesem Moment gar nicht so begreift - so etwa kann er nicht dazwischen unterscheiden, ob jemand lacht, weil er freundlich ist, oder weil er sich über Charlie lustig macht.

    Mit der Operation lernt Charile nach und nach die Feinheiten menschlichen Verhaltens besser verstehen, was ihm eine unglaublich faszinierende neue Welt eröffnet, seine alte dabei aber vollkommen ins Schwanken bringt. Er erinnert sich plötzlich an längst vergessen geglaubte Szenen aus seiner Kindheit und muss begreifen, dass Menschen oft ganz sind, als man glaubt.

    Die Entwicklung Charlies ist sehr nachvollziehbar beschrieben und interessant zu beobachten. Die Gedanken, die er sich macht, ebenso. Irgendwo im Mittelteil hat das Buch die ein oder andere Länge, weil ich aber unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, hat sich auch das gut überstehen lassen.

    Fazit: Ein schönes Buch, ernst und berührend, das auch nachdenklich stimmt, und das mit einem interessanten Protagonisten und einem außergewöhnlichen Experiment die Frage danach stellt, was uns Menschen eigentlich ausmacht.

  5. Cover des Buches Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit (ISBN: 9783426278222)
    Mai Thi Nguyen-Kim

    Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

     (51)
    Aktuelle Rezension von: ImaginarySpace

    Noch bevor ich mich näher mit dem Inhalt befasst hatte, war mir direkt aufgefallen, wie gut das ebook produziert ist: Die Grafiken sind auf EInk-Displays gut erkennbar und es sind Weblinks zu größeren Versionen eingebettet. Die Anmerkungsziffern sind verlinkt und beim Tap darauf öffnet sich ein Popup mit der Quellenangabe.
    Ein großes Lob an die Produzent:innen dafür! Ich mag es, wenn moderne Formate ihre Möglichkeiten ausnutzen und nicht nur "Buch, aber in digital" sind.

    Die Aufmachung des Buches ist insgesamt sehr gut. Viele Grafiken veranschaulichen die Aussagen, die Kapitel haben die richtige Länge, um Informationen zu transportieren und trotzdem nicht zu langatmig zu werden. Die Sprache ist für Laien gut verständlich, ohne infantilisierend zu sein. Man merkt, dass sich hier nicht nur um den Inhalt Gedanken gemacht wurde und dass Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ein Profi auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation ist.

    Auch inhaltich konnte mich "Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit" überzeugen. Ich wollte es vor allem lesen, da erklärtes Ziel des Buches ist, für große (und oft emotionalisierte) Streitfragen eine Faktenlage zu präsentieren, auf der überhaupt erst diskutiert und gestritten werden kann. So behandelt die Autorin in ihrem Buch Themen aus dem aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskurs, von denen die meisten auch in einigen Jahren noch interessant sein werden: Von Gewalt in Videospielen bis zum Gender Pay Gab und über solche kontroversen Schlagwörter wie "Big Pharma" und Impfungen, aber auch weniger medial ausgeschlachtete Themen wie die Vererblichkeit von Intelligenz. Unaufgeregt präsentiert sie, was wir zu diesen Themen eigentlich mit welcher Sicherheit wissen und belegt ihre Aussagen mit unzähligen Quellenangaben. Auch für jene, die in dem einen oder anderen Thema schon sehr gut infornmiert sind, ist dieses Buch wertvoll, denn es präsentiert die Fakten und Argumente in konsolidierter Form und dient gleichzeitig als Nachschlagewerk.
    Als jemand, die eher selten Sachbücher liest und Informationen im Artikelformat bevorzugt (womit ich vermutlich genau in die Zielgruppe falle), kann ich nichts Schlechtes über dieses Buch sagen. Höchstens, dass es bei denen, die es am nötigsten hätten, vermutlich nicht ankommen wird. Aber das liegt nicht daran, dass Dr. Mai Thi Nguyen-Kim es nicht versucht.

    Die Themen sind aktuell, ich habe einiges gelernt, es gibt viele Quellenangaben zum Weiterlesen, der Text ist gut geschrieben und die Aufmachung ist super - von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.


    Und aus ihrem Schlusswort würde ich am liebsten alles zitieren:

    "Dass wir Wissenschaft, insbesondere die Naturwissenschaften, fast schon wie eine Art nerdiges Orchideenwissen behandeln, steht einer aufgeklärten Gesellschaft nicht. [...] Wissenschaftliche Allgemeinbildung ist ein Impfstoff gegen Desinformation. [...] Die Wissenschaft beruht nämlich auf Denkweisen und Haltungen, auf einem "wissenschaftlichen Spirit", von denen wir auch in unseren plitischen und gesellschaftlichen Debatten unbedingt mehr gebrauchen können."
    - Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, "Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit"

    "Konstruktive Debatten und konstruktive Problemlösungen brauchen wissenschaftlichen Spirit - wissenschaftliches Denken, wissenschaftliche Methoden, wissenschaftliche Fehler- und Diskussionskultur. [...]
    Denn wir sollten nicht den Fehler machen zu glauben, dass die Suche nach dem Konsens, die Suche nach der kleinsten gemeinsamen Wirklichkeit, dem freien Meinungsaustausch und einer freien Debattenkultur im Wege steht. [...] Ohne ein gemeinsames Verständnis von Wirklichkeit, auf dessen Fundament wir unsere Debatten austragen, streiten wir nur auf der Stelle und nicht vorwärts.
    Wissenschaftlichkeit heißt nicht, weniger zu streiten, sondern besser."

    - Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, "Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit"

    Vielen Dank an den Droemer Verlag für das Zurverfügungstellen eines Rezensionsexemplares im Gegenzug für ein ehrliches Review.

  6. Cover des Buches Finde mich - bevor sie es tun (ISBN: 9783734105029)
    J.S. Monroe

    Finde mich - bevor sie es tun

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Khaleesi81

    Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Langweilige, unnötige Kapitel aus dem Alltagsleben mit den Problemen eines Teenagers, die man weiter blättern kann .Wahrscheinlich bin ich zu verwöhnt von anderen Topthrillern. Deshalb diese schlechte Kritik. Auch die Personen reissen einen nicht mit.  Nach fast 200 Seiten ist quasi nichts wirklich Spannendes passiert. Wird Zuviel um den heissen Brei rumgeredet, was die Handlung immer wieder ins Stocken bringt.

  7. Cover des Buches Eisfieber (ISBN: 9783404156689)
    Ken Follett

    Eisfieber

     (493)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Eisfieber von Ken Follett aus dem Lübbe Verlag

    .

    🦠 Inhalt

    .

    Toni ist Sicherheitschefin bei einer Firma die mit Viren forscht um Medikamente herzustellen. Das Buch beginnt damit, dass zwei Dosen eines Medikamentes fehlen.

    .

    🦠 was mir gefallen hat

    .

    Ken Follett ist einfach immer wieder einer meiner Lieblingsautoren. Er schafft es mit diesem Buch mich zu informieren und zu unterhalten.

    .

    Man lernt die Protagonisten kennen und begleitet sie teilweise entspannt oder Fingernägelkauend vor Aufregung bis zum Showdown.

    .

    Man fiebert mit oder regt sich auf... herrlich, wenn ein Buch das schafft.

    .

    Das Buch ist schon etwas älter... aber gerade jetzt mit einer Pandemie... sehr aktuell.

    .

    🦠 was mir nicht so gut gefallen hat

    .

    Hmmmm... vielleicht, warum habe ich das Buch nicht schon vorher gelesen?

    .

    🦠 Fazit

    .

    Lesen! Ein erstgemeinter Lesetipp von mir.

  8. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (207)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Die vierzehnjährige Tory Brennan zieht zu ihrem Vater, denn ihre Mutter starb bei einem Unfall. Bei ihrem Vater, von dem sie lange nichts wusste, erfährt sie, dass sie die Nichte der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist (Bones Fan aufgepasst!!)
    Auf der kleinen Insel, der jetzt ihr Heimatort ist, findet sie die Knochen eines Mädchens, das vor 30 Jahren verstarb. Jetzt will Tory mit ihren Freunden den Mordfall auf jeden Fall aufklären, doch ihre Ermittlungen führen sie in ein wissenschaftliches Labor, in dem Wissenschaftler neue Viren züchten. Genau damit stecken sich Tory und ihre Freunde an...

    Fazit: 

    Das Buch war gut zu lesen und an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln. 
    Außerdem ist das Cover sehr schön und sieht auch neben den anderen Bänden perfekt aus. 
     Tory und ihre Freunde waren mir sehr sympathisch, allerdings war Tory meiner Meinung manchmal echt hart zu ihrem Dad und zu ihren Freunden. Mich hat es genervt, dass es immer Tory war. Tory hat den Hinweis gefunden, Tory hat die zündende Idee und Tory bestimmt alles...
  9. Cover des Buches Wolfskuss (ISBN: 9783802581533)
    Lori Handeland

    Wolfskuss

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich liebe Romantasy, egal ob jetzt mit Werwölfen, Vampiren, Nixen oder Phantomen, es ist einfach mein Genre und es gibt ein paar Autorinnen, von denen ich immer und immer wieder ihre Reihen lesen kann.

    Lori Handeland kenne ich jetzt schon seit guten 8 Jahren und habe ihre "Geschöpfe der Nacht" Reihe bereits mehrere Male gelesen. Es gibt Bände die mich weniger begeistern konnten und welche, die ich liebe.

    "Wolfskuss" ist der erste Band und ein solider Einstieg in Handelands Welt voller Werwolfsmythen, den Jägersuchen und allerlei schrägen Vorkommnissen. Ich finde das erste Buch meist nicht so dolle und das trifft auch hier zu. Es ist durchaus sehr spannend und ich mochte das Paar ganz gerne, aber es gab auch ein paar Längen und manchmal fand ich Jessie doch recht anstrengend.

    Die Story lässt sich recht flüssig lesen und ich hatte auch wieder meinen Lesespaß, aber manchmal gab es auch Stellen, die irgendwie zäh wirkten und im Allgemeinen fließt alles gemählich vor sich hin, bis am Ende der große Knall kam. Warum es mir dennoch gut gefiel ?

    Es hat einfach seinen Charme und bei vielen kleinen Momenten musste ich so schmunzeln oder herzhaft lachen. Vor allem Mandenauer ist mein absolutes Highlight. Ansich finde ich ja, dass die Amerikaner Deutsche immer so komisch darstellen, aber ihn fand ich zu herrlich. Irgendwie passte es.

    Das tolle an dieser Reihe sind all die ganzen Mythen, die Handeland in interessante und doch auch spannende Geschichten verpackt. Ich liebe Mythologie, egal aus welcher Kultur, und vor allem die über Werwölfe sind echt klasse.

    Die anderen Charaktere fand ich auch ganz gut, auch wenn mich Jessie ein wenig nervte und dieses hin und her bei Cadotte schräg wirkte. Aber sie sind ganz solide.

    Fazit:

    Wer auf die ganzen Mythen über Werwölfe steht und eine lockere Unterhaltung für zwischendurch haben möchte, sollte hier zugriefen. Klar, es läuft irgendwie immer alles gleich ab, aber Handeland packt so viel Charme und Witz in ihre Geschichte, dass mich das nicht stört. Einzigst die paar Längen und Jessie waren nicht ganz so mein Fall. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  10. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406727863)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    In diesem Sachbuch legt der Autor zunächst dar, wie es der Menschheit rückblickend gelungen ist, zur mächtigsten Spezies der Erde aufzusteigen. Auf Basis der gegenwärtigen Situation und sich abzeichnender Entwicklungen zeigt er anschließend auf, was uns mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorsteht und welche Gefahren und Risiken damit verbunden sein würden.

    Das erste Kapitel „Die neue menschliche Agenda“ fasst den Inhalt des Buches auf einhundert Seiten kompakt zusammen. Wer also nicht das gesamte Werk von Anfang bis Ende durchlesen möchte oder wen die Details nicht sonderlich interessieren, könnte es bei diesem Abschnitt bewenden lassen. Für mich kam dies nicht in Frage. Obgleich zahlreiche Aspekte vorweggenommen werden, gelang dem Autor das Kunststück, meine Neugier zu schüren und Spannung zu erzeugen, was sich durch die nachfolgenden Kapitel zog. Zudem werden vor jedem der drei Buchabschnitte zentrale Fragen aufgeworfen, die in den darauffolgenden Kapiteln ausgeleuchtet und beantwortet werden. Die Art und Weise, wie selbst die komplexesten Themengebiete klar und verständlich dargelegt werden, empfand ich als schlichtweg großartig. Nicht nur wird das Verständnis für gewisse geschichtliche Entwicklungen der Menschheit geschärft, es wird auch aufgezeigt, warum der Humanismus und Liberalismus bald der Vergangenheit angehören könnten. Das Zeitalter der Techno-Religionen steht nämlich unmittelbar bevor …

    Fazit: „Homo Deus“ ist in vielerlei Hinsicht eine echte Offenbarung. Kaum eine Lektüre vermochte es in jüngster Zeit mich derart zu fesseln und meinen Blick auf die Welt zu verändern wie dieses Werk. Der Autor zeichnet die geschichtliche Entwicklung der Menschheit nach, schildert unsere derzeitige Situation und leitet daraus Zukunftsszenarien ab. Dabei verliert er sich nicht in Details, sondern führt einprägsame Beispiele an, die verständlich und nachvollziehbar sind. Umso erschreckender ist, was uns bevorstehen könnte, wenn wir den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Insofern stimmt dieses Sachbuch vor allem nachdenklich. Was wird sich am Ende durchsetzen: Algorithmen und maschinelle Intelligenz? Oder Bewusstsein und organisches Leben? Hier muss sich jeder Leser selbst ein Urteil bilden. Und da es sich um äußerst brisante Fragestellungen handelt, wäre es gleichermaßen sinnvoll wie begrüßenswert, dieses Buch in den Schulunterricht aufzunehmen.

  11. Cover des Buches Attic (ISBN: 9783426553374)
    Douglas Preston

    Attic

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    Ich bin mir da nicht ganz so einig mit meiner Bewertung:

    In diesem Teil, wohl der Zweite (was ich nicht wusste) wird immer wieder auf Teil eins „Museum der Angst“ Bezug genommen, was echt nervt, wenn man das Buch nicht kennt (was bei mir der Fall war).

     

    Als alter Pendler hat mich das Thema Untergrund  - Zug- bzw. –S-Bahnverkehr interessiert.

     

    Teilweise ist die Geschichte echt spannend und richtig schön blutig (muss man mögen). Dann wieder, wenn es z.B. um die Wutbürger in New York ging - gähnend langweilig. Diese Passagen empfand ich als Pausenfüller, sie haben sich gezogen wie ein Kaugummi und wurden von mir gegen Mitte des Buches schlicht übersprungen.

     

    Tja und wenn man aufmerksam liest, kann man sich ab dem zweiten Drittel bereits denken wer verantwortlich für das ganze Desaster ist (ich sag jetzt nix!). Meine Vermutung hat sich am Ende bestätigt.

     

    Insgesamt war diese Geschichte nicht wirklich der Reißer. 

  12. Cover des Buches Das Affenhaus (ISBN: 9783499256196)
    Sara Gruen

    Das Affenhaus

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Leseleni

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, weil ich von Affen immer wieder fasziniert bin.

    Ich fand die Story persönlich aber eher schwach. Zwar ganz anderes, als sonstige aber irgendwie auch nicht überraschend. Aber auch nicht so, dass man am Anfang weiß wie es ausgehen wird, aber auch nicht so, dass ich sage: wow mit dieser Wendung hätte ich jetzt nicht mitgerechnet. Teilweise wirken Sidestorys wie die plötzliche entdeckte Vaterschaft als Lückenfüller um das Buch voll zu bekommen, nicht aber wirklich so, dass es dir Story enorm weiterbringt.

    Habe es allen im allen gerne gelesen, aber wahrscheinlich waren meine Erwartungen an das Buch einfach zu hoch oder es passte gerade nicht zu meiner Lese-Stimmung.

    Ich würde auch keinem Abraten, dass Buch nicht zu lesen, aber mich hat es nicht gepackt.

  13. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.019)
    Aktuelle Rezension von: Guildenstern

    Das Buch hat mich interessiert, weil ich neugierig war, wie dieses Thema behandelt wird. Also - ich finde es superlustig, in welche skurillen und absurden Situationen die karrieregeile TV-Moderatorin Kim durch diverse Wiedergeburten gerät. Sie muss sich gutes Karma erarbeiten, um wieder zum Menschen zu werden, und lernt zum Schluss, dass sie ihren Himmel bereits auf Erden hat.
    Ganz nebenbei hat das Buch auch bewirkt, dass ich Tiere - besonders Ameisen - jetzt mit anderen Augen betrachte. Absolute Leseempfehlung für alle Ungläubigen!

  14. Cover des Buches Schreie im Nebel (ISBN: 9783954517237)
    Tina Schlegel

    Schreie im Nebel

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Nachdem mir das neueste Buch der Autorin  "Gewittersee" sehr gut gefallen hat, habe ich mich entschieden auch ihre erste Krimireihe mit dem  Kommissar Paul Sito zu lesen. 

    Zu Beginn der Handlung stirbt der Hund von Paul Sito und das belastet seine Nerven sehr.  Nachdem seine schwangere Frau durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, war der Hund besonders wichtig für ihn.   Deshalb kann er mit dem neuen Kollegen Dr. Roman Enzig erstmal wenig anfangen.   Als sich der neueste Fall der Konstanzer Ermittler  aber als Auftakt einer Mordserie entpuppt,  ist Kommissar Sito sehr dankbar für die Hilfe des Profilers Enzig. 

    Der Täter inszeniert seine Opfer nach einer Bilderserie, die eine junge Künstlerin gezeichnet hat. Die Künstlerin hat in ihren Bildern den gesellschaftlichen Umgang mit Tieren auf eine sehr bedrückende Art dargestellt. 

    "Schreie im Nebel" ist kein klassischer Regionalkrimi, sondern geht schon mehr in Richtung Thriller mit philosophischer Botschaft.   

    Die Figuren waren für mich keine wirklichen Sympathieträger, aber in ihrer Art authentisch und greifbar.  Das Ende war heftig und ich bin neugierig wie es mit Paul Sito, Dr. Enzig und ihrem Umfeld weitergeht.  Ich habe den 2. Band "Die dunkle Seite des Sees"  schon parat und werde den auch zeitnah lesen. 


  15. Cover des Buches Next (ISBN: 9783442466726)
    Michael Crichton

    Next

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Sarista

    Wohl kaum eine Wissenschaft hat sich in den letzten Jahren so stark weiter entwickelt wie die Genetik. Beinahe täglich werden neue Gene entschlüsselt und es scheint, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir frei in unsere Gene eingreifen und diese verändern können. Doch mit den wissenschaftlichen kommen unweigerlich auch die wirtschaftlichen Interessen und die setzen eben nicht den Fortschritt und das Wohl der Menschheit an die erste Stelle, sondern den Profit. Es geht um Patentrechte in Milliardenhöhe und alle wollen mitmischen. Micheal Crichton zeigt in seinem Roman "Next" wohin das führen kann beziehungsweise wohin es uns in den letzten Jahren schon geführt hat. Sein Roman ist kein Thriller im klassischen Sinne, sondern verfolgt eine Vielzahl von Handlungssträngen, die verschiedene Aspekte der Thematik aufgreifen und an persönlichen Schicksalen zeigen. Erst nach und nach wird klar, wie all diese Geschichten zusammenhängen und welche Konsequenzen die einzelnen Entscheidungen haben. Da die Handlung aus wechselnden Perspektiven geschildert wird, ist es kaum möglich "Die Bösen" und "Die Guten" auszumachen, denn dem Autor gelingt es, dass man die Motive aller Figuren versteht und somit ihr Handeln nachvollziehen kann. Die Spannung zieht der Roman aus der zunehmenden Eskalation einzelner Konflikte, die teilweise schließlich sogar mit Waffengewalt gelöst werden. Bis dahin verlangt der Autor dem Leser aber einiges ab. Immer wieder wirkt sein Roman mehr wie ein Lehrbuch und ohne genetisches Vorwissen zieht sich die eine oder andere Passage ein wenig. Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem spannenden Roman belohnt, aber gerade am Anfang muss man sich sehr konzentrieren, um bei all den Figuren und Ereignissen nicht den Überblick zu verlieren.

    Der Schreibstil von Michael Crichton ist sachlich und doch anschaulich. Er bringt die persönlichen Konsequenzen der aktuellen Entwicklung emotional rüber und kann so seine Botschaft sehr gut vermitteln. Unterstützt wird diese auch durch die Anmerkungen nach dem Roman, die die Handlung in die Realität einordnen. Da hat es mir besonders gut gefallen, dass auch ein Abschnitt zur deutschen Rechtslage eingefügt wurde.

    So ist "Next" in Summe gute Unterhaltung, durch die man aber auch einiges lernen kann und auf jeden Fall das Interesse an diesem hochkomplexen Thema geweckt wird. Und allein das ist das Lesen schon wert, denn die nächsten Jahre werden sicherlich noch einige alles verändernde Entwicklungen auf dem Forschungsgebiet der Genetik bringen.

  16. Cover des Buches Troposphere (ISBN: 9783499246272)
    Scarlett Thomas

    Troposphere

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Inhalt:

    Wenn dieses Buch dich umbringen könnte – würdest du es dann lesen?Als die Studentin Ariel Manto in einem Antiquariat auf eine Ausgabe von „The End of Mister Y“ stößt, traut sie ihren Augen kaum. Sie weiß, dass dieses Buch überaus selten ist. Und dass angeblich bisher niemand die Lektüre überlebt hat. Ariel glaubt nicht an Flüche. Unerschrocken vertieft sie sich selbst in die aberwitzige Geschichte des Mister Y, der mithilfe eines Elixiers in eine andere Dimension reist: die Troposphäre, sprich die Gedankenwelt der ganzen Menschheit. Ariel glaubt auch nicht an Wunderdrogen, dennoch startet sie einen Selbstversuch – und ahnt nicht, was sie dabei aufs Spiel setzt … „Ein literarisches Gedankenexperiment mit beträchtlichem Suchtpotential.“ (Neue Zürcher Zeitung)


    Autorin:

    Scarlett Thomas wurde 1972 in London geboren. Schon früh entdeckte die junge Frau, die zur Entspannung gern mathematische Probleme löst, ihre Liebe zur Literatur. So hat sie neben zahlreichen Kurzgeschichten bereits sechs Romane veröffentlicht. 2001 wurde sie vom „Independent on Sunday“ zu den 20 besten englischen Nachwuchsautoren gezählt, und 2002 kürte man sie bei den „Elle Style Awards“ zum „Writer of the Year“. Scarlett Thomas lebt im englischen Kent und unterrichtet an der dortigen Universität Creative Writing.

    Quelle: Verlag / vlb



    Meinung:

    Schade, ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen. Karla Paul hatte es vor einigen Jahren als Tipp vorgestellt im BücherMagazin und so war ich ganz gespannt auf dieses Buch.

    Leider hat es nicht halten können, was versprochen wurde. Zu Beginn ist die Geschichte wirklich interessant und es passiert sogar ein "Mord". Doch darauf wird auf den nächsten 100 Seiten nicht mehr wirklich eingegangen und man hat das Gefühl es passiert rein gar nichts. Daher habe ich es nach ca. 120 Seiten abgebrochen. Ich habe einfach zu viele spannende Bücher hier stehen und möchte mich nicht weiter mit einem Buch beschäftigen, was mir gefühlt einfach meine Zeit stielt. 

    Ich möchte dies gar nicht wirklich als Rezension deklarieren, weil ich es nicht bis zum Ende durchgehalten habe, aber im Endeffekt kann ich es einfach nicht empfehlen.

    Daher bekommt es nur einen von fünf Sternen.

  17. Cover des Buches Melody of Eden Blutgefährten (ISBN: 9783551300911)
    Sabine Schulter

    Melody of Eden Blutgefährten

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Lilayunicorn

    Ich habe mal wieder geschafft ein Buch komplett zu lesen. Dieses Mal war es Melody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter welches im DARK Diamond Verlag vom Carlsen Verlag erschienen ist. 

    Gibt es Vampire wirklich oder sind sie nur ein Mythos? 

    Diese Frage stellt sich Melody schon länger. Als sie versucht der Antwort etwas Nähr zu kommen, macht sie bekanntschaft mit einer unheimlichen Kreatur dir sie plötzlich in dir Tiefe zieht. Aber zum Glück wird sie von einem gut aussehenden starken Mann mit übernatürlichen Reflexen gerettet. Kommt Melody ihrer Antwort nun Nähr? 


    Ich war begeistert von dem leichten und lockerem Schreibstil der sich durch das gesamte Buch zog. Die Charaktere waren so wunderbar beschrieben das man der Meinung war man kannte sie genau. Schnell hatte mich diese Geschichte in den Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr auf. Die Ereignisse der Geschichte gingen mir am Anfang etwas zu schnell was sich aber zur Mitte hin dann legte. Immer wieder wurde man überrascht und hat mit andern Handlungen gerechnet was ich sehr toll fand. Auch das bas Buch eigentlich mitten in der Geschichte endet hat mich nicht gestört ich denke es wird ein leichter Übergang zum 2ten Teil, da es keinen bösen Cliffhanger gab, sondern ein passender cut. 

    Da auch die romantik nicht allzu kurz kommt ist dieses Buch für alle Vampir und Romantasy Fans geeignet. Ich kann es euch ohne Bedenken empfehlen und gebe diesem Buch auch ohne Probleme ⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐. Ich freue mich darauf die Geschichte weiter zu lesen 🥰


  18. Cover des Buches Lucy (ISBN: 9783423248907)
    Laurence Gonzales

    Lucy

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Mein erster bewusst gelesener Roman, statt wie üblich Krimi & Thriller. "Lucy" ist ein überaus gelungener Spannungsroman, welcher durch seine originelle Story und sehr gut gestaltete Charaktere begeistert. 

    Zur Story: Die Geschichte handelt von dem Teenager-Mädchen Lucy, die bei ihrem Vater, einem Primatenforscher, im zentralafrikanischen Kongo geboren und aufgewachsen ist - fernab jeglicher Zivilisation, aber mit Heimunterricht durch ihren Vater. Nach lokalen Unruhen und Aufständen von Rebellen des Kongo wird Lucy's Familie ermordet, und die banchbarte Forscherin Jenny Lowe findet Luca, und nimmt sie mit nach Hause zu sich in die USA, genauer gesagt nach Chicago. Dort angekommen muss sich Lucy erst einmal mit den Gegebenheiten des mordernen Amerika zurechtfinden und lernt nach und nach ihre neue Umgebung kennen. In Amanda findet sie sogar eine neue beste Freundin, mit der sie zusammen mit Jenny von da an ein scheinbar normales Leben führt.... Doch auch einige böswillig gesinnte Menschen sind hinter Lucy her. Denn wie sich bald herausstellt, ist Lucy ein Hybridwesen mit Bonobo-Genen, ihre Mutter eine Primatin und sie das Ergebnis des ersten weltweit gelungenen "Zucht"-Versuchs eines Hybriden. Und dies ruft leider auch religiöse Ethik-Fanatiker und andere Spinner auf den Plan, die Lucy nichts Gutes wollen. So geraten die drei Frauen immer mehr unter Druck und müssen schnell eine Lösung finden... 

    In einem überaus flüssigem und sympathischen Schreibstil beschreibt Autor Laurence Gonzales einfühlsam und moralisch den spannenden Werdegang dieses hochinteressanten Mädchens, welches nach außen hin so unscheinbar und völlig normal wirkt - ohne dabei allzu mahnend zu sein oder den moralischen Zeigefinger zu erheben. Er erzählt und beschreibt einfach die Tatsachen, und man erfährt dadurch sehr viel über die Natur der Spezies Mensch, und seine Verbindung und seinen Stellenwert in der Welt. Generell ist diese Geschichte auf so vielen Ebenen philosophisch veranlagt. Als Leser fängt man selber oft an zu grübeln und zu reflektieren.  

    Denn gleichzeitig handelt es sich auch um eine indirekte Aprangerung des regliösen Fanatismus, die unter dem Deckmantel der Ethik ihr krankes Weltbild durchbringen wollen. Ein Hybridwesen wie Lucy, sofern sie (oder sowas) jemals existieren sollte, zu verschmähen und zu ächten wie im Buch, ist absolut inakzepotabel und einfach nur dumm von den Menschen. Die Ethik hat in der Wissenschaft NICHTS zu suchen, und die Schmähung von einem Wesen wie Lucy hat mich beim Lesen oft fast schon wütend gemacht. Und denn noch die Frechheit besitzen, es mit scheinheiligem Religions-Bockmist aus dem Mittealter zu rechtfertigen bestätigt nur meine absolute ANTI-Haltung gegenüber der Ethik, die nichts weiter ist, als ein moralischer Stinkefinger, der die Erkenntnisse und Errungenschaften der Wissenschaft bewusst und mutwilig auszubremsen und zu sabotieren versucht! 

    Da diese Geschichte in den USA spielt, tauchen natürlich auch wieder einige amerikanische Wiedererkennungsmerkmale auf, jedoch werden diese diesmal angenehm sachlich und nüchtern beschrieben. Viel mehr wird die wundervolle Natur und die Tierwelt der nördlichen USA hervorgehoben. 

    Alles in Allem ist "Lucy" ein toller Spannungsroman mit einer sehr originellen Story mit klasse Charakteren, viel Gefühl und interessant & intelligent geschrieben.

  19. Cover des Buches Extrem gefährlich! Maus mit Mission (ISBN: 9783734847196)
    Mario Fesler

    Extrem gefährlich! Maus mit Mission

     (19)
    Aktuelle Rezension von: MagicAllyPrincess
    Inhalt:

    Max führt ein sehr behütetes Leben. Er wird mit einem Fahrdienst zur Schule gebracht, sein Handy wird von seinen Eltern permanent geortet, alles ist strukturiert und durchgeplant. Seine Tage sind mit Schule und allen möglichen Freizeitaktivitäten wie z. B. japanisch lernen komplett gefüllt. Es bleibt kaum Zeit für Freunde oder fürs "nichts tun" übrig.

    Seit einigen Jahren wünscht sich Max nichts sehnlicher zu seinem Geburtstag als ein Haustier. An seinem 11. Geburtstag wird dieser Wunsch durch einen sehr verzwickten Umstand tatsächlich Wirklichkeit, Maus Juan zieht bei ihm ein. Juan ist allerdings kein gewöhnlicher Mäuserich, denn er spricht. Außerdem ist er nicht nur unheimlich schlau, er beherrscht auch einige Kampftechniken. Juan ist ein Geheimagent! Und er hat eine wichtige Mission, die er zusammen mit Max, dem Enkel seines Chefs und mit Shakira, Max Klassenkameradin, die dieser extrem seltsam und unheimlich findet, ausführen soll. Gemeinsam müssen sie die Machenschaften der Kosmetikfirma Blanche aufdecken. Auch Max Freund Pascal schließt sich letztendlich der kleinen Truppe an.

    Meinung:

    Da ich die "Lizzy Carbon - Reihe" von Mario Fesler vergöttere, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. als ich erfahren habe, dass es Buchnachschub des Autors gibt. "Extrem gefährlich - Maus mit Mission" ist allerdings komplett anders, da es die Leser hier mit einer sprechenden Maus zu tun bekommen. Der Auftaktband ist auch an eine deutlich jüngere Zielgruppe gerichtet, aber auch ich als Erwachsene, hatte definitiv Spaß mit diesem herzigen Buch. Dafür sorgt bereits Mario Feslers toller Schreibstil und sein Händchen für großartige Charaktere.
    Max ist ein extrem überbehütetes Kind, er darf noch nicht einmal alleine zur Schule gehen. Sein Tagesablauf ist so straff organisiert, dass dem Jungen kaum Zeit für sich bleibt. Nach der Schule wird er von einer "wichtigen" Freizeitaktivität zur anderen gebracht, sodass er Abends meist todmüde ins Bett fällt. Max soll ganzheitlich gefordert werden, alles was ihn aber belastet oder in Stress versetzen könnte, wird von ihm ferngehalten. Max wünscht sich daher nichts mehr, als ein normales Leben und ein Haustier. Durch einen besonderen Umstand, wird Max Traum wahr, er bekommt zu seinem 11. Geburtstag Maus Juan geschenkt. Juan ist allerdings kein normales Haustier, denn er kann sprechen, kämpfen und ist extrem schlau. Max soll gemeinsam mit ihm und seiner Klassenkameradin, der schrecklichen Shakira, eine wichtige Mission ausführen. Auch Max Freund Pascal, ist mit von der Partie. Gemeinsam sollen die Kinder den bösen Machenschaften der Firma Blanche, bei der Max Eltern arbeiten, auf die Schliche kommen.

    Als Juan in das Leben der Kinder tritt, verändert sich für die drei sehr viel. Max, der kaum Freizeit hat, bekommt ausgerechnet durch Shakiras herausragendes Computertalent Hilfe. Bisher ist er dem unfreundlichen Mädchen mit dem seltsam starrenden Blick, aus dem Weg gegangen. Shakira ist hochbegabt, trägt immer einen schmuddeligen, großen Stoffhasen mit sich herum und möchte mit anderen Kindern, bzw. allgemein mit Menschen, so wenig wie möglich zu tun haben. Bei der Mission, ist sie zunächst auch nur wegen Juan dabei. Shakira ist sehr speziell und durch ihre ruppige Art auch kein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Ich mochte sie aber dennoch echt gerne, da sich das Mädchen nur so verhält, weil es zu oft in ihrem jungen Leben enttäuscht wurde.
    Max ist ein rundum toller Junge, er ist immer freundlich, achtet sehr auf seine Mitmenschen und ist unheimlich gutherzig. Er weiß, dass seine Eltern ihn sehr lieben und rebelliert daher auch nie, obwohl er sich mehr Entscheidungsfreiheit wünscht. Pascal ist Max einziger Freund, ihn kennt er schon viele Jahre, so verbringen die beiden auch den schulischen Alltag zusammen. Pascal bekommt von seinen Eltern alles was er sich wünscht, er erhält permanent neue, teure Geschenke. Doch Zeit mit ihnen, gibt es kaum. Was mich tatsächlich sehr gestört hat, sind die Ausdrücke und Beleidigungen, mit denen Pascal und auch Shakira nicht nur Max, sondern ab und an auch andere betiteln. Natürlich verstehe ich, warum die Kinder sich so benehmen und dass sie sich dadurch nur selbst schützen wollen, dennoch war mir dies einfach zu extrem. Prinzipiell ist dieses Verhalten sehr unschön, aber gerade seinen besten Freund/seine beste Freundin behandelt man definitiv nicht so. Leider nimmt Max dies auch einfach so hin, bei ihm hätte ich mir hier, und auch in Bezug auf seine Eltern, mehr Durchsetzungsvermögen gewünscht.

    Zum Glück gibt es Juan, der Pascal und Shakira mehrfach auf ihr Fehlverhalten hinweist. Und dies kommt sicher auch bei jungen Lesern genau so an. Juan ist allgemein der Knaller und mein Lieblingscharakter in der Geschichte. Welches Kind wünscht sich nicht ein sprechendes Haustier, dass auch noch mit genialen Kampftechniken und einer tollen Mission aufwarten kann, bei der das bzw. die Kinder letztendlich die Helden sind. Hier beweist der Autor auch einmal mehr sein Erzähltalent. Es war wirklich toll, gemeinsam mit den Kindern Antoine Blanches Missetaten aufzudecken und sein böses Geheimnis zu lüften. Außerdem fand ich es sehr schön, dass sich die Dynamik zwischen Max, Shakira und Pascal im Laufe des Buches verändert hat. Die drei arbeiten miteinander und helfen sich auch gegenseitig. Genau so, wie es wahre Freunde tun! Auch Max wird selbstbewusster, mutiger und merkt dadurch, was in ihm steckt.  

    Vor allem auch für die Zielgruppe ist das Spannungslevel konstant hoch. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben und auch der Showdown hat es in sich. Neben dem Bösewicht Antoine, lernen die Kinder auch noch zwei interessante Wissenschaftlerinnen, eine Horde Katzen und Max Opa kennen, die ebenfalls ihren Teil zu der Geschichte beisteuern. Selbstverständlich stecken auch einige schöne und wichtige Botschaften in diesem goldigen Auftaktband, die hoffentlich vor allem bei den jungen Lesern vollumfänglich ankommen.

    Sehr gut fand ich auch, wie der Autor durch Erzählungen aus der Vergangenheit die Entstehungsgeschichte der Firma Blanche beschrieben hat. Dadurch bekam ich nicht nur einen tollen Einblick, sondern auch wichtige Hintergrundinformationen. Auch der, für den Autor so typische Humor und sein Sarkasmus, kommen nicht zu kurz, dies dürfte besonders den Älteren und Erwachsenen auffallen. Mario Fesler hat beides ganz wunderbar in seinem Auftaktband verwoben.

    Das Ende ist schön stimmig, daher freue ich mich auch absolut auf das zweite Abenteuer von Geheimagent Juan.

    Ganz besonders möchte ich die tolle Aufmachung des Buches hervorheben. Der Magellan Verlag gibt sich immer sehr viel Mühe mit der Cover - , sowie auch mit der Innengestaltung ihrer Bücher. Max, Juan und Shakira, aus deren Sichten die Story erzählt wird, haben ein extra für sie entworfenes "Logo" bekommen, das gemeinsam mit ihren Namen bei jedem Perspekivwechsel darüber steht. Außerdem ist jede Überschrift individuell gestaltet, was ich ebenfalls großartig finde. Als kleines Extra-Gimmick, befindet sich auf jeder Seite unten eine Maus, die sich wie in einem Daumenkino bewegt, wenn man schnell durch die Seiten blättert. Hieran werden sicher alle Leser Gefallen finden, ich bin auf jeden Fall begeistert.

    Fazit:

    "Extrem gefährlich - Maus mit Mission" von Mario Fesler ist der Auftaktband einer neuen Reihe, rund um den Geheimagenten und Mäuserich Juan, der gemeinsam mit drei Kindern, die Machenschaften des Bösewichts Antoine Blanche, der eine Kosmetikfirma besitzt, aufdeckt. Ein spannendes Abenteuer, bei dem Max, Shakira und Pascal über sich hinaus wachsen und erkennen, wie schön und wichtig Freundschaft und Zusammenhalt wirklich ist.
  20. Cover des Buches Die Insel des Dr. Moreau (ISBN: 9781543036985)
    H. G. Wells

    Die Insel des Dr. Moreau

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Kapitel7

    Die Insel des Dr. Moreau ist ein spannender und unterhaltsamer Roman. Wie auch z.B. Frankenstein greift Wells das Thema des künstlichen Menschen auf. Der Roman spielt im Jahr 1887, zu einer Zeit also, in der riesiger Forscherdrang herrschte. Der Optimismus nach dem Motto „alles ist möglich“ wird in der Forschung des Dr. Moreau ins Extreme gesteigert. Sogar aus Tieren Menschen zu machen scheint möglich.

    Doch anders als Frankenstein, das hier und da etwas altbacken daherkommt, wirkt die Atmosphäre in Die Insel des Dr. Moreau tatsächlich bedrohlich. Das kommt vor allem durch das Bedrohungsszenario und die Angst Prendicks um das eigene Leben. Ein Thriller könnte kaum mehr Spannung erzeugen als diese Jagd.

    Denkt man an das Thema Gentechnik, kann man sich fragen, ob Wells‘ Roman, der zurecht ein Klassiker der schaurigen Science Fiction Literatur ist, einfach nur seiner Zeit vorraus war. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist durchgehend spannend. Eine klare Empfehlung.

    Einen ausführlichen Beitrag zum Buch habe ich auf meinem Blog kapitel7.de geschrieben.


  21. Cover des Buches Hot Zone (ISBN: 9783426620243)
    Richard Preston

    Hot Zone

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Gleich vorweg drei Anmerkungen:

    Erstens: Das Cover sollte mit einem Warnaufdruck versehen sein: nichts für zartbesaitete und empfindliche Menschen. In der Tat schildert das Buch an einigen Stellen drastisch, wie die Viruserkrankung Ebola verläuft und auch, was mit fast 500 Affen in einem Affenhaus in Reston nahe Washington geschah, ist hart.

    Zweitens verstehe ich nie, warum man einem deutschsprachigen Buch nicht auch einen deutschsprachigen Titel gibt. Hier hätte ein Wort genügt: Ebola. Man findet es allerdings im Untertitel: Ebola, das tödliche Virus – Der Tatsachen-Thriller

    Drittens: Das Cover (meines) sieht hässlich reißerisch aus. (Inzwischen gibt es wohl neuere, bessere Versionen.) Aber so ist dieses Buch nicht.

    Es ist ein populärwissenschaftlich und spannend geschriebenes Sachbuch, das durch konkrete Personen und private Einsprengsel romanhafte Züge erhält. Es handelt sich aber um Wissenschaftsjournalismus, um reale Begebenheiten, die in eine sehr spannende Form gegossen wurden, so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

    Dabei ist dieses Buch sehr informativ, so dass man auch einiges über Viren und Ebola im Speziellen lernt. Wer jetzt denkt: Was geht es mich an, was da in Zentralafrika passiert ist und noch passiert, dem sei gesagt: auch wir sind aus den verschiedensten Gründen nicht davor gefeit, dass es  auf anderen Erdteilen zu Ausbrüchen dieses oder eines anderen tödlichen Virus kommt. Aber leider zeigt gerade wieder die Coronavirus-Pandemie, dass ein Großteil der Menschen offensichtlich nicht lernfähig ist.

    Was wohl nicht so groß publik gemacht werden soll: auch in den USA (Reston/Washington) hat es einen Ebola-Ausbruch gegeben und eben dieser Vorfall macht den spannendsten Teil des Buches aus. In einem Affenhaus, dessen Tiere zu experimentellen Zwecken aus den Philippinen eingeführt worden waren, trat das Virus auf. Wie das amerikanische Militär damit umging, wie einzelne Menschen zum Gemeinwohl aller sich trotz Schutzkleidung in Lebensgefahr begaben, das wird hier eindringlich und ziemlich detailliert geschildert. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich zwar um das Ebola-Virus handelt, aber um eine Variante (Ebola-Reston), die nicht auf den Menschen übergesprungen ist. Glück gehabt, aber wie man am Corona-Virus im Jahre 2019/20 sieht, ist es nur eine Frage der Zeit...

    Bis auf einige Anmerkungen am Ende des Buches enthält sich der Autor im Wesentlichen kritischer Anmerkungen.

    "Das Auftauchen des Aids-Virus, des Ebola-Virus und einer Reihe anderer Erreger scheint eine natürliche Folge der Vernichtung tropischer Lebensräume zu sein. Diese Viren kommen aus ökologisch geschädigten Gegenden..." (eBook 270)

    Es ist Sache des Lesers, sich darüber Gedanken zu machen und zu Einsichten zu kommen. Schon allein die Tatsache, wie sich der Mensch über die Natur, über andere Lebewesen erhebt, empfinde ich als verwerflich. Affen – dem Menschen ziemlich ähnliche Lebewesen – und viele andere Tiere werden in Experimenten missbraucht, Regenwälder werden um des Profits willen abgeholzt, immer mehr Natur muss neuen Siedlungen und Straßen weichen. Es ist anerkannte Wissenschaftsmeinung, dass es dabei zu Kontakten mit bisher unbekannten Viren kommen kann, die in irgendwelchen Wirtstieren 'schlummern'.

    Wer nicht zu Albträumen neigt und drastische Schilderungen und Grausamkeiten an Tieren um der Wahrheit willen ertragen kann – weil es Fakt ist – dem sei dieses spannende, informative Buch empfohlen.

  22. Cover des Buches Der Psychiater des Königs: Bernhard von Gudden und seine Zeit (ISBN: B01FCJIUQ4)
    Michael Seitz

    Der Psychiater des Königs: Bernhard von Gudden und seine Zeit

     (10)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Schloss Berg am Starnberger See: König Ludwig II. und Psychiater Bernhard von Gudden brechen zu einem Spaziergang auf, von dem sie nicht mehr zurückkehren. Infolge einer Suchaktion werden beide tot im Wasser gefunden. Wer steckt hinter Gudden und was ist sein Verdienst im 19. Jahrhundert? Michael Seitz folgt des Psychiaters Spuren … 

    Durch mein zuletzt gelesenes Buch (Anna Reitner erzählt in ihrem Roman „Die Roseninsel“ unter anderem vom Märchenkönig Ludwig II., seinem Bruder Otto und dem wunderschönen Starnberger See) bin ich inspiriert worden, dem Leben des Wittelsbachers und seinem bizarren Ende ein wenig auf den Grund zu gehen: Michael Seitz‘ Dokumentationsroman steht schließlich schon einige Zeit in meinem Bücherregal.

    Von der ersten Seite weg versteht es der Autor, seine Leser zu faszinieren mit einer Mischung aus Spannung und perfekt recherchierten Tatsachen. Bedeutende und interessante Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts werden facettenreich und so detailgenau wie nur möglich abgebildet, eingebettet in Intrigen und Verschwörungen der damaligen Zeit. Nicht nur Politik und familiäre Zwistigkeiten kommen zur Sprache, sondern auch unglaubliche Behandlungsmethoden und Neuerungen durch den aufstrebenden Arzt Gudden. Dessen Weg vom revolutionären Studenten bis hin zum angesehenen Forscher und Vorreiter moderner Therapien bildet den roten Faden dieser Betrachtung und stellt den Psychiater in den Vordergrund rund um die Geschehnisse in Bayern. 

    Seitz, der selbst auf viel Erfahrung in der Gesundheits- und Krankenpflege im psychiatrischen Bereich zurückgreifen kann, hat die geschichtlichen Aspekte der damaligen Zwangsmaßnahmen mit Gänsehaut erzeugender Genauigkeit zu Papier gebracht und gekonnt mit historischen Fakten rund um Ludwig II., Otto und Kaiserin Elisabeth von Österreich verknüpft. 

    Durch die Besonderheit eines sehr speziellen Romanes mit vielen dokumentarischen Passagen ist der Schreibstil zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, insbesondere, da die verwendete Erzählzeit immer wieder wechselt zwischen Präsens, das Nähe und die aktuelle Handlung widerspiegelt und diversen Vergangenheitsformen. Allerdings verleiht gerade diese Technik dem Buch eine ganz individuelle Stimmung, die wohl genau so gewollt ist. Das Nachwort, sowie ein ausführliches Glossar und ein Verzeichnis historischer Personen runden dieses Werk ab, das ich als ein sehr persönliches Anliegen des Autors empfinde, so wie es mit Liebe zum Detail und einer geballten Ladung an Sachinformation, aber auch berührenden Szenen verfasst ist.

    Geschichte in einer ganz ungewöhnlichen Form. Wer sich gerne auf „etwas anderes“ einlässt, ist hier genau richtig!

  23. Cover des Buches Die Frau und der Affe (ISBN: 9783446188808)
    Peter Hoeg

    Die Frau und der Affe

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Affe landet in London und wird schließlich in den Zoo gebracht. Dort beschäftigt sich die Frau des Zoodirektors, Madelene Burden, mit ihm. Aus der Zuneigung wird schließlich mehr...

    Und genau dieses MEHR war dann doch zuviel für mich. Es wurde explizit Sex zwischen Mensch und Tier beschrieben, was ich sehr ekelhaft finde, obwohl ich sonst weder prüde noch zimperlich bin. Ich fand es auch für die eigentliche Geschichte nicht wichtig, das macht es noch ärgerlicher.

    Für den Erzählstil, der mir sehr gefallen hat, gibt es noch die zwei Punkte, ebenso für den Anfang, der beschreibt, wie der Affe nach London gelangt, was wirklich gelungen ist. Umso trauriger, dass die Geschichte so entgleist...


    Mein Fazit: Nicht zu empfehlen!







  24. Cover des Buches Leises Gift (ISBN: 9783404270392)
    Greg Iles

    Leises Gift

     (175)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Der Klappentext verspricht echt so viel. Leider viel zu viel. Alleine wegen dem extrem spannend klingenden Klappentextes habe ich das Buch mitgenommen. Und vielleicht war meine Erwartung auch einfach zu hoch.

    Ich habe einen extrem spannenden Thriller erwartet, der mich von der ersten Seite fesselt und am Ende überrascht.

    Nö, ich muss leider eingestehen, dass das nicht geklappt hat. Der Anfang des Buches hat mich noch richtig begeistert. Es fing gleich gut an, wie in einer TV-Serie, wo der Starr immer direkt fesselt. Aber nach und nach wurde es immer langweiliger und langatmig. Es waren immer mehr Gespräche als wirkliche Taten. Und sowas langweilt mich extrem. Gerade bei einem Thriller, der nun wirklich tiefgründige Ermittlungen verspricht. Das hat mich schon sehr enttäuscht.


    Aber ich bin am Ball geblieben. Ich habe weiter gelesen, obwohl ich höre und da ganz gerne mal ganze Absätze übersprungen habe. Die Gespräche waren teilweise wie überflüssige Sexszenen. Die Handlung geht halt trotzdem weiter. Irgendwie war es dann doch spannend, ob die Vermutungen der Protagonisten stimmen oder nicht.


    Was mich auch dennoch gefesselt hat war der Schreibstil des Autors. Er hat was an sich, dass mich sofort gefesselt hat. Vielleicht liegt es daran, dass er auch schon Drehbücher geschrieben hat und einfach weiß, wie der Hase läuft. Dass hat er wirklich drauf, das muss man ihm lassen.


    Auch hat mir die Protagonistin Alex ganz gut gefallen. Auch wenn es der gefallene Engel vom FBI ist, den ich schon so oft gelesen habe. Hier möchte ich nicht so viel zu schreiben, da ich nicht spoilern möchte. Aber ich denke Vielleser können damit was anfangen.

    Besonders genervt hat mich aber eine Liebesgeschichte im Buch. Die musste einfach nicht sein, in meinen Augen. Es hätte auch ohne diese Geschichte sehr gut funktioniert.


    Ich weiß auch nicht. Das Buch ist okay, ich muss es aber nicht nochmal lesen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks