Bücher mit dem Tag "tinte & feder verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tinte & feder verlag" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Zwischen zwei Welten (ISBN: 9782496711080)
    Izabelle Jardin

    Zwischen zwei Welten

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Annnnnnna

    Schlesien im Jahr 1844: Mitten im Spannungsfeld zwischen adligem Wohlstand und bitterer Armut wächst Elise von Achenthal auf – die Tochter einer wohlhabenden Familie, die eine Tuchfabrik besitzt und zugleich mit den Herausforderungen der Zeit konfrontiert ist. Die soziale Kluft, die zwischen ihr und den Arbeiterfamilien der Weber klafft, wird besonders deutlich, als sie sich für Marie stark macht – ein junges Mädchen aus prekären Verhältnissen, mit der sie eine tiefe Freundschaft verbindet.

    Isabelle Jardin gelingt es eindringlich, diese Gegensätze in Szene zu setzen – mit präziser Sprache und viel Gefühl für historische Atmosphäre. Elise ist eine wunderbar vielschichtige Hauptfigur: empathisch, mutig, willensstark – und doch gezwungen, früh Verantwortung zu übernehmen. Zwei Männer kreuzen ihren Weg: Konrad von Radenau, ein Rittmeister, der sich für die Arbeiter und deren Lebensbedingungen einsetzt und zu dem Elise eine Tiefe Zuneigung verspürt. Ihre Begegnung ist elektrisierend, ihre Verbindung tief – fast schicksalhaft:

    „Erdverbunden abgehoben. Fühlten nur. Und wussten!“ (S. 153)

    Dem gegenüber steht Fletcher Cunningham aus London– wohlhabend, charmant, ein gesellschaftlich glänzender Fang. Doch was zählt mehr: Herz oder Pflicht?

    Auch die Nebenfiguren sind fein gezeichnet – allen voran Tante Auguste, die kluge, direkte Nachbarin mit dem Herz am rechten Fleck:

    „Wünsche muss man äußern. Mit verzagter Zurückhaltung kommt man zu nüscht.“ (S. 165)

    Isabelle Jardin fängt das Frauenbild der Zeit sehr nuanciert ein – ihre Rolle zwischen Repräsentation und Rebellion, zwischen gesellschaftlicher Erwartung und individuellem Wunsch nach Selbstbestimmung. Die opulente Welt der Achenthals kontrastiert sie gekonnt mit den düsteren Einblicken in Armut, Hunger und soziale Missstände.

    Ein bewegender Auftakt der Achenthal-Saga – voller Gefühl, Tiefe und starker Frauenstimmen. Für alle, die gemächlich erzählte historische Romane schätzen, bei denen Atmosphäre, Emotion und Haltung im Vordergrund stehen – auch wenn der große Spannungsbogen zugunsten der leisen Töne zurücktritt. 

  2. Cover des Buches Einen Herbst und einen Winter lang (ISBN: 9782496714296)
    Margit Steinborn

    Einen Herbst und einen Winter lang

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Isa wächst mit ihrem jüngeren Bruder, in Berlin des Jahres 1908 in bitterer Armut auf, Ihr Vater verlor bei einem Arbeitsunfall seinen Arm und kann die Familie nicht mehr ernähren, nach Streitigkeiten mit seiner Frau geht er eines Tages und kommt nicht mehr zurück. Ihre Mutter hat 2 Jobs ist todmüde und ausgelaugt, dennoch langt es nicht zum Leben. Isas kleine Schwester starb wegen den schlimmen Umstände an Hunger und Kälte. Um nicht auch eines Tages zu verhungern geht sie mit ihrem kleinen Brüder betteln und hat deswegen keine Zeit für die Schule. Im Nachbarsjungen Viktor hat sie einen Beschützer der ihr hilft so gut er kann. Im krassen Gegensatz dazu wächst Henning in einer unfassbar reichen Unternehmerfamilie auf. Er hat alles was Isa nicht hat und dennoch ist er todunglücklich. Seine Eltern sind geschieden, seine geliebt Mutter hat er seit Jahren nicht gesehen und mit der neuen Frau seines Vaters kommt er nicht so gut zurecht. Das Verhältnis zu seinem Vater ist sehr schlecht, sogar Schläge bekommt er von ihm. Mit seinem älteren  Bruder Roman ist es zwar nicht ganz so schlimm, dennoch hat er nur mit dem Diener Hans einen Freund der zu ihm hält. Durch einen Unfall begegnen sich Isa und Henning. Doch nur das eine Mal, dann sehen sie sich jahrelang nicht mehr. Doch beide müssen immer wieder an den anderen denken.---------Was für eine grandiose tolle Geschichte die mit diesem Buch nicht zu Ende geht .Eine wunderbar toll geschriebene Geschichte!  Ich bin sehr begeistert und will unbedingt Wissen wie es weiter geht.

  3. Cover des Buches Remember (ISBN: 9781503947382)
    Izabelle Jardin

    Remember

    (77)
    Aktuelle Rezension von: SteffiFee

    Inhalt: Als Leah ihren Traummann kennenlernt, gerät ihre bis dahin geordnete Welt ins Wanken. Und dann ist Connor Breckwohld – der Juniorchef einer Hamburger Reederei, auch noch verlobt. Trotzdem kommt es zu einem Date und einem ersten Kuss. Leah fragt sich, was dieser anziehende Mann von ihr will, wo er doch kurz vor seiner Hochzeit steht. Sie nimmt spontan Reißaus, kann ihn aber in den darauffolgenden Wochen nicht vergessen. Bei einem Wiedersehen entwickelt sich alles anders als gedacht und Leah versucht auf ihr Herz zu hören.


    Meine Meinung: Leider konnte mich diese Geschichte nicht packen, obwohl ich zwischendurch gerne mal etwas romantisches lese. Hierbei kam aber kein Gefühl von Romantik auf, da es eher kitschig zugeht und zu viele Wiederholungen vorkommen. Immer wieder spielt die Farbe Grün eine große Rolle, offenbar die Lieblingsfarbe der Hauptfigur Leah. Außerdem schwärmt sie ständig von Connors tollen After Shave und interpretiert zu viel in eine Skulptur namens „Makeda“ hinein. Diese sieht sie das erste Mal auf Connors Segeljacht und wird seit dem bis in ihre Träume hinein von Makeda begleitet. Die Handlung zieht sich bis zu einer dramatischen Wendung in die Länge. Durch dieses Ereignis kommt etwas mehr Spannung auf, so dass ich mich dazu entschied, die Geschichte zu Ende zu lesen. Den Schreibstil fand ich eigentlich gar nicht so schlecht, dennoch bin ich mit dem Lesen nur mühsam vorangekommen, weil das gewisse Etwas fehlte und zu viele Oberflächlichkeiten hervorgehoben wurden.


    Fazit: Wenig Romantik. Erst zum Ende hin kam Spannung auf.

  4. Cover des Buches Das stürmische Leben von Meena Dave (ISBN: 9782496714098)
    Namrata Patel

    Das stürmische Leben von Meena Dave

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Meena ist eine junge Fotojournalistin und überall auf der Welt unterwegs und hat daher kein richtiges zu Hause, sondern nur Möglichkeiten unter zu kommen. Als sie plötzlich von Neha, eine für sie Fremden, eine Wohnung in Boston erbt, plant sie diese zunächst eventuell zu verkaufen. Allerdings hat dieses Erbe auch einige Bedingungen, da die Wohnung nur vererbt werden oder nach einem Jahr an einem der anderen Bewohnern in 'Ingenieurhaus' verkauft werden darf. Also fährt sie nach Boston um sich die Wohnung anzuschauen und stellt schnell fest das dort ganz eigene Regeln herrschen. Die einzelnen Wohnungen empfinden sich eher als Wohngemeinschaft, da die Wohnungstüren nicht abgeschlossen werden und jeder ein und aus gehen kann wie er möchte. Bis auf sie gibt es noch ihren direkten Nachbar Sam und in den oberen Etagen, die sogenannten Tanten, Tanvi, Uma, Sabina und deren Ehemänner und die Tanten haben das sagen in Haus. Da Meena als Baby adoptiert wurde, hatte sie nie einen richtigen Bezug zu ihrem ethnischen Hintergrund. Da sie aber nun mit Indern in einem Haus wohnt nähert sie sich Schritt für Schritt ihrer ethnischen Kultur an. Wie sich herausstellt wusste Neha wer Meena's Mutter war und hinterließ ihr geheime Botschaften in der Wohnung und sie entschlüsselt gemeinsam mit Sam wer von den Tanten ihre Mutter ist. Nach und nach kommt sie in ihrer Wohnung an und beginnt sich ihr erstes Zuhause einzurichten und beginnt mit Sam eine ernstere Beziehung.

    Das Buch zieht sich leider an vielen Stellen und erst im letzten Drittel wird es interessanter. Zudem konnte ich leider keinen richtigen Bezug zu den Charakteren aufbauen.

  5. Cover des Buches Im Bann der magischen Insel (ISBN: 9782496703528)
    Nora Berger

    Im Bann der magischen Insel

    (15)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Julie fährt 1836 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Guadeloupe. Dort wollte ihr Vater eine Erbschaft abwickeln, kehrte von dort jedoch nicht mehr zurück. Konfrontiert mit einer ihr fremden Welt versucht sie herauszufinden, was mit ihrem Vater geschehen ist.

    Zu Beginn ihrer Reise erhält Julie ein Amulett. Sie hält es für billige Touristenware, doch es wird ihr in den kommenden Geschehnissen eine große Hilfe sein. Auf der geerbten Zuckerrohrplantage kommen Julie und ihre Familie zum ersten Mal mit der harten Realität des Lebens von Sklaven in Berührung.

    In eindringlichen Bildern gelingt es Autorin Nora Berger, mir beim Lesen eine Gänsehaut zu bescheren. Was Menschen anderen Menschen antun, und was es in ihnen auslöst, plötzlich die Macht zu haben, wird hier deutlich dargestellt. Julies Gefühlsleben gerät auch aus anderen Gründen durcheinander. Obwohl in der Heimat ein Verlobter auf sie wartet, verliebt sie sich.

    Als Leser erhält man viele Eindrücke. Die Natur der Insel wird wunderschön beschrieben, das Geheimnis um das Verschwinden des Vaters und Julies Emotionen sorgen für ein Potpourri an Gefühlen. Zudem ist das Buch gut geschrieben und liest sich, trotz des schweren Themas der Sklaverei, leicht. Das Ende lässt auf eine gute Fortsetzung hoffen.

  6. Cover des Buches Der Stoff, aus dem das Glück ist (ISBN: B09CG39G8L)
    Barbara Davis

    Der Stoff, aus dem das Glück ist

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Gleich vorweg möchte ich sagen, dass ich mir weitere Bücher von der Autorin zulegen möchte. Mir hat ihr Schreibstil, die Story und die ständig wiederkehrende Spannung sehr gut gefallen.

    Der Roman wurde in zwei Zeitebenen geschrieben. Die erste spielt im Jahr 1943 in Paris. Hier lebt die junge Schneiderin Soline, die sich von jetzt auf gleich in den amerikanischen Widerstandskämpfer Anson Purcell verliebt. Für beide ist es Liebe auf den 1. Blick. Doch dann wird Anson von der Gestapo gefasst und da nun auch Soline von den Deutschen unter Beobachtung steht, flüchtet sie nach Boston. In der Hoffnung, dass Anson irgendwann zurück in seine Heimat kommt, eröffnet sie ein Atelier und arbeitet seither als Schneiderin.  Sie glaubt fest daran, dass Anson irgendwann zurück zu ihr kommt.
    Die zweite Zeitebene spielt in Boston 1985. In der Newbury Street befand sich vor vielen Jahren ein Brautmodengeschäft, welches durch einen Brand völlig zerstört wurde. Hier lernen wir Aurora Grant kennen. Als sie die Ruine des Brautgeschäftes sieht, fühlt sie sich eigenartigerweise zu dem Gebäude hingezogen und so nimmt sie Kontakt mit der sehr zurückgezogenen Eigentümerin auf. Sie möchte das Haus in eine Galerie umwandeln und findet bei den Renovierungen etwas Besonderes unter der Treppe. Ihre Neugier ist geweckt und so beginnt sie in der Vergangenheit zu stöbern.

    Wie ich oben schon erwähnte, hat mir der Schreibstil und die Geschichte sehr gut gefallen.  Die Charaktere wurden sehr glaubwürdig und lebensnah beschrieben und ich konnte somit mit allen Protagonisten mitfühlen.
    Am Anfang weiß man natürlich nicht wie die zwei Zeitebenen zusammenhängen, aber dass machte die Story besonders interessant für mich, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Von mir bekommt dieser Roman 5 von 5 Sterne und ich freue mich darauf, weitere Romane von Barbara Davis entdecken zu dürfen.
    Alle Bücherfans von historischen Romanen sollten an diesem Buch nicht vorbeigehen.
    (© Nadys-Buecherwelt.de)

  7. Cover des Buches Durch die hellste Nacht (ISBN: 9782496709988)
    Jessica Winter

    Durch die hellste Nacht

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    *Lest euch vorher unbedingt die Triggerwarnung durch*


    Ruby wurde als Kind von ihren Eltern an Menschenhändler verkauft. Sie wurde zur Prostitution gezwungen und schwer misshandelt. 


    Ein FBI Agent hat sie dort rausgeholt und sie wie seine eigene Tochter aufgezogen. 


    Seitdem arbeitet sie in einem Frauenhaus und setzt sich für Frauen ein, die ähnliches durchgemacht haben. 


    Doch als eine Ihrer Schützlinge von Ihrem damaligen "Besitzer" entführt wurde, wird sie wieder mitten rein gezogen. 


    Jake übernimmt den Fall und versucht alles um die Mädchen zu finden und wieder nach Hause zu bringen. 


    Er schafft es Rubys Vertrauen zu gewinnen. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen zeigt er ihr, dass sie keine Angst vor ihm haben muss. 


    Die Charaktere in dem Buch sind sehr stark dargestellt. Sehr loyal und mutig. 


    Auch wenn man schnell wusste, auf was die Geschichte hinausläuft war es sehr spannend und emotional. 


    Aber ich rate vorher wirklich die Triggerwarnung zu lesen, da die Themen wirklich sehr schwer sind. Vorallem, wenn man selbst damit in Kontakt war. 

  8. Cover des Buches Was das Herz erträumt (ISBN: 9783757964917)
    Kristina Herzog

    Was das Herz erträumt

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    1932: Familie Friedländer konnte nicht länger in Berlin bleiben, denn die Ausschreitungen gegenüber Juden haben extrem zugenommen und nach Ariels großer Verletzung möchte niemand mehr weiterer Gefahren durch die Nationalsozialisten ausgesetzt sein. Doch für alle Mitgleider der Familie bedeutet dieser Umzug einen weiteren Neuanfang, nachdem sie doch gerade erst von Tübingen nach Berlin gezogen sind. Vorallem Lucie ist sehr traurig, da ihr Freund Paul in Berlin bleibt und sie nun auf unbestimmte Zeit von ihm getrennt sein wird. Aber auch Hannah tut sich schwer mit dem Neubeginn, denn die Schatten ihrer Verhaftung in Berlin liegen immer noch über ihr und erschweren ihr den Alltag. Dennoch meistern alle den Umzug, jeder auf seine Weise sehr gut. Dass in Zürich aber keine weiteren Schicksalsschläge auf die Familie warten ist nicht garantiert und leider dauert es bis zum ersten dramatischen Ereignis nicht allzu lange...

    Kristina Herzog setzt die Reihe mit diesem dritten Band nahtlos fort und hält sich nicht mit großen Wiederholungen auf, was zu einem flüssigen Lesen beiträgt, aber auch voraussetzt, dass die Vorgängerbände ebenfalls gelesen wurden. Die Autorin beherrscht es sehr gut, die Spannung während der gesamten Handlung hochzuhalten und für fesselnde Lesestunden zu sorgen. So ereilen die Familie immer wieder schwierige Situationen, die ein durchdachtes, aber auch schnelles Handeln benötigen. 

    Ich war nun sehr gespannt, wie es mit den Friedländers in diesem dritten Band weitergeht und ich war positiv überrascht, wie schnell ich vom Geschehen gefesselt war. Auch die längere Pause zwischen den einzelnen Teilen war kein Problem und ich wusste innerhalb weniger Seiten wieder alles, was zuvor passiert war. Ein großes Lob an die Autorin Kristina Herzog, die so spannend erzählt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte und mir das Zürich der dreißiger Jahre sehr schön nähergebracht hat! 

  9. Cover des Buches Im Schatten der Vanille (ISBN: 9782496709131)
    Cornelia Engel

    Im Schatten der Vanille

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Der Auftakt zur bewegenden Familiensaga um eine mutige junge Frau auf der Suche nach Glück und Selbstbestimmung im exotischen Flair Sansibars.
    Samtig-warm wehte der Duft der Vanille über die Zuckerrohrfelder durch die Nacht.
    Sansibar, 1880: Voller Hoffnung, ihr altes Leben für immer hinter sich zu lassen, verlässt Elisabeth den Überseedampfer, der sie aus Lübeck hierhergebracht hat. Die Gewürzinsel, ein quirliger Marktplatz für den Handel mit Nelken, Zimt, Orangen, Elfenbein und Vanille, scheint ihr wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Aber die Realität auf der Insel ist hart. Zwar erregt die junge Frau Aufsehen bei den Männern, aber in der Handelswelt ist sie nicht willkommen. Und nicht jeder, der ihr Avancen macht, meint es ehrlich mit ihr. Wenn sie in die Augen des Pflanzers Jacob blickt, schlägt ihr Herz schneller, doch darf sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie selbstbestimmt ihren Weg gehen will?

    Cover:

    Passend zum Titel ist das Cover sehr schön und atmosphärisch umgesetzt. Eine Frau an einem Strand ist erkennbar und Vanilleblüten runden das Ganze sehr schön ab. Optscih und auch farblich ist es schön umgesetzt.

    Meinung:

    Elisabeth versucht ihr altes Leben hinter sich zu lassen und flüchtet aus Lübeck ,vor ihrem gewalttätigen Mann, nach Sansibar, um dort neu zu starten. Aber die Realität auf der Insel ist hart und nicht so einfach wie gedacht. 

    Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt. 

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind bildlich und sehr gut beschrieben. Man reist an der Seite von Elisabeth nach Sansibar und wird von dem Feeling dort erfasst und mitgenommen. Die detailreichen Beschreibungen der Insel machen es dem Leser leicht, die Dinge vorzustellen. 

    Man kommt schnell in die Geschichte, Handlungen und Situationen hinein. Der Anfang und Start in Sansibar ist für Elisabeth alles andere als leicht und so manches geht ziemlich schief, was auch den kulturellen Unterschieden geschuldet ist. In Elisabeth und auch die Geschehnisse findet man sich dabei sehr gut hinein. es ist spannend und interessant umgesetzt und lässt sich kurzweilig lesen. 

    Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar. Die Gliederung ist dabei gut gelungen. Die Geschichte ist interessant umgesetzt und man findet sich schnell hinein und wird von den Geschehnissen erfasst und mitgenommen. Mir hat dieser Ausflug nach Sansibar sehr gut gefallen. 

    Fazit:

    Der Auftakt der Sansibar-Saga ist gut geglückt und man findet sich auf der Insel und auch mit den Gegebenheiten gut zurecht.

  10. Cover des Buches Muschelspiel (ISBN: 9782496704891)
    Margot S. Baumann

    Muschelspiel

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    Kira reist von Amerika für eine dreimonatige Auszeit in die alte Heimat ihrer Familie, den englischen Cotswolds, um sich dort von ihrer stressigen Arbeit in einer New Yorker Anwaltskanzlei zu erholen und etwas Abstand zu ihrem Verlobten Jason zu bekommen. In dem kleinen Dorf Castle Combe hat sie ein Cottage angemietet, wo sie die Seele baumeln lassen will. Doch schon in der ersten Nacht verschrecken sie merkwürdige Geräusche vom Dachboden so sehr, dass sie in Panik ihren Nachbarn, den Schriftsteller Matt Vellacott, aufsucht und um Asyl bittet. Matt weiß einiges über Kiras Cottage und deren Vorbesitzerin Pamela Saxby zu erzählen und stachelt damit Kiras Neugier an. Sie beginnt, in der Vergangenheit nach Spuren von Pamela zu suchen, die 1944 wie aus dem Nichts im Dorf auftauchte. Und während der Nachforschungen, bei denen sie Matt tatkräftig unterstützt, kommt sie dem englischen Schriftsteller immer näher…

    Margot S. Baumann hat mit „Muschelspiel“ einen kurzweiligen Roman vorgelegt, dessen Handlung sich vor der malerischen, romantischen Kulisse der englischen Cotswolds zuträgt und den Leser zum Träumen einlädt. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Schreibstil lässt den Leser mal an Kiras, mal an Matts Seite gleiten, um sie und ihre Gedanken- und Gefühlswelt näher kennenzulernen. Über wechselnde Perspektiven schaut der Leser den beiden Hauptprotagonisten bei ihren Erlebnissen neugierig über deren Schulter. Während für Kira nach dem pulsierenden New York die Beschaulichkeit des kleinen englischen Ortes gewöhnungsbedürftig ist, sucht Matt diese geradezu, um dort in der Abgeschiedenheit unter einem Pseudonym historische Romane zu Papier zu bringen. Die Autorin versteht es gut, ihre Handlung mit farbenfrohen Landschaftsbeschreibungen zu verweben, so dass sich schnell eine romantische und hoffnungsvolle Stimmung breit macht. Kira, die sich neben einer selbstverordneten Auszeit auch Gedanken um ihr Privatleben machen möchte, wird durch die Nachforschungen um die verstorbene Cottagebesitzerin Pamela Saxby gut davon abgelenkt, wozu auch Matts Anwesenheit und Unterstützung beiträgt. Leider kommt die Spurensuche nach Pamela in der Handlung viel zu kurz, dafür steht die sich anbahnende Romanze zwischen Matt und Kira im Vordergrund. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und an Spannung fehlt es leider auch, so dass das Ganze so vor sich hin plätschert.

    Die Charaktere sind gut ausgestaltet mit glaubwürdigen Ecken und Kanten, jedoch halten sie den Leser auf Abstand, so dass dieser eher Mitläufer und Beobachter ist als Teilnehmer. Kira ist eine gestresste Frau, die Erholung braucht. Zudem weiß sie noch nicht, wie ihr privates Leben weitergehen soll. Sie ist selbstbewusst, herrisch und stur. Matt wirkt erst wie ein Eigenbrötler, der sich in der Abgeschiedenheit gut eingenistet hat. Doch nach und nach entpuppt er sich als große Hilfe beim Stöbern in der Vergangenheit. Als Autor von historischen Romanen hat er da auch reichlich Erfahrung sammeln können.

    „Muschelspiel“ ist ein Liebesroman vor malerischer Kulisse, der dem Leser mit Liebe und Geheimnissen eine Auszeit von Alltag beschert. Die Geschichte ist ganz unterhaltsam, sticht jedoch nicht aus der Menge hervor, so dass man diese bald vergessen haben wird. Eingeschränkte Empfehlung für eine kurzweilige Unterhaltung!

  11. Cover des Buches Der Bund der Familien (ISBN: 9782496706833)
    Ellin Carsta

    Der Bund der Familien

    (59)
    Aktuelle Rezension von: kapitelschlag

    Der dritte Band der Falkenbach-Saga spielt im Jahr 1938 – einer Zeit, in der sich die politischen Spannungen auch im privaten Umfeld der Familien Falkenbach und Lehmann deutlich bemerkbar machen. Besonders der überraschende Verkauf von Wilhelm Lehmanns Firmenanteilen an Paul-Friedrich von Falkenbach für symbolische fünf Reichsmark wirft Fragen auf und sorgt innerhalb der Familien für Unruhe. 

    Auch Elisabeths schwere Geburt und die Folgen daraus haben mich berührt. Der Umgang der Familie mit dieser schwierigen Situation ist ein weiterer starker Moment im Buch. 

    Wie schon in den vorherigen Bänden gelingt es Ellin Carsta historische Ereignisse und persönliche Schicksale stimmig miteinander zu verknüpfen. Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen, die Figuren sind facettenreich, und die Atmosphäre wirkt authentisch. Zwar sind einige Entwicklungen vorhersehbar, doch die Spannung bleibt über weite Strecken erhalten.

    Insgesamt ein gelungener Roman, der die Reihe konsequent fortführt. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte in den kommenden Bänden noch weiterentwickelt. Habe sehr gerne gelesen

  12. Cover des Buches Das größte Versprechen (ISBN: 9782496707410)
    Margit Steinborn

    Das größte Versprechen

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung Spoilerfrei:

    Ich habe mich schon unheimlich auf den 2. Band der Gut Benhaim Reihe gefreut und habe ihn direkt nach dem 1. Band gelesen.
    Auch dieser Teil hat mir wieder sehr gut gefallen.
     Es war wunderbar für mich, dass weitere Leben von Klara, Rainer Benhaim und seiner Familie verfolgen zu dürfen. 

    Margit Steinborn hat einen schönen und lockeren Schreibstil und ich wurde auch mit diesem Band wunderbar unterhalten.
     Ich gebe auch diesem 2. Teil der Gut Benhaim Reihe 5 von 5 Sterne und freue mich, auch den 3. Band schon bei mir zu haben. 

  13. Cover des Buches Der Klang deiner Liebe (ISBN: 9782919804481)
    Noa C. Walker

    Der Klang deiner Liebe

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Ein wunderschöner und zutiefst berührender Roman 

    „Der Klang deiner Liebe“ von Noa C. Walker ist eine Geschichte über Verlust, Heilung und die Kraft der Liebe, die von der ersten bis zur letzten Seite unter die Haut geht.

    Die Autorin schafft es, die emotionalen Tiefen ihrer Charaktere so authentisch und mitreißend darzustellen, dass man sich als Leser förmlich mit ihnen fühlt. Alexandra, die nach dem tragischen Verlust ihres Verlobten die Musik in ihrem Leben nicht mehr hören kann, ist eine so starke und zugleich verletzliche Protagonistin , dass man als Leser ihre Reise zur Heilung von Herzen mitverfolgt.

    Die Begegnung mit Marc , der ebenfalls von seinem eigenen Last gezeichnet ist, bringt eine leise Hoffnung und zarte Romantik in die Geschichte, die den Schmerz und die Trauer der beiden Charaktere wunderbar ergänzt. Ihre Chemie und die langsame Entwicklung ihrer Beziehung sorgen für Momente voller Wärme und Nähe. Doch die ständigen Rückschläge aus der Vergangenheit, die beide mit sich herumtragen, lassen die Handlung spannend und emotional aufgeladen bleiben.

    Besonders gefallen hat mir die Kulisse der Pension auf Norderney , die dem Buch eine friedliche, doch gleichzeitig raue Atmosphäre verleiht, in der jeder seiner eigenen Geschichte begegnen kann.

    Fazit: Ein herzzerreißendes, aber auch hoffnungsvolles Buch , das mit seinen emotionalen Wendungen, den großartigen Charakteren und der wunderschönen Erzählweise absolut berührt und begeistert ist . Wenn du ein Buch suchst, das dich tief bewegt und dir gleichzeitig zeigt, dass die Liebe die Kraft hat, selbst die größten Verluste zu heilen, dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. 

  14. Cover des Buches Wohin die Wahrheit mich führt (ISBN: 9782496711929)
    Jane Aiven

    Wohin die Wahrheit mich führt

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Eni_Noel

    Während ich dieses zauberhafte Werk gelesen habe, bekam ich ständig Appetit auf die Leckereien des kleinen Cafés in London. Jede Szene ist mit so viel Liebe beschrieben, dass ich hineingezogen wurde in Pennys Welt und ihre Sorgen. Jane Aiven ist hier ein wundervoller Debüt-Roman gelungen, der gespickt ist mit gefühlvollen Momenten, liebevollen Erinnerungen, düsteren Ängsten und traurigen Erkenntnissen. Mir fehlte nur ein Funken mehr Verbindung zur Protagonistin, die ich als Lesende nur ansatzweise herstellen konnte. 

  15. Cover des Buches Der schönste Traum (ISBN: 9782496707397)
    Margit Steinborn

    Der schönste Traum

    (24)
    Aktuelle Rezension von: winniehex

    1914, Unterfranken: Klara, ein junges Dienstmädchen, legt morgens ihr Neugeborenes vor den Toren eines Guts in der Nähe von Würzburg ab. Der junge Baron Benhaim und seine Frau adoptieren das Kind Tobias. Doch Rainer Benhaim kann Klaras Schicksal nicht vergessen. Während der Erste Weltkrieg näher rückt, sucht er nach Antworten auf die Fragen: Wer ist Klara? Warum hat sie ihr Kind vor dem Herrenhaus abgelegt? Und was bedeutet das gefundene Heiligenbild? Seine Nachforschungen enthüllen nicht nur Klaras Identität, sondern auch ein dunkles Geheimnis um den Vater des Kindes.

    Mir hat die Geschichte gefallen, weil sie zeitlos ist. Sie handelt von einer schwangeren jungen Frau, die ein ungewolltes Kind erwartet. Die Frau ringt mit gemischten Gefühlen: Einerseits empfindet sie Wut und Verachtung für das Kind, andererseits spürt sie eine unerwartete Verbindung zu ihm. In ihrer Verzweiflung versucht sie gemeinsam mit ihrer Freundin das Richtige für sich und das Kind zu tun. Der kleine Junge findet ein liebevolles Zuhause, da die Frau des Barons ihn wie ihr eigenes Kind behandelt und für sein Wohl sorgt. In der Zwischenzeit fragt sich der Baron, warum jemand sein Kind aufgeben würde und welche Not eine Frau dazu treiben würde, das, was ihr am meisten bedeutet, wegzugeben. Seine Gedanken beschäftigen ihn...

    Die Geschichte bietet eine solide Grundlage, doch die Spannung entwickelt sich nicht so, wie man es vielleicht erwartet hätte.

  16. Cover des Buches Unwert - Der Weg des Kirschmädchens (ISBN: 9782496707922)
    Yasmin Alinaghi

    Unwert - Der Weg des Kirschmädchens

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Claudia107

    Inhaltsangabe: "Rheingau 1935: Die dreizehnjährige Käthe Klepper wächst auf einem Bauernhof in der kleinen hessischen Gemeinde Gudenshain auf. Obwohl sie von klein auf hart arbeitet und die Volksschule nach nur drei Jahren verlassen muss, ist sie zufrieden.

    Als Erntehelfer Zores sich mehrfach an Käthe vergeht, gerät ihr Leben jedoch aus den Fugen, und was nun geschieht, stellt den Zusammenhalt im Dorf, der seit der Machtübernahme der Nazis ohnehin bröckelt, auf eine harte Probe. Die Machenschaften der fanatischen Nazi-Anhänger – angeführt vom ortsansässigen Amtsarzt – bleiben zunächst unbemerkt, bis sie Käthe ins Visier nehmen und damit eine Entwicklung in Gang setzen, die die gesamte Gemeinde für immer verändert …"

    Ich muss zugeben, dass ich mir anfangs als ich das Buch zu lesen begonnen habe etwas schwer tat mit dem Schreibstil, aber als ich mich daran gewöhnt hatte konnte ich es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. 

    Es ist einfach unglaublich was der kleinen Käthe in dieser Geschichte widerfährt und dass sie dafür büßen muss, was ein Anderer ihr angetan hat. Von einem Erbgesundheitsgesetz in der Nazizeit habe ich so noch nie gehört und es ist einfach unfassbar wie die damaligen Nazianhänger mit ihrer Macht Erbgesunde deren Leben zerstörten. Mir ist fast schon schlecht geworden als ich manche Passagen las...

    Fazit: Das Buch kommt mit einem relativ harmlosen Cover daher, aber die Geschichte ist alles andere als harmlos. Da es sich um wahre Begebenheiten handelt ist der Roman "Unwert" nichts für zarte Gemüter und es ist zudem ein echt unglaubliches Kapitel der Machenschaften der Nazi, von dem ich bisher nichts gewusst hatte.  Wer sich allerdings für deutsche Geschichte kurz vor dem 2. Weltkrieg interessiert ist hier sicher goldrichtig. 


  17. Cover des Buches Was die Hoffnung bringt (ISBN: 9782496711257)
    Kristina Herzog

    Was die Hoffnung bringt

    (54)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Berlin 1931

    Für Lucie ist es extrem schwer, als die Eltern mitteilen, dass sie mit der Familie nach Berlin ziehen. Sie möchte Tübingen nicht verlassen und ihr fällt ein Neuanfang unheimlich schwer. Im Gegensatz zu ihren Eltern, die voller Tatkraft ihre neue Arbeit aufnehmen. Hannah hat die Praxis ihres Großvaters übernommen, ihr Mann Daniel leitet das Familienunternehmen.

    Nur der Nachbarssohn Paul ist ein kleiner Lichtblick. Schnell verlieben sich die zwei jungen Leute ineinander, allerdings ist ihre Liebe nicht gern gesehen. Den der Hass gegen die Juden nimmt immer mehr zu und daher sind auch Pauls Eltern gegen eine Beziehung. Finden Lucie und Paul einen Weg, um glücklich zu werden?


    Meinung

    Mir fiel der Start in die Geschichte recht leicht. Bereits nach wenigen Seiten waren mir familiäre Zusammenhänge und die Ereignisse aus dem ersten Band wieder recht präsent und ich konnte der Handlung locker folgen. Sowohl die Figuren, als auch die Sprache waren mir auf Anhieb wieder vertraut und haben dazu beigetragen, dass ich mich so fix in der Erzählung zurechtgefunden habe.


    Durchweg liegt eine einfache und gut lesbare Sprache vor, die durchweg sehr interessante Bilder der Handlung zeichnet. Sie ist lebendig gehalten, stellt teils mit einfachen und ernsten Worten die Stimmung oder die politische Situation dar und sorgt dafür, dass so auch eine gewisse Ernsthaftigkeit in die Geschichte kommt.


    Die Personen sind ansprechend umschrieben, sie zeigen dem Leser im Verlauf der Handlung verschiedene Facetten von sich und durchleben auch eine schöne Entwicklung. Vor allem bei Lucie ist mir diese aufgefallen, sie wird innerhalb der recht kurzen Zeit, über die sich der Roman erstreckt, nicht nur älter, sondern auch deutlich reifer und man merkt, dass das Erlebte seine Spuren hinterlassen hat.

    Trotzdem finde ich, dass den Protagonisten eine Tiefe fehlt. Sie sind abwechslungsreich gezeichnet und zeigen sich von verschiedenen Seiten. Aber ich hätte mir auf gedanklicher und charakterlicher Ebene noch mehr gewünscht, im Grunde waren die Figuren durchweg positiv dargestellt, sie haben keinen negativen Zug an sich, was mir zu einfach ist.


    Ich finde auch diesmal wieder, dass einige Konflikte, Missverständnisse und Zukunftsfragen zu einfach aus dem Weg geräumt wurden. Für alles wird eine recht unkomplizierte Lösung gefunden, Streitigkeiten keimen kaum auf und falls doch, gibt es sofort jemanden, der sie beseitigt. Das ist eine leichte Lösung, aber mit hat dadurch die Authentizität gefehlt.



    Fazit

    Ich finde, dass der zweite Band nahtlos an den ersten anschließt, er befindet sich auf einem sehr ähnlichen Niveau, kann wieder durch die schöne Sprache und sympathische Charaktere bestechen und hat sich super flüssig lesen lassen. Ein bisschen hat mir die Tiefe und Authentizität gefehlt, ich finde, dass in diesen Punkten noch mehr Raum ist, um einen noch lebendigeren Roman mit tollen Protagonis

  18. Cover des Buches Sommersehnsucht und Meeresglitzern (ISBN: 9782496714944)
    Anja Saskia Beyer

    Sommersehnsucht und Meeresglitzern

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Lina flüchtet nach der Trennung von ihrem Ehemann nach Capri zu ihrer Familie. Dort erlebt sie in ihrer Heimat nach und nach wieder Freude und findet einen Weg, wie es für sie und ihre beiden Kinder weitergehen kann. Dabei kann sie nicht nur berufliche Träume verwirklichen, auch in der Liebe scheint es Hoffnung auf einen Neuanfang zu geben...

    Leider empfand ich die Hauptfigur den grössten Teil des Buches hindurch als nervig und es fiel mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Auch der Schreibstil las sich stellenweise ziemlich holprig. So wurde für mich die Geschichte etwas getrübt. Schön fand ich aber die lebhaften Beschreibungen von Capri, welche Lust auf Sommer und Italien gemacht haben. Die Geschichte als solches hat mir gut gefallen, es gab für mich lediglich einige bereits genannte Schwachpunkte. 

    Ein schönes Sommerbuch für eine lockere Lektüre am Strand.

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