Bücher mit dem Tag "tod der mutter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tod der mutter" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Save You (ISBN: 9783736306240)
    Mona Kasten

    Save You

     (1.936)
    Aktuelle Rezension von: weltenrausch

    Ich gebe ehrlich zu, Liebesbücher sind für mich ... mäh.
    Sie sind mir oft zu langweilig und/oder überzogen, übertrieben kitschig und/oder unnötig dramatisch.
    Viel zu oft habe ich aus Neugierde um einen Hype doch wieder zu einem Liebesroman gegriffen, nur um mir spätestens am Ende wieder selbst zu versprechen, nie wieder für sowas Geld und Zeit zu "verschwenden" (Disclaimer: Bücher sind niemals Verschwendung!)
    Umso froher bin ich, dass ich bei der Maxton-Hall-Reihe doch nochmal neugierig geworden bin.

    Die Geschichte um Ruby und James, die Liebe zwischen den beiden, fühlt sich auch in Band 2 so verdammt echt an. Ja, es gibt Drama und ja, sicherlich auch das ein oder andere, was mit drei Sätzen mehr reden hätte vermieden werden können - aber! Ich weiß nicht, ob Mona Kasten das einen glauben machen will, aber all diese kleinen und großen Hürden, die Ruby und James in den Weg gelegt bekommen und sich selbst legen, all die Tränen und der Schmerz, genauso wie die Versöhnungen und das Näher-Zusammenwachsen fühlen sich so echt, aufrichtig und ehrlich an.

    Ich gebe zu, ungefähr ein Kapitel lang hatte ich Panik, weil es mich allzusehr an After passion (Hilfe!) erinnert hat. Aber auch das wurde so schnell und unkompliziert gelöst, dass ich mich gleich wieder beruhigen können.
    Und das soll keineswegs heißen, dass es an Spannung gefehlt hat. Denn die gab es trotzdem zuhauf. Ich mochte Ruby, James, Lydia und Ember so so gern, dass ich schon allein ihretwegen unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht - und sei es nur ihr "banaler" Alltag.

    Die Einsicht in die Gedanken, Gefühle und Sichtweisen der anderen beiden Charaktere sind für mich außerdem der Grund, warum ich Band 2 noch lieber mochte als den ersten der Reihe. Alle Charaktere - auch die anderen Nebencharaktere - sind auf eine so großartige Weise so vielschichtig beschrieben... ich würde nicht nein sagen, zu jedem von ihnen ein eigenes Buch zu lesen.

    An der Stelle wahnsinnige Vorfreude auf Band 3!

  2. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.508)
    Aktuelle Rezension von: Martine_H

    Brett fühlt sich im Leben verloren als ihre Mutter stirbt. Nicht nur dass sie emotional den Verlust verkraften muss. Nein ihre Mutter wirft mit ihrem letzten Wunsch das ganze Leben von Brett auf den Kopf. Es gilt sich jetzt ehrlich seinen Gefühlen zu stellen und das fällt nicht nur Brett schwer.

    Die Protagonisten sind gut gewählt und kommen authentisch beim Leser an. Da der Schreibstil sehr fliessend ist und die Geschichte so herzerwärmend, läuft man Gefahr, das Buch in einem Rutsch lesen zu wollen. Eine wunderbare Lekture, die einen aus dem Alltag heraus entführt. Und sicherlich nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin lesen werde.

  3. Cover des Buches Hard Land (ISBN: 9783257071481)
    Benedict Wells

    Hard Land

     (362)
    Aktuelle Rezension von: DavidSchwimmer

    Wäre dieses Buch ohne den vorangegangenen Hype um seinen Autor jemals veröffentlicht worden? Ich würde einmal die nicht besonders gewagte These aufstellen, dass diese Frage zu verneinen ist.
    Hier einige der vielfältigen Gründe:

    Erstens: Grammatik
    Folgendes hat mich beim Lesen erst irritiert und dann zum Griff nach dem Duden inspiriert: Heißt es eigentlich "das Diner" wie in Benedict Wells' Roman oder muss es nicht viel eher "der Diner" heißen, wie mir mein Sprachgefühl weismachen wollte? Nun: Denkt man dabei an ein "[festliches] Abend- oder Mittagessen mit mehreren Gängen", dann müsste man sich laut duden.de für das Neutrum entscheiden. Ist es das, was Wells meint? Mitnichten! Die Clique in Wells' Roman hat ihren "Hang-out" in einem Schnellrestaurant und ein solches "einfacheres [Schnell]restaurant, besonders in den USA", wie man es vielleicht von "Pop's Chock'lit Shoppe" aus Riverdale kennt, ist laut duden.de - so muss spitzfindigerweise leider konstatiert werden - als Maskulinum zu behandeln. Sorry, lieber renommierter Diogenes Verlag! Wären Lektorat und Korrektorat des Lesens von Lautschrift mächtig gewesen, bzw. hätten sie sich Zeit dafür genommen, wäre ihnen aufgefallen, dass "das Diner" französisch und "der Diner" englisch ausgesprochen wird. Kleiner Tipp: nächstes Mal etwas genauer hinsehen. Da ist euch seitenweise etwas durch die Lappen gegangen! Doch Schluss mit solch haarspalterischen Petitessen.

    Zweitens: sprachliche Mittel
    Was viel schwerer wiegt, sind die für meinen Geschmack viel zu regelmäßig - und in massiv zu kurzen Abständen - in die Story gezwängten und mühsamen Vergleiche, in denen der Autor den Erzähler die haarsträubendsten Dinge miteinander verbinden lässt. Meine Frau musste jedes Mal lachen, wenn ich ob solcher Qualen beim Lesen in lautes Stöhnen verfiel, um die Schmerzen ertragen zu können.

    Drittens: Plot und Charaktere
    "Dieses Buch hat ganz gewiss keinen hervorragenden literarischen Hintergrund" hätte vielleicht der große Marcel Reich-Ranicki in seiner unnachahmlichen Art an ebendieser Stelle angemerkt. Was bitteschön soll daran interessant sein? Ein bisschen 80er-Jahre-Nostalgie hier, ein bisschen Highschool dort, ein Nebenjob im Kino, eine blutige Nase, eine Liebelei, ein wenig Herzschmerz, Verlustschmerz und vielleicht auch Weltschmerz - aber das gibt es alles schon tausendfach in jedweder Couleur. Ein Ausraster beim Requiem der eigenen Mutter? - Man müsste schon sehr wohlwollend sein, um das mit der Persönlichkeit des Protagonisten in Einklang zu bringen. Keine der Figuren ist wirklich überzeugend angelegt. Und der fiese Englischlehrer, der alle Jahre wieder mit einem scheinbar uninterpretierbaren Epos namens "Hard Land" auf die armen Schülerseelen einprügelt, nur um ihnen schlechte Noten zu erteilen, ist derart stereotyp und dumpf, dass man sich schon fragen muss, was den Autor da geritten hat.

    Fazit:
    Für mich zeigt sich bei diesem Buch, für das - wie könnte es anders sein - sogar eigens ein Trailer (ja, kein Witz!) gedreht wurde, was das Problem des deutschsprachigen (und vielleicht auch weltweit jedes) Literaturbetriebs ist: Der Leser liest, was die finanzstarken Großverlage ihm mit ihren aufgeblähten Werbeetats servieren und so können sogar Bücher in der Spiegel-Bestsellerliste und zigtausendfach in den heimischen Bücherregalen landen, die jeder vernünftige und mit kaufmännischer Vorsicht agierende Verlag abgelehnt hätte, wenn, ja wenn sie denn nicht von einem hochgejubelten Superstar verfasst worden wären, dessen Status ob der abgelieferten Schreibleistung bei "Hard Land" künftig ernsthaft infrage zu stellen sein dürfte.

  4. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Ein wunderschönes Buch, welches uns die Vergänglichkeit aufzeigt.
    Was würden wir für mehr Lebenszeit tauschen? 

    Was ist der Sinn unseres Lebens ….?

    Das Buch regt zum Nachdenken an, zeigt uns wie wichtig in unserem Leben Dankbarkeit und Vergebung sind.

    Eine Welt ohne Katzen 🐈‍⬛ 🐈 -  auf jeden Fall für mich -  unvorstellbar!!! 

  5. Cover des Buches If you stay – Füreinander bestimmt (ISBN: 9783426515273)
    Courtney Cole

    If you stay – Füreinander bestimmt

     (431)
    Aktuelle Rezension von: divergent
    Titel: If you stay - Füreinander bestimmt
    Originaltitel: If you stay
    Autor: Courtney Cole
    Seitenanzahl: 311
    Genre: Erotischer Roman |Liebesroman | Contemporary
    Teil: 1/5
    Verlag: Knaur

    Mila ist Anfang 20, Künstlerin und Single. Sie lebt gerne ihr Single-Leben bis sie den gutaussehenden Pax Tate trifft.Sie rettet ihm eines Nachts, nach einer Drogenüberdosis, das Leben. Als er sie daraufhin einige Tage später aufsucht, um sich bei ihr zu bedanken, ahnen beide noch nicht, wie sehr sich ihr Leben für immer verändern wird. Denn was mit einem Flirt beginnt, wird schnell zu einer Freundschaft - zwischen Pax und Mila. Und als sich die beiden dann auch näher kommen, scheint, besonders Mila im siebten Himmel angekommen zu sein. Doch Pax hat einige äußerst große Probleme und er kämpft jeden Tag gegen seine inneren Dämonen. Schafft er es, seine Drogensucht in den Griff zu bekommen und sich voll und ganz auf Mila und ihre beginnende Beziehung zu konzentrieren?



    Mein zweiter Roman von Courtney Cole hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn die Geschichte kleinere Schwächen hat.
    Die Liebesgeschichte von Mila und Pax gefiel mir gut, weil sie eben nicht so perfekt ist! Es gibt in der Beziehung der beiden Höhe und Tiefen, die einfach menschlich und normal sind.Genau das macht die Geschichte auch so authentisch. Zwischendurch hat die Geschichte aber immer mal wieder,kleinere Längen.

    Mila und Pax sind zwei tolle Protagonisten! Beide sind sehr sympathische Menschen und dadurch,dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt wird, bekommen wir auch von beiden einen sehr guten Eindruck, was sie so denken und wie sie ticken. Besonders Pax versteht man durch seine Geschichte und durch seine Gedanken sehr gut. Wir verstehen auch, weshalb er in gewissen Situationen so handelt, wie er es hier manchmal tut.

    Mila, hat auch nicht die beste, seelische, Gesundheit, auch wenn es ihr, im Vergleich zu Pax, um Welten besser zu gehen scheint. Seit dem Tod ihrer Eltern, unterstützt sie ihre ältere Schwester Madison bei der Führung des Familienrestaurants. Den Tod der Eltern hat Mila noch immer nicht ganz verdaut, trotzdem ist sie eine starke junge Frau geworden, die aber trotzdem in manchen Szenen etwas schwach und zerbrechlich wirkt.
    Ich mochte sowohl Pax als auch Mila sehr, sehr gerne. Ihre Liebesgeschichte ist nicht immer einfach und verläuft auch nicht immer gut, doch ihre Liebe ist stark genug! Gemeinsam schaffen beide alles!


    Ein schöner, spannender und zugleich trauriger Liebesroman, voller großer Gefühle!
    Gelungener Auftakt der Beautifully Broken-Reihe!
    4 von 5 Sternchen!
  6. Cover des Buches Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen

     (633)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe begleitet mich bereits seid einigen Jahren. Als Teenager habe ich sie verschlungen, doch dann leider wieder abgegeben. Jetzt als Erwachsene wusste ich lange den Titel nicht mehr, sodass es reine Glücksache war, als ich sie endlich wieder entdeckt hatte.

    Bevor ich das Cover bewerte, möchte ich anmerken, dass ich noch die ältere Auflage besitze, es seid 2016 eine Neuauflage mit anderen Covern gibt. Das Cover beinhaltet helle Farben und schöne Ornamente, welche man erst auf den zweiten Blick sehen kann. Dazu erhält man einen guten ersten Blick auf das imposante Gebäude der Akademie. Was mir nicht ganz so gefällt ist das Leserzitat oben links auf dem Cover, so etwas gehört für mich unter den Klapptext. Dominiert wird das Cover allerdings durch das Gesicht einer jungen Dame, was ich zur Geschichte ziemlich passend finde, da sie den oberen rechten Rand einnimmt, wirkt es tatsächlich so, als schaue sie von oben auf das Gebäude hinab, was, da es in der Geschichte um Visionen geht, sehr passend ist. 

    Das Setting spielt im 19. Jahrhundert in England, einer Welt, in welcher höhere Töchter tatsächlich noch nur hübsch anzusehen und gebildet sein sollen, mit einem tadellosen Benehmen und einem reichen Ehemann. Genau daher spielt diese Geschichte auf dem Gelände der Spence Akademie. 

    Schon bereits auf den ersten Seiten des Buches erkannte ich, dass Gemma wohl eher nicht dem erwarteten Typ von Frau entspricht. Sie ist aufmüpfig, störrisch und möchte unbedingt den Zwängen der Gesellschaft entfliehen. Doch gleichzeitig hat sie ein unglaublich großes Herz, was sie auch sehr liebenswert macht. Sie war ein so passender Hauptcharakter und verlieh der Geschichte nochmal einen ganz eigenen Flair. Ihre Freundinnen Felicity, Pippa und Ann waren da doch komplett gegensätzlich. Felicity, ein verwöhntes Mädchen, welches es gewöhnt ist, immer genau das zu bekommen, was sie wollte, war diejenige, welche Gemmas Gewissensbisse zunichte machen konnte, welche harte Entscheidungen traf, wenn es darauf ankam. Ich bin überzeugt, dass sie im Inneren doch ein sehr gebrochenes Mädchen ist und sehr gespannt, was ich in den folgenden Bändern noch über sie erfahren werde. Pippa war bereits eine Dame, wie man sie zu der Zeit erwartet hätte. Kultiviert, liebenswürdig und vor allem unglaublich schön. Gerade die Freundschaft mit den Mädchen ermöglichte es ihr, endlich einmal aus ihrem Gefängnis aus Vorgaben, Regeln auszubrechen und frei zu sein, sodass sie eine tolle Charakterentwicklung zu einer unglaublich starken und mutigen Frau machte. Bei Ann hoffe ich ebenfalls noch eine große Charakterentwicklung, ich denke, dass hinter ihrer verschlossenen Fassade ganz großes Potential steckt.

    Die Handlung war eigentlich durchgehend spannend. Gleich zu Beginn der Geschichte wurde klar, dass vor Gemma ein sehr großes Geheimnis verborgen wurde, welches unglaublich die Neugier wecken konnte, sodass ich einfach nur weiterlesen wollte. Der Spannungsbogen war für mich relativ weit oben. Es gab öfters Szenen, in welchen ich mit den Mädchen mitgefiebert habe, mit ihnen gelitten habe. Natürlich gab es auch etwas leichtere Momente, welche mir aber trotzdem sehr gefallen haben, da man hier noch etwas mehr über die Mädchen und ihre eigenen Probleme erfahren konnte. Auch fand ich die Atmosphäre der Akademie einfach nur toll. Hier passte einfach alles zusammen. Die Wendungen der Geschichte konnte ich zwar einigermaßen vorhersagen, doch das störte mich nicht, da ich mich trotzdem vollkommen in der Story verlieren konnte. Das Buch weckt auf alle Fälle Neugier auf die nachfolgenden Bücher und ich bin so gespannt, was mich da noch erwarten wird. 

    Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr angenehm. Da es eine Geschichte vor allem für Jugendliche ist, fand ich ihn nicht anspruchsvoll, aber auch nicht kindlich, eben genau richtig. 

    Mein Fazit:

    Hier konnte ich in eine wirklich tolle Geschichte aus dem 19. Jahrhundert eintauchen. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Das Setting war wirklich sehr gut umgesetzt, gerade das Reich zwischen den Welten war so bildlich und magisch beschrieben, aber auch die Atmosphäre in der realen Welt habe ich sehr genossen. Die vier Mädchen Gemma, Felicity, Ann und Pippa waren gleichzeitig so gegensätzlich, konnten sich aber nachdem ihre Freundschaft entstanden war, ganz genau ergänzen. So unterstützten sie sich, machten sich gemeinsam Mut und konnten alle endlich einmal über ihren Schatten springen. Gerade Gemma mit ihrer störrischen, aber doch auch liebevollen Art konnte ich direkt in mein Herz schließen. Gerade bei Ann vermute ich einen wirklich starken Charakter hinter ihrer schüchternen, verschlossen Art, sodass ich sehr stark hoffe, dass sie in den folgenden Bändern etwas aus sich herauskommen wird. Die Handlung konnte mich sehr schnell fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, welchem Geheimnis Gemma und ihre Freundinnen auf die Schliche gekommen waren. Für mich war der Spannungsbogen immer relativ weit oben und auch die Szenen, welche etwas ruhiger waren, gefiehlen mir sehr gut, denn so erfuhr man einfach noch mehr über die Mädchen. Dieser Auftakt der Triologie ist wirklich gelungen, ich hatte bei diesem Buch ein sehr großes Lesevergnügen. Auf die beiden nachfolgenden Bände bin ich sehr gespannt und ich freue mich schon darauf, die verbleibenden beiden Bücher lesen zu können. Von mir gibt es heute mal wieder eine ganz klare Leseempfehlung!!!


  7. Cover des Buches Der zauberhafte Trödelladen (ISBN: 9783734106255)
    Manuela Inusa

    Der zauberhafte Trödelladen

     (192)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ruby, ebenfalls eine der Ladenbesitzerinnen der Valerie Lane, hat einen Trödelladen ihrer Mutter geerbt. Natürlich will sie ihn halten, doch leider bleibt die Kundschaft aus. Und irgendwie hängt ihre Zuneigung nicht an alten Möbeln, sondern eher an alten Büchern. Ihre Freundinnen versuchen ihr zu helfen, sowohl im beruflichen als auch in der Liebe.

    Ich liebe diese Reihe, 6 absolute Wohlfühlromane über wunderbare Freundschaften in der Valerie Lane.


  8. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: sniperosx

    Auch als absoluter Beckett-Fan, muss ich gestehen, dass dieses Buch eher mittelmäßig daher kommt. Wer die Qualität der Hunter-Reihe gewöhnt ist, wird hier etwas in die Röhre schauen. 

    Dennoch kann man es lesen. Das Verhalten des Protagonisten ist teilweise (für mich) nicht nachvollziehbar. Seine Wandlung teilweise etwas überzogen. Die Zweitcharaktere sind auch eher durchschnittlich. 

    Weiterempfehlung nur an wirkliche Backett-Freunde, die auch seine älteren Titel aufarbeiten wollen!

  9. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  10. Cover des Buches Das verrückte Leben der Jessie Jefferson (ISBN: 9783959670234)
    Paige Toon

    Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

     (86)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2
    Der erste Band über Jessie Jefferson hat mir sehr gut gefallen und ich wurde vom Anfang bis zum Ende hervorragend unterhalten. Die Seiten vergehen wie im Flug und man begleitet Jessie auf ihrem Weg zu sich selbst.

    Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt. Jessie ist ein 15-jähriges Mädchen, die an ihrem Geburtstag, durch einen schrecklichen Unfall ihre Mutter verloren hat und nun bei ihrem Stiefvater Stu lebt. Sie hält sich an keine Regeln und macht was sie will, raucht, trinkt und bleibt lange weg. Doch dann erfährt sie, wer ihr leiblicher Vater ist und lernt ihn kennen.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Jessies Perspektive berichtet, sodass man einen sehr guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat.

    Die Protagonisten sind individuell und liebevoll gestaltet. Manche kennt man schon aus vorherigen Bänden, wie zum Beispiel Johnny und Meg. Jessie ist ein bockiger, unendlich trauriger und verlorener Teenager. Sie macht was sie will und lässt sich nicht sagen. Jessie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und der Tot der Mutter, hat ihr den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich liebe die Veränderung im laufe der Story. Sie findet immer mehr zu sich selbst und ich bin gespannt, was noch passieren wird.

    Das Cover ist sehr schön. Es zeigt Jessie in der Sonne von Florida, Im Hintergrund sieht man Palmen und es mach einem richtig Lust auf Sommer. Ich liebe den Farbverlauf und das Design sehr.

    Fazit:
    Der erste Band der Jessie Jefferson Bücher hat mir sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Ich kann einfach nicht genug von Paige Toon bekommen, denn sie schreibt so schön gefühlvoll.
  11. Cover des Buches Der Zementgarten (ISBN: 9783257206487)
    Ian McEwan

    Der Zementgarten

     (398)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Es handelt sich scheinbar um eine ganz normale Familie aus einem englischen Vorort. Jedes der Familienmitglieder hat seine Eigenarten, doch nichts besonders auffälliges oder gar schlimmes. Als der Vater plötzlich stirbt beginnen sich die Familienmitglieder langsam zu verändern und driften langsam von einander Weg. Als die Mutter dann noch unerwartet an Krebs stirbt, bleiben Jack, Julie und ihre beiden jüngeren Geschwister alleine in dem Haus zurück. Da ihnen die Abschiebung in ein Kinderheim droht, fassen die Kinder den Entschluss die Mutter im Keller einzuzementieren, um so deren Ableben zu verbergen. Ohne die festen familiären Strukturen beginnt sich jedes der Kinder nun immer schneller zu verändern und driften dabei immer weiter von einander ab. 

    Nachdem ich von "Saturday" einigermaßen begeistert war, wollte ich noch etwas anderes von Ian McEwan lesen und da kam mir dieses kurze Buch mit seiner doch pikanten Thematik sehr zupass. Der Schreibstil des Autors konnte mich schon bei seinem anderen Buch begeistern, doch bei dieser Geschichte konnte mich der Autor auf sprachlicher Ebene sogar noch ein Stückchen mehr abholen. Man bekommt bunte beschreibende Bilder geliefert, ohne dass die Geschichte dabei zu zäh werden würde, oder der Lesefluss eingeschränkt werden würde. Ian McEwan konnte meiner Meinung nach also die besonderen Lebensumstände, in die sich die 4 Heranwachsenden manövriert hatten, sehr gut darstellen und erzeugte dabei eine besondere und drückende Atmosphäre, die ich ähnlich einem schwülen, drückend heißem Sommertag empfand, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Neben dem Schreibstil konnte mich die Geschichte auch mit ihrer kranken und gewöhnungsbedürftigen Handlung abholen. Dadurch, dass man in der Geschichte nur einen einzigen maßgebenden Handlungsstrang hat, der sich immer weiter auflädt und polarisiert fliegt man beim Lesen nur so durch die Geschichte. Das Thema mag nicht für jeden passend sein, doch man kann ihm nicht absprechen, dass er Garant für Spannung ist. Am meisten Begeistern konnte mich Ian McEwan aber mit den Charakterzeichnungen. Zwar kam ich keinem der Protagonisten auf emotionaler Ebene nahe, doch das wäre meiner Meinung nach bei dieser Handlung nicht möglich gewesen. Man blickt viel mehr als unbeteiligter Zuseher auf eine Horde kranker Minderjähriger herab und wünscht sich dabei, niemals in so einem emotional verwahrlostem Zustand wie diese zu Enden. Was Ian McEwan allerdings geschafft hat ist, dass jeder der Protagonisten eine andere Richtung in seiner emotionalen bzw. körperlichen Verwahrlosung einnimmt. Am besten merkt man dies in meinen Augen bei Jack und seinem kleinen Bruder. Jack verwahrloste körperlich und ich muss sagen, dass ich mich während des Lesens vor ihm ziemlich ekelte, wohingegen bei seinem jüngeren Bruder die emotionale und soziale Verwahrlosung erschreckende Ausmaße annimmt. Das Meisterwerk des Autor besteht dabei aber, dass er mir die Charaktere und deren doch recht abartige Entwicklung als authentisch verkaufte. Ich hatte das Gefühl, dass das ganze so gerade sich irgendwo abspielen könnte, und ich nur nichts davon wissen würde. Ein einziges kleines Problem hatte ich allerdings damit, dass ich vor allem gegen Ende der Geschichte nicht mehr mit der Handlung auch nur ansatzweise identifizieren konnte. Ich hatte am Ende einfach das Gefühl, dass es zu viel wurde. 

    Letztendlich ist das Buch aber extrem lesenswert - wie alle Bücher des Autors - , alleine durch diese doch recht unkonventionelle und krasse Thematik. Die Umsetzung ist auch insofern gelungen, dass mich das Buch trotz seiner Knappheit schockieren konnte. 

  12. Cover des Buches Die Landkarte der Liebe (ISBN: 9783492311007)
    Lucy Clarke

    Die Landkarte der Liebe

     (420)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diesen Roman habe ich vor einigen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun fand ich ihn im Bücherschrank und las ihn nochmal. Ich re-reade gerne Bücher, die mir gut gefallen haben. 

    Der Roman konnte mich diesmal genauso begeistern. Ein toller, gefühlvolle, einzigartige Geschichte, die ich absolut empfehlen kann. 

    Es berührt, macht nachdenklich und auch etwas traurig. Ein sehr gelungenes Romandebüt mit sehr bildhaften Landschaftsbeschreibungen und Tiefe. Es passierte viel und die Handlung war nicht vorhersehbar. 

    Daher 5 Sterne von mir. Der Roman wird in meinem Bücherregal bleiben und wird irgendwann nochmal von mir gelesen. Das Buch zählt nun zu meinen Lieblingsromanen. 

  13. Cover des Buches Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen (ISBN: 9783570310144)
    Cornelia Franke

    Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: ElaineLinde

    Bei keiner anderen Bewertung habe ich so lange zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt. Da ich das Buch erst nach über der Hälfte am liebsten "in einem Rutsch" weitergelesen hätte, sind es nun 4 Sterne geworden. 

    Es ist detailliert beobachtet und einfühlsam geschrieben. Die Story konnte mich zwar erst nach einiger Zeit richtig packen, aber dafür konnte ich mich in die Romanheldin schnell einfühlen. Wer sich selber, vor allem bei Filmthemen, als Nerd bezeichnete oder bezeichnet, wird große Freude an diesem Buch haben.

  14. Cover des Buches Für alle Tage, die noch kommen (ISBN: 9783426518496)
    Teresa Driscoll

    Für alle Tage, die noch kommen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Melissa ist 25 Jahre jung, hat eben erst den Antrag ihres langjährigen Freundes abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt und erhält nun plötzlich ein Buch ihrer Mutter über einen Anwalt. Eleanor starb als Melissa 8 Jahre alt war an Krebs und hinterließ ihrer Tochter ein besonderes Rezeptbuch. Mehr als verwirrt darüber kann Melissa kaum mit diesem Geschenk umgehen. Das beeinflusst nun ihre Beziehung und ihr Leben und sie weiß nicht in welche Richtung es sie bringen wird.

     

    Schreibstil:

    Die Erzählung wechselt zwischen den Jahren, in denen die Mutter an Krebs erkrankte, wenige Monate nach ihrem Tod und der Gegenwart. Dazu wechselt die Perspektive zwischen Eleanor, Max (Vater) und Melissa. Dazwischen finden sich im Buch verschiedene Rezepte, Back-/Kochanweisungen und Tagebucheinträge von Mutter zur Tochter als junge Frau. Die Rezepte sind kursiv gedruckt, der restliche Text in der gleichen Druckschrift.

     

    Einschätzung:

    Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Der Klappentext versprach eine emotionale Geschichte und dies ist das Buch letztlich auch. Es ist traurig und ergreifend wie Eleanor Stück für Stück an ihren letzten Tagen und Wochen das Buch befüllt. Sie beschreibt den Moment, in dem sie den Knoten entdeckte, die Arztbesuche bis hin zum letzten. Sie schildert schöne Erinnerungen für ihre Tochter, dazu auch die Back- und Kochrezepte und unterstreicht das mit Fotos. Sie spricht ihre Tochter als junge Frau an, hat sie doch all die Jahre nicht erleben können, und stellt sich vor wie Melissa gerade im Leben steht. Teils hat sie gute Ratschläge und Gedanken, die Melissa ganz recht kommen.

    Die Story ist an sich gut, allerdings ist der Aufbau des Buches sehr schlecht gelungen. Leider ist der Verlauf der Erzählung sehr wirr und kaum strukturiert. Die Perspektive von Eleanor ist plötzlich mitten im Text der Gegenwart zu finden. Manchmal abgegrenzt durch das kursive Rezept, aber oftmals auch nicht ersichtlich. Max´ erstes Kapitel konnte ich nicht zuordnen, weil ich gar nicht wusste, wer er ist. In einem ist er in der Gegenwart, erzählt aber plötzlich von der Vergangenheit als ob es jetzt wäre.

    Manche Szenen werden aus dem Tagebucheintrag in die Zeit von Eleanor übertragen, ein paar Ereignisse somit aus zweierlei Sicht geschildert. Aber so eine richtige Reihenfolge konnte ich nicht feststellen. Manchmal ist Melissa an einer ganz anderen Stelle als Eleanor beim Schreiben. Es ist ziemlich wirr und durcheinander. Am schlimmsten ist wirklich beim Lesen, dass man nicht gleich erkennt, wenn sich plötzlich die Perspektive ändert. Mitten im Text, zwar im nächsten Absatz, aber unter der Überschrift des gegenwärtigen Jahres, wird aus Eleanores Perspektive erzählt. Das hindert enorm den Lesefluss, weil man nach Verwirrungen erst wieder umdenken muss.

    Der Handlungsstrang von Max war für mich leider wenig nachvollziehbar. Es sollte wahrscheinlich zeigen wie auch sein Leben vom plötzlichen Tod seiner Frau beeinflusst wurde und wie auch er nach vielen Jahren etwas Normalität wiederfindet. Aber wirklich notwendig war seine Lovestory nicht.

    Das ernste Thema rund um das vererbbare Krebs-Gen ist gut gewählt. Die Story wurde zum Ende auch nochmal richtig gut. Aber wie erwähnt schmälert der undurchschaubare Aufbau enorm das Lesevergnügen.

  15. Cover des Buches Die Liebe ist stark (ISBN: 9783957340504)
    Francine Rivers

    Die Liebe ist stark

     (58)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    wow, so krasses buch! Ich liebe es und es ist einer meiner Lieblingsbücher, echt beeindruckend und soo krass und toll einfach!!! Meine ganze Familie hat es gelesen (Mutter, Oma, Tanten, Schwester,  Freundin,...)

  16. Cover des Buches Solothurn trägt Schwarz (ISBN: 9783954517831)
    Christof Gasser

    Solothurn trägt Schwarz

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte:
    Dominik Dornach arbeitet bei der Solothurner Kantonspolizei. Die Freundin seiner Tochter Pia wird entführt und seine Tochter ist selbst mehrfach in Lebensgefahr. Dazu noch ein toter Journalist, eine undurchsichtige Ärztin (die Mutter von Pias Freundin) und eine Majorin von der österreichischen Polizei (Jana Cranach). 

    Fee zum Buch:
    Erstmal muss ich unbedingt einer meiner Lieblingsautorinnen Milena Moser danken, weil sie Christoph Gasser bestärkt hat, dass er dranbleiben soll, Bücher zu schreiben. Erst war ich von Blutlauenen begeistert und nun von Solothurn trägt Schwarz. 

    Das Cover:
    Mir gefällt das Cover zwar sehr gut, hat aber irgendwie – meiner Meinung - nach nicht viel mit dem Buch zu tun. Der Rückentext ist ok. Am Schluss kommt dann noch die Legende mit den Begriffserklärungen. Das fand ich toll, denn alles kannte ich auch noch nicht. 

    Der Schreibstil und die Geschichte:
    Die ersten 50 Seiten fand gut und war gleich in der Geschichte drin. Am nächsten Abend habe ich etwa 180 Seiten gelesen, weil das Buch so spannend war, danach konnte ich nachts kaum schlafen und sobald ich weiterlesen konnte, hab ich den Rest gelesen. Es war schön, dass Pia und die Majorin auf den Markt gehen konnte, so war dann doch noch kurz ein wenig Ruhe in der Geschichte, bevor dann das letzte – aufregende – Highlight kam. Ich fand das Buch so wahnsinnig spannend, dass ich sehr begeistert bin und ganz sicher weitere Bücher des Autors lesen werde. 

    Lokalkolorit:
    Dadurch, dass einige Schauplätze von wichtigen Szenen in der Stadt (Markt, Kaffee) und auch außerhalb stattfanden, kam dann noch ein wenig Lokalkolorit ins Buch. Aber soweit ich mich erinnern kann, gab es keinen, der Schweizerdeutsch sprach, was ich schade fand. 

    Charaktere:
    Die Charaktere sind auch sehr gut beschrieben, so dass ich mir alle vorstellen konnte. Meine Lieblingscharaktere waren Jana und Pia. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Da hoffe ich doch, dass es noch ein Wiedersehen mit den beiden gibt. Vielleicht kann ja dann doch noch ein „besseres“ Ende, als dieses „leider total reale“ Ende herauskommen. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich bin total begeistert von dem Buch. Es war so megaspannend, mit tollen Charakteren und durchaus nachvollziehbaren Geschehen. Tatsächlich fand ich diese Geschichte noch besser als Blutlauenen, obwohl mir das Buch schon sehr gut gefiel. Ja, was soll ich sagen? 5 Sterne sind um einiges zu wenig für dieses Buch und ich halt schon Ausschau nach weiteren Büchern des Autors. 


    • Cover des Buches Alles, was passieren wird (ISBN: 9783737358200)
      Katharina Hacker

      Alles, was passieren wird

       (61)
      Aktuelle Rezension von: Murmel_2016

      Iris hat mit nur 14 Jahren ihre Mutter verloren und ihr Leben entgleist ihr. Sie wird in der Schukle schlechter und ihr Vater ist nicht für sie da. Dann trifft sie auf die Stute Bellina, die ihr Kraft gibt und zusammen mit ihrer Freundin wieder nach vorne sieht und so langsam aus dem tiefen Loch heraus findet. 

      Wir begleiten hier Iris wie sie mit dem Verlust ihrer Mutter versuchen muss klar zu kommen und sich total allein gelassen fühlt. Die Autorin hat die Emotionen sehr gut eingefangen und auch gefühlvoll dargestellt wie schwer es ist mit Trauer umzugehen und sie zu bewältigen. Man spürt die Wut, die Enttäuschung und die Trauer. Man merkt wie wichtig es ist Familie und Freunde oder irgendjemanden zu haben, der einem hilft und zur Seite steht. Ich fand den Weg mit Iris sehr glaubwürdig und man konnte es sehr gut nachvollziehen. Was ich mir mehr gewünscht hätte, dass man auf den Vater noch mehr mit eingeht. Dies ging irgendwie etwas unter. Die Sprache und der Schreibstil der Autorin fand ich sehr passend für die Zielgruppe. Man könnte aus der Geschichte noch ein bisschen mehr herausholen. Dennoch war es schön zu lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

    • Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783404165469)
      Arnaldur Indriðason

      Kälteschlaf

       (163)
      Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
      Vor kurzem habe ich in einem Bücherschrank diesen isländischen Krimi gefunden und mitgenommen. Es ist zwar schon der achte Band einer Reihe um den Ermittler Erlendur aber man kommt auch gut rein, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Die Geschichte um eine Frau, die in ihrem Ferienhaus Selbstmord begeht, war eigentlich ganz spannend und bringt den Kommissar schließlich auch auf die Lösung bei zwei alten Vermisstenfällen, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Manche Gespräche Erlendurs gerade mit seinen Kindern oder seiner Ex-Frau fand ich teilweise auch recht schräg, aber vielleicht ist die isländische Mentalität auch eine völlig andere. Da ich keine Isländer kenne und auch sonst bisher nicht mit dem Land in Kontakt gekommen bin, kann ich das nicht beurteilen. Mein Fazit daher: 3 von 5 ⭐.
    • Cover des Buches Schwimmen in der Nacht (ISBN: 9783406659393)
      Jessica Keener

      Schwimmen in der Nacht

       (28)
      Aktuelle Rezension von: Looony

      Jessica Keener - Schwimmen in der Nacht *****

      Inhalt

      Boston in den 70er Jahren. Aus der Perspektive der 15 Jährigen Sarah wird der Leser mitgenommen an diesen Ort, in diese Zeit und in die Lebenwelt von Sarah und ihrer Familie. Eine Mutter, die an Depressionen leidet, liebevoll und bewundernswert, aber für Ihre Familie nie ganz greifbar ist, bis sie bei einem ungeklärten Autounfall stirbt. Ein Vater, Literaturprofessor, cholerisch, der viel Wert auf Außenwirkung, Regeln, Gehorsam und Bildung legt. Ein großer Bruder, der mit Hilfe der Musik einen Weg in die Freiheit und Selbstständigkeit sucht. Zwei kleine Brüder, - der Eine still, phantasievoll, sensibel, scheinbar unerschütterlich, der Andere aufbrausend, jähzornig, zerbrechlich - die mit ihren Eigenarten eine Niesche zum (Über)Leben in der Familie suchen. Und mitten drin und doch alleine Sarah, auf ihrem holprigen Weg zum Erwachsenwerden. Sie geht zur Schule, sie trauert, sie rebelliert, sie verliebt sich, macht große und kleine Fehler. Voller Trauer, Angst und Zweifel. Aber auch mit Hoffnung und Zuversicht.

      Meine Meinung

      Schwimmen in der Nacht ist ein Zeitportrait, Entwicklungsroman und Familiendrama zugleich. Jessica Keener hat mich von der ersten Seite hineingezogen und mitgenommen in die Welt der 70er Jahre des gehobenen amerikanischen Bürgertums, in die Welt von Sarah, in die Welt ihrer jüdischen Familie. Ihre einfachen, klaren und doch sehr poetischen, bildhaften Worte und Sätze haben Bilder in schwarz-weiß in meinem Kopf entstehen lassen. Farbe haben bei mir nur die Melodien von Peters und Sarahs Musik und die Rosen, die Sarahs Mutter mit leidenschaft im Garten pflegt und züchtet erzeugt.

      „Die Metallsaiten schenkten dem Weaver’s-Folk-Song einen wunderschönen, runden Klang. Peter griff kräftiger in die Saiten und unsere Harmonien fügten sich zu einem *I’d hammer out love-* zusammen bis unsere Stimmen und Peters Gitarrenklang weit oben in den Bäume ein Versteck schuf, unerreichbar für alle, solange ich sang (…)“ (S. 44)

      Das zeigt: Das Buch ist kein einfaches. Die Stimmung ist oft düster und bedrückend. Die Themen oft schwer. Doch wie ein Hoffnungsschimmer stiehlt sich hier und da ein Satz, ein Gedanke, eine Melodie dazwischen, die den Leser wissen lässt, dass es nicht so einsam ist, dass es nicht so bleiben muss, dass Sarah ihren Weg finden und gehen kann, wenn sie nicht aufhört zu suchen.

      Fazit

      Schwimmen in der Nacht ist ein berührender Roman ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Er hat mich länger begleitet, auch über die Lesezeit hinaus. Ein besonderer Roman - sprachlich und inhaltlich. Eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die es nicht bunt und laut brauchen, sondern die Botschaft auch gerne zwischen den Zeilen und hinter den Melodien suchen!

      „Mein jüngster Bruder kam mit der unsichbarsten aller Gaben auf die Welt: Glauben. Er kam weise auf die Welt. Elliot konnte mit den emotionalen Strömungen, die die Wogen in underen Zusammenleben hochgehen ließen, von Geburt an mitschwimmen. Und zwar ganz intuitiv und unschuldig, als ob jeder Sturm in unserem Familienmeer ganz natürlich wäre.“  (S 191)

    • Cover des Buches Stell dir vor, dass ich dich liebe (ISBN: 9783733503697)
      Jennifer Niven

      Stell dir vor, dass ich dich liebe

       (305)
      Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

      Wahnsinn! Was für ein wunderschönes Buch! „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ ist so viel mehr als ein Liebesroman oder das, was das Buchcover so vermuten lässt. Es geht um den Mut, zu sich selbst zu stehen und die Angst, ausgestoßen und ausgelacht zu werden. Jack mimt den Starken und umgibt sich mit den angeblichen coolsten Kids, obwohl er ein sensibler und anständiger junger Mann ist, der mit seiner Krankheit eine schwere Bürde mit sich rumschleppt. Und Libby – Libby ist einfach der Hammer! Ich wäre so gern wie sie zu meiner Schulzeit gewesen. Oder hätte sie als Freundin gehabt. Sie war der fetteste Teenager Amerikas, kehrt nun um einige Kilo leichter zurück und muss sich dem Hohn und Spott aussetzen. Doch sie lässt sich absolut nicht unterkriegen und geht gegen ihre Mobber mit einer bemerkenswerten Stärke vor. Sie ist klug, witzig, und selbstbewusst – kein Wunder, dass Jack sich in sie verliebt. Meine absolute Lieblingsszene ist die, in der Libby einzig mit einem lila Bikini im vollen Schulgang steht und Flyer mit ihrem Text „Du bist erwünscht“ verteilt. Absolut beeindruckend! Dieses Buch ist augenöffnend!

    • Cover des Buches Keine Zeit für Arschlöcher! (ISBN: 9783548377162)
      Horst Lichter

      Keine Zeit für Arschlöcher!

       (69)
      Aktuelle Rezension von: NorbertGroos

      In seinem Buch beschreibt Horst Lichter in seiner ihm eigenen Art einen entscheidenden Abschnitt seines Lebens. Den Tod seiner Mutter und wie er ihn zum Nachdenken gebracht hat. Dabei taucht er immer wieder in Rückblenden aus seinem Leben ein, von seiner Jugend bis zur Gegenwart vor Erscheinen des Buches. 

      Horst Lichter hat seinen eigene Stil, den ich vor allem aus seiner Sendung "Bares für Rares" kenne, seine Art macht süchtig, nicht nur im Fernsehen. Das Buch geht amüsant und tieftraurig mit den Rückblenden seines Lebens um. Mit seinem rheinischen Humor sind auch die tieftraurigen Momente, wo man auch als Leser den Tränen nahe ist zu verarbeiten. Viele auf den ersten Blick lasch hingeworfene Aussagen führen bei näherem Nachdenken zu einer Auseinandersetzung mit den Essentials des eigenen Lebens. Allein dafür verdient das Buch die Höchstwertung.

      Das Buch ist locker und leicht geschrieben, sehr gut zu lesen.

      Eine 100% Leseempfehlung für Fans von Horst Lichter. Zudem hat er sich am Ende bei dem  "Ghoastwriter," bedankt. Der sehr offene Umgang damit ist mehr als lobenswert.

      Alles in Allem ein sehr gut zu lesendes Buch, bei dem man viel Lachen kann, dass aber auch sehr nachdenklich macht.

    • Cover des Buches In dieser ganz besonderen Nacht (ISBN: 9783570402610)
      Nicole C. Vosseler

      In dieser ganz besonderen Nacht

       (465)
      Aktuelle Rezension von: Wilma-Lesen

      ~ In dieser ganz besonderen Nacht von Nicole Vosseler ~


      Amber hat ihre Mutter verloren. Als wäre das nicht schlimm genug, muss sie von Deutschland zu ihrem Vater in die USA auswandern. Nur langsam gewöhnt sie sich an ihn und ihre neue Lebenssituation. Doch dann begegnet sie einem Jungen, der ihr den Atem raubt... Und den Verstand, oder kann sie wirklich Gespenster sehen?!


      Der Beginn des Romans ist sehr traurig. Amber muss mit dem Verlust fertig werden und schafft das nur Schritt für Schritt. Mich haben diese Szenen sehr berührt, da sie authentisch beschrieben wurden. Man konnte sich in solchen Situationen in Amber hineinfühlen und hätte sie am liebsten in den Arm genommen und getröstet. 

      In anderen Szenen konnte ich sie hingegen nicht verstehen, manchmal war sie mir sogar richtig unsympathisch. Bspw. im ersten Abschnitt des Buchs, als sie ihren Vater manchmal grundlos anbrüllt. Aber auch später, als sie nur an sich denkt und sich gar nicht fragt, wie viel sie ihrem Vater und ihren Freunden bedeutet.


      Nach und nach erkundet Amber ihre neue Heimat, San Francisco. Mir haben die Beschreibungen der verschiedenen Orten sehr gefallen. Ich habe San Francisco noch nie besucht und kenne die Sehenswürdigkeiten nur von Bildern und Filmen. Trotzdem konnte ich mir, durch die lebensnahe Beschreibung der Stadt, jeden Handlungsort problemlos vorstellen. Im letzten Drittel des Buchs beginnt Amber sogar die Vergangenheit der Stadt zu entdecken. Diese Stellen haben mir besonders gut gefallen. Durch die vielen Details, die mit eingefügt wurden, konnte man sich in die vergangene Epoche einfühlen und viel über das Leben damals lernen.


      Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Nathaniel beginnt langsam, aber stetig. Die Gefühle der Beiden sind realistisch beschrieben und es macht Spaß sie bei der Reise ihrer Liebe zu begleiten. Ich fand gut, dass es in ihrer Beziehung nicht immer rund lief: An beiden nagen Zweifel, ob sie dem anderen genug sind und manchmal hatten sie sogar Zoff. Gerade das machte ihre Beziehung so lebendig.

      Trotzdem hat mich ihre Liebesgeschichte nicht ganz abgeholt. Ich denke es lag einfach daran, dass ich Nathaniel nicht zu 100% mochte. Ich habe mir beim Lesen oft gedacht, dass Matt oder später Shane eindeutig besser zu ihr passen würden.


      Mich hat das Buch stark an die "Biss- Reihe" von Stephanie Meyer erinnert. Damit meine ich nicht nur, dass Amber ein Teenie ist, der sich in ein mystisches Wesen verliebt. Als sich Amber in Lebensgefahr bringt und Nathaniel sie rettet, oder auch, als er nachts vor ihrem Bett steht und sie im Schlaf murmeln hört, sind zwei Beispiel, in denen ich auch immer Edward im Kopf hatte.


      Am besten hat mir Ambers Freundeskreis gefallen. Sie lernt nach und nach Menschen kennen, mit denen sie durch dick und dünn gehen kann. Mir war jeder einzelne ihrer Freunde sympathisch und ich habe die Kapitel geliebt, in denen sie Zeit mit ihnen verbringt.


      Der letzte Abschnitt wurde ein bisschen vom Vorhergehenden gespoilert: Amber sinniert schon vorher darüber nach, wie der Sommer zu Ende geht und dass das Ende nicht für alle ihrer Clique gut ausgehen wird. Trotzdem war er noch spannend. Amber öffnet sich endlich ihrem Vater, wobei ich mir noch mehr gewünscht hätte: Ihr Vater ist Ethnologe und es wird immer Mal wieder beschrieben, dass er dadurch mit den verschiedensten Arten von Glauben an Geister in Berührung kam. Auch wenn er selbst nicht an Geister glaubt, ist er mythischen Dingen eher aufgeschlossen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich ihm anvertraut, oder wenigstens sein Wissen nutzt. Immerhin hat Nathaniel am eigenen Leib gespürt, wie mächtig die Sammlung ihres Vaters ist.

      Trotz allem habe ich mit ihr mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt.


      Der Schluss war traurig, mich hat Shanes Heldentat sehr berührt. Ich fand es schön, dass er endlich mit seinem Verlust abschließen konnte. Danach ging es dann aber sehr hurtig: Er lässt seinen Eltern nur einen knappen Gruß ausrichten und diese scheinen damit zufrieden zu sein. Wirkliche Emotionen,  wie zu Beginn des Romans gab es nicht mehr.

      Das letzte Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Es hat den Roman für mich abgerundet, auch wenn ich gehofft hatte, dass Amber einen wirklichen Neuanfang bekommt.


      Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einige Stellen habe ich geliebt, bei anderen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Das lag wohl auch an mir, denn ich mochte, wie gesagt, Nathaniel nicht so sehr. Trotzdem würde ich den Roman allen empfehlen, die die "Biss-Reihe" mochten; Ich denke ihnen wird "In dieser ganz besonderen Nacht" gefallen. 


      Allerdings würde ich das Buch nicht als Kinderlektüre empfehlen. Manche Dialoge sind nicht für Kinderaugen geeignet. Deswegen würde ich erst ab dem Jugendalter zum Kauf raten, auch wenn es offiziell als Kinderbuch eingestuft wurde.

    • Cover des Buches Eisblaue See, endloser Himmel (ISBN: 9783426516393)
      Morgan Callan Rogers

      Eisblaue See, endloser Himmel

       (76)
      Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

      Den ersten Teil habe ich geliebt, der zweite hat mich dagegen leider enttäuscht. 

      Florine als Charakter mochte ich immer noch sehr, aber die Handlung des ganzen Buches ist im Grunde unnötig. 10 % davon sind tatsächlich relevant, ansonsten lesen wir nur Alltag. 

      Natürlich war es auch interessant zu lesen, wie Florines Leben und das der anderen Bewohner von The Point so weitergehen. Mir wirkte aber vieles davon viel zu gestellt oder einfach belanglos. 

      Bud wurde mir immer unsympatischer und ich sehe, dass einfach versucht wurde, hier einen Spannungsbogen zu erzeugen, der ist bei mir aber nicht angekommen, weil er ja mit dem zentralen Thema - dem Verschwinden von Florines Mutter - gar nichts zu tun hat. Ich habe mich über ihn nur aufgeregt und gehofft, sie würde ihn endlich verlassen.

      Die Auflösung am Ende wirkte dann auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Immerhin wurde versucht, Szenen aus dem ersten Teil einzubeziehen, die bis dahin keine nähere Bedeutung hatten, das fand ich gut. Aber ansonsten hat das für mich alles hinten und vorne keinen Sinn ergeben und wirkte sehr erzwungen.

      Das Buch bekommt von mir zwei Sterne, weil ich gerne wieder als Leser nach Point und zu Florine zurückgekehrt bin. Ansonsten hat es sich leider nicht gelohnt, es zu lesen, was mich schon irgendwo traurig macht. 

    • Cover des Buches Nichts weniger als ein Wunder (ISBN: 9783734108662)
      Markus Zusak

      Nichts weniger als ein Wunder

       (97)
      Aktuelle Rezension von: Tulpen

      Dieser Roman hat mir mal wieder richtig Spaß gemacht. Es wird beschrieben, wie fünf Brüder nach dem Tod der Mutter und dem Weggang des Vaters auf sich gestellt sind und versuchen, ihr Leben allein zu meistern. Dieses etwas skurrile Setting mit viel Tragik, viel menschlicher Wärme und zahlreichen kleineren und größeren Absurditäten (im Garten wohnt ein Maultier), verbunden mit Zusaks sehr schönem Schreibstil, konnte mich auf ganzer Linie überzeugen.

      Nur die Übersetzung des Titels (im Original heißt der Roman "Bridge of Clay") finde ich nicht gelungen.

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