Bücher mit dem Tag "tng"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tng" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Die Physik von Star Trek (ISBN: 9783453109810)
    Lawrence M. Krauss

    Die Physik von Star Trek

    (13)
    Aktuelle Rezension von: paulsbooks
    Wenn man sowohl "Raumschiff Enterprise" oder seine Spin-Offs mag, als auch ein gewisses Interesse an Physik hat, wird sich manches Mal die Fragen stellen: "Wie soll das in der Realität aussehen?", oder: "Wann wird es das endlich geben?"

    Genau für diese Zielgruppe ist dieses Buch geschrieben. Der Technobabble im Trek-Universum wird ein wenig entschlüsselt und mit dem, was man über das Universum weiß, populärwissenschaftlich abgeglichen. Längst kann dies Werk die fiktiven Technologien nicht erschöpfend berühren, aber in jedem Fall werden Basistechnologien wie der Transporter oder der Warpantrieb intensiv behandelt. Und z.B. Information-Pads gibt es ja schon eine ganze Weile, auch wenn sie bei uns "Tablets" heißen und wesentlich intelligenter sind als die Pads, die es ab TNG gibt.

    Meine Meinung dürfte wenig überraschen und auf der Hand liegen: Für den physikalisch interessierten Trekkie ist dies ein interessantes und schnell lesbares Buch, für den Rest der Menschheit wäre es herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Da es aber nicht wenige Trekkies gibt, die davon träumen, auf Kommando an ihren Urlaubsort oder auf ein Raumschiff "gebeamt" zu werden oder ohne Generationenschiff-Konzept fremde Sternsysteme zu erforschen, hat es durchaus seinen Platz in den entsprechenden Regalen verdient.
  2. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 07 (ISBN: 9783864252938)
  3. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 9: Kalte Berechnung - Lautlose Waffen (ISBN: 9783864257865)
    David Mack

    Star Trek - The Next Generation 9: Kalte Berechnung - Lautlose Waffen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Wer glaubt, dass in diesem zweiten Teil der Lebensweg des „neuen“ Data erzählt wird, muss eine herbe Enttäuschung verkraften: Data ist in diesem Roman nur eine Randfigur. Stattdessen findet man sich in mitten einer politischen Intrige zwischen Typhon-Pakt-Mitgliedern und der Föderation wieder. Leider lässt der Autor dabei dem Leser von Beginn an viele wichtige Informationen zu kommen, sodass er den Helden der Enterprise stets einen Schritt voraus ist. So weiß man was oder warum etwas passiert und wer dafür verantwortlich ist, während David Mack die Figuren von einem Hinweis zum nächsten stolpern und in Unwissenheit agieren lässt. Das ist äußerst langweilig und kein bisschen unterhaltsam. Dass zudem die wenigen übriggebliebenen Charaktere von der Enterprise-D über weite Teile des Buches nur Nebenfiguren darstellen, macht diese Lesekost für TNG-Fans nicht appetitlicher. Insgesamt ist das Werk eine maßlose Enttäuschung, die nicht annähernd an den genialen Mitteilteil des Vorgängerromans heranreicht.

  4. Cover des Buches Star Trek: Coda: Book 1: Moments Asunder (ISBN: 9781982158521)
    Dayton Ward

    Star Trek: Coda: Book 1: Moments Asunder

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Wesley Crusher hat seine normale menschliche Existenz aufgegeben, um als Reisender durch Zeit und Raum zu wandeln. Bei einem dieser Trips bemerkt er, dass die Zeit selbst aus den Fugen geraten zu sein scheint. Als er plötzlich angegriffen wird, kann er sich mit letzter Not zu seiner Mutter Beverly Crusher und deren Mann Jean-Luc Picard retten. Letzterer ist der Captain der Enterprise und macht sich mit seiner Crew sofort daran, dass Zeit-Problem zu untersuchen. Dabei stellen sie fest, dass die Apokalypse droht und buchstäblich die Zeit knapp wird. Doch nicht nur ihnen fällt das Problem auf. Auch andere Raumschiff-Besatzungen bemerken es und versuchen zunächst unabhängig voneinander, die Ursache herauszufinden.
    Trotz dieser dramatischen Prämisse gestaltet sich der Einstieg in die Geschichte etwas spannend und auch zwischendurch gibt es immer wieder mal „Hänger“, in denen die Handlung nur schleppend vorankommt. Generell scheint der Roman hauptsächlich für Trekkies gedacht zu sein. Wer nicht alle Serien kennt, könnte hier bei mancher Figur oder Situation verwirrt sein. Es wird zwar einiges erklärt, aber ein umfangreiches Grundwissen dürfte dennoch von Vorteil sein.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von reichlich 14 Stunden und wird von Friedhelm Ptok gelesen. Er macht seine Sache eigentlich gut, klingt aber viel zu nasal, so als hätte er die ganze Zeit über mit Schnupfen zu kämpfen gehabt.

  5. Cover des Buches Star Trek, The Next Generation, Die Kristallwelt (ISBN: 9783453196803)
    John Vornholt

    Star Trek, The Next Generation, Die Kristallwelt

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Melora Pazlars Heimat, die Kristallwelt, ist nach wie vor in Gefahr: Die aus Kraftfeldern bestehende Schale, die den Planeten eigentlich schützen sollte, sammelt dunkle Materie aus einem Dimensionsriss und regt dadurch die Kristalle, aus denen der Planet besteht, zu krankhaftem Wachstum an. Oder so ähnlich. Um es einfacher auszudrücken: In acht Tagen wird alles Leben auf der Kristallwelt vernichtet, sollte Picard und Co. keine Lösung einfallen. Nachdem der erste Versuch, den Dimensionsriss zu schließen, in einer Katastrophe endete (siehe Band 1), lassen sich die Elaysianer zähneknirschend auf Picards Vorschlag ein, die Schale abzuschalten. Dies lässt sich aber nur mit den Kristallen der jeweiligen Cheftechniker der sechs intelligenten Spezies dieses Planeten bewerkstelligen. So beginnt eine abenteuerliche Suche nach den Kristallen, immer im Wettlauf gegen die Zeit... Klingt ein bisschen wie ein Videospiel im Adventure-Bereich, oder? Man bereist die ganze Welt, besucht unterschiedliche Völker, bekommt nach jeder erfolgreichen Mission ein Artefakt, und wenn man alle beisammen hat, passiert irgendetwas Tolles. So ungefähr ist es auch in diesem Roman, außer dass am Ende nichts Tolles passierte.. Nachdem im ersten Teil schon die Elaysianer, Lipuls und Alpusta näher beleuchtet wurden, lernt man nun auch die anderen drei Spezies der Kristallwelt kennen, von denen die Interessanteste der Gendlii ist. Um mit diesem Riesenpilz zu kommunizieren, muss man ein Stück von ihm essen und im Gegenzug einen Teil des eigenen Blutes opfern! Aber auch die anderen beiden Lebensformen können sich sehen lassen: die muränenähnlichen, furchterregenden Frill und die Yiltern, die aus vielen fledermausartigen Einzelwesen bestehen und nur als Schwarm überlebensfähig sind. Bei der Jagd nach den Kristallen kommt dabei endlich mal die Spannung auf, die ich im ersten Teil schmerzlich vermisste. John Vornholts größte Stärke sind vor allem Abenteuergeschichten, was in diesem Roman wieder einmal deutlich wird. Die Charaktere hingegen sind eher mäßig bis schlecht getroffen, auch wenn der Autor uns ständig an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt. Wie schon im ersten Band, hat auch in der Fortsetzung Reginald Barclay von allen bekannten Personen den höchsten Wiedererkennungswert. Seine Kauzigkeit und Unsicherheit wird gut dargestellt, ohne ihn zum Clown zu degradieren. Die Lovestory zwischen ihm und Melora hingegen war mir ein bisschen zu kitschig und sentimental, aber ich bin ohnehin kein besonderer Fan von Liebesgeschichten. Gönnen tut man dem guten Reg sein Liebesglück jedenfalls. Melora Pazlar schafft es auch diesmal nicht, ein paar Sympathiepunkte zu sammeln - ganz im Gegenteil: Immerhin hintergeht sie hier die Enterprise-Crew. Trotzdem werden unsere TNG-Helden nicht müde zu betonen, welch wertvolles und kompetentes Besatzungsmitglied Melora doch sei, und verzeihen großmütig ihren Alleingang. Barclay und Troi gehen sogar so weit, Picard anzulügen, um Pazlar zu decken, was in meinen Augen völlig unglaubwürdig wirkt. Dass der Elaysianer Tangre Bertoran ein falsches Spiel spielt, ist sowas von offensichtlich, dass wohl niemand überrascht sein dürfte. Und nein - das ist kein Spoiler, denn dass der Kerl alles andere als vertrauenswürdig ist, kann ein Blinder mit dem Krückstock erkennen. Von Anfang an schien er nur aus negativen Eigenschaften zu bestehen - eine derartig eindimensionale Figur habe ich ganz selten in einem ST-Roman erlebt! Etwas interessanter (aber wirklich nur etwas) ist der menschliche Abenteurer Nordine, den das Außenteam um Picard bei den Frill aufgabelt. Den Rest des Romans ist Nordine als Anhängsel immer mit von der Partie, ohne etwas Nennenswertes zur Handlung beizutragen. Die eigentlichen Stars des Romans sind die verschiedenen Spezies des Planeten sowie die Kristallwelt selbst, denn schon allein durch die Beinahe-Schwerelosigkeit finden sich Picard und seine Leute oft in ungewöhnlichen Situationen wieder. Für die Serie wären solche Null-Gravitation-Szenen viel zu teuer gewesen, was auch der Grund war, warum Melora Pazlar nur ein einziges Mal zu sehen war, obwohl sie ursprünglich als festes Mitglied für die Serie "Deep Space Nine" geplant war. Schön, dass sich Romanautoren nicht um solche Produktionskosten zu kümmern brauchen und ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Die beiden "Kristallwelt"-Romane, die ohnehin bestenfalls als "durchschnittlich" bezeichnet werden können, wären ohne die reizvolle Umgebung noch um einiges uninteressanter. "Kristallwelt 2" kann aber immerhin seinen Vorgänger ein wenig übertrumpfen, weil die Geschichte im Vergleich zu Teil 1 deutlich spannender und temporeicher ist. Außerdem finde ich den Gendlii so cool. Fazit: Trotz leichter Steigerung im zweiten Teil ist "Kristallwelt" ein eher belangloses TNG-Abenteuer. Wenigstens sorgen die beiden Romane für einen kleinen Farbtupfer im eher düsteren Heyne-Regal, das ist doch auch etwas...
  6. Cover des Buches Star Trek A Time to Hate (ISBN: 0743462890)
  7. Cover des Buches Star Trek, The Next Generation, Das Unsterblichkeitsprinzip (ISBN: 9783453863576)
    Jeffrey Lang

    Star Trek, The Next Generation, Das Unsterblichkeitsprinzip

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Yps

    Zur chronologischen Einordnung: Das Buch spielt auf der Enterprise E, also nach dem Film Nemesis. Es ist eines der letzten Star Trek Bücher die bei Heyne erschienen sind bevor das Franchise zu Cross Cult überging. Fortgesetzt wird der Handlungsbogen in Cold Equations und A Light Fantastic. 

    Der Androide Data ist wohl die philosophischste Figur in Star Trek. Dementsprechend gibt es hier einige literarische Anspielungen die das Buch anspruchsvoller machen als andere Bände der Reihe.

  8. Cover des Buches Star Trek TNG 12 (ISBN: 9783959811781)
    John Jackson Miller

    Star Trek TNG 12

    (2)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
     Star Trek – Next Generation 12: Jagd

    Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will.

    Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder.

    Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt.

    Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schaden genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden.

    Fazit:
    Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen.

    Matthias

    Autor: John Jackson Miller
    Taschenbuch: 430
    Verlag: Cross Cult
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 15.03.2017
    ISBN: 9783959811781
  9. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 1 (ISBN: 9783864250118)
  10. Cover des Buches A Time to Harvest (ISBN: 0743482980)
  11. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 3 (ISBN: 9783942649759)
    Keith R. A. DeCandido

    Star Trek - The Next Generation 3

    (17)
    Aktuelle Rezension von: charlotte
    Bis jetzt waren die neuen TNG-Romane aus dem Cross Cult-Verlag doch eher enttäuschend. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die Geschichten, die nach dem Film „Nemesis“ spielen, plätschern sich so um die Themen: neue Crew, Picard und Crusher und die Borg herum. Im diesem dritten Band kommt noch ein Faktor hinzu, der nicht besonders zur Spannung beiträgt: Q. Leider verwirrt er nur, was das Buch in der ersten Hälfte einfach nur anstrengend macht. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich gar nicht in der Lage bin, den Inhalt hier wiederzugeben, da ich meist einfach nur konfus war. Irgendwie ist das Universum in Gefahr und Q (oder besser gesagt die Q, das ganze Q-Kontinuum) wissen davon und jetzt soll es an Picard liegen, alle zu retten. Das Ganze wirkte auf mich total konstruiert und völlig übertrieben und die vielen Sprünge haben es nicht einfacher gemacht, mit dem Inhalt mitzukommen. Das Buch war allerdings auch nicht wirklich schlecht, denn ab der Hälfte wird es verständlicher und spannender, so dass das Lesen auch endlich Spaß machte. Man merkt, dass der Autor seine Figuren gut kennt, auch den Unsympath Q. Und er schafft es, alle Q-Folgen der Serie zu einem großen Ganzen zu verbinden. Und er schafft es, einem die Neuen in der Enterprise-Crew näher zu bringen. Trotzdem, mehr als drei Sterne sind da von mir nicht drin
  12. Cover des Buches Start Trek, The Next Generation, Der Test (ISBN: 9783453881037)
    John Vornholt

    Start Trek, The Next Generation, Der Test

    (4)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Da Deep Space Nine und The Next Generation einen kurzen Moment zeitgleich liefen, führte dazu, dass einige Figuren später weiter aktiv waren. Ro Laren ist ein solcher Charakter, welche hier in diesem Roman, als „Die Architektin“ auftritt. Als Anführerin einer kleinen Widerstandszelle des Maquis, versucht sie mit allen Mitteln an Waffen und Schiffe der Sternenflotte zu gelangen. Ihr aktueller Plan war recht erfolgreich. Ihre Mannschaft konnte sogar die Enterprise überlisten und der neue Plan sieht noch viel umfangreicher aus. Captain Picard indessen ist sich immer noch schmerzlich bewusst, wie schwer der Verlust von Ro Laren wiegt. Eine gute Offizierin, so fehlgeleitet und dann ihre Flucht unter seiner Aufsicht...

    Kommen wir zum aktuellen Geschehen. Eigentlich möchte die Enterprise Crew während der anstehenden Reparaturarbeiten ein wenig Urlaub machen. Doch schnell wird daraus nichts. Pircard wird von Admiral Nechayev beauftragt, den Prototypen einer Untertassensektion zu testen. Dieser ist in der Lage, automatisch auf einem Planeten zu laden. Mit einer kleinen Crew wird nun eine Simulation durchgeführt, die auch im Realen passieren könnte. Doch wie es schon vorauszuahnen war, geht dabei einiges schief. Ich muss gestehen, dass ich Picard nicht für so gutgläubig gehalten hätte, aber hier zeigt er mehr als einmal, dass auch er nicht immer unfehlbar ist.

    Der Maquis greift in das Geschehen ein und wir erleben eine sehr klassische Abfolge von Situationen. Hier eine Geisel, da ein Fluchtversuch, dann wieder eine Sabotage am Schiff und so weiter. Vieles kennt man schon und auch die jeweils dazu begleitende Action ist nicht sonderlich neu erzählt. Als dann auch noch die Cardassianern auftauchen, ist das Feeling zwar komplett, aber dennoch wirkt alles etwas zu sehr konstruiert. Hinzukommt, dass Ro Laren auch nicht wirklich etwas mit den Ereignissen zu tun hat. Als Auftraggeberin, okay, jedoch bleibt sie viel zu sehr im Hintergrund. Riker und Geordi haben indessen den einfallsreichsten Part für sich gepachtet.

    Sie bewegen sich gekonnt durch das Schiff und bringen den Maquis mehr als einmal in Bedrängnis. Ein weiterer seltsamer Punkt ist die grundlegende Idee, warum dieses Schiff entführt werden soll. Ein Massaker an den Cardassianern soll verübt werden. Die Vernichtung einer ganzen Kolonie! Und für was? Für Rache? Gleiches mit Gleichem vergelten? Ist das der Weg des Maquis? Seit er aufgetaucht ist, hat man in mehr als einer Folge oft Sympathie mit den Mitgliedern, doch bei diesem Unterfangen, würden sie eher zu Mördern werden, als dass sie sich von der Unterdrückung der Cardassianer befreien würden.

    Fazit:
    Der fehlerhafte Test! Die Enterprise ist und bleibt ein Aushängeschild. Die Besten der Besten sind hier vereint und keiner ist bekannter als Captain Picard. Dennoch sind sie nicht unfehlbar. Mehr als einmal bringt der Maquis sie hier ins Schwitzen. Picard wirkt diesmal ein wenig eingerostet, dafür sind Riker und Geordi hellwach. Die Story bricht an einigen Stellen leider etwas auseinander. Ob Abfolge der Ereignisse oder die zeitweise sehr einfallslosen Ideen der Beteiligten. Star Trek Feeling kommt dennoch sehr gut auf, nicht nur wegen der Cardassianer, vielmehr der typische Episoden-Charakter bringt gewohnte Kost ins Haus und als Fan wird man satt, auch wenn nicht sonderlich überrascht.

    Matthias Göbel

    Autor: John Vornholt
    Übersetzung: Harald Pusch
    Taschenbuch: 280 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag
    Veröffentlichung: 25.02.2014
    ISBN: 9783641117061

  13. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 3: Roter Sektor (ISBN: 9783864250286)
  14. Cover des Buches Mirror Universe (ISBN: 1416524592)
  15. Cover des Buches A Time to Be Born (ISBN: 0743467655)
    John Vornholt

    A Time to Be Born

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Enterprise wird in den Rashanar-Sektor beordert. In dem dortigen Schlachtfeld, das vom Dominionkrieg übrig ist treiben Plünderer ihr Unwesen und schlachten die driftenden Wracks aus. Captain Picard und seine Crew sehen sich außerdem mit kriegsmüden Sternenflottenkameraden, leicht xenophoben Ontalianern, mysteriösen Raumphänomenen und einem geheimnisvollen Gegner konfrontiert... Der erste Band des „A Time To...“-Zyklus enthält alles, was ich von einem Star Trek-Roman erwarte. Die Geschichte ist spannend erzählt. Ich war immer neugierig, was als nächstes passieren würde. Unerwartete Wendungen lassen die Seiten sich von selbst umblättern. Ein Trip mit der (neuen) Yacht des Captains, Begegnungen mit Raumpiraten, ein im offenen Weltall umherhangelnder Data, Schiffe, die erst explodieren und dann wieder auftauchen – viele spektakuläre Elemente sind hier kompakt in eine Story gewickelt, die zwischen „Insurrection“ und „Nemesis“ spielt und die spätere TNG-Welt mit Leben füllt. Die Erzählung leitet den Leser dabei schön stringent auf einen Höhepunkt zu. Der Roman endet jedoch nicht mit diesem Knalleffekt, sondern geht eher ruhig und düster zu Ende. Auch ohne aufsehenerregenden Cliffhanger bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, den ich sofort danach in die Hand genommen habe. Die Figuren werden zwar nicht tiefgründig, aber auch nicht gerade oberflächlich gezeichnet. Es gibt keinen Schwerpunkt auf einen Charakter, allenfalls Picard und Data stehen vergleichsweise oft im Mittelpunkt der Erzählung. Datas Sicht der Dinge ist besonders spannend, wenn er z.B. seinen Emotionschip (de-)aktiviert und sich seine Perspektive ändert. Gut fand ich auch den Ausflug in die Bürokratie und die Jurisprudenz der Sternenflotte zum Ende hin, das auf der Erde spielt. Einblicke in das Hauptquartier und die dortigen Abläufe finde ich immer sehr spannend. Mal abseits des Lebens auf Raumschiffen und Stationen, stattdessen im quirligen Zentrum der Föderation. Gastauftritte vieler bekannter Figuren lassen dies sehr kurzweilig werden. Auch mit Wesley Crusher gibt es ein Wiedersehen, und auch wenn ich, wie die meisten anderen, alles Andere als ein Fan von Wesley bin, sein Auftritt ist wirklich toll gemacht, scheint aber nur den Boden zu bereiten für eine weitaus gewichtigere Rolle in der Fortsetzung. Mir hat auch gefallen, dass es mal wieder ein bisschen Old School-Space Action gibt. Die Vorstellung von dem Schlachtfeld mit den unzähligen Wracks, dem mysteriösen Gravitationsvortex, den umherfliegenden Trümmern, den trügerischen Sensoren faszinierte mich total. Die Mission mit La Forge und Data an Bord eines Shuttles auf der Jagd nach den Plünderern inmitten dieses Trümmerfelds war für mich eines der packendsten ST-Leseerlebnisse überhaupt, auch Datas „Ausflug“ auf ein Geisterschiff fand ich großartig. John Vornholts Beitrag zu dieser Reihe ist mehr als vielversprechend, er ist für mich schon jetzt ein Highlight. Meine Ansprüche an Star Trek-Romane sind hoch, aber hier vergebe ich mit Freude die Höchstpunktzahl. Bedingungslose Leseempfehlung.
  16. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 2 (ISBN: 9783864250125)
    Dean Wesley Smith

    Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 2

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Auch der zweite Band der Doppelhelix Reihe hat wieder reichlich Unterhaltung geboten. Zeitlich müsste der Roman im Jahr 2366 angesiedelt sein. Doktor Pulaski befindet sich noch an Bord der Enterprise und bereitet sich darauf vor das Flagschiff der Föderation zu verlassen um einen neuen Auftrag zu erhalten. Weiterhin kehrt Doktor Crusher von der Erde zurück auf die Enterprise um ihren alten Posten wieder aufzunehmen. Die Geschichte spielt hauptsächlich auf der cardassianischen Bergbaustation Terok Nor, die sich in der Umlaufbahn des Planeten Bajors befindet. Dieser Planet wird von den Cardassianiern seit einer Ewigkeit belagert und seinen natürlichen Ressourcen beraubt. Die Bajoraner werden von ihren Unterdrückern gepeinigt und zur Sklavenarbeit gezwungen. Ganz besonders schlimm sieht es an Bord Raumstation aus. Während die Besatzer in "Luxus" leben, schlafen die Bajoraner in Dreck und Schutt in ihren abgeriegelten Sektoren. Doch die Lage verändert sich drastisch, als eine unbekannte Seuche bei den Cardassianern als auch bei den Bajoranern festgestellt wird. Ärzte beider Spezies versuchen die Ursache und eine mögliche Heilmethode zu finden, doch ohne Erfolg. Beide Völker geben sich gegenseitig die Schuld über die Herkunft der Seuche. Aus purer Verzweiflung bittet der kommandierende Offizier der Station Gul Dukat Doktor Pulaski um Hilfe (warum ausgerechnet sie kommen soll, erwähne ich bewusst nicht). Der Doktor macht sich mit einem kleinen Team auf den Weg zur Raumstation und macht dort eine grausige Entdeckung. Der zweite Band der Reihe ist meiner Meinung nach auf dem gleichen Niveau wie auch schon der Erste. Mir persönlich hat dieser Teil aber aufgrund des Szenarios etwas besser gefallen. Der Leser findet sich auf der damals grausigen Station Terok Nor zur Zeit der Belagerung wieder. Er erlebt die Schrecken und das Leid der Bajoraner, sowohl durch die Seuche als auch durch ihre Zuchtmeister. Man erlebt das Auftreten des Widerstandes durch Kira auf dem Planeten und auf der Station. Gerade Fans der Reihe werden es mit Sicherheit unglaublich interessant finden sich erneut mit der dunklen Geschichte Terok Nors beschäftigen zu können. Auch gibt es leichte Hinweise auf bestimmte Episoden der Serie Deep Space Nine. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren zum Einen der Umfang des Buches und die Darstellung von Gul Dukat. Gerade Letztgenannter kommt zwar meiner Meinung nach nahe an den Seriencharakter dran, wirkt aber auf mich noch etwas zu "nett". Etwas mehr Seiten hätten dem Buch ebenfalls gestanden, denn gerade der Widerstand bzw. Kira kam meiner Meinung nach einfach zu kurz weg. Dadurch wirkt das Ende auf mich sehr überstürzt und abgehackt. Gerne hätte ich noch 20-30 Seiten mehr dazu gelesen. Unvergessene Momente wie die drei Ferengi bei dem Doktor (wo ich viel gelacht habe) machen meine Kritik aber mehr als wett. Bisher muss ich wirklich sagen, dass mir die Doppelhelix Reihe mehr als gut gefällt. Schaue ich mir diverse Kritiken im Internet an, erwartet mich aber mit Band 3 der absolute Tiefpunkt der Reihe. Ich bin gespannt wie mir der Band gefällt. Bewertung: 4 von 4 Hyposprays
  17. Cover des Buches A Time to Kill (ISBN: 0743491777)
    David Mack

    A Time to Kill

    (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches A Time For War, A Time For Peace (ISBN: 0743491793)
    Keith R. A. DeCandido

    A Time For War, A Time For Peace

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Reihe "A Tijme to..." füllt die Lücke zwischen den Filmen Star Trek: Der Aufstand u. Star Trek Nemesis. Dies ist der letzte Band der Reihe und zu diesem Zeitpunkt der einzige aus der Reihe "A Time to.." den ich habe. Das Buch ist flüssige geschrieben und weckte wieder meine Lust auf Star Trek.
  19. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 2 (ISBN: 9783942649742)
    J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Einige Zeit nach den Ereignissen in STAR TREK: NEMESIS und der Instandsetzung der USS ENTERPRISE sind Captain Picard und seine Crew wieder unterwegs im Auftrag der Föderation. Die Besatzung hat sich mit den neuen Gegebenheiten angefreundet. Dr. Crusher und Picard sind nun ein Paar, Commander Worf fungiert derzeit als amtierender Erster Offizier, dem es widerstrebt den Posten dauerhaft anzunehmen und mit der Vulkanierin T’Lana bekommt die ENTERPRISE einen neuen Counselor, der einigen Besatzungsmitgliedern kritisch gegenübersteht. Alles verändert sich als der Kommandant wieder das Lied der Borg vernimmt. Geschwächt durch die Vernichtung der ihrer Königin und der meisten Transwarpkanäle durch Captain Janeway machen sich im Alpha-Quadrant gestrandete Mitglieder des Cyborgvolkes daran sich eine neue Zentralperson zu schaffen. Aber auch ihr Ziel hat sich geändert. Nun soll die Menschheit nicht mehr assimiliert werden, sondern vernichtet. Picard gibt seine Erkenntnisse an Starfleet weiter, doch seine Befehle lauten, zuerst einmal abzuwarten. Doch der Captain weiß, dass die Zeit drängt. Die Borg stehen kurz vor der Vollendung ihres neuen Raumschiffs und die Erschaffung der neuen Borgqueen ist ebenfalls schon abzusehen. Entgegen aller Befehle macht sich die ENTERPRISE auf dem Weg, um sich dem Feind entgegen zu stellen. Dabei ist Picard jedes Mittel recht. Auch wenn er sich dafür wieder in Locutus verwandeln muss… Nachdem Cross Cult bereits mit Reihen wie STAR TREK: VANGUARD und STAR TREK: TITAN punkten konnte, bietet der zweite Band von STAR TREK: THE NEXT GENERATION eine Geschichte, die lose auf den Ereignissen der Filme STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT und STAR TREK: NEMESIS aufbaut. Autorin Jeanne M. Dillard beweist dabei eine große Sachkenntnis des Universums rund um Gene Roddenberrrys Universum. Kein Wunder, denn Dillard zählt mittlerweile schon zu den Veteranen unter den STAR TREK-Autoren. Neben zahlreichen Einzelromanen stammen auch die Bücher zu den STAR TREK-Filmen von Teil fünf bis zehn auf ihrer Feder. Schon dort hat sie ihr bemerkenswertes Fingerspitzengefühl mit dem Umgang der bekannten Charaktere bewiesen. Aber Charakteraufbau und –wiedergabe sind nicht unbedingt die Quintessenz, die einen guten STAR TREK-Roman ausmacht. Auch wenn die die Grundidee der Story einigen Reiz besitzt, fallen doch einige wunde Punkte auf, deren Lösung oft etwas zu einfach geraten ist. An einem Punkt der Geschichte wird klar, wie besessen Picard von der fixen Idee ist, den Borg den Garaus zu machen. Dabei entwickelt er eine Paranoia, die man von dem sonst zu kühlen Captain nicht gewohnt ist. Zwar wird als Hintergrund auf die Ereignisse rund um STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT verwiesen, in dem Picard in seiner Besessenheit mit Captain Ahab verglichen wird, aber dennoch lässt Dillard die Idee den Captain wieder in Locutus von Borg zu verwandeln etwas zu schnell einfließen. Auch bei der Darstellung der neuen Charaktere sind einige Schwächen zu bemerken. So erscheint der Charakter des neuen Counselors T’Lana auf den ersten Blick schon sympathisch, aber sie wirkt in vielen Szenen zu eindimensional um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei wirkt ihre Darstellung genauso oberflächlich wie das bereits am Anfang absehbare Ende der Liebesgeschichte zwischen dem neuen Sicherheitsoffizier der ENTERPRISE und deren neuen Steuerfrau. Dabei wird zu viel Potential der Story leider unnötig verschenkt. Sieht man von den offensichtlichen Schwächen ab, zu denen auch die teilweise etwas sperrige deutsche Übersetzung zählt, macht WIDERSTAND doch Spaß. Die Geschichte wird spannend erzählt, bietet aber sehr wenige Überraschungen. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren. So wird WIDERSTAND zu einem recht soliden Roman, der allerdings nicht unbedingt ein Highlight darstellt.
  20. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 2: Überträger (ISBN: 9783864250248)
  21. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 10: Kalte Berechnung - Diabolus ex machina (ISBN: 9783864257872)
    David Mack

    Star Trek - The Next Generation 10: Kalte Berechnung - Diabolus ex machina

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Eine Katastrophe bedroht die Föderation sowie die das Universum - und die Enterprise ist als letzte Hoffnung zur Stelle. So könnte der Klappentext auch in etwa lauten. Nach den Ereignissen der Destiny-Trilogie und die (vermeintliche) Bedrohung durch den Typhon-Pakt, findet nun die "Kalte Berechnung"-Trilogie mit diesem Band ihren Abschluss.

    Der Autor David Mack bringt gleich zu Beginn einen weiteren alten Bekannten zurück, Wesley Crusher. In der TV-Serie verschwand das Wunderkind als "Reisender" und kann sich somit seither beliebig durch Zeit und Raum bewegen. Als der Sohn der Schiffsärztin Beverly Crusher, jedoch im Zentrum der Galaxie eine riesige, planetenverschluckende Maschine entdeckt, benötigt er Hilfe diese aufzuhalten. Während sich die anderen Reisenden jedoch dazu nicht im Stande fühlen, sieht Wesley seine einzige Chance in der Besatzung des Föderationsflaggschiffs.

    Ein Wiedersehen gibt es auch mit Data, welcher schon im ersten Teil, "Die Beständigkeit der Erinnerung", quasi von den Toten auferstanden ist. Er lässt sich von der ominösen Gemeinschaft der künstlichen Intelligenz in Gewahrsam nehmen, in der Hoffnung so Kontakt zu Emil Vaslovik (Arkhin), dem Unsterblichen, aufnehmen zu können. Dabei trifft er auch auf dessen Tochter Rhea, welche Data's große Liebe ist und war. Die verschiedenen kybernetischen Charaktere an Bord der Altanexa, dem Schiff der Gemeinschaft, welches ebenfalls einen eigenen Willen besitzt, sind allesamt interessant und abwechslungsreich beschrieben. Gatt, der Anführer dieses zusammengewürfelten Kollektivs, glänzt einerseits mit seinem Fanatismus und Überheblichkeit, andererseits nimmt man ihm den Wunsch nach einer höheren Bewusstseinsform durchaus ab.

    Die Bedrohung des "elektrischen Körpers", dieser riesigen Maschine, lässt zwar Vergleiche zu "V'Ger" aus dem ersten Kinofilm zu, bei dem eine alte Voyager-Sonde der Erde von kybernetischen Wesen aufgerüstet wurde, zu, ist jedoch um ein Vielfaches schlimmer. So zerstört diese Maschine nicht nur bewohnte Planeten, sondern auch den Subraum, womit das interstellare Reisen nicht mehr möglich wäre.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22962/star_trek_tng_10_kalte_berechnung_3_diabolus_ex_machina
  22. Cover des Buches Star Trek, Die Föderation (ISBN: 9783453156647)
  23. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation: Doppelhelix 4: Quarantäne (ISBN: 9783864250514)
  24. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation (ISBN: 9783966580731)
    Dayton Ward

    Star Trek - The Next Generation

    (9)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Die Sektion 31 ist jedem Star Trek Fan ein Begriff. Egal in welcher Serie, sie hat einen tiefen dunklen Schatten auf die Föderation geworfen, welcher durch ihre Auslösung der vorangegangenen Ereignisse nun endlich aufgedeckt wird. Viele hochrangige Offiziere der Sternenflotte und etliche Politiker müssen sich nun der Gerichtsbarkeit stellen und so fängt auch diese Geschichte an. Der Einstieg liest sich daher schon recht gewaltig und ermöglicht dem Leser noch einmal den Untergang dieser Geheimorganisation sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Wer bis dato sich gut mit der Roman-Reihe der letzten Jahre befasst hat, wird auch die Story kennen, in der Captain Picard gezwungen war, einen ehemaligen Föderationspräsidenten zum Rücktritt zu bewegen.

    Damals war er schon nicht glücklich sich daran beteiligen zu müssen und jetzt steht Picard deswegen auch auf der Liste derer, die mit der Sektion 31 kooperiert haben sollen. Den Kampf mit seinem Gewissen, den er so viele Monate geführt hat, kann er endlich zu Ende bringen. Doch bevor es soweit ist, muss er noch seine Erforschung des Odysseeischen Passes fortsetzten. Hierbei finden sie ein scheinbar verlassenes altes Raumschiff. Es ist unglaublich, ja fast schon unmöglich groß. Ein Außenteam soll nun er forschen, was auf dem Schiff los ist, denn die Sensoren der Enterprise werden blockiert, egal wie dicht sie sich dem Schiff nähern.

    Im Verlauf der Geschichte wird eine weitere Partei auf dieses Schiff aufmerksam und ein neue Rasse präsentiert sich. Sie sind eher Schrottsammler, welche sich ihren Lebensunterhalt mit genau solchen Schiffen verdienen und sind nicht gerade erfreut, dass die Enterprise eingetroffen ist. Dafür beginnt peu à peu die Erforschung des riesigen Raumschiffs, was sich herrlich klassisch liest und für mich auch den typischen Star Trek Flair versprüht. Wie das Schiff funktioniert und wer sich hier alles doch noch darauf befindet, dass müsst ihr schon selbst erfahren. Dayton Ward nimmt euch dabei in eine virtuell, in echt agierende Welt mit, kein Holodeck, aber doch ein Leben, ohne Realität.

    Damit die Dramatik erhöht wird, gibt es auch allerhand Kämpfe, welche die Crew der Enterprise bestehen muss. Hier hätte es ruhig etwas weniger sein können, dennoch versucht der Autor die Abwechslung zu wahren. Im Hintergrund immer das Verfahren gegen die Sektion 31 Verschwörer, was eine gute Ablenkung zum eigentlichen Geschehen bringt. Gleichzeitig wird Picard und seine Haltung zur Föderation noch einmal deutlich unterstrichen. Ehre wem Ehre gebührt und Picard hat mehr als einmal nicht nur die Menschheit vor ihrem Untergang bewahrt, doch jetzt muss er selbst für Taten einstehen, welche er selbst so wohl nie wieder machen würde.

    Fazit:
    Ein Ende ist auch immer ein Anfang! Die Enterprise in ihrer Paraderolle – Entdecke neue Lebewesen und neue Zivilisationen. Das bringt ein althergebrachtes Star Trek Thema in die Geschichte, welche gut von Dayton Ward erzählt wird. Forschung, neue Technik und rätselhafte neue Wesen, gemixt mit ein wenig Kampfeinlagen und die Lösung in letzter Minute. Im Hintergrund dann noch der Einstieg in die Aufklärung um die Sektion 31 und die hat es in sich. Politisch und auch moralisch auf Messers Schneide, haben viele weit über ihre Befugnisse agiert und auch Picard scheint nun mitten in diesem Fall unterzugehen. Ein aufwühlender Schluss und eine angemessener Einstieg in eine neue Zeit.

    Matthias Göbel

    Autor: Dayton Ward
    Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter
    Taschenbuch: 440 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 07.09.2020
    Erstveröffentlichung: 2020
    ISBN: 9783966580731

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks