Bücher mit dem Tag "tipp"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tipp" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.721)
    Aktuelle Rezension von: Mirjax

    Es ist ein wirklich super Buch, es ist richtig gut geschrieben und man ist immer gespannt wie es weiter geht.

    Es ist auch mal was komplett anderes als andere Bücher, weil man am Anfang wirklich nicht ahnt, wer oder was Damien eigentlich ist.

    Viel Spannung und eine Liebesgeschichte. :)

  2. Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman

     (620)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Für Gavin Scott ist alles perfekt. Er ist ein gut bezahlter Baseballstar, hat eine wunderschöne Ehefrau und zwei liebreizende Töchter. Eben ein Bilderbuchleben. Doch dann fällt er aus allen Wolken, als er feststellen muss, dass für Thea, seine Frau, schon lange nichts mehr perfekt ist. Nach einem heftigen Streit setzt sie Gavin vor die Tür und will die Scheidung. In seinem Frust lässt Gavin sich erst einmal richtig volllaufen und versinkt im Selbstmitleid. Wie konnte es nur so weit kommen? Doch noch ist nicht alles verloren, denn zum Glück hat Gavin gute Freunde, die ihm aus der Misere helfen wollen. Ihre Methoden sind dabei jedoch eher ungewöhnlich, denn sie laden Gavin zu einem Besuch des Secret Book Club ein. Hier lesen Männer, die ihre Eheprobleme verstehen und in den Griff bekommen wollen, heimlich Liebesromane. Was für ein Quatsch, denkt Gavin. Wie soll ein gefühlsduseliger Kitschroman ihm denn bitteschön dabei helfen, seine Ehe zu retten? Widerwillig lässt er sich auf die Sache ein und muss erstaunt feststellen, dass er von dem schmalzigen Baron aus seinem Roman doch noch etwas über die Liebe lernen kann.

    Okay, okay, Lyssa Kay Adams „The Secret Book Club“ ist jetzt keine hohe Kunst sondern eher leichte Lektüre. Aber dieses Buch ist mal etwas anderes. Hier haben wir kein junges Paar, das noch ganz von rosaroten Wölkchen umschwebt wird und ständig Herzchen in den Augen hat sondern eins, das vielleicht am Ende der Liebe angekommen ist. Zugegeben, für mich keine völlig neue Ausganssituation, denn natürlich habe ich auch schon Romane gelesen, in denen es um das (mögliche) Scheitern einer Beziehung geht, aber die waren meistens eher schwer und bedrückend. Es wurden harte Themen gewälzt und viele Tränen vergossen. Tränchen fließen natürlich auch hier bei den Figuren, bei mir jedoch eher vor Lachen. Denn Adams Humor ist einfach zum Schreien komisch. Allein die Idee des Buchclubs finde ich so herrlich. Testosterongeladene Männer, die schwülstige, historische Liebesromane lesen… ich hab so gelacht über Gavins anfängliche Abneigung gegenüber dem Vorschlag seiner Freunde. Mit Händen und Füßen hat er sich gewehrt. Doch er muss nun einmal einsehen, dass er mit seiner eigenen Strategie - flehen, schmollen, so tun, als wäre nichts passiert - einfach nicht weiter kommt. Und seine Frau aufgeben kommt auch nicht in Frage. Also ran an den Schmöker.

    Ich finde es grandios, wie die Autorin hier die klischeehafte Männlichkeit auf die Schippe nimmt. Ein Mann weint nicht, ist der perfekte Liebhaber, der Ernährer der Familie und kitschige Liebesromane gehen ja wohl mal gar nicht. Aber vielleicht geht Männlichkeit ja auch anders?

    Die Herren des Buchclubs fand ich durchweg wunderbar. Thea und die Kinder sind auch ganz stark, Theas Schwester hingegen ist etwas nervig, aber na gut.  Der Streit könnte auf den ersten Blick eine Lappalie sein, aber ich fand toll, was für realistische Eheprobleme die Autorin dahinter zu Tage gefördert hat. Das Buch lässt sich lockerleicht weglesen und enthält so viele witzige Szenen, dass es einfach nur Spaß gemacht hat, in die Welt des Secret Book Clubs einzutauchen.

    In einigen Liebesszenen geht es ganz schön zur Sache, so explizite Darstellungen von Sex sind eher nicht mein Ding, aber ich gebe einen extra großen Pluspunkt dafür, dass die Autorin es geschafft hat, das Kribbeln, das man als Leser:in bei Liebesromanen so herbeisehnt, erschaffen konnte, obwohl das Grundthema ja eher das vermeintliche Ende einer Ehe ist.

    Ich habe Gavins und Theas Reise sehr genossen und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe um den Secret Book Club, der natürlich schon in meinem Bücherregal auf mich wartet. Darum gibt es von mir 5 Sterne für diesen nicht nur fast perfekten Liebesroman 😉.

  3. Cover des Buches Dylan und Gray (ISBN: 9783414820792)
    Katie Kacvinsky

    Dylan und Gray

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Dylan und Gray gehen beide noch auf die High-School, dort lernen sie sich kennen. Sie könnten jedoch verschiedener nicht sein. Dylan ist eine Junge schlaksige und offene Frau die sehr spontan handelt und einen etwas anderen Blickwinkel auf die Welt hat. Gray ist verschlossen und ruhig. Man merkt jedoch schnell, dass beide Protagonisten ihr Päckchen bereits in diesen jungen Jahren mit sich tragen.

    Die beiden treffen fortlaufend immer wieder aufeinander, sie freunden sich an und kommen sich näher. Es hat gut getan in die Gedanken von Dylan einzutauchen die Schreibweise war sehr fliessend und die Charaktere viel besser als in den anderen Büchern von Katie Kacvinsky.

    Dylans lockere Art, konnte einem fast beim Lesen anstecken und wie gut die beiden Charaktere zusammenpassen sowie die Entwicklung die sie miteinander durchmachen, waren sehr realistisch und schön. Das Buch lässt sich mit seinen 250 Seiten schnell weglesen.

    Für alle die, die Perfekte Protagonisten ein wenig satthaben und trotzdem eine schöne Liebesgeschichte möchten. 5 Sterne und ein Tränchen dass die Fortsetzung nicht übersetzt wurde…

  4. Cover des Buches HUNTERS - Special Unit: Vergessen (ISBN: 9783902972170)
    Bianca Iosivoni

    HUNTERS - Special Unit: Vergessen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Jungenmama

    Nachdem ich ein anderes Buch "Daugthers of Darkness - Scarlett" von Autorin Bianca Iosivoni bei einer Leserunde kennenlernen durfte, habe ich mir sofort auch die Bücher der HUNTERS Trilogie gekauft. Immerhin sind die Serien miteinander verbunden und einige Charaktere hatte ich im neuen Buch bereits kurz kennen und lieben gelernt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!

    Im ersten Teil "HUNTERS - Vergessen" geht es um Valerie und Adam.

    Coverbild und Titel des Buches sind perfekt gewählt und ich finde es auch sehr gut, dass der Stil in der Trilogie beibehalten wird. Dies birgt einen hohen Wiedererkennungswert!

    Direkt mit den ersten Zeilen taucht man als Leser in die Geschichte ein und ist mit einer jungen Frau ohne Gedächtnis auf der Flucht vor gewalttätigen Männern. Spannung pur!

    Kurze Zeit später lernt man FBI Agenten Adam kennen und erfährt, dass er bei einem Einsatz verletzt und sein Partner getötet wurde. Nun will er die Schuldigen finden...

    Toll fand ich die wechselnden Perspektiven, denn gemeinsam mit der Protagonistin versucht der Leser im Lauf der Geschichte herauszufinden wer sie ist und was passiert ist... und mit Adam seinen Partner zu rächen... Als Beide aufeinandertreffen erhöht sich die Spannung nochmals!

    Die Autorin hat einen sehr flüssigen und eingängigen Schreibstil, wobei Charaktere und Handlungsorte dem Leser sehr gut vermittelt werden und dieser sich perfekt ins Geschehen hineinversetzen kann.

    Natürlich entwickelt sich im Laufe der Geschichte eine Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten und es spielen sich auch einige Liebesszenen ab, welche ich als sehr gelungen und authentisch empfand.

    Der Spannungsbogen im kompletten Buch ist sehr hoch angesetzt und löst sich erst kurz vor Ende.

    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, wobei aber weitere Personen eingeführt werden, über deren Schicksal ich auf jeden Fall noch mehr in den beiden verbleibenden Büchern dieser Reihe lesen möchte!

    1. HUNTERS Special Unit - Vergessen

    2. HUNTERS Special Unit - Vertrauen

    3. HUNTERS Special Unit - Verloren

  5. Cover des Buches Die Zweite Legion (ISBN: 9783492268189)
    Richard Schwartz

    Die Zweite Legion

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Ein mysteriöser Wanderer aus dem legendären Reich Askir trifft im Gasthof »Zum Hammerkopf« ein. Er unterrichtet den Krieger Havald und die Halbelfe Leandra über die Zersplitterung des sagenhaften Reiches. Leandra, Havald und einige Gefährten machen sich auf zum magischen Portal, um die Bewohner Askirs davor zu warnen, dass der brutale Herrscher Thalak auch sie zu unterjochen droht. Das Portal soll die Gefährten unmittelbar nach Askir führen; doch stattdessen landen sie im gefährlichen Wüstenreich Bessarein …
    Das ist der zweite Band des Fantasy- Zyklus »Das Geheimnis von Askir«

    Zugegeben, ich ging mit einigen Vorbehalten an diesen zweiten Band heran gegangen. Denn »Das erste Horn« konnte mich wegen einiger Längen in der Erzählung und vor allem wegen der sexistischen Einstellung der Hauptfigur Havald überhaupt nicht überzeugen. Nachdem ich jedoch einige sehr gute Rezensionen über »Die zweite Legion« gelesen hatte – und ich die übrigen sechs Bände als Geschenk erhalten hatte – begann ich zu lesen.
    Um es kurz zu machen: Mir kam es so vor, als hätte hier ein völlig anderer Autor weitergeschrieben. Keinerlei unangebrachte Äußerungen mehr. Und die Story nimmt schnell Fahrt auf. Durch Kennard, einem mysteriösen Gelehrten, der kurz nach dem Sturm im Hammerkopf auftaucht, erfahren Havald und seine Freunde von einem Portal in der Donnerfeste, das sie angeblich direkt nach Askir führen soll. Trotz aller Vorbehalte und dem strengen Winter machen sich Havald und seine Kameraden auf die gefährliche Reise. Es ist kein Geheimnis, dass sie statt in Askir im Wüstenreich Bessarein landen. Schon allein die unterirdische Wanderung zum Portal fand ich spannend beschrieben. Genau wie das Wüstenreich Bessarein, ihre Städte und vor allem ihre Bewohner. Aber auch über die Hauptprotagonisten erfährt man so manches Neues. Meine Lieblingsfigur ist jedoch nach wie vor Zokora, doch auch Natalyia konnte mich überzeugen. Kein Zweifel: Ich werde auch Band drei lesen!
    Von mir also eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Truly Madly Guilty (ISBN: 9783404176809)
    Liane Moriarty

    Truly Madly Guilty

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Deborah-N-May

    Auf den ersten Blick ist das Buch schwer einzuschätzen, da Titel und Cover nicht eindeutig auf ein Genre schliessen lassen. Der Klappentext liefert dahingehend konkretere Hinweise, allerdings verrät er bereits ein bedeutendes Geheimnis, was die Spannung etwas mindert.

     

    In der Geschichte dreht sich alles um eine ominöse Grillparty, bei der etwas Furchtbares passiert sein muss. Die Autorin, Liane Moriarity, zieht ihre Leser gleich zu Beginn des Buches in den Bann, denn immer und immer wieder wird dieses Ereignis erwähnt, jedoch ohne tatsächlich etwas zu verraten. Stück für Stück kommt mehr von diesem schicksalhaften Tag ans Licht. Was kann denn an einer Grillparty schon Schlimmes geschehen? Verbrennt sich jemand am heissen Rost? Schnell wird klar, dass es etwas gravierenderes sein muss.

    Dieses Buch birgt definitiv die Gefahr, dass man es nicht mehr weglegen kann, weil man „es“ nun endlich wissen will.

    Ein absolutes Highlight sind die Figuren: Es gibt nicht „den Protagonisten“, da es sich gleich um sechs Personen in Hauptrolle dreht. Die Autorin hat es geschafft, allen ihre ganz eigene Sprache, ihre Macken und Eigenheiten zu verleihen und somit jede Verwechslungsgefahr zu eliminieren. Als Leser hat man schnell von jeder Figur ein konkretes Bild vor Augen und fängt bestenfalls damit an, diese fiktiven Personen mit realen im eigenen Umfeld zu vergleichen.

    Die Story ist über weite Teile packend, hätte jedoch gut auch um ein paar Seiten gekürzt werden können.

    „Jede Familie hat ihre Geheimnisse“ und ebenso dieses Buch. Alle Puzzleteile werden vor dem Leser ausgebreitet und erst zum Schluss geschickt miteinander verknüpft. Sehr gut geeignet als Sonntag-Nachmittags-Lektüre für alle, die sich für die Verstrickungen menschlicher Beziehungen begeistern.

  7. Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783423212137)
    Henning Mankell

    Hunde von Riga

     (676)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Henning Mankell hat hier meinen liebsten Band der Wallander Reihe geschaffen.

    In "Die Hunde von Riga" geht es um ein kleines Boot, dass an die schwedische Küste geschwemmt wird. Die beiden toten Männer legen eine Spur bis nach Riga. So dass Kurt Wallander kurzerhand dort hin reist, um den Fall aufzuklären. Als er die wunderschöne Ermittlerin Liepas kennen. Gemeinsam versuchen sie den Fall zu lösen.


    Ich liebe dieses Buch. Es ist wahnsinnig spannend und man kann nicht aufhören zu lesen!
  8. Cover des Buches Das blutige Land (ISBN: 9783492268301)
    Richard Schwartz

    Das blutige Land

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Halbzeit bei den Götterkriegen, zu mindestens, wenn man den Zusatzband wegrechnet. Auf diesen Band habe ich die letzten beiden Bände hin gefiebert, denn es wurde Zeit, dass unser Held zurückkehrt.

    Meine Meinung:

    Der Wanderer ist zurück
    Endlich erleben wir die Geschichte wieder aus Havalds Sicht. Endlich haben wir seine unverwechselbare Art und sein Talent in komische Situationen zu geraten wieder. Schon nach den ersten Seiten ist es wie „nach Hause kommen“. Ich versteh zwar, dass Schwartz die „Havald Auszeit“ gebraucht hat um die Geschichte weiter auszubauen und Geschehnisse zu erklären, von den Havald einfach nichts wissen kann bez. kann er ja auch nicht überall sein, dennoch ist mir die Ich-Perspektive lieber. Es wirkt alles einfach herzlicher,  „näher“ und unbeschwerter. Auch der Humor ist dadurch wieder erfrischend ausgeprägt und das, obwohl sich die Bedrohung durch den Nekromantenkaiser wie ein allgegenwärtiges Damoklesschwert über der Geschichte hängt. Diese Mischung aus nervenaufreibender Bedrohung, die Spannung erzeugt, und den Auflockernden Momenten, wen sie Charaktere sich untereinander necken, ist dem Autor wieder ganz hervorragend gelungen.

    Sehr gut gefallen hat es mir auch, dass man etwas mehr über Havalds Vergangenheit in der Zeit zwischen Seiner Rettung der Stadt Kelar und seinem „Ende“ am Pass erfährt.  Man erhält so ein tieferes Verständnis für seinen Charakter, z.B. warum er so rastlos ist. oder wie es kam, dass die Menschen in den Südlanden anfingen ihn anzubeten.

    Alte und neue Schauplätze

    Wie der Titel schon verspricht, entführt uns Schwartz in diesem Band in eine neue Region, nämlich der Ostmark.  Damit erhalten wir Einblick in eine weitere Region des Kaiserreichs. Wenn man bedenkt, dass der erste Band dieses Fantasyepos ausschließlich in einem eingeschneitem Gasthof spielte, hat sich die Welt von Askir mittlerweile doch erheblich erweitert und umspannt mittlerweile etliche Länder. Entgegen dem, was man vermuten könnte, bleibt Havald jedoch gar nicht so lange in dem blutigen Land, sondern wechselt dazwischen, Magie und Toren sei Dank, auch nach Ilian und Askir. Das lässt die Handlung etwas sprunghaft wirken, was auch mein Kritikpunkt an diesem Buch ist. Gerade bei  dem „Ausflug“ zum Kampf der dritten Legion bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Zokoroa und Varosh hätte man sicher auch anders einsammeln können. Alles in allem bleibt es jedoch weiterhin spannend.

    Fazit:

    Mit Havald ist es eben doch besser, als ohne. Das Buch hat seinen Humor und die tolle Dynamik zwischen den Charakteren wieder und macht daher, trotz einer etwas sprunghaften Handlung, Lust auf den nächsten Band.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  9. Cover des Buches Die Rose von Ilian (ISBN: 9783492267571)
    Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Der Kronrat endete ja mit einem unheimlich fiesen Cliffhanger. Damals bin ich sofort in die Buchhandlung gerannt und habe diesen Auftakt zur Nachfolgerreihe gekauft (glücklicherweise war der da gerade rausgekommen) und dann … war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Doch jetzt beim Re-Read hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Wieso, weshalb, warum, verrate ich euch jetzt.


    Meine Meinung:

    Nichts für Quereinsteiger

    Wie bereits erwähnt ist die Götterkriege Reihe eine Weiterführung der Askir Reihe. Die Rose von Illian setzt nahtlos dort an, wo Der Kronrat endete und Richard Schwartz hält sich nicht großartig damit auf, Vergangenes zu rekapitulieren und wenn doch, werden Geschehnissen aus 7 vorherigen Bänden nur ganz grob umschrieben. Ich würde also wirklich jedem empfehlen zunächst den Askir Zyklus zu lesen, denn andernfalls dürfte vieles was den Weltenaufbau und auch die Charaktere angeht unverständlich sein


    Es geht nach altbewährten Rezept weiter

    Wenn man jedoch wie ich die Askir Saga erst kürzlich gelesen hat, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Wir begegnen lieb gewonnene Charaktere wie Leandra, aber auch endlich mal wieder Janos und Sieglinde und es kommen natürlich neue Charaktere hinzu. Einen wesentlichen Anteil an der Geschichte übernimmt nun, da Havald wegfällt Schwertmajor Kurtis Blix. Er ist ein symphytischer Charakter der von seinem Wesen her Havald so gar in einigen Punkten ähnelt.


    Und so versammelt sich wieder ein durchgemischter Heldenhaufen und zieht los um nicht nur ein unmöglich erscheinendes, nein gleich drei „Mission Impossibles“ zu erreichen: Ins vom feind besetzte Gebiet um einen alten Tempel zu finden und dort den Weltenstrom umlenken, Havalds Schwert wiederfinden und Illian von seiner Belagerung befreien. Ihr seht schon, Richard Schwartz kochts ein Süppchen nach altbekanntem Rezept. Aber wenn‘s funktioniert? Denn das tut es. Die Spannung ist konsequent da, Geheimnisse werden aufgedeckt und Schlachten geführt. Was will das Fantasyherz mehr? Und doch fehlt etwas.


    Ich vermisse Havald

    Und was fehlt kann ich auch ganz genau sagen: der liebenswürdige, grummelige, brillante. herzensgute und unfreiwillige Held Havald. Da er, sagen wir mal, verhindert ist, erleben wir die Geschichte nicht aus seiner in Ich-Perspektive geschriebenen Sicht, sondern haben einen personalen Erzähler du mehrere Blickwinkel. Das gute ist, dass man so mehr Hintergründe erfährt, was wo zur selben Zeit geschieht. Besonders Wiesels Part waren hier sehr interessant, deuten sie doch schon den titelgebenden Götterkrieg an.

    Doch nichtsdestotrotz, ich vermisse Havald Sicht. Zudem hatte er ein besonderes Talent dafür in komische Situationen zu geraten, die mit seiner trockenen Art nur noch komischer wurden. Da dies fehlt ist dieser Band auch etwas weniger lustig als die Vorgänger, wenngleich eine gewisse Prise Humor natürlich immer noch dabei ist.

    Für alle Havald Fans die jetzt die Lust verloren haben sei aber gesagt:

    Spoiler:
    Er kommt ab den dritten Band wieder mit seiner Ich-Perspektive zurück.

    Fazit:

    Die neue Perspektive ist gewöhnungsbedürftig und das Buch ist auch ernster als die Vorgänger, dennoch macht auch dieses erneute Eintauchen in die Welt von Askir Spaß und immer noch Lust auf mehr.
  10. Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)
    Richard Schwartz

    Der Herr der Puppen

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

    Meine Meinung:
    »Haben die Götter das nicht wunderbar eingerichtet? Kaum hat man eine Nacht lang geschlafen, ist das, was vergangen ist, in die Ferne gerückt, der Kummer und die Sorge des Vortages ist gemildert. Das sanfte Licht der Sonne gibt einem neue Kraft und neuen Mut.«
    Mit diesen aufmunternden Worten Armins weckt dieser unseren Helden Havald. Für mich ein sehr gelungener Einstieg in den vierten Band der Askir Reihe. Havald und seine Freunde sind also immer noch in Gasalabad und bleiben dies. Wer jedoch glaubt, damit würde die Spannung aus der Geschichte genommen, irrt. Denn in »Der Herr der Puppen« kommen die Gefährten dem Geheimnis um den dunklen Herrscher ein gutes Stück näher. Sie müssen sich mit neuen Feinden auseinandersetzen, Nekromanten, die ihre Macht aus den Seelen ihrer Opfer ziehen. Nun kennen sie außerdem den Namen ihres Feindes: Kolaron Malorbian, der selbst Magier und Nekromant sein soll. Besonders gut gefallen haben mir - Achtung Spoiler! – die Elfenkrieger, die auf Greifen reiten. Ein absolutes Highlight und anschaulich erzählt. Leider trifft man in diesem Band meine Lieblingsfigur, die Dunkelelfe nur selten an, denn Havald schickt sie, Sieglinge Varosch und Janos mit einem Auftrag nach Hause. Ein Problem hatte ich außerdem mit der wiedergeborenen Serafine, die nun im Körper von Armins Schwester Helis lebt. Das scheint mir doch etwas weit hergeholt. Ich bin aber sicher, Richard Schwartz hat noch etwas Besonderes mit dieser Figur vor. Andererseits haben mich die Reisen auf dem Schiff begeistert und der Aufenthalt einer der Freunde im Gefängnis. Mehr wird aber nicht verraten. Von mir also eine klare Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans.

  11. Cover des Buches Die weiße Flamme (ISBN: 9783492268295)
    Richard Schwartz

    Die weiße Flamme

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Weiter geht‘s im Epos rund um Askir. Nachdem Havald am ende des letzten Bandes wieder erwacht ist, hatte ich die Hoffnung ihn in diesem Band wieder zu sehen. Leider müssen wir uns da noch etwas gedulden. Dennoch war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung.

    Meine Meinung

    Kampf um den Thron von Illian
    Während es im ersten Band der Götterkriege sehr actionreich von statten ging, stehen Leandra und ihre Gefährten in Die weiße Flamme vor ganz anderen Herausforderungen. Statt gegen ein Fein in die Schlacht zu ziehen, müssen Intrigen durchschaut, Ränkespiele überwunden und Verräter enttarnt werden. Denn der Weg nach Illian mag nun frei sein, ganz so leicht lässt sich ein Thron dann aber doch nicht gewinnen. Aus diesem Grund geht es in diesem Band vom Tempo her etwas ruhiger zu, der Fokus der Handlung liegt bei den Ränkespielen in der Stadt der Rose, über die wir endlich etwas mehr erfahren. Richard Schwartz gelingt es dabei gut, die Stimmung in der Stadt zu vermitteln. Die nahende Verzweiflung und die Bedrohung der Feindlegion, die wir ein Damoklesschwert über der Stadt schwebt.


    In der Warteschlange
    Diese Machtspiele und Intrigen sind alles andere als uninteressant, dennoch habe ich wie bei Die Rose von Illian das Gefühl, dass etwas fehlt. Die beiden Bände sind nicht umspannend, aber sie reißen nicht so mit wie die Bände der Askir Saga. Man hat irgendwie das Gefühl, dass diese beiden Bücher eher eine Art Zwischenband darstellen die den Leser auf einen erneuten „ Havalds Zyklus“ vorbereiten sollen. Als würden die Götterkriege erst ab Das blutige Land starten und diese beiden Bände wären der Prequel dazu.
    Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist und ich trotzdem behaupte, dass auch diese Beiden Bände Spaß machen, nur eben nicht ganz so sehr wie die Askir Bände. Immerhin: Das Ende deutet an (oder eher winkt mit dem Zaunpfahl), dass Havald im dritten Teil der Götterkriege wieder der Erzähler sein wird. Ich bin also sehr guter Dinge, dass es besser werden wird.

    Fazit:

    Die Reihe macht weiterhin Spaß, allerdings wird es dennoch Zeit, dass Havald zurückkommt, denn ohne ihn, ist es einfach nicht dasselbe.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  12. Cover des Buches Die Macht der Alten (ISBN: 9783492269193)
    Richard Schwartz

    Die Macht der Alten

     (65)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Nachdem der vorherige Band wieder eine Art Zwischenband war, hat es mich sehr gefreut Havald und seine Gefährten nun wieder zu treffen. Für mich sind sie schon wie alte Freunde, solange begleite ich sie nun schon. 

    Dieses mal gab es einige Spannungen zwischen Havald und einer der Sera's und hier konnte ich an beiden Figuren eine neue Seite entdecken, eines haben aber beide auf jeden Fall gemeinsam, sie sind stur bis zum geht nicht mehr. 
    Man merkt deutlich, wie sehr die anderen sich auf Havald verlassen und das sie über die lange Zeit, die sie bereits verbindet zu einem eingeschweißten Team geworden sind. 

    Man merkt, dass sich die Geschichte langsam einem Ende nähert, wobei es noch viele ungeklärte Fragen gibt. Auch müssen die Helden an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen und ich bewundere sie sehr für ihre Willenstärke und ihren Ehrgeiz nicht aufzugeben, egal was auch kommt. 

    Meine liebsten Fantasywesen bekommen in diesem Band auch etwas Raum, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht verraten um welche Kreaturen es sich handelt, da ich sonst etwas Spannung vorweg greifen würde. 

    Zum Ende hin hielt der Band für mich zwei große Überraschungen bereit, die sehr schnell abgehandelt wurden. Das hat mich ziemlich überrumpelt und ich hätte mit diesem Umgang der Ereignisse überhaupt nicht gerechnet. Aber auch hier kann ich leider nicht mehr sagen, da ich sonst extrem spoilern würde.
  13. Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)
    Richard Schwartz

    Das Auge der Wüste

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

    Band 3 knüpft direkt an die Geschehnisse im vorigen Teil an. Es geht gleich spannend weiter, denn Havald muss seine Geliebte, die Halbelfe Leandra befreien, die von Sklavenhändler gefangen gehalten wird. Nach wie vor steht ihre Mission, Verbündete im Kampf gegen den dunklen Herrscher aus dem Reich Thalak zu finden, an erster Stelle. Doch es immer neue Hindernisse sind zu überwinden. Seien es die Nachtfalken, Nekromanten oder Monster. Nur gut, dass Havald und seine Kameraden mittlerweile zu einem eingespielten Team zusammengewachsen sind. Denn nur gemeinsam, aufgrund ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, können sie die Schwierigkeiten überwinden.
    Auch dieser Band hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen. Die Kämpfe sind super beschrieben, vor allem die Bannschwerter hatten es mir dieses Mal angetan. Außerdem erfährt man in »Das Auge der Wüste« ein kleines bisschen mehr über den schier übermächtigen Feind aus dem Reich Thalak.
    Von mir also eine klare Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Der Kronrat (ISBN: 9783492268226)
    Richard Schwartz

    Der Kronrat

     (125)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    So hatten sich Havald, Leandra, Serafine und ihre Freunde die Ankunft in Askir nicht vorgestellt: Nicht nur dass der Handelsrat von Askir sie für den Vulkanausbruch auf den Feuerinseln verantwortlich macht und haftbar machen will, Nordmann Angus von seinen Landleuten wegen Feigheit und Verrat verurteilt werden soll, die Freunde erreicht zudem auch noch die Nachricht von der Niederlage ihrer Heimat Illian im Krieg gegen das Reich des Nekromantenherrschers von Thalak.
    Im Kronrat der sieben Königreiche des einstigen Kaiserreichs kämpfen Leandra und ihre Verbündeten um Unterstützung, während Havald und Serafine mit ihren neuen Freunden, der Eule Desina und ihrem Adjutanten Santer, die Spuren von Nekromanten in Askir aufnehmen und dabei ein schreckliches, dunkles Geheimnis entdecken. Als ihnen die ehemalige Nekromantin Asela ihre Hilfe anbietet, zögern Havald und seine Freunde. Können sie der mächtigen Eule wirklich vertrauen? Und welches Geheimnis versucht sie mit aller Macht zu hüten?

    Meine Meinung:

    „Der Kronrat - Das Geheimnis von Askir 6“ ist wieder unglaublich spannend. Richard Schwartz begeistert nicht nur mit tollen Figuren und einem sympathischen Ich-Erzähler (Havald), sondern auch mit einer gelungenen Mischung aus Kämpfen, Rätseln und Magie, die einfach Spaß macht.
    In „Der Kronrat - Das Geheimnis von Askir 6“ lernen die Helden auch einige interessante neue Figuren kennen. Zum einen die junge Eule Desina, die über eine interessante Familiengeschichte und über große magische Kräfte verfügt, die ihr noch gar nicht so bewusst sind, und die die erste Eule seit Jahrhunderten in Askir ist. Sehr sympathisch ist auch der mutige und clevere Soldat Santer, ihr Adjutant. Doch auch Asela, Kommandant Keralos und Stabsobrist Orikes sind eine gute Bereicherung von Havalds Freundeskreis. Auch Havalds oft erwähnten Nordmann-Freund Ragnar dürfen wir Leser nun endlich kennen lernen.
    Ein bisschen schade fand ich es, dass der Dieb Wiesel und die mysteriöse Mama Maerbellinae sowie Baronet Tarkan von Freise und die elfische Bardin Taride vom Silbermond nur kurze Auftritte haben. Wer mehr über diese interessanten Figuren erfahren möchte, dem möchte ich daher den Zusatzband „Die Eule von Askir“ empfehlen, eine spannende Geschichte über Desina, Santer und ihre Freunde in Askir.
    Sehr überraschend kam für mich das Ende des Romans. Ich will nicht zu viel verraten, aber die letzten vierzig Seiten stellen noch einmal alles auf den Kopf, so dass ich bereits ganz gespannt auf den nächsten Band bin. Weiter geht es in den „Götterkriegen“ im ersten Band „Die Rose von Illian“.
  15. Cover des Buches Darüber spricht man nicht (ISBN: 9783426277515)
    Yael Adler

    Darüber spricht man nicht

     (32)
    Aktuelle Rezension von: StellaLuna18

    ...wahrscheinlich zurecht :)

    Ich fand das Buch an sich gut, allerdings waren mir manche Passagen etwas zu lang, andere wieder zu kurz. Mich hat die Ausdrucksweise mehrfach irritiert, auf der einen Seite werden Fachbegriffe verwendet und im nächsten Moment hatte ich das Gefühl, ein Kinderbuch zu lesen ("die lieben Bakterien und die bösen Bakterien"), deswegen fand ich es teilweise etwas ins Lächerliche gezogen. 

    Trotzdem habe ich ein paar wertvolle Erkenntnisse gewonnen und Dr. Adler ist einfach so sympathisch, dass das Buch mir 3 Sterne wert ist!

  16. Cover des Buches Die Festung der Titanen (ISBN: 9783492268844)
    Richard Schwartz

    Die Festung der Titanen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Die Götterkriege Reihe schreitet unermüdlich voran und in diesem vierten Band der Saga überschlagen sich die Ereignisse …

    Meine Meinung:

    Vom Schicksal auserkoren
    Havald ist der Todesengel, das ist dem Leser nun schon hinreichend bekannt. Er ist von den Göttern dazu bestimmt gegen den toten Gott in die Schlacht zu ziehen und am Ende auf seiner eigenen Klinge zu sterben. Dass ihm diese Zukunftsaussichten wenig gefallen ist kaum verwunderlich und Havalds Sturheit in Bezug auf sein Schicksal war für mich auch immer einer seiner amüsanten Macken, die Havald eben zu Havald machen. Doch der Schatten von Omagor wird immer länger und die Lage für das Kaiserreich zunehmend aussichtsloser, wenn nicht bald etwas Entscheidens geschieht.  Richard Schwartz stellt seinen Protagonisten, wie auch dem Leser vor Tatsachen und führt ihn in gekonnter, fesselnder Manier die verheerende Bedrohung durch Kolaron vor Augen, sodass Havald keine andere Wahl mehr bleibt, als sein Schicksal anzunehmen.

    Mit dieser weitreichenden Entscheidung des Protagonisten kommt diesem vierten Band eine Schlüsselrolle zu und dient als entschiedener Wendepunkt. Der Krieg der Götter geht in die entscheidende Phase. Damit ändert sich auch die Grundstimmung der Geschichte.  Auch wenn der Autor seinen gewohnten Humor nicht völlig verliert, ist der Ton doch dramatischer und düsterer. Auf der einen Seite ist das dramaturgisch natürlich sinnvoll und steigert auch die Spannung, aber hach mein Herz wurde auch schwer, bei dem Gedanken daran, was Havald alles aufgeben muss. Aber es ist ja einem Buch immer zugute zu halten, wenn es Emotionen auslöst. So oder so, nach dem Ende von diesem Band sollte jedem klar sein: jetzt geht’s so richtig los.

    Das Dunkle in mir

    Wie sich aus meiner bisherigen Rezension vielleicht schon herauslesen lässt, geht es in diesem band sehr stark um Havalds Entwicklung. Es passiert zwar noch genügend an Handlung, keine Angst, aber im Grunde dient alles dazu Havalds Charakter zu erweitern. Es schleicht sich etwas Dunkles in seine Persönlichkeit ein. Etwas, dass in feinsten Ansätzen der aufmerksame Leser zwar schon in vorherigen Bänden beobachten konnte, doch erst jetzt richtig zum Tragen kommt. Es stellen sich die Fargen, Wie sehr muss man sich seinem Feind angleichen, um ihn besiegen zu können? Wie viel vom Feind steckt in einem selbst? Und wie weit ist man bereit zu gehen, um die Welt zu retten? Das Buch und auch Havald gewinnen dadurch an Tiefe und es ist der nötige Auslgeich zu dem gewaltigen Macht Zuwachses unseres Helden. Jeden anderen Charakter hätte ich bei der Machtfülle schon längst als Mary Sue abgetan, doch Richard Schwartz schafft es, Havalds Persönlichkeit genügen Risse, Kanten und Ecken zu verleihen, sodass er trotz seiner neuen Fähigkeiten weder allmächtig noch allwissend erscheint. Das zu schaffen ist schon eine hohe Kunst.

    Fazit:

    Die Reihe nähert sich spürbar ihren Höhepunkt. Diesen fesselnden vierten band nutzt Richard Schwatz um seinen Helden dazu in die richtige Position zu bringen. Dank entscheidender Ereignisse, schweren Entscheidungen und moralischen Fehltritten, gewinnen sowohl Reihe, als auch Protagonist an Tiefe und machen Lust auf den großen Showdown.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  17. Cover des Buches Engelssturm - Michael (ISBN: 9783453315778)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Michael

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Der vierte Band der Engels Sturm Reihe bleibt mit dm Cover der Reihe Treu. Allerdings nimmt der Verlauf der Geschichte eine unerwartete Wendung. Es wird auf Magische Weise immer Spannender, neue Kreaturen erscheinen und etwa auch ein neue Feind?  Eine wundervolle und zugleich Spannende Fortsetzung. 
    Ein muss für alle Engel Fans!
  18. Cover des Buches Schicksalsbund (ISBN: 9783453527614)
    Christine Feehan

    Schicksalsbund

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG! 8. Teil der DER BUND DER SCHATTENGÄNGER - Reihe Es gäbe wirklich volle Punktzahl,wenn nicht immer alles so langatmig wäre. Am Anfang habe ich mich krummgelacht bei den Wortgefechten zwischen den Protagonisten.Es störte mich auch noch nicht,dass die Handlung auf der Strecke blieb.Ich war ja bestens unterhalten.Dann kamen sich Mack und Jaimie wieder näher.Sie zickt noch etwas rum.Er findet sie gehört nur ihm alleine und dann gibts nebenbei noch ein paar Actionszenen die nicht der Rede wert sind.Da war ich aber erst im ersten Drittel des Buches.Sonst passiert wirklich nicht mehr viel und man dreht sich nur noch im Kreis bis zum Showdown.Ich war auch hin und her gerissen ob ich sogar nur drei Sterne vergeben soll.Ich möchte auch auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole,anmerken,dass es wirklich keine 566❗️❗️❗️ Seiten braucht um die Geschichte von Mack und Jaimie zu erzählen.ABER...dies ist für mich noch einer der besseren Teile der Reihe.So und nun kann man noch weiterlesen , wenn man wissen will worum es in dieser " Episode" geht.KLAPPENTEXT : 📖 Sie sind die Schattengänger,eine Gruppe herausragender Kämpfer,deren Fähigkeiten von dem brillanten Wissenschaftler 👨‍🔬Dr. Peter Whitney noch verstärkt wurden. Mack , der Anführer einer Elite - Einheit der Schattengänger, wird mit allem fertig.Nur nicht damit,dass er bei einem Einsatz unerwartet seiner einstigen grossen Liebe Jaimie gegenübersteht.Leidenschaft und verletzte Gefühle lassen erneut die Funken zwischen ihnen sprühen.Doch Jamie schwebt in grosser Gefahr.Denn sie weiss zuviel über das geheime Netzwerk der Schattengänger und ist damit ins Visier von Männern geraten, die vor nichts zurückschrecken...
  19. Cover des Buches Die Akte Rosenherz (ISBN: 9783499246722)
    Jan Seghers

    Die Akte Rosenherz

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Frankfurt im Jahr 1966. In ihrer Wohnung wird die Edelprostituierte Karin Rosenherz brutal abgeschlachtet aufgefunden. Das Verbrechen macht Schlagzeilen, nur neun Jahre stand Frankfurt mit durch den Mord an Rosemarie Nitribitt im Rampenlicht. Und ebenso wie im Fall Nitribitt kann kein Mörder überführt werden.
    2005 wird Kommissar Marthaler auf den Fall aufmerksam gemacht. Ein Kunstraub, bei dem Tereza schwer verletzt wird, scheint im Zusammenhang mit dem Fall Rosenherz zu stehen. Marthaler macht sich daran, mit der Vergangenheit aufzuräumen.

    Die Akte Rosenherz erscheint seit 2010 bei Rowohlt und umfasst 480 Seiten. Das Buch ist der vierte Band in Seghers Reihe Kommissar Marthaler ermittelt.

    Marthalers vierter Fall spielt zeitlich etwa 4 Monate nach Partitur des Todes, also im Jahr 2005. Tereza ist schwanger, Marthaler hat daher die neugegründete Cold-Case-Unit der Frankfurter Mordkommission übernommen, um mehr Zeit für Tereza und in Zukunft ihr Kind zu haben. Als Tereza ein Gemälde des Städels überstellen soll, wird der Transport überfallen und sie angeschossen und schwer verletzt. Durch Arne Grüter, den Chefreporter des City-Express‘, wird Marthaler auf eine Verbindung mit dem lange zurückliegenden Mord an Karin Rosenherz gebracht. Widerwillig lässt er sich auf einen Handel mit Grüter ein.

    Als die junge Journalistenschülerin Anna Buchwald auf die Wiederaufnahme der Ermittlungen im Fall Rosenherz aufmerksam wird, fährt sie kurzerhand nach Frankfurt, um sich an die Ermittler zu hängen. Für ihre Aufnahme an der Journalistenschule hat sie ein vielgelobtes Dossier über den Fall geschrieben und nie mit ihm abgeschlossen. Da das einzige verbliebene Exemplar der Rosenherz-Akte in Annas Händen ist, sieht sich Marthaler gezwungen, mit ihr zusammen zu arbeiten.

    Als historische Vorlage dient Seghers der Fall Helga Matura, aus der er Karin Rosenherz gemacht hat. Verweise zum Fall Rosemarie Nitribitt, dem anderen großen Prostituiertenmord in Frankfurt, finden sich ebenfalls im Buch. Die historischen Hintergründe zum Fall Matura sind zwar korrekt, die Geschichte, die Seghers um den Mord konstruiert, ist aber Fiktion.

    Die Akte Rosenherz ist in einiger Hinsicht anders als die bisherigen Fälle Marthalers. Sein Team von der MK1 kommt weitgehend nicht vor und wird auch nicht weiterentwickelt, da Marthaler durch den Wechsel in die Cold-Case-Unit sowieso nicht mehr an aktuellen Fällen arbeiten soll und seine Ermittlungen in diesem speziellen Fall weitgehend an den Behörden vorbei stattfinden. Verantwortlich dafür ist auch, dass er mit Arne Grüter kooperiert, was mir tatsächlich schwer zu glauben fiel. Die Geschichte der beiden ist so stark von Ablehnung geprägt und Grüter hat Marthaler in der Vergangenheit mehr als ein Mal übel mitgespielt. Dass Grüter ihn für eine Story ansprechen würde, wenn er ihn braucht, das würde ich nie bestreiten. Dass Marthaler sich aber darauf einlässt, das wollte mir wirklich nicht ganz in den Kopf.

    Demzufolge finde ich es auch etwas schade, dass Seghers seine Medienkritik hier etwas abgeschwächt hat. Grüter, der bisher das Inbild unethischen Journalismusses war, wird ein gutes Stück reingewaschen und sympathisch gemacht. Das passiert in der Realität leider auch zu oft, wie das große Tagesblatt mit den vier Buchstaben immer wieder beweist, und dass es funktioniert, finde ich grundlegend falsch. Daher bin ich nicht allzu glücklich, wenn es in der Literatur auch noch gespiegelt wird.

    Abseits dieser Kritik bleibt Die Akte Rosenherz aber ein spannender Hessenkrimi. Der Fall ist dieses Mal nicht so lange undurchsichtig, wie es in den vergangenen Bänden der Fall war. Trotzdem ist er spannend aufgebaut und durch die Vorlage auch mit einigen Fakten gespickt, über die man sonst wohl eher selten stolpert. Mit der Figur Anna Buchwald führt Seghers einen neuen Charakter ein, sie wird in Die Sterntaler-Verschwörung wieder eine Rolle spielen. Auch Hans-Dieter Herrmann, der geschasste Ex-Leiter der Mordkommissionen hat wieder eine Rolle.

    Die Leseempfehlung bleibt, wie bei allen Marthaler-Bänden. Jan Seghers schreibt tolle Hessenkrimis, da steht auch Die Akte Rosenherz in nichts nach. Meine Kritikpunkte verbuche ich eher unter Geschmackssache.

  20. Cover des Buches Die Eule von Askir (ISBN: 9783492280884)
    Richard Schwartz

    Die Eule von Askir

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    Dieses Buch wird als sechster Band der Askir Reihe geführt, er macht jedoch einen Sprung weg von den bekannten Figuren und spielt in Askir, während der Handlung der anderen Bände. Hier in Askir wird ein verstümmelter Leichnam gefunden, Botschaftsdiener Jenks. Stabsleutnant Santer wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina, die in die Vergangenheit sehen kann. Doch was die Beiden bei ihren Ermittlungen offenlegen, bringt die Stadt in große Gefahr: denn der Mörder beherrscht schwarze Magie, gegen die Desinas machtlos scheint.

    Desina ist die erste Magierin seit einer langen Zeit, ihresgleichen wird in Askir Eulen genannt. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Kräfte alleine erlernen und erforschen muss, eine schwere Last. Ihr zur Seite steht der gutaussehende Santer und Wiesel, ein berüchtigter Dieb. Die Kombination der Figuren hätte kaum besser sein können, ich liebe ihre Unterschiede und Abgründe! Außerdem gibt es noch Taride Silberklinge, eine verführerische Bardin und den Freund des Prinzen, Tarkan, der gegen den Kult der Weißen Flamme ermittelt, die angeblich Kinder mit magischen Fähigkeiten verschleppt und getötet haben.

    Dieses Buch erzählt endlich von Askir und lässt das Setting dieser Buchreihe noch weiter anwachsen. Immer, wenn ich fürchte, das dem Autor doch mal die Ideen ausgehen müssen, überrascht er mich mit etwas Neuem. Es handelt sich zwar um einen Einzelroman, aber die Ereignisse sind geschickt mit der gesamten Reihe verwoben und die Figuren werden in Band 7 erneut eine Rolle spielen. Einen Bekannten aus dem ersten Band treffen wir hier wieder: Balthasar, ebenfalls eine Eule, wie Desina, mischt sich jetzt als Geist in das Geschehen ein.

    Dieser Band ist sehr aufschlussreich für das Verständnis der gesamten Reihe, bringt die Handlung von Halvdan und seinen Gefährten aber nicht weiter. Ich empfehle ihn trotzdem zu lesen, zum Verständnis und zum Genuss ^^

  21. Cover des Buches Herbstlande (ISBN: 9783940036407)
    Fabienne Siegmund

    Herbstlande

     (13)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Scarlett befindet sich in einer toxischen Beziehung, ihr größter ein Baby. Um dem Druck gerecht zu werden und ihrem Nathan endlich das so ersehnte Kind zu schenken begeht sie bei Vollmond ein Ritual und verbrennt ihren Wunsch in einem Kürbis. Doch dieser fordert seinen Preis. Das Paar verunglückt und Nathan fällt ins Koma. Scarlett begibt sich daher auf eine abenteuerliche und auch gefährliche Reise in die Herbstlande, um ihn zu retten. Unterwegs begegnet sie Freunden, Feinden und zuletzt sich selbst. 

  22. Cover des Buches Plastiksparbuch (ISBN: 9783946658337)

    Plastiksparbuch

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Ich setzte mich schon länger mit der Thematik auseinander. Dementsprechend kenne ich bereits einige der Fakten und bin nicht all zu leicht zu schocken. Trotzdem konnte mir dieses Buch noch einige neue Fakten nennen und mich weiter aufklären.

    Am besten gefällt mir, dass die Folgen für Gesundheit und Umwelt mit ins Buch aufgenommen wurden und dass einige der Plastikarten aufgelistet und ausführlich beschrieben werden.

    Es werden hilfreiche Tipps gegeben, wie man Plastik sinnvoll ersetzen kann.

  23. Cover des Buches Legenden von Nuareth - Heldentaten (ISBN: 9783945493670)
    Jörg Benne

    Legenden von Nuareth - Heldentaten

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Diese kleine Geschichte besteht aus drei Kurzgeschichten, die in die Rahmenhandlung eines Gerichtsschreibers eingebettet sind, welcher ein Buch über seine Abenteuer schrieb, welches er nun vorstellen möchte. Ich halte das für eine sehr kreative Idee, weil das Buch, das er vorstellen will, das tatsächlich verlegte Werk des Autors ist. Die Kurzgeschichten sind damit eher Leseproben, aber sehr clever und ansprechend verpackte. Die Idee hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Auch die drei Kurzgeschichten selber waren schöne kleine Geschichten. Sie waren jetzt nicht die ungewöhnlichsten und absolut kreativsten, aber schön geschrieben und kurzweilig. Auf jeden Fall eine schöne und gelungene Idee, um das eigene Buch zu bewerben!
  24. Cover des Buches Deutsch für Profis (ISBN: 9783442161751)
    Wolf Schneider

    Deutsch für Profis

     (34)
    Aktuelle Rezension von: TamaraSchrammel

    "Deutsch für Profis" von Wolf Schneider ist eine wirklich gute Lektüre für alle, die sich mit Worten befassen. Sehr wertvolle Tipps und Anleitungen für einen besseren sprachlichen Ausdruck.
    Allerdings handelt es sich hier um kein Buch, dass sich so schnell mal nebenbei lesen lässt. Man muss sich schon konzentrieren, um alles zu verstehen. Dafür kann man wirklich viel mitnehmen und lernen.
    Absolute Buchempfehlung und fünf Sterne 

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