Bücher mit dem Tag "töchter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "töchter" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783150207680)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

    (4.050)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Elizabeth Bennet und Mr. Darcy stehen im Mittelpunkt dieser zeitlosen Geschichte über gesellschaftliche Erwartungen, Missverständnisse und die oft unausgesprochenen Wünsche zweier Menschen, die sich zunächst nicht leiden können. Mit feiner Ironie schildert Austen die Zwänge ihrer Zeit, die Rolle der Familie Bennet und den Druck, standesgemäss zu heiraten. Hinter Stolz und Vorurteilen verbirgt sich jedoch eine Gefühlswelt, die beide erst nach und nach preisgeben können.

    Ich habe mich gewagt, diesen weltberühmten Klassiker zu lesen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Das Buch spiegelt eindrucksvoll die gesellschaftlichen Zwänge wider, und der Titel ist wirklich Programm: Stolz und Vorurteile prägen jede Beziehung und machen es schwer, echte Sympathie zu den Figuren aufzubauen. Elizabeth und Darcy faszinieren, wirken aber oft distanziert und unnahbar. Ich hatte mehr Liebesgeschichte erwartet, mehr spürbare Nähe, doch die Stärke des Romans liegt in seinen feinen Beobachtungen und seiner klugen, humorvollen Gesellschaftskritik.

    Mein Fazit: Ein Klassiker, der mit Witz und Scharfsinn überzeugt, auch wenn die Romantik subtiler ausfällt als erwartet. Vier Sterne.

  2. Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman

    (857)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    DNF bei 38% / 150 Seiten

    Datum : 01.10.2025


    Ich habe das Buch nicht aufgrund seines Schreibstils abgebrochen. Leider komme ich in das Romance Genre ohne Spannung einfach nicht rein, ich bin absolut kein Cozy Leser. 

    Die Autorin hat eine geniale Idee niedergeschrieben- ein Buchclub für Männer, mit Treffen und einen Austausch über Liebesromane. Dadurch lernen sie für ihre eigenen Beziehungen und lassen sich inspirieren und helfen den anderen Gatten. 

    Wir beobachten ein Ehepaar, kurz vor dem Aus und durch die Hilfe des Buchclubs wird die Ehe gerettet. 

    Hervorzuheben war besonders der Humor, ich musste öfters schmunzeln.


    Nur leider bin ich einfach die falsche Zielgruppe für diese Art von Buch.  Deshalb keine Sterne Bewertung und ein Abbruch, bevor ich in eine Leseflaute komme.

  3. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783958620506)
    Anja Baumheier

    Kranichland

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe
    Johannes Groben ist auf der Flucht in Rostock gestrandet, dort lernt er seine zukünftige Frau Elisabeth kennen. Die Beiden gründen eine Familie und Johannes wird von seinem väterlichen Freund Kolja zur Staatsicherheit geholt. Er folgt ihm lange Zeit aus Dankbarkeit und der Überzeugung vom richtigen System blind. Darüber verliert er seine Frau und die beiden unterschiedlichen Töchter Charlotte und Marlene aus den Augen. Während die ältere Charlotte systemtreu ist eckt Marlene mit ihrem Wesen, ihrer Einstellung und ihrer Liebe zu dem Pfarrerssohn überall an. 
    Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, Beate Rysopp liest Schönes und Dramatisches gewohnt gekonnt ein. Das Zuhören macht Spaß.
    Das Drama  nimmt seinen Lauf, als Marlene und ihr Freund aus der DDR fliehen wollen und dabei verhaftet werden. Man erfährt, was diese Tragödie mit den einzelnen Beteiligten gemacht hat: wie es sie verändert und wozu es sie schließlich getrieben hat. Da Marlene schwanger war und das Kind nicht behalten durfte sind auch die nächsten Generationen betroffen. Eine Lebenslüge entsteht und kann nicht ohne weiteres aufgedeckt werden.
    Die beiden Zeitebenen rücken im Verlauf des Buches aufeinander zu bis sich das Ganze verbindet und die Wahrheit ans Licht kommt. Das ist gut gemacht, aber ich ziehe doch einen Punkt ab, da Kollege Zufall mir etwas zu oft im Spiel war.
    Sehr gut zu hören, die Geschichte und die Charaktere wirken authentisch, die DDR Geschichte wird gut dargestellt, auch die Erklärung zum Titel war sehr schön. 
  4. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596521623)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

    (283)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben. 

    Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly. 

    Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte.... 

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.

  5. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (418)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  6. Cover des Buches Die Geschichte des verlorenen Kindes (ISBN: 9783518469545)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte des verlorenen Kindes

    (238)
    Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGarten

    Nachdem mich Band 3 etwas enttäuscht hat, war ich auf Band 4 sehr gespannt. Wird mich das vierte Band wieder so packen, wie Band 1&2? Wie endet die Neapolitanische Saga? 

    Inhalt:

    Band 4 spielt in den 1980er Jahre und endet 2007. Elena ist aus Liebe nach Neapel zurückgekehrt. Doch nach und nach muss sie feststellen, dass Nino doch nicht so ist, wie sie ihn sich vorgestellt hat. Sie fällt ins Bodenlose und muss sich nun mit drei Kindern alleine durchschlagen. Lila ist eine erfolgreiche Unternehmerin. Lila und Elena bekommen zeitgleich zwei Töchter und verbringen sehr viel Zeit miteinander. 

    Meinung:

    Leider konnte mich Band 4 nicht so fesseln wie Band 1&2. Es ist zwar immer noch schön flüssig geschrieben, aber es war stellenweise sehr langatmig und etwas Kürze hätte dem Buch gut getan. Gut fand ich auch hier, wie Ferrante die italienische Geschichte und Gesellschaft in den Roman einbindet. Wir erleben, wie sich alle Protagonisten entwickeln und welches Ende sie haben. Nicht alle Fragen werden beantwortet, vieles bleibt offen. Aber dass empfinde ich gar nicht so schlimm. Es passt zu den Protagonisten. Gerade der Schluss lässt viel Spielraum für die verschiedensten Interpretationen. Es ist ein Buch, dass nachwirkt und zum Nachdenken anregt. 

    Fazit:

    Auch wenn Band 4  seine Längen hatte, ist es lesenswert und ein gelungener Abschluss der Neapolitanischen Saga. Es war für mich sehr interessant diese Freundschaft 60 Jahre zu begleiten und nebenbei etwas über die italienische Geschichte und Kultur zu erfahren. Wer Bücher über Lebensgeschichten mag, die über Jahrzehnte gehen und gleichzeitig Geschichte und Kultur einbeziehen, wird mit dieser Reihe seine Freude haben. 

    Man muss die Buchreihe insgesamt betrachten und hierfür war das 4. Band passend. Es hat die meisten Erzählstränge zu Ende erzählt. Die offenen Stellen, sind bewusst so geblieben. Vermutlich, um den Leser Freiraum für eigene Interpretationen zu geben. Die Saga hat mir sehr gut gefallen und berührt. 


  7. Cover des Buches Single, weiblich (50), sucht Mutter... (ISBN: B0812DH3D9)
    Ao Krippner

    Single, weiblich (50), sucht Mutter...

    (16)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    Es ist eine außergewöhnliche Suche, die für Esther so wichtig erscheint. Nicht nur die Tatsache, dass sie alle Brücken hinter sich abbrach und in einem abgelegenen Ort nach Ruhe suchte. Nein, gleichzeitig die Suche nach Geborgenheit, veranlasste sie dazu. Das Ziel ihrer Wünsche ist nämlich nicht so, wie sie sich das vorstellte. Sie lernt ihre Nachbarin Pia näher kennen und beginnt eine Mailkorrespondenz mit einer ihr völlig Unbekannten. Dass sie auf diesem Weg ihr Inneres nach außen kehrt, liegt wohl daran, dass sie ihr Gegenüber nicht sieht. Ich kann auch mein Herz viel leichter „ausschütten“, wenn ich den Gesprächspartner nicht anschaue.


    Ein Buch, das mich noch immer beschäftigt, obwohl bereits etliche Tage nach dem Lesen vergingen. Zunächst gibt es da die Frage, warum eine Frau nach einer „Mutter“ sucht. Was geschah zwischen ihr und der Frau, die sie geboren hat? Beim Lesen der Ereignisse, die dazu führten, habe ich tatsächlich geweint. So hart waren die Fakten und zudem wurden einige Trigger in mir hervorgerufen, die schmerzhafte Erinnerungen enthalten. Die Vorfälle schreiben die Autorinnen so realistisch, dass ich sie in den Arm nehmen und trösten wollte.


    Und dann gibt es noch die anderen Momente beim Lesen. Nämlich jene, die mich lauthals lachen ließen. Beides, sowohl Leid als auch Freude halten sich in dem Buch die Waage und das ist gut so. Nicht nur der gehobene Sprachstil, sondern auch die Tiefe der Ausführungen, sind lesenswert. Die Überlegungen für mich sind zum Beispiel: Welchen Einfluss hat meine Mutter bis heute auf mein Leben? Sie wurde vor dem Krieg geboren und erlebte ihn hautnah mit. Was ändert sich, wenn Eltern alt werden und gepflegt werden müssen? Und sind Kinder tatsächlich zu jung oder zu klein, ihnen die Wahrheit zu sagen? Über Trennung oder Tod von Elternteilen?


    Die oben angeführten Fragen werden in dem Buch angestoßen, nicht beantwortet. Für Menschen, die gehobene Literatur mögen, wird die Lektüre mehr als normale Unterhaltung sein. Ich gebe eine klare Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Die andere Frau (ISBN: 9783442490790)
    Michael Robotham

    Die andere Frau

    (141)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.

    Trauer um einen geliebten Menschen, ist eins der schmerzhaftesten und stärksten Gefühle. Jeder von uns, geht mit Eindrücken anders um. Als Erwachsener ist es teilweise zwar schwierig, aber wir versuchen die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Kinder hingegen können Trauer noch nicht verstehen. Sie verschließen sich eher und machen sich die eigenen Gedanken. Wir Erwachsene merken dadurch oft nicht, wie sehr ein Kind unter den Umständen der Trauer leidet. Es kommt aber der Tag, in dem alles an die Oberfläche gelangt. Trauer ist ein steiniger Weg, der sehr lang ist. Darum sollten wir immer über Trauer reden, denn diese kann innerlich sehr viel anrichten.

    Wir lernen in unserem Leben, viele Menschen kennen, jeder von ihnen hat aber eine Vergangenheit. Die eine ist eher erhellend, die andere finster. Bei der Vergangenheit, die vielleicht nicht am hellsten war, stoßen viele auf Ablehnung. Dabei wird oft vergessen, dass diese Menschen gerade Unterstützung benötigen, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. 

    Viele von den Menschen, die eine schwierige Lebensgeschichte haben, hoffen auf eine 2. Chance. Diese sollten sie bekommen, schließlich weiß niemand, warum dieses Leben sich so gestaltet hat. Darum ist es bewundernswert, wenn ein Mensch sich entschieden hat, aus der Dunkelheit zu entfliehen.

    Keiner von uns ist perfekt. Auch, wenn dies einigen Menschen vermittelt wird, ist dies genau deren Schwäche. Dieses Unperfekt sein, sorgt eben dazu, dass wir Fehler begehen. Diese Fehler, können ein anderes Leben von heute auf morgen komplett verändern. Leider gibt es aber schwache Charaktere, die ihr Fehlverhalten vertuschen wollen und dazu Hilfe von einflussreichen Leuten in Anspruch nehmen.

    Diese Uneinsichtigkeit, führt in den meisten Fällen dazu, dass der Hass und die Wut von Angehörigen auf sich gezogen wird. Die Person, deren Fehler gedeckt werden, hat irgendwann das Gefühl, unantastbar zu sein und fürchtet keine Konsequenzen mehr. Doch keine Schuld ist jemals vergessen und dies sollten wir uns immer bewusst sein.

    Ein Fehlverhalten zu vertuschen, ist nicht immer einfach. Sehr oft versuchen Menschen es, als kleines oder großes Geheimnis zu betrachten. Dieses soll, in den Augen dieser Personen, immer im Verborgenen bleiben. Es wird aber der Tag kommen, in dem jedes Geheimnis an der Oberfläche erscheint und dabei hat der Geheimnisträger nicht einmal Einfluss darauf.

    Dieses ganze Verhalten, versuchen wir oft damit zu erklären, dass dies „normal“ ist. Schließlich möchte niemand, dass über ihn schlecht geurteilt wird. Dabei wird aber oftmals vergessen, dass ein Geheimnis, dass schlimme Dinge vertuschen soll, niemals mit einer schweren Vergangenheit gleichgesetzt werden darf. Dennoch sind wir eher bereit, einem Menschen, dessen schwerwiegendes Geheimnis an die Oberfläche kommt, eine 2. Chance zu geben, aber nicht einem Menschen, mit einer schweren Vergangenheit.

    Könnte es daran liegen, dass wir befürchten, dass die Person, die eine schwere Vergangenheit hatte, kaputt ist?

    Als Kind betrachten wir unsere Eltern oftmals als Vorbild und denken, sie wären heilig. Irgendwann kommt aber der Tag, in denen wir das Verhalten unserer Eltern hinterfragen und uns unsere eigenen Gedanken machen. Dabei geschieht es nicht selten, dass uns unsere Eltern irgendwann enttäuschen.

    Es liegt dann aber an uns, ob wir diese Enttäuschungen akzeptieren oder nicht. Wir neigen oft dazu, gewisse Verhaltensmuster unserer Eltern anzunehmen. Dabei entscheiden wir, ob wir gewisse Verhaltensweisen genauso umsetzen, mit dem Wissen, unsere Kinder zu enttäuschen oder ob wir es besser machen.

  9. Cover des Buches Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia (ISBN: 9783741888021)
    Sybille A. Schmadalla

    Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer
    „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Meine Meinung:
    Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand.

    Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

    Fazit: 2 Sterne. 
  10. Cover des Buches Die gute Tochter (ISBN: 9783365005347)
    Karin Slaughter

    Die gute Tochter

    (232)
    Aktuelle Rezension von: Pascal_Maess

    Rezension: Die gute Tochter von Karin Slaughter

    Direkt von Anfang an packend – die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann. Der Spannungsbogen ist gelungen und die Handlung gut aufgebaut. Besonders die Hauptcharaktere sind beeindruckend stark gezeichnet: Ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar, ihre Gefühle greifbar, und die Beziehungen untereinander sind fein ausgearbeitet. Man begleitet ihre emotionale Reise so intensiv, dass man die Figuren nach dem Ende des Buches beinahe vermisst.


    Allerdings wirken die Rückblicke in die Vergangenheit stellenweise etwas langatmig und scheinen gelegentlich nur Seiten zu füllen. Zudem können sie an manchen Stellen verwirrend sein. Auch die Handlung fühlt sich hin und wieder ein wenig zu zufällig an, als ob bestimmte Wendungen eher konstruiert als organisch wirken.


    Das Ende bietet zwar keine allzu große Überraschung, aber der Fokus auf die Charaktere steht klar im Vordergrund – und genau hier liegt die Stärke des Romans.


    Fazit:

    Die Story ist solide, doch was Die gute Tochter wirklich auszeichnet, sind die vielschichtigen, lebendig gezeichneten Charaktere.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)

  11. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

    (215)
    Aktuelle Rezension von: Monikaisreading

    Eine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern 

  12. Cover des Buches BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie (ISBN: 9783328108900)
    Bianca Iosivoni

    BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig. Auch habe ich schon einige Bücher der Autorin gelesen und war immer begeistert.

    Cover:
     Das Cover hat mich direkt gepackt. Die Farbe, der Farbschnitt und der Titel haben mich total angesprochen. 

    Inhalt:
     Nachdem ihr bester Freund Jake bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, reist Dahlia in die schottischen Highlands um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Bei der Testamentsverlesung erbt sie nicht nur einen großen Teil des Vermögens, sondern auch seine unvollendeten Werke, in welchen sie erhofft, einen Hinweis für sein Ableben zu finden.

    Handlung und Thematik:
     Tendenziell ist die Handlung um den vertuschten Mord, das Millionenerbe des Bestsellerautors und die unheimliche Residenz seiner Familie in den Highlands sehr vielversprechend. Leider plätscherte die Handlung nur so dahin und es kam einfach keine Spannung bei mir auf. Bin ich so von der Autorin nicht gewöhnt...

    Charaktere:
     Dahlia und die anderen Charaktere waren mir leider zu eintönig und zu gewöhnlich. Wir haben eine Protagonistin, die im Streit mit jemanden auseinander geht, der dann unter mysteriösen Umständen stirbt… Dann gibt es noch eine geheimnisvolle abweisende Familie... Mir fehlte hier das Besondere...

    Schreibstil:
     Leider konnte mich diesmal Bianca Iosivonis Schreibstil nicht abholen. Die Spannung fehlte für mich völlig, die Handlung war mir zu vorhersehbar, als hätte ich das Buch schonmal gelesen. Das Setting und die Charaktere waren für mich zu gewöhnlich und zu oberflächlich. Auch fehlten mir bei den Charakteren die Gefühle, sonst befand ich mich immer in einer Gefühlsachterbahn, offenbar hab ich diesmal die Abfahrt verpasst... Habe das Buch nach der Hälfte abbrechen müssen, weil es mich nervte.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     War für mich kein besonderes Buch. Die Handlung plätscherte und die Charaktere zu gewöhnlich. Musste es leider abbrechen, weil es mich nervte.

  13. Cover des Buches Die Haarteppichknüpfer (ISBN: 9783404209798)
    Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer

    (206)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Roman "Die Haarteppichknüpfer" spielt im gleichen Universum wie der Roman "Quest", den ich zuerst gelesen habe. Beide Romane haben nur einen lockeren Bezug zueinander, so dass es eigentlich egal ist, welchen man zuerst liest. Zeitlich ist Quest nach Die Haarteppichknüpfer angesiedelt.

    Die Rebellen haben den Unsterblichen Kaiser besiegt und entdecken in den Archiven Aufzeichnungen über eine ganze Galaxis (!), die seit 80.000 Jahren vergessen wurde. Es werden Raumschiffe ausgesandt, die diese Galaxis erforschen sollen ohne direkten Kontakt zu den besiedelten Planeten aufzunehmen. Doch nicht jede Erkundungsbesatzung hält sich daran. Und so werden die Haarteppiche entdeckt, die auf unzähligen Planeten aus menschlichem Haar geknüpft werden. Angeblich um den Palast des Kaiser damit zu schmücken. Doch die Haarteppiche haben ein ganz anderes Geheimnis....

    Meinung:

    Die Story liest sich streckenweise wie einzelne Kurzgeschichten, die man schließlich zu einem Roman zusammengefasst hat. Die Kapitel schildern unterschiedliche Ereignisse mit unterschiedlichen Personen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten. Erst über die Zeit fügt sich eine konsistente Geschichte zusammen. Dieser Aufwand hat mir mit zunehmender Lesedauer immer besser gefallen; allerdings geht dies zu Lasten von Spannung und die Identifikation mit den Charakteren.

    Die Auflösung hat mich überrascht. Es bleibt bis fast zur letzten Seite absolut unklar, was mit den abertausenden von Haarteppichen geschieht.

    Fazit:

    Es gibt vieles, was dafür spricht 5 Sterne zu vergeben, aber der fehlende Spannungsbogen und die Sprunghaftigkeit der Erzählung bringt mich dazu nur derer 4 zu vergeben.

    Für Eschbach Fans auf jeden Fans zu empfehlen - ansonsten keine klare Leseempfehlung.

  14. Cover des Buches Die Töchter des Meeres (ISBN: 9783754336731)
    April Wynter

    Die Töchter des Meeres

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Imke_Brunn

    Der Kampf um den Thron ist vorbei und Ally muss sich nicht nur der Verantwortung stellen, die ihre neue Aufgabe mit sich bringt, sondern auch ein Geheimnis hüten, das sie alles kosten könnte. Um es zu wahren, distanziert sie sich von ihren Freunden, während sie selbst an den Fäden fremder Mächte hängt. Währenddessen sucht Jay nach einem neuen Lebensinhalt und bricht als Bote in das Reich des Wassers auf, um den Frieden zwischen den Ländern wiederherzustellen. Doch bei seiner Reise nach Tierra muss er sich sowohl den alten Schergen des Eisigen als auch neuen Feinden stellen. Ein erneuter Kampf bricht aus, der nicht nur Jadera in Gefahr bringt.

    Es geht so spannend weiter wie im ersten Band. Mit jeder Seite lernt man die komplexe Welt von Jadera und Tierra, sowie Jay besser kennen. Wieder muss Ally Entscheidungen treffen, die nicht einfach sind. Auch Amira muss sich entscheide und ich muss sagen ich liebe diese Drachin je besser ich sie kennenlerne umso mehr. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von Fantasy.

  15. Cover des Buches Die Schweigende (ISBN: 9783328108092)
    Ellen Sandberg

    Die Schweigende

    (172)
    Aktuelle Rezension von: sebastian_leseorbit

    „Die Schweigende“ von Ellen Sandberg ist genauso mitreißend geschrieben wie die vorherigen Bücher der Autorin, die ich gelesen habe. Bei diesem Buch war ich wieder überrascht, wie schnell man durch die Seiten fliegt, weil die Geschichte so fesselnd ist, dass man wissen möchte, wie sie endet und damit auch, wie sich das Rätsel am Ende auflöst. Diese Geschwindigkeit erreicht die Autorin aus meiner Sicht vor allem durch den Aufbau der Geschichte: Denn die Geschichte spielt abwechselnd im Jahr 2019 in München und in den Jahren 1956 und fortfolgende. So wechseln die verschiedenen Handlungsstränge immer wieder ab und das Ende der einzelnen Kapitel ist so geschickt gewählt, dass man schon automatisch weiterlesen möchte. Im Vergleich zu den anderen Büchern von Ellen Sandberg fand ich bei diesem Band, dass an der einen oder anderen Stelle zu viel Nebenhandlungen aufgemacht wurden. Den Streit zwischen den Geschwistern Anne und Geli hätte es aus meiner Sicht nicht gebraucht. Da es nur ein kleiner Nebenstrang ist, hat es aber keinen großen Einfluss auf die gesamte Geschichte.

    Das Besondere an den Büchern von Ellen Sandberg ist, dass die Handlung meistens auch mit Geschehnissen aus der (deutschen) Geschichte zu tun hat. An dieser Stelle auch eine Trigger-Warnung (und evtl. auch ein kleiner Spoiler), aber bei „Die Schweigende“ geht es auch um die Missstände in katholischen Heimen, die in den 1950er und 1960er Jahren geherrscht haben. Daher wird auch von Misshandlungen an Kindern, die dort betreut wurden, erzählt. Diese Handlungen zu lesen wühlt auf und lässt einen auch schockiert zurück. Evtl. ist dies auch dem einen oder anderen Leser bzw. der einen oder anderen Leserin zu viel. Es gehört aber zu dieser Geschichte dazu und ist von der Autorin auch so eingebaut, dass es zwar aufwühlt, man es aber auch aushalten kann – auch wenn es einen fassungslos zurücklässt.

    Alles in allem ist „Die Schweigende“ wieder ein toller Roman mit einem spannenden Rätsel in der Handlung. Beim Lesen fliegt man durch die 544 Seiten, und wenn man das Buch nach dem Lesen zuschlägt, ist es schade, dass die Geschichte schon fertig erzählt ist und man nicht noch mehr Zeit mit Familie Remy verbringen darf.

  16. Cover des Buches Wie uns die Liebe fand (ISBN: 9783426307380)
    Claire Stihlé

    Wie uns die Liebe fand

    (146)
    Aktuelle Rezension von: Maryliest


    Ein sehr berührender Roman über die Liebe, Familie und das alt werden.

    Madame Nan hat ihr ganzes Leben in Bois de Val verbracht und viel erlebt. Sie hat vier unterschiedliche Töchter groß gezogen.
    Madame Nans Tochter Marie und ihr Freund Malou haben mit Ihren Liebesbomben reichlich leben in das kleine Dorf gebracht.
    Nachdem Monsieur Boberschramm ihnen seinen kleinen Lebensmittel Laden übergeben hat, hat die Familie einen Ort voller Magie gezaubert.
    Madame Nan und Monsieur Boberschramm verbringen viel Zeit miteinander und verlieben sich.
    Doch diese Liebe ist nicht einfach, denn es gibt etwas, dass Madame Nan nicht über Monsieur Boberschramm weiß.

    Dieser Roman verdient Vergangenheit und Gegenwart zu einer wundervollen Liebesgeschichte.

  17. Cover des Buches König Lear (ISBN: 9783872911100)
    William Shakespeare

    König Lear

    (55)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke
    Ich gebe es zu: Ich bin im Shakespeare-Fieber! Nach "Hamlet" habe ich relativ flott direkt nach der nächsten Tragödie gegriffen. 
     
    Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Gott sei Dank zwingt mich keiner eine Rankingliste zu erstellen, welches Stück das beste ist, denn auch von diesem bin ich hellauf begeistert gewesen!
     
    Leid steht hier an der Tagesordnung. Der König, der sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen möchte, was letztenendes darin endet, dass die eine Tochter verstoßen und ein guter Freund des Königs verbannt wurde. Und das alles schon im ersten Akt!
     
    Ganz großes Kino. 
    Apropos Kino: Ende des Monats soll auf (leider nur) Amazon eine Verfilmung dieses Stückes online gehen. Die werde ich mir sicher nicht entgehen lassen!
     
    ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
     
    Euer 
    Marc
  18. Cover des Buches Zur Hölle mit Seniorentellern! (ISBN: 9783746629803)
    Ellen Berg

    Zur Hölle mit Seniorentellern!

    (133)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Elisabeth ist siebzig und steht voll im Leben. Ein Unfall wird von ihrer Tochter direkt ausgenutzt und ehe Elisabeth eine Chance hat findet sie sich im Seniorenheim auf dem Abstellgleis wieder.
    Doch sie gibt nicht auf, lernt ein paar äußerst skurrile Mitbewohner kennen und gemeinsam plant man die Flucht in den Süden. Doch leider fehlt es der Truppe an Geld. Wenn eh schon alles egal ist, ist auch illegal eine Alternative.
    Wie von Ellen Berg gewohnt sind die Charaktere herrlich überzogen dargestellt und der Schreibstil locker und unterhaltsam.

  19. Cover des Buches Entmannung: Suburban Thriller (ISBN: 9781697857658)
    Liam Inning

    Entmannung: Suburban Thriller

    (6)
    Aktuelle Rezension von: reni1950

    Im Zentrum der Handlung steht Georg, für den die Welt nicht mehr in Ordnung ist. Er hat in der Arbeit Schwierigkeiten, aber unterstellt auch seiner Frau Untreue und ist mit den Zukunftsplänen seiner Tochter nicht einverstanden. Sein Verlangen seiner Familie vor der bösen Welt abzuschirmen, schlägt langsam in Richtung Katastrophe aus. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Er zeichnet den Lebensweg eines Mannes, der aufs falsche Gleis gerät deutlich nach und man kann sein Denken und sein Handeln nachvollziehen, aber auch das seines Umfeldes. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch das Cover passt. Ein ingesamt empfehlenswertes Buch!

  20. Cover des Buches Die Tochter – Deiner Vergangenheit entkommst du nicht! (ISBN: 9783404185351)
    Rose Klay

    Die Tochter – Deiner Vergangenheit entkommst du nicht!

    (65)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    … für mich leider auch zu vorhersehbar, was auf Kosten der Spannung ging.

    Die alleinerziehende Kathi ist nach dem Verschwinden ihres Freundes mit der gemeinsamen Tochter Lucy in ihr Elternhaus und damit in ihren Heimatort zurückgekehrt. Tief traumatisiert von vorerst im Verborgenen, stets nur angedeuteten Erfahrungen im elterlichen Heim, die Kathi von Kindheit an zur Außenseiterin machten, lebt sie einsam im Schatten der Geister der Vergangenheit und fühlt sich ständig kritisch beäugt. Als sie feststellt, dass Lucy an ihrer Grundschule gemobbt wird und dieses insbesondere von zwei Töchtern gerade der Frauen, die auch Kathi ständig das Leben schwer gemacht haben, will sie die Mädchen mit ihrem Verhalten konfrontieren. Durch die neu hinzugezogene Jennifer, mit der sich Kathi schnell anfreundet und verbündet, fühlt sie sich gestärkt. Doch nach einem Gespräch vor der Schule verschwindet eins der Mädchen spurlos und Kathi steht als letzte Kontaktperson im Fokus der Beobachtungen…

    Deutliche Stärken hat diese Geschichte, die sich ernst-und glaubhaft dem Thema Mobbing, beginnend in früher Kindheit über das Erwachsenenalter bis in die nächste Generation, annimmt. Es zeigt auf, welch katastrophale Folgen dieses auf mentaler, psychologischer, gesundheitlicher und vor allem auch gesellschaftlicher Ebene hat. Gleichzeitig hebt sie die Kraft von Freundschaft hervor, die oft dort am stärksten greift, wo man dieses am wenigsten erwartet. Es ermahnt, eigene und fremde Glaubenssätze öfter kritisch zu hinterfragen und lieber der Intuition statt der Masse zu folgen.

    Dennoch war diese Geschichte auf der Spannungsebene etwas enttäuschend. Schnell ahnte ich, worauf die losen Enden hinauslaufen und auch wenn es noch kleine Überraschungen gab, wurden diese zum Schluss schnell abgehandelt. Darüber hinaus hätte ich mir bei den Figuren mehr Tiefe gewünscht. Einige Handlungsmotive und Sichtweisen ließen mich nur stirnrunzelnd weiterlesen… Schade!

    Ich werde aber noch einen Roman der Autorin lesen, denn ich sehe durchaus Potential.

  21. Cover des Buches Der Glanz einer Sternennacht (ISBN: 9783442490868)
    Karen Swan

    Der Glanz einer Sternennacht

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Fidelity

    Inhalt:

    Lorne Castle an der Westküste Irlands, seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Als der letzte Ritter Sir Declan Lorne es unerwartet seiner jüngsten Tochter  Willow vermacht, sol es verkauft werden, denn das Schloss benötigt eine umfassende Sanierung, für die das Geld fehlt. Der Rest der Familie, Mutter und zwei Schwestern, sind  außer sich. Zudem hat jede ihr eigenes Geheimnis. Als der gefundene Käufer Connor Shaye zu einem letzten Weihnachtsfest im Schloss einlädt, bröckeln die Mauern der Geheimnisse ...

    Fazit:

    Eine Liebesgeschichte, die mich zu keiner Sekunde gelangweilt hat! Weihnachten kommt eher am Rande vor, was mich nicht störte. Der detaillierte Schreibstil der Autorin machte die Geschichte zu einem großen Lese-Vergnügen!

  22. Cover des Buches Dreams like the Ocean - Herzmuschelsommer: Roman | Berührende Young Romance an der stürmischen bretonischen Küste (ISBN: B0CW1GLXKR)
    Julie Leuze

    Dreams like the Ocean - Herzmuschelsommer: Roman | Berührende Young Romance an der stürmischen bretonischen Küste

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Twin_Tina

    Ein richtiger Hingucker ist das Cover, ich finde es optisch echt super schön und auch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und daher wollte ich das Buch lesen.

    Es handelt sich ja hier um einen Jugendroman, aus diesem Grund ist die Protagonisten auch noch recht jung, dennoch bin ich mit Kim super gut klargekommen. Sie war mir wirklich immer sympathisch und das obwohl sie natürlich recht viel zu verkraften hatte, solch eine Situation ist ja auf keinen Fall leicht. Manchmal hat man ihr das angemerkt, aber dennoch war sie nie irgendwie unsympathisch oder so. Die anderen Charaktere wirkten für mich auch ziemlich authentisch und konnten mich überzeugen. Also für mich gab es hier eigentlich keinen, den ich so gar nicht gemocht habe.

    Das Thema mit der Vertauschung bei der Geburt und auch die Umsetzung haben mir wirklich gut gefallen - zumal ich auch immer wissen wollte, wie es sich nun weiter entwickeln wird.. Auch das Setting fand ich richtig schön. Auf jeden Fall war alles auch der Zielgruppe als Jugendbuch entsprechend angepasst, Das Ende fand ich ebenfalls schön und hat mich voll überzeugen können.

    Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

    Von mir erhält das Buch daher volle 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Nur zusammen ist man nicht allein (ISBN: 9783458363163)
    Mike Gayle

    Nur zusammen ist man nicht allein

    (29)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Seit dem Tod seiner Frau ist Tom nicht mehr derselbe. Er schafft es weder, sich um seine Mädchen, noch um den täglich chaotischer werdenden Familienalltag zu kümmern. Zum Glück gibt es Linda, Toms Schwiegermutter, die einspringt und die Fäden zusammenhält. Doch die Mädchen brauchen ihren Vater mehr denn je, und so trifft Linda eine radikale Entscheidung: Sie fährt nach Australien, Rückkehr ungewiss. Allein auf sich gestellt, bleibt Tom nichts anderes übrig, als sich seiner Trauer zu stellen und seine Familie zu retten. Und so stürzen sich Tom, Evie und Lola gemeinsam ins Abenteuer zu dritt – Stolperfallen und emotionale Achterbahnfahrten inklusive.

     

    „Nur zusammen ist man nicht allein“ von Mike Gayle ist ein richtiger Feelgood-Roman. Wir erfahren die Geschichte von Tom und seiner Familie. Seine Frau ist bei einem Unfall verstorben und er vergräbt sich in Arbeit, obwohl seine Töchter ihn bräuchten. Als seine Schwiegermutter ihn ins kalte Wasser stößt und für sechs Monate nach Australien geht, muss er sich plötzlich ganz neuen Dingen zu stellen. 

    Die Geschichte wird vor allem von Toms Seite erzählt. Wir erleben seine Trauer, seine Wut und seine Hilflosigkeit. Aber auch seine langsame Selbsterkenntnis und die Momente in denen er sich endlich dem Leben und den Menschen und vor allem seiner Familie wieder öffnet. Besonders die Stellen, in denen er einfach versucht ein guter Vater zu werden, waren sehr berührend. 

    Das Buch erzählt aber auch die Seite seiner Schwiegermutter Linda und wie es ihr damit erging, ihre Tochter zu verlieren und doch immer die Starke sein zu müssen. Schön finde ich, dass wir sie mit nach Australien begleiten dürfen, wo auch bald ihr Herz schneller schlägt.

    Das Buch hat viele bewegende und traurige Stellen. Aber auch einige die zum Schmunzeln waren und ganz viele, die das Herz einfach erwärmen.

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich kann es wirklich wärmstens empfehlen.

  24. Cover des Buches Agent 6 (ISBN: 9783442475032)
    Tom Rob Smith

    Agent 6

    (166)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    1965 soll es in New York ein gemeinsames Konzert von sowjetischer und amerikanischer Schüler als Zeichen der Annäherung beider Nationen  stattfinden. Raisa, die Ehefrau vom Geheimdienstagenten Leo Demidow organisiert dieses Konzert und fährt mit ihren zwei Töchtern auch hin. Bei diesem Konzert soll Jesse Austin, ein schwarzer Sänger und ein bekennender Kommunist, auch dort auftreten.

    Es kommt zu einer Tragödie, wo der Agent 6 eine wichtige Schlüsselrolle spielt. 

    Leo Demidov hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Agent 6 ausfindig zu machen und die Umstände der Tragödie zu klären.

    "Agent 6" ist das zweite Buch der Leo Demidov Reihe von Tom Rob Smith  und beleuchtet eigentlich wie es der Familie Demidov nach "Kind 44" ergangen ist.

    Die Geschichte plätschert vor sich hin, vor allem als Leo sich von Trauer überwältigt nach Afghanistan versetzen lässt und sich einfach gehen lässt. Es war interessant, wie die Sowjets sich in Afghanistan aufgeführt haben und warum sie überhaupt Afghanistan besetzt haben, aber es hat den Handlungsstrang über Agent 6 nicht weitergeführt.

    Auch als Leo Agent 6 endlich gefunden hat, verpuffte dieser Höhepunkt und ich habe mich innerlich gefragt: das wars jetzt??

    Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Vom Erzähltempo kann es nicht mit "Kind 44 " mithalten.

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