Bücher mit dem Tag "tochter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tochter" gekennzeichnet haben.

630 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783751300513)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

    (10.922)
    Aktuelle Rezension von: ReadingLikeCarrie

    Nach fast 20 Jahren war es an der Zeit, mal wieder in die Tintenwelt einzutauchen. Und das re-read hat all meine Erwartungen erfüllt. Übertroffen nicht, aber das auch nur, weil ich bei Cornelia Funke stets von Genialität ausgehe! Niemand kann so mit Worten umgehen wie diese Autorin! Und deshalb war es mir ein Fest, an der Seite von Zauberzunge, Meggie, Elinor, Staubfinger, Gwin (ein Mader), Fenoglio und Farid in diese alte, bekannte Welt einzutauchen. Auch Capricorn, Basta und der Schatten warteten dort. Unzählige Seiten gefüllt mir Abenteuern, Reisen und einer großen List, die dafür sorgt, dass das Ende von "Tintenherz", dem Buch, aus dem einige der Figuren durch Zauberzunges Fähigkeiten hervorgelockt wurden, im letzten Moment umgeschrieben wird. Denn eine Geschichte endet nie. Sie geht immer weiter. Ob sich dessen die Autoren bewusst sind? Fenoglio, der Schöpfer von "Tintenherz", ist auf jeden Fall so fasziniert davon, dass er sich von Meggie, der Tochter von Zauberzunge, in seine Geschichte hineinlesen lässt. Denn für jeden, der aus einer Geschichte gerufen wird, muss ein anderer "eingetauscht" werden. Dieses Mal ist es Fenoglio im Tausch gegen den Schatten. Doch Capricorn und seine üblen Plänen werden gestoppt. Der Schatten hört nicht auf ihn, sondern auf die Stimme von Meggie und ihrem Vater und so geht der erste Teil der Geschichte zu Ende. Im Haus von Elinor finden fast alle einen Unterschlupf. Nur Staubfinger, Farid und Gwin begeben sich auf eine Reise, die Staubfinger hoffentlich zurück in seine Welt führen wird - die Tintenwelt.

  2. Cover des Buches Outlander - Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Die geliehene Zeit

    (1.490)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Einstieg in den zweiten Band der Highland-Saga hat mich zunächst völlig kalt erwischt und verwirrt, da die Geschichte mit einem großen Zeitsprung und veränderten Zeitebenen beginnt. Nachdem der erste Schock verdaut war, hat mich die Geschichte rund um Claire und Jamie aber wieder vollends in ihren Bann gezogen.

    Zugegeben, das Buch hat (wie auch schon Band 1) zwischendurch immer mal wieder seine Längen, in denen sich die Handlung etwas zieht. Das wird jedoch durch das fantastische Schottland-Setting, die tiefgründigen Charakterentwicklungen und die emotionalen Konflikte absolut wettgemacht. Es ist aufregend, packend und man fiebert ununterbrochen mit den beiden mit.

    Fazit: Trotz kleinerer Längen eine gelungene und hochemotionale Fortsetzung. Ich freue mich auf Band 3!

  3. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499012860)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

    (1.956)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

    .

    "Ich suchte umsonst nach den richtigen Worten. Wie sollte ich diesem Mädchen erklären, was Will und ich einander bedeutet hatten? Oder das Gefühl, dass mich kein Mensch auf der Welt jemals so gut verstanden hatte wie er und mir nie wieder jemand begegnen würde, bei dem es so war. Wie sollte sie verstehen, dass ihn zu verlieren war, als hätte mir jemand ein Loch durch den Körper geschossen; eine schmerzvolle, ständige Erinnerung, eine Leere, die ich niemals würde ausfüllen können?"

    .

    Auch wenn dieses Buch enorm tiefgründig war und herzzerreißend und gefühlvoll und extrem deeeeeep und real, war es leider teilweise schon oft....langweilig. 🙈

    Es war extrem laaaang und.....lang. 

    Die Handlung war nicht langweilig-langweilig, aber es hat sich einfach gezogen.

    Stellenweise kam große Spannung auf, vor allem am Anfang, aber letzten Endes hat damit meine Leseflaute angefangen, die jetzt schon einen Monat geht! 🙈

    Der Schreibstil war schön, deep, literary, gefühlvoll und einfach gut.

    Mit Band 1 hat es kaum mehr viel zu tun, aber es ist ein schöner, deeper Zusatz.

    Tiefgründig war es halt extrem! Es hat auch extrem viele Gefühle in mir ausgelöst, von rasender, extremer Wut, abstoßendem Ekel und tiefer Trauer. Die Gefühle kamen an.

    Außerdem beinhaltet es extrem wichtige Lebensweisheiten und Lebenssichtweisen und Denkanstöße. 

    Lou war sympathisch und verständlich, Lily hat mich so oft so zur Weißglut gebracht, aber das muss man auch erst mal schaffen!

    Endlich habe ich eine Reihe weitergelesen. Ich merke, Literary Fiction mag ich extrem gern, aber ich brauche darin mehr Action! 🙈

    .

    Fazit:

    Lebensweisheiten und tiefgründige Gefühle etwas langweilig verpackt...🙈🥺


  4. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257073201)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

    (10.276)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen: Wenn ich rein die Sprache betrachte, ist Das Parfüm wirklich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – allerdings mit dem klaren Hinweis, dass ich mich dabei ausschließlich auf die Sprachkultur beziehe. Deshalb gebe ich dem Buch auch gerne 3,5 Sterne. Was den Inhalt angeht, bin ich jedoch zwiegespalten.


    Mich konnte das Thema nicht wirklich abholen. Für meinen Geschmack wurde weder Spannung aufgebaut noch echte Dramatik erzeugt. Stattdessen wirkt vieles eher verstörend: Es geht um einen talentierten Parfümeur, der den Drang entwickelt, den Duft von jungen Frauen einzufangen – einen Duft, den sie nur im Tod freigeben.


    Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht näher auf sein Schicksal ein – nur so viel: Es ist eines, das ihn letztlich zurecht ereilt und das er sich am Ende sogar selbst aussucht.


    Das Buch ist in vier Teile gegliedert, von denen ich einen persönlich als eher unwichtig empfunden habe. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung.


    Im Kern dreht sich die Geschichte um Fanatismus und falsche Hingabe. Gleichzeitig bekommt man auch einen Einblick in eine gewisse „Schönheit“ der Privilegien aus der Perspektive des Täters, besonders gegen Ende des Buches.


    Alles in allem ist es ein Blick auf Moralvorstellungen, die man zwar nachvollziehen muss, obwohl sie eigentlich nicht nachzuvollziehen sind. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet und war leicht unbefriedigt, da es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat.


    Trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben und nun zu dem Kreis derjenigen zu gehören, die dieses Werk kennen. Ich hätte das Buch vermutlich abgebrochen, wäre es nicht in dieser außergewöhnlich guten erzählerischen Art geschrieben worden.


    Andere Werke von Patrick Süskind kenne ich bisher nicht, aber aufgrund seines Schreibstils kann ich mir gut vorstellen, weitere von ihm zu lesen.


    Ich würde das Buch dennoch jedem empfehlen, der gerne liest. Allein wegen seines Wortschatzes und der Erzählweise ist es ein bedeutendes Stück Kulturgut. Außerdem ist es mit etwas über 300 Seiten ein Roman, den man gut an ein oder zwei Abenden lesen kann.

  5. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

    (2.451)
    Aktuelle Rezension von: Seitenkino

    Besonders begeistert hat mich die Figur Puck, der mit seinem Humor und seiner Loyalität sofort mein Herz erobert hat. Er bringt Leichtigkeit in gefährliche Situationen und zeigt gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu Meghan. Auch Ash ist faszinierend gezeichnet, kühl und kontrolliert, aber mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Die Spannung zwischen Puck und Ash verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Ebene. Ihre komplizierte Verbindung wirkt durchdacht und alles andere als oberflächlich. Meghan wächst im Verlauf der Handlungen über sich hinaus. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Besonders die ersten zarten Momente zwischen ihr und Ash lassen einen unweigerlich mitfiebern. Die Welt von Nimmernie ist detailreich beschrieben und wirkt lebendig. Für mich ist dieser Auftakt ein atmosphärisch dichter und emotional packender Beginn einer außergewöhnlichen Reihe.

  6. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.098)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.


    Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.


    Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige  Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt. 

  7. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

    (907)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Landwehr

    Ich habe Der Bericht der Magd beendet – und das Buch lässt mich nicht los.

    Schon beim Lesen musste ich immer wieder an 1984 denken: Überwachung, Kontrolle der Sprache, Manipulation der Vergangenheit und ein System, das den Menschen immer weniger Raum lässt, selbst zu bestimmen, wer er sein möchte.

    Bei Atwood kommt für mich aber etwas besonders Beklemmendes hinzu: Gilead wirkt erschreckend real. Vieles von dem, was Frauen dort widerfährt, ist keine wilde dystopische Fantasie, sondern hat historische Vorbilder.

    Besonders beschäftigt haben mich Serena Joy und der Commander. Serena unterstützt eine Ordnung, die Frauen Schutz, Sicherheit und einen festen Platz verspricht – und wird am Ende selbst zu ihrer Gefangenen. Der Commander dagegen profitiert vom System und nimmt sich gleichzeitig Freiheiten heraus, die er anderen verweigert.

    Und genau hier liegt für mich ein zentraler Gedanke des Buches: Es ist ein Unterschied, ob mir jemand eine Freiheit großzügig erlaubt oder ob ich ein Recht darauf habe.

    Selbst das Ende spendet nur bedingt Trost. Gilead ist irgendwann Geschichte. Aber sind damit auch die Vorstellungen und gesellschaftlichen Strukturen verschwunden, die Gilead überhaupt erst möglich gemacht haben?

    Der Bericht der Magd hat mich deshalb nicht nur erschüttert, sondern zum Nachdenken gebracht – über Frauen und Männer, über Abhängigkeit und Schutz, über Sicherheit und Selbstbestimmung und vor allem darüber, wie selbstverständlich wir unsere Freiheit manchmal nehmen.

    Die Antwort auf die Schwierigkeiten, die Freiheit mit sich bringt, kann niemals weniger Freiheit sein. Für mich kann sie nur in gelebter Gleichberechtigung und gelebter Demokratie liegen.

    Ein Buch, das ich zu Ende gelesen habe, mit dem ich aber noch lange nicht fertig bin.


  8. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783948856144)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

    (1.610)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Unbekannte haben im Internet eine Jagd-Lotterie ins Leben gerufen. Jeder kann für eine Gebühr von 10 € den Namen einer Person einreichen, der man den Tod wünscht. Am 08.08. wird dann um 20:08 Uhr ein Name ausgelost und die betreffende Person bis zum nächsten Morgen als vogelfrei erklärt. Wem es gelingt diese Person zu töten dem winkt eine Fangprämie in Höhe von 10 Mio. €. Für Ben beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod als er erfährt, dass er ausgelost worden ist. In der ebenfalls nominierten Arezu findet Ben eine Verbündete...

    Meine Meinung:

    Ich mag den Film „The Purge“ und habe mich daher auf dieses Buch gefreut, das ihn als Inspirationsquelle genutzt hat. Was ich toll finde ist die Tatsache, dass dem Buch zwar die gleiche Idee zugrunde liegt, aber gleichzeitig jede Menge neue Einfälle eingebracht wurden. Das Buch ist keinesfalls eine blasse Kopie des Films und punktet mit vielen überraschenden Wendungen.

    Das Erzähltempo ist hoch und das Buch ist ein richtiger Pageturner in dem viel passiert, weshalb man es in kürzester Zeit gelesen hat. Man fiebert sehr mit Ben mit (und auch mit Arezu) und hofft, dass er heil davonkommt. Die Spannung wird über das ganze Buch hinweg aufrechterhalten, weil Bens Leben immer wieder in höchster Gefahr ist. Außerdem stellen sich folgende Fragen, die einem mit Interesse dabeibleiben lassen: Wer hasst Ben so sehr, dass er ihn zur Jagd-Lotterie angemeldet hat? Wer hat die Jagd-Lotterie ins Leben gerufen? Wird es gelingen den Drahtziehern der Jagd-Lotterie auf die Spur zu kommen und ihnen das Handwerk zu legen?

    Sehr gut hat mir die Idee gefallen, dass der Handlungsschauplatz anders als in „The Purge“ kein von einem Unrechtsregime regiertes Land ist und sich das Geschehen nicht in der Zukunft, sondern sich stattdessen im Deutschland der Gegenwart abspielt. Das macht alles noch bedrückender und man wird dadurch zum Nachdenken angeregt.

    Dieser Thriller punktet nicht „nur“ mit spannenden Entwicklungen und Action, sondern es geht nebenbei auch um ein ernstes und aktuelles Thema. Es geht darum wie schnell sich Fake News verbreiten und wie schwer sie sich eindämmen lassen. Das wird sehr eindrücklich beschrieben. Die Falschmeldung, dass die Jagd-Lotterie von der Bundesregierung genehmigt wurde wird zwar glücklicherweise nicht von allen Menschen geglaubt, aber selbst wenn statistisch betrachtet nur 5 % der Bevölkerung extrem für Fake News anfällig sind wären das in einem Land wie Deutschland immer noch vier Millionen Menschen vor denen Ben sich in Acht nehmen muss. Einmal in der Welt können Fake News ein Eigenleben entwickeln:

    „Eine Lüge, ein Gerücht, die sensationelle Falschmeldung. All das verbreitete sich wie eine Epidemie, steckt die Menschen an und springt von Empfänger zu Empfänger. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Erkrankten, deren Seeleninfiziert sind, ihre Krankheit nur selten wahrnehmen. Aber der Like unter dem peinlichen Kinderfoto, mit dem der Klassennerd gemobbt wird, kann noch tödlicher sein als Ebola. Wenn auch nicht für den, der sich von dem Hass im Netz anstecken lässt. Aber für den, der die Zielscheibe ist.“ (S. 168/169)

    Außerdem wird aufgezeigt wie aus einer Ansammlung von Individuen ein aggressiver Mob werden kann und auch das ist ziemlich erschreckend und stimmt nachdenklich.

    Warum habe ich trotzdem nur 3 Bewertungssterne vergeben?

    Leider hatte dieses Buch für mich neben den genannten Stärken auch einige entscheidende Schwächen. Ich konnte nur bedingt nachvollziehen, dass Ben am Anfang nicht direkt zur Polizei gegangen ist als er erfahren hat, dass er von der Jagd-Lotterie als Opfer ausgelost wurde. Aber das allein hätte ich noch verzeihen können, da es nun einmal die Voraussetzung für den folgenden Wettlauf auf Leben und Tod gewesen ist. Leider gab es dann im weiteren Verlauf aber noch so einige weitere Aspekte, die mich ein bisschen gestört haben und die ich nicht so ganz überzeugend fand…

    Einige Dinge waren mir zu konstruiert. Bestes Beispiel ist die Auflösung des Rätsels wer denn nun eigentlich den armen Ben für die AchtNacht nominiert hatte. Das war sehr überraschend und einfallsreich, aber ich fand es nicht zu 100% glaubwürdig, dass Ben das erst zu einem so späten Zeitpunkt herausfindet. Für die, die es genauer wissen wollen (ACHTUNG SPOILER): Ben wir plötzlich von der Erinnerung eingeholt, dass er sich selbst nominiert hat, weil er Schuldgefühle bzgl. des Autounfalls hat. Daran hat er sich zuvor nicht erinnert, weil er an dem besagten Abend sehr betrunken gewesen ist und einen Filmriss hatte.

    Zudem gibt es den einen oder anderen Handlungsstrang, der zwar für zusätzliche Spannung sorgt, aber zugleich auch dafür sorgt, dass die Geschichte insgesamt dann doch etwas zu überladen und übertrieben daherkommt. Die beklemmende Szene mit der Prostituierten und der Handlungsstrang rund um den Gewaltexzesse fürs Darknet filmenden Dash waren mir ein bisschen zu viel. Für mich waren das etwas zu gewollt wirkende Versuche noch mehr aufsehenerregende Szenen in die auch so schon spannende Handlung einzubauen.

    Ich finde außerdem, dass es besser gewesen wäre, wenn der Autounfall, den Ben verursacht hat eine andere Ursache gehabt hätte. ACHTUNG SPOILER: Ben hat das Lenkrad verrissen, weil seine Tochter während der Fahrt von einem weiteren Mitfahrer begrapscht wurde. Da Bens Tochter später nur vage Erinnerungen an die Sekunden vor dem Unfall hat weiß sie nur noch, dass sie angefasst wurde, aber nicht mehr von wem. Deshalb verdächtigen einige Leute Ben statt des eigentlichen Täters und Ben kann seine Unschuld nicht beweisen, weil sich seine Tochter sich nicht erinnert und somit nur Bens Aussage gegen die des Täters steht. Dieses Drama war mir zu bedrückend und mir wäre es lieber gewesen, wenn man das aus dem Buch gestrichen hätte. Eine andere Unfallursache hätte ich besser gefunden. Es war einfach schrecklich wie Ben zu Unrecht verdächtigt wurde seine Tochter angefasst zu haben und keine Möglichkeit hatte die Zweifel an seiner Unschuld auszuräumen. 

    Vor allem aber hatte ich mit dem Ende Probleme. Es werden zwar alle offenen Fragen beantwortet, aber auch hier wirkte einiges auf mich zu konstruiert und zu erzwungen. So erfährt man beispielsweise, dass Arezu unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet, aber wie sich diese Erkrankung bei ihr zeigt war mir etwas zu klischeehaft und kam mir nur bedingt authentisch vor. Außerdem finde ich es gar nicht gut, dass Ben am Ende seinen eigenen Tod vortäuschen muss, weil die Öffentlichkeit ihn des Mordes, Totschlags und sexuellen Missbrauchs für schuldig hält. Er ist zwar unschuldig, aber er wird das nie beweisen können und will seine Tochter durch seinen vorgetäuschten Tod schützen. Seine Tochter hat aber wirklich schon genug mitgemacht und ich finde es trotz Bens guter Absicht nicht in Ordnung, dass er sie in dem Glauben lässt er sei gestorben. Zu allem Überfluss ist Ben außerdem am Ende querschnittsgelähmt. All das zusammen hat dafür gesorgt, dass ich das Ende insgesamt zu deprimierend und hoffnungslos fand. Die Ungerechtigkeit unter der Ben zu leiden hat ist einfach nur furchtbar und nicht so leicht auszuhalten. Vor allem aus diesem Grund würde ich das Buch kein zweites Mal lesen.

    Fazit:

    Das Buch ist ein Pageturner, den man in kürzester Zeit gelesen hat. Ich fand zwar einige Dinge etwas übertrieben und einiges war mir zu konstruiert bzw. wirkte mir etwas zu gewollt, aber ich hatte nichtsdestotrotz eine gute Zeit mit dem Buch und habe es insgesamt gerne gelesen. Aufgrund der bereits erläuterten Schwachstellen, die das Buch meiner Meinung nach hat, würde ich es aber nicht noch einmal lesen. Vor allem mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden. 

    Ich werde trotzdem noch anderen Büchern des Autors eine Chance geben, weil ich u. a. auch schon „Mimik“ von ihm gelesen habe und das war für mich ein 5-Sterne-Buch, das mir richtig gut gefallen hat.

  9. Cover des Buches Das Reich der Vampire (ISBN: 9783596700400)
    Jay Kristoff

    Das Reich der Vampire

    (390)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    „Das Reich der Vampire“ erzählt die Geschichte des Silberwächters Gabriel de León, von seinem Aufstieg zu einem der mächtigsten Wächter aller Zeiten bis zu seinem tiefen Fall und Absturz.


    Maßgebend für eine Bewertung ist zu einem Teil ja auch die Einstellung, mit der man an ein Buch herangeht. Jay Kristoff mochte ich bislang sehr gerne – dank seiner Illuminae-, Aurora- und der Nervernight-Reihe. Was kann also schon passieren? Leider, wie man an meiner Bewertung erkennen kann, schon sehr viel.

    Zunächst mal der Erzählstil. Die Rahmenhandlung ist im Wesentlichen, dass Gabriel einem Untoten seine Lebensgeschichte erzählt. Vielleicht bin ich ja naiv, aber für mich ergibt es am meisten Sinn, da bei der Geburt, bzw. der ersten wichtigen Erinnerung anzufangen und sich dann zum jetzigen Standpunkt vorzuarbeiten. Gabriel sieht das jedoch etwas anders. Wie kann man bei einer Lebensgeschichte derartige Sprünge machen? Ich versteh es nicht und auch der Untote kommt mehrmals in der Handlung nicht mehr mit. Daraufhin reagiert Gabriel stets damit, dass er seine Geschichte so erzählt, wie er sie erzählen will.

    Was mich zum zweiten Problem bringt: Gabriel selbst. Gott, ist der Typ unsympathisch. Ich finde Antihelden bzw. gefallene Helden eigentlich durchaus reizvoll. Und ja, Gabriel ist tief gefallen und hat allen Grund, seinen Kummer zu betäuben, was er ja dann auch regelmäßig tut. Doch auch wenn man vorsichtig mit diesem Begriff sein sollte, das erste Wort, das mir bei Gabriel einfällt, ist: dissozial.

    Die Handlung erschien mir auch in weiten Teilen erschreckend eintönig. Zusammenfassend kann man an vielen Stellen des Romans sagen: Die Guten laufen vor den Bösen weg oder kämpfen gegeneinander. Das ist wenig spannend und so konnte ich mich nur an den wenigen Stellen festhalten, in denen Gabriel – zusammen mit anderen – daran forscht, wer er ist und warum die Welt in „Das Reich der Vampire“ gerade so ist, wie sie ist. Diese rar gesäten Stellen waren für mich, zusammen mit dem Plot Twist am Ende, die Highlights des Romans.

    Und leider muss ich noch auf ein Lowlight eingehen: Die Schicksalsgemeinschaft, der sich Gabriel relativ zu Beginn des Romans anschließt. Alle haben ihre Geheimnisse, keiner sagt was und wenn Gabriel nachfragt heißt es sinngemäß: „Geht dich nichts an.“ Ich frage mich: Wie soll ich als Leser denn Ahnung von der Handlung haben, wenn sie mir verheimlicht wird? Klar ist es genauso langweilig, alles auf dem Silbertablett vorgekaut zu bekommen. Aber man weiß als Leser nur das, was der Autor bereit ist zu schreiben. Und wenn der Autor gar nichts verrät, weil es den Leser ja nicht zu interessieren braucht, was weiß dann der Leser? Eben.


    So war „Das Reich der Vampire“ für mich hauptsächlich mal ein Lehrstück darin, mit dem Begriff „Lieblingsautor“ vorsichtig zu sein. Wie gesagt mochte ich bislang alles von Jay Kristoff – dieser Roman jedoch war nichts für mich. Wirklich schade und enttäuschend, aber es sollte wohl nicht sein. Diese Reihe werde ich nicht weiterlesen.

  10. Cover des Buches Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe) (ISBN: 9783492076005)
    Bonnie Garmus

    Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)

    (804)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    48 / 2026Ein Buch, welches ich sehr genossen habe und ein Highlight für mich war! Die ganze Palette an Emotionen waren in diesem Buch vereint und ich hab viel gelacht, mir viele Zitate rausgeschrieben und war traurig, als ich am Ende angelangt war. Elisabeth war eine tolle Protagonistin. Völlig zurecht ein Bestseller und den Hype absolut wert.

  11. Cover des Buches Selection – Die Kronprinzessin (ISBN: 9783733501389)
    Kiera Cass

    Selection – Die Kronprinzessin

    (2.251)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Eadlyn, die Tochter von America und Maxon, steht vor einer schweren Entscheidung. Das Land ist in Aufruhr und anscheinend ist die einzige Möglichkeit, die Wogen zu glätten, ein Casting abzuhalten. 35 Bewerber und einer soll Eadlyn für sich gewinnen. Doch die Kronprinzessin hat ganz andere Pläne...

    Meine Gedanken:

    Die Welt aus Selection war auch hier wieder einfach zum Wohlfühlen, obwohl ich zugegeben etwas gebraucht habe, um mich mit Illeás Prinzessin Eadlyn anzufreunden, weil sie so ganz anders ist als America aus den Bänden 1-3. Ihre Stärke und ihre Durchsetzungskraft habe ich bewundert und als man immer mehr hinter die Fassade schauen konnte, habe ich sie auch sehr schnell ins Herz geschlossen.

    Der Schreibstil war gewohnt locker und vor allem die Dialoge haben einfach richtig viel Spaß gemacht. An sich ist die Geschichte schnell erzählt, an manchen Stellen auch vorhersehbar, was aber gar nicht schlimm war. Zum Abschalten war das Buch einfach perfekt.

    Manchmal, besonders zum Schluss hin, konnte die Geschichte mich auch überraschen und der Cliffhanger hat mich neugierig auf den fünften und finalen Teil der Reihe gemacht. Ein schönes Extra war es alten Charakteren wieder zu begegnen und herauszufinden, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Da wurde ich stellenweise auch etwas nostalgisch.

    Selection ist eine tolle Reihe, die Jugendbuch und Dystopie mit der Bachelorette unterhaltsam kombiniert und mir einige schöne Lesestunden beschert hat. Gerade wenn man die Original-Trilogie kennt, wird man froh sein, hier zu sehen, was denn nun aus all den Menschen geworden ist, die man so lieb gewonnen hat und was danach geschah. Zu manchen hätte ich mir auch mehr Informationen gewünscht, aber durch die Perspektive ist es verständlich, warum man nicht alles erfährt und es muss schließlich auch nicht alles aufgeklärt werden.

    Das Jugendbuch ist perfekt für Leser:innen ab 14, kein ganzes Highlight für mich, aber dennoch eine große Empfehlung.

  12. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499020810)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    (1.209)
    Aktuelle Rezension von: pudelohnekern

    "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin (übersetzt von Sabine Längsfeld) erzählt die Geschichte von der gleichnamigen Protagonistin Rabbit Hayes, die schon seit einigen Jahren gegen Brustkrebs kämpft. Nun scheint dieser Kampf verloren. Ihre Mutter bringt sie in ein Hospiz und die Ärzte prognostizieren, dass ihr nur wenige Tage bleiben. Ihre Familie, Freunde und Freundinnen stehen ihr in dieser Zeit zur Seite. Dabei behandelt das Buch den Weg zur Akzeptanz des Unausweichlichen, den Umgang der Beteiligten mit dieser schweren Situation und all die Schicksale und Erlebnisse, die Rabbit in ihren letzten Tagen beschäftigen.

    Jedes Kapitel widmet sich einer anderen Person aus dem sozialen Nahfeld von Rabbit. Dadurch verstehen wir mehr über die Geschichten, die Ängste und die Gedankenwelt aller Beteiligten. Das Leben von Rabbit Hayes und ihre letzten Tage setzen sich so wie ein Puzzle zusammen, das unterschiedliche Perspektiven einfängt und zu einem Gesamtbild zusammensetzt. Das ist meiner Meinung nach die große Stärke, aber gleichzeitig auch die Schwäche des Romans. 

    Einerseits konnte der Roman zeigen, dass die Welt auch für den Tod eines geliebten Menschen nicht stillsteht, wie die eigenen Erfahrungen aller Beteiligten den Umgang mit dem Tod formen und dass ein Schicksal, wie das von Rabbit Hayes, viele Menschen berührt. Andererseits gab es mein Empfinden jedoch zu viele Charaktere und zu viele Nebenschauplätze. Der Fokus der Geschichte verlor sich dadurch immer wieder und es war teilweise schwierig, die Charaktere auseinanderzuhalten (Wie viele Personen, deren Name mit J beginnt, können in einem Buch vorkommen?).

    Nichtsdestotrotz gefällt mir der zugängliche und gleichzeitig sensible Schreibstil der Autorin sehr. Dadurch fällt es leicht mit den Figuren zu fühlen, zu lachen und zu weinen. Obwohl das Buch ein trauriges Thema hat und mich stellenweise zu Tränen gerührt hat, ist die Stimmung auch tröstlich und humorvoll. Dadurch bekommt der Roman seine Tiefe ohne schwermütig zu werden.

    Insgesamt ein wundervoller Roman über den Umgang mit Trauer, über Familie, Freundschaft und Liebe. Ich kann ihn zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tod in der Familie empfehlen, aber auch einfach als Buch, das berührt.

    Anmerkung zum Schluss: Bei der Übersetzung war ich mir stellenweise unsicher, ob da nicht ein anderes Wort passender gewesen wäre. Besonders aufgefallen ist es mir als an einer Stelle race mit Rasse übersetzt wurde. Ich habe eine Ausgabe von 2016 und hoffe, dass dies in späteren Auflagen überarbeitet wurde.

  13. Cover des Buches Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick (ISBN: 9783499275388)
    Kelly Moran

    Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

    (1.251)
    Aktuelle Rezension von: Beelesen

    Avery möchte nach ihrer Scheidung einen Neuanfang – für sich und ihre autistische Tochter Hailey. Da ihre Mutter schon seit einiger Zeit in Redwood lebt und nur Gutes über die kleine Stadt erzählt, beschließt Avery, ebenfalls dorthin zu ziehen. Redwood ist ein typisches Kleinstadt-Setting, in dem jeder jeden kennt und Zusammenhalt großgeschrieben wird. Und natürlich lassen es sich die Bewohner nicht nehmen, Avery mit dem Tierarzt Cade O’Grady verkuppeln zu wollen. 

    Doch ob das wirklich so einfach klappt?


    Ich habe diese Reihe vor Jahren gelesen und damals schon geliebt. Nun dachte ich mir, es wird langsam Zeit für einen Reread. Und was soll ich sagen? Ich liebe die Geschichte immer noch genauso! 🥹❤️


    Ich liebe einfach das Kleinstadt-Setting, Kelly Morans Schreibstil und vor allem ihren Humor. Ich liebe die Protagonisten und die Dynamik zwischen ihnen. Eigentlich liebe ich einfach alles an dieser Geschichte.


    Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt – von humorvollen und herzerwärmenden Momenten bis hin zu Szenen, die einem wirklich ans Herz gehen.


    Und ganz ehrlich? Ich würde am liebsten selbst nach Redwood ziehen. 🍂 


    Ich habe wirklich jede einzelne Seite genossen und freue mich jetzt schon darauf, die gesamte Reihe noch einmal zu rereaden. 


  14. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.139)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Band 2 der "Smoky Barrett"-Reihe übertrifft seinen Vorgänger in so ziemlich allem. Er ist noch blutiger, noch brutaler und noch gewalttätiger und bedient dabei mindestens genauso viele Klischees wie der erste Teil der Reihe. Dennoch ist auch "Der Todeskünstler" unheimlich spannend und fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

  15. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426570531)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

    (4.003)
    Aktuelle Rezension von: Gklisboa

    Ich kannte Fitzek nicht, bis ich nach Deutschland zog. Nach einiger Recherche wurde mir empfohlen, mit diesem Buch anzufangen, um Sebastians Schreibstil kennenzulernen. Und ich kann sagen, dass mir das erste Buch schon jetzt sehr gut gefallen hat … die Geschichte ist leicht verständlich und fesselt einen vom ersten Kapitel bis zum Schluss. Mit einigen unerwarteten Wendungen.

     Es ist faszinierend, über Dinge nachzudenken, die im Leben anderer Menschen passieren, die wir uns nie vorstellen können! Und diese Reise in die Gedankenwelt eines Menschen wird Ihre Sicht auf die Realität verändern.

    Und dieser neue Einband ist ein Geschenk für alle Bücherliebhaber wie mich. Er ist weich und fühlt sich jedes Mal gut an, wenn man das Buch zum Lesen in die Hand nimmt.

  16. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442302765)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

    (2.827)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, es sind mir zu viele Personen drin vorgekommen und es zog sich so in die Länge. Der Schreibstil ist nach wie vor gut von Lucinda Riley, aber das Buch mit der Geschichte hat mich nicht gekriegt. Der Anfang war noch interessant und spannend, aber das  gab sich schnell, leider.

  17. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570167830)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

    (843)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Von dem Buch/der Reihe habe ich schon so viel gehört und gelesen gehabt, da wurde meine Neugier auf die Reihe immer größer und nun kann ich euch eines sagen: Dieses Buch  war einfach nur großartig! Zwar kam ich anfangs mit den vielen Namen durcheinander, aber auch das konnte sich ziemlich schnell legen. Und dann hat die Geschichte mich so richtig packen können. Die Rätsel, die Geheimnisse...all das, hat dieses Buch soviel Spannung geschenkt, sodass ich nicht aufhören konnte, das Buch zu lesen! 

    Ich habe lange schon kein Buch mehr gelesen gehabt, welches mich so schnell mitreißen konnte. Wenn ich an die Zeit zurück denke, in welcher ich das Buch gelesen habe, merke ich jetzt, wie viel Spaß ich eigentlich wirklich mit der Geschichte hatte. Also wenn ihr auf der Suche nach einem richtig gutem mysteriösen Buch seid, kann ich euch dieses nur ans Herz legen. 

    Und wir alle haben doch bestimmt einen Liebling von den Hawthorne-Brüdern. Meiner ist definitiv Grayson. Dicht gefolgt von Jayson. Ich kann es wirklich kaum abwarten, den zweiten Band zu lesen..und freue mich schon sehr auf das Wiedersehen mit Avery und den Hwthorne-Brüdern. 

  18. Cover des Buches Stay away from Gretchen (ISBN: 9783423220149)
    Susanne Abel

    Stay away from Gretchen

    (642)
    Aktuelle Rezension von: 4nni

    Dieses Buch ist eine wundervolle Geschichte mit vielen wichtigen und vor allem realen Details, die wahrscheinlich nicht jedem bekannt sind.

    Die ersten 100 Seiten waren für mich allerdings wirklich schwer zu lesen. Jeden Abend habe ich mich gefragt, ob ich weiterlesen möchte, weil die Realität damals einfach so brutal war. Krieg, Flucht, Gewaltverbrechen. Nach dem ersten Drittel wurde die Geschichte etwas sanfter.Nicht weniger traurig und herzzerreißend, aber es gab auch schöne Momente. Und Gretas rotzige Art hat die Handlung das ein oder andere Mal angenehm aufgelockert.

    Besonders gelungen fand ich die Zeitsprünge zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart, den leider immer noch aktuellen Bezug zur Flüchtlingspolitik sowie die Perspektive des Sohnes Tom. Sein geerbtes Trauma und die Verantwortung für seine demenzkranke Mutter haben mich beeindruckt und gleichzeit auch sehr mitgenommen.

    Auch wenn es sich um ein Roman handelt, steckt in diesem Buch unglaublich viel Geschichte, Recherche und vor allem Wahrheit.

    Leider gibt es immer weniger Zeitzeugen, die ihre Erlebnisse mit uns teilen können. Auch meine Großeltern sind inzwischen verstorben, und meine Eltern sind mehr oder weniger meine einzigen verbliebenen Quellen, wenn es darum geht, diese Geschichten weiterzutragen.

    Allein aus diesem Grund wird „Stay Away from Gretchen" für immer einen festen Platz in meinem Bücherregal haben. Und irgendwann, wenn sie alt genug sind, werde ich es auch meinen Kindern ans Herz legen.
    Ein Meisterwerk eines Geschichtsromans.

  19. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423718455)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

    (1.291)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Mir hat die Story und die Idee des Buches wirklich gefallen. 

    Es lässt sich schnell lesen und durch die Perpektivenwechsel sowie die Zeitsprünge war es auch recht spannend und kurzweilig.

    Auch, wenn es um viele tiefgründige und traurige Themen ging, schaffte es die Autorin dennoch, mir hier und da ein Schmunzeln zu entlocken. Die Story zwischen Ben und Fallon fand ich auch wirklich schön beschrieben und es war einfach defintiv mal was anderes.

    Teilweise fand ich Fallons und auch Bens Entscheidungen etwas überzogen und konnte diese nicht nachvollziehen. Hier wurde mir dann manchmal zu viel Drama aus kleinen Situationen gemacht, die für die Spannung des Buches gar nicht notwendig gewesen wären.

    Das Ende kam jetzt nicht überraschend, ich persönlich fand es passend und nicht zu sehr ausgeweitet.

    Ein schönes Buch, dass ich gern weiterempfehle 😊

  20. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736324596)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

    (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Sele

    Dieses Buch war für mich wirklich toll! ❤️ Auch wenn es mich nicht ganz so emotional erwischt hat wie andere Bücher von Brittainy C. Cherry, hat mir die Geschichte richtig gut gefallen.

    Faye ist definitiv eine Freundin für sich. 😂 Wer eine Freundin wie sie hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr. Ihre oft sehr lockere und direkte Art war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber je länger ich gelesen habe, desto mehr habe ich sie dafür zu schätzen gelernt.

    Nach ungefähr drei Vierteln des Buches dachte ich allerdings: „Hm… da sind noch so viele Seiten. Was soll denn jetzt noch kommen?“ Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass sich die Geschichte jetzt unnötig in die Länge ziehen würde.

    Tja… mit dem, was dann kam, habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. 😳 Und genau das hat die Geschichte für mich nochmal richtig interessant gemacht.

    Insgesamt wieder eine wunderschöne Geschichte mit tollen Charakteren und ganz viel Gefühl – auch wenn sie mich emotional nicht ganz so zerstört hat wie andere Bücher der Autorin. 🥹❤️

  21. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548069562)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

    (839)
    Aktuelle Rezension von: Thess12345

    Inhalt:

    Evelyn Hugo war einst eine der größten Hollywoodikonen ihrer Zeit. Berühmt für ihre Schönheit, ihre erfolgreiche Filmkarriere und nicht zuletzt für ihre sieben Ehen, hat sie sich inzwischen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

    Umso überraschender ist es, als sie sich dazu entscheidet, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Doch für das Interview wünscht sie sich ausgerechnet die eher unbekannte Journalistin Monique Grant. Monique kann sich zunächst nicht erklären, warum Evelyn gerade sie ausgewählt hat, sieht darin aber gleichzeitig die Chance ihres Lebens.

    Während Evelyn von ihrem Aufstieg in Hollywood, ihren Beziehungen, ihren Entscheidungen und den Schattenseiten des Ruhms berichtet, lernt Monique nach und nach die Frau hinter der berühmten Fassade kennen. Dabei wird schnell deutlich, dass Evelyns Geschichte weitaus komplexer ist, als es die Schlagzeilen über sie vermuten lassen.

    Eigene Meinung:

    „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Highlight. Ich hatte schon sehr viel Positives über das Buch gehört und trotzdem konnte mich die Geschichte überraschen und vollkommen mitreißen.

    Besonders begeistert hat mich der Schreibstil von Taylor Jenkins Reid. Sie schreibt unglaublich flüssig, bildhaft und lebendig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und glaubwürdig ausgearbeitet. Monique war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt nahbar und authentisch und macht im Laufe der Geschichte eine sehr schöne Entwicklung durch.

    Evelyn selbst ist dagegen eine deutlich kantigere Figur. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und manches fand ich auch moralisch schwierig. Gleichzeitig waren ihre Handlungen innerhalb ihrer Lebensgeschichte so glaubwürdig dargestellt, dass ich oft dachte: Genau so könnte es in dieser Welt von Hollywood, Ruhm und öffentlichem Druck tatsächlich gewesen sein.

    Besonders spannend fand ich den Blick hinter die glamouröse Fassade. Das Buch zeigt, welchen Preis Erfolg haben kann und wie stark das eigene Leben von Erwartungen, Schlagzeilen und gesellschaftlichen Vorstellungen beeinflusst wird.

    Die Geschichte entwickelt dabei einen unglaublichen Sog. Ich wollte immer wissen, wie Evelyns Leben weitergeht und warum sie ausgerechnet Monique ausgewählt hat. Gleichzeitig steckt viel emotionale Tiefe in der Handlung, denn es geht nicht nur um Ruhm und Beziehungen, sondern auch um Liebe, Verlust, Freundschaft, Selbstbestimmung und schwierige Entscheidungen.

    Gerade diese Mischung aus Hollywoodglamour, starken Emotionen und moralischen Grauzonen hat mich vollkommen überzeugt.

    Fazit:

    „Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Lesehighlight. Taylor Jenkins Reid verbindet einen unfassbar guten und bildhaften Schreibstil mit komplexen Charakteren und einer emotionalen Geschichte, die deutlich mehr Tiefgang besitzt, als ich zunächst erwartet hatte.

    Besonders Evelyn wird mir mit ihrer schillernden, widersprüchlichen Persönlichkeit noch lange im Gedächtnis bleiben. Aber auch Moniques Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Ein Roman über Ruhm, Liebe, schwierige Entscheidungen und die Menschen hinter der öffentlichen Fassade, der mich vollkommen fesseln konnte.

    Für mich ganz klar eine große Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Wenn sie wüsste (ISBN: 9783453442153)
    Freida McFadden

    Wenn sie wüsste

    (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Falkenflug

    Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen. Erst dachte ich, okay, klingt gut, doch es plätschert vor sich hin. Dann allerdings nimmt der Thriller Fahrt auf. Milly, die als Hausmädchen angestellt wird, bemerkt ziemlich schnell, dass etwas nicht stimmt. Sie hat immer wieder ein komisches Bauchgefühl, wegen bestimmten Situationen. Erst denkt sie dass die Hausdame verrückt ist, immerhin schickaniert sie "Nina" von oben herab und verhält sich völlig merkwürdig. Erst später erkennt Milly, dass es sich anders verhält als sie glaube. Wenn sie halt wüsste...   das ist der Titel, der hiermit auch Anklang findet.
    Ein wirklich spannendes Buch! Lesenwert. Es bekommt bei mir alle 5 Sterne. 

  23. Cover des Buches Westwell - Bright & Dark (ISBN: 9783736318052)
    Lena Kiefer

    Westwell - Bright & Dark

    (556)
    Aktuelle Rezension von: Lia_Bischoff

    Ich habe eigentlich gar nicht mehr viel zu sagen, außer dem, was ich bereits bei Band 1 gesagt habe. Nur dass dieser Band für mich sogar noch besser war. Ich liebe die Charaktere, die Dynamik und vor allem weiterhin, dass die beiden so offen und ehrlich miteinander kommunizieren. Aber diesmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte noch einmal richtig an Fahrt aufgenommen hat und es endlich mehr um den Tod und die damit verbundenen Fragen ging. Es war einfach wieder so verdammt gut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wenn ich jetzt nicht in der Schule sitzen würde und Band 3 nicht zu Hause liegen würde, würde ich natürlich sofort weiterlesen. So muss ich leider noch drei Stunden warten, sehr zu meinem Leidwesen. 

  24. Cover des Buches Homo faber (ISBN: 9783518471845)
    Max Frisch

    Homo faber

    (3.297)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht der Ingenieur und überzeugter Rationalist Walter Faber, der auf einer Reise eine Kette von unwahrscheinlichen Zufällen durchlebt, die ihn in eine persönliche Katastrophe stürzen, seine gesamte Weltsicht zum Einsturz bringen und ihn mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontieren. Die stille Handlung ist geprägt von einer vielschichtigen Erzählstruktur voller Rückblenden, Reflexionen, Perspektivwechsel und teilweise überbordender Symbolik und Subtext, was an einigen Stellen ein wenig zäh wirkt.
    Walter/Homo Faber steht im Mittelpunkt der Handlung, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und wird eher sachlich, kühl und distanziert dargestellt. Relevante Nebenfiguren wie Sabeth oder Hanna bilden einen gekonnt maximalen Kontrast zu Walter, was stark zur Symbolik des Buches beiträgt.
    Wer psychologische Figurenstudien und innere Konflikte im Mittelpunkt einer Geschichte mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist nüchtern, analytisch und die kurzen Sätze sind ein großes Merkmal der Geschichte.
    Einziger Minuspunkt: Der teilweise überbordende Subtext wirkt an einigen Stellen sehr zäh und mindert den Lesespaß ein wenig.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

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