Bücher mit dem Tag "töpfern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "töpfern" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  2. Cover des Buches Verwesung: Thriller (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung: Thriller

     (1.837)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser vierte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht diesmal um einen verurteilten Mädchenmörder und die Suche nach den Leichen einiger Mädchen, die der Täter im Dartmoor vergraben haben soll. 

    Ein sehr spannendes und interessantes Setting. Ich weiß nicht warum, aber ich mag irgendwie Geschichten, die im Moor spielen. Das hat grundsätzlich schon mal etwas Schauriges an sich. 

    Mittlerweile - es ist ja Band 4 der Reihe - weiß man als Leser, dass der Autor zum Ende hin eine Überraschung parat hat und nichts so ist, wie es scheint. 

    Ich fand den Weg dahin aber dennoch spannend und habe das Buch sehr gerne gelesen.

  3. Cover des Buches Der Duft der Wildrose (ISBN: 9783442479610)
    Constanze Wilken

    Der Duft der Wildrose

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Marriiie

    Ich mag die Walesromane der Autorin sehr. Man spürt, dass die Autorin in dem Land zuhause ist und mit viel Gefühl für Land und Leute die Figuren beschreibt. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat war das Thema des illegalen Handels mit Vogeleiern aus geplünderten Nestern. Birdie ist eine starke Person und ihr Töpferladen in Portmeirion so real beschrieben, dass ich gern dorthin gereist wäre. Ein gut verpacktes Geheimnis muss dann Caitlin lösen, und hat dabei Hilfe von Jake, einem wortkargen Ranger. Herzschmerz, Spannung und ganz viel Wales!

  4. Cover des Buches Das Geisterhaus (ISBN: 9783518463857)
    Isabel Allende

    Das Geisterhaus

     (797)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Diese 1982 erschienene Erzählung, die zu einem Welterfolg wurde, mit Starbesetzung verfilmt wurde und in mehreren Sprachen als Übersetzung aus dem Spanischen vorliegt, ist der Debütroman von Isabel Allende. Die stark autobiografisch eingefärbte Geschichte erzählt von einer grossbürgerlichen Familie im Chile der 20er Jahre. Chile ist zu dieser Zeit stark gespalten, es wechseln sich Militärdiktatur und Sozialismus ab und die Wirtschaft des Landes wird systematisch destabilisiert.

    Isabel Allende widmet das Buch allen aussergewöhnlichen Frauen dieser Geschichte. Sie tragen Namen wie Nivea, Clara, Blanca, Alba, was hell, klar, weiss bedeutet. Es geht vor allem um die persönlichen Schicksale, die über vier Generationen hinweg miteinander verwoben werden. Der machtbesessene und jähzornige Patriarch und Senator Esteban Trueba kann weder zu seiner Familie liebevolle Beziehungen aufbauen, noch kann er sich in seinem politischen Amt längerfristig behaupten.

    Die Stunde der Wahrheit, und mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, zeigt sich am Ende des Buches und des Lebens von Esteban Trueba.

    Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Er fesselt, ist geistvoll geschrieben und macht ihn verdientermassen zu einem Bestseller.

  5. Cover des Buches Die Gesichter (ISBN: 9783423289696)
    Tom Rachman

    Die Gesichter

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Der erste Satz: »Bear Bavinsky tunkt seinen Kopf ins dampfende Wasser der kupfernen Badewanne und schüttelt den Bart aus, dass die Tropfen durchs Atelier fliegen.«

    Charles, genannt Pinch, wohnt mir seiner kanadischen Mutter Natalie in einem Atelier in Rom, sie arbeitet als Keramik-Künstlerin. Bear, der Vater von Pinch, ein Amerikaner, der die Mutter auch bereits geheiratet hat, zieht ein, als Pinch noch klein ist. Bear ist ein weltweit gefragter Künstler und sein Ego ist genauso berühmt wie seine Bilder. Natalie ist die x-te Muse, x-te Ehefrau und Pinch das x-te Kind. Insgesamt wird Bear bei seinem Tod 17 Kinder hinterlassen (anerkannte Kinder). Der Vater zieht in Rom mit all seiner Präsenz ein, was dazu führt, dass die Mutter aufhört zu töpfern, denn das Quietschen der Töpferscheibe geht Bear auf die Nerven. Arbeitet er nicht, hat sie für ihn da zu sein. Nun wird der Familie von Galeristen eine pompöse Wohnung zur Verfügung gestellt, aus der Natalie und Sohn beim Abgang von Bear natürlich ausziehen müssen. Pinch ist am Malen interessiert, aber erhält eher Versprechungen, als Malstunden vom Vater. Als Schwester Birdie aus Amerika zu Besuch kommt, der Vater will mit der Tochter die Ferien verbringen, hat er nie Zeit für sie. So ergeht es auch Pinch als er später den Vater in den USA besucht.

    »Birdie schlendert zur Leinwand, an der die beiden stehen, sieht einen Moment lang zu und stürzt dann nach vorn, lässt sich gegen das Bild fallen und verschmiert überall Farbe. ›Hoppala‹, sagt sie.«

    Rachman zieht den Leser am Anfang der Geschichte in die Bohème der 1950er-Jahre von Rom hinein, ein schön gezeichnetes Ambiente. Natalie ist niemand, auch wenn Bear sie für begabt hält, eine Ausstellung in einer Galerie für sie organisiert, ein Desaster. Natalie, ohnehin nicht mit Selbstvertrauen gesegnet, will niemand interviewen, niemand stößt mit ihr an und niemand interessiert sich für ihre Keramik. Alle fragen nach Bear, sie sind seinetwegen gekommen, wollen seine Hand schütteln, mit ihm reden. Der Über-Bear – der Mann, den alle lieben, der Geniale, der Partylöwe, dem sich die Frauen zu Füßen werfen – jeden Menschen an seiner Seite, drängt er in seinen Schatten. Picasso bezeichnet er als Dreckskerl, Renoir habe nicht mal Talent zum Maler.

    »Ich halte große Stücke auf dich, mein Sohn, das weißt du‹, mit einem Kopfnicken deutet er auf das Bild, ›aber ich muss dir sagen, Kiddo, ein Maler bist du nicht, und du wirst auch nie einer werden.«

    Bear, zurück in Amerika verheiratet mit einer neuen Ehefrau, beglückt mit neuen Kindern, wird eines Tages von Pinch besucht.. Der ist verwundert, wie alt seine Geschwister bereits sind, rechnet – die müssen schon während der Zeit geboren sein, als der Vater noch in Rom lebte, hin und wieder zu Ausstellungen hinüberfuhr. Und Pinch erlebt das, was er aus Rom kennt: Bear zerstört seine Gemälde, sobald er sie gemalt hat – nicht gut genug. Sein Ruhm basiert auf alte Zeiten. Bear ist auch nicht mehr gefragt, die jungen Maler ziehen an ihm vorbei. Das Ganze dargestellt in einer wundervollen Szene bei einer Ausstellung in New York, die Pinch mit seinem Sohn besucht. Gierige Ehefrauen möchten ausgezahlt werden und darum versteckt Bear 24 seiner alten Werke, die er nicht verkaufen will, in einem Chalet in Frankreich. Pinch ist sein Lieblingssohn und seine Mutter meint, er sei talentiert. Stolz zeigt er dem Vater eine Zeichnung. Doch die Antwort haut Pinch um: Völlig untalentiert! Der Traum geplatzt, er wird nie wieder einen Pinsel in die Hand nehmen – vorerst …

    »Nicht jeder kann ein Künstler sein. Aber für jene von uns, die Künstler sind, ist es ein Krieg. Ein totaler Krieg.«

    Bear ist ein Narzisst, wie man ihn nicht besser beschreiben kann. Alles dreht sich um ihn selbst in seinem Leben: 1. Bear Bavinsky ist der Wichtigste, 2. Bear Bavinsky ist der größte Maler, 3. Der einzige Mensch, der in seinem Leben zählt, ist Bear Bavinsky. Wer lediglich mit sich selbst eine Beziehung pflegt, ist unfähig, andere zu lieben, andere neben sich stehen zu lassen. Und darum hält Bear alle Menschen um sich herum klein, liebt es, genau das zu definieren, damit sie sich ihrer Bedeutungslosigkeit bewusst sind. Wenn er sich umdreht, hat er sie vergessen. Er hält kaum zu einem seiner Kinder den Kontakt aufrecht – nur zu Charles, den der Vater schon mit diesem Spitznamen kleinhält. Seelische Gräber, die Bear bei Frauen und Kindern hinterlässt, interessieren ihn nicht. Pinch liebt seinen Vater trotz alledem, hält ihn für einen ganz Großen. Er ist Papas Liebling und er allein kennt das alte Bauernhaus in Frankreich. Doch je älter er wird, um so schärfer wird sein Blick. Liebe und Bewunderung schrumpfen, Verachtung und Rachegelüste steigen auf. Und als seine Schwester Birdie, die ständig von ihrem Mann verprügelt wird, von Bear im Stich gelassen wird, kann Pinch nicht untätig zusehen und rutscht in etwas hinein … Kunstfälschung …

    Tom Rachman entwirft wundervolle Stimmungen in diesem Buch, Ölfarbe und Terpentin duftet zwischen den Buchstaben beim Lesen heraus, Orte erschließen sich dem Leser. Die Dialoge sitzen, sind eindringlich und ab der Mitte wird das Buch wirklich spannend und kriminell. Fast alle berühmten Maler waren unersättliche Egoisten, wie ihre Biografien zeigen. Und die Frage, die Rachman mit diesem Roman stellt, lautet: Trägt man das Potenzial des Narzissten in sich, wird dadurch ein genialer Künstler, oder wird eine künstlerische Entdeckung durch sein Publikum zum Narzisten gemacht? Bear arbeitet wie ein Besessener, Tag und Nacht, geht bis an körperliche Grenzen, ist gnadenlos mit sich selbst in der Kritik. Der Glaube an sich selbst und die Besessenheit, seine unverfrorene Selbstdarstellung steckt in jedem Narzissten, und seinen wir froh, wenn er sich im Kreativen auslässt. Für diesen Roman soll der 1956 verstorbene amerikanische Action-Painter Jackson Pollock als Vorbild gedient haben. Er erkannte 17 Kinder an und war berüchtigt dafür, Bilder, die seinen Ansprüchen nicht genügten, sofort zu zerstören. Im Umgang mit Menschen war er als aufbrausend und skrupellos bekannt. Aber dieser Roman ist gleichzeitig eine Satire auf Galeristen, den Kunstmarkt und Kulturpublizisten, auf sogenannte Fachleute. Ein lesenswerter Roman, spannend und humorvoll.

    Tom Rachman, geboren 1974 in London, wuchs in Vancouver auf. Er war Auslandskorrespondent der Associated Press in Rom, die ihn u. a. nach Japan, Südkorea, Ägypten und in die Türkei entsandte. Später arbeitete er als Redakteur des International Herald Tribune in Paris. Rachmans erster Roman »Die Unperfekten« wurde gleich nach Erscheinen zu einem internationalen Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.

  6. Cover des Buches Where the Roots Grow Stronger (ISBN: 9783492062916)
    Kathinka Engel

    Where the Roots Grow Stronger

     (117)
    Aktuelle Rezension von: blumiges_buecherparadies

    Die Protagonistin Fiona ist sehr viel stiller und in sich gekehrt, als ich es selbst bin, weshalb ich zu Beginn des Buches ein wenig Zeit gebraucht hatte, damit ich mich mit ihrer Art vertraut mache und auch anfreunde konnte. Dafür fiel es mir sehr leicht, dass ich mich verliebt habe auf Shetland und es dort sehr gemütlich fand.

    Nach einigen weiteren Seiten hat mich die Storyline und der Schreibstil der Autorin komplett gefesselt, denn die Geschichte ist sehr emotional. Es geht um die Familie und Fionas schwerwiegende Entscheidung in der Vergangenheit, die nun ihre Familie im Denken beeinflusst. Man fühlt mit den Charakteren sehr mit und die Gedichte von Connal haben mich zutiefst berührt. Die Schwestern von Fiona - Nessa und Effie - haben beide ihren eigenen Charakter und ich freue mich schon riesig auf ihre eigenen Bücher.

  7. Cover des Buches Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (ISBN: 9783442715152)
    Haruki Murakami

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

     (606)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Als ich Kafka am Strand gelesen habe, bin ich sehr begeistert von dem Autor gewesen. Darum wollte ich mehr von ihm lesen! Mein zweites Buch wurde also das hier.

    Der Schreibstil war genauso packend wie gewohnt. Leicht und flüssig zu lesen, ohne langatmige Stellen.

    Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann eigentlich auf einem Punkt. Gegen Ende wird es nochmal kurz spannender und dann hätte ich mir noch ein bisschen mehr Geschichte gewünscht.

    Das Ende kam mir einfach zu plötzlich und mit zu wenig Auflösungen. Andererseits hat man dadurch natürlich die Freiheit, selber viel darüber nachzudenken.

    Fazit: Ein schönes Buch über das Bewältigen eines Traumas, Freundschaft, Trauer und die Liebe. Murakami schreibt leicht und doch tiefgründig. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall empfehlen!

  8. Cover des Buches Die Gezeiten von Cramond (ISBN: B08GM371WM)
    Esther Destratis

    Die Gezeiten von Cramond

     (30)
    Aktuelle Rezension von: kreativebuecherwurm

    Auch die Gezeiten von Cramond ist wieder ein wunderschönes Buch von Esther Destratis.

    Sie schreibt voller Leidenschaft, bildhaften Landschaften, starken Frauencharakteren und an taucht vollständig in ihre Geschichten hinein und vergisst das hier und jetzt.

    Die Geschichte wird in Dialogen und Sichten der Charakteren geschrieben. Diese sind aber sehr gut ersichtlich wer wann erzählt, da sie mit dem Namen, Ort und Datum gekennzeichnet sind, dazu gesellt sich passend zum Buch eine schöne Teekanneillustration.

    Sogar eine kleine Geschichte vom Zweisiedlerkrebs wurde eingeflochtet und passt sehr gut zu diesem Buch.

    Ich finde besonders schön, dass die Charakteren nicht perfekt sind, ihre Eigenheiten haben aber auch zu diesen stehen und annehmen, wie mein Lieblingscharakter Cathy.

    Das Geheimnis um den Vater hat mich überrascht und ich hätte nicht damit gerechnet.

    Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und ich freue mich auf noch mehr Geschichten von Esther.


  9. Cover des Buches Puppenmord (ISBN: 9783641244699)
    Tom Sharpe

    Puppenmord

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Sato


    Auf Grund vieler begeisterter Rezensionen habe ich mir Tom Sharpe „Puppenmord“ gekauft.

    Der Start war dann doch eher ernüchternd, ich empfand den Stil als nervig und wenig humorvoll, eigentlich war ich kurz vorm Abbruch, aber dann…

    Ein, zwei Single Malts versetzten mich in die richtige Grundstimmung und allmählich nahm die Geschichte auch Fahrt auf, vor allem verfing Sharpes Humor. Was ab Mitte des Buches abging war einsame Spitze, tiefschwarzer britischer Humor, schräger und skurriler Sarkasmus. Mein Highligth war die Szene um Judys Exhumierung, kommentiert von Dr. Board vorm Schulausschuss – der Brüller schlecht hin.

    Der Charakter von „Henry“ entwickelte sich im Laufe der Story vom totalen Verlierer zum Sympathieträger, seine „Hilfe bei den Ermittlungen“ wird der Polizei noch lange in den Knochen stecken… wie gesagt, Sarkasmus der Extraklasse.

    Für mich war das Buch eine Achterbahnfahrt von tiefer Enttäuschung hin zur totalen Begeisterung. Da sind Episoden, die haben sich in meinem Kopf eingebrannt und in manchen Situationen des Alltags drängen sie nach vorn und hauen mir ein Lächeln oder eher Grinsen ins Gesicht – welches die Leute im Umfeld verwirrt….. genial – Es lebe Henry Wilt!

  10. Cover des Buches Tödliches Geheimnis (ISBN: 9783570306680)
    Laurie Faria Stolarz

    Tödliches Geheimnis

     (21)
    Aktuelle Rezension von: sophie_land
    Camelia ist ein Teenager.Eines Tages rettet Ben,ein neuer Schüler,ihr Leben.Ben soll angeblich seine letzte Freundin von einer Klippe gestoßen haben.Sie arbeitet in einer Töpferei.Ihr Chef ist Spencer und er lässt ihr viel Freiraum,um sich kreativ austoben zu können.Mat,ihr Exfreund,warnt sie immer wieder vor Ben.Jack macht immer wieder Annäherungsversuche,doch Camelias beste Freundin schwärmt für ihn. Dann tauchen seltsame Geschenke und Drohbriefe auf.Camelia hat einen Stalker.Als Ben ihr auch noch sagt,dass sie in großer Gefahr schwebt,weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann.Ben hat die Gabe oder den Fluch der Psychometrie.Durch das Auflegen seiner Hand,kann er z.B. Die Geschichte dazu erzählen.Es entwickelt sich eine Liebe zwischen Camelia und Ben,doch kann sie ihm trauen?Als sie dann auch noch entführt und gefesselt wird wusste sie das Ben recht hatte:sie war wirklich in großer Gefahr,aber wer ist denn nun ihr Stalker? Das Buch hätte richtig gut sein können,doch die Charaktere sind eher blass und nur mäßig beschrieben.Die Perspektive wechselt von Camelias Sicht zu der des Stalkers.Ich persönlich habe schon von Anfang an gewusst wer der Stalker ist.Aber da sind die Meinungen geteilt.Ein Buch für zwischendurch,aber man sollte sich nicht zu große Hoffnungen machen.
  11. Cover des Buches Töpfern lernen (ISBN: 9783784354415)
    Maria Skärlund

    Töpfern lernen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Hartmann

    Nach einem kurzen Vorwort führt die Autorin in die Geschichte des Töpferns ein und stellt die benötigten Werkzeuge und Materialien vor. Dann folgen ein paar großformatige Fotos von interessanten Töpferwerkstücken aus der Werkstatt der Autorin. Nachdem der Ton vorbereitet ist, stellt sie dar, wie Schalen hergestellt werden können. Jeder Handgriff ist ausführlich bebildert und so ausgesprochen gut nachzuvollziehen - sogar ohne die begleitenden Worte. Dadurch eignet sich das Buch auch zum Einsatz in Gruppen, in denen nicht alle (gut) Deutsch sprechen. Neben der Einführung der verschiedenen Techniken, Hohlformtechnik, Ausformtechnik, Plattentechnik und drehen, finden sich immer wieder Fotografien von verschiedenen Schalen mit unterschiedlicher Verzierung, die zeigen, wie vielfältig sich ein so einfache Form gestalten lässt - und gleichzeitig Lust darauf macht, das selbst auszuprobieren.

    Im zweiten Teil des Buches dreht sich alles um Form und Dekor. Dabei erläutert sie die verschiedenen Techniken anhand von Projekten. Becher, Tassen, Kerzenhalter, Fliesen usw. dienen dabei als Grundlage für die teilweise anspruchsvollen Techniken, die sie einführt: Henkel, Fuß oder Deckel zum Beispiel.

    Mit Hilfe dieses eigentlich dünnen Buches können die Leserinnen und Leser sich nach und nach alle Grundlagen des Töpferns erarbeiten und schnell erste Erfolge erzielen.

    Die Texte sind sachlich und präzise formuliert, gleichzeitig anregend.

    Das Buch ist 24,5 x 20 cm groß und stabil eingebunden. Das Titelbild verwendet ein Foto des Rumpfes der Töpferin und eine große Schale, in die Titel, Untertitel und Autorenname eingefügt wurden. Das wirkt auf mich wenig ansprechend. Wenn man sich dann die wunderbaren Werkstücke im Inneren des Buches anschaut, hätte ich einige davon auf dem Titelbild für ansprechender gehalten. Für die Rückseite hingegen, finde ich die Idee gelungen.

  12. Cover des Buches Atlas der Keramik (ISBN: 9783258068039)
    Bryan Sentance

    Atlas der Keramik

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Deadly Little Lies (ISBN: 9781423111450)
    Laurie Faria Stolarz

    Deadly Little Lies

     (5)
    Aktuelle Rezension von: chrisujlo
    Inhalt Camelia ist immer noch nicht über Ben hinweg, der vor einigen Monaten die Stadt verlassen hat. Sie denkt ständig an ihn, besonders da sie eine Fähigkeit an sich entdeckt hat, die jener von Ben sehr ähnlich ist. Sie hat nämlich neuerdings das Gefühl, dass sie beim Töpfern Dinge vorher sieht, die dann wirklich passieren. Als sie zum Beispiel einmal einen Schlüssel töpferte, bemerkte sie später, am selben Tag, dass sie ihren Wohnungsschlüssel zu Hause vergessen hatte und jetzt vor der verschlossenen Tür warten muss. Auch die Rückkehr von Ben sieht sie voraus. Camelia hofft, dass die beiden wieder Freunde werden können, doch das ist schwieriger als Gedacht. Ben hat nämlich immer noch Angst sie zu verletzen. Camelia versucht sich mit ihrem neuen Arbeitskollegen Adam abzulenken, doch sie bemerkt schnell, dass sie für ihn einfach nicht so viel empfindet als für Ben. Außerdem bekommt sie wieder beängstigende Nachrichten, die sehr jenen von Matt ähneln. Doch dass sie von ihm sind, ist schier unmöglich, ihm wurde nach der Entführung im letzten Jahr nämlich verboten Kontakt zu Camelia herzustellen. Wird Camelia wieder verfolgt? Und woher kommen die mysteriösen Stimmen, die sie ständig hört? Meinung Die Handlung von "Deadly little lies" setzt da an, wo "Deadly little secret" vor einigen Monaten geendet hat. Camelias Entführung liegt jetzt einige Monate zurück und sie versucht so gut es geht ein normales Leben zu führen. Die Erinnerung an die schrecklichen Vorkommnisse von damals kann sie allerdings noch nicht ganz abschütteln. Sie denkt häufig an Matt und das was er ihr angetan hat. Noch mehr beunruhigt sie aber die neue Fähigkeit, die sie an sich entdeckt hat. Dass sie durch das Töpfern Dinge vorher sieht, hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Stimmen, die sie neuerdings beim Arbeiten hört, haben sehr zur Spannung beigetragen und waren unheimlich atmosphärisch. Vor allem da man in den handgeschriebenen Zwischenkapiteln, die Tagesbucheinträge ihrer Tante Alexis wiedergebend, nach und nach erfährt, dass ihre Tante ähnliche Fähigkeiten besitzt. Diese Tante ist allerdings psychisch sehr instabil und hat schon einige Male versucht sich zu töten, da sie die Stimmen in ihrem Kopf nicht mehr erträgt. Camelia weiß zwar nichts genaues von den Fähigkeiten ihrer Tante, doch sie vermutet, dass sie mit ihren zusammenhängen. Diese Zwischenkapitel fand ich in "Deadly little lies" zwar interessant aber leider nicht mehr so spannend wie jene im ersten Teil der Reihe. Dadurch war "Deadly little lies" insgesamt auch nicht ganz so spannend wie "Deadly little secret". Camelia ist hier zwar auch einer Bedrohung ausgesetzt, denn sie erhält erneut Drohbriefe. Doch, dass sie innerhalb von wenigen Monaten schon wieder von jemanden belästigt wird, der ganz offensichtlich nicht der gleiche wie beim ersten Mal ist, fand ich am Anfang etwas unrealistisch und etwas einfallslos. Erst bei der Auflösung wurde ein wenig Glaubwürdigkeit wiederhergestellt. Die Charaktere waren wieder - wie im ersten Teil - sehr sympathisch gezeichnet. Am Anfang habe ich Ben ein wenig vermisst, der von Adam etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Adam war mir zunächst auch sehr sympathisch und ich hätte seine wahren Beweggründe für die Beziehung mit Camelia doch nie in dieser Weise erwartet. Trotz der teilweise fehlenden Glaubwürdigkeit hat mir das Buch gut gefallen, da es beim Lesen eine ganz besondere Stimmung vermittelt. Außerdem finde ich die Fähigkeit der "Psychometry" sehr aufregend. Fazit Zwar nicht mehr so gut und spannend wie der erste Teil, aber dennoch sehr lesenswert.
  14. Cover des Buches Im ersten Licht des Tages (ISBN: 9783404148691)
    Helen Dunmore

    Im ersten Licht des Tages

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kurzbeschreibung: Isabel und Nina sind Schwestern und könnten doch unterschiedlich kaum sein.Als es Komplikationen mit Isabels Schwangerschaft gibt, zieht Nina für einige Tage zu ihr - Tage, an denen sich ihr ganzes Leben verändert, denn sie verliebt sich - und ein Geheimnis aus Kindheitstagen der beiden Schwestern kommt plötzlich ans Licht. Der Einstieg in die Geschichte war nicht so einfach. Der Schreibstil ist zwar bildhaft, aber durch die ständigen Zeitsprünge doch oft verwirrend.Kindheitserinnerungen der Schwestern, die um ein Geheimnis festverwurzelt waren, und dann zu einem dramatischen Ende führten. Für Leser , die gerne melancholische, traurige Romane lesen, bestens geeignet.
  15. Cover des Buches Deadly Little Games (ISBN: 9781423134961)
    Laurie Faria Stolarz

    Deadly Little Games

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Das wirkliche Blau (ISBN: 9783122602703)
    Anna Seghers

    Das wirkliche Blau

     (6)
    Aktuelle Rezension von: das_Bambulchen
    sehr trockenes buch, welches ich wegen geringer seitenanzahl aber schnell durch hatte. die message ist recht gut, nur kann jene durch augen-zufall-schreibstil nicht wirklich rübergebracht werden. nicht zu empfehlen, vorallem nicht als schullektüre!
  17. Cover des Buches Freude am Werken (ISBN: 9783570012963)
    Gert Lindner

    Freude am Werken

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Eine glückliche Fügung (ISBN: 9783732548194)
    Katie Fforde

    Eine glückliche Fügung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Ich habe mir dieses Buch hier ertauscht und habe es nicht bereut.
    Katie Fforde bietet hier gute Unterhaltung, die mich des Öfteren zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat.
    Die Protagonisten sind sehr sympathisch, ich mochte sie auf Anhieb.
    Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig, auch der Humor kommt in diesem Buch alles andere als zu kurz.
    Die Örtlichkeiten, in denen der Roman spielt wurden sehr gut beschrieben, ich war wieder mittendrin und nicht nur dabei.
    Einen Kritikpunkt möchte ich noch anbringen, denn die ersten 30-40 Seiten waren mir zu langatmig, gespickt mit Informationen, die ich in keiner Weise brauchte und die für mich nur langweilig waren. Wenn man sich jedoch durch diese ersten Seiten gequält hat, lohnt es sich, denn das Buch ist witzig, gefühlvoll und macht einfach Spaß.

  19. Cover des Buches Dorfpunks (ISBN: 9783499236181)
    Rocko Schamoni

    Dorfpunks

     (314)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Das Buch habe ich sehr schnell gelesen, weil
    es wirklich kurzweilig und unterhaltsam 
    geschrieben ist. In chronologischer Abfolge
    begleitet der Leser den bekannten Künstler 
    Rocko Schamoni durch seine Jugend und 
    seine Suche nach Identität und einem Platz
    in der Gesellschaft, aus der der Punk auch 
    gleichzeitig ausbrechen wollte. Besonders 
    interessant fand ich in diesem Zusammenhang 
    die Schilderung von Musiktrends und 
    Konzertbesuchen, da sie mich an die 
    Erzählungen meines Vaters erinnern. Der 
    Autor bleibt dabei wunderbar unpathetisch 
    und nüchtern und stellt sich, im Nachhinein,  
    auch oft als unreifen, pickeligen Teenager dar, 
    der er war, und nicht etwa als coolen Helden
    seiner Clique. Lesern, die sich für Jugendkultur
    und Rockmusik/Punk interessieren, würde 
    ich das Buch sofort empfehlen. Für andere 
    könnte es allerdings zu speziell sein.
  20. Zeige:
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