Bücher mit dem Tag "todesstrafe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "todesstrafe" gekennzeichnet haben.

220 Bücher

  1. Cover des Buches Selection – Die Elite (ISBN: 9783733500955)
    Kiera Cass

    Selection – Die Elite

     (4.445)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Band 2 der Selection Reihe
    .
    Charaktere:
    In diesem Band gingen mir die Charaktere sowas von auf die Nerven.
    Maxon hat einfach sehr viele Sympathie Punkte verspielt. Er kann einfach keine Entscheidungen treffen und lässt sich viel zu sehr von seinem Vater beeinflussen.
    Dieser ist übrigens ein absoluter Unsympath.
    America kann sich ebenfalls nicht entscheiden und würde nicht zögern mit zwei Kerlen gleichzeitig etwas anzufangen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil war, wie in Band 1, sehr einfach gehalten. So war es ganz leicht allem zu folgen.

    Fazit:
    Was war denn das bitte?!
    Eine Fortsetzung die kindischer nicht hätte sein können.
    Kandidatinnen die keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen, sondern einfach nur da sind für die Spannung weil einfach noch andere da sein müssen.
    Am Ende kam der große Knall der dann aber sofort wieder entschärft wurde, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte.
    Generell konnte ich von keinem der Personen irgendwelche Handlungen nachvollziehen.
    Im gesamten hat mich der zweite Band schwer enttäuscht und ich hoffe dass Band 3 wieder etwas besser wird.
    Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür🤷🏻‍♀️

  2. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.212)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Der Klappentext klang super spannend, da musste ich es gleich lesen. Und das Buch war auch wirklich gut. Der Schreibstil war locker und leicht und die wechselnden Perspektiven zwischen Day und June haben mit gut gefallen.

    Auch die Handlung war spannend und gut erzählt. Allerdings fand ich das Alter der Protas unpassend. Die beiden sind fünfzehn! Und da sie verlieben sich einfach mal als über Kopf ineinander? Das kam mir doch etwas unrealistisch vor. Irgendwie hätte ich 16 oder 17 passender gefunden, vor allem weil sie für 15 einfach zu erwachsen wirken.

    Achtung Spoiler!

    Aber das, was mich am meisten gestört hat, war, dass irgendwie die Emotionen nicht so rüberkamen.  Besonders June kam mir sehr gefühlskalt vor, wo doch gerade ihr Bruder ermordet wurde. Der auch noch das einzige war, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Auch wenn sie sowas wie hochbegabt ist, sie ist doch immer noch ein 15 jähriges Mädchen und da darf man schon mal zusammenbrechen, wenn der Nruder stirbt. Also so richtig, meine ich. Nicht nur die paar Tränchen, die sie vergießt.

    Spoiler Ende.

    Trotzdem war das Buch insgesamt sehr gut. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

    Fazit: Das Buch ist gut, hat eine tolle Grundidee und ist sehr spannend. Mir haben ein wenig die Emotionen gefehltund das Alter der Protas fand ich irgendwie unpassend, aber das ist sicher Ansichtssache. 3,5 von 5*

  3. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.217)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  4. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Deltajani

    Vor allem durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Freizeitparks und Rummel haben eine besondere Anziehung auf mich.
    12 Leute sollen also einen Vorgeschmack auf das bekommen was die Macher des Parkes planen - nämlich einen Vergügungspark für Singles die sich durch diese "spielende" Gefahr näher kommen sollen. In der Vergangenheit wurden auf der Insel 3 Frauen ermordet - vom so genannten "Zodiac Killer" Jeff Bohner der sich seine Opfer angeblich nach den Sternzeichen ausgesucht haben will. Er wurde gefasst und schließlich zum Tode verurteilt. 

    Im Mittelpunkt der Handlung steht eindeutig Paul, dessen Mutter eines der Opfer war - doch durch die immer wieder in Kapiteln dazwischengeworfenen Vorstellungsgspräche aller Charaktere beim Psychiater lernt man auch alle anderen Teilnehmer und deren Vergangenheit (und eventueller Verbindung zur Insel) kennen. Doch, wahrscheinlich so gewollt, bleiben diese alle eher blass.

    Natürlich dauert es nicht lange bis auf der Insel das Spiel zur bitteren Wirklichkeit wird und die Gruppe zu zerbrechen droht und plötzlich jeder verdächtigt wird - denn offensichtlich ist der Mörder genau unter ihnen. Und der Handschrift nach handelt es sich um Jeff Bohner, so dass Paul immer mehr der Meinung ist, dass dieser doch noch lebt und ein falscher verurteilt worden ist.

    Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig und das Buch lässt sich gut lesen, doch die Anfangs aufgebaute Spannung flacht immer weiter ab. Auch wenn man immer wieder jemand neuen als den/die Täter/in hält. Immer wieder hat man mit Pauls Gedankenchaos zu kämpfen. Leider spielt sich der Hauptteil der Geschichte im Hotel ab, so dass die Attraktionen und der Park als solches ein wenig in den Hintergrund geraten. Alles wird äußerst detailliert und auch stellenweise brutal beschrieben - doch es passt insgesamt zum Buch.

    Das Ende selbst ist dann überraschend, auch wenn meine Gedankengänge schon so ein klein wenig diese Richtung gegangen sind.
    Insgesamt ein sehr gut lesbarer Thriller, der aber noch viel mehr Potential hätte.

  5. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Mir gefiel die Geschichte an sich, allerdings hat mich der Schreibstil massiv gestört. Die fast 15-jährige, bildungsarme und dennoch charakterstarke Protagonistin Mary schreibt diese Geschichte- ihre Geschichte. Sie schreibt in einfachen Sätzen mit schwachem Ausdruck, ohne korrekte Zeichensetzung und mit Rechtschreibfehlern. Dieser Umstand hat mich sehr in meinen Lesefluss gestört. Ich verstehe, dass die Autorin diese Art des Erzählens gewählt hat, allerdings fühlte ich mich durch die Eintönigkeit der Sprache schnell gelangweilt.

  6. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Lesehase_55

    Als letztes habe ich gelesen und wirklich gut gefunden: "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von @joeldicker. Spannende Geschichte um zwei Autoren, eine Leiche und eine verbotene Liebe.

    Ich fand den Roman sehr kurzweilig. Besonders gut haben mir die Selbstzweifel der beiden Autoren gefallen. Authentisch schreibt Dicker über den Leistungsdruck der beiden Bestsellerautoren und verwebst sie mit der tragischen Geschichte einer verboten Liebe.. .Der preisgekrönte Roman liest sich wie ein raffinierter Krimi und ist doch so viel mehr. 

    Und darum geht’s:

    Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der zurückgezogen lebende und sehr erfolgreiche Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Tatverdacht.

    Absoluter Lesetipp!


  7. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.042)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ganz ehrlich? Anfangs dachte ich, bei dieser Reihe würde es sich um Fantasy handeln, aber weit gefehlt, hier geht es tatsächlich um eine sehr interessante Welt, welche gar nicht so weit in der Zukunft spielt und doch so sehr anders ist, als die unsere. Wie mir dieser erste Band hier gefallen hat, erfahrt ihr nachfolgend.


    Was den Schreibstil angeht, so kann ich schon einmal sagen, dass mir dieser wirklich ausgezeichnet gefallen hat. Dieser ist flüssig und relativ einfach gehalten, ohne aber trivial zu wirken. Außerdem ist er beschreibend, aber nicht zu ausführlich. Mir hat er jedenfalls die Welt nahe gebracht und mich wirklich gut durch die Geschichte begleitet.


    Und auch diese ist echt toll, konnte mich von Anfang an packen und ich wollte auch die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Dennoch, obwohl die Geschichte zu keiner Zeit langweilig war, zog sie sich teilweise ziemlich in die Länge, wobei ich aber auch nicht sagen könnte, wo man sie hätte kürzen können, denn für mich waren alle Entwicklungen wichtig. Vor allem mochte ich, dass die ganze Handlung nicht so glatt und geradlinig war, sondern auch mal etwas schief ging und es somit Platz für interessante Wendungen gab. Und auch diese hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Wenngleich es hier und da scheinbar offensichtlich war, wohin die Geschichte wohl gehen würde, war es niemals zu einhundert Prozent sicher und oftmals wurde ich echt überrascht. Genauso mochte ich das ganze Thema des Buches, die gut durchdachte Welt, die auf den ersten Blick gar nicht so dystopisch wirkt, sondern eher fantastisch. Erst mit der Zeit merkt man als Leser, wo man da eigentlich gelandet ist und was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat. Und auch Gaias Rolle in der ganzen Geschichte fand ich echt interessant und spannend, ebenso die kleine Liebesgeschichte, die sehr organisch in die Handlung eingebaut wurde und sich eher im Hintergrund abspielt. Allerdings gibt es in der Geschichte eine Sache, die ich ein bisschen befremdlich fand und das war der Einfallsreichtum der Autorin, der manchmal schon eher witzig als realistisch wirkte. Ich sage nur: Maske aus Crêpe. Das Ende fand ich aber auch gut gelöst. Zwar gab es einen mittelmäßig schlimmen Cliffhanger, dennoch konnte mich die kleine Bonusgeschichte über Leon noch einmal richtig überzeugen. 


    Die Charaktere fand ich in diesem Buch auch richtig gut. Zwar muss ich zugeben, dass ich wohl niemanden von ihnen, selbst die Protagonistin, nicht ewig im Gedächtnis behalten werde, dennoch waren sie gut und realistisch geschrieben. Gaia ist, wie meist in dieser Art Bücher, eine toughe Protagonistin, die viel erlebt und sich in kurzer Zeit enorm weiterentwickeln muss. Sie ist liebenswert und ich habe sie gern begleitet. Leon mochte ich ebenfalls, wenn auch er nun nicht der größte Held war oder in irgendeiner Weise einzigartig. Ebenso fand ich die Nebencharaktere gut geschrieben, fast sogar noch besser als die beiden Hauptcharaktere, denn diese waren oft nicht durchschaubar und ich wusste eigentlich nie so richtig, wer auf wessen Seite ist.


    Alles in allem kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wirklich toll lesen lies, die Geschichte packend und spannend war, mit einer kleinen Prise Liebe, interessanten Wendungen und sogar einem kleinen bisschen Humor. Ich jedenfalls freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.


  8. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.094)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Das Parfüm beschreibt ein Mensch, der seiner dunklen Seite nachgibt.. wir alle haben eine dunkle Seite, aber was passiert, wenn wir sie rauslassen? Das Buch beschreibt in einer ganz spannenden Weise die Folgen davon.

  9. Cover des Buches Marthas Widerstand (ISBN: 9783846600436)
    Kerry Drewery

    Marthas Widerstand

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Martha sitzt im Gefängnis. In sieben Tagen wird sie sterben. Sie hat einen Mord gestanden und das Volk wird über ihre Schuld oder Unschuld abstimmen. Wenn sie in Zelle 7 am Ende der Wochen einziehen wird, wird über ihren Tod entschieden. Doch nicht alle sind sich sicher, dass Martha den Mord wirklich begangen hat. Ihre psychologische Beraterin Eve hat Zweifel an ihrer Geschichte, denn Martha scheint alles andere als überzeugt von ihrer Schuld. Und als sie beginnt, nachzufragen, findet Eve erschreckende Informationen, die alles verändern könnten…

    Die Idee des juristischen Abstimmungssystem fand ich interessant und neuartig. Der Aufbau war gewöhnungsbedürftig, durch die zeitliche Vorgabe der sieben Tage in sieben Zellen aber temporeich und mit steigendem Spannungsbogen. Da die Geschichte in einer nicht weit entfernten Zukunft spielt, die sich nicht viel von unserer unterscheidet, macht es an einigen Stellen erschreckend realistisch.

    Durch die ständig wechselnden Perspektiven und zahlreichen Retrospektiven wusste man als Leser*in immer etwas mehr als die Protagonist*innen, wodurch einiges vorweggenommen wurde, dennoch blieben einige Wendungen und Überraschungen zum Schluss.

    Der Schreibstil wirkte an manchen Stellen noch etwas holprig. Es fehlte an einem authentischen emotionalen Zugang zu den Protagonist*innen und an manchen Stellen wirkte es wie ein Drehbuch, aber doch sehr bildhaft. Man kann sich einige Szenen sehr gut als Serie oder in einem Film vorstellen! Leider sind viele Szenen dadurch stark vereinfacht und es fehlt an Tiefe der Geschichte.

    Martha empfand ich als facettenreiche Protagonistin mit viel Potential für eine weitere Charakterentwicklung im zweiten Band. Sie war schwer zu durchschauen, aber facettenreich und nicht die klassische mutige und unfehlbare junge Heldin.

    Ich bin gespannt auch den nächsten Band und freue mich, die Personen und ihre Persönlichkeiten besser kennen zu lernen. Der erste band hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe bis zum Schluss Mitgeraten und für Matha die Daumen gedrückt!

    Zwar hatte die Geschichte noch einige Schwachstellen und auch der Schreibstil hätte etwas runder sein können, dennoch hat mich das World-Building überzeugt und ich sehe viel Potential, das noch nicht ganz ausgeschöpft wurde.

  10. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.761)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Das Buch wird ja immer wieder gehyped und empfohlen, ich hatte also sehr hohe Erwartungen, die in Richtung Psychothriller gingen. Das Buch behandelt aber vor allem einen Strafprozess, was ich nicht so spannend fand. Die Autorin hat aber jedenfalls einen angenehmen Schreibstil.

  11. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Wir begeben uns mit diesem Roman, der auf eine wahre Begebenheit beruht, ins Jahr 1828 zurück. Es ist die Geschichte über Agnes Magnúsdóttir, einer Magd, die als letzte zum Tode verurteilte Frau Islands gilt. Die Enthauptung wurde auf den 12.01.1930 festgesetzt. 

    Die Strafsache richtete sich u.a. gegen Agnes Magnúsdóttir und Friðrik Sigurðsson, da sie die Bauern Natan Ketilsson von Illugastaðir und Pétur Jónsson von Geitaskarð ermordet haben sollen. Bis zur Urteilsvollstreckung lebte und arbeitete sie auf einem Hof, auf dem sie ihre Kindheit verbrachte. Die Besonderheit ist, dass es sich um den Haushalt einer isländischen Familie handelte. 

    Die Autorin hat sich auf Spurensuche begeben und einen Roman erschaffen, der sich zweier Erzählperspektiven bedient, was sich als gewinnbringend herausstellt, denn so kann der Leser in Agnes Gedankenwelt eintauchen. Nach und nach erfahren wir etwas über die Charaktere, den Tathergang, das Motiv und die recht einseitige Verhandlung. Alles wurde geschickt miteinander verwoben. Dennoch empfand ich den Schreibstil manchmal etwas zu hart und leicht sprunghaft, weniger flüssig. 

    Sowohl die landschaftlichen Beschreibungen als auch die des bäuerlichen Alltags im rauen Island haben mir gut gefallen. Es ist aufgrund seiner wahren Begebenheit ein Roman erschaffen worden, der, gepaart mit dem eisigen Klima Islands, nicht viel Zutun benötigte, um ihn düster wirken zu lassen. 

    Das Cover ist ganz gut geworden, den Titel finde ich weniger passend. Es wird zwar im Laufe der Geschichte erwähnt, was es mit dem „Seelenhaus“ auf sich hat, aber irgendwie auch nur „nebenbei“. Die Bedeutung des Titels bzw. die Verbindung zu diesem war mir nicht stark und bedeutend genug. 

  12. Cover des Buches Morpheus (ISBN: 9783499236914)
    Jilliane Hoffman

    Morpheus

     (1.314)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    C. J Larsson, eine erfolgreiche Staatsanwältin in Miami wird nochmals mit ihrem schrecklichsten Fall konfrontiert, dem des Serienmörders „Cupido“, der mehrere Frauen töte und zum Tode verurteilt wurde, als ein Polizist ermordet wird. Ihr Lebensgefährte Dominic Falconetti, Ermittler bei der Polizei ermittelt in dem neuen Mordfall zunächst im Drogenmilieu, als dann jedoch weitere Polizisten ermordet werden, die alle mit dem Cupido-Fall zu tun haben, gerät die neue Mordserie in Verbindung mit dem alten Fall des Serienmörders. C.J plagt ein dunkles Geheimnis in Form von manipulierten Beweisen, die zur Verurteilung führten und einen Revisionsgrund darstellten, an dem sie fast zerbricht, da sie vor vielen Jahren selbst Opfer von Cupido war und vergewaltigt wurde. Sie versucht die Manipulation zu vertuschen und gerät selbst ins Ziel des neuen Serienmörders. Dominic kommt den Zusammenhängen nur langsam auf die Spur und am, für ihn seltsamen Verhalten von C.J. droht die Beziehung zu zerbrechen. C.J. gerät schließlich in Lebensgefahr als der Mörder sie töten will und kann sich schließlich retten.

    Ein atemloser Thriller mit einer durchdacht konstruierten Handlung in einem typisch amerikanischen Schreibstil mit wenig literarischem Glanz in Sprache und Stil wird geschaffen. Mit kleinen Kapiteln von wenigen Seiten und immer einem Pageturner am Ende ist das Buch zwar spannend aber auch eine literarische Massenware ohne bleibende Relevanz. Die Handlung war für meinen Geschmack viel zu überfrachtet und eben literarische Massenware ohne bleibende Eindrücke.

     

  13. Cover des Buches Chroniken der Unterwelt - City of Ashes (ISBN: 9783401061337)
    Cassandra Clare

    Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

     (4.740)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    Wieder einmal hat sich meine Lieblingsautorin Cassandra Clare übertroffen. Spannende Welt und greifbare Charaktere. Prickelnde Liebe und tolle Herausforderungen. Ich habe die Reihe verschlungen

  14. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (896)
    Aktuelle Rezension von: LadyBadWolf

    ... dann war King am Werk.

    Der Meister des Übernatürlichen schafft es einfach immer und immer wieder, Charaktere nicht einseitig sein zu lassen und ungeachtet ihrer Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

    Gerade in diesem Buch, in dem es viel um Straftäter wirklich heftiger Taten geht, lernt man genau die Seite kennen, die man sich nie vorgestellt hätte: Man beginnt mit Mördern mitzuleiden. Man heult Rotz und Wasser, wenn ihnen Schlimmes widerfährt. Und man wird ungemein wütend auf die Menschen, die dafür verantwortlich sind. Selbstverständlich nicht bei allen beschriebenen Charakteren. Es gibt auch welche, die hasst man durchgängig und kann nicht bei ihnen mitleiden. Und genau das meine ich: Wir haben realistische Menschen. Und werden einfach Charaktere hingeworfen und wir beurteilen sie nicht anhand ihrer Taten, sondern anhand dessen, wie sie im Buch präsentiert werden, wie sie sich geben, wie sie eben genau in diesem Moment sind.
    Und wisst ihr, warum ich gerade das unglaublich gut finde? Weil es verdammt nochmal zeigt, dass wir Menschen Chancen geben müssen, wenn sie sich verändert haben. Dass sie ihre Strafe bekommen. Natürlich sollte man diese Taten niemals vergessen - aber... ach, ihr wisst schon, was ich meine. Gebt Leuten im gesunden Rahmen eine Chance.

    Aber ich schweife ab :D
    Zurück zum Buch. Kings Stil ist wie immer gnadenlos großartig. Einzig Intimitäten kann der King einfach um's Verrecken nicht. Liebe? Puh. Sobald es eine Romanze wird, ist es ein plumpes Muster und absolut nicht fein. Die Liebe zum eigenen Kind, zu Freunden und zu den eigenen Eltern kann King dafür umso intensiver. Und selbst die romantische Liebe hat King in diesem Roman geschafft! Aber eben eine eher distanzierte Romantik. Ein vorsichtiges "maximal Händchen halten, aber ich liebe sie".

    Was King aber hier besonders kann ist eben: Mit den Gefühlen spielen. Ich habe bei keinem einzigen Buch oder Film so extrem krass geflennt, wie bei diesem. Dieses Buch hat mein Herz herausgerissen, auf den Boden geworfen, drauf rumgetrampelt und es dann doch irgendwie geflickt und sehnsüchtig blutend zurückgelassen. Es war nicht unangenehm, auch wenn es so klingt. Aber wer bei diesem Buch (bitte auch das geile Hörbuch gesprochen von David Nathan beachten!) trockene Augen behält der... keine Ahnung! Schreib mir bitte, wenn du es geschafft hast!

    Und natürlich kommt auch hier der paranormale Teil nicht zu kurz. Es ist und bleibt einfach ein klassisches Merkmal der King-Bücher für mich. Inwiefern das hier jedoch eine Rolle spielt möchte ich jenen, die noch nie Kontakt zu Green Mile hatten, jedoch nicht verraten ;)

    Auch toll finde ich, dass King selbst sein Werk reflektiert, ganz deutlich zeitliche Anachronismen im Vor- oder Nachwort hervorhebt und eben seinen Senf dazu gibt, warum er es trotzdem drin ließ. Mir persönlich sind nur Kleinigkeiten aufgefallen und es hat mich halt auch null gestört ;) In diesem Sinne: Lest das Vor- oder Nachwort nach dem Lesen, bevor ihr euch über sowas aufregt :D hehe.

    Zusammengefasst ist Green Mile einfach nur eine ganz, ganz, ganz große Empfehlung. Meine Pups-Minus-Punkte werden dermaßen von der Grandiosität und dem Spiel mit meinem Herzen fortgespült, dass ich das schon wieder fast vergessen hätte, hätte ich nicht diese Rezension geschrieben :D

    Definitiv fette fünf Eichhörnchen von mir. Mein neuer King-Liebling. (sogar noch über dem Institut und das war schon Weltklasse!)

  15. Cover des Buches Argus (ISBN: 9783499269141)
    Jilliane Hoffman

    Argus

     (491)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Auch der dritte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen!
    Der Einstieg ist wieder mal sehr spannend gewesen, nur in der Mitte hat mir teilweise die Spannung gefehlt, da sich ein paar Sachen wiederholt haben und dem Leser schon bekannt waren.
    Ansonsten ist es meiner Meinung nach eine sehr gelungene Fortsetzung.

  16. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

     (127)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Kaffee und Zigaretten" von Ferdinand von Schirach ist eine Mischung aus kleinen (autobiographischen) Erzählungen, Notizen, Gedanken und Beobachtungen. Ziemlich speziell, aber durchaus gelungen.

    Mit dem Großteil des Buches konnte ich auf jeden Fall etwas anfangen. Wie immer hat mir sein recht kühler, sachlicher Stil sehr zugesagt, was gerade in Verbindung mit den sehr persönlichen Geschichten eine interessante Mischung ergibt. Auch inhaltlich bekommt man so eine Mischung: Mal geht es um Fälle aus der Justiz, um Ethik und Moral, dann wieder um Zigaretten oder Autos. Letztere waren mir etwas zu belanglos, bei den schwerwiegenderen Themen hat Schirach mich aber wieder mal überzeugen können. Besonders seine Ausführungen über die Würde des Menschen haben mich sehr beeindruckt.

    Einen roten Faden konnte ich hier nicht entdecken, den habe ich aber weder erwartet, noch wirklich gebraucht.

    Wer Schirach kennt und mag, wird mit "Kaffee und Zigaretten" durchaus seine Freude haben. Für den Einstieg in seine Werke würde ich es nicht unbedingt empfehlen.

  17. Cover des Buches Gott bewahre (ISBN: 9783453675971)
    John Niven

    Gott bewahre

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Dieses Buch hätte ich mir selbst nie gekauft. Umso besser, dass ich es von meinem Schwager geschenkt bekommen habe, denn ich hätte definitiv was verpasst.

    Jesus soll seinen Vater, Gott, für eine kurze Zeit vertreten und richtet dabei völliges Chaos an und die Welt stürzt durch Kriege und schwindende Moral in den heutigen, desolaten Zustand. Gott ist entsetzt und schickt Jesus erneut auf die Erde, um den Schaden zu beheben und die Menschen wieder von christlichen Grundgedanken zu überzeugen.

    Doch diese Mission wird erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Als kiffender Indie-Musiker nimmt Jesus an einer Casting Show teil und reist infolgedessen mehr oder minder erfolglos quer durch die USA und schart Freunde um sich, die eher nicht dem Durchschnittsbürger entsprechen.

    Die Geschichte ist skurril, aber nicht unschlüssig. Bei all dem Humor und Klamauk, steckt eine bissige Gesellschaftskritik in dem Text, die niemanden ausspart. Es geht nicht nur um die Kirche, die Gläubigkeit, Castingshows und die Medienlandschaft, nein die ganze moderne Gesellschaft wird schonungslos auf die Schippe genommen.

    Der Roman ist tiefgründig. In einem Moment muss man herzhaft lachen, im nächsten bleibt einem das Lachen im Halse stecken, weil die Kritik den Nagel so wunderbar auf den Kopf trifft. Eine kurzweilige Lektüre, die trotz aller Skurrilitäten für jeden Leser geeignet ist.

  18. Cover des Buches Mercy Seat (ISBN: 9783406719042)
    Elizabeth H. Winthrop

    Mercy Seat

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Als “Mercy Seat” wird der transportierbare elektrische Stuhl bezeichnet, der von Ort zu Ort zur Vollstreckung des Todesurteils am jeweiligen Tatort des Verbrechens gebracht wird, damit die Ortsansässigen der Hinrichtung beiwohnen können.

    Der Titel passt eindeutig zur Handlung des Werkes. Winthrop erzählt in vier Teilen den Tag der Vollstreckung des skandalösen Urteils an dem jungen Schwarzen Will. Jedes einzelne Kapitel wird aus der Sicht eines Charakters erzählt, damit man nicht durcheinander kommt,  wird der Name in der Kapitelüberschrift erwähnt. So erlebt man den ganzen Tag mit, sei es durch Wills Vater und Polly, dem Staatsanwalt, die direkt mit der Situation von Will zu tun haben, aber auch durch eigentlich unbeteiligte Personen, wie Lane oder Ora. Gerade bei diesen Charakteren fragt man sich, was sie mit Will zu tun haben und im Laufe der Handlung fügen sich diese losen Fäden, die nebenbei laufen, zusammen.

    “Mercy Seat” hat mich von der ersten Seite gefesselt und auch wenn die Handlung im Jahr 1943 in Louisiana spielt, ist sie mit ihren Grundthemen Rassismus, Trauer, Verlust, Todesstrafe so aktuell wie nie.  Denn Rassismus existiert auch heute noch nicht nur in den Südstaaten, mit seinem Ku-Klux-Clan, sondern auch in den anderen Bundesstaaten und in der restlichen Welt. Rassismus ist allgegenwärtig und gipfelt heute in der Black Lives Matter Bewegung und der Polizeigewalt gegen Schwarze.

    “Mercy Seat” ist heftig und mir liefen immer wieder die Tränen übers Gesicht. Es gab Szenen da musste ich innehalten und das Buch zur Seite legen. Es ist erschreckend, nicht nur die Szene mit “Mercy Seat”, sondern auch die Rahmenhandlung drum herum. Die Einschüchterung, die Verzweiflung über den Verlust eines Sohnes, die unausgesprochenen Worte zwischen den Menschen und das Gefühl eines jeden, dass es falsch ist.

    Meine Stimmung während des Lesens schwang immer wieder zwischen unheimlicher Wut, wer das Buch gelesen hat, kann sich die betreffenden Szenen denken, und zwischen tiefer Traurigkeit.

    Winthrop gelingt es mit ihren Worten ein Bild einer gespaltenen Gesellschaft zu zeigen, die auf der einen Seite Gerechtigkeit will, aber auf der anderen Seite in ihren Strukturen und Dogmen so gefangen ist, dass sie diese nicht überwinden können.

    “Mercy Seat” zeigt immer wieder die Atmosphäre in den Südstaaten auf, das Zusammenleben zwischen Schwarzen und Weißen, den endlosen Baumwollfeldern, den Alligatoren und das Misstrauen untereinander. Man hat immer noch das Gefühl, dass die Zeit stillsteht und sich nichts in den Jahrzehnten danach verändert hat, wenn man heute die Nachrichten aus den Vereinigten Staaten hört.

    Die meisten Charaktere sind mir während des Lesens ans Herz gewachsen und man merkte oft, dass sie mit ihrer Entscheidung nicht einverstanden sind, aber es Situationen gab, in denen sie nicht anders entscheiden konnten. Sehr oft habe ich mich gefragt, wie ich mich entschieden hätte, in dieser Situation, in dieser Zeit, mit diesem Hintergrund und ich bin auch jetzt eine Woche noch zwiegespalten. Ich wünschte, dass ich heute sagen könnte, so ein wahrer Fall würde heute nicht mehr so passieren, aber das Leben lehrte mich schon anderes.

    Denn der Rassismus, Ressentiments und Hass sind immer noch nicht überwunden und auch nicht die Fehlurteile durch Jurys. In einer Welt, in der immer noch Unterschiede nach der Hautfarbe gemacht werden, kann es keine absolute Gerechtigkeit geben.

    Fazit

    “Mercy Seat” ist ein packender Roman, der auf dem Fall Willie Francis, von 1946, aufbaut.  Ein Buch gegen Rassismus, gegen die Todesstrafe mit einer ungeheuren Sprachgewalt, dass einen emotional abholt und noch sehr sehr lange nachklingt.

  19. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Der Autor lotet hier menschliche Abgründe aus, für mich sehr fesselnd und empfehlenswert. Dieses Buch ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf, es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. 

    Dabei kommt es aber wirklich leicht daher, was für die schwere Kost auch gut ausgewogen ist - stellenweise wirklich witzig!

  20. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Die Clutters sind eine Farmerfamilie aus Kansas. Sie haben viele Freunde und sind gut angesehen in der Gemeinde. Zwei  der vier Kinder sind bereits ausgezogen als die Eltern und die verbliebenen zwei Kinder ermordet werden. Aber wer hat es auf die Clutters abgesehen gehabt. Vor allem da Mr. Clutter so gut wie alles mit Schecks bezahlt und nie groß Bargeld im Haus hat? Später wird es heißen wir haben zwischen 40 und 50 Dollar erbeutet. Dafür musste vier Menschen sterben.

    Dieses Buch ist schon etwas älter und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es wurde 1965 von Truman Capote geschrieben, der beweisen wollte, dass ein auf Tatsachen basierender Roman genauso spannend sein kann wie eine erdachte Geschichte. Allein deshalb hat es mich interessiert und weil es damals ein Bestseller wurde. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe jetzt zwei Monate benötigt um es zu beenden. Capote erzählt sehr viel was einfach nicht relevant ist für die eigentliche Handlung. Z.b. sind oft Erzählungen wie die Städte aussehen und ich brauch nicht jeden Grashalm der im Wind weht als Bild erzählt. Auch wenn Nebenfiguren erwähnt werden sind da oft Monolog oder Dialoge die einfach nicht benötigt werden für die Geschichte. Ich fand es für 350 Seiten sehr mühsam zu lesen. Schade, war es doch eines meiner 21 für 21 Bücher.

  21. Cover des Buches Böser kleiner Junge (ISBN: 9783641141769)
    Stephen King

    Böser kleiner Junge

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Wie diese Geschichte endet, ist dem Leser vom ersten Kapitel dieser Kurzgeschichte klar. Das Hauptaugenmerk liegt demnach im “Warum”. Was hat es mit dem kleinen bösen Jungen auf sich und warum in aller Welt hat George Hallas ihn erschossen?

    Der Leser ist zugegen als er seinem Pflichtverteidiger seine Geschichte erzählt, kurz bevor er hingerichtet werden soll. Erzählt wird die Geschichte “king-typisch” in einem Mix aus verschiedenen Erzählstilen. Vor allem in seinen Kurzgeschichten holt King nicht ausufernd aus und kommt relativ schnell auf den Punkt.

    Überraschungen und Wendungen innerhalb der Geschichte gibt es nicht. Ebenso wenig kommt das Ende überraschend. Und so ist es die Erzählung als solche, die diese Kurzgeschichte empfehlenswert macht.


  22. Cover des Buches Die Katze (ISBN: 9783442467846)
    Joy Fielding

    Die Katze

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Aurelio

    Lässt sich Journalistin Charley Webb von der dreifachen Kindsmörderin Jill Rohmer dazu bewegen, ein Buch über sie zu schreiben? Und wer antwortet auf Charley's Kolumnen mit anonymen Drohungen gegenüber ihren Kindern? Jill Rohmer kann es nicht sein. Sie sitzt in der Todeszelle und wartet auf ihre Hinrichtung.

    Joy Fielding erzählt in Form eines grundsätzlich subtil gesponnenen Psychothrillers aus dem Leben zweier Frauen, die beide in zerrütteten Familienverhältnissen aufwuchsen, über mögliche Auswirkungen von erlebtem Missbrauch oder dem Verlassenwerden sowie einem Versuch der Wiedergutmachung. Der Spannungsverlauf in der Handlung erinnert an den Beutezug einer Katze. Der Mittelteil wirkt allerdings erheblich in die Länge gezogen, was die dem Thema zugrundeliegende Tragik zu sehr verwässert.

  23. Cover des Buches Der Fremde (ISBN: 9783499253089)
    Albert Camus

    Der Fremde

     (566)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    "Der Fremde" des französischen Nobelpreisträgers Albert Camus erschien 1942 und wurde als Meisterwerk berühmt. Die Erzählung entstand parallel zu einer philosophischen Abhandlung des Schriftstellers über das Absurde.

    Die Geschichte handelt von einem jungen Franzosen, Meursault, dessen Antriebslosigkeit keine Grenzen kennt. In seinem Persönlichkeitsprofil könnten fast autistische Züge vermutet werden. Sein Verhalten führt zu einem Mord, den er aus Notwehr begeht. Das richterliche Urteil führt aufgrund mehrerer sinnloser Schüsse, die er zusätzlich abgibt, seiner fehlenden Reue und der kompletten Gefühl- und Gottlosigkeit zur Todesstrafe. Selbst der Geistliche, der ihn am Abend vor seiner Hinrichtung aufsucht, wird Zeuge einer schockierenden Gleichgültigkeit gegenüber der Welt.

    Die schlichte Sachlichkeit und Intelligenz, seine ruhige und pflichtbewusste Art machen aus dem Protagonisten trotz allem einen Menschen, den man eigentlich ganz gern hat. Darin liegt das Absurde der Geschichte.

    Der lakonische Schreibstil hat mich angesprochen und macht den kurzen Essay zu einer leicht zu lesenden Lektüre.

  24. Cover des Buches Sengende Nähe (ISBN: 9783802582738)
    Nalini Singh

    Sengende Nähe

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Mercy und Riley sind wie Katz und Maus oder eher Leopardin und Wolf. Obwohl sie sich ständig streiten ist da auch eine gewisse Anziehung zwischen ihnen und nach und nach kommen sie sich näher.

    Der sechste Teil der Gestaltwandler Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Anfangs war ich nicht so überzeugt, da ich mit Riley und Mercy nicht so viel anfangen konnte, aber kaum hatte ich die Geschichte angefangen, hatte ich die beiden ins Herz geschlossen.

    Bisher unterhält mich die Reihe bestens und die Hintergrundgeschichte wird von Band zu Band immer spannender.

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