Bücher mit dem Tag "tilly"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tilly" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

    (377)
    Aktuelle Rezension von: mimgi

    Insgesamt hat mir die Fortsetzung gefallen. Das Buch hat mich nicht ganz so gepackt, wie der erste Teil, jedoch konnte ich auch hier mitfiebern.

    Was mir gefallen hat:

    Wells Entwicklung gefällt mir in diesem Teil gut. Im ersten Teil fand ich ihn schrecklich nervig, ich denke, dass ihm der Abstand zu Clarke gut tat. Seine Entscheidungen sind hier nachvollziehbarer und vertretbarer. Das Vertrauen, welches er Sasha geschenkt hat, hat mich ein wenig verwundert. Ich fand es aber umso spannender, mitzufiebern, ob sie ihn hintergehen wird, oder nicht.
    Clarke ist ein Charkter, mit dem ich erstmal ein bisschen warm werde musste. Ihr kontrollierte und teilweise kühle Art frustriert mich manchmal. Mittlerweile mag ich dies aber sehr gern.
    Der Bellamy aus den Büchern gefällt mir sehr gut. Er ist ehrlich und spricht Dinge aus, die man sich als Leser denken kann. Er wirkt, obwohl er Jaha angeschossen hat, moralisch gut und die einzigen Momente, in denen er die Kontrolle verliert sind die, in denen er seine Schwester beschützen möchte.
    Mir gefällt außerdem, dass das Buch manche Fragen offen lässt. Beispielsweise, ob Jaha noch lebt.
    Außerdem mag ich, dass es einige unerwartete Momente gibt. Teilweise sind manche Momente sehr vorhersehbar (zum Beispiel, dass Clarkes Eltern noch leben und statt zu sterben auf die Erde geschickt wurden), jedoch gibt es dann immer wieder einen Augenblick bei dem ich mir denke: „Oh, damit habe ich jetzt nicht gerechnet.“ Hierzu zählt definitiv, dass Bellamy und Wells Brüder sind. (Die Delivery dieser Info hätte aber meiner Meinung nach „epischer“ beschrieben werden können, hier wirkte der Moment etwas plump.


    Was mir weniger gefallen hat: 

    Ich mag den Schreibstil, hätte mir jedoch manchmal ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Beispielsweise fiel es mir bei einigen Charakteren schwer, mir sie bildlich vorzustellen. Das Dorf der Erdgeborenen hatte meiner Meinung nach auch sehr viel Potenzial, detaillierter beschrieben zu werden und es damit lebendig zu machen.
    Außerdem fand ich, dass manche Handlungen nicht sehr logisch beziehungsweise übereilt wirkten. Bellamy war sauer, weil Clarke den Tod bei Lilly herbeigeführt hat. Ich habe mich schon darauf vorbereitet, dass es ein „Katz und Maus“ Spiel geben wird und Clarke mehr Reue zeigen kann. Ich habe mich teilweise auch darüber geärgert, dass Lilly einfach so sterben musste. Ja, Clarkes Eltern wären dafür verantwortlich gemacht wurden. Dennoch passt es nicht zu Clarke, sie da nicht rausholen zu können. Aus diesem Grund habe ich mir mehr Reflexion bei der gesamten Thematik erhofft. Am Ende hat dann aber ein Satz aus ihrem Mund und ein Erinnerungsfetzen von Bellamy dafür gesorgt, dass er ihr in die Arme fiel.
    Genauso war ich etwas enttäuscht von der Begegnung mit den Erdgeborenen. „Clarke, wir haben Octavia für euch gerettet, wollen nur Frieden und achso, deine Eltern leben noch.“ Meiner Meinung nach alles etwas plump und übereilt. Ich muss aber auch sagen, dass ich für Action und Drama lebe und wahrscheinlich einfach mehr erwartet habe, weil ich vorher die Serie sah.
    Als letzten Kritikpunkt nenne ich die Beschreibung der Geschehnisse im All. Ich mag Glass wirklich gern. Jedoch finde ich, dass man die Situation da oben differenzierter hätte darstellen können, wenn man auch den Blickwinkel von bspw. dem Vizekanzler integriert hätte. Inwiefern die Armbänder Daten liefern wissen wir noch immer nicht. Auch hier war ich etwas skeptisch, wenn es um den Handlungsstrang geht. Das Schiff ist undicht, deshalb wird das Schiff evakuiert. Eine Sicht der Entscheidungspersonen hätte ich gern parallel verfolgt.

    Alles in Allem hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht. Der Klappentext „Für Clarke, Bellamy und all die anderen beginnt ein Kampf auf Leben und Tod…“ habe ich mir einfach mehr erwartet. Es war mir alles zu friedlich. 

    Fazit 

    Obwohl ich einige Kritikpunkte habe kann ich es nicht übers Herz bringen, dem Buch weniger als vier Sterne zu geben. Es mag nicht sonderlich komplex, realistisch und logisch sein aber ich habe es trotzdem verschlungen und innerhalb von kurzer Zeit gelesen. Außerdem fang ich direkt im Anschluss den dritten Band an. 

  2. Cover des Buches Die Perlenfrauen (ISBN: 9783453420298)
    Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

    (94)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.

    Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.

    Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.

     

  3. Cover des Buches Haus der tausend Spiegel (ISBN: 9783570310748)
    Susanne Gerdom

    Haus der tausend Spiegel

    (82)
    Aktuelle Rezension von: ElenaKatherinePierce

    War nicht so meins. Hab ab Seite 100  aufgehört zu lesen.

  4. Cover des Buches Try & Trust (ISBN: 9783328106210)
    Nena Tramountani

    Try & Trust

    (304)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
    Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
    Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.

    "Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.

    Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
    Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
    Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
    Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!

    Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
    Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
    Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!

    Fazit:
    "Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
    Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  5. Cover des Buches Phoenix - Kinder der Glut (ISBN: 9783944544533)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Phoenix - Kinder der Glut

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog.

    Klappentext:
    Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi alles geopfert – ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit.
    Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?

    Einordnung:
    - Tochter der Asche (Teil 1) 
    - Erbe des Feuers (Teil 2) 
    - Kinder der Glut (Teil 3)

    Erster Satz:
    18. Juli 64 – Ihr Name war Claudia Octavia.
    (Seite 9)

    Rezension:
    Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!

    Im zweiten Band der Reihe gab es einige Aspekte, die mir nicht so richtig gefallen haben. Es ist, als hätte die Autorin mich erhört, denn im dritten Teil dagegen haben mir besonders diese Dinge gut gefallen. Allen voran sind da die beiden Protagonisten zu nennen. Eine ganze Weile sind sie getrennt voneinander unterwegs und dabei immer mit interessanten Aufgaben beschäftigt, sodass sie wenig Zeit haben, aneinander zu denken. Als handelnde und nicht bloß grübelnde Personen waren sie mir beide sympathisch. Die Abschnitte mit der feurigen, temperamentvollen Tavi und dem sanften, herzensguten Leon haben sich in einem guten Rhythmus abgewechselt, sodass mich beide überzeugt haben. Das gilt auch für die Situationen, in denen sie sich am selben Ort befinden. Die Liebesgeschichte geht nicht vollständig unter, aber am Rand eines Krieges mit wichtigen, verantwortungsvollen Aufgaben sind beide Figuren beschäftigt genug, um sich nicht übermäßig anzuschmachten. Zudem befasst sich das Buch ausführlicher mit ihren Beziehungen zu diversen Nebencharakteren, die weiter ausgearbeitet werden, sodass eine breitere Anzahl von Figuren im Fokus steht.

    Der zweite Aspekt, der mir im finalen Teil sehr gut gefallen hat, ist die Unvorhersehbarkeit. Bis zum Schluss gab es ungelöste Rätsel, die teilweise erst im Epilog vollständig erklärt wurden. Das hat die Spannung lange auf einem hohen Level gehalten. Außerdem hat sich das Buch in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich erwartet habe. Größtenteils liegt das daran, dass Leon öfter die Führung übernimmt und als Cupido auf ganz andere Strategien setzt als Tavi, mit deren durch Hass befeuerter Wut ich vertrauter war. Damit hat das Buch mich manchmal sehr überrascht.

    Erneut positiv erwähnen möchte ich auch die Verbundenheit mit der realen Geschichte. Im Laufe des Buches wird die Identität einiger Saiwalo offenbart. Manche von ihnen sind berühmte Wissenschaftler wie Otto Hahn, die auch heute noch für ihre Entdeckungen bekannt sind. Darüber hinaus werden aber auch verschiedene Ereignisse innerhalb des Buches miteinander verknüpft. Die Autorin hat Ereignisse wie Tavis unzählige Tode in dem ausbrechenden Vulkan noch einmal aufgegriffen und ihnen einen tieferen Sinn verliehen. Damit wurden am Ende der Reihe Fäden zusammen geführt, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie relevant sind. Das hat die Geschichte noch ein wenig komplexer und das Ende noch ein wenig runder gemacht.

    Fazit:
    Die Protagonisten Tavi und Leon haben in diesem finalen Band viel zu tun und wenig Zeit zu denken, sodass es gleichzeitig interessante Entwicklungen und wenig nervige Schmachterei gibt. Die Liebesgeschichte rückt etwas in den Hintergrund, dafür werden die Beziehungen zu diversen Nebencharakteren weiter ausgebaut. Zudem war die Handlung diesmal spannend, überraschend und nicht so vorhersehbar. Die Verknüpfung mit unserer realen Geschichte sowie der Ereignisse untereinander sorgt für ein rundes Ende. „Phoenix – Kinder der Glut“ bekommt als schöner Reihenabschluss vier Schreibfedern von mir.
  6. Cover des Buches Phoenix - Tochter der Asche (ISBN: 9783944544069)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Phoenix - Tochter der Asche

    (142)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2
    Phoenix - Tochter der Asche ist ein gelungener Auftakt für eine Dystopische Trilogie. Es ist spannend, aufregend und hat mich vom Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten.

    Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es spielt in der Zukunft nach einem missglücktem Experiment. Die Saiwalo regieren die Welt und die Kontinentalarmee setzt ihrer Regeln durch. Sie jagen Seelenlose ohne Gnade. Zu denen gehört auch Tavi, eine über tausend Jahre alte Phoenix. Es ereignen sich seltsame Morde in Hamburg und auf der Suche nach dem Mörder treffen Tavi und Leon (ein Ermittler der Kontinentalarmee) aufeinander und ein spannender Kampf ums überleben beginnt.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Tavi und Leon berichten abwechselnd von den Geschehnissen, sodass man einen guten Überblick über die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person hat. Dadurch kommt auch der Innere Zwiespalt der beiden gut zur Geltung.

    Die Protagonisten sind individuell und liebevoll beschrieben. Tavi ist eine starke Persönlichkeit, die alles für die Menschen tut, die sie in ihr Herz geschlossen hat. Ich mag ihre Fähigkeiten und bin gespannt, was sie noch so alles kann. Leon arbeitet als Ermittler bei der Kontinentalarmee und würde alles dafür tun, um die Karriereleiter höher zu steigen. Nathan ist Tavis Schützling und sie kümmert sich rührend um ihn.

    Das Cover zeigt Tavi als Phoenix auf dem Dach eines Gebäudes, den Blick über das nicht wiederzuerkennende Hamburg gerichtet. Mir gefällt es sehr gut und es vermittelt gut diese düstere und gedrückte Stimmung.

    Fazit:
    Phoenix - Tochter der Asche ist ein gelungener Auftakt der Trilogie. Es ist spannend, rasant und ich muss unbedingt wissen, wie es mit Tavi und Leon weitergeht.
  7. Cover des Buches Schattensplitter (ISBN: 9783947147045)
    Katharina Groth

    Schattensplitter

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Tollhupp

    Der Mut einer Prinzessin, das Herz eines Knappen und die Liebe eines Fürsten... Jorana kann nicht fassen, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll nach Jahren der Freiheit an den Hof des Glaspalastes zurückkehren und darauf warten, dass die Fürsten der Schatteninsel sich in den Schattenspielen ihre Gunst erkämpfen. Doch sie hat weder Interesse daran, Prinzessin zu sein, noch, zu heiraten. Kurzerhand stellt sie sich selbst den gefährlichen Prüfungen der Schattengöttin, nichts ahnend, dass sie der dunklen Macht damit den Weg zurück in die Welt der Menschen ebnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der das Schicksal der Bewohner von Mawuria für alle Zeit besiegeln könnte.

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    Wir lernen hier also eine junge Prinzessin kennen, die von ihrer Stiefmutter zur Heirat gezwungen werden soll. Jorana will das aber nicht und kämpft somit gegen ihre Pflichten an. Denn sie will den Thron gar nicht. Ihre Stiefmutter bezweckt mit den Schattenspielen aber eigentlich etwas ganz anderes und so beginnt ein Katz und Maus Spiel.

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    Die Geschichte ließ sich leicht lesen, man tauchte schnell in das Geschehen ein und ich hatte alles bildlich vor Augen. Es gab Verrat, Lügen und Gefühl, also eine perfekte Mischung die einen das Lesen zu einer Freude bereitet haben. Und was ich richtig gut fand, war das es KEINE romantische Beziehung gab. Ergo, das Prinzesschen verliebt sich nicht und hat nur ihr persönliches Ziel vor Augen.

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    Die Nebencharaktere Fürst Mathis und der knappe Geral waren mir beide sehr sympathisch und beide waren sehr wichtig für die Story. Geral bringt Gefühl mit hinein, während Mathis uns Leser zeigt, wie selbstbezogen Jorana ist. Denn diese hat absolut keine Ahnung von dem Leid ihres Volkes und will es vor allem auch gar nicht sehen.

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    Ich finde das Buch sehr gut und habe mir Band 2 auch gleich bestellt. 4,5/5 Sterne

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  8. Cover des Buches Elidar (ISBN: B00903PC7E)
    Susanne Gerdom

    Elidar

    (32)
    Aktuelle Rezension von: inflagrantibooks
    Meinung
    Es wurde mal wieder dringend Zeit für ein Susanne Gerdom-Buch! Warum ich zu „Elidar“ gegriffen habe, kann ich gar nicht sagen, ich weiß nur, dass ich vom ersten Satz an gefesselt war. Hielt die Gefangennahme oder konnte ich dem Zauber entfliehen?

    Die Geschichte um Elidar fängt anders an als erwartet. Denn es geht erstmal nicht um Elidar, sondern um Luca, einem ledonischen Soldaten, der einen Straßenjungen aufgreift und diesem dann hilft. Es sind sogar zwei Straßenjungen, die hier eine Rolle spielen, der eine mehr, der andere weniger. Nichtsdestotrotz sind sie beide wichtig. Der eine für die Geschichte, der andere für die Figuren. Susanne Gerdom webt hier von Anfang an eine Welt, aus der es kaum ein entkommen gibt. Als Leserin fühlte ich einfach, dass Susanne an ihren Geschichten hängt, dass sie ihre Figuren liebt und dass sie jedem noch so unscheinbaren Straßenverkäufer Leben einhaucht, einfach, weil sie an ihn denkt. Jeder ist wichtig in der Geschichte, einfach, weil Susanne das so will!

    Elidar ist eine junges Mädchen, die weiß, dass sie mehr erreichen kann und länger lebt, wenn alle denken, sie ist ein Junge. Sie lebt ihr Leben als Junge und später als junger Mann und vergisst darüber hinweg, dass sie eigentlich eine Frau ist. Sie lernt alles, was sie kann und hofft, ihr Ziel zu erreichen. Denn Elidar möchte Zauberin werden! Aber Zauberer werden nur Jungs. Trotz aller Widrigkeiten setzt Elidar ihren Kopf durch und schafft es mit Hilfe von einigen, guten Freunden in einer Welt zu überleben, die nicht für sie gemacht ist und in der sie auch nicht willkommen ist. Elidar war für mich zu Anfang ein etwas störrisches Mädchen, aber je länger ich sie begleitete, desto eher merkte ich, was alles tief in ihrem Inneren verborgen ist und was sie nur wenigen Auserwählten zeigt. Elidar ist etwas besonders und ich meine nicht nur die Figur. ^^

    Die Geschichte ist, wie schon erwähnt, vielschichtig und strotzt nur so vor Handlungsmöglichkeiten. Ich als neugierige Leserin will natürlich alles wissen und wollte an vielen Punkten woanders hin, aber Susanne nahm mich bei der Hand und führte mich ohne Unterbrechung Elidars Weg entlang. Ich muss zugeben, ich bin von Susanne nichts anderes gewöhnt. Sie schafft es einfach, mit wenigen, gut gewählten Worten eine komplette Stadt zu erschaffen, die vor Leben pulsiert und in der jeder Bewohner eine eigene Geschichte zu haben scheint. Egal, ob wir diese Geschichte erfahren, als Leser spürt man einfach, dass es so ist. Die Worte sind treffend, das Kopfkino läuft bunt und ausschweifend an. Ich fühlte die Hitze, spürte die Trauer, roch den Dreck und schmeckte die Leckereien. Erlebte Entbehrungen, Trauer und Glück. Ich kämpfte mit Elidar und Luca um ein selbstbestimmtes Leben!

    „Elidar“ ist eine dieser Geschichten, die durch die leisen Töne Eindruck hinterlassen. Susanne erzählt Elidars Lebensweg ohne große Spannung oder Hektik. Es gibt keine Spezialeffekte oder laute Explosionen. Susanne und Elidar gehen zusammen den Weg, der geplant ist. Sie nehmen den Leser mit auf eine Reise, die gespickt ist mit Gefahren, mit unvorhersehbaren Wendungen und mit ein bisschen Glück, dass nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist. Freunde entpuppen sich als Feinde, Feinde sind Freunde. Der Schreibstil ist wie immer wunderbar und packt den Leser sofort. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, gibt es einfach kein entkommen.

    Aber (manchmal hasse ich dieses Wort!) ich hatte das Gefühl, dass Susanne Gerdom sich selbst an manchen Stellen verlaufen hat. Es gibt ein paar Figuren, die sehr lange und ausführlich eingeführt werden, nur um dann plötzlich wieder zu verschwinden. Es gibt einige rote Fäden, die angefangen wurden, nur um dann nicht beendet zu werden. Ich mag es, wenn die Welt und die Geschichte vielschichtig sind, aber manchmal ist weniger vielleicht mehr.

    Fazit
    „Elidar“ ist eine Geschichte, die mit ruhigen, langsamen Tönen ihren Weg geht und sich die Leser durch bildgewaltige Beschreibungen angelt. Die Welt und ihre Bewohner sind vielschichtig und es macht Spaß, darin ein bisschen Zeit verbringen zu dürfen.

    Bewertung
    „Elidar“ bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Marken. Meine Anmerkung scheint nicht groß zu sein, aber doch hat es mich gestört, dass liebgewonnene Figuren verschwanden oder interessante Fäden lose herumlagen.



  9. Cover des Buches Geheimnisse von Blut & Liebe - Phönixträume (ISBN: B01LXHQH2D)
    Elke Aybar

    Geheimnisse von Blut & Liebe - Phönixträume

    (12)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Achtung! Band 3 der Reihe!


    Inhalt

    Demian hat Aurelie mit einem Ultimatum zurückgelassen und sie vor die Wahl gestellt: Sie kommt mit ihm auf seine Burg, er lässt dafür ihre Freunde Ruben und David frei. Doch Aurelie denkt nicht mal daran, zu Demian zurückzukehren. Gemeinsam mit der noch stark geschwächten Sarah macht sie sich selbst auf den Weg nach Thiaadon, um ihre Freunde zu befreien. Währenddessen wird die Stadt immer wieder zum Opfer von Angriffen der Rebellen...


    Meine Meinung

    Cliffhanger kann die Autorin einfach, und so habe ich nahtlos nach Band 2 auch Band 3 begonnen. Wieder hat mir der Schreibstil sehr zugesagt, der Humor, die Gefühle, alles kommt sehr authentisch rüber.


    Aurelie und Co. haben noch immer keinen Weg nach Hause gefunden und zu allem Übel wurden David und Ruben festgenommen. Der Grossmeister - ausgerechnet Aurelies Ex-Mann - stellt sie vor die Wahl: Kehrt sie zu ihm zurück, kommen die beiden frei. Gemeinsam mit Sarah, die immer noch stark geschwächt ist, macht sie sich auf nach Thiaadon, um Demian die Stirn zu bieten und ihre Freunde zu befreien. Nur ist es ein denkbar schlechter Moment für Fremde in der Meeresstadt, die geradezu von den Vampirrebellen überrannt wird...


    Ich muss sagen, dass Band 3 etwas nachgelassen hat - so habe ich es zumindest empfunden. Irgendwie sind die Protagonisten auf der Stelle getreten. Von Ruben und David, die im Gefängnis von Thiaadon festgehalten werden, bekommt man praktisch gar nichts mehr mit, ebenso von Elody, die sich versteckt hält. Dafür ist Sarah plötzlich wieder da - versteht mich nicht falsch, ich hatte auf ihre Genesung gehofft! Aber sie ist ohne ein Wort über irgendwas einfach wieder mit von der Partie. Oder habe ich da was überlesen?


    Spannend ist auch dieser dritte Teil. Nicht mehr ganz so rasant und fesselnd wie die Vorgänger, aber dennoch, die Geschichte ist einfach catchy und man liest gerne weiter. Und dann plötzlich, ganz aus dem Nichts, ist das Ende da. Bäääm, mit einem fetten fiesen Cliffhanger. Noch unzählige Fragen sind offen, aber Band 4 noch nicht in Sicht.


    Fazit

    Der dritte Teil der Reihe um Aurelie und ihre Freunde hat meiner Meinung etwas nachgelassen. Die Geschichte ist immer noch spannend und faszinierend, aber ich hatte das Gefühl, dass die Protagonisten etwas auf der Stelle getreten sind. Der fiese Cliffhanger lässt mich aber ziemlich bibbernd zurück.

  10. Cover des Buches Phoenix - Erbe des Feuers (ISBN: 9783944544519)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Phoenix - Erbe des Feuers

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tavi und Leon, der nun auch ein so genannter Seelenloser ist, verstecken sich eine Zeitlang, doch dann möchte Tavi unbedingt nach Paris. Dort erwartet sie und Leon, eine Mordserie an Seelenlosen. Sie schließen sich einer Gemeinschaft von ihresgleichen an, und erfahren das diese eine ähnliche Katastrophe planen wie das Experiment der Saiwol.

    Eine gelungene Fortsetzung, in dem Teil lernen wir viele neue Charaktere kennen und diese immer zu mögen fällt sehr schwer, es ist ein leichtes den Gedanken und Handlungen der Protagonisten zu folgen und diese nach zu vollziehen.

    Mir persönlich hat Teil zwei noch besser gefallen als der erste und der war schon klasse, ein Buch was mich vor lauter Spannung gezwungen hat es auf einmal durchzulesen, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen.

    Sehr zu empfehlen.
  11. Cover des Buches Fremdes Leben (ISBN: 9783959622981)
    Dennis Frey

    Fremdes Leben

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon

    Cormac Flynn entschließt sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch statt zu sterben, wird er von einem Fremden zurückversetzt, um seinem Leben eine bessere Richtung zu geben.
    Als er in einem Versteck auf versiegelte Magie stößt und sie befreit, ändert sich alles, und für Cormac beginnt ein verzweifelter Kampf um das Gleichgewicht der Welt. Zu allem Übel, mischt sich auch noch der Fremde ein, der ihn ständig zu beobachten und mehr Gründe für sein Einmischen zu haben scheint, als er zugeben möchte...(Klappentext)

    ☯☯☯☯☯☯☯☯☯☯

    "Manchmal ist das Schicksal bereit, dem Gefühl nachzugeben und dir einen Neuanfang zu gewähren,
    doch manchmal nutzt es die Gelegenheit auch, um noch einmal kräftig nachzutreten."
    (Kapitel 3 / Pos. 1054)

    Stellt Euch vor, Ihr könntet Euer Leben nochmals leben, die Weichen der Eisenbahn des Lebens neu stellen und einen anderen, einen besseren Weg einschlagen. Nochmals 15 sein, nochmals in die Schule gehen, neue Entscheidungen treffen und mit anderen Freunden abhängen.
    Wer denkt nicht hin und wieder zurück und wünscht sich, man hätte so manches anders gemacht. "Hätt' i, tät' i, war i", wie wir Österreicher dazu sagen würden, oder im Deutschen: "Hätte, hätte, Fahrradkette".
    Würdet Ihr diese Möglichkeit als Fluch oder Segen ansehen?

    Diese Entscheidung wird Cormac Flynn abgenommen. In einem Moment stürzt er sich in suizidaler Absicht über die Klippen, im nächsten liegt er mit Fieber in seinem Kinderzimmer und ist wieder 15. Ermöglicht wurde ihm dies von einer mysteriösen Gestalt, die er spontan "Mephisto" nennt. Doch so toll und einfach ist dieses ganze Unterfangen, sein Leben neu zu leben ganz und gar nicht. Noch immer bringt er bei Mädchen keinen Ton raus, noch immer ist er der Fußabtreter für die Schulrowdies und noch immer, oder besser gesagt schon wieder, ist er ein fauler Sack. Zudem taucht, wie aus dem Nichts, ständig dieser Mephisto auf, der ihn immerzu Feuer unterm HIntern macht und ihn daran erinnert etwas aus seinem Leben zu machen und ihn auch immer wieder ins Leben zurückholt, wenn er, aus welchem Grund auch immer, wieder einmal gestorben ist. Bis er in eine Welt voller Magie "wiedergeboren" wird und diese Welt ist alles andere als schön.
    Doch was bezweckt dieses Wesen ohne Augen wirklich?

    Mit diesem Buch hält man einen tollen und vor allem spannenden Urban-Fantasy in den Händen. Dieser lebt hier vor allem von seinen Charakteren und deren Entwicklung.
    Da hätten wir Mephisto, eine mysteriöse Gestalt die Cormic immer wieder nach dem Tod zurückholt und alles auf Anfang setzt. Man vertraut ihm nicht wirklich und doch hat er etwas Sympathisches an sich. Dies liegt vor allem an seiner coolen Art und seinem schwarzen Humor. Er ist quasi ein Schlitzohr, welches man trotzdem irgendwie mag.

    ">>Ich will dich gar nicht lange aufhalten, Cormac.
    Aber es ist Frühling, du besitzt eine Jacke gegen den frischen Wind
    und ich kann wirklich nicht in Worte fassen, wie langweilig es ist, deine Stubenhockerei zu beobachten.
    Ich habe dir dieses Leben gegeben, damit du etwas damit anfängst.<<"
    (Kapitel 2 / Pos. 370)

    Cormic macht hier die größte Entwicklung durch. Ist er Anfangs noch ein schüchterner Junge, der absolut nicht in die Puschen kommt und sein Glück an sich vorbeiziehen lässt, so entwickelt er sich im Verlauf der Story gehörig weiter. Mit jedem neuen Leben wird er selbstbewusster, nimmt sein Leben selbst in die Hand und verändert so den Lauf seiner eigenen Lebensgeschichte.
    Vom Loser zum Helden.

    Die Magie selbst kommt erst später ins Spiel, denn mit jedem Ableben und neuerlichem Reborn, befindet sich Cormic zwar in seiner Welt, aber doch ist sie jedes Mal irgendwie anders. Zum Einen verhalten sich die Nebencharaktere anders und zum Anderen wird sie durch Cormic selbst beeinflusst.
    Als er in einem Leben elementare Magie entfesselt und dabei, wieder einmal, draufgeht, hat er damit das Gleichgewicht der Welt zerstört...und ab dem Zeitpunkt beginnt die Story erst so richtig.

    "Manchmal kommt man an einen Punkt, an dem eine einzige Erkenntnis wirkt, wie das Herausziehen der untersten Karten aus einem Kartenhaus.
    All die kleinen Lügen, die man um sich herum gebaut hat, um sich einzureden, das alles gar nicht so schlimm sei,
    fallen nacheinander in sich zusammen und man weiß, dass es an der Zeit ist, etwas zu tun."
    (Kapitel 4 / Pos. 1694)

    Der Schreibstil ist klar und flüssig, Die Erzählweise packend und die Charaktere hervorragend gezeichnet.
    Die Story nimmt zunehmend immer mehr an Spannung und Tempo zu, vor allem ab dem Punkt, an dem die Magie Einzug hält. Bis dahin dauert es jedoch. 1-2 Tode, bzw. Leben, weniger, wären hier eventuell nicht verkehrt gewesen.

    Was mich ebenso beeindruckte, waren die Themen die in diesem Urban-Fantasy behandelt werden, die da z.B. wären: Cliquenbildung, Ausgrenzung, Mobbing, Trauma, Courage, Schuld und Hoffnungslosigkeit. Zugleich enthält die Geschichte aber auch eine ganz wichtige Message, nicht nur für betroffene Jugendliche.

    Der schwierigste Weg führt oft zum schönsten Ziel. Geht hinaus, kämpft und findet diesen Weg.

    Fazit:
    Ein toller Urban-Fantasy für Jugendliche ab 12 Jahren. Unheimlich spannend und mit unglaublich viel Message.
    Ein Debüt, dass sich sehen lassen kann und den Autor auf meinem Radar bleiben lässt.
    Und vergesst nie:

    Man kann jedes Leben führen, das man führen möchte. Man muss sich nur entscheiden, wie es aussehen soll!

    © Pink Anemone (mit Leseprobe und Autoren-Info)

  12. Cover des Buches Die Hand im Feuer (ISBN: B07N6DQX1H)
    Christine Ambrosius

    Die Hand im Feuer

    (9)
    Aktuelle Rezension von: maria61
    Ich find das Cover und der Klappentext sind gut aufeinander abgestimmt. 

    Die Autorin, Christine Ambrosius, hat einen flüssigen, interessanten und spannenden Schreibstil. Land und Charakteren sind gut recherchiert. Den einzelnen Charakteren wurden Leben eingehaucht.

    Die Höhen und Tiefen werden genau beschrieben, man ist der Meinung, man stehe bei dem Geschehen und erlebe alles mit.
    Der 30jährige Krieg mit all seinen brutalen Auseinandersetzungen stehen neben den Erlebnissen von Marie. Jeder ist seines Glückes Schmied, dieses Sprichwort wird hier bildhaft dargestellt. Als Frau aus dem Volk in dieser Zeit zu überleben, grenzt schon fast an ein Wunder. Aber auch als einzelner Soldat ist es nicht leicht zu überleben, vor allem nicht, wenn der Sold auf einmal ausbleibt.

    Ich fand es wunderbar, die Gedankengänge der Protagonistin “Marie” teilen zu dürfen, sie in jungen Jahren begleiten zu können, sie reifen zu sehen und sich in sie hineinzuversetzen. Wie man als junge Frau schon leiden musste, sich aufopfern musste und schlimme Dinge erleben musste.

    Eine klare Leseempfehlung.
  13. Cover des Buches Totenläufer (ISBN: 9783741869341)
    Mika Krüger

    Totenläufer

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Apathy
    Ich hatte mir das Buch auf der BuchBerlin 2017 direkt bei der Autorin gekauft und auch signieren lassen. Da ich Dystopien sehr mag, war das Buch ein Muss.

    Gleich zum Anfang merkt man, dass es hier um eine düstere und drückende Dystopie handelt. Man wird zwar direkt ins Geschehen katapultiert, aber die Geschichte liest sich nicht einfach so weg. Sie ist intelligent aufgebaut. Man merkt, dass sich Autorin sehr viel Gedanken gemacht hat, um der Geschichte einen guten, düsteren und gesellschaftskritischen Handlungsstrang zu geben.

    In dieser Dystopie geht es um Red-Mon-Stadt, die auf einer Insel liegt. In dieser Stadt herrschen strenge Regeln. Kontrolliert wird sie durch Soldaten. Außerdem gibt es Menschen, die zu einer Minderheit gehören, den Locra. Sie sind markant durch ihre helle Haut und dem Goldglanz in den Augen. Jedoch müssen diese sich verstecken, sie werden sonst gnadenlos von den Soldaten vernichtet. Hierunter zählt die Protagonistin Rina. Auf ihrer Flucht trifft sie auf einen Soldaten, der sich jedoch aus unerklärlichen Gründen verschont und zu den Rebellen schickt.
    Die Frage nach dem Warum bleibt. Und was passiert mit Rina bei den Rebellen? Wird sie sich einfügen?

    Nicht nur das Setting wurde düster dargestellt, auch die Charaktere tragen zur drückenden Stimmung bei. Es war nicht immer klar, wer auf welcher Seite steht und was die Motive für ihr Handeln sind. Hier und da fehlten mir zu den einzelnen Personen weitere Erklärungen.

    Rina und den Soldaten lernt man nach und nach kennen und auch die Beweggründe. Von den Rebellen erfährt man nicht allzu viel. Aber es wird schnell klargestellt, wer die Strippen hinter allen zieht. Dennoch ist der Verlauf der Geschichte spannend gestaltet, da die Charaktere ihr Eigenleben haben und nicht immer formbar sind.

    Die Geschichte ist keine einfache Kost und anspruchsvoll dargestellt. Jeder Satz ist gut durchgedacht. Der Schreibstil wirkt dadurch eloquent. Außerdem gibt es keinen Schmalz und keine Verschönerungen, was mir auch gut gefallen hat. Auf jeden Fall ist es keine Lektüre für Zwischendurch, sondern eine Geschichte, die sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzt, wie Machtkampf (was typisch in einer Dystopie ist), aber auch ein Recht auf ein freies Leben ohne Verfolgung sowie Zusammenhalt und Vertrauen. Auch mit einigen Gewissensbissen werden die Protagonisten hier und da konfrontiert.

    Es geht noch weiter, denn einige Fragen blieben noch unerklärt und machen neugierig auf Band 2, der hoffentlich bald kommen wird.

    Fazit: Auch wenn hier und da weiterführende Erklärungen fehlten, finde ich es faszinierend wie die Autorin ein komplexes und intelligentes Geschehen darstellen konnte. Mir gefiel es, dass die Geschichte nicht so typisch war und man in eine anspruchsvolle Lektüre eintauchte, in der eine düstere dystopische Welt dargestellt wurde.

    Bewertung: 4 / 5
  14. Cover des Buches Kruento - Der Anführer (ISBN: 9783842338517)
    Melissa David

    Kruento - Der Anführer

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Nach den beiden Kurzgeschichten konnte mich auch der eigentliche Reihenauftakt mit einer interessanten Geschichte überzeugen. Die Welt wurde gut erklärt und das Glossar war gerade am Anfang doch recht hilfreich gewesen, um sich alle Begriffe merken zu können. Die Handlung hat mir gut gefallen, wenn ich mir an manchen Stellen auch noch ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht hätte. Die beiden Protagonisten haben mir gut gefallen, ebenso wie viele der Nebencharktere. Zu denen ich noch ein paar Fragen habe, aber ihre Geschichten kommen ja noch zu einem späteren Zeitpunkt. Ein bisschen mehr Präsenz hätte ich mir tatsächlich von Leyton noch gewünscht. Ein paar lose Fäden sind noch übrig geblieben und ich bin gespannt, wie es insgesamt mit dem Bostoner Clan weitergehen wird.

  15. Cover des Buches Lady Liberty (ISBN: 9782919800391)
    Annabelle Tilly

    Lady Liberty

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Camille St. Laurent hat nur einen Wunsch. Als Journalistin arbeiten und anerkannt werden. Doch als Frau hat man es schwer, gerade in Paris im Jahre 1885. Doch dann bietet sich ihr eine einmalige Chance. Sie soll über die Ankunft, den Aufbau und die Einweihung der Freiheitsstatue berichten.

    In Amerika angekommen, stellt ihr der Zeitungsverleger Joseph Pulitzer einen irischen Kollegen zur Seite. Dieser interessiert sich nicht nur für die Freiheitsstatue. Vielmehr beschäftigt ihn ein ungeklärter Mord, der wohl mit dem Sockelbau für die Freiheitsstatue in Verbindung steht. Als ein weiterer Mord geschieht, begeben sich Camille und Patrick in tödliche Gefahr…

     

    Noch heute gilt die Freiheitsstatue, die 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde, als ein Symbol der Freiheit, des Friedens, der Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei und Demokratie. Trotz ihres Alters hat sie nichts von ihrem Charme und ihrer Faszination eingebüßt. Diese Stärke wird von Annabelle Tilly in diesem Roman eingefangen und dem Leser mitgegeben. Ich hatte zunächst Zweifel, wie die Geschichte auf mich wirken würde und war jedoch nach wenigen Seiten in einem Lesesog, der mit nicht nur mitriss, sondern zudem immer mehr begeisterte.

    Als Leserin durfte ich zunächst Camille kennenlernen, die in Paris eine sehr moderne Einstellung zur Rolle der Frau hat und damit oft aneckt. Die Reise nach Amerika bietet ihr die Chance, sich zu beweisen. Zeitgleich wurde Patrick vorgestellt, der als Reporter arbeitet, dabei aber nicht in alt-hergebrachten Ansichten verankert ist, sondern auch durchaus über den Tellerrand blickt und sich für Schwächere einsetzt.

    Natürlich steht Lady Liberty im Fokus des Romans und doch gibt es viele weitere Schauplätze, die sich rund um die Dame ranken. In dem Buch vereinen sich Krimi, historischer Roman sowie eine kleine Liebesgeschichte und bietet damit viel Abwechslung. Mir hat das Buch sehr gefallen. War ich noch zu Beginn etwas skeptisch, wich die Skepsis bald und machte der Begeisterung Platz. Es machte Spaß, New York durch die Augen einer Pariserin zu entdecken, mit ihr durch die Straßen zu bummeln und die Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

     

    Fazit:

    Eine spannende Reise nach Amerika, bei der man nicht nur Lady Liberty, sondern auch New York City im 19. Jahrhundert ein wenig besser kennenlernen kann und dabei bestens unterhalten wird. Ein Buch zum Eintauchen, Entspannen, Entdecken und Mitfiebern.

  16. Cover des Buches Antes de Morir (ISBN: 9783958692190)
    Alexander Drews

    Antes de Morir

    (1)
    Aktuelle Rezension von: inflagrantibooks
    Meinung
    Eine Artikelreihe über gruslige Orte, ich gebe zu, so etwas würde ich auch lesen wollen! Und wenn diese Orte dann auch noch von dem Journalisten selbst besucht wurden und man als Leser die Authentizität spürt… WOW! Also ist verständlich warum Sandra und José in eine unbewohnte Bergarbeitersiedlung geschickt werden um darüber zu berichten. Und damit fängt der Ärger an…

    Zu Beginn lernen wir die Journalistin Sandra kennen, die nach Spanien ausgewandert ist und nun dort für eine kleine Zeitung arbeitet. Zusammen mit José fährt sie nach Tijodatantalas (was für ein schweres Wort!), um dort ein paar Bilder zu schießen und ein Gefühl für den Ort zu bekommen. Sandra steht heimlich auf José, aber als heißblütiger Spanier hat er seine Finger lieber woanders, als auf den fraulichen Rundungen von Sandra. Diese Kombination sorgt dafür, dass Sandra nicht immer rational denkt und agiert und dass José so ziemlich alles egal ist, was Sandra angeht. Sie ist nicht sein Typ und im Grunde weiß sie auch, dass sie nie eine Chance hat. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.  

    In diesem Ort angekommen, stellen die beiden fest, dass Tijodatantalas alles andere als verlassen ist. Die Menschen, die dort wohnen, machen das schon seit vielen, vielen Jahren und haben sich mehr oder weniger mit der Abgeschiedenheit und Trostlosigkeit der ehemaligen Bergarbeitersiedlung arrangiert. Es sind nicht viele Menschen, aber sie machen das Beste aus dem was sie haben. Selbst in diesem gottverlassenen Ort am Ar*** der Welt gibt es zwischen den Leuten Streitigkeiten. Sandra und José stolpern in einen Zwist, der sie nichts angeht und der ihnen am Ende das Leben kosten könnte.  

    „Antes de Morir“ ist keine der üblichen Grusel- oder Horrorgeschichten, denn der Horror war ab einem bestimmten Punkt recht vorhersehbar. Dennoch fesselte mich die Geschichte an die Seiten, denn der Grusel ist eher subtil und arbeitet auf einer anderen Ebene, als der übliche Horror. Ein, zwei blutige Szenen sorgen für genug Klischee, um dem Horror-Stempel gerecht zu werden. Der Grusel lebt eher von den knarrenden Türen, den leeren Plätzen und heruntergekommenen Häusern. Von den Menschen, die seit Jahren alleine leben und einfach irre sind.  

    Die Geschichte glich eher einem Rätsel, dem ich versuchte auf den Grund zu gehen und das konnte ich nur schaffen, in dem ich allen Figuren lauschte und zusah, bei dem, was sie taten. Die Hintergrundgeschichte um den Ort und die Bewohner gefiel mir sehr gut, spannend eingewoben in die Handlung und immer wieder Wendungsreich. Allerdings hätte den handelnden Figuren etwas mehr tiefe hier und da gut getan. José war nur feurig und Sandra nur verbittert, weil sein Feuer sie nicht traf.  

    Das Ende war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, und ich bin mir noch immer nicht sicher, ob mir das gefällt, oder eben nicht. Es gibt vereinzelte rote Fäden, die in meinen Augen nicht beendet sind und noch etwas lose in dem leeren Ort umherflattern. Mal gucken, ob da noch was kommt, Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

    Fazit
    Die Geschichte konnte mich mit subtilen Horror und einer interessanten Hintergrundgeschichte an die Seiten fesseln und auch wenn das Ende für mich noch nicht ganz abgeschlossen erscheint, so war es doch ein kurzweiliges Vergnügen, welches man am besten an einem stürmischen Herbsttag und im Dunkeln genießt.

    Bewertung
    Auch wenn ich ein paar kleine Anmerkungen habe, die eher als Denkanstöße, denn als Kritik zu sehen sind, gefiel mir „Antes de Morir“ sehr gut und konnte mich unterhalten. Deswegen 5 von 5 Marken.

  17. Cover des Buches Alle Zombies (ISBN: B018RCHZZ0)
    Maria Engels

    Alle Zombies

    (18)
    Aktuelle Rezension von: starone
    Zum Inhalt: 
    Interessante Kurzgeschichten, die sich mit dem Umgang bzw. dem Leben und verbleibt der Menschheit befasst. Als Beispiel und Ort der Handlung ist hier  Leipzig und sein Zoo gewählt worden. 

    Meine Meinung: 
    Die Covergestaltung ist im ersten Moment etwas undefinierbar eigentlich weiß man nicht was es darstellen soll. 

    Aber wer sich die Mühe macht und die Vorder bzw. Rückseite ..des Buchrücken so hin biegen wird mit einer extrem, gruseligen Kreatur belohnt zumindest für meine Augen....grins...
    Klarer  Punkt für diesen Roman...

    Stimmig wird hier eine Ausgangspunkt bzw. Rahmenhandlung erschaffen, die mir durchaus realistisch erscheint und gerade in Zeiten von Hunger und allgemeinem Chaos halte ich einen Zoo durchaus als einen gute Überlebensbereich.  

    Interessant wie mit dem Thema "Nahrung und Verwertung " umgegangen. Und das in weiteren Geschichten auch immer wieder neue Thematiken aufgegriffen wurden wie Thema Liebe oder einfach Lust/Hunger. Besonders gefallen hat mir die Geschichten ..Sehnsucht..Liebe...Hoffnung. Die waren schon sehr speziell und abartig, aber auch verständlich, wenn man sich die Gesamtsituation vor Augen führt. 
    Beeindruckende Beschreibungen, wechseln ab mit extrem ekligen Szenen, die aber trotzdem mit Gefühl geschrieben sind/waren. 

    Jede Geschichte war gut einzel lesbar, trotzdem baut, jede auf die Vorhergehende auf. 

    Kann ich gerne so weiterempfehlen. 

  18. Cover des Buches Das Sternenhaus (ISBN: 9783426516737)
    Kimberley Wilkins

    Das Sternenhaus

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm – und nicht nur seines … Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem »Sternenhaus«, hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.

    Die Geschichte lässt sich gut lesen wobei mehr die Geschichte von nell und Tilly im Vordergrund steht. Man fiebert mit und hofft mit das alles gut geht. Es handelt von einer mutigen Frau und ihren Weg der immer wieder mit Enttäuschung verbunden ist. Mir hat es gut gefallen. 


  19. Cover des Buches Es bringt den Tod (ISBN: 9783741286148)
    A.L. Kahnau

    Es bringt den Tod

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der 4. Band ist das Ende der 1. Staffel der Reihe und bringt Milas Reise zu ihrem Höhepunkt. Die Fähigkeiten, die sich im 3. Band schon angebahnt haben, lernt der Leser - und natürlich Mila - hier erst richtig kennen. Und zwar auf die harte Tour. Ich will nicht zu viel verraten, aber es tauchen weitere "Verursacher" des Virus auf, die Mila für ihre Zwecke gewinnen wollen und dabei nicht gerade zimperlich vorgehen... Und das sorgt erneut für einiges an Spannung und kurzweiliger Unterhaltung mit unerwarteten Wendungen!

    Ich hatte ja schon in der vorherigen Rezension angedeutet, dass ich noch unsicher bin, wie sich die Wahrheit rund um Dante in die Handlung einfügt, kann aber nun beruhigt sagen, dass es passt! Es ist definitiv ein weiteres, sehr fantastisches Element, dass sich gegenüber der Zombie-Apokalyspe nicht zu sehr in den Vordergrund drängt. Auf jeden Fall eine ungewöhnliche, interessante Mischung.


    Der Band weist mehrere tragische Entwicklungen auf, die Milas Charakter zeichnen und ihre weitere Entwicklung ebnen. Ich konnte zwar verstehen, wieso Mila handelt wie sie handelt, aber emotional kam es nur teilweise bei mir an. Ich fand, dass Mila sich zu wenig mit den Ereignissen auseinandersetzt, sondern v.a. verdrängt. Das war zwar gewollt, um das Ende letztlich zu erreichen, aber dadurch blieb gerade in diesem wichtigen Band Mila dem Leser gegenüber etwas zu distanziert.

    Dante hingegen wuchs mir noch ein bisschen mehr ans Herz. Er ist viel vielschichtiger, als man anfangs dachte, und handelt nachvollziehbar.


    Das Ende an sich war dann relativ episch und definitiv cool gemacht. Aber auch sehr plötzlich vorbei. Ich denke, wenn danach noch 1-2 Kapitel auf Milas Emotionen hinterher eingegangen wären, wäre das ein runderes Ende geworden. Denn ich weiß, dass ab Band 5 andere Charaktere in den Fokus rücken und Mila wohl erstmal eine Weile nicht groß vorkommen wird... Ich hoffe aber, dass sie in späteren Bänden noch einen gelungenen Abschluss bekommt!


    Insgesamt konnte mich auch Band 4 fesseln und ich konnte kaum aufhören, zu lesen, auch wenn mir Mila zu distanziert blieb. Ich bin gespannt, wie die Reihe nun weiterverlaufen wird.

  20. Cover des Buches Falling Paradise 1: Kein Winter ohne dich (ISBN: 9783958692107)
    Cat Lewis

    Falling Paradise 1: Kein Winter ohne dich

    (15)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Es ist gut geschrieben, man ist sofort direkt drin. Es gibt einige Rückblicke, die sind aber sehr gut eingefügt. Auch sinds lauter kurze Kapitel.

    Es geht um Vertrauen in einer Beziehung. Ums Erkennen der eigenen Fehler.

    Eigentlich müsst es "Kein Weihnachten ohne dich" heißen XD

    Echt schön und lesenswert :)

  21. Cover des Buches Beehive - Die Wahrheit (ISBN: B01KYFKI84)
    Katharina Groth

    Beehive - Die Wahrheit

    (12)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Elysa kann endlich bei ihrer Mutter sein. Sie hat nicht mehr lange, gleichzeitig geht es Calypso immer schlechter. Sie muss mit ihm zurück. Beehive ist nie das gewesen was es scheint. Jetzt lernt sie alle Schatten kennen.
    Nach diesem Ende von Band 1, muss man ja gleich weiterlesen und Band 2 ist fast noch besser als Band 1. Spannung, Action, Liebe, Gefühle und Magie, die Mischung macht es. In diesem Buch hat man einfach alles. Die Story ist gut und perfekt geschrieben, denn ich tauchen ein in diese Welt und kann die Verbindung fast schon spüren. Die Charaktere verändern sich und passen sich den Ereignissen an. Sie wachsen an ihren Aufgaben und man verändert die Meinung zu gewissen Charakteren, bei anderen beständig sich so einiges. Ich werde aber noch mit so manchen Wendungen überrascht und bin total begeistert von dem Ende. Taschentücher werden auf jeden Fall gebraucht und gute Nerven, denn die werden beansprucht.
  22. Cover des Buches Die Geschichtenerzählerin 1 (ISBN: B00KXVYTNA)
    Stella Jante

    Die Geschichtenerzählerin 1

    (25)
    Aktuelle Rezension von: TheUjulala
    Die liebe Autorin Stella Jante stellte mir ihr Buch "Die Geschichtenerzählerin" als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Ich kenne die Autorin als Mitverfasserin der Sachbücher "Südtiroler Kräuterfrauen" und "Die Mach der Südtiroler Kräuter nutzen". Um so mehr tut es mir leid, dass ich das Buch irgendwie nicht zu Ende lesen konnte. Das doch umfangreiche Werk beschäftigte mich drei Tage im Urlaub, wobei ich aber inhaltlich irgendwie nicht weiter gekommen bin. Da ich eigentlich auch noch viele andere Bücher lesen wollte, habe ich dieses Buch bei 50% zur Seite gelegt. Meine Rezension kann also nur das bewerten, was ich bis dahin gelesen habe. Vielleicht nehme ich es irgendwann noch mal zur Hand und lese es weiter.

    Coverbild

    Das Cover finde ich persönlich toll. Eine Frau im weißen Gewand steht in einer Felsspalte gegen das Licht. Es funkelt und prickelt förmlich überall. Eine gelungene Aufnahme und ein passendes Bild für die Geschichte und zum Setting der Südtiroler Alpen. Die Schrift ist dazu passend gesetzt. Man merkt, dass das Cover von einem Profi gestaltet wurde.

    Handlung

    Die 18 jährige Mena bekommt plötzlich komische Träume, in dem sie auf einen äußerst attraktiven Mann trifft, ihren Traum-Mann. Seltsamerweise begegnet sie diesem Mann öfter und ihr wird klar, dass sie sich nicht in einem Traum treffen, sondern in einer parallelen Welt, in der alles anders scheint und Fabelwesen zu realen Gestalten werden. Jede Vision birgt große Gefahren, die Mena nur mit ihrem Traum-Mann gemeinsam bewältigen kann. Aber aus Traum wird Realität und Mena muss nicht nur die Wagnisse in der Anderswelt überstehen.

    Buchlayout / eBook

    Gestalterisch ist das eBook schön aufbereitet mit nicht zu viel Schnick-Schnack. Das Buch ist in 2 Teile aufgeteilt und hat insgesamt 40 Kapitel. Was zwar recht viel erscheint, aber bei einer Seitendicke von über 500 Seiten nicht viel ins Gewicht fällt.

    Idee / Plot

    Eine junge Frau reist mit ihren Visionen durch die Südtiroler Landschaft und begegnet dabei auch einigen Sagengestalten, nicht nur aus Südtirol sondern auch aus Irland. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das mystische Südtirol viel an Sagen und Legenden zu bieten hat. Deswegen fand ich die Idee, diese in einen Urban-Fantasy Roman mit prickelnder Lovestory zu packen äußerst interessant. Nebenbei vermittelt die Autorin dem Leser auch noch die Umgebung, Bräuche, Kultur und die typischen Verhaltensweisen der Südtiroler. Ein Südtiroler würde niemals über sich sagen, er sei Italiener, aber seinen Espresso muss er klassisch italienisch trinken und die Spaghetti müssen wirklich ›al dente‹ sein. Das hat mir besonders gut gefallen.

    Emotionen / Protagonisten

    Mena ist ein Bücherwurm und liebt vor allem fantasievolle Geschichten. Sie lebt eher zurückgezogen, hat kaum Freunde und hat große Beziehungsängste.
    Anfangs fand ich Mena recht sympatisch, doch es häuften sich über die Zeit bei mir ungeklärte Fragen und Ungereimtheiten, so dass ich sie und ihre Handlungen nicht mehr ganz nachvollziehen konnte. Zum Beispiel fragt sie Kinnon eine ganze Zeit lang nicht nach seinem Namen, warum? Auch betitelt sie ihn eine ganze Weile lang nur mit "Mein Traum-Mann", was mir dann einfach zu viel wurde. In ihren Visionen ist sie dann doch recht tough und muss die lebensbedrohlichen Gefahren meistern, was ihr gut gelingt. In der Beziehung zu Kinnon zieht sie sich aber dennoch immer enorm zurück, macht sich ständig Gedanken und kommt dabei aus dem Grübeln kaum noch mehr raus. Das macht die Passagen zwischen den Visionen extrem langatmig und zäh.

    Kinnon scheint ein wahnsinnig heißer Feger zu sein, den wohl kaum eine Frau von der Bettkante stoßen möchte. Und diesen Umstand kann er überhaupt nicht leiden und wehrt sich mit aller Vehemenz ein Frauenheld zu sein. Aber er verliebt sich in Mena und wird dabei zu einem schwanzgesteuerten Liebeskranken. Er hat nur noch das Eine im Kopf und das nervt mich teilweise richtig. Denn eigentlich sollte die Liebe ja nicht nur körperlich sein. Und wenn es mal nicht nach seiner Nase geht, läuft er weg wie ein schmollender 5 Jähriger, dem sein Spielzeug geklaut wurde. Die erotischen Szenen werden dann zwar sehr prickelnd aufgebaut, und obwohl so viel Testosteron im Spiel ist, bleibt der Akt an sich unbeschrieben. Das finde ich dann in der Konsequenz sehr schade. Aber insgesamt ist es mir zu viel Liebesgeschichte, die vom eigentlichen Thema ablenkt.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Die meiste Spannung gibt es nur in den Visionen, aber die Erzählungen in der realen Welt sind teilweise unglaublich zach. So dass ich nach drei Tagen mit einem Blick auf den Lesefortschritt gedacht habe: »Oh Gott, ich habe gerade mal die Hälfte des Buches gelesen - geht das jetzt immer so weiter?«

    Es plätschert nur so seitenweise von Liebesgepklänkel, ohne wirklich in der Geschichte weiter und dem Geheimnis einfach näher zu kommen. Die Szenen in der Anderswelt sind recht spannend, was dann Gott sei Dank für Abwechslung im Buch sorgt, aber das Ruder irgendwie nicht mehr rum reißen kann. Auch wird die Verflechtung der Sagenwelten aus Südtirol und Irland irgendwie immer komplizierter.

    Ich finde auch, dass viel zu früh Mena und Kinnon zusammen gekommen sind und sich ab dem ersten Viertel des Buches liebeskrank durch die Seiten säuseln. Ständig bekommen wir Menas Zweifel an ihr selber und an Kinnon zu lesen und dazu sein lustvolles Verhalten, aber die Geschichte entwickelt sich einfach nicht weiter. Damit verpufft auch die gute Fantasy-Idee des Buches und bei 50% konnte mich das alles einfach nicht mehr mitreißen.

    Szenerie / Setting

    Schön beschrieben sind die Umgebungen vor allem der Anderswelt, und die Figuren. Teilweise etwas ausschweifend und detailreich, aber man merkt, dass die Autorin mit viel Hingabe in diesem Thema ist, und weiß, wovon sie erzählt. Bei den Beschreibungen der Szenen im Alltag hält sich mir die Autorin viel zu sehr an Einzelheiten fest. Hier hätte sie definitiv straffen können.

    Sprache / Schreibstil

    Einerseits finde ich es toll, wie Stella Jante die sprachliche Kuriosität in Südtirol mit einbaut. Da ich Wurzeln in Südtirol habe und auch oft dort bin, bin ich mit dem Sprachgebrauch recht vertraut. Andererseits lesen sich die einzelnen Kapitel immer wieder mehr im Stile eines Tagebuchs und das trägt oft zur Zähheit bei. Die Geschichte wird ausschließlich in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Mena im Präsens erzählt.

    Gegen Mitte des Buches häufen sich auch die Rechtschreibfehler. Oft werden nächste Sinnabschnitte nicht optisch durch einen Absatz vom Text abgesetzt, das hat mich beim Lesen immer wieder irritiert.

    FAZIT

    Es konnte mich zur Mitte hin nicht mehr mitreißen. Teilweise recht zäh durch extremes Liebesgesäusel und langatmige Alltagsbeschreibungen. Da ich das Buch abgebrochen habe, erhält es insgesamt nur einen Stern.

    Cover: 4 von 5
    Buchlayout / eBook: 3 von 5
    Idee / Plott: 5 von 5
    Emotionen / Protagonisten: 1 von 5
    Handlungsaufbau / Spannungsbogen: 1 von 5
    Szenerie / Setting: 3 von 5
    Sprache / Schreibstil: 3 von 5
  23. Cover des Buches Liminale Personae (ISBN: 9783958692015)
    Alessandra Reß

    Liminale Personae

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine Epidemie, die Menschen in lebende Tote verwandelte, zwang die letzten Überlebenden sich auf eine einsame Insel zurückzuziehen. Dort versuchen sie in einer massiv abgeschotteten Stadt zu überleben Für Sicherheit und Ordnung sorgen die sogenannten „Gesichtslosen“, die als Rat herrschen, unterstützt von den ebenso schattenhaften Wächtern.

    Das sie Demonstrationen und Aufstände der jungen Generation nicht dulden bekommt Nihile mit einigen anderen schmerzhaft zu spüren, denn sie wird verhaftet und ohne Kleidung und Hilfsmittel in der Wildnis ausgesetzt.

    Dort muss sie versuchen zu überleben, es sei denn, sie will schon von Anfang an aufgeben und sterben. Hoffnung gibt ein Dorf, das von einer Königin beherrscht wird, aber ist das wirklich auf Dauer die richtige Zuflucht für Nihile und ihre Freundin, die erstmals mehr über die Vergangenheit erfahren?

    Meine Meinung:
    Der Verlag bezeichnet die Novelle als „Coming of Age“-Geschichte und das ist sie tatsächlich auch. Denn Nihile wird durch ihre Erfahrungen tatsächlich erwachsen und muss sich von den Träumen und Ideen der Jugend verabschieden, wenn sie das nicht verlieren will, was ihr wichtig ist.

    Das bleibt natürlich nicht ganz ohne Spuren, denn in der Wildnis bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Zähne zusammen zu beißen und sich durchzukämpfen, im Dorf werden ihre Vorstellungen erneut auf die Probe gestellt, denn ausgerechnet die Königin öffnet ihr zwar die Augen, zeigt ihr aber auch, dass andere Wege nicht immer die besseren sind.

    Dabei ist die Andeutung, dass die Menschheit durch einen Zombievirus ausgerottet wurde, eher nebensächlich, denn in der Geschichte kommt kein einziger lebender Toter vor, kein Monster, das es zu massakrieren gilt.

    Hat man diese Pille erst einmal geschluckt und akzeptiert das Szenario als solches, bekommt man eine Geschichte geboren, die durchaus zum Nachdenken anregt. Gerade die Heldin durchbricht das Schema, weil sie am Ende etwas tut, was man nicht unbedingt von ihr erwartet hat.

    Der Rest der Figuren bleibt dann doch eher blass. Sie dienen dazu, der Heldin vor Augen zu führen, dass das Leben in Freiheit nicht unbedingt eines ist, und man auch hier schmerzhafte Entscheidungen treffen muss.

    Trotz der Kürze erscheint die Geschichte rund und in sich geschlossen. Die Autorin besitzt einen
    flüssigen, lebhaften Stil, der weder stockt, noch Längen aufweist

    Alles in allem ist „Liminale Personae“ eine interessante Mischung aus Dystopie- und „Coming of Age“-Roman, der trotz seiner Kürze eine runde Geschichte erzählt und dabei interessante gesellschaftskritische Aspekte aufwirft.

  24. Cover des Buches Königsmacher: Der Magie verfallen I (ISBN: 9781539351849)
    Tanja Rast

    Königsmacher: Der Magie verfallen I

    (1)
    Aktuelle Rezension von: inflagrantibooks
    Meinung
    „Königsmacher“ war für mich eine Premiere! Nicht, weil das Buch von Tanja Rast geschrieben wurde, nein. Sondern weil es ein Gay-Romance Buch ist und ich sowas noch niemals nie nicht gelesen habe und bis dato auch immer dachte, dass ich das niemals lesen werde. Tja, da muss nur die richtige Autorin fragen und schwupps, liest man Sachen, mit denen man nie gerechnet hat. War das jetzt nun gut oder war das eher schlecht für mich und damit für Tanja? Finden wir es heraus.  

    Zu allererst muss ich zugeben, dass ich keinerlei Erwartungen an das Buch hatte. Ich ließ die Geschichte so auf mich zukommen, wie sie war und hoffte einfach nur, unterhalten zu werden. Mit großen Erwartungen an eine Geschichte zu gehen endet sowieso immer mies, da die Geschichte und der Autor die Erwartungen, die man als Leser aufbaut, niemals erfüllen können, denn der Autor hat ja seine eigenen Erwartungen an die Geschichte, die er ja dann auch umsetzt. Deswegen war ich offen für alles, was da auf mich zukommen mochte.  

    „Königsmacher“ ist die Geschichte von Belac und Jiras, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich dennoch extrem ähneln. Sie sind beide für jeweils andere Fürsten dafür zuständig, die Arbeiten zu erledigen, die sonst keiner erledigen will und die auch niemand zurückverfolgen kann. Es sind schmutzige Arbeiten und sollten sie gefasst werden, würde niemand kommen um sie zu retten. Sie stehen loyal zu ihrem Fürst und damit sind sie Feinde. Totfeinde, denn in der Geschichte geht es um nichts mehr als den Thron! Die Fürsten wollen Herrscher des Reiches werden und mit kleinen, gezielt gesetzten Morden sorgen Jiras und Belac für ihre Fürsten dafür, dass es nicht zu einem Krieg kommen muss, ihr jeweiliger Fürst aber dennoch die Nase vorn hat.  

    Belac ist zu Jiras wie ein Schokoladeneisbecher mit Sahne zu einem Wassereis am Stiel. Kein Vergleich und dennoch ist beides sehr lecker. :-D  

    Belac ist groß, breitschultrig, ein Bär von einem Mann. In meiner Vorstellung biegt er Eisenstangen wie Lakritze um ohne zu schwitzen. Was nicht heißt, dass er nur der Mann fürs grobe ist. Er hat einfach Kraft und weiß, diese geschickt einzuschätzen, sonst wäre er ja nicht einer der besten Männer seines Fürsten geworden. Ich mochte Belac von Anfang an, denn auch wenn er gegenüber den anderen, vor allem Jiras, gerne mal den harten Kerl raushängen ließ, so war er doch einfühlsam und machte sich Sorgen, wenn es denn sein musste. Die Autorin ließ mich immer an den Gedankengängen von ihm teilhaben, sodass ich jede seiner Entscheidungen auch nachvollziehen konnte und er nicht einfach Dinge tat, die ich nicht verstand.  

    Jiras ist vom Denken her genau gleich. Das einzige, was ihn von Belac unterscheidet, ist die Größe und Körperform. Jiras ist eher der kleine, wendige der beiden, der auch ohne Probleme in einen Schornstein klettern kann. Er schlüpft ohne Probleme in andere Rollen und holt sie damit des Öfteren aus der Klemme. Genau wie bei Belac konnte ich ohne Probleme in Jiras Gedankenwelt eintauchen und verfolgen, was in ihm vorgeht.  

    Die beiden stehen auf verschiedenen Seiten, ihre Herren sind Fürsten, die die Krone an sich reißen wollen. Und die beiden müssen dafür sorgen, dass das klappt. Auf ihrem Weg treffen die beiden Männer immer mal wieder aufeinander und auch wenn sie sich jedes Mal vornehmen, sich gegenseitig umzubringen, landen sie doch irgendwie jedes Mal im Bett. Sie wissen, dass sie es nicht dürfen. Sie wissen, dass das Techtelmechtel mit dem Tod enden muss und für beiden auch enden wird, wenn davon jemand erfährt und dennoch können sie die Finger nicht voneinander lassen.  
    Was mich äußerst amüsiert und unterhalten hat!  

    Belac und Jiras gemeinsam sind so toll zu lesen und ich wünschte, die Geschichte wäre noch länger gewesen. Sie beschreiten gemeinsam einen Weg, den sie so nie gehen wollten. Kämpfen gegen alle und alles, was sich ihnen in den Weg stellt und hoffen einfach nur, am Ende lebendig daraus hervor zu gehen. Es passieren Dinge, mit denen weder der eine noch der andere noch ich gerechnet habe und ich hab jedes Mal mit beiden mitgefiebert, ob alles gut geht und ob sie ihre Ziele erreichen.  

    Das Ende war überraschend und für die Geschichte passend. Ich hatte damit nicht gerechnet und hoffe nun, dass die Geschichte der beiden doch noch weitergeht.

    Fazit
    „Königsmacher“ war eine Geschichte die mich positiv überrascht hat und die ich sehr genossen habe, denn die beiden Protagonisten agieren gemeinsam sehr unterhaltsam und sind dabei auch noch überaus amüsant. Ich hab noch nie Gay-Romance gelesen, aber wenn alle Geschichten so sind, wie diese hier, dann frage ich mich, warum ich bis jetzt die Finger davon gelassen hab.

    Bewertung
     „Königsmacher“ von Tanja Rast bekommt von mir volle 5 von 5 Marken. Daran ist die Hoffnung geknüpft, dass es bald weitergeht. :-D

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