Bücher mit dem Tag "töchter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "töchter" gekennzeichnet haben.

252 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.391)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.943)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts."


    "Das Erbe von Winterfell" ist der zweite Band der fulminanten Fantasy-Reihe "Game of Thrones" oder im Deutschen "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Star-Autor George R. R. Martin. Da das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, habe ich mich dazu entschlossen die Bücher-Vorlage zu lesen und was soll ich sagen - diese Reihe ist ein wahres Meisterwerk und den weltweiten Hype definitiv wert.

    Inhalt: Die Intrigen und Machtkämpfe spitzen sich zu und der Frieden in Westeros ist vorüber. In Königsmund droht den Starks der Untergang und Krieg überzieht das Land. Gleichzeitig neigt sich der Sommer seinem Ende zu und der Winter mit all seinen Schrecken und vergessenen Legenden klopft an die Tür oder besser gesagt an die Mauer.

    Cover und Design: Ich habe mich für die älteren broschierten Ausgaben entschieden, obwohl es bereits neuere Design-Ausgaben im Hardcover gibt, da ich das Cover der älteren Ausgaben sehr viel ansprechender finde. Ich liebe den mittelalterlichen Stil dieser Ausgaben. Bei jedem Teil der Reihe ist am Cover ein Haus mit Wappen und dazugehörigen Leitspruch im Vordergrund. In diesem zweiten Band ist es der Löwe der Lennister. Auch der Buchrücken ist sehr schön mit der jeweiligen Nummer des Bandes gestaltet. Außerdem sollen die neuen Ausgaben gekürzt worden sein, wovon ich überhaupt kein Fan bin, vor allem nicht bei so einem Epos.
    Im Inneren der Klappenbroschur ist vorne und hinten eine illustrierte Karte von Westeros mit allen wichtigen Städten abgebildet. Um den Überblick zu behalten, befindet sich  auf den letzten Seiten des Buches Informationen über alle Häuser Westeros inklusive Stammbaum und Geschichte. Vor allem für Neulinge, die "Game of Thrones" noch nicht kennen, sind diese Seiten sehr wichtig, um nicht komplett überfordert zu werden.

    Meine Meinung: Auch wenn ich die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen habe, war die Entscheidung auch noch die Bücher zu lesen goldrichtig. Auch im zweiten Teil hat sich das Buch noch nicht wirklich von der Verfilmung unterschieden, aber dies soll ja noch kommen. Auch wenn ich den Inhalt bereits kenne, ist der Schreibstil von George R. R. Martin ein wirkliches Highlight. Dieser Mann hat ein unglaubliches Talent und ich kann den Hype um die ganze Reihe wirklich so so so so gut nachvollziehen. Unglaublich wie komplex und einfallsreich die Fantasie des Autors ist. Gleichzeitig bringt er diese Fantasie so zielgerichtet und fast schon poetisch von seinem Kopf auf Papier. Mit "Das Lied von Eis und Feuer" hat er ein wahres Meisterwerk erschaffen, das mit nichts vergleichbar ist.

    Im zweiten Band der Reihe nimmt die ganze Story nun auch endlich Fahrt auf. Während der erste Teil noch eher dafür da war die verschiedenen Charaktere und die Welt kennen zu lernen, startet Teil 2 bereits mit Intrigen, Verrat und Spannung. Diese Spannung hat das ganze Buch hindurch nicht nachgelassen. Es gab zwar einige politische und kriegstaktische Unterhaltungen, die meine volle Aufmerksamkeit benötigten, jedoch waren diese sehr sinnvoll und auch notwendig um die Komplexität der politischen Situationen zu verstehen. Nun tritt auch endlich der Fantasy-Charakter der Geschichte in Erscheinung, auf die ich schon gewartet habe. Und Wow, was für ein Auftritt das war. Ich denke das Ende von "Das Erbe von Winterfell" hat jedem Leser und jeder Leserin den Atem geraubt.

    Die Charaktere sind alle so detailreich und einzigartig entworfen, dass man das Gefühl hat, dass es sich dabei wirklich um wahre Menschen handelt. Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und obwohl man das Buch aus der Sicht von unglaublich vielen Charakteren verfolgt, wird man dieser Vielschichtigkeit nicht müde. Einige Charaktere liebt man, andere hasst man. Mache sind am Anfang noch unscheinbar, erleben im Buch aber eine starke Charakterentwicklung.

    Ich bin ehrlich überrascht wie gut ich die Bücher finde, obwohl ich die Serie dazu schon kenne und ich denke meine Begeisterung ist spürbar. 😅 Der Schreibstil ist fantastisch und die Story ein komplexer Wahnsinn. Die Seiten sind nur so verflogen, weil man die Story aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.
    Das Spiel der Throne ist mit Band 2 eröffnet. 😉 

  3. Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman

     (681)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Gavin und Theas Ehe steht an einen Scheidepunkt. In seiner Trauer und in seinem Leiden taucht ein Freund von ihm auf und weiht ihn in den Secret Book Club ein. Hier lesen Männer typische Liebesromane, um sich daraus Tipps für ihr Liebesleben zu holen. Gavin ist skeptisch, aber lässt sich darauf ein und versucht seine Ehe zu retten. (SPOILER) 

    Das fand ich gut:

    Die Lektüre des Buchclubs selbst ist zwar auch Inhalt, aber hält sich im Hintergrund. Der Männerclub war lustig und spannend. Sie analysieren Thea und kommen so mehr und mehr ihrer Gefühls- und Gedankenwelt auf den Grund. Sie sagen zum Teil sehr philosophische Dinge und kluge Weisheiten. 

    Auch die Persönlichkeitsdarstellung mit ihrer Zerrissenheit fand ich sehr toll. Gavin ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung als Paar hat mich sehr begeistert. Sie fangen irgendwann an zusammen zu lesen, das gefiel mir vielleicht auch deswegen, da ich es toll fände, wenn mein Mann auch gerne lesen würde :)


    Das fand ich nicht so gut: 

    Theas Ansicht hat mich genervt. Diese ging völlig an der Realität vorbei und sie hat sich Dinge eingeredet. Ihre Schwester war auch etwas nervig, da sie auf diesen Zug mit aufgesprungen ist. 


    Fazit:

    Ich bin etwas schwer reingekommen muss ich zugeben, aber es hat mir dann doch gefallen, und das sogar sehr gut. Das Ende fand ich wirklich toll. Es ist eine tolle Unterhaltung und beschert schöne Lesestunden. 

    Der zweite Teil dreht sich um Mack, und dieser hat auch schon in diesen Roman mein Interesse geweckt, freue mich also auf mehr. 


  4. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.014)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Paul Herzfeld arbeitet als Rechtsmediziner. Bei einer extrem zugerichteten Leiche findet er die Telefonnummer seiner Tochter Hannah. Hannah wurde entführt und für Paul beginnt von nun an eine Schnitzeljagd. Der Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland hinterlegt mit einem weiteren Hinweis. Jedoch hat Paul keine Möglichkeit an die Information zu kommen. Die Insel ist durch einen Orkan abgeschnitten und die Bevölkerung evakuiert. Comiczeichnerin Linda ist noch übergeblieben, die den Toten am Strand gefunden hat. Paul versucht sie zu überreden, die Obduktion durchzuführen durch seine telefonischen Anweisungen. Jedoch hat Linda noch nie einen Menschen seziert…

    Nachdem ich den Film erst auf Netflix gesehen habe, habe ich entschlossen, dass ich auch das Buch lesen muss. Und ich muss sagen, dass ich das Buch um Längen besser fand, als den Film. Sebastian Fitzek und Michael Tsokos haben hier ein unglaublich tolles Buch geschaffen. Dieser Thriller ist ein wahnsinnig guter Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch hat es echt in sich.

    Die Protagonisten sind sehr interessante und facettenreihe Charaktere. Die beiden Autoren haben die authentisch dargestellt, sind lebendig und wirken überzeugend. Auch die Nebencharaktere wurden sehr gut dargestellt und passen sich perfekt an die Handlung an. Jeder Charakter ist auf seine Art und Weise besonders und entwickelt sich im Laufe des Buches. Die Charaktere wachsen über sich hinaus und kommen an ihre Grenzen. Sie werden stärker und lernen aus ihren Fehlern.

    Die Handlung wird von Linda und Paul erzählt, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen. Das sorgt dafür, dass man sich voll und ganz in die Charaktere hineinversetzen, identifizieren, mitfühlen und mitfiebern kann. Zwischendurch bekommen wir auch einen Einblick von einem namenlosen Mädchen, das von ihren Qualen und Schmerzen berichtet. 

    Wenn ich gerne Thriller lest, in der es auch mal etwas grausamer sein kann und man nebenbei noch mit raten kann, wer der Täter sein könnte, ist hier gut aufgehoben. Jedoch würde ich euch dieses Buch nicht als Einstiegsbuch von Sebastian Fitzek empfehlen, sondern eher mit einem anderen Buch. Sebastian Fitzek hat echt Talent und kann einiges mehr als das, was er uns in diesem Buch zeigt. Bei diesem Buch wird man extrem auf die Folter gespannt und muss immer weiterlesen. 

    Der Schreibstil der beiden Autoren hat sehr gut miteinander harmoniert. Als Leser wird man voll in den Bann gezogen und klebt vom flüssigen und fesselnden Schreibstil an den Seiten. Auch der Perspektivwechsel hat hier sehr gut zum Buch gepasst und einen guten Einblick in die einzelnen Charaktere gegeben. Dieses Duo hat hier echt gute Arbeit geleistet, die man nur loben kann. 

    ,,Abgeschnitten‘‘ ist ein echt gelungener Thriller, den man auch immer wieder lesen kann, da man ihn immer aus anderen Richtung sieht. So genau weiß ich auch gar nicht mehr was ich noch zu dem Buch schreiben soll. Ihr solltet euch das Buch kaufen und euch selber davon überzeugen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr es nicht bereuen werdet dieses Buch zu kaufen.

  5. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (783)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Über uns der Himmel" gelesen habe, war ich neugierig, was mich hier erwarten wird. Schon der Klappentext und der Titel hatten mich neugierig gemacht, dennoch stand das Buch noch eine Weile in meinem Regal.

    Kaum hatte ich angefangen, war ich sofort in der Geschichte drin. Hope ist eine geschiedene Frau, die mit Annie, die mitten in der Pubertät steckt, zu kämpfen hat. Außerdem hat die Bäckerei, die seit 60 Jahren im Familienbesitz ist, arge finanzielle Schwierigkeiten. Wenn das nicht schon alles wäre, würde Hope ganz gut klar kommen. Doch ihre demente Oma Rose, die sie gerne Mamie (frz für Großmutter) nennt, hatte sie im klaren Zustand gebeten, nach Paris zu fahren, um ihre Verwandten, die sie namentlich auf einen Zettel aufgeschrieben hatte, zu suchen.

    Hope ist anfänglich skeptisch, ob das nicht irgendein Scherz von Rose war. Aber Annie und Gavien redeten mit ihrer und letztendlich reist sie nach Paris. Mit einer Handvoll an Recherchematerial begibt sie sich vor Ort auf die Suche und kommt langsam hinter der Geschichte von Rose.

    Der Roman hatte mich so gefangen genommen, dass ich kaum vom Buch wegkam. Ich war gefangen in Paris und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich definitiv Taschentücher bereit legen. Habt ihr euch schon mit der Frage befasst, welche Religion die bessere ist? Sicherlich kommt es euch vom Deutschunterricht aus Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise" bekannt vor. Hier wird alles in einer rührenden Geschichte erklärt und dennoch ist es nicht zu viel. Kristin Harmel schreibt bewegende Romane, die dich weiterhin begleiten werden.

    Wenn ihr das nächster Mal zu den Sternen seht und ihr sie nicht benennen könnt, gebt ihnen Namen. So habt ihr euren Lieblingsmenschen immer bei euch.

  6. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.528)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Das Buch fängt schon bedrückend und grausam an und geht genauso weiter, obwohl auch sehr schöne und lustige Momente eingestreut sind. Smoky, beim FBI tätig und Leiterin einer Einheit, die Serienmörder jagt, hat durch den Angriff eines dieser Gejagten ihre Familie verloren und ist selbst fast gestorben. Der Anfang beschäftigt sich mit ihren psychischen Problemen, wie sie langsam wieder in ihr altes Leben zurückfindet. Aber erst die Nachricht, dass ihre beste Freundin ermordet wurde, holt sie wirklich zurück, denn deren Tochter hat überlebt und Smoky ist ihr Vormund. Die Jagd auf einen Mann, der sich als Nachfahre von Jack The Ripper bezeichnet, beginnt und bringt Dinge zutage, die wahrlich erschütternd sind. Diese Geschichte hat mich wirklich gefesselt. Sie war gut und verdammt spannend geschrieben. Allerdings war mir die Beschreibung der Leichen manchmal wirklich zu genau. Für mich muss nicht jeder Blutstropfen beschrieben werden, doch es passt zur Geschichte und ihrem Job. Das Team dagegen, war mein Highlight. Eine bunte Mischung der verschiedensten Charaktere, bei denen ich gerade erst an der Oberfläche gekratzt habe. Ich bin wirklich gespannt, was ich noch alles über sie erfahren werde, wenn ich die Reihe weiterlese. Allerdings nur in kleinen Dosen, denn das Buch war für mich ganz schön heftig.

  7. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ... 

    Das Buch Amokspiel ist in drei Teile untergliedert. Während der Erste noch halbwegs interessant ist - spannend möchte ich an dieser Stelle extra nicht sagen - konnte mich der Rest leider überhaupt nicht mehr fesseln. Normalerweise verschlinge  ich sonst jedes Buch von Fitzek, dieses Mal habe ich leider mehrere Wochen damit zugebracht, mich durch ein paar Seiten pro Tag zu "quälen". Um ganz ehrlich zu sein: Das Buch hatte ich sogar schon ein mal abgebrochen, letztendlich wollte ich aber trotzdem wissen, ob es damals an dem Buch lag oder an mir. Schlussendlich kann ich sagen, dass mich weder die Protagonisten, noch die Geschichte an sich gefesselt haben. 

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ein großer Teil der Spannung vielleicht dadurch genommen wird, dass man als Leser bereits besonders früh denkt, zu wissen, warum der Geiselnehmer das alles so macht, wie er es schlussendlich macht. 

    Die Hauptprotagonistin Ira Samin sollte, durch ihre Vergangenheit, zerbrechlich und labil dargestellt werden - leider konnte ich zu ihr überhaupt keinen Draht aufbauen. Die restlichen Protagonisten blieben ebenfalls recht blass, sodass mich ihr Schicksal im Buch leider nur wenig berührt hat.

    Der Schreibstil hat mir widerum gut gefallen. Typisch Fitzek - man fliegt nur so durch die Zeilen.

    Letztendlich kann ich sagen, dass das Buch leider nicht meinen Geschmack getroffen hat und mich nicht fesseln konnte, was sehr selten bei den Büchern des Autors der Fall ist. Nichts desto trotz werde ich weiterhin die Bücher von Sebastian Fitzek zur Hand nehmen. Zudem gehe ich davon aus, dass das Buch durchaus die Geschmäcker der Leser*innen trifft, wenn man besser mit dem Charakteren zurecht kommt.



  8. Cover des Buches Die gute Tochter (ISBN: 9783959671101)
    Karin Slaughter

    Die gute Tochter

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich habe schon mehrere Bücher von Karin Slaughter gelesen und kenne daher ihren sehr detaillierten Schreibstil.
    Dieses mal wurde ich aber leider enttäuscht, ich fand, dass das Buch kein Thriller war, sondern eher ein Drama.
    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, aber es war nicht spannend.

  9. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.102)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Der beliebteste Roman von Jane Austen – keiner wurde öfter verfilmt.
    Seit vor 200 Jahren ›Stolz und Vorurteil‹ anonym erschien, wurde es gelesen und geliebt. Tausende Nächte vergingen über dieser Liebesgeschichte wie im Flug. Sie wurde verfilmt, zum Musical gemacht, und doch ist sie immer wieder neu: die Geschichte der stolzen Elizabeth und des Snobs Darcy, die schließlich ihren Standesdünkel überwinden.
    Famos gelingt es den beiden gefeierten Übersetzern Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié, den lebendigen und heiteren Ton und die geschliffenen Dialoge Austens wiederzugeben. Entstaubt ist ein Meisterwerk zu entdecken – und man versteht, warum Darcy in ›Schokolade zum Frühstück‹ wiederkehrt: Er ist einfach zu köstlich!

    Meine Meinung:

    Ich kann nicht verstehen, warum so viel Aufhebens um diesen Roman gemacht wird. Ich habe wohl eine unvorteilhafte Übersetzung erwischt (22.Auflage, März 2006, ungekürzte Ausgabe), in der von Fräulein, Frau und Herr gesprochen wird, nicht wie im parallel dazu gehörten Hörbuch, in dem Miss, Mrs. und Mister verwendet werden. Die eingedeutschten Anreden fand ich ungünstig. Zudem wird seiten- bzw. minutenlang über Kleinigkeiten philosophiert, alles wird bis ins Detail zerpflückt, wer wann was gemacht hat oder wer wann wo wen getroffen oder gesehen hat. Dazu Kleidung, Einrichtung, Speisen, Wetter, Befindlichkeiten aller Beteiligten - auf unendliche Länge ausgedehnt, aber wirklich passieren tut doch nichts. Möglicherweise war diese Art der Alltagsbeschäftigung vor 200 Jahren anspruchsvoll, beim jetzigen Lesen oder Hören fand ich es einfach nur zäh, teilweise langweilig. Alle sind so oberflächlich und falsch, sein/ihr wahres Gesicht zeigt keine/r, jede/r lebt zu seinem Vorteil und für Ansehen in der Gesellschaft. Mein Buch umfasst 345 Seiten, das Hörbuch 15:38 Stunden, mir hat die Lektüre nicht viel Neues gebracht. Fünf junge, vermutlich verzogene Frauen, sollen bestmöglich verheiratet werden, selbstverständlich in bessere Kreise - mehr zählt für Mutter Bennett nicht. Schade, dass sie ihre Töchter nicht alle gleich liebt, sondern manche den anderen vorzieht und das auch offen zeigt. Das gegenseitige Beschnuppern, Ablehnen und doch wieder Annähern von Elizabeth und Mr.Darcy war ganz nett zu lesen, meine erste Wahl wäre das Buch jedenfalls nicht.  Von mir bekommt "Stolz und Vorurteil" 2,5 bis 3 Sterne, die Erzählung ist so seicht, aber durch die ältlichen Ausdrücke und Formulierungen doch ziemlich umständlich zu lesen.

  10. Cover des Buches Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen (ISBN: 9783499272769)
    Abbi Waxman

    Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    In dieser Geschichte steckt ein wichtiges Thema: Trauerbewältigung und die Frage; ist es in Ordnung sich neu zu verlieben wenn der Ehepartner ein paar Jahre tot ist?

    Die Leser/innen lernen die Protagonistin Lillian kennen und ihr tragisches Schicksal. Lillian ist Witwe und hat zwei aufgeweckte kleine Mädchen. Die Autorin führt die Leser/innen vorsichtig auf den tragischen Verlust von Lillians Ehemann heran. Es gibt sehr viele komische und ironische Momente aber auch traurige und nachdenkliche. Dieses Buch ist keineswegs eins welches traurig macht oder ständig feuchte Augen hat. Sondern eher eins welches mit dem Thema humovoll ( soweit es eben geht) um geht.

    Auch wenn ich das Thema gut fand, muss ich leider sagen, dass die Geschichte mich nicht wirklich mitgerissen hat. Ich kann die Gedanken von Lillian nachvollziehen, dass sie Angst hat sich neu zu verlieben. Aber trotz allem konnte ich keine Verbindung zu keinem der Chraktere aufbauen. Ich fand sie weder sympathisch noch unsympahtisch. 

    Allerdings sehe ich diese Geschichte als eine Art Mut-Mach-Geschichte. Denn es wird von einer Frau erzählt die vor einigen Jahren auf tragischer Weise ihren Ehemann verloren hat und langsam anfängt sich neu zu verlieben.


  11. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (885)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus

    Schön geschrieben, aber die Handlung ist ein bisschen dünn.
    Sie besteht aus einer Liebesgeschichte, dem sinnlosen Verschleiß etlicher alter Ballkleider und zahllosen Rückblenden, während derer der Leser andauernd hingehalten wird, was nun eigentlich genau mit der armen Rosmarie passiert ist.
    ... Wobei die Liebesgeschichte eigentlich wieder ziemlich gut erzählt ist.

    Es sind aber vor allem die kleinen Nebensächlichkeiten, die so anmutig geraten, dass sie zur Hauptsache werden. Daher ist der Titel des Buches wirklich gut gewählt, denn mann kann sie beim Lesen tatsächlich riechen und schmecken, die Äpfel. Vieles weckte in mir schöne Erinnerungen an Haus und Garten meiner Großeltern. Die Beschreibung von Zuständen ist oft sehr gelungen, fast poetisch. Diese feinen Beobachtungen aus der Kindheit, dass es zum Beispiel besondere Kiesel gab, die leicht zerbrachen, die Mira „Feuersteine“ nannte, das gefällt mir. Oder wenn Iris ihre Wörtersammlungen aus der Kindheit aufzählt - da geht einem das Herz auf. Wobei sie dann die Sache vor lauter Begeisterung ein wenig ausufern lässt.

    Manchmal wird auch das Material wie mit der Lupe seziert, nicht nur der Steinfußboden, nein, auch Menschenhaut - dann schreibt sie plötzlich derart materialistisch, dass mir hin und wieder richtig schlecht wird davon - geht das eigentlich nur mir so? Ganz furchtbar fand ich die permanente Beschreibung der Demenz der Oma Bertha als ein Hinüberdriften in eine Art seelenlosen Zustand. Das ist sehr suggestiv und meiner Erfahrung nach auch einfach nicht wahr. Und am Anfang verlor ich erst einmal die Übersicht, weil so viele Leute beerdigt wurden; für das erste Kapitel war es einfach zu viel Krankheit, Sterben, zuviele Mesmerismen.
    Und dieses Schicksals-Gedöns dulde ich auch nur bei der Leky. „Schon immer begannen die Bewegungen des Schicksals - auch die unserer Familie - mit einem Sturz. Und mit einem Apfel.“ So ein Quark wäre für mich eigentlich Grund genug gewesen, das Buch abzubrechen. Aber da es ein Geschenk einer lieben Person war, hielt ich durch - und wurde immerhin durch eine gegen den Schluss hin steigende Spannungskurve und eine immer wieder sehr gelungene Erzählweise belohnt.

    Am Ende ist es richtig spannend. Und gruselig. Und wirklich gut geschrieben. Auch die Dialoge haben Klasse.

    Aber warum muss Tante Inga elektrisch sein? Dieses Buch ist voller Magie. Erst werden rote Johannisbeeren weiß, dann diese aufgeladene Tante Inga. Und wenn Protagonistin Iris in einer Rückblende das Liebesleben ihrer Tante Harriet auswalzt, als wäre sie dabeigewesen, befürchtet man das Schlimmste für ihre eigene sich mehr oder weniger zart entspinnende Romanze. Aber dann - Überraschung - gerät ausgerechnet die Sexszene mit Max (im Wasser...) zu einer der ganz wenigen in der Literatur, die ich schön fand und nicht peinlich.

    Insgesamt hatte ich eher ein durchwachsenes Lesevergnügen mit diesem Erstlingswerk einer durchaus begabten Autorin.


  12. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (574)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):

    Alle Mitglieder der Familie Plank liegen tot auf ihrer Farm, sieben Menschen, die grausam ermordet wurden. Die Leichen des Vaters und der Söhne im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Töchter, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihrem strengen Glauben in großer Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Bis Kate Burkholder das Tagebuch der ältesten Tochter findet… 


    Meine Meinung:

    Der 2. Fall von Kate Burkholder, Polizeichefin in Painters Mill, ist genauso spannend wie der erste Fall. Einfach Nervenkitzel pur!! 

    Wer hat die ganze Familie Planke ausgelöscht und die beiden Mädchen gefoltert und misshandelt? Die bestialische Ermordung der amischen Familie ist so detailreich beschrieben worden, das mir als Leserin der Atem stockte. Was sollen sie getan haben? Sie gehören zur amischen Gemeinde in Painters Mill und leben getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit auf ihrer Farm. Kann das Tagebuch, der ältesten Tochter, den Fall lösen? Kate Burkholder und ihr Team geben alles. Tomasetti vom BCI wird von Kate um Hilfe gebeten. Die beiden sind Seelenverwandte, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Daher verstehen sie sich so gut. Reicht es für eine Liebesbeziehung? Das wissen sie noch nicht so genau. Sie kommen dem Täter immer näher und plötzlich taucht ein Augenzeuge auf! Ist das die Wendung in dem Fall? Kate geht alles zu langsam, die Zeit rennt ihnen davon und sie hinterher!! Kate wird übermütig und möchte dem Täter eine falle stellen. Am Ende wird es so spannend!!! Der Spannungsbogen flacht an keiner Stelle ab, sondern es geht immer weiter nach oben. Ich liebe solche Thriller!!! Auch das man mitraten kann, wer der Täter ist, gefällt mir sehr gut. Ist der Täter schon zu Beginn eines Buches bekannt, habe ich keine große Lust mehr, das Buch zu lesen. Linda Castillo hat wieder alles richtig gemacht! Wer noch keinen Fall von Kate Burkholder gelesen hat, kann die Teile auch durcheinander lesen. Jeder Fall ist für sich abgeschlossen.

  13. Cover des Buches Einfach unvergesslich (ISBN: 9783492308021)
    Rowan Coleman

    Einfach unvergesslich

     (344)
    Aktuelle Rezension von: FranLuTi

    Das Buch schreibt aus mehreren Sichtweisen, welche alle zur Familie von Claire gehören. Claire ist eine tolle Mutter, liebevolle Ehefrau,  etwas störrische Tochter und wird mit der Diagnose Alzheimer, welche ihr Vater auch durchmachte, konfrontiert. Claire will kämpfen gegen den Nebel im Kopf,  doch immer wieder fehlen ihr die Begriffe für Dinge. Caitlin, ihre mittlerweile Erwachsene Tochter, erfährt viel aus ihrer Vergangenheit und muss sich aktuellen Problemen stellen,  die auch mit Claire zutun haben.  Greg zieht sich immer mehr zurück, da er ClairesAblehnung erfährt und Ruth,  ihre Mutter, möchte sie unterstützen,  aber ihr fehlt oft die Kraft. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben.  Man kann gut mit den Charakteren mitgehen,  sich in sie hinein versetzen und man fühlt den Schmerz von Claire und ihre Angst bald eine nicht wissenden Hülle zu sein. Dazwischen ist viel Witz und Humor und viel Familiendrama. 3 Generationen starke Frauen, die alle auf ihre Weise kämpfen. An einigen Stellen ist es etwas zu rund, aber die Geschichte gibt einem mit auf den Weg, jeden Tag mit seinen Lieben zu genießen.  Absolute Leseempfehlung !

  14. Cover des Buches Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern (ISBN: 9783863960261)
    Jessica Spotswood

    Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Mietze

    Wie konnte Maura ihrer Schwester das nur antun? Cate ist immer noch fassungslos, muss sich aber zuliebe all derer die sie beschützen soll zusammen reißen. Dabei ist für sie endgültig eine Welt zusammen gebrochen und die Prophezeiung scheint ihr auf einmal gar nicht mehr so abwegig wie noch vor ein paar Monaten. Dabei wäre gerade jetzt ein Zusammenhalt wichtiger denn je für das Überleben der Hexen, ist doch Inez Plan mit der Bruderschaft umgesetzt worden und nun trachtet diese allen Hexen nach dem Leben. Was führt sie noch im Schilde? Werden die Hexen die Herrschaft der Bruderschaft beenden oder dabei zu Grunde gehen? Und wird sich für Cate alles zum Guten wenden?

    Es ist schon eine Weile her dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe, ich war allerdings direkt wieder mitten im Geschehen. Der zweite Band endete ja mit einem Ereignis, welches den Leser sprachlos zurück ließ und bei dem man unbedingt wissen wollte wie und ob sich dieser Schlamassel wieder beheben lässt. Was das angeht werde ich natürlich nicht spoilern und auch so möchte ich weniger was zum Inhalt sondern mehr zu meinen Gedanken während des letzten Bandes der Trilogie sagen.
    Der letzte Band ist für mich der spannendste und auch der beste der Reihe, das lässt sich schon daran festmachen, dass ich den Band innerhalb eines regnerischen Tages komplett verschlungen habe.
    Nach wie vor ist Cate für mich ein eher schwieriger Charakter. Sie ist zurückhaltend, nachdenklich und immer eher von Selbstzweifeln zerfressen. Im Abschluss muss sie aber aus sich herausgehen, auch mal Dinge riskieren die sie nicht in der Hand hat und ich finde das hat sie soweit gut gemeistert. Sie ist halt kein BadAss Charakter. Dafür wurden mir einige Charaktere noch unsympathischer als sie es eh schon waren.
    Generell hält der letzte Band einige überraschende und dramatische Wendungen bereit die sowohl die Prophezeiung als auch die Machenschaften innerhalb der Schwesternschaft betreffen. Es wird absolut spannend und auch ein wenig traurig. Dabei müssen die Schwestern zusammenhalten - sowohl die im Geiste als auch im Blute. Denn nur zusammen können sie die finsteren Machenschaften der neuen Oberin durchkreuzen und sich vor der Bruderschaft schützen. Als Abschlussband fand ich die Geschichte für sich genommen sehr gut gelungen und auch gelöst.
    Das Ende ist für meinen Geschmack vielleicht ein wenig zu offen, konnte mich aber dennoch überzeugen.
    Generell fand ich dass sich die Reihe tatsächlich mit jedem Band gesteigert hat und vor allen Dingen durchaus jede Menge diverse Themen wie Homosexualität und Unterdrückung der Frauen sowie religiösen Fanatismus beinhaltet hat.

    Ein runder Abschluss einer Trilogie über Hexen die sich mit jedem Band steigern konnte. Die Protagonistin konnte sich im Laufe des Bandes durchaus noch entwickeln, der Leser wird durch die Ereignisse das ein oder andere Mal überrascht und es fehlt nicht an Dramatik und Tempo.
    Für mich der beste Band einer durchaus diversen Trilogie über Hexen die einige interessante Themen angesprochen hat die ich zunächst in einer Fantasytrilogie nicht erwartet hätte.
    Eine Empfehlung für alle die mal wieder eine gute Trilogie über Hexen lesen wollen und auch einen schwächeren Auftakt abkönnen.

    Schaut vorbei: https://cat-buecher-welt.blogspot.de/2018/04/rezi-schicksalsschwestern-tochter-des.html

  15. Cover des Buches Schmerz (ISBN: 9783499269240)
    Lisa Gardner

    Schmerz

     (86)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:

    Als Detective D.D. Warren nachts einen Tatort inspiziert, nimmt sie plötzlich Geräusche wahr. Sie ist nicht allein. Sie zückt ihre Waffe, aber noch bevor sie die andere Person richtig wahrnehmen kann, stürzt sie die Treppe runter und verletzt sich schwer. Auch Wochen später ist sie noch krankgeschrieben und kann sie kaum bewegen. Sie beginnt eine Schmerztherapie bei einer Psychiaterin, die selbst keine Schmerzen empfinden kann.

    Als der Killer erneut zuschlägt, will D.D. trotzdem an dem Fall ermitteln. Die Morde, die D.D. untersucht, weisen große Ähnlichkeiten mit den Taten eines bekannten Serienmörders auf. Sein Name ist Harry Day und er ist der leibliche Vater von D.D.‘s Therapeutin. Der Vater starb aber vor 40 Jahren. Die Schwester sitzt im Gefängnis, seit sie als junges Mädchen einen Nachbarsjungen ermordet hat. Wer ist der Mörder?

     

    Meine Meinung:

    Das war mein erster Roman von Lisa Gardner. Mir war vorher nicht klar, dass dieses Buch der siebte Band einer Reihe um D.D. Warren ist, aber das war kein Problem. Auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Büchern war für mich alles verständlich.

     

    Der Anfang hat mir unglaublich gut gefallen. Man ist sofort mittendrin. Zu Beginn lernt man abwechselnd D.D. und Adeline kennen. Es gibt immer wieder Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Die Autorin lenkt die Aufmerksamkeit geschickt auf bestimmte Personen, die man dann für den Täter halten könnte. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer es wirklich war. Die Auflösung der Morde ist schlüssig und im Nachhinein ergibt alles einen Sinn.

     

    Zwischendrin stockt die Handlung etwas. Es wird zu viel darüber philosophiert, wer der Täter sein könnte und die Ermittlungen kommen nicht voran, sie drehen sich eher im Kreis. Als dann die Handlung aber wieder Fahrt aufnimmt, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend war.

     

    Der Täter manipuliert geschickt und ich habe mich häufiger frustriert gefragt, wer es sein könnte und wie er oder sie das anstellt. Das finde ich großartig. Das Gefühl der Machtlosigkeit und Ohnmacht angesichts des Täters kam auch bei mir als Leser an.

     

    Adelines Handeln konnte ich nicht immer nachvollziehen. Wieso will sie ihre unberechenbare, manipulierende Schwester aus dem Gefängnis holen anstatt der Polizei zu vertrauen? Wieso verheimlicht sie einiges? Ihr Verhalten verstehe ich zwar nicht, aber es macht die Geschichte umso spannender.

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich kam gut voran, was vor allem auch an dem lockeren, flüssigen Schreibstil lag.

     

    Ich ziehe einen Stern ab, weil die Handlung zwischendrin ins Stocken geriet und so die Spannung verloren ging, aber Anfang und Ende fand ich wirklich gut.

  16. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.107)
    Aktuelle Rezension von: looving_books20

    Zuerst einmal das Lesen dieses Klassikers ist auf jeden Fall machbar. Am Anfang ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil der Schreibstil natürlich anders als der von heute ist. Jedoch war ich nach den ersten Kapitel voll drin.

    Emma Woodhouse gehört zu einer angesehenen Familie und sticht hierbei durch ihr selbstsicheres Verhalten und ihren eigenwilligen Charakter heraus. Sie ist dabei immer bemüht um Ihre Freunde besonders um deren Liebesleben. Jedoch schlagen all ihre Bemühungen fehl und laufen nicht so, wie sie es sich vorstellt.

    Emma ist in dieser Geschichte ein absolut liebenswerter und lustiger Charakter. Ich musste sehr oft über ihre Sprüche und Gedanken lachen. Auch die Figur ihres Vaters habt mir sehr gefallen.

    Kommen wird direkt zu meinen Charakteren, die ich absolut nicht ausstehen konnte. Dies sind Mrs Elton und Frank Churchill.

    Einer meiner liebsten Charaktere ist hierbei Mr. Knightley besonders wenn es Diskussionen mit Emma führt. So interessant wie Mr. Knightley auch ist, Emma möchte nicht heiraten und will selbst bestimmt bleiben. Ob sie dennoch Ihre große Liebe findet und sich darauf einlassen kann, dafür solltet ihr das Buch besser selber lesen.

    Durch diese Geschichte werden auch besonders die Unterschiede der verschiedenen Schichten von damals aufgezeigt. Da ich solche Geschichten und besonders das interessiert an dem Leben von früher bin, hat mir das Setting sehr gut gefallen. Besonders weil Jane Austen zu dieser Zeit gelebt hat und genau weiß, wie das Leben in dieser Zeit war.

    Insgesamt für mich also einer der top Klassiker, den man gelesen haben sollte! 😊

  17. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (797)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  18. Cover des Buches Wahn (ISBN: 9783453433434)
    Stephen King

    Wahn

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_vom_Buchschnack

    Das erste Buch von King, das mich nicht überzeugen konnte. Für mich als King-Fan schon sehr ungewöhnlich. Mir war es zu langatmig, die Story konnte mich einfach nicht catchen und auch der Titel des Buches ist nicht so treffend.

    Das war leider nicht mein King. Dafür freue ich mich schon auf das nächste Buch von ihm!

  19. Cover des Buches Zur Hölle mit Seniorentellern! (ISBN: 9783746629803)
    Ellen Berg

    Zur Hölle mit Seniorentellern!

     (119)
    Aktuelle Rezension von: JanaBabsi

    Anlässlich Elisabeth Schöllmanns 70. Geburtstag haben ihre 3 Töchter eine Überraschungsparty organisiert. Nicht nur die Party ist eine Überraschung, auch das Geschenk ihrer Töchter haut Lizzy schier aus den Schuhen. Leider jedoch nicht im positiven Sinne, denn ihre 3 Töchter offenbaren ihr, dass sie einen Platz im Seniorenheim für sie reserviert haben.

    Wütend und enttäuscht flüchtet Lizzy von ihrer Geburtstagsfeier, setzt sich in ein Taxi und verbringt den restlichen Abend mit Benno, dem Taxifahrer. Am nächsten Tag findet sie sich mit einem Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus wieder und kann sich an die vorhergehende Nacht nicht mehr erinnern.

    Während Lizzy im Krankenhaus liegt, lösen ihre Töchter ihre Wohnung auf und bereiten ihren Einzug ins Seniorenheim „Bellevue“ vor, so dass Elisabeth – gegen ihren Willen - direkt aus dem Krankenhaus in die Seniorenresidenz übergesiedelt wird. Eine kleine 2-Zimmer-Wohnung, natürlich von den Töchtern lieblos mit den wenigen Möbeln eingerichtet, die sie wahrscheinlich nicht auf einem Kleinanzeigen-Portal verscherbelt bekamen. Seit 8 Jahren ist Lizzy Witwe und hat erkannt, dass sie endlich wieder frei atmen kann - nun verbringt sie den Rest ihres Lebens sie in einem Rollstuhl im Seniorenheim? Über ihr eigenes Geld kann sie auch nicht mehr frei verfügen, sie bekommt ab jetzt von ihren Kindern ein Taschengeld in Höhe von 20,00 €.

    Im Speisesaal lernt sie ihre Tischnachbarn kennen, allesamt Leute, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben möchte. Am liebsten würde Lizzy sich auf ihr Zimmer verkriechen und die Mahlzeiten dort einnehmen. Diesem Wunsch kann und möchte die Heimleiterin Frau Fröhlich jedoch nicht entsprechen und so fügt Lizzy sich in ihr Schicksal. Ihre Tischnachbarn sind: Die frühere Operndiva Lila Fouquet, die permanent Arien schmettert, Hans Martenstein, ein ehemaliger Lehrer, Ella Janowski, die aufgrund ihrer Narkolepsie (Schlafkrankheit) mehr Zeit schlafend als im wachen Zustand verbringt und Vincent von Wackerbarth, einem gut situierten und zugegebenermaßen sehr gut aussehenden Herrn. 

    Diese illustre Tischrunde hat jedoch eines gemeinsam; sie alle möchten aus dem Seniorenheim ausbrechen und dazu brauchen sie 2 Dinge: Geld und einen Plan. Lizzy wird Teil des Einstein-Clubs und so treffen sich die Senioren wöchentlich an einem geheimen Ort, um einen Banküberfall und ihre anschließende Flucht nach Spanien zu planen. Als weitere Fluchthelfer werden – mehr oder weniger un-/freiwillig - Benno, der Taxifahrer, Schwester Klara, eine Pflegekraft aus dem „Bellevue“ und Pete, ebenfalls Pflegekraft im „Bellevue“ in den Plan eingespannt. 

    Wird ihnen die Flucht gelingen?

    Für meine Autofahrten habe ich nach einem Hörbuch gesucht, bei dem ich nicht akribisch hinhören muss um der Story folgen zu können, so bin ich bei diesem Hörbuch der Autorin Ellen Berg gelandet. Anhand des Covers und des Klappentextes habe ich hier jetzt keine vollkommen bierernste Geschichte erwartet, sondern etwas locker-leichtes, was einen gut unterhält. Genau das habe ich gefunden. Da es mein 1. (Hör-)Buch der Autorin ist, habe ich keinen Vergleich zu ihren anderen Werken, das wird sich aber sicherlich ändern, denn Auto fahren mit Hörbuch werde ich auch in Zukunft noch öfter mal. 

    Wer dieser Geschichte eine halbe Stunde zugehört hat, dem wird schnell klar, dass sich hier 2 Dinge vermischen – Realität und Fiktion. Auf der einen Seite zeigt die Autorin auf, wie schnell sich manche Kinder ihrer Eltern entledigen, indem sie sie kurzerhand in ein Pflegeheim stecken und, wie das Leben im Pflegeheim sich dann für diese anfühlen könnte, andererseits ist die Geschichte so überspitzt, dass man sie wohl kaum für bare Münze nehmen kann. Ohne eine offizielle Entmündigung kann man (wahrscheinlich !!) mit seinem Elternteil so nicht verfahren, wie Lizzys Töchter das mit ihr tun. 

    Lizzy ist eine rüstige 70igerin, die eigentlich noch gar nichts im Seniorenheim zu suchen hat. Sie ist klar im Kopf, kann sich zu Hause alleine versorgen, sie tanzt gerne und ist aktiv in einem Wanderverein. Eigentlich fällt sie niemandem zu Last, weswegen ich die Notwendigkeit, sie in einem Seniorenheim unterzubringen, als pure Schikane durch die Töchter empfinde. Logischerweise kommen die Töchter bei mir deswegen auch nicht sonderlich gut weg. Zum Ende hin kann ich mich – genau wie Lizzy - mit einer Tochter aussöhnen, aber das hat echt lange gedauert. 

    Frau Fröhlich, die Leiterin des Seniorenheimes, hat Lizzy – aus welchen Gründen auch immer – permanent auf dem Schirm und zu guter Letzt droht sie ihr sogar mit einem Aufenthalt auf der „Regenbogenstation“, das ist die Demenz-Station des Seniorenheimes und dort kommt so schnell niemand wieder raus. Bei Frau Fröhlich scheint aber auch nicht alles Gold zu sein was glänzt und so bekommt sie zum Ende der Geschichte dann auch noch ihr Fett weg. 

    Pete und Klara, die beiden Pflegekräfte des „Bellevue“, sind gegen den Plan des Einstein-Clubs, können die alten Leutchen jedoch nicht davon abhalten, den einmal eingeschlagenen Weg zu gehen. Vielleicht bekommen sie dann ja doch noch Unterstützung von den Beiden, wer weiß?! Auf jeden Fall sind die 2 ein Lichtblick im tristen Alltag des Seniorenheimes und beide kümmern sich sehr liebevoll und aufmerksam um Lizzy. Pete ist jemand, der genauer hin- und nicht wegschaut. 

    Lila Fouqet schmettert gerne mal eine Arie in den Raum, natürlich immer themenbezogen. Ich kann mit solcher Art von Posie nichts anfangen, ziehe aber meinen Hut vor der Sprecherin Sonngard Dressler, die mir bei jeder Arie das Grinsen ins Gesicht zauberte. 

    Hans Martenstein, der ehemalige Lehrer, fällt durch seine übergroße Korrektheit auf. Er wirkt auf mich sehr steif und konservativ, aber stille Wasser sind nun mal eben tief und auch seine Stunde schlägt, in der er zeigen kann, was in ihm steckt. 

    Von Ella Janowski bekommt man nicht sehr viel zu hören, außer ihrem Satz „Habe ich etwas verpasst? Wer sind Sie?“. Ansonsten versinkt sie permanent in ihrem Narkolepsie-Schlaf. Aber auch sie hat wache Momente und ihre Anregungen zum Banküberfall sind gar nicht so übel. 

    Der letzte im Bunde im Einstein-Club ist Vincent von Wackerbarth, wegen dem Lizzy im Alter von 70 Jahren dann doch nochmal Schmetterlinge in den Bauch bekommt. Kann man sich mit 70 noch einmal verlieben und beruht dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit? Bei Vincent kann man dann aber auch sagen „trau, schau wem“. 

    Benno, der Taxifahrer, mit dem Lizzy an ihrer Geburtstagsfeier geflüchtet ist, wird auch ein wichtiger Teil des Planes, denn Benno hat ihnen allen gegenüber einen großen Vorteil: Er hat ein (Flucht-)Auto!! Die Herren der Schöpfung sind sich jedoch nicht immer so ganz grün und das führt zu Missverständnissen. 

    Wie eingangs schon erwähnt, habe ich hier eine Geschichte gehört, die mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Es war teilweise witzig, teilweise hat mich das Gehörte nachdenklich gemacht, teilweise war es auch ein wenig traurig. Alles in allem hält die Autorin unserer Gesellschaft so ein klein wenig den Spiegel vor. Die Sprecherin Sonngard Dressler liest wirklich sehr gut und ich konnte ihr problemlos 8 Stunden und 37 Minuten zuhören. 

    Zur Mitte hin wird es jedoch leider etwas langatmig und somit auch ein klein wenig langweilig, man hätte die ein oder andere Passage gerne etwas kürzen dürfen, weil sich vieles dann einfach nur noch wiederholt - deswegen mein Punktabzug in der Bewertung. Dann nimmt die Geschichte jedoch wieder Fahrt auf und steuert auf ein Ende hin, das wirklich sehr überzogen daher kommt, die Geschichte aber hervorragend abrundet und es gibt für alle ein Happy End. 

    Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, ich hatte einige kurzweilige Autofahrten und werde ganz sicher noch einmal zu einem (Hör-)Buch von Ellen Berg greifen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es noch 15 Bücher aus der (K)ein-Reihe von ihr.

  20. Cover des Buches Das Erste Horn (ISBN: 9783492268172)
    Richard Schwartz

    Das Erste Horn

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Zu Beginn des Buches befinden wir uns in einem Gasthof, der durch einen massiven Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird. Die Hauptcharaktere haben allesamt in diesem Gasthof Zuflucht gefunden und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

    Anfangs brauchte ich etwas, bis ich mit dem Sprachstil des Buches warm wurde, das kann aber auch daran liegen, dass ich zuvor ein völlig anderes Genre gelesen habe. Als ich richtig drin war, fiel mir auch der Lesefluss deutlich leichter.

    Wie angedeutet, dauerte es auch eine Weile, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Zunächst musste ich mich also ein wenig durchkämpfen, aber als der Plot dann so richtig losgeht, wurde es ein wirklich spannendes Buch. 

    Ich freue mich bereits darauf, mit dem zweiten Band weiter zu machen.

  21. Cover des Buches Karolinas Töchter (ISBN: 9783746632971)
    Ronald H. Balson

    Karolinas Töchter

     (101)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Karolinas Töchter ist ein Roman von Ronald H. Balson, einem Autor, der mich mit jedem Buch erneut begeistert.

     

    Zwei habe ich schon gelesen - nun habe ich die wahre Geschichte gelesen von einer Frau und deren Preis für das Überleben - in Romanform gepackt, extrem spannend und lebendig.

     

    Wir lernen Lena Woodward kennen, die ein Versprechen erfüllen möchte, welches sie vor vielen Jahren ihrer Freundin gab - Karolina. Mehr als 50 Jahre ist es her. Liam und Catherine ermitteln zum ersten Mal. In dieser Geschichte lernt man die beiden kennen, die mir mittlerweile ein lieb gewonnenes Duo geworden sind.

     

    Karolins Zwillingstöchter möchte Lena finden, die einst in Polen verschollen waren und bisher nicht wiedergefunden wurden. Warum aber nach so vielen Jahren ??? Wir gehen auch zurück in die Vergangenheit ins jüdische Ghetto und erleben alles noch einmal hautnah und lebendig. Die Geschichte Polens während des 2. Weltkrieges und die der Charaktere wird aufgerollt.

     

    Das es eine wahre Geschichte ist, macht das Ganze noch wirklicher - bringt Gänsehaut und geht emotional ans Herz. Wir lesen aus dem 2013 in Chicago und aus dem Jahr 1939 in Polen, wandeln zwischen den Zeiten, aber das ist nicht schwierig zu lesen, im Gegenteil, sehr vorteilhaft, um alles komplett zu verstehen. Lenas Vater kämpft gegen die Besatzungsmächte. Die Familie wird schließlich verhaftet, nur Lena nicht - die mit ihrer Freundin Karolina im Ghetto versucht zu überleben. Lena geht in den Widerstand und Karolina .... - nein, das verrate ich nicht - es ist eine zu Herzen gehende Geschichte, die man glaubt, sie ist ja auch wirklich passiert, aber bestimmt nicht nur einmal, ich denke, vielfach ist sie ähnlich geschehen. 2013 ist Lena eine alte Dame und sucht die Töchter Karolinas. Ob sie sie finden kann, auch das lasse ich mal offen, in jedem Fall ist das Buch extrem lesenswert - hat mich fasziniert und ich konnte es aufgrund seiner lebendig authentischen fesselnden Schreibweise nicht aus der Hand legen.

  22. Cover des Buches Der Menschenmacher (ISBN: 9783404167753)
    Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Am Anfang dachte ich, da kommt eine flache Story auf mich zu. Aber mitnichten. Die Story hat es in sich. Das einzige, was mir Probleme gemacht hat, war diese unendliche Brutalität. Der Autor kann schreiben, ganz unbestritten - aber sowas ist die pure Hölle. Da braucht man immer mal wieder Abstand, um wieder Luft holen zu können.

    Da werden Menschen umgebracht, um Statistiken aufstellen zu können, Menschen werden gequält und jeglicher Würde beraubt... Diese Dinge kann ich nicht genießen. Aber ich habe es jetzt gelesen, und damit genug. Nochmal muß ich das nicht.

  23. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596033546)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

     (275)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren besitzen alle ein Armband mit Glücksbringern. Eine Tradition, die die Generationen der Familie zusammenhalten soll. Doch die Realität sieht anders aus. Ardens Leben dreht sich nur noch um ihre Arbeit, während Lauren versucht in ihrem Studium glücklich zu sein. Keine der beiden Frauen hat sich in den letzten Jahren bei Lolly gemeldet. Als diese ihnen jedoch Briefe mit Glücksbringern schickt und um einen Besuch bittet, brechen Arden und Lauren in ihr Kindheitsparadies am See auf. Dort angekommen finden sie heraus, wie es um Lolly steht und lernen was im Leben wirklich zählt.


    Der Roman "Für immer in deinem Herzen" ist eine tolle Drei-Generationen-Geschichte. Sehr emotional, sehr nachdenklich, aber auch einfach sehr schön. Es geht viel um das Leben und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Jedes Kapitel ist im Prinzip mit einem der Glücksbringer verbunden und wofür dieser symbolisch steht. Da ich selbst ein Charm-Armband besitze und Anhänger von meinen Reisen sammel und allem, was mir sonst noch gefällt, hat mir die Rolle des Schmuckstücks innerhalb der Handlung sehr gut gefallen. Auch die Geschichten von Lolly, Arden und Lauren (obwohl so unterschiedlich) passen gut zusammen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, denn ich glaube jeder kann sich in einer der drei Frauen wieder finden. Zumindest ging es mir damals beim ersten Lesen so, als ich in einer ähnlichen Situation wie Lauren steckte. Ansonsten ist es einfach eine wirklich authentische Geschichte, die einem vor Augen führt wie wichtig die Familie ist.

  24. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (496)
    Aktuelle Rezension von: _Sophia_

    Mit "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist Lilly Lindner ein wahres Meisterwerk gelungen. Das Buch regt zum Nachdenken an und verdeutlicht seinen Lesern, wie wichtig die eigene Gesundheit, nicht zuletzt die mentale ist. Die Thematik ist sehr heftig und ab und an kommen einem die Tränen, einfach weil Aprils Schicksal einen sehr berührt. Die Aufmachung mit den Briefen ist sehr authentisch und hat mir sehr gut gefallen, da die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonistinnen dadurch gut dargestellt werden. 

    Das Buch ist nicht ohne Grund eines meiner Lieblingsbücher und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen!

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