Bücher mit dem Tag "todesmarsch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "todesmarsch" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (748)
    Aktuelle Rezension von: Marco_Marvel

    ein frühes Werk von King, in dem er Motive, Charakter und Handlungen der jungen Teilnehmer und die Tücken des Wettbewerbs spannend und nachvollziehbar schildert.

    Ein Marsch oder Wanderwettbewerb für Teenager: wer schwächelt und gegen die Regeln verstößt und zu langsam ist, der wird von der Armee erschossen. Es kann nur einer gewinnen. Alle  sind Gegner und haben doch ein gemeinsames Ziel, was sie verbindet.

    Das Buch hat bis heute nichts von seiner Wirkung verloren. Schnörkellos steuert der Autor auf das Ziel zu. Der Leser lernt alle Teilnehmer kennen. Und weiß, am Ende schafft es nur Einer. Oder kommt es am Ende doch anders? 

  2. Cover des Buches Asche (ISBN: 9783802584909)
    Lori Handeland

    Asche

     (186)
    Aktuelle Rezension von: AnnaKatharinaKathi
    "Asche" ist der erste Teil der Phönix Chroniken Reihe von Lori Handeland rund um Elizabeth Phönix, die sich mir nichts dir nichts an vorderster Front im Krieg zwischen dem Guten und dem Bösen wiederfindet.

    Als ich das Buch begonnen hatte, hatte ich zuerst einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, der etwas gewöhnungsbedürftig war. Nach dem ich diese Hürde überwunden hatte, kam ich allerdings sehr schnell in der Geschichte voran und das ganze gefiel mir von Seite zu Seite besser.

    Wir begleiten hier Elizabeth Phönix, eine ehemalige Polizistin, die ihren Job aufgegeben hatte, nachdem ihr alter Partner bei einem Einsatz ums Leben gekommen war. Nun jobbt sie als Kellnerin und verdient sich damit ihren Lebensunterhalt, hilft aber ab und zu auch noch bei der Polizei aus, denn sie hat eine besondere Gabe: Durch bloße Berührung von Gegenständen oder Personen kann sie Einblicke in die Vergangenheit oder die Gegenwart erhalten und weiß so etwa, wo sich eine vermisste Person gerade aufhält oder was genau vor einem Verbrechen geschah.

    Da Elizabeth als Waise bei ihrer Pflegemutter Ruthie in deren Kinderheim aufgewachsen ist und dieser auch immer noch sehr nahe steht, hat sie keine Ahnung, wer ihre Eltern waren und woher ihre besondere Gabe kommt. Daher trifft sie Ruthies gewaltsamer Tod auch sehr tief und als sie sich einige Tage später im Krankenhaus wiederfindet, geplagt von düsteren Visionen und noch dazu ihr Ex-Geliebter Jimmy Sanducci an ihrem Krankenbett auftaucht, ist Elizabeth endgültig verwirrt. Denn von Jimmy erfährt sie, dass sie nach Ruthies Tod deren Aufgabe übernommen hat, an vorderster Front gegen die Bösen zu kämpfen, die bereits dabei sind, sich ihren Weg in die Menschenwelt zu bahnen und vor nichts zurückschrecken...

    Ich mochte Elizabeth sehr gerne, denn sie war eine wirklich bissige, schlagfertige, toughe Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist, sagte, was sie dachte und mit ihrer Art das ein oder andere Mal ziemlich aneckte. Trotzdem war sie mir sehr sympatisch, denn sie lies sich von niemanden vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen hatte und stürzte sich immer als erste in das größte Chaos um das zu tun, was sie für richtig hielt und die Menschen zu beschützen, die sie liebte.
    Aber auch Jimmy mochte ich ganz gerne, obwohl wir nicht sonderlich viel über seinen Charakter erfahren haben, da er eher der verschlossene Typ war.
    Trotzdem fand ich seine Beziehung zu Elizabeth sehr unterhaltsam, da beide immer wieder aneinander geraten sind und Elizabeth nicht selten Todesgelüste gegen ihn hegte. Trotzdem knisterte es immer noch gewaltig zwischen den beiden und dieser Anziehung konnte keiner von ihnen lange widerstehen.
    Auch Sawyer, ein Navajo-Indianer, bei dem Elizabeth einige Zeit verbringt um besser mit ihren Kräften umgehen zu lernen, war mir sehr sympatisch. Obwohl er zeit weilen auch sehr zwielichtig und unheimlich war, hatte er das Herz doch am rechten Fleck und tat alles, um Elizabeth und ihre Verbündeten zu unterstützen.

    Auch das Setting der Geschichte fand ich total toll. Wir bewegen uns hier durch mehrere Staaten der USA, da Jimmy und Elizabeth auf eine Art Roadtrip gehen um Elizabeth ihrer Bestimmung und dem Umgang mit ihren Kräften näher zu bringen.
    Auf dieser Reise lauern nicht nur viele Gefahren und Bedrohungen, die es zu bekämpfen gilt, Elizabeth lernt auch immer mehr mit Ruthies Erbe umzugehen und ihre Kräfte zu kontrollieren, wobei ihr unter anderem auch Sawyer eine große Hilfe ist.

    Alles in allem fand ich das Buch überraschend gut, denn ich hatte es irgendwann einmal als Mängelexemplar mitgenommen und dann lange Zeit nicht angefasst.
    Jetzt bin ich allerdings sehr gespannt auf die weiteren Bände und ich denke, dass es auch nicht lange dauern wird, bis diese bei mir einziehen werden.
    Für alle Urban-Fantasy Fans, die auch Erotik und Romantik, Action, Magie und Mystrien lieben, ist diese Reihe genau das richtige und sehr zu empfehlen.
    Von der Autorin werde ich mir auf jeden Fall auch noch die anderen Werke genauer ansehen und ich gehe stark davon aus, dass viele davon auf meine Wunschliste wandern werden.

    ***https://kathis-buecherkrams.blogspot.de/
  3. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    ... ich denke, wenn man dieses Sprichwort auf den negativen Hintergrund dieses Buches anwendet, beschreibt es nur allzu gut, wie schwer es Lale Sokolov gefallen sein muss, seine Geschichte zu erzählen, und wie schwierig es für die Autorin gewesen sein muss, dies dann in Worte zu fassen.

    Denn für die unfassbar furchtbaren Taten des NS-Regimes gibt es keine und deswegen möchte ich für dieses Buch nur eine Empfehlung aussprechen.

  4. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.638)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Der 15-jährige Michael lernt durch einen Zufall im Nachkriegsdeutschland die ältere Hanna kennen. Aus der anfänglichen Schüchternheit wird bald eine leidenschaftliche aber geheime Affäre. Doch für Hanna geht es nicht nur um die Körperlichkeit, sondern sie erwartet von Michael, dass er ihr Bücher vorliest. Eines Tages verschwindet sie und nur durch einen weiteren Zufall sehen die Beiden sich Jahre später wieder. Michael als Student der Rechtswirtschaft und Hanna als angeklagte KZ-Wärterin.


    Das Buch wird von Schlink in drei Kapitel aufgeteilt, die jeweils durch mehrere Jahre in der Handlung unterbrochen sind. Das erste Kapitel fande ich nur semigut,da mich die Affäre nicht so interessiert hat. Danach hat mich aber die Eindringlichkeit der (Schuld-) Gefühle trotz der nüchterne Schreibweise beeindruckt. Das Ende war für mich sehr überraschend und hatte ich so nicht kommen sehen. Ein Buch über Liebe, Schuld, die deutsche NS-Vergangenheit und Analphabetismus. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!


  5. Cover des Buches Die ersten Deutschen (ISBN: 9783854922414)
    S. Fischer-Fabian

    Die ersten Deutschen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: TAndres

    Viele Sachbücher sind schwierig zu lesen und nachdem das Buch das erste Mal schon 1975 erschienen ist, war ich darauf eingestellt, mich durch das Buch durchkämpfen zu müssen. Aber schon nach wenigen Seiten war ich eines besseren belehrt. Das Buch war sehr gut zu lesen, der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und daher ist es sehr kurzweilig. Zeitlich gesehen reicht das Buch vom Urstamm der Indogermanen bis ins 4. Jahrhundert nach Christus. Thematisch gesehen wird das komplette Leben der Germanen erläutert, nicht nur die Kriege, wie zum Beispiel die Varusschlacht, sondern auch das Leben auf den Höfen, der Kleidungsstil das Liebesleben und das Leben der Frauen.

    Sehr interessant ist das Kapitel über die Herkunft der Indogermanen, über die Herleitung durch die Sprache und bestimmte Worte. Da es keine schriftlichen Überlieferungen der Germanen selbst gibt, greift der Autor auf die Schriftstücke der Römer zurück, die sich viel mit den Germanen auseinandersetzen mussten. Der Autor übernimmt die Ansichten von zum Beispiel Tacitus oder Cäsar nicht ungeprüft, sondern hinterfragt auch deren Intensionen.

    Auch wenn das Buch nicht immer chronologisch geschrieben ist, so macht die Reihenfolge der Kapitel doch Sinn. Für jeden, der mehr über die Germanen erfahren möchte, ist dieses Buch zu empfehlen. Auch für mich gab es einiges neues zu erfahren. Das Buch ist, trotz der schwierigen Vergangenheit mit dem Thema (3. Reich), neutral und wertfrei geschrieben. Eine Erhöhung zu Übermenschen oder Madigmachung als Biertrinker fällt aus und macht das Buch daher sehr angenehm.

    Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und 5 Punkte.
  6. Cover des Buches The Book Thief (ISBN: 9781439589052)
    Markus Zusak

    The Book Thief

     (236)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Synopsis:
    HERE IS A SMALL FACT:
    YOU ARE GOING TO DIE.
    1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier.

    Liesel, a nine-year-old girl, is living with her foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. Liesel steals books. This is her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall.

    SOME MORE IMPORTANT INFORMATION:
    THIS NOVEL IS NARRATED BY DEATH.

    My thoughts and opinion:
    OH MY GOD. You have no idea how much I cried during the last 100 pages of this book. It's heartbreaking. And beautiful. And so so real. Wonderfully written as well and my heart broke so much for Liesel. I can highly recommend it. Please do yourself the favor and read this book!
  7. Cover des Buches Das Barackenmädchen (ISBN: 9783752860283)
    Peter Mainka

    Das Barackenmädchen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Funny1210

    In "Das Barackenmädchen" von Peter Mainka geht es um die 17 jährige Helene, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Brünn lebt. Der Vater wurde leider inhaftiert. Helene und ihre Familie müssen aus ihrer Heimatstadt Brünn fliehen, da die Rote Armee immer näherrückt und sie damit immer gefährlicher leben. Nach Kriegsende kehrt Helene mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in ihre Heimatstadt zurück. Jedoch ist nichts mehr wie zuvor. Ihr Leben ist geprägt von Unterdrückung, Demütigung und Intrigen. Gerade Helene als junges Mädchen ist in dieser Situation vielen Gafahren ausgesetzt. Dennoch versucht sie alles um ihren Vater zu retten und ihre große Liebe zu Jan leben zu können. 

    Leider kann diese kurze Zusammenfassung nicht annähernd die Geschichte wiedergeben. SIe hat so viel mehr Inhalt. Von Anfang bis Ende fiebert man mit Helene mit. Besonders ergreifend ist hierbei die Vorstellung, dass das alles so stattgefunden haben könnte, da die Geschichte in die genauen historischen Hintergründe der damaligen Zeit eingebettet ist. Es ist grausam zu was Menschen fähig waren und sind. Da Helene so real dargestellt ist, kommt es einem vor als würde man direkt eine Zeitreise dorthin machen und das alles wirklich miterleben. Es ist schier erdrückend zu lesen, welche Kraft und welchen Mut das Mädchen aufbringen muss um ihr Schicksal zu ertragen. 

    Insgesamt war das ganze Buch für mich ein absoluter Lesegenuss. Es regte zum Nachdenken an und hatte noch eine lange Nachwirkung. Es ist wirklich eins meiner absoluten Lesehighlights und defintiv keines der Bücher, die man aus der Hand legt und sie sind aus dem Sinn.

  8. Cover des Buches Zwölf Brötchen zum Frühstück (ISBN: 9783937989686)
    Noah Klieger

    Zwölf Brötchen zum Frühstück

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Mich hat man vergessen (ISBN: 9783407787477)
    Eva Erben

    Mich hat man vergessen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: cecilyherondale9
    In ihrer Biografie erzählt Eva Erben von ihrer Zeit im Konzentrationslager und von der Zeit danach.
    Wenn man das Buch liest fühlt man sich wie in diese schreckliche Zeit zurückversetzt. Man kann vieles besser nach vollziehen und erfährt viel neues. Ich finde es wichtig, dass solche Bücher und Geschichten aufgeschrieben werden, damit alle wissen, was damals passiert ist.
  10. Cover des Buches Totensonntag (ISBN: 9783839812624)
    Andreas Föhr

    Totensonntag

     (56)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982

    Schwarze Piste ist der fünfte Band der Wallner & Kreuthner- Reihe aus der Feder von Andreas Föhr. Es handelt sich hier um den allerersten großen Fall der Beiden aus dem Jahr 1992, der bis ins Jahr 1945 zurückreicht.

    Sprecher

    Wie bei den vorherigen Bänden dieser Reihe, wird die Geschichte wieder von dem Schauspieler und Sprecher Michael Schwarzmaier gelesen. Ihm gelingt es wieder wunderbar, jeder einzelnen Figur Leben einzuhauchen.

    Meine Meinung

    In diesem fünften Teil geht es weit in die Vergangenheit, sowohl der Ermittler als auch der Ereignisse der Geschichte.

    Der Leser/ Hörer erfährt etwas über die Anfänge der beiden Polizisten, und wie ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit einst ihren Beginn fand.Natürlich ist auch Opa Manfred wieder mit von der Partie, deutlich jünger und sexuell durchaus auch aktiv, und der Leser/ Hörer erfährt, warum Manfreds Ehefrau ihn einst verließ.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Handlung ist ein Fall, der sich in den letzten Kriegstagen ereignet hat, und fast 50 Jahre vertuscht wurde. Dem Autor gelingt es sehr gut, die drückende Atmosphäre der Geschichte dem Leser/Hörer nahe zu bringe, und man hat mehr als einmal eine schaurige Gänsehaut.

    Die Brutalität und Willkür, denen Opfer damals ausgesetzt waren, erschüttern auch heute, 75 Jahre nach Kriegsende immer noch enorm.

    Fazit

    Andreas Föhr gelingt es mit Totensonntag perfekt, einen hochspannenden und geschichtlichen Kriminalroman auf zwei Zeitebenen zu erzählen. Ich habe jede Seite/Minute einfach nur genossen und hatte das Hörbuch wieder recht schnell durch.

    Eine ganz große Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß. Roman (ISBN: 9783548105512)

    Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß. Roman

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Anfang erinnerte an "Papillon", der weitere Teil an "Todesmarsch": Durch Zufall lernt der Ich-Erzähler die stets pessimistische Gloria kennen, beiden versuchen erfolglos, in Hollywood Fuß zu fassen. Sie überredet ihn, an einem Marathontanzwettbewerb teilzunehmen, während der Teilnahme ist für Kost und Logis gesorgt und dem Gewinnerpaar winken 1000 Bucks! Als was nicht stimmt, bemerkt unser Erzähler schnell, als man einen geflüchteten Mörder unter den Tänzern verhaftet und Gloria nach wie vor nicht davon abzubringen ist, daß sie am besten tot wäre. Die Geschichte spult sich während der Urteilsspruchs ab, mit dem der Tänzer bestarft wird, daß er Gloria schließlich den "Gefallen" getan hat und ihr in den Kopf geschossen hat. Ein nachdenklich machendes Buch mit interessantem Gesellschaftporträt der Zwischenkriegszeit in den USA.
  12. Cover des Buches Night (ISBN: 9780140189896)
    Elie Wiesel

    Night

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Lonechastesoul
    "Human suffering anywhere concerns men and women everywhere."

    Night is a chilling account of the Holocaust and the dehumanization and brutalization of the human spirit under extreme circumstances.

    This remarkable story is the powerful and deeply moving account of Elie Wiesel's personal experiences as a Hungarian Jew who is sent with his entire family to the infamous Nazi concentration camps of Auschwitz and later Buchenwald. The most chilling aspect of the narrative for me was the calm, casual way that so many of the nightmarish events that Elie witnesses were performed.

    This is a book which is incredibly difficult to review, just like it is difficult to read - not for its language or its style, but rather for the horrifying events Elie Wiesel talks about. I can only recommend to read this book to everyone, independent from how much you already know about the topic.

    Written in a simple, unsentimental style, this is one of those important life-changing books that I believe everyone should read. In fact, one that should be widely read, by people of all ages and nationalities, to prevent nightmare like this ever happening again.


  13. Cover des Buches Geschichte eines Lebens (ISBN: 9783499242472)
    Aharon Appelfeld

    Geschichte eines Lebens

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Schelmuffsky
    Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, jedes Jahr zum 9. November ein Buch zum Thema zu lesen. Dieses Jahr also Appelfeld - Geschichte eines Lebens. Ich kann den autobiographischen Roman allen empfehlen, die meinen, Schmidt/Pochers Nazimeter und andere Geschmacklosigkeiten seien irgendwie witzig. Sie sind es nicht, sondern eben nur Geschmacklosigkeiten. Appelfeld berichtet sehr zurückhaltend von einer glücklichen Kindheit, von der Verschleppung seiner Familie durch die Nazis, von der Ermordung der Eltern und vieler anderer, von seiner Flucht (er war sieben Jahre alt und musst sich jahrelang in Wäldern verstecken oder bei Bauern verdingen), von seiner Rettung und Auswanderung nach Palestina, von dem Verstummen und Sprachverlust, weswegen er lange Zeit nicht über seine Erfahrungen sprechen konnte, von der Fremdheit der israelischen Gesellschaft, von seinen ersten Schreibversuchen, von Begegnungen mit Autoren und Philosophen, denen er in Israel begegnete. Gerade die tastende Schreibweise, die frei ist von Anklage, ermöglicht eine Annäherung an die unsäglichste Zeit in der deutschen Geschichte.
  14. Cover des Buches The Long Walk (ISBN: B002SAUCBC)
    Stephen King

    The Long Walk

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Das andere Leben (ISBN: 9783596135493)
    Solly Ganor

    Das andere Leben

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jade
    Solly Ganor beschreibt seine Kindheit und Jugend in Litauen während des zweiten Weltkrieges. Er bringt uns die Gräuel, das Ghetto, die Verfolgung, der Massenmord und der Hass der litauischen Bevölkerung in einer schlichten Sprache so nahe, dass der Leser fassungslos und tief erschüttert mitleidet. Ganors Buch ist ein Aufruf an die Menschheit. Wir sind verantwortlich, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
  16. Cover des Buches Nichts als das nackte Leben (ISBN: 9783499229268)
    Gerda W. Klein

    Nichts als das nackte Leben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Den Holocaust und die Schrecken, die damit verbunden sind, zu bewerten, liegt mir fern und scheint in keiner Weise angemessen. Deshalb möchte ich mich mit dem Stil des Buches beschäftigen. Gerda Weissmann wurde 1924 in Bielitz geboren. Ihre Autobiografie wurde 1957 - also unmittelbar unter dem Einfluss der Traumata geschrieben - veröffentlicht. Die Autorin geht chronologisch sortiert vor, spart an euphemistischen Bildern und Verschlüsselungen. Der auffällige Nominalstil gibt dem Ganzen zuweilen Berichtscharakter. Gerda W. Klein schildert ihre Erlebnisse auf einem der berüchtigten Todesmärsche über Dresden, Chemnitz und Plauen bis ins tschechische Wallern.
  17. Cover des Buches Ein Glückskind (ISBN: 9783596032341)
    Thomas Buergenthal

    Ein Glückskind

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Titel ist sehr passend. 

    Der Schreibstil ist gut. Thomas ist ein netter und mutiger Junge, der zu einer grausam unmenschlichen Zeit heranwachsen muss.

    Er ist wahrlich ein Glückskind, überlebt er nicht nur Gewaltmarsch, Ghetto und sogar Auschwitz. Ich war bei dem Buch geteilte Meinung. Vieles hat mich berührt, andere Abschnitte so gar nicht. Hier habe ich aber wieder erlebt, wie einprägend unbedeutende Dinge oder Handlungen sind. Der Abschnitt nach der Befreiung hat mich etwas weniger gefangen genommen. Andere Zeitabschnitte verschwimmen dagegen.

    Ich fand es auch sehr mutig, dass er das KZ viele Jahre später besucht hat. Was da in einem Menschen vorgehen muss ist sicher unbeschreiblich.

    Die Fotografien bereichern das Buch noch. 



  18. Cover des Buches Ein gutes Leben ist die beste Antwort (ISBN: 9783257243437)
    Friedrich Dönhoff

    Ein gutes Leben ist die beste Antwort

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Die Geschichte eines Juden im dritten Reich, gibt es ja schon viele aber irgendwie ist diese Geschichte doch anders wie die anderen.

    Jerry Rosenstein lebt mittlerweile in San Francisco. Führt dort ein sehr offenes Leben, mit wechselnden Beziehungen als Schwuler. Mit vielen Freunden, mit denen er alles teilt. Er ist mehr oder weniger ein aktives Mitglied in der „schwulen“ Synagoge in San Francisco.

    Man hat das Gefühl, dass Jerry immer das Lebensmotto hat  „ A good life ist the best revenge“ Er möchte einfach ein gutes Leben leben und etwas zurückgeben Man bekommt das Gefühl, dass er dies einfach geschafft hat, und dass seine Lebenserfahrungen als Kind oder junger Erwachsener ihm etwas gebracht haben, nämlich eine gewisse Lockerheit. Auch die Fotos in der Mitte tun ihr Übriges dazu. Es sind nicht die Fotos, die man erwartet, sondern es sind einfach Familienfotos oder Fotos auf Reisen. Wen man ihn so auf den Fotos sieht, hat man das Gefühl das ist ein „Lausbub“ auch wenn er mittlerweile weit über 80 ist.

    Er hat so ziemlich alles mitgemacht was man als Jude im dritten Reich so erleben konnte. Er ist mit den Eltern von Bensheim an der Bergstraße nach Darmstadt umgezogen, um vor der Kleinstadt zu fliehen, weil man sich erhofft hatte, dass man vor dem rechten Mob fliehen könne.

    Von Darmstadt ging es weiter nach Amsterdam, da die Eltern hofften, dass Holland wie im ersten Weltkrieg neutral bleibe. Aber wie wir wissen, wurde auch Holland von den Nazis erobert. Und so ging die Reise leider weiter - über Theresienstadt weiter nach Auschwitz.

    Friedrich Dönhoff erzählt es mit sehr viel Feingefühl. Die Wechsel zwischen der Reise zusammen mit Jerry Rosenstein und dem früher selbst erlebten sind so fein abgestimmt, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann.

    Jerry Rosenstein, zusammen mit Friedrich Dönhoff, gibt einem das Gefühl, dass man sich als Deutscher heute nichts vorzuwerfen hat. Man sollte einfach nur ehrlich zu seiner eigenen Geschichte sein und diese nicht vergessen.

    Ich hatte das Gefühl, dass Jerry Rosenstein seinen Frieden mit seinem durchweg schwierigen Leben in den 30ern bis in die 80ern gemacht hat. Er nimmt das Leben als das an was es ist - mit all seinen Höhen und Tiefen.

    Alles in allem ein bewegendes Buch, welches einem die eigene Geschichte ein wenig näher bringt - in dem aufgezeigt wird, dass man auch als jüdisches Kind dem „Führer“ zugejubelt hat, weil man als Kind nicht wusste, was da auf einen zukommt; oder man noch immer auf Menschen trifft, die einem Heutzutage sagen, es habe Auschwitz nicht wirklich gegeben.

    Wir dürfen es nicht vergessen, egal ob Deutsche oder andere Nationalitäten, damit so etwas nicht wieder passiert, aber wir sollten uns vielleicht eine gewisse Lockerheit eines Jerry Rosensteins zu Eigen machen!

    Literaturlounge.eu

  19. Cover des Buches Überlebt (ISBN: 9783407221735)
    Agnes Sassoon

    Überlebt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: zachine
    Mit sehr klaren Worten beschreibt die Autorin ihr damaliges Leben. Durchaus verständlich: Dabei schildert sie das Erlebte recht emotionslos und distanziert. Wahrscheinlich ist das angesichts der Ungeheuerlichkeiten nötig.
    Obwohl ich inzwischen viel gelesen habe zu den Vorgängen in den KZs, finde ich es immer wieder erstaunlich, wie Mensch das überleben konnte und dabei Mensch bleibt.
  20. Cover des Buches Goodbye Istanbul (ISBN: 9783257606539)
    Esmahan Aykol

    Goodbye Istanbul

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Langweilig!
  21. Cover des Buches Menschenjagd (ISBN: B009SV22X0)
    Stephen King

    Menschenjagd

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    Ich muss vorher sagen: Ich liebe den Film "The Running Man", der allerdings nur sehr lose auf dem Buch Menschenjagd basiert. Das Buch ist realistischer, allerdings heute auch etwas angestaubt. Trotzdem hat mir auch dieses sehr gut vom Tempo und dem Erzählstil gefallen. Vor allem auch wegen der genialen Stimme von David Nathan, der dem Hörbuch ein tolles Feeling verlieh. Ich kann mit beiden Interpretationen sehr gut leben und empfehle allen Arni-Fans das Werk nachzuholen. Da es einen interessanten Blick auf den Film wirft.

  22. Cover des Buches Chronik aus einer dunklen Welt (ISBN: 9783446192911)
    Moshe Kahn

    Chronik aus einer dunklen Welt

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Das Mädchen von der Schindler-Liste (ISBN: 9783423306645)
    Stella Müller-Madej

    Das Mädchen von der Schindler-Liste

     (13)
    Aktuelle Rezension von: dieGoldmarie
    In diesem Buch schreibt Stella Müller Madej ihre Erinnerungen an die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Stella war damals ein zehnjähriges Mädchen und lebte mit Ihrer Familie in Polen als Juden. Sie beschreibt ihren grausamen Weg vom Arbeitslager Plaszow , KZ Auswitz und der letzten Station der "deutschen Emaliefabrik" von Oskar Schindlers. Nicht leicht über so ein Buch eine Rezension zu schreiben. Ich kann nur sagen das mich dieses Buch sehr bewegt hat. Es mir Wochen nach dem Lesen nicht aus dem Kopf ging. Da Stella kein Blatt vor dem Mund nimmt und alles wieder gibt was ihr angetan wurde. Sie hat das Buch erst Jahrzente später geschrieben und doch hat man das Gefühl es ist noch das kleine Mädchen was uns diese schrecklichen Ereignisse erzählt. Ich finde es bemerkenswert wie uns Stella an ihrem qualvollen Schicksal teilhaben lässt, muss allerdings zugeben das dieses Buch schwer verdaulich ist ( heißt : nichts für schwache Nerven)
  24. Cover des Buches Wo die Hoffnung erfriert. (ISBN: B003VXOGN0)
    Kitty Hart

    Wo die Hoffnung erfriert.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: cadishacat
    Kitty Hart.Moxon beschreibt in ihrem Buch ihren schier unglaublichen Lebensweg, der sie unter anderem in das Konzentrationslager Auschwitz führte. Schonungslos offen und ehrlich beschreibt sie das Lagerleben, das man als "Leben" gar nicht mehr bezeichnen kann. War ihr Lebensweg bis Auschwitz schon hart, von Entbehrungen und dem ständigen Kampf ums Überleben geprägt, auseinandergerissen von der Familie (nur ihre Mutter blieb bis zum Schluss bei ihr), so übertraf Auschwitz ihre schlimmsten Alpträume. Mord aus Willkür, Quälereien durch SS-Aufseher und auch durch die eigenen Leute, systematische Judenvernichtung, Hunger, Läuse, Typhus und Kälte - so lebte Kitty zwei Jahre lang. Aber sie überlebte. Um anschließend auf den Todesmarsch geschickt zu werden, dem sie jedoch auch trotzig die Stirn bot und trotz Schädelbruch auch diese Strapaze hinter sich brachte. Kitty beschönigt in ihrem Buch nichts und berschreibt, wie gegen Ende des Krieges die Gaskammern und Krematorien in Auschwitz auf Hochtouren liefen und pro Tag etwa 10 000 Menschen ermordet wurden. Als das Pensum nicht mehr zu schaffen war, wurden die Menschen sogar lebendig verbrannt. Kitty musste in ihrer Zeit in Auschwitz eine Schlafkoje, die eigentlich für zwei Personen gedacht war, mit sieben anderen Frauen teilen. Als Toilette diente ein Eimer - für etwa 1000 Frauen. Als Verpflegung gab es eine stinkende Brühe, die als "Suppe" tituliert wurde und der Gift beigemischt war, um die KZ-Insassen ruhigzustellen. Waschmöglichkeiten gab es nicht, was zur Folge hatte, dass sich ganze Läusekolonnien auf den Menschen herumtrieben. Typhus und Cholera grassierten, wurden schon zur Alltäglichkeit. Kitty beschreibt so einige Begebenheiten aus dem KZ-Alltag, bei denen sich der Leser denkt: "Das kann doch nicht sein. So grausam kann doch kein Mensch sein." Es ist wichtig, dass Leute wie Kitty ihre Lebenserfahrungen aus dem dritten Reich niederschreiben, damit niemals in Vergessenheit gerät, was damals geschah und es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen diese Bücher lesen. Was mich an dem Buch ziemlich genervt hat, waren die vielen Rechtschreibfehler, Satzbaufehler, doppelte Wörter,...... da scheint das Lektorat wirklich richtig geschlampt zu haben, denn diese Menge ist schon auffällig.

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